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Title:
BACKREST FOR A REAR SEAT OF A MOTOR VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/028543
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a backrest (3) for a rear seat or a rear bench (1) of a motor vehicle, in particular a backrest (3) produced in accordance with a method according to one of the preceding claims, wherein the backrest (3) has upholstery (4) and a back plate (5, 5B) which is arranged behind the upholstery (4) and extends essentially over the entire backrest (3), wherein at least two thirds of the back plate (5, 5B) are composed of a rolled metal sheet.

Inventors:
BEHRENS, Meinhard (Schulstrasse 4, Obernkirchen, 31683, DE)
Application Number:
EP2007/006716
Publication Date:
March 13, 2008
Filing Date:
July 30, 2007
Export Citation:
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Assignee:
FAURECIA AUTOSITZE GMBH (Nordsehler Strasse 38, Stadthagen, 31655, DE)
BEHRENS, Meinhard (Schulstrasse 4, Obernkirchen, 31683, DE)
International Classes:
B60N2/68; B60N2/68
Attorney, Agent or Firm:
KIRICZI, S. (Schneiders & Behrendt, Mühlthaler Strasse 91D, München, 81475, DE)
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Claims:

PATE NTAN S P R ü C H E

1. Rückenlehne (3) für einen Rücksitz oder eine Rückbank (1) eines Kraftfahrzeuges, wobei die Rückenlehne (3) eine Polsterung (4) und ein hinter der Polsterung (4) angeordnetes Rückenblech (5, 5B) umfasst, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne (3) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenblech (5, 5B) eine Grundplatte (10, 10B) und ein Seitenteil (11, 11B) umfasst, das an zumindest einer Seite fest mit der Grundplatte (10, 10B) verbunden, insbesondere verschweißt, ist, wobei eine der mit der Grundplatte (10, 10B) verbundenen Seite des Seitenteils (11, 11 B) abgewandte Seite des Seitenteils (11 , 11B) an die Kontur (50) eines Radhauses oder Chassis des Kraftfahrzeuges angepasst ist, oder wobei die Breite des Seitenteils (11, 11B) in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20% variiert.

2. Rückenlehne (3) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Seitenteils (11 , 11 B) in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 30% variiert.

3. Rückenlehne (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (11, 11B) in drei zueinander orthogonalen Richtungen unsymmetrisch ausgestaltet ist.

4. Rückenlehne (3) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einen Rand des Seitenteils (11, 11B) ein Polsterkanal (111, 111B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder eines Bezuges geformt ist.

5. Rückenlehne (3) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (11 , 11 B) von dem Polsterkanal (111, 111 B) an zumindest zwei Seiten eingefasst ist.

6. Rückenlehne (3) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (11 , 11 B) von dem Polsterkanal (111 , 111 B) an drei Seiten eingefasst ist.

7. Rückenlehne (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einen Rand der Grundplatte (10, 10B) ein Polsterkanal (101, 102, 101 B, 102B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder eines Bezuges geformt ist.

8. Rückenlehne (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei gegenüberliegenden Rändern der Grundplatte (10, 10B) je ein Polsterkanal (101, 102, 101 B, 102B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder eines Bezuges geformt ist.

9. Rückenlehne (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (10, 10B) ein gerolltes Blech ist.

10. Rückenlehne (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (11, 11B) ein gepresstes Blech ist.

11. Rückenlehne (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (11, 11B) aus einem Material mit geringerer Zugfestigkeit als die Grundplatte (10, 10B) besteht.

12. Rückenlehne (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechdicke des Seitenteils (11 , 11B) größer ist als die Blechdicke der Grundplatte (10, 10B).

13. Rückenlehne (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche der Grundplatte zumindest doppelt so groß ist wie die Fläche des Seitenteils.

14. Rückenlehne (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenblech (5, 5B) an einer dem Seitenteil (11 , 11 B) abgewandte Seite der Grundplatte (10, 10B) einen, insbesondere als Hutprofil ausgestalteten, Profilträger umfasst.

15. Rückenlehne (3) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilträger einen Polsterkanal (111, 111B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder eines Bezuges umfasst.

16. Rückenlehne (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Grundplatte (10B) ein in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufendes Profil oder eine in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufende Sicke (21 B) geformt ist.

17. Rückenlehne (3) für einen Rücksitz oder eine Rückbank (1) eines Kraftfahrzeuges, wobei die Rückenlehne (3) eine Polsterung (4) und ein hinter der Polsterung (4) angeordnetes Rückenblech (5, 5B) umfasst, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne (3) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenblech (5, 5B) eine Grundplatte (10, 10B) und ein mit der Grundplatte (10, 10B) fest verbundenes, insbesondere verschweißtes, Seitenteil (11 , 11B) umfasst, wobei die Breite des Seitenteils (11, 11B) in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20% variiert.

18. Rückenlehne (3) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (11 , 11 B) in drei zueinander orthogonalen Richtungen unsymmetrisch ausgestaltet ist.

19. Rückenlehne (3) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (10, 10B) ein gerolltes Blech ist.

20. Rückenlehne (3) nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (11, 11B) ein gepresstes Blech ist.

21. Rückenlehne (3) nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche der Grundplatte zumindest doppelt so groß ist wie die Fläche des Seitenteils.

22. Rückenlehne (3) für einen Rücksitz oder eine Rückbank (1) eines Kraftfahrzeuges, wobei die Rückenlehne (3) eine Polsterung (4) und ein hinter der Polsterung (4) angeordnetes Rückenblech (5, 5B) umfasst, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne (3) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenblech (5, 5B) eine Grundplatte (10, 10B) und ein mit der Grundplatte (10, 10B) fest verbundenes, insbesondere verschweißtes, Seitenteil (11 , 11 B) umfasst, wobei das Seitenteil (11 , 11 B) in drei zueinander orthogonalen Richtungen unsymmetrisch ausgestaltet ist.

23. Rückenlehne (3) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (10, 10B) ein gerolltes Blech ist.

24. Rückenlehne (3) nach einem der Ansprüche 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (11 , 11 B) ein gepresstes Blech ist.

25. Rückenlehne (3) nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche der Grundplatte (10, 10B) zumindest doppelt so groß ist wie die Fläche des Seitenteils (11 , 11 B).

26. Verfahren zur Herstellung einer Rückenlehne (3) für einen Rücksitz oder eine Rückbank (1) eines Kraftfahrzeuges, insbesondere einer Rückenlehne (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Grundplatte (10, 10B) gefertigt wird, wobei ein Seitenteil (11, 11B) derart gepresst wird, dass eine Seite des Seitenteils (11, 11B) an die Kontur (50) eines Radhauses oder Chassis des Kraftfahrzeuges angepasst ist, dass die Breite des Seitenteils (11 , 11B) in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20% variiert und/oder dass das Seitenteil (11, 11B) in drei zueinander orthogonalen Richtungen unsymmetrisch ausgestaltet ist, und wobei die Grundplatte (10, 10B) und das Seitenteil (11 , 11B) fest miteinander zu einem Rückenblech (5, 5B) für die Rückenlehne (3) verbunden werden, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne (3) erstreckt.

27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (10, 10B) und das Seitenteil (11, 11B) miteinander verschweißt werden.

28. Verfahren nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Grundplatte (10, 10B) ein Stahlband gerollt wird, wobei von dem gerollten Stahlband die Grundplatte (10, 10B) abgeschnitten wird.

29. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband derart gerollt wird, dass in zumindest einem längsseitigen Rand ein Polsterkanal (111, 111B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder eines Bezuges geformt wird.

30. Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenblech (5, 5B) aufgepolstert wird.

31. Verfahren zur Herstellung einer Rückenlehne (3) für einen Rücksitz oder eine Rückbank (1) eines Kraftfahrzeuges, wobei ein Stahlband (71) gerollt wird, wobei von dem gerollten Stahlband (71) eine Grundplatte (10, 10B) abgeschnitten wird, wobei ein Seitenteil (11, 11B) gepresst wird, und wobei die Grundplatte (10, 10B) und das Seitenteil (11, 11B) fest miteinander zu einem Rückenblech (5, 5B) für die Rückenlehne (3) verbunden werden, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne (3) erstreckt.

32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenblech (5, 5B) aufgepolstert wird.

