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Patent Searching and Data


Title:
AXLE SUSPENSION SYSTEM FOR A MOTOR VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/041707
Kind Code:
A1
Abstract:
Axle suspension system for a motor vehicle, having a ball joint (16) which comprises a joint housing (21) which is fastened to an axle beam (17) of a vehicle axle (18) and a joint ball (22) which is mounted in an articulated manner in said joint housing (21), and an axle guide (2) which comprises two frame-side bearing regions (3, 4) and one axle-side bearing region (5) and is mounted in or with the frame-side bearing regions (3, 4) thereof on a vehicle frame (9) and is articulated in or with the axle-side bearing region (5) thereof by way of the ball joint (16) on the axle beam (17), wherein the ball joint (16) comprises a ball pivot (23) which has the joint ball (22), extends out of the joint housing (21), and has a pivot (26) which is connected rigidly to the joint ball (22) and is fastened releasably to the axle guide (2) outside the joint housing (21) in the axle-side bearing region (5).

Inventors:
SCHEPER, Frank (Turmkämpe 8, Loeningen, 49624, DE)
EILERS, Bernhard (Heerweg 8, Bredenberg, 26897, DE)
KNOPP, Sören (Sunderort 2, Stemwede, 32351, DE)
Application Number:
EP2015/068624
Publication Date:
March 24, 2016
Filing Date:
August 13, 2015
Export Citation:
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Assignee:
ZF FRIEDRICHSHAFEN AG (Graf-von-Soden-Platz 1, Friedrichshafen, 88046, DE)
International Classes:
B60G9/02; B60G7/00; F16C11/06
Domestic Patent References:
WO2002094592A12002-11-28
WO2010053466A12010-05-14
WO1999028636A11999-06-10
Foreign References:
DE3705417A11988-09-01
US2180860A1939-11-21
DE4309004A11994-09-22
DE736351C1953-03-02
US4415179A1983-11-15
DE3718533C11988-05-05
US2746766A1956-05-22
US2713498A1955-07-19
US3895819A1975-07-22
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Claims:
Patentansprüche

1 . Achsaufhängung für ein Fahrzeug, mit einem Kugelgelenk (1 6), welches ein an einem Achskörper (17) einer Fahrzeugachse (18) befestigtes Gelenkgehäuse (21 ) und eine in diesem gelenkig gelagerte Gelenkkugel (22) umfasst, und einem zwei rahmenseitige Lagerbereiche (3, 4) und einen achsseitigen Lagerbereich (5)

umfassenden Achslenker (2), der in oder mit seinen rahmenseitigen Lagerbereichen (3, 4) an einem Fahrzeugrahmen (9) gelagert ist und in oder mit seinem achsseitigen Lagerbereich (5) durch das Kugelgelenk (1 6) an den Achskörper (17) angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Kugelgelenk (1 6) einen die Gelenkkugel (22) aufweisenden und sich aus dem Gelenkgehäuse (21 ) heraus erstreckenden

Kugelzapfen (23) umfasst, der einen starr mit der Gelenkkugel (22) verbundenen und außerhalb des Gelenkgehäuses (21 ) im achsseitigen Lagerbereich (5) lösbar an dem Achslenker (2) befestigten Zapfen (26) aufweist.

2. Achsaufhängung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass in dem

achsseitigen Lagerbereich (5) ein Durchgangsloch (27) vorgesehen ist, durch welches sich der Zapfen (26) hindurch erstreckt.

3. Achsaufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (26) an seinem der Gelenkkugel (22) abgewandten Ende mit einem Außengewinde (28) versehen ist, auf welches eine Mutter (29) aufgeschraubt ist, die auf einer der

Gelenkkugel (22) abgewandten Seite des achsseitigen Lagerbereichs (5) an dem Achslenker (2) abgestützt ist.

4. Achsaufhängung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (26) und das Durchgangsloch (27) zumindest bereichsweise kegelstumpfförmig ausgebildet sind und sich mit zunehmendem Abstand zur Gelenkkugel (22) verjüngen, wobei die kegelstumpfförmigen Umfangsflächen des Zapfens (26) und des

Durchgangslochs (27) aneinander anliegen.

5. Achsaufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die rahmenseitigen Lagerbereiche (3, 4) in einer Querrichtung (y) einander gegenüberliegen.

6. Achsaufhängung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Achslenker (2) in oder mit seinen rahmenseitigen Lagerbereichen (3, 4) um eine in Querrichtung (y) verlaufende Drehachse (13) schwenkbar an dem Fahrzeugrahmen (9) gelagert ist.

7. Achsaufhängung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der achsseitige Lagerbereich (5) zu den rahmenseitigen Lagerbereichen (3, 4) in einer senkrecht zur Querrichtung (y) verlaufenden Längsrichtung (x) versetzt angeordnet ist.

8. Achsaufhängung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der achsseitige Lagerbereich (5) in Querrichtung (y) mittig angeordnet ist.

9. Achsaufhängung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (26) sich in einer senkrecht zur Längsrichtung (x) und senkrecht zur Querrichtung (y) verlaufenden Hochrichtung (z) erstreckt.

10. Achsaufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Achslenker (2) zwei Lenkerarme (14, 15) umfasst, die sich jeweils von einem der rahmenseitigen Lagerbereiche (3, 4) bis zu dem achsseitigen Lagerbereich (5) erstrecken.

1 1 . Achsaufhängung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkerarme (14, 15) an ihren dem achsseitigen Lagerbereich (5) zugewandten Enden starr miteinander verbunden sind.

12. Achsaufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die rahmenseitigen Lagerbereiche (3, 4) zusammen mit dem Mittelpunkt (M) der Gelenkkugel (22) in einer gemeinsamen Ebene (P) liegen.

13. Achsaufhängung nach Anspruch 14 und nach Anspruch 10 oder 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass jeder Lenkerarm (14, 15) ausgehend von dem jeweiligen rahmenseitigen Lagerbereich (3, 4) über den größten Teil seiner Längserstreckung gerade verläuft und in einem Übergangsbereich (33) in den achsseitigen Lagerbereich (5) übergeht, der gegenüber der gemeinsamen Ebene (P) in einer quer zu dieser verlaufenden Hochrichtung (z) versetzt ist.

14. Achsaufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Achslenker (2) in oder mit seinen rahmenseitigen

Lagerbereichen (3, 4) jeweils durch ein Elastomerlager (6) an dem Fahrzeugrahmen (9) gelagert ist.

15. Achsaufhängung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Achslenker (2) in seinen rahmenseitigen Lagerbereichen (3, 4) jeweils ein Lagerauge (34) umfasst, in dem jeweils eines der Elastomerlager (6) sitzt.

Description:
Achsaufhängung für ein Fahrzeug

Die Erfindung betrifft eine Achsaufhängung für ein Fahrzeug, mit einem Kugelgelenk, welches ein an einem Achskörper einer Fahrzeugachse befestigtes Gelenkgehäuse und eine in diesem gelenkig gelagerte Gelenkkugel umfasst, und einem zwei rahmenseitige Lagerbereiche und einen achsseitigen Lagerbereich umfassenden Achslenker, der in oder mit seinen rahmenseitigen Lagerbereichen an einem Fahrzeugrahmen gelagert ist und in oder mit seinem achsseitigen Lagerbereich durch das Kugelgelenk an den Achskörper angelenkt ist.

Die DE 37 18 533 C1 offenbart eine Lagerung eines aus zwei Achsstreben

bestehenden Dreieckslenkers zur Führung von LKW-Hinterachsen, die einenends an zwei Lagerstellen am Fahrzeug anlenkbar und anderenends an einem Kugelgelenk am Achskörper gelagert sind, wobei der Öffnungswinkel zwischen den Achsstreben verstellbar ist, und das Kugelgelenk ein Gelenkgehäuse und eine drehbar in dieses eingesetzte Gelenkkugel aufweist. Die Achsstreben ragen in eine Aufnahme der Gelenkkugel hinein, wobei in die Gelenkkugel ein Bolzen eingesetzt ist, der senkrecht zu den Achsstreben durch die Aufnahme verläuft und an dem die Achsstreben mit einer Bohrung gelagert sind. Ferner ist das Gelenkgehäuse mit einem verschließbaren Durchbruch zum Festziehen und Lösen des Bolzens versehen.

Nachteilig an dieser Lösung ist, dass zum Lösen des Achslenkers von dem Achskörper die Gelenkkugel in eine vordefinierte Lage gebracht werden muss, sodass der Bolzen durch den Durchbruch hindurch zugänglich ist.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einer

Achsaufhängung der eingangs genannten Art das Lösen des Achslenkers von dem Achskörper vereinfachen zu können.

Diese Aufgabe wird durch eine Achsaufhängung nach Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen der Achsaufhängung sind in den Unteransprüchen und in der nachfolgenden Beschreibung gegeben. Die Achsaufhängung für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, weist ein Kugelgelenk, welches ein an einem Achskörper einer Fahrzeugachse befestigtes Gelenkgehäuse und eine in diesem gelenkig gelagerte Gelenkkugel umfasst, und einen zwei rahmenseitige Lagerbereiche und einen achsseitigen Lagerbereich umfassenden Achslenker auf, der in oder mit seinen rahmenseitigen Lagerbereichen an einem Fahrzeugrahmen gelagert ist und in oder mit seinem achsseitigen Lagerbereich durch das Kugelgelenk an den Achskörper angelenkt ist, wobei das Kugelgelenk einen die Gelenkkugel aufweisenden und sich aus dem Gelenkgehäuse heraus erstreckenden Kugelzapfen umfasst, der einen starr mit der Gelenkkugel verbundenen und außerhalb des Gelenkgehäuses im achsseitigen Lagerbereich lösbar an dem Achslenker befestigten Zapfen aufweist.

Bei dieser Achsaufhängung erfolgt das lösbare Befestigen des Achslenkers an dem Kugelzapfen außerhalb des Gelenkgehäuses. Somit ist die lösbare Befestigung des Achslenkers an dem Kugelzapfen unabhängig von der Lage der Gelenkkugel von außen zugänglich.

