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Patent Searching and Data


Title:
BALL BEARING CAGE AND BALL BEARING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/149318
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a ball bearing cage and a ball bearing having a ball bearing cage of this kind. The ball bearing cage (2), a two-part ball bearing cage (2), has two, in particular at least substantially identical, cage parts (4, 6) forming an even-number plurality of ball pockets (8) for receiving a corresponding number of balls (10) having a predeterminable ball diameter (12). Each cage part (4, 6) has an annular body (14, 16) on which substantially evenly distributed bars (18) are arranged in the circumferential direction (24) to form the ball pockets (8), wherein a distance in the circumferential direction (24) between two bars (18) that are adjacent in the circumferential direction (24) approximately corresponds to the sum of twice the ball diameter (12) and a width (22) of the bar (18) in the circumferential direction (24).

Inventors:
NIEDERMEIER, Herbert (An der Salzstraße 27, Poppenhausen, 97490, DE)
ARMANI, Daniel (Schloßmühlstraße 7, Burggrumbach, 97294, DE)
Application Number:
DE2019/100097
Publication Date:
August 08, 2019
Filing Date:
January 30, 2019
Export Citation:
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Assignee:
GEBR. REINFURT GMBH & CO. KG (Niederhoferstraße 105, Rimpar, 97222, DE)
International Classes:
F16C43/06; F16C19/06; F16C33/38
Domestic Patent References:
WO2011098357A12011-08-18
Foreign References:
AT265762B1968-10-25
JPH09229073A1997-09-02
DE8903768U11989-05-11
US1507586A1924-09-09
DE102014008763B42016-02-25
DE102010034962A12012-02-23
EP0220755A11987-05-06
DE69925976T22006-05-11
DE102014008763A12015-12-17
Attorney, Agent or Firm:
HEYERHOFF GEIGER & PARTNER PATENTANWÄLTE PARTGMBB (Heiligenbreite 52, Überlingen, 88662, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Zweiteiliger Kugellager-Käfig (2) mit zwei, insbesondere zumindest im Wesentlichen identischen, Käfigteilen (4, 6) ausbildend eine geradzahlige Mehrzahl von Kugeltaschen (8) zur Aufnahme von einer entsprechenden Anzahl von Kugeln (10) mit einem vorgebbaren Kugeldurchmesser (12),

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass jedes Käfigteil (4, 6) einen ringförmigen Körper (14,

16) aufweist, an welchem in Umfangsrichtung (24) im Wesent lichen gleichmäßig verteilte Stege (18) zur Ausbildung der Kugeltaschen (8) angeordnet sind, wobei ein Abstand (20) jeweils zwei in der Umfangsrichtung (24) benachbarter Stege (18) in Umfangrichtung (24) in etwa der Summe aus dem zwei fachen Kugeldurchmesser (12) und einer Breite (22) des Ste ges (18) in der Umfangsrichtung (24) entspricht.

2. Zweiteiliger Kugellager-Käfig (2) nach Anspruch 1,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass zumindest ein Käfigteil (4, 6), insbesondere jedes Kä figteil (4, 6), in der Axialrichtung (54) eine zylindrische

Außenfläche (26, 28) oder eine konische Außenfläche (26, 30), insbesondere mit einem Konuswinkel (52) zwischen in etwa 2° und in etwa 20°, insbesondere zwischen in etwa 7° und in etwa 12°, aufweist.

3. Zweiteiliger Kugellager-Käfig (2) nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass zumindest ein Käfigteil (4, 6) zumindest teilweise aus

Kunststoff, insbesondere aus Polyetheretherketon (PEEK) , Polyetherketon (PEK) , Polyphenylensulfid (PPS), Polyamidi- mid (PAI), Polyimid (PI) oder Phenolharz (PF), insbesondere Baumwollgewebe-verstärktes Phenolharz (PF), besteht.

4. Zweiteiliger Kugellager-Käfig (2) nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die zwei Käfigteile (4, 6) aus dem gleichen Material oder aus den gleichen Materialien bestehen oder dass die zwei Käfigteile (4, 6) zumindest teilweise oder im Gesamten aus unterschiedlichen Materialien bestehen.

5. Zweiteiliger Kugellager-Käfig (2) nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass ein Abstand (72) der jeweils zwei in der Umfangsrich tung (24) benachbarten Stege (18) in der Umfangrichtung (24) an einem Außenumfang (32, 34) des Käfigteils (4, 6) größer ist als der Abstand (74) an einem Innenumfang (36,

38) des Käfigteils (4, 6) .

6. Zweiteiliger Kugellager-Käfig (2) nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche,

h e r g e s t e l l t d u r c h

spanende Formgebung, durch additive Fertigung, insbesondere durch 3-D-Druck, oder durch Spritzgießen.

7. Verwendung eines zweiteiligen Kugellager-Käfig (2) nach

mindestens einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 6, in einem einreihigen Radial-Rillenkugellager (40) .

8. Kugellager (40) mit einem inneren Laufring (42), einem äu ßeren Laufring (44), einer Vielzahl von den Kugeln (10) mit dem vorgebbaren Kugeldurchmesser (12) und dem zweiteiligen Kugellager-Käfig (2) nach mindestens einem der voranstehen den Ansprüche 1 bis 6,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Vielzahl der Kugeln (10) der Anzahl der durch den zweiteiligen Kugellager-Käfig (2) ausgebildeten Kugel taschen (8) entsprechen („Kugelsatz" 50) und jeweils eine von den Kugeln (10) in eine von den Kugeltaschen (8) aufge nommen ist .

9. Kugellager (40) nach Anspruch 8,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Kugeln (10) den vorgebbaren Kugeldurchmesser (12) von kleiner als 5 mm aufweisen.

10. Kugellager (40) nach Anspruch 8 oder Anspruch 9,

e i n g e s e t z t

in einem Dentalgerät, insbesondere in einer Dentalturbine.

11. Verfahren zur Montage (100) des Kugellagers (40) nach min destens einem der voranstehenden Ansprüche 8 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

dass

- die Kugeln (10) aneinander anliegend in den äußeren Lauf ring (44) eingebracht werden (102),

- der innere Laufring (42) zunächst aus einer exzentrischen Position in den äußeren Laufring (44) eingefügt und in eine in etwa konzentrische Position in dem äußeren Laufring (44) gebracht wird (104),

- die Kugeln (10) so verteilt werden, dass sie zueinander in der Umfangrichtung (24) in etwa gleiche Abstände haben (106) ,

- die zwei Käfigteile (4, 6) nacheinander von beiden Seiten

(46, 48) her zwischen dem inneren und dem äußeren Laufring (42, 44) eingeführt werden, wobei sie gegeneinander in den Kugelsatz (50) einschnappen (108) .

Description:
Kugellager-Käfig und Kugellager

Die Erfindung betrifft einen Kugellager-Käfig und ein Kugella ger mit einem solchen Kugellager-Käfig.

Wälzlager sind Lager, bei denen zwischen einem sogenannten In nenring und einem Außenring rollende Körper, d. h. Wälzkörper, einen Reibungswiderstand verringern. Sie dienen als Fixierung von Achsen und Wellen, wobei sie, je nach Bauform, radiale und/oder axiale Kräfte aufnehmen und gleichzeitig eine Rota tion der Welle oder der so auf einer Achse gelagerten Bau teile, beispielsweise ein Rad, ermöglichen.

Kugellager sind eine Untergruppe solcher Wälzlager, bei denen Kugeln als Wälzkörper dienen (andere Wälzlageruntergruppen sind beispielsweise Zylinderrollenlager, Kegelrollenlager, Na dellager Tonnenlager oder Toroidalrollenlager - mit jeweils entsprechenden Wälzkörpern, wie Zylinderrollen, Kegelrollen usw . ) .

Kugellager-Käfige zum Anordnen der einzelnen Kugeln eines Ku gellagers bzw. eines Kugelsatzes (d. h., alle in einer Um fangsreihe in einem Kugellager angeordnete Kugeln) eines Ku gellagers sind ebenfalls bekannt und haben die Aufgabe, die Kugeln (des Kugelsatzes in dem Kugellager) in Umfangsrichtung des Kugellagers in annähernd gleichen Abständen auf Position zu halten. Dabei bzw. dazu sind die Kugeln jeweils in durch den Kugellager-Käfig ausgebildeten sogenannten Kugeltaschen aufgenommen .

Verschiedene Ausführungen von solchen Kugellager-Käfigen sind auch bekannt, wie beispielsweise Fensterkäfige (gelegentlich auch Massivkäfige genannt) und ein- oder zweiteilige Schnapp käfige .

Bei einem Fensterkäfig eines Kugellagers sind die Wälzkörper, d. h. die Kugeln, in durch den Fensterkäfig - in der Regel einstückig - ausgebildeten geschlossenen Profilen, d. h., den Kugeltaschen, eingesetzt.

