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Patent Searching and Data


Title:
BASEBALL CAP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/010199
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to headgear in the form of a baseball cap, characterized in that the cap base and/or the bill can be variably styled and changed. The baseball cap is an excellent advertising medium, especially for printing complicated and high-resolution motifs thereon and is yet inexpensive to produce, and can be varied at a later point in time especially with respect to the visible imprint.

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Inventors:
PINTARIC, Daniel (Tulpenweg 12, Hallbergmoos, 85399, DE)
Application Number:
EP2009/059673
Publication Date:
January 28, 2010
Filing Date:
July 27, 2009
Export Citation:
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Assignee:
PINTARIC, Daniel (Tulpenweg 12, Hallbergmoos, 85399, DE)
International Classes:
A42B1/06; A42B1/24; A42B1/04; A42B1/00
Attorney, Agent or Firm:
HANSMANN & VOGESER (Postfach 70 08 60, Albert-Roßhaupter-Straße 65, München, 81369, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Schildkappe mit - einem topfförmigen, nach unten offenen Kappenkörper (2) und einem etwa waagerecht vom Rand des Kappenkörpers (2) in wenigstens eine Richtung abstrebenden Schild (3) d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass der Kappenkörper (2) und/oder das Schild (3) variabel gestaltbar und veränderbar sind.

2. Schildkappe nach Anspruch 1, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass zumindest optisch die Fläche des Kappenkörpers (2) wenigstens teilweise aus einem zumindest optisch geschlossenen flächigen Material, insbesondere aus Kunststoff, insbesondere einer Kunststofffolie, besteht.

3. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass der gesamte Kappenkörper (2) von dem flächigen, zumindest optisch geschlossenen Material, insbesondere Kunststoff, insbesondere einer Kunststofffolie, überspannt wird.

4. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass der Kappenkörper (2) an seinem unteren Rand (4) einen gleich bleibenden, nicht verstellbaren, Umfang aufweist.

5. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das flächige Material des Kappenkörpers (2) und/oder der Kappenkörper (2) eine ausreichende Stabilität besitzen, sodass der Kappenkörper (2) seine herstellungsbedingte Form ohne äußere Beeinflussung beibehält und insbesondere nach Verformung selbstständig einnimmt, und dennoch der untere Rand (4) von seiner im unbelasteten Zustand runden oder ovalen Form - in der Aufsicht auf die Öffnung des Kappenkörpers (2) betrachtet - verformbar ist ohne zu brechen oder zu knicken.

6. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass die herstellungsbedingte Form des Kappenkörpers (2) keine halbrunde Form, insbesondere eine unregelmäßige Form, ist.

7. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass im unteren Rand (4) des Kappenkörpers (2) ein Versteifungsring (5) eingearbeitet ist.

8. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass der Schild (3) mit dem gleichen Material bespannt ist wie die Fläche des Kappen- körpers (2).

9. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass wenigstens auf der Innenseite des unteren Randes (4) ein Innenband (6) aus Textilmaterial, insbesondere auf der gesamten Innenfläche des Kappenkörpers (2) eine Schicht aus Texilmaterial, insbesondere aus pflanzlichem oder tierischem Textilmaterial, angeordnet ist.

10. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass der Kappenkörper (2) aus etwa dreieckigen Segmenten (7a, b), zusammengesetzt ist, die insbesondere miteinander an ihren Kontaktkanten vernäht oder verklebt oder über Reißverschlüsse miteinander verbunden oder mittels Knöpfen verbunden sind.

11. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass insbesondere im oberen Teil und/oder hinteren des Kappenkörpers (2) einige wenige Lüftungsöffnungen (8) vorhanden sind.

12. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass die Form der Lüftungsöffnungen (8) und/oder die Bereiche, in denen eine Mikrolochung vorhanden ist, an die Formen der Bedruckung, also die dafür verwendeten Zeichen oder Symbole, angepasst ist, insbesondere eine Mikrolochung nur in den dunklen Bereichen der Kappe bzw. deren Bedruckung vorhanden ist und/oder die Lüftungsöffnungen (8) die Form des aufzubringenden Symbols besitzt.

13. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das flächige geschlossene Material, aus dem die Fläche des Kappenkörpers (2) gebildet ist, eine mikro-gelochte Folie ist, bei dem der Durchmesser der Löcher kleiner als 1 mm, insbesondere kleiner als 0,5 mm, ist und insbesondere der Lochanteil weniger als 50 %, insbesondere weniger als 30 %, jedoch mehr als 5 %, besser mehr als 10 %, beträgt.

14. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken n ze i ch n et, d ass der Kappenkörper (2) aus einem einstückigen Teil aus flächigem Kunststoffmaterial besteht, welches insbesondere im Tiefziehverfahren hergestellt ist, und auf dem simulierte Nähte (9) zwischen simulierten Segmenten (7') aufgedruckt sind.

15. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass der Kappenkörper (2) wenigstens teilweise und/oder das Schild (3) zweilagig ausgebildet ist und die äußere Schicht als Dekorteil wechselbar und lösbar an der unteren Trägerschicht befestigt ist.

16. Schildkappe mit einem topfförmigen, nach unten offenen Kappenkörper (2) und einem etwa waagerecht vom Rand des Kappenkörpers (2) in wenigstens eine Richtung abstrebenden Schild (3) insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass wenigstens die Fläche des Kappenkörpers (2), insbesondere auch des Schildes (3) wenigstens teilweise aus transparentem Material besteht.

17. Schildkappe nach einem der vorgehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das transparente Material eine transparente Kunststofffolie ist, die insbesondere eine Ultraviolett-Schutzfolie ist.

18. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass auf der Innenseite des transparenten Kappenkörpers (2) bzw. wenigstens ein Einlegeteil (12) angeordnet, insbesondere unmittelbar an der Innenseite des transparenten Kappenkörpers (2) bzw. Schildes (3), angeordnet ist.

19. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das Einlegeteil (12) sich über mehr als die Hälfte des Umfanges des Kappenkörpers (2), insbesondere über den gesamten Umfang des Kappenkörpers (2) erstreckt und insbesondere befestigt ist durch Abstützen mit seinem unteren Rand in einer Kerbe, die gebildet ist zwischen der Innenseite des Kappenkörpers (2) und dem auf der Innenseite seines unteren Randes (4) befestigten Innenband (6).

20. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass die transparente Schicht des Kappenkörpers (2) an ihrem unteren Rand vom Rest des Kappenkörpers (2), insbesondere dem Versteifungsring (5), lösbar befestigt ist mittels Klettverschluss, Reißverschluss, Druckknöpfen etc zum Einschieben von Einlegeteilen von der Vorderseite und von unten her.

21. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass die transparente Schicht des Kappenkörpers (2) und/oder des Schildes (3) von einer zweiten Schicht hinterlegt ist und die beiden Schichten entlang ihres Umfanges teilweise miteinander verbunden sind, so dass eine ausreichend große Öffnung zum Einschieben von Einlegeteilen gegeben ist, insbesondere beim Schild (3) entlang der Befestigungskante gegenüber dem Kappenkörper.

22. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass die transparente Schicht des Kappenkörpers (2) ein Netz, insbesondere ein dehnbares Netz, ist.

23. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass auf dem Netz bzw. Gitter Dekorteile befestigbar sind, indem sie auf ihrer Rückseite Stifte mit Widerhaken wie bei einem Klettverschluss aufweisen, die so dimensioniert und beabstandet sind, dass sie in die Öffnungen des Netzes passen und sich dort verhaken.

24. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass die transparente Schicht eine flüssigkeitsdichte transparente Folie ist, die mit einer ebenfalls flüssigkeitsdichten dahinter liegenden Schicht an den Rändern dicht verbunden und der Zwischenraum entweder mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, in der insbesondere Festkörper wie Symbole, Granulate etc. schweben oder schwimmen oder aufblasbar ist.

25. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das Einlegeteil (12) sich jeweils nur in Umfangsrichtung (12) über die Umfangslänge eines Segmentes (7a, b) des Kappenkörpers (2) erstreckt.

26. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass die Einlegeteile (12) aus Kunststofffolie oder Papier bestehen und insbesondere fertig bedruckt oder von Hand individuell bemalt sind.

27. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das flächige Material des Kappenkörpers (2) auf der Außenseite eine raue Oberfläche besitzt, insbesondere mit Erhebungen, deren Höhe zwischen 0,1 und 0,3 mm beträgt und deren Durchmesser kleiner als 0,5 mm ist.

28. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das flächige Material des Kappenkörpers (2) auf der Außenseite mit dreidimensionalen Gegenständen, insbesondere flächigen dreidimensionalen Gegenständen besetzt ist, insbesondere mit Schaumstoffen, kleinen Steinen, Sand, Gummiteilen, Textilflicken, Knöpfen, Leder, Schmuckteilen, Autoreifen- Profilschichten, Motorradreifen-Profilschichten, Teilen von Ballüberzügen.

29. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das Material der transparenten Kunststofffolie auf der Außenseite eine optisch wirksame, insbesondere dreidimensional strukturierte, insbesondere prismenartige Oberfläche besitzt, so dass dahinter angeordnete Einlegeteile (12) bei Betrachtung von außen dreidimensional wirken.

30. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das flächige Material des Kappenkörpers (2) auf der Außenseite mit einem Hologramm oder einem Vexierbild versehen ist.

31. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass im Inneren des Kappenkörpers (2) in dessen obersten Bereich eine Lichtquelle mit Energieversorgung, insbesondere eine oder mehrere Leuchtdioden (13a, b) mit daran angeschlossener Knopfzelle (14), angeordnet ist.

32. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass bei Anordnung mehrerer Leuchtquellen, insbesondere mehrerer Leuchtdioden (13a, b), diese Leuchtdioden (13) unterschiedliche Farbe besitzen und mit einer Steuerung (15) gekoppelt sind, die das Aufleuchten der einzelnen Leuchtdioden (13a, b) nach Reihenfolge und Zeitdauer steuert.

33. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass die Steuerung (15) einen Anschluss für eine Audioquelle, insbesondere einen MP3-Abspieler (16) aufweist, und die Leuchtdioden (13a, b) im Rhythmus der dort abgespielten Musik nach Art einer Lichtorgel aufleuchten lässt.

34. Schildkappe mit einem topfförmigen, nach unten offenen Kappenkörper (2) und einem etwa waagerecht vom Rand des Kappenkörpers (2) in wenigstens eine Richtung abstrebenden Schild (3) insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass der Kappenkörper (2) ein Traggestell (17) umfasst, bestehend aus dem unten umlaufenden unteren Rand (4) sowie von dort bogenförmig nach oben geführten Streben (18), die sich in dem oberen Mittelpunkt (19) treffen, und die Bespannung des Kappenkörpers (2) gebildet wird durch auf diesem Traggestell (17) lösbar befestigten flächigen Elementen (20a, b).

35. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das flächige Element (20a, b) wenigstens den halben Umfang des Traggestells (17) einschließlich des Mittelpunktes (19) bedeckt, insbesondere mindestens die vordere Hälfte des Traggestells (17).

36. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das flächige Element (20a, b) jeweils ein Segment (7a, b) von einer zur nächsten benachbarten Strebe (18a, b) abdeckt, und seitlich an jeweils einer der Streben (18a, b) und unten am Rand (4) befestigt ist, insbesondere aufgeklebt ist oder mittels Klettverschluss (21) befestigt ist oder aufgeknöpft oder mittels Reißverschluss befestigt ist.

37. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass ein lichtbrechendes Element (23), insbesondere ein lichtdurchlässiges Prisma oder ein oder mehrere Strasssteine, auf der Oberfläche der Schildkappe angeordnet oder in den Schild (3) oder den Kappenkörper (2) eingearbeitet sind und deren Fläche durchdringen.

38. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das flächige Material des Kappenkörpers (2) und/oder des Schildes (3) dreidimensional ausgeprägt, insbesondere in Übereinstimmung mit einem aufgedruckten Motiv, ist.

39. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass der Kappenkörper (2) und/oder das Schild (3) wenigstens teilweise eine Metallbeschichtung wenigstens auf der Außenseite aufweisen, insbesondere im Bereich des vorderen Randes des Schildes (3) und/oder der Nähte des Kappenkörpers (2) und/oder der Randbereiche von Lüftungsöffnungen (8).

40. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass der Kappenkörper (2) und/oder das Schild (3) wenigstens teilweise auf der Außenseite eine Schicht aufweist, die geeignet ist, Licht aufzunehmen, zu speichern und bei Dunkelheit wieder abzugeben.

41. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das Textilmaterial auf der Innenseite wenigstens des Versteifungsringes (5), insbesondere auf der gesamten Innenseite des Kappenkörpers (5), eine silberhaltige Metallbeschichtung aufweist.

42. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass die Kappe einen nicht entfernbaren Echtheitsnachweis, insbesondere eine eingeprägte oder integrierte Plakette, hergestellt aus Metallbeschichtung oder durch starke Prägung, aufweist.

43. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass im Treffpunkt der Segmente, insbesondere am höchsten Punkt des Kappenkörpers, ein abdeckender Knopf (22) angeordnet ist, der entweder unlösbar mit dem Kappenkörper (2) verbunden ist und als Echtheitsnachweis dient, insbesondere aus Metall besteht oder austauschbar ist.

44. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass der Knopf (22) ein Leuchtmittel ist, insbesondere eine Leuchtdiode ist, die mit einer Stromversorgung in Verbindung steht.

45. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass das Schild (3), insbesondere im Bereich der Vorderkante, gewellt oder gezackt ausgebildet ist.

46. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass bei einer Folie aus flächigem Material die Dicke der Folie zwischen 0,2 mm und 3 mm, insbesondere zwischen 0,3 mm und 1,0 mm, beträgt.

47. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass die farbig gestaltete Oberfläche des Kappenkörpers oder der Einlegeteile (12) hinter der transparenten Schicht mit einer unter Temperatur Einfluss sich verändernden Farbe wenigstens teilweise bedruckt sind.

48. Schildkappe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d ad u rch g e ken nze i ch n et, d ass der Kappenkörper (2) im oberen und/oder hinteren Bereich großflächig offen ist, insbesondere ein Traggestell in diesem Bereich keine Bespannung aufweist oder im Kappenkörper eine obere Öffnung vorhanden ist, so dass die einzelnen Segmente trapezförmig sind, zumindest die Segmente des hinteren Bereiches.

Description:
Basecap

I. Anwendungsgebiet

Die Erfindung betrifft eine Kopfbedeckung in Form einer Schildkappe, die also einen auf den Kopf aufgesetzten, nach unten offenen, etwa halbkugelförmigen Kappenkörper besitzt, von dessen unterem Rand aus in eine Richtung ein Sonnenschutz-Schild abragt.

II. Technischer Hintergrund

Solche Schildkappen, im englischen Sprachgebrauch eingedeutscht meist als „Basecap" bezeichnet, sind vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt und tragen in aller Regel eine Aufschrift oder einen Aufdruck, mit dem sich der Träger identifiziert, sei es eines Sportteams, einer Stadt, eines Musikinterpreten oder ähnliches.

In funktionaler Hinsicht dienen solche Schildkappen primär dem Sonnenschutz, und werden deshalb auch bei hohen Außentemperaturen getragen. Aus diesem

Grund bestehen sie häufig zumindest im hinteren Bereich aus einem luftdurchlässigen Material, meist einem Gittermaterial, oder insgesamt ist der

Kappenkörper aus einem Textilmaterial gebildet, welches zwecks verbesserter

Luftdurchlässigkeit vor allem im obersten Bereich einige Lüftungsöffnungen aufweist, die zwischen 2 mm und 10 mm Durchmesser besitzen. Derartige Schildkappen sind hinsichtlich des Kappenkörpers meist aus einzelnen, etwa dreieckigen Segmenten zusammengesetzt, die miteinander vernäht sind und dadurch die etwa halbkugelförmige Kontur des Kappenkörpers ergeben, die durch Gestaltung der Segmente variiert werden kann in der Höhe, im Steigungswinkel und ähnlichem.

Der Schild enthält in der Regel einen versteifenden Kern aus Kunststoff oder Pappe, der mit einem Bezugsmaterial, meist ebenfalls Textilmaterial und in der Regel das gleiche Material wie der Kappenkörper, bespannt ist.

Hinsichtlich des Kappenkörpers besteht der konstruktive Aufbau meist aus einem im unteren Rand eingearbeiteten versteifenden Ring, und manchmal zusätzlichen versteifenden Streben entlang der Grenzen zwischen den einzelnen Segmenten, die vom unteren Rand aus nach oben zum oberen Mittelpunkt des Kappenkörpers führen, der häufig zusätzlich und zum Verdecken des hier sternförmig zusammenlaufenden einzelnen Nähte zwischen den Segmenten einen Knopf trägt.

Derartige Basecaps werden häufig auch als Werbemittel von Firmen benutzt, indem sie mit dem Firmenlogo bedruckt werden, meist auf der Vorderseite des Kappenkörpers.

Der Nachteil der bisher bekannten Schildkappen besteht dabei darin, dass das verwendete Material im vorderen Bereich, meist ein Textilmaterial oder ein Kunststoffgewebe, zwar bedruckt werden kann mit dem gewünschten Logo, jedoch das Bedrucken aufgrund der Struktur des Materials nur mit mäßiger Qualität möglich ist.

