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Title:
BAYONET CONNECTION FOR CONNECTING A CONNECTOR TO A TUBULAR BODY, BAYONET RING, AND TUBULAR BODY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/046215
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a bayonet connection for connecting a connector (1) to a tubular body (2), having the connector (1) with bayonet wings (7) which are arranged on the exterior of the connector (1), the tubular body (2) with at least one outer bayonet contour (5) which is arranged on the exterior of the tubular body (2), and a bayonet ring (4) with bayonet hooks (8) oriented inwards and at least one inner bayonet contour (6) oriented inwards. When the bayonet connection is in an assembled state in which the connector (1), the tubular body (2), and the bayonet ring (4) are in a locked orientation relative to one another, the bayonet ring (4) encloses the connector (1) and the tubular body (2) radially outwards and secures the connector (1) and the tubular body (2) from being pulled out of the bayonet ring (4) in that the bayonet wings (7) and the bayonet hooks (8) produce a formfitting lock to prevent the connector (1) from being pulled out, and the outer bayonet contour (5) and the inner bayonet contour (6) produce a formfitting lock to prevent the tubular body (2) from being pulled out, said formfitting locks compensating for positional deviations of the connector (1) and tubular body (2) to be connected. Additionally, the bayonet ring (4) has a plurality of inner bayonet contours (6), or the tubular body (2) has a plurality of outer bayonet contours (5), said contours being substantially geometrically identical and being arranged on multiple planes perpendicular to the central axis of the bayonet ring (4) or the tubular body (2).

Inventors:
DENEKE, Michael (Maienstr. 6c, Braunschweig, 38118, DE)
Application Number:
EP2017/070103
Publication Date:
March 15, 2018
Filing Date:
August 08, 2017
Export Citation:
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Assignee:
VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT (Berliner Ring 2, Wolfsburg, 38440, DE)
International Classes:
F16L37/107; F01N13/18; F16L27/12; F16L37/113
Foreign References:
GB2165608A1986-04-16
FR12362E1910-09-03
FR347723A1905-03-21
DE102004012817A12005-10-06
US2673751A1954-03-30
DE3901425A11990-07-26
DE102004012817A12005-10-06
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Claims:
Patentansprüche

1 . Bajonettverbindung zur Verbindung eines Stutzens (1 ) mit einem rohrförmigen Körper (2), aufweisend den Stutzen (1 ) mit außenseitig an dem Stutzen (1 ) angeordneten Bajonettflügeln (7), den rohrförmigen Körper (2) mit wenigstens einer außenseitig an dem rohrförmigen Körper (2) angeordneten Außenbajonettkontur (5) und einen

Bajonettring (4) mit nach innen gerichteten Bajonetthaken (8) und wenigstens einer nach innen gerichteten Innenbajonettkontur (6), wobei in einem montierten Zustand der Bajonettverbindung, in welchem sich Stutzen (1 ), rohrförmiger Körper (2) und

Bajonettring (4) in einer Verriegelungs-Ausrichtung zueinander befinden, der

Bajonettring (4) den Stutzen (1 ) und den rohrförmigen Körper (2) in radialer Richtung nach außen umschließt und den Stutzen (1 ) und den rohrförmigen Körper (2) gegen Herausziehen aus dem Bajonettring (4) sichert, indem einerseits die Bajonettflügel (7) und die Bajonetthaken (8) einen Formschluss gegen Herausziehen des Stutzens (1 ) und andererseits die Außenbajonettkontur (5) und die Innenbajonettkontur (6) einen

Formschluss gegen Herausziehen des rohrförmigen Körpers (2) bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass der Bajonettring (4) eine Mehrzahl von Innenbajonettkonturen (6) aufweist, welche im Wesentlichen geometrisch identisch sind und in mehreren zu der Mittelachse des Bajonettrings (4) senkrechten Ebenen angeordnet sind, oder der rohrformige Körper (2) eine Mehrzahl von Außenbajonettkonturen (5) aufweist, welche im Wesentlichen geometrisch identisch sind und in mehreren zu der Mittelachse des rohrförmigen Körpers (2) senkrechten Ebenen angeordnet sind.

2. Bajonettverbindung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Bajonettring (4) eine Mehrzahl von Innenbajonettkonturen (6) aufweist und der rohrformige Körper (2) eine Mehrzahl von Außenbajonettkonturen (5) aufweist.

3. Bajonettverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Innenbajonettkontur (6) rotationssymmetrisch zu der

Mittelachse des Bajonettrings (4) und die Außenbajonettkontur (5) rotationssymmetrisch zu der Mittelachse des rohrförmigen Körpers (2) ist.

4. Bajonettverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die

Innenbajonettkontur (6) und die Außenbajonettkontur (5) jeweils in zwei

Winkelsegmenten ausgebildet sind.

5. Bajonettverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass in dem montierten Zustand der Bajonettverbindung der rohrförmige Körper (2) den Stutzen (1 ) abschnittsweise radial umschließt.

6. Bajonettverbindung nach einem Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stutzen (1 ) an seinem Außenumfang eine Dichtung (3) aufweist.

7. Bajonettverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Innenbajonettkontur (6) einstückig mit dem Bajonettring (4) und die Außenbajonettkontur (5) einstückig mit dem rohrformigen Körper (2) ausgebildet ist.

