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Title:
AUTOMATICALLY MOVABLE CONVEYOR DEVICE INSIDE A PIPE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1994/018679
Kind Code:
A1
Abstract:
According to the invention, a conveyor device (10) contains two mutually movable clamping units (11, 12) which can be tensioned independently from each other. The clamping units (11, 12) each comprise a base (111 or 112) of adjustable length (1 or c), the ends of which are interlinked by several clamping components (20). Shortening the length (a, c) of this base (111 or 112) results in a radially outward movement of the clamping components (20) and hence the tensioning of the appropriate clamping unit (11 or 12). Alternately tensioning and moving the clamping units (11, 12) thus produces a forward movement. The use of arc-shaped clamping units (20) also makes it possible to overcome pipe sections with branches.

Inventors:
Richter, Bernd
Application Number:
PCT/DE1994/000071
Publication Date:
August 18, 1994
Filing Date:
January 27, 1994
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT RICHTER, Bernd.
International Classes:
G21C17/10; B25J5/00; B61B13/10; B62D57/024; G21C17/017; (IPC1-7): G21C17/017
Foreign References:
EP0390352A21990-10-03
EP0324644A21989-07-19
EP0171633A11986-02-19
EP0484701A11992-05-13
EP0061078A21982-09-29
DE3829894A11990-03-08
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Claims:
Patentansprüche
1. Im Inneren eines Rohres (2) selbsttätig fortbewegbares Transportmittel (10) mit wenigstens zwei gegeneinander verschiebbaren und unabhängig voneinander im Rohr (2) me¬ chanisch verspannbaren Spanneinheiten (11, 12, 51, 52), die jeweils eine Basis (111, 112, 151, 152) mit veränder¬ barer Länge (a bzw. c) umfassen, deren Enden über mehrere Spannelemente (20) miteinander derart verbunden sind, daß durch Verändern der Länge (a, c) dieser Basis (111, 112, 151, 152) eine radiale Bewegung dieser Spannelemente (20) herbeiführbar ist.
2. Transportmittel nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Spanneinheiten (51, 52) derart relativ zueinander angeordnet sind, daß sich deren Basen (151 bzw. 152) räumlich überlagern.
3. Transportmittel nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zum Vorschub und zum Spannen pneumatische Antriebseinheiten (30, 32, 3A) vorge¬ sehen sind. A.
4. Transportmittel nach einem der vorhergehenden An sprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Spannelemente (20) gelenkig mit den Enden der jeweiligen Basis (111, 112, 151, 152) verbunden sind.
5. Transportmittel nach einem der vorhergehenden An sprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Enden der Basen (a, e) jeweils durch eine Spann¬ platte (1A, 15 bzw. 16, 17) gebildet werden, auf der die Enden der Spannelemente (20) fixiert sind.
6. Transportmittel nach Anspruch 5, d a d u r c h' g e k e n n z e i c h n e t , daß die Enden der Spann¬ elemente (20) in Klemmeinrichtungen (18) fixiert sind, die jeweils um eine senkrecht zur radialen Bewegungsrichtung dieser Spannelemente (20) orientierte Achse schwenkbar auf den Spannplatten (1A, 15, 16, 17) gelagert sind.
7. Transportmittel nach einem der vorhergehenden Ansprü¬ che, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß als Spannelemeπte (20) Glasfaserstäbe vorgesehen sind.
8. Transportmittel nach einem der vorhergehenden ANsprü che, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß als Spannelemente (20) mit einem Ende in einem Schei telgelenk (2A) miteinander verbundene und mit dem jeweils an deren Ende gelenkig mit den Enden der Basis (111 oder 112) verbundene Gelenkarme (25 und 26) vorgesehen sind.
Description:
Im Innern eines Rohres selbsttätig fortbewegbares Trans¬ portmittel

Die Erfindung bezieht sich auf ein im Innern eines Rohres selbsttätig fortbewegbares Transportmittel, wie es bei¬ spielsweise aus der deutschen Patentschrift DE 31 11 81A C2 bekannt ist.

