Haas, Johann (Seitweg 5, Klosterneuburg, A-3400, AT)
Koletnik, Erich (Anzengrubergasse 7, Klosterneuburg, A-3400, AT)
Haas, Franz (Gerstlgasse 25, Wien, A-1210, AT)
Haas, Johann (Seitweg 5, Klosterneuburg, A-3400, AT)
Koletnik, Erich (Anzengrubergasse 7, Klosterneuburg, A-3400, AT)
| 1. | Backvorrichtung (12) zum Herstellen von endlosen Bändern aus gießfähigen Backmassen mit einem zylindrischen, um seine Mittelachse kontinuierlich in eine Richtung umlaufenden und außerhalb seiner Mittelachse in einem stationaren Maschinengestell (13) drehbar gelagerten Backring (1,14) aus Metall, der zumindest eine zu seiner Mittelachse konzentrische Mantelfläche (1a, 1b) besitzt, auf der zumindest eine endlose Backfläche vorgesehen ist, die zumindest einer stationären Backzone zugeordnet ist, die eine dem Backring (1,14) benachbarte, stationäre Aufgabevorrichtung (19) für die Backmasse und eine der Aufga bevorrichtung (19) entlang dem Backring (1,14) in dessen Umlaufrichtung nachgeordnete, stationäre Ab nahmevorrichtung (20) für das endlose Band umfaßt, wobei in dieser Backzone die in der Aufgabevorrich tung (19) auf die umlaufende Backfläche aufgebrachte Backmasse ein auf der Backfläche bis zur Abnah mevorrichtung (20) reichendes Band (7,8,9,10) bildet, das auf dem umlaufenden Backring (1,14) gebak ken wird und in der Abnahmevorrichtung (20) als zumindest teilweise gebackenes Band von der Backflä che abgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen von Unterhitze und/oder Oberhitze zumindest eine stationäre, dem Backring (1,14) benachbarte, elektrische Induktionsspule (11,21) vorge sehen ist, deren Magneffeld der aus Metall bestehende Backring (1,14) durchläuft, wobei die im Backring (1,14) induktiv erzeugte Wärme als Unterhitze auf die, mit der endlosen Backfläche des umlaufenden Backringes (1,14) in Berührung stehende Backmasse einwirkt. |
| 2. | Backvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine stationärer, dem Back ring benachbarter Heizkörper vorgesehen ist, der von einer in ihm angeordneten, elektrischen Induk tionsspule zum induktiven Erwärmen des Backringes aufgeheizt wird, wobei die durch die Induktionsspule im Backring induktiv erzeugte Wärme als Unterhitze und die im Heizkörper durch das Erwärmen der Induk tionsspule auf ihre Arbeitstemperatur erzeugte Wärme als Oberhitze auf die, mit der endlosen Backfläche des umlaufenden Backringes in Berührung stehende Backmasse einwirkt. |
| 3. | Backvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein bogenförmig gekrümmter, sich entlang dem Backring erstreckender und die Bewegungsbahn des Backringes freilassender Heizkör per vorgesehen ist, der zumindest eine elektrische Induktionsspule zum induktiven Erwärmen des Backrin ges enthält. |
| 4. | Backvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein rohrförmiger, sich längs der Bewe gungsbahn des Backringes erstreckender Heizkörper vorgesehen ist. |
| 5. | Backvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper einen Körper aus elektrisch isolierendem Material aufweist, in den die Windungen der Induktionsspule eingebet tet sind. |
| 6. | Backvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsspule die Bewegungsbahn des Backringes Cförmig umgreift und hauptsächlich in Umlaufrichtung des Backrin ges verlaufende Windungen besitzt. |
| 7. | Backvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsspule die Bewegungsbahn des Backringes vollständig umgreift und hauptsächlich quer zur Umlaufrichtung des Backringes verlaufende Windungen besitzt. |
| 8. | Backvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische In duktionsspule zum induktiven Erwärmen des Backringes flach ausgebildet ist. |
