PACIFIC COAST CONSULTING LIMITED (Room 1204, 12/F Shanghai Ind. Investment Bldg.,48-62 Hennessy Roa, Wanchai Hong Kong, CN)
| A n s p r ü c h e 1. Ballspielanlage, insbesondere zum Trainieren, Spielen und für Wettkämpfe, vorzugsweise für Fußball, für mindestens einen Spieler, mit einem durch eine Wandung (2) begrenzten Spielfeld (1) und mindestens einer den Ball bereitstellenden Ballwurfeinrichtung (3), wobei in oder im Bereich der Wandung (2) Öffnungen (5) und/oder Detektoren (6) zur Registrierung des vom Spieler geschossenen Balls vorgesehen sind und wobei die die Bereitstellung des Balls und das Schussergebnis betreffenden Daten in einem Rechner verarbeitbar und in einem Speicher ablegbar sind. 2. Anlage nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass mehrere unterschiedlich positionierte Ballwurfeinrichtungen (3) vorgesehen sind. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Spielfeld (1 ) viereckig, vorzugsweise quadratisch, ausgeführt ist und dass die Ballwurfeinrichtungen (3) in etwa mittig einer jeden Seite und/oder in den Ecken angeordnet sind. 4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Ballauswurfs (4) veränderbar ist. 5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ballwurfeinrichtung (3) in die Wandung (2) integriert oder der Wandung (2) zugeordnet ist. 6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ball über die Ballwurfeinrichtung (3) mit vorgebbarem/auswählbarem Winkel und/oder vorgebbarer/auswählbarer Schussstärke bereitstellbar ist. 7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ball entsprechend einer vorgebbaren/auswählbaren Spielsituation bereitstellbar ist. 8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Balleinwurf über den Rechner steuerbar ist. 9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfolge des Balleinwurfs als Übungsprogramm aus einem Menü auswählbar ist. 10. Anlage nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfolge des Balleinwurfs aus einem Menü einzeln auswählbar und zu einer Gesamtabfolge kombinierbar ist. 11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfolge des Balleinwurfs aus einem Menü über einen Zufallsgenerator vorgebbar ist. 12. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (5) als Tore ausgeführt sind. 13. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (5) unterschiedliche Größe und/oder Gestalt haben. 14. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektoren (6) den Ort des Auftreffens und/oder die Schusskraft registrieren. 15. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Kamera zur Aufzeichnung und/oder Übertragung des Spiels vorgesehen ist. 16. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass Bälle mit unterschiedlicher Härte auswählbar sind. 17. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Härte der Bälle vor der Bereitstellung überprüfbar und ggf. durch Aufpumpen oder Ablassen von Luft korrigierbar ist. 18. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfolge zweier oder mehrerer Spieler getrennt detektierbar und entsprechend registrierbar bzw. auswertbar ist. 19. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertung eines Spiels, umfassend eine Abfolge von Balleinwürfen und Schüssen durch den oder die Spieler, auf einem Display anzeigbar und ggf. speicherbar, archivierbar und/oder an einen zentralen Rechner und/oder auf eine andere - vorzugsweise identische - Anlage übertragbar ist. 20. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Anlagen, vorzugsweise über einen zentralen Rechner, miteinander gekoppelt sind. 21. Anlage nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet dass die Datenübertragung über Telefonleitung, Funk oder über das Internet erfolgt. 22. Verfahren zum Betreiben einer Ballspielanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 21 , dadurch gekennzeichnet, dass mehrerer solcher Anlagen zu Trainings- und/oder Wettkampfzwecken vernetzt sind. 23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Vernetzung über das Internet erfolgt. 24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung, gegebenenfalls Koordination und Auswertung über einen zentralen Rechner erfolgt, wobei das Ergebnis einer Auswertung an die jeweiligen Anlagen und gegebenenfalls an weitere Anzeigeeinrichtungen übermittelt wird. |
Die Erfindung betrifft eine Ballspielanlage, insbesondere zum Trainieren, Spielen und zur Durchführung von Wettkämpfen, wobei es sich dabei vorzugsweise um eine Ballspielanlage für Fußball handelt. Eine entsprechende Ballspielanlage lässt sich jedoch auch für andere Ballspiele konzipieren, ganz gleich, ob der Ball mit dem Fuß getreten, mit der Hand geworfen oder mit Hilfe eines Sportgeräts bzw. -Instruments geschlagen, gestoßen oder sonst wie beschleunigt wird. Außerdem ist wesentlich, dass die Ballspielanlage von einem Spieler oder aber auch von mehreren Spielern nutzbar ist.
