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Title:
BEARING SYSTEM FOR ELASTICALLY BEARING A SUSPENSION STRUT OR A VIBRATION DAMPER, AS WELL AS A SUSPENSION STRUT OR A VIBRATION DAMPER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/154715
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a bearing system (10) for elastically bearing a suspension strut (12) or a vibration damper on a vehicle body (14) in a receiving cup (20) provided on a vehicle body side, comprising a unit (86) which can be introduced into the receiving cup (22) and a securing device (22) which secures the unit (86) against being pulled out of the receiving cup (20), wherein the unit (86) has a bearing unit (16) and a piston rod (18) of the suspension strut (12) or the vibration damper, wherein the bearing unit (16) has at least one elastomeric bearing (34) for elastically bearing the piston rod (18), which has a core (40) for receiving the piston rod (18) and an elastomer body (46), and at least one ring element (42), which is a separate part or is interlockingly, force-lockingly and/or integrally connected to the elastomer body (46), wherein the unit (86) and the securing device (22) are introduced into the receiving cup (22) from a side facing away from the vehicle body, wherein, in the introduced state, the securing device (22) engages behind an undercut (30) formed in the receiving cup (20), the ring element (42) is supported on the securing device (22), and the elastomer body (46) is pretensioned and the ring element (42) presses against the securing device (22).

Inventors:
WERNER, Philipp (Am Eiskeller 49, Lüneburg, 21339, DE)
KARDOES, Hilrich (Sandbergenweg 22, Winsen, 21423, DE)
MESS, Michael (Moorstraße 28, Seevetal, 21218, DE)
GESLAIN, Antoine (2 rue du gros Chêne, Nantes, 44300, FR)
Application Number:
EP2019/052422
Publication Date:
August 15, 2019
Filing Date:
January 31, 2019
Export Citation:
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Assignee:
VIBRACOUSTIC GMBH (Europaplatz 4, Darmstadt, 64293, DE)
International Classes:
B60G13/00; B60G15/06; B62D25/08; F16F9/32; F16F9/54; F16F9/58
Domestic Patent References:
WO2018024508A12018-02-08
WO2018024500A12018-02-08
Foreign References:
DE10335956A12005-02-24
DE3713699A11987-11-05
DE19758524A11999-07-01
DE4440030A11996-05-15
EP2295270A22011-03-16
DE102014205194A12015-09-24
DE3713699C21994-12-01
DE19758524C22000-06-29
Attorney, Agent or Firm:
FLÜGEL PREISSNER SCHOBER SEIDEL PATENTANWÄLTE PARTG MBB (Nymphenburger Str. 20, München, 80335, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Lagerungssystem (10) zur elastischen Lagerung eines Federbeins (12) oder eines Schwingungsdämpfers an einer Fahrzeugkarosserie (14) in ei nem karosserieseitig vorgesehenen Aufnahmetopf (20), aufweisend eine Einheit (86), die in den Aufnahmetopf (22) einsetzbar ist, und eine Fixie rungseinrichtung (22), die die Einheit (86) vor einem Herausziehen aus dem Aufnahmetopf (20) sichert, wobei die Einheit (86) eine Lagereinheit (16) und eine Kolbenstange (18) des Federbeins (12) oder des Schwingungs dämpfers aufweist, wobei die Lagereinheit (16) wenigstens ein Elastomer lager (34) zur elastischen Lagerung der Kolbenstange (18), das einen Kern (40) zur Aufnahme der Kolbenstange (18) und einen Elastomerkörper (46) aufweist, und wenigstens ein Ringelement (42) aufweist, das ein separates Teil ist oder form-, kraft-, und/oder stoffschlüssig mit dem Elastomerkörper (46) verbunden ist, wobei die Einheit (86) und die Fixierungseinrichtung (22) von einer karosserieabgewandten Seite in den Aufnahmetopf (22) ein gesetzt sind, wobei im eingesetzten Zustand die Fixierungseinrichtung (22) einen am Aufnahmetopf (20) ausgebildeten Hinterschnitt (30) hintergreift, das Ringelement (42) sich auf der Fixierungseinrichtung (22) abstützt und der Elastomerkörper (46) vorgespannt ist und das Ringelement (42) gegen die Fixierungseinrichtung (22) drückt.

2. Lagerungssystem (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (18) vor dem Einsetzen in den Aufnahmetopf (20) mit dem Kern (40) form, kraft- und/oder stoffschlüssig verbunden ist.

3. Lagerungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmetopf (20) eine Öffnung (28) aufweist, welches im eigesetzten Zustand eine Montage oder Demontage der Kolbenstange (18) mit dem Kern (40) ermöglicht.

4. Lagerungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungseinrichtung (22) als ein Siche rungsring (62) ausgebildet ist.

5. Lagerungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Hinterschnitt (30) als eine in den Auf nahmetopf (20) eingebrachte umlaufende Nut (32) ausgebildet ist.

6. Lagerungssystem (10) nach der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass der Hinterschnitt (30) als ein ins Innere des Aufnahmetopfs (20) hineinragender Absatz (78) ausgebildet ist.

7. Lagerungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Lagereinheit (16) eine Zusatzfederauf nahmeeinrichtung (36) aufweist, die vor dem Einsetzen der Einheit (86) in den Aufnahmetopf (20) kraftschlüssig, formschlüssig und/oder stoffschlüs sig mit dem Ringelement (42) verbunden ist, oder die nach dem Einsetzen der Einheit (86) in den Aufnahmetopf (20) kraftschlüssig und/oder form schlüssig mit dem Ringelement (42) verbunden ist.

8. Lagerungssystem (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement (42) und die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung (36) mittels einer Schnappverbindung (68) miteinander verbunden sind.

9. Lagerungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierungseinrichtung (22) beim Einset zen in den Aufnahmetopf (20) ihren Durchmesser verringert.

10. Lagerungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Ringelement (42) und/oder die Zusatz federaufnahmeeinrichtung (36) eine umlaufende Ausnehmung (64) auf weist, in die die Fixierungseinrichtung (22) beim Einsetzen in den Aufnah metopf (20) eindrückbar ist.

11. Lagerungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung (36) und das Ringelement (42) ineinandergreifende Formschlusskonturen (50) aufweisen, die beim Einsetzen des Elastomerlagers (34) und der Fixie rungseinrichtung (22) in den Aufnahmetopf (20) von einer ersten Position in eine zweite Position bewegbar sind.

12. Lagerungssystem (10) nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlusskonturen (50) als eine Rasteinrichtung (52) ausgebildet sind.

13. Lagerungssystem (10) nach Anspruch 1 1 oder 12, dadurch gekennzeich net, dass die Formschlusskonturen (50) aus einem von der Zusatzfederauf nahmeeinrichtung (36) abragenden Vorsprung (54) und einer dazu in das Ringelement (42) eingebrachten korrespondierenden Aussparung (56) ge bildet sind.

14. Lagerungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomerlager (34) ein erstes Ringelement (42) und ein zweites Ringelement (44) aufweist.

15. Lagerungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass eine Stützstruktur (66) vorgesehen ist, die an der Fixierungseinrichtung (22) anliegt, um die Fixierungseinrichtung (22) an einem Herausspringen aus dem Hinterschnitt (30) zu hindern.

16. Lagerungssystem (10) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstruktur (66) aus einem Abschnitt der Zusatzfederaufnahmeeinrich tung (36) oder dem Ringelement (42) gebildet ist.

17. Lagerungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmetopf (20) formschlüssig, kraft schlüssig und/oder stoffschlüssig mit der Fahrzeugkarosserie (14) verbun den ist.

18. Federbein (12) oder Schwingungsdämpfer mit einem Lagerungssystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 17.

Description:
Lagerungssystem zur elastischen Lagerung eines Federbeins oder eines Schwingungsdämpfers sowie ein Federbein oder ein Schwingungsdämpfer

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lagerungssystem zur elastischen Lagerung eines Federbeins oder eines Schwingungsdämpfers an einer Fahrzeugkarosserie in einem karosserieseitig vorgesehenen Aufnahmetopf. Ferner betrifft die Erfin dung ein Federbein oder einen Schwingungsdämpfer mit einem derartigen Lage rungssystem.

Ein Federbein oder ein Schwingungsdämpfer der eingangs genannten Art wird in einem Fahrwerk eines Fahrzeugs eingesetzt, um die von den Fahrbahnuneben heiten hervorgerufenen Schwingungen zu bedämpfen. Hierzu ist es bekannt, das Federbein oder den Schwingungsdämpfer über ein sogenanntes Domlager mit der Fahrzeugkarosserie zu verbinden. Das Domlager ermöglicht eine Drehbewegung des Federbeins oder des Schwingungsdämpfers relativ zu der Fahrzeugkarosserie und gleicht einen Winkelversatz des Federbeins oder des Schwingungsdämpfers zu der Fahrzeugkarosserie aus. Das Domlager ist üblicherweise als ein Gummi metalllager ausgebildet. Dieses Gummimetalllager befindet sich in der Regel in einer Lageraufnahme, dem Topmountgehäuse, welches mit der Fahrzeugkarosse rie verschraubt wird.

Zur Befestigung des Federbeins oder des Schwingungsdämpfers an der Fahr zeugkarosserie wird die Kolbenstange des Federbeins oder des Schwingungs dämpfers mit dem Kern des Gummimetalllagers verschraubt. Diese Verschrau bung erfolgt in der Regel von oben, so dass ein ausreichender Raum für die Mon tage vorgehalten sein muss. Gerade bei Topmounts an der Hinterachse stellt das die Konstrukteure regelmäßig vor Herausforderungen.

Aus DE 37 13 699 C2 geht eine karosserieseitige Lagerung eines Federbeins oder eines Federdämpfers hervor, bei der ein Gummimetalllager auf einem freien Ende einer Dämpferkolbenstange mittels einer Mutter vormontiert wird und von unten in einen Aufnahmetopf einer Fahrzeugkarosserie eingesetzt wird. Um das Gummi metalllager und damit auch das Federbein in Ausfederungsrichtung zu halten, wird das Gummimetalllager in dem Aufnahmetopf mit karosseriefesten Teilen verrastet. Hierzu wird ein Spreng- oder Federring in eine im Randbereich einer Schulter ei nes Blechaußentopfes des Gummimetalllagers eingebrachte Aufnahme eingelegt. Der Spreng- oder Federring greift beim Einsetzen in Schlitze des Aufnahmetopfs ein.

Des Weiteren geht aus DE 197 58 524 C2 eine Schnellverbindung zwischen ei nem Anschlussteil eines elastischen Gelenks, welches mit einer Kolbenstange eines Federbeins verbunden ist und einem Blech einer Karosserie hervor. Die Ka rosserie ist mit nach oben gebogenen und mit Vertiefungen versehenen Zungen versehen, während das Anschlussteil im Bereich des zylindrischen Abschnitts eine Ringnut besitzt, in die ein Sprengring eingelegt ist. Bei der Montage greift der zy lindrische Abschnitt des Anschlussteils in die von den Zungen gebildete elastische Öffnung, bis der Sprengring in die Vertiefungen der Zungen eingreift. Anschlie ßend wird eine metallische Abdeckung außen auf die Zungen aufgepresst, wodurch eine radiale und axiale feste Verbindung des Anschlussteils mit der Ka rosserie erhalten wird.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lagerungssystem zur elastischen Lagerung eines Federbeins oder eines Schwingungsdämpfers an ei ner Fahrzeugkarosserie und ein Federbein oder einen Schwingungsdämpfer zu schaffen, das eine verbesserte und kostengünstigere Befestigung der Lagerung aufweist und dabei keinen Montagezugang von oben erfordert.

Zur Lösung der Aufgabe wird ein Lagerungssystem mit den Merkmalen des An spruchs 1 und ein Federbein oder ein Schwingungsdämpfer mit den Merkmalen des Anspruchs 18 vorgeschlagen.

Vorteilhafte Ausgestaltungen des Lagerungssystems sind Gegenstand der abhän gigen Ansprüche. Das erfindungsgemäße Lagerungssystem zur elastischen Lagerung eines Feder beins oder eines Schwingungsdämpfers an einer Fahrzeugkarosserie in einem karosserieseitig vorgesehenen Aufnahmetopf, aufweisend eine Einheit, die in den Aufnahmetopf einsetzbar ist, und eine Fixierungseinrichtung, die die Einheit vor einem Herausziehen aus dem Aufnahmetopf sichert, wobei die Einheit eine La gereinheit und eine Kolbenstange des Federbeins oder des Schwingungsdämp fers aufweist, wobei die Lagereinheit wenigstens ein Elastomerlager zur elasti schen Lagerung der Kolbenstange, das einen Kern zur Aufnahme der Kolben stange und einen Elastomerkörper aufweist, und wenigstens ein Ringelement aufweist, das ein separates Teil ist oder form-, kraft-, und/oder stoffschlüssig mit dem Elastomerkörper verbunden ist, wobei die Einheit und die Fixierungseinrich tung von einer karosserieabgewandten Seite in den Aufnahmetopf eingesetzt sind, wobei im eingesetzten Zustand die Fixierungseinrichtung einen am Aufnahmetopf ausgebildeten Hinterschnitt hintergreift, das Ringelement sich auf der Fixierungs einrichtung abstützt und der Elastomerkörper vorgespannt ist und das Ringele ment gegen die Fixierungseinrichtung drückt.

Mit dem erfindungsgemäßen Lagerungssystem ist es möglich, die Lagereinheit in den Aufnahmetopf einzusetzen und gleichzeitig mittels der Fixierungseinrichtung vor einem Herausziehen aus dem Aufnahmetopf zu sichern und gleichzeitig ist es möglich, die Kolbenstange bereits vor dem Einsetzen in den Aufnahmetopf mit dem Kern des Elastomerlagers kraft-, Stoff- oder formschlüssig zu verbinden.