Insbesondere ist das Bedrucken mit sehr feinen Strukturen und damit mit grafisch aufwendigen Logos kaum möglich, beziehungsweise ergibt nur unscharfe Druckergebnisse. Deshalb können die gewünschten Logos häufig nur separat hergestellt und auf die Kappe aufgenäht werden. Ein weiterer Nachteil ist der aufgrund des Zusammensetzens aus vielen Einzelteilen doch relativ hohe Herstellungsaufwand für eine solche Schildkappe, die als Werbeartikel so wenig wie möglich kosten soll.

IM. Darstellung der Erfindung

a) Technische Aufgabe

Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, eine Schildkappe zu schaffen, die optimal als Werbeträger, insbesondere für das Bedrucken auch mit aufwendigen und hoch auflösenden Motiven, geeignet ist, und dennoch kostengünstig in der Herstellung ist, sowie insbesondere hinsichtlich des sichtbaren Aufdruckes nachträglich variiert werden kann.

b) Lösung der Aufgabe

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 , 16 und 34 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Indem der Kappenkörper in seiner Fläche aus einem Material besteht, welches zumindest optisch geschlossen ist und u. a. gut bedruckbar ist, jedenfalls besser als ein übliches Textilmaterial, können optisch ansprechendere Motive - und vor allem feinere Motive - auf dem Kappenkörper aufgedruckt werden, was diesem zum Einen ein hochwertigeres Aussehen verleiht und zum Anderen die Gestaltungsmöglichkeiten verbreitert.

Unter einem zumindest optisch geschlossenen flächigen Material wird jedes Material verstanden, welches aus einer Entfernung von mehr als einem halben oder einem Meter als optisch geschlossen wirkt, auch wenn es physikalisch keine geschlossene Fläche darstellt, wie beispielsweise die bekannten mikro-gelochten Folien, deren Lochung und Lochanteil sich in einem solchen Rahmen bewegt, dass dies bereits auf geringe Entfernung nicht mehr erkennbar ist.

Zu diesem Zweck sind die Löcher kleiner als 1 mm, besser kleiner als 0,5 mm im Durchmesser, und der Lochanteil liegt zwischen 50 % und 5 %, besser sogar zwischen 30 % und 10 %.

Dies gilt umso mehr, wenn die Mikrolochung nur in dafür geeigneten Bereichen angeordnet wird, nämlich beispielsweise in dunkel gefärbten Bereichen und/oder an den auf dem Kappenkörper aufgebrachten Aufdruck angepasst ist, indem die Mikrolochung z.B. nur im Bereich des Aufdruckes und nicht in den Restflächen aufgebracht wird.

Ansonsten ist als geschlossenes, flächiges Material, insbesondere Kunststoff, vor allem Kunststofffolie, geeignet, die eine ausreichende Steifigkeit besitzen muss, um einerseits eine gewollte Verformung des Kappenkörpers zuzulassen, beispielsweise für Transport oder Lagerung, andererseits jedoch nicht allzu leicht knicken darf und die gewünschte Trageform der Kappe beibehalten und insbesondere auch selbsttätig einnehmen muss, was abgesehen von der richtigen Steifigkeit der Folie auch davon abhängt, ob der Kappenkörper zusätzlich ein Traggestell umfasst, bei dem einzelne Streben von dem unteren, umlaufenden, versteifenden Rand nach oben zum oberen Mittelpunkt geführt sind, welche das flächige Material des Kappenkörpers abstützen, oder ob solche Streben nicht vorhanden sind und allein durch die Steifigkeit des flächigen Materials die Kappe ihre Form im Kappenkörper halten soll.

Dabei muss die Trageform der Kappe nicht unbedingt eine etwa halbkugelige Form sein, sondern kann auch gezielt eine unregelmäßige Form darstellen.

Um den optischen Eindruck einer Kunststofffolie zu verbessern, besitzt diese zumindest auf ihrer Außenseite eine nicht vollkommen glatte sondern bewusst raue Oberfläche, mit Erhebungen, deren Höhe so gering ist, dass sie gerade noch wahrnehmbar ist, also insbesondere zwischen 0,1 und 0,3 mm beträgt, und deren Durchmesser kleiner als 0,5 mm ist. Durch eine solche feine Anrauung der Oberfläche wird das klebende Haften einer Kunststofffolie an der Haut des Benutzers vermieden, gleichzeitig jedoch die genaue Bedruckungsfähigkeit nur unwesentlich gemindert.

Um das Bedrucken zu erleichtern und zusätzlich die Herstellung zu verbilligen, weist der Kappenkörper an seinem unteren Rand auch einen gleichbleibenden, nicht verstellbaren, fixen Umfang auf.

Dieser untere Rand besitzt im unbelasteten Zustand in der Aufsicht betrachtet, eine runde oder ovale Form, ist jedoch ausreichend elastisch, um sich der Kopfform des Trägers anzupassen. Hierzu dient in der Regel ein in den unteren Rand des Kappenkörpers eingelassener Versteifungsring, der jedoch meist auf der Innenseite mit einem Innenband, z.B. aus Textilmaterial, insbesondere natürlichem Textilmaterial, besteht, um den Tragekomfort zu erhöhen. Der versteifende Ring selbst besteht meist aus Kunststoff. Die Beschichtung mit Textilmaterial kann auch auf der gesamten Innenfläche des Kappenkörpers vorhanden sein.

Ebenso ist im Schild ein Kern aus steifem Material, wie Kunststoff oder auch Pappe, eingearbeitet, oder eine untere, steife Tragschicht vorhanden, der mit einem Bezug versehen ist, bei dem es sich meist um das gleiche Material wie bei dem Bezug des Kappenkörpers handelt.

Ein weiterer Vorteil von Kunststoffmaterial, insbesondere Kunststofffolie, besteht in der leichten Reinigungsmöglichkeit der Kappe.

