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Title:
BEARING ARRANGEMENT FOR A DIFFERENTIAL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/121777
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a bearing arrangement (1) for a differential (3), comprising a rolling bearing (7) located on a housing (5), said rolling bearing having an inner bearing race (9) and an outer bearing race (11), and a plurality of rolling elements (13) arranged between the bearing races (9, 11) for supporting a planet carrier (19), the planet carrier (19) comprising a substantially cylindrical bearing seat (35), a supporting wall (37) and a transition zone (39). Between the bearing seat (37) and the supporting wall (37), the transition zone (39) is substantially formed as the lateral surface (41) of a cone (43), the angle of inclination (ß) of the lateral surface (41) with respect to a contact line (45) of the rolling bearing (7) substantially corresponding to the contact angle (α) of the rolling bearing (7). The invention further relates to a differential (3) comprising said bearing arrangement (1).

Inventors:
BIERMANN THORSTEN (DE)
MARTINI HARALD (DE)
FERNANDEZ INAKI (DE)
Application Number:
DE2013/200367
Publication Date:
August 14, 2014
Filing Date:
December 16, 2013
Export Citation:
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Assignee:
SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG (DE)
International Classes:
F16H48/11
Domestic Patent References:
WO2002096692A12002-12-05
WO2008092526A12008-08-07
Foreign References:
DE102007003675A12008-07-31
DE102007050205A12009-04-23
DE811650C1951-08-23
DE102007003675A12008-07-31
DE102009058543A12011-06-22
DE102009058543A12011-06-22
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Claims:
Patentanspruch« ί, Lageranordnung (1) für ein Differentialgetriebe (3), umfassend ein an einem Gehäuse (5) positioniertes- Wälzlager (7) mit einem: inneren Lagerr ng (9) und einem äußeren Lagerring (1 1), sowie mit einer Anzahl von zwischen den Lagerringen (9, 1 1) angeordneten Wälzkörpern (13) zur Lagerung eines Planetenrädträgers (19), wobei der Planeieorad- träger (19) einen im Wesentlichen zylindrische Lagersitz (35), eine Trägerwandung (37) sowie einen Übergangsbereich (39) umfassi der zwischen dem Lagersitz (35) und der Tragerwandung (37) im Wesentlichen als Mantelfläche (41) eines Kegels (43) ausgebildet ist, und wobei de Neigungswinkel ß der Mantelfläche (41) gegenüber einer Drucklini (45) des Wälzlagers (7) im Wesentlichen dem Druckwinkel o des Wälzlagers (7) entspricht,

2. Lageranordnung (1 ) nach Anspruch 1 , wobei der Wert des:

Neigungswinkels ß der Mantelfläche (41) gegenüber der Drueklinie (45) des Wälzlagers (7) um bis zu 10 % vom Wert des Druckwinkeis o des Wälzlagers (7) abweicht.

3. Lageranordniung (1) nach Ansprach 1 oder 2, wobei der innere Lagerring (9) des Wälzlagers (7) drehtest am Behause (5) angeordnet ist.

4. Lagera ordnung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,, wobei der Pianetertradtröger (19) drehfest am äußeren Lagerring (11) des Wälzlagers () angeordnet ist,

51 Lageranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Wälzlager (7) als ein Schrägkugeilager ausgebildet ist.

6. Lageranordnung (1) nac einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Planetenradträger (iü) mehrteilig mit einer Anzahl von Trägerele-

7. Lageranörclnung (1) nach Anspruc 6, wobei das oder Jedes Trägerele- ment .{21, 23) des Pianetenradträgers (19) mittels jeweils- eines Wälzlagers (7) gegenüber dem Gehäuse (5) gelagert ist,

'5

8, Differentialgetriebe (3) für e n Kraftfahrzeug, umfassend zumindest eine Lageranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, ein drehfest mit dem Planeienradträger (19) verbundenes Antriebse lerne nf (31), sowi eine Anzahl von Äbtriebselemefiten (33), wobei am Planetenradträger0 (19) eine Anzahl von Planeienradsätzen (25) mit jeweils eines: Anzahl von Planetenrädern {27} drehbar angeordnet sind, und wobei die Planetenräder {27) jeweils eines Planetenradsaizes (25.) mit jeweils einem der Äbtrtebselemente (33) kämmen.

Differentialgetriebe (3) nach Anspruch 8, welches als ein Stirn raddiffer- ential ausgebildet ist.

