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Title:
BATTERY ASSEMBLY AND MOTOR VEHICLE, IN PARTICULAR A MOTOR SCOOTER, COMPRISING A BATTERY ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/069276
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a battery assembly (70), in particular for a motor vehicle which can be driven electrically, in particular for a motorcycle, preferably for a motor scooter (10), said battery assembly comprising: - at least one battery housing (21); - at least one battery (90) which is preferably rechargeable; - at least one detachable mechanical locking device (91) for connecting the battery housing (21) to a unit to be provided with electrical energy, in particular for connecting to an electric motor scooter (10); and - at least one support device (400) which is designed so that it can be folded out and/or swiveled out and/or extended.

Inventors:
DAVID, Patrick (Hölderlinstraße 35, Blaustein, 89134, DE)
KOROPACHINSKY, Yuri (14 Wolseley Road, Point Piper, New South Wales 2027, 2027, AU)
Application Number:
EP2017/075741
Publication Date:
April 19, 2018
Filing Date:
October 10, 2017
Export Citation:
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Assignee:
UJET S.A. (1 rue de la Poudrerie, 3364 Leudelange, 3364 Leudelange, 8070, LU)
International Classes:
H01M2/10; B60K1/04; B60L11/18; H01M10/625; B62K19/36; H01M10/613; H01M10/65
Foreign References:
DE69615908T22002-04-25
DE102011111537A12013-02-28
US20120081220A12012-04-05
EP1857314A22007-11-21
Attorney, Agent or Firm:
WÜRMSER, Julian (Meissner Bolte Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, P.O. Box 86 06 24, München, 81633, DE)
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Claims:
Ansprüche

Batteriebaugruppe (70), insbesondere für ein elektrisch antreibbares Motorfahrzeug, insbesondere für ein Motorrad, vorzugsweise für einen Motorroller (10), umfassend:

- mindestens ein Batteriegehäuse (21);

- mindestens eine, insbesondere wiederaufladbare, Batterie (90);

- mindestens eine lösbare mechanische Verriegelung (91) zur Verbindung des Batteriegehäuses (21) mit einer mit elektrischer Energie zu versorgenden Einheit, insbesondere zur Verbindung mit einem

elektrischen Motorroller (10); und

- mindestens eine Ständervorrichtung (400), die ausklappbar und/oder ausschwenkbar und/oder ausziehbar ausgebildet ist.

Batteriebaugruppe (70) nach Anspruch 1,

da d u rch geken nzeich net, dass

die Ständervorrichtung (400) in einem ausgeklappten und/oder ausgeschwenkten und/oder ausgezogenen Zustand mittels einer

Spannvorrichtung (440) gesichert ist.

Batteriebaugruppe (70) nach Anspruch 2,

da d u rch geken nzeich net, dass

die Spannvorrichtung (440) mindestens ein elastisches Element (448) und mindestens ein starres oder teilelastisches Element umfasst.

Batteriebaugruppe (70) nach Anspruch 2 oder 3,

da d u rch geken nzeich net, dass

die Spannvorrichtung (440) als Band und/oder Seilzug, insbesondere als ein Band und/oder Seilzug (445), der von einem gummiartigen Material (448) umgeben ist, ausgebildet ist.

5. Batteriebaugruppe (70) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

d a d u rc h g e ke n n ze i ch n et, dass

das Batteriegehäuse (21) eine Gehäuseverstärkung, insbesondere in Form einer abgewinkelten und/oder gebogenen Schiene aufweist, die

insbesondere im Bereich eines Bodenabschnitts (75) des Batteriegehäuses (21) ausgebildet ist.

6. Batteriebaugruppe (70) nach Anspruch 5,

d a d u rc h g e ke n n ze i ch n et, dass

die Ständervorrichtung (400) eine zur Gehäuseverstärkung und/oder zur Gehäuseaußenwandung komplementäre und/oder abgewinkelte und/oder gebogene Form aufweist.

7. Batteriebaugruppe (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

g e ke n n ze i c h n et d u rch

mindestens ein Betätigungselement (80), das aus dem Batteriegehäuse (21) ausklappbar und/oder ausschwenkbar und/oder ausziehbar, insbesondere teleskopierbar, ausgebildet ist.

8. Batteriebaugruppe (70) nach Anspruch 7,

d a d u rc h g e ke n n ze i ch n et, dass

das Betätigungselement (80) als Hebel oder Griff, insbesondere als Bügelgriff, ausgebildet ist.

9. Batteriebaugruppe (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

g e ke n n ze i c h n et d u rch

einen Kühlungskanal, der insbesondere zwischen einer Batteriekapsel bzw. einem Batteriekoffer, die/der vorzugsweise aus Metall gebildet ist, und dem Batteriegehäuse, das vorzugsweise aus Kunststoff gebildet ist, ausgebildet ist.

10. Batteriebaugruppe (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

g e ke n n ze i c h n et d u rch

mindestens eine, am Batteriegehäuse (21) angeordnete Rolle (130), sodass die Batteriebaugruppe (70) im von der zu versorgenden Einheit getrennten Zustand, insbesondere mit Hilfe eines/des Betätigungselements (80), rollbar ist.

11. Batteriebaugruppe (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, geken nzeich net d u rch

mindestens eine Netzbuchse und/oder durch mindestens eine Bluetooth- Schnittstelle und/oder durch mindestens einen USB-Buchse.

12. Batteriebaugruppe (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, geken nzeich net d u rch

mindestens einen, im Batteriegehäuse (21) eingebauten Lautsprecher (185), der vorzugsweise ein Resonanzlautsprecher ist, wobei ein

Abschnitt des Batteriegehäuses (21) als Resonanzfläche ausgebildet ist.

13. Batteriebaugruppe (70) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da d u rch g eken nzei ch net, dass

auf dem Batteriegehäuse (21), insbesondere deckelabschnittsseitig, ein (länglicher) Sattel (20) ausgebildet ist, wobei die Ständervorrichtung (400) derart angeordnet und/oder ausgebildet ist, dass der Sattel (20) in einem ausgeklappten und/oder ausgeschwenkten und/oder ausgezogenen Zustand der Ständervorrichtung (400) (im Wesentlichen) waagrecht zu einer Absteilfläche (A) verläuft.

14. Elektrisch antreibbares Motorfahrzeug, insbesondere Motorrad,

vorzugsweise Motorroller (10), umfassend mindestens eine

auswechselbare Batteriebaugruppe (70) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.

Description:
Batteriebaugruppe und Motorfahrzeug, insbesondere Motorroller, mit einer

Batteriebaugruppe

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Batteriebaugruppe, insbesondere für ein elektrisch angetriebenes Motorfahrzeug, insbesondere Motorrad, vorzugsweise Motorroller, gemäß Patentanspruch 1. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein elektrisch angetriebenes Motorfahrzeug, insbesondere Motorrad, vorzugsweise Motorroller, umfassend mindestens eine Batteriebaugruppe, gemäß Patentanspruch 14.

Mit elektrischen Antrieben ausgestattete Motorräder bzw. Motorroller sind bekannt. Rein exemplarisch wird auf die EP 1 857 314 A2 verwiesen.

Entsprechende elektrisch angetriebene Motorräder bzw. Motorroller haben üblicherweise eine Karosserie und mindestens zwei Räder, wobei eines der Räder über einen elektrischen Antrieb angetrieben wird, der über eine Batterie gespeist wird. Für das Laden einer Batterie wird wesentlich mehr Zeit benötigt als für das Volltanken von mit einer Brennkraftmaschine betriebenen Motorfahrzeugen.

