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Patent Searching and Data


Title:
BALL-SHAPE HEAD COUPLING FOR BOWDEN CABLES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1987/005083
Kind Code:
A1
Abstract:
In a ball-shaped head coupling for Bowden cables, particularly for connecting actuating elements to control elements in motor vehicles, the Bowden cable (1) comprises an end piece (2) provided with a ball-shaped socket and the actuating or control element (5) is provided with a ball-shaped head (6) retained in the ball-shaped socket. The ball-shaped socket is comprised of a calotte (7) of reduced height, in other words smaller than the radius of the ball, the ball-shaped head (6) being held on the opposite side to the calotte (7) by an abutment secured to a cross bar (9) parallel to the medial plane of the ball-shaped head and laterally elastic. The elastic cross bar (9) is offset with respect to the medial plane (M) of the ball-shaped head towards the insertion side thereof and the abutment (8) holds the opposite side of the ball-shaped head. The connection area between the abutment (8) and the elastic cross bar (9) is chamfered so that, forming a chamfered surface (10), there is formed on the insertion side of the ball-shaped head (6) an insertion funnel of the ball-shaped head as well as a connection surface (11) thereto at a distance from the bottom of the calotte (7) corresponding to diameter ball-shaped head (6).

Inventors:
Takke, Wilhelm
Application Number:
PCT/EP1987/000062
Publication Date:
August 27, 1987
Filing Date:
February 10, 1987
Export Citation:
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Assignee:
MAX KAMMERER GMBH TAKKE, Wilhelm.
International Classes:
F16C1/14; F16C11/06; F16C11/08; (IPC1-7): F16C1/14; F16C1/06
Foreign References:
FR1556762A
GB2082245A
US4118131A
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Claims:
4 -Patentansprüche
1. Kugelkopfkupplung für Bowdenzüge, insbesondere zur Herstellung einer Verbindung zwischen Stell und Regelgliedern in Kraftfahrzeugen, wo¬ bei der Bowdenzug mi einem eine Kugelplanne aufweisenden Endstück und das Stell bezw. Regelglied mit einem in der Kugelpfanne gehaltenen Kugeikopf versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelpfanne von.einer Ku¬ gelkalotte (7) geringer, d.h. die Länge eines Kugelhalbmessers unter¬ schreitender Höhe gebildet ist und der Kugelkopf (6) auf der der Kugelka¬ lotte (7) abgewendeten Seite von einem Gegeniager (8) umfaßt wird, das a einem sich parallel zur Mittelebene des Kugelkopfes erstreckenden, seitlich federnden Steg (9) gehalten ist, wobei der Federsteg (9) nach de Einsteckseite des Kugelkopfes hin aus der Mittelebene (M) versetzt ist un das Gegenlager (8) den Kugelkopf auf der der Einstecköffnung gegenüberlie genden Seite umfaßt.
2. Kugelkopfkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß de Verbindungsbereich zwischen Gegenlager (S) und Federsteg (9) derart unte Bildung einer Schrägfläche (10) abgekantet ist, daß auf der Eiπsteckseit für den Kugelkopf (6) einen Einführungstrichter für den Kugeikopf sowi eine sich hieran anschließende Fläche (11) in einem dem Durchmesser de Kugelkopfes (6) entsprechenden Abstand vom Grund der Kalotte (7) gebilde ist.
Description:
Kugelkopfkupplung für Bowdenzüge

Die Erfindung betrifft eine Kugelkop uppiung für Bowdenzüge, insbe sondere zur Herstellung einer Verbindung zwischen Stell- und Regelglieder in Kraftfahrzeugen, wobei der Bowdenzug mit einem eine Kugelpfanne aufwei senden Endstück und das Stell- bezw. Regelglied mit einem in der Kugel pfanne gehaltenen Kugelkopf versehen sind.