Hingegen werden die Kugeln bei einem Schnappkäfig eines Kugel lagers durch - an einem ringförmigen Körper, einem sogenannten Käfigrücken, axial auskragend und im Wesentlichen gleichmäßig in Umfangsrichtung des Kugellagers verteilt angeordnete - Stege in Position gehalten. Jeweils zwei in Umfangsrichtung des Kugellagers benachbart angeordnete Stege bilden dabei bei einem solchen Schnappkäfig eine Kugeltasche für die Aufnahme einer bzw. der Kugel aus, deren - weil nicht als geschlossenes Profil ausgebildet - Schnappöffnung, d. h. der „freie" Abstand zwischen zwei in Umfangsrichtung des Kugellagers benachbarten Stegenden, im Regelfall kleiner als ein jeweiliger Kugeldurch messer der in der Kugeltasche aufgenommenen Kugel ist (der mittlere Abstand jeweils zwei in Umfangsrichtung benachbarter Stege in Umfangrichtung entspricht in etwa dem Kugeldurchmes ser) , wodurch die Kugeltasche bzw. der Kugellager-Käfig - bei einer Montage des Kugellagers - über die Kugel „einschnappt".

Zweiteilige Schnappkäfige sehen zusätzlich zu dem - dann ers ten - Käfigteil, d. h., dem mit den auskragenden Stegen verse henen Käfigrücken, ein ein Gegenstück dazu bildendes, zweites Käfigteil vor, welches - ebenfalls meist als ringförmiges Teil ausgebildet - die Schnappöffnungen des ersten Käfigteils „schließt/verriegelt" - und so das erste Käfigteil ver

stärkt/versteift .

Bei derartigen Kugellager-Käfigen mit solchen Kugeltaschen hat ein sogenanntes Kugeltaschenspiel eine große Bedeutung bezüg lich eines Verschleißverhaltens des Kugellager-Käfigs. Das Ku geltaschenspiel ist als axiale Beweglichkeit der Kugel und die Beweglichkeit der Kugel in Umfangsrichtung des Kugellager-Kä figs in der Kugeltasche definiert. Anschaulich gesehen bzw. vereinfacht ausgedrückt, bildet die Kugeltasche in etwa den - maximalen - Querschnitt der Kugel nach, so ist das Kugel taschenspiel deren axiale Vergrößerung („vergrößerte (Taschen- ) Breite") und/oder Vergrößerung in Umfangsrichtung („Lang loch") über den in etwa maximalen Kugelquerschnitt hinaus.

Durch sogenannte Fluchtungsfehler der Lager bzw. der Kugella ger in einem Gehäuse bzw. bei Verkippungen von Lagerstellen können sich die Kugeln eines Kugelsatzes mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen. Dies führt dazu, dass sich vor- o- der nacheilende Kugeln von der Position der Kugeltasche wegbe wegen wollen und dementsprechend in Umfangsrichtung des Kugel lagers Kräfte auf den Kugellager-Käfig ausüben, die - im Falle eines Schnappkäfigs - von den Stegen und dem Käfigrücken aufgefangen werden müssen.

Dies kann dort zu übermäßigem Verschleiß in den Kugeltaschen des Schnappkäfigs eines Kugellagers führen - und im ungüns tigsten Fall zu einem Bruch des Käfigrückens. Zum Zeitpunkt eines solchen Käfigrückenbruches wirkt der (Schnapp-) Käfig durch die auf ihn einwirkenden Fliehkräfte wie eine Backen bremse, so dass das Lager bzw. Kugellager augenblicklich aus fällt .

Aus der DE 699 25 976 T2 ist ein Radial-Rillenkugellager mit einem zweiteiligen Schnappkäfig bekannt. Dieser zweiteilige Schnappkäfig verfügt über zwei baugleiche Einzel- bzw. Käfig- teile/-hälften, wobei die beiden Käfighälften nach der Montage im Kugelsatz gegeneinander einschnappen - und so die Schnappöffnungen der Kugeltaschen verriegelt bzw. geschlossen werden .

Nachteil dieses Käfigdesigns des aus der DE 699 25 976 T2 be kannten zweiteiligen Schnappkäfigs ist jedoch, dass es aus Fertigungsgründen nicht in ein Miniaturkugellager, wie es bei spielsweise bei Dentalanwendungen, insbesondere bei Dentaltur binen, Verwendung findet, eingebaut werden kann. Ein Schnapp käfig für ein Kugellager einer Dentalturbine weist - bei spielsweise - Abmessungen von ca. 4 mm Innendurchmesser, 5 mm Außendurchmesser und ca. 1,6 mm Breite auf. Für diese Dimensi onierung eines dort verwendbaren Käfigs ist der in DE 699 25 976 T2 beschriebene Schnappmechanismus bzw. das dort beschrie bene Käfigdesign nicht realisierbar.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile und Einschränkungen im Stand der Technik zu überwinden. Insbeson dere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Kugella ger-Käfig mit verbessertem Verschleißverhalten und einer kon struktiven Ausgestaltung bereitzustellen, durch welche Ausge staltung bei verkipptem Lauf des Kugellagers deutlich niedri gere Belastungen auf den Käfigrücken wirken, so dass ein Kä figrückenbruch vermieden werden kann.

Insbesondere auch liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Kugellager-Käfig mit realisierbaren Käfigabmessungen für den (Anwendungs-) Bereich von Miniaturkugellager, insbesondere für Dentalanwendungen, bereitzustellen.

Diese Aufgaben werden durch einen Kugellager-Käfig sowie ein Kugellager mit den Merkmalen gemäß dem jeweiligen unabhängigen Patentanspruch gelöst. Der Kugellager-Käfig, d. h., ein zweiteiliger Kugellager-Käfig (vereinfacht im Folgenden meist nur als „der Kugellager-Käfig" bezeichnet), weist zwei, insbesondere zumindest im Wesentli chen identische, Käfigteile auf, welche - bei montiertem Ku gellager-Käfig - eine geradzahlige Mehrzahl von Kugeltaschen zur Aufnahme von einer entsprechenden Anzahl von Kugeln mit einem vorgebbaren Kugeldurchmesser ausbilden. D. h., jede - (bei montiertem Kugellager-Käfig) ausgebildete - Kugeltasche kann bzw. dient der Aufnahme einer Kugel.

„Zweiteilig" bezieht sich dabei (nur) auf die zwei Käfigteile (als Teile des Kugellager-Käfigs) - und schließt nicht aus, dass der Kugellager-Käfig (selbst bzw. insgesamt) weitere Teile und/oder die Käfigteile jeweils selbst auch weitere Teile aufweist bzw. aufweisen.

Jedes Käfigteil dieses Kugellager-Käfigs weist ferner einen ringförmigen Körper („Käfigrücken") auf, an welchem - in Um fangsrichtung des Käfigteils bzw. des Kugellager-Käfigs - im Wesentlichen gleichmäßig verteilte, insbesondere im Wesentli chen gleich ausgebildete, Stege zur Ausbildung der Kugel taschen angeordnet sind.

Vereinfacht und anschaulich ausgedrückt, an dem ringförmigen Körper bzw. Käfigrücken des jeweiligen Käfigteils sind jeweils - in der Umfangsrichtung gleichverteilt - axial (d. h., die Erstreckung einer Kugeltasche in Axialrichtung des zweiteili gen Kugellager-Käfigs, bzw. in Breitenrichtung des Kugellager- Käfigs) auskragende Stege angeordnet, welche die durch sie ausbildbaren Kugeltaschen zumindest im Wesentlichen in der Um fangsrichtung begrenzen. Die Stege können insbesondere eine bikonkave Form aufweisen, dessen Wölbungen/Krümmungen (nach „innen") der Form der Kugeln („Kreis/-bogen") angepasst sind.

Ein Abstand - in der Umfangsrichtung des Käfigteils bzw. des Kugellager-Käfigs - zwischen jeweils zwei in der Umfangsrich tung benachbarten Stege entspricht dabei in etwa der Summe aus dem zweifachen Kugeldurchmesser und einer Breite des bzw. ei nes solchen Steges in der Umfangsrichtung.

Dieser „Abstand" zwischen den zwei in der Umfangsrichtung be nachbarten Stegen bemisst sich, d. h., kann gemessen werden, insbesondere an einer axialen, d. h., die Erstreckung einer Kugeltasche in Axialrichtung des zweiteiligen Kugellager-Kä figs, Mitte einer Kugeltasche sowie - in etwa - an einer mitt leren radialen, d. h., die Erstreckung eines Steges radial hin zu bzw. weg von einem Mittelpunkt M des zweiteiligen Kugella ger-Käfigs, Höhe eines Steges bzw. der Stege - und ist die Länge des entsprechenden, sich zwischen den zwei Stegen dies bezüglich ausbildenden Kreisbogens (vgl. FIG 1) .

Die „Breite" eines Steges meint insbesondere dessen Erstre ckung, anschaulich gesehen eine (Kreisbogen-) Länge, in der Um fangsrichtung des zweiteiligen Kugellager-Käfigs (vgl. FIG 1) .

