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Patent Searching and Data


Title:
BAKING SHEET AND OVEN WITH BAKING SHEET
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/062843
Kind Code:
A1
Abstract:
The laterally mounted protective profile 6 of special steel has a upper leg 6a which is accommodated in a corresponding lowered portion 4 of the main sheet 18, so as to prevent the risk of injury by the edge of said protective profile on the upper side 1a. On the lower side 1b the free edge of the lower leg 6b is flanged 180° to round the edge.

Inventors:
CICHUTA, Denis (Färbergasse 2, Bad Wimpfen, 74206, DE)
KESSEL, Johannes (Erlachweg 5, Heilbronn, 74074, DE)
Application Number:
EP2014/071734
Publication Date:
May 07, 2015
Filing Date:
October 10, 2014
Export Citation:
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Assignee:
LIDL STIFTUNG & CO. KG (Stiftsbergstrasse 1, Neckarsulm, 74172, DE)
International Classes:
F24C15/16; A21B3/15
Domestic Patent References:
2009-10-08
2005-01-13
Foreign References:
FR2288467A11976-05-21
FR1082017A1954-12-24
DE202013004320U12013-06-06
DE202012006971U12013-10-30
DE202013004320U12013-06-06
Attorney, Agent or Firm:
PATENT- UND RECHTSANWÄLTE HANSMANN & VOGESER (Albert-Roßhaupter-Straße 65, München, 81369, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Backblech (1) mit

- einem Basisblech (18),

wenigstens einem Auflagebereich (5) an der Unterseite (1b) des Backbleches (1),

einem U-förmigen Schutzprofil (6), das am Basisblech (18) befestigt ist und einen oberen Schenkel (6a) und einem unteren Schenkel (6b) aufweist und sich um den Randbereich (2, 3) des Basisbleches

(18) herum erstreckt,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Oberseite (1a) des Basisbleches (18) im Randbereich (2, 3) eine zum Rand hin frei auslaufende Absenkung (4) aufweist,

- der obere Schenkel (6a) des Schutzprofiles (6) in der Absenkung (4) angeordnet und befestigt ist

2. Backblech nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

der obere Schenkel (6a) mit seiner freien Kante an der Schulter (4a), die den Beginn der Absenkung (4) bildet, anliegt.

3. Backblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Oberseite des oberen Schenkels (6a) mit der Oberseite (1a) des Basisbleches (18) außerhalb der Absenkung (4) fluchtet.

4. Backblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die freie Kante des unteren Schenkels (6b) durch eine mindestens einfache Kröpfung des unteren Schenkels (6b) des Schutzprofiles um 180°, also ins Innere des U-förmigen Schutzprofiles (6) hinein, gebildet wird.

5. Backblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Absenkung (4) in der Oberseite (1a) gebildet wird durch einen Versatz der gleichbleibenden Blechstärke des Basisbleches (18) im Randbereich (2, 3) nach unten.

6. Backblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Absenkung (4) in der Oberseite (1a) des Basisbleches (18) gebildet wird durch eine Einprägung in der Oberseite des Basisbleches (18) und insbesondere im Randbereich (2, 3) in der Unterseite (1b) des Basisbleches (18) eine Absenkung (4') vorhanden ist, in der der untere Schenkel (6b) des Schutzprofiles (6) liegt. 7. Backblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Backblech (1) einschließlich des Schutzprofiles (6), insbesondere auf der Oberseite und auf der Unterseite, mit einer Schutzbeschichtung, insbesondere aus Teflon, beschichtet ist.

8. Backblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Schutzprofil (6) am Basisbleches (18) mittels mehrerer, in Erstre- ckungsrichtung (10) des Schutzprofiles (6) beabstandeter, Einprägungen (9) befestigt ist, die sich durch das Basisbleches (18) hindurch bis in den oberen Schenkel (6a) des Schutzprofiles (6) als Ausprägungen (8) fortsetzen.

9. Backblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Randbereich (2, 3) des Backbleches (1) eine Kröpfung (7) mit dem freien Rand nach oben weisend aufweist.

10. Backblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Ecken des Basisbleches (18) sind und das Schutzprofil (6) am Beginn der Abschrägung (12) endet.

11. Backblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Ausprägung (8) eine konvexe Querschnittskontur besitzt, deren Winkel am Übergang zur Oberseite (1a) des Backbleches größer als 120°, besser größer als 130° ist.

12. Backblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Einprägungen (9) und Ausprägungen (8) von der Biegung (7) zum mittleren Bereich des Schutzprofiles (6) hin versetzt angeordnet sind.

13. Backofen (20) mit Auflagern (21) im Backraum des Backofens für Backbleche (1)

dadurch gekennzeichnet, dass

die Auflager (21) so beabstandet und positioniert sind, dass ein darauf aufgelegtes Backblech (1) mit dem Unterschenkel (6b) seines Schutzprofiles (6) auf den Auflagern (21) aufliegt.

Description:
Backblech sowie

Backofen mit Backblech

I. Anwendungsgebiet

Die Erfindung betrifft primär ein Backblech, wie es benutzt wird, um zu backende Teiglinge darauf aufzulegen und im Backraum eines Backofens zu backen.

II. Technischer Hintergrund

Solche Backbleche werden vorzugsweise in Backöfen verwendet, die direkt in den Verkaufsstellen für die Backwaren aufgestellt sind, und in denen die dort angelieferten Teiglinge direkt vor Ort und damit bedarfsgerecht frisch gebacken werden.

Die mit den Teiglingen belegten Backbleche werden dabei von vorne in den Backraum des Backofens eingeschoben, wobei die Backbleche mit ihren Auflagebereichen auf der Unterseite der Randbereiche auf entsprechenden Auflagen des Backofens aufliegen.

Diese Backbleche müssen unterschiedliche Eigenschaften erfüllen, beispielsweise eine sehr gute Wärmeleitung von unten nach oben in die Back- waren hinein gewährleisten, leicht zu reinigen sein, korrosionsfrei sein und bei geringem Gewicht dennoch ausreichend formstabil sein. Aus den genannten Gründen bestehen derartige Backbleche meist aus Aluminium, und sind im mittleren Bereich, dem Auflagebereich für die Backwaren, gelocht.

Aluminium oder auch einige andere Materialien haben jedoch den Nachteil, dass sie nicht sehr verschleißfest sind, sodass durch das häufige Entlangschieben der Backbleche auf den seitlichen, leistenförmigen Auflagern der Backöfen, die meist aus Stahl sind, ein Abrieb vom Material des Backbleches auftritt, was vermieden werden soll, da ein solcher Abrieb ggf. auf das im Backofen darunter liegende Backblech herabfallen könnte.

Es ist daher bereits bekannt, das Backblech aus einem abriebfesteren Material herzustellen, beispielsweise aus Edelstahl.

Dies hat jedoch den Nachteil, dass ein vollständig aus Edelstahl gefertigtes Backblech zu schwer und zu teuer ist.

Aus diesem Grund wurde in dem DE 202013004320 bereits vorgeschlagen, den Randbereich des aus Aluminium bestehenden Backbleches mit einem Schutzprofil aus einem dünnen Edelstahl-Blech zu ummanteln.

Dies hat jedoch den Nachteil, dass die Ränder des Edelstahlblechs, also der Übergang zum Aluminium hin, sehr scharfkantig ist und für das Bedienungs- personal eine Verletzungsgefahr darstellt. Unter Verschmutzungsgesichtspunkten sind die dadurch entstehenden Absätze auf der Oberseite zwischen Edelstahlblech und dem Basisblech aus Aluminium ebenfalls nachteilig. III. Darstellung der Erfindung

a) Technische Aufgabe

Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, ein Backblech zu schaffen, welches die vorstehenden Nachteile vermeidet.

b) Lösung der Aufgabe

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 13 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Durch die Anordnung einer zum Rand des Basisbleches hin frei auslaufenden Absenkung, die sich entlang des vorzugsweise gesamten Randbereiches auf der Oberseite des Basisbleches erstreckt, wird Platz geschaffen, um den oberen Schenkel des im Querschnitt U-förmigen Schutzprofiles in dieser Absenkung aufzunehmen.

Wenn die Dicke des oberen Schenkels der Tiefe der Absenkung entspricht, fluchtet die Oberseite des darin eingelegten oberen Schenkels mit der Oberseite des Basisbleches im mittleren Bereich, sodass dazwischen kein verlet- zungsträchtiger und verschmutzungsträchtiger Absatz mehr entsteht.