Falls es sich bei dem flächigen Material des Kappenkörpers um eine physikalisch geschlossene Fläche handelt, werden vor allem im oberen Bereich, nahe des oberen Mittelpunktes, einige wenige Lüftungsöffnungen vorgesehen, die jedoch das Bedrucken nicht behindern, welches vorzugsweise in dem Frontbereich des Kappenkörpers erfolgen soll.

Die Lüftungsöffnungen können in ihrer Form - sofern sie sich im Bereich der Bedruckung befinden oder auch falls dies nicht der Fall ist - an die Form der ansonsten zum Bedrucken verwendeten Symbole und Zeichen angepasst werden. Ebenso kann zur besseren Entlüftung der Kappenkörper im oberen und/oder hinteren Bereich des Kappenkörpers eine großflächige Lüftungsöffnung enthalten sein, die unter Umständen von den Streben eines Traggestells durchkreuzt wird.

Der Kappenkörper kann auf unterschiedliche Art und Weise hergestellt werden:

Nach der klassischen Herstellungsmethode ist der Kappenkörper aus etwa dreieckigen Segmenten zusammengesetzt, also vernäht oder verklebt, zusammengeknöpft oder mittels Reißverschlüssen zusammengesetzt.

Da ein solcher Kappenkörper aus mindestens vier, in der Regel sogar sechs Segmenten besteht, und sich die Bedruckung über annähernd 180° des Umfanges des Kappenkörpers erstrecken soll, kann das Bedrucken in der Regel erst nach dem Verbinden der Segmente durchgeführt werden, da ein Bedrucken der einzelnen Segmente vorher Probleme beim fluchtenden aneinander Anschließen der Bedruckung bereiten kann. Ein Bedrucken des vernähten Kappenkörpers ist jedoch technisch aufwendig und mit anderen Problemen behaftet.

Ein alternatives Herstellverfahren besteht deshalb darin, den Kappenkörper oder wenigstens dessen Fläche aus einem einstückigen Material, z.B. im Tiefziehverfahren aus Kunststofffolie herzustellen. Sofern die klassische Optik mit Segmenten und dazwischen sichtbaren Nähten erzielt werden soll, können derartige simulierte Nähte zwischen simulierten Segmenten auf einem solchen einstückigen Kappenkörper aufgedruckt werden. Dieses Herstellungsverfahren verbilligt nicht nur die Gesamtkosten einer solchen Schildkappe, sondern erleichtert vor allem das gute und qualitativ hochwertige Bedrucken des Kappenkörpers. Zusätzlich kann durch ein dreidimensionales Ausprägen z.B. der Folie des Kappenkörpers und/oder des Schildes z. B. in Form des aufgedruckten Motivs dessen 3D-Wirkung verstärkt werden.

Auch andere Herstellverfahren wie Blasformen oder ähnliches sind möglich, wobei dann das Bedrucken zwangsweise nach der Verfestigung des Materials, also nach dem Herstellen, durchgeführt werden muss.

Ein anderer Hauptaspekt der Erfindung besteht darin, zumindest die Fläche des Kappenkörpers evtl. auch des Schildes - wenigstens über Teilbereiche - aus transparentem Material, beispielsweise transparenter Kunststofffolie, herzustellen, was eine ganze Reihe von auch miteinander kombinierbaren Vorteilen aufweist:

Zum einen können auf diesem transparenten Kappenkörper - egal ob auf der Innenseite oder der Außenseite - nicht transparente Gestaltungsteile angeordnet werden, insbesondere können auf der Innenseite nicht transparente Einlegeteile angeordnet werden. Die Einlegeteile können vom Hersteller der Kappe fertig bedruckt mitgeliefert werden oder als Ergänzungsteile geliefert werden, oder vom Benutzer individuell selbst z.B. mittels Airbrush gestaltet und/oder bemalt werden. Das gilt auch für die Fläche des Kappenkörpers selbst, vor allem, wenn sie nicht transparent ist.

Hierfür können die Einlegeteile auf der Rückseite der transparenten, einschichtigen Fläche des Kappenkörpers oder Schildes befestigt werden, oder Kappenkörper bzw. Schild sind zweilagig, quasi als Tasche, ausgebildet mit einer transparenten Außenseite, so dass die Einliegeteile in die Tasche über eine offene Seite eingeschoben werden können. Vor allem als Werbeträger bietet dies den Vorteil, dass keine für den jeweiligen Werbeträger individuell vorgefertigte Kappe hergestellt werden muss, sondern eine Einheitskappe hergestellt werden kann, deren Kappenkörper durchsichtig ist und deren Schild - sofern er nicht ebenfalls durchsichtig ist - in einer geringen Anzahl unterschiedlicher Farben zur Verfügung steht.

Die werbende Firma muss dann lediglich die Einlegeteile entsprechend ihrem Logo oder ihren Firmenfarben herstellen lassen. Da es sich um einfache zugeschnittene, flächige Teile handelt, kann dies jede Druckerei vor Ort und jeder Farbkopierer leisten, wodurch zum Einen die Kosten für Werbeaktionen drastisch sinken, vor allem aber auch die Vorlaufzeiten für Werbeaktionen, da bei Lagerhaltung der neutralen Kappe mit transparentem Kappenkörper kurzfristig für Einzelaktionen auch in geringer Stückzahl die entsprechenden Einlegeteile gedruckt werden können.

Für den Benutzer bietet sich der Vorteil, dass er solche Einlegeteile - z.B. je nach momentanem Anlass des Tragens der Kappe - leicht wechseln kann.

Auf den ersten Blick scheint dies für die Vertreiber solcher Kappen nachteilig zu sein, da der Träger nicht mehr unterschiedliche Kappen mit unterschiedlichen Aufdrucken kauft, jedoch kann durch das Gestalten und Verkaufen immer neuer, einem Trend angepasster Einlegeteile ein Nachfolgebedarf geschaffen werden, der in der Regel weitaus höher liegt als das jetzige Umsatzpotential an nicht veränderbaren Kappen.