Bevorzugt ist der Zapfen mit dem Achslenker verschraubt und/oder der Zapfen ist an dem Achslenker durch eine Schraubverbindung befestigt. Vorteilhaft ist der Zapfen außerhalb des Gelenkgehäuses im achsseitigen Lagerbereich mit dem Achslenker verschraubt und/oder an dem Achslenker durch die oder eine Schraubverbindung befestigt. Dadurch ist der Zapfen insbesondere außerhalb des Gelenkgehäuses im achsseitigen Lagerbereich lösbar an dem Achslenker befestigt. Die Verschraubung und/oder Schraubverbindung ist eine bevorzugte Realisierung der lösbaren Befestigung des Zapfens an dem Achslenker.

Gemäß einer Weiterbildung ist in dem achsseitigen Lagerbereich ein Durchgangsloch vorgesehen, durch welches sich der Zapfen hindurch erstreckt. Der Achslenker ist mit seinem achsseitigen Lagerbereich und/oder mit dem Durchgangsloch bevorzugt auf den Kugelzapfen und/oder auf dessen Zapfen aufgesetzt. Insbesondere ist der Zapfen auf einer der Gelenkkugel abgewandten Seite des achsseitigen Lagerbereichs mit dem Achslenker verschraubt und/oder durch die oder eine Schraubverbindung an dem Achslenker befestigt. Vorteilhaft ist der Zapfen an seinem der Gelenkkugel

abgewandten Ende mit einem Außengewinde versehen, auf welches eine Mutter aufgeschraubt ist. Die Mutter ist insbesondere auf einer der Gelenkkugel abgewandten Seite des achsseitigen Lagerbereichs vorgesehen und/oder an dem Achslenker abgestützt und/oder liegt auf einer der Gelenkkugel abgewandten Seite des

achsseitigen Lagerbereichs an dem Achslenker an.

Bevorzugt sind der Zapfen und das Durchgangsloch zumindest bereichsweise kegelstumpfförmig ausgebildet und verjüngen sich mit zunehmendem Abstand zur Gelenkkugel. Insbesondere liegen die kegelstumpfförmigen Umfangsflächen des Zapfens und des Durchgangslochs aneinander an. Ergänzend oder alternativ weist der Zapfen einen Anschlag auf, der auf einer der Gelenkkugel zugewandten Seite der achsseitigen Lagerstelle an dem Achslenker abgestützt ist. Insbesondere ist der Anschlag starr mit dem Zapfen verbunden. Vorzugsweise umringt der Anschlag den Zapfen. Der Anschlag ist z.B. als Kegelscheibe ausgebildet.

Gemäß einer Ausgestaltung liegen die rahmenseitigen Lagerbereiche in einer

Querrichtung einander gegenüber. Vorteilhaft ist der Achslenker in oder mit seinen rahmenseitigen Lagerbereichen um eine in Querrichtung verlaufende Drehachse schwenkbar an dem Fahrzeugrahmen gelagert. Bei der Querrichtung handelt es sich insbesondere um die Fahrzeugquerrichtung.

Gemäß einer Weiterbildung liegen die Lagerbereiche auf den Ecken eines Dreiecks. Der Achslenker bildet insbesondere einen Dreiecklenker. Bevorzugt erstreckt sich der Achslenker von seinen rahmenseitigen Lagerbereichen aus in einer Längsrichtung. Vorteilhaft weist der achsseitige Lagerbereich zu den rahmenseitigen Lagerbereichen in Längsrichtung oder in einer senkrecht zur Querrichtung verlaufenden Längsrichtung einen Abstand auf. Bevorzugt ist der achsseitige Lagerbereich in Querrichtung mittig angeordnet. Darunter ist insbesondere zu verstehen, dass der achsseitige Lagerbereich in einer senkrecht zur Querrichtung und mittig zwischen den rahmenseitigen

Lagerbereichen verlaufenden Längshochebene liegt. Alternativ kann der achsseitige Lagerbereich in Querrichtung aber auch außermittig angeordnet sein, insbesondere wenn der zur Verfügung stehende Bauraum einer mittigen Anordnung des achsseitigen Lagerbereichs entgegensteht. Vorzugsweise erstreckt sich der Zapfen in einer senkrecht zur Längsrichtung und senkrecht zur Querrichtung verlaufenden

Hochrichtung. Gemäß einer Ausgestaltung umfasst der Achslenker zwei Lenkerarme, die sich jeweils von einem der rahmenseitigen Lagerbereiche bis zu dem achsseitigen Lagerbereich erstrecken. Insbesondere sind die Lenkerarme im achsseitigen Lagerbereich starr miteinander verbunden und/oder die Lenkerarme sind insbesondere an ihren dem achsseitigen Lagerbereich zugewandten Enden starr miteinander verbunden und/oder die Lenkerarme sind insbesondere an ihren den rahmenseitigen Lagerbereichen abgewandten Enden starr miteinander verbunden. Dabei können die Lenkerarme z.B. einstückig miteinander ausgebildet sein oder separate Bauteile bilden. Bevorzugt gehen die Lenkerarme im achsseitigen Lagerbereich, insbesondere materialhomogen, ineinander über und/oder die Lenkerarme gehen bevorzugt an ihren dem achsseitigen Lagerbereich zugewandten Enden, insbesondere materialhomogen, ineinander über und/oder die Lenkerarme gehen bevorzugt an ihren den rahmenseitigen