33. Verfahren nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband (71) derart gerollt wird, dass in zumindest einem längsseitigen Rand ein Polsterkanal (101, 102, 101 B, 102B) zur Befestigung einer Polsterung (4) und/oder eines Bezuges geformt wird.

34. Verfahren nach einem der Ansprüche 31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband (71) derart gerollt wird, dass in seinen längsseitigen Rändern je ein Polsterkanal (101, 102, 101 B, 102B) zur Befestigung einer Polsterung (4) und/oder eines Bezuges geformt wird.

35. Verfahren nach einem der Ansprüche 31 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband (71) derart gerollt wird, dass in seiner Längsrichtung zumindest ein Profil oder eine Sicke (21B) geformt wird.

36. Verfahren zur Herstellung einer Rückenlehne (3) für einen Rücksitz oder eine Rückbank (1) eines Kraftfahrzeuges, wobei ein Stahlband (71) derart gerollt wird, dass in zumindest einem längsseitigen Rand ein Polsterkanal (101, 102, 101 B, 102B) zur Befestigung einer Polsterung (4) und/oder eines Bezuges geformt wird, wobei von dem gerollten Stahlband (71) eine Grundplatte (10, 10B) abgeschnitten wird, und wobei die Grundplatte (10, 10B) als Rückenblech (5, 5B) oder Teil eines Rückenblechs (5, 5B) in der Rückenlehne (3) verbaut wird, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne (3) erstreckt.

37. Verfahren nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenblech (5, 5B) aufgepolstert wird.

38. Verfahren nach Anspruch 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband (71) derart gerollt wird, dass in seinen längsseitigen Rändern je ein Polsterkanal (101, 102, 101 B, 102B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder des Bezuges geformt wird.

39. Verfahren nach einem der Ansprüche 36 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband (71) derart gerollt wird, dass in seiner Längsrichtung zumindest ein Profil oder eine Sicke (21 B) geformt wird.

40. Verfahren zur Herstellung einer Rückenlehne (3) für einen Rücksitz oder eine Rückbank (1) eines Kraftfahrzeuges, wobei ein Stahlband (71) gerollt wird, wobei von

dem gerollten Stahlband (71) eine Grundplatte (10, 10B) abgeschnitten wird, und wobei die Grundplatte (10, 10B) mit einer Polsterung (4) aufgepolstert wird.

41. Verfahren nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband (71) derart gerollt wird, dass in zumindest einem längsseitigen Rand ein Polsterkanal (101 , 102, 101 B, 102B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder eines Bezuges geformt wird.

42. Verfahren nach Anspruch 40 oder 41, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband (71) derart gerollt wird, dass in seinen längsseitigen Rändern je ein Polsterkanal (101, 102, 101 B, 102B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder des Bezuges geformt wird.

43. Verfahren nach einem der Ansprüche 40 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlband (71) derart gerollt wird, dass in seiner Längsrichtung zumindest ein Profil oder eine Sicke (21 B) geformt wird.

44. Rückenlehne (3) für einen Rücksitz oder eine Rückbank (1) eines Kraftfahrzeuges, insbesondere eine gemäß einem Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche hergestellte Rückenlehne (3), wobei die Rückenlehne (3) eine Polsterung (4) und ein hinter der Polsterung (4) angeordnetes Rückenblech (5, 5B) umfasst, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne (3) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Drittel des Rückenblechs (5, 5B) aus einem gerollten Blech bestehen.

45. Rückenlehne (3) nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass in einen gerollten Rand des Rückenblechs (5, 5B) ein Polsterkanal (101, 102, 101 B, 102B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder eines Bezuges geformt ist.

46. Rückenlehne (3) nach Anspruch 44 oder 45, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenblech (5, 5B) eine zumindest zwei Drittel des Rückenblechs (5, 5B) umfassende gerollte Grundplatte (10, 10B) aufweist, die fest mit einem gepressten Seitenteil (11 , 11 B) verbunden ist.

47. Rückenlehne (3) nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass in einen Rand der Grundplatte (10, 10B) ein Polsterkanal (101, 102, 101 B, 102B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder des Bezuges geformt ist.

48. Rückenlehne (3) nach Anspruch 46 oder 47, dadurch gekennzeichnet, dass in einen Rand des Seitenteils ein Polsterkanal (101, 102, 101 B, 102B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder des Bezuges geformt ist.

49. Rückenlehne (3) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (11 , 11 B) von dem Polsterkanal (111 , 111 B) an zumindest zwei Seiten eingefasst ist.

50. Rückenlehne (3) nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (11 , 11 B) von dem Polsterkanal (111 , 111 B) an drei Seiten eingefasst ist.

51. Rückenlehne (3) nach einem der Ansprüche 46 bis 50, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (11, 11 B) aus einem Material mit einer geringeren Zugfestigkeit als das Material der Grundplatte (10, 1OB) besteht.

52. Rückenlehne (3) nach einem der Ansprüche 46 bis 51 , dadurch gekennzeichnet, dass die Blechdicke des Seitenteils (11, 11B) größer ist als die Blechdicke der Grundplatte (10, 1OB).

53. Rückenlehne (3) nach einem der Ansprüche 46 bis 52, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche der Grundplatte (10, 1OB) zumindest doppelt so groß ist wie die Fläche des Seitenteils.

54. Rückenlehne (3) nach einem der Ansprüche 44 bis 53, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenblech (5, 5B) an einer Seite einen, insbesondere als Hutprofil ausgestalteten, Profilträger (12) umfasst.

55. Rückenlehne (3) nach Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilträger (12) einen Polsterkanal (121, 121B) zur Befestigung der Polsterung (4) und/oder des Bezuges umfasst.

56. Rückenlehne (3) nach einem der Ansprüche 44 bis 55, dadurch gekennzeichnet, dass in das Rückenblech (5, 5B) ein in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufendes Profil bzw. eine Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufende Sicke (21B) geformt ist.

57. Rücksitz oder Rückbank (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Rücksitz oder die Rückbank (1) eine Rückenlehne (3) nach einem der Ansprüche 44 bis 56 umfasst.

Description:

Rückenlehne für einen Rücksitz eines Kraftfahrzeuges

Die Erfindung betrifft eine Rückenlehne für einen Rücksitz und/oder eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges. Die Erfindung betrifft zudem einen Rücksitz bzw. eine Rückbank mit einer vorgenannten Rückenlehne. Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein Verfahren zum Herstellen einer vorgenannten Rückenlehne.

Die US 6 260 924 B1 umfasst ein modulares Rücksitzsystem für ein Fahrzeug, das einen Typ A Sitzrückrahmen, der eine Verankerung für einen zentralen Schultersicherheitsgurt aufweist, und einen Typ B Sitzrückrahmen geringerer Bereite umfasst. Die linken Enden der Sitzrückrahmen sind im Wesentlichen in Bezug auf ihre Größe und Form ähnlich, und die rechten Enden der Sitzrückrahmen sind im Wesentlichen in Bezug auf ihre Größe und Form ähnlich. Die Symmetrie zwischen den Enden erlaubt, dass das modulare Rücksitzsystem eine „40/40 Konfiguration" mit zwei Typ B Sitzrückrahmen für kleiner Fahrzeuge, eine „40/60 Konfiguration" mit einem Typ A und einem Typ B Sitzrückrahmen für mittlere Fahrzeuge und eine „60/60 Konfiguration" mit zwei Typ A Sitzrückrahmen für größere Fahrzeuge bildet. Darüber hinaus erlaubt die duale Natur des modularen Rücksitzsystems eine „40/60 Konfiguration" in links gesteuerten Fahrzeugen einer Fahrzeuglinie und eine „60/40 Konfiguration" in den rechts gesteuerten Fahrzeugen zu bilden.

Die DE 10 2005 005 485 offenbart einen Fondlehnenrahmen für ein Fondlehnenteil eines Fahrzeugsitzes mit mindestens einer Grundplatte, einem linken und einem rechten, vertikal verlaufenden, seitlichen Hutprofil und einem oberen und einem unteren, in Querrichtung verlaufenden Hutprofil, wobei die Hutprofile auf die Vorderseite der Grundplatte aufgeschweißt sind, wobei der Fondlehnenrahmen an seinen seitlichen Rändern und seinem oberen und unteren Rand Polsterkanäle zur Befestigung eines Polsters und/oder Bezuges aufweist, wobei die Hutprofile geradlinig ausgebildet sind, wobei die seitlichen Hutprofile mit den in Querrichtung verlaufenden Hutprofilen verschweißt sind, und wobei an den seitlichen Hutprofilen seitliche Polsterkanäle ausgebildet sind.