8. Bajonettring (4) zur Verwendung in einer Bajonettverbindung gemäß einem der

vorhergehenden Ansprüche, aufweisend nach innen gerichtete Bajonetthaken (8) und wenigstens eine nach innen gerichtete Innenbajonettkontur (6), dadurch

gekennzeichnet, dass der Bajonettring (4) eine Mehrzahl von Innenbajonettkonturen (6) aufweist, welche im Wesentlichen geometrisch identisch sind und in mehreren zu der Mittelachse des Bajonettrings (4) senkrechten Ebenen angeordnet sind.

9. Rohrformiger Körper (2) zur Verwendung in einer Bajonettverbindung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, aufweisend wenigstens eine außenseitig an dem rohrformigen Körper (2) angeordnete Außenbajonettkontur (5), dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Körper (2) eine Mehrzahl von Außenbajonettkonturen (5) aufweist, welche im Wesentlichen geometrisch identisch sind und in mehreren zu der Mittelachse des rohrformigen Körpers (2) senkrechten Ebenen angeordnet sind.

Description:
Beschreibung

Bajonettverbindung zur Verbindung eines Stutzens mit einem rohrförmigen Körper, Bajonettring und rohrformiger Körper

Die Erfindung betrifft eine Bajonettverbindung zur Verbindung eines Stutzens mit einem rohrförmigen Körper gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 , einen Bajonettring zur

Verwendung in einer derartigen Bajonettverbindung und einen rohrförmigen Körper zur Verwendung in einer derartigen Bajonettverbindung.

Bajonettverbindungen sind schnell herstell- und lösbare mechanische Verbindungen zweier zylindrischer (rohrformiger) Körper. Die Körper werden durch Ineinanderstecken und Verdrehen relativ zueinander um die Längsachse der Körper verbunden. Die Lösung der Verbindung erfolgt durch Verdrehen der Körper relativ zueinander in die entgegengesetzte Richtung oder durch weiteres Verdrehen in die gleiche Richtung und Auseinanderziehen der Körper.

Die DE 39 01 425 A1 beschreibt eine derartige Bajonettverbindung für Fahrzeug-Abgasrohre. Die dort beschriebene Bajonettverbindung zeichnet sich besonders durch eine hohe Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung aus. Die beiden zu verbindenden Körper müssen jedoch exakt zueinander, insbesondere axial, positionierbar sein, damit ein Bajonett- Verschlussstück, welches auf einem ersten Rohr sitzt, eine Verriegelungskontur eines zweiten Rohrs umgreifen kann.

Die DE 10 2004 012 817 A1 beschreibt eine Bajonettverbindung für miteinander zu verbindende Rohrabschnitte. Insbesondere bei einer axialen Abdichtung wird als Vorteil herausgestellt, dass die Rohrabschnitte ohne Verschiebeweg zueinander befestigt werden können. Hierzu müssen die Rohrabschnitte jedoch eine ausreichend genaue Positionierung zueinander bereits vor der Montage aufweisen.

Bei Verbindung eines Stutzens mit einem rohrförmigen Körper können weitere Anforderungen an eine Bajonettverbindung gestellt werden, wenn sowohl der Stutzen als auch der rohrförmige Körper bereits vor Herstellung der Bajonettverbindung jeweils an einem Bauteil fest angeordnet sind. Insbesondere durch Lagetoleranzen der Bauteile zueinander oder durch Bauteiltoleranzen des Stutzens oder des rohrförmigen Körpers kann es je nach Lage der Toleranzen zu abweichenden relativen Positionen des Stutzens und des rohrförmigen Körpers zueinander kommen. Eine Ausrichtungsänderung von Stutzen zu rohrförmigem Körper zur Herstellung der Bajonettverbindung ist dann durch die feste Anordnung an anderen Bauteilen nicht ermöglicht. Wird durch die Auswahl der Konstruktionsart der Bajonettverbindung eine hinreichend genaue Position von Stutzen zu rohrförmigem Körper für die Herstellung der Bajonettverbindung gefordert, kann in ungünstigen Toleranzlagen die Herstellung der Bajonettverbindung verhindert sein. Ist der Anteil dieser möglichen unzulässigen Toleranzlagen für die Wirtschaftlichkeit des Produkts zu hoch, müssen dann andere Verbindungsarten gewählt werden oder hohe

Anforderungen an die Positions- und Maßtoleranzen gestellt werden, was wiederum mit höheren Kosten verbunden ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bajonettverbindung bereitzustellen, welche Positionsabweichungen des zu verbindenden Stutzens und rohrformigen Körpers kompensieren kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Bajonettverbindung zur Verbindung eines Stutzens mit einem rohrformigen Körper mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 , mit einem Bajonettring zur Verwendung in einer derartigen Bajonettverbindung gemäß Anspruch 8 und einem rohrformigen Körper zur Verwendung in einer derartigen Bajonettverbindung gemäß Anspruch 9 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen

Ansprüchen charakterisiert.