Insofern soll das Laden einer wiederaufladbaren Batterie möglichst dann erfolgen, wenn das elektrische Motorfahrzeug auf absehbare Zeit nicht benötigt wird. Das Motorfahrzeug/der Motorroller kann in dieser Ladezeit der Batterie nicht genutzt werden.

Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden

Erfindung, eine Batteriebaugruppe zur Verfügung zu stellen, die möglichst einfach und ohne großen Kraftaufwand aus einem Motorfahrzeug, z. B. einem Motorroller, ausgebaut werden kann, so dass das Motorfahrzeug/der Motorroller mit einer vollgeladenen Batterie bzw. einer vollgeladenen Batteriebaugruppe bestückt werden kann.

Außerdem ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Batteriebaugruppe derart auszubilden, dass diese neben ihrer primären Aufgabe, nämlich dem

Versorgen eines elektrischen Antriebs mit Energie, auch weitere Aufgaben erfüllen kann. Insbesondere soll die Batteriebaugruppe derart weitergebildet sein, dass diese als Art mobiles Büro dient.

Des Weiteren ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein weiterentwickeltes Motorfahrzeug, vorzugsweise einen weiterentwickelten Motorroller, anzugeben, das/der eine erfindungsgemäße Batteriebaugruppe aufweist.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe im Hinblick auf die Batteriebaugruppe durch den Gegenstand des Patentanspruches 1 und im Hinblick auf ein elektrisch antreibbares Motorfahrzeug, insbesondere ein Motorrad, vorzugsweise einen Motorroller, durch den Gegenstand des Patentanspruches 14 gelöst.

Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen

Batteriebaugruppe sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die genannte Aufgabe wird durch eine Batteriebaugruppe gelöst, die

insbesondere für ein elektrisch antreibbares Motorfahrzeug, insbesondere für ein Motorrad, vorzugsweise für einen elektrischen Motorroller, ausgebildet ist. Die Batteriebaugruppe umfasst: mindestens ein Batteriegehäuse;

mindestens eine, insbesondere wiederaufladbare, Batterie;

- mindestens eine lösbare mechanische Verriegelung zur Verbindung des Batteriegehäuses mit einer mit elektrischer Energie zu versorgenden Einheit, insbesondere zur Verbindung mit einem elektrischen Motorroller; und

- mindestens eine Ständervorrichtung, die ausklappbar und/oder

ausschwenkbar und/oder ausziehbar ausgebildet ist.

Erfindungsgemäß ist es somit möglich, dass die Batteriebaugruppe in einem von der zu versorgenden Einheit losgelösten Zustand mittels der Ständervorrichtung einfach abgestellt werden kann.

Insbesondere ermöglicht es die Ständervorrichtung, dass die Batteriebaugruppe in einem von der zu versorgenden Einheit losgelösten Zustand mittels der

Ständervorrichtung als eine Sitzgelegenheit, insbesondere als Hocker, verwendet werden kann. Es ist möglich, dass die Ständervorrichtung teleskopierbar ist. Vorzugsweise ist in diesem Fall die Ständervorrichtung in einem zusammgengeschobenen, d.h. im nicht-teleskopierten Zustand, zumindest teilweise innerhalb des Batteriegehäuses angeordnet.

In einem mit der zu versorgenden Einheit verbundenen Zustand der

Batteriebaugruppe ist die Ständervorrichtung vorzugsweise eingeklappt und/oder eingeschwenkt und/oder eingefahren.

Sofern die Ständervorrichtung ausschwenkbar und/oder ausklappbar ausgebildet ist, kann diese mit dem Batteriegehäuse beispielsweise mittels Drehgelenk und/oder mittels Scharnier verbunden sein.

Die Ständervorrichtung kann beispielsweise aus mindestens einen Standbein bestehen. Das Standbein kann aus einem Rohr, beispielsweise aus einem

Rundrohr oder einem Vierkant-Rohr, gebildet sein. Des Weiteren ist es möglich, dass das Standbein massiv, d.h. ohne Ausbildung eines hohlen Abschnitts, ausgebildet ist.

Das mindestens eine Standbein kann zwei schräg zueinander angeordnete oder ausgebildete Abschnitte umfassen. Diese Abschnitte können beispielsweise im Wesentlichen ein L-förmiges Standbein bilden. Des Weiteren ist es möglich, dass die beiden Abschnitte einen Winkel, der größer 90°, insbesondere größer als 100°, insbesondere größer als 110°, insbesondere größer als 120°, ausgebildet ist und kleiner als 160°, insbesondere kleiner als 150°, ausgebildet ist, einschließen.

Das mindestens eine Standbein kann an einem Längsende einen Flansch, insbesondere einen Querflansch, aufweisen. Der Flansch, insbesondere der Querflansch, ermöglicht eine Krafteinleitung bei ausgeklappten und/oder ausgeschwenkten und/oder ausgezogenen Zustand der Ständervorrichtung.

Außerdem verhindert ein Flansch, insbesondere ein Querflansch, ein Einsinken der Ständervorrichtung in eine Absteilfläche, insbesondere in einen unbefestigten und/oder feuchten Boden. Alternativ oder zusätzlich kann an einem Längsende eine Puffer, insbesondere ein Gummipuffer, ausgebildet sein. Die Ständervorrichtung kann beispielsweise mindestens zwei Standbeine umfassen, wobei die Standbeine vorzugsweise über mindestens eine Querstrebe miteinander verbunden sind.

Sofern die Ständervorrichtung ausschwenkbar ausgebildet ist, können die

Standbeine jeweils an einem Längsende mittels eines Drehgelenks und/oder mittels eines Scharniers mit dem Batteriegehäuse verbunden sein. Vorzugsweise sind an den weiteren Längsenden der Standbeine Flansche, insbesondere

Querflansche, oder Puffer, insbesondere Gummipuffer, ausgebildet.

Auch bei der Ausbildung von mehreren Standbeinen ist es möglich, dass diese aus einem Rohr, beispielsweise aus einem Rundrohr oder einem Vierkantrohr, gebildet sind . Des Weiteren ist es möglich, dass die Standbeine massiv, d . h. ohne

Ausbildung eines hohlen Abschnitts, ausgebildet sind. Es ist möglich, dass die Standbeine lediglich aus einem Abschnitt bestehen. Der Abschnitt kann sowohl gerade als auch gebogen sein. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist es möglich, dass die Standbeine jeweils zwei schräg zueinander angeordnete oder ausgebildete Ausschnitte umfassen.

Des Weiteren ist mindestens eine Querstrebe vorgesehen. Die Querstrebe stabilisiert die Ständervorrichtung. Des Weiteren ist es möglich, dass mindestens zwei Querstreben ausgebildet sind .

Ein Standbein oder die Standbeine kann/können im Sinne eines Radsturzes angeordnet sein. Zwischen den Senkrechten zur Absteilfläche und der

Standbeinmittelelebene kann ein Winkel ausgebildet sein. Vorzugsweise ist ein Standbein oder sind die Standbeine im Sinne eines negativen Sturzes angeordnet. Mit anderen Worten kann mindestens ein Standbein, ausgehend vom

Befestigungspunkt des Standbeins am Batteriegehäuse in Richtung der

Absteilfläche nach schräg außen verlaufen. Dies ermöglicht einen besseren Stand der Batteriebaugruppe mit ausgeklappter und/oder ausgeschwenkter und/oder ausgezogener Ständervorrichtung.

