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Patent Searching and Data


Title:
BAKING MACHINE AND WINDING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/015334
Kind Code:
A1
Abstract:
A winding device and baking machine for the continuous production of edible wafer rolls provided on the inside with a substance such as, for example, an edible cream substance, wherein the winding device (1) comprises a mandrel (2) running along a main axis (5), wherein the mandrel (2), in its projecting portion (4), is delimited in a direction transverse to the main axis (5) by a cylindrical winding wall (6), wherein the interior of the cylindrical winding wall (6) contains a substance channel (8) which runs along the main axis (5) and is intended for introducing a substance into the interior of an endless sleeve-like hollow body or of the wafer rolls, wherein the interior of the cylindrical winding wall (6) contains at least one thermal-control channel (9) along which is guided a thermal-control medium, in particular a thermal-control fluid, and wherein the thermal-control channel (9) extends from the mounted portion (3) of the mandrel (2) into the projecting portion (4) of the mandrel (2) and back again into the mounted portion (3) of the mandrel (2).

Inventors:
JIRASCHEK, Stefan (Tradenbergstraße 25, 2202 Königsbrunn, 2202, AT)
DOLEZEL, Ralf (Haengasse 2A, 1220 Wien, 1220, AT)
BIBARIC, Markus (Dietschen 52, 3400 Kierling, 3400, AT)
STEINBÖCK, Michael (Sternenweg 5, 3042 Holzleiten, 3042, AT)
Application Number:
EP2017/067996
Publication Date:
January 25, 2018
Filing Date:
July 17, 2017
Export Citation:
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Assignee:
HAAS FOOD EQUIPMENT GMBH (Gerstlgasse 25, 1210 Wien, 1210, AT)
International Classes:
A21C15/00; A21C15/02
Attorney, Agent or Firm:
PUCHBERGER & PARTNER PATENTANWÄLTE (Reichsratsstraße 13, 1010 Wien, 1010, AT)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Wickelvorrichtung (1 ) zum kontinuierlichen Herstellen von an ihrer Innenseite mit einer Masse wie beispielsweise einer essbaren Creme versehenen, essbaren Waffelröllchen,

- wobei die Wickelvorrichtung (1 ) einen entlang einer Hauptachse (5)

verlaufenden Rolldorn (2) umfasst,

- wobei der Rolldorn (2) einen gelagerten Abschnitt (3) und einen auskragenden Abschnitt (4) mit einem freien Ende (19) umfasst,

- wobei der Rolldorn (2) in seinem auskragenden Abschnitt (4) quer zur

Hauptachse (5) von einer zylindrischen Wickelwand (6) begrenzt ist,

- wobei die zylindrische Wickelwand (6) eine außenliegenden Wickelfläche (7) aufweist, die zur Anlage und zum Einrollen eines warmen, plastisch

verformbaren Waffelbands eingerichtet ist und über die im Betrieb insbesondere durch die Anlage des Waffelbands ein Wärmetransport erfolgt,

- wobei im Inneren der zylindrischen Wickelwand (6) ein entlang der Hauptachse (5) verlaufender Massenkanal (8) zum Einbringen einer Masse in den Innenraum eines endlosen hülsenförmigen Hohlkörpers oder der Waffelröllchen vorgesehen ist, wobei der Massenkanal (8) im Bereich des freien Endes (19) aus dem

Rolldorn (2) austritt, wobei der Massenkanal (8) von einer Massenkanalwand (10) begrenzt wird,

- und wobei im Inneren der zylindrischen Wickelwand (6) mindesten ein

Temperierkanal (9) zur Leitung eines Temperiermediums, insbesondere eines Temperierfluids, vorgesehen ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass sich der Temperierkanal (9) von dem gelagerten Abschnitt (3) des

Rolldorns (2) in den auskragenden Abschnitt (4) des Rolldorns (2) und wieder zurück in den gelagerten Abschnitt (3) des Rolldorns (2) erstreckt.

2. Wickelvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der

Temperierkanal (9) zwischen dem Massenkanal (8) und der Wickelwand (6) verläuft.

3. Wickelvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,

- dass der Temperierkanal (9) im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und sich, insbesondere als geschlossene Leitung, von dem gelagerten Abschnitt (3) des Rolldorns (2) in den auskragenden Abschnitt (4) des Rolldorns (2) und wieder zurück in den gelagerten Abschnitt (3) des Rolldorns (2) erstreckt.

4. Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch

gekennzeichnet,

- dass der Temperierkanal (9) einen ersten Abschnitt (1 1 ) umfasst, der sich im Inneren der Wickelwand (6) entlang der Hauptachse (5) von dem gelagerten Abschnitt (3) des Rolldorns (2) in den auskragenden Abschnitt (4) des Rolldorns (2) erstreckt

- dass der Temperierkanal (9) einen dem ersten Abschnitt (1 1 ) nachgeordneten zweiten Abschnitt (12) umfasst, der sich im Inneren der Wickelwand (6) entlang der Hauptachse (5) von dem auskragenden Abschnitt (4) des Rolldorns (2) wieder zurück in den gelagerten Abschnitt (3) des Rolldorns (2) erstreckt.

5. Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch

gekennzeichnet, dass der Temperierkanal (9) zumindest teilweise von der Massenkanalwand (10) und von der Wickelwand (6) begrenzt oder gebildet ist.

6. Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch

gekennzeichnet,

- dass die Wickelwand (6) einen kreisförmigen oder kreisrunden Querschnitt aufweist,

- dass der Massenkanal (8) im Inneren der Wickelwand (6) einen konzentrisch zur Wickelwand (6) angeordneten runden Querschnitt aufweist,

- und dass der Temperierkanal (9) in dem freien, insbesondere ringförmig ausgebildeten, Querschnitt (13) zwischen der Massenkanalwand (10) des Massenkanals (8) und der Wickelwand (6) angeordnet ist.

7. Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch

gekennzeichnet,

- dass die Wickelwand (6) einen kreisförmigen oder kreisrunden Querschnitt aufweist, - dass der Massenkanal (8) im Inneren der Wickelwand (6) einen länglichen Querschnitt aufweist,

- und dass der Temperierkanal (9) in dem freien Querschnitt (13) zwischen der Massenkanalwand (10) des Massenkanals (8) und der Wickelwand (6) angeordnet ist.

Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch

gekennzeichnet,

- dass die Wickelwand (6) einen kreisrunden oder kreisförmigen Querschnitt aufweist,

- dass der Massenkanal (8) und/oder die Massenkanalwand (1 0) im Bereich der Wickelwand (6) einen länglichen Querschnitt aufweist, wobei sich der längliche Querschnitt entlang einer ersten Querschnittsachse (14) von der einen Seite der Wickelwand (6) bis zur gegenüberliegenden Seite der Wickelwand (6) erstreckt, und wobei zwischen dem länglichen Querschnitt der Massenkanalwand (10) und der Wickelwand (6) entlang einer in der Querschnittsebene normal zur ersten Querschnittsachse (14) verlaufenden zweiten Querschnittsachse (15) ein freier Querschnitt (13) vorgesehen ist, in dem der Temperierkanal (9) angeordnet ist.

Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch

gekennzeichnet,

- dass die Wickelwand (6) einen kreisrunden oder kreisförmigen Querschnitt aufweist,

- dass der Massenkanal (8) und/oder die Massenkanalwand (1 0) im Bereich der Wickelwand (6) einen länglichen Querschnitt aufweist, wobei sich der längliche Querschnitt entlang einer ersten Querschnittsachse (14) von der einen Seite der Wickelwand (6) bis zur gegenüberliegenden Seite der Wickelwand (6) erstreckt, und wobei zwischen dem länglichen Querschnitt der Massenkanalwand (10) und der Wickelwand (6) entlang einer in der Querschnittsebene normal zur ersten Querschnittsachse (14) verlaufenden zweiten Querschnittsachse (15) ein freier Querschnitt (13) vorgesehen ist, in dem nebeneinander der Hauptachse (5) folgend der erste Abschnitt (1 1 ) und der zweite Abschnitt (12) des

Temperierkanals (9) angeordnet sind.

10. Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperierkanal (9) zumindest abschnittsweise spiralförmig oder helixförmig zwischen der Massenkanalwand (10) des

Massenkanals (8) und der Wickelwand (6) verläuft.

1 1 . Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch

gekennzeichnet,

- dass im Inneren der zylindrischen Wickelwand (6) mindestens zwei

Temperierkanäle (9) zur Leitung eines Temperiermediums vorgesehen sind, die beide nach einem der vorangegangenen Ansprüche ausgebildet sind.

12. Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 7 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet,

- dass im Inneren der zylindrischen Wickelwand (6) zwei Temperierkanäle (9) zur Leitung eines Temperiermediums vorgesehen sind, die beide nach einem der vorangegangenen Ansprüche ausgebildet sind,

- dass der Massenkanal (8) im Inneren der Wickelwand (6) einen länglichen Querschnitt aufweist,

- und dass die beiden Temperierkanäle (9) beidseitig des Massenkanals (8) in den freien Querschnitten (13) zwischen der Massenkanalwand (10) des

Massenkanals (8) und der Wickelwand (6) angeordnet sind.

13. Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch

gekennzeichnet,

- dass der Rolldorn (2) um die Hauptachse (5) drehbar oder drehbar angetrieben angeordet ist,

- dass der Rolldorn (2) im Bereich seines gelagerten Abschnitts (3) von einer Zuführringkammer (1 6) zur Zuführung des Temperiermediums in den

Temperierkanal (9) des drehenden Rolldorns (2) umgeben ist,

- und dass der Rolldorn (2) im Bereich seines gelagerten Abschnitts (3), beabstandet von der Zuführringkammer (1 6) von einer Ableitringkammer (17) zur Ableitung des Temperiermediums aus dem Temperierkanal (9) des drehenden Rolldorns (2) umgeben ist.

14. Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,

- dass der Temperierkanal (9) einen ersten Abschnitt (1 1 ) umfasst, der sich im Inneren der Wickelwand entlang der Hauptachse (5) von dem gelagerten

Abschnitt (3) des Rolldorns (2) in den auskragenden Abschnitt (4) des Rolldorns (2) erstreckt,

- dass der Temperierkanal (9) einen dem ersten Abschnitt (1 1 ) nachgeordneten zweiten Abschnitt (12) umfasst, der sich im Inneren der Wickelwand entlang der Hauptachse (5) von auskragenden Abschnitt (4) des Rolldorns (2) wieder zurück in den gelagerten Abschnitt (3) des Rolldorns (2) erstreckt,

- dass sich der erste Abschnitt (1 1 ) bis in den gelagerten Abschnitt (3) des Rolldorns (2) erstreckt und dort in radialer Richtung oder schräg in die

Zuführringkammer (1 6), mündet

- und dass sich der zweite Abschnitt (12) bis in den gelagerten Abschnitt (3) des Rolldorns (2) erstreckt und dort in radialer Richtung in die Ableitringkammer (17) mündet.

15. Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch

gekennzeichnet, dass eine um eine Nebenachse drehbare oder drehbar angetriebene Andrückwalze (18) vorgesehen ist.

1 6. Backmaschine zum kontinuierlichen Herstellen von essbaren Waffelröllchen mit zumindest einer, kontinuierlich umlaufenden, beheizten Backfläche zum Backen von zumindest einem, endlosen, im warmen Zustand plastisch verformbaren Waffelband aus flüssigem, zuckerhaltigem Waffelteig und mit einer

Verarbeitungsstation, in der für jedes gebackene Waffelband jeweils eine der Backfläche benachbarte Abnahmevorrichtung, eine dieser Abnahmevorrichtung nachgeordnete Wickelvorrichtung (1 ) zum Erzeugen eines endlosen

hülsenförmigen Hohlkörpers und eine der Wickelvorrichtung (1 ) nachgeordnete Schneidvorrichtung zum Ablängen des hülsenförmigen Hohlkörpers in einzelne Waffelröllchen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die

Wickelvorrichtung (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche ausgebildet ist.

17. Backmaschine nach Anspruch 1 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede

Wickelvorrichtung (1 ) einen zur Bahn des betreffenden gebackenen

Waffelbandes schräg angeordneten Wickelspalt besitzt, der zwischen zwei gegensinnig rotierenden Wickelorganen ausgebildet ist, von denen ein

Wickelorgan als Rolldorn (2) ausgebildet ist, um den herum das gebackene Waffelband schraubenförmig überlappend zu einem endlosen hülsenförmigen Hohlkörper gewickelt wird, und das andere Wickelorgan als Andrückwalze (18) ausgebildet ist, die das gebackene Waffelband gegen den rotierenden Rolldorn (2) drückt.

Description:
Backmaschine und Wickelvorrichtung

Die Erfindung betrifft eine Wickelvorrichtung und eine Backmaschine gemäß den Oberbegriffen der unabhängigen Patentansprüche.