Wenn der obere Schenkel mit seiner freien Kante an der Schulter, die den Beginn der Absenkung bildet, anliegt, entsteht zwischen der Schulter und der freien Kante des oberen Schenkels auch keine Lücke, in der sich Ver- schmutzungen ansammeln könnten. Vorzugsweise steht aus diesem Grund die Kante des oberen Schenkels senkrecht zu dessen Hauptebene und ebenso die Schulter der Absenkung im rechten Winkel zu deren Hauptebene. Der untere Schenkel des Schutzprofiles liegt an dieser Unterseite des Basisbleches an und bildet mit seiner freien Kante gegenüber dieser Unterseite einen Absatz. Damit diese freie Kante des unteren Schenkels keine Verletzung eines Benutzers bewirken kann, ist diese freie Kante gerundet, indem sie durch eine 180°-Kröpfung des unteren Schenkels des Schutzprofiles, in das Innere des U-förmigen Schutzprofiles hinein, also einen Umschlag des unteren Schenkels, gebildet wird.

Die Materialstärke des Schutzprofiles ist so gering, dass bei der 180°- Kröpfung des unteren Schenkels die beiden Lagen des Materials des Schutzprofiles ohne Abstand direkt aufeinander liegen. Vorzugsweise befinden sich die freie Kante des oberen Schenkels und die freie Kante des unteren Schenkels genau übereinander.

Die Innenkontur des Schutzprofiles ist an die Außenkontur des Randbereiches des Backbleches angepasst indem er dicht an dieser anliegt:

Wenn der Randbereich des Backbleches sich horizontal nach außen erstreckt, besitzt das Schutzprofil im Querschnitt eine einfache U-Form.

Im Randbereich des Basisbleches kann jedoch auch eine Biegung eingear- beitet sein, sodass der äußere Teil des Randbereiches schräg nach oben ansteigt. Dann besitzt die Innenkontur des U-förmigen Schutzprofiles eine analoge Form, indem oberer und unterer Schenkel entsprechend gekröpft sind. Denn das Schutzprofil soll selbstverständlich dicht um den Randbereich des Backbleches herum anliegen, um zum einen eine stabile Einheit zu bilden und vor allem um das Eindringen von Schmutz zwischen Schutzprofil und Basisblech zu verhindern. Die Absenkung im Randbereich kann auf unterschiedliche Art und Weise erzeugt werden: Wenn die Absenkung in der Oberseite dadurch gebildet wird, dass das Basisblech mit einer durchgehend gleichbleibenden Blechstärke im Randbereich gegenüber dem mittleren Bereich nach unten versetzt wird, entsteht dadurch an der Unterseite des Basisbleches eine zum mittleren Bereich des Backbleches hin weisende Schulter. In dem dann nach unten vorstehenden Randbereich der Unterseite liegt der untere Schenkel des Schutzprofiles an.

Durch eine andere Herstellungsweise kann jedoch auch erreicht werden, dass das Basisblech nicht nur in der Oberseite, sondern auch in der Unterseite, eine Absenkung und damit jeweils eine zum äußeren Rand hin wei- sende Schulter aufweist. Dann könnte analog zur Oberseite auch in der Absenkung der Unterseite der untere Schenkel des Schutzprofiles Platz finden, mit dem Vorteil, dass dann auch dort kein Absatz zwischen Schutzprofil und Unterseite des Basisbleches mehr entstehen würde. Die Kröpfung an der Außenkante des unteren Schenkels im Schutzprofil wäre dann ebenfalls nicht unbedingt notwendig, da die freie Kante des Schutzprofiles dann nicht mehr zugänglich, sondern in der Absenkung aufgenommen wäre. Eine solche gleichzeitige Anbringung von oberer und unterer Aussparung im Basisblech ist gerade bei Aluminium durch einen einfachen Präge- oder Rollvorgang leicht herzustellen, wobei die dadurch eintretende geringe Verbreiterung des Randbereiches vorab berechenbar ist. Bei der Befestigung des Schutzprofiles am Basisblech muss berücksichtigt werden, dass die Backbleche während des Einsatzes sehr starken Temperaturschwankungen über einen Bereich von mehreren 100°C unterworfen sind, was insbesondere ein Verkleben von Schutzprofil und Basisblech sehr schwierig macht.

Erfindungsgemäß wird deshalb eine formschlüssige Verbindung mittels Prä- gen vorgeschlagen.