Zum ferngesteuerten Transportieren von Werkzeugen oder Prüfgeräten durch das Innere eines Rohres sind beispiels¬ weise rad- oder kettengetriebene Transportmittel bekannt. Diese bekannten Transportmittel eignen sich jedoch nur für im wesentlichen horizontal verlegte Rohrleitungen. Auch ist deren Einsatz in gefluteten Rohrleitungen nur bedingt möglich.

Aus der deutschen Patentschrift DE 31 11 81A C2 ist ein selbstfahrender Rohrmanipulator zum fernbedienten Trans¬ port von Werkzeugen oder Prüfgeräten bekannt, der aus einem zweigliedrigen Schreitwerk mit einem hinteren und einenm vorderen Schreitkörper besteht. Die beiden Schreit¬ körper sind gelenkig miteinander verbunden und können re¬ lativ zueinander in axialer Richtung verschoben werden. Die beiden Schreitkörper können abwechselnd im Rohr fixiert werden, so daß eine kriechende Vorwärtsbewegung des Manipulators im Rohr möglich ist. Zur Fixierung im Rohr enthalten die Schreitkörper jeweils zwei Stützflan¬ sche, auf denen jeweils mehrere Hydraulikzylinder ange¬ ordnet sind, deren Kolbenstangen radial ausgefahren wer- den können und auf diese Weise ein Verklemmen des Schreit-

körpers im Rohr verursachen. Dadurch können auch verti¬ kale Rohrabschnitte überwunden werden.

Bei diesem bekannten Manipulator muß jedoch die Position der Hydraulikzylinder auf den Stützflanschen jeweils an den Rohrinnendurchmesser angepaßt werden, da der Hub der radial ausfahrbaren Kolbenstangen durch den Radius des kleinsten befahrbaren Rohrdurchmessers begrenzt ist. Da außerdem eine auf Kugelrollen abgestützte Fortbewegung er- folgt, können Querschnittsveränderungen im Rohrverlauf praktisch nicht überwunden werden. Außerdem können mit dem bekannten Manipulator Rohrabschnitte mit Rohrabzweigen und Einmündungen nicht durchfahren werden.

Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein im

Innern eines Rohres selbsttätig fortbewegbares Transport¬ mittel anzugeben, das einen einfachen Aufbau hat und auch in Rohrabschnitten mit Querschnittsveränderungen und Hin¬ dernissen sowie Rohrabzweigen einsetzbar ist.

Die genannte Aufgabe wird gelöst durch ein Transportmittel mit den Merkmalen des Patentanspruches 1. Da die im Rohr unabhängig voneinander mechanisch verspannbaren Spannein¬ heiten jeweils eine Basis mit veränderbarer Länge umfas- sen, deren Enden mit mehreren Spannelementen miteinander derart verbunden sind, daß durch Verändern der Länge dieser Basis eine radiale Bewegung dieser Spannelemente herbeiführbar ist, wird eine axiale Verschiebung in einen radialen Hub umgewandelt, so daß mit ein und demselben Transportmittel Rohre mit großen Durchmesserunterschieden befahren werden können. Außerdem ist zum Verspannen der Spanneinheiten im Rohr nur eine axiale Bewegung erforder¬ lich, die sich zwangsläufig auf alle Spannelemente über-

trägt. Dadurch wird der konstruktive Aufwand erheblich re¬ duziert.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Spanneinheiten derart relativ zueinander angeordnet, daß sich deren Basen räumlich überlagern. Durch diese Ma߬ nahme wird eine kürzere Bauform ermöglicht, die eine Fort¬ bewegung auch in Rohrabschnitten mit kleinen Krümmungs¬ radien ermöglicht.

Als Spannelemente sind insbesondere Biegestäbe mit recht¬ eckigem oder kreisrundem Profil, vorzugsweise Glasfaser¬ stäbe geeignet. Die Spannelemente sind dabei vorzugsweise gelenkig mit den Enden der Basis verbunden.

