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Patent Searching and Data


Title:
BEARING ELEMENT FOR OBJECTS AND PERSONS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/086150
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a bearing element (2, 2', 2') for objects and/or people, forming a bearing device (8, 8', 8') consisting of an upper bearing surface (3) and at least one connecting means (4, 4', 4') which is adapted such that it produces a detachable, substantially rigid connection between the bearing element (2, 2', 2') and respectively one bottle (6) in the region of the opening of the neck of the bottle which acts as a carrier/support element for the bearing element (2, 2', 2',).

Inventors:
Pollak, Rudolf (Steinbeker Strasse 10, Hamburg, 20537, DE)
Application Number:
PCT/DE2003/001303
Publication Date:
October 23, 2003
Filing Date:
April 17, 2003
Export Citation:
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Assignee:
ASTRON COMMUNICATION GMBH (Donnerstrasse 10, Hamburg, 22763, DE)
Pollak, Rudolf (Steinbeker Strasse 10, Hamburg, 20537, DE)
International Classes:
A47B13/02; A47B91/00; A47C15/00; (IPC1-7): A47B91/00
Attorney, Agent or Firm:
Rohnke, Christian (White & Case, Feddersen Jungfernstieg 51, Hamburg, 20354, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Lagerungskörper (2,2', 2") für Gegenstände und/oder Personen zum Bilden einer Lagerungsvorrichtung (8, 8', 8") mit einer oberseitigen Lagerungsfläche (3) und mit mindestens einem Verbindungsmittel (4,4', 4"), das angepasst ist, eine lös bare, im wesentlichen starre Verbindung des Lagerungskörpers (2,2', 2") mit jeweils einer Flasche (6) im Bereich von deren Flaschenhalsöffilung als Trag/StützElement des Lagerungskörpers (2,2', 2", ) herzustellen.
2. Lagerungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbin dungsmittel (4,4', 4", ) an eine PETGetränkeflasche (6) mit einem, insbesondere genormten, Verschlusskappengewinde (10) und/oder mit einem Tragekragen (14) im Bereich der Flaschenhalsöffnung angepasst ist.
3. Lagerungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungsmittel (4) eine Durchgangsbohrung (4) zum Durchstecken des Halses der Flasche (6) aufweist mit einer so dimensionierten Wandstärke der Durchgangsbohrung (4), dass die auf das Verschlusskappenge winde (10) der Flasche (6) geschraubte Verschlusskappe (12) den Lagerungskör per (2) im Bereich der Bohrungswand insbesondere gegen den Tragekragen (14) der Flasche einklemmt. Lagerungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungsmittel (4') eine Gewindebohrung (4') zum Ein schrauben des Verschlusskappengewindes (10) der Flasche (6) aufweist. Lagerungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungsmittel (4) eine Bohrung (4) zum Einpressen und/oder Einkleben der Verschlusskappe (12) der Flasche (6) aufweist. Lagerungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungsmittel (4) eine Bucht (4) aufweist mit einer Wei te, die größer ist als der Hals der Flasche (6), und mit einem in der Buchtwan dung in einer Ebene umlaufenden Schlitz (16) zum klemmenden Zusammenwir ken mit dem Tragekragen (14) einer in die Bucht eingeschobenen Flasche. Lagerungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens ein Verbindungsmittel (4,4', 4") derart, dass die Flasche (6) als Tragelement, insbesondere als Bein und/oder als AuftriebsSchwimmkörper, unterseitig am Lagerungskörper (2, 2', 2") anbringbar ist. Lagerungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass seine oberseitige Lagerungsfläche (3) als Sitzfläche, Regalbrett, und/oder Tischfläche im Wesentlichen horizontal und eben ist. Lagerungskörper nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass er insbesonde re im Bereich der Lagerungsfläche mindestens drei Formelemente aufweist zum formschlüssigen Zusammenwirken mit dem Flaschenboden eines darauf gesta pelten zweiten Lagerungskörpers mit mindestens drei unterseitig angebrachten Flaschen.
4. 10 Lagerungskörper nach einem der Ansprüche 8 oder 9, gekennzeichnet durch mindestens ein Verbindungsmittel derart, dass mindestens eine Flasche als Rü ckenlehne am Lagerungskörper mit als Sitzfläche ausgestalteter Lagerungsfläche anbringbar ist.
5. 11 Lagerungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass er mindestens teilweise aufblasbar ist.
6. 12 Lagerungskörper nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass er einen auf blasbaren Appendix aufweist, der nicht aufgeblasen in die Flaschenhalsöffnung steckbar ist und aufgeblasen die Verbindung mit der Flasche herstellt.
7. 13 Lagerungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eine Oberfläche, insbesondere seine Lagerungsfläche, als Bildund/oder Werbeträger ausgestaltet ist.
8. 14 Lagerungskörper nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Oberfläche, insbesondere seine Lagerungsfläche eine Halterung für einen beworbenen Gegenstand aufweist.
9. Lagerungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass er mindestens teilweise spritzgegossen ist.
10. Lagerungsvorrichtung mit einem Lagerungskörper nach einem der vorhergehen den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verbin dungsmittel (4, 4', 4") mit jeweils einer Flasche (6) verbunden ist.
Description:
Lagerungskörper für Gegenstände und Personen Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lagerungskörper für Gegenstände und/oder Personen nach Anspruch 1.