Ballspielanlagen sind in unterschiedlichster Ausprägung aus der Praxis bekannt, beispielsweise in Form eines Tennisplatzes mit einer Ballwurfmaschine. Ein oder zwei Spieler reagieren auf den automatischen Ballwurf und spielen den Ball zurück. Hierbei handelt es sich ausschließlich um eine Trainingseinrichtung mit begrenzten Trainingsmöglichkeiten.
Ähnliche Ballspielanlagen lassen sich sicherlich auch für andere Ballsportarten entsprechend generieren, wobei dort die Reaktion des jeweiligen Spielers trainierbar ist. Eine Auswertung der spielerischen Leistung findet regelmäßig nicht statt.
Des Weiteren sind aus der Praxis sogenannte Torwände bekannt, mit denen der Spieler seine Treffsicherheit üben und unter Beweis stellen kann. Solche Torwände sind üblicherweise mit einer tiefliegenden und einer höher liegenden Öffnung versehen, durch die der Ball hindurch kickbar ist. Wenngleich das Ergebnis - Hindurchschießen des Balls - augenfällig ist, lässt sich mit einer solchen Torwand nur bedingt trainieren.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine universell einsetzbare Ballspielanlage, insbesondere zum Trainieren, Spielen und für Wettkämpfe, vorzugsweise zur Anwendung im Bereich des Fußballs, derart auszugestalten und weiterzubilden, dass sie sich für einen Spieler oder für mehrere Spieler zum Trainieren und Spielen eignet, aber auch für Wettkämpfe. Die erfindungsgemäße Ballspielanlage umfasst ein durch eine Wandung begrenztes Spielfeld. Des Weiteren ist mindestens eine den Ball bereitstellende Ballwurfeinrichtung vorgesehen, wonach sich der Ball in das Spielfeld, zur Annahme und Reaktion durch den Spieler, einwerfen lässt. In der Wandung oder im Bereich der Wandung sind Öffnungen und/oder Detektoren vorgesehen. Diese dienen zur Aufnahme des vom Spieler geschossenen Balls oder zur Registrierung des vom Spieler geschossenen Balls. Des Weiteren ist wesentlich, dass die die Bereitstellung des Balls und das Schussergebnis betreffenden Daten in einem der Anlage zugeordneten Rechner verarbeitbar und in einem Speicher ablegbar sind. Durch diese Maßnahme ist es möglich, ein Training oder Spiel auszuwerten und das Ergebnis beispielsweise auf einem großen Display zu visualisieren. Im Falle eines Wettbewerbs lassen sich die Ergebnisse zweier oder mehrerer Spieler gegenüberstellen.
Insbesondere im Lichte einer hohen Variabilität beim Balleinwurf ist es von Vorteil, wenn mehrere unterschiedlich positionierte Ballwurfeinrichtungen vorgesehen sind. Im Falle eines viereckigen oder quadratischen Spielfeldes ist es denkbar, dass die Ballwurfeinrichtungen in etwa mittig einer jeden Seite und/oder in den Ecken des Spielfeldes angeordnet sind. Grundsätzlich kann das Spielfeld auch rund oder oval ausgeführt sein. Entsprechend können die Ballwurfeinrichtungen entlang der Wandung verfahrbar sein. Für mindestens einen Spieler, bei einem durch eine Wandung begrenzten Spielfeld, ist mindestens eine den Ball bereitstellende Ballwurfeinrichtung vorgesehen.
In oder im Bereich der Wandung sind Öffnungen und/oder Detektoren zur Registrierung des vom Spieler geschossenen Balls vorgesehen, wobei die die Bereitstellung des Balls und das Schussergebnis betreffenden Daten in einem Rechner verarbeitbar und in einem Speicher ablegbar sind. Im Falle einer runden oder ovalen Ausgestaltung des Spielfeldes könnte die Ballwurfeinrichtung entlang der Begrenzung des Spielfeldes verfahrbar sein, um nämlich jede beliebige Position für den Balleinwurf einnehmen zu können.