Eine erfindungsgemäße Bajonettverbindung zur Verbindung eines Stutzens mit einem rohrformigen Körper weist besagten Stutzen auf. Außenseitig an dem Stutzen sind

Bajonettflügel angeordnet. Der rohrförmige Körper besitzt wenigstens eine außenseitig an dem rohrformigen Körper angeordnete Außenbajonettkontur. Die Bajonettverbindung weist weiterhin einen Bajonettring auf, wobei der Bajonettring nach innen gerichtete Bajonetthaken und wenigstens eine nach innen gerichtete Innenbajonettkontur aufweist. In einem montierten Zustand der Bajonettverbindung befinden sich Stutzen, rohrförmiger Körper und Bajonettring in einer Verriegelungs-Ausrichtung zueinander. In diesem Zustand umschließt der Bajonettring den Stutzen und den rohrformigen Körper in radialer Richtung nach außen und sichert den Stutzen und den rohrformigen Körper gegen Herausziehen aus dem Bajonettring. Diese Sicherung wird einerseits dadurch erreicht, dass die Bajonettflügel und die Bajonetthaken einen Formschluss gegen Herausziehen des Stutzens und andererseits die Außenbajonettkontur und die Innenbajonettkontur einen Formschluss gegen Herausziehen des rohrformigen Körpers bewirken.

Erfindungsgemäß weist der Bajonettring eine Mehrzahl von Innenbajonettkonturen auf, welche im Wesentlichen geometrisch identisch und in mehreren zu der Mittelachse des Bajonettrings senkrechten Ebenen angeordnet sind. Alternativ weist der rohrformige Körper eine Mehrzahl von Außenbajonettkonturen auf, welche im Wesentlichen geometrisch identisch und in mehreren zu der Mittelachse des rohrformigen Körpers senkrechten Ebenen angeordnet sind.

Der Stutzen ist ein zumindest in dem Bereich der Bajonettverbindung rohrartig geformter Körper, das heißt, dass der Stutzen im Bereich der Bajonettverbindung eine zylindrisch geformte Wand aufweist, welche einen Außendurchmesser und einen Innendurchmesser aufweist. Der Stutzen ist insofern zum Leiten eines Fluids geeignet. An dem Stutzen sind außenseitig Bajonettflügel angeordnet. Die Bajonettflügel können in Form eines Flansches ausgeführt sein, welcher sich aber nicht vollumfänglich um den Stutzen herum erstreckt, sondern an einer oder mehreren Stellen segmentartig unterbrochen ist. Die Bajonettflügel können einteilig mit dem Stutzen oder auch als mit dem Stutzen verbundene Körper ausgeführt sein.

Der rohrformige Körper ist zumindest in dem Bereich der Bajonettverbindung rohrförmig ausgeführt. Es kann vorgesehen sein, dass der rohrformige Körper außerhalb des Bereichs der Bajonettverbindung in eine andere, nicht rohrformige Kontur übergeht. Im Bereich der

Bajonettverbindung ist der rohrformige Körper als eine zylindrisch geformte Wand ausgeführt, welche einen Außendurchmesser und einen Innendurchmesser aufweist. Der rohrformige Körper ist demnach zum Leiten eines Fluids geeignet. Der rohrformige Körper kann einen Innendurchmesser aufweisen, welcher größer als der Außendurchmesser des Stutzens gewählt ist, so dass der rohrformige Körper zur Verbindung von Stutzen und rohrförmigem Körper über das Ende des Stutzens geführt werden kann. In anderen Worten kann dadurch der Stutzen zumindest teilweise in den rohrformigen Körper gesteckt werden.

Außenseitig an dem rohrformigen Körper ist wenigstens Außenbajonettkontur angeordnet. Eine Außenbajonettkontur bezeichnet dabei eine Kontur, welche sich flanschartig und bevorzugt rotationssymmetrisch um die Mittelachse des rohrformigen Körpers im Bereich der

Bajonettverbindung erstreckt. Um für eine Bajonettverbindung geeignet zu sein, muss die Außenbajonettkontur in zumindest einem Segment über den Umfang der Außenbajonettkontur unterbrochen sein. In diesem Segment ist demnach keine Außenbajonettkontur oder alternativ eine Kontur mit einem geringeren maximalen Außendurchmesser vorhanden. In einer

Ausführungsart kann die Außenbajonettkontur in mehreren Segmenten unterbrochen sein. Die Außenbajonettkontur kann einteilig mit dem rohrformigen Körper oder alternativ als mit dem rohrformigen Körper verbundenes Bauteil ausgeführt sein.

Der Bajonettring ist ein zumindest teilweise rohrartig geformter Körper und weist demnach eine teilweise zylindrisch geformte Wand auf, welche einen Innendurchmesser und einen Außendurchmesser aufweist. Der Innendurchmesser des rohrartigen Abschnitts des

Bajonettrings kann einen Innendurchmesser aufweisen, welcher größer als der

Außendurchmesser des rohrförmigen Körpers gewählt ist, so dass der Bajonettring zumindest teilweise über den rohrförmigen Körper geschoben werden kann. An dem Bajonettring sind Bajonetthaken ausgeformt oder angeordnet. Die Bajonetthaken sind nach innen gerichtet und weisen einen kleinsten Innendurchmesser auf, welcher kleiner als der größte

Außendurchmesser der Bajonettflügel des Stutzens gewählt ist. Die Bajonetthaken sind im Wesentlichen bevorzugt rotationssymmetrisch ausgeführt, wobei diese sich aber nicht vollumfänglich flanschartig erstrecken. Die Bajonetthaken sind demnach in einem oder mehreren Segmenten unterbrochen. Das heißt, dass in diesen Segmenten die Bajonetthaken einen kleinsten Innendurchmesser aufweisen, welcher größer als der größte