Mit „in etwa" der Summe kann zum Ausdruck gebracht werden, dass bei der Summierung/Bemessung des Abstandes - aus dem zweifachen Kugeldurchmesser und der Breite des bzw. eines sol chen Steges in Umfangsrichtung - auch Toleranzen auftreten können, insbesondere aber auch ein Kugeltaschenspiel miteinge- rechnet bzw. berücksichtigt werden kann.

Anschaulich und vereinfacht ausgedrückt, jeweils zwei in der Umfangsrichtung benachbarte Stege des Käfigteils sind - in der Umfangsrichtung - derart (weit) beabstandet bzw. voneinander entfernt (an dem ringförmigen Körper bzw. an dem Käfigrücken des jeweiligen Käfigteils angeordnet), dass sich zwischen ihnen (bei montiertem Kugellager-Käfig) zwei Kugeltaschen aus bilden können (deshalb auch die geradzahlige Mehrzahl von Ku geltaschen bei dem zweiteiligen Kugellager-Käfig) , nämlich dann bzw. nämlich dadurch, dass - wenn die zwei Käfigteile bei bzw. nach einer Montage des zweiteiligen Kugellager-Käfigs ge geneinander in einen Kugelsatz einschnappen - ein Steg des ei nen Käfigteils (in etwa mittig) zwischen den zwei in der Um fangsrichtung benachbarten Stegen des anderen Käfigteils axial „eintaucht" bzw. zu liegen kommt.

Anders ausgedrückt, die Stege des einen Käfigteils und die Stege des anderen Käfigteils begrenzen - im montierten Zustand des Kugellager-Käfigs - wechselseitig bzw. sich jeweils ab wechselnd die einzelnen Kugeltaschen bei dem Kugellager-Käfig.

Der Kugellager-Käfig, d. h., der zweiteilige Kugellager-Käfig, stellt so zwei, insbesondere zumindest im Wesentlichen identi sche, Käfigteile („Käfighälften") zur Verfügung, deren beide Käfigteile/-hälften - bei einer Montage des Kugellager-Käfigs - gegeneinander in einen Kugelsatz eines Kugellagers ein schnappen können („( schnapp-) verriegeln/ "Schnappverriege lung"), wobei sich so die - geradzahligen - Kugeltaschen des Kugellager-Käfigs - nach der Montage des Kugellager-Käfigs bzw. der Käfighälften im Kugellager - ausbilden.

Stellt der Kugellager-Käfig, d. h., der zweiteilige Kugella ger-Käfig, diese zwei Käfigteile/-hälften als gegeneinander in den Kugelsatz „einschnappbare" Käfigteile-/hälften zur Verfü gung („Schnappkäfig"), so ermöglicht dies, dass diese „ein- schnappbaren" Käfigteile-/hälften sich (weiter noch) in der Umfangsrichtung des Kugellager-Käfigs bzw. des Kugellagers ge geneinander variabel bewegen können.

Dadurch können sich voreilende Kugeln eines verkippt laufenden Kugelsatzes in der Umfangsrichtung einen zusätzlichen Freiraum schaffen (anders als bei den bekannten „einstückig gebilde ten", fest geschlossenen, die Kugel aufnehmenden Profilen/Ku geltaschen bei Fensterkäfigen und bei den bekannten ein-/ zwei teiligen Schnappkäfigen mit den „einstückig gebildeten", (in ihrer Breite und Länge) festen Kugeltaschen) - und dadurch Be lastungen auf die Käfigrücken und die Kugeltaschen der beiden Käfighälften minimiert werden.

Gleichzeitig ist auch ein Achsversatz der beiden Käfigteile/- hälften bei Verkippung eines diesbezüglichen Kugellagers mög lich, wobei beide Käfigteile/-hälften jeweils auf einer Innen ring- bzw. Außenringschulter des jeweiligen Innen- bzw. Außen rings des Kugellagers geführt werden können, so dass auch hierdurch niedrigere Belastungen für die Käfigrücken und Ku geltaschen entstehen.

Durch die Tatsache, dass jedes Käfigteil/-hälfte des Kugella ger-Käfigs separat auf einer (Innen-/Außenring-) Schulter ge führt werden kann, können auftretende Schwingungen auch in vorteilhafter Weise gedämpft werden.

Auch erweist sich bei dem Kugellager-Käfig von Vorteil, dass sein Design es ermöglicht, diesen auch in Miniaturkugellagern einzusetzen, wie üblicherweise Kugellager für Dentalanwendun gen, beispielsweise in Dentalturbinen.

Die ( Schnapp-) Verriegelung der beiden Käfigteile-/hälften des (zweiteiligen) Kugellager-/Schnappkäfigs kann über eine - im Vergleich zu einem einteiligen Schnappkäfig - engere Schnappöffnung realisiert werden, so dass die Gefahr einer De montage während eines Betriebs des Kugellager-Käfigs weiter minimiert wird.

Das Kugellager weist - neben dem (zweiteiligen) Kugellager-Kä fig - einen inneren Laufring, einen äußeren Laufring und eine Vielzahl von Kugeln mit dem vorgebbaren Kugeldurchmesser auf, wobei die Vielzahl der Kugeln der Anzahl der durch den (zwei teiligen) Kugellager-Käfig - bei montiertem Kugellager-Käfig - ausgebildeten Kugeltaschen entsprechen („Kugelsatz") und je weils eine von den Kugeln (des Kugelsatzes) in eine von den Kugeltaschen aufgenommen ist.

Ein solches Kugellager - mit dem (zweiteiligen) Kugellager-Kä fig - kann insbesondere ein Radial-Rillenkugellager, ein Angu larkontaktlager, ein Axial-Rillenkugellager, ein Schrägkugel lager, ein Vierpunktlager oder ein Schulterkugellager sein.

Der äußere Laufring und/oder der innere Laufring können bei spielsweise aus Chromstahl gefertigt sein, wie beispielsweise aus 100Cr6 (Werkstoff-Nr . 1.3505), ein Stahl mit einem Gehalt von ca. 1 % Kohlenstoff und 1,5 % Chrom. Weitere mögliche Stähle - für den äußeren und/oder inneren Laufring - sind zum Beispiel 100CrMn6 und 100CrMo6; die Legierungselemente Mangan (Mn) und Molybdän (Mo) dienen hier der besseren Durchhärtbar keit .

Für Anwendungen des Kugellagers in korrosiver Umgebung können auch die hochlegierten Stähle X65Crl3 (Werkstoff-Nr . 1.4037) und X105CrMol7 (Werkstoff-Nr . 1.4125) oder X30CrMoN15-l (Werk- stoff-Nr. 1.4108) - bei dem inneren und/oder äußeren Laufring

- verwendet werden. Letzterer Stahl kann, zumindest für einige Tage, auch im menschlichen Organismus zum Einsatz kommen. Für besondere Betriebsbedingungen kann das Kugellager auch als Hybridlager (zwei Werkstoffe), bei denen die Lagerringe bzw. Laufkränze, aus Stahl und die Kugeln aus Keramik bestehen, zum Beispiel bei Spindellagern für Werkzeugmaschinen, oder als Ke ramiklager, bei denen sowohl die Laufkränze, als auch die Ku geln aus Keramik bestehen, oder auch als Kunst S tofflager mit Kugeln aus Glas oder Keramik gegen aggressive Säuren oder Lau gen in der Chemie- und Lebensmittelindustrie vorgesehen sein.

Auch kann vorgesehen sein, dass der Kugellager-Käfig bei dem Kugellager als Innenring-geführter Käfig oder als Außenring geführter Käfig, insbesondere als Innenring-geführter Käfig ausgeführt ist. Dabei gleitet ein Außenumfang des Kugellager- Käfigs an einem Innenumfang des äußeren Laufrings bzw. ein In nenumfang des Kugellager-Käfigs an einem Außenumfang des inne ren Laufrings.

Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich auch aus den abhängigen Ansprüchen. Weiterbildungen beziehen sich so wohl auf den Kugellager-Käfig als auch auf das Kugellager.

Weiterbildend kann so vorgesehen sein, dass zumindest ein Kä figteil, insbesondere jedes Käfigteil, in Axialrichtung eine zylindrische Außenfläche aufweist. Diese Ausgestaltung bzw. dieses Käfigdesign kann vorzugsweise in Rillenkugellagern ein gesetzt werden, bei denen sich Kalotten-Nasen Drehzahl-bedingt durch im Kugellager auftretende Fliehkräfte nicht nach außen aufbiegen .

Alternativ dazu, kann auch vorgesehen sein, dass zumindest ein Käfigteil, insbesondere jedes Käfigteil, in Axialrichtung eine konische Außenfläche, insbesondere mit einem Konuswinkel zwi schen in etwa 2° und in etwa 20°, insbesondere zwischen in etwa 7° und in etwa 12°, aufweist. Dadurch können sich die Ka- lotten-Nasen Drehzahl-bedingt durch die im Kugellager auftre tenden Fliehkräfte nach außen aufbiegen und es kann verhindert werden, dass die dann nach außen gebogenen Kalotten-Nasen Kon takt zu einer Schulter oder einer Laufbahn des äußeren Lauf rings aufnehmen.