| 9. | Anlage zum Herstellen und Verarbeiten von endlosen, zumindest teilweise gebackenen Bändern, bei welcher einer Backvorrichtung zum Herstellen der endlosen Bänder aus gießfähigen Backmassen eine BandVerarbeitungsstation (2) für die von der Backvorrichtung erzeugten Bänder nachgeordnet ist, wobei die Backvorrichtung mit einem zylindrischen, um seine Mittelachse kontinuierlich in eine Richtung umlau fenden und außerhalb seiner Mittelachse in einem stationären Maschinengestell drehbar gelagerten Back ring (1) aus Metall versehen ist, der zumindest eine zu seiner Mittelachse konzentrische Mantelfläche (1a, 1b) besitzt, auf der zumindest eine endlose Backfläche vorgesehen ist, die zumindest einer stationären Backzone zugeordnet ist, die eine dem Backring (1) benachbarte, stationäre Aufgabevorrichtung für die Backmasse und eine der Aufgabevorrichtung entlang dem Backring (1) in dessen Umlaufrichtung nachge ordnete, stationäre Abnahmevorrichtung für das endlose Band umfaßt, wobei in dieser Backzone die in der Aufgabevorrichtung auf die umlaufende Backfläche aufgebrachte Backmasse ein auf der Backfläche bis zur Abnahmevorrichtung reichendes Band (7,8,9,10) bildet, das auf dem umlaufenden Backring (1) ge backen wird und in der Abnahmevorrichtung als zumindest teilweise gebackenes Band von der Backfläche abgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen von Unterhitze und/oder Oberhitze zu mindest eine stationäre, dem Backring (1) benachbarte, elektrische Induktionsspule (11) vorgesehen ist, deren Magnetfeld der aus Metall bestehende Backring (1) durchläuft, wobei die im Backring (1) induktiv er zeugte Wärme als Unterhitze auf die, mit der endlosen Backfläche des umlaufenden Backringes (1) in Be rührung stehende Backmasse einwirkt. |
| 10. | Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine stationärer, dem Backring be nachbarter Heizkörper vorgesehen ist, der von einer in ihm angeordneten, elektrischen Induktionsspule zum induktiven Erwärmen des Backringes aufgeheizt wird, wobei die durch die Induktionsspule im Back ring induktiv erzeugte Wärme als Unterhitze und die im Heizkörper durch das Erwärmen der Induk tionsspule auf ihre Arbeitstemperatur erzeugte Wärme als Oberhitze auf die, mit der endlosen Backfläche des umlaufenden Backringes in Berührung stehende Backmasse einwirkt. |
| 11. | Anlage nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein bogenförmig gekrümmter, sich entlang dem Backring erstreckender und die Bewegungsbahn des Backringes freilassender Heizkörper vorgesehen ist, der zumindest eine elektrische Induktionsspule zum induktiven Erwärmen des Backringes enthält. |
| 12. | Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein rohrförmiger, sich längs der Bewegungs bahn des Backringes erstreckender Heizkörper vorgesehen ist. |
| 13. | Anlage nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper einen Kör per aus elektrisch isolierendem Material aufweist, in den die Windungen der Induktionsspule eingebettet sind. |
| 14. | Anlage nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsspule die Bewegungsbahn des Backringes Cförmig umgreift und hauptsächlich in Umlaufrichtung des Backringes verlaufende Windungen besitzt. |
| 15. | Anlage nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsspule die Bewegungsbahn des Backringes vollständig umgreift und hauptsächlich quer zur Umlaufrichtung des Backringes verlaufende Windungen besitzt. |
| 16. | Anlage nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Induk tionsspule zum induktiven Erwärmen des Backringes flach ausgebildet ist. |
Die Backvorrichtung zum Herstellen der endlosen Bänder ist mit einem zylindrischen, um seine Mittelach- se kontinuierlich in eine Richtung umlaufenden und außerhalb seiner Mittelachse in einem stationären Ma- schinengestell drehbar gelagerten Backring aus Metall versehen, der zumindest eine zu seiner Mittelachse konzentrische Mantelfläche besitzt, auf der zumindest eine endlose Backfläche vorgesehen ist, die zumin- dest einer stationären Backzone zugeordnet ist, die eine dem Backring benachbarte, stationäre Aufgabe- vorrichtung für die Backmasse und eine der Aufgabevorrichtung entlang dem Backring in dessen Umlauf- richtung nachgeordnete, stationäre Abnahmevorrichtung für das endlose Band umfaßt, wobei in dieser Backzone die in der Aufgabevorrichtung auf die umlaufende Backfläche aufgebrachte Backmasse ein auf der Backfläche bis zur Abnahmevorrichtung reichendes Band bildet, das auf dem umlaufenden Backring gebacken wird und in der Abnahmevorrichtung als zumindest teilweise gebackenes Band von der Backflä- che abgenommen wird.