Description:
Bezeichnung der Erfindung

Lage ran Ordnung für ein Differentialgetriebe Beschreibung eefe et der Erflndiirsg

Die Erfindung betrifft eine Lageranordnung für ein Differentialgetriebe, umfassend ein an einem Gehäuse p-ositioniertes Wälzlager mit einem inneren Lager- ring u d einem äußeren Lagerung, sowie mit einer Anzahl von zwischen den Lagernngen angeordneten Wäfekörpem zur Lagerung eines Pianetenradträ- gers, wobei der Planetenradträger einen im Wesentlichen zylindrischen Lagersitz, eine TrägerWandung sowie einen Übergangsbereieh umfasst

Hintergrartcl der Erfindung

Ein Differentialgetriebe dient grundsätzlich dem Ausgleich der Differenzge- sehwindigkeiten unterschiediich schnell laufender Räder, insbesondere bei einem Kraftfahrzeug, Das Differentialgetriebe wird hierzu - üblicherweise In einem Äntriebss rang eines Kraftfahrzeugs zwischen den angetriebenen R dern einer Achse eingesetzt. So ermöglicht ein Differenzialgetriebe den miteinander verbundenen Rädern den notwendigen Ausgleich bei unterschied lieh zu rückgeleg- fen Wegstrecken, wie er insbesondere bei Kurvenfahrten notwendig ist, bei denen das kurvenäußere Rad einen größeren Weg zurücklegt : als das kurveninnere Rad,

Aus der DE 10 2007 003 875 A1 Ist ein als Stimrätidifferentiälgetriebe usge- bildetes Differentialgetriebe fü ein Kraftfahrzeug bekannt. Das Siirnraddsfferen- tiaigetrie e umfasst einen als Summenwelle ausgebildeten Planetenradträger sowie zwei zum Planetenradträger koaxial angeordnete: Differenzwellen, die den Abtrieb für das Stiinraddifferenzialgetnebe bilden. Zur Lagerung des Plane- tenradträgers sind entsprechende Wäiziagervorrsehtungen beispielsweise in Form von SchrägkugelSagem und/oder Kegeirölleniagern vorgesehen..

Weiter ist aus der DE 10 2009 058 §43 AI ein als Stirn raddifferential ausgebik detes Differentialgetriebe mit einem PSaneienradiräger und mit einem ersten und einem zweiten Pianetensatz mit jeweils einer Anzahl von Pianetenrädern bekannt. Hierbei stehen die Planeienräder des ersten und des zweiten Piane- tensatzes mit ihren Verza nungsabschnitten jeweils paarweise in Eingriff. Das Differentialgetriebe u fasst weiterhin ei erstes und ei zweites Abtriebsrad, wobei das erste Abtriebsrad mit de Planetenradern des ersten Pianstensatzes und das zweite Äbtriebsrad mit de Planeten radern des zweiten PSanetensai- zes kämmt. Der Pianetenradträger gemäß, der DE 10 2009 058 543 A1 ist mit zv/ei TrägereSementen äusgebiidei, wobei jedes Planetenradträgereiernent eine Trägerwandung und einen zylindrischen Lagersätz urnfasst. Die Trägerwandung des Planetenracfträgers erstreckt sich hierbei im Wesentlicher! rechtwinklig vom Lagersitz weg.

Bei einer solchen Ausgestaltung des Planeten radirägers ist die Beanspruchung der Geiriebetomponenten aufgrund der Geometrie der TrägereSernente des Planetenradträgers jedoch unerwünscht hoch,

Aufgabe der Erfincliing

Es ist demnach eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lageran» Ordnung bereitzustellen, mittels- dere die Beanspruchung der Getrlebekö npo- nenten möglichst gering gehalten werden kann.

Eine zweite Ausgabe de Erfindung is es, ein Differentialgetriebe für ein Kraftfahrzeug mit einer entsprechenden Lagervorrichtung anzugeben.