Außendurchmesser der Bajonettflügel des Stutzens gewählt ist. Die Bajonetthaken können als das Negativ der unterbrochenen Segmente der Bajonettflügel des Stutzens ausgebildet sein. Beispielsweise können, wenn die Bajonettflügel in zwei Segmenten über jeweils einen gewählten Winkelbereich unterbrochen sind, die Bajonetthaken nur in entsprechenden

Winkelbereichen ausgebildet sein, während die Bajonetthaken in den anderen Segmenten unterbrochen sind. Es kann vorgesehen sein, dass die Winkelbereiche der voll ausgebildeten Segmente der Bajonetthaken kleiner als die Winkelbereiche der unterbrochenen Segmente der Bajonettflügel ausgebildet sind, so dass Form- und Lagetoleranzen der Bauteile akzeptierbar sind.

Durch die beschriebene Ausführung der Bajonetthaken und der Bajonettflügel sowie der Durchmesser des Bajonettrings, des rohrförmigen Körpers und des Stutzens ist es ermöglicht, dass der rohrförmige Körper zumindest teilweise über den Stutzen geschoben werden kann. Der Bajonettring ist dann wiederum über den rohrförmigen Körper und damit auch über den Stutzen schiebbar. Dabei können die Bajonetthaken durch die unterbrochenen Segmente der Bajonettflügel hindurch geschoben werden. Das heißt, dass die Bajonetthaken auf der dem rohrförmigen Körper abgewandten Seite der Bajonettflügel positioniert werden können. Durch eine Drehung des Bajonettrings um die dann koaxialen Mittelachsen des Stutzens, des rohrförmigen Körpers und des Bajonettrings können die Bajonetthaken axial betrachtet hinter den Bajonettflügeln aus den unterbrochenen Segmenten der Bajonettflügel heraus hinter die vollständig ausgebildeten Segmente der Bajonettflügel geschwenkt werden. Dadurch kann eine formschlüssige Verbindung des Bajonettrings mit dem Stutzen gegen Verschieben des Bajonettrings in Richtung des rohrförmigen Körpers, das heißt gegen ein Abziehen des Bajonettrings von dem Stutzen, bereitgestellt werden.

Der erfindungsgemäße Bajonettring weist weiterhin wenigstens eine nach innen gerichtete Innenbajonettkontur auf. Eine Innenbajonettkontur bezeichnet dabei eine Kontur, welche sich flanschartig und bevorzugt rotationssymmetrisch um die Mittelachse des Bajonettrings erstreckt. Um für eine Bajonettverbindung geeignet zu sein, muss die Innenbajonettkontur in zumindest einem Segment über den Umfang der Innenbajonettkontur unterbrochen sein. In diesem

Segment ist demnach keine Innenbajonettkontur oder alternativ eine Kontur mit einem größeren minimalen Innendurchmesser vorhanden. In einer Ausführungsart kann die Innenbajonettkontur in mehreren Segmenten unterbrochen sein. Die Innenbajonettkontur kann einteilig mit dem Bajonettring oder alternativ als mit dem Bajonettring verbundenes Bauteil ausgeführt sein. Die Innenbajonettkontur ist nach innen gerichtet und weist einen kleinsten Innendurchmesser auf, welcher kleiner als der größte Außendurchmesser der Außenbajonettkontur des rohrförmigen Körpers gewählt ist. Die Innenbajonettkontur ist bevorzugt im Wesentlichen

rotationssymmetrisch ausgeführt, wobei diese sich aber nicht vollumfänglich flanschartig erstreckt. Die Innenbajonettkontur ist demnach in einem oder mehreren Segmenten

unterbrochen. Das heißt, dass in diesen Segmenten die Innenbajonettkontur einen kleinsten Innendurchmesser aufweist, welcher größer als der größte Außendurchmesser der

Außenbajonettkontur des rohrförmigen Körpers gewählt ist. Die Innenbajonettkontur kann als das Negativ der Außenbajonettkontur des rohrförmigen Körpers ausgebildet sein.

Beispielsweise kann, wenn die Außenbajonettkontur in zwei Segmenten über jeweils einen gewählten Winkelbereich unterbrochen ist, die Innenbajonettkontur nur in entsprechenden Winkelbereichen voll ausgebildet sein, während die Innenbajonettkontur in den anderen

Segmenten unterbrochen ist. Es kann vorgesehen sein, dass die Winkelbereiche der voll ausgebildeten Segmente der Innenbajonettkontur kleiner als die Winkelbereiche der

unterbrochenen Segmente der Außenbajonettkontur ausgebildet sind, so dass Form- und Lagetoleranzen der Bauteile akzeptierbar sind.