Die DE 20 2004 019 560 U 1 offenbart einen Lehnenrahmen für einen Fahrzeugsitz mit einem oder mehreren klappbaren Lehnenrahmenteilen, wobei jedes Lehnenrahmenteil ein sich in Querrichtung erstreckendes unteres Hutprofil, ein sich in Querrichtung erstreckendes oberes Hutprofil, mehrere Vertikalholme, die jeweils an ihren Enden an die Hutprofile angeschweißt sind, ein Rückenblech, das an der Rückseite der Hutprofile und/oder der Vertikalholme angeschweißt ist, und zwei äußere Gelenke umfasst, die jeweils einen am Fahrzeugchassis zu befestigenden Lagerbock und einen in dem Lagerbock und dem unteren Hutprofil aufgenommenen Gelenkbolzen aufweisen, wobei die Vertikalholme mit ihren Enden an den Hutprofilen formschlussfrei angeschweißt sind.

Die DE 101 42 981 A1 offenbart einen Lehnenpolsterträger für eine Kraftfahrzeug- Rücksitzbank mit einem Grundblech und wenigstens einem mit dem Grundblech fest verbundenen, wenigstens teilweise umlaufenden Verstärkungsrahmen.

Die DE 202 04 180 U1 offenbart einen Strukturträger für einen Kraftfahrzeugsitz mit Holmen zur Verstärkung, wobei die Holme unter Bildung von Kastenprofilen mit einem Grundblech verbunden sind.

Die EP 0 875 4 16 A2 offenbart eine kippbare Rückenlehne für einen Rücksitz eines Fahrzeuges, wobei die tragende Struktur der Rückenlehne im Wesentlichen von einem einzigen Strangprofil gebildet wird, dessen Herstellrichtung in Richtung der Breitenerstreckung des Rücksitzes verläuft, und wobei an einem Seitenbereich des Strangprofils ein seitliches Abschlussteil vorgesehen ist.

Die DE 101 26 014 C1 offenbart eine klappbare Rückenlehne für einen Rücksitz eines Kraftfahrzeuges, wobei die Rückenlehne - über ihre Lehnenbreite gesehen - im Wesentlichen durchgehend ausgebildet und als Strangpresshohlprofil mit wenigstens einer Profilkammer hergestellt ist, und wobei die Strangpressrichtung des Strangpressprofils in Richtung der Lehnenhöhe verläuft.

Die DE 30 46 427 A1 offenbart Rückenlehne für einen Fahrzeugsitz mit einem Seitenteil.

Die DE 101 53 156 A1 offenbart einen Polsterträger für einen Kraftfahrzeugsitz mit einem für jeden unabhängig beweglichen Teil des Polsterträgers einzigen Grundblech, in welchem Sicken ausgebildet sind, welche als wenigstens teilweise umlaufender Kanal zusammenhängen, wobei zusammenhängende Sicken unterschiedliche Tiefen aufweisen.

Die WO 01/89875 A1 offenbart eine Sitzbank für ein Fahrzeug mit einer kippbaren Rücklehne, die in zwei Teile aufgeteilt ist, von denen mindestens eines von einer Platte gebildet ist, auf der ein Profil angeordnet ist, wobei das Profil aus Modulen besteht, die zusammen einen Rahmen bilden.

Es ist Aufgabe der Erfindung, die Kosten für die Herstellung einer Rückenlehne für einen Rücksitz bzw. eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges bzw. für die Herstellung eines Rücksitzes bzw. einer Rückbank eines Kraftfahrzeuges zu senken.

Vorgenannte Aufgabe wird durch eine Rückenlehne für einen Rücksitz oder eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges gelöst, wobei die Rückenlehne eine Polsterung und ein hinter der Polsterung angeordnetes Rückenblech umfasst, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt, wobei das Rückenblech eine Grundplatte und ein Seitenteil umfasst, das an zumindest einer Seite (direkt oder indirekt) fest mit der Grundplatte verbunden, insbesondere verschweißt, ist, wobei eine der mit der Grundplatte verbundenen Seite des Seitenteils abgewandte Seite des Seitenteils an die Kontur eines Radhauses und/oder Chassis des Kraftfahrzeuges angepasst ist.

Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass die Grundplatte und das Seitenteil im Wesentlichen in derselben Ebene bzw. in parallelen Ebenen, insbesondere mit sehr kleinem Abstand voneinander, angeordnet sind. Ein sehr kleiner Abstand ist in diesem Sinne insbesondere ein Abstand in der Größenordnung der Blechstärke des Seitenteils bzw. der Grundplatte. Eine Grundplatte bzw. ein Seitenteil gilt dabei als in der Ebene angeordnet in der sich der wesentliche Teil seiner Oberfläche erstreckt.

Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in zwei orthogonalen Richtungen im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in Querrichtung des Kraftfahrzeuges sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in ihrer Längsrichtung sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung variiert die Breite des Seitenteils in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20%. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Seitenteil in drei zueinander orthogonalen Richtungen unsymmetrisch ausgestaltet. Ein Blech oder Seitenteil ist im Sinne der Erfindung insbesondere dann in drei zueinander orthogonalen Richtungen unsymmetrisch ausgestaltet, wenn es keine Richtung gibt, in der das Blech bzw. das Seitenteil symmetrisch ist.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in einen Rand des Seitenteils ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges geformt, wobei das Seitenteil in weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung von dem Polsterkanal an zumindest zwei Seiten bzw. an drei Seiten eingefasst ist.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in einen Rand der Grundplatte ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges bzw. in zwei gegenüberliegenden Rändern der Grundplatte je ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges geformt. Es kann auch ein im Wesentlichen vertikal verlaufender Polsterkanal in die Grundplatte geformt sein.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Grundplatte ein gerolltes Blech. Ein gerolltes Blech ist im Sinne der Erfindung insbesondere ein durch Rollen hergestelltes Blech. Dabei wird ein wesentlicher bzw. weit überwiegender Teil der (End-)Kontur des Bleches nicht durch Pressen bzw. Prägen, sondern durch Rollen erzeugt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Seitenteil ein gepresstes Blech. Ein gepresstes Blech ist im Sinne der Erfindung insbesondere ein durch Pressen bzw. Prägen hergestelltes Blech. Dabei wird ein wesentlicher bzw. weit überwiegender Teil der Kontur des Bleches durch Pressen bzw. Prägen erzeugt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht das Seitenteil aus einem anderen Material als die Grundplatte, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass die Grundplatte pro Flächeneinheit ein geringeres Gewicht besitzt als das Seitenteil. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht das Seitenteil aus einem Material mit geringerer Zugfestigkeit als das Material der Grundplatte. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Blechdicke des Seitenteils größer als die Blechdicke der Grundplatte. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Fläche der Grundplatte zumindest doppelt so groß wie die Fläche des Seitenteils.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Rückenblech an einer dem Seitenteil abgewandten Seite der Grundplatte einen, insbesondere als Hutprofil

ausgestalteten, Profilträger. Dabei umfasst der Profilträger in weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung einen Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in die Grundplatte ein in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufendes Profil bzw. eine in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufende Sicke geformt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht die Grundplatte aus einem Stahl mit einer Zugfestigkeit von zumindest 800 N/mm 2 .

Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch eine - insbesondere eines oder mehrere der vorgenannten Merkmale umfassende - Rückenlehne für einen Rücksitz oder eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges gelöst, wobei die Rückenlehne eine Polsterung und ein hinter der Polsterung angeordnetes Rückenblech umfasst, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt, wobei das Rückenblech eine Grundplatte und ein mit der Grundplatte fest verbundenes, insbesondere verschweißtes, Seitenteil umfasst, und wobei die Breite des Seitenteils in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20% variiert.

Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass die Grundplatte und das Seitenteil im Wesentlichen in derselben Ebene bzw. in parallelen Ebenen, insbesondere mit sehr kleinem Abstand voneinander, angeordnet sind. Ein sehr kleiner Abstand ist in diesem Sinne insbesondere ein Abstand in der Größenordnung der Blechstärke des Seitenteils bzw. der Grundplatte. Eine Grundplatte bzw. ein Seitenteil gilt dabei als in der Ebene angeordnet in der sich der wesentliche Teil seiner Oberfläche erstreckt.

Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in zwei orthogonalen Richtungen im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in Querrichtung des Kraftfahrzeuges sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in ihrer Längsrichtung sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Seitenteil in drei zueinander orthogonalen Richtungen unsymmetrisch ausgestaltet. Ein Blech oder Seitenteil ist im Sinne der Erfindung insbesondere dann in drei zueinander orthogonalen Richtungen unsymmetrisch ausgestaltet, wenn es keine Richtung gibt, in der das Blech bzw. das Seitenteil symmetrisch ist.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in einen Rand des Seitenteils ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges geformt, wobei das Seitenteil in weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung von dem Polsterkanal an zumindest zwei Seiten bzw. an drei Seiten eingefasst ist.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in einen Rand der Grundplatte ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges bzw. in zwei

gegenüberliegenden Rändern der Grundplatte je ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges geformt. Es kann auch ein im Wesentlichen vertikal verlaufender Polsterkanal in die Grundplatte geformt sein.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Grundplatte ein gerolltes Blech. Ein gerolltes Blech ist im Sinne der Erfindung insbesondere ein durch Rollen hergestelltes Blech. Dabei wird ein wesentlicher bzw. weit überwiegender Teil der (End-)Kontur des Bleches nicht durch Pressen bzw. Prägen, sondern durch Rollen erzeugt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Seitenteil ein gepresstes Blech. Ein gepresstes Blech ist im Sinne der Erfindung insbesondere ein durch Pressen bzw. Prägen hergestelltes Blech. Dabei wird ein wesentlicher bzw. weit überwiegender Teil der Kontur des Bleches durch Pressen bzw. Prägen erzeugt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht das Seitenteil aus einem anderen Material als die Grundplatte, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass die Grundplatte pro Flächeneinheit ein geringeres Gewicht besitzt als das Seitenteil. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht das Seitenteil aus einem Material mit geringerer Zugfestigkeit als das Material der Grundplatte. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Blechdicke des Seitenteils größer als die Blechdicke der Grundplatte. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Fläche der Grundplatte zumindest doppelt so groß wie die Fläche des Seitenteils.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Rückenblech an einer dem Seitenteil abgewandten Seite der Grundplatte einen, insbesondere als Hutprofil ausgestalteten, Profilträger. Dabei umfasst der Profilträger in weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung einen Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in die Grundplatte ein in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufendes Profil bzw. eine in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufende Sicke geformt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht die Grundplatte aus einem Stahl mit einer Zugfestigkeit von zumindest 800 N/mm 2 .

Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch eine - insbesondere eines oder mehrere der vorgenannten Merkmale umfassende - Rückenlehne für einen Rücksitz oder eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges gelöst, wobei die Rückenlehne eine Polsterung und ein hinter der Polsterung angeordnetes Rückenblech umfasst, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt, wobei das Rückenblech eine Grundplatte und ein mit der Grundplatte fest verbundenes, insbesondere verschweißtes, Seitenteil umfasst, und wobei das Seitenteil in drei zueinander orthogonalen Richtungen unsymmetrisch ausgestaltet ist. Ein Blech oder Seitenteil ist im Sinne der Erfindung insbesondere dann in drei zueinander orthogonalen Richtungen unsymmetrisch ausgestaltet, wenn es keine Richtung gibt, in der das Blech bzw. das Seitenteil symmetrisch ist.

Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass die Grundplatte und das Seitenteil im Wesentlichen in derselben Ebene bzw. in parallelen Ebenen, insbesondere mit sehr kleinem

Abstand voneinander, angeordnet sind. Ein sehr kleiner Abstand ist in diesem Sinne insbesondere ein Abstand in der Größenordnung der Blechstärke des Seitenteils bzw. der Grundplatte. Eine Grundplatte bzw. ein Seitenteil gilt dabei als in der Ebene angeordnet in der sich der wesentliche Teil seiner Oberfläche erstreckt.

Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in zwei orthogonalen Richtungen im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in Querrichtung des Kraftfahrzeuges sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in ihrer Längsrichtung sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in einen Rand des Seitenteils ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges geformt, wobei das Seitenteil in weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung von dem Polsterkanal an zumindest zwei Seiten bzw. an drei Seiten eingefasst ist.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in einen Rand der Grundplatte ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges bzw. in zwei gegenüberliegenden Rändern der Grundplatte je ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges geformt. Es kann auch ein im Wesentlichen vertikal verlaufender Polsterkanal in die Grundplatte geformt sein.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Grundplatte ein gerolltes Blech. Ein gerolltes Blech ist im Sinne der Erfindung insbesondere ein durch Rollen hergestelltes Blech. Dabei wird ein wesentlicher bzw. weit überwiegender Teil der (End-)Kontur des Bleches nicht durch Pressen bzw. Prägen, sondern durch Rollen erzeugt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Seitenteil ein gepresstes Blech. Ein gepresstes Blech ist im Sinne der Erfindung insbesondere ein durch Pressen bzw. Prägen hergestelltes Blech. Dabei wird ein wesentlicher bzw. weit überwiegender Teil der Kontur des Bleches durch Pressen bzw. Prägen erzeugt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht das Seitenteil aus einem anderen Material als die Grundplatte, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass die Grundplatte pro Flächeneinheit ein geringeres Gewicht besitzt als das Seitenteil. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht das Seitenteil aus einem Material mit geringerer Zugfestigkeit als das Material der Grundplatte. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Blechdicke des Seitenteils größer als die Blechdicke der Grundplatte. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Fläche der Grundplatte zumindest doppelt so groß wie die Fläche des Seitenteils.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Rückenblech an einer dem Seitenteil abgewandten Seite der Grundplatte einen, insbesondere als Hutprofil ausgestalteten, Profilträger. Dabei umfasst der Profilträger in weiterhin vorteilhafter

Ausgestaltung der Erfindung einen Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in die Grundplatte ein in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufendes Profil bzw. eine in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufende Sicke geformt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht die Grundplatte aus einem Stahl mit einer Zugfestigkeit von zumindest 800 N/mm 2 .

Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch ein Verfahren zum Herstellen einer - insbesondere eines oder mehrere der vorgenannten Merkmale umfassenden - Rückenlehne für einen Rücksitz oder eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges gelöst, wobei eine Grundplatte gefertigt, insbesondere gerollt, wird, wobei ein Seitenteil derart gepresst wird, dass eine Seite des Seitenteils an die Kontur eines Radhauses und/oder Chassis des Kraftfahrzeuges angepasst ist, dass die Breite des Seitenteils in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20% variiert und/oder dass das Seitenteil in drei zueinander orthogonalen Richtungen unsymmetrisch ausgestaltet ist, und wobei die Grundplatte und das Seitenteil (direkt oder indirekt) fest miteinander zu einem Rückenblech für die Rückenlehne verbunden werden, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung werden die Grundplatte und das Seitenteil miteinander verschweißt.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird zur Herstellung der Grundplatte ein Stahlband gerollt, wobei von dem gerollten Stahlband die Grundplatte abgeschnitten wird.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Stahlband derart gerollt, dass in zumindest einem längsseitigen Rand ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges geformt wird.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Rückenblech aufgepolstert.

Ein Rücksitz bzw. eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges kann eine geteilte bzw. teilbare Rückenlehne umfassen. In diesem Falle ist eine Rückenlehne für einen Rücksitz eines Kraftfahrzeuges im Sinne der Erfindung insbesondere ein Teil der geteilten bzw. teilbaren Rückenlehne.

Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch ein Verfahren zur Herstellung einer Rückenlehne für einen Rücksitz oder eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges gelöst, wobei ein Stahlband gerollt wird, wobei von dem gerollten Stahlband eine Grundplatte abgeschnitten wird, wobei ein Seitenteil gepresst wird, und wobei die Grundplatte und das Seitenteil fest miteinander zu einem Rückenblech für die Rückenlehne verbunden werden, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Dabei umfasst die Grundplatte insbesondere zumindest zwei Drittel des Rückenblechs.

Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in zwei orthogonalen Richtungen im

Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in Querrichtung des Kraftfahrzeuges sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in ihrer Längsrichtung sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt.

