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Title:
BEARING ARRANGEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/067152
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a bearing arrangement comprising a bearing support (2) having at least one recess (3) for at least one outer ring of a bearing (5) and at least one bearing (5). Said recess of the bearing (5) has at least one annular groove in which a snap-ring (7) is introduced for axial fixing the outer ring in relation to the bearing support (2). According to the invention, in order to simplify mounting of the support in the bearing support, at least one aligning element (8) is arranged on or in the bearing support (2), said aligning element retaining the snap-ring (7) in relation to the bearing support (2) in a defined angular position in relation to the rotational axis of the bearing (5).

Inventors:
BITZL, Jürgen (Dechelmannstraße 14, Bergrheinfeld, 97493, DE)
BUCHHEIM, Burkhard (Matthias-Grünewald-Ring 17, Schweinfurt, 97422, DE)
DILJE, Alexander (Karl-Riederer-Straße 4, Schweinfurt, 97422, DE)
HAUCK, Helmut (Schillerstraße 23, Euerbach, 97502, DE)
SEUFERT, Stefanie (Mühlgässchen 1, Rothhausen, 97711, DE)
Application Number:
EP2010/068168
Publication Date:
June 09, 2011
Filing Date:
November 25, 2010
Export Citation:
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Assignee:
AKTIEBOLAGET SKF (S- Göteborg, 415 50, SE)
BITZL, Jürgen (Dechelmannstraße 14, Bergrheinfeld, 97493, DE)
BUCHHEIM, Burkhard (Matthias-Grünewald-Ring 17, Schweinfurt, 97422, DE)
DILJE, Alexander (Karl-Riederer-Straße 4, Schweinfurt, 97422, DE)
HAUCK, Helmut (Schillerstraße 23, Euerbach, 97502, DE)
SEUFERT, Stefanie (Mühlgässchen 1, Rothhausen, 97711, DE)
International Classes:
F16C19/54; F16C35/04; F16C33/58; F16C35/067
Domestic Patent References:
WO2011004760A12011-01-13
Foreign References:
EP2009302A22008-12-31
DE676233C1939-05-30
EP2006561A12008-12-24
JP2003194080A2003-07-09
FR2468783A11981-05-08
CH426387A1966-12-15
DE1525320A11969-09-11
EP2009302A22008-12-31
DE676233C1939-05-30
EP2006561A12008-12-24
JP2003194080A2003-07-09
FR2468783A11981-05-08
CH426387A1966-12-15
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
SCHONECKE, Mitja (Gunnar-Wester-Straße 12, Schweinfurt, 97421, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

Lageranordnung

1. Lageranordnung (1), umfassend einen Lagerträger (2) mit mindestens einer Aufnahme (3) für mindestens einen Außenring (4) eines Lagers (5) und mindestens ein Lager (5), wobei der Außenring (4) des Lagers (5) mindestens eine Ringnut (6) aufweist, in die zwecks axialer Fixierung des Außenrings (4) relativ zum Lagerträger (2) ein Sprengring (7) eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass am oder im Lagerträger (2) mindestens ein Ausrichtelement (8) angeordnet ist, mit dem der Sprengring (7) relativ zum Lagerträger (2) in einer definierten Winkellage hinsichtlich der Drehachse (A) des Lagers (5) gehalten wird.

2. Lageranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausrichtelement (8) als Erhebung (8') ausgebildet ist, die auf der Oberfläche des Lagerträgers (2) angeordnet ist und die für ein Umfangsende (9) des Sprengrings (7) einen Anschlag bildet.

3. Lageranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (8') als Noppen ausgebildet ist.

4. Lageranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerträger (2) zwei benachbarte Aufnahmen (3) für zwei Lager (5) aufweist.

5. Lageranordnung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (8') für die Umfangsenden (9) der Sprengringe (7) zweier benachbarter Außenringe (4) einen Anschlag bildet.

6. Lageranordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei voneinander beabstandete Erhebungen (8') im Bereich eines Verbindungssteges (10) zwischen den beiden Aufnahmen (3) auf der Oberfläche des Lagerträgers (2) angeordnet sind.

7. Lageranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausrichtelement (8) als radial in den Bereich der Aufnahme (3) vorstehender Vorsprung (8") ausgebildet ist, der zum Eingreifen in die Ringnut (6) ausgestaltet ist.

8. Lageranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (8") aus dem Material des Lagerträgers (2) ausgebildet und durch einen Umformvorgang hergestellt ist.

9. Lageranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausrichtelement (8) als separates Bauteil (8"', 8"") hergestellt ist, das am Lagerträger (2) befestigt ist.

10. Lageranordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (8"') mindestens zwei hakenförmige Vorsprünge (1 1) aufweist, die zum Eingreifen in die Ringnut (6) ausgestaltet sind.

1 1. Lageranordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (8"") als flacher Schieber ausgebildet ist, der mit einem in seiner Breite (B) definierten Abschnitt (12) in den Umfangsbereich, der nicht von den Sprengringen (7) ausgefüllt wird, zwischen zwei benachbarte Außenringe (4) auf der Oberfläche des Lagerträgers (2) aufliegend einschiebbar ist.

12. Lageranordnung nach Anspruch 1 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerträger (2) ein Befestigungselement (13) aufweist, mit dem das Bauteil (8"") befestigt werden kann, insbesondere eine umbiegbare Lasche.

13. Lageranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass am Lagerträger (2) Haltelaschen (14) angeordnet sind, die den Sprengring (7) umgreifend biegbar sind, wobei die Haltelaschen (14) insbesondere vom Ausrichtelement (8) beanstandet angeordnet sind.

14. Lageranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Sprengring (7) über einen Umfangswinkel zwischen 320° und 340° erstreckt.

15. Lageranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerträger (2) aus Blech oder aus Kunststoff besteht.

Description:
B e s c h r e i b u n g

Lageranordnung

Die Erfindung betrifft eine Lageranordnung, umfassend einen Lagerträger mit mindestens einer Aufnahme für mindestens einen Außenring eines Lagers und mindestens ein Lager, wobei der Außenring des Lagers mindestens eine Ringnut aufweist, in die zwecks axialer Fixierung des Außenrings relativ zum Lagerträger ein Sprengring eingesetzt ist.

Lageranordnungen dieser Art sind im Stand der Technik hinlänglich bekannt. Sie dienen insbesondere dazu, die Lagerung für zwei radial relativ eng beabstandete, parallel zueinander verlaufende Getriebewellen in einem Getriebegehäuse zu realisieren. Hierfür ist zumeist ein Trägerblech mit zwei Aufnahmen, z. B. kreisförmigen Ausschnitten, für die Lageraußenringe versehen; die Lageraußenringe und somit die Lager werden dann beispielsweise mittels Sprengringen, die in Umfangs- Ringnuten in den Lageraußenringen eingreifen, relativ zum Lagerträger fixiert. So entsteht eine Einheit, die in einfacher Weise in das Getriebegehäuse montiert werden kann. Der Lagerträger muss dabei im späteren Betrieb nicht zwingend Lagerkräfte übertragen; er kann auch als reine Halterung für die Lager dienen, bis diese im Gehäuse und namentlich in entsprechenden Gehäusebohrungen festgelegt sind. Es ist aber auch möglich, dass der Lagerträger so konzipiert ist, dass er Lagerkräfte im Betrieb der Lager aufnehmen und übertragen kann. Bei der Halterung von Lagern im Lagerträger mittels Sprengringen wird es mitunter als nachteilig empfunden - beispielsweise unter dem Gesichtspunkt der Geräuschentwicklung -, dass die Sprengringe in Umfangsrichtung eine gewisse Beweglichkeit haben und sich um die Drehachse des Lagers in ihrer Ringnut drehen können. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Umfangswinkel, über den sich die Sprengringe erstrecken, wesentlich weniger als 360° ist (z. B. 330°), was erforderlich werden kann, wenn zwei zu lagernde Lager radial nahe aneinander heranrücken. Dann muss unter Umständen der Bereich, in dem die beiden Lager nahe aneinander heran rücken, von den Sprengringen frei bleiben. Eine Bewegung der Sprengringe in ihren Ringnuten kann unter diesen Umständen nicht sicher ausgeschlossen werden.

