| JP2010006173 | TIRE WHEEL |
| JP2001219703 | COVERING FIXTURE FOR WHEEL NUT AND COVER BODY STRUCTURE USING THIS |
| JP2003182301 | AXLE MOUNTING METHOD OF TIRE WHEEL ASSEMBLING BODY |
Christely, Heinz (Bahnstrasse 1, Neubau, A-2125, AT)
Strasser, Alfred (Hutkoglweg 17, Wiesen, A-7203, AT)
Krauss, Andreas (Beerbüsche 5, Ribbesbüttel, D-38551, DE)
VOLKSWAGEN AG (Wolfsburg, D-38436, DE)
Skoff, Gerhard (Maurer Lange Gasse 98/H20, Wien, A-1230, AT)
Christely, Heinz (Bahnstrasse 1, Neubau, A-2125, AT)
Strasser, Alfred (Hutkoglweg 17, Wiesen, A-7203, AT)
Krauss, Andreas (Beerbüsche 5, Ribbesbüttel, D-38551, DE)
| 1. | Radeinheit für ein Kraftfahrzeug mit Reifenfüllanlage, bestehend aus einer in einem Radträger drehbar gelagerten Nabe (3) und einem in Axialrichtung abziehba ren Rad (6), wobei die Nabe über eine Dreheintragung (5) an eine Reifenfüllanlage angeschlossen und mit dem Rad über einander überlappende axiale Bohrungen (12,13) in Nabe und Rad strömungsverbunden ist, und wobei die axiale Bohrung (13) im Rad in eine ein Verschlußstück (20 ; 30) enthaltende Kammer (17) mündet, da durch gekennzeichnet, daß a) eine Feder (23 ; 33) vorgesehen ist, die das Verschlußstück (20 ; 30) in Richtung auf die Mündung (22 ; 32) der axialen Bohrung (13) belastet, b) in der axialen Bohrung (13) im Rad ein Rohrstück (14) verschiebbar geführt ist, das im Inneren der Kammer (17) seitliche Öffnungen (26 ; 36) aufweist, und c) in die axiale Bohrung (13) im Rad ein Dichtring (25 ; 35) eingesetzt ist, der am Rohrstück (14) anliegt. |
| 2. | Radeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung (28) des Dichtringes von der Mündung (22 ; 32) der axialen Bohrung (13) im Rad größer als die achsiale Erstreckung (27) der seitlichen Öffnungen (26 ; 36) des Rohr stückes (14) ist. |
| 3. | Radeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (14) mit der Nabe (3) fest verbunden ist. |
| 4. | Radeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (14) mit dem Verschlußstück (30) fest verbunden oder einstückig ist. |
Derartige Reifenfüllanlagen dienen der Verstellung des Luftdruckes im Reifen. Die dazu erforderliche Strömungsverbindung zwischen der Nabe und dem abnehmbaren Rad erfolgt über die überlappenden axialen Bohrungen. Um zu verhindern, daß beim Abnehmen des Rades die Luft aus dem Rad entweicht, ist es bei Radpanzem aus der Praxis bekannt, ein Verschlußstück vorzusehen, das vor Abnehmen des Rades gegen die Mündung dessen axialer Bohrung geschraubt wird. Das ist unpraktisch und wird leicht vergessen.
Es ist Ziel der Erfindung, eine Strömungverbindung zwischen Nabe und Rad vorzu- schlagen, die sich bei Abnehmen des Rades selbsttätig so schließt, daß kein Druck- verlust auftritt, auch nicht kurzzeitig.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß a) eine Feder vorgesehen ist, die das Verschlußstück in Richtung auf die Mündung der axialen Bohrung belastet, b) in der axialen Bohrung im Rad ein Rohrstück verschiebbar geführt ist, das im In- neren der Kammer seitliche Öffnungen aufweist, und
c) in die axiale Bohrung im Rad ein Dichtring eingesetzt ist, der am Rohrstück an- liegt.
Das Verschlußstück gemäß a) bildet ein federbelastetes Ventil, das durch den in der Kammer herrschenden Druck dicht verschlossen wird. Ist das Rad mit der Nabe ver- bunden, so drückt das Rohrstück gemäß b) das Verschlußstück in die geöffnete Stel- lung und dessen seitliche Öffnungen sorgen daftir, daß die Strömungsverbindung zwischen Rad und Nabe intakt bleibt. Der Dichtring nach c) stellt sicher, daß kein Druckverlust auftritt.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die Entfernung des Dichtringes von der Mündung der axialen Bohrung im Rad größer als die achsiale Erstreckung der seitlichen Öffnungen des Rohrstückes ist. Damit wird erreicht, daß beim Abneh- men des Rades, wenn das Rohrstück in der axialen Bohrung des Rades verschoben wird und die seitlichen Öffnungen in die axiale Bohrung eintauchen, letztere den Dichtring nicht unterlaufen. Dadurch ist auch während des Abnehmens des Rades sichergestellt, daß überhaupt keine Luft aus dem Rad ins Freie entweicht.
In einer möglichen Ausführungsform ist das Rohrstück mit der Nabe fest verbunden.