Lagerbereichen abgewandten Enden, insbesondere materialhomogen, ineinander über. Die Lenkerarme werden z.B. auch als Achsstreben bezeichnet. Bevorzugt verläuft jeder Lenkerarm ausgehend von dem jeweiligen rahmenseitigen Lagerbereich, insbesondere in Richtung zu dem achsseitigen Lagerbereich, gerade oder über den größten Teil seiner Längserstreckung gerade.

Gemäß einer Weiterbildung liegen die Drehachse und der Mittelpunkt der Gelenkkugel in einer gemeinsamen Ebene. Bevorzugt weist der achsseitige Lagerbereich zu der gemeinsamen Ebene einen Abstand auf, insbesondere in der oder in einer quer zu der gemeinsamen Ebene verlaufenden Hochrichtung. Vorteilhaft liegen die rahmenseitigen Lagerbereiche und/oder deren Lagerachsen oder Kinematikpunkte zusammen mit der Gelenkkugel und/oder deren Mittelpunkt in der oder einer gemeinsamen Ebene. Die gemeinsame Ebene wird z.B. auch als Kinematikpunktebene bezeichnet. Bevorzugt ist der achsseitige Lagerbereich gegenüber der gemeinsamen Ebene in der oder in einer quer zu dieser verlaufenden Hochrichtung versetzt. Vorteilhaft verläuft jeder Lenkerarm ausgehend von dem jeweiligen rahmenseitigen Lagerbereich, insbesondere in Richtung zu dem achsseitigen Lagerbereich, über den größten Teil seiner Längserstreckung gerade und geht in einem Übergangsbereich in den achsseitigen Lagerbereich über. Hierdurch kann die Verdrehung des Achslenkers bei Querlasten gering gehalten werden. Gemäß einer Ausgestaltung ist der Achslenker in oder mit seinen rahmenseitigen Lagerbereichen jeweils durch ein Elastomerlager an dem Fahrzeugrahmen gelagert, welches z.B. ein Gummilager ist. Bevorzugt umfasst der Achslenker in seinen

rahmenseitigen Lagerbereichen jeweils ein Lagerauge, in den jeweils eines der

Elastomerlager sitzt.

Jedes Elastomerlager umfasst insbesondere ein Lagerinnenteil und einen dieses umringenden Elastomerkörper, der beispielsweise ein Gummikörper ist. Die

Lagerinnenteile der Elastomerlager sind bevorzugt an dem Fahrzeugrahmen befestigt. Jedes Elastomerlager kann direkt mit seinem Elastomerkörper in dem jeweiligen

Lagerauge sitzen. Vorzugsweise umfasst jedes Elastomerlager aber eine den

Elastomerkörper umringende Außenhülse. Insbesondere sitzt jedes Elastomerlager mit seiner Außenhülse in dem jeweiligen Lagerauge.

Der Achslenker besteht bevorzugt aus einem Faserverbundwerkstoff oder aus Metall, insbesondere aus Aluminium oder aus einem Eisenwerkstoff, wie z.B. Stahl. Besteht der Achslenker aus Metall, kann er beispielsweise als Schmiedebauteil oder als

Gussbauteil ausgebildet sein. Die Lenkerarme bestehen bevorzugt aus einem

Faserverbundwerkstoff oder aus Metall, insbesondere aus Aluminium oder aus einem Eisenwerkstoff, wie z.B. Stahl. Bestehen die Lenkerarme aus Metall, können sie beispielsweise als Schmiedebauteile oder als Gussbauteile ausgebildet sein. Ferner besteht der Kugelzapfen bevorzugt aus Metall, insbesondere aus einem Eisenwerkstoff, wie z.B. Stahl. Vorzugsweise besteht das Gelenkgehäuse aus einem

Faserverbundwerkstoff oder aus Metall, insbesondere aus Aluminium oder aus einem Eisenwerkstoff, wie z.B. Stahl. Besteht das Gelenkgehäuse aus Metall, kann es beispielsweise als Schmiedebauteil oder als Gussbauteil ausgebildet sein.

Der Kugelzapfen kann mit seiner Gelenkkugel direkt in dem Gelenkgehäuse gelagert sein. Gemäß einer Alternative ist die Gelenkkugel unter Zwischenschaltung eines Lagerelements in dem Gelenkgehäuse gelagert. Das Lagerelement besteht bevorzugt aus Kunststoff oder aus Metall. Vorzugsweise ist das Lagerelement als Lagerschale, insbesondere als Kugelschale ausgebildet. Die Gelenkkugel ist insbesondere einstückig mit dem Zapfen ausgebildet.

