| 1. | P a t' e n t a n s p rü c h e Badetuch von im wesentlichen rechteckiger Form mit an den beiden seitlichen Längskanten vorgesehenen zusammenwir¬ kenden Schließen zur Bildung eines schlauchartigen Um¬ kleideumhangs und mit einem an der einen Stirnseite vor¬ gesehenen ringförmig schließbaren Zugorgan zur Bildung einer verengten Schulterauflage rings um eine Halsöffnung des Umkleideumhangs, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die andere Stirnseite (5) des Badetuchs (1) einen breiten taschenartigen Hohlsaum (12) aufweist, der an wenigstens einem Ende {. |
| 2. | ) durch einen Verschluß (15) ver schließbar ist, wobei im Falle nur eines Verschlusses (15) das andere Ende des Hohlsaums (l2)fest verschlossen ist. . |
| 3. | 2 Badetuch nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß an den Längskanten (2 und 3) Tragösen (16 un 17) so angeordnet sind, daß diese durch Längsfaltung und Querfaltungen des Badetuchs (1) Tragösenreihen bilden, und daß wenigstens ein Tragorgan (2θ) in Form einer Kordel oder eines Riemens vorgesehen ist, das durch die Tragösenreihen fädelbar ist. |
| 4. | Badetuch nach Anspruch k, dadurch g e k e n n z e i c h ¬ n e t , daß die Länge jedes Tragorgans (2θ) so bemessen ist, daß nach dem Umschlingen des zusammengelegten Bade¬ tuchs (1), der Durchführung durch den einen Tragring (18) und dem Einhängen in den anderen Tragring (18) ein Schul¬ tertraggurt zwischen den beiden Tragringen gebildet ist. |
| 5. | Badetuch nach Anspruch k oder 5t dadurch g e k e n n ¬ z e i c h n e t, daß die Tragringe (18) um eine radiale Achse (19) frei drehbar am Badetuch (l) befestigt sind. |
| 6. | Badetuch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e ¬ k e n n z e i c h n e t , daß der bzw. jeder Verschluß (15) ein Reißverschluß oder Klettverschluß ist. |
| 7. | Badetuch nach einem der Ansprüche 1 bis 7ι dadurch g e ¬ k e n n z e i c h n e t , daß im Hohlsaum (12) ein auf¬ blasbares Kissen (23) vorgesehen ist. |
| 8. | Badetuch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch g e ¬ k e n n z e i c h n e t , daß eine den Abmessungen des Badetuchs (l) entsprechende feuchtigkeitsundurchlässige lose Unterlage (2k) vorgesehen ist. |
Die Erfindung bet-rifft ein Badetuch von im wesentlichen . rechteckiger Form mit an den beiden seitlichen Längskanten vorgesehenen zusammenwirkenden Schließen zur Bildung eines schlauchartigen Umkleideumhangs und mit einem an der einen Stirnseite vorgesehenen ringförmig schließbaren Zugorgan zur Bildung einer verengten Schulterau lage rings um eine Halsöffnung des Umkleideumhangs. Ein solches Badetuch, bei dem die Schließen von Druckknöpfen oder einem Klettverschluß gebildet sein können, ist bereits bekannt. Es dieni in aus¬ gebreitetem flachen Zustand als Liegeunterlage sowie nach dem Verbinden der beiden seitlichen Längskanten als von der Schulter herabhängender Umkleideumhang, innerhalb dessen die Badekleidung angelegt oder gewechselt werden kann.
Es hat sich gezeigt, daß das bekannte Badetuch trotz dieser doppelten Funktion noch nicht allen Anforderungen genügt. Insbesondere erweist sich die bekannte Ausbildung als schlecht transportierbar und unhandlich, weil in der Regel weitere Badeutensilien mitgenommen werden, die ebenso wie das Badetuch selbst mit der Hand getragen bzw. in einer be¬ sonderen Badetasche verstaut werden müssen. Außerdem weist das Badetuch in ausgebreitetem Zustand eine einheitliche und vergleichsweise geringe Stärke auf, so daß die Liege-
unterläge auch im Bereich des aufliegenden Kopfes flach und ungepolstert ist, obwohl hier eine örtliche Materialverstär¬ kung bzv. ein Ansteigen der Unterlage den Liegekomfort ver¬ bessern könnte.
Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das bekannte Badetuch mit möglichst geringem Aufwand so zu verbessern, daß es über die Liegefunktion und Umkleidefunk¬ tion hinaus zum sicheren Transport von Badeutensilien und • dergleichen geeignet ist, selbst bequem zu transportieren ist und auch zu einem höheren Liegekomfort führt.
Diese Aufgabe wird er indungsgemäß dadurch gelöst, daß die andere - nicht mit dem Umkleide-Zugorgan versehene - Stirn¬ seite des Badetuchs einen breiten taschenartigen Hohlsaum aufweist, der an wenigstens einem Ende durch einen Verschluß verschließbar ist, wobei im Falle nur eines Verschlusses das andere Ende des Hohlsaums fest verschlossen ist. "
Bei dieser Ausbildung erstreckt sich über die gesamte Breite des Badetuchs eine verschließbare Tasche, in der Gegenstände aufbewahrt werden können, so daß ein Verlust nicht zu befürch¬ ten ist. Gegebenenfalls können auch zwei Taschen ausgebildet werden, falls an beiden Enden des Hohlsaums ein Verschluß vorgesehen ist und der Hohlsaum durch eine mittlere Naht unterteilt ist. Im Bereich des Hohlsaums ist eine doppelte Materialschicht vorhanden, so daß sich dieser Bereich in besonderem Maße als Unterlage für den Kopf eignet, zumal in die Tasche eine mehr oder weniger weiche Füllung beispiels¬ weise aus textilem Material eingebracht werden kann, so daß der Kopf einer auf dem Badetuch liegenden Person in der ge¬ wünschten Weise angehoben werden kann. Dabei hat sich ge¬ zeigt, daß eineHohlsaumbreite von beispielsweise etwa 30 < ~m in gleicher Weise zu einer geeigneten Taschenabmessung wie
O
zu einer ausreichenden Kop au lage läche führt.
Durch die Breite des doppelschichtigen Hohlsaums ist eine Abmessung vorgegeben, die das Zusammenlegen des Badetuchs zu einem Paket mit einer entsprechenden Abmessung begünstigt. Bereits dadurch wird ein Vorteil hinsichtlich des Zusammen¬ legens und des Transports erzielt. Eine wesentliche Ver¬ besserung in dieser Hinsicht wird jedoch erreicht, wenn an den Längskanten Tragösen so angeordnet sind, daß diese durch Längsfaltung und Querfaltungen des Badetuchs Tragösenreihen bilden, und wenigstens ein Tragorgan in Form einer Kordel oder eines Riemens vorgesehen ist, das durch die Tragösen¬ reihen fädelbar ist.
Auf diese Weise kann das zu einem handlichen Paket zusammen¬ gefaltete Badetuch, dessen verschlossener Hohlsaum ggf. mit den beim Baden benötigten Gegenständen gefüllt ist, einfach und schnell in der zusammengefalteten handlichen Form fixiert werden, wobei die gesamte Einheit wie eine Tasche mit Hilfe des Tragorgans getragen werden kann. Dabei ist eine zusätz¬ liche Sicherheit vor Verlust oder Entnahme von Gegenständen aus der Hohlsaumtasche gegeben.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen er¬ geben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 das flach ausgebreitete Badetuch in Draufsicht,
Fig. 2 ein kordeif rmiges Tragorgan zur Verwendung beim Bade-?- tuch gemäß Fig. 1 ,
OMPI
- k -
Fig. 3 ein aufblasbares Kissen zur Verwendung in Verbindung mit dem Badetuch gemäß Fig. 1 und
Fig. eine in kleinerem Maßstab dargestellte lose Unterlage für das Badetuch gemäß Fig. 1.