Backmaschinen, insbesondere Ringbackmaschinen, zur kontinuierlichen Herstellung von Waffelröllchen sind seit langer Zeit bekannt und publiziert.

Die Erfindung betrifft insbesondere eine Backmaschine, wie sie beispielsweise in den Publikationen AT 381 440 B, AT 514 571 B1 , EP 1 175 150 B1 , AT 409 703 B, AT 413 177 B beschrieben ist, wobei eine neuartige Wickelvorrichtung eingesetzt wird.

Herkömmliche Ringbackmaschinen umfassen eine kontinuierlich um ihre Drehachse gedrehte, zylindrische Backfläche, auf der im warmen Zustand plastisch verformbare Waffelbänder gebacken werden, die in weiterer Folge durch eine Abnahme- und Wickelvorrichtung von der zylindrischen Backfläche abgenommen und aufgerollt werden. Das Aufrollen bzw. Aufwickeln des Waffelbands geschieht bei einer kontinuierlichen Fortbewegung des zu bildenden Röllchens zwischen einem drehbar angetriebenen Rolldorn und einer Andrückwalze der Wickelvorrichtung. Dadurch wird eine im Wesentlichen endlose Waffelrolle gebildet, die in vordefinierten Abständen zu Waffelröllchen abgelängt wird.

Gemäß Stand der Technik sind auch Wickelvorrichtungen bekannt, mit denen beim Aufwickeln des Waffelbands eine Creme in das Innere der Waffelröllchen eingebracht werden kann. Je nach Anwendungsfall kann es hierfür notwendig sein, dass die in das Waffelröllchen einzubringende Creme einen gewissen Temperaturwert nicht unter- oder überschreitet, womit eine Temperierung des Massenkanals und/oder des Rolldorns der Wickelvorrichtung notwendig ist. Grund dafür ist, dass der Rolldorn eine außenliegende Wickelfläche aufweist, die direkt an dem heißen Waffelband anliegt. Es ist

unvermeidbar, dass Wärme von dem heißen Waffelband auf diese Wickelfläche übertragen wird.

Zur Kühlung des Rolldorns sind beispielsweise Rohr-in-Rohr-Systeme bekannt, bei denen sich ein dünner Massenkanal mittig in dem Inneren eines hohlen Rolldorns befindet, wobei der Massenkanal von einem Kühlmittel wie beispielsweise Wasser umspült wird. Nachteilig an dieser Konstruktion ist, dass der dünne im Rolldorn vorgesehene Kanal einerseits nicht zur Förderung eines ausreichenden

Massenvolumenstroms geeignet ist. Darüber besteht bei dünnen Kanälen die Gefahr, dass sie durch eine zähflüssige Masse verlegt werden.

Bei einer mittigen Anordnung eines Massenkanals mit größerem Durchmesser kann aus fertigungstechnischen Gründen bisher nicht vermieden werden, dass der

Massenkanal zumindest abschnittsweise an der außenliegenden Wand des Rolldorns anliegt.

Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Wickelvorrichtung und eine Backmaschine, insbesondere eine Ringbackmaschine, zu schaffen, durch die die Nachteile des

Standes der Technik überwunden werden. Dies umfasst insbesondere, dass die

Wickelvorrichtung dazu geeignet ist, auch temperatursensible Massen in ausreichender Qualität und Quantität in die Waffelröllchen einzubringen.

Die erfindungsgemäße Aufgabe wird insbesondere durch die Merkmale der

unabhängigen Patentansprüche gelöst. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Wickelvorrichtung zum kontinuierlichen

Herstellen von an ihrer Innenseite mit einer Masse wie beispielsweise einer essbaren Creme versehenen, essbaren Waffelröllchen, wobei die Wickelvorrichtung einen entlang einer Hauptachse verlaufenden Rolldorn umfasst, wobei der Rolldorn einen gelagerten Abschnitt und einen auskragenden Abschnitt mit einem freien Ende umfasst, wobei der Rolldorn in seinem auskragenden Abschnitt quer zur Hauptachse von einer zylindrischen Wickelwand begrenzt ist, wobei die zylindrische Wickelwand eine außenliegenden Wickelfläche aufweist, die zur Anlage und zum Einrollen eines warmen, plastisch verformbaren Waffelbands eingerichtet ist und über die im Betrieb durch die Anlage des Waffelbands ein Wärmetransport erfolgt, wobei im Inneren der zylindrischen Wickelwand ein entlang der Hauptachse verlaufender Massenkanal zum Einbringen einer Masse in den Innenraum eines endlosen hülsenförmigen Hohlkörpers bzw. der Waffelröllchen vorgesehen ist, wobei der Massenkanal im Bereich des freien Endes aus dem Rolldorn austritt, wobei der Massenkanal von einer Massenkanalwand begrenzt wird, und/oder wobei im Inneren der zylindrischen Wickelwand mindesten ein Temperierkanal zur Leitung eines Temperiermediums vorgesehen ist,

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass sich der Temperierkanal von dem gelagerten Abschnitt des Rolldorns in den auskragenden Abschnitt des Rolldorns und wieder zurück in den gelagerten Abschnitt des Rolldorns erstreckt.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Temperierkanal zwischen dem Massenkanal und der Wickelwand verläuft.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Temperierkanal um Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und sich bevorzugt als geschlossene Leitung von dem gelagerten Abschnitt des Rolldorns in den auskragenden Abschnitt des Rolldorns und wieder zurück in den gelagerten Abschnitt des Rolldorns erstreckt.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Temperierkanal einen ersten Abschnitt umfasst, der sich im Inneren der Wickelwand entlang der Hauptachse von dem gelagerten Abschnitt des Rolldorns in den auskragenden Abschnitt des Rolldorns erstreckt

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Temperierkanal einen dem ersten Abschnitt nachgeordneten zweiten Abschnitt umfasst, der sich im Inneren der Wickelwand entlang der Hauptachse von dem auskragenden Abschnitt des Rolldorns wieder zurück in den gelagerten Abschnitt des Rolldorns erstreckt. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Temperierkanal zumindest teilweise von der Massenkanalwand und von der Wickelwand begrenzt oder gebildet ist.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Wickelwand einen kreisförmigen oder kreisrunden Querschnitt aufweist, dass der Massenkanal im Inneren der Wickelwand einen länglichen Querschnitt aufweist, und/oder dass der Temperierkanal in dem freien Querschnitt zwischen der Massenkanalwand des Massenkanals und der Wickelwand angeordnet ist.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Wickelwand einen kreisrunden oder kreisförmigen Querschnitt aufweist, dass der Massenkanal und/oder die