Der Erfindung liegt die A u f g a b e zugrunde, eine Lageranordnung der gattungsgemäßen Art vorzuschlagen, bei der sichergestellt ist, dass im Betrieb der Lageranordnung eine unerwünschte Beweglichkeit der Sprengringe in ihren Ringnuten der Lagerringe zuverlässig verhindert wird, wobei dies durch einfache und kostengünstig umsetzbare Mittel bewerkstelligt werden soll.

Die L ö s u n g dieser Aufgabe durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass am oder im Lagerträger mindestens ein Ausrichtelement angeordnet ist, mit dem der Sprengring relativ zum Lagerträger in einer definierten Winkellage hinsichtlich der Drehachse des Lagers gehalten wird.

Das Ausrichtelement kann nach einer ersten Fortbildung als Erhebung ausgebildet sein, die auf der Oberfläche des Lagerträgers angeordnet ist und die für ein Umfangsende des Sprengrings einen Anschlag bildet. Die Erhebung kann dabei insbesondere als Noppen ausgebildet sein.

Der Lagerträger hat bevorzugt zwei benachbarte Aufnahmen für zwei Lager. In diesem Falle kann die Erhebung für die Umfangsenden der Sprengringe zweier benachbarter Außenringe einen gemeinsamen Anschlag bilden. Möglich ist es diesem Falle weiterhin, dass zwei voneinander beabstandete Erhebungen im Bereich eines Verbindungssteges zwischen den beiden Aufnahmen auf der Oberfläche des Lagerträgers angeordnet sind.

Eine alternative Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Ausrichtelement als radial in den Bereich der Aufnahme vorstehender Vorsprung ausgebildet ist, der zum Eingreifen in die Ringnut ausgestaltet ist. Der Vorsprung ist in diesem Falle bevorzugt aus dem Material des Lagerträgers ausgebildet und durch einen Umformvorgang hergestellt.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Ausrichtelement als separates Bauteil hergestellt ist, das am Lagerträger befestigt ist. Das Bauteil kann in diesem Falle mindestens zwei hakenförmige Vorsprünge aufweisen, die zum Eingreifen in die Ringnut ausgestaltet sind. Das Bauteil kann dabei als flacher Schieber ausgebildet sein, der mit einem in seiner Breite definierten Abschnitt in den Umfangsbereich, der nicht von den Sprengringen ausgefüllt wird, zwischen zwei benachbarte Außenringe auf der Oberfläche des Lagerträgers aufliegend einschiebbar ist. Der Lagerträger kann hier ferner ein Befestigungselement aufweisen, mit dem das Bauteil befestigt werden kann, insbesondere eine umbiegbare Lasche.

Am Lagerträger können Haltelaschen angeordnet sein, die den Sprengring umgreifend biegbar sind, wobei die Haltelaschen insbesondere vom Ausrichtelement beanstandet angeordnet sind. So kann eine verliersichere und stabile Einheit hergestellt werden.

Der Sprengring erstreckt sich bevorzugt über einen Umfangswinkel zwischen 320° und 340°. Damit kann einerseits eine sichere Halterung des Lagers am Lagerträger sichergestellt werden, andererseits sind die Sprengringe nicht im Wege, um die beiden benachbarten Lager nahe aneinander heran zu rücken. Der Lagerträger besteht bevorzugt aus Blech oder aus Kunststoff.

Mit der vorgeschlagenen Ausgestaltung wird es möglich, eine zuverlässige Verdrehsicherung für den Sprengring in seiner Ringnut zu schaffen, wobei es um eine Verdrehung um die Drehachse des Lagers geht.