Die Einlegeteile können sich im Inneren der Kappe über nur ein einzelnes Segment erstrecken, so dass dann mehrere Einlegeteile nebeneinander eingesetzt und befestigt werden müssen, oder ein einzelnes Einlegeteil kann sich über mindestens die vordere Hälfte des Umfanges des Grundkörpers oder gar den ganzen Umfang erstrecken. Die Befestigung erfolgt z.B. durch Ankleben an der Innenseite oder auch lediglich durch Einspreizen zwischen dem unteren Rand des Kappenkörpers und dem oberen Mittelpunkt, wobei am unteren Rand ein Einstecken zwischen der flächigen Bespannung und dem versteifenden Ring, beziehungsweise Textilband, die Fixierung sehr erleichtert. So kann beispielsweise ein einstückiges Einlegeteil in Form eines simplen Kreissegmentes mit, z.B. ca. 300° Umfang geschnitten und bedruckt werden und - mit dem offenen Segmentwinkel beispielsweise nach hinten - von unten her lediglich in den Kappenkörper eingeschoben werden, und dadurch fixiert werden.

Sofern die transparente Folie von einer zweiten Schicht hinterlegt ist, können die Einlegeteile auch vom insbesondere unteren Rand der Segmente bzw. des Kappenkörpers her eingeschoben werden, wenn sich z.B. der untere Rand der Segmente oder der gesamten transparenten Schicht vom unteren Versteifungsring lösen lässt und dort nur mittels Klettband, Reißverschluss, Druckknöpfen oder anderen lösbaren Befestigungselementen fixiert war. Beim Schild wird dies bevorzugt vom hinteren Rand, also dem Übergang zum Kappenkörper her, erfolgen.

Der Effekt kann noch gesteigert werden, indem die durchsichtige Schicht bzw. Folie eine optisch wirksame Oberfläche, beispielsweise eine dreidimensional, etwa prismenförmig, strukturierte Oberfläche aufweist, wodurch die dahinter gelegten Einlegeteile entweder plastischer wirken oder aus unterschiedlichen Blickwinkeln unterschiedliche Darstellungen Sichtbar werden.

Die äußere Schicht kann auch ein mittels Licht aufladbares Material sein, welches bei Dunkelheit wieder Licht abgibt und fluoresziert.

Mit einer transparenten äußeren Schicht der Bespannung ist es sogar möglich, die dahinter befindliche zweite Schicht randseitig mit der transparenten Schicht zu verbinden, sei es segmentweise oder über größere Bereiche des Kappenkörpers hinweg, und bei flüssigkeitsdichtem Folienmaterial dazwischen eine Flüssigkeit einzufüllen und in der Flüssigkeit beispielsweise Dekoelemente schwimmen oder schweben zu lassen.

Sofern die transparente Schicht lediglich dem Halten der dahinter befestigten, bedruckten oder bemalten Folienelemente dient, muss es sich nicht um eine durchgehende transparente Folie handeln, sondern dies kann auch von einem dünnen Netz, insbesondere einem dehnbaren Netz, geboten werden.

Daran können die Dekorteile besonders einfach auf der Außenseite befestigt werden, indem diese auf ihrer Rückseite abstrebende Stifte mit Widerhaken ähnlich einem Klettverschluss aufweisen, die hinsichtlich Größe und Abstand zu dem Netz passen, so dass sie sich in dem Netz sicher verhaken.

Ein ähnlicher Effekt der individuellen Gestaltung und des wechselnden Aufdruckes kann erreicht werden, indem der Kappenkörper das erwähnte Traggestell aufweist mit vom umlaufenden unteren versteifenden Ring nach oben zum oberen Mittelpunkt geführten Streben, die die Grenzen zwischen den einzelnen Segmenten des Kappenkörpers darstellen.

Wenn auf diesem Grundgestell vom Benutzer individuell eine flächige Bespannung des Kappenkörpers aufgebracht werden kann - vorzugsweise durch einzeln vorgeformte und geschnittene Segmente, aber auch durch größere Einheiten - so lässt sich auch damit ein Wechseln der Gestaltung des Kappenkörpers erreichen. Das Befestigen auf der Außenseite des Traggestells erfolgt entweder mittels Kleben, indem etwa auf der Rückseite der aufzubringenden Bespannung ein Klebestreifen oder ähnliches aufgebracht ist, oder durch Klettverschluss oder Druckknöpfe oder Reißverschlüsse.

Selbst diese auf einem Grundgestell nachträglich anzubringenden flächigen Elemente können - wie auch eine fertig produzierte Kappe - ganz oder teilweise aus transparentem Material bestehen, wodurch vor allem auffällige optische Effekte erreicht werden können: So kann beispielsweise im Inneren der Kappe eine Beleuchtung durch Leuchtdioden, versorgt von einer oder mehrerer Knopfzellen, angeordnet werden. Die Leuchtdioden können auch unterschiedliche Farben aufweisen, und mittels einer Steuerung angesteuert werden, die beispielsweise auch an einer Audioquelle, wie etwa einen MP3-Abspieler, angeschlossen werden kann, und dadurch in der Kappe des Trägers eine Mini-Lichtorgel darstellt. Ebenso kann der Knopf am höchsten Punkt des Kappenkörpers ein Leuchtkörper sein.

Unabhängig davon, ob das flächige Material des Schildes oder des Kappenkörpers durchsichtig ist oder nicht, können auf oder in die Fläche eingearbeitet optisch wirkende Elemente angeordnet werden:

Zum einen können Vexierbilder oder Hologramme aufgebracht werden, die beispielsweise ein Firmenlogo dreidimensional erscheinen lassen oder je nach Blickwinkel Aufschriften von ihrem Sinn her verändern oder Figuren unterschiedliche Bewegungszustände einnehmen lassen oder ähnliches.

