Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
BATH OR SHOWER BRUSH FOR WET AND DRY USE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/007393
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a bath or shower brush (1), having a modularly structured inner cylinder (2), which is rotatable about a rotation axis (7), a holder (5), which is connected to the inner cylinder (2) and which fixes the position of the rotation axis (7), a drive (3) and an elongate insertion shell (9), which is arranged about the inner cylinder (2) and can be reversibly connected to the inner cylinder (2), having bristles (10) fixed thereto, wherein the insertion shell (9) is modularly structured from hollow cuboid-shaped insertion shell module elements (9a), which are arranged along an insertion shell main axis (8) and can be connected to each other, and two hemispherically shaped, tapering insertion shell end elements (9b) forming the termination of the insertion shell (9), wherein the insertion shell (9) is arranged such that the insertion shell main axis (8) extending through the end points of the insertion shell end elements (9b) is tilted in a range from 3° to 30° relative to the rotation axis (7) of the inner cylinder (2), the insertion shell (9) being twisted in on itself about the insertion shell main axis (8).

Inventors:
TAMMER, Christian (Steinstraße 3, Dresden, 01069, DE)
Application Number:
DE2019/100481
Publication Date:
January 09, 2020
Filing Date:
May 31, 2019
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
TAMMER, Christian (Steinstraße 3, Dresden, 01069, DE)
International Classes:
A46B13/00; A46B7/04; A46B13/02; A47K7/04; A61H7/00; A61H15/00
Domestic Patent References:
WO2003037243A12003-05-08
Foreign References:
US3862459A1975-01-28
DE202005012200U12005-10-13
US6209152B12001-04-03
EP1466549A12004-10-13
DE2851718A11980-06-12
DE20212663U2002-08-17
DE7802092U11978-07-27
DE19510805C11996-03-21
DE202012009928U12012-11-25
Attorney, Agent or Firm:
SPERLING, Thomas (Sperling, Fischer & HeynerTolkewitzer Str. 22, Dresden, 01277, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Bade- oder Duschbürste (1 ), aufweisend einen modular aufgebauten, um eine Drehachse (7) drehbaren Innenzylinder (2), eine mit dem Innenzylinder (2) verbundene, die Position der Drehachse (7) fixierende Halterung (5), einen Antrieb (3) sowie eine um den Innenzylinder (2) herum angeordnete und mit dem Innenzylinder (2) reversibel verbindbare, länglich geformte Einsteckschale (9) mit daran befestigten Borsten (10), wobei die Einsteckschale (9) modular aus entlang einer Einsteckschalenhauptachse (8) angeordneten, miteinander verbindbaren, hohlquaderförmigen Einsteckschalenmodulelementen (9a) sowie zwei sich halbkugelförmig verjüngenden, den Abschluss der Einsteckschale (9) bildendenden Einsteckschalenendelementen (9b) aufgebaut ist, wobei die Einsteckschale (9) derart angeordnet ist, dass die durch die Endpunkte der Einsteckschalenendelemente (9b) verlaufende Einsteckschalenhauptachse (8) gegenüber der Drehachse (7) des Innenzylinders (2) um einen Verkippungswinkel (8a) in einem Bereich von 3° bis 30° verkippt ist und wobei die Einsteckschale (9) um die Einsteckschalenhauptachse (8) in sich verdreht ist.

2. Bade- oder Duschbürste nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten (10) in der Länge derart variieren, dass in einer senkrecht zur Drehachse (7) verlaufenden Ebene, die äußeren Enden der Borsten (10) kreisförmig um die Drehachse (7) angeordnet sind.

3. Bade- oder Duschbürste nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten (10) diagonal und/oder wellenförmig auf der Einsteckschale (9) angeordnet sind.

4. Bade- oder Duschbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten (10) in Form von Borstenbüscheln an der Einsteckschale (9) angeordnet sind.

5. Bade- oder Duschbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Begrenzungsseiten des quadratischen Querschnittes der Einsteckschalenmodulelemente (9a) in einer Ebene senkrecht zur Einsteckschalenhauptachse (8) wogenförmig ausgebildet sind.

6. Bade- oder Duschbürste (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteckschalenendelemente (9b) jeweils mit einem angrenzenden Einsteckschalenmodulelement (9a) einteilig aufgebaut sind.

7. Bade- oder Duschbürste (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (3) elektrisch ausgebildet ist.

8. Bade- oder Duschbürste (1 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (3) als ein Rohrmotor (3) innerhalb des Innenzylinders (2) ausgebildet ist.

9. Bade- oder Duschbürste nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (3) eine Stopfunktion bei Überlastung in Form eines Motorschutzschalters oder eines Überlastrelais oder eines selbstrückstellenden Bimetallschalters oder eines Kaltleiters aufweist.

10. Bade- oder Duschbürste (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Flalterung (5) als Wandhalterung (5) ausgebildet ist und an den Endpunkten des Innenzylinders (2) mit dem Innenzylinder (2) starr verbunden ist, sodass die Bade- oder Duschbürste (1 ) mit der Wandhalterung (5) an einer Wand befestigbar ist.