In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem Getriebegehäuse im Radialschnitt, wobei ein

Lagerträger samt zweier Wälzlager dargestellt ist,

Fig. 2 in Explosionsdarstellung den Lagerträger samt zweier Lager gemäß der

Anordnung nach Fig. 1 nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung eines Abschnitts des Lagerträgers nach der ersten Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 4 in perspektivischer Darstellung den Lagerträger samt der beiden Lager in fertig montiertem Status nach der ersten Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 5 in Explosionsdarstellung den Lagerträger samt zweier Lager gemäß der

Anordnung nach Fig. 1 nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung eines Abschnitts des Lagerträgers nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung, in perspektivischer Darstellung den Lagerträger samt der beiden Lager in fertig montiertem Status nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung, eine vergrößerte Darstellung eines Abschnitts des Lagerträgers nach Fig. 7, in perspektivischer Darstellung den Lagerträger samt der beiden Lager in fast fertig montiertem Status nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung, wobei ein Ausrichtelement noch nicht am Lagerträger angeordnet ist, in perspektivischer Darstellung das Ausrichtelement gemäß Fig. 9, mit der Unterseite nach oben gedreht, in Explosionsdarstellung den Lagerträger samt zweier Lager gemäß der Anordnung nach Fig. 1 nach einer vierten Ausführungsform der Erfindung, in perspektivischer Darstellung den Lagerträger samt der beiden Lager in fertig montiertem Status nach der vierten Ausführungsform der Erfindung, in perspektivischer Darstellung den Lagerträger gemäß Fig. 12, aus etwas anderer Ansicht betrachtet,

Fig. 14 in perspektivischer Darstellung den Lagerträger samt der beiden Lager in fertig montiertem Status nach einer fünften Ausführungsform der Erfindung, Fig. 15 in perspektivischer Darstellung ein Lager gemäß der Anordnung nach Fig. 1,

Fig. 16 in Explosionsdarstellung den Lagerträger samt zweier Lager gemäß der

Anordnung nach Fig. 1 nach einer sechsten Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 17 in perspektivischer Darstellung den Lagerträger samt der beiden Lager in fertig montiertem Status nach der sechsten Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 18 in Explosionsdarstellung den Lagerträger samt zweier Lager gemäß der

Anordnung nach Fig. 1 nach einer siebten Ausführungsform der Erfindung und

Fig. 19 in perspektivischer Darstellung den Lagerträger samt der beiden Lager in fertig montiertem Status nach der siebten Ausführungsform der Erfindung.

In Figur 1 ist eine Lageranordnung 1 zu sehen, die zwei Lager 5 umfasst, die beispielsweise zum Lagern zweier Wellen 15 in einem Getriebe eines Kraftfahrzeugs verwendet werden. Die Drehachse der Lager 5 ist mit A eingetragen. Eine Sicherung der Lager 5 im Gehäuse 16 des Getriebes erfolgt durch eine beidseitige Fixierung der Lager 5 durch Sprengringe 7 und 17. Durch den geringen Achsabstand zwischen den Lagern 5 sind die Sprengringe 7 und 17 so ausgeformt, dass sie einen breiten Öffnungswinkel aufweisen, also über ein vergleichsweise großes Bogen- stück gesprengt sind; d. h. die Sprengringe 7, 17 erstrecken sich um einen Um- fangsbereich von deutlich weniger als 360°, z. B. um 330°. Je nach Montageprozess ist es gegebenenfalls erforderlich, dass die Lager 5 in einem Zusatzelement in Form eines Lagerträgers 2, beispielsweise aus Blech, vor der Montage in das Gehäuse 16 vormontiert sind. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Lager 5 im Lagerträger 2 ver- liersicher vorzumontieren. Dann muss der Lagerträger 2 mit den daran gehalterten Lagern 5 bei der Montage des Getriebes nur noch an der entsprechende Stelle des Gehäuses 16 eingesetzt werden, wodurch die Lager 5 direkt in vorgesehene Lagerbohrungen (Halterungsöffnungen) im Gehäuse 16 positioniert werden. Dies erleichtert den eigentlichen Montageprozess des Getriebes wesentlich.