Das Badetuch 1 , das beispielsweise aus einem Frotteestoff hergestellt ist, weist zwei seitliche Längskanten 2 und 3 sowie zwei Stirnseiten 4 und 5 auf. An der Längsseite 2 sind eine Reihe von gleichartigen Druckknopfhalften 6 angeordnet, und in entsprechender Weise sind entlang der Längskante 3 mit den Druckknopfhälften 6 zusammenwirkende Druckknopfhalften 7 angeordnet. Die Breite des Badetuchs 1 ist so bemessen, daß nach dem Verbinden der Druckknopfhalften 6 mit den Druckknopf¬ hälften 7 e n schlauchartiger Umkleideumhang entsteht, der einer Person innerhalb -des Umhangs ausreichend Bewegungsfrei¬ heit zum Umkleiden gibt. Die Breite kann beispielsweise etwa 150 is 180 cm oder auch noch etwas mehr betragen. Wie darge¬ stellt enden die Reihen von Druckknopfhalften 6 bzw. 7 m Abstand von der Stirnseite h und mit größerem Abstand von der Stirnseite 5« Statt der Druckknöpfe 6 und 7 kann auch ein anderer Verschluß, beispielsweise ein Klettverschluß, vorgesehen sein.
Im Bereich der Stirnseite h sind ein Stehsaum 8 von beispiels¬ weise 5 cm Breite und ein schmaler Hohlsaum ausgebildet, durch den ein Zugorgan in Form einer Kordel 10 geführt ist, die dazu dient, das Badetuch 1 im Bereich der Stirnseite h zusammen zu raffen und in Umfangsrichtung zu schließen, so daß eine Halsöffnung gebildet wird, die von einer verengten Schulterauflage umgeben ist, damit das Badetuch 1 nach dem Schließen der Druckknöpfe 6 und 7 als Umkleideumhang ver¬ wendet werden kann.
Im Bereich der Stirnseite 5 s der das Badetuch 1 bildende
Stoff mit einer Länge von beispielsweise etwa 30 cm umge¬ schlagen und mittels einer Naht 11 zu einem Hohlsaum 12 vernäht, der eine Tasche bildet, die sich über die gesamte Breite des Badetuchs 1 erstreckt. Das Hohlsauraende 13 im Bereich der Längskante 3 ist durch eine Naht fest verschlos¬ sen. Das andere Ende 1 des Hohlsaums 12 ist mit einem Ver¬ schluß 15 versehen, beispielsweise einem Reißverschluß, durch den der taschenartige Hohlsaum 12 zugänglich ist, so daß darin Gegenstände aufbewahrt und transportiert werden können.
Entlang der Längskante 2 sind geringfügig vorspringende Tragösen 16 befestigt, und in entsprechender Weise sind an der Längskante 3 Tragösen 17 befestigt, die auf die Tragösen 16 ausgerichtet sind. Im Bereich des Hohlsaums 12 sind zwei Tragösen 16 vorgesehen, denen 3tatt der Tragösen 17 größere Tragringe 18 gegenüberliegen, die jeweils mittels eines um seine Achse drehbaren Schaftes 19 am Badetuch 1 be¬ festigt sind.
Wie dargestellt sind die Tragösen 16 und 17 mit Ausnahme der in Fig. 1 oberen Tragösen in Zweiergruppen mit einem Abstand zwischen den beiden Tragösen 16 bzw. 17 angeordnet, der dem Abstand zwischen den beiden Tragösen 16 bzw. den beiden Tragringen 18 im Bereich des Hohlsaums 12 entspricht. Ferner sind zwischen den Zweiergruppen gleichbleibende Ab¬ stände vorgesehen.
In Figuren 2 bis h sind lose Zubehörteile zum Badetuch 1 dargestellt, die der bestimmungsgemäßen Verwendung des Ba¬ detuchs 1 dienen. Es handelt sich dabei um zwei Tragorgane 20 von denen in Fig. 2 nur eines dargestellt ist. Jedes Trag¬ organ 20 besteht aus einer Kordel, die etwa 2 Meter lang sein kann und an ihren Enden mit Karabinerhaken 21 und 22 versehen ist.