11. Bade- oder Duschbürste (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, dass ein Bedienelement (6) an der Bade- oder Duschbürste (1 ) angeordnet ist, mit welchem die Rotationsgeschwindigkeit und/ oder die Drehrichtung der Bade- oder Duschbürste (1 ) einstellbar ist.

12. Bade- oder Duschbürste (1 ) nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (6) einteilig als Hebel oder Drehknopf ausgebildet ist.

13. Bade- oder Duschbürste (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bade- oder Duschbürste (1 ) ein Bedienelement (6) in Form einer Fernbedienung zur externen Steuerung der Bade- oder Duschbürste (1 ) aufweist.

14. Bade- oder Duschbürste (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteckschale (9) und/ oder die Borsten (10) aus Kunststoff bestehen.

Description:
Bade- oder Duschbürste zur Nass- und Trockenanwendung

Die Erfindung betrifft eine Bade- oder Duschbürste zur Nass- und Trockenanwendung, welche einen Innenzylinder, eine mit dem Innenzylinder verbundene Halterung, einen Antrieb sowie eine um den Innenzylinder herum angeordnete und mit dem Innenzylinder reversibel verbindbare, länglich geformte Einsteckschale mit daran befestigten Borsten aufweist.

Bade- oder Duschbürsten werden verwendet, um das Wohlbefinden und die Gesundheit durch Bürstenmassagen des Körpers positiv zu beeinflussen. Eine Bürstenmassage ist eine oft manuell durchgeführte Massage mit Hilfe einer geeigneten Körperbürste aus Naturborsten, mit einem Luffaschwamm oder mit Massageprodukten aus Naturfasern oder Kunststoff.

Das Bürsten bringt den Kreislauf in Schwung, stärkt das Immunsystem und verbessert die Hautstruktur. Tiefer liegende Gefäße werden aktiviert. Das wiederum wirkt ausgleichend auf den Blutdruck: Ein zu niedriger Blutdruck steigt ein wenig an, ein zu hoher Blutdruck zeigt nach einer Weile eine leicht sinkende Tendenz. Die Bürstenmassage fördert auch den venösen und lymphatischen Fluss.

Durch das Bürsten der Haut wird darüber hinaus die Hautdurchblutung verbessert, da vermehrt Blut in den feinen Kapillaren der Haut fließt. Etwaige Schad- oder Entzündungsstoffe können so durch den Körper leichter abtransportiert werden, was eine Regeneration der Haut unterstützt und durch eine Vitalisierung der Haut unsere Abwehrkräfte aktiviert. Außerdem kann eine Cellulite durch eine Bürstenmassage positiv beeinflusst werden und es lassen sich im Bereich der Muskulatur leichte Verspannungen lösen.

Für eine Körperpflege werden häufig manuelle Bade- oder Duschbürsten mit einem Stiel zum Halten durch den Nutzer verwendet. Ein Nachteil dieser Bürsten ist, dass häufig nicht alle Körperstellen erreicht werden können und die Handhabung meist unhandlich und umständlich ist. Es wäre vorteilhaft eine Bade- oder Duschbürste nutzen zu können, welche nicht vom Nutzer gehalten werden muss, sondern über eine geeignete Konstruktion in der Dusche oder Wanne montiert ist.

Im Stand der Technik ist aus der DE 2851718 A1 eine Dusche mit einer rotierenden Bürstenwalze zur Massage und Förderung der Durchblutung des Nutzers bekannt. Die Bürstenwalze kann direkt in eine Dusche integriert werden oder mit Hilfe von Halterungen nachgerüstet werden. Dabei wird eine seitliche Wasserzuführung vorgeschlagen, um zu gewährleisten, dass auch das untere Ende der in etwa körperhohen Bürste mit einer ausreichenden Menge an Wasser versehen wird.

In der DE 20 212 663 U1 werden Bürsten offenbart, welche in einer Dusche befestigt und elektrisch angetrieben werden. Die Bürsten können über Schienen in der Höhe verstellt werden. Als eine alternative Ausbildung der Bürsten wird hier die Verwendung von Rollen oder Walzen als mögliche Alternative zu Borsten vorgeschlagen.

Vertikal angeordnete Bürsten zur Reinigung, welche sowohl rotieren können als auch horizontal bewegbar sind, werden in der WO 03 037 243 A1 offenbart. Dabei sind zwei einzelne Bürsten auf je einer zylinderförmigen Achse angeordnet. Die Bewegung sowie die Rotation der Bürsten kann mit Hilfe des Wasserdruckes oder elektrisch realisiert werden.

Ein weiteres Massagegerät ist in der DE 7 802 092 U1 beschrieben. Dieses Massagegerät weist eine rotierende Bürste auf, welche horizontal angeordnet ist und entlang zweier Schienen vertikal verschiebbar ausgebildet ist. Der Antrieb erfolgt durch einen Rohrmotor. In der DE 19510805 C1 wird eine Bürsten-Massage-Duschanlage offenbart, welche wahlweise mittels eines Wasser-Turbinengetriebes oder mittels eines elektrischen Motors angetrieben wird. Dabei werden unterschiedliche Borstenmaterialien, wie beispielsweise Naturstoffe oder Kunststoffe, sowie Borsten in unterschiedlichen Längen und Härten verwendet.