Zysarnn eiifassyng cler Erfind ung Die erste Aufgabe der Erfindung wird erfindungsgemäß gelöst durch eine La- geranordnung für ein Differentialgetriebe, umfassend ein an einem Gehäuse positioniertes Wälzlager mit einem inneren Lagerring und einem äußeren Lagerring, sowie mit eine .Anzahl vo zwischen den Lagerrsngen angeordneten VVälzkorpem zur Lagerung eines Planetenradträgers, wobei der Pianetenrad- träger eine im Wesentlichen zylindrischen Lagersitz, eine Trägerwandung so- wie einen Übergangsbereich ümfasst. Hierbei ist der Übergangsbereich zwischen dem Lagersitz und der Trägerwandung im esentüchen als Man elfl ' ä- che eines Kegeis ausgebildet, wobei der Neigungswinkel ß der Mantelfläch gegenüber einer Druckirnie des Wälzlagers in Wesentlichen dem Druckwinkel σ des Wälzlagers entspricht.

Die Erfindung geht vo der Tatsache aus, dass die in einem Differentialgetriebe auf das Wälzlager und das Gehäuse wirkende Kraft maßgeblich durch die Aus- gesialtung des Planetenradträgers beeinfiusst wird. Bei den bisweilen eingesetzten Ptanefenradträgern wird häufig eine unerwünscht hohe Beanspruchung der einzelnen Komponenten der Lageranordnung bzw. der Getriebekomponenten selbst verzeichnet. Eine verbesserte Kraftübertragung und damit eine Verringerung insbesondere der Materialbeanspruchung der einzeinen Getriebe- Komponenten, sind somit wünschenswert

Di Erfindung erkennt; dass dies überraschenderweise dann erreicht wird, wenn der Planetenradträger mit einem Übergangsbereich zwischen dem La- gersitz und der Trägerwandung ausgebildet ist, der im Wesentlichen als Man- telfiäche eines Kegels ausgebildet ist und bei weichem de Neigungswinkel ß der Mantelfläche gegenüber einer Drückiinie des Wälzlagers im Wesentlichen dem Druckwinke! α des Wälzlagers entspricht.

Durch die Abstimmung des Neigungswinkels ß der Mantelfläche und dern Wert des Oruckwinkels α des Wälzlagers kann die Kraftübertragung innerhalb eines Differentialgetriebes verbessert werden. Durch di verbesserte Kraftübertragung wird zusätzlich eine Verringerung der iv ateriaibeanspruehung der Getrie- ekomponenten erreicht. So kann, beispielsweise hei de Herstellung des Ge- häuses weniger Material eingesetz und so das Gesamtgewicht de Lageranordnung bzw. des Differentialgetriebes verringert werden.

Weiterhin kann neben der Verringerung der iVlaterialkosien zusätzlic eine er- hohle Steifigkeit und damit eine verbesserte Stabilität der Lagerahordnung erreicht werden. Die geringere Beanspruchung des Wälzlagers verhindert weiterhin desse Verschleiß und erhöht so die Lebensdauer der einzelnen Wäizia- gerkomponenten, Di Druqklinie eines W f älziagers ergibt sich grundsätzlich aus der theoretische Betrachtung, dass ein einzelner Witzkörper die jeweiligen Watekörperfaufbahr neri am inneren Lagerring und am äußeren Lagerring in je genau einem Punkt berührt. Die Verbindungslinie der Berührungspunkte verläuft senkrecht zu den Wälzkörperlaufbahnen und geht durch den Wälzkörpermittelpunki. In Richtung dieser ( Seraden wird die äußere Belastung von einem Lagerung auf den anderen übertragen. Man spricht daher von der Druckiinie des Wälziagers. Der Winkel, den die DruQklinie mit der Radialebene des Wälzlagers einschließt wird als Pruekwinke! α bezeichnet. im Übergangsbereich tischen der Trägerwandung und dem zylindrischen Lagerstfö ist der Planetenradträger im Wesentlichen als Mantelfläche eines Kegels ausgebildet. Ht anderen Worten; ist der Übergangsbereich im Wesentliche bzw. überwiegend in Form eines Hohlkegelstumpfes ausgebildet. Der Ö ergangsbereich bezeichnet hierbei insbesondere de Teilbereich des Plane- tenradirägers, über welchen der zylindrische Lagersitz in die Tragerwandung übergeht. Der Übergang sowohl der Trägerwandung als auch des zylindrische Lagersitzes in den Übergangsbereich erfolgt über sogenannte; Krümmungsbereiche, Die Mantelfläche des hehikegeiformigen ÜbergangsbereicHes ist hierbei gegenüber der Druckiinie des Wälzlagers mit dem Neigungswinkel ß Vorzugs- weise nach innen geneigt.