In Gestalt von zum Beispiel Tischen, Regalen und Kisten sind Lagerungs- "Vorrichtungen"für Gegenstände bekannt und in Gestalt von zum Beispiel Stühlen, Hockern, Liegen und Betten solche für Personen. Als Luftmatratzen sind diese bekann- terweise sogar in der Lage zu schwimmen.

Unter gestalterischen Gesichtspunkten gibt es die genannten Gegenstände in vielen Variationen. Diese auch unter dem Begriff"Möbel"fallenden Gegenstände sind ver- gleichsweise aufwendig herzustellen, was im Allgemeinen einen vergleichsweise ho- hen Preis verursacht. Daraus ergibt sich wiederum nachteilig, daß sich diese Gegens- tände als Werbeartikel oder sogenannte"merchandising"-Artikel in aller Regel nicht eignen. Allenfalls die bekannten, sehr preiswert herstellbaren Stühle aus spritzgegos- senem Kunststoff werden gelegentlich als Werbeträger mit Aufdrucken versehen.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Lagerungskörper für Gegenstände und/oder Personen zum Bilden einer Lagerungsvorrichtung zu schaffen, die preiswerter und auch zu Werbezwecken nutzbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß von einem Lagerungskörper mit den Merkmalen des Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen an- gegeben.

Erfindungsgemäß weist ein Lagerungskörper für Gegenstände und/oder Personen eine oberseitige Lagerungsfläche und mindestens ein Verbindungsmittel auf, mit dem sich eine lösbare, im Wesentlichen starre Verbindung zu einer Flasche, und zwar im Be- reich von deren Flaschenhalsöffnung, herstellen läßt. So läßt sich aus dem Lagerungs- körper zusammen mit mindestens einer Flasche an die der Lagerungskörper angepaßt ist und die vorzugsweise eine PET-Getränkeflasche mit einem, insbesondere genorm- ten, Verschlußkappengewinde und/oder mit einem Tragekragen im Bereich der Fla- schenhalsöffnung ist, eine Lagerungsvorrichtung für Gegenstände und/oder Personen wie zum Beispiel ein Tisch, Stuhl, Sessel, Hocker, Regal, eine Bank, Treppe oder Lie- ge, um nur einige Beispiele zu nennen, schaffen. Eine dann über das Verbindungsmit- tel an den Lagerungskörper angebrachte Flasche dient dabei als Trag/Stütz-Element, insbesondere als Fuß oder Bein der Lagerungsvorrichtung.

Vorzugsweise hat der Lagerungskörper mehrere Verbindungsmittel, so daß mehrere Flaschen an dem Lagerungskörper anbringbar sind. Die Verbindungsmittel sind dann vorzugsweise so ausgerichtet, daß die Flaschen, vorzugsweise unterseitig an der der oberseitigen Lagerungsfläche gegenüberliegenden Seite des Lagerungskörpers paral- lel zueinander ausgerichtet sind und dort insbesondere bei der Verwendung von gleich großen Flaschen gleich lange Beine bilden.