Massenkanalwand im Bereich der Wickelwand einen länglichen Querschnitt aufweist, wobei sich der längliche Querschnitt entlang einer ersten Querschnittsachse von der einen Seite der Wickelwand bis zur gegenüberliegenden Seite der Wickelwand erstreckt, und wobei zwischen dem länglichen Querschnitt der Massenkanalwand und der Wickelwand entlang einer in der Querschnittsebene normal zur ersten

Querschnittsachse verlaufenden zweiten Querschnittsachse ein freier Querschnitt vorgesehen ist, in dem der Temperierkanal angeordnet ist.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Wickelwand einen kreisrunden oder kreisförmigen Querschnitt aufweist, dass der Massenkanal und/oder die

Massenkanalwand im Bereich der Wickelwand einen länglichen Querschnitt aufweist, wobei sich der längliche Querschnitt entlang einer ersten Querschnittsachse von der einen Seite der Wickelwand bis zur gegenüberliegenden Seite der Wickelwand erstreckt, und wobei zwischen dem länglichen Querschnitt der Massenkanalwand und der Wickelwand entlang einer in der Querschnittsebene normal zur ersten

Querschnittsachse verlaufenden zweiten Querschnittsachse ein freier Querschnitt vorgesehen ist, in dem nebeneinander, der Hauptachse folgend, der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt des Temperierkanals angeordnet sind.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass im Inneren der zylindrischen Wickelwand zwei Temperierkanäle zur Leitung eines Temperiermediums vorgesehen sind, die beide gemäß der vorangegangenen und der nachfolgenden Beschreibung ausgebildet sind. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass im Inneren der zylindrischen Wickelwand zwei Temperierkanäle zur Leitung eines Temperiermediums vorgesehen sind, die beide nach einem der vorangegangenen Ansprüche ausgebildet sind, dass der Massenkanal im Inneren der Wickelwand einen länglichen Querschnitt aufweist, und/oder dass die beiden Temperierkanäle beidseitig des Massenkanals in den freien Querschnitten zwischen der Massenkanalwand des Massenkanals und der Wickelwand angeordnet sind.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Rolldorn um die Hauptachse drehbar oder drehbar angetrieben angeordet ist, dass der Rolldorn im Bereich seines gelagerten Abschnitts von einer Zuführringkammer zur Zuführung des Temperiermediums in den Temperierkanal des drehenden Rolldorns umgeben ist, und dass der Rolldorn im Bereich seines gelagerten Abschnitts, insbesondere beabstandet von der

Zuführringkammer, von einer Ableitringkammer zur Ableitung des Temperiermediums aus dem Temperierkanal des drehenden Rolldorns umgeben ist.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Temperierkanal einen ersten Abschnitt umfasst, der sich im Inneren der Wickelwand entlang der Hauptachse von dem gelagerten Abschnitt des Rolldorns in den auskragenden Abschnitt des Rolldorns erstreckt, dass der Temperierkanal einen dem ersten Abschnitt nachgeordneten zweiten Abschnitt umfasst, der sich im Inneren der Wickelwand entlang der Hauptachse von auskragenden Abschnitt des Rolldorns wieder zurück in den gelagerten Abschnitt des Rolldorns erstreckt, dass sich der erste Abschnitt bis in den gelagerten Abschnitt des Rolldorns erstreckt und dort in radialer Richtung oder schräg in die

Zuführringkammer mündet und/oder dass sich der zweite Abschnitt bis in den gelagerten Abschnitt des Rolldorns erstreckt und dort in radialer Richtung in die

Ableitringkammer mündet.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass eine um eine Nebenachse drehbare oder drehbar angetriebene Andrückwalze vorgesehen ist.

Gegebenenfalls betrifft die Erfindung eine Backmaschine, insbesondere eine

Ringbackmaschine, zum kontinuierlichen Herstellen von essbaren Waffelröllchen mit zumindest einer, kontinuierlich umlaufenden, beheizten Backfläche zum Backen von zumindest einem, endlosen, im warmen Zustand plastisch verformbaren Waffelband aus flüssigem, zuckerhaltigem Waffelteig und mit einer Verarbeitungsstation, in der für jedes gebackene Waffelband jeweils eine der Backfläche benachbarte

Abnahmevorrichtung, eine dieser Abnahmevorrichtung nachgeordnete

erfindungsgemäße Wickelvorrichtung zum Erzeugen eines endlosen hülsenförmigen Hohlkörpers und eine der Wickelvorrichtung nachgeordnete Schneidvorrichtung zum Ablängen des hülsenförmigen Hohlkörpers in einzelne Waffelröllchen vorgesehen ist. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die oder jede Wickelvorrichtung einen zur Bahn des betreffenden gebackenen Waffelbandes schräg angeordneten Wickelspalt besitzt, der zwischen zwei gegensinnig rotierenden Wickelorganen ausgebildet ist, von denen ein Wickelorgan als Rolldorn ausgebildet ist, um den herum das gebackene Waffelband schraubenförmig überlappend zu einem endlosen hülsenförmigen Hohlkörper gewickelt wird, und das andere Wickelorgan als Andrückwalze ausgebildet ist, die das gebackene Waffelband gegen den rotierenden Rolldorn drückt.

Der hülsenförmige Hohlkörper ist in allen Ausführungsformen bevorzugt als gerollte oder gewickelte Waffelrolle ausgebildet.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Wickelwand einen kreisförmigen oder kreisrunden Querschnitt aufweist, dass der Massenkanal im Inneren der Wickelwand einen konzentrisch zur Wickelwand angeordneten runden Querschnitt aufweist, und/oder dass der Temperierkanal in dem freien, insbesondere ringförmig

ausgebildeten, Querschnitt zwischen der Massenkanalwand des Massenkanals und der Wickelwand angeordnet ist.

Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Temperierkanal zumindest abschnittsweise spiralförmig oder helixförmig zwischen der Massenkanalwand des Massenkanals und der Wickelwand verläuft.

Die erfindungsgemäße Wickelvorrichtung umfasst einen Rolldorn, der über einen speziell ausgeformten Temperierkanal temperiert, bevorzugt gekühlt oder

gegebenenfalls erwärmt wird. In allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass in einem Rolldorn mehrere Temperierkanäle vorgesehen sind. Diese Temperierkanäle können gleichartig und insbesondere symmetrisch in oder am Rolldorn vorgesehen sein.

Das Temperiermedium, beispielsweise ein Temperierfluid wie Wasser, weist bevorzugt eine geringere Viskosität auf als die in die Waffelröllchen einzubringende Masse.

