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Title:
AUTOMOBILE GLASS PANE HAVING AN OVERMOLDED PROFILED FRAME FOR FASTENING TO THE BODY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/006458
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an automobile glass pane (1), comprising an overmolded profiled frame (5), which can be connected to flanges (2) of a vehicle body by means of snapping using fastening clips (1, 1', 1''). At least one of the fastening clips is an integral part of the overmolded profiled frame (5). The material for the profiled frame having fastening clips is an elastomer having a Shore hardness from 50 to 90 Shore A. Each fastening clip has a shaft that rises from the surface of the profiled frame and elastically deformable locking lips (3) arranged at the free end of the shaft (6).

Inventors:
KREYE, Bernhard (Mühlenspiegel 15, Wunstorf, 31515, DE)
Application Number:
DE2010/000629
Publication Date:
January 20, 2011
Filing Date:
June 02, 2010
Export Citation:
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Assignee:
HENNIGES AUTOMOTIVE GMBH & CO. KG (Am Buchholz 4, Rehburg-Loccum, 31547, DE)
KREYE, Bernhard (Mühlenspiegel 15, Wunstorf, 31515, DE)
International Classes:
B60J1/00; B60J10/00; B60J10/02
Attorney, Agent or Firm:
JABBUSCH, Matthias et al. (Jabbusch Siekmann & Wasiljeff, Hauptstrasse 85, Oldenburg, 26131, DE)
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Claims:
Patentansprüche

I1 Automobil-Glasscheibe mit einem umspritzten Profilrahmen, der mittels Befestigungsklipsen mit Flanschen einer Fahrzeugkarosserie schnappver- bindbar ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass der umspritzte Profilrahmen (5) mit wenigstens einem der Befestigungsklipse (1, 1', 1") einstückig ausgebildet ist. 2. Automobil-Glasscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff für Profilrahmen (5) mit Befestigungsklipsen (1, V, 1") ein Elastomer ist.

3^ Automobil-Glasscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomer eine Shore-Härte von 50 bis 90 Shore A aufweist.

4. Automobil-Glasscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Befestigungsklip (1, 1', 1") einen von der

Oberfläche des Profilrahmens (5) aufsteigenden Schaft (6) und an dem freien Ende des Schaftes (6) angeordnete, elastisch verformbare Rastlippen (3) aufweist.

Description:
AUTOMOBIL-GLASSCHEIBE MIT EINEM UMSPRITZTEN PROFILRAHMEN ZUR BEFESTIGUNG AN DER KAROSSERIE

Die Erfindung bezieht sich auf eine Automobil-Glasscheibe mit einem umspritzten Profilrahmen, der mittels Befestigungsklipsen mit Flanschen einer Fahrzeugkarosserie schnappverbindbar ist.

Automobil-Glasscheiben werden in Karosserieöffnungen eingebaut, indem auf dafür vorgesehene Flächen des umspritzen Profilrahmens der Glasscheibe Einbaukleber aufgetragen wird. Der Einbaukleber kommt mit den Flanschen der Fahrzeugkarosserie in Kontakt, sobald die Automobil-Glasscheibe mit ihrem Profilrahmen in der Öffnung der Fahrzeugkarosserie positioniert ist. Ist der Einbaukleber ausgehärtet, sind positionierte Automobil-Glasscheibe und Fahrzeugkarosserie fest miteinander verbunden.

Bis zur Aushärtung des Einbauklebers ist die Automobil-Glasscheibe in der für sie vorgesehenen Einbauposition zu fixieren. Dafür sind Befestigungsklipse vorgesehen, die in Öffnungen in den Flanschen der Karosserie federelastisch verrastbar aufgenommen werden können.

Es sind Befestigungsklipse bekannt, die in entsprechender Position auf die Automobil-Glasscheibe geklebt werden. Dies erfordert entsprechende

Vorbereitungs- und Montagemaßnahmen.

Daneben ist es auch bekannt, Befestigungsklipse in die Spritzform für den Profilrahmen einzulegen, wodurch solche„Einleger" nach dem Entformen des Profilrahmens in den Profilrahmen integriert sind. Auch diese Maßnahmen erfordern zusätzlichen Montage- und Arbeitsaufwand durch Zuführen der Einleger und entsprechendes Einlegen in die Spritzformen für die Profilrahmen. Die als Einleger ausgebildeten Befestigungsklipse sind in separat herzustellende Bauteile, deren Fertigung und Zuführung in die Produktionswege für eine Automobil-Glasscheibe einzuplanen sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maßnahme zur Verringerung des Kostendruckes in der Automobil-Branche zu finden.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der umspritzte Profilrahmen mit wenigstens einem der Befestigungsklipse einheitliches ausgebildet ist.