Die Beschleunigung des Balls könnte mechanisch oder aber beispielsweise durch Luftdruck erfolgen. Entsprechend umfasst jede Ballwurfeinrichtung einen Ballauswurf, der in bzw. auf das Spielfeld gerichtet ist. Die Position des Ballauswurfs und möglicherweise auch der jeweilige Einwurfwinkel und somit die Richtung des Balls können veränderbar sein.
Im Konkreten könnte die Ballwurfeinrichtung in die das Spielfeld begrenzende Wandung integriert oder zumindest der Wandung zugeordnet sein. Dabei ist es von weiterem Vorteil, wenn die Ballwurfeinrichtung über ein zentrales Ballreservoir mittels entsprechender Fördereinrichtungen versorgt wird. Ein vom Spieler geschossener bzw. aus dem Spielfeld herausgeschossener Ball gelangt über eine Sammeleinrichtung in das Ballreservoir.
Entsprechend den voranstehenden Ausführungen ist es möglich, dass der Ball über die Ballwurfeinrichtung mit vorgebbarem/auswählbarem Winkel und/oder vorgebbarer/auswählbarer Schussstärke dem Spieler bereitgestellt wird. Durch einen Wechsel der jeweiligen Parameter ist ein gezieltes, abwechslungsreiches Training möglich. Ein Spiel bzw. ein Wettbewerb lässt sich aufgrund der unterschiedlichen Parameter äußerst interessant gestalten.
In ganz besonders vorteilhafter Weise ist der Ball - über die Ballwurfeinrichtung - entsprechend einer vorgebbaren/auswählbaren Spielsituation bereitstellbar. Die Auswahl findet automatisch oder nach einem auswählbaren bzw. vorgebbaren Programm statt. Dazu wird der Balleinwurf über den Rechner der Ballspielanlage gesteuert.
Grundsätzlich ist es denkbar, dass die Abfolge des Balleinwurfs als Übungsprogramm aus einem Menü auswählbar ist. Auch kann die Abfolge des Balleinwurfs aus einem Menü einzeln auswählbar und zu einer Gesamtabfolge kombinierbar sein. Auch lässt sich die Abfolge des Balleinwurfs über einen Zufallsgenerator definieren, wobei sich der Zufallsgenerator der Parameter aus dem Menü bedient. Beliebige Abfolgen des Balleinwurfs sind dadurch möglich.
Wie bereits zuvor ausgeführt, können in oder im Bereich der Wandung Öffnungen vorgesehen sein. Dabei kann es sich um kreisrunde Öffnungen im Sinne kleiner Tore handeln. Beliebige Größen und Geometrien sind denkbar, wobei die Öffnungen bzw. Tore in ganz besonders raffinierter Weise, vorzugsweise automatisch, - A -
austauschbar bzw. veränderbar sind. Auch durch diese Maßnahme lässt sich die Variabilität des Spiels bzw. des Trainings steigern.
Zusätzlich oder alternativ sind in der Wandung Detektoren vorgesehen, die den Ort des Auftreffens und/oder die jeweilige Schusskraft registrieren. Hier ist es denkbar, dass die Detektoren in vorgegebenen und markierten Bereichen der Wandung vorgesehen sind. Ebenso ist es denkbar, dass die gesamte Wandung mit entsprechenden Detektoren, möglichst flächendeckend, ausgestattet ist.
In weiter vorteilhafter Weise ist mindestens eine Kamera zur Aufzeichnung und/oder Übertragung des Spiels vorgesehen, wobei die Vorkehrung mehrerer Kameras zur räumlichen Detektion des jeweiligen Spielers und des Balls dienen kann. Die Vorkehrung einer solchen Kamera bzw. solcher Kameras dient einerseits zur Auswertung des Spiels und andererseits zur Aufzeichnung und/oder Übertragung an den Rechner der Anlage, an einen zentralen Rechner außerhalb der Anlage, auf ein Display zur Verfolgung des Spiels außerhalb oder zur Speicherung bzw. Archivierung.