Die Ständervorrichtung kann in einem ausgeklappten und/oder ausgeschwenkten und/oder ausgezogenen Zustand mittels einer Spannvorrichtung gesichert sein. Beispielsweise kann es sich bei der Spannvorrichtung um ein federartiges Element handeln. Die Spannvorrichtung ist vorzugsweise an einem Ende am Batteriegehäuse, insbesondere an einer Gehäuseverstärkung, befestigt. An dem weiteren Ende ist die Spannvorrichtung vorzugsweise mit der Ständervorrichtung verbunden. Dabei ist es möglich, dass die Spannvorrichtung mit einem Standbein und/oder mit einer Querstrebe verbunden ist. Vorzugsweise ist die Spannvorrichtung an einem Ende mit dem Batteriegehäuse und am weiteren Ende mit einer Querstrebe der

Ständervorrichtung verbunden.

Die Spannvorrichtung ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass diese das maximale Ausklappen und/oder Ausschwenken und/oder Ausziehen der

Ständervorrichtung begrenzt. Somit wird im ausgeklappten und/oder

ausgeschwenkten und/oder ausgezogenen Zustand eine weitere Bewegung der Ständervorrichtung, insbesondere eines Standbeins der Ständervorrichtung, verhindert.

Vorzugsweise umfasst die Spannvorrichtung mindestens ein elastisches Element und mindestens ein starres oder teilelastisches Element. Ein starres oder teilelastisches Element begrenzt die maximale Ausdehnung der Spannvorrichtung. Damit ermöglicht ein starres oder teilelastisches Element einen maximalen

Bewegungsradius der Ständervorrichtung. Das elastische Element ermöglicht ein einfaches Einklappen und/oder Einschwenken und/oder Einziehen der

Ständervorrichtung. Sofern auf die Ständervorrichtung keine Kraft ausgeübt wird und in Richtung der ursprünglichen Position, d.h. der eingeklappten und/oder eingeschwenkten und/oder eingezogenen Position bewegt wird, ermöglicht das elastische Element ein kraftschonendes Einklappen und/oder Einschwenken und/oder Einziehen der Ständervorrichtung. Die zunächst

gespannte/vorgespannte Spannvorrichtung wird aufgrund des elastischen

Elements zurückgezogen.

In einer Ausführungsform der Erfindung kann die Spannvorrichtung als

Gummiband und/oder Seilzug ausgebildet sein. Insbesondere ist die

Spannvorrichtung als ein Seilzug, der von einem gummiartigen Material umgeben ist, ausgebildet. Der Seilzug stellt ein starres oder teilelastisches Element dar. Das gummiartige Material stellt hingegen ein elastisches Element dar. Das Batteriegehäuse kann eine Gehäuseverstärkung aufweisen, die insbesondere im Bereich eines Bodenabschnitts des Batteriegehäuses ausgebildet ist. Die Gehäuseverstärkung kann aus entsprechend robusterem Material und/oder entsprechend umgeformtem Material hergestellt sein. Vorzugsweise ist die Gehäuseverstärkung in Form einer abgewinkelten und/oder gebogenen Schiene ausgebildet. Diese Schiene kann insbesondere mit dem Bodenabschnitt des Batteriegehäuses verbunden sein.

Die Gehäuseverstärkung ermöglicht es, die Batteriebaugruppe auch im von der zu versorgenden Einheit getrennten Zustand als Sitzgelegenheit benutzen zu können.

Insbesondere der Bodenabschnitt des Batteriegehäuses ist derart ausgebildet bzw. weitergebildet, dass aus Stabilitätsgründen keine Auflage des

Bodenabschnitts des Batteriegehäuses auf einem Rahmenteil eines

Motorfahrzeugs, insbesondere eines Motorrollers, notwendig ist. Die

Gehäuseverstärkung kann zwei Abschnitte umfassen, die in einem Winkel von mindestens 90 ° zueinander angeordnet sind. Vorzugsweise sind die beiden Abschnitte in einem Winkel von mindestens 100 °, insbesondere mindestens 110 °, insbesondere mindestens 120 °, insbesondere mindestens 140 °, insbesondere mindestens 150 °, zueinander ausgebildet. Die beiden Abschnitte können jeweils selbst eine gebogene Form aufweisen.

Es ist möglich, dass die Ständervorrichtung eine zur Gehäuseverstärkung und/oder zur Gehäuseaußenwandung des Batteriegehäuses komplementäre Form aufweist. Sofern die Ständervorrichtung eine zur Gehäuseaußenwandung komplementäre Form aufweist, kann diese Ständervorrichtung im eingeklappten und/oder eingeschwenkten und/oder eingezogenen Zustand platzsparend an der Gehäuseaußenwandung anliegen.

Es ist auch möglich, dass das Batteriegehäuse mindestens eine Ausnehmung aufweist, wobei die Ständervorrichtung im eingeklappten und/oder

eingeschwenkten und/oder eingezogenen Zustand in der mindestens einen Ausnehmung gelagert werden kann. Außerdem ist es möglich, dass die

Ständervorrichtung eine zu einer möglicherweise ausgebildeten

Gehäuseverstärkung komplementäre Form aufweist. Die Ständervorrichtung kann im unbenutzten Zustand somit als Teil der Gehäuseaußenwandung ausgebildet sein. Die Ständervorrichtung kann eine abgewinkelte und/oder gebogene Form aufweisen.

Des Weiteren ist es möglich, dass die Ständervorrichtung an der

Gehäuseverstärkung befestigt ist. Ein Drehgelenk und/oder ein Scharnier und/oder ein Befestigungsabschnitt der Ständervorrichtung kann/können mit der Gehäuseverstärkung verbunden sein. Dies verhindert eine Krafteinleitung der Ständervorrichtung in einen lediglich aus Kunststoff bestehenden

Batteriegehäuseabschnitt.

Im Batteriegehäuse kann ein (separater oder gesonderter) Batteriekapsel, beispielsweise in Form eines Batteriekoffer, angeordnet sein. Im Batteriekoffer sind vorzugsweise die Akkusätze bzw. Battery Packs sowie die zugehörige

(Leistungs-)Elektronik enthalten. Der Batteriekoffer besteht vorzugsweise aus einem robusteren Material als das Batteriegehäuse. Vorzugsweise ist der

Batteriekoffer so stabil, dass er als Trägerstruktur dient und die auf die Sitzfläche eines Sattels aufgebrachten Lasten an die Karosserie überträgt. Der Batteriekoffer kann zumindest teilweise aus Metall, beispielsweise aus einer

Aluminiumlegierung, gebildet sein, wohingegen das Batteriegehäuse aus einem Kunststoff bestehen kann.

Vorzugsweise ist ein Sattel der Batteriebaugruppe in einem aufgeständerten Zustand, d.h. mit ausgeklappter und/oder ausgeschwenkter und/oder

ausgefahrener Ständervorrichtung, im gleichen Winkel wie im Fahrmodus oder Fahrzustand der Batteriebaugruppe ausgerichtet. Mit anderen Worten ist die Ständervorrichtung derart angeordnet und/oder ausgebildet, dass der (längliche) Sattel in einem ausgeklappten und/oder ausgeschwenkten und/oder

ausgezogenen Zustand der Ständervorrichtung (im Wesentlichen) waagrecht zu einer Absteilfläche verläuft.