Weiterhin kann weiterbildend auch vorgesehen sein, dass zumin dest ein Käfigteil zumindest teilweise aus Kunststoff, insbe sondere aus Polyetheretherketon (PEEK) , Polyetherketon (PEK) , Polyphenylensulfid (PPS), Polyamidimid (PAI), Polyimid (PI) o- der Phenolharz (PF) , insbesondere Baumwollgewebe-verstärktes Phenolharz (PF), besteht bzw. hergestellt ist/wird.

Bei einer Weiterbildung kann auch vorgesehen sein, dass die zwei Käfigteile aus dem gleichen Material, beispielsweise ei nem verschleißfesten oder einem gleitmodifizierten Werkstoff, oder aus den gleichen Materialien bestehen.

Auch kann vorgesehen sein, dass die zwei Käfigteile zumindest teilweise oder im Gesamten aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Bevorzugt kann hier beispielsweise vorgesehen sein, dass das erste Käfigteil aus einem verschleißfesten Werkstoff, das zweite Käfigteil aus einem gleitmodifizierten Werkstoff besteht .

Ferner kann weiterbildend auch vorgesehen sein, dass ein Ab stand der jeweils zwei in Umfangsrichtung benachbarten Stege in Umfangrichtung an einem Außenumfang des Käfigteils größer ist als ein Abstand der zwei Stege an einem Innenumfang des Käfigteils .

Diese unterschiedliche Abstandsbemessung am Innen bzw. Außen umfang führt - beim montierten Kugellager-Käfig - insbesondere dann dazu, dass die (beim montierten Kugellager-Käfig) ausge bildeten Kugeltaschen jeweils unterschiedliche Kugeltaschen längen (in der Umfangsrichtung) am Außenumfang bzw. Innenum fang des Kugellager-Käfigs aufweisen (Kugeltasche mit „Trich terform") .

Ein solches Käfigdesign - mit unterschiedlicher Kugeltaschen länge am Außenumfang bzw. Innenumfang des Kugellager-Käfigs - (und dessen Herstellung) beschreibt die DE 10 2014 008 763 B4 (Gebrüder Reinfurt GmbH & Co.KG), 17.12.2015 (Offenlegungs tag), Absätze [0018] ff. - mit dortigen FIGen 5 bis 7 und 10 bzw. FIGen 15 bis 17 und 20 insbesondere für einen einteiligen Innenring- bzw. Außenring-geführten Schnappkäfig, dessen dies bezüglicher Inhalt so Bestandteil vorliegender Ausführungen wird (in der DE 10 2014 008 763 B4 beschrieben mit „die Länge der Kugeltasche am Außenumfang des Kugellager-Käfigs größer als die Länge der Kugeltasche am Innenumfang des Kugellager- Käfigs ist." (vgl. [0028] der DE 10 2014 008 763 B4) .

Vorzugsweise kann der Kugellager-Käfig durch spanende Formge bung, durch additive Fertigung, insbesondere durch 3-D-Druck, oder durch Spritzgießen hergestellt werden bzw. hergestellt sein .

Vorzugsweise kann auch vorgesehen sein, dass der Kugellager- Käfig in einem einreihigen Radial-Rillenkugellager eingesetzt bzw. verwendet wird.

Auch kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass der Kugellager- Käfig für/bei Hochgeschwindigkeitsanwendungen angewandt bzw. eingesetzt wird, wie beispielsweise in einer Dentaltechnik, beispielsweise bei einer Dentalturbine, mit einem Drehzahl kennwert im Bereich von etwa n x dm > 1000000 mm/min, wobei n einer Drehzahl des inneren Laufrings entspricht und dm einem mittleren Lagerdurchmesser entspricht. Der mittlere Lager durchmesser dm wird als ein Durchschnittswert zwischen einem Außendurchmesser und einem Bohrungsdurchmesser des Kugellagers berechnet .

Bei einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Kugeln des Kugellagers (mit dem Kugellager-Käfig) den vorgebbaren Ku geldurchmesser von kleiner als 5 mm aufweisen.

Vorzugsweise kann das Kugellager (und/oder der Kugellager-Kä fig) in einem Dentalgerät, insbesondere in einer Dentaltur bine, eingesetzt werden bzw. eingesetzt sein.

Vorzugsweise erfolgt eine Montage des - den Kugellager-Käfig aufweisenden - Kugellagers nach folgenden Schritten wie folgt, dass :

- die Kugeln aneinander anliegend in den äußeren Laufring ein gebracht werden,

- der innere Laufring zunächst aus einer exzentrischen Posi tion in den äußeren Laufring eingefügt und in eine in etwa konzentrische Position in dem äußeren Laufring gebracht wird,

- die Kugeln so verteilt werden, dass sie in der Umfangsrich tung zueinander in etwa gleiche Abstände haben,

- die zwei Käfigteile nacheinander von beiden Seiten her zwi schen dem inneren und dem äußeren Laufring eingeführt werden, wobei sie gegeneinander in den Kugelsatz einschnappen .

Die bisher gegebene Beschreibung vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung enthält zahlreiche Merkmale, die in den einzel nen Unteransprüchen teilweise zu mehreren zusammengefasst wie dergegeben sind. Diese Merkmale wird der Fachmann jedoch zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen. Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung, sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusammen hang mit der folgenden Beschreibung von einem oder mehreren Ausführungsbeispielen, das bzw. die im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert wird bzw. werden.

Die Erfindung ist jedoch nicht auf die in dem bzw. den Ausfüh rungsbeispielen angegebene Kombination von Merkmalen be schränkt, auch nicht in Bezug auf funktionale Merkmale. So können dazu geeignete Merkmale eines jeden Ausführungsbei spiels auch explizit isoliert betrachtet, aus einem Ausfüh rungsbeispiel entfernt, in ein anderes Ausführungsbeispiel zu dessen Ergänzung eingebracht werden.

Gleiche Bauteile, Komponenten u. ä. sind durch gleiche Bezugs zeichen in den Figuren gekennzeichnet. Strichpunktierte Linien verdeutlichen Schnitte; durchgezogene Linien (Volllinien) wei sen auf Kanten hin.

Es zeigen:

FIG 1 die eine Käfighälfte eines zweiteiligen Schnappkäfigs mit zwei identischen Käfighälften gemäß einer ersten Ausführung (perspektivisch) ,

FIG 2 die eine Käfighälfte des zweiteiligen Schnappkäfigs mit den zwei identischen Käfighälften gemäß der ersten Aus führung (Seitenansicht),

FIG 3 die eine Käfighälfte des zweiteiligen Schnappkäfigs mit den zwei identischen Käfighälften gemäß der ersten Aus führung (Schnitt durch die Seitenansicht), FIG 4 die eine Käfighälfte des zweiteiligen Schnappkäfigs mit den zwei identischen Käfighälften gemäß der ersten Aus führung (Schnitt durch die Vorderansicht),

FIG 5 die eine Käfighälfte des zweiteiligen Schnappkäfigs mit zwei identischen Käfighälften gemäß einer alternativen ersten Ausführung (Schnitt durch die Vorderansicht, „Trichtertorm" ) ,

FIG 6 beide Käfighälften des zweiteiligen Schnappkäfigs mit den zwei identischen Käfighälften gemäß der ersten Aus führung (perspektivisch) ,

FIG 7 beide Käfighälften des zweiteiligen Schnappkäfigs mit den zwei identischen Käfighälften gemäß der ersten Aus führung mit Innenring und Kugeln (perspektivisch) ,

FIG 8 Radial-Rillenkugellager mit einem Innenring-geführten zweiteiligen Schnappkäfig mit den zwei identischen Kä fighälften gemäß der ersten Ausführung (Schnitt durch die Seitenansicht),

FIG 9 die eine Käfighälfte eines zweiteiligen Schnappkäfigs mit zwei identischen Käfighälften gemäß einer zweiten Ausführung (perspektivisch) ,

FIG 1 die eine Käfighälfte des zweiteiligen Schnappkäfigs mit den zwei identischen Käfighälften gemäß der zweiten Ausführung (Seitenansicht),

FIG 1 die eine Käfighälfte des zweiteiligen Schnappkäfigs mit den zwei identischen Käfighälften gemäß der zweiten Ausführung (Schnitt durch die Seitenansicht), FIG 12 die eine Käfighälfte des zweiteiligen Schnappkäfigs mit den zwei identischen Käfighälften gemäß der zweiten Ausführung (Schnitt durch die Vorderansicht),

FIG 13 die eine Käfighälfte des zweiteiligen Schnappkäfigs mit zwei identischen Käfighälften gemäß einer alternativen zweiten Ausführung (Schnitt durch die Vorderansicht, „Trichtertorm" ) ,

FIG 14 beide Käfighälften des zweiteiligen Schnappkäfigs mit den zwei identischen Käfighälften gemäß der zweiten Ausführung (perspektivisch) ,

FIG 15 beide Käfighälften des zweiteiligen Schnappkäfigs mit den zwei identischen Käfighälften gemäß der zweiten Ausführung mit Innenring und Kugeln (perspektivisch) ,

FIG 16 Radial-Rillenkugellager mit einem Innenring-geführten zweiteiligen Schnappkäfig mit den zwei identischen Kä fighälften gemäß der zweiten Ausführung (Schnitt durch die Seitenansicht) .