Anstelle von Biegestäben können auch in einem Scheitelge¬ lenk miteinander verbundene Gelenkarme vorgesehen sein, die ein mit dem Scheitelgelenk verbundenes Stützelement tragen.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich gemäß der Unteransprüche.

Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Aus- führungsbeispiele der Zeichnung verwiesen, in deren

Figur 1 ein Transportmittel gemäß der Erfindung in per¬ spektivischer Darstellung veranschaulicht ist. In

Figuren 2 bis 7 ist anhand schematischer Darstellungen der Bewegungsablauf bei der Fortbewegung des in Figur 1 darge¬ stellten Transportmittels erläutert.

Figur 8 zeigt eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfin¬ dung in einem Längsschnitt und in

Figur 9 ist schematisch ein gelenkiges Spannelement veran- schaulicht.

Entsprechend Figur 1 ist in einem Rohr 2 mit einem Rohrab¬ zweig A ein Transportmittel oder Schreitwerk 10 perspekti¬ visch dargestellt. Das Schreitwerk 10 umfaßt zwei Spann- einheiten 11 und 12, die jeweils zwei zueinander axial verschiebbare Spannplatten 1A, 15 bzw. 16, 17 enthalten. An den Spannplatten 1A bis 17 sind jeweils mehrere, im Beispiel der Figur vier Klemmeinrichtungen 18 angeordnet, in denen die Enden von bogenförmigen Spannelementen 20 fixiert sind. An der stirnseitigen Spannplatte 17 können in der Figur nicht dargestellte Geräteträger für Prüfge¬ räte oder Bearbeitungsvorrichtungen angeordnet sein. Als Spannelemente 20 sind vorzugsweise elastische Biegestäbe mit kreisförmigem oder rechteckigem Querschnitt vorgese- hen. Insbesondere sind Glasfaserstäbe mit kreisförmigem

Querschnitt geeignet. Durch die Spannplatten 1A und 15 und die Spannplatten 16 und 17 wird jeweils eine Basis 111 bzw. 112 gebildet, deren Länge a bzw. c den Biegezustaπd der ihr jeweils zugeordneten Spannelemente 20 festlegt.

Die als Spannelemente 20 vorzugsweise vorgesehenen Glas¬ faserstäbe sind zur Erhöhung des Reibwerts mit einem Ge¬ webeschlauch, beispielsweise einem PVC-Gewebeschlauch, um¬ mantelt. Durch Änderung des Schlauchwerkstoffes lassen sich dann verschiedene Reibwerte an den Rohrwandungen er¬ reichen.

Zwischen der äußeren Spannplatte 1A und der der Spannein¬ heit 12 zugewandten inneren Spannplatte 15 der Spannein-

heit 11 sind Linearantriebe, beispielsweise elektrische oder hydraulische Linearantriebe, vorzugsweise ein pneuma¬ tischer Spannzylinder 30 und ein pneumatischer Vorschub¬ zylinder 3A angeordnet. Die Pneumatikzylinder 30 und 3A sind relativ zueinander und zur inneren Spannplatte 15 fixiert. Eine Kolbenstange 31 des Spanπzylinders 30 wirkt auf die äußere Spannplatte 1A, so daß durch eine Axialbe¬ wegung dieser Kolbenstange 31 der Abstand zwischen der äußeren Spannplatte 1A und der inneren Spannplatte 17, d.h. die Länge der durch die Spannplatten 1A und 15 ge¬ bildeten Basis a verändert werden kann. Eine Bewegung der Kolbenstange 31 in Richtung des parallel zu ihr einge¬ zeichneten Pfeiles bewirkt eine Verkürzung dieser Basis 111 und somit eine ebenfalls durch Pfeile angedeutete nach außen gegen die Rohrinnenwand gerichtete Radialbewegung der Spannelemente 20. Die Klemmeinrichtungen 18 sind dabei vorzugsweise in einer senkrecht zur Längsachse und zur durch die Spannelemente 20 jeweils aufgespannten Ebene parallel verlaufenden Drehachse schwenkbar auf den Spann- platten angeordnet. Dadurch werden die beim Anpressen an die Innenwand des Rohres 2 auf die Spannelemente 20 wir¬ kenden Kärfte von den Klemmeinrichtungeπ parallel zur Längsachse dieser Spannelemente 20 aufgenommen und ein Abknicken wird vermieden.