Vorzugsweise geht der Zapfen materialhomogen in die Gelenkkugel über. Alternativ kann der Zapfen ein separates Bauteil bilden, welches an oder in der Gelenkkugel befestigt ist. Der Zapfen kann z.B. auch als Zapfenbereich, insbesondere als

Zapfenbereich des Kugelzapfens, bezeichnet werden. In diesem Sinne kann die

Gelenkkugel z.B. auch als kugelförmiger Lagerbereich, insbesondere als kugelförmiger Lagerbereich des Kugelzapfens, bezeichnet werden.

Das Gelenkgehäuse ist insbesondere mit einer Zapfenöffnung versehen, durch welche hindurch sich der Kugelzapfen aus dem Gelenkgehäuse heraus erstreckt. Auf seiner der Zapfenöffnung gegenüberliegenden Seite ist das Gelenkgehäuse vorzugsweise mit einer Montageöffnung versehen, die insbesondere mit einem Gehäusedeckel verschlossen ist. Der Gehäusedeckel besteht bevorzugt aus Metall, insbesondere aus Stahl. Durch die Montageöffnung hindurch kann der Kugelzapfen in das Gelenkgehäuse eingeführt werden. Ist das Lagerelement vorhanden, so kann auch dieses durch die Montageöffnung hindurch in das Gehäuse eingeführt werden.

Das Gelenkgehäuse ist bevorzugt mit dem Achskörper verschraubt. Insbesondere umfasst das Gelenkgehäuse einen Flansch, mittels welchem das Gelenkgehäuse bevorzugt an dem Achskörper befestigt ist. Insbesondere ist der Flansch mit dem Achskörper verschraubt. Vorteilhaft ist der Flansch mit durchgehenden Montagelöchern versehen, durch welche sich Schrauben hindurch erstrecken, mittels welchen das Gelenkgehäuse mit dem Achskörper verschraubt ist. Der Flansch wird z.B. auch als Achsflansch bezeichnet. Ferner wird das den Flansch umfassende Gelenkgehäuse beispielsweise auch als Flanschgehäuse bezeichnet. Der Flansch ist insbesondere starr mit dem Gelenkgehäuse verbunden. Vorteilhaft geht der Flansch materialhomogen in das Gelenkgehäuse über.

An dem Gelenkgehäuse ist bevorzugt eine die Zapfenöffnung und den Kugelzapfen umringende Dichtung festgelegt, die sich von dem Gelenkgehäuse bis zu dem

Kugelzapfen erstreckt und dichtend an diesem anliegt. Ferner liegt die Dichtung insbesondere dichtend an dem Gelenkgehäuse an und/oder ist dichtend mit diesem verbunden. Die Dichtung besteht bevorzugt aus Elastomer, beispielsweise aus Gummi. Vorzugsweise handelt es sich bei der Dichtung um einen Dichtungsbalg. An den in Querrichtung und/oder in Fahrzeugquerrichtung einander

gegenüberliegenden Enden des Achskörpers ist bevorzugt jeweils ein Fahrzeugrad drehbar gelagert. Bevorzugt ist der Achskörper durch wenigstens eine Feder, vorzugsweise durch zwei Federn, am Fahrzeugrahmen abgestützt. Ferner ist der Achskörper bevorzugt durch wenigstens einen Dämpfer, vorzugsweise durch zwei Dämpfer, mit dem Fahrzeugrahmen verbunden. Vorteilhaft ist der Achskörper zusätzlich durch wenigstens einen Längslenker, vorzugsweise durch zwei Längslenker oder durch einen Stabilisatorlenker, gelenkig mit dem Fahrzeugrahmen verbunden. In

Fahrzeughochrichtung sind dieser oder diese Längslenker oder der Stabilisatorlenker insbesondere unter dem Achslenker angeordnet. Die Fahrzeugachse ist bevorzugt eine Hinterachse.

Das Kugelgelenk ist bevorzugt als Achs- oder Radführungsgelenk für radiale

Belastungen ausgebildet. Insbesondere ist das Kugelgelenk integral mit dem

Achsflansch ausgebildet, der vorzugsweise an den Achskörper angeschraubt oder anschraubbar ist. Als Ausziehsicherung für den Kugelzapfen, insbesondere bei Einsatz der Lagerschale, dient vorzugsweise die metallische Überdeckung des

Flanschgehäuses. Durch die Integration des Kugelgelenks in das Flanschgehäuse sind insbesondere Schmiede- und Gusswerkstoffe mit niedrigerer Zugfestigkeit (Rm-Werten) möglich als bei Achsaufhängungen, bei denen das Kugelgelenk in den Achslenker integriert ist. Die Anbindung des Achslenkers an den Zapfen erfolgt vorzugsweise durch eine normale Verschraubung, beispielsweise mit oder ohne Kegelscheibe. Bevorzugt wird der Achslenker zum größten Teil auf der Ebene der drei Kinematikpunkte gehalten, um erst kurz vor der Anbindung an den Achskörper die Ebene zu verlassen. Somit kann beispielsweise die Verdrehung bei Querlasten bei einem minimalen Einsatz von

Material so gering wie möglich gehalten werden. Beim Austausch des Kugelgelenks ist z.B. eine Demontage des Flansches vom Achskörper ohne Demontage des

Achslenkers von dem Fahrzeugrahmen möglich. Auch lässt sich die Verschraubung zwischen dem Achslenker und dem Zapfen einfach lösen. Ferner kann die spanende Bearbeitung des Flanschgehäuses und des Achslenkers vereinfacht werden.