Darüber hinaus können aus reinen Schmuckgründen optisch wirkende, lichtbrechende Elemente an oder in der Kappe angeordnet werden, wie etwa kleine Prismen, Strasssteine oder ähnliches, die ein auffälliges Glitzern bei Beleuchtung von außen durch Sonnenlicht oder von innen durch z.B. Leuchtdioden bewirken.

Um derartige Kappen weiter zu individualisieren und von ihrer Wertigkeit höher zu positionieren, können weitere Maßnahmen ergriffen werden:

So können in Teilbereichen auf dem Schild oder dem Kappenkörper metallische Beschichtungen vorgenommen werden, beispielsweise mittels Aufdampfen oder Aufprägen, wobei insbesondere der vordere Rand des Schildes als auch die Nähte und/oder die Ränder der Lüftungsöffnungen für eine solche Metallbeschichtung in Frage kommen. Insbesondere kann auch auf der Innenseite des Versteifungsringes oder insgesamt auf der Innenseite des Kappenkörpers eine Metallbeschichtung, insbesondere eine silberhaltige Metallbeschichtung, aufgebracht sein, die jedoch gleichzeitig durch Mikrolochung luftdurchlässig gehalten werden soll, damit das darin enthaltende Silber die Bakterienbildung des sich an der Kappe ablagernden Schweißes verhindert.

Des Weiteren kann die Kappe ein nicht entfernbares Identifikationsmerkmal tragen, beispielsweise ein aufgeprägtes, eingestanztes oder eingebranntes Erkennungszeichen des Herstellers, um die Originalität und Wertigkeit der Kappe zu erhöhen, insbesondere in Form des oberen Knopfes.

Des Weiteren kann - vor allem in den nicht transparenten Bereichen des Kappenkörpers und/oder des Schildes - die Oberfläche stark individuell gestaltet werden, indem sie mit den unterschiedlichsten Gegenständen ausgestattet wird, beispielsweise mit Sand, kleinen Steinen, natürlichen Matehalen wie Halmen oder

Gräsern oder Blüten, künstlichen Gegenständen oder technischen

Gegenständen, insbesondere technischen Ersatzteilen und dadurch auch dreidimensional strukturiert werden.

Dies kann insbesondere durch das Aufbringen einer Reifenprofil-Fläche eines Motorrads oder Autorreifens, Teilen eines Überzuges eines Balles einer bestimmten Sportart oder ähnliches geschehen oder auch durch Aufbringen von bisher für Basecaps nicht verwendeten Materialien wie Gummi, Glas, Kork, Schaumgummi, Latex und ähnliches.

Eine weitere Individualisierung besteht in der Ausbildung des Schildes nicht als eine im Wesentlichen ebene Fläche, sondern durch eine wellige oder gezackte Ausbildung, insbesondere entlang der Vorderkante. Ebenso können Flächen des Kappenkörpers, z. B. einzelnen Segmente oder der ganze Kappenkörper und/oder ebenso des Schildes als zweilagiger Hohlkörper ausgebildet sein und der Hohlraum dazwischen entweder aufblasbar sein - wozu ein Ventil vorhanden ist - oder mit einer Flüssigkeit gefüllt sein, in der gegebenenfalls zusätzlich Schwimmkörper schweben können, wenn dabei die äußere Schicht transparent ist.

Für das Erreichen der gewünschten Eigenstabilität und dennoch möglichen aktiven Verformbarkeit hat sich eine Dicke der Folie zwischen 0,2 und 3 mm als realistisch erwiesen, abhängig von der Art des gewählten Kunststoffes.

Die Bedruckung der Folie kann insbesondere mit temperaturabhängigen Farben geschehen, deren Farbton sich bei Temperaturveränderungen verändert.

c) Ausführungsbeispiele

Ausführungsformen gemäß der Erfindung sind im Folgenden beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 : eine Schildkappe in ihrem Grundaufbau und

Fig. 2: eine Schildkappe in teilweise aufgeschnittenem Zustand.

Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Kappe, bestehend wie üblich aus einem Kappenkörper 2, der eine etwa halbkugelige Form besitzt und am unteren Rand 4, der die Öffnung umgibt, durch einen eingearbeiteten Versteifungsring versteift ist.

Der Kappenkörper ist aus einzelnen Segmenten 7a, b ... zusammengesetzt, die vom unteren Rand 4 aus nebeneinander liegend nach oben führen und sich dort in einem oberen Mittelpunkt 19 treffen, der durch einen außen aufgesetzten Knopf 22 abgedeckt sein kann.

In der Aufsicht der Fig. 1 b betrachtet ist der Versteifungsring 5 nicht kreisrund sondern bereits etwas oval vorgeformt, um sich der Kopfform besser anpassen zu können.

In der Längsachse dieses Ovals ist auf einer Seite ein sichelförmiger Schild 3 angeordnet, der vom unteren Rand 4 aus etwa radial, meist etwas nach unten geneigt, absteht, und häufig mit dem gleichen Material bespannt ist wie der Kappenkörper 2.

Die Fläche des Kappenkörpers 2 besteht dabei aus einem zumindest optisch geschlossenen Material, insbesondere auch aus einem physikalisch geschlossenen Material, wie etwa Kunststofffolie. Der Kappenkörper 2 kann einstückig aus einem einzigen Materialstück bestehen, auf dem die zwischen den einzelnen Segmenten 7a, b sichtbaren, zum oberen Mittelpunkt 19 führenden, Nähte 9 lediglich aufgedruckt sind, oder tatsächlich aus einzelnen Segmenten bestehen, die miteinander verklebt oder vernäht wurden.

Das Material selbst kann durchsichtig sein, also aus einer durchsichtigen physikalisch geschlossenen Folie oder optisch geschlossenen, z.B. mikrogelochten Folie bestehen, oder auch aus einem undurchsichtigen, optisch oder physikalisch geschlossenen Material. Sofern die Bedruckung direkt auf dem Material des Kappenkörpers erfolgt - was dann meist im vorderen Bereich, also zum Schild 3 hin gerichtet erfolgt und in den Fig. 1 nicht wiedergegeben ist - erfolgt das Bedrucken bei einem einstückig hergestellten Kappen körperbezug direkt zusammen mit dem Aufdrucken der imitierten Nähte 9.