In Verlaufsrichtung beabstandet entlang des Schutzprofiles, welches sich ja entlang der seitlichen Randbereiche des Backbleches erstreckt, sind beabstandet mehrere Einprägungen von unten in den unteren Schenkel des Schutzprofiles hinein vorgenommen, deren Tiefe mindestens der Wanddicke des Schutzprofiles, besser einem Mehrfachen hiervon, entspricht. Dadurch setzt sich die Einprägung, die im auf den Randbereich aufgesetzten Zustand des Schutzprofiles durchgeführt wird, durch das Basisblech hindurch fort bis in den oberen Schenkel des Schutzprofiles, der dadurch an seiner Oberseite eine Ausprägung nach oben erhält, zumindest wenn beim Prägen ein entsprechender Gegenhalter an der Oberseite des Oberschenkels anliegt.

Durch diese sich durch alle Schichten - unterer Schenkel des Schutzprofiles, Basisblech und oberer Schenkel des Schutzprofiles - hindurch fortsetzende Prägung wird eine formschlüssige Verbindung erreicht, die das Schutzprofil in beide Richtungen der Hauptebene des Backbleches ausreichend sichert.

Die Einprägungen und Ausprägungen sind möglichst nahe an der freien Kante der oberen und unteren Schenkel des Schutzprofiles, die sich vorzugswei- se direkt übereinander befinden, angeordnet, um ein Hochstehen dieser freien Kanten zu vermeiden. Sofern der Randbereich des Basisbleches die zuvor beschriebene Biegung aufweist, befinden sich die Prägungen von der Biegung nach innen versetzt zum mittleren Bereich des Basisbleches hin. Dabei wird die Einprägung so durchgeführt, dass die auf der Oberseite des Oberschenkels sich ergebende Ausprägung einen sanften Übergang zwischen der glatten Oberseite und der Ausprägung ergibt, insbesondere der Winkel am Übergang von der Ausprägung in die glatte Oberseite größer als 120°, besser größer als 130° ist.

Durch diesen flachen Übergang wird sichergestellt, dass sich in dem Über- gang keine Verschmutzungen anlagern können.

Aus dem gleichen Grund ist auch die Anordnung der Einprägung an der Unterseite und der Ausprägung an der Oberseite statt umgekehrt gewählt, da Verschmutzungen, dann von den Teiglingen, sich eher an der Oberseite als an der Unterseite anlagern können, jedoch ein Anlagern an Ausprägungen weniger leicht möglich ist als in Einprägungen.

In der Aufsicht auf das Backblech betrachtet sind die Ecken des Backblechs abgeschrägt, und zwar so stark, dass das Schutzprofil mit seiner in der Auf- sieht betrachteten Breite vollständig innerhalb der Abschrägung liegt. Das Schutzprofil wird dabei vorzugsweise über die im Wesentlichen ganze seitliche Erstreckungslänge des Basisbleches geführt, endet jedoch am Beginn der Abschrägung. Das Backblech kann einschließlich des Schutzprofiles, insbesondere auf der Oberseite und auf der Unterseite, mit einer Schutzbeschichtung beschichtet sein, beispielsweise mit Teflon, welches gegenüber den aufzulegenden Teiglingen eine geringe Haftreibung besitzt. Vorzugsweise ist die Unterseite des unteren Schenkels des Schutzprofiles, insbesondere das ganze Schutzprofil, jedoch nicht mit dieser Schutzbeschichtung abgedeckt.

Bei dem Backofen, in dem die beschriebenen Backbleche verwendet werden sollen, sind die seitlichen, leistenförmigen Auflager so positioniert und gestaltet, dass die Backbleche mit der Unterseite des Unterschenkels ihres Schutzprofiles auf den Auflagern aufliegen, wenn die Backbleche in den Backofen geschoben werden. c) Ausführungsbeispiele Ausführungsformen gemäß der Erfindung sind im Folgenden beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 : Ein Backblech mit Schutzprofilen in der Aufsicht, Fig. 2a: eine erste Ausführungsform in Schnittdarstellung, Fig. 2b: eine zweite Ausführungsform in Schnittdarstellung, Fig. 3: einen Backofen in Frontansicht.

Aus Fig. 3 wird die Problemstellung klar:

Fig. 3 zeigt einen Backofen 20, wie er häufig in Verkaufsstellen für Backwaren eingesetzt wird, in der Frontansicht:

Durch die mit einer Glasscheibe ausgestattete Fronttür sind im Backraum die seitlichen, in die Tiefe des Backofens reichenden, leistenförmigen Auflagern 21 zu erkennen, auf denen die Backbleche 1 mit darauf liegenden Teiglingen zum Backen eingeschoben werden.