Durch die beschriebene Ausführung der Bajonetthaken und der Bajonettflügel sowie der Durchmesser des Bajonettrings, des rohrförmigen Körpers und des Stutzens ist es ermöglicht, dass der rohrförmige Körper zumindest teilweise über den Stutzen geschoben werden kann. Der Bajonettring ist dann wiederum über den rohrförmigen Körper und damit auch über den Stutzen schiebbar. Dabei kann die Innenbajonettkontur durch die unterbrochenen Segmente der Außenbajonettkontur hindurch geschoben werden. Durch eine Drehung des Bajonettrings um die dann koaxialen Mittelachsen des Stutzens, des rohrförmigen Körpers und des

Bajonettrings können die voll ausgebildeten Segmente der Innenbajonettkontur axial betrachtet hinter der Außenbajonettkontur hinter die vollständig ausgebildeten Segmente der

Außenbajonettkontur geschwenkt werden. Dadurch kann eine formschlüssige Verbindung des Bajonettrings mit dem rohrförmigen Körper gegen Verschieben des Bajonettrings in Richtung des Stutzes, das heißt gegen ein Abziehen des Bajonettrings von dem rohrförmigen Körper, bereitgestellt werden. Es kann vorgesehen sein, dass der Bajonettring vor dem Zusammenstecken von rohrförmigem Körper und Stutzen bereits auf dem Stutzen oder dem rohrförmigen Körper anordenbar ist. Dann kann vorgesehen sein, dass die Innenbajonettkontur bereits vor dem Zusammenstecken von rohrförmigem Körper und Stutzen axial betrachtet hinter der Außenbajonettkontur angeordnet ist oder die Bajonetthaken bereits vor dem Zusammenstecken von rohrförmigem Körper und Stutzen axial betrachtet hinter den Bajonettflügeln angeordnet sind.

Erfindungsgemäß weist der Bajonettring eine Mehrzahl von Innenbajonettkonturen auf, welche im Wesentlichen geometrisch identisch sind und in mehreren zu der Mittelachse des

Bajonettrings senkrechten Ebenen angeordnet sind. Erfindungsgemäß weist der Bajonettring demnach mindestens zwei Innenbajonettkonturen auf, welche im Wesentlichen geometrisch identisch sind. Die Innenbajonettkonturen sind dabei in mehreren zu der Mittelachse des Bajonettrings senkrechten Ebenen angeordnet, welche axial in Bezug auf die Mittelachse des Bajonettrings zueinander beabstandet sind. Erfindungsgemäß ist dadurch ermöglicht, dass die Bajonettverbindung in mehreren axialen Positionen des Bajonettrings in Bezug zu dem rohrförmigen Körper hergestellt werden kann. Je nach axialer Position des Bajonettrings in Bezug auf den rohrförmigen Körper liegt dabei nur eine Innenbajonettkontur hinter der

Außenbajonettkontur an dieser an. Dadurch, dass mehrere Innenbajonettkonturen bereitgestellt sind, weist die Bajonettverbindung in verschiedenen axialen Positionen des Bajonettrings immer ein geringes axiales Spiel in der formschlüssigen Verbindung auf, während eine

Bajonettverbindung aus dem Stand der Technik mit nur einer Innenbajonettkontur je nach axialer Position des Bajonettrings entweder ein großes Axialspiel aufwiese oder nicht herstellbar wäre. Durch Form- und Lagetoleranzen der Bauteile bedingte

Positionsabweichungen des Bajonettrings zu dem rohrförmigen Körper können somit erfindungsgemäß kompensiert werden, wobei ein geringes Axialspiel der Bajonettverbindung gewährleistet ist.

Bevorzugt sind die Innenbajonettkonturen bezüglich ihrer voll ausgebildeten Segmente und ihrer unterbrochenen Segmente gleich ausgerichtet, so dass der Bajonettring in der gleichen Drehausrichtung über die Außenbajonettkontur geschoben werden kann, wobei mehrere Innenbajonettkonturen über die Außenbajonettkontur geschoben werden. Weiterhin bevorzugt sind die Ebenen, in denen die Innenbajonettkonturen angeordnet sind derart beabstandet, dass der axiale freie Raum zwischen zwei benachbarten Innenbajonettkonturen mindestens der axialen Erstreckung der Außenbajonettkontur entspricht. Es kann vorgesehen sein, dass bei drei oder mehr Innenbajonettkonturen die Innenbajonettkonturen axial äquidistant angeordnet sind, das heißt, dass die Ebenen, in denen die Innenbajonettkonturen angeordnet sind, axial äquidistant beabstandet sind. Alternativ erfindungsgemäß kann der Bajonettring nur eine Innenbajonettkontur aufweisen, während der rohrformige Körper eine Mehrzahl von Außenbajonettkonturen aufweist, welche im Wesentlichen geometrisch identisch sind und in mehreren zu der Mittelachse des rohrförmigen Körpers senkrechten Ebenen angeordnet sind. Erfindungsgemäß weist der rohrformige Körper demnach mindestens zwei Außenbajonettkonturen auf, welche im Wesentlichen geometrisch identisch sind. Die Außenbajonettkonturen sind dabei in mehreren zu der Mittelachse des rohrförmigen Körpers senkrechten Ebenen angeordnet, welche axial in Bezug auf die

Mittelachse des rohrförmigen Körpers zueinander beabstandet sind. Erfindungsgemäß ist auch dadurch ermöglicht, dass die Bajonettverbindung in mehreren axialen Positionen des

Bajonettrings in Bezug zu dem rohrförmigen Körper hergestellt werden kann. Je nach axialer Position des Bajonettrings in Bezug auf den rohrförmigen Körper liegt dabei die

Innenbajonettkontur nur hinter einer der Außenbajonettkonturen an dieser an. Dadurch, dass mehrere Außenbajonettkonturen bereitgestellt sind, weist die Bajonettverbindung in

verschiedenen axialen Positionen des Bajonettrings immer ein geringes axiales Spiel in der formschlüssigen Verbindung auf, während eine Bajonettverbindung aus dem Stand der Technik mit nur einer Außenbajonettkontur je nach axialer Position des Bajonettrings entweder ein großes Axialspiel aufwiese oder nicht herstellbar wäre. Durch Form- und Lagetoleranzen der Bauteile bedingte Positionsabweichungen des Bajonettrings zu dem rohrförmigen Körper können somit erfindungsgemäß kompensiert werden, wobei ein geringes Axialspiel der Bajonettverbindung gewährleistet ist.