Fig. 3 zeigt ein aufblasbares Luftkissen 23 von rechteckiger Form, das den Abmessungen des Hohlsaums 12 angepaßt ist, durch den Verschluß 15 n den Hohlsaum 12 eingeführt werden kann und daher ein Aufblasen des Hohlsaums 12 in einem Aus¬ maß ermöglicht, daß der Hohlsaum 12 eine geeignete Kopfunter¬ läge bildet, wenn sich das Badetuch in der in Fig. 1 darge¬ stellten flach ausgebreiteten Lage befindet und als Liege¬ unterlage dient. Das nicht dargestellte Aufblasventil des Kissens 23 ist an einer Schmalseite vorgesehen, so daß es sich nahe dem Verschluß 15 befindet.
Fig. k zeigt eine feuchtigkeitsundurchlässige Unterlage 2k , die aus einer dünnen Folie besteht und die Abmessungen des Badetuchs 1 aufweist, dessen gesamte Länge einschließlich desHohlsaums 12 etwa ' kθ bis 175 cm oder auch noch etwas mehr beträgt, so daß sich eine der Körpergröße angepaßte Länge für den Umkleideumhang ergibt. Die Unterlage 2k dient dazu, Schmutz und Boden euchtigkeit vom Badetuch 1 fernzu¬ halten. Die Unterlage 2k läßt sich ebenfalls leicht zusammen¬ falten sowie im taschenartigen Hohlsaum 12 unterbringen und transportieren. Die lose Ausbildung ist ebenso wie beim Kis¬ sen 23 im Hinblick auf ein Waschen des Badetuchs 1 von Vorteil
Das Badetuch 1 läßt sich leicht transportieren, wenn es paket artig zusammengelegt und mit Hilfe der beiden Tragorgane 20 verschnürt wird. Dazu wird das Badetuch 1 um die mittlere Längsfaltlinie- 25 gefaltet, die strichpunktiert angedeutet ist. Dabei kommen die Tragösen 16 in Deckung mit den Trag¬ ösen 17 bzw. den Tragringen 18. Durch weiteres Falten um die ebenfalls strichpunktiert angedeuteten Querfaltlinien 26, 27 und 28 sowie die Naht 11 am inneren Ende des Hohlsaums 12 entsteht ein Paket, bei dem alle Tragösen 16 und 17 im we¬ sentlichen mit dem einen oder dem anderen Tragring 18 zur Deckung kommen, so daß zwei Tragösenreihen gebildet sind.
-gX3R O
WIP
Nunmehr wird in jeden Tragring 18 ein Tragorgan 20 mit dem einen Karabinerhaken 21 eingehängt, worauf das betreffende Tragorgan 20 mit dem anderen Karabinerhaken 22 voran durch die Tragösen der betreffenden Tragösenreihe durchgefädelt wird und unter Umschlingung des Badetuchpakets durch den be¬ treffenden Tragring 18 hindurchgeführt und mit dem Karabiner¬ haken 22 am anderen Tragring 18 eingehängt wird. Gegebenen¬ falls kann das Badetuchpaket nochmals um eine nicht darge¬ stellte Längslinie gefaltet und dadurch auf eine handliche Abmessung verkleinert werden, wobei dann das Tragorgan 2 x um das Badetuchpaket geschlungen wird. Auf diese Weise läßt sich die Länge der Kordeln oder Tragorgane 20 zwischen den beiden Tragringen 18 variieren, um entweder einen Traggriff oder einen Schultertraggurt zu bilden.
Es ist ersichtlich, daß es verschiedene Möglichkeiten zum Falten oder Zusammenlegen des Badetuchs und zum Verschnüren des entstehenden Pakets gibt, so daß die vorstehende Schilde¬ rung nur beispielhaft ist. Beispielsweise kann auch mit nur einer Tragösenreihe oder mit mehr als zwei Tragösenreihen sowie mit einem einzigen Tragorgan 20 gearbeitet werden. Die Verwendung von zwei gleichartigen Tragorganen 20 hat sich jedoch als zweckmäßig herausgestellt, zumal durch den parallelen Verlauf der beiden Tragorgane 20 eine hohe Trag¬ fähigkeit bzw. Belastbarkeit erreicht wird, obwohl mit ver- und gleichsweise dünnen'"'damit gefällig wirkenden Kordeln gear¬ beitet wird.
Next Patent: PREPARATION FOR HAIR COLORATION