Schließlich lässt sich der Achslenker einfach montieren. Die Erfindung betrifft ferner ein Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, mit einem

Fahrzeugrahmen und einer oder wenigstens einer Fahrzeugachse, die mit dem

Fahrzeugrahmen über eine Achsaufhängung verbunden ist, die ein Kugelgelenk, welches ein an einem Achskörper der Fahrzeugachse befestigtes Gelenkgehäuse und eine in diesem gelenkig gelagerte Gelenkkugel umfasst, und einen zwei rahmenseitige Lagerbereiche und einen achsseitigen Lagerbereich umfassenden Achslenker aufweist, der in oder mit seinen rahmenseitigen Lagerbereichen an dem Fahrzeugrahmen gelagert ist und in oder mit seinem achsseitigen Lagerbereich durch das Kugelgelenk an den Achskörper angelenkt ist, wobei das Kugelgelenk einen die Gelenkkugel aufweisenden und sich aus dem Gelenkgehäuse heraus erstreckenden Kugelzapfen umfasst, der einen starr mit der Gelenkkugel verbundenen und außerhalb des

Gelenkgehäuses im achsseitigen Lagerbereich lösbar an dem Achslenker befestigten Zapfen aufweist.

Das Fahrzeug, insbesondere dessen Achsaufhängung, kann gemäß allen im

Zusammenhang mit der Achsaufhängung erläuterten Ausgestaltungen weitergebildet sein.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsformen unter

Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Achsaufhängung gemäß einer ersten

Ausführungsform,

Fig. 2 einen Schnitt durch die Achsaufhängung gemäß der ersten Ausführungsform

entlang der aus Fig. 1 ersichtlichen Schnittlinie A-A, wobei Teile der

Achsaufhängung weggelassen sind,

Fig. 3 eine schematische Seitenansicht eines Achslenkers der Achsaufhängung gemäß der ersten Ausführungsform,

Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Achsaufhängung gemäß einer zweiten Ausführungsform, Fig. 5 einen Schnitt durch die Achsaufhängung gemäß der zweiten Ausführungsform entlang der aus Fig. 4 ersichtlichen Schnittlinie B-B, wobei Teile der

Achsaufhängung weggelassen sind und

Fig. 6 eine Seitenansicht eines Achslenkers der Achsaufhängung gemäß der zweiten Ausführungsform.

Aus Fig. 1 ist eine schematische Draufsicht auf eine Achsaufhängung 1 gemäß einer ersten Ausführungsform ersichtlich, wobei ein als Dreiecklenker ausgebildeter

Achslenker 2 zwei rahmenseitige Lagerbereiche 3 und 4 sowie einen achsseitigen Lagerbereich 5 aufweist. Die rahmenseitigen Lagerbereiche 3 und 4 liegen in einer Fahrzeugquerrichtung y einander gegenüber und umfassen jeweils ein Lagerauge 34, in welches ein Gummilager 6 eingesetzt ist. Die Gummilager 6 umfassen jeweils ein Lagerinnenteil 7 und einen dieses umringenden Gummikörper 8, der in dem jeweiligen Lagerauge 34 sitzt. Dabei sind die Lagerinnenteile 7 jeweils mit einem Fahrzeugrahmen 9 verbunden, der zwei in einer Fahrzeuglängsrichtung x verlaufende und in

Fahrzeugquerrichtung y einander gegenüberliegende Längsträger 10 und 1 1 sowie mehrere in Fahrzeugquerrichtung y verlaufende Querträger 12 aufweist, durch welche die Längsträger 10 und 1 1 miteinander verbunden sind (in Fig. 1 ist lediglich ein

Querträger gezeigt). Durch die Gummilager 6 ist der Achslenker 2 um eine in

Fahrzeugquerrichtung y verlaufende Drehachse 13 schwenkbar am Fahrzeugrahmen 9 gelagert. Die Fahrzeugquerrichtung y verläuft dabei senkrecht zur

Fahrzeuglängsrichtung x.

Der Achslenker 2 umfasst zwei Lenkerarme 14 und 15, die sich jeweils von einem der rahmenseitigen Lagerbereiche bis zu dem achsseitigen Lagerbereich 5 erstrecken. Dabei erstreckt sich der Lenkerarm 14 von dem rahmenseitigen Lagerbereich 3 bis zu dem achsseitigen Lagerbereich 5, und der Lenkerarm 15 erstreckt sich von dem rahmenseitigen Lagerbereich 4 bis zu dem achsseitigen Lagerbereich 5. Die

Lenkerarme 14 und 15 sind an ihren den rahmenseitigen Lagerbereichen 3 und 4 abgewandten Enden starr miteinander verbunden und gehen dort insbesondere materialhomogen ineinander über. Die Lagerbereiche 3, 4 und 5 liegen auf den Ecken eines Dreiecks, wobei der achsseitige Lagerbereich 5 in einer senkrecht zur

Querrichtung y verlaufenden Längshochebene E liegt, die in Fahrzeugquerrichtung y mittig zwischen den beiden rahmenseitigen Lagerbereichen 3 und 4 verläuft. Gemäß Fig. 1 verläuft auch die Schnittlinie A-A in der Längshochebene E.