Dadurch kann der Temperierkanal zur Leitung des Temperiermediums zumindest bereichsweise enger bzw. schmaler ausgebildet sein als der Massenkanal zur

Zuführung der Masse. Der Massenkanal ist bevorzugt derart ausgebildet, dass sein Querschnitt abgerundet ausgebildet ist und insbesondere keine schmalen, engen oder spitzen Bereiche umfasst. Gegebenenfalls kann das Temperiermedium auch gasförmig oder insbesondere Luft oder Druckluft sein.

Bevorzugt kann in allen Ausführungsformen das Temperiermedium zur Kühlung des Rolldorns oder der in dem Rolldorn befindlichen Masse durch den Temperierkanal gefördert werden. Gegebenenfalls kann in allen Ausführungsformen das

Temperiermedium zur Beheizung des Rolldorns oder der in dem Rolldorn befindlichen Masse durch den Temperierkanal gefördert werden.

Bevorzugt umfasst der Rolldorn einen gelagerten Abschnitt und einen auskragenden Abschnitt, wobei der gelagerte Abschnitt insbesondere ein Abschnitt des Rolldorns ist, in dem er von einem weiteren Element der Vorrichtung, wie beispielsweise von einem Kugellager, einem Gleitlager oder von einer Ringkammer zur Zu- oder Abführung des Temperiermediums umgeben oder umgriffen ist. Der auskragende Abschnitt ist insbesondere jener Abschnitt des Rolldorns, in dem die Wickelfläche vorgesehen ist.

Die herzustellenden Waffelröllchen sind bevorzugt an ihrer Innenseite mit einer Masse, wie beispielsweise mit einer essbaren Creme, insbesondere einer Schokoladencreme oder einer Fettcreme, versehen. Die Waffelröllchen können mit einem Überzug versehen sein, der die Innenseite der Waffelröllchen vollständig oder teilweise auskleidet. Gegebenenfalls sind die Waffelröllchen teilweise oder vollständig mit einer Masse gefüllt.

Der Rolldorn umfasst bevorzugt einen auskragenden Abschnitt und einen gelagerten Abschnitt und ragt von dem gelagerten Abschnitt aus, sodass ein freies Ende gebildet ist. Am auskragenden Abschnitt des Rolldorns ist zumindest abschnittsweise eine zylindrische Wickelwand vorgesehen, die an ihrer Außenseite eine Wickelfläche trägt. Im Betrieb liegt das heiße bzw. warme, verformbare Waffelband zur Bildung der Waffelröllchen an dieser Wickelfläche an.

Um eine Temperierung des Rolldorns zu ermöglichen, ist mindestens ein

Temperierkanal vorgesehen, der zur Leitung eines Temperiermediums eingerichtet ist. Bevorzugt sind zwei oder mehrere Temperierkanäle vorgesehen, um eine verbesserte Temperierung bzw. Temperierleistung zu ermöglichen. Ferner ist im Rolldorn ein Massenkanal zur Zuführung einer Masse vorgesehen, wobei der Massenkanal, insbesondere im Bereich des freien Endes aus dem Rolldorn austritt.

Der oder die Temperierkanäle sind hingegen im Wesentlichen geschlossen ausgebildet und erstrecken sich von dem gelagerten Abschnitt in einen auskragenden Abschnitt und wieder zurück in den gelagerten Abschnitt. Ein Austritt des Temperiermediums auf oder in das zu bildende Waffelröllchen ist durch die geschlossene Ausbildung des

Temperatierkanals verhindert. Der Temperierkanal ist jedoch bevorzugt im gelagerten Abschnitt geöffnet oder aus dem Rolldorn geführt. Insbesondere erstreckt sich der Temperierkanal in radialer Richtung oder schräg aus dem Rolldorn in eine diesen Bereich umgebende Ringkammer. Die Ringkammer ermöglicht eine kontinuierliche Zuführung des Temperiermediums in einen sich drehenden Rolldorn.

Der Temperierkanal ist im Wesentlichen U-förmig ausgebildet. Dies bedeutet

insbesondere, dass er sich, wie weiter oben beschrieben, von dem gelagerten Abschnitt in den auskragenden Abschnitt und U-förmig gewendet zurück vom auskragenden in den gelagerten Abschnitt erstreckt. Dazu weist der Temperierkanal einen ersten

Abschnitt und einen zweiten Abschnitt auf. Der erste Abschnitt erstreckt sich von dem gelagerten Abschnitt in den auskragenden Abschnitt. Nach dem Wendepunkt oder insbesondere bei der Rückführung des Temperiermediums durchströmt selbiges den zweiten Abschnitt, der sich aus dem auskragenden Abschnitt des Rolldorns zurück in den gelagerten Abschnitt des Rolldorns erstreckt. Der erste Abschnitt ist dabei strömungsmäßig den zweiten Abschnitt vorgeordnet.

Der Temperierkanal ist bevorzugt zumindest teilweise von der Massenkanalwand, insbesondere von der Außenseite der Massenkanalwand begrenzt. Bevorzugt ist der Temperierkanal auch zumindest abschnittsweise bzw. teilweise von der Wickelwand, insbesondere von der Innenseite der Winkelwand, begrenzt.

Die Wickelwand weist bevorzugt einen kreisrunden Querschnitt auf. Dieser kreisrunde Querschnitt entsteht insbesondere durch eine zylinderförmige Ausgestaltung der Wickelwand, deren Rotationskörperachse bevorzugt die Hauptachse ist, um die auch der Rolldorn im Betrieb gedreht wird. Der Massenkanal hingegen weist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform einen länglichen Querschnitt auf, der in den runden Querschnitt der Wickelwand eingeschlossen ist. Insbesondere weist der längliche Querschnitt der Massen kanalwand entlang einer zweiten Querschnittsachse eine geringere Ausdehnung auf, als die Innenseite der Wickelwand, wodurch zwischen der Wickelwand und dem Massenkanal ein freier Querschnitt freigehalten ist. Insbesondere in diesem freien Querschnitt verläuft der Temperierkanal oder verlaufen die

Temperierkanäle. Gegebenenfalls erstreckt sich der Massenkanal entlang einer ersten Querschnittachse, die im Wesentlichen normal zur zweiten Querschnittsachse verläuft, von einer Seite der Wickelwand bis zur gegenüberliegenden Seite der Wickelwand.