Durch das Entlangschieben der Unterseite der Backbleche 1 mit ihren Randbereichen auf den Oberseiten der Auflagern 21 entsteht am weicheren Material Abrieb. Sofern die Backbleche 1 aus beispielsweise Aluminium bestehen, die Auflager 21 dagegen aus Stahl oder Eisen, wird der Abrieb an dem Backblech 1 entstehen und könnte dann den Backofen 20 verschmutzen und sogar auf das Backblech und die Teiglinge einer tieferen Ebene im Backofen 20 herabfallen und diese verschmutzen. Um dies zu vermeiden, ist auf die beiden seitlichen Randbereiche 2,3 des Basisbleches 18 des Backbleches 1 ein Schutzprofil 6 aufgebracht, wie vergrößert in einem Teilschnitt für einen Randbereich 2, 3 anhand der Figuren 2a und 2b dargestellt:

Bei beiden Figuren ist erkennbar, dass das im Wesentlichen U-förmige Schutzprofil 6 dicht um die Kontur des Randbereiches 2, 3 des Basisbleches 18 herum anliegt. Der Randbereich 2, 3 weist im Schnitt betrachtet eine Biegung 7 auf, von der ab der Randbereich 2 nach außen hin ansteigt, und das Schutzprofil 6 folgt natürlich dieser Formgebung. Dabei ist die Biegung 7 für die vorliegende Erfindung nicht notwendig, sondern der Randbereich 2, 3 könnte auch eben nach außen weitergeführt sein.

Wesentlich für die Erfindung ist dagegen, dass im Randbereich 2, 3 in der Oberseite 1 a des Basisbleches 18 eine Absenkung 4 vorhanden ist, die sich vom ebenen mittleren Bereich des Basisbleches 18 über dessen Biegung 7 hinweg bis zum freien Rand des Basisbleches 18 erstreckt.

In dieser Absenkung 4 liegt der obere Schenkel 6a des U-förmigen Schutz- profiles 6, und da dieser obere Schenkel 6a genauso dick ist wie die Tiefe der Absenkung 4, liegen die Oberseite 1 a des Basisbleches 18 im mittleren Bereich und die Oberseite des oberen Schenkels 6a fluchtend auf einer Ebene. Da der obere Schenkel 6a mit seiner freien Endkante die Schulter 4a am Beginn der Absenkung 4 erreicht, entsteht zwischen beiden auch keine Lücke, in der sich Verschmutzungen ansammeln könnten.

In Fig. 2a ist die Absenkung 4 in der Regel nachträglich hergestellt worden: In dem eine durchgehend gleiche Materialdicke im mittleren Bereich 5 als auch in den Randbereichen 2, 3 aufweisenden Basisblech 18 wird der Randbereich 2, 3 gegenüber dem mittleren Bereich 5 nach unten versetzt durch einen Umformvorgang. Deshalb liegt die Unterseite 1 b des Basisbleches 18 im Randbereich 2 tiefer als im mittleren Bereich 5. Der untere Schenkel 6b des U-förmigen Schutzprofiles 6 liegt an dem tiefer liegenden Randbereich 2, 3 der Unterseite 1 b des Basisbleches 18 an und erreicht annähernd den Absatz in der Unterseite 1 b des Basisbleches 18.

Die freie Kante des unteren Schenkels 6b des Profiles 6 ist gerundet, um Verletzungen zu vermeiden, was dadurch erzielt wird, dass das Material des unteren Schenkels 6b einmal um 180° gekröpft ist, und zwar mit dem freien Ende ins Innere des U-förmigen Profiles 6 hinein umgeschlagen ist. Das freie Ende des Materials des unteren Schenkels 6b reicht etwa bis zur Biegung 7. Wenn keine Biegung 7 vorhanden wäre, würde es bis zum verbindenden Schenkel des U-förmigen Schutzprofiles 6 reichen.

Die alternative Lösung der Fig. 2b unterscheidet sich von derjenigen der Fig. 2a dadurch, dass eine zum Rand hin offene Absenkung 4 nicht nur in der Oberseite 1 a sondern auch in der Unterseite 1 b des Basisbleches 18 vorhanden ist.

Dadurch ist die Materialdicke des Basisbleches 18 im Randbereich 2 geringer als im mittleren Bereich 5.