Ein Rücksitz bzw. eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges kann eine geteilte bzw. teilbare Rückenlehne umfassen. In diesem Falle ist eine Rückenlehne für einen Rücksitz eines Kraftfahrzeuges im Sinne der Erfindung insbesondere ein Teil der geteilten bzw. teilbaren Rückenlehne.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Rückenblech aufgepolstert. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Stahlband derart gerollt, dass in zumindest einem längsseitigen Rand ein Polsterkanal zur Befestigung einer Polsterung und/oder eines Bezuges geformt wird. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Stahlband derart gerollt, dass in seinen längsseitigen Rändern je ein Polsterkanal zur Befestigung einer Polsterung und/oder eines Bezuges geformt wird. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Stahlband derart gerollt, dass in seiner Längsrichtung zumindest ein Profil oder eine Sicke geformt wird.

Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch ein Verfahren zur Herstellung einer Rückenlehne für einen Rücksitz oder eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges gelöst, wobei ein Stahlband derart gerollt wird, dass in zumindest einem längsseitigen Rand ein Polsterkanal zur Befestigung einer Polsterung und/oder eines Bezuges geformt wird, wobei von dem gerollten Stahlband eine Grundplatte abgeschnitten wird, und wobei die Grundplatte als Rückenblech oder Teil eines Rückenblechs in der Rückenlehne verbaut wird, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Dabei umfasst die Grundplatte insbesondere zumindest zwei Drittel des Rückenblechs.

Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in zwei orthogonalen Richtungen im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in Querrichtung des Kraftfahrzeuges sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in ihrer Längsrichtung sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt.

Ein Rücksitz bzw. eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges kann eine geteilte bzw. teilbare Rückenlehne umfassen. In diesem Falle ist eine Rückenlehne für einen Rücksitz eines Kraftfahrzeuges im Sinne der Erfindung insbesondere ein Teil der geteilten bzw. teilbaren Rückenlehne.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Rückenblech aufgepolstert. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Stahlband derart gerollt, dass in seinen längsseitigen Rändern je ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder des

Bezuges geformt wird. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Stahlband derart gerollt, dass in seiner Längsrichtung zumindest ein Profil oder eine Sicke geformt wird.

Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch ein Verfahren zur Herstellung einer Rückenlehne für einen Rücksitz oder eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges gelöst, wobei ein Stahlband gerollt wird, wobei von dem gerollten Stahlband eine Grundplatte abgeschnitten wird, und wobei die Grundplatte mit einer Polsterung aufgepolstert wird.

Ein Rücksitz bzw. eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges kann eine geteilte bzw. teilbare Rückenlehne umfassen. In diesem Falle ist eine Rückenlehne für einen Rücksitz eines Kraftfahrzeuges im Sinne der Erfindung insbesondere ein Teil der geteilten bzw. teilbaren Rückenlehne.

Die Grundplatte erstreckt sich dabei vorteilhafterweise über zumindest zwei Drittel der Rückenlehne.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Stahlband derart gerollt, dass in zumindest einem längsseitigen Rand ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges geformt wird. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Stahlband derart gerollt, dass in seinen längsseitigen Rändern je ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder des Bezuges geformt wird. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Stahlband derart gerollt, dass in seiner Längsrichtung zumindest ein Profil oder eine Sicke geformt wird.

Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch eine Rückenlehne für einen Rücksitz oder eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges, insbesondere eine gemäß einem vorgenannten Verfahren hergestellte Rückenlehne, gelöst, wobei die Rückenlehne eine Polsterung und ein hinter der Polsterung angeordnetes Rückenblech umfasst, das sich im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt, und wobei zumindest zwei Drittel des Rückenblechs aus einem gerollten Blech bestehen. Ein gerolltes Blech ist im Sinne der Erfindung insbesondere ein durch Rollen hergestelltes Blech. Dabei wird ein wesentlicher bzw. überwiegender Teil der (End-)Kontur des Bleches nicht durch Pressen bzw. Prägen sondern durch Rollen erzeugt.

Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in zwei orthogonalen Richtungen im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in Querrichtung des Kraftfahrzeuges sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt. Ein Rückenblech erstreckt sich im Sinne der Erfindung insbesondere dann im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne, wenn es sich in ihrer Längsrichtung sowie in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Rückenlehne erstreckt.

Ein Rücksitz bzw. eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges kann eine geteilte bzw. teilbare Rückenlehne umfassen. In diesem Falle ist eine Rückenlehne für einen Rücksitz eines Kraftfahrzeuges im Sinne der Erfindung insbesondere ein Teil der geteilten bzw. teilbaren Rückenlehne.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in einem gerollten Rand des Rückenblechs ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder eines Bezuges geformt. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist das Rückenblech eine zumindest zwei Drittel des Rückenblechs umfassende gerollte Grundplatte auf, die fest mit einem gepressten Seitenteil verbunden ist. Ein gepresstes Blech ist im Sinne der Erfindung insbesondere ein durch Pressen bzw. Prägen hergestelltes Blech. Dabei wird ein wesentlicher bzw. überwiegender Teil der Kontur des Bleches durch Pressen bzw. Prägen erzeugt. In einen Rand der Grundplatte ist in weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder des Bezuges geformt. Es kann ein derartiger Polsterkanal vorgesehen sein, der im Wesentlichen vertikal verläuft. Im Wesentlichen vertikal ist dabei eine Richtung, die im Wesentlichen vertikal ist, wenn die Rückenlehne in einer aufrechten Position ist.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in einem Rand des Seitenteils ein Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder des Bezuges geformt, wobei das das Seitenteil in weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung von dem Polsterkanal an zumindest zwei Seiten und/oder an drei Seiten eingefasst ist.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht das Seitenteil aus einem Material mit einer geringeren Zugfestigkeit als das Material der Grundplatte. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht die Grundplatte aus einem Stahl mit einer Zugfestigkeit von zumindest 800 N/mm 2 . In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Blechdicke des Seitenteils größer als die Blechdicke der Grundplatte. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Fläche der Grundplatte zumindest doppelt so groß wie die Fläche des Seitenteils.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Rückenblech an einer Seite einen, insbesondere als Hutprofil ausgestalteten, Profilträger, wobei der Profilträger vorteilhafterweise einen Polsterkanal zur Befestigung der Polsterung und/oder des Bezuges umfasst. Dieser Polsterkanal verläuft in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung im Wesentlichen vertikal.

In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in das Rückenblech ein in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufendes Profil bzw. eine Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufende Sicke geformt.

Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch einen Rücksitz oder eine Rückbank mit einer vorgenannten Rückenlehne gelöst.

Eine Rückenblech im Sinne der Erfindung ist insbesondere ein Blech, dass der Aufrechterhaltung eines so genannten überlebensraums dient (vgl. auch DE 100 22 984 A1).

Kraftfahrzeug im Sinne der Erfindung ist insbesondere ein individuell im Straßenverkehr benutzbares Landfahrzeug. Kraftfahrzeuge im Sinne der Erfindung sind insbesondere nicht auf Landfahrzeuge mit Verbrennungsmotor beschränkt.

Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen:

Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines Rücksitzes bzw. einer

Rückbank eines Kraftfahrzeuges in einer vereinfachten Prinzipdarstellung, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel eines Rückenblechs für die Rückenlehne eines

Rücksitzes bzw. einer Rückbank gemäß Fig. 1 in einer perspektivischen

Darstellung,

Fig. 3 das Rückenblech gemäß Fig. 2 in einer Draufsicht, Fig. 4 das Rückenblech gemäß Fig. 2 in einer Explosionsdarstellung, Fig. 5 das Rückenblech gemäß Fig. 2 in einer Querschnittsdarstellung, Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Rückenblechs, Fig. 7 das Rückenblech gemäß Fig. 6 in einer Draufsicht, Fig. 8 das Rückenblech gemäß Fig. 6 in einer Explosionsdarstellung, Fig. 9 das Rückenblech gemäß Fig. 6 in einer Querschnittsdarstellung, Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Rückenblechs, Fig. 11 das Rückenblech gemäß Fig. 10 in einer Draufsicht, Fig. 12 das Rückenblech gemäß Fig. 10 in einer Explosionsdarstellung, Fig. 13 das Rückenblech gemäß Fig. 10 in einer Querschnittsdarstellung, Fig. 14 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Rückenblechs, Fig. 15 das Rückenblech gemäß Fig. 14 in einer Draufsicht, Fig. 16 das Rückenblech gemäß Fig. 14 in einer Explosionsdarstellung, Fig. 17 das Rückenblech gemäß Fig. 14 in einer Querschnittsdarstellung, Fig. 18 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Rückenblechs, Fig. 19 das Rückenblech gemäß Fig. 18 in einer Draufsicht, Fig. 20 das Rückenblech gemäß Fig. 18 in einer Explosionsdarstellung, Fig. 21 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Rückenblechs, Fig. 22 das Rückenblech gemäß Fig. 21 in einer Draufsicht, Fig. 23 das Rückenblech gemäß Fig. 21 in einer Explosionsdarstellung, Fig. 24 das Rückenblech gemäß Fig. 21 in einer Querschnittsdarstellung, Fig. 25 einen Ausschnitt der Querschnittsdarstellung gemäß Fig. 24, Fig. 26 ein Ausführungsbeispiel eines Verfahren zur Herstellung einer Rückenlehne für einen Rücksitz oder eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges, Fig. 26 ein Ausführungsbeispiel einer Anlage bzw. Vorrichtung zum Rollen einer