Am zylindrischen Lagersitz des Planetenradträgers : ist zweckmäßigerweise einer de beiden Lagerring ängeordnef, wobei der andere Lagerring am Gehäuse angeordnet ist. Die Trägerwandung des Pianetenradträgers erstreckt sich insbesondere parallel zur Radialebene des Wälzlagers.

Der Planeten radträger kann beispielsweise mehrteilig mit .zueinander parallel angeordneten Trägerelementen ausgebildet sein, so dass im eingebauten Zustand in einem: Differentialgetriebe weitere betriebliche Komponenten wie Planetenradsätze und/oder Abtriebselemente zwischen den Trägerelementen angeordnet werden können, in einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weicht der Wert des Neigungswinkels ß der ■' Mantelfläche gegenüber der Drucklinie des Wälzlagers um bis zu 10 % vom Wert des Pruekwlnkeis des Wälzlagers ab. In diesem Bereich kann die gewünschte verbesserte Lasiübertragung eines An- triebsefemenfs auf die weiteren Geiriebekompanenten und insbesondere auf das Wälzlager und das Gehäuse .gewährleistet werden. in einer weiter vorteilhaften .Ausgestaltung ; der Erfindung ist der innere Lagerring des Wälzlagers drehfest am Gehäuse angeordnet. Durch diese Ausgestaltung wird eine hohe Kippfesiigkeit des Systems ermöglicht. Welter bevorzugt ist der Planetenradträger drehtest am äußeren Lagerring des Wälzlagers angeordnet.

Zweckmäßigerweise ist das Wälzlager als ein Schrägkugeiiager ausgebildet Ein Schrägkugeiiager eignet sich insbesondere für Lagerungen, di kombinier- fen elastungen, als gleichzeitig wirkenden Radial- und Äxialbelastungen, stand haften müssen. Ein SchragkLigeSlager hat in Richtung der Lagerachse schräg versetzte äkkörperiau! ahnen im inneren Lagerring und äußeren Lagerring. Die axiale Tragfähigkeit eines Schrägkugellagers nimmt hierbei grundsätzlich mit zunehmendem Druek inkel o zu.

Vorteilhafterweise ist der Planetenradträger mehrteilig mit einer Anzahl von TrägerelemieRien ausgebildet. Der Planetenradträger kann beispielsweis zweiteilig ausgebildet sein, wobei eingebauten Zustand in einem Dif efentialge- eine Anzahl von Pläneteiiradsätzen zwische den Trägerelementen angeordnet ist. Diese Anordnung der Pianetenradsäize zwischen zwei Trägerelemenien ermöglicht eine platzsparende Ausgestaltung des Differentialgetriebes bzw. eine platzsparende Anordnung der Pianetenradsäize.

Weiter bevorzugt ist das oder jedes Trägerelement des Planetenradirägers mittels jeweils eines Wälzlagers gegenüber dem Gehäuse gelagert, so dass beidseitig eine Verbesserung der Kraftübertragung von einem Antriebselement auf das Gehäuse gewährleistet werden kann,

Die zweite Aufgabe der Erfindung wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Differentialgetriebe für ein Kraftfahrzeug, umfassend zumindest eine Lageranordnung der vorbesGhriebenen Art,: ei drehfest mit dem Planetenradträger verbundenes Äntriebseiement, sowie eine Anzahl von Abtriebselemenfen, wobei am Planetenradträger eine Anzahl on Piarietenradsätzen mit jeweils eines Anzahl von Planetenrädern drehbar angeordnet ist, und wobei die Planeienrä- der jeweils eines Pianetenfadsaizes mit jeweils einem der Abt riebselemente kämmen, Das drehfest mit dem Planetenradträger verbundene Antriebselement kann insbesondere als ein außenverzahntes Zahnrad ausgebildet sein, wobei die Äu&enverzabnung zweclimäßigerweise über den gesamten Umfang verläuft. In axialer Richtung kann die Verzahnung des Antriebselements beispielsweise nur teilweise ausgebildet sein. Weiterhin kan die Verzahnung des Antriebseie- rnerits als eine Schrägverzalinung: ausgebildet sein.