An den Borsten der Bade- oder Duschbürsten lagern sich jedoch Hornschüppchen und Schmutz an, weshalb eine regelmäßige Reinigung zur Entfernung dieser Verunreinigungen notwendig ist. Aus diesem Grund sollten Bade- oder Duschbürsten immer auch unter dem Gesichtspunkt der Hygiene betrachtet werden. Für eine grundlegende Reinigung der Bade- oder Duschbürsten ist in der Regel eine Demontage erforderlich, was aber umständlich und wenig benutzerfreundlich ist.

Es ist aus der DE 20 2012 009 928 U1 aber auch eine Multifunktionsduschvorrichtung mit horizontal verlaufenden Walzen bekannt, bei denen die Borstenaufsätze auswechselbar sind. Die Vorrichtung kann an Schienen in vertikaler Richtung verschoben werden, so dass die Höhe in einem gewissen Bereich frei einstellbar ist. Bei dieser Bade- oder Duschvorrichtung kann für die entsprechende Anwendung zwischen unterschiedlichen Bezügen mit unterschiedlichen Bürsten-Aufsätzen, wie beispielsweise Noppen oder Wellen, gewählt werden. Aufgrund der horizontalen Ausrichtung muss die Position der Walzen allerdings für eine Ganzkörper-Massage grundsätzlich variiert werden. Diese Variation muss natürlich vom Nutzer extra gesteuert werden. Während des Duschens oder Badens ist eines der Hauptanliegen aber die Entspannung, weshalb der notwendige Steuerungsaufwand so gering wie möglich gehalten werden sollte. Ferner können derartige Bezüge zwar leicht gewechselt werden, jedoch kann ein Nutzer durch auf den Bezügen angeordneten Wellen oder Noppen nicht den Bürsten-Effekt erfahren, welcher durch Borsten einer Bade- oder Duschbürste erreicht wird.

Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin eine Bade- oder Duschbürste zur Verfügung zu stellen, welche sowohl eine angenehme und unkomplizierte Bürstenmassage für den gesamten Körper gewährleistet als auch einfach zu reinigen ist.

Die Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die Aufgabe wird insbesondere durch eine Bade- oder Duschbürste gelöst, welche einen modular aufgebauten, um eine Drehachse drehbaren Innenzylinder, eine mit dem Innenzylinder verbundene, die Position der Drehachse fixierende Halterung, einen Antrieb sowie eine um den Innenzylinder herum angeordnete und mit dem Innenzylinder reversibel verbindbare, länglich geformte Einsteckschale mit daran befestigten Borsten aufweist. Der Innenzylinder und die Einsteckschale sind dabei starr verbunden. Dabei ist die Einsteckschale modular aus entlang einer Einsteckschalenhauptachse angeordneten und miteinander verbindbaren Einsteckschalenmodulelementen, welche miteinander verbindbar ausgebildet sind, sowie zwei den Abschluss der Einsteckschale bildenden und mit den Einsteckschalenmodulelementen verbindbare Einsteckschalenendelemente aufgebaut. Die

Einsteckschalenendelemente sind dabei in axialer Richtung der Einsteckschalenhauptachse an den beiden Enden der Einsteckschale angeordnet. Die Einsteckschalenmodulelemente sind hohlquaderförmig ausgebildet und die Einsteckschalenmodulelemente können auch starr miteinander verbunden sein, sodass sie einteilig ausgebildet sind. Es existiert dann nur ein Einsteckschalenmodulelement sowie an zwei Seiten des Einsteckschalenmodulelementes angeordnete Einsteckschalenendelemente.

Hohlquader sind im Sinne der Erfindung Körper, welche im Wesentlichen der Form eines Quaders folgen und welche hohl sind. Darunter fallen auch Körper, welche lediglich vier Seiten aufweisen, die aber eine Quaderform deutlich vorgeben. Ferner sind darunter auch solche Körper zu verstehen, deren Kanten abgerundet sind und/oder deren Kanten und Flächen eine leichte Wellenform aufweisen.

Die Form der Einsteckschalenendelemente ist halbkugelförmig oder sich halbkugelförmig verjüngend. Flalbkugelförmig schließt dabei auch derartige Formen ein, welche im Wesentlichen halbkugelförmig sind. Insbesondere gelten auch Formen als halbkugelförmig, welche kuppelartig ausgebildet sind oder bei denen die Grundfläche kein Kreis, sondern ein Rechteck oder ein Rechteck mit abgerundeten Ecken ist.