Dadurch wird eine Lagerung geschaffen, die eine vereinfachte und kostengünstige Montage ermöglicht. Insbesondere ist das Lagerungssystem derart ausgebildet, dass das gesamte Federbein, einschließlich der Lagereinheit samt der Fixierungs einrichtung, von unten in den Aufnahmetopf eingesetzt beziehungsweise einge steckt, insbesondere eingedrückt werden kann. Die Überführung der Fixierungs einrichtung von einer Montageposition, in welcher das Elastomerlager in den Auf nahmetopf eingeführt ist und die Fixierungseinrichtung an der Lagereinheit positi oniert ist, in die Sicherungsposition, in welcher das Elastomerlager in dem Auf nahmetopf gesichert ist, erfolgt während des Einsetzens beziehungsweise Eindrü ckens in den Aufnahmetopf. Somit ist eine Vormontage des Federbeins oder des Schwingungsdämpfers mit dem Elastomerlager möglich und es ist kein weiterer Montageschritt zur Sicherung der Lagereinheit vor einem Herausziehen aus dem Aufnahmetopf erforderlich. Insbesondere ist es nicht notwendig, eine Erreichbar keit mit Montagewerkzeugen für die Montage des Lagersystems von oben, also karosserieseitig, zu gewährleisten. Ferner ist bei dem erfindungsgemäßen Lage rungssystem eine Demontage ohne Zugang von der anderen Seite der Fahrzeug karosserie möglich. Dadurch kann im Falle einer Reparatur das Federbein oder der Schwingungsdämpfer samt Lagereinheit einfach demontiert werden, indem die Fixierungseinrichtung von unten aus dem Aufnahmetopf gelöst wird, ohne dass hierfür ein Montagewerkzeug von oben notwendig ist. Darüber hinaus kann ein Hinterschnitt einfach und kostengünstig mittels eines Umformverfahrens in dem Aufnahmetopf erzeugen werden. Der Elastomerkörper des wenigstens einen Elastomerlagers der Lagereinheit besteht aus einem elastischen Polymerwerk stoff, wie beispielsweise aus einem Naturkautschuk, auf TPE oder EPDM basie renden Compound oder aus einer Schaumfeder, beispielsweise aus PU. Das Elastomerlager kann ferner einen oder mehrere Elastomerkörper aufweisen.

Mittels des Ringelementes werden beim Einsetzen der Lagereinheit in den Auf nahmetopf das Elastomerlager und die Fixierungseinrichtung zunächst in axialer Richtung überdrückt. Anschließend werden das Elastomerlager und die Fixie rungseinrichtung in die Sicherungsposition überführt. Durch das Überdrücken wird eine axiale Vorspannung in den Elastomerkörper des Elastomerlagers einge bracht. In der Sicherungsposition hintergreift die Fixierungseinrichtung einen am Aufnahmetopf ausgebildeten Hinterschnitt, das Ringelement stützt sich auf der Fixierungseinrichtung ab und der Elastomerkörper drückt das Ringelement auf grund seiner Vorspannung gegen die Fixierungseinrichtung. In der Montagepositi on ist die Lagereinheit in den Aufnahmetopf eingeführt und die Fixierungseinrich tung ist derart positioniert, dass diese bei einem weiteren Einsetzen beziehungs weise Eindrücken in den Aufnahmetopf eingeführt wird. Dies ist dann zumeist mit einer Durchmesseränderung der Fixierungseinrichtung verbunden. Beim Überfüh ren von der Montageposition in die Sicherungsposition tritt eine Zwischenposition auf, in der das Elastomerlager zunächst an einem Topfboden des Aufnahmetopfs anliegt und axial nicht vorgespannt ist. Die Fixierungseinrichtung weist in der Zwi schenposition einen im Vergleich zur Montageposition verringerten Durchmesser auf. Die Durchmesserverringerung resultiert aus der beim Einsetzen der Lagerein heit in den Aufnahmetopf aufgewendeten Kraft. Erst durch das weitere Eindrücken des Elastomerlagers in den Aufnahmetopf wird das Elastomerlager axial vorge spannt. Durch das axiale Vorspannen wird der Elastomerkörper komprimiert. Das Ringelement kann stoffschlüssig mit dem Elastomerkörper des Elastomerlagers verbunden sein. Ferner kann das Ringelement ein separates Teil sein. Von unten bedeutet vorliegend in Axialrichtung gesehen von unten in den Aufnahmetopf.

Vorteilhaft wird beim Einsetzen der Lagereinheit in den Aufnahmetopf die Fixie rungseinrichtung von der Montageposition in die Zwischenposition und von der Zwischenposition in eine Sicherungsposition überführt. Weiterhin vorteilhaft weist die Fixierungseinrichtung in der Montageposition einen ersten Durchmesser auf. In der Zwischenposition kann die Fixierungseinrichtung einen zweiten Durchmesser aufweisen, der von dem ersten Durchmesser variiert. In der Sicherungsposition weist die Fixierungseinrichtung entweder den ersten Durchmesser oder einen drit ten Durchmesser auf, der geringfügig kleiner oder gleich dem ersten Durchmesser ist. Zur Durchmesseränderung ist eine Kraft erforderlich, die beispielsweise beim Eindrücken der Lagereinrichtung in den Aufnahmetopf erzeugt wird. Bevorzugt wird die Lagereinrichtung in den Aufnahmetopf in Einfederungsrichtung des Fe derbeins oder des Schwingungsdämpfers eingesetzt.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung sind das Elastomerlager und die Fixierungs einrichtung von einer der Fahrzeugkarosserie abgewandten Seite in den Aufnah metopf einsetzbar. Dadurch kann das Federbein oder der Schwingungsdämpfer mit der Lagereinheit, beinhaltend wenigstens das Elastomerlager, die Fixierungs einrichtung und die mit dem Elastomerlager bereits kraft-, form- oder stoffschlüssig verbundene Kolbenstange von unten in den Aufnahmetopf eingesetzt werden. Un ter der Fahrzeugkarosserie abgewandten Seite ist vorliegend die Außenseite des Fahrzeugs zu verstehen.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Kolbenstange vor dem Einsetzen in den Aufnahmetopf mit dem Kern form, kraft- und/oder stoffschlüssig verbunden.