Bekannte Backvorrichtungen dieser Art (WO 97/34492) werden mit Gas beheizt, wobei der umlaufende Backring durch Gasbrenner oder durch mit Gas beheizte Infrarotstrahler beheizt wird, die entlang seiner Innenseite und entlang seiner Außenseite hintereinander angeordnet sind, ihre Wärme an den Backring bzw. an das auf diesem aufliegende, aus Backmasse gebildete Band abgeben und ihre Verbrennungsgase an den Innenraum des Gehäuses der Backvorrichtung abgeben. Die Verbrennungsgase werden zusam- men mit dem Wasserdampf, der während des Backprozesses in dem aus Backmasse gebildeten Band entsteht und aus diesen in den Innenraum des Gehäuses austritt, und zusammen mit der, hauptsächlich an der Unterseite des Gehäuses in das Gehäuse eingesaugten Luft nach oben aus dem Gehäuse abge- saugt. Die eingesaugte Luft wird einerseits als Verbrennungsluft für den Betrieb der Gasbrenner bzw. gas- beheizten Infrarotstrahler und anderseits zum Absenken der Temperatur im Innenraum des Gehäuses be- nötigt, der durch die, entsprechend der Verbrennungstemperatur des jeweils verwendeten Gases sehr heißen Verbrennungsgase mit Temperaturen z. B. im Bereich von 600 °C-900°C aufgeheizt wird. Um den Innenraum des Gehäuses auf einer Temperatur zu halten, die deutlich unterhalb der Verbrennungstempe- ratur des jeweils verwendeten Gases liegt und im wesentlichen der Backtemperatur des jeweiligen Bandes (z. B. im Bereich von 200 °C-250 °C) entspricht, müssen sehr große, Ober den Bedarf an Verbrennungs- luft hinausgehende Luftmengen in das Gehäuse eingesaugt und durch dessen Abzug zusammen mit den Verbrennungsgasen und dem Wasserdampf wieder aus dem Gehäuse abgesaugt werden. Dafür sind in dem den Innenraum des Gehäuses umgebenden, wärmeisolierenden Mantel mehrere Lufteintrittsöffnun- gen mit relativ großem Gesamtquerschnitt erforderlich und der Abzug des Gehäuses muß mit seinem Ab- zugsquerschnitt und dem Saugvolumen seines Abzugsgebläses auf eine sehr großes Gasvolumen aus- gelegt sein, das sich aus dem Volumen der eingesaugten Luft und aus den im Innenraum des Gehäuses entstehenden Volumina der Verbrennungsgase und des Wasserdampfes zusammensetzt. Bei der be- kannten Backvorrichtung kann der umlaufende Backring von einem wärmeisolierenden, im wesentlichen C- förmigen Gehäusemantel umgeben sein, der mit seiner in den Innenraum des Backringes ragenden Aus- sparung das von den Verbrennungsgasen aufgeheizte und durch die Zumischung von Luft abzukühlende Volumen des Gehäuses verringert. Bei der bekannten Backvorrichtung können an der Innenseite und an der Außenseite des Backringes jeweils zwei oder mehrere Backzonen seitlich nebeneinander angeordnet sein, sodaß auf dem Backring vier oder mehr, jeweils aus Backmasse gebildete Bänder gleichzeitig gebak- ken werden, die den in ihnen während des Backprozesses entstehenden Wasserdampf an den Innenraum des Gehäuses abgeben und dadurch das aus dem Gehäuse abzusaugende Gasvolumen vergrößern.
In der Nahrungs-und Genußmittelindustrie werden zumeist mit Gas beheizte Backvorrichtung zum Her- stellen von endlosen Bändern aus gießfähigen Backmassen oder Backteigen, z. B. flüssigen Waffelteigen, verwendet, die mit einer rotierenden Backtrommel versehen sind, die aus einer mittleren, horizontal ange- ordneten Nabe, einer kreisförmigen, mit der Nabe einstückig verbundenen, vertikal angeordneten Stütz- scheibe und einem äußeren, zylindrischen, mit der Stützscheibe einstückig verbundenen Trommelmantel besteht, auf dessen äußerer Mantelfläche ein endloses Band gebacken wird, das vom Trommelmantel ab- genommen und einer der Backtrommel unmittelbar benachbarten Verarbeitungsstation zugeführt und in dieser verarbeitet wird. Die über ihre mittlere, im Maschinengestell drehbar gelagerte Nabe angetriebene Backtrommel wird durch Gasbrenner oder durch mit Gas beheizte Infrarotstrahler beheizt, die entlang der Außenseite und der Innenseite des Trommelmantels und entlang der Stützscheibe angeordnet sind, um das auf der Außenseite des Trommelmantels aufliegende, endlose Band zu backen und die Stützscheibe vor Wärmespannungsrissen zu bewahren, die bei fehlender Beheizung der Stützscheibe durch die hohen Temperaturunterschiede zwischen dem beheizten Trommelmantel und der unbeheizten Stützscheibe auf- treten würden.