Im Batteriegehäuse ist vorzugsweise ein Stromkreis ausgebildet.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst die Batteriebaugruppe mindestens ein Betätigungselement, das aus dem Batteriegehäuse ausklappbar und/oder ausschwenkbar und/oder ausziehbar, insbesondere teleskopierbar, ausgebildet ist. Die Batteriebaugruppe mit einem ausziehbaren und/oder ausklappbaren und/oder ausschwenkbaren Betätigungselement betätigt, insbesondere gezogen bzw.

geschoben, werden kann.

Das Betätigungselement kann als Hebel oder als Griff, insbesondere als

Bügelgriff, ausgebildet sein. Der Griff weist vorzugsweise einen Greifabschnitt, der insbesondere mit der vollständigen Hand umgreifbar ist, auf. Vorzugsweise geht der Greifabschnitt in mindestens einen, vorzugsweise in zwei,

Verlängerungsabschnitt(e) über. Bei dem mindestens einen

Verlängerungsabschnitt kann es sich um ein stangenartiges bzw. schienenartiges Element handeln. Dieses stangenartige bzw. schienenartige Element ist

insbesondere im bzw. am Batteriegehäuse ausklappbar und/oder ausschwenkbar und/oder ausziehbar, insbesondere teleskopierbar, gelagert.

In einem ersten Benutzungszustand, der dem Fahrzustand eines elektrisch antreibbaren Motorfahrzeugs, insbesondere eines elektrischen Motorrollers, entspricht, ist der Verlängerungsabschnitt vorzugsweise vollständig im

Batteriegehäuse gelagert.

In einem weiteren Benutzungszustand, der dem vom Motorfahrzeug,

insbesondere vom Motorroller, losgelösten Zustand der Batteriebaugruppe entspricht, kann der mindestens eine Verlängerungsabschnitt aus dem Gehäuse ausgeklappt und/oder ausgeschwenkt und/oder ausgezogen werden, so dass das Betätigungselement in einem zumindest teilweise ausgeklappten und/oder ausgeschwenkten und/oder ausgezogenen, insbesondere teilweise teleskopierten, Zustand vorliegt. Dies ist mit einem ausgezogenen Griff eines Koffers bzw.

Trolleys vergleichbar.

Ein ausgeklapptes und/oder ausgeschwenktes und/oder ausziehbares,

insbesondere teleskopierbares, Betätigungselement erleichtert somit die

Handhabung einer von einem Motorroller gelösten Batteriebaugruppe. Die

Batteriebaugruppe kann mit Hilfe des Betätigungselements beispielsweise zu einer Ladestation gezogen werden. In einem besonders bevorzugten

Ausführungsbeispiel ist das Betätigungselement als Bügelgriff ausgebildet. Das Batteriegehäuse kann einen Frontabschnitt, einen Rückabschnitt, zwei die Front- und Rückenabschnitte verbindende Seitenabschnitt, einen Deckelabschnitt und einen Bodenabschnitt umfassen.

Es ist möglich, dass am Batteriegehäuse mindestens eine Rolle ausgebildet ist. Besonders bevorzugt sind am Batteriegehäuse mindestens zwei Rollen

angeordnet. Diese sind vorzugsweise am Frontabschnitt bzw. am

Übergangsabschnitt vom Frontabschnitt zum Bodenabschnitt des

Batteriegehäuses ausgebildet.

Mit Hilfe von mindestens zwei Rollen kann die Batteriebaugruppe besonders gleichmäßig gezogen werden. Die Rollen können Teil der beschriebenen

Führungsvorrichtung der Batteriegruppe sein und/oder diese Funktion

übernehmen. Die Rollen können also das Anordnen der Batteriegruppe an der zu versorgenden Einheit erleichtern und beim Anordnen in der Führungsvorrichtung der zu versorgenden Einheit geführt sein.

Die mindestens eine Rolle kann im Batteriegehäuse versenkbar ausgebildet sein. Nach einem Transportieren, insbesondere einem Ziehen, der Batteriebaugruppe kann die mindestens eine Rolle versenkt werden, sodass ein Wegrollen der Batteriebaugruppe verhindert wird.

Insbesondere bei einem ausgeklappten und/oder ausgeschwenkten und/oder ausgezogenen Zustand der Ständervorrichtung kann mit Hilfe einer im

Batteriegehäuse versenkten Rolle ein sicherer Stand der Batteriebaugruppe ermöglicht werden.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das Batteriegehäuse im Bereich des Betätigungselements, insbesondere im Rückabschnitt, eine

Eingriffsausnehmung auf, die derart ausgebildet ist, dass das Betätigungselement mit einer Hand umgreifbar ist. Im mit dem Motorroller verbundenen Zustand der Batteriebaugruppe erstreckt sich der Greifabschnitt des Betätigungselements vorzugsweise quer zur Fahrtrichtung. Das Batteriegehäuse weist eine derartige Ausnehmung bzw. Eingriffsausnehmung auf, dass das Betätigungselement im Klammergriff gezogen, insbesondere hochgezogen, werden kann. Die Batteriebaugruppe kann zur Effizienzerhöhung der im Batteriegehäuse befindlichen Batterie eine Passivkühlung und/oder eine Aktivkühlung aufweisen. Bei der Passivkühlung kann es sich beispielsweise um eine Anordnung von Kühlrippen handeln. Beispielsweise ist die Kühlrippen-Anordnung auf dem

Rückabschnitt und/oder auf einen/den Seitenabschnitt(en) des Batteriegehäuses ausgebildet.

Bei der Passivkühlung kann es sich außerdem um mindestens eine

Lufteinlassöffnung handeln. Durch eine entsprechend ausgebildete

Lufteinlassöffnung kann während der Fahrt mit einem Motorroller Umgebungsluft durch die mindestens eine Lufteinlassöffnung in das Batteriegehäuse geführt werden, wobei die erwärmte Luft durch mindestens eine entsprechende

Luftauslassöffnung aus dem Batteriegehäuse strömen kann. Es ist möglich, dass als Aktivkühlung mindestens ein Lüftungsrad im Batteriegehäuse befindlich ist. Auch eine aktive Wasserkühlung kann innerhalb des Batteriegehäuses ausgebildet sein. Als Anordnung von Kühlrippen können sogenannte Kühlrippenbleche verwendet werden.

Es ist möglich, dass die Batteriebaugruppe einen Kühlungskanal umfasst. Ein derartiger Kühlungskanal kann insbesondere zwischen einem/dem Batteriekoffer und dem Batteriegehäuse ausgebildet sein. Zwischen dem Batteriegehäuse, das insbesondere die Gehäuseaußenwandung umfasst, und dem Batteriekoffer können auch mehrere Kühlungskanäle ausgebildet sein. Durch eine entsprechende Lufteinlassöffnung kann Umgebungsluft in den Kühlungskanal strömen. Durch eine entsprechende Luftauslassöffnung kann die erwärmte Luft aus dem

Kühlungskanal strömen. Im Kühlungskanal kann des Weiteren ein Lüftungsrad oder ein Gebläse ausgebildet sein. Da der Batteriekoffer vorzugsweise aus Metall gebildet ist, kann die im Inneren des Batteriekoffers entstehende Wärme in Art einer Kühlplatte im Kühlungskanal abgegeben werden.