Dadurch wird eine vormontierte Einheit geschaffen, die in den Aufnahmetopf, ins besondere von einer karosserieabgewandten Seite in den Aufnahmetopf einge- setzt werden kann. Dadurch ist kein karosserieseitiger Montageschritt zur Fixie rung der Kolbenstange mit dem Elastomerlager nach dem Einsetzen der vormon tierten Einheit in den Aufnahmetopf notwendig. In einer vorteilhaften Ausgestal tung umfasst die vormontierte Einheit zudem die Fixierungseinrichtung.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Aufnahmetopf eine Öffnung auf, welches im eigesetzten Zustand eine Montage oder Demontage der Kolbenstange mit dem Kern ermöglicht. Dadurch kann die Einheit aufweisend das Federbein oder den Schwingungsdämpfer und die Lagereinheit zunächst in den Aufnahme topf eingesetzt werden und danach wird das Federbein oder der Schwingungs dämpfer, insbesondere die Kolbenstange des Federbeins oder des Schwingungs dämpfers, mit dem Elastomerlager über die Öffnung verbunden, indem beispiels weise die Kolbenstange mit dem Kern des Elastomerlagers verschraubt wird. Die Öffnung ermöglicht auch in der Position, in der die Fixierungseinrichtung in den Hinterschnitt eingerastet ist, eine nachträgliche Demontage der Kolbenstange.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Fixierungseinrichtung als ein Siche rungsring ausgebildet. Eine Kombination aus Sicherungsring und Hinterschnitt zur Sicherung der Lagereinheit vor einem Herausziehen aus dem Aufnahmetop in Ausfederungsrichtung bietet eine einfache und kostengünstige Fixierung der La gereinrichtung in dem Aufnahmetopf. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Sicherungsring als ein Sprengring ausgebildet. Der Sicherungsring kann im Quer schnitt eine runde oder eckige Kontur aufweisen. Ein im Querschnitt rund ausge bildeter Sicherungsrings hat den Vorteil, dass der Sicherungsring die Lagereinheit von selbst axial in die Sicherungsposition zieht, sobald der Sicherungsring ausrei chende axiale Überdeckung mit dem Hinterschnitt aufweist, welcher ein Aufweiten ermöglicht. Bevorzugt ist der Hinterschnitt in eine Innenwand des Aufnahmetopfs eingebracht.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Hinterschnitt als eine in den Lagertopf eingebrachte umlaufende Nut ausgebildet. Eine Nut lässt sich einfach und kosten günstig mittels eines Umformprozesses, wie beispielsweise eines Rollprozesses, in den Aufnahmetopf formen. Die Nut kann im Querschnitt eine runde oder eckige Kontur aufweisen. In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Hinterschnitt als ein ins Innere des La gertopfs hineinragender Absatz ausgebildet. Bevorzugt wird ein Durchzug der Ka rosserie, insbesondere ein Abschnitt des Umfangsrandes des Durchzuges, als Hinterschnitt verwendet. Dadurch kann ein Umformprozess für den Hinterschnitt entfallen, so dass eine einfache und kostengünstige Fixierung des Sicherungs rings geschaffen wird. Hierzu kann der Aufnahmetopf als separates Bauteil aus gebildet und mit der Fahrzeugkarosserie verschweißt sein, wobei der Durchzug der Fahrzeugkarosserie in den Aufnahmetopf hineinragt und den Hinterschnitt bil det. Ferner kann der Absatz auch dadurch gebildet werden, dass ein Umfangs rand des Durchzuges umgebogen oder umgebördelt wird.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Lagereinheit eine Zusatzfederauf nahmeeinrichtung auf, die vor dem Einsetzen der Einheit in den Aufnahmetopf kraftschlüssig, formschlüssig und/oder stoffschlüssig mit dem Ringelement ver bunden ist, oder die nach dem Einsetzen der Einheit in den Aufnahmetopf kraft schlüssig und/oder formschlüssig mit dem Ringelement verbunden ist. Die Zusatz federaufnahmeeinrichtung dient zur Befestigung einer Zusatzfeder, wie beispiels weise einer PU-Schaumfeder. Die Zusatzfeder begrenzt eine Bewegung des Fe derbeins oder des Schwingungsdämpfers relativ zu der Fahrzeugkarosserie. Vor teilhaft ist die Zusatzfeder in die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung eingesetzt. Vor teilhaft weist die Zusatzfeder einen Durchgang auf, wobei sich eine Kolbenstange des Federbeins oder des Schwingungsdämpfers durch den Durchgang hindurch erstrecken kann. Wenn die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung vor dem Einsetzen der Einheit in den Aufnahmetopf kraftschlüssig, formschlüssig und/oder stoff schlüssig mit dem Ringelement verbunden ist, dann ist die Zusatzfederaufnahme einrichtung Bestandteil einer vormontierten Einheit, die in den Aufnahmetopf ein gesetzt werden kann. Weiterhin vorteilhaft kann die Zusatzfeder Bestandteil der vormontierten Einheit umfassend das Elastomerlager, die mit dem Elastomerlager verbundene Kolbenstange des Federbeins oder des Schwingungsdämpfers und die mit dem Ringelement des Elastomerlagers verbundene Zusatzfederaufnahme einrichtung sein.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann die vormontierte Einheit zusätzlich die Fixierungseinrichtung aufweisen. Wenn die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung nach dem Einsetzen der Lagereinheit in den Aufnahmetopf kraftschlüssig und/oder formschlüssig mit dem Ringelement verbunden ist, dann wird die Zusatzfederauf nahmeeinrichtung zusammen mit dem Elastomerlager und der Fixierungseinrich tung oder zusammen mit der vormontierten Einheit in den Aufnahmetopf einge setzt, wobei sich die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung beim Einsetzen, insbeson dere beim Einpressen, formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit Ringelement verbindet. Vorteilhaft werden das Elastomerlager, die Fixierungseinrichtung und die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung oder die vormontierte Einheit und die Zusatz federaufnahmeeinrichtung vor dem Einsetzen derart positioniert, dass das

Elastomerlager dem Aufnahmetopf zugewandt ist und die Zusatzfederaufnahme einrichtung dem Elastomerlager zugewandt ist. Die Zusatzfederaufnahmeeinrich tung kann mit dem Ringelement verclipst, verklebt und/oder verschweißt sein. Die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung kann aus Metall oder Kunststoff sein.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung sind das Ringelement und die Zusatzfeder aufnahmeeinrichtung mittels einer Schnappverbindung miteinander verbunden. Eine Schnappverbindung kann vorliegend auch als eine Clipsverbindung bezeich net werden. Dadurch lässt sich die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung einfach und kostengünstig mit dem Elastomerlager verbinden. Bevorzugt weist die Zusatzfe deraufnahmeeinrichtung Schnapphaken oder Rasthaken auf, die eine am Rin gelement ausgebildete Rastnase oder mehrere Rastnasen hintergreifen.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung verringert die Fixierungseinrichtung beim Ein setzen in den Aufnahmetopf ihren Durchmesser. In einer vorteilhaften Ausgestal tung nimmt der Sicherungsring beim Überführen von der Montageposition in die Sicherungsposition einen Durchmesser ein, der sich von dem Durchmesser des Sicherungsringes in der Montageposition und/oder in der Sicherungsposition un terscheidet. Zur Durchmesseränderung ist eine Kraft erforderlich, die beispielswei se beim Eindrücken der Lagereinrichtung in den Aufnahmetopf erzeugt wird.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Ringelement und/oder die Zusatzfe deraufnahmeeinrichtung eine umlaufende Ausnehmung auf, in die die Fixierungs einrichtung beim Einsetzen in den Aufnahmetopf eindrückbar ist. Die Ausnehmung ermöglicht somit eine Zwischenposition für die Fixierungseinrichtung beziehungs- weise den Sicherungsring, in welcher dieser einen kleineren Durchmesser auf weist als in der Montageposition und in der Sicherungsposition. Zur Verringerung des Durchmessers des Sicherungsrings ist eine Kraft erforderlich, die beim Ein setzen der Lagereinheit in den Aufnahmetopf erzeugt wird. Wenn der Sicherungs ring im Querschnitt eine runde Kontur aufweist, wird durch die Durchmesserver ringerung eine Vorspannung in den Sicherungsring eingebracht, so dass sich die ser dann axial in die Endposition zieht, sobald der Sicherungsring ausreichende axiale Überdeckung mit dem Hinterschnitt aufweist.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung weisen die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung und das Ringelement ineinandergreifende Formschlusskonturen auf, die von einer ersten Position in eine zweite Position bewegbar sind, um die Fixierungseinrich tung und das Elastomerlager von der Montageposition in die Sicherungsposition zu überführen. Zum Überführen der Formschlusskonturen von der ersten Position in eine zweite Position ist eine Kraft erforderlich. Hierzu sind die Formschlusskon turen so auszulegen, dass die Montagekräfte, welche erforderlich sind, um den Durchmesser des Sicherungsringes zu ändern und das Elastomerlager axial vor zuspannen, übertragen werden können. Zwischen den ineinandergreifenden Formschlusskonturen kann eine Reibkraft vorhanden sein.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Formschlusskonturen als eine

