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Patent Searching and Data


Title:
BALL-BEARING-SUPPORTED ATTACHMENT POINT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/154739
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an attachment point (1), comprising a connecting element (3). Said connecting element comprises a section (5) for connecting an attachment means, a receptacle (9) for a fastening means (11), and at least one rolling-element bearing pair (23) between the receptacle (9) and the connecting element (3). The connecting element (3) can be rotated in relation to the receptacle (9). The rolling-element bearings (25, 27) of the rolling-element bearing pair each have at least one rolling element (29). According to the invention, in order to provide an attachment point that has low wear, is easy to rotate even during the lifting of heavy loads, and is easy to install, the rolling-element bearings (25, 27) of the rolling-element bearing pair (23) have an outer ring (39, 41) attached to the connecting element (3).

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Inventors:
HAAS, Simon (Hintere Gasse 11, Horn, 73571, DE)
Application Number:
EP2014/056041
Publication Date:
October 02, 2014
Filing Date:
March 26, 2014
Export Citation:
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Assignee:
RUD KETTEN RIEGER & DIETZ GMBH U. CO. KG (Friedensinsel, Aalen, 73432, DE)
International Classes:
F16G15/08; B66C1/66; F16C11/06
Foreign References:
US2651533A1953-09-08
US5484220A1996-01-16
DE10164598B42006-12-14
FR543931A1922-09-12
TW200301219A2003-07-01
EP0004830A11979-10-17
DE10062971C12002-08-22
DE10013845C22003-04-24
EP1456560B12005-10-05
DE10164598B42006-12-14
Attorney, Agent or Firm:
ERK, Patrick (Grünecker, Kinkeldey Stockmair & Schwanhäusse, Leopoldstrasse 4 Munich, 80802, DE)
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Claims:
Ansprüche

Anschlagpunkt (1 ), mit einem Verbindungselement (3), das einen Abschnitt (5) zum Anschließen eines Anschlagmittels, eine Aufnahme (9) für ein Befestigungsmittel (1 1 ) und wenigstens ein Wälzlagerpaar (23) zwischen der Aufnahme (9) und dem Verbindungselement (3) aufweist, wobei das Verbindungselement (3) relativ zur Aufnahme (9) drehbar ist und wobei die Wälzlager (25,27) des Wälzlagerpaares jeweils wenigstens einen Wälzkörper (29) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzlager (25, 27) des Wälzlagerpaares (23) jeweils einen am Verbindungselement (3) angebrachten Außenring (39, 41 ) aufweisen.

Anschlagpunkt (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzlager (25, 27) jeweils wenigstens einen kugelförmigen Wälzkörper (29) aufweisen, der vom Außenring (39, 41 ) um mehr als 90 ° umschlossen ist.

Anschlagpunkt (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine radiale Breite (55) des Au ßenrings (39,41 ) wenigstens eines Wälzlagers (25,27) der radialen Abmessung (57) eines am Außenring (39, 41 ) angelegten Wälzkörpers (29) entspricht.

Anschlagpunkt (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Au ßenring (39, 41 ) wenigstens eines Wälzlagers (25, 27) eine Hinterschnei- dung (34, 36) aufweist, in der wenigstens ein Wälzkörper (29) des Wälzlagers (25, 27) formschlüssig gehalten ist.

Anschlagpunkt (1 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Hinterschneidung (34, 36) eine Laufbahn (35,37) für wenigstens einen Wälzkörper (29) ausbildet.

Anschlagpunkt (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (9) wenigstens eine Buchse (13, 15) aufweist, die einen Innenring (31 , 33) für wenigstens ein Wälzlager (25, 27) des Wälzlagerpaares (23) ausbildet, wobei der Innenring (31 , 33) wenigstens einen kugelförmigen Wälzkörper (29) des Wälzlagers (25, 27) um mehr als 90° umschließt.

Anschlagpunkt (1 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenring (31 , 33) wenigstens eines Wälzlagers (25, 27) eine Hinterschneidung (42, 44) auf- weist, in der wenigstens ein Wälzkörper (29) des Wälzlagers (25, 27) formschlüssig gehalten ist.

8. Anschlagpunkt (1 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Hinterschneidung (42, 44) eine Laufbahn (43, 45) für wenigstens einen Wälzkör- per (29) ausbildet.