Vorzugsweise weist die Batteriebaugruppe zwei Kühlungskanäle auf. Diese können im Wesentlich seitlich verlaufen. D. h., dass die Kühlungskanäle im

Bereich von Seitenflächen des Batteriegehäuses verlaufen.

Die Batteriebaugruppe kann des Weiteren mindestens einen Stromstecker umfassen. Mit Hilfe eines Stromsteckers wird die Batteriebaugruppe elektrisch mit der elektrisch zu versorgenden Einheit, insbesondere mit dem elektrischen Motorroller, verbunden. Vorzugsweise weist die Batteriebaugruppe einen kombinierten Strom-/

Kommunikationsstecker auf. Mit Hilfe eines derartigen Steckers kann die zu versorgende Einheit sowohl mit Strom versorgt werden bzw. von der Einheit Strom empfangen. Des Weiteren kann mit Hilfe eines derartigen kombinierten Strom-/Kommunikationssteckers eine Kommunikationsübertragung bzw.

Kommunikationsverbindung zwischen der Batteriebaugruppe und der zu

versorgenden Einheit hergestellt werden. Vorzugsweise weist der kombinierte Strom-/Kommunikationsstecker eine Bus-Schnittstelle auf.

Des Weiteren ist es möglich, dass die Batteriebaugruppe eine (separate)

Kommunikationsbuchse aufweist.

Der kombinierte Strom-/Kommunikationsstecker ist beispielsweise an einem Seitenabschnitt des Batteriegehäuses ausgebildet. Die Pins des Strom-/

Kommunikationssteckers sind vorzugsweise senkrecht zu einer Bodenfläche ausgebildet. Die Verbindung des Strom-/Kommunikationssteckers mit einer Strom- /Kommunikationsbuchse einer elektrisch zu versorgenden Einheit, insbesondere eines elektrischen Motorrollers, kann demnach durch Aufschieben des Steckers auf die Buchse erfolgen.

Vorzugsweise ist eine mechanische Verriegelung der Batteriebaugruppe im

Bodenabschnitt des Batteriegehäuses ausgebildet. Die mechanische Verriegelung kann beispielsweise als Verriegelungshaken ausgebildet sein. Die mechanische Verriegelung ist vorzugsweise durch ein Verriegelungs-Betätigungselement betätigbar

Bei dem Verriegelungs-Betätigungselement kann es sich beispielsweise um eine Schnur oder eine Kette oder ein Band oder eine Schlaufe handeln. Durch Zug an der Schnur oder der Kette oder an dem Band oder an der Schlaufe kann die mechanische Verriegelung, insbesondere der Verriegelungshaken, betätigt werden.

Vorzugsweise ist das Verriegelungs-Betätigungselement, insbesondere die Schnur oder die Kette oder die Schlaufe oder das Band, im Batteriegehäuse bzw.

innerhalb des Batteriegehäuses angeordnet. Im Batteriegehäuse ist vorzugsweise rückabschnittsseitig, ein Fach ausgebildet. Dieses Fach ist vorzugsweise verschließbar und/oder verriegelbar ausgebildet. Durch Abklappen bzw. Abheben eines entsprechend verschließbaren und/oder verriegelbaren

Batteriegehäuseabschnitts kann Zugang zu dem Fach hergestellt werden.

Vorzugsweise ist in dem Fach ein/das Verriegelungs-Betätigungselement, insbesondere eine/die Schnur oder eine/die Kette oder ein/das Band oder eine/die Schlaufe, angeordnet.

Die Batteriebaugruppe kann außerdem mindestens eine Netzbuchse zur Aufladung der mindestens einen Batterie aufweisen. Eine Netzbuchse dient zur Aufladung der mindestens einen Batterie bzw. zur Aufladung mindestens eines

Batteriesatzes. In die mindestens eine Netzbuchse kann ein Stromstecker eingeführt werden, so dass der mindestens eine Batteriesatz aufgeladen werden kann.

Es ist möglich, dass in dem Batteriegehäuse mehrere Akkusätze bzw. Battery Packs angeordnet sind. Vorzugsweise sind mindestens zwei Netzbuchsen ausgebildet. Dies ermöglicht eine schnellere Ladung von mehreren Akkusätzen.

Des Weiteren kann die Batteriebaugruppe mindestens eine Bluetooth-Schnittstelle und/oder mindestens eine USB-Buchse umfassen. Es ist möglich, dass die mindestens eine Netzbuchse und/oder die mindestens eine Bluetooth-Schnittstelle und/oder die mindestens eine USB-Buchse innerhalb eines/des vorzugsweise verschließbaren und/oder verriegelbaren Fachs ausgebildet ist/sind. Dies ermöglicht einen Manipulationsschutz, so dass lediglich der Besitzer eines

Schlüssels bzw. Zugangssystems zum Fach auf eine USB-Buchse und/oder eine Netzbuchse zugreifen kann und die mindestens eine Bluetooth-Schnittstelle ein- bzw. ausschalten kann.

Mit Hilfe einer USB-Buchse können Programme geladen werden. Auch das

Auslesen eines Fehlerspeichers ist mit Hilfe einer USB-Buchse möglich. Des Weiteren kann mit Hilfe einer Bluetooth-Schnittstelle und/oder mit Hilfe einer USB-Buchse ein innerhalb der Batteriebaugruppe, insbesondere innerhalb des Batteriegehäuses, angeordneter Lautsprecher angesteuert werden. Es ist möglich, dass über die Bluetooth-Schnittstelle und/oder über die USB-Buchse Audiodateien an die Batteriebaugruppe gesendet werden können. Des Weiteren ist es möglich, dass die Batteriebaugruppe eine Schnittstelle zur Aufladung externer Geräte, insbesondere mobiler Kommunikationsgeräte, mit Strom aufweist. Die Aufladung erfolgt mittels der Batterie der Batteriebaugruppe. Des Weiteren ist es möglich, dass die Batteriebaugruppe eine Vorrichtung zur kontaktlosen Energieübertragung von der Batterie der Batteriebaugruppe zu einem externen Gerät aufweist.

Mit Hilfe der wahlweise vorhandenen Schnittstellen, Netzbuchsen, Bluetooth- Schnittstellen oder USB-Buchsen ist es möglich, die Batteriebaugruppe als eine Art mobiles Büro zu verwenden. Mit Hilfe der Ständervorrichtung ist es möglich, dass der Benutzer bequem auf der Batteriebaugruppe, insbesondere auf dem Sattel der Batteriebaugruppe sitzt, während er beispielsweise sein Laptop bedient. Dieses kann mit Hilfe der Batteriebaugruppe mit Strom versorgt werden.

Im Batteriegehäuse kann mindestens ein Lautsprecher eingebaut sein. Bei dem Lautsprecher handelt es sich vorzugsweise um einen Resonanzlautsprecher.

Vorteilhafterweise kann ein Abschnitt des Batteriegehäuses als Resonanzfläche ausgebildet sein.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann auf dem Batteriegehäuse, insbesondere deckelabschnittsseitig, ein Sattel ausgebildet sein. Ein Sattel eines Motorrollers ist folglich als Element der Batteriebaugruppe ausgebildet. Der Sattel ist vorzugsweise mit dem Batteriegehäuse, insbesondere dem Deckelabschnitt des Batteriegehäuses verbunden, insbesondere verklebt und/oder verrastet. Der Sattel kann aus einem Schaumstoffmaterial gebildet sein.

Vorzugsweise weist der Sattel eine ergonomisch vorteilhafte Form auf.