Eine besondere Form eines Hockers läßt sich mit einer besonderen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Lagerungskörpers mit nur einem Verbindungsmittel, das vorzugs- weise unterseitig zentriert ist, bilden. Hier entsteht durch Einschrauben nur einer Fla- sche ein einbeiniger Hocker. Die oberseitige Lagerungsfläche kann auch in dieser Ausgestaltung als Sitzfläche gepolstert sein, was auch dadurch erreicht sein kann, daß der Lagerungskörper mindestens teilweise aufblasbar ist. Hier ergibt sich in einer Aus-

gestaltung des Lagerungskörpers eine mögliche Form des Verbindungsmittels, wel- ches einen aufblasbaren Appendix aufweist, der nicht aufgeblasen in den Flaschenhals gesteckt wird, um dann aufgeblasen einen kombinierten form-und reibschlüssigen Übergang zu der Flasche herzustellen. Die als Trag/Stütz-Element mit dem Verbin- dungsmittel verbundene Flasche kann dabei nicht nur als Bein oder Fuß den Lage- rungskörper unterstützen, sondern zum Beispiel auch als Schwimm-Auftriebskörper.

Hier kann zum Beispiel ein Schwimmsitz oder eine Schwimmliege dadurch gebildet sein, daß der Lagerungskörper zunächst mit seiner Lagerungsfläche entsprechend den vorgenannten Funktionen ausgebildet ist und dann an der Unterseite eine genügende Anzahl von Verbindungsmitteln aufweist, so daß der durch die leeren, dort einge- schraubten Flaschen erzeugte Auftrieb einen auf der Liege oder dem Sitz lagernden Menschen über Wasser hält. In ähnlicher Weise kann auch ein schwimmender Tisch oder Behälter durch einen entsprechend ausgestalteten Lagerungskörper gebildet werden. So lassen sich originelle Werbeartikel erzeugen, die zum Beispiel im Swim- mingpool oder am Strand verwendbar sind.

Auch für den Zweck, als Werbemittel verwendbar zu sein, kann der Lagerungskörper CD-Halter, Zeitschriftenhalter oder andere Vorrichtungen zum Unterbringen von be- worbenen Gegenständen und/oder zum insbesondere auch geschützten Unterbringen von Abbildungen zum Beispiel unter Klarsichtdeckeln aufweisen. Er kann aber auch zum Beispiel Griffe, Lehnen und/oder Trinkglashalter aufweisen. Die Oberflächen des Lagerungskörpers können plan, vertieft, erhöht, also zwei-oder dreidimensional aus- gestaltet sein. Die Konturen des Lagerungskörpers sind beliebig, zum Beispiel quadra- tisch, rechteckig, mehreckig, rund, gitterförmig und/oder organisch. Der Lagerungskör- per kann aus Kunststoff, Metall, Holz, Pappe, Papier oder einer Kombination solcher Werkstoffe hergestellt sein, bevorzugt ist aber eine preiswerte Herstellung aus spritz-

gegossenem Kunststoff. Besonders erwähnt sei hier vorzusehen, daß mindestens ein Teil der Oberfläche des Lagerungskörpers ein Material vorsieht oder anbringbar macht, welches sich bemalen oder irgendwie anders auch plastisch künstlerisch gestalten läßt. Dies ist wiederum zum Zwecke von Werbung und Marketing nutzbar.

Erfindungsgemäß ist übrigens sowohl der Lagerungskörper mit der oberseitigen Lage- rungsfläche und mindestens einem Verbindungsmittel als auch eine Lagerungsvorrich- tung, die mit dem Lagerungskörper und der entsprechenden Anzahl von Flaschen ge- bildet ist.

Weitere bevorzugte Ausgestaltungen und insbesondere bevorzugte Ausführungsfor- men des Verbindungsmittels werden im Folgenden im Blick auf die beigefügten Zeich- nungen beschrieben.

Figur 1a zeigt eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Lagerungskörpers, Figur b zeigt eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Lagerungskörpers nach Figur 1a, Figur 2 zeigt eine räumliche Ansicht eines Ausschnitts des erfindungsgemäßen Lage- rungskörpers nach Figur 1a und b zusammen mit dem Flaschenhals einer PET- Getränkeflasche, Figur 3 zeigt eine räumliche Ansicht eines Hockers, der aus dem Lagerungskörper ge- mäß Figur 1a und b sowie drei PET-Getränkeflaschen gebildet ist, Figur 4 zeigt eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lagerungs- körpers in Seitenansicht und Unteransicht (auch vorher), Figur 5 zeigt eine räumliche Ansicht eines Ausschnitts des Lagerungskörpers gemäß Figur 4 zusammen mit dem Flaschenhals einer PET-Getränkeflasche in explodierter Anordnung,