9. Anschlagpunkt (1 ) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (9) zwei über eine Pressverbindung (17) axial verbundene Buchsen (13, 15) aufweist, die jeweils einen Innenring (31 , 33) aufweisen.

10. Anschlagpunkt (1 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Buchse (13, 15) ein Außenring (39, 41 ) über wenigstens einen Wälzkörper (29) unverlierbar gehalten ist.

1 1 . Anschlagpunkt (1 ) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (9) eine Buchse (13, 15) mit einem Innengewinde (71 ) und mit einem unter Formschluss drehbar antreibbaren, von au ßen zugänglichen Antriebsmittel aufweist. 12. Anschlagpunkt (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Aufnahme (9) und Verbindungselement (3) ein Bremselement (65) angeordnet ist, welches Aufnahme (9) und Verbindungselement (3) reibschlüssig verbindet.

13. Anschlagpunkt (1 ) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Brems- element (65) ein Dichtelement (63) des Wälzlagers (25, 27) bildet.

14. Anschlagpunkt (1 ) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremselement (65) im Bereich der Pressverbindung (17) zwischen Aufnahme (9) und Verbindungselement (3) angeordnet ist.

15. Anschlagpunkt (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wälzlager (25, 27) des Wälzlagerpaares (23) vollkugelig ist.

Description:
Kugelgelagerter Anschlagpunkt

Die Erfindung betrifft einen Anschlagpunkt, mit einem Verbindungselement, das einen Abschnitt zum Anschließen eines Anschlagmittels, eine Aufnahme für ein Befestigungsmittel und wenigstens ein Wälzlagerpaar zwischen der Aufnahme und dem Verbindungselement aufweist, wobei das Verbindungselement relativ zur Aufnahme drehbar ist und wobei die Wälzlager des Wälzlagerpaars jeweils wenigstens einen Wälzkörper aufweisen.

Anschlagpunkte mit drehbaren Verbindungselementen sind bekannt und finden vorwiegend in der Hebetechnik Anwendung.

Ein Anschlagpunkt mit einem relativ zur Aufnahme drehbaren Verbindungselement für ein Befestigungsmittel ist aus der DE 100 13 845 C2 bekannt. Diese deutsche Patentschrift der Anmelderin beschreibt einen Anschlagpunkt mit einem Gleitlager. Das Gleitlager ist aus zwei in das Verbindungselement eingesetzten Buchsen gebildet. Dieser Anschlagpunkt bietet eine gute Tragfähigkeit, allerdings ist die Drehbarkeit, besonders bei schweren Lasten, eingeschränkt.

Die europäische Patentschrift der Anmelderin EP 1 456 560 B1 beschreibt einen als Ringschraube ausgestalteten Anschlagpunkt, dessen Drehbarkeit durch ein Paar von Wälzlagern verbessert ist. Der Anschlagpunkt bietet eine gute Drehbarkeit auch bei dem Heben von großen Lasten. Nachteilig ist es aber, dass die Anschlussöse zum Anschließen eines Anschlagmittels starr mit einem Sockel der Anschlagöse verbunden ist und sich daher nicht aus einer Achse des Befestigungsmittels herauskippen lässt. Ebenso von Nachteil ist es, dass dieser Anschlagpunkt beim Heben schwerer Lasten einen starken Verschleiß aufweist.

Ein Anschlagpunkt mit den eingangs genannten Merkmalen ist außerdem aus der DE 101 64 598 B4 bekannt. Diese Patentschrift der Anmelderin beinhaltet einen Anschlagpunkt, bei dem sich ein Wälzlagerpaar zwischen dem Verbindungselement und dem Befestigungsmittel befindet. Der Anschlagpunkt bietet eine gute Beweglichkeit und ausreichende Tragfähigkeit zum Heben von Lasten. Die bekannten Anschlagpunkte weisen allerdings einen hohen Verschlei ß auf und besitzen dabei nur eine ungenügende Lebensdauer. Ebenso sind zur Montage der bekannten Anschlagpunkte viele Arbeitsschritte und Werkzeuge nötig, was die Montage unnötig verkompliziert und verteuert.