Die Kolbenstange 35 des an der inneren Spannplatte 15 befestigten Vorschubzyliπders 3A ragt durch die innere Spannplatte 15 hindurch und ist kraftschlüssig mit der inneren Spannplatte 16 der Spanneinheit 12 verbunden. Durch eine Betätigung des Vorschubzylinders 3A kann so¬ mit der Abstand b zwischen den inneren Spanπplatten 15 und 16 verändert werden. Die Kolbenstange 35 kann auch ge¬ lenkig mit der Spanπplatte 16 verbunden sein, so daß die

Spanneinheiten 11 und 12 gegeneinander geschwenkt urfd enge Rohrböpen leichter durchfahren werden können.

Die Spannplatten 16 und 17 der Spanneinheit 12 sind eben¬ falls über einen Spannzylinder 32 und einer Kolbenstange 33 miteinander verbunden, so daß die Länge c einer zwi¬ schen der inneren Spannplatte 16 und der äußeren Spann¬ platte 17 gebildeten Basis 112 in gleicher Weise wie bei der Spanneiπheit 11 verändert werden kann.

In der Figur ist außerdem noch eine Versorgungsleitung 36 angedeutet, die die zum Spannen und Entspannen der Spann¬ zylinder 30 und 32 sowie des Vorschubzylinders 3A erfor¬ derlichen Pneumatikleitungen enthält.

Für Rohre 2 mit einem Durchmesser von etwa 600 mm bis 800 mm haben sich als geeignete Abmessungen für die Längen a, c der Basen 111 bzw. 112 etwa 900 mm und als maximaler Abstand b etwa 150 mm bis 200 mm ergeben. Die Durchmesser der Spannplatten 1A bis 17 betragen in dieser Ausführungs¬ form etwa 200 mm. Als Spannelemente 20 sind in dieser Aus¬ führungsform Glasfaserstäbe mit einem Durchmesser von etwa 9 mm geeignet.

In Figur 2 ist eine Situation dargestellt, in der die beiden Spanneiπheiten 11 und 12 entspannt, d.h. die Kol¬ benstangen 31 und 33 maximal ausgefahren sind.

Durch Einfahren der Kolbenstange 33 und die dadurch be- wirkte Verkürzung der Basis 112 der Spanneinheit 12 wird entsprechend Figur 3 das Spannelement 20 nach außen ge¬ wölbt und gegen die in den Figuren nicht dargestellte Rohrinnenwand gepreßt. Dadurch ist die Spanneinheit 12 im Rohr verklemmt. Durch eine darauf erfolgende Verkürzung

des Abstandes b zwischen den inneren Spannplatten 15 und 16 mit Hilfe des Vorschubzylinders 3A wird die Spannein¬ heit 11 gemäß Figur A an die Spaπneinheit 12 herangezogen.

Durch Druckbeaufschlagung des Spannzylinders 30 der Spann¬ einheit 11 wird in einem nächsten Schritt die äußere Spannplatte 1A an den Spannzylinder 30 herangezogen. Dies bewirkt eine Verkürzung der Basis 111 und in analoger Wei¬ se ein Verklemmen der Spanneinheit 11 im Rohr, so daß in diesem Bewegungsabschnitt entsprechend Figur 5 beide Spanneinheiten im Rohr fixiert sind.