Beispielsweise weist der Sattel ein V-förmiges und/oder U-förmiges

Querschnittsprofil auf. Das Querschnittsprofil ist als in Fahrtrichtung verlaufender Längsschnitt sichtbar. Zumindest abschnittsweise kann der Sattel die Form eines hyperbolischen Paraboloids aufweisen.

Des Weiteren ist es möglich, dass die Batteriebaugruppe einen DC-DC-Konverter, also einen Gleichstrom-Gleichstromwandler und/oder ein Batterieladegerät und/oder eine Batterie-Kontrolleinheit umfasst. Außerdem kann die

Batteriebaugruppe einen Notaus-Knopf aufweisen. Die Batteriebaugruppe kann beispielsweise eine 48 V/12 V-Spannungsversorgung zur Verfügung stellen. Es ist möglich, dass die 48 V-Spannungsversorgung direkt von dem mindestens einen Batteriesatz zur Verfügung gestellt wird. Die 12 V-Spannungsversorgung kann beispielsweise mit Hilfe des DC-DC-Konverters realisiert werden.

Die Ladung des Batteriesatzes kann über ein integriertes Batterieladegerät erfolgen, wobei das integrierte Batterieladegerät über die mindestens eine Netzbuchse mit Strom versorgt werden kann.

Aufgrund der mit Hilfe des kombinierten Strom-/Kommunikationssteckers herstellbaren Kommunikationsverbindung, ist es möglich, dass Daten hinsichtlich der Batterie, wie z. B. die Temperatur der Batterie und/oder der Ladezustand der Batterie, an eine Steuerung der zu versorgenden Einheit und/oder an eine Anzeigeeinheit der zu versorgenden Einheit übertragen werden können.

Ein nebengeordneter Aspekt der Erfindung betrifft ein elektrisch angetriebenes Motorfahrzeug, insbesondere ein elektrisch angetriebenes Motorrad, insbesondere einen elektrischen Motorroller, umfassend mindestens eine erfindungsgemäße Batteriebaugruppe.

Die Batteriebaugruppe ist vorzugsweise an einem hinteren Rahmenteil des Motorrads, insbesondere des Motorrollers, lösbar befestigt bzw. lösbar verankert. Im eingebauten Zustand weist der Frontabschnitt des Batteriegehäuses in

Fahrtrichtung bzw. in Richtung des Vorderrads des elektrischen Motorrads, insbesondere des elektrischen Motorrollers. Der Rückabschnitt des

Batteriegehäuses weist vorzugsweise dementsprechend entgegen der

Fahrtrichtung bzw. in Richtung des Hinterrads.

Das elektrische Motorrad, insbesondere der elektrische Motorroller, umfasst vorzugsweise ein mit der mechanischen Verriegelung zusammenwirkend ausgebildetes Verriegelungsgegenstück. Das Verriegelungsgegenstück ist vorzugsweise ein Verriegelungsbolzen bzw. eine Verriegelungsaufnahme für einen Verriegelungshaken.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen für einen elektrisch antreibbaren Motorroller beschrieben, welche anhand von Abbildungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen:

Fig. 1 : einen elektrisch angetriebenen Motorroller in

perspektivischer Ansicht;

Fig. 2: den elektrisch betriebenen Motorroller der Fig. 1 in einer seitlichen Ansicht;

Fig. 3a; 3b: Seitansichten auf erfindungsgemäße

Batteriebaugruppen mit ausgeklappten

Ständervorrichtungen;

Fig. 4a-4c: verschiedene perspektivische Ansichten hinsichtlich einer erfindungsgemäßen Batteriebaugruppe, gemäß einer ersten Ausführungsform;

Fig. 5: eine transparente Ansicht hinsichtlich der im

Batteriegehäuse der Batteriebaugruppe befindlichen Komponenten; und

Fig. 6: hinterer Rahmenteil ohne befestigte

Batteriebaugruppe.

In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleichwirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.

Fig. 1 und Fig. 2 zeigen eine Gesamtansicht eines erfindungsgemäßen Rollers bzw. elektrischen Motorrollers 10. Der Motorroller 10 hat eine Karosserie, an der ein Vorderrad 12 und ein Hinterrad 12' drehbeweglich befestigt sind. Des

Weiteren umfasst die Karosserie eine Lenkeinrichtung 30, die ein Steuern des Motorrollers 10 ermöglicht. Am unteren Ende der Lenkeinrichtung 30 befindet sich das Vorderrad 12. Im rückwärtigen Teil, insbesondere am hinteren Rahmenteil 11, befindet sich eine Batteriebaugruppe 70 sowie ein zur Batteriebaugruppe 70 zugehöriges Batteriegehäuse 21. Ebenfalls zu erkennen ist ein Sattel 20. Die Batteriebaugruppe 70 umfasst ein Batteriegehäuse 21 mit einem Frontabschnitt 71, einem Rückabschnitt 72, zwei die Front- und Rückabschnitte

71 und 72 verbindende Seitenabschnitte 73 und einen Bodenabschnitt 75 (siehe hierzu Fig. 4b). Ebenfalls zu erkennen ist ein Betätigungselement 80, das in Form eines Bügelgriffes ausgebildet ist. Der Greifabschnitt 89 ist im in den Motorroller 10 eingebauten Zustand quer zur Fahrtrichtung F angeordnet.

Um ein Umgreifen des Betätigungselements 80, insbesondere des Greifabschnitts 89, zu ermöglichen, weist das Batteriegehäuse 21 im Bereich des Rückabschnitts

72 eine Eingriffsausnehmung 81 auf. Diese Eingriffsausnehmung 81 ist derart ausgebildet, dass das Betätigungselement 80, insbesondere der Greifabschnitt 89, mit der Hand vollständig umgreifbar ist.

Die Fig. 3a und 3b stellen Seitenansichten auf weitere Ausführungsformen erfindungsgemäßer Batteriebaugruppen 70 dar.

In Fig. 3a ist eine Ständervorrichtung 400 zu erkennen. Dies ist im ausgeklappten Zustand dargestellt. Die Ständervorrichtung 400 steht somit vom Batteriegehäuse 21 ab. Die Ständervorrichtung ist mit Hilfe eines Drehgelenks 405 ausgeklappt. Die Ständervorrichtung 400 umfasst zwei Standbeine 410, wobei in der

Seitenansicht lediglich ein Standbein 410 zu erkennen ist. Die Standbeine 410 der Ausführungsform nach Fig. 3a sind gerade ausgebildet.

Am zum Drehgelenk 405 gegenüberliegenden Ende 420 sind Puffer 425 an den Standbeinen 410 ausgebildet. Der exemplarisch gezeigte Puffer 425 der Fig. 3a kann als Flansch ausgebildet sein. Der Puffer 425 ist vorzugsweise aus

gummiartigem Material ausgebildet. Die zwei Standbeine 410 sind vorzugsweise über einen Querträger 430, der gestrichelt dargestellt ist, verbunden. Der

Querträger 430 dient der Stabilisierung der beiden Standbeine 410.