Rasteinrichtung ausgebildet. Bevorzugt ist die Rasteinrichtung als eine zweistufige Verrastung ausgebildet. In einer ersten Rastposition ist die Zusatzfederaufnahme einrichtung an dem Ringelement befestigt, und der Sicherungsring wird für die Montage zwischen der Zusatzfederaufnahmeeinrichtung und dem Ringelement positioniert. Die Rasteinrichtung ist bevorzugt so abgestimmt, dass sie die Monta gekräfte, also die Durchmesserreduktion des Sicherungsrings beim Einschieben sowie das axiale Vorspannen des Elastomerkörpers übertragen kann. Beim Ein schieben der Lagereinheit wird der Sicherungsring in die Zwischenposition über führt, indem der Durchmesser des Sicherungsrings zunächst reduziert wird. Durch ein weiteres Einschieben wird der Sicherungsring in die Sicherungsposition über führt, indem der Sicherungsring den Hinterschnitt hintergreift. Durch ein weiteres Einschieben der Lagereinheit in den Aufnahmetopf werden die Formschlusskontu ren in die zweite Rastposition überführt. Die Rasteinrichtung kann als ein von der Federaufnahme abragender, insbesondere umlaufender Vorsprung ausgebildet sein, der in am ersten Ringelement ausgebildete Vertiefungen eingreift, die die beiden Rastpositionen definieren.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Formschlusskonturen aus einem von der Zusatzfederaufnahmeeinrichtung abragenden Vorsprung und einer dazu in das Ringelement eingebrachten, korrespondierenden Aussparung gebildet. Vor teilhaft dient der Vorsprung als Stützelement für den Sprengring in der Siche rungsposition und blockiert selbigen, so dass dieser nicht elastisch zurückfedern und sich das Federbein oder der Schwingungsdämpfer aus dem Aufnahmetopf herausbewegen kann. Bevorzugt ist der Vorsprung in die Aussparung einschieb bar, wobei der Vorsprung die Erhebung der Rasteinrichtung und die Aussparung die Vertiefungen aufweist.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Elastomerlager ein erstes Ringele ment und ein zweites Ringelement auf. Beide Ringelemente sind in Axialrichtung voneinander beabstandet. Bevorzugt liegt das erste Ringelement an dem Siche rungsring an und das zweite Ringelement stützt sich auf dem Topfboden ab. Auf grund der Elastizität des Elastomerkörpers sind die beiden Ringelemente relativ zueinander bewegbar. Insbesondere wenn das zweite Ringelement an dem Topf boden des Lagertopfes anliegt, kann das erste Ringelement auf das zweite Rin gelement zu bewegt werden. Dadurch kann eine Vorspannung in den Elastomer körper eingebracht werden. Aufgrund der Vorspannung weist das Elastomerlager eine höhere Lebensdauer auf. Zudem übt das zweite Ringelement aufgrund der in den Elastomerkörper eingebrachten Vorspannung eine Kraft auf die Fixierungsein richtung aus, so dass es zu keiner Relativbewegung während des bestimmungs gemäßen Einsatzes kommen kann. Dadurch können Geräusche vermieden wer den. Des Weiteren können durch die axiale Verschiebbarkeit der beiden Ringele mente axiale Längentoleranzen des Elastomerlagers ausgeglichen werden. Ferner kann das Elastomerlager dadurch bei der Montage leicht überdrückt werden, um Raum zum Überführen der Fixierungseinrichtung in die Sicherungsposition zu schaffen. Des Weiteren können Längentoleranzen des Elastomerlagers ausgegli chen werden, in dem eines der Ringelemente spielfrei an der Fixierungseinrich- tung anliegt. Die beiden Ringelemente können formschlüssig, kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig mit dem Elastomerkörper verbunden sein.

Vorteilhaft liegen die beiden Ringelemente form- und/oder kraftschlüssig an der Wandung des Aufnahmetopfes an. Insbesondere entspricht ein Außendurchmes ser der Ringelemente einem Innendurchmesser des Aufnahmetopfes.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist eine Stützstruktur vorgesehen, die an der Fixierungseinrichtung anliegt, um die Fixierungseinrichtung an einem Heraus springen aus dem Hinterschnitt zu hindern. Die Stützstruktur verhindert, dass der Sicherungsring elastisch zurückfedert und sich das Federbein oder der Schwin gungsdämpfer aus dem Aufnahmetopf lösen kann. Insbesondere liegt die Stütz struktur in der Sicherungsposition an dem Sicherungsring an.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Stützstruktur aus einem Abschnitt der Zusatzfederaufnahmeeinrichtung oder dem Ringelement gebildet. Sie kann aber auch als separates Bauteil ausgeführt werden.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Aufnahmetopf formschlüssig, kraft schlüssig und/oder stoffschlüssig mit der Fahrzeugkarosserie verbunden. Der Auf nahmetopf kann mit der Fahrzeugkarosserie verschraubt, vernietet, verklebt und/oder verschweißt sein.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Aufnahmetopf einen ersten Ab schnitt mit einem ersten Innendurchmesser und einen zweiten Abschnitt mit einem zweiten Innendurchmesser auf, wobei der erste Innendurchmesser größer oder gleich dem zweiten Innendurchmesser ist, und wobei in der Sicherungsposition das erste Ringelement im ersten Abschnitt und das zweite Ringelement im zwei ten Abschnitt angeordnet ist. Dadurch weist der Aufnahmetopf eine gestufte Kon tur auf. Durch die gestufte Form des Aufnahmetopfes wird ein Absatz innerhalb des Aufnahmetopfes gebildet, an welchem sich das erste Ringelement abstützen kann, wodurch ein Verschieben des ersten Ringelements in Einfederungsrichtung vermieden wird. Zudem dient der Absatz als Anschlag für das erste Ringelement, wenn die Lagereinheit in den Aufnahmetopf eingesetzt beziehungsweise einge drückt wird. Dadurch wird das erste Ringelement blockiert, so dass bei einem wei- teren Vorschieben die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung in die zweite Rastposition überführt werden kann.

