| JP2000070144 | COOKING TABLE FOR HEATING |
| WO/2003/034881 | A SIMPLE IGNITER |
| WO/2007/106298 | COOKING APPARATUS WITH SAFETY DEVICE |
Schutzansprüche
1. Grill, dadurch gekennzeichnet, dass der Grill eine Brenngutaufhahmeschale (6) mit mindestens einer
Luftleiteinrichtung (7) aufweist.
2. Grill nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleiteinrichtung (7) durch einen Kanal oder eine Rinne gebildet ist.
3. Grill nach Schutzanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Luftleiteinrichtungen (7) miteinander verbunden sind.
4. Grill nach einem der Schutzansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenngutaufhahmeschale (6) eine pyramidenförmige oder kegelige Gestalt aufweist.
5. Grill nach einem der Schutzansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenngutaufhahmeschale (6) mindestens eine öffnung (8) aufweist.
6. Grill nach einem der Schutzansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenngutaufhahmeschale (6) im Bereich ihrer Spitze ein Flüssigkeitsreservoir (12) bildet.
7. Grill nach einem der Schutzansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleiteinrichtungen (7) entlang der Mantelfläche der Brenngutaufhahmeschale (6) verlaufend angeordnet sind.
8. Grill nach einem der Schutzansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleiteinrichtungen (7) von der Spitze ausgehend, in Richtung des Randes der Brenngutaufhahmeschale (6) geradlinig, sich kreuzend, spiral- oder wellenförmig verlaufend angeordnet sind.
9. Grill nach einem der Schutzansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenngutaufhahmeschale (6) eine strukturierte Oberfläche aufweist.
10. Grill nach Schutzanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur der Oberfläche eine Wellen- oder Zickzackform darstellt.
11. Grill nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleiteinrichtung (7) aus einem eine Luftzirkulation ermöglichenden Brenngutrost (14) besteht, der innerhalb der Brenngutaufhahmeschale (6) angeordnet ist.
12. Grill nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der Brenngutrost (14) eine zu der Brenngutaufhahmeschale (6) passende geometrische Form aufweist.
3. Grill nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenngutrost (14) lösbar in die Brenngutaufhahmeschale (6) eingesetzt ist. |
Grill
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Grill nach dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1.
Grills sind allgemein bekannt. Sie werden in verschiedensten Ausführungsformen hergestellt. Ihre Brenngutaufnahmen weisen hauptsächlich gestreckte beziehungsweise ebene Flächen auf. Dadurch kommt nicht genügend Sauerstoff an das Brenngut und das Abbrennen erfolgt nicht gleichmäßig oder das Feuer erlischt, ohne zusätzliche, den Brand unterstützende Maßnahmen.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, diese Nachteile zu mindern oder völlig zu beseitigen.
Dieses Problem wird mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass Luft, die durch die öffnungen in den unteren Teil der Brenngutaumahmeschale gelangt, durch das Feuer erwärmt wird und über die aufsteigend angeordneten Luftleiteinrichtungen, die beispielsweise als Luftkanäle beziehungsweise Rinnen ausgeführt sein können, das Feuer mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Die Luftleiteinrichtungen bilden dabei eine Art Schornstein. Je geradliniger, größer und steiler die Luftleiteinrichtungen angeordnet sind, umso stärker ist die Luftzirkulation.
Ein vergleichbarer Effekt wird erreicht, wenn ein zusätzlicher Rost mit dem nötigen Abstand in der Brenngutaufhahmeschale platziert wird. Dieser Rost sollte eine möglichst ähnliche geometrische Form wie die Brenngutaufhahmeschale haben, um den Luftstrom am Brenngut entlang zu fuhren.
Durch die Weiterbildung nach Schutzanspruch 2 wird das Brenngut besser mit Sauerstoff versorgt, als dies bei herkömmlichen Grills der Fall ist, da diese meist glatte, gestreckte oder ebene Mantelflächen aufweisen.
