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Patent Searching and Data


Title:
AXIALLY PARALLEL HYBRID MODULE WITH CHAIN DRIVE AND TENSIONING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/179560
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a hybrid module (1) for a drivetrain of a motor vehicle, with a drive shaft (2) which can be driven by an internal combustion engine and a connecting shaft (3) which can be driven by an electric motor, which shafts can be connected to one another in a torque-transmitting manner by means of an endless traction means (4), wherein an eccentric tensioner (5) is used to tension the endless traction means (4). The invention further also relates to a drivetrain for a motor vehicle with an electric machine (20) and an internal-combustion engine which are connected to one another via a hybrid module (1) according to the invention.

Inventors:
STOBER, Benjamin (6 rue de Koenigsbruck, Forstfeld, 67480, FR)
LEHMANN, Steffen (Zehntwiesenstr. 31K, Ettlingen, 76275, DE)
HUBER, Lionel (12 rue Jacques Gachot, Drusenheim, Drusenheim, 67410, FR)
Application Number:
DE2019/100196
Publication Date:
September 26, 2019
Filing Date:
March 05, 2019
Export Citation:
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Assignee:
SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG (Industriestraße 1-3, Herzogenaurach, 91074, DE)
International Classes:
B60K6/48; F16H7/12
Domestic Patent References:
WO2012137151A12012-10-11
Foreign References:
DE202017104860U12018-02-06
DE2819333A11979-11-08
DE102017110606A12017-11-16
DE102016215056A12017-03-02
DE102016205019A12017-09-28
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Claims:
Patentansprüche

1. Hybridmodul (1 ) für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs, mit einer ver- brennungsmotorisch antreibbaren Antriebswelle (2) und einer elektromotorisch antreibbaren Verbindungswelle (3), die über ein Endloszugmittel (4) drehmomen- tübertragend miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein Exzenterspanner (5) zum Spannen des Endloszugmittels (4) eingesetzt ist.

2. Hybridmodul (1 ) gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Endlos- zugmittel (4) als eine Kette (6) ausgebildet ist.

3. Hybridmodul (1 ) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterspanner (5) an einem Hybridmodulgehäuse (8) in seiner Position verän- derlich festlegbar ist.

4. Hybridmodul (1 ) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (27) der Verbindungswelle (3) zu der Drehachse (15) des Exzenterspanners (5) versetzt ist.

5. Hybridmodul (1 ) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterspanner (5) in ein erstes Exzenterbauteil (11 ) und ein davon separates zweites Exzenterbauteil (12) aufgeteilt ist.

6. Hybridmodul (1 ) gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Exzenterbauteil (11 ) mit dem zweiten Exzenterbauteil (12) verschraubt ist.

7. Hybridmodul (1 ) gemäß einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hybridmodulgehäuse (8) zum Führen der Relativbewegung des Exzen- terspanners (5) zumindest ein Langloch (17) aufweist.

8. Hybridmodul (1 ) gemäß einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterspanner (5) zum Festlegen der Position an dem Hybridmodul- gehäuse (8) zumindest eine Verstellschraube (18) aufweist.

9. Hybridmodul (1 ) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungswelle (3) einen Zahnkranz (28) aufweist, der einen größe- ren Außendurchmesser aufweist als die Verbindungswelle (3) und vorzugsweise einteilig mit der Verbindungswelle (3) ausgeführt ist.

10. Antriebsstrang für ein Kraftfahrzeug mit einer E-Maschine (20) und einer Ver- brennungskraftmaschine, die über ein Hybridmodul (1 ) nach einem der vorher- gehenden Ansprüche miteinander verbunden sind.

Description:
Achsparalleles Hybridmodul mit Kettentrieb und Spannsystem

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hybridmodul für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs, wie bspw. ein Pkw, ein Lkw oder ein anderes Nutzfahrzeug, mit einer verbrennungsmotorisch antreibbaren Antriebswelle und einer elektromotorisch an- treibbaren Verbindungswelle, die über ein Endloszugmittel drehmomentübertragend miteinander verbindbar sind.