Bevorzugt sind die Außenbajonettkonturen bezüglich ihrer voll ausgebildeten Segmente und ihrer unterbrochenen Segmente gleich ausgerichtet, so dass der Bajonettring in der gleichen Drehausrichtung über mehrere Außenbajonettkonturen geschoben werden kann. Weiterhin bevorzugt sind die Ebenen, in denen die Außenbajonettkonturen angeordnet sind derart beabstandet, dass der axiale freie Raum zwischen zwei benachbarten Außenbajonettkonturen mindestens der axialen Erstreckung der Innenbajonettkontur entspricht. Es kann vorgesehen sein, dass bei drei oder mehr Außenbajonettkonturen die Außenbajonettkonturen axial äquidistant angeordnet sind, das heißt, dass die Ebenen, in denen die Außenbajonettkonturen angeordnet sind, axial äquidistant beabstandet sind.

Vorteilhaft ist vorgesehen, dass der Bajonettring eine Mehrzahl von Innenbajonettkonturen aufweist und auch der rohrformige Körper eine Mehrzahl von Außenbajonettkonturen aufweist. Durch diese vorteilhafte Ausführung der Bajonettverbindung kann der Bereich der axialen Ausrichtung des rohrförmigen Körpers zu dem Bajonettring, in dem eine Verbindung ermöglicht ist, weiter vergrößert werden. Zusätzlich kann es dadurch ermöglicht sein, die

Außenbajonettkonturen und/oder die Innenbajonettkonturen kleiner, das heißt mit einer geringeren Belastbarkeit einer einzelnen Kontur, auszuführen, wenn die Außenbajonettkonturen und die Innenbajonettkonturen derart axial angeordnet sind, dass bei den zulässigen

Axialpositionen des rohrförmigen Körpers mehrere Außenbajonettkonturen mit mehreren Innenbajonettkonturen zur Anlage kommen. Auch hierbei sind bevorzugt die Ebenen, in denen die Außenbajonettkonturen angeordnet sind derart beabstandet, dass der axiale freie Raum zwischen benachbarten Außenbajonettkonturen mindestens der axialen Erstreckung einer Innenbajonettkontur entspricht, während die Ebenen, in denen die Innenbajonettkonturen angeordnet sind derart beabstandet sind, dass der axiale freie Raum zwischen benachbarten Innenbajonettkonturen mindestens der axialen Erstreckung einer Außenbajonettkontur entspricht. Es kann vorgesehen sein, dass bei drei oder mehr Innenbajonettkonturen die Innenbajonettkonturen axial äquidistant angeordnet sind, das heißt, dass die Ebenen, in denen die Innenbajonettkonturen angeordnet sind, axial äquidistant beabstandet sind.

Bevorzugt ist die Bajonettverbindung so ausgestaltet, dass die Innenbajonettkontur rotationssymmetrisch zu der Mittelachse des Bajonettrings ist und die Außenbajonettkontur rotationssymmetrisch zu der Mittelachse des rohrförmigen Körpers ist. Durch eine derartige Ausführung sind eine einfache Herstellbarkeit der Konturen und weiterhin ein einfaches Verdrehen des Bajonettrings in Bezug zu dem rohrförmigen Körper gewährleistet.

Sind die Innenbajonettkontur und die Außenbajonettkontur jeweils in zwei Winkelsegmenten vollständig ausgebildet, stellt dies einen guten Kompromiss zwischen der Anzahl der herzustellenden Segmente und der Haltbarkeit der Verbindung dar. Weiterhin ist damit ein großer Winkelbereich bezüglich der Drehausrichtung des Bajonettrings gegeben, in welchem eine Innenbajonettkontur axial hinter einer Außenbajonettkontur in Anlage ist.

Der Stutzen kann an seinem Außenumfang eine Dichtung aufweisen. Die Dichtung kann insbesondere als Dichtring ausgeführt sein, welcher formschlüssig in eine Nut in dem

Außenumfang des Stutzens eingelegt ist. Wird bei der Herstellung der Bajonettverbindung der rohrförmige Körper über den Stutzen geschoben, liegt die Dichtung am Innenumfang des rohrförmigen Körpers und am Außenumfang des Stutzens an. Der Innenraum von Stutzen und rohrförmigem Körper, welcher geeignet ist, von einem Fluid durchströmt zu werden, ist dann gegen die Umgebung der Bajonettverbindung abgedichtet.

Bevorzugt können die Innenbajonettkontur einstückig mit dem Bajonettring und die

Außenbajonettkontur einstückig mit dem rohrförmigen Körper ausgebildet sein. Dadurch ergibt sich eine gute Haltbarkeit der Bajonettverbindung sowie eine einfache Herstellung der Bauteile dieser. Ein Bajonettring zur Verwendung in einer erfindungsgemäßen Bajonettverbindung weist nach innen gerichtete Bajonetthaken und eine Mehrzahl von nach innen gerichteten

Innenbajonettkonturen auf, welche im Wesentlichen geometrisch identisch sind und in mehreren zu der Mittelachse des Bajonettrings senkrechten Ebenen angeordnet sind.