Die Ausführung nach Schutzanspruch 3 ermöglicht eine noch bessere und gleichmäßig verteilte Sauerstoffzufuhr, da die verbundenen Kanäle beziehungsweise Rinnen ein Versorgungsnetz beziehungsweise ein Geflecht darstellen. Ein weiterer Vorteil dieser Ausgestaltung liegt in der damit verbundenen Stabilisierung der Brenngutaufhahmeschale.
Die Weiterbildung nach Schutzanspruch 4 ermöglicht es, auch kleine Mengen Brenngut zu entzünden und somit auch geringe Mengen Grillgut zu garen, da das Brenngut einfach und sicher in der Spitze der Pyramide beziehungsweise des Kegels zentriert wird.
Mit der Weiterbildung nach Schutzanspruch 5 kann die nötige Verbrennungsluft von der Unterseite der Brenngutaufhahmeschale durch die öffnung in die Luftleiteinrichtung strömen, so dass der Auftrieb der erwärmten Luft für den nötigen Zug für die Verbrennung sorgt. Es ist deshalb von Vorteil, wenn je Luftleiteinrichtung mindestens eine öffnung innerhalb ihres Verlaufes vorhanden ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 6 angegeben.
Mit der Weiterbildung nach Schutzanspruch. 6 besteht die Möglichkeit, Zündflüssigkeiten unter dem Brenngut dosiert und gezielt zu platzieren. Des Weiteren wird beim Entzünden die Verbrennungsgefahr herabgesetzt, da sich das Feuer von der schützenden Unterseite aus über die öffnung in der Brenngutaufhahmeschale erfolgen kann.
Die zuvor erwähnten Luftkanäle beziehungsweise die Rinnen müssen so ausgefertigt werden, dass sie die Materialausdehnung der Brenngutaufhahmeschale kompensieren können, damit sich die Breiingutaufhahmeschale möglichst wenig verformt. Demzufolge muss die Auflagefläche des Brenngutes so gestaltet sein, dass ein geringer Wärmeaustausch erfolgt. Dies wird mit den Ausgestaltungen nach den Schutzansprüchen 7 bis 10 erreicht.
Die Vorteile aus den Schutzansprüchen 7 bis 10 liegen insbesondere auch darin, dass dadurch die Stabilität der Brenngutaufhahmeschale erhöht wird. Zu dem wird durch die Oberflächengestaltung der Brenngutaufhahmeschale die Materialausdehnung durch das Erhitzen absorbiert und somit ihrer Verformung entgegengewirkt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefugten Zeichnungen näher erläutert. Die gezeigten Ausfuhrungsbeispiele stellen keine Einschränkung auf die dargestellten Varianten dar, sondern dienen lediglich der Erläuterung eines Prinzips des erfindungsgemäßen Grills. Dabei sind gleiche oder gleichartige Bauteile mit denselben Bezugsziffern bezeichnet. Um die erfindungsgemäße Funktionsweise veranschaulichen zu können, sind in den Figuren nur vereinfachte Prinzipdarstellungen gezeigt, bei denen zur auf die für die Erfindung nicht wesentlichen Bauteile verzichtet wurde. Dies bedeutet jedoch nicht, dass derartige Bauteile bei einem erfindungsgemäßen Grill nicht vorhanden sind.
Es zeigt:
Figur 1 : Grundgestell eines Schwenkgrills in seitlicher Ansicht, bestehend aus zwei Hauptträgerrohren mit fixiertem Klemmstück, einer fixierten Schalenhalterung und zwei Stützrohren, Figur 2: Kompletter Schwenkgrill mit zwischen den Hauptträgerrohren eingehängter Kette inklusive Dreipunktrost, Klemmstück,
Klemmkonsole und eingelegter Brenngutaumahmeschale, Figur 3: Klemmstück mit zwei durchgeführten Hauptträgerrohren, das durch den Keil auf diesen Hauptträgerrohren fixiert ist und sie dadurch in einer Zwangslage hält, Figur 4: Kegelige Brenngutaufhahmeschale mit Flüssigkeitsreservoir und
Luftleiteinrichtungen, für die je eine öffnung in der
Brenngutaufhahmeschale integriert ist, Figur 5 : Brenngutaumahmeschale mit Brenngutrost mit integrierten
Abstandshaltern in Schnittdarstellung.