Aus der DE 10 2016 205 019 A1 ist ein achsparalleler Hybridantrieb mit montageopti- mierter Lagerung und Montageverfahren bekannt. Diese Druckschrift beschreibt einen Hybridantrieb mit einem motor- oder getriebefesten Gehäuse und einem mit Drehmo- ment von einer Verbrennungskraftmaschine und/oder einer Elektromaschine versorg- barem Drehmomentweitergabeaggregat, mit einem Riemen zum Verbringen von Drehmoment von der Elektromaschine zum Drehmomentweitergabeaggregat, wobei ein gehäusefester mehrteiliger Träger ein erstes Halteteil besitzt, dessen Außenkontur bei Betrachtung in Richtung einer Antriebswelle zwischen der Verbrennungskraftma- schine und dem Drehmomentweitergabeaggregat innerhalb des Riemens angeordnet ist und ein mit dem ersten Halteteil fest verbundenes zweites Halteteil besitzt, das den Riemen übergreift. Ferner wird auch ein Montageverfahren zum drehmomentübertra- genden Kontaktieren eines Riemens mit einem Drehmomentausgabeorgan und einem Drehmomentaufnahmeorgan und zum Anbringen eines Trägers an einem motor- oder getriebefesten Gehäuse beschrieben, wobei ein erstes Halteteil des Trägers vor dem Anbringen des Riemens auf dem Drehmomentausgabeorgan und dem Drehmoment- aufnahmeorgan montiert wird und ein zweites Halteteil des Trägers nach diesem Rie- menmontageschritt am ersten Halteteil, am Lagerträger und/oder einem motor- oder getriebefesten Gehäuse befestigt wird.

Wird in einem solchen Hybridantrieb als ein Endloszugmittel eine Kette verwendet, muss diese meistens auf einem großen Teilkreis auf der Drehachse des Verbrenners laufen, um die Übersetzung zur E-Maschine zu gewährleisten. Somit ist die Kette in so einer Anwendung intensiv belastet und insbesondere die Umlaufgeschwindigkeit ist als besonders kritisch anzusehen. Auch die Momente, die dynamisch zu übertragen sind, sind ebenso sehr hoch. Durch diese Belastungen sind eine Längung und ein Verschleiß der Kette nicht zu vermeiden.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Nachteile aus dem Stand der Technik zu ver- meiden oder wenigstens zu mildern, und insbesondere ein System vorzusehen, in dem das Endloszugmittel, das vorzugsweise als eine Kette ausgebildet ist, im Betrieb immer eine bestimmte Spannung aufweist, welche vorzugsweise konstant ist.

Die Aufgabe der Erfindung wird bei einem gattungsgemäßen Hybridmodul erfindungs- gemäß dadurch gelöst, dass ein Exzenterspanner zum Spannen des Endloszugmittels eingesetzt ist.

Dadurch kann der Schlageffekt des Endloszugmittels (wie bspw. der Kette) reduziert werden und NVH-Störungen vermieden werden. Auch bei der Montage ist es vorteil- haft, den Abstand zwischen den zwei Drehachsen der beiden Zahnräder bzw. der Riemenscheiben (der E-Maschine und des Verbrenners) reduzieren zu können, damit das Endloszugmittel sauber eingebaut werden kann.

Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beansprucht und wer- den nachfolgend erläutert.

So ist es von Vorteil, wenn das Endloszugmittel als Kette ausgebildet ist. Eine Kette ist mit höheren Kräften und Momenten belastbar als andere Endloszugmittel, wie bspw. ein Riemen. Somit sind mit einer Kette höhere Drehmomente von dem/den An- triebsaggregat/en auf eine Welle eines Antriebsstrangs übertragbar.

Ferner hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Exzenterspanner an einem Hybridmodulgehäuse in seiner Position veränderlich festlegbar ist, d.h., beim Bewe- gen um die Exzenterdrehachse in unterschiedlichen Positionen an dem Gehäuse festlegbar ist. Somit kann der Abstand zwischen den beiden Drehachsen der Zahnrä- der (oder der Riemenscheiben), um die das Endloszugmittel läuft, verstellt werden, um die Spannkraft des Endloszugmittels individuell und möglichst exakt einzustellen. Hierfür ist es von Vorteil, wenn die Drehachse der Verbindungswelle zu der Drehach- se des Exzenterspanners versetzt ist. Dadurch wird beim Verdrehen des Exzenter- spanners um seine Drehachse der Abstand der Drehachse der Verbindungswelle zu der Drehachse der Antriebswelle verändert.

Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass der Exzenterspanner in ein erstes Exzenterbauteil und ein davon separates zweites Exzenterbauteil, etwa entlang einer orthogonal zur Drehachse der Verbindungswelle oder der Drehachse des Exzenter- spanners verlaufenden Ebene, aufgeteilt ist. Eine solche Aufteilung ermöglicht eine vereinfachte Montage bzw. Zusammenbau des Hybridmoduls.

Hierbei ist es von Vorteil, wenn das erste Exzenterbauteil mit dem zweiten Exzenter- bauteil verschraubt ist. Eine Verschraubung ist eine lösbare Verbindung, durch welche die Demontage des Exzenterspanners ebenfalls vereinfacht wird.

Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Hybridmodulgehäuse zum Führen der Relativbewegung des Exzenterspanners zumindest ein Langloch, vorzugsweise zwei Langlöcher aufweist. Das Langloch bzw. die Langlöcher helfen dabei, die Bewe- gung des Exzenterspanners relativ zum Gehäuse zu führen, und so die Positionierung des Exzenterspanners zu vereinfachen.

In Kombination mit den Langlöchern ist es hierbei von Vorteil, wenn der Exzenter- spanner zum Festlegen der Position an dem Hybridmodulgehäuse zumindest eine Verstellschraube, vorzugsweise zwei Verstellschrauben aufweist. Diese werden durch die Langlöcher hindurchgesteckt und mit dem Exzenterspanner verschraubt. Durch das Festziehen bzw. das Lockern der Schrauben kann die Position des Exzenter- spanners entweder festgelegt werden oder verändert werden, wobei die Schrauben in den Langlöchern geführt werden und so die Bewegung des Exzenterspanners relativ zum Gehäuse geführt ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass die Verbindungswelle einen Zahnkranz aufweist, der einen größeren Außendurchmesser aufweist als die Verbin- dungswelle und vorzugsweise einteilig mit der Verbindungswelle ausgeführt ist. Die einteilige Ausführung des Zahnkranzes mit der Verbindungswelle erhöht die Stabilität und somit die übertragbaren Kräfte und Momente.

Ferner betrifft die Erfindung auch einen Antriebsstrang für ein Kraftfahrzeug mit einer E-Maschine und einer Verbrennungskraftmaschine, die über ein erfindungsgemäßes Hybridmodul miteinander verbunden sind.

Mit anderen Worten besteht die Erfindung darin, dass ein System entwickelt wurde, welches den Abstand zwischen zwei Zahnrad-Drehachsen verstellen kann und die Abdichtung des Systems gewährleistet. Das System besteht hierbei aus dem Exzen- ter-Prinzip. Der Exzenter an sich ist in dem Fall zweiteilig ausgebildet und lagert die Welle zur E-Maschine, wie bspw. ein Elektromotor. Das motorseitige Exzenterstück, d.h., das Teil des Exzenters, welches auf der Seite der E-Maschine angeordnet ist, ist im motorseitigen Gehäuseteil des Hybridmoduls am Außendurchmesser angelegt und zentriert. An dieser Stelle wird ebenso die Abdichtung mit einem O-Ring vorgesehen, welches ein bekanntes und zuverlässiges Abdichtungsprinzip ist. Das getriebeseitige Exzenterstück, d.h., das Teil des Exzenters, welches auf der Seite des Getriebes an- geordnet ist, wird auf dem motorseitigen Exzenterstück angeschraubt und bestimmt die axiale Position des Exzenters zum Gehäuse und dadurch auch die Axialposition der (Verbindungs-) Welle in dem Hybridmodul. Die Abdichtung der beiden Gehäuse- stücke wird mit einer flachen Metallsickenfolie ausgeführt. Auf dem motorseitigen Ex- zenterstück wird die E-Maschine angeschraubt. Damit die dynamischen Belastungen auf der E-Maschine im Betrieb übertragen werden können, wird die E-Maschine eben- so durch eine Halterung am Motorblock verbunden.