Grundplatte,

Fig. 27 ein Ausführungsbeispiel für eine Auswahl von Seitenteilen, Fig. 28 ein Ausführungsbeispiel einer Anlage zum Rollen von Grundplatten, Fig. 29 ein Ausführungsbeispiel für eine Auswahl von Grundplatten, Fig. 30 ein Ausführungsbeispiel einer Grundplatte vor dem Formen eines im Wesentlichen vertikalen Polsterkanals, Fig. 31 ein Ausführungsbeispiel der Grundplatte gemäß Fig. 30 nach dem Formen des im

Wesentlichen vertikalen Polsterkanals, Fig. 32 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Grundplatte vor dem Formen eines im

Wesentlichen vertikalen Polsterkanals und Fig. 33 ein Ausführungsbeispiel der Grundplatte gemäß Fig. 32 nach dem Formen des im

Wesentlichen vertikalen Polsterkanals.

Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Querschnitts durch ein Ausführungsbeispiel eines Rücksitzes bzw. einer Rückbank 1 eines Kraftfahrzeuges in einer vereinfachten Prinzipdarstellung. Der Rücksitz bzw. die Rückbank 1 umfasst ein Sitzteil 2 und eine Rückenlehne 3. Die Rückenlehne 3 umfasst eine Polsterung 4 und ein hinter der Polsterung 4 angeordnetes Rückenblech 5. Hinter dem Rückenblech 5 kann eine Verkleidung 6, wie

z.B. ein Bezug, vorgesehen sein. Die Rückenlehne 3 kann einen - nicht dargestellten - mit dem Rückenblech 5 verbundenen Rahmen umfassen. Beispiele derartiger Rahmen sind z.B. in der DE 10 2005 005 485, der DE 20 2004 019 560 U 1 und der DE 101 42 981 A1 offenbart. Der Rücksitz bzw. die Rückbank 1 umfasst zudem eine - nicht dargestellte - Kopfstütze. Die Elemente in Fig. 1 sind unter Berücksichtigung von Einfachheit und Klarheit und nicht notwendigerweise maßstabsgetreu gezeichnet. So sind z.B. die Größenordnungen einiger Elemente in Fig. 1 übertrieben gegenüber anderen Elementen dargestellt, um das Verständnis des Ausführungsbeispiels zu verbessern.

Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Rückenblechs 5 in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 3 zeigt das Rückenblech 5 in einer Draufsicht, Fig. 4 zeigt das Rückenblech 5 in einer Explosionsdarstellung, und Fig. 5 zeigt das Rückenblech 5 in einer Querschnittsdarstellung. Das Rückenblech 5 umfasst eine gerollte Grundplatte 10 und ein gepresstes Seitenteil 11 , das in dem mit Bezugszeichen 13 bezeichneten Bereich auf Stoß mit der Grundplatte 10 verschweißt ist. Die der mit der Grundplatte 10 verbundenen Seite des Seitenteils 11 abgewandte Seite des Seitenteils 11 ist an die Kontur 50 eines Radhauses und/oder Chassis des Kraftfahrzeuges angepasst. Dabei ist das Seitenteil 11 vorteilhafterweise derart ausgestaltet, dass seine Breite in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20% variiert. Im dargestellten Ausführungsbeispiel variiert die Breite des Seitenteils 11 in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um 60%, d.h. die kleinste Breite B2 des Seitenteils 11 beträgt 40% der größten Breite B1 des Seitenteils 11. Die Fläche der Grundplatte 10 ist zumindest doppelt so groß wie die Fläche des Seitenteils 11.

In einen Teil des Randes des Seitenteils 11 ist ein Polsterkanal 111 zur Befestigung der Polsterung 4 und/oder eines Bezuges geformt, der das Seitenteil 11 an drei Seiten einfasst. In den oberen und den unteren Rand der Grundplatte 10 ist ebenfalls je ein Polsterkanal 102 bzw. 101 zur Befestigung der Polsterung 4 und/oder eines Bezuges geformt. Das Rückenblech 5 umfasst an der dem Seitenteil 11 abgewandten Seite der Grundplatte 10 einen als Hutprofil ausgestalteten Profilträger 12, der einen Polsterkanal 121 zur Befestigung der Polsterung 4 und/oder eines Bezuges umfasst. Der Profilträger 12 ist an mit Bezugszeichen 14 und 15 bezeichneten Stellen mit der Grundplatte 10 verschweißt.

Fig. 6 zeigt ein zum Rückenblech 5 alternatives Ausführungsbeispiel eines Rückenblechs 5A in einer perspektivischen Darstellung. Fig. 7 zeigt das Rückenblech 5A in einer Draufsicht, Fig. 8 zeigt das Rückenblech 5A in einer Explosionsdarstellung, und Fig. 9 zeigt das Rückenblech 5A in einer Querschnittsdarstellung. Das Rückenblech 5A umfasst eine der Grundplatte 10 entsprechende gerollte Grundplatte 10A und ein dem Seitenteil 11 entsprechendes gepresstes Seitenteil 11 A, das sich in dem mit Bezugszeichen 2OA bezeichneten Bereich mit der Grundplatte 10A überlappt und in diesem Bereich 2OA mit der Grundplatte 10A verschweißt ist. Die der mit der Grundplatte 10A verbundenen Seite des Seitenteils 11A abgewandte Seite des Seitenteils 11A ist ebenfalls an die Kontur 50 eines Radhauses und/oder Chassis des Kraftfahrzeuges angepasst. Dabei ist das Seitenteil 11A ebenfalls vorteiEhafterweise derart ausgestaltet, dass seine Breite in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20% variiert. Die Fläche der Grundplatte 10A ist zumindest doppelt so groß wie die Fläche des Seitenteils 11 A. In einen Teil des Randes des Seitenteils 11A ist ein dem Polsterkanal 111 entsprechender Polsterkanal 111A geformt. Die Grundplatte 10A umfasst den Polsterkanälen 101 und 102 entsprechende Polsterkanäle 101 A und 102A. Zudem umfasst das Rückenblech 5A einen dem Profilträger 12 entsprechenden Profilträger 12A, der einen Polsterkanal 121 A umfasst. Der Profilträger 12A

ist an mit Bezugszeichen 14A und 15A bezeichneten Stellen mit der Grundplatte 1OA verschweißt.