Ferner betrifft die Erfindung ein Federbein oder einen Schwingungsdämpfer mit einem Lagerungssystem.

Nachfolgend werden das Lagerungssystem sowie weitere Merkmale und Vorteile anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Figuren schema tisch dargestellt sind. Hierbei zeigen:

Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Lagerungssystem gemäß einer ersten

Ausführungsform mit einer Kolbenstange und einer Zusatzfeder;

Fig. 2 einen Querschnitt durch das Lagerungssystem gemäß der ersten

Ausführungsform ohne Kolbenstange und mit Zusatzfeder in einer Montageposition;

Fig. 3 einen Querschnitt durch das Lagerungssystem gemäß der ersten

Ausführungsform ohne Kolbenstange und ohne Zusatzfeder in einer Zwischenposition;

Fig. 4 einen Querschnitt durch das Lagerungssystem gemäß der ersten

Ausführungsform ohne Kolbenstange und ohne Zusatzfeder in einer Sicherungsposition;

Fig. 5 einen Querschnitt durch das Lagerungssystem gemäß einer zweiten

Ausführungsform in der Sicherungsposition;

Fig. 6 einen Querschnitt durch das Lagerungssystem gemäß einer dritten

Ausführungsform in einer Sicherungsposition;

Fig. 7 einen Querschnitt durch das Lagerungssystem gemäß einer vierten

Ausführungsform in der Sicherungsposition;

Fig. 8 einen Querschnitt durch das Lagerungssystem gemäß einer fünften

Ausführungsform in der Sicherungsposition; Fig. 9 einen Querschnitt durch das Lagerungssystem gemäß einer sechs ten Ausführungsform in einer Montageposition;

Fig. 10 einen Querschnitt durch das Lagerungssystem gemäß einer sechs ten Ausführungsform in einer Zwischenposition;

Fig. 1 1 einen Querschnitt durch das Lagerungssystem gemäß einer sechs ten Ausführungsform in einer Sicherungsposition; und

Fig. 12 einen Querschnitt durch das Lagerungssystem gemäß einer siebten

Ausführungsform in einer Sicherungsposition.

In Fig. 1 ist ein Lagerungssystem 10 zur elastischen Lagerung eines Federbeins 12 oder eines Schwingungsdämpfers an einer Fahrzeugkarosserie 14 gezeigt.

Das Lagerungssystem 10 weist eine Lagereinheit 16 zur Lagerung einer Kolben stange 18 des Federbeins 12 oder eines Schwingungsdämpfers, einen karosse rieseitigen Aufnahmetopf 20, in den die Lagereinheit 16 einsetzbar ist, und eine Fixierungseinrichtung 22 auf. Die Fixierungseinrichtung 22 ist als ein Sicherungs ring 23 ausgebildet.

Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Aufnahmetopf aus ei nem Abschnitt der Fahrzeugkarosserie 14 geformt. Der Aufnahmetopf 20 weist eine Topfwand 24 und einen Topfboden 26 auf, der mit einer Öffnung 28 versehen ist, durch welche sich ein Abschnitt der Kolbenstange 18 hindurch erstrecken kann. Der Aufnahmetopf 20 weist einen Hinterschnitt 30 auf, der vorliegend als eine umlaufende Nut 32 ausgebildet ist, in die der Sicherungsring 23 eingreift, um die Lagereinheit 16 in dem Aufnahmetopf 20 festzulegen.

Der Aufnahmetopf 20 ist ferner mit einem umlaufenden Absatz 33 versehen. Der Absatz 33 unterteilt den Aufnahmetopf 20 in einen ersten Abschnitt 82 mit einem ersten Innendurchmesser und einen zweiten Abschnitt 84 mit einem zweiten In nendurchmesser, wobei der erste Innendurchmesser größer als der zweite Innen durchmesser ist. Dadurch ist der Aufnahmetopf 20 gestuft ausgebildet. Die Lagereinheit 16 weist ein Elastomerlager 34 zur Lagerung der Kolbenstange 18 und eine Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36 auf, die form- und/oder kraft schlüssig miteinander verbunden sind, wie im Folgenden noch näher erläutert wird.

Die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36 ist aus Kunststoff gefertigt und dient zur Aufnahme einer Zusatzfeder 38. Die Zusatzfeder 38 begrenzt eine Bewegung des Federbeins 12 relativ zu der Fahrzeugkarosserie 14. Die Zusatzfederaufnahme einrichtung weist einen Durchbruch 39 auf, durch welchen sich die Kolbenstange 18 hindurch erstrecken kann. Die Zusatzfeder 38 umgibt die Kolbenstange 18.

Das Elastomerlager 34 weist einen Kern 40 zur Aufnahme der Kolbenstange 18, ein erstes Ringelement 42, ein zweites Ringelement 44 und einen den Kern 40 und die beiden Ringelemente 42, 44 miteinander verbindenden Elastomerkörper 46 auf. Die beiden Ringelemente 42, 44 sind in Radialrichtung R von dem Kern 40 und in Axialrichtung A zueinander beabstandet. Der Kern 40 weist einen in Radial richtung R abragenden Anschlagabschnitt 48 auf, der zwischen den beiden Rin gelementen 42, 44 angeordnet. Der Anschlagabschnitt 48 begrenzt eine Bewe gung des Kerns 40 relativ zu den beiden Ringelementen 42, 44.

Im eingesetzten Zustand der Lagereinheit 16 in den Aufnahmetopf 20, der in Fig. 1 dargestellt ist, ist das erste Ringelement 42 innerhalb des ersten Abschnitts 82 angeordnet und stützt sich an dem Absatz 33 ab, und das zweite Ringelement 44 ist innerhalb des zweiten Abschnitts 84 angeordnet und liegt an dem Topfboden 26 an. Die beiden Ringelemente 42, 44 sind im eingesetzten Zustand in Axialrich tung A aufeinander zubewegt, so dass eine Vorspannung in den Elastomerkörper 46 eingebracht ist.

Wie in Fig. 1 ersichtlich ist, sind das Elastomerlager 34 und die Zusatzfederauf nahmeeinrichtung 36 form- und/oder kraftschlüssig miteinander verbunden. Die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36 und das erste Ringelement 42 weisen dazu ineinandergreifende Formschlusskonturen 50 auf. Wie insbesondere durch eine Zusammenschau der Figuren 2 bis 4 ersichtlich ist, sind die ineinandergreifenden Formschlusskonturen 50 von einer ersten Position in eine zweite Position über- führbar. Die Formschlusskonturen 50 sind aus einer Rasteinrichtung 52, einem von der Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36 abragenden Vorsprung 54 und einer in das erste Ringelement 42 eingebrachten korrespondierenden Aussparung 56 gebildet. Die Rasteinrichtung 52 ist aus einer von dem Vorsprung 54 radial einwärts ab ragenden Erhebung 58, eine ersten in eine Seitenwand der Aussparung 56 einge brachten Vertiefung 60 und einer zweiten in die Seitenwand der Aussparung 56 eingebrachten Vertiefung 62 gebildet, in die die Erhebung 58 formschlüssig ein greift. Der Vorsprung 54 ist in die Aussparung 56 einschiebbar und weist an sei nem freien Ende außenumfangsseitig eine umlaufende Ausnehmung 64 auf, in die der Sicherungsring 62 einsetzbar ist.