Der Vorteil liegt jedoch darin, dass der untere Schenkel 6b des Profiles 6 ebenso in der unteren Absenkung 4aufgenommen werden kann wie der obere Schenkel 6a in der oberen Absenkung 4, so dass weder an der Oberseite 1 a noch an der Unterseite 1 b ein Absatz zum mittleren Bereich 5 entsteht.

Auch auf die 180°-Kröpfung an der freien Kante des unteren Schenkels 6b kann dann verzichtet werden, denn die relativ scharfe Schneid- oder Stanz- kante am freien Ende der Schenkel 6a, 6b liegt geschützt an der jeweiligen Schulter am Beginn der Absenkung 4 an.

Auch hinsichtlich der Befestigung des Schutzprofiles 6 an dem Randbereich 2, 3 des Basisbleches 18 zeigen die Figuren 2a und 2b unterschiedliche Lösungen, die wahlweise einsetzbar sind:

In Fig. 2a ist von der Unterseite her in den unteren Schenkel 6b des Schutzprofiles 6, und zwar von der Biegung 7 zum mittleren Bereich 5 hin versetzt, eine Einprägung 9 vorgenommen, die tiefer ist als die Materialstärke des Schutzprofiles 6 und die sich dadurch durch das Basisbleches 18 hindurch bis in den oberen Schenkel 6a des Schutzprofiles 6 fortsetzt, aus dessen Oberseite sich dadurch eine Ausprägung 8 nach oben bildet. Die Einprägung 9 ist auf der Unterseite gewählt, da dort das Ansammeln von Verschmutzungen in der Einprägung 9 kaum zu befürchten steht.

Die Einprägung 9 wird dabei so geformt und eingebracht, dass die Ausprägung 8 auf der Oberseite mit einem Winkel von mindestens 120°, besser 130°, in die ebene Oberseite 1 a übergeht, also sich dort keine scharfe Kante bildet, in der sich eine Verschmutzung anlagern könnte.

Will man diese Ausprägung 8 nach oben vermeiden, bietet sich eine Lösung gemäß Fig. 2b an:

Dort ist sowohl im oberen Schenkel 6a als auch im unteren Schenkel 6b einander gegenüberliegend jeweils eine Einprägung 9 im Schutzprofil 6 angeordnet, und im Randbereich des Basisbleches 18 dazwischen ist in diesem eine Durchgangsbohrung 22 mit entsprechendem Durchmesser gebohrt oder ausgestanzt, so dass die Einprägung 9 des Materials des Schutzprofiles 6 sich in diese Durchgangsbohrung 22 hinein ausdehnen kann. Es bilden sich dann natürlich sowohl auf der Oberseite als auch auf der Unterseite Vertiefungen in der Außenfläche des Schutzprofiles 6 in Form der Einprägungen 9. Figur 1 zeigt eine Aufsicht auf das Backblech 1 von oben:

Im gesamten mittleren Bereich 5, in dem die Teiglinge auf das Backblech 1 aufgelegt werden, ist das in der Regel aus Aluminium bestehende Basisblech 18 gelocht, wie nur in der linken oberen Ecke angedeutet.

Entlang der linken und rechten Seitenkante ist im Randbereich 2, 3 das am Basisblech 18 befestigte Schutzprofil 6 zu erkennen, welches mittels der von oben sichtbaren Ausprägungen 8 am Basisblech 18 befestigt ist. Im Bereich des Schutzprofiles 6 ist auch die Biegung 7 zu erkennen.

Im Bereich der Vorderkante 14 und Rückkante 13 ist das Basisblech 18 nach unten umgebördelt, um hier eine gerundete Kante zu schaffen.

Im Bereich der Ecken ist das Basisblech 18 mit einer Abschrägung 12 verse- hen, die so gewählt ist, dass sich die Breite der Absenkung 4, in der der obere Schenkel 6a des Schutzprofiles 6 aufgenommen ist, vollständig im Bereich der Abschrägung 12 befindet.

BEZUGSZEICHENLISTE

Backblech

a Oberseite

b Unterseite

Randbereich

Randbereich

Absenkung

a Schulter

mittlerer Bereich

Schutzprofil

a oberer Schenkelb unterer Schenkel

Biegung

Ausprägung

Einprägung

0 Erstreckungsrichtung1 Hauptebene

2 Abschrägung

3 Front kannte

4 Rückkante

5a, b freie Kante

6 Kröpfung

7 Durchgangsbohrung8 Basisblech 0 Backofen

1 Auflager