Dabei ist die Einsteckschale derart angeordnet, dass die Einsteckschalenhauptachse, welche durch die Endpunkte der halbkugelförmigen Einsteckschalenendelemente verläuft gegenüber der Drehachse des Innenzylinders, welche auch die Drehachse der gesamten Bade- oder Duschbürste ist, verkippt ist. Die Drehachse und die Einsteckschalenhauptachse schließen folglich einen spitzen Winkel, welcher auch als Verkippungswinkel bezeichnet werden kann, in einem Bereich von 3° bis 30° ein. Der Schnittpunkt der Drehachse und der Einsteckschalenhauptachse ist innerhalb der Bade- oder Duschbürste angeordnet. Ferner ist die Einsteckschale um die Einsteckschalenhauptachse in sich diagonal verdreht. Konzeptionsgemäß weist die Einsteckschale also im Wesentlichen die Form eines in sich verdrehten Quaders auf, wobei zwei Endabschnitte des Quaders zum Ende hin eine sich kuppelartig verjüngende Form aufweisen. Dabei ist ein in sich, um eine Verdrehungsachse verdrehter Quader im Sinne der Erfindung ein quaderähnlicher Körper, bei dem sich die Form der Querschnitte an zwei unterschiedlichen Stellen entlang der Verdrehungsachse nur dadurch unterscheidet, dass der eine Querschnitt gegenüber dem anderen Querschnitt um einen gewissen Winkel um die Verdrehungsachse verdreht ist. Ein senkrecht ausgerichteter Quader, welcher um seine senkrechte Mittelachse in sich verdreht ist, weist folglich Kanten auf, welche von einer senkrechten Gerade abweichen. Die Kanten haben dann einen schraubenförmigen Verlauf mit einer gleichmäßigen Steigung. Vorzugsweise wird die Bade- oder Duschbürste derart an einer Wand montiert, dass sowohl die Drehachse als auch die Einsteckschalenhauptachse vertikal beziehungsweise im Wesentlichen vertikal angeordnet sind.

In einer vorteilhaften Variante sind die Einsteckschalenendelemente jeweils mit einem angrenzenden Einsteckschalenmodulelement einteilig aufgebaut. Es ist am Rand der Einsteckschale dann jeweils ein Kombinationselement angeordnet, welches eine Kombination eines quaderförmigen

Einsteckschalenmodulelementes sowie eines kuppelartigen Einsteckschalenendelementes darstellt. Die nebeneinander angeordneten Elemente sind als ein Element miteinander verbunden. Die Einsteckschale weist dann entweder nur zwei entgegengesetzt angeordnete Kombinationselemente auf oder zwischen diesen sind außerdem ein oder mehrere Einsteckschalenmodulelemente eingefügt.

Die Borsten auf der Einsteckschale sind vorzugsweise diagonal oder wellenförmig angeordnet. Die spezielle Form und Anordnung der Borsten unterstützt vorteilhaft den Blutfluss zum Herzen.

Bevorzugt sind die Borsten in Form von Borstenbüscheln an der Einsteckschale befestigt. Alternativ sind die Borsten einzeln angebracht.

Der Winkel zwischen der Einsteckschalenhauptachse und der Drehachse beträgt bevorzugt bis zu 30°, besonders bevorzugt größer oder gleich 5° und vorteilhaft wenigstens 10° oder wenigstens 15°.

Eine mögliche Ausgestaltung der Bade- oder Duschbürste sieht vor, dass die äußeren Begrenzungsseiten des Querschnittes der

Einsteckschalenmodulelemente in einer Ebene senkrecht zur Einsteckschalenhauptachse wogenförmig ausgebildet sind. Dabei sind vorzugsweise die Seiten des im Wesentlichen quadratförmigen Querschnittes, was auch derartige Formen einschließt, welche abgerundete Ecken aufweisen, in einem mittleren Bereich zwischen den Ecken nach innen gewölbt. Die Seiten des Quadrates weisen also in ihrer Mitte eine Einbuchtung auf. Alternativ können die Seiten des Quadrates auch eine andere wellenförmige Form aufweisen.

Um für den Nutzer ein möglichst angenehmes Massagegefühl zu erreichen, ist eine derartige Anordnung der Borsten vorteilhaft, in der die Borstenspitzen, also die Enden der Borsten, welche vom Innenzylinder und der Einsteckschale abgewandt sind, einen gleichmäßigen Abstand zum Körper des Nutzers aufweisen. Aus diesem Grund sieht eine vorteilhafte Ausbildung der Bade- oder Duschbürste vor, dass die Borsten in der Länge derart variieren, dass in einer senkrecht zur Drehachse verlaufenden Ebene, die äußeren Enden der Borsten kreisförmig um die Drehachse angeordnet sind. Somit hat die Bade- oder Duschbürste einen gleichmäßigen Borsten-Außendurchmesser. Die aus der damit verbundenen unterschiedlichen Steifigkeit der Borsten resultierende Variation des Druckes auf den Körper beeinflusst den Massageeffekt positiv.

Der Antrieb der Bade- oder Duschbürste erfolgt vorzugsweise elektrisch durch einen Elektromotor. Besonders geeignet ist eine Ausführung der Bade- oder Duschbürste, bei der der Innenzylinder und auch die gesamte Bade- oder Duschbürste von einem innerhalb des Innenzylinders angeordneten Rohrmotor angetrieben wird.