Eine solche Backvorrichtung mit einer durch Gas beheizten Backtrommel wird in einer aus der WO 95/32630 bekannten Anlage zur Herstellung eines im warmen Zustand plastisch verformbaren, endlosen Waffelbandes verwendet, das im warmen Zustand in einer Band-Verarbeitungsvorrichtung in einzelne fä- cherförmige Waffelstücke zerteilt wird, die in einer nachgeordneten Rolivorrichtung zu Waffeltüten eingerollt werden. Bei der aus der AT-PS 380 151 bekannten Anlage wird auf der Backtrommel ein im warmen Zu- stand plastisch verformbares, dünnes Waffelband hergestellt, das in der nachgeordneten Band- Verarbeitungsvorrichtung in seiner Längsrichtung oder quer dazu zu einem endlosen, zwei oder mehriagi- gen, laminierten Gebäckband zusammengefaltet wird, das im plastisch verformbaren Zustand in einer weiteren nachgeordneten Band-Verarbeitungsvorrichtung weiterverarbeitet wird. Bei der aus der EP-A1 0 211 356 bekannten Anlage wird auf der Backtrommel ein im warmen Zustand plastisch verformbares, endloses Waffelband hergestellt, das in der nachgeordneten Band-Verarbeitungsvorrichtung in einzelne Waffelblätter zerteilt wird, die im plastisch verformbaren Zustand in einer weiteren nachgeordneten Verar- beitungsvorrichtung einzeln weiterverarbeitet werden. Bei der aus der US-PS 3 829 593 bekannten Back- vorrichtung wird auf der Backtrommel ein endloses, weiches, nicht vollständig ausgebackenes Teigband hergestellt, das gleich nach seiner Herstellung auf einer Vorratsrolle aufgerollt wird. Dieses auch nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur noch weiche und biegsame Teigband ist das Ausgangsprodukt für die Teighüllen von chinesischen Frühlingsrollen, bei deren Herstellung eine weiche Fülle in ein aus den Teig- band herausgeschnittenes, rechteckiges Teigblatt mehrfach eingeschlagen wird, bevor die so entstandene Frühlingsrolle in 01 schwimmend gebacken wird bis die Teighülle knusprig und braun ist. Bei der aus der DE-OS 24 35 110 bekannten Anlage für die Herstellung von vorgefertigten, chinesischen Frühlingsrollen wird auf einer Backtrommel ein weiches, auch bei Zimmertemperatur noch weiches, Teigband hergestellt, das in einer von der Backtrommel im Abstand nachgeordneten Verarbeitungsvorrichtung in einzelne vier- eckige Teigstücke zerteilt wird, die jeweils zu einer vorgefertigten Frühlingsrolle weiterverarbeitet werden.
In der Verarbeitungsvorrichtung wird eine vorgegarte Füllmasse auf ein Teigstück aufgebracht und das Teigstücke um die Füllmasse herum zu einer, diese umschließenden Teighülle zusammengelegt und ein- gerollt.
Backvorrichtungen mit einer stehend angeordneten und über ihre horizontale Mittelnabe angetriebenen, rotierenden Backtrommel, die entlang ihrem Trommelmantel und entlang ihrer Stützscheibe durch Gas- brenner oder durch mit Gas beheizten Infrarotstrahlern beheizt wird, werden auch in Anlagen zum konti- nuierlichen Herstellen von Hohlhippen und Waffelröllchen for die Herstellung eines dünnen, im warmen Zu- stand plastisch verformbaren Waffelbandes eingesetzt, das in einer der Backtrommel unmittelbar benach- barten Verarbeitungsstation schraubenförmig überlappend zu einem hülsenförmigen Hohlkörper aufgewik- kelt wird, der dann in die einzelnen Hohlhippen oder rö) ichen abgelängt wird. For die Herstellung des Waffelbandes wird ein flüssiger, hauptsächlich aus Wasser, Weizenmehl und Zucker bestehender Waffel- teig, der bezogen auf seinen Mehlanteil zwischen 25 Gewichtsprozent und 100 Gewichtsprozent Zucker enthält, auf die Außenseite der beheizten, rotierenden Backtrommel aufgebracht und dort zu einem endlo- sen, im warmen Zustand plastisch verformbaren Band gebacken. Dieses wird durch eine Abnahmevor- richtung kontinuierlich von der Außenseite der Backtrommel abgenommen und in der Verarbeitungsstation kontinuierlich zwischen einer rotierenden Wickelwalze und einem rotierenden Wickeldorn um den Wickel- dorn herum schraubenförmig überlappend zu einem hülsenförmigen Hohlkörper aufgewickelt, der durch den Wickelvorgang über den Wickeldorn axial hinausgeschoben wird. Der in seiner Längsrichtung ständig wachsende, hülsenformige Hohlkörper wird durch eine spezielle Schneidvorrichtung in einzelne Längs- stücke geschnitten, die beim Abkühlen auf Zimmertemperatur eine knusprige, spröde, leicht zerbrechliche Konsistenz annehmen und die Hohlhippen bzw. Waffelrbllchen darstellen. Zum Herstellen von gefüllten Hohlhippen bzw. Waffelröllchen kann die Füllmasse durch einen hohlen Wickeldorn hindurch direkt in den Hohiraum des vom gebackenen Waffelband gebildeten, hülsenfönmigen Hohlkörpers eingebracht werden, der dann zusammen mit der in ihm enthaltenden Füllmasse in die einzelnen, gefüllten Hohlhippen bzw.