Gemäß Figur 6 kann dann ausgehend von dieser Position die Spanneinheit 12 durch entsprechende Verlängerung ihrer Basis 112 entspannt und entsprechend Figur 7 durch Aus¬ fahren der Kolbenstange 35 des Vorschubzylinders 3A nach rechts verschoben werden. Ein darauf folgendes erneutes Spannen der Spanneinheit 12 und anschließendes Entspannen der Spanneinheit 11 führt dann zu einem Zustand entspre- chend Figur 3, wobei sich jedoch inzwischen das gesamte Schreitwerk 10 nach rechts fortbewegt hat. Durch abwech¬ selndes Spannen und Entspannen der Spannzylinder 30, 32 und des Vorschubzylinders 3A kann somit eine schreitende oder kriechende Vor- oder Rückwärtsbewegung erzeugt werden.

In der besonders bevorzugten Ausführungsform gemäß Figur 8 ist ein Schreitwerk 50 vorgesehen, das zwei Spanneinheiten 51 und 52 enthält, deren Basen 151 bzw. 152 sich räumlich überlagern. In dieser Ausführungsform ist der Vorschub¬ zylinder 3A von den Spannzylindern 30 und 32 räumlich ge¬ trennt und relativ zu diesen axial verschiebbar. Der Vor¬ schubzylinder 3A ist hierzu an der inneren Spanπplatte 55 der Spanneinheit 51 fixiert. Diese Spannplatte 55 ist über

eine Befestigungsstange 60 mit einer Befestigungsplätte 62 starr verbunden, auf der der Spannzylinder 30 der Spanπ- eiπheit 51 fixiert ist. Die Bsfestigungsstaπge 60 greift im Ausfuhrungsbeispiel durch eine entsprechende Ausnehmung oder Bohrung der inneren Spanπplatte 56 der Spanneinheit 52. Dadurch wird ein kompakter Aufbau ermöglicht. Die Spannplatte 56 ist ihrerseits ebenfalls über eine Befesti¬ gungsstange 6A mit einer Befestigungsplatte 66 verbunden, auf der der Spannzylinder 32 der Spanπeiπheit 52 montiert ist. Die Befestigungsstange 6A reicht hierzu durch eine Ausnehmung der inneren Spannplatte 55.

Der Vorschubzylinder 3A wirkt direkt sowohl auf die der Spanneinheit 51 zugeordnete Befestigungsplatte 62 als auch auf die der Spanneinheit 52 zugeordnete Befestigungs¬ platte 66. Je nachdem welche der beiden Spanπeiπheiten 51, 52 im Rohr verklemmt ist, bewirkt ein Ausfahren der Kol¬ benstange 35 des Vorschubzylinders 3A einen Vorschub der nicht verklemmten Spanneinheit 52 bzw. 51 nach rechts oder links. Bei beispielsweise verspannter Spanneiπheit 51 würde ein Ausfahren der Kolbenstange 35 eine Bewegung der Spanπeinheit 52 nach rechts verursachen. Um für den Vor¬ schub einen möglichst hohen Hub gewährleisten zu können, ist die innere Spanπplatte 56 der Vorschubeinheit 52 mit einer zentralen Öffnung 58 versehen, die ermöglicht, daß sich die innere Spannplatte 56 über den Vorschubzylinder 3A schieben kann.

Gemäß Figur 9 können anstelle von elastischen Biegestäben auch gelenkig in einem Scheitelgelenk 2A miteinander ver¬ bundene Gelenkarme 25 und 26 vorgesehen sein, die ihrer¬ seits gelenkig an die Enden der jeweiligen Basis befestigt sind. In der Figur ist dies am Beispiel der von den Spann¬ platten 1A und 15 gebildeten Basis 111 der Spanneinheit 11

veranschaulicht. Auch in dieser Ausführungsform wird eine Veränderung der Länge der Basis 111 in eine dazu orthogo¬ nale Verschiebung des Scheitelgelenks 2A umgewandelt. Ein im Scheitelgelenk 2A angeordnetes und geeignet geformtes Stützelement 27 wird dann durch eine Verkürzung der Basis 111 nach außen gegen die Innenwand des in der Figur nicht dargestellten Rohres gedrückt.