Um die Bade- oder Duschbürste an einer Wand zu befestigen, wird bevorzugt eine geeignete Wandhalterung genutzt. Bevorzugt wird die Wandhalterung an den Endpunkten des Innenzylinders befestigt und mittels der Wandhalterung ist die Bade- oder Duschbürste an einer Wand zu befestigen. Die Wandhalterung ist vorteilhafterweise als Designobjekt unterschiedlich gestaltbar, wobei die Wandhalterung insbesondere an die Badarmaturen angepasst werden kann.

Nach einer bevorzugten Variante ist an der Bade- oder Duschbürste ein Bedienelement angeordnet, mit welchem die Rotationsgeschwindigkeit und/oder die Drehrichtung der Bade- oder Duschbürste einstellbar ist, wobei die Bade- oder Duschbürste vorteilhaft sowohl im Rechts- als auch im Linkslauf betreibbar ist. In einer geeigneten Ausführung ist das Bedienelement als Hebel oder als Drehknopf ausgebildet und geeignet die Drehzahl der Bade- oder Duschbürste stufenlos in einem Bereich von 0 bis 25 Umdrehungen pro Minute einzustellen. Von Vorteil ist dabei, dass das einteilige Bedienelement sehr intuitiv bedient werden kann.

Optional kann die Steuerung der Bade- oder Duschbürste auch mit einer Fernbedienung realisiert werden, sodass insbesondere auch eine Steuerung durch externe Helfer, wie beispielsweise Pflegekräfte, möglich ist.

Vorzugsweise bestehen die Einsteckschale und/oder die Borsten aus Kunststoff. Dabei werden bevorzugt helle Farben für die Borsten gewählt. Um die Langlebigkeit der Borsten zu verbessern, sind weiche Kunststofffasern besonders geeignet.

Ein großer Vorteil der Bade- oder Duschbürste ist, dass die montierten Borstenschalen bei Bedarf wechselbar sind. Somit ist eine leichte Reinigung der Bürstenschalen möglich. Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht ferner vor, die Borstenschalen aus derartigen Materialien zu fertigen, dass die Borstenschalen in der Waschmaschine waschbar sind. Dadurch kann die Bade- oder Duschbürste einfach gesäubert werden, sodass eine hygienische Nutzung der Bade- oder Duschbürste möglich ist. Bei einer Variante der Bade- oder Duschbürste sind verschiedene Borstenschalen mit unterschiedlichen Arten von Borsten, beispielsweise mit unterschiedlichen Härtegraden, vorhanden. Somit kann ein Nutzer jeweils die für ihn passendsten Borstenschalen auswählen und eine Anpassung der Eigenschaften der Bade- oder Duschbürste an die Bedürfnisse des jeweiligen Nutzers ist schnell und unkompliziert möglich.

Durch die benutzerfreundliche Bade- oder Duschbürste kann die Reinigung der Haut verbessert werden und eine Reinigung auch an schwer erreichbaren Stellen ermöglicht werden. Das führt zu einem ganz besonderen Duscherlebnis für den Nutzer.

Insbesondere werden alte und abgestorbene Hornschüppchen, also abgeschliffene tote Hautpartikel und Toxine, durch eine Nutzung der Bade- oder Duschbürste entfernt und es öffnen sich die Poren der Haut, was zu einer großflächigeren Atmung führt. Die dadurch angeregte Hautdurchblutung unterstützt die Regeneration der Haut. Ferner werden Stoffwechselschlacken, wie Säuren, Gifte, Viren oder Bakterien, verstärkt abtransportiert. Das unterstützt vorteilhaft die Abwehrkräfte des Körpers.

Die durch die Massage angeregte Hautdurchblutung fördert den Blutfluss in Richtung des Herzens. Insbesondere die diagonale, wellenförmige Anordnung der Borsten auf der Bade- oder Duschbürste hat sich dafür als günstig erwiesen. Eine diagonale Anordnung der Borsten bedeutet im Sinne der Erfindung eine Anordnung der Borsten entlang von Linien, welche mit der Drehachse einen Winkel von 20° bis 65° einschließen und somit in einem Rechteck eine Diagonale bilden könnten, welches sowohl über Seiten entlang der Drehachse als auch über Seiten senkrecht zur Drehachse verfügt. Vorzugsweist sind diese Linien als Gerade und alternativ als Welle, also mit einer Wellenform, ausgebildet.

Besonders vorteilhaft ist eine Ausführung der Bade- oder Duschbürste mit einer automatischen Stopfunktion des Elektromotors bei Überlastung. In einer möglichen Variante basiert die Stopfunktion auf einer Überwachung der Stromaufnahme des Elektromotors und alternativ kann die Temperatur auch direkt in den Motorwicklungen überwacht werden. Es sind auch Kombinationen möglich. Bevorzugt werden für eine derartige Bade- oder Duschbürste Motorschutzschalter oder Überlastrelais oder selbstrückstellende Bimetallschalter oder Kaltleiter verwendet.