Waffelrbllchen zerschnitten wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Backvorrichtung zum Herstellen von endlosen Bändern aus gießfähigen Backmassen zu verbessern.
Als Lösung schlägt die Erfindung eine Backvorrichtung zum Herstellen von endlosen Bändern aus gießfä- higen Backmassen vor, bei welcher ein zylindrischer, um seine Mittelachse kontinuierlich in eine Richtung umlaufender und außerhalb seiner Mittelachse in einem stationären Maschinengestell drehbar gelagerter Backring aus Metall vorgesehen ist, der zumindest eine zu seiner Mittelachse konzentrische Mantelfläche besitzt, auf der zumindest eine endlose Backfläche vorgesehen ist, die zumindest einer stationären Back- zone zugeordnet ist, die eine dem Backring benachbarte, stationäre Aufgabevorrichtung für die Backmasse und eine der Aufgabevorrichtung entlang dem Backring in dessen Umlaufrichtung nachgeordnete, station- re Abnahmevorrichtung für das endlose Band umfaßt, wobei in dieser Backzone die in der Aufgabevor- richtung auf die umlaufende Backfläche aufgebrachte Backmasse ein auf der Backfläche bis zur Abnah- mevorrichtung reichendes Band bildet, das auf dem umlaufenden Backring gebacken wird und in der Ab- nahmevorrichtung als zumindest teilweise gebackenes Band von der Backfläche abgenommen wird. Diese Backvorrichtung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen von Unterhitze und/oder Oberhitze zumindest eine stationäre, dem Backring benachbarte, elektrische Induktionsspule vorgesehen ist, deren Magneffeld der aus Metall bestehende Backring durchläuft, wobei die im Backring induktiv erzeugte Wärme als Unterhitze auf die, mit der endlosen Backfläche des umlaufenden Backringes in Berührung stehende Backmasse einwirkt.
Weiters schlägt die Erfindung eine Anlage zum Herstellen und Verarbeiten von endlosen, zumindest teil- weise gebackenen Bändern vor, bei welcher einer Backvorrichtung zum Herstellen der endlosen Bänder aus gießfähigen Backmassen eine Band-Verarbeitungsstation für die von der Backvorrichtung erzeugten Bänder nachgeordnet ist. Die Backvorrichtung ist mit einem zylindrischen, um seine Mittelachse kontinuier- lich in eine Richtung umlaufenden und außerhalb seiner Mittelachse in einem stationären Maschinengestell drehbar gelagerten Backring aus Metall versehen ist, der zumindest eine zu seiner Mittelachse konzentri- sche Mantelfläche besitzt, auf der zumindest eine endlose Backfläche vorgesehen ist, die zumindest einer stationären Backzone zugeordnet ist, die eine dem Backring benachbarte, stationäre Aufgabevorrichtung für die Backmasse und eine der Aufgabevorrichtung entlang dem Backring in dessen Umlaufrichtung nachgeordnete, stationäre Abnahmevorrichtung für das endlose Band umfaßt, wobei in dieser Backzone die in der Aufgabevorrichtung auf die umlaufende Backfläche aufgebrachte Backmasse ein auf der Back- fläche bis zur Abnahmevorrichtung reichendes Band bildet, das auf dem umlaufenden Backring gebacken wird und in der Abnahmevorrichtung als zumindest teilweise gebackenes Band von der Backfläche abge- nommen wird. Diese Anlage ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß in der Backvorrichtung zum Erzeugen von Unterhitze und/oder Oberhitze zumindest eine stationäre, dem Backring benachbarte, elektrische Induktionsspule vorgesehen ist, deren Magneffeld der aus Metall bestehende Backring durch- läuft, wobei die im Backring induktiv erzeugte Wärme als Unterhitze auf die, mit der endlosen Backfläche des umlaufenden Backringes in Berührung stehende Backmasse einwirkt.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Backvorrichtung kann die gesamte, für den Trocknungs bzw. Backprozeß der mit dem Backring in Berührung stehenden Backmasse erforderliche Wärmemenge, die auf jedes Backmasseband als Oberhitze und/oder Unterhitze einwirkt, durch eine oder mehrere, elek- trische Induktionsspulen erzeugt werden, die für die induktive Erwärmung des Backringes vorgesehen sind und hauptsächlich den Backring und sich selbst erwärmen. Dies gilt für einspurige und auch mehrspurige Backvorrichtungen. Bei den einspurigen Backvorrichtungen trägt der Backring entweder nur an der Außen- seite, oder sowohl an der Innenseite als auch an der Außenseite jeweils eine endlose Backfläche, der in- nerhalb der Backvorrichtung eine eigene Backzone für die Herstellung eines endlosen Bandes zugeordnet ist. Bei den mehrspurigen Backvorrichtungen trägt der Backring an der Außenseite und an der Innenseite jeweils zwei oder mehrere, nebeneinander angeordnete, endlose Backflächen, denen innerhalb der Back- vorrichtung jeweils eine eigene Backzone für die Herstellung eines endlosen Bandes zugeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Ausbildung erlaubt ein rasches und schonendes, induktives Aufheizen des Back- ringes bzw. seiner jeweiligen Backfläche auf jene Betriebstemperatur, die dem Trocknungs bzw. Backpro- zeß entspricht, der auf das jeweils herzusteltende, endlose Band abgestimmt ist. Sowohl das Aufheizen des Backringes auf seine Betriebstemperatur, als auch das Halten der Betriebstemperatur des Backringes wahrend der kontinuierlichen Herstellung eines endlosen Bandes erfolgt durch die induktive Erwärmung des Backringes. Für ein zusätzliches Bräunen der Oberseite eines endlosen Bandes kann in der betreffen- den Backzone nahe der Band-Abnahmevorrichtung ein elektrisch beheizter Infrarotstrahler über der das endlose Band tragenden Backfläche angeordnet sein.