Im Folgenden wird die Befestigung der Lagereinheit 16 in dem Aufnahmetopf 20 anhand der Figuren 2 bis 4 beschrieben. Zunächst wird eine vormontierte Einheit 86 aufweisend wenigstens das Elastomerlager, die Fixierungseinrichtung 22, die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36, die Zusatzfeder 38 und die in den Figuren 2 bis 4 nicht gezeigte Kolbenstange 18 geschaffen. Flierzu wird zunächst der Siche rungsring 23 in die umlaufende Ausnehmung 64 eingesetzt. Anschließend wird die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36 mit dem Elastomerlager 34 vormontiert, in dem der Vorsprung 54 derart in die Aussparung 56 eingesetzt wird, dass die Er hebung 58 in die erste Vertiefung 60 eingreift. Anschließend wird die Kolbenstan ge 18 mit der zuvor auf diese aufgeschobene Zusatzfeder 38 durch den Kern 40 des Elastomerlagers 34 geführt und mittels einer nicht dargestellten Mutter dort fixiert. Danach wird die vormontierte Einheit 86 umfassend das Elastomerlager 34, die mit dem Elastomerlager 34 verbundene Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36, dem Sicherungsring 23, der Zusatzfeder 38 und der Kolbenstange 18 des Feder beins 12 in die Montageposition gebracht, indem die vormontierte Einheit 86 von unten in den Aufnahmetopf 20 eingeführt wird, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Beim Einsetzen der Lagereinheit 16 in den Aufnahmetopf 20 weist der Siche rungsring 23 einen ersten Durchmesser auf.

Durch Eindrücken der Lagereinheit 16 in den Aufnahmetopf 20, indem eine in Axi alrichtung A wirkende Kraft auf die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36 aufge bracht wird, wird die Lagereinheit 16 in den Aufnahmetopf 20 eingeschoben, bis das erste Ringelement 42 an dem Topfboden 26 anliegt. Gleichzeitig wird der Si- cherungsring 23 in eine Zwischenposition überführt, indem der Sicherungsring 23 in die Ausnehmung 64 eingedrückt wird. In der Zwischenposition, die in Fig. 3 er sichtlich ist, weist der Sicherungsring 23 einen zweiten Durchmesser auf, der ge ringer ist als der erste Durchmesser.

In Fig. 3 ist die Zwischenposition kurz vor dem Einschnappen des Sicherungsrings 23 in die Nut 32 gezeigt, bei der das zweite Ringelement 44 an dem Topfboden 26 anliegt. Bei einem weiteren Eindrücken der Lagereinheit 16 in den Aufnahmetopf 20 rutscht das erste Ringelement 42 des Elastomerlagers 34 weiter nach oben, bis der Sicherungsring 23 in die Nut 32 hineinrutscht und das erste Ringelement 42 in seine obere Endposition drückt, in welcher das erste Ringelement 42 an dem Ab satz 33 anliegt. In dieser Position ist der Elastomerkörper 46 vorgespannt und das erste Ringelement 42 liegt spielfrei an dem Sicherungsring 33 an. Dadurch ist die Lagereinheit 16 vor einem Herausziehen aus dem Aufnahmetopf 20 in Ausfede rungsrichtung gesichert.

Da sich das erste Ringelement 42 am Absatz 33 des Aufnahmetopfs 20 abstützt, führt ein weiteres Eindrücken der Lagereinheit 16 in den Aufnahmetopf 20 dazu, dass sich die Rasteinrichtung 52 in die in Fig. 4 dargestellte zweite Rastposition bewegt, in welcher die Erhebung 58 in die zweite Vertiefung 62 eingreift. Die Rasteinrichtung 52 ist somit derart abgestimmt, dass die Kraft, welche erforderlich ist, um die Rasteinrichtung 52 von der in Fig. 2 dargestellten ersten Rastposition in die in Fig. 4 dargestellte zweite Rastposition zu überführen, größer ist als diejenige Kraft, die erforderlich ist, um das Elastomerlager 34 vorzuspannen und den Siche rungsring 23 in die Nut 32 einzudrücken.

Wie zudem in Fig. 4 ersichtlich ist, wirkt in der zweiten Rastposition der Vorsprung 54 als Stützstruktur 66. Hierzu liegt der Vorsprung 54 radial innen an dem Siche rungsring 23 an und verhindert dadurch, dass dieser elastisch zurückfedert und sich die Lagereinheit 16 aus dem Aufnahmetopf 20 lösen kann.

Im Folgenden werden weitere Ausführungsformen für das Lagerungssystem 10 beschrieben, wobei für gleiche oder funktionsgleiche Teile dieselben Bezugszei chen verwendet werden. In Fig. 5 ist eine zweite Ausführungsform des Lagerungssystems 10 gezeigt, die sich von der ersten Ausführungsform dadurch unterscheidet, dass die Zusatzfe deraufnahmeeinrichtung 36 mit dem ersten Ringelement 42 mittels einer

Schnappverbindung 68 oder Clipsverbindung bereits in der vormontierten Einheit 86 verbunden ist, wobei der Sicherungsring 23 dabei zwischen Ringelement 42 und Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36 positioniert ist. Darüber hinaus unter scheidet sich die zweite Ausführungsform von der ersten Ausführungsform dadurch, dass der Aufnahmetopf 20 keinen umlaufenden Absatz 33 aufweist, an welchem das erste Ringelement 42 anlegbar ist.

Die zweite Ausführungsform weist keine Stützstruktur 66 auf. Hieraus resultierend wird der Sicherungsring in der Endposition in der Nut 32 nicht von innen abge stützt, so dass die entgegen der Montagerichtung übertragbaren Kräfte aufgrund der Gefahr des Herausrutschens geringer als im ersten Ausführungsbeispiel sind.

Die Schnappverbindung 68 ist aus Schnapphaken 70 gebildet, die von der Zusatz federaufnahmeeinrichtung 36 radial abragen, und einer an dem ersten Ringele ment 42 abragenden Rastnase 72 gebildet. Die Schnapphaken 70 hintergreifen die Rastnase 72 und legen so die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36 an dem Elastomerlager 34 fest.

Wie zudem in Fig. 5 ersichtlich ist, unterscheidet sich die zweite Ausführungsform des Weiteren von der ersten Ausführungsform dadurch, dass die Ausnehmung 64, welche eine Verringerung des Durchmessers des Sicherungsring 23 in der Zwi schenposition ermöglicht, in das erste Ringelement 42 eingebracht ist.

Zudem weist die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36 einen Auflageabschnitt 74 auf, mit dem der Sicherungsring 23 in die Sicherungsposition eingeschoben wird.