In einer alternativen möglichen Ausführungsform ist das Rohrstück mit dem Ver- schlußstück fest verbunden oder einstückig.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Abbildungen beschrieben und erläu- tert. Es stellen dar : Fig. 1 : Einen teilweisen Axialschnitt durch eine erfindungsgemäße Radeinheit, Fig. 2 : Detail A in Fig. 1, vergrößert, Fig. 3 : Detail A in Fig. 1 in einer alternativen Ausführungsform, vergrößert.
In Fig. 1 ist der Radträger 1 nur angedeutet. Er umfaßt das Radlager 2, in dem eine Nabe 3 drehbar gelagert und von einer Antriebswelle 4 angetrieben ist. Zwischen Radträger 1 und Nabe 3 sind eine Anzahl Dichtringe eingesetzt, die eine Dreheintra- gung 5 bilden. An der Nabe ist in bekannter Weise ein Rad 6 befestigt, das aus einer
Radscheibe und einer Felge 8 besteht. Die Radmuttern, mit denen das Rad befestigt ist und der auf die Felge aufgezogene Reifen sind nicht dargestellt.
Die Radscheibe 7 enthält innen ein Einsatzstück 10, aus Gründen der Zerlegbarkeit ; die in ihm vorgesehenen Organe könnten auch in der Radscheibe 7 selbst unterge- bracht sein. Weiters enthält die Radscheibe einen zur Felge 8 führenden Luftkanal 11. In der Nabe 3 ist mindestens eine achsiale Bohrung 12 vorgesehen und in deren Verlängerung bzw. zumindest überlappend eine weitere achsiale Bohrung 13 im Rad, hier im Einsatzstück 10. Diese beiden achsialen Bohrungen 12,13 sind durch ein Rohrstück 14 verbunden. Die Luftzu-bzw. abfuhr von der im Fahrzeug unterge- brachten Reifenfüllanlage führt vom Radträger in die zwischen den Dichtungen ge- bildeten Kammern der Dreheintragung 5, von diesen über ein nicht dargestelltes an der Nabe 3 befestigtes Steuerventil, über eine am Gehäuse des Filters 16 angebrachte Öffnung 15 durch das Filter 16, die achsiale Bohrung 12 in der Nabe das Rohrstück 14, die achsiale Bohrung 13 im Rad in eine Kammer 17 im Einsatzstück 10 und schließlich durch den Luftkanal 11 zur Felge 8.
Fig. 2 zeigt die Strömungsverbindung zwischen Nabe 3 und Rad 6 im Detail in einer ersten Ausführungsform. Ein Verschlußstück 20 in Form eines kreissymmetrischen Stempels besitzt an seiner Stirn eine leicht konische Dichtfläche 21, die bei abmon- tiertem Rad mit einer Gegenfläche 22 an der Mündung der achsialen Bohrung 13 in die Kammer 17 zusammenwirkt. Das Verschlußstück wird von einer Feder 23 in Schließrichtung beaufschlagt. Das Rohrstück 14 steckt mit einem Ende fest in der Nabe 3 bzw. in deren achsialer Bohrung 12. Zusätzlich kann noch eine Dichtung 24 vorgesehen sein, soferne das Rohrstück nicht überhaupt mit der Nabe einstückig ist.
Zwischen dem Rohrstück 14 und der achsialen Bohrung 13 im Rad ist ein Dichtring 25 vorgesehen. Das Rohrstück 14 weist an seinem dem Verschlußstück 20 zugekehr- ten Ende seitliche Öffnungen 26 auf, die auch bei dessen Anliegen an der Stirnfläche 29 des Verschlußstückes 20 für eine Strömungsverbindung sorgen. Die Erstreckung dieser Öffnungen 26 in Achsialrichtung ist mit 27 bezeichnet, sie ist kleiner als die Entfernung 28 zwischen der Mündung 22 und dem Beginn des Dichtringes 25. Da- durch ist sichergestellt, daß beim Abnehmen des Rades-wobei das Rohrstück 14 aus
der Bohrung 13 im Rad herausgezogen wird, die Abdichtung zwischen Rohrstück 14 und Bohrung 13 solange erhalten bleibt, bis die Dichtfläche 21 auf der Mündung 22 aufsitzt. Es gibt also beim Abziehen des Rades nicht einmal einen Moment, in dem Luft aus dem Rad entweichen könnte.
In Fig. 3 tragen die Gleichteile die gleichen Bezugszeichen. Das Verschlußstück 30 ist hier einstückig mit dem Rohrstück 14 ausgeführt. Somit wird beim Abziehen des Rades das Rohrstück 14 aus der Bohrung 12 der Nabe 3 herausgezogen. Das Ver- schlußstück 30 bildet am Übergang zum Rohrstück 14 eine Schulter 31, die wieder bezüglich der Mündung der Bohrung 13 eine Dichtfläche ist. Die Feder 33 drückt das ganze Verschlußstück 30 gegen eine Dichtung 34 in der Nabe 3. Zwischen dem Bohrstück 14 und der Bohrung 13 ist wieder ein Dichtring 35 vorgesehen, dessen Abstand von der Mündung 32 auch wieder größer als der Durchmesser der Bohrun- gen 36 ist, von denen hier beispielsweise vier anstelle der seitlichen Öffnungen tre- ten.