Die in Figur 2 in demontiertem Zustand gezeigte Lageranordnung umfasst einen Lagerträger 2 (Halter) für die Lager 5, wobei Zusatzelemente in Form von Ausrichtelementen 8, beispielsweise aus Blech oder Kunststoff, vorgesehen sind, die auf dem Verbindungssteg 10 zwischen den beiden Aufnahmen 3 angeordnet sind. Der Steg 10 weist also Erhebungen (Ausformungen) 8 in Form zweier Noppen 8' auf. Figur 3 zeigt eine ausschnittsweise Vergrößerung des Stegs 10 und der Noppen 8'.

Die Außenringe 4 der Lager 5 weisen radial umlaufende Ringnuten zum Aufnehmen der Sprengringe 7, 17 auf. Aufgrund der geringen Beabstandung der Lager 5 im Lagerträger 2 sind die Sprengringe 7, 17, wie bereits erwähnt, nicht vollständig radial umlaufend ausgebildet. Zwei Sprengringe 7 sind bereits an den Lagern 5 vor der Montage im Lagerträger 2 vorgesehen, um die Lager 5 im Lagerträger 2 zu fixieren. Der Lagerträger 2 weist dazu am Umfang angebrachte Haltelaschen 14 auf. Nach dem orientierten Einlegen der Lager 5 mit vormontierten Sprengringen 7 in den Lagerträger 2 werden die Laschen 14 über den Sprengringen 7 umgelegt, was in Figur 4 dargestellt ist. Dadurch ist ein verliersicherer Transport bis zur Montage der Lageranordnung in das Getriebegehäuse gewährleistet. Die Noppen 8' in der Mitte des Lagerträgers 2, die sich jetzt im Bereich der Sprengringöffnungen befinden, vermeiden das Verdrehen der Sprengringe 7. Die bilden also für die Umfangsenden 9 der Sprengringe 7 einen Anschlag.

Eine alternative Lösung ist in den Figuren 5 bis 8 dargestellt. Dabei sind am Steg 10 des Lagerträgers 2 Ausrichtelemente 8 in Form von Vorsprüngen 8" angeformt, die elastische Schnappelemente bilden. In Figur 6 ist eine ausschnittsweise Vergröße- rung dargestellt. Zur Montage werden die Lager 5 von unten in den Lagerträger 2 geschoben, wobei die Sprengringe 7 noch nicht montiert sind. Beim Aufschieben des Lagerträgers 2 über die Lager 5 schnappen die Vorsprünge 8" in die Ringnuten 6 für die Sprengringe 7 in den Lagern 5 ein. Die Sprengringe 7 werden orientiert über die Lager 5 aufgeschnappt, und zwar derart, dass sich die Vorsprünge 8" jeweils innerhalb der Sprengringöffnungen 19 befinden, wodurch analog zur Funktion der Noppen 8' in Figur 2 die Verdrehung der Sprengringe 7 verhindert wird. Die Lager 5 sind am Lagerträger 2 unverlierbar eingerastet, wie in den Figuren 7 und 8 dargestellt ist.

Da die Lager 5 nur durch die Rastnasen 8" (Schnappelemente) gesichert sind, kann es in dieser Ausführungsform zu einem leichten Verkippen der Lager 5 kommen. Soll dies verhindert werden, kann gegenüber des Stegs 10 oder in einem anderen Bereich der Sprengringe 7 am Lagerträger 2 eine umbiegbare Lasche analog zur Ausführungsform gemäß den Figuren 2 bis 4 angebracht sein, so dass die Lager 5 fest am Lagerträger 2 gesichert sind.