Ein rohrformiger Körper zur Verwendung in einer erfindungsgemäßen Bajonettverbindung weist eine Mehrzahl von außenseitig an dem rohrförmigen Körper angeordneten

Außenbajonettkonturen auf, welche im Wesentlichen geometrisch identisch sind und in mehreren zu der Mittelachse des rohrförmigen Körpers senkrechten Ebenen angeordnet sind.

Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren dargestellt. Es zeigt im Einzelnen:

Figur 1 Eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer

erfindungsgemäßen Bajonettverbindung im nicht verbundenen Zustand

Figur 2 Einen Schnitt durch die Darstellung gemäß der Figur 1 entlang einer Ebene

durch die Mittelachse des Bajonettrings

Figur 3 Eine perspektivische Darstellung der Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Bajonettverbindung in einem Zustand zwischen nicht verbundenem und verbundenem Zustand

Figur 4 Eine Schnittdarstellung der Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Bajonettverbindung im verbundenen Zustand entlang einer Ebene durch die Mittelachse des Bajonettrings

Figur 5 Eine Schnittdarstellung der Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Bajonettverbindung entlang einer Ebene durch die Mittelachse des Bajonettrings, wobei mehrere Verbindungszustände aufgrund von verschiedenen axialen Positionen des rohrförmigen Körpers dargestellt sind

Figur 1 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bajonettverbindung im nicht verbundenen Zustand. Ein Stutzen 1 , welcher den rohrförmigen Ausgang eines nicht dargestellten Verdichters eines Abgasturboladers einer

Brennkraftmaschine bildet, weist zwei Bajonettflügel 7 auf, welche sich radial nach außen erstrecken. Die Bajonettflügel 7 sind um die Mittelachse des Stutzens 1 rotationssymmetrisch und in zwei Winkelsegmenten ausgebildet, das heißt die Bajonettflügel 7 umschließen den Stutzen 1 nicht vollumfänglich. Der Stutzen 1 soll mit dem Ende eines rohrförmigen Körpers 2, ausgebildet als Druckrohr der Brennkraftmaschine, verbunden werden.

Der als Druckrohr ausgebildete rohrförmige Körper 2 dient der Führung der verdichteten Frischluft stromabwärts des Verdichters in Richtung der Brennräume der Brennkraftmaschine. Der rohrförmige Körper 2 weist einen Innendurchmesser auf, welcher derart dimensioniert ist, dass bei dem Zusammenstecken von rohrförmigem Körper 2 und Stutzen 1 der rohrförmige Körper 2 den Stutzen 1 in radialer Richtung umschließen kann. Der rohrförmige Körper 2 weist mindestens zwei Ebenen von Außenbajonettkonturen 5 auf, welche sich radial nach außen von dem rohrförmigen Körper 2 aus erstrecken und einteilig mit dem rohrförmigen Körper 2 ausgebildet sind. Die Figur 1 zeigt sechs Ebenen von Außenbajonettkonturen 5. Die

Außenbajonettkonturen 5 sind um die Mittelachse des rohrförmigen Körpers 2

rotationssymmetrisch und in zwei Winkelsegmenten ausgebildet, das heißt die

Außenbajonettkonturen 5 umschließen den rohrförmigen Körper 2 nicht vollumfänglich.

In dem Stutzen 1 ist in einer radial auswärts gerichteten Nut eine Dichtung 3 angeordnet. Wenn der rohrförmige Körper 2 den Stutzenl radial umschließt, liegt die Dichtung 3 an der

Innenfläche des rohrförmigen Körpers 2 an, so dass die Verbindungsstelle abgedichtet ist. Zur Fixierung der Verbindung ist ein Bajonettring 4 vorgesehen. Der Bajonettring 4 ist bezüglich seines Durchmessers größer als Stutzen 1 und rohrformiger Körper 2, so dass er außen um die Verbindungsstelle von Stutzen 1 und rohrförmigem Körper 2 herumgeführt werden kann. Der Bajonettring 4 weist Bajonetthaken 8 auf, welche mit den Bajonettflügeln 7 korrespondieren. Die Bajonetthaken 8 sind um die Mittelachse des Bajonettrings 4 rotationssymmetrisch und in zwei Winkelsegmenten ausgebildet. Dabei sind die Segmente der Bajonetthaken 8 und die

Segmente der Bajonettflügel 7 derart gestaltet, dass in einer Zusammensteck-Ausrichtung von Bajonettring 4 und Stutzen 1 , in welcher die Mittelachsen von Stutzen 1 und Bajonettring 4 koaxial sind, die Bajonetthaken 8 bei Bewegung des Bajonettrings 4 in Richtung des Stutzens 1 durch die von den Segmenten der Bajonettflügel 7 ausgesparten Freiräume hindurchführbar sind.