Fig. 10 zeigt ein zum Rückenblech 5A alternatives Ausführungsbeispiel eines Rückenblechs 5B in einer perspektivischen Darstellung. Fig. 11 zeigt das Rückenblech 5B in einer Draufsicht, Fig. 12 zeigt das Rückenblech 5B in einer Explosionsdarstellung, und Fig. 13 zeigt das Rückenblech 5B in einer Querschnittsdarstellung. Das Rückenblech 5B umfasst eine der Grundplatte 1OA entsprechende gerollte Grundplatte 10B und ein dem Seitenteil 11A entsprechendes gepresstes Seitenteil 11 B, das sich in dem mit Bezugszeichen 2OB bezeichneten Bereich mit der Grundplatte 10B überlappt und in diesem Bereich 2OB mit der Grundplatte 10B verschweißt ist. Die der mit der Grundplatte 10B verbundenen Seite des Seitenteils 11 B abgewandte Seite des Seitenteils 11 B ist ebenfalls an die Kontur 50 eines Radhauses und/oder Chassis des Kraftfahrzeuges angepasst. Dabei ist das Seitenteil 11 B ebenfalls vorteilhafterweise derart ausgestaltet, dass seine Breite in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20% variiert. Die Fläche der Grundplatte 10B ist zumindest doppelt so groß wie die Fläche des Seitenteils 11 B. In die Grundplatte 11 B sind in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufende - durch das Rollen der Grundplatte 10B geformte - Profile bzw. Sicken 21 B geformt. Die Grundplatte 10B umfasst den Polsterkanälen 101 A und 102A entsprechende Polsterkanäle 101 B und 102B. In einen Teil des Randes des Seitenteils 11 B ist ein dem Polsterkanal 111A entsprechender Polsterkanal 111B geformt. Zudem umfasst das Rückenblech 5B einen dem Profilträger 12A entsprechenden Profilträger 12B, der einen Polsterkanal 121 B umfasst. Der Profilträger 12B ist an mit Bezugszeichen 14B und 15B bezeichneten Stellen mit der Grundplatte 10B verschweißt.

Fig. 14 zeigt ein zum Rückenblech 5B alternatives Ausführungsbeispiel eines Rückenblechs 5C in einer perspektivischen Darstellung. Fig. 15 zeigt das Rückenblech 5C in einer Draufsicht, Fig. 16 zeigt das Rückenblech 5C in einer Explosionsdarstellung, und Fig. 17 zeigt das Rückenblech 5C in einer Querschnittsdarstellung. Das Rückenblech 5C umfasst eine der Grundplatte 10B entsprechende gerollte Grundplatte 10C mit in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufenden - durch das Rollen der Grundplatte 10C geformten - Profilen bzw. Sicken 21 C und ein dem Seitenteil 11B entsprechendes gepresstes Seitenteil 11 C, das sich in dem mit Bezugszeichen 2OC bezeichneten Bereich mit der Grundplatte 10C überlappt und in diesem Bereich 2OC mit der Grundplatte 10C verschweißt ist. Im Gegensatz zu der Ausgestaltung des Rückenblechs 5B ist dabei das Seitenteil 11C im Bereich 2OC über der Grundplatte 10C angeordnet. Dazu weist das Seitenteil 11C entsprechend zu den Profilen bzw. Sicken 21 C korrespondierende Aussparungen 22C auf. Die der mit der Grundplatte 10C verbundenen Seite des Seitenteils 11C abgewandte Seite des Seitenteils 11C ist an die Kontur 50 eines Radhauses und/oder Chassis des Kraftfahrzeuges angepasst. Dabei ist das Seitenteil 11C ebenfalls vorteilhafterweise derart ausgestaltet, dass seine Breite in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20% variiert. Die Fläche der Grundplatte 10C ist zumindest doppelt so groß wie die Fläche des Seitenteils 11C. In einen Teil des Randes des Seitenteils 11C ist ein dem Polsterkanal 111B entsprechender Polsterkanal 111C geformt. Die Grundplatte 10C umfasst den Polsterkanälen 101 B und 102B entsprechende Polsterkanäle 101 C und 102C. Zudem umfasst das Rückenblech 5C einen dem Profilträger 12B entsprechenden Profilträger 12C, der einen Polsterkanal 121 C umfasst. Der Profilträger 12C ist an mit Bezugszeichen 14C und 15C bezeichneten Stellen mit der Grundplatte 10C verschweißt.

Fig. 18 zeigt ein weiteres zum Rückenblech 5B alternatives Ausführungsbeispiel eines Rückenblechs 5D in einer perspektivischen Darstellung. Fig. 19 zeigt das Rückenblech 5D in einer Draufsicht und Fig. 20 zeigt das Rückenblech 5D in einer Explosionsdarstellung. Das Rückenblech 5D umfasst eine der Grundplatte 1OB entsprechende gerollte Grundplatte 10D mit in Querrichtung des Kraftfahrzeuges verlaufenden Profilen bzw. Sicken 21 D und ein dem Seitenteil 11B entsprechendes gepresstes Seitenteil 11 D, das mit der Grundplatte 10D verschweißt ist. In das Seitenteil 11D sind zu den Profilen bzw. Sicken 21 D korrespondierende Profile 24D geformt. Zudem ist in das Seitenteil 11 D ein zu den Profilen bzw. Sicken 21 D orthogonal verlaufendes Profil 25D geformt. Ein dem Profil 25D entsprechendes Profil kann auch - in alternativer aber weniger vorteilhaften Ausgestaltung - auf das Seitenteil 11D geschweißt werden.

Die der mit der Grundplatte 10D verbundenen Seite des Seitenteils 11D abgewandte Seite des Seitenteils 11D ist an die Kontur 50 eines Radhauses und/oder Chassis des Kraftfahrzeuges angepasst. Dabei ist das Seitenteil 11 D ebenfalls vorteilhafterweise derart ausgestaltet, dass seine Breite in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20% variiert. Die Fläche der Grundplatte 10D ist zumindest doppelt so groß wie die Fläche des Seitenteils 11 D. In einen Teil des Randes des Seitenteils 11 D ist ein dem Polsterkanal 111B entsprechender Polsterkanal 111D geformt. Die Grundplatte 10D umfasst den Polsterkanälen 101 B und 102B entsprechende Polsterkanäle 101 D und 102D. Zudem umfasst das Rückenblech 5D einen dem Profilträger 12B entsprechenden Profilträger 12D, der einen Polsterkanal 121 D umfasst. Der Profilträger 12D ist mit der Grundplatte 10D verschweißt.

Fig. 21 zeigt ein zum Rückenblech 5 alternatives Ausführungsbeispiel eines Rückenblechs 5E in einer perspektivischen Darstellung. Fig. 22 zeigt das Rückenblech 5E in einer Draufsicht, Fig. 23 zeigt das Rückenblech 5E in einer Explosionsdarstellung, und Fig. 24 und Fig. 25 zeigen das Rückenblech 5E in einer Querschnittsdarstellung, wobei Fig. 25 einen in Fig. 24 durch einen mit Bezugszeichen 3OE bezeichneten Kreis markierten Ausschnitt aus Fig. 24 zeigt. Das Rückenblech 5E umfasst eine der Grundplatte 10 entsprechende gerollte Grundplatte 10E und ein dem Seitenteil 11 entsprechendes gepresstes Seitenteil 11 E, das sich in dem mit Bezugszeichen 26E bezeichneten Bereich mit der Grundplatte 10E überlappt und in diesem Bereich 26E mit der Grundplatte 10E verschweißt ist. Die der mit der Grundplatte 10E verbundenen Seite des Seitenteils 11E abgewandte Seite des Seitenteils 11 E ist ebenfalls an die Kontur 50 eines Radhauses und/oder Chassis des Kraftfahrzeuges angepasst. Dabei ist das Seitenteil 11 E ebenfalls vorteilhafterweise derart ausgestaltet, dass seine Breite in Querrichtung des Kraftfahrzeuges um zumindest 20% variiert. Die Fläche der Grundplatte 10E ist zumindest doppelt so groß wie die Fläche des Seitenteils 11E.

Das Rückenblech 5E umfasst weiterhin einen dem Profilträger 12 entsprechenden als Hutprofil ausgestalteten Profilträger 12E sowie einen ebenfalls als Hutprofil ausgestalteten Profilträger 28E, der im Bereich 26E sowie in einem mit Bezugszeichen 27E bezeichneten Bereich mit der Grundplatte 10E verschweißt ist. Der Profilträger 12E ist an mit Bezugszeichen 14E und 15E bezeichneten Stellen mit der Grundplatte 10E verschweißt.