Bei der Durchführung der für die Herstellung der endlosen Bänder erforderlichen Trocknungs bzw. Back- prozesse kann bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Backvorrichtung vollständig auf die Beheizung des Backringes und der auf dessen Backflächen aufliegenden Backmassebänder durch das dem Backring benachbarte Verbrennen von Heizgasen verzichtet werden. Dies erlaubt erhebliche Vereinfachungen und Einsparungen bei der Ausgestaltung einer efindungsgemäBen Backvorrichtung, bei der das den Backring umgebende Gehäuse während des Betriebes der Backvorrichtung nur mehr durch die Induktionsspule und den induktiv erwärmten Backring sowie durch die allenfalls für die Bräunung der Bandoberseite vorgese- henen Infrarotstrahler aufgeheizt wird. Aus diesem Gehäuse muß nur mehr der durch den Trocknungs bzw. Backprozeß erzeugte Backschwaden abgesaugt werden, der hauptsächlich aus den während des Trocknungs bzw. Backprozesses in der Backmasse entstehenden und aus dieser entweichenden Gasen, z. B. Wasserdampf, sowie aus den aus der Backmasse entweichenden, flüchtigen Substanzen besteht, die nur einen sehr geringen Teil des Volumes des Backschwadens ausmachen. Das aus dem Gehäuse kon- tinuierlich abzusaugende Backschwadenvolumen ist um ein Vielfaches kleiner als jenes Gasvolumen, das bei den bekannten mit Gas beheizten Backvorrichtungen kontinuierlich aus dem Gehäuse abgesaugt wer- den muß. Bei einer mit Gas beheizten Backvorrichtung werden mit Hilfe des dem Abgaskanal des Gehau- ses zugeordneten Abzugsgebläses einerseits kontinuierlich sehr große Luftmengen aus der Umgebung der Backvorrichtung in das Gehäuse eingesaugt, um die Gasbrenner mit der nötigen Verbrennungsluft zu ver- sorgen und die von diesen erzeugten Verbrennungsgase durch das Zumischen von Luft kontinuierlich bis unter die weit unterhalb der Verbrennungstemperatur des Heizgases liegende Backtemperatur der Back- masse abzukühlen, und anderseits die eingesaugten Luftmengen zusammen mit den von den Gasbren- nern erzeugten, sehr großen Mengen an Verbrennungsgasen und dem durch den Trocknungs-bzw. Back- prozeß entstehenden Backschwaden kontinuierlich aus dem Gehäuse abgesaugt.
Bei einer erfindungsgemäßen Backvorrichtung können gegenüber einer gasbeheizten Backvorrichtung nicht nur die dem Backring benachbarten Gasbrenner samt den zu diesen führenden Leitungen für das Heizgas enffallen, sondern auch die umfangreichen baulichen Vorkehrungen, die für das Einsaugen von sehr großen Luftmengen in das Gehäuse und für das Absaugen von noch viel größeren Gasmengen aus diesem Gehäuse erforderlich sind. Dies erlaubt eine erhebliche Vereinfachung der Backvorrichtung und ih- rer für den Abzug der Gase aus dem Gehäuse erforderlichen Einrichtungen. Auch der das Gehäuse um- gebende, wärmedämmende Mantel kann einfacher gestaltet und den geringeren Betriebstemperaturen im Innenraum des Gehäuse entsprechend kostengünstiger ausgeführt werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann zumindest ein stationärer, dem Backring benach- barter Heizkörper vorgesehen sein, der von einer in ihm angeordneten, elektrischen Induktionsspule zum induktiven Erwärmen des Backringes aufgeheizt wird, wobei die durch die Induktionsspule in Backring in- duktiv erzeugte Wärme als Unterhitze und die im Heizkörper durch das Erwärmen der Induktionsspule auf ihre Arbeitstemperatur erzeugte Warme als Oberhitze auf die, mit der endlosen Backfläche des umlaufen- den Backringes in Berührung stehende Backmasse einwirkt.