Ein bevorzugter Durchmesser der Bade- oder Duschbürste liegt im Bereich von 250 bis 300 mm, besonders bevorzugt bei 280 mm. Um eine Anwendung sowohl in der Dusche als auch an der Badewanne zu ermöglichen, ist die Bade- oder Duschbürste in einer vorteilhaften Variante derart konstruierbar, dass ein mittlerer Abschnitt der Bade- oder Duschbürste modular entnehmbar ausgebildet ist. Es kann durch den Ausbau eines mittleren Abschnittes der Bade- oder Duschbürste die Länge der Bade- oder Duschbürste an die gewünschte Anwendung angepasst werden. Der mittlere Abschnitt weist dann sowohl wenigstens ein Innenzylindermodulelement als auch wenigstens ein Einsteckschalenmodulelement auf. Für die Nutzung an der Badewanne ist insbesondere eine Länge beziehungsweise Höhe der Bade- oder Duschbürste von 1000 mm geeignet. Für einen Einbau in einer Dusche kann insbesondere eine Länge von 1200 mm verwendet werden.

Vorteilhaft ist die Bade- oder Duschbürste in der jeweils geeigneten Länge nachträglich in handelsüblichen Duschen und an Wannen einbaubar. Die spezielle Konstruktion der Bade- oder Duschbürste gewährleistet einen einfachen Aufbau sowie einen sicheren elektrischen Antrieb. Die Stromversorgung wird in einer vorteilhaften Ausführungsform über eine Schutzkleinspannung in Höhe von 12 V realisiert.

Die Dusch- oder Massagebürste ist senkrecht drehend, hat vorzugsweise eine Größe von 115 cm und wird bevorzugt neben der Brausehalterung in einer Duschkabine angebracht.

In einer alternativen Ausgestaltung wird die Dusch- oder Badebürste am Wannenfußende neben der Armatur angeordnet.

Durch den wasserdichten 3-Stufenschalter oben auf der Halterabdeckung leicht zu handhaben, kann die einzustellende Geschwindigkeit der Bürste in Verbindung mit einer separaten Duschwasserstärke je nach individuellem Empfinden ausgewählt werden.

Die bevorzugt gestopften Borstenbüschel sind auf der leicht wogenförmigen Schalen-Oberf lache versetzt spiralförmig angeordnet, damit bei Anwendung der Bürste die Flussrichtung des Blutes zum Herz unterstützt wird.

Die Flächenpressung auf den Borstenträger ist die Kraft pro Kontaktfläche zwischen zwei Festkörpern (Menschkörper und Borstenträger). Die dadurch entstehenden gedrückten Borstenhaar-Oberflächenkonturen beeinflussen die Lastverteilung über die Kontaktflächen, was die Wasch- und Massageintensität reguliert.

Die Dusch- oder Badebürste wirkt hautpflegend. Durch den großflächigen Reinigungs- und Massageeffekt werden Muskeln, Haut, Knochen und Nerven trainiert, spannungsgelöst und gestärkt. Durch den stimulierenden Therapiereiz erzeugt man eine optimale Durchblutung. Die Blutgefäße erweitern sich und man fühlt ein angenehmes Kribbeln heraus.

Durch die regelmäßige porentiefe Reinigung mit Massageeffekt wird die Haut entschlackt. Das Herz-Kreislauf-System, der Venen- und Lympfkreislauf bekommt positiven Schwung. Verspannungen werden gelockert und angeregt gelöst, es wirkt abhärtend und pflegend. Hautpartien werden gestrafft.

Abgestorbene Hautpartikel, auch die temporierten Ausscheidungen, wie Schweiß, werden durch diese innovative, rotierende Bürstenlösung entfernt. Säuren und Gifte, welche nicht über Nieren, Darm und Lunge ausgeschieden werden, werden zu den drüsenreichen Hautregionen transportiert.

Eine nicht optimale gesunde Haut kann sich durch das Bürsten wieder regenerieren. Durch die verstärkte Hautdurchblutung wird der Rückstau des Blutes in Richtung Herz angekurbelt. Das Venen- und Lympfsystem wird aktiviert. Das hilft besonders bei geschwollenen Füßen und Beinen.

Bei der Nutzung der Bürste übt man mit leichtem und langem Streichen Druck zur Körpermitte aus, das heißt von außen nach innen. Durch das Bürsten wird ein stimulierender Massageeffekt erzeugt. Die Reflexzonenreizung der Haut erhöht die Tätigkeit der inneren Organe.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile von Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen. Es zeigen:

Fig. 1 : eine Explosionsdarstellung der Bade- oder Duschbürste,

Fig. 2: die Einsteckschalenhauptachse im Verhältnis zur Drehachse,

Fig. 3: einen Querschnitt einer Bade- oder Duschbürste,

Fig. 4: ein Detail einer Einsteckschale sowie daran befestigbare Borsten,

Fig. 5: eine Explosionsdarstellung des Innenzylinders,

Fig. 6: den Innenzylinder mit mehreren Borstenaufsatzelementen,

Fig. 7: eine perspektivische Ansicht der Bade- oder Duschbürste mit einem

Bedienelement und

Fig. 8: die Bade- oder Duschbürste mit der entsprechenden

Wandhalterung.