Figur 6 zeigt eine räumliche Ansicht eines Tisches, der aus dem Lagerungskörper ge- mäß Figur 4 sowie vier PET-Getränkeflaschen gebildet ist, Figur 7 zeigt eine Seitenansicht und eine Unteransicht einer alternativen Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Lagerungskörpers, Figur 8 zeigt eine räumliche Ansicht eines Ausschnittes des Lagerungskörpers gemäß Figur 7 sowie den Flaschenhals einer geschlossenen PET-Getränkeflasche und Figur 9 zeigt eine räumliche Ansicht eines Tisches, der aus Lagerungskörper gemäß Figur 7 und vier geschlossenen PET-Getränkeflaschen gebildet ist.

In Figur 1 ist ein kreisscheibenförmiger Lagerungskörper 2 mit einer oberseitigen La- gerungsfläche 3 erkennbar, mit drei Gewindebohrungen 4 in seinem Randbereich, in die von unten drei PET-Getränkeflaschen 6 mit ihren Verschlußkappengewinden 10 einschraubbar sind, wie es in Figur 2 dargestellt ist, so daß sich ein dreibeiniger Ho- cker oder Tisch 8 gemäß Figur 3 bilden läßt. Der Lagerungskörper 2 kann dabei auch so ausgestaltet sein, daß er sich ohne die Flaschen als Frisbee verwenden läßt.

In Figur 4 ist ein alternativer Lagerungskörper 2'mit einer oberseitigen Lagerungsflä- che 3 als quadratische Platte ausgebildet mit vier glatten Durchgangsbohrungen 4'in jeweils einer Ecke des Lagerungskörpers. Wie in Figur 5 dargestellt ist, hat jede Durchgangsbohrung als Verbindungsmittel einen solchen Durchmesser, daß sich das Verschlußkappengewinde 10 am Hals einer PET-Getränkeflasche 6 hindurchstecken läßt und der Flaschenhals dann durch Aufschrauben der Verschlußkappe 12 zwischen dieser und einem Tragerand 14 der Flasche 6 gekontert werden kann. So entsteht ge- mäß Figur 6 ein vierbeiniger Tisch 8'mit einer Platte hier aus durchsichtigem Acryl- glas.

Die Bohrungen 4'des Lagerungskörpers 2'gemäß Figur 4 können auch so dimensio- niert sein, daß sich die Verschlußkappen der Flaschen dort hinein pressen und/oder kleben lassen. Dann entsteht eine Montierbarkeit, wie sie mit Blick auf Figur 2 be- schrieben ist.

Figur 7 zeigt eine dritte alternative Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Lage- rungskörpers 2"mit einer oberseitigen Lagerungsfläche 3 in Gestalt einer nicht durch- sichtigen quadratischen Platte mit vier Buchten 4"jeweils in einer Ecke der Platte. Jede Bucht 4"bildet ein Verbindungsmittel zu einer Flasche, indem die Bucht 4"eine Weite hat, die größer ist als der Halsdurchmesser der Flasche 6, sowie einen in der Bucht- wandung umlaufenden Schlitz 16. Wie in Figur 8 erkennbar ist, läßt sich die geschlos- sene Flasche 6 seitlich in die Bucht 4"einschieben, wobei sich eine Klemmverbindung des in den Schlitz 16 eingreifenden Tragekragens 14 der Flasche 6 mit der Platte 4" bildet. So kann mit Blick auf Figur 9 ein vierbeiniger Tisch 8"gebildet werden. Insbe- sondere diese Ausgestaltung des Verbindungsmittels 4"eignet sich auch dazu, am Lagerungskörper 2"so viele Verbindungsmittel 4"vorzusehen, daß sich daraus für den Handel geeignete Verpackungseinheiten von gefüllten Getränkeflaschen-zum Beispiel six-packs oder Zwölfereinheiten wie sonst in Getränkekisten-bilden lassen. Nachdem dann der Lagerungskörper 2"zum Transport der gefüllten Flaschen 6 in den Haushalt des Kunden diese Verwendung gefunden hat, kann er anschließend zu den beschrie- benen Zwecken weiterbenutzt werden.