Vorzugsweise umfasst die Ständervorrichtung 400 eine Spannvorrichtung 440. Diese Spannvorrichtung ist an einem ersten Ende 441 mit dem Batteriegehäuse 21 verbunden. Am zweiten Ende 442 ist die Spannvorrichtung 440 vorzugsweise mit dem Querträger 430 verbunden. Die Spannvorrichtung 440 bewirkt eine Begrenzung der maximal möglichen Ausklappposition der Ständervorrichtung 400 bzw. des Standbeins 410. Die Spannvorrichtung 440 umfasst einen Seilzug 445. Dieser Seilzug begrenzt den Bewegungsweg des Standbeins 410. Der Seilzug 445 ist vorzugsweise starr bzw. teilelastisch ausgebildet, so dass eine Verlängerung der Spannvorrichtung 440 nicht möglich ist. Der Seilzug 445 ist von einem elastischen Element 448 umgeben. Dieses elastische Element 448 hat eine federnde Wirkung. Sobald das Batteriegehäuse 70 nach oben gehoben wird und das Standbein 410 in Richtung des Batteriegehäuses 21 eingeschwenkt wird, bewirkt das elastische Element 448 ein vollständiges oder teilweises Einklappen der Standbeine 410. Das elastische Element 448 zieht sich zusammen, so dass die Spannvorrichtung 440 verkürzt wird und somit die Standbeine 410 in Richtung des Batteriegehäuses 21 gezogen werden.

Im Batteriegehäuse 21 können sowohl eine USB-Buchse als auch eine Bluetooth- Schnittstelle ausgebildet sein. Des Weiteren ist es möglich, dass im

Batteriegehäuse 21 eine derartige Schnittstelle ausgebildet ist, die eine

Stromladung eines externen Gerätes, beispielsweise eines Laptops mittels der Batterie der Batteriebaugruppe 70 ermöglicht.

Der Sattel 20 der Batteriebaugruppe 70 ist in dem dargestellten aufgeständerten Zustand, dh mit ausgeklappter Ständervorrichtung 400, im gleichen Winkel wie im Fahrmodus oder Fahrzustand der Batteriebaugruppe 70 ausgerichtet.

Insbesondere verläuft der längliche Sattel 20 im Wesentlichen waagrecht zur Absteilfläche A.

Insgesamt kann die Batteriebaugruppe 70 insbesondere im von der zu

versorgenden Einheit losgelösten Zustand als eine Art mobiles Büro verwendet werden. Man kann auf dem Sattel 20 bequem sitzen und mittels der im

Batteriegehäuse 21 ausgebildeten Schnittstellen seinen Tätigkeiten nachgehen. Demnach ist es möglich, insbesondere einen Aufladevorgang einer

Batteriebaugruppe 70 sinnvoll zu nutzen.

In Fig. 3b ist eine weitere Ausführungsform einer Ständervorrichtung 400 dargestellt. Die Ständervorrichtung 400 umfasst ebenfalls zwei Standbeine 410, wobei lediglich ein Standbein 410 in der Fig. 3b sichtbar ist. Das Standbein 410 weist eine der Kontur 415 des Bodenabschnitts 75 komplementäre Form aufweist. Das heißt, dass das Standbein 410 aus zwei winkelig zueinander angeordneten Abschnitten 411 und 412 besteht. Diese Abschnitte 411 und 412 sind stumpfwinklig zueinander angeordnet. Es ergibt sich ein Winkel a, wie dieser auch in der Kontur 415 des Bodenabschnitts 75 des Batteriegehäuses 21 vorgesehen ist.

Aufgrund der beiden in einem Winkel α angeordneten Abschnitte 411 und 412, wird durch diese Ständervorrichtung 400 ein stabilerer Stand des

Batteriegehäuses 21 hervorgerufen, bei dem zum Einklappen der

Ständervorrichtung 400 ein Anfangswiderstand überwunden werden muss.

Bezüglich der Spannvorrichtung 440 gelten die im Zusammenhang mit Fig. 3a aufgeführten Erläuterungen.

In den Figuren 4a bis 4c ist die Batteriebaugruppe 70 dargestellt. Die

Batteriebaugruppe 70 weist zwei Rollen 130 auf. Diese Rollen 130 sind

vorzugsweise am Frontabschnitt 71 bzw. am Übergangsabschnitt vom

Frontabschnitt 71 zum Bodenabschnitt 75 und zu den Seitenabschnitten 73 des Batteriegehäuses 21 ausgebildet. Mit Hilfe von mindestens zwei Rollen 130 kann die Batteriebaugruppe 70 besonders gleichmäßig gezogen werden.

Der Sattel 20 ist als Element der Batteriebaugruppe 70 ausgebildet. Der Sattel 20 ist vorzugsweise mit dem Batteriegehäuse 21, insbesondere dem Deckelabschnitt 74 des Batteriegehäuses 21, verbunden, insbesondere verklebt und/oder verrastet. Der Sattel 20 ist vorzugsweise aus einem Schaumstoffmaterial gebildet.

Der dargestellte Sattel 20 weist eine ergonomisch vorteilhafte Form auf.

Zumindest abschnittsweise ist ein V-förmiges Querschnittsprofil 180 zu erkennen. Das Querschnittsprofil 180 ist vorzugsweise als in Fahrtrichtung F verlaufender Längsschnitt sichtbar. Zumindest abschnittsweise kann der Sattel 20 die Form eines hyperbolischen Paraboloids aufweisen. Quer zur Fahrtrichtung F bzw.

parallel zum Greifabschnitt 89 ist ebenfalls eins Querschnittsprofil ausgebildet, wobei dieses Querschnittsprofil zumindest abschnittsweise U-förmig ausgebildet ist.

In Fig. 4b ist der Bodenabschnitt 75 dargestellt. Im Bodenabschnitt 75 ist eine Vertiefung 190 ausbildet, wobei in dieser Vertiefung 190 bzw. Ausnehmung ein Element einer mechanischen Verriegelung 91 ausgebildet ist. Bei der

mechanischen Verriegelung 91 handelt es sich um einen Verriegelungshaken. Mit Hilfe des Verriegelungshakens 91, kann die Batteriebaugruppe 70, insbesondere das Batteriegehäuse 21, mit einem Motorroller 10 verbunden werden.

Im Bodenabschnitt 75 des Batteriegehäuses 21 ist eine, insbesondere

schlittenartige, Führungsvorrichtung 85 ausgebildet, die auf eine, insbesondere schienenartige, Führungsvorrichtung 210 des Motorrollers 10, geschoben oder schiebbar ist (siehe Fig. 6).

Die Führungsvorrichtung 85 des Batteriegehäuses 21 geht vorzugsweise in

Verriegelungsplatten 140 über. Die Verriegelungsplatten 140 werden auf der Führungsvorrichtung 210 der zu versorgenden Einheit 10 geführt bzw. geschoben.

Der Motorroller 10 (siehe Fig. 6) weist vorzugsweise eine Zentrierungshilfe 220 auf. Die Zentrierungshilfe 220 kann beispielsweise als V-förmige Ausformung ausgebildet sein, so dass die Verriegelungsplatten 140 entlang dieser Ausformung 220 geführt werden, um anschließend in Verriegelungsausnehmungen 230 geführt zu werden. Die V-Form der Zentrierungshilfe 220 ist derart auf dem Motorroller 10 ausgebildet, dass der Scheitel des Vs entgegen der Fahrtrichtung F, bzw. in Richtung des hinteren Endes des hinteren Rahmenteils 11 weist. Kanten 141 der Verriegelungsplatten 140 verlaufen beim Aufschieben der Batteriebaugruppe 70 auf den Motorroller 10 entlang der Kanten 221 der Zentrierungshilfe 220.