Lüftungsöffnungen 8, wie sie in der Aufsicht der Fig. 1 b in den hinteren Segmenten im oberen Bereich eingezeichnet sind, werden in der Regel nur bei physikalisch geschlossenem Material der Bespannung des Kappenkörpers 2 vorhanden sein, nicht bei z.B. mikrogelochter Folie, die nur optisch geschlossen aussieht.

Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Kappe im teilweise aufgeschnittenen Zustand:

Im vorderen, in der Fig. 2 linken, Bereich ist im Querschnitt erkennbar, dass der untere Rand 4 von einem Versteifungsring 5 versteift wird, der auch mit einem Versteifungsteil 5' verbunden oder sogar einstückig zusammen ausgeführt sein kann, welches das Innere des Schildes 3 versteift.

Auf der Innenseite des Versteifungsringes 5 ist das Innenband 6 aus Textilmaterial zu erkennen, welches Schweiß aufnehmen soll und den Tragekomfort erhöht.

Das Versteifungsteil 5' des Schildes 3 ist auf der Ober- und Unterseite meist mit einem geeigneten Bezugsmaterial bezogen, meist dem gleichen Material, mit dem der Kappenkörper 2 flächig bedeckt ist.

Im vorderen Bereich der Schildkappe 1 ist im Querschnitt der Kappenkörper 2 zu erkennen, dessen flächiges Material eine ausreichende Eigensteifigkeit für das Beibehalten der Form des Kappenkörpers 2 besitzt und beispielsweise aus transparentem Material bestehen kann. Dann kann unmittelbar hinter dem Material des Kappenkörpers 2 ein Einlegeteil 12 eingelegt sein, das sich wie dargestellt vom oberen Mittelpunkt 19 aus nach unten bis zum Versteifungsring 5 erstreckt, und dort insbesondere eingesteckt ist in eine Nut, gebildet aus dem Material des Kappenkörpers 2 auf der Außenseite des Versteifungsringes 5 und dem Innenband 6, welches den Versteifungsring 5 ebenfalls an der Oberkante geringfügig nach oben überragt.

Ebenso könnte alternativ dazu auf dem Material des Kappenkörpers 2 außen ein Aufkleber 12' direkt aufgeklebt werden, was in der Praxis zusätzlich zum Einlegeteil 12 natürlich nur selten Sinn macht, und im übrigen auch keinen durchsichtigen Kappenkörper 2 erfordert.

Dagegen machen die im oberen Teil im Inneren des Kappenkörpers 2 angeordneten Leuchtdioden 13a, b... nur bei einem zumindest teilweise durchsichtigen Kappenkörper 2 Sinn, da sie sonst von außen nicht wahrgenommen werden.

Die Leuchtdioden 13a, b... befinden sich - in der Regel zusammen mit der Knopfzelle 14 und gegebenenfalls einer Steuerung 15 - auf einer Platine, die im oberen Bereich am Kappenkörper 2 innen befestigt ist, und zum Zweck einer Ansteuerung durch etwa einen MP3-Abspieler 16 eine Kabelverbindung zum unteren Rand 4 des Kappenkörpers 2, vorzugsweise in dessen hinterem Bereich, aufweist.

Im hinteren Bereich des Kappenkörpers 2 ist dargestellt, dass der Kappenkörper 2 als tragende Konstruktion aus einem Grundgestell 17 bestehend aus dem unten umlaufenden Versteifungsring 5 und von dort bogenförmig nach oben verlaufenden Streben 18a, b besteht, die sich im oberen Mittelpunkt 19 treffen.

Auf dieses Traggestell 17 können entweder einzelne Segmente T einer Bespannung aufgelegt und fixiert werden, sei es mittels Klettverschluss oder mittels selbstklebender Eigenschaften auf der Oberseite der Streben 18a, b oder auf der Unterseite der Segmente T ', wobei auch das Material dieser Segmente T wieder durchsichtig sein kann oder nicht und darüber hinaus optisch geschlossen oder auch physikalisch geschlossen sein kann.

Auch auf diese Weise lässt sich eine wechselnde Gestaltung der Kappe erzielen, indem einzelne Segmente T gewechselt werden, oder auch größere Teile der Bespannung eines solchen Grundgestelles 17, die bei entsprechendem Zuschnitt mehr als ein Segment, beispielsweise den halben Kappenkörper 2 oder sogar den ganzen Kappenkörper 2, umfassen kann. Auf der Seite des Kappenkörpers 2 ist in Fig. 2 ein Aufdruck oder Aufkleber dargestellt - der normalerweise in der Regel in der Frontfläche platziert werden wird - der ein Vexierbild beinhaltet, also in diesem Fall je nach Blickrichtung des Betrachters unterschiedliche Buchstaben A oder B erkennen lässt.

In dem frontseitigen Material des Kappenkörpers 2 sind ferner lichtbrechende Elemente, in diesem Fall ein Strassstein 24, eingelassen.

BEZUGSZEICHENLISTE

1 Schildkappe

2 C Is Kappenkörper

3 Schild

4 Unterer Rand

5 Versteifungsring

5' Versteifungsteil

6 Innenband

T, 7a, b Segment

8 Lüftungsöffnung

9 Naht

10 axiale Richtung

11 Umfangsrichtung

12 Einlegeteil

Aufkleber

13a, b Leuchtdiode

14 Knopfzelle

15 Steuerung

16 MP3-Abspieler

17 Traggestell

18a, b Strebe

19 Mittelpunkt

20a, b flächiges Element

21 Klettverschluss

22 Knopf

23 lichtbrechendes Element

24 Strassstein




 
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