Bei dieser Ausbildung kann die wahrend des Betriebes der Induktionsspule, beim induktiven Erwärmen des Backringes in der Induktionsspule auftretende Erwärmung als Oberhitze für den Trocknungs-bzw.
Backprozeß der mit dem Backring in Berührung stehenden Backmasse genutzt werden, während die über den Heizkörper als Oberhitze abgestrahle Wärmemenge der Kühlung der Induktionsspule während ihres Betriebes dient. Im Zuge der Auslegung der erfindungsgemäßen Backvorrichtung auf den bei der Herstel- lung endloser Bänder aus einer vorgegebenen Backmasse durchzuführenden Trocknungs-bzw. Backpro- zeß wird auch die Oberflächentemperatur des die Oberhitze erzeugenden Heizkörpers und die über den Heizkorper als Oberhitze zur Verfügung stehende, durch die Erwärmung der Induktionsspule erzeugte und zur Kühlung der Induktionsspule eingesetzte Warmemenge festgelegt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann ein bogenförmig gekrümmter, sich entlang dem Backring erstreckender und die Bewegungsbahn des Backringes freilassender Heizkörper vorgesehen sein, der zumindest eine elektrische Induktionsspule zum induktiven Erwärmen des Backringes enthält.
Der bogenförmig gekrümmte Heizkörper kann sich entlang der Bewegungsbahn des Backringes über ein Viertel der Umfangslänge des Backringes erstrecken.
Erflndungsgemäß kann ein rohrförmiger, sich längs der Bewegungsbahn des Backringes erstreckender Heizkörper vorgesehen sein.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Heizkörper einen Körper aus elektrisch isolie- rendem Material aufweisen, in den die Windungen der Induktionsspule eingebettet sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Induktionsspule die Bewegungsbahn des Back- ringes C-förmig umgreifen und hauptsächlich in Umlaufrichtung des Backringes verlaufende Windungen besitzen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Induktionsspule die Bewegungsbahn des Back- ringes vollständig umgreifen und hauptsäch ! ich quer zur Umlaufrichtung des Backringes verlaufende Win- dungen besitzen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die elektrische Induktionsspule zum induktiven Er- wärmen des Backringes flach ausgebildet sein.
Nachstehend wird die Erfindung an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erlautert. In den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 schematisch eine mehrspurige Anlage zum Herstellen von Waffelröllchen im Schrägriß, Fig. 2 eine Backvorrichtung mit umlaufendem Backring und einer ersten Ausführungsform ei- ner elektrischen Induktionsspule zum induktiven Erwärmen des Backringes und Fig. 3 eine Schrägansicht eines Backringes mit einer zweiten Ausführungsform einer elektrischen Induktionsspule zum induktiven Erwärmen des Backringes.
Die Fig. 1 zeigt eine mehrspurige Anlage zum Herstellen von Waffelrbllchen bzw. Hohlhippen, bei der an der Innenseite und an der Außenseite eines stehend angeordneten, umlaufenden Backringes 1 jeweils zwei endlose, im warmen Zustand plastisch verformbare Waffelbänder hergestellt werden, die in einer BandVerarbeitungsstation 2 durch der Innenseite bzw. der Außenseite des Backringes benachbarte, in der Fig. 1 nur schematisch angedeutete, Rollwerke schraubenförmig überlappend zu hülsenförmigen Hohlkbr- pern aufgewickelt werden, die in die einzelnen Waffelröllchen bzw. Hohlhippen zerteilt werden. Der Back- ring 1 liegt nahe seinem unteren Scheitel mit seiner Unterseite auf zwei, im nicht dargestellten Maschinen- gestell im Abstand voneinander angeordneten Antriebswellen 3,4 auf, die den Backring 2 tragen und von einem Antriebsmotor 5 über eine endlose Antriebskette 6 angetrieben werden. Der zylindrische Backring 1 trägt an seinen, zu seiner Mittelachse jeweils konzentrischen äußeren und inneren Mantelflächen 1a und 1 b jeweils eine endlose Backfläche, der zwei stationäre, nebeneinander angeordnete Backzonen zugeord- net sind. Die Backzonen sind in Fig. 1 durch die Teigstreifen 7,8,9,10 dargestellt, die sich in der jeweili- gen Backzone vom Teigaufguß 8a, 9a, 10a entlang dem Umfang des Backringes 2 bis zur Bandabnahme 9b, 10b erstrecken. Bei jeder Backzone ist die Bandabnahme 9b, 10b im Bereich des vorderen Scheitels des Backringes 2 über dem Teigaufguß 8a, 9a, 10a angeordnet. Von der Bandabnahme 9b, 10b weg wird das am Backring 2 gebackene Waffelband direkt dem jeweiligen Rollwerk zugeführt.