Im achsseitigen Lagerbereich 5 ist der Achslenker 2 durch ein Kugelgelenk 1 6 (siehe Fig. 2) an einen Achskörper 17 einer Fahrzeugachse 18 angelenkt, die ferner zwei Fahrzeugräder 19 umfasst, die an in Fahrzeugquerrichtung y einander

gegenüberliegenden Enden des Achskörpers 17 drehbar gelagert sind. Das

Kugelgelenk 1 6 ist aus Fig. 2 ersichtlich, die eine Schnittansicht des Achslenkers 2 entlang der aus Fig. 1 ersichtlichen Schnittlinie A-A zeigt, wobei der Achskörper 17 weggelassen wurde. Das Kugelgelenk 1 6 umfasst ein mit einer Zapfenöffnung 20 versehendes Gelenkgehäuse 21 und einen eine Gelenkkugel 22 umfassenden

Kugelzapfen 23, der mit seiner Gelenkkugel 22 unter Zwischenschaltung eines

Lagerelements 24 in Form einer Kugelschale gelenkig in dem Gelenkgehäuse 21 gelagert ist und sich durch die Zapfenöffnung 20 hindurch in einer

Fahrzeughochrichtung z aus dem Gelenkgehäuse 21 heraus erstreckt. Die

Zapfenöffnung 20 ist durch einen Dichtungsbalg 25 abgedeckt, der an dem

Gelenkgehäuse 21 festgelegt ist, sich bis zu dem Kugelzapfen 23 erstreckt und dichtend an diesem anliegt. Die Fahrzeughochrichtung z verläuft senkrecht zur Fahrzeuglängsrichtung x und zur Fahrzeugquerrichtung y, wobei die

Fahrzeuglängsrichtung x, die Fahrzeugquerrichtung y und die Fahrzeughochrichtung z in dieser Reihenfolge ein Rechtssystem bilden.

Der Kugelzapfen 23 weist einen starr mit der Gelenkkugel 22 verbundenen Zapfen 26 auf, der bereichsweise kegelstumpfförmig ausgebildet ist und sich mit zunehmendem Abstand zur Gelenkkugel 22 verjüngt. Der Zapfen 26 erstreckt sich durch ein in dem achsseitigen Lagerbereich 5 vorgesehenes Durchgangsloch 27 hindurch, welches ebenfalls kegelstumpfförmig ausgebildet ist und sich mit zunehmendem Abstand zur Gelenkkugel 22 verjüngt. Die kegelförmigen Umfangsflächen des Zapfens 26 und des Durchgangslochs 27 liegen dabei aneinander an. An seinem der Gelenkkugel 22 abgewandten Ende ist der Zapfen 26 mit einem Außengewinde 28 versehen, auf welches eine Mutter 29 aufgeschraubt ist, die auf einer der Gelenkkugel 22

abgewandten Seite des achsseitigen Lagerbereichs 5 an dem Achslenker 2 abgestützt ist. Auf seiner der Zapfenöffnung 20 gegenüberliegenden Seite ist das Gelenkgehäuse 21 mit einer Montageöffnung 30 versehen, die von einem Gehäusedeckel 31 abgedeckt ist, der durch einen umgebördelten Gehäuserand 32 an dem Gelenkgehäuse 21 festgelegt ist. Durch die Montageöffnung 30 hindurch sind der Kugelzapfen 23 und das

Lagerelement 24 in das Gelenkgehäuse eingesetzt worden, wonach die

Montageöffnung 30 durch den Gehäusedeckel 31 verschlossen worden ist. Ferner ist das Gelenkgehäuse 21 an seinem dem Achskörper 17 zugewandten Ende zu einem Flansch 35 erweitert, der durch Schrauben 36 an dem Achskörper 17 festgeschraubt ist.

Fig. 3 zeigt eine schematische Seitenansicht des Achslenkers 2, woraus ersichtlich ist, dass der Mittelpunkt M der Gelenkkugel 22, der Lenkerarm 14 sowie die Lagerachse 37 des rahmenseitigen Lagerbereichs 3 in einer gemeinsamen und in

Fahrzeugquerrichtung y verlaufenen Ebene P liegen, die z.B. auch als

Kinematikpunktebene bezeichnet werden kann. Ferner liegen der Lenkerarm 15 und die Lagerachse 37 des rahmenseitigen Lagerbereichs 4 in dieser Ebene P. Auch liegt die Drehachse 13 in der Ebene P. Die Lenkerarme 14 und 15 erstrecken sich somit über nahezu ihre gesamte Länge gerade in der Ebene P. Erst kurz vor Erreichen des achsseitigen Lagerbereichs 5, der in Fahrzeughochrichtung z über der Ebene P liegt, gehen die Lenkerarme 14 und 15 in einem oder jeweils einem Übergangsbereich 33 in den achsseitigen Lagerbereich 5 über.