Weiterhin weist der Bajonettring 4 mindestens zwei Ebenen von Innenbajonettkonturen 6 auf, welche sich radial nach innen von dem Bajonettring 4 aus erstrecken und einteilig mit dem Bajonettring 4 ausgebildet sind. Die Figur 1 zeigt zehn Ebenen von Innenbajonettkonturen 6. Die Innenbajonettkonturen 6 sind um die Mittelachse des Bajonettrings 4 rotationssymmetrisch und in zwei Winkelsegmenten ausgebildet, das heißt die Innenbajonettkonturen 6 sind nicht als vollumfängliche Rotationskörper ausgebildet. Die Innenbajonettkonturen 6 korrespondieren mit den Außenbajonettkonturen 5. Die Segmente der Innenbajonettkonturen 6 und die Segmente der Innenbajonettkonturen 5 sind derart gestaltet, dass in einer Zusammensteck-Ausrichtung von Bajonettring 4 und rohrformigem Körper 2, in welcher die Mittelachsen von rohrformigem Körper 2 und Bajonettring 4 koaxial sind, zumindest eine der Innenbajonettkonturen 6 bei Bewegung des Bajonettrings 4 in Richtung des rohrförmigen Körpers 2 bzw. Bewegung des rohrförmigen Körpers 2 in Richtung des Bajonettrings 4 durch die von den Segmenten zumindest einer der Außenbajonettkonturen 5 ausgesparten Freiräume hindurchführbar ist.

Diese Zusammensteck-Ausrichtung von Bajonettring 4, Stutzen 1 und rohrformigem Körper 2 ist in Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Figur 2 ist eine Schnittdarstellung der Anordnung gemäß Figur 1 , wobei gleiche Entitäten mit identischen Bezugszeichen versehen sind und nicht erneut beschrieben werden.

Figur 3 zeigt den Übergang von der Zusammensteck-Ausrichtung zu der Verriegelungs- Ausrichtung der Anordnung aus Bajonettring 4, Stutzen 1 und rohrformigem Körper 2. Wenn Bajonettring 4, Stutzen 1 und rohrförmiger Körper 2 entlang ihrer Mittelachsen

zusammengeschoben wurden, wird der Bajonettring 4 verdreht, um die Anordnung zu verriegeln. Während dieser Verdrehung werden die Bajonetthaken 8 bezüglich der

Fügerichtung der Bajonettverbindung hinter den Bajonettflügeln 7 angeordnet (also auf der von dem rohrförmigen Körper 2 abgewandten Seite der Bajonettflügel 7), so dass ein Formschluss gegen Auseinanderziehen von Bajonettring 4 und Stutzen 1 gebildet ist. Gleichzeitig wird bei dieser Verdrehung zumindest eine der Innenbajonettkonturen 6 bezüglich der Fügerichtung der Bajonettverbindung hinter zumindest einer der Außenbajonettkonturen 5 angeordnet (also auf der von dem Stutzen 1 abgewandten Seite von zumindest einer der Außenbajonettkonturen 5), so dass ein Formschluss gegen Auseinanderziehen von Bajonettring 4 und rohrförmigem Körper 2 gebildet ist. Die Figur 3 zeigt den Beginn der Verdrehbewegung. Insbesondere ist in der Figur 3 erkennbar, wie die Innenbajonettkonturen 6 in Fügerichtung hinter den

Außenbajonettkonturen 5 eingedreht werden. In der Figur 3 ist der Grundkörper des

Bajonettrings 4 teilweise nicht dargestellt, so dass die Innenbajonettkonturen 6 und der rohrförmige Körper 2 erkennbar sind. Bei Fortsetzen der Verdrehung vergrößeren sich die Überdeckung der Innenbajonettkonturen 6 und Außenbajonettkonturen 5 und die Belastbarkeit der Verbindung.

Figur 4 ist eine Schnittdarstellung der Anordnung von Bajonettring 4, Stutzen 1 und

rohrförmigem Körper 2 im verriegelten Zustand der Bajonettverbindung. Die sechs

Außenbajonettkonturen 5 sind zwischen den zehn Innenbajonettkonturen 6 angeordnet und stellen folglich einen Formschluss in Fügerichtung her. Es ist erkennbar, dass die

Außenbajonettkonturen 5 im Wesentlichen mittig bezüglich der Gesamtheit der

Innenbajonettkonturen 6 angeordnet sind. Erfindungsgemäß kann die vorgeschlagene Bajonettverbindung Toleranzabweichungen hinsichtlich der Lage von rohrformigem Körper 2 relativ zu dem Stutzen 1 kompensieren. Dazu ist es vorgesehen, wie in Figur 4 ersichtlich, dass der rohrformige Körper 2 auch mittels der erfindungsgemäßen Bajonettverbindung mit dem Stutzen 1 verbindbar ist, wenn der rohrformige Körper 2 nicht so weit wie in Figur 4 über den Stutzen 1 schiebbar ist. Die

Außenbajonettkonturen 5 wären in diesem Fall weiter rechts (in Richtung des rohrförmigen Körpers 2) in der Gesamtheit der Innenbajonettkonturen 6 angeordnet. Dies ist in Figur 5 dargestellt, welche den Schnitt gemäß Figur 4 mit zwei zusätzlich dargestellten, von der Position in Figur 4 abweichenden Positionen des rohrförmigen Körpers 2 zeigt.

Bezugszeichenliste

: Stutzen

: Rohrformiger Körper

: Dichtung

: Bajonettring

: Außenbajonettkontur

: Innenbajonettkontur

: Bajonettflügel

: Bajonetthaken