Bei den beknannten Kugelkopfkupplungen für den genannten Zweck sin der Öffnungsdurchmesser der im wesentlichen geschlossenen Kugelpfanne un der Durchmesser des Kugelkopfes derart aufeinander abgestimmt, daß de Kugelkopf bei Nutzung der Materialelastizität mit einer bestimmten Kraf zum Einschnappen in die Pfanne gebracht werden kann und nach dem Einra sten oder Einschnappen frei gleitend in ihr gehalten ist. Der Nachteil de bekannten Bowdenzugkuppluπgen ist insbesondere darin zu sehen, daß ihr Montage, Justierung und gegebenenfalls Demontage dann erhebliche Schwie rigkeiten verursachen, wenn der Einsatz - wie regelmäßig im Motorraum vo Kraftfahrzeugen - unter beengten Raumverhältnissen und/oder an schwe zugänglichen Stelleu erfolgen muß. Die Ursache hierfür ist darin zu sehen daß zur Gewährleistung einer ausreichend festen Verbindung die Dimensio nierung der Kugelpfannenüffnung und des Kugelkopfes so stark überlappen erfolgen muß, daß zur Erreichung des F.inschnappens ein erhebliche Krafteinsatz erforderlich wird, der unter beengten Platzverhältnissen un

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an einer schwer zugänglichen Stelle nur schwer aufgebracht werden kann. Dasselbe gilt verstärkt für den Fall, daß eine Demontage des Bowdenzuges erforderlich wird, die die in diesem Falle aufzubringenden Zugkräfte noch weseentlich schwerer aufgebracht werden können. Hinzu kommt, daß bei mehrmaliger Montage und Demontage Ausarbei tungen - im Allgemeinen an der aus Kunststoff bestehenden Kugelpfanne - auftreten, durch die die Haltekraft der Verbindung geschwächt wird, so daß nach bereits wenigen derartigen Montagen der Bowdenzug vollständig ausgewechselt werden muß.

Der vorliegenden Erfindung liegt als Aufgabe die Schaffung einer Bow- denzugverbindung zugrunde, die einerseits eine einfache Montage und Demon¬ tage ermöglicht und andererseits eine allen betrieblichen Anforderungen in Bezug auf ihre Festigkeit genügende Verbindung gewährleistet. Die Erfin¬ dung besteht darin, daß die Kugelpfanne von einer Kugelkalotte geringer, d.h. die Länge eines Kugelhalbmessers unterschreitender Höhe gebildet ist und der Kugelkopf auf der der Kugelkalotte abgewendeten Seite von einem Gegenlager umfaßt wird, das an einem sich parallel zur Mittelebene des Kugelkopfes erstreckenden, seitlich federnden Steg gehalten ist, wobei der Federsteg nach der Einsteckseite des Kugelkopfes hin aus der Mittelebene versetzt ist und das Gegenlager den Kugelkopf auf der der Einstecköffnung gegenüberliegenden Seite umfaßt.

Durch die Erfindung ist eine Bowdenzugverbindung geschaffen, die einerseits einfach montierbar und demontierbar ist und andererseits eine allen betrieblichen Anforderungen in Bezug auf ihre Festigkeit genügt.

Durch die Wirkverbindung zwischen der Kalotte einerseits und der an einem

federnden Steg befestigten und den Kugelkopf auf der der Kalotte gegen¬ überliegenden Seite haltenden Gegenlagers andererseits kann das Gegenlager beim Einstecken des Kugelkopfes zum Zwecke der Montage leicht nach der Seite ausgebogen werden, so daß die Montage mit geringstem Kraftaufwand erfolgen kann. Demgegenüber ist nach dem Eintritt des Kugelkopfes in die Kugelkalotte und entsprechend Rückschnappen des Gegenlagers an seinem Federsteg ein ungewolltes Herausziehen - des Kugelkopfes aufgrund der außer-axialen Lage des Federsteges ausgeschlossen, die bewirkt, daß das Gegenlager einerseits in "Normalstellung" - bezogen auf den Schwenkkreis des Gegenlagers - eine aus der radialen Mittellage ausgebogene Lage ein nimmt und bei Zug auf den Kugelkopf in diese radiale Mittellage gezogen werden müßte. Auf diese Weise wird der Kugelkopf unter der auf ihn selbs ausgeübten Zugkraft mit erhöhter Kraft in die Kugelkalotte gedrückt, s daß ein ungewolltes Herauszuiehen des Kugelkopfes aus seiner Halterun selbstverstärkend ausgeschlossen ist. Ein gewolltes Herausziehen ist dem gegenüber wiederum mit geringstem Kraftaufwand möglich durch Ausbiegen de Gegenlagers ohne oder unter Zuhilfenahme eines beliebigen Werkzeuges,

In einer weiteren Λusführungsform der Erfindung st vorteilhaft de Verbindungsbereich zwischen Gegenlager und Federsteg derart abgekante ist, daß auf der Einsteckseite für den Kugelkopf einen Einführungstrichte für den Kugelkopf sowie eine sich hieran anschließende Fläche in einem de Durchmesser des Kugelkopfes entsprechenden Abstand vom Grund der Kalott gebildet ist. Es ist auf diese Weise das Einführen des Kugelkopfes i seine Halterung ereblich vereinfacht, ohne daß hierdurch die Festigkei und Stabilität der Verbindung beeinträchtigt wird.

Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen

Fig. 1 einen Schnitt durch eine KugelkopfVerbindung gemäß Erfindung Fig. 2 eine Sicht von oben auf Fig. 1

Die in der Zeichnung dargestellte Kugelkopfkupplung für Bowdenzüge, besteht aus dem Endstück 2, das der Herstellung einer Verbindung zwischen dem zum Stellglied führenden Bow enzug 1 und dem an dem Hebel 5 ange¬ 0 schlossenen RegelgJied dient. Hierbei wirken ein Kugelkopf 6 und eine Ku¬ gelpfanne zusammen, wobei die Kugelpfanne vυn einer Kugelkalotte 7 mit ge¬ ringer, d.h. die Länge eines Kugelhalbinessers unterschreitender Höhe gebildet ist und der Kugelkopf 6 auf der der Kugelkalotte 7 abgewendeten Seite von einem Gegenlager 8 umfaßt wird, das an einem sich parallel zur Mittelebene M der Kugelkalotte erstreckenden, seitlich federnden Steg 9 gehalten ist. Hierbei ist der Federsteg 9 nach der Einsteckseite des Kugelkopfes hin aus der Mittelebene M versetzt angeordnet, während das Gegenlager 8 den Kugelkopf auf der gegenüberliegenden Seite umfaßt. Der Verbindungsbereich zwischen Gegenlager 8 und Federsteg 9 ist derart 0 abgekantet, daß auf der Einsteckseite für den Kugelkopf 6 eine einen Ein¬ führungstrichter für den Kugelkopf bildende Fläche 10 ausgebildet ist, wobei die sich hieran anschließende, im wesentlichen ebene Fläche 11 einen dem Durchmesser des Kugelkopfes 6 entsprechenden Abstand vom Grund der Ka¬ lotte 7 aufweist ist. 5

Zur Montage wird der Kugelkopf 6 in die Einstecköffnung eingebracht

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und unter Verschwenken des Gegenlagers 8 in Anlage in die Kugelkalotte 7 gebracht, worauf das Gegenlager 8 an seinem Federsteg 9 in die in Fig. 1 wiedergegebene Stellung zurückfedert, in der der Kugelkopf 6 in der Kugel¬ kalotte 7 geklenmt gehalten isL. Für den Fall der Ausübung eines Zuges auf den Kugelkopf i der durch Pfeil P gekennzeichneten Richtung ist der Ku¬ gelkopf bestrebt, das Gegeπlager 8 mitzunehmen und zwar unter Schwenken um 'den den Drehpunkt D des Federsteges 9 auf dem« Kreisbogen K. Der Kreisbogen K, der die Mittelebene M im Λnlagepunkt zwischen Kugelkopf 6 und Gegen¬ lager 8 schneidet, verläuft deutlich erkennbar - gesehen in der Zugrich¬ tung P - in die Kugel hinein, woraus erkennbar wird, daß das Gegenlager 8 den Kugelkopf 6 in einem solchen Falle mit erhöhter, der Zugkraft propor¬ tionaler Kraft in die Kugelkalotte 7 hineiudrückt. Es wird somit der Ku¬ gelkopf 6 praktisch unlösbar in dem Endstück 2 gehalten.

Zum gewollten Lösen des Kugelkopfes genügt es, das Gegenlager 8 durch geringen Druck auf den Federsteg 9 in der gegen den Pfeil gerichteten Richtuug von Hand oder mittels eines Werkzeuges zu verschwenken, womit de Kugelkopf gelöst ist und ohne Kraftaufwand gezogen werden kann. Ein Materialbeanspruchung oder ein irgendwie gearteter Verschleiß sind hiermi nicht verbunden, so daß die Montage und Demontage ohne Beschädigung de Verbindung beliebig oft wiederholt werden kann.