In Figur 9 ist ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem ein Ausrichtelement 8 in Form eines Bauteil 8"' (Halteelement) als Aufsatzteil zwischen die Lager 5 eingebracht wird. Das Bauteil 8"' ist in Figur 10 im Detail dargestellt (mit seiner Unterseite nach oben zu sehen). Der Lagerträger 2 für die Lager 5 ist hier ein einfaches Blech- oder Kunststoffteil mit zwei Öffnungen. Das Bauteil 8"' weist unterseitig Noppen 20 auf, die einen definierten Abstand zur Oberfläche des Lagerträgers 2 gewährleisten. Zur Halterung weist das Bauteil 8"' hakenförmige Vorsprünge 1 1 (Schnappelemente) auf, die in die Sprengringnuten der Außenringe der beiden Lager 5 einschnappen und so das Bauteil 8"' an der Lageranordnung fixieren. Somit wird ein Verdrehen der Sprengringe 7 verhindert.

In den Figuren 1 1 bis 14 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt. Hier ist ein Ausrichtelement 8 in Form eines Bauteils 8"" - ausgebildet als Schieber - zwischen den Lagern 5 vorgesehen. Figur 1 1 zeigt einen teilweise montierten Zustand mit Pfeilen, die den Montageprozess verdeutlichen. Die Figuren 12 und 13 zeigen verschiedene Ansichten der fertig vormontierten Lageranordnung.

Das Bauteil 8"" ist der Rundung der Lager 5 wenigstens teilweise nachgeformt, wobei der minimale Abstand der Lager 5 berücksichtigt wird. Es wird zwischen die Lager 5 eingeschoben und greift in die Sprengringnuten an den Außenringen der Lager 5 ein. Aufgrund der Form des Bauteils 8"" (als flaches Blech mit der Breite B in einem Abschnitt 12, das sich endseitig verbreitert) ist es zwischen den Lagern 5 nicht vollständig durchschiebbar. Ein Befestigungselement 13 in Form eines Halters weist eine umgebogene Lasche auf, in die das Bauteil 8"" eingeschoben und gehaltert wird.

Durch anschließende orientierte Montage der Sprengringe 7 sind die Teile unverlierbar verbunden. Die Sprengringe 7 werden zur Montage leicht geweitet und in die Sprengringnuten der Außenringe der Lager 5 eingelegt. Dabei liegen die Öffnungen der Sprengringe 7 genau im Bereich des Bauteils 8"" und sind somit verdrehsicher gehaltert, d. h. das Bauteil 8" " bildet - wie auch bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen - einen Anschlag für die Umfangsenden 9 der Sprengringe 7.

In Figur 14 ist eine Erweiterung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 1 bis 13 gezeigt. Hier weist der Lagerträger 2 neben der Haltefunktion für die Lager 5 noch eine abgewinkelte Lasche 18 und eine Öffnung 21 auf, die nach Einbau im Getriebe Funktionen erfüllen können, wie dies bei bekannten Lagerträgern der Fall ist. Entsprechende Funktionselemente können auch bei den anderen Ausführungsbeispielen vorgesehen sein.

Eine Zusatzfunktionalität ist in den Figuren 15 bis 19 dargestellt:

In Figur 15 ist ein Lager 5 dargestellt. Der Lageraußenring 4 ist auf einer Seite, d. h. an einer Umfangsstelle, oberhalb der Ringnut 6 für den Sprengring 7 abgeflacht, d. h. hier ist eine Ausnehmung 22 eingebracht (z. B. eingefräst). Zwei Lager 5 können, wie es in Figur 16 dargestellt und bereits oben beschrieben ist, in den Lagerträger 2 (Halter) eingebracht werden. Hierzu hat der Lagerträger 2 zwei Aufnahmen 3 für je einen Lageraußenring 4; die Aufnahmen 3 bestehen vorliegend aus einer kreisförmigen Bohrung (Ausstanzung) im Blech des Lagerträgers 2.

Der Lagerträger 2 weist wiederum die Erhebungen 8' in Form der Noppen auf, die so angeordnet sind, dass sie - wie erläutert - in Umfangsrichtung einen Anschlag für das Umfangsende 9 der Sprengringe 7 bilden und so ein Verdrehen der Sprengringe 7 verhindern.