Es ist also die Aufgabe der Erfindung, einen Anschlagpunkt der oben genannten Art bereitzustellen, der eine lange Lebensdauer bei hoher Beweglichkeit und hoher Tragfestigkeit aufweist und dabei schnell und einfach zu montieren ist. Diese Aufgabe wird für den eingangs genannten Anschlagpunkt dadurch gelöst, dass die Wälzlager des Wälzlagerpaares einen am Verbindungselement angebrachten Außenring aufweisen.

Die erfindungsgemäße Lösung bietet den Vorteil, dass die Materialien für den Au ßenring und das Verbindungselement unterschiedlich gewählt und bearbeitet werden können. Daher können sie jeweils für die voneinander verschiedenen Anforderungen als Teil eines Lagers und als Verbindungselement zum Anschließen eines Anschlagmittels optimiert werden.

Die Verwendung von jeweils für den Einsatzzweck der Einzelteile angepassten Materials verringert den Verschlei ß und steigert die Lebensdauer im Vergleich zu Anschlagpunkten aus dem Stand der Technik deutlich.

Die erfindungsgemäße Lösung kann durch verschiedene, jeweils für sich vorteilhafte, beliebig miteinander kombinierbare Ausgestaltungen weiter verbessert werden. Auf diese Ausgestaltungsformen und die mit ihnen verbundenen Vorteile ist im Folgenden eingegangen.

So können die Wälzlager gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung jeweils wenigstens einen kugelförmigen Wälzkörper aufweisen, der vom Außenring um mehr als 90 ° umschlossen ist. Die weite Umschließung des wenigstens einen Wälzkörpers erlaubt eine hohe Lastaufnahme der Wälzlager, sowohl in axialer als auch in radialer Richtung.

Um einen besonders kompakten Au ßenring zu erhalten, ist es von Vorteil, wenn eine radiale Breite des Außenrings wenigstens eines Wälzlagers der radialen Abmessung eines am Außenring angelegten Wälzkörpers entspricht.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann der Au ßenring wenigstens eines Wälzlagers eine Hinterschneidung aufweisen, in der wenigstens ein Wälzkörper des Wälzlagers formschlüssig gehalten ist. Durch den Hinterschnitt ist eine besonders weite Umschließung der Wälzkörper möglich. Außerdem erleichtert der Hinterschnitt die Montage des erfindungsgemäßen Anschlagpunktes, da die Wälzkörper nicht durch gesonderte Werkzeuge oder Teile bei der Montage gehalten werden müssen.

Um den Aufbau möglichst einfach zu gestalten, kann die wenigstens eine Hinterschneidung eine Laufbahn für wenigstens einen Wälzkörper bilden. Die Aufnahme kann gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wenigstens eine Buchse aufweisen, die einen Innenring für wenigstens ein Wälzlager des Wälzlagerpaares ausbildet, wobei der Innenring wenigstens einen kugelförmigen Wälzkörper des Wälzlagers um mehr als 90° umschließt. Die Innenringe bilden dann vorteilhafte Gegenstücke für die Außenringe und ermöglichen wie die Außenringe eine hohe Umschließung der Wälzkörper, wodurch sie sowohl axiale als auch radiale Belastungen aufnehmen können.

Eine besonders einfache Montage eines erfindungsgemäßen Anschlagpunktes und eine vorteilhafte Umschließung der Wälzkörper kann dadurch erreicht werden, dass der Innenring wenigstens eines Wälzlagers eine Hinterschneidung aufweist, in der wenigstens ein Wälzkörper des Wälzlagers formschlüssig gehalten ist.

Eine besonders einfache und kompakte Bauform eines Innenrings kann dadurch erreicht werden, dass die wenigstens eine Hinterschneidung eine Laufbahn für wenigstens einen Wälzkörper ausbildet.

Eine besonders einfache und schnelle Montage sowie einen sicheren Sitz der Aufnahme in dem Verbindungselement kann dadurch erreicht werden, dass die Aufnahme zwei über eine Pressverbindung axial verbundene Buchsen aufweist, die jeweils einen Innenring aufweisen.

Die Montage eines Anschlagpunktes kann dadurch vereinfacht werden, dass an wenigstens einer Buchse ein Au ßenring über wenigstens einen Wälzkörper unverlierbar gehalten ist.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann die Aufnahme eine Buchse mit einem Innengewinde und einem unter Formschluss drehbar antreibbaren von außen zugänglichen Antriebsmittel aufweisen. Eine solche Ausgestaltung erlaubt es, die Aufnahme direkt auf einem Befestigungsmittel aufzuschrauben. Das Antriebsmittel kann dabei unter anderem eine Aufnahme für ein Mehrkantwerkzeug sein. So kann das Antriebsmittel zum Beispiel durch einen Sechskant gebildet sein, der durch einen passenden Schraubenschlüssel antreibbar ist.