Das motorseitige Exzenterstück hat darüber hinaus eine Bohrung im Außenbereich. Diese Bohrung wird benutzt, um den Exzenter zu verstellen und somit, um das End- loszugmittel, wie bspw. die Kette, nach der Montage auf eine bestimmte Kraft zu spannen. Der Exzenter wird um seinen Sitz (d.h., um seine Drehachse) im Gehäuse gedreht, um den Abstand zwischen den beiden Drehachsen der Zahnräder zu vergrö- ßern. Ebenso ist das motorseitige Exzenterstück am Gehäuse angeschraubt, in diesem Fall zweimal. Um die Verstellung des Exzenters zu ermöglichen, sind die beiden Schrau- ben in Langlöchern im Gehäuse eingebaut. Beim Spannen müssen diese Schrauben gelöst werden. Wenn die bestimmte Spannkraft der Schraube erreicht ist, können die beiden Schrauben wieder fest verschraubt werden. Es wird ferner geplant, bei der Au- toinspektion die Spannkraft zu kontrollieren und ggf. den Exzenter wieder anzuziehen. Die Spannbohrung und die beiden Verstellschrauben sind daher im Fahrzeug zugäng- lich.

Man kann also auch sagen, dass gemäß der Erfindung in einem achsparallelen Hyb- ridmodul ein zweiteiliger Exzenter vorgesehen ist. Ein erster Teil des Exzenters ist mit einer Außenseite eines Gehäuses einer Verbrennungskraftmaschine einstellbar ver- bunden. Eine elektrische Maschine ist mit dem ersten Teil des Exzenters verbunden. Ein zweiter Teil des Exzenters ist mit dem ersten Teil des Exzenters verbunden. Ein O-Ring ist zwischen dem ersten Teil des Exzenters und dem Gehäuse der Verbren- nungskraftmaschine vorgesehen. Eine Dichtfolie ist zwischen dem Gehäuse der Ver- brennungskraftmaschine und einem Gehäuse eines Getriebes vorgesehen, welches den zweiten Teil des Exzenters aufnimmt.

Die Erfindung wird nachfolgend mit Hilfe von Figuren näher erläutert, in denen unter- schiedliche Ausführungsformen dargestellt sind. Es zeigen:

Fig. 1 eine Vorderansicht eines Hybridmoduls gemäß einer ersten Ausführungs- form;

Fig. 2 die Vorderansicht aus Fig. 1 , wobei ein getriebeseitiges Gehäuseteil des

Hybridmoduls entfernt wurde;

Fig. 3 eine Rückansicht des Hybridmoduls in der ersten beispielhaften Ausfüh- rungsform;

Fig. 4 eine Längsschnittansicht des Schnitts IV-IV aus Fig. 2, wobei eine E- Maschine sowie eine Kurbelwelle angedeutet sind; Fig. 5 eine vergrößert dargestellte Detailansicht von vorne, zur Verdeutlichung der Exzenterverstellung;

Fig. 6 eine perspektivische Längsschnittdarstellung eines Teilbereichs des Hyb- ridmoduls im Bereich einer Verbindungswelle; und

Fig. 7 eine perspektivische Schnittdarstellung des Hybridmoduls.

Die Figuren sind lediglich schematischer Natur und dienen nur dem Verständnis der Erfindung. Die gleichen Elemente sind mit denselben Bezugszeichen versehen.

Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele können auch in anderen Ausführungs- beispielen realisiert werden. Sie sind also untereinander austauschbar.

Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Hybridmoduls 1. In Fig. 2 besser ersichtlich, ist zu erkennen, dass in dem Hybridmodul 1 eine Antriebswelle 2 und eine Verbindungswelle 3 über ein Endloszugmittel 4 drehmomentübertragend verbunden sind. Um das Endloszugmittel 4 Vorspannen zu können, ist ein Exzenter- spanner 5 vorgesehen. Das Endloszugmittel 4 ist hier beispielhaft als eine Kette 6 ausgebildet. Dieser Kettentrieb wird auch als Hauptkettentrieb bezeichnet. Ein Neben- kettentrieb 7 ist in Fig. 2 ebenfalls zu erkennen. Das Hybridmodul 1 weist ein Hyb- ridmodulgehäuse 8 auf, welches zweiteilig ausgebildet ist. Ein erstes Hybridmodulge- häuseteil wird als motorseitiges Hybridmodulgehäuseteil 9 bezeichnet und ein zweites Hybridmodulgehäuseteil wird als getriebeseitiges Hybridmodulgehäuseteil 10 be- zeichnet.

Der Exzenterspanner 5 ist ebenfalls zweiteilig ausgeführt und weist ein erstes (motor- seitiges) Exzenterbauteil 11 sowie ein zweites (getriebeseitiges) Exzenterbauteil 12 auf. Die beiden Exzenterbauteile 11 , 12 sind mittels mehrerer Verbindungsschrauben 13 miteinander verbunden. Fig. 3 zeigt das Hybridmodul 1 von der entgegengesetzten Seite wie Fig. 2. Auch hier ist das motorseitige Hybridmodulgehäuseteil 9 abgebildet. Gut zu erkennen ist hier auch die Form des ersten Exzenterbauteils 11. Sowohl in Fig. 2 als auch in Fig. 3 ist eine Anziehbohrung 14 zu erkennen. An dieser Bohrung 14 kann ein externes Bauteil, wie bspw. ein Haken etc., angesetzt werden, um das Ex- zenterbauteil 11 bzw. den Exzenter 5 um seine Drehachse 15 (siehe hierzu auch Fig. 4) zu verdrehen. Ist die gewünschte Position des Exzenters bzw. Exzenterspanners 5 erreicht, wird der Exzenterspanner 5 über ein Verstellmechanismus 16 relativ zum Hybridmodulgehäuse 8 festgelegt.

In Fig. 2 ist der Verstellmechanismus 16 in einer beispielhaften Ausführungsform ge- zeigt. Der Verstellmechanismus 16 umfasst zwei Langlöcher 17, welche in dem Hyb- ridmodulgehäuse 8 ausgebildet sind, sowie zwei Verstellschrauben 18, die in den Langlöchern 17 geführt sind und mit dem Exzenterspanner 5 verschraubt sind. Fig. 1 zeigt, dass die Köpfe der Verstellschrauben 18 im Durchmesser größer sind als die Breite der Langlöcher, wodurch sie auf dem Hybridmodulgehäuse 8 aufliegen.

In Fig. 3 ist ferner zu erkennen, dass der Exzenterspanner 5 mehrere Anschraubboh- rungen 19 aufweist, die dazu dienen, eine E-Maschine 20 (siehe auch Fig. 4) anzu- schrauben.

Fig. 4 zeigt eine Längsschnittansicht des Hybridmoduls 1 , welche dessen Zusammen- bau sehr gut verdeutlicht. Es ist zu erkennen, dass der Exzenterspanner 5 zweiteilig aufgebaut ist, wobei die beiden Teile 11 , 12 über die Verbindungsschrauben 13 mitei- nander verschraubt sind. Das motorseitige Exzenterbauteil 11 ist am Außendurch- messer an dem motorseitigen Hybridmodulgehäuseteil 9 zentriert und über einen O- Ring 21 abgedichtet. Ferner ist zu erkennen, dass die beiden Hybridmodulgehäusetei- le 9, 10 über Verbindungsschrauben 22 miteinander verschraubt sind. Die beiden Hybridmodulgehäuseteile 9, 10 werden über eine Dichtfolie 23 abgedichtet. In dem Schnitt in Fig. 4 sind die E-Maschine 20 sowie eine Kurbelwelle 24 der Verbrennungs- kraftmaschine (nicht gezeigt) angedeutet.