Bei der Montage werden die Lager 5 orientiert in den Lagerträger 2 eingelegt. Dabei können die Sprengringe 7 bereits vormontiert sein. Zur Verhinderung der Verdrehung der Lager 5 wird ein Eingriffselement 23 (Zusatzelement), vorzugsweise aus Blech oder Kunststoff, im Bereich der Sprengringöffnungen zwischen den abgeflachten Außenringen positioniert. Das Eingriffselement 23 ist den Konturen der Außenringe im Bereich der Ausnehmung 22 wenigstens teilweise nachgeformt und im mittleren Bereich vorzugsweise gerade ausgebildet. Hier hat das Eingriffselement 23 also Anlageflächen, die kongruent sind zur Form der Ausnehmungen 22 der Außenringe 4.

Das Eingriffselement 23 weist endseitig Befestigungsmittel 24 in Form verformbarer Haltenasen auf, die in entsprechenden Haltelaschen am Lagerträger 2 durch Umbiegen gehaltert werden können (was nicht dargestellt ist). Figur 17 zeigt die vormontierte Lageranordnung, bereit, um in das Gehäuse eingebaut werden zu können.

In den Figuren 18 und 19 ist eine alternative Ausführungsform dargestellt. Hier ist der sich infolge der Aufnahmen 3 ergebender Steg 10 des Lagerträgers 2 gesprengt (d. h. geteilt) ausgeführt, wodurch zwei laschenartige Teilelemente 25' und 25" entstehen. Die Teilelemente 25', 25 "sind aus der Ebene des Lagerträgers 2 leicht heraus gebogen. Sie sind jeweils so gebogen, dass ein hakenförmiger Endbereich entsteht. Die Teilelemente 25', 25" sind derart dimensioniert, dass sie bei montierten Lagern 5 in die Ausnehmungen 22 der Außenringe 4 greifen und so ein Verdrehen der Außenringe 4 relativ zum Lagerträger 2 verhindern, und zwar um die Drehachse A der Lager 5. Da sich die Teilelemente 25', 25" kontinuierlich aus dem Lagerträger 2 erheben, verhindern sie zusätzlich auch das Verdrehen der Sprengringe 7 und haben mithin die Funktionalität der oben diskutierten Ausrichtelemente 8.

Durch die Sprengringe 7 ist eine verliersichere Halterung der Lager 5 am Lagerträger 2 gegeben. Für diese, zusätzlich zur Verdrehsicherung der Sprengringe und zur Verdrehsicherung der Lageraußenringe wünschenswerte Funktionalität sind die obigen Ausführungen der Erfindung erläutert.

Dabei ist es möglich, die Verdrehsicherung der Sprengringe mit der Verdrehsicherung der Lagerringe zu kombinieren oder auch isoliert zu verwirklichen. Die Verdrehsicherung der Lageraußenringe und die Verdrehsicherung der Sprengringe sowie die verliersichere Halterung der Sprengringe kann also in vorteilhafter Weise kombiniert werden, so dass mit vergleichsweise geringem Fertigungsaufwand alle genannten Anforderungen erfüllt werden können. Allerdings ist es ebenfalls möglich, Lageranordnungen anzugeben, die durch den entsprechend ausgebildeten Lagerträger nur eine der Funktionalitäten, also Verlier Sicherung bzw. Verdrehsicherung der Lager 5 bzw. der Sprengringe 7, aufweisen.

Bezugszeichenliste

1 Lageranordnung

2 Lagerträger

3 Aufnahme

4 Außenring

5 Lager

6 Ringnut

7 Sprengring

8 Ausrichtelement

8' Erhebung (Noppen)

8" Vorsprung (Rastnase)

8"' Bauteil (Aufsatzteil)

8"" Bauteil (Schieber)

9 Umfangsende

10 Verbindungssteg

1 1 hakenförmiger Vorsprung

12 Abschnitt des Bauteils 8"

13 Befestigungselement

14 Haltelasche

15 Welle

16 Gehäuse

17 Sprengring

18 Lasche

19 Sprengringöffnung

20 Noppen

21 Öffnung

22 Ausnehmung

23 Eingriffselement Befestigungsmittel laschenartiges Teilelement laschenartiges Teilelement

Drehachse

Breite