Profilrahmen und Befestigungsklipse sind dadurch ein einstückiges, einteiliges Bauelement, welches bei der Umspritzung der Automobil-Glasscheibe mit dem entsprechenden Profilrahmen in einer Spritzform entsteht bzw. gebildet wird.

Die Vorfertigung separater Befestigungsklipse entfällt. Auch die Arbeitsgänge, Befestigungsklipse entweder an die Glasscheibe zu kleben oder Befestigungsklipse in die Spritzform einzulegen, entfallen. Eine Kostenreduzierung ist dadurch erreicht.

Der Werkstoff für den Profilrahmen mit den Befestigungsklipsen ist mit Vorteil der gleiche Werkstoff, aus dem der Profilrahmen um die Automobil-Glasscheibe gespritzt wird. Dieser Werkstoff ist vorzugsweise ein Elastomer mit einer Shore-Härte von 50 bis 90 Shore A. Der relativ weiche Werkstoff für die Befestigungsklipse erfordert eine gegenüber üblichen Befestigungsklipsen, die klebbar oder als Einleger ausgebildet sind, andere Verrastungsgeometrie. Während bei den bekannten Befestigungsklips aus relativ hartem Werkstoff eine Federelastizität, beispielsweise durch Längsschlitze in einem Schaft mit verdicktem Verrast- kopf, vorgesehen ist, weist jeder Befestigungsklip bei der erfindungsgemäßen Automobil-Glasscheibe einen von der Oberfläche des Profilrahmens aufsteigenden Schaft und wenigstens eine an dem freien Ende des Schaftes angeordnete elastisch verformbare Rastlippe auf.

Die Rastlippen verformen sich, sobald die Glasscheibe mit ihrem umspritzten Profilrahmen gegen Karosserieflansche gedrückt wird, in denen sich Durchbrüche befinden, in welche der jeweilige Befestigungsklip mit seinen verformbaren Rastlippen eindrückbar ist. Die Rastlippen federn zurück, sobald der Schaft den Durchbruch im Flansch der Fahrzeugkarosserie durchdrungen hat und sichern den Sitz des Befestigungsklips am Karosserieflansch.

Die erfindungsgemäß ausgestaltete Automobil-Glasscheibe ist dadurch in ihrer Befestigungsposition fixiert, sodass der verwendete Einbaukleber seine Wirkung ungestört entfalten kann.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 : eine Ansicht einer Automobil-Glasscheibe, die mit

einem Profilrahmen umspritzt ist und

Fig. 2: eine Teilansicht der Automobil-Glasscheibe gemäß

Fig. 1 in einem Schnitt entlang der Linie Il Il in Fig. 1.

In Fig. 1 ist eine Automobil-Glasscheibe 4 dargestellt, die mit einem Profilrahmen 5 aus einem Elastomer umspritzt ist. An seiner der Fahrzeug- karosserie zugekehrten Seite weist der umspritzte Profilrahmen 5 einstückig mit den Profilrahmen 5 ausgebildete Befestigungsklipse 1 , 1', 1" auf, die zusammen, also gleichzeitig mit dem Profilrahmen 5 aus dem selben Werkstoff ausgeformt sind. Mit den Befestigungsklipsen 1 , 1' und 1" lässt sich der Profilrahmen 5, und damit auch die Glasscheibe 4, in der Einbauöffnung der

Karosserie fixieren.

Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Scheibenrandes im Schnitt entlang der Linie Il Il in Fig. 1.

In dem Flansch 2 der Karosserie befinden sich Durchbrüche, in die je ein Befestigungsklip 1 mit seinem vom Profilrahmen 5 aufsteigenden Schaft 6 steckbar ist. Am freien Ende des Schaftes 6 sind elastisch verformbare Rastlippen 3 angeordnet, die sich hinter den Rändern der Durchbrüche im Blech 2 der Karosserie verhaken können. Mit dem Befestigungsklip 1 ist dadurch der Profilrahmen 5, der an die Glasscheibe 4 gespritzt ist, fixiert und positioniert.