Der umlaufende Backring 2 und die mit ihm in Berührung stehenden und mit ihm umlaufenden Teigstrei- fen 7,8,9,10 werden durch eine stationäre, elektrische Induktionsspule 11 beheizt, die sich im Bereich der hinteren Hälfte des Backringes 2 entlang der Bewegungsbahn des Backringes 2 erstreckt und für alle vier Backzonen die zum Backen der vier Teigstreifen 7,8,9,10 erforderliche Unterhitze und Oberhitze erzeugt.
Die elektrische Induktionsspule 11 ist im wesentlichen flach ausgebildet und besitzt eine sich entlang der Außenseite des Backringes 2 erstreckende, äußere Hälfte 11a und eine sich entlang der Innenseite des Backringes 2 erstreckende, innere Hälfte 11b. Der zwischen den beiden Hälften 11a und 11b der Induk- tionsspule 11 angeordnete Backring 2 durchläuft das von der Induktionsspule 11 erzeugte Magnetfeld und wird durch die Induktionsspule 11 induktiv erwärmt. Die im Backring 2 induktiv erzeugte Wärme wirkt als Unterhitze auf die mit seinen beiden Backflächen in Berührung stehenden Teigstreifen 7,8,9,10 ein. Die von der auf ihre Betriebstemperatur aufgeheizten Induktionsspule 11 abgestrahite Warme wirkt im Bereich der äußeren Hälfte 11a der Induktionsspule 11 als Oberhitze auf die beiden äußeren Teigstreifen 9 und 10 und im Bereich der inneren Hälfte 11b der Induktionsspule 11 als Oberhitze auf die beiden inneren Teig- streifen 7 und 8.
Die Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Backvorrichtung 12 mit einem stationären Maschinengestell 13, in dem ein umlaufender, zylindrischer Backring 14 aus Metall auf zwei horizontalen Antriebswellen 15,16 aufliegt, die den Backring 14 in Rotation um seine Mittelachse versetzen. Im Bereich des in Fig. 2 rechts dargestellten Scheitels 17 des Backringes 14 sind unterhalb der durch die horizontal verlaufende Mittel- achse des Backringes 14 verlaufenden, horizontalen Ebene 18 die stationären Aufgabevorrichtungen 19 für die Backmasse angeordnet. Oberhalb der Ebene 18 sind die stationären Band-Abnahmevorrichtungen 20 angeordnet. In jeder Backzone bildet die auf die Außenseite bzw. Innenseite des Backringes 14 aufge- brachte Backmasse ein kontinuierliches Band, das sich entlang dem Umfang des Backringes 14 durch ei- nen Winkelbereich von etwa 340 Grad von der Backmasse-Aufgabevorrichtung 19 bis zur Band- Abnahmevorrichtung 20 erstreckt. In der in Fig. 2 links dargestellten Hälfte des Maschinengestelles 13 ist eine elektrische Induktionsspule 21 vorgesehen, die den Backring 14 mit Abstand umgibt, in Umlaufrich- tung des Backringes langgestreckt ausgebildet ist und im wesentlichen quer zur Umiaufrichtung des Back- ringes 14 verlaufende Windungen besitzt. Die Induktionsspule 21 ist über die elektrischen Leitungen 22 mit einer nicht dargestellten Einrichtung zum Erzeugen des für den Betrieb der Induktionsspule 21 verwende- ten, elektrischen Wechselstromes verbunden. Die Induktionsspule 21 kann in einen rohrförmigen Heizkör- per mit rechteckigem Querschnitt eingebaut sein, der sich längs der Bewegungsbahn des Backringes 14 erstreckt und durch die Betriebswärme der Induktionsspule 21 beheizt wird.
Zum induktiven Erwärmen eines Backringes mit einer Breite von 400 mm und einer Dicke von 30 mm kann eine Induktionsspule mit 75 kW Heizleistung verwendet werden, die mit einem Strom von 520 A und einer Wechselstromfrequenz von 1,1 kHz gespeist wird.
Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine elektrische Induktionsspule 21, die einen Backring 14 im Bereich seines, in Fig. 3 rechts dargestellten, Scheitels 23 über einen Winkeibereich von 90 Grad umgibt und hauptsächlich in Umiaufrichtung des Backringes 14 verlaufende Windungen besitzt.