Bevorzugt sind durch die unterschiedliche Ausgestaltung der Wickelwand und der Massenkanalwand zwei freie Querschnitte freigehalten, sodass auch zwei

Temperierkanäle vorgesehen sein können. Der erste Abschnitt jedes Temperierkanals und der zweite Abschnitt jedes Temperierkanals verlaufen dabei bevorzugt

nebeneinander in je einem frei gehaltenen Querschnitt. Der längliche Querschnitt des Massenkanals ist bevorzugt oval oder elliptisch ausgebildet. Gegebenenfalls kann der längliche Kanal jedoch auch polygonförmig ausgebildet sein. Bevorzugt weist der längliche Querschnitt des Massenkanals eine Erstreckung von einer Seite der

Wickelwand bis zur anderen Seite der Wickelwand auf.

Gegebenenfalls ist im Bereich des freien Endes des Rolldorns kein Temperierkanal mehr vorgesehen. Insbesondere kann das auskragende Ende schulterförmig abgesetzt sein und einen zumindest geringfügig kleineren Durchmesser aufweisen, als die Wickelwand. Der Temperierkanal endet somit gemäß einer bevorzugten

Ausführungsform beabstandet vom freien Ende des Rolldorns. In diesem Bereich kann das Waffelband beispielsweise bereits soweit abgekühlt sein, dass eine zusätzliche Kühlung nicht notwendig ist.

Bevorzugt umfasst die Wickelvorrichtung eine um eine Nebenachse drehbare oder drehbar angetriebene Andrückwalze. Diese Andrückwalze umfasst insbesondere schraubenförmige Vertiefungen oder Erhebungen, die zur Begünstigung einer

Förderbewegung des aufgerollten Waffelbandes entlang der Richtung der Hauptachse ausgestaltet sind. Bevorzugt betrifft die Erfindung auch eine Backmaschine zur kontinuierlichen Herstellung von essbaren Waffelröllchen, die eine erfindungsgemäße Wickelvorrichtung umfasst.

Die Erfindung betrifft insbesondere auch eine Backmaschine zum Herstellen endloser Bänder aus vorzugsweise flüssigen Backmassen auf einem in einem Maschinengestell umlaufenden, zumindest abschnittsweise beheizten Backflächenträger, der zumindest eine endlose Backfläche durch zumindest eine im Maschinengestell stationär

angeordnete, eine Heizvorrichtung enthaltende, von einer

Backmassenauftragsvorrichtung bis zu einer Bandabnahmevorrichtung reichende Backzone transportiert, wobei bevorzugt eine drehbar gelagerte und angetriebene nabenlose Trommel als umlaufender beheizter Backflächenträger vorgesehen ist, und wobei eine Wickelvorrichtung zur kontinuierlichen Bildung einer Waffelrolle vorgesehen ist.

Die Erfindung betrifft auch insbesondere eine Vorrichtung zur Herstellung eines

Hohlgebäcks zur Aufnahme einer weichen Füllmasse, beispielsweise einer Eiscreme einer zuckerhaltigen Fettcreme und/oder einer Schokoladencreme. Das Hohlgebäck, insbesondere das Waffelröllchen, ist bevorzugt aus einem schraubenförmig und überlappend gewickelten Gebäckband, gebildet.

In weiterer Folge wird die Erfindung anhand der Figuren weiter beschrieben, wobei

Fig. 1 eine Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Backmaschine,

Fig. 2 eine schematische Schrägansicht der Wickelvorrichtung,

Fig. 3 eine schematische Schnittdarstellung der Wickelvorrichtung,

Fig. 4 einen Querschnitt des Rolldorns im Bereich der Wickelwand, und

die Figuren 5 und 6 zwei unterschiedliche Schnitte des Rolldorns zeigen.

Wenn nicht anders angegeben, so entsprechen die Bezugszeichen folgenden

Komponenten: Wickelvorrichtung 1 , Rolldorn 2, gelagerter Abschnitt (des Rolldorns) 3, auskragender Abschnitt (des Rolldorns) 4, Hauptachse 5, Wickelwand 6, Wickelfläche 7, Massenkanal 8, Temperierkanal 9, Massenkanalwand 10, erster Abschnitt (des Temperierkanals) 1 1 , zweiter Abschnitt (des Temperierkanals) 12, freier Querschnitt 13, erste Querschnittsachse 14, zweite Querschnittsachse 15, Zuführringkammer 1 6, Ableitringkammer 17, Andrückwalze 18, freies Ende (des Rolldorns) 19, Temperierkanalwand 20.

Fig. 1 zeigt eine schematische Aufsicht auf eine Backmaschine umfassend eine erfindungsgemäße Wickelvorrichtung 1 . Insbesondere können mehrere

Wickelvorrichtungen 1 zur Verarbeitung mehrerer Waffelbänder vorgesehen sein. Die Backmaschine kann mit Ausnahme der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung dem Stand der Technik entsprechend ausgebildet sein. Insbesondere kann auch die Zuführung der Masse in die Wickelvorrichtung gemäß herkömmlichen Vorrichtungen geschehen. Gegebenenfalls kann die Wickelvorrichtung einer herkömmlichen

Backmaschine, insbesondere einer herkömmlichen Ringbackmaschine, durch die neu vorgeschlagene Wickelvorrichtung ersetzt werden.

Fig. 2 zeigt eine Wickelvorrichtung 1 in einer schematischen Schrägansicht.

Insbesondere kann diese Wickelvorrichtung 1 an herkömmlichen Ringbackmaschinen angebracht werden um eine verbesserte Herstellung von an ihrer Innenseite mit einer Masse versehenden Waffelröllchen zu ermöglichen.

Die Wickelvorrichtung 1 umfasst einen Rolldorn 2, der entlang einer Hauptachse 5 von einem gelagerten Abschnitt 3 zu einem auskragenden Abschnitt 4 verläuft. Durch die auskragende Ausgestaltung des Rolldorns 2 ist ein freies Ende 19 gebildet. Im Bereich des freien Endes 19 tritt der Massenkanal 8 aus dem Rolldorn 2 aus, womit auch die in dem Massenkanal 8 geförderte Masse austritt und in das Innere der Waffelrolle eingebracht werden kann. Der Rolldorn 2 ist in seinem auskragenden Abschnitt 4 zumindest abschnittsweise von einer Wickelwand 6 begrenzt. Die Wickelwand 6 bildet einen Teil des Rolldorns 2 im auskragenden Abschnitt 4. Außenliegend an der

Wickelwand 6 ist eine zylindrische Wickelfläche 7 vorgesehen, die zur Anlage und Aufwicklung des warmen Waffelbands eingerichtet ist. Ferner umfasst die