Die Figur 1 zeigt einen als Schwenkgrill ausgeführten Grill, dessen Gestell aus zwei Hauptträgerrohren 1 und 2 und zwei Stützrohren 3 und 4, sowie einer Schalenhalterung 5 besteht. Die Stützrohre 3 und 4 sind lösbar über die Schalenhalterung 5 mit den Hauptträgerrohren 1 und 2 verbunden. Durch die geschwungenen Hauptträgerrohre 1 und 2 kann die Position der Schalenhalterung 5 sowie die Neigung des gesamten Schwenkgrills, stufenlos gewählt werden. Die Enden der Hauptträgerrohre 1 und 2 laufen im oberen Teil des Schwenkgrills annähernd zusammen und werden durch das Klemmstück 9 mit geringem Abstand zueinander lösbar fixiert. Die lösbare Verbindung wird in diesem Ausführungsbeispiel durch Kraftschluss mittels eines dornähnlichen Keils 10, der durch die Bohrung in den Wangen des Klemmstücks 9 zwischen die Hauptträgerrohre 1 und 2 geführt ist, erreicht. Dabei werden die Hauptträgerrohre 1 und 2 durch den Keil 10 an die Innenseite der Wandung des Klemmstücks 9 gepresst und dadurch parallel zueinander gehalten.
Die Figur 2 zeigt einen Schwenkgrill mit allen Ausführungen wie in Figur 1, jedoch mit den nachfolgend aufgeführten Ergänzungen. In der Schalenhalterung 5 ist die Brenngutaufnahmeschale 6 mit 16 Luftleiteinrichtungen 7 und jeweils 16 öffnungen 8 eingehängt. Die Kegelspitze ist als Flüssigkeitsreservoir 12 ausgeformt. Im oberen, parallel verlaufenden Teil der Hauptträgerrohre 1 und 2 ist eine Kette zwischen die Enden der Hauptträgerrohre 1 und 2 geschoben, die an einem Ende zur Sicherung des Keiles 10 mit dem Keil 10 verbunden ist. Am anderen Ende hängt an drei Punkten fixiert ein Grillrost 13. Im mittleren Bereich der Hauptträgerrohre 1 und 2 ist eine Klemmkonsole 11 lösbar, abnehmbar und stufenlos verstellbar an den Hauptträgerrohren 1 und 2 positioniert.
Die Figur 3 zeigt den oberen Bereich der Hauptträgerrohre 1 und 2. Das Klemmstück 9 ist über die Hauptträgerrohre 1 und 2 geschoben. Die beiden Hauptträgerrohre 1 und 2 wurden durch das Eindrücken des Keiles 10 durch die in den Wangen eingebrachte Bohrung des Klemmstückes 9 an die innere Wandung des Klemmstückes 9 gepresst und so geklemmt.
Die Figur 4 zeigt eine Brenngutaufnahmeschale 6 mit 16 Luftleiteinrichtungen 7, die als Kanal ausgeformt sind. Die Luftleiteinrichtungen 7 verlaufen vom Rand der Brenngutaufnahmeschale 6 beginnend, bis an das durch die öffnungen 8 begrenzte Flüssigkeitsreservoir 12 im Zentrum der Brenngutaufnahmeschale 6.
Figur 5 zeigt die Schnittdarstellung einer kegeligen Brenngutaufnahmeschale 6 in der ein geometrisch angepasster Brenngutrost 14 mit geringem Abstand eingelegt ist.
Bezugszeichenliste:
1 Hauptträgerrohr
2 Hauptträgerrohr
3 Stützrohr
4 Stützrohr
5 Schalenhalterung
6 Brenngutaufhahmeschale
7 Luftleiteinrichtung
8 öffnung
9 BClemmstück
10 Keil
11 Klemmkonsole
12 Flüssigkeitsreservoir
13 Grillrost
14 Brenngutrost