Ausführungsbeispiele :

Zweiteiliger Kugellager-Käfig bzw. Schnappkäfig 2 (FIGen 1 bis

16)

FIGen 1 bis 8 zeigen (in verschiedenen Ansichten, perspekti visch, in Seitenansicht und Schnittdarstellungen, und auch eingebaut in ein einreihiges Radial-Rillenkugellager 40) eine erste Ausführung eines zweiteiligen Kugellager-Käfigs bzw.

zweiteiligen Schnappkäfigs 2 („zweiteiliger Kugellager-Käfig bzw. Schnappkäfig 2 mit zylindrischer Außenfläche"); FIGen 9 bis 16 zeigen (ebenfalls in den entsprechenden, verschiedenen Ansichten, perspektivisch, in Seitenansicht und Schnittdar stellungen, und wiederum auch eingebaut in ein einreihiges Ra dial-Rillenkugellager 40) eine zweite Ausführung des zweitei ligen Kugellager-Käfigs bzw. zweiteiligen Schnappkäfigs 2 („zweiteiliger Kugellager-Käfig bzw. Schnappkäfig 2 mit koni scher Außenfläche") .

Diese zweiteiligen Kugellager-Käfige bzw. zweiteiligen

Schnappkäfige 2 bilden - mit ihren zwei (annähernd) identi schen (Käfig-) Teilen 4, 6, d. h., zwei identischen Käfighälf ten 4, 6, - Kugeltaschen 8 aus, welche der Aufnahme von Kugeln

10 eines Kugellagers 40 bzw. - in diesem Fall - eines einrei higen Radial-Rillenkugellagers 40 dienen (vgl. FIGen 7 und 8 bzw . 15 und 16) .

Dabei nimmt jede ausgebildete Kugeltasche 8 des zweiteiligen Kugellager-Käfigs bzw. Schnappkäfigs 2 eine Kugel 10 auf. Alle in den ausgebildeten Kugeltaschen 8 des zweiteiligen Kugella ger-Käfigs bzw. Schnappkäfigs 2 aufgenommenen Kugeln 10 werden in ihrer Gesamtheit auch als Kugelsatz 50 (des Kugellagers bzw. einreihigen Radial-Rillenkugellagers 40) bezeichnet.

Die Kugeln 10 des verwendeten Kugelsatzes 50 weisen einen vor- gebbaren Kugeldurchmesser 12 auf, beispielsweise 1 mm, wodurch dann - in diesem Fall - das entsprechende Kugellager 40 (mit diesen Kugeln 10 bzw. Kugelsatz 50) in den Bereich einer Mini aturanwendung, beispielsweise einer Dentalanwendung, wie bei einer Dentalturbine, fällt.

- Zweiteiliger Kugellager-Käfig bzw. Schnappkäfig 2 mit zylindrischer Außenfläche 26, 28 (FIGen 1 bis 8)

FIGen 1 bis 5 zeigen jeweils eine Käfighälfte 4, 6 des zwei- teiligen Kugellager-Käfigs 2 bzw. zweiteiligen Schnappkäfigs 2 (kurz im Folgenden nur Schnappkäfig 2) nach der erster Ausfüh rung („zylindrische Außenfläche 26, 28") . Beide Käfighälften 4, 6 des Schnappkäfigs 2 sind identisch zueinander ausgebildet

(vgl. FIGen 6 und 7) .

Wie die FIGen 1 bis 5 jeweils - exemplarisch - für die eine der beiden (identischen) Käfighälften 4, 6 zeigen, weist jede

Käfighälfte 4, 6 einen ringförmigen Käfigrücken 14, 16 sowie daran - in einer Umfangsrichtung 24 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6 in etwa gleichmäßig verteilt - axial 54

(bzw. in Breitenrichtung 54 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Kä fighälfte 4, 6) auskragend angeordnete Stege 18 auf.

Die Stege 18, wie die FIGen 1 bis 3 sowie 6 bis 7 zeigen, wel che in ihrer Axial- bzw. Breitenrichtung 54 einen bikonkaven Verlauf/eine bikonkave Form aufweisen, deren Wölbungen/Krüm mungen (nach „innen") jeweils dem Kugelquerschnitt („Kreis/- bogen") der Kugeln 10 angepasst sind, bilden so die Kugel taschen 8 (mit) aus, indem sie eine Kugeltasche 8 in der Um fangsrichtung 24 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6 begrenzen .

Die Breiten 64 der ausgebildeten Kugeltaschen 8 (in der Axial richtung 54) sind jeweils geringfügig größer als der Kugel durchmesser 12 der Kugeln 10.

Wie die FIGen 1 bis 7 auch zeigen, weist das Käfigteil 4, 6 in der Axialrichtung 54 eine zylindrische Außenfläche 26, 28 auf. Diese erste Ausführung bzw. dieses Käfigdesign kann vorzugs weise in solchen einreihigen Radial-Rillenkugellagern 40 ein gesetzt werden, bei denen sich Kalotten-Nasen Drehzahl-bedingt durch in den einreihigen Radial-Rillenkugellagern 40 auftre tende Fliehkräfte nicht nach außen aufbiegen. Abweichend von bzw. anders als bei einem bisher üblichen

Schnappkäfig bzw. dortigem, Kugeltaschen ausbildende Stege aufweisenden Käfigteil entspricht hier, d. h., bei vorliegen dem Schnappkäfig 2 bzw. bei vorliegender Käfighälfte 4, 6 , wie insbesondere die FIGen 1 bis 5 verdeutlichen, - der Ab stand 20 - in der Umfangsrichtung 24 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6 - zwischen jeweils zwei der in der Um fangsrichtung 24 benachbarten Stege 18 der Summe aus dem zwei fachen Kugeldurchmesser 12 der für die Kugeltaschen 8 vorgese henen Kugeln 10 und einer Breite 22 des bzw. eines solchen Steges 18 in der Umfangsrichtung 24. Etwaige Toleranzen und/o der ein Kugeltaschenspiel können (bei der Summe) dazukommen bzw. mit berücksichtigt werden

Dadurch, d. h., bei einem solchen Abstand 20 bei/zwischen den Stegen 18 der bzw. bei der Käfighälfte 4, 6, können - in der

Umfangsrichtung 24 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6 - zwischen jeweils den zwei in der Umfangsrichtung 24 be nachbarten Stegen 18 der Käfighälfte 4, 6 (anders als sonst üblich) zwei Kugeltaschen 8 ausgebildet und so zwei Kugeln 10 aufgenommen werden.

Dieser „Abstand" 20 zwischen den zwei in der Umfangsrichtung 24 benachbarten Stegen 18 bemisst sich, d. h., kann gemessen werden, wie insbesondere die FIGen 1 bis 5 verdeutlichen, an einer axialen 54, d. h., die Erstreckung der/einer Kugeltasche 8 in der Axialrichtung 54 (auch Breitenrichtung 54) des

Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6, Mitte 58 der/einer

Kugeltasche 8 sowie an einer mittleren radialen 56, d. h., die Erstreckung eines Steges 18 radial 56 hin zu bzw. weg von ei nem Mittelpunkt M 62 des Schnappkäfigs 2, Höhe 60 eines Steges 18 bzw. der Stege 18 - und ist die Länge 20 des entsprechen- den, sich zwischen den zwei benachbarten Stegen 18 diesbezüg lich ausbildenden Kreisbogens (Kreisbogenlänge 20) (vgl. ins besondere die FIGen 1 bis 5) .

Die „Breite" 22 des/eines Steges 18 meint dessen Erstreckung 22, anschaulich gesehen eine (Kreisbogen-) Länge 22, in der Um fangsrichtung 24 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6

- hier dann an der axialen Mitte 58 der/einer Kugeltasche 8 sowie an der mittleren radialen Höhe 60 des/eines Steges 18 bzw. der Stege 18 (vgl. insbesondere FIGen 1 bis 5) .

Anschaulich und vereinfacht ausgedrückt, jeweils zwei in der Umfangsrichtung 24 benachbarte Stege 18 der Käfighälfte 4, 6 sind - in der Umfangsrichtung 24 - (nach dem vorgesehenen Ab stand 20) derart (weit) beabstandet bzw. voneinander entfernt (an dem Käfigrücken 14, 16 der jeweiligen Käfighälfte 4, 6 an geordnet) , dass sich zwischen ihnen (bei montiertem Schnappkä fig 2 - vgl. FIGen 6 und 7) zwei Kugeltaschen 8 (zur Aufnahme von zwei Kugeln 10) ausbilden können, nämlich dann bzw. näm lich dadurch, dass - wenn die zwei Käfighälften 4, 6 bei bzw. nach einer Montage des Schnappkäfigs 2 gegeneinander in den Kugelsatz 50 einschnappen (vgl. FIG 7) - ein Steg 18 des einen

Käfigteils 4, 6 (in etwa mittig) zwischen den zwei in der Um fangsrichtung 24 benachbarten Stegen 18 des anderen Käfigteils 4, 6 axial „eintaucht" bzw. zu liegen kommt.