In Fig. 1 ist eine Explosionsdarstellung der Bade- oder Duschbürste 1 dargestellt. Ein Innenzylinder 2 weist mehrere Innenzylindermodulelemente 2a auf, welche miteinander verbunden werden können. Daran anschließend sind an zwei Enden des Innenzylinders 2 zwei Innenzylinderendelemente 2b angeordnet.

Die Innenzylindermodulelemente 2a weisen im Wesentlichen die Form eines Hohlquaders auf, wobei vier Außenseiten durch miteinander verbundene Wände gebildet werden und zwei gegenüberliegende Außenseiten ausgespart, also nicht vorhanden sind. Die miteinander verbundenen Wände gehen bevorzugt in einer Kante ineinander über, welche eine Rundung aufweist. Die Grundfläche der ausgesparten Seite hat folglich die Form eines Quadrates mit abgerundeten Ecken. An den ausgesparten Seiten kann das Innenzylindermodulelement 2a mit einem benachbarten Innenzylindermodulelement 2a oder einem Innenzylinderendelement 2b verbunden werden. Die Form der Innenzylinderendelemente 2b ist im Wesentlichen halbkugelförmig. Allerdings ist die Schnittfläche, also jene Seite des Innenzylinderendelementes 2b, welche an die Innenzylindermodulelemente 2a angrenzt, nicht zwingend kreisförmig, sondern sie folgt vorzugsweise der Form eines Quadrates, besonders bevorzugt der Form eines Quadrates mit abgerundeten Ecken. Dabei ist die Form der zu den Innenzylindermodulelementen 2a weisenden Seite korrespondierend zu diesen ausgebildet. In der äußeren Form des Innenzylinders 2 findet folglich kein Bruch an den Stellen zwischen den einzelnen Innenzylinderelementen 2a, 2b statt, sondern sie gehen fließend ineinander über. Die Innenzylinderendelemente 2b verjüngen sich zu den Enden des Innenzylinders 2.

In die Achse des Innenzylinders 2 ist ein Rohrmotor 3 einschiebbar, welcher den Innenzylinder 2 in Rotation versetzen kann. Um den Innenzylinder sind miteinander verbindbare Borstenaufsatzelemente 4a, auf welchem sich die Borsten zum Kontakt mit dem Körper des zu massierenden befinden, anordenbar. Die Borstenaufsatzelemente 4a sind modular zu einem Borstenaufsatz verbindbar.

Die Bade- oder Duschbürste 1 ist mittels einer Wandhalterung 5 an einer Wand befestigbar. Die Wandhalterung 5 wird dazu mit einem oberen und einem unteren Ende des Innenzylinders 2 verbunden. Ferner ist an der Wandhalterung 5 ein Bedienelement 6 in Form eines Schalters zur Einstellung der Rotationsgeschwindigkeit sowie der Rotationsrichtung der Bade- oder Duschbürste 1 angeordnet.

In Fig. 2 ist die Bade- oder Duschbürste 1 in einer seitlichen Ansicht dargestellt, wobei hier der Borstenaufsatz 4 sichtbar ist. Die Bade- oder Duschbürste 1 ist um eine Drehachse 7 drehbar ausgebildet. Ferner weist die Bade- oder Duschbürste 1 eine Einsteckschalenhauptachse 8 auf, welche gegenüber der Drehachse 7 verkippt, diagonal angeordnet ist und mit dieser einen Verkippungswinkel 8a einschließt.

Die Einsteckschalenhauptachse 8 ist dabei durch die Form der in Fig. 3 dargestellten Einsteckschale, welche ein Bestandteil des Borstenaufsatzes 4 ist, definiert. Die Einsteckschalenhauptachse 8 führt durch zwei Endpunkte der Einsteckschale und schließt mit der Drehachse 7 einen Verkippungswinkel 8a im Bereich zwischen 3° und 15° ein. Die Form der Einsteckschale 9 folgt im Wesentlichen der Form des hier nicht dargestellten Innenzylinders, wobei die Form der Einsteckschale 9 allerdings gegenüber der Form des Innenzylinders 2 in sich verdreht ist.

Ein Querschnitt durch die Bade- oder Duschbürste 1 ist in Fig. 3 dargestellt. Im Inneren ist der Innenzylinder 2 angeordnet, welcher im Wesentlichen eine quadratische Form aufweist. Die Ecken des Innenzylinders 2 sind jedoch abgerundet und er weist eine wellenförmige oder wogenförmige Struktur auf. Die Wellenform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten des Quadrates im Vergleich zu den Ecken eine leicht nach innen weisende Form haben.