Eine unerwünschte Drehung des Anschlagpunktes zum Beispiel durch Schwerkraft oder durch Vibrationen kann dadurch verhindert werden, dass zwischen Aufnahme und Verbindungselement ein Bremselement angeordnet ist, welches Aufnahme und Verbindungselement reibschlüssig verbindet. Ein besonders einfacher Aufbau eines Anschlagpunktes kann dadurch erreicht werden, dass das Bremselement ein Dichtelement des Wälzlagers bildet.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Bremswirkung des Bremselements dadurch verbessert werden, dass das Bremselement im Bereich der Pressverbindung zwischen Aufnahme und Verbindungselement angeordnet ist.

Eine besonders hohe Tragfähigkeit und vorteilhafte Lastverteilung kann dadurch erreicht werden, dass wenigstens ein Wälzlager des Wälzlagerpaares vollkugelig ist.

Die Au ßenringe können, in Richtung der Längsachse des Befestigungselements gesehen, zwischen den Innenringen liegen. Dadurch ergibt sich eine besonders kompakte und stabile Bauweise eines Anschlagpunktes.

Eine kompakte Ausgestaltungsform der Aufnahme kann dadurch erreicht werden, dass die Außenringe mit den Innenringen fluchten.

Um besonders hohe Traglasten aufnehmen zu können, können die Wälzlager ohne einen Käfig für die Wälzkörper ausgestaltet sein.

Um die Flexibilität des Anschlagpunktes zu verbessern, kann der Abschnitt ein unverlierbar verbundenes und schwenkbar gelagertes Anschlusselement zum Anschließen eines Anschlagmittels aufweisen. Das Anschlusselement kann insbesondere die Form eines Bügels aufweisen. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kann das Anschlusselement um eine Schwenkachse schwenkbar sein, die senkrecht zu einer Längsachse des Befestigungsmittels verläuft.

Um einen Anschlagpunkt bereitzustellen, der für unterschiedliche Anschlagmittel anpassbar ist, kann das Anschlusselement über eine lösbare Verbindung am Verbindungselement angeschlossen sein. Die lösbare Verbindung kann insbesondere als Schraubverbindung ausgestaltet sein.

Die Aufnahme für das Befestigungsmittel kann insbesondere durch einen Aufnahmeraum gebildet sein. Ferner kann die Aufnahme aus einem im Wesentlichen zylindrischen Element gebildet sein. Das Befestigungsmittel kann durch die Aufnahme geführt sein und diese durchsetzen. Im Folgenden ist die Erfindung beispielhaft anhand verschiedener Ausführungsformen mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Die bei den Ausführungsformen beispielhaft dargestellten Merkmalskombinationen können nach Maßgabe der obigen Ausführungen entsprechend der für einen bestimmten Anwendungsfall notwendigen Eigenschaften des erfindungsgemäßen Anschlagpunktes durch weitere Merkmale ergänzt werden. Auch können, ebenfalls nach Maßgabe der obigen Ausführungen, einzelne Merkmale bei den beschriebenen Ausführungsformen weggelassen werden, wenn es auf die Wirkung dieses Merkmals in einem konkreten Anwendungsfall nicht ankommt.

In den Zeichnungen werden für Elemente gleicher Funktion und/oder gleichen Aufbaus stets dieselben Bezugszeichen verwendet.

Es zeigen:

Fig. 1 einen Schnitt durch eine vorteilhafte Ausführungsform;

Fig. 2a einen Schnitt durch eine Ausführungsform, die eine Buchse mit einem Antriebsmittel aufweist;

Fig. 2b eine Aufsicht auf die in Fig. 2a gezeigte Ausführungsform;

Fig. 3 einen Schnitt durch eine Ausführungsform mit zentrisch gelagertem Anschlusselement;

Fig. 4 einen Schnitt durch eine Ausführungsform mit einem Bremselement im Bereich der

Pressverbindung;

Fig. 5 einen Schnitt durch eine Ausführungsform ohne Bremselement; und

Fig. 6 einen Schnitt durch eine Ausführungsform mit Innen- und Au ßenringen ohne Hinter- schneidungen.