Wickelvorrichtung 1 eine Andrückwalze 18, die um eine Nebenachse drehbar und gegebenenfalls angetrieben, angeordnet ist. Ferner umfasst die Wickelvorrichtung 1 Anschlüsse zur Zuführung eines Temperiermediums und mindestens einen Anschluss zur Zuführung der Masse. Fig. 3 zeigt eine Schnittdarstellung der Ausführungsform der Wickelvorrichtung 1 gemäß Fig. 2. Die Wickelvorrichtung 1 umfasst einen Rolldorn 2, der sich wiederum von einem gelagerten Abschnitt 3 zu einem auskragenden Abschnitt 4 erstreckt, wobei der auskragende Abschnitt 4 ein freies Ende 19 umfasst. Der Rolldorn 2 erstreckt sich insbesondere entlang einer Hauptachse 5. Der Rolldorn 2 ist zumindest teilweise von einer Wickelwand 6 begrenzt, die auf einer Außenseite eine Wickelfläche 7 trägt.

Insbesondere ist die Wickelfläche 7 die Außenseite der Wickelwand 6. Im Inneren der Wickelwand 6 und insbesondere im Inneren des Rolldorns 2 ist ein Massenkanal 8 vorgesehen. Dieser Massenkanal 8 tritt im Bereich des freien Endes 19 des Rolldorns 2 aus, um die Masse ins Innere der Waffelrolle einbringen zu können. Der Massenkanal 8 erstreckt sich gemäß einer bevorzugten Ausführungsform im Wesentlichen mittig entlang der Hauptachse 5 durch den Rolldorn 2 und wird bevorzugt an seinem, dem auskragenden Abschnitt 4 gegenüberliegenden Ende, insbesondere im gelagerten Abschnitt 3, in axialer Richtung gespeist. Ferner ist ein in dieser Darstellung nicht sichtbarer Temperierkanal vorgesehen. Der Temperierkanal erstreckt sich, wie in den weiteren Figuren ersichtlich ist, durch Teile des Rolldorns 2. Der Temperierkanal wird im gelagerten Abschnitt 3 durch eine Ringkammer gespeist, wobei insbesondere eine Zuführringkammer 1 6 zur Zuführung des Temperiermediums und eine

Ableitringkammer 17 zur Ableitung des Temperiermediums vorgesehen sind. Diese Ringkammern 1 6, 17 sind im Wesentlichen ortsfest an einem Grundkörper der

Wickelvorrichtung 1 angeordnet und mit einem Temperiermedium wie beispielsweise mit einem Kühlmedium gefüllt. Insbesondere wird das Temperiermedium der

Zuführringkammer 1 6 durch eine Pumpe zugeführt.

Ferner umfasst die Wickelvorrichtung 1 eine Andrückwalze 18, wobei zwischen der Andrückwalze 18 und dem Rolldorn 2 ein Wickelspalt freigehalten ist, in dem die Aufwicklung bzw. die Förderung des zu bildenden Waffelröllchens geschieht.

Der Rolldorn 2 ist bevorzugt über einen Antrieb drehbar, insbesondere um die

Hauptachse 5 drehbar gelagert und angetrieben. Die Lagerung geschieht,

beispielsweise wie in dieser Ausführungsform über zwei axial voneinander

beabstandete Lager, insbesondere Kugellager. Die Zuführung des Temperiermediums kann beispielsweise durch zwei entlang der Hauptachse 5 beabstandete Ringkammern 1 6, 17 erfolgen. Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch den Rolldorn 2 der Wickelvorrichtung 1 entlang einer Schnittebene, die im Bereich der Wickelwand 6 angeordnet ist, wobei die Hauptachse 5 in der Darstellung der Fig. 4 im Wesentlichen projizierend verläuft. Der Rolldorn 2 umfasst eine Wickelwand 6 mit einer außenliegenden Wickelfläche 7, die im

Wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist bzw. einen kreisrunden Querschnitt aufweist. Der kreisrunde Querschnitt kann in allen Ausführungsformen, wie auch bei dieser Ausführungsform, durch Einbuchtungen oder Ausmuldungen wie beispielsweise Nuten unterbrochen sein. Insgesamt ergibt sich jedoch eine im Wesentlichen kreisrunde bzw. zylindrische Form. Im Inneren des Rolldorns 2, insbesondere innenliegend innerhalb der Wickelwand 6, ist ein Massenkanal 8 vorgesehen. Der Massenkanal 8 ist durch eine Massenkanalwand 10 begrenzt. Ferner ist mindestens ein Temperierkanal 9

vorgesehen. In der vorliegenden Ausführungsform sind zwei Temperierkanäle 9 vorgesehen. Die Temperierkanäle 9 umfassen jeweils einen ersten Abschnitt 1 1 und einen zweiten Abschnitt 12, wobei der erste Abschnitt 1 1 beispielsweise zur Zuführung des Temperiermediums und der zweite Abschnitt 12 der rücklaufende Abschnitt beispielsweise zur Rückführung des Temperiermediums ist. Der Massenkanal 9, insbesondere die Massenkanalwand 10, weist einen länglichen Querschnitt auf. Der längliche Querschnitt ist in der vorliegenden Ausführungsform im Wesentlichen oval ausgebildet. Entlang einer ersten Querschnittsachse 14 erstreckt sich der Massenkanal

8 von einer Seite der Wickelwand 6 bis zur anderen Seite der Wickelwand 6. Entlang einer zweiten Querschnittsachse 15 ist der Massenkanal 8 und insbesondere auch die Massenkanalwand 10 beabstandet von den äußeren Bereichen der Wickelwand 6 angeordnet, wodurch mindestens ein, im vorliegenden Fall zwei freie Querschnitte 13 gebildet sind. Insbesondere in diesen freien Querschnitten 13 sind die Temperierkanäle

9 angeordnet. Die freien Querschnitte 13 weisen in der vorliegenden Ausführungsform eine im Wesentlichen kreissehnenförmige Gestalt auf und sind bevorzugt mittig durch eine Temperierkanalwand 20 unterbrochen, die insbesondere den ersten Abschnitt 1 1 des Temperierkanals 9 vom zweiten Abschnitt 12 des Temperierkanals 9 trennt. Die Temperierkanalwand 20 endet bevorzugt knapp vor der vollen Erstreckungslänge des Temperierkanals 9, sodass im auskragenden Bereich, insbesondere im Bereich der maximalen Entfernung des Temperierkanals 9 vom gelagerten Querschnitt, eine Öffnung vom ersten Abschnitt 1 1 zum zweiten Abschnitt 12 gebildet wird. Fig. 5 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Rolldorns 2 der

Wickelvorrichtung 1 , der insbesondere nach den vorangegangenen Figuren ausgebildet ist, wobei die Schnittebene im Wesentlichen entlang der in Fig. 4 der eingezeichneten zweiten Querschnittsachse 15 bzw. der Schnittfläche A-A verläuft. Der längliche

Massenkanal 8 erstreckt sich bis an die Innenseite der Wickelwand 6. Im auskragenden Abschnitt 4 des Rolldorns 2, insbesondere im Bereich des freien Endes 19 des

Rolldorns 2 ist ein Abschnitt mit verringertem Durchmesser vorgesehen. Dieser

Abschnitt ist insbesondere frei von Temperierkanälen 9.