Der Planetenradträger ist insbesondere mit zwei zueinander parallel angeordneten Trägerelementen ausgebildet, wobei die Pianetenräder der Planeten päd- siäfze zwischen Trägerefementen angeordnet "sind. Ein Differentialgetriebe mit entsprechend angeordneten Ptanetenrädem bzw. Planetenradsätzen benötigt nur einen geringen Bau rä m. Die Planetenrader sind jeweils Teil eines Planetenradsatzes, wobei zweekmä- ßigerweise die Planetenräder der verschiedenen Planeten radsätze immer paarweise an einer Pianetenradaufnah e des Pianelenradträgers angeordnet Sind. Gingig sind beispielsweise Planetengetrsebe mit zwei Planeienradsäfzen, 5 die jeweils drei Planetenräder umfassen. Selbstverständlich sind jedoch auch hiervon unterschiedliche Planeten radsätze mit mehr oder weniger Pia nervten rädern möglich.

Die Planetenräder, die zweckmä&igerwesse jeweils an einem Planetenradhoi- iö zen drehbar gelagert sind, könne mit einer Schrägverzahnung an deren Au- ßenumfang ausgebifdet sein. Weiterhin können die Planetenräder neben einem verzahnten Abschnitt auch einen Abschnitt ohne Verzahnung an ihrem Außenumfang aufweisen. 5 Die Abtriebseiemente, mit denen die Planetenräder jeweiis eines Pianetsnrad- safzes kämmen, sind zweckmäßigerweise als außenverzahnte Zahnrädefv beispielsweise als Sonnenräder bzw. sogenannte Achsabtriebssönnen, ausgebildet Ein Abtrie seSement dient der abtriebsseitlgen Übertragung der Drehzahl aus dem Differentialgetriebe. Es kämmt hierzu mit jeweils einem Planetenrad-

20· satz und wird so selbst angetrieben. Die Außenverzahnung des Abtriebselements bzw. der Achsäbtriebssönne kann beispielsweise ■ entsprechend ' der Ausgestaltung der kämmenden Planetenräder entweder als eine Schrägverzähnung oder gradversalint ausgebildet sein.

25 Besonders vorteilhaft ist das Differeniialgetriebe als ein Stirnraddifferenisalge- triebe ausgeb ldet, welches aufgrund der Anordnung der einzelnen Zahnräder insbesondere In axialer Richtung eine ' .besonders kompakt Bauweise ermöglicht, die mit einem geringen Gewicht umsetzbar ist.

30 im Betrieb erfolgt die Einleitung des Drehmomentes i ein Stimraddifrerential- getrfebe über das als Stirnrad ausgebildet Äntriepselernenf, Das Stirnrad ist mit dem Pläneienrädträger bzw. den Trägerelementen des PJanefenträgefs drehfest: verbunden. Die am Planetenradtriger paarweise angeordneten Plane- ten räder der jeweiligen Planeten radsitze kämmen über ihr Verzahnung jeweils miteinander und mit jeweils einem Äbtnebselement. Über die Abtriebs- elemente bzw. die Ächsabtrsebssonnen wird dann das vom Motor esngeleiiete Drehmoment auf zwei Achsen oder auf die Räder eines Fahrzeugs übertragen, Relativdrehungeri der beiden Aehsabtriebssonnen werden durch eine Drehung der entsprechenden Pianetenrääer ermöglicht

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen für das Differentialgetriebe ergeben sieh aus den auf die Lageranordnung gerichteten Unteransprüchen. Die hierzu ge- nannten Vorteile können vorliegend sinngemäß auf die Lageranordnung übertragen werden.

Kurze Beschreibung d Zeichnungen Im Folgenden werden ÄusführungsbeispjeSe der Erfindung anband einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:

Fig. 1 ein Differentialgetriebe für ein raftfahrzeig mit einer Lageranord- nung in. einem Querschnitt,

Fig. 2 einen Ausschnitt der Lageranordttung des Differentialgetriebes gemäß Fig. 1 , sowie

Fig, 3 den raftyerfaüf innerhal des Differentialgetriebes :§emäß den

Fig. 1 und 2 in: einem Querschnitt

Detaillierte Beschrei ung der Zefetiriimgen

In Fig. ! ist eine Lageranordnung T als Teil eines Diffem täalgetrie es 3 für ein Kraftfahrzeug: in einem Querschnitt gezeigt. Die Lageranordoung 1 umfasst ein an einem Gehäuse 5 positioniertes: Wälzlager 7 mit einem Inneren Lagerring 9 und einem äußeren Lagerring; 11. Der Inner tagerring 9 ist drehfest am. Gehäuse 5 angeordnet. Das Wälzlager 7 Ist als ein Schrägkugeliager ausgebildet. Zwischen den Lagerririgen 9, 11 sind als Kugeln ausgebildete Wälzkörper 13 angeordnet, die; in Walziiörperlaufbahnen 15, 16 laufen und durch einen Wälz- lagerkäfig 17 geführt werden.