In einen Teil des Randes des Seitenteils 11 E ist ein dem Polsterkanal 111 entsprechender Polsterkanal 111E geformt. Die Grundplatte 10E umfasst zudem den Polsterkanälen 101 und 102 entsprechende Polsterkanäle 101 E und 102E. Einen weiteren, dem Polsterkanal 121 entsprechenden, Polsterkanal 121 E umfasst der Profilträger 12E.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung bestehen die Seitenteile 11, 11 A, 11 B, 11 C, 11D und 11 E aus einem Material mit geringerer Zugfestigkeit als das Material der Grundplatten 10, 10A, 10B 1 10C, 10D und 10E. Dabei bestehen die Grundplatten 10, 1OA, 1OB, 1OC, 1OD und 1OE in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung aus einem Stahl mit einer Zugfestigkeit von zumindest 800 N/mm 2 . In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Blechdicke der Seitenteile 11, 11A 1 11 B, 11C 1 11D und 11E größer als die Blechdicke der Grundplatten 10, 10A, 10B 1 10C 1 10D und 10E. In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind die Grundplatten 10, 10A, 10B, 10C, 10D und 10E derart symmetrisch ausgestaltet, dass ein den Seitenteilen 11, 11 A, 11 B, 11 C, 11D und 11E entsprechendes Seitenteil entweder links oder rechts an einer entsprechenden Grundplatte 10, 10A, 10B, 10C, 10D und 10E angeschweißt werden kann.

Fig. 26 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zur Herstellung einer Rückenlehne für einen Rücksitz oder eine Rückbank eines Kraftfahrzeuges, wie z.B. einer der Rückenlehnen 5, 5A, 5B, 5C, 5D und 5E. Dabei wird in einem Schritt 40 ein Seitenteil, das einem der Seitenteile 11, 11 A, 11 B, 11 C, 11D und 11E entspricht, gepresst. Dabei können - wie in Fig. 27 dargestellt - Seitenteile 61 , 62, 63, 64, 65, 66 gepresst werden, die an unterschiedliche Konturen von Radhäusern angepasst sind. Dabei kann jedes der Seitenteile 61, 62, 63, 64, 65, 66 z.B. entsprechend den Seitenteilen 11, 11 A, 11 B, 11C, 11D oder 11E ausgestaltet sein.

In einem Schritt 41 zur Herstellung einer Grundplatte, die einer der Grundplatten 10, 10A, 10B, 10C, 10D und 10E entspricht, wird - mittels einer beispielhaft in Fig. 28 dargestellten Anlage bzw. Vorrichtung 70 bzw. mittels in einer derartigen Anlage bzw. Vorrichtung 70 vorgesehener Rollen 72 - ein Stahlband 71 gerollt, wobei sowohl die Polsterkanäle 101, 102, 101 A, 102A, 101B 1 102B, 101C 1 102C, 101D 1 102D, 101 E und 102E als auch die Sicken 21 B, 21 C und 21 D durch das Rollen in das Stahlband 71 und damit in die spätere Grundplatte 10, 10A 1 10B 1 10C, 10D bzw. 10E geformt werden. Dem Schritt 41 folgt ein Schritt 42, in dem von dem gerollten Stahlband 71 - mittels einer Schneidvorrichtung 73 - die Grundplatte 10, 10A 1 10B 1 10C, 10D bzw. 10E abgeschnitten wird. Dabei können - wie in Fig. 29 dargestellt - Grundplatten 81, 82, 83, 84 unterschiedlicher Länge zugeschnitten werden. Dabei kann jede der Grundplatten 81, 82, 83, 84 z.B. entsprechend den Grundplatten 10, 10A, 10B 1 10C 1 10D oder 10E ausgestaltet sein.

Es folgt ein Schritt 43, in dem aus einer Auswahl 60 von Seitenteilen 61 , 62, 63, 64, 65, 66 und einer Auswahl 80 von Grundplatten 81 , 82, 83, 84 jeweils eine Grundplatte 81 , 82, 83 bzw. 84 und ein Seitenteil 61 , 62, 63, 64, 65 bzw. 66 zu einem Rückenblech 5, 5A, 5B, 5C, 5D oder 5E miteinander verschweißt, verschraubt oder vernietet werden. Darüber hinaus wird der Profilträger 12, 12A, 12B 1 12C, 12D oder 12E bzw. 28E einer Grundplatte 10, 10A, 10B 1 10C, 10D bzw. 10E bzw. dem Seitenteil 11E verschweißt. Zur Herstellung eines Rückenblechs für eine nicht geteilte bzw. nicht teilbare Rückenlehne ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass statt des mit einem Polsterkanal 121, 121 A, 121 B, 121 C, 121 D bzw. 121 E versehenen Profilträgers 12, 12A, 12B, 12C, 12D oder 12E ein dem Seitenteil 11, 11A, 11B, 11 C, 11D bzw. 11E (jedoch „spiegelverkehrt") ensprechendes Seitenteil mit der Grundplatte 10, 10A, 10B 1 10C, 10D bzw. 10E verschweißt, verschraubt oder vernietet wird. Es wird gegebenenfalls ein Rahmen auf das Rückenblech 5, 5A, 5B 1 5C, 5D oder 5E geschweißt. Dem Schritt 43 folgt ein Schritt 44, in dem das Rückenblech 5, 5A, 5B, 5C 1 5D oder 5E aufgepolstert wird.

Alternativ zum Schritt 43 folgt den Schritten 40 bzw. 42 ein Schritt 45, in dem - wie beispielhaft in Fig. 30 und Fig. 32 dargestellt - eine Lasche 150F bzw. Laschen 150G in eine Grundplatte 10F bzw. 10G geschnitten und aus den Laschen 150F bzw. 150G - wie beispielhaft in Fig. 31 und Fig. 33 dargestellt - ein vertikaler Polsterkanal 103F bzw. 103G geformt wird. Dabei kann die in Fig. 31 dargestellte Grundplatte 10F die Grundplatten 10, 10A bzw. 10E und der Polsterkanal 103F die Polsterkanäle 121, 121A bzw. 121E ersetzen. Bezugszeichen 101 F und 102F bezeichnen den Polsterkanälen 101, 101 A und 101 E bzw. 102, 102A und 102E entsprechende Polsterkanäle. Die in Fig. 33 dargestellte Grundplatte 10G kann die Grundplatten 10B, 10C bzw. 10D und der Polsterkanal 103G die Polsterkanäle 121 B, 121 C bzw. 121 D ersetzen. Bezugszeichen 101 G und 102G bezeichnen den Polsterkanälen 101 B, 101 C und 101 D bzw. 102B, 102C und 102D entsprechende Polsterkanäle, und Bezugszeichen 21 G bezeichnet den Sicken 21 B, 21 C und 21 D entsprechende Sicken. Dem Schritt 45 folgt ein Schritt 46, in dem aus einer Auswahl 60 von Seitenteilen 61 , 62, 63, 64, 65, 66 und einer Auswahl 80 von Grundplatten 81 , 82, 83, 84 jeweils eine Grundplatte 81 , 82, 83 bzw. 84 und ein Seitenteil 61 , 62, 63, 64, 65 bzw. 66 zu einem Rückenblech miteinander verschweißt, verschraubt oder vernietet werden. Dem Schritt 45 folgt Schritt 44, in dem das Rückenblech aufgepolstert wird.

BEZUGSZEIC H E N LISTE

1 Rücksitz bzw. Rückbank

2 Sitzteil

3 Rückenlehne

4 Polsterung

5, 5A, 5B, 5C,

5D 1 5E Rückenblech

6 Verkleidung

10, 1OA, 1OB,

1OC, 1OD, 10E 1

1OF, 1OG

81. 82, 83. 84 Grundplatte

11. 11A, 11B,

11C, 11D, 11E,

61, 62, 63, 64,

65, 66 Seitenteil

12, 12A, 12B,

12C, 12D, 12E,

28E Profilträger

13, 2OA, 2OB,

2OC, 26E, 27E Bereich

14, 14A, 14B,

14C, 14E, 15,

15A, 15B, 15C.

15E Stelle

21B. 21C.

21D, 21G Sicke

22C Aussparung

24D zu Sicken korrespondierendes Profil

25D zu Sicken orthogonal verlaufendes Profil

3OE Kreis

40, 41, 42, 43,

44, 45; 46 Schritt

50 Kontur

60 Auswahl von Seitenteilen

70 Anlage bzw. Vorrichtung zum Rollen einer Grundplatte

71 Stahlband

72 Rollen

73 Schneidvorrichtung

80 Auswahl von Grundplatten

101. 102, 101A,

102A, 101 B,

102B, 101 C.

102C, 101 D,

102D, 101 E,

102E, 101 F.

102F, 103F 1

101 G, 102G,

103G, 111,

111A, 111B,

111C, 111D,

111E, 121,

121A, 121B,

121C, 121D,

121 E, Polsterkanal

150F 1 150G Lasche

B1 größte Breite eines Seitenteils

B2 kleinste Breite eines Seitenteils