In Fig. 4b ist außerdem ein kombinierter Strom-/Kommunikationsstecker 95 zu erkennen. Mit Hilfe eines derartigen Steckers 95 kann der Motorroller 10 mit Strom versorgt werden. Des Weiteren kann mit Hilfe eines derartigen

kombinierten Strom-/Kommunikationssteckers 95 eine

Kommunikationsübertragung bzw. Kommunikationsverbindung zwischen der Batteriebaugruppe 70 und dem Motorroller 10 hergestellt werden. Vorzugsweise weist der kombinierte Strom-/Kommunikationsstecker 95 eine Bus-Schnittstelle auf.

Der kombinierte Strom-/Kommunikationsstecker 95 ist im Bereich des

Bodenabschnitts 75 an einem Seitenabschnitt 73 des Batteriegehäuses 21 ausgebildet. Die Pins des Strom-/ Kommunikationssteckers sind vorzugsweise senkrecht zum Bodenabschnitt 75 ausgebildet. Die Verbindung des Strom- /Kommunikationssteckers 95 mit einer Strom-/Kommunikationsbuchse 300 des Motorrollers 10 (siehe Fig. 6), kann demnach durch Aufschieben des Steckers 95 auf die Buchse 300 erfolgen.

Im Zusammenhang mit den Fig. 4b und 6 wird auch klar, dass im Batteriegehäuse 21, insbesondere im Bodenabschnitt 75, mehrere Verriegelungsausnehmungen 160 ausgebildet sein können. Diese Verriegelungsausnehmungen 160 dienen zum Einrasten/Aufnehmen von Verriegelungsausformungen 310 (siehe Fig. 6) des Rahmenteils 11 des Motorrollers 10. Am Motorroller 10 können außerdem

Ausnehmungen 315 ausgebildet sein, in die die Rollen 130 der Batteriebaugruppe 70 gleiten können.

Im Batteriegehäuse 21 ist rückabschnittsseitig ein Fach 150 ausgebildet. Dieses Fach 150 ist verschließbar und/oder verriegelbar ausgebildet. Durch Abklappen bzw. Abheben eines entsprechend verschließbaren und/oder verriegelbaren Batteriegehäuseabschnitts bzw. Deckels 151 kann Zugang zu dem Fach 150 hergestellt werden. Vorzugsweise ist in dem Fach 150 ein/das Verriegelungs- Betätigungselement, insbesondere eine/die Schnur oder eine/die Kette und/oder ein/das Band und/oder eine/die Schlaufe (nicht dargestellt), angeordnet. Mit Hilfe einer Schnur oder einer Kette oder mit Hilfe eines Bandes oder einer Schlaufe kann die mechanische Verriegelung 91, insbesondere ein Verriegelungshaken, betätigt werden.

In Fig. 4c ist zu erkennen, dass der Griff 80 als Bügelgriff ausgebildet ist. Der Griff 80 weist einen Greifabschnitt 89 auf, wobei der Greifabschnitt 89 in zwei stangenartige bzw. schienenartige Verlängerungsabschnitte 135 übergeht. Diese Verlängerungsabschnitte 135 sind im dargestellten Zustand aus dem

Batteriegehäuse 21 ausgezogen.

In dem dargestellten Benutzungszustand, der dem vom Motorroller 10 losgelösten Zustand der Batteriebaugruppe 70 entspricht, sind die Verlängerungsabschnitte 135 derart aus dem Gehäuse 21 ausgezogen, dass das Betätigungselement 80 in einem zumindest teilweise ausgezogenen, insbesondere teilweise teleskopierten, Zustand vorliegt. Die Batteriebaugruppe 70 kann mit Hilfe der Rollen 130 einfach transportiert werden.

In der Fig. 5 werden in einer teiltransparenten Ansicht (die

Batteriegehäuseabschnitte sind hier nicht dargestellt) die im Batteriegehäuse 21 befindlichen Komponenten dargestellt. Zu erkennen ist, dass der Griff 80 als Bügelgriff ausgebildet ist. Der Griff 80 weist einen Greifabschnitt 89 auf, wobei der Greifabschnitt 89 in zwei stangenartige bzw. schienenartige Verlängerungsabschnitte 135 übergeht. Diese

Verlängerungsabschnitte 135 sind im Batteriegehäuse 21 ausziehbar,

insbesondere teleskopierbar, gelagert.

In einem ersten Benutzungszustand, der dem Fahrzustand eines elektrischen Motorrollers 10 entspricht, sind die Verlängerungsabschnitte 135 vorzugsweise vollständig im Batteriegehäuse 21 gelagert. Die Verlängerungsabschnitte 135 können in Führungsschienen 136 gelagert sein.

Im Batteriegehäuse 21 ist ein Lautsprecher 185 eingebaut. Bei dem Lautsprecher 185 handelt es sich vorzugsweise um einen Resonanzlautsprecher.

Vorteilhafterweise kann ein Abschnitt, insbesondere der Frontabschnitt 71, des Batteriegehäuses 21 als Resonanzfläche ausgebildet sein. Der Lautsprecher 185 ist zwischen der Batterie 90 und einem Abschnitt, insbesondere dem

Frontabschnitt 71, des Batteriegehäuses 21 eingebaut.

In Fig . 6 wird ein hinterer Rahmenteil 11 eines Motorrollers 10 dargestellt. Die Wirkweise der Zentrierungshilfe 220, der Buchse 300 sowie der

Verriegelungsausformungen 310 ist vorhergehend bereits beschrieben.

Ebenfalls zu erkennen ist ein Teil der mechanischen Verriegelung 91, die eine Verriegelung der Batteriebaugruppe 70 mit dem Motorroller 10 ermöglicht. In den dargestellten Bügel der Verriegelung 91 kann ein Haken der Batteriebaugruppe 70 eingreifen, sodass eine mechanische Verriegelung ermöglicht wird. Durch

Betätigen einer Schnur/einer Kette/eines Bandes/einer Schlaufe kann der Haken der Batteriebaugruppe 70 aus dem Bügel gelöst werden, sodass die mechanische Verriegelung gelöst werden kann.

Bezugszeichenliste

10 Motorroller

11 hinterer Rahmenteil

12 Vorderrad

12" Hinterrad Sattel

Batteriegehäuse

Lenkeinrichtung

Batteriebaugruppe

Frontabschnitt

Rückabschnitt

Seitenabschnitt

Deckelabschnitt

Bodenabschnitt

Betätigungselement

Eingriffsausnehmung

schlittenartige Führungsvorrichtung

Greifabschnitt

Batterie

mechanische Verriegelung

kombinierter Strom-/Kommunikationsstecker Anzeigeeinheit

Rolle

Verlängerungsabschnitt

Führungsschiene

Verriegelungsplatte

Kante Verriegelungsplatte

Fach

Deckel

Verriegelungsausnehmung

Querschnittsprofil

Lautsprecher

Vertiefung

Führungsvorrichtung Motorroller

Zentrierungshilfe

Kante Zentrierungshilfe

Verriegelungsausnehmung

kombinierte Strom-/Kommunikationsbuchse Verriegelungsausformung

Ausnehmung

Ständervorrichtung

Drehgelenk 410 Standbein

411 Abschnitt

412 Abschnitt

415 Kontur

420 Ende Standbein

425 Puffer

430 Querträger

440 Spannvorrichtung

441 erstes Ende Spannvorrichtung

442 zweites Ende Spannvorrichtung 445 Seilzug

448 elastisches Element

A Absteilfläche

F Fahrtrichtung

Z Zugrichtung

α Winkel