Anders ausgedrückt, die Stege 18 des einen Käfigteils 4, 6 und die Stege 18 des anderen Käfigteils 4, 6 begrenzen, wie die

FIGen 6 und 7 verdeutlichen, - im montierten Zustand des

Schnappkäfigs 2 - wechselseitig bzw. sich jeweils abwechselnd die einzelnen Kugeltaschen 8 bei dem Schnappkäfig 2.

Der Schnappkäfig 2 stellt so die zwei identischen Käfighälften 4, 6 zur Verfügung, dessen beide Käfighälften 4, 6 - bei einer Montage des Schnappkäfigs 2 - gegeneinander in den Kugelsatz 50 des Kugellagers 40 einschnappen können („ (schnapp-) verrie geln/ "Schnappverriegelung"), wobei sich so die - geradzahli gen - Kugeltaschen 8 des Schnappkäfigs 2 - nach der Montage des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälften 4, 6 im Kugellager

40 - ausbilden.

Die FIGen 4 und 5 zeigen zwei mögliche alternative (Unter-) Ausgestaltungsformen bei der ersten Ausführung des Schnappkä figs 2, d. h., bei dem Schnappkäfig 2 mit der zylindrischen Außenfläche 26, 28.

Wie FIG 4 - exemplarisch für die eine Käfighälfte 4,6 der zwei identischen Käfighälften 4, 6 des Schnappkäfigs 2 - zeigt, ist bei dieser ersten (Unter-) Ausgestaltungsform vorgesehen, dass ein Abstand 72 der jeweils zwei in Umfangsrichtung benachbar ten Stege 18 in der Umfangrichtung 24 an einem Außenumfang 32, 34 der Käfighälfte 4, 6 in etwa genauso groß ist wie ein Ab stand 74 der zwei Stege 18 an einem Innenumfang 36, 38 der Kä fighälfte 4, 6, d.h, auch der Abstand 20 in etwa der Summe aus dem zweifachen Kugeldurchmesser 12 der für die Kugeltaschen 8 vorgesehenen Kugeln 10 und einer Breite 22 des bzw. eines sol chen Steges 18 in der Umfangsrichtung 24.

Wie FIG 4 - diese Bemessung - (im Schnitt) verdeutlicht (FIG 4 ist ein (Quer-) Schnitt des Schnappkäfigs 2 parallel zum Radius R 68 des Schnappkäfigs 2 in der axialen Mitte 58 der Kugelta sche 8) erstrecken sich die Wandungen 66 des/eines Stegs 18, die die Kugeltaschen 8 in der Umfangsrichtung 24 begrenzen, in Richtung zu dem Mittelpunkt M 62 des Schnappkäfigs 2 in kon vergierender Weise derart, dass sich deren (gedachte) Verlän gerungen 70 in der radialer Richtung des Schnappkäfigs 2 „vor" dessen Mittelpunkt M 62 kreuzen. Demgegenüber ist bei der zweiten alternativen (Unter-) Ausge staltungsform vorgesehen, wie FIG 5 - ebenfalls wieder exemp larisch für die eine Käfighälfte 4,6 der zwei identischen Kä fighälften 4, 6 des Schnappkäfigs 2 - zeigt, dass der Abstand

72 der jeweils zwei in der Umfangsrichtung 24 benachbarten Stege 18 in der Umfangrichtung 24 an dem Außenumfang 32, 34 der Käfighälfte 4, 6 - in diesem Fall - größer ist als der Ab stand 74 der zwei Stege 18 an dem Innenumfang 36, 38 der Kä fighälfte 4, 6 (ungeachtet und unschädlich des vorgesehenen

Abstands 20 in etwa der Summe aus dem zweifachen Kugeldurch messer 12 der für die Kugeltaschen 8 vorgesehenen Kugeln 10 und der Breite 22 des bzw. eines solchen Steges 18 in der Um fangsrichtung 24 - an der axialen Mitte 58 der/einer Kugelta sche 8 sowie an der mittleren radialen Höhe 60 eines Steges 18 bzw. der Stege 18) .

Wie FIG 5 - diese Bemessung - (ebenfalls im Schnitt) verdeut licht (FIG 5 ist ebenfalls ein (Quer-) Schnitt des Schnappkä figs 2 parallel zum Radius R 68 des Schnappkäfigs 2 in der axialen Mitte 58 der Kugeltasche 8) erstrecken sich die Wan dungen 66 des/eines Stegs 18, die die Kugeltaschen 8 in der Umfangsrichtung 24 begrenzen, in Richtung zu dem Mittelpunkt M 62 des Schnappkäfigs 2 in konvergierender Weise derart, dass sich deren (gedachte) Verlängerungen 70 in der radialer Rich tung des Schnappkäfigs 2 in dessen Mittelpunkt M 62 kreuzen.

Diese unterschiedliche Abstandsbemessung (bei der zweiten al ternativen (Unter-) Ausgestaltungsform) am Innen- 32, 34 bzw. Außenumfang 36, 38 führt - beim montierten Schnappkäfig 2 - insbesondere dann dazu, dass die (beim montierten Schnappkäfig 2) ausgebildeten Kugeltaschen 8 jeweils unterschiedliche Ku geltaschenlängen (in der Umfangsrichtung 24) am Außenumfang 32, 34 bzw. Innenumfang 36, 38 des Schnappkäfigs 2 aufweisen (Kugeltasche 8 mit „Trichterform") . Der Schnappkäfig 2 ist aus einem Hochleistungskunststoff her gestellt, wie beispielsweise Polyetheretherketon (PEEK) , Po lyetherketon (PER), Polyphenylensulfid (PPS), Polyamidimid (PAI) oder Polyimid (PI) .

FIG 8 zeigt das einreihige Radial-Rillenkugellager 40 mit dem die Kugeln 10 in Position haltenden eingebauten Schnappkäfig 2 - zwischen einem inneren Laufring 42 sowie einem äußeren

Laufring 44. Der Schnappkäfig 2 ist als Innenring-geführter Kugellager-Käfig 2 ausgeführt, d. h., der Innenumfang 36, 38 des Schnappkäfigs 2 bzw. die Innenumfänge 36, 38 der beiden Käfighälften 4, 6 gleitet auf einem Außenumfang 76 des inneren

Laufringes 42.

Durch die Tatsache, dass dabei jede Käfighälfte 4, 6 des

Schnappkäfigs 2 separat auf einer Innenringschulter 78 des in neren Laufrings 42 bei dem einreihigen Radial-Rillenkugellager 40 geführt werden kann, können auftretende Schwingungen in vorteilhafter Weise gedämpft werden.

Der äußere Laufring 44 und der innere Laufring 42 des einrei higen Radial-Rillenkugellagers 40 sind aus Chromstahl gefer tigt, wie beispielsweise aus 100Cr6 (Werkstoff-Nr . 1.3505), ein Stahl mit einem Gehalt von ca. 1 % Kohlenstoff und 1,5 % Chrom .

Bei der Montage 100 des einreihigen Radial-Rillenkugellagers 40 werden zunächst die Kugeln 10 aneinander anliegend in den äußeren Laufring 44 eingebracht 102.

Anschließend wird der innere Laufring 42 zunächst aus einer exzentrischen Position in den äußeren Laufring 44 eingefügt und dann in eine in etwa konzentrische Position in dem äußeren Laufring 44 gebracht 104.

Weiter werden dann die Kugeln 10 so verteilt, dass sie zuei nander in der Umfangrichtung 24 in etwa gleiche Abstände haben 106.

Nachfolgend diesem werden die zwei Käfighälften 4, 6 nachei nander von beiden Seiten 46, 48 her zwischen dem inneren und dem äußeren Laufring 42, 44 eingeführt, wobei sie gegeneinan der in den Kugelsatz 50 einschnappen 108.

- Zweiteiliger Kugellager-Käfig bzw. Schnappkäfig 2 mit konischer Außenfläche 26, 30 (FIGen 9 bis 16)

FIGen 9 bis 13 zeigen jeweils eine Käfighälfte 4, 6 des zwei teiligen Kugellager-Käfigs 2 bzw. zweiteiligen Schnappkäfigs 2 (kurz im Folgenden wieder nur Schnappkäfig 2) nach der zweiten Ausführung („konische Außenfläche 26, 30") . Beide Käfighälften 4, 6 des Schnappkäfigs 2 sind (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) iden tisch zueinander ausgebildet (vgl. FIGen 14 und 15) .