5 Das Schrägkugeliager 7 dient der Lagerung eines Plartetenradirägers 19 gegenüber dem Gehäuse 5. Hierzu ist der Planetenradträger 19 drehbar gegenüber dem inneren Lagerring 9 und drehfesi gegenüber dem äußeren Lagerring 11 des Schrägkugellagers 7 angeordnet Der Planetenradträger 1.9 ist zweiteilig mit zwei Trägerefementen 21. 23 ausgebildet, wobei beide Trägereiemeot 21,0. 23 mittels jeweils eines Sehrägkugellagers 7 gegenüber dem Gehäuse 5 gelagert sind.

Zwischen den Trägerele enteh 21 , 23 sind zwei Planetenradsätze 25 mit jeweils drei Planetenrädern 27 paam'eise angeordnet. Aufgrund der Darstellung ist vorliegend nur ein Pianetenracf 2 zu sehesi. Die Planetenräder 27 sind auf Planetenradbolzen 29 gelagert, die drehfest mit den Trägerejementen: 21 , 23 des Planeten radträgers 1 verbunden sind.

Im Betrieb des Differentialgetriebes 3 erfolgt die Einleitung des Drehmomentes0 über das als Stirnrad ausgebildete Äntrie selement 31. Das Stirnrad 31 ist .drehtest, mit den Trägerefenoenten 21, 23 des Planeten radträgers 19 verbunden. Die an den Trägereiementen 21 s . , 23. angeordneten Planetenräder 27 kämmen sowohl miteinander, als auch mit jeweils einem als außenverzahntes Sonnenrad ausgebildeten Abtriebseiemen 33. Uber die beiden Abiriebs.ele-.5 ment 33 wird das vom Motor eingeleitete: Drehniomeht auf zwei Achsen ubertragen.

Der Planelenradträger l , bzw. beide Trägerelernente 21, 23 des Planetenrad- irägers 19 umfassen einen zylindrischen Lagersitz BS, eine Trägerwandung 37,0 sowie einen Dbergangsbareich 39, Der Übergangsberelqh 39 ist zwischen dem Lagersifz 35 und der Trägerwandung 3? Im Wesentlichen als Mantelfläche 41 eines Kegels 43 ausgebildet. Der Wert des Neigungswinkels ß der Mantelfl che 41 im Übergangsberefch 39 gegenüber der DruckÜnie 45 des Schrägkugella- gers 7 weicht hierbei: um ± 10 % gegenüber dem Wert des Druckwinkels er. des Schrägkugel Sägers 7 ab. Der Übergang sowohl der Tragerwandung 37 als auch des zylindrische Lagersitzes 35 in den Übergangsbereich 39 erfolgt über in den Krü m m u ngsbe reiche n 42.

Durch die Abstimmung des Neigungswinkels ß der Mantelfläche 41 auf den Druckwinkei α des Wälzlagers 7 kann die Kraftübertragung innerhalb des Diffe- rentiaigetriebes 3 Insbesondere im Hinblick die Materia!beansj ruchung des Flanetenradträgers 19 bzw. der Trägerelemente 21 , 23 verbessert werden.

Hinsichtlich der detaillierten Beschreibung der Winkeiabmessunge wird an dieser Steife auf die Beschreibung zu f ig 2 verwiesen,