An einer Einsteckschale 9 sind außen Borsten 10 angeordnet und befestigt. Die Einsteckschale 9 folgt im Wesentlichen der Form des Innenzylinders 2, sodass auch die Einsteckschale 9 eine wellenförmige Form aufweist. Die an der Einsteckschale 9 befestigten Borsten 10 weisen unterschiedliche Längen auf. Dabei sind die Längen der Borsten derart gestaffelt, dass eine Linie, welche die Borstenenden entlang des Querschnitts miteinander verbindet, im Wesentlichen rund ist. Folglich sind die Borsten 10 an den Ecken etwas kürzer ausgebildet als jene Borsten 10 an den Seitenflächen. Die daraus resultierende unterschiedliche Steifigkeit und der damit punktuell stärkere Druck auf den Körper ist ein großer Vorteil der Bade- oder Duschbürste 1. Insbesondere in Verbindung mit der diagonalen Anordnung der Borsten kann die Massage unterstützend auf den Blutfluss zum Herzen wirken.

Der Innenzylinder 2 ist hohl aufgebaut. Er weist zudem Streben im hohlen Innenraum auf. Die Streben sind derart ausgebildet, dass ein Rohrmotor in der Mitte einführbar ist. Ferner sind in einem mittigen Bereich des Innenzylinders 2 die Streben derart geformt, dass eine zylinderförmige Begrenzung mit kreisförmigem Querschnitt für den innerhalb des Innenzylinders 2 angeordneten Rohrmotor besteht.

Der Aufbau eines Borstenaufsatzelementes 4a ist in Fig. 4 dargestellt. Dabei werden Borsten 10 an einer hier im Detail dargestellten Einsteckschale 9 befestigt. Es ist ein Detail einer Einsteckschale 9, bestehend aus Abschnitten eines Einsteckschalenendelementes 9b sowie einem Abschnitt eines Einsteckschalenmodulelementes 9a, perspektivisch geschnitten dargestellt. Die einzelnen Einsteckschalenmodulelemente 9a sind dabei mit weiteren Einsteckschalenmodulelementen 9a sowie mit Einsteckschalenendelementen 9b derart verbindbar, dass ein hohler Körper entsteht, welcher um den Innenzylinder herum anordenbar ist beziehungsweise den Innenzylinder aufnehmbar ausgebildet ist.

In Fig. 5 ist eine Explosionsdarstellung des Innenzylinders 2 dargestellt. Der Innenzylinder 2 ist aus mehreren Innenzylindermodulelementen 2a sowie zwei Innenzylinderendelementen 2b aufgebaut. Die einzelnen Elemente des Innenzylinders 2a, 2b sind miteinander verbindbar. Dabei werden ein oder mehrere Innenzylindermodulelemente 2a miteinander verbunden und daran angrenzend werden an jedem Ende der verbundenen Innenzylindermodulelemente 2a zwei Innenzylinderendelemente 2b angeordnet. Der Rohrmotor 3 ist in den Innenzylinder 2 einsetzbar. Dafür sind die einzelnen Bestandteile des Innenzylinders 2a, 2b derart hohl ausgebildet, dass ein Rohrmotor 3 einsteckbar ist. In Fig. 6 ist der Innenzylinder 2 mit mehreren Borstenaufsatzelementen 4a dargestellt. Die einzelnen Borstenaufsatzelemente 4a sind dabei um den Innenzylinder 2 herum angeordnet.

Unterschiedliche Ansichten einer Bade- oder Duschbürste 1 sind in den Fig. 7 und 8 dargestellt. Dabei ist eine perspektivische Ansicht einer Bade- oder Duschbürste 1 in Fig. 7 zu sehen und in Fig. 8 ist eine elektrisch angetriebene Bade- oder Duschbürste 1 mit der entsprechenden Wandhalterung 5 dargestellt. Mittels der Wandhalterung 5 ist die Bade- oder Duschbürste 1 an einer Wand fixierbar. Das mit der Wandhalterung 5 verbundene Bedienelement 6 kann in zwei entgegengesetzte Richtungen 11a, 11 b bewegt werden. Dadurch wird der in Fig. 1 dargestellte Rohrmotor angeschaltet und somit die Bade- oder Duschbürste 1 in Rotation versetzt. Die beiden Auslenkungsrichtungen 11 a, 11 b des Bedienelementes 6 korrespondieren dabei mit den möglichen

Rotationsrichtungen der Bade- oder Duschbürste 1. Wird das Bedienelement 6 in eine erste Richtung 11a gedreht, so dreht sich die Bade- oder Duschbürste 1 ebenfalls in eine erste Drehrichtung. Wird das Bedienelement 6 wiederum in die zweite Richtung 11 b gedreht, so ist die Drehrichtung der Bade- oder Duschbürste 1 der ersten Drehrichtung entgegengesetzt.

Bezugszeichenliste

1 Bade- oder Duschvorrichtung, Bade- oder Duschbürste

2 Innenzylinder

2a Innenzylindermodulelement

2b Innenzylinderendelement

3 Rohrmotor, Antrieb

4 Borstenaufsatz

4a Borstenaufsatzelement

5 Wandhalterung

6 Bedienelement

7 Drehachse

8 Einsteckschalenhauptachse

8a Verkippungswinkel

9 Einsteckschale

9a Einsteckschalenmodulelement

9b Einsteckschalenendelement

10 Borsten

11 a Erste Drehrichtung, erste Auslenkungsrichtung

11 b Zweite Drehrichtung, zweite Auslenkungsrichtung