Fig. 1 zeigt eine erste vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Anschlagpunkts 1 . Der Anschlagpunkt 1 weist ein Verbindungselement 3 auf. Das Verbindungselement 3 besitzt einen Abschnitt 5 zum Anschluss an ein Anschlagmittel. Der Abschnitt 5 weist ein unverlierbar verbundenes und schwenkbar gelagertes Anschlusselement 7 auf. Das Anschlusselement 7 dient zum Anschließen eines Anschlagmittels und kann bügeiförmig ausgestaltet sein.

Das Anschlusselement 7 ist exzentrisch am Anschlagpunkt 1 angebracht. Eine zentrische Aufhängung eines Anschlusselements 7 ist in Fig. 3 gezeigt. Das Anschlusselement 7 ist um die Schwenkachse 6 schwenkbar, die senkrecht zu einer Längsachse 30 des Befestigungsmittels 1 1 verläuft.

Das Anschlusselement 7 kann durch ein entlang der Schwenkachse 6 verlaufendes Befestigungsorgan 8, z. B. einen Bolzen, welches durch eine Halteöffnung 10 im Verbindungselement 3 geführt ist, gehalten sein. Das Befestigungsorgan 8 kann durch eine Schraubverbindung am Verbindungselement gesichert sein.

Das Verbindungselement 3 ist von der Aufnahme 9 für das Befestigungsmittel 1 1 durchsetzt. Die Aufnahme 9 weist die Buchsen 13 und 15 auf. Die Buchsen 13 und 15 sind über eine Pressverbindung 17 miteinander verbunden. Im Inneren der Aufnahme 9 kann sich eine Nut 19 befinden. Das Befestigungsmittel 1 1 kann einen Federring 21 aufweisen, welcher beim Einsetzen des Befestigungsmittels 1 1 in die Aufnahme 9 in der Nut 19 einrastet und das Befestigungsmittel 1 1 unverlierbar in der Aufnahme 9 hält.

Das Verbindungselement 3 ist um die Längsachse 30 des Befestigungsmittels 1 1 relativ zur Aufnahme 9 drehbar.

Zwischen der Aufnahme 9 und dem Verbindungselement 3 befindet sich ein Wälzlagerpaar 23. Das Wälzlagerpaar 23 besteht aus den Wälzlagern 25 und 27. Die Wälzlager 25 und 27 des Ausführungsbeispiels weisen kugelförmige Wälzkörper 29 auf. Der erfindungsgemäße Anschlagpunkt 1 ist nicht auf die Verwendung von kugelförmigen Wälzkörpern beschränkt. Es ist ebenso eine Verwendung von Wälzkörpern mit anderen Formen, so wie Zylindern, Nadeln oder Kegeln möglich.

Die Wälzlager 25 und 27 sind kreisförmig ausgestaltet, wobei die durch die Wälzlager 25 und 27 gebildeten Kreisebenen senkrecht zur Längsachse 30 des Befestigungsmittels 1 1 angeordnet sind.

Die Buchsen 13 und 15 der Aufnahme 9 bilden Innenringe 31 und 33 für die Wälzlager 25 und 27 des Wälzlagerpaares 23. Die Innenringe 31 und 33 umschließen die kugelförmigen Wälzkörper 29 der Wälzlager 25 und 27 jeweils um mehr als 90°. Zur formschlüssigen Halterung der kugelförmigen Wälzkörper 29 weisen die Innenringe 31 und 33 Hinterschneidungen 42 und 44 auf.

Die Wälzlager 25 und 27 des Wälzlagerpaares 23 weisen die Au ßenringe 39 und 41 auf. Die Außenringe 39 und 41 sind am Verbindungselement 3 angebracht. Die Außenringe 39 und 41 umschließen die kugelförmigen Wälzkörper 29 jeweils um mehr als 90°. Die Außenringe 39 und 41 weisen jeweils eine Hinterschneidung 34 und 36 auf, in der die Wälzkörper 29 formschlüssig gehalten sind. Das Verbindungselement 3 besitzt Flachsenkungen 47 und 49 zur Aufnahme der Außenringe 39 und 41 .