Die Drehachse 25 der Verbrennungskraftmaschine ist gleichzeitig die Drehachse ei- nes ersten Zahnkranzes 26, auf dem die Kette 6 läuft. Eine Drehachse 27 der E- Maschine 20 ist gleichzeitig die Drehachse eines zweiten Zahnkranzes 28. Der zweite Zahnkranz 28 ist in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel einteilig mit der Verbin- dungswelle 3 ausgebildet und hat einen kleineren Durchmesser als der erste Zahn- kranz 26. Die Kette 6 läuft sowohl auf dem ersten Zahnkranz 26 als auch auf dem zweiten Zahnkranz 28 und verbindet somit die Verbindungswelle 3 und die Antriebs- welle 2 drehmomentübertragend miteinander.

Innerhalb des Exzenterspanners 5 ist die Verbindungswelle 3 über zwei Lager 29, 30 gelagert, um sich relativ zum Exzenterspanner 5 drehen zu können. Die Drehachse 15 des Exzenterspanners 5 ist zu der Drehachse 28 der E-Maschine 20 versetzt ange- ordnet. Dadurch ist es möglich, wie in Fig. 5 veranschaulicht, den Abstand zwischen der Drehachse 28 der E-Maschine 20 und der Drehachse 25 der Verbrennungskraft- maschine mittels einer Drehung des Exzenterspanners 5 um seine Drehachse 15 zu verstellen. Hierfür wird in die Anziehbohrung 14 eine Spannkraft F, die in Richtung des eingezeichneten Pfeils wirkt, aufgebracht, nachdem die Verstellschrauben 18 gelo- ckert wurden. Die Spannkraft F bewirkt, dass sich der Exzenterspanner 5 um seine Drehachse 15 verdreht, was durch einen Verstellweg W angegeben wird. Der Ver- stellweg W wird einmal als Verdrehung um die Drehachse 15 angegeben und zweimal als eine durch die Langlöcher 17 geführte Bewegung der Verstellschrauben 18 ange- geben. Dieser Verstellweg W bewirkt, dass die Drehachse 27 der E-Maschine 20, welche sich in der hier gezeigten Position in der so genannten Null-Position (Aus- gangsposition) befindet, heraus bewegt wird, was eine Spannung der Kette 6 hervor- ruft.

Mit Bezug zurück zu Fig. 4 ist zu erkennen, dass die Ausgangs- bzw. Abtriebswelle der E-Maschine 20 über einen Welle-Nabe-Bereich 31 mit der Verbindungswelle 3 drehmomentübertragend verbindbar ist.

Fig. 6 und Fig. 7 zeigen perspektivische Schnittdarstellungen, wobei Fig. 7 die per- spektivische Darstellung der Längsschnittansicht von Fig. 4 zeigt, und Fig. 6 eine ver- größerte Teilansicht der in Fig. 7 gezeigten perspektivischen Schnittansicht des Be- reichs nahe der Verbindungswelle 3 und des Exzenterspanners 5 abbildet.

Hier ist zu erkennen, dass der Exzenterspanner 5 in dem Hybridmodulgehäuse 9 der- art aufgenommen ist, dass er relativ zu diesem verdrehbar ist, und nur über den Ver- stellmechanismus 16 in seiner Position gegenüber dem Hybridmodulgehäuse 8 fest- legbar ist.

Bezuqszeichenliste Hybridmodul

Antriebswelle

Verbindungswelle

Endloszugmittel

Exzenterspanner

Kette

Nebenkettentrieb

Hybridmodulgehäuse

motorseitiges Hybridmodulgehäuseteil getriebeseitiges Hybridmodulgehäuseteil erstes (motorseitiges) Exzenterbauteil zweites (getriebeseitiges) Exzenterbauteil Verbindungsschraube

Anziehbohrung

Exzenterdrehachse

Verstellmechanismus

Langloch

Verstellschraube

Anschraubbohrung

E-Maschine

O-Ring

Verbindungsschraube

Dichtfolie

Kurbelwelle

Drehachse der Verbrennungskraftmaschine erster Zahnkranz

Drehachse der E-Maschine

zweiter Zahnkranz

Lager

Lager

Welle-Nabe-Bereich F Spannkraft

W Verstellweg