Wie die FIGen 9 bis 13 jeweils - exemplarisch - für die eine der beiden (identischen) Käfighälften 4, 6 zeigen, weist

(übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) jede Käfighälfte 4, 6 einen ring förmigen Käfigrücken 14, 16 sowie daran - in einer Umfangs richtung 24 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6 in etwa gleichmäßig verteilt - axial 54 (bzw. in Breitenrichtung 54 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6) auskragend angeordnete Stege 18 auf. Die Stege 18, wie die FIGen 9 bis 11 sowie 14 bis 15 zeigen, welche (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkä fig 2 nach der ersten Ausführung) in ihrer Axial- bzw. Brei tenrichtung 54 einen bikonkaven Verlauf/eine bikonkave Form aufweisen, deren Wölbungen/Krümmungen (nach „innen") jeweils dem Kugelquerschnitt („Kreis/-bogen") der Kugeln 10 angepasst sind, bilden so (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) die Kugeltaschen 8 (mit) aus, indem sie eine Kugeltasche 8 in der Umfangsrichtung 24 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6 begrenzen.

Die Breiten 64 der ausgebildeten Kugeltaschen 8 (in der Axial richtung 54) sind (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) jeweils geringfügig größer als der Kugeldurchmesser 12 der Kugeln 10.

Wie die FIGen 9 bis 15 auch zeigen, weist (abweichend vom Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) das Käfigteil 4, 6 in der Axialrichtung 54 eine konische Außenfläche 26, 30 auf. Diese zweite Ausführung bzw. dieses Käfigdesign kann vorzugs weise in solchen einreihigen Radial-Rillenkugellagern 40 ein gesetzt werden, bei denen sich Kalotten-Nasen Drehzahl-bedingt durch in den einreihigen Radial-Rillenkugellagern 40 auftre tende Fliehkräfte nach außen aufbiegen, wodurch verhindert werden kann, dass die dann nach außen gebogenen Kalotten-Nasen Kontakt zu einer Schulter oder einer Laufbahn eines äußeren Laufrings des einreihigen Radial-Rillenkugellagers 40 aufneh men .

Der Konuswinkel 52 dieser konischen Außenfläche 26, 30 bei dem Käfigteil 4, 6 des Schnappkäfigs 2 beträgt, wie die FIGen 9 bis 15, insbesondere die FIGen 10 und 11, auch verdeutlichen, in diesem Fall ca. 10°. Abweichend von bzw. anders als bei einem bisher üblichen

Schnappkäfig bzw. dortigem, Kugeltaschen ausbildende Stege aufweisenden Käfigteil entspricht auch hier, d. h., bei vor liegendem Schnappkäfig 2 bzw. bei vorliegender Käfighälfte 4,

6 , wie insbesondere die FIGen 9 bis 13 verdeutlichen, (über einstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) - der Abstand 20 - in der Umfangsrichtung 24 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6 - zwischen jeweils zwei der in der Umfangsrichtung 24 benachbarten Stege 18 der Summe aus dem zweifachen Kugeldurchmesser 12 der für die Kugeltaschen 8 vorgesehenen Kugeln 10 und einer Breite 22 des bzw. eines solchen Steges 18 in der Umfangsrichtung 24. Etwaige Toleranzen und/oder ein Kugeltaschenspiel können (bei der Summe) dazukommen bzw. mit berücksichtigt werden

Dadurch, d. h., bei einem solchen Abstand 20 bei/zwischen den Stegen 18 der bzw. bei der Käfighälfte 4, 6, können - in der

Umfangsrichtung 24 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6 - zwischen jeweils den zwei in der Umfangsrichtung 24 be nachbarten Stegen 18 der Käfighälfte 4, 6 (anders als sonst üblich und übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnapp käfig 2 nach der ersten Ausführung) zwei Kugeltaschen 8 ausge bildet und so zwei Kugeln 10 aufgenommen werden.

Dieser „Abstand" 20 zwischen den zwei in der Umfangsrichtung 24 benachbarten Stegen 18 bemisst sich (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausfüh rung) , d. h., kann gemessen werden, wie insbesondere die FIGen 9 bis 13 verdeutlichen, an einer axialen 54, d. h., die Er streckung der/einer Kugeltasche 8 in der Axialrichtung 54 (auch Breitenrichtung 54) des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfig hälfte 4, 6, Mitte 58 der/einer Kugeltasche 8 sowie an einer mittleren radialen 56, d. h., die Erstreckung eines Steges 18 radial 56 hin zu bzw. weg von einem Mittelpunkt M 62 des Schnappkäfigs 2, Höhe 60 eines Steges 18 bzw. der Stege 18 - und ist die Länge 20 des entsprechenden, sich zwischen den zwei benachbarten Stegen 18 diesbezüglich ausbildenden Kreis bogens (Kreisbogenlänge 20) (vgl. insbesondere die FIGen 9 bis 13) .

Die „Breite" 22 des/eines Steges 18 meint (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausfüh rung) dessen Erstreckung 22, anschaulich gesehen eine (Kreis bogen-) Länge 22, in der Umfangsrichtung 24 des Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfighälfte 4, 6 - hier dann an der axialen Mitte 58 der/einer Kugeltasche 8 sowie an der mittleren radialen Höhe 60 des/eines Steges 18 bzw. der Stege 18 (vgl. insbesondere die FIGen 9 bis 13) .

Anschaulich und vereinfacht ausgedrückt, jeweils zwei in der Umfangsrichtung 24 benachbarte Stege 18 der Käfighälfte 4, 6 sind - in der Umfangsrichtung 24 - (nach dem vorgesehenen Ab stand 20) derart (weit) beabstandet bzw. voneinander entfernt (an dem Käfigrücken 14, 16 der jeweiligen Käfighälfte 4, 6 an geordnet) , dass sich zwischen ihnen (bei montiertem Schnappkä fig 2 - vgl. FIGen 14 und 15) zwei Kugeltaschen 8 (zur Auf nahme von zwei Kugeln 10) ausbilden können, nämlich dann bzw. nämlich dadurch, dass - wenn die zwei Käfighälften 4, 6 bei bzw. nach einer Montage des Schnappkäfigs 2 gegeneinander in den Kugelsatz 50 einschnappen (vgl. FIG 15) - ein Steg 18 des einen Käfigteils 4, 6 (in etwa mittig) zwischen den zwei in der Umfangsrichtung 24 benachbarten Stegen 18 des anderen Kä figteils 4, 6 axial „eintaucht" bzw. zu liegen kommt.

Anders ausgedrückt, die Stege 18 des einen Käfigteils 4, 6 und die Stege 18 des anderen Käfigteils 4, 6 begrenzen (überein stimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) , wie die FIGen 14 und 15 verdeutlichen, - im montierten Zustand des Schnappkäfigs 2 - wechselseitig bzw. sich jeweils abwechselnd die einzelnen Kugeltaschen 8 bei dem Schnappkäfig 2.

Der Schnappkäfig 2 stellt so (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) die zwei identischen Käfighälften 4, 6 zur Verfügung, dessen beide Kä fighälften 4, 6 - bei einer Montage des Schnappkäfigs 2 - ge geneinander in den Kugelsatz 50 des Kugellagers 40 einschnap- pen können („( schnapp-) verriegeln/ "Schnappverriegelung"), wo bei sich so die - geradzahligen - Kugeltaschen 8 des Schnapp käfigs 2 - nach der Montage des Schnappkäfigs 2 bzw. der Kä fighälften 4, 6 im Kugellager 40 - ausbilden.

Die FIGen 12 und 13 zeigen (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) zwei mög liche alternative (Unter-) Ausgestaltungsformen bei der zwei ten Ausführung des Schnappkäfigs 2, d. h., bei dem Schnappkä fig 2 mit der konischen Außenfläche 26, 30.

Wie FIG 12 - exemplarisch für die eine Käfighälfte 4,6 der zwei identischen Käfighälften 4, 6 des Schnappkäfigs 2 - zeigt, ist (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim

Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) bei dieser ersten (Unter-) Ausgestaltungsform vorgesehen, dass ein Abstand 72 der jeweils zwei in Umfangsrichtung benachbarten Stege 18 in der Umfangrichtung 24 an einem Außenumfang 32, 34 der Käfighälfte 4, 6 in etwa genauso groß ist wie ein Abstand 74 der zwei

Stege 18 an einem Innenumfang 36, 38 der Käfighälfte 4, 6, d.h, auch der Abstand 20 in etwa der Summe aus dem zweifachen Kugeldurchmesser 12 der für die Kugeltaschen 8 vorgesehenen Kugeln 10 und einer Breite 22 des bzw. eines solchen Steges 18 in der Umfangsrichtung 24. Wie FIG 12 - diese Bemessung - (im Schnitt) verdeutlicht (FIG 12 ist ein (Quer-) Schnitt des Schnappkäfigs 2 parallel zum Ra dius R 68 des Schnappkäfigs 2 in der axialen Mitte 58 der Ku geltasche 8) erstrecken sich die Wandungen 66 des/eines Stegs 18, die die Kugeltaschen 8 in der Umfangsrichtung 24 begren zen, in Richtung zu dem Mittelpunkt M 62 des Schnappkäfigs 2 in konvergierender Weise derart, dass sich deren (gedachte) Verlängerungen 70 in der radialer Richtung des Schnappkäfigs 2 „vor" dessen Mittelpunkt M 62 kreuzen.