Die Hinterschneidungen 42 und 44 der Innenringe 31 und 33 sowie die Hinterschneidungen 34, 36 der Außenringe 39 und 41 bilden Laufbahnen 35, 37, 43 und 45 für die Wälzkörper 29.

Die Außenringe 39 und 41 schließen bevorzugt bündig mit der Oberseite 51 und der Unterseite 53 des Verbindungselements 3 ab. Die kugelförmigen Wälzkörper 29 sind so in die Außenringe 39 und 41 eingebettet, dass sie jeweils zu einem geringen Teil, welcher insbesondere nicht mehr als ein Drittel des Durchmessers der Wälzkörper 29 betragen sollte, über die Oberseite 51 und Unterseite 53 des Verbindungselements 3 hinausragen. Alternativ dazu können die Außenringe 39 und 41 so ausgestaltet sein, dass die kugelförmigen Wälzkörper 29 vollständig innerhalb des Verbindungselements 3 aufgenommen sind.

Die Außenringe 39 und 41 sind so dimensioniert, dass eine radiale Breite 55 der Au ßenringe 39 und 41 der radialen Abmessung 57 eines auf einem Au ßenring 39 und 41 aufgelegten kugelförmigen Wälzkörpers 29 entspricht.

Die Buchsen 13 und 15 bilden Ringflansche 59 und 61 , zwischen denen das Wälzlagerpaar 23 und das Verbindungselement 3 sicher gehalten sind. Die Au ßenringe 39 und 41 sind zwischen den Ringflanschen 59 und 61 angeordnet. Die Außendurchmesser der Ringflansche 59 und 61 können den Außendurchmessern der Außenringe 39 und 41 entsprechen.

Zwischen den Buchsen 13 und 15 und den Außenringen 39 und 41 können Dichtelemente 63 zur Abdichtung der Wälzlager 25 und 27 angebracht sein. Die Dichtelemente 63 können Bremselemente 65 zur Verhinderung der Rotation der Aufnahme 9 durch Erschütterungen oder Schwerkrafteinflüsse ausbilden. Alternativ dazu können Bremselemente 65 an anderen Positionen zwischen der Aufnahme 9 und dem Verbindungselement 3 vorhanden sein.

Das Befestigungsmittel 1 1 weist ein Gewinde 67 und einen Schraubenkopf 69 auf, um den Anschlagpunkt 1 an einem zu hebenden Gut zu befestigen. Alternativ dazu können auch andere ausreichend tragfähige Befestigungsmittel verwendet werden. Das Befestigungsmittel 1 1 dient neben der Befestigung des Anschlagpunkts 1 an einem zu hebenden Gut zum Zusammenhalt der beiden miteinander verpressten Buchsen 13 und 15.

Die Wälzlager 25 und 27 sind vollkugelig ausgestaltet und weisen keine Käfige auf. Dadurch kann eine besonders hohe Traglast aufgenommen werden. Fig. 2a zeigt einen Schnitt durch eine weitere vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Anschlagspunktes 1 , bei dem die obere Buchse 13 ein Innengewinde 71 aufweist. Diese Ausführungsform kann direkt auf ein mit einem passenden Gewinde versehenes Befestigungselement wie zum Beispiel einen Gewindebolzen 73 aufgeschraubt werden.

Zur vereinfachten Montage kann der Innenring 31 der Buchse 13 als Antriebsmittel 74, zum Beispiel als Mehrkantkopf für ein entsprechendes Werkzeug wie einem Schraubenschlüssel ausgestaltet sein. So kann die Buchse 13 auf den Gewindebolzen 73 geschraubt werden, wodurch der Anschlagpunkt 1 am zu hebenden Gut befestigt wird.

Fig. 2b zeigt den in Fig. 2a dargestellten Anschlagpunkt 1 in der Aufsicht.

Die Buchse 13 weist das Antriebsmittel 74 auf. Das Antriebsmittel 74 ist in Form einer Sechskantschraube ausgestaltet, so dass es mit einem passenden Schraubenschlüssel oder anderem Werkzeug zu einer Drehung um die Längsachse 30 angetrieben werden kann. Die Buchse 13 besitzt das Innengewinde 71 zum Anschrauben auf ein Befestigungselement wie einen Gewindebolzen 73.