In Bezug auf den zum Spiel verwendbaren Ball ist wesentlich, dass beispielsweise beim Tennis Bälle unterschiedlicher Härte auswählbar sind. So ist es denkbar, dass auch beim Fußball oder Handball Bälle mit unterschiedlicher Härte und somit unterschiedlicher Sprungkraft auswählbar sind. Die konkrete Härte der Bälle könnte vor der Bereitstellung über die Anlagen intern - automatisch - überprüfbar und gegebenenfalls durch Aufpumpen oder Ablassen von Luft korrigierbar sein. Die konkrete Ballhärte könnte als weiterer Parameter erfasst und registriert werden, insbesondere, um einen nachvollziehbaren Leistungsvergleich zwischen Spielern verschiedener Anlagen vornehmen zu können.
Wie bereits zuvor erwähnt, kann die Anlage von einem einzigen Spieler benutzt werden. Ebenso ist es möglich, dass die Schussfolge zweier oder mehrerer Spieler getrennt detektierbar und entsprechend registrierbar bzw. auswertbar ist. Zur einfachen Handhabung bzw. Detektion könnten den Spielern unterschiedliche Erkennungsmerkmale zugeordnet werden, beispielsweise unterschiedlich farbige Kleidung oder von der Anlage detektierbare Transponder. Beliebige Erkennungsmittel sind einsetzbar. Die erfindungsgemäße Anlage lässt sich auf unterschiedlichste Arten nutzen. Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn die Auswertung eines Spiels, umfassend eine Abfolge von Balleinwürfen und Schüssen durch den oder die Spieler, auf einem Display angezeigt werden kann, wobei es keine Rolle spielt, wo das Display angeordnet ist. Bei dezentralen Anlagen könnte eine zentrale Anzeige aller Spielergebnisse vorgenommen werden, beispielsweise im Rahmen eines Wettbewerbs. Die Abfolge von Balleinwürfen und Schüssen ist speicherbar, archivierbar und/oder an einen zentralen Rechner und/oder auf eine andere - vorzugsweise identische - Anlage übertragbar. Ein beliebiger Datentransfer lässt sich zum Abgleich bzw. zum Vergleich von Ergebnissen vornehmen. Wesentlich dabei ist, dass die miteinander verbundenen Anlagen identisch ausgeführt sind, so dass gleiche Voraussetzungen vorliegen.
Im Konkreten ist es denkbar, dass mehrere Anlagen, vorzugsweise über einen zentralen Rechner oder dezentral über die jeweiligen lokalen Rechner, miteinander gekoppelt sind. Die Datenübertragung kann konventionell über Telefonleitung oder Funk erfolgen. Das Internet ist nutzbar, insbesondere dann, wenn eine Datenübertragung über weite Strecken hinweg erfolgt. Eine klassische VPN-Verbindung lässt sich nutzen.
Es sei noch einmal angemerkt, dass es hier um eine Ballspielanlage ungeachtet des konkreten Ballspiels geht. Die Anlage dient nicht nur zum Trainieren und Spielen, sie lässt sich vielmehr in idealer Weise für Wettkämpfe bzw. vergleichende Spiele nutzen. Eine solche Ballspielanlage eignet sich ganz besonders für Fußball, wobei aufgrund des vorgebbaren Ballwurfs und der detektierbaren Reaktion des Spielers ein Leistungsvergleich vor Ort anhand einer einzigen Anlage oder zwischen mehreren Anlagen, beispielsweise über das Internet mit einem zentralen Rechner vernetzt, erfolgen kann. Somit lassen sich Wettbewerbe unter Nutzung vieler entsprechender Anlagen durchführen, wobei es nicht erforderlich ist, den Wettbewerb zeitgleich vorzunehmen. Zu unterschiedlichen Zeiten erbrachte dezentrale Leistungen lassen sich zentral auswerten bzw. bewerten und vergleichen.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 in einer perspektivischen und schematischen Ansicht, ein
Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlage,
Fig. 2 den Gegenstand aus Fig. 1 in einer schematischen
Vorderansicht und
Fig. 3 den Gegenstand aus Fig. 1 und 2 in einer schematischen
Draufsicht.
Die Figuren zeigen gemeinsam in schematischen Darstellungen den grundsätzlichen Aufbau einer erfindungsgemäßen Anlage, wonach ein Spielfeld 1 vorgesehen ist, welches durch eine umlaufende Wandung 2 begrenzt ist.