Demgegenüber ist bei der zweiten alternativen (Unter-) Ausge staltungsform vorgesehen, wie FIG 13 - ebenfalls wieder exemp larisch für die eine Käfighälfte 4,6 der zwei identischen Kä fighälften 4, 6 des Schnappkäfigs 2 - zeigt, dass (überein stimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) der Abstand 72 der jeweils zwei in der Um fangsrichtung 24 benachbarten Stege 18 in der Umfangrichtung 24 an dem Außenumfang 32, 34 der Käfighälfte 4, 6 - in diesem

Fall - größer ist als der Abstand 74 der zwei Stege 18 an dem Innenumfang 36, 38 der Käfighälfte 4, 6 (ungeachtet und un schädlich des vorgesehenen Abstands 20 in etwa der Summe aus dem zweifachen Kugeldurchmesser 12 der für die Kugeltaschen 8 vorgesehenen Kugeln 10 und der Breite 22 des bzw. eines sol chen Steges 18 in der Umfangsrichtung 24 - an der axialen Mitte 58 der/einer Kugeltasche 8 sowie an der mittleren radia len Höhe 60 eines Steges 18 bzw. der Stege 18) .

Wie FIG 13 - diese Bemessung - (ebenfalls im Schnitt) verdeut licht (FIG 13 ist ebenfalls ein (Quer-) Schnitt des Schnappkä figs 2 parallel zum Radius R 68 des Schnappkäfigs 2 in der axialen Mitte 58 der Kugeltasche 8) erstrecken sich die Wan dungen 66 des/eines Stegs 18, die die Kugeltaschen 8 in der Umfangsrichtung 24 begrenzen, in Richtung zu dem Mittelpunkt M 62 des Schnappkäfigs 2 in konvergierender Weise derart, dass sich deren (gedachte) Verlängerungen 70 in der radialer Rich tung des Schnappkäfigs 2 in dessen Mittelpunkt M 62 kreuzen.

Diese unterschiedliche Abstandsbemessung (bei der zweiten al ternativen (Unter-) Ausgestaltungsform) am Außen- 32, 34 bzw. Innenumfang 36, 38 führt - beim montierten Schnappkäfig 2 - insbesondere dann dazu, dass (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) die (beim montierten Schnappkäfig 2) ausgebildeten Kugeltaschen 8 je weils unterschiedliche Kugeltaschenlängen (in der Umfangsrich tung 24) am Außenumfang 32, 34 bzw. Innenumfang 36, 38 des Schnappkäfigs 2 aufweisen (Kugeltasche 8 mit „Trichterform") .

Der Schnappkäfig 2 ist (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) aus einem Hochleistungskunststoff hergestellt, wie beispielsweise Po lyetheretherketon (PEEK) , Polyetherketon (PEK) , Polyphenylen- sulfid (PPS), Polyamidimid (PAI) oder Polyimid (PI) .

FIG 16 zeigt (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim

Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) das einreihige Ra dial-Rillenkugellager 40 mit dem die Kugeln 10 in Position haltenden eingebauten Schnappkäfig 2 - zwischen einem inneren Laufring 42 sowie einem äußeren Laufring 44. Der Schnappkäfig 2 ist (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) als Innenring-geführter Kugella ger-Käfig 2 ausgeführt, d. h., der Innenumfang 36, 38 des Schnappkäfigs 2 bzw. die Innenumfänge 36, 38 der beiden Käfig hälften 4, 6 gleitet auf einem Außenumfang 76 des inneren

Laufringes 42.

Durch die Tatsache, dass dabei (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausführung) jede Käfighälfte 4, 6 des Schnappkäfigs 2 separat auf einer Innen ringschulter 78 des inneren Laufrings 42 bei dem einreihigen Radial-Rillenkugellager 40 geführt werden kann, können auftre tende Schwingungen in vorteilhafter Weise gedämpft werden.

Der äußere Laufring 44 und der innere Laufring 42 des einrei higen Radial-Rillenkugellagers 40 sind (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnappkäfig 2 nach der ersten Ausfüh rung) aus Chromstahl gefertigt, wie beispielsweise aus 100Cr6 (Werkstoff-Nr . 1.3505), ein Stahl mit einem Gehalt von ca. 1 % Kohlenstoff und 1,5 % Chrom.

Bei der Montage 100 des einreihigen Radial-Rillenkugellagers 40 werden (übereinstimmend mit dem bzw. wie auch beim Schnapp käfig 2 nach der ersten Ausführung) zunächst die Kugeln 10 an einander anliegend in den äußeren Laufring 44 eingebracht 102.

Anschließend wird der innere Laufring 42 zunächst aus einer exzentrischen Position in den äußeren Laufring 44 eingefügt und dann in eine in etwa konzentrische Position in dem äußeren Laufring 44 gebracht 104.

Weiter werden dann die Kugeln 10 so verteilt, dass sie zuei nander in der Umfangrichtung 24 in etwa gleiche Abstände haben 106.

Nachfolgend diesem werden die zwei Käfighälften 4, 6 nachei nander von beiden Seiten 46, 48 her zwischen dem inneren und dem äußeren Laufring 42, 44 eingeführt, wobei sie gegeneinan der in den Kugelsatz 50 einschnappen 108.

Obwohl die Erfindung im Detail durch das bzw. die bevorzugten Ausführungsbeispiele näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hie raus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen .

Bezugs zeichenliste

2 (zweiteiliger) Kugellager-Käfig, (zweiteiliger) Schnappkä fig

4 (erstes) Käfigteil, (erste) Käfighälfte

6 (zweites) Käfigteil, (zweite) Käfighälfte

8 Kugeltasche

10 Kugel

12 Kugeldurchmesser

14 ringförmiger Körper/Käfigrücken des/der ersten Kä- figteils/-hälfte 4

16 ringförmiger Körper/Käfigrücken des/der zweiten Kä- figteils/-hälfte 6

18 Steg

20 Abstand, Kreisbogenlänge (zwischen zwei benachbarten Ste gen 18 einer Käfighälfte/-teils 4, 6)

22 Breite eines Steges 18, Erstreckung eines Steges 18 ent lang eines Kreisbogens (Kreisbogenlänge) in Umfangsrich tung 24

24 Umfangsrichtung des (zweiteiligen) Kugellager-Käfigs 2

bzw. des (zweiteiligen) Schnappkäfigs 2 bzw. der Käfig hälfte 4, 6 bzw. des Kugellagers 40

26 Außenfläche

28 zylindrische Außenfläche

30 konische Außenfläche

32 Außenumfang des/der ersten Käfigteils/-hälfte 4 bzw. des

(zweiteiligen) Kugellager-Käfigs 2 bzw. des (zweiteiligen) Schnappkäfigs 2 bzw. des Kugellagers 40

34 Außenumfang des/der zweiten Käfigteils/-hälfte 6 bzw. des (zweiteiligen) Kugellager-Käfigs 2 bzw. des (zweiteiligen) Schnappkäfigs 2 bzw. des Kugellagers 40

36 Innenumfang des/der ersten Käfigteils/-hälfte 4 bzw. des

(zweiteiligen) Kugellager-Käfigs 2 bzw. des (zweiteiligen) Schnappkäfigs 2 bzw. des Kugellagers 40 38 Innenumfang des/der zweiten Käfigteils/-hälfte 6 bzw. des (zweiteiligen) Kugellager-Käfigs 2 bzw. des (zweiteiligen) Schnappkäfigs 2 bzw. des Kugellagers 40

40 Kugellager, (einreihiges) Radial-Rillenkugellager

42 innerer Laufring

44 äußerer Laufring

46 erste Seite des Kugellagers 40

48 zweite Seite des Kugellagers 40

50 Kugelsatz

52 Konuswinkel

54 Axialrichtung, Breitenrichtung

56 Radialrichtung

58 axiale Mitte einer Kugeltasche 8

60 mittlere radiale Höhe eines Steges 18

62 Mittelpunkt M des (zweiteiligen) Kugellager-Käfigs bzw. des (zweiteiligen) Schnappkäfigs 2 bzw. des Kugellagers 40 64 Breite einer Kugeltasche 8 (in Axial-/Breitenrichtung 54) 66 Wandung einer Kugeltasche 8

68 Radius R

70 Verlängerung

72 Abstand, Kreisbogenlänge (zwischen zwei benachbarten Ste gen 18 einer Käfighälfte/-teils 4, 6 an dessen Außenum fang)

74 Abstand, Kreisbogenlänge (zwischen zwei benachbarten Ste gen 18 einer Käfighälfte/-teils 4, 6 an dessen Innenum fang)

76 Außenumfang des inneren Laufrings 42

78 Innenringschulter des inneren Laufrings 42

100 Verfahren zur Montage des Kugellagers 40

102 Einbringen der Kugeln 10

104 Einbringen und Zentrieren des inneren Laufrings 42

106 Verteilen der Kugeln 10 Nacheinander-Einführen der zwei Käfigteile/-hälften 4, 6 und Einschnappen in den Kugelsatz 50