Fig. 6 zeigt eine weitere Schnittdarstellung eines Rolldorns 2, der insbesondere gemäß den vorangegangen Figuren ausgebildet ist, wobei die Schnittebene B-B im

Wesentlichen parallel zur ersten Querschnittsachse 14 der Fig. 4 und insbesondere knapp neben der Massenkanalwand 10 verläuft. Der Rolldorn 2 umfasst einen

Massenkanal 8 der im Bereich des freien Endes 19 aus dem Rolldorn 2 austritt. Ferner umfasst der Rolldorn 2 eine Wickelwand 6 mit einer außenliegenden Wickelfläche 7. Innerhalb der Wickelfläche 7 sind zwei Temperierkanäle 9 vorgesehen. Die

Temperierkanäle 9 erstrecken sich jeweils vom gelagerten Bereich 3 des Rolldorns 2 in den auskragenden Abschnitt 4 des Rolldorns 2 und wieder zurück in den gelagerten Abschnitt 3 des Rolldorns 2. Die Zuführung des Temperiermediums in den

Temperierkanal 9 geschieht insbesondere über eine, beispielsweise in Fig. 3

ersichtliche Zuführringkammer 16. Die Ableitung des Temperiermediums geschieht insbesondere über eine Ableitringkammer 17, die ebenfalls beispielsweise Fig. 3 zu entnehmen ist. Der Temperierkanal 9 erstreckt sich im gelagerten Abschnitt 3 des Rolldorns 2 im Wesentlichen radial oder schräg nach außen, wo auch eine Öffnung durch die äußere Wand des Rolldorns 3 erfolgt. Insbesondere mündet der

Temperierkanal 9 bzw. diese Öffnung in die Zuführringkammer 1 6. Dadurch kann das Temperiermedium über die Zuführringkammer 1 6 in den ersten Abschnitt 1 1 des Temperierkanals 9 eingebracht werden. Von dort wird das Temperiermedium in dem Temperierkanal 9, bzw. in den Temperierkanälen 9 in den auskragenden Abschnitt des Rolldorns 2 gefördert. Im vorderen Bereich, insbesondere im vorderen Bereich des auskragenden Abschnitts 4 tritt das Temperiermedium vom ersten Abschnitt 1 1 des Temperierkanals 9 in den zweiten Abschnitt 12 des Temperierkanals 9 und wird wieder zurück vom auskragenden Abschnitt 4 des Rolldorns 2 in den gelagerten Abschnitt 3 des Rolldorns 2 gefördert. Im gelagerten Abschnitt 3 tritt der zweite Abschnitt 12 des Temperierkanals 9 im Wesentlichen in radialer Richtung oder schräg aus dem Rolldorn

2 aus, wobei im diesem Bereich die Ableitringkammer 17 vorgesehen ist, die eine Ableitung des Temperiermediums ermöglicht.

Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform erstreckt sich ein Temperierkanal 9 zumindest abschnittsweise spiralförmig oder helixförmig von dem gelagerten Abschnitt

3 des Rolldorns 2 in den auskragenden Abschnitt 4 des Rolldorns 2 und wieder zurück in den gelagerten Abschnitt 3 des Rolldorns 2. Der Temperierkanal 9 ist ähnlich den anderen Ausführungsformen U-förmig ausgebildet, wobei aber dessen Verlauf nicht geradlinig, sondern spiralförmig bzw. helixförmig ausgebildet ist. Gegebenenfalls können mehrere Temperierkanäle 9 mit einer spiralförmigen Ausgestaltung vorgesehen sein.

Bei der spiralförmigen Ausführungsform kann beispielsweise vorgesehen sein, dass auch der Massenkanal 8 mit einem länglichen Querschnitt spiralförmig ausgebildet ist. Insbesondere kann ein derartiger Massenkanal 8 einen länglichen Querschnitt aufweisen, wobei sich der längliche Querschnitt entlang des Verlaufs der Hauptachse 5 neigt bzw. dreht. So weist der längliche Querschnitt eine erste Querschnittsachse 14 und eine zweite Querschnittsachse 15 auf, wobei der Massenkanal 8 entlang seiner ersten Querschnittsachse 14 eine größere Erstreckung aufweist, als entlang seiner zweiten Querschnittsachse 15. Entlang des Verlaufs der Hauptachse 5 werden diese Achsen verdreht, wodurch es zu einer spiralförmigen Ausgestaltung des Massenkanals 8 entlang der Hauptachse 5 kommt. Die Temperierkanäle 9 sind bevorzugt in den durch diese Drehung entlang der Hauptachse 5 entstehenden, spiralförmig ausgebildeten, freien Querschnitten 13 angeordnet.

Gemäß einer alternativen Ausgestaltung ist der Massenkanal 8 zentral angeordnet, insbesondere konzentrisch zur Wickelwand 6 bzw. zur Wickelfläche 7. In einem ringförmigen Bereich zwischen Massenkanalwand 10 und Wickelwand 6 erstreckt sich bei dieser Ausführungsform zumindest ein Temperierkanal 9, wobei bevorzugt zwei oder mehr Temperierkanäle 9 vorgesehen sein können. Diese Temperierkanäle 9 können in dem Bereich zwischen der Massenkanalwand 10 und der Wickelwand 6 geradlinig oder spiralförmig, und insbesondere U-förmig, verlaufen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Temperierkanäle 9 spiralförmig angeordnet, und umschlingen einen zentral angeordneten Massenkanal 8. Auch bei dieser Ausführungsform ist der Temperierkanal 9, bzw. sind die Temperierkanäle 9 U- förmig ausgebildet und erstrecken sich vom gelagerten Abschnitt 3 in den

auskragenden Abschnitt 4 und wieder zurück in den gelagerten Abschnitt 3.