Da der Achslenker 2 um die Drehachse 13 relativ zu dem Fahrzeugrahmen 9

schwenken kann, können der Achsaufhängung 1 auch eine eigene Längsrichtung und eine eigene Hochrichtung zugeordnet werden. Die Längsrichtung der Achsaufhängung 1 verläuft dann insbesondere senkrecht zur Fahrzeugquerrichtung y und durch den Mittelpunkt M der Gelenkkugel 22. Vorzugsweise schneidet die Längsrichtung der Achsaufhängung 1 die Drehachse 13. Ferner verläuft die Hochrichtung der

Achsaufhängung 1 insbesondere quer zur Längsrichtung der Achsaufhängung 1 und quer zur Fahrzeugquerrichtung y, wobei die Längsrichtung der Achsaufhängung 1 , die Fahrzeugquerrichtung y und die Hochrichtung der Achsaufhängung 1 in dieser

Reihenfolge insbesondere ein Rechtssystem bilden. Mögliche Lageänderungen der Drehachse 13 relativ zur Fahrzeugquerrichtung y wurden dabei vernachlässigt, obwohl solche Lageänderungen, auch wenn sie klein sind, aufgrund der Gummilager 6 grundsätzlich möglich sind. Sollen auch solche Lageänderungen berücksichtigt werden, ist der Achsaufhängung 1 insbesondere ferner eine eigene Querrichtung zuzuordnen, die vorzugsweise durch die Mittelpunkte der Lageraugen 34 verläuft. Diese Mittelpunkte bilden insbesondere die Kinematikpunkte der rahmenseitigen Lagerbereiche 3 und 4. Gemäß der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausrichtung des Achslenkers 2, fällt die Längsrichtung der Achsaufhängung 1 allerdings mit der Fahrzeuglängsrichtung x zusammen. Ferner fällt gemäß der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausrichtung des Achslenkers 2 die Hochrichtung der Achsaufhängung 1 mit der Fahrzeughochrichtung z zusammen.

Aus den Fig. 4 bis 6 sind unterschiedliche Ansichten und Teilansichten einer

Achsaufhängung 1 gemäß einer zweiten Ausführungsform ersichtlich, wobei zu der ersten Ausführungsform identische oder ähnliche Merkmale mit denselben

Bezugszeichen wie bei der ersten Ausführungsform bezeichnet sind. Im Unterschied zur ersten Ausführungsform ist auf den Zapfen 26 eine Kegelscheibe 38 aufgesetzt und starr mit diesem verbunden. Das Durchgangsloch 27 ist zylindrisch ausgebildet und weist an seinem der Gelenkkugel 22 zugewandten Ende eine kegelstumpfförmige Erweiterung 39 auf, in welcher die Kegelscheibe 38 sitzt und an dem Achslenker 2 anliegt. Ferner ist das Lagerelement 24 gemäß der zweiten Ausführungsform ringförmig ausgebildet. Abgesehen von diesen Unterschieden stimmt die zweite Ausführungsform im Wesentlichen mit der ersten Ausführungsform überein, sodass zur weiteren

Beschreibung der zweiten Ausführungsform auf die Beschreibung der ersten

Ausführungsform verwiesen wird.

Bezuqszeichen

Achsaufhängung

Achslenker

rahmenseitiger Lagerbereich des Achslenkers rahmenseitiger Lagerbereich des Achslenkers achsseitiger Lagerbereich des Achslenkers

Gummilager

Lagerinnenteil des Gummilagers

Gummikörper des Gummilagers

Fahrzeugrahmen

Längsträger des Fahrzeugrahmens

Längsträger des Fahrzeugrahmens

Querträger des Fahrzeugrahmens

Drehachse

Lenkerarm des Achslenkers

Lenkerarm des Achslenkers

Kugelgelenk

Achskörper der Fahrzeugachse

Fahrzeugachse

Fahrzeugrad

Zapfenöffnung des Gelenkgehäuses

Gelenkgehäuse des Kugelgelenks

Gelenkkugel des Kugelzapfens

Kugelzapfen des Kugelgelenks

Lagerelement

Dichtungsbalg

Zapfen des Kugelzapfens

Durchgangsloch im achsseitigen Lagerbereich

Außengewinde an Kugelzapfen

Mutter

Montageöffnung des Gelenkgehäuses 31 Gehäusedeckel

32 Gehäuserand

33 Übergangsbereich

34 Lagerauge des Achslenkers

35 Flansch des Gelenkgehäuses

36 Schraube

37 Lagerachse des Lagerbereichs

38 Kegelscheibe

39 kegelstumpfförmige Erweiterung des Durchgangslochs

E Längshochebene

M Mittelpunkt der Gelenkkugel

P Ebene / Kinematikpunktebene

x Fahrzeuglängsrichtung

y Fahrzeugquerrichtung

z Fahrzeughochrichtung