Fig. 2 zeigt einen detaillierten Ausschnitt der Lageranordnung 1 des Differenti- algetriebes 3 gemäß Fig. 1. Man erkennt anhand der Darstellung deutlich den Übergang des zylindrischen Lagersitzes 35 in den Übergangsbereich 39 im Krümmungsbereich 42. Der Öbergangsbereich 39 ist als Mantelfläche 41 eines Kegels 43 ausgebildet. Die Mantelfläche 41 des hohikegeiförmlgen Übergangsbereiches 39 ist gegenüber der Drucklinie 45 des Schrägkugellägers 7 mit dem Neigungswinkel ß nach innen in Richtung der zwischen den Trägerelementen 2:1, 23 angeordneten weiteren Getriebekomponenten geneigt. Der Wert des Neigungswinkels ß der Mantelfläche 41 wird hierbei gegenüber der Drucklinie 45 des Schrägkugeilagers 7 ermittelt Die Drucklinie 45 ist die Verbindungslinie zwische den Berührungs linkien 47. 49, an denen der Wälzkörper 13 die Wäizkörperiaufbährs 16 am inneren Lacjer- ring 9 und die Wälzkörperlaufbahn I S am äußeren Lagerring 8 berühren. Die Verbindung dieser Berührungspunkte 47, 49 verläuft: senkrecht, zu den Wäl - körperiaufbahner] 15. 18 und geht durch den Wäizkörpermifiel unkt 51 , In Richtung de Drucklinie 45 wird die äußere Belastung vom äußere Lagerung 1 1 auf den innere Lagerring 8 übertragen. Der Winkel, den die Prucklmie 45 it der adiatehene 63 des Wälzlagers einschließt wird als Druckwinkei α bezeichnet. Ii

Die Trägerwandung 37 beider Trägere iemenie 21 , 23 des Planetenradträgers 19 erstreckt sich parallel zur adsale ene 53 des Wälzlagers 7. Der äußere Lagerring 11 des Schrägkügeliagers 7 Ist vorliegend am zylindrischen Lagersitz 35 des Pfaneienradträgers 19, bzw. am zylindrischen Lagersiiz der TrSgerelemente 21, 23 angeordnet. Der innere Lagerring 8 ist drehfest am Gehäuse 5 angeordnet. Durch diese Ausgestaltung wird eine hohe Kippfestigkeit des; Systems erzielt, wa sich wiederum positiv auf die Kraftübertragung innerhalb des Differentialgetriebes 3 auswirkt.

Zur weiteren Beschreibung des Differentialgetriebes 3 und der Lageranordnung 1 wird an dieser Stelle auf die detaillierte Besoiiresbung zu Fig. 1 verwiesen. Fig. 3 zeigt de Kraftverlauf 57 innerhalb des Differentialgetriebes gemäß den Fig. 1 und 2 in einem Querschnitt. Der eingezeichneter) Kraftpfeil 59 steht hierbei für die in das Differentialgetriebe eingeleitete Kraft, die Kraftpfeile 61 stehe für die resultierende auf das: Gehäuse 5 wirkende Kraft Die Kraft wird vöm Stirnrad 31 auf den PSanetenradiriger 19 bzw. auf dessen TrägereSemente 21 , 23 übertragen. Von den Trägereiemenien 21 , 23 ausgehend wird die Kraft in die Schrägkugellager 7 und das Gehäuse 5 des Differentialgetriebes 3 eingeleitet Somit wird der Kraftverlauf 57 innerhalb des Qsfferentialgetnefces 3 maßgeblich durch die Äüsgestaltung des Planetenradträgers 19 beeinflusst. Durch die Abstimmung des Neigungswinkels ß der Mantelfläche 41 des Übergangsriereiches 39 und dem Wer des Druckwinkels α der Wälzlager 7 kann die Beanspruchung innerhalb des Differentialgetriebes 3 verringert werden,

Auch an dieser Steif wird zur weiteren Beschreibung des Differentialgetriebes 3 sowie der Lageranordnung 1 auf die detaillierte: Beschreibung zu de Fig. 1 und 2 verwiesen. Be ygs elclienlsste

I Lageranordnung

3 Differentialgetriebe

5 Gehäuse

7 Wälzlager

9 innerer Lagerring

II äußerer Lagerring

13 Walzkörper

15 Wäizkörperlaufbahn

16 Wäizkörperlaufbah

17 Wälzlagerkäfig

19 Planetenradträger

21 Trägerelement

23 Trä ereieraent

25 Planetenradsafz

27 Planetenrad

29 Pianetenradfaolzen

31 Antriebselemen!

33 Äbiriebseiemeni

35 Lagersitz

37 Trägerwandung

39 Übe rgangsfae reich

41 Mantelfläche

42 Krümniurfgsbereich.

43 Kegel

45 Drucklinäe

47 Berührungspunkt

49 Berührungspunkt

51 Wälzkörpermitteipunkl

53 Racl sa {ebene

55 Hohlkegelsturnpf

57 Kraftverlauf Kraftpfeii Kraftpfeil