BUCHBERGER, Günther (Hehenberg 26, Bad Hall, A-4540, AT)
THEURER, Josef (Johannesgasse 3, Wien, A-1010, AT)
BUCHBERGER, Günther (Hehenberg 26, Bad Hall, A-4540, AT)
| P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Schotterpflug mit einem auf Schienenfahrwerken (2) verfahrbaren Maschinenrahmen (3), einem zum Einschottern eines Gleises (6) vorgesehenen Pflug (9) sowie mit einem zur Speicherung von Schotter ausgebildeten Schottersilo (14), der ein in einer Maschinenlängsrichtung (23) verlaufendes Bodenförderband (16) aufweist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) der Schottersilo (14) ist an einem - bezüglich einer Arbeitsrichtung (5) - hinteren Ende (19) durch ein Gelenk (22) mit dem Maschinenrahmen (3\ worhi inHon b) zur Verschwenkung des Schottersilos (14) um eine normal zur Maschinenlängsrichtung (23) verlaufende Gelenkachse (24) des Gelenkes (22) ist ein Schwenkantrieb (25) vorgesehen, c) einem vom Gelenk (22) distanziertes Abwurfende (18) des Bodenförderbandes (16) ist eine Entladeeinrichtung (26) zur Weitergabe des gespeicherten Schotters (12) auf einen an den Schotterpflug (1) angrenzenden Speicherwagen (27) zugeordnet. 2. Schotterpflug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Entladeeinrichtung (26) als in Maschinenlängsrichtung (23) verlaufendes und unterhalb des Bodenförderbandes (16) angeordnetes Übergabeför- derband (28) ausgebildet ist, das durch einen Verschiebeantrieb (29) in eine über das Abwurfende (18) vorkragende Übergabeposition verstellbar ist. 3. Schotterpflug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Entladeeinrichtung (26) als im Bereich des Abwurfendes (18) des Bodenförderbandes (16) gelenkig befestigte und verschwenkbare Entladeschurre (30) ausgebildet ist. |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schotterpflug mit einem auf Schienen- fahrwerken verfahrbaren Maschinenrahmen, einem zum Einschottern eines Gleises vorgesehenen Pflug sowie mit einem zur Speicherung von Schotter ausgebildeten Schottersilo, der ein in einer Maschinenlängsrichtung verlaufendes Bodenförderband aufweist.
[0002] Ein derartiger, durch US 5 094 018 bekannter Schotterpflug wird für eine Einschotterung des Gleises in Verbindung mit einer vorschriftsmäßigen Profilierung der Schotterbettung eingesetzt. Dazu ist es erforderlich, in Gleisabschnitten mit überschüssigem Schotter diesen zu speichern und bedarfsweise vom Schottersilo auf das Gleis abzuwerfen.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Schotterpfluges der eingangs genannten Art, mit dem ein erweiterter Einsatz des Schottersilos möglich ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Schotterpflug der gattungsgemäßen Art durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches angeführten Merkmale gelöst.
[0005] Mit diesen Merkmalen kann der Schottersilo bedarfsweise auch komplett entleert werden, ohne dass dazu zeitaufwendige Umrüstarbeiten erforder- lieh sind. Damit können auch Gleisabschnitte mit umfangreichen Schotter- Überschüssen problemlos und wirtschaftlich optimal bearbeitet werden.
[0006] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Zeichnungsbeschreibung.
[0007] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen:
[0008] Fig. 1 eine Seitenansicht eines Schotterpfluges mit einem Schottersilo, Fig. 2 eine Detailansicht des Schottersilos, und Fig. 3 eine schematische Darstellung einer weiteren Variante der Erfindung.
[0009] Ein in Fig. 1 dargestellter Schotterpflug 1 weist einen auf Schienenfahr- werken 2 abgestützten Maschinenrahmen 3 auf und ist durch einen Fahrantrieb 4 in einer Arbeitsrichtung 5 auf einem Gleis 6 verfahrbar. Eine Fahr- und Arbeitskabine 7 ist mit einer Steuereinrichtung 8 ausgestattet.
[0010] Zwischen den beiden Schienenfahrwerken 2 ist ein höhenverstellbarer
Pflug 9 und eine Kehreinrichtung 10 angeordnet. Diese weist einen rotierbaren Kehrbesen 11 auf, mit dem auf dem Gleis 6 liegender, überschüssiger Schotter 12 über ein Steilförderband 13 in einen Schottersilo 14 transportierbar ist.
[0011] Der Schottersilo 14 besteht aus einem Container 15 zur Schotterspeiche- rung sowie einem als Bodenfläche wirksamen, sich in einer Maschinenlängsrichtung 23 erstreckenden Bodenförderband 16. Dieses weist in einem - bezüglich der Arbeitsrichtung 5 - vorderen Ende 17 des Schottersi- los 14 ein Abwurfende 18 und an einem hinteren Ende 19 ein Aufnahmeende 20 auf. Unterhalb des Abwurfendes 18 sind Schurren 21 für einen bedarfsweisen Abwurf von gespeichertem Schotter 12 auf das Gleis 6 angeordnet.
[0012] Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich, ist der Schottersilo 14 am hinteren Ende 19 durch ein Gelenk 22 mit dem Maschinenrahmen 3 verbunden. Zur Verschwenkung des Schottersilos 14 um eine normal zur Maschinenlängsrichtung 23 verlaufende Gelenkachse 24 des Gelenkes 22 ist ein Schwenkantrieb 25 vorgesehen. Dem vom Gelenk 22 distanzierten Abwurfende 18 des Bodenförderbandes 16 ist eine Entladeeinrichtung 26 zur Weitergabe des gespeicherten Schotters 12 auf einen an den Schotterpflug 1 angrenzenden Speicherwagen 27 zugeordnet.
[0013] Die Entladeeinrichtung 26 ist als in Maschinenlängsrichtung 23 verlaufendes und unterhalb des Bodenförderbandes 16 angeordnetes Übergabeförderband 28 ausgebildet. Dieses ist durch einen Verschiebeantrieb 29 in eine über das Abwurfende 18 des Bodenförderbandes 16 vorkragende Übergabeposition verstellbar. In dieser ist, wie in Fig. 2 dargestellt - im Schottersilo 14 gespeicherter Schotter 12 vom Bodenförderband 16 auf das Übergabeförderband 28 und in weiterer Folge in den Speicherwagen 27 transportierbar. [0014] Sobald der Schottersilo 14 entleert ist, wird das Übergabeförderband 28 in eine in strichpunktierten Linien angedeutete Position unterhalb des Bodenförderbandes 16 zurückgezogen und der Schottersilo 14 abgesenkt (s. Fig. 1). In dieser Position kann bedarfsweise überschüssiger Schotter 12 über die Schurren 21 auf das Gleis 6 abgeworfen werden.
[0015] Gemäß einer in Fig. 3 dargestellten Variante kann die Entladeeinrichtung 26 als im Bereich des Abwurfendes 18 des Bodenförderbandes 16 gelenkig befestigte und verschwenkbare Entladeschurre 30 ausgebildet sein.
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