Das Verbindungselement 3 besitzt in diesem Ausführungsbeispiel einen exzentrisch angeordneten Bereich 5 zur Aufnahme des Anschlusselements 7. Im Bereich 5 weist das Verbindungselement 3 die durchgängige Halteöffnung 10 auf, durch die ein Befestigungsorgan 8 geführt ist. Das Befestigungsorgan 8 durchdringt das Anschlusselement 7, wodurch das Anschlusselement 7 unverlierbar und um die Schwenkachse 6 schwenkbar gehalten ist.

Fig. 3 zeigt eine Schnittdarstellung einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform. Das Anschlusselement 7 ist zentrisch am Anschlagpunkt 1 gelagert. Beim Heben einer Last werden die Wälzlager 25 und 27 hauptsächlich in axialer Richtung belastet.

Das Verbindungselement 3 umschließt die Aufnahme 9 dabei ringförmig.

Das Anschlusselement 7 greift mit Halteorganen 75 in entsprechend ausgestaltete Aufnahmeöffnungen 77 des Verbindungselements 3 und ist darin unverlierbar und schwenkbar gehalten.

Fig. 4 zeigt eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Anschlagpunkts 1 mit einer alternativen Ausgestaltung des Bremselements 65.

Das Verbindungselement 3 besitzt eine um die Aufnahme 9 umlaufende durchgängige Ringnut 79. In der Ringnut 79 ist das Bremselement 65 aufgenommen. Das Bremselement 65 stellt eine reibschlüssige Verbindung zwischen dem Verbindungselement 3 und der Aufnahme 9 her. Ringnut 79 und Bremselement 65 befinden sich im Bereich der Pressverbindung 17, die die beiden Buchsen 13 und 15 miteinander verbindet. Ringnut 79 und Bremselement 65 können sich, wie Fig. 9 zeigt, entlang der Längsachse 30 des Befestigungsmittels 1 1 gesehen mittig zwischen den beiden Ringflanschen 59 und 61 befinden.

Alternativ zu einem durchgehenden ringförmigen Bremselement 65 kann auch wenigstens ein nicht ringförmig um die Aufnahme 9 verlaufendes Bremselement 65 zwischen der Aufnahme 9 und dem Verbindungselement 3 angeordnet sein.

Fig. 5 zeigt eine Schnittdarstellung einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Anschlagpunkts 1 .

Ist eine besonders hohe Beweglichkeit der drehbaren Aufnahme 9 gefordert oder ein unerwünschtes Drehen ausgeschlossen oder zu vernachlässigen, so kann ein erfindungsgemäßer Anschlagpunkt 1 ohne Bremselement 65 gebildet sein.

Fig. 6 zeigt eine weitere vorteilhafte Ausführungsform in Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Anschlagpunkts 1 .

Die Innenringe 31 und 33 und die Außenringe 39 und 41 können ohne Hinterschneidungen gebildet sein. Innenringe 31 und 33 sowie Au ßenringe 39 und 41 können Laufbahnen 35, 37, 43 und 45 für Wälzkörper 29 aufweisen, wobei die Laufbahnen 35, 37, 43, 45 ein im Wesentlichen vierteilkreisförmiges Profil aufweisen. Diese Ausführungsform erlaubt eine im Vergleich zu durch Hinterschneidungen gebildeten Laufbahnen geringere Umschließung der Wälzkörper 29 durch die Innenringe 31 und 33 und Au ßenringe 39 und 41 , wodurch der Rollwiderstand der Wälzkörper 29 verringert wird.

Bezugszeichen

Anschlagpunkt

Verbindungselement

Abschnitt

Schwenkachse

Anschlusselement

Befestigungsorgan

Aufnahme

Halteöffnung

Befestigungsmittel

, 15 Buchse

Pressverbindung

Nut

Federring

Wälzlagerpaar

, 27 Wälzlager

Wälzkörper

Längsachse

, 33 Innenring

, 36, 42, 44 Hinterschneidung

, 37, 43, 45 Laufbahn

, 41 Außenring

, 49 Flachsenkungen

Oberseite

Unterseite

Radiale Breite des Außenrings

Radiale Abmessung des Wälzkörpers, 61 Ringflansche

Dichtelement

Bremselement

Gewinde

Schraubenkopf

Innengewinde

Gewindebolzen

Antriebsmittel Halteorgan Aufnahmeöffnung Ringnut