Bei dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel sind insgesamt vier Ballwurfeinrichtungen 3 vorgesehen, die auf den jeweiligen Seiten der Wandungen 2 mittig angeordnet sind. Es ist denkbar, dass die Ballwurfeinrichtungen 3 in ihrer Position verschiebbar bzw. verfahrbar sind.
Jede der Ballwurfeinrichtungen 3 hat einen Ballauswurf 4, aus dem heraus der Ball geschossen bzw. katapultiert wird. Schussstärke und Richtung sind vorgebbar/auswähl bar.
In der Wandung 2 sind des Weiteren Öffnungen 5 vorgesehen, durch die der Ball geschossen werden kann. Herausgeschossene Bälle werden gesammelt und einem zentralen Ballreservoir zugeführt. Von dort aus gelangen die Bälle dann wieder über die Ballwurfeinrichtung 3 durch den Ballauswurf 4 ins Spielfeld 1. Des Weiteren ist die Wandung 2 mit lediglich angedeuteten Detektoren 6 ausgestattet, die insbesondere den Ort des Auftreffens und die Schusskraft detektieren.
Weiter ist wesentlich, dass die die Bereitstellung des Balls und das Schussergebnis betreffenden Daten in einem der Anlage zugeordneten Rechner verarbeitbar und in einem Speicher ablegbar sind, um ähnliche Spielergebnisse auswerten und vergleichen zu können.
In Bezug auf das in den Figuren gezeigte Ausführungsbeispiel sei angemerkt, dass es sich hier lediglich um schematische Darstellungen einer Ballspielanlage handelt, wobei die Wandung 2 als Gerippe dargestellt ist. Die Spieler betreten die Ballspielsanlage über beidseitige Treppen 7, wobei das Spielfeld 1 , nämlich wie bei einer konventionellen Squash-Anlage, über eine offenbare/schließbare Tür begehbar ist.
Auch die Ballwurfeinrichtung 3 ist lediglich schematisch angezeigt, wobei es in erfindungsgemäßer Weise darauf ankommt, dass der zum Spielen dienende Ball in einstellbaren Zeitabständen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bereitstell bar bzw. auf das Spielfeld gebbar und somit dem Spieler bzw. den Spielern zur Verfügung stellbar ist.
Es ist denkbar, dass Ballspielanlagen der erfindungsgemäßen Art zu mehreren in einer einzigen Halle untergebracht sind, wobei eine zentrale Anzeigetafel, beispielsweise in einem zentralen Bistro- oder Zuschauerbereich, vorgesehen ist. Auch ist es denkbar, dass einzelne Ballspielanlagen der erfindungsgemäßen Art in eine bereits bestehende Sportanlage integriert werden, wobei mehrere solcher Ballspielanlagen entsprechend den voranstehenden Ausführungen elektronisch verbunden sind. Nationale wie auch internationale Wettbewerbe bzw. Spiele sind durchführbar.
Auch ist es denkbar, Ballspielanlagen der erfindungsgemäßen Art in eine Firma, beispielsweise in eine ungenutzte oder zum Teil freistehende Lagerhalle, zu integrieren, um den Mitarbeitern Spiel- und Trainingsmöglichkeiten zu verschaffen. Beliebige Nutzungs- und Anwendungsmöglichkeiten sind denkbar. In ganz besonders vorteilhafter Weise lassen sich mehrere der zuvor beschriebenen Anlagen zu Trainings- und/oder Wettkampfzwecken vernetzen, wobei es keine Rolle spielt, wo diese Anlagen aufgebaut sind. Eine landesweite oder weltweite Vernetzung ist denkbar. Die Vernetzung kann über beliebige Datenleitungen oder Funk, insbesondere über das Internet erfolgen. Die Steuerung, gegebenenfalls Koordination und Auswertung erfolgt regelmäßig über einen zentralen Rechner, wobei das Ergebnis einer solchen Auswertung an die jeweiligen Anlagen bzw. an dort lokalisierte Rechner und gegebenenfalls an weitere Anzeigeeinrichtungen übermittelt wird.
Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Ballspielanlage wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen Teil der Beschreibung sowie auf die beigefügten Patentansprüche verwiesen.
Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das voranstehend beschriebene Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ballspielanlage lediglich zur Erörterung der beanspruchten Lehre dient, diese jedoch nicht auf das Ausführungsbeispiel einschränkt.