In Fig. 6 ist eine dritte Ausführungsform des Lagerungssystems 10 gezeigt, die sich von der zweiten Ausführungsform dadurch unterscheidet, dass der Aufnah metopf 20 als separates Bauteil ausgebildet ist und mit der Fahrzeugkarosserie 14 über einen von dem Aufnahmetopf 20 abragenden Flanschabschnitt 76 stoff schlüssig, beispielsweise durch Verkleben oder Verschweißen, verbunden ist. Zudem ist bei der in Fig. 6 dargestellten dritten Ausführungsform die Stützstruktur 66 aus einem Abschnitt des ersten Ringelementes 42 gebildet.

Für die Montage der in Fig. 6 dargestellten Lagereinheit 16, des Sicherungsringes 23 und der Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36 ist es erforderlich, zunächst die mindestens aus dem Elastomerlager 34, der damit verbundenen und nicht darge stellten Kolbenstange, dem Sicherungsring 62 sowie der Zusatzfederaufnahme einrichtung 36 gebildete vormontierte Einheit 86 in den Aufnahmetopf 20 einzu schieben. Anschließend muss das erste Ringelement 42 nach oben überdrückt werden, damit der Sicherungsring 62 in die Nut 32 eingreifen kann. Hierfür wird die Zusatzfederaufnahme 36 in Montagerichtung bzw. in Richtung Karosserie mit einer Kraft beaufschlagt, welche über den leicht im Durchmesser verringerten Si cherungsring 62 in das Ringelement 42 eingeleitet wird. Bei Erreichen der Nut 32 kann der Sicherungsring 62 einen größeren Durchmesser annehmen und so den Hinterschnitt 30 bilden. Die Überdeckung in Montagerichtung von Sicherungsring 62 und Ringelement 42 verschwindet hierdurch, so dass das nach oben über drückte Ringelement 42 wieder einige Millimeter nach unten rutschen kann. Dabei taucht die Stützstruktur 66 des Ringelementes 42 in den Sicherungsring hinein, so dass dieser nicht mehr aus der Nut 32 herausrutschen kann. Damit bildet er einen fixierten Hinterschnitt 30. Beim nach unten Tauschen des Ringelementes 42 ver- rasten gleichzeitig das Ringelement 42 und die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36 mittels der Schnapphaken 70.

In Fig. 7 ist eine vierte Ausführungsform des Lagerungssystems 10 gezeigt, die sich von der zweiten Ausführungsform dadurch unterscheidet, dass der Aufnah metopf 20 mit der Fahrzeugkarosserie 14, insbesondere dessen Flanschabschnitt 76 verschraubt wird. Hierzu sind die die Fahrzeugkarosserie 14 und den Flansch abschnitt Bohrungen 77 eingebracht. Dadurch kann der Aufnahmetopf zu einem Zeitpunkt lösbar mit der Fahrzeugkarosserie verbunden werden, zu dem noch ein guter Montagezugang zu den Verbindungselementen wie zum Beispiel Schrau benköpfe oder Muttern von sowohl der Karosserieseite, wie auch der abgewand ten Seite gewährleistet ist. Die Montage der die Lagereinheit 16 umfassende vormontierte Einheit 86 kann unabhängig von der Montage des Aufnahmetopfes zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, ohne dass dann ein karosserieseitiger Mon- tagezugang notwendig wäre. In Fig. 8 ist eine fünfte Ausführungsform des Lage rungssystems 10 gezeigt, die sich von den anderen Ausführungsformen in der Ausführung des Hinterschnitts 30 unterscheidet. Der Hinterschnitt 30 wird durch einen ins Innere des Aufnahmetopfs 20 hineinragenden Absatz 78 gebildet, der durch Umbördelung eines Randabschnitts des Durchzugs 80 erzeugt wird.

Der Aufnahmetopf 20 ist bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform stoff schlüssig mit der Fahrzeugkarosserie 14, beispielsweise durch Kleben oder Schweißen, verbunden. Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform ist der Sicherungsring 62 im Querschnitt rechteckförmig.

In den Figuren 9 bis 1 1 ist eine sechste Ausführungsform des Lagerungssystems 10 gezeigt, die sich von den vorhergehenden Ausführungsformen dadurch unter scheidet, dass das Elastomerlager 34 nur ein erstes Ringelement 42 sowie einen als Scheibe ausgebildeten Kern 40 aufweist. Das erste Ringelement 42 ist als ein separates Teil ausgebildet, das zusammen mit dem Elastomerlager 34 in den Auf nahmetopf 20 einsetzbar ist. Darüber hinaus unterscheidet sich die sechste Aus führungsform von der ersten Ausführungsform dadurch, dass die Zusatzfederauf nahmeeinrichtung 36 und die Fixierungseinrichtung 22, die hier als Sicherungsring 23 mit rechteckigem Querschnitt ausgeführt ist, nicht Bestandteil der vormontier ten Einheit 86 sein muss. Vielmehr ist es ausreichend, dass die vormontierte Ein heit 86 aus dem Elastomerlager 34 und der damit verbundenen und nicht darge stellten Kolbenstange gebildet wird. Wenn das erste Ringelement 42 ein separates Teil ist, dann braucht dieses nicht Bestandteil der vormontierten Einheit zu sein. Vorteilhaft wird jedoch auch das Ringelement 42, die Fixiereinrichtung 22, die Zu satzfederaufnahmeeinrichtung 36 und optional weitere Bauteile des Federbeins in der vormontierten Einheit 86 zusammengefasst. Die Schnappverbindung 70 hin gegen verbindet erst in der in Figur 1 1 gezeigten Endmontageposition das Rin gelement 42 und die Zusatzfederaufnahmeeinrichtung 36.

In Fig. 9 ist die Montageposition gezeigt, in der das Elastomerlager 34 zusammen mit dem ersten Ringelement 42 in den Aufnahmetopf 20 eingesetzt ist. Die Zusatz federaufnahmeeinrichtung 36 ist in der Montageposition noch nicht mit dem ersten Ringelement 42 verrastet. Der Sicherungsring 23 liegt in der Montageposition auf dem Auflageabschnitt 74 auf und muss sich noch einfädeln und im Durchmesser verjüngen.

In der in Fig. 10 gezeigten Zwischenposition liegt der Elastomerkörper 46 an dem Topfboden 26 an und ist axial vorgespannt. Die Schnapphaken 70 sind bereits radial nach innen gedrückt und der Durchmesser des Sicherungsringes 23 ist ver jüngt.

In Fig. 1 1 ist die Sicherungsposition gezeigt, in welcher der Sicherungsring 23 in den Hinterschnitt 30 eingerastet ist. Die Schnapphaken 70 sind ebenfalls einge rastet und hintergreifen das erste Ringelement 42. Das erste Ringelement 42 ist aufgrund der Vorspannung des Elastomerkörpers 46 in der Sicherungsposition zurückgefedert und drückt das erste Ringelement 42 gegen den Sicherungsring 23. Das erste Ringelement 42 weist zudem eine Stützstruktur 66 auf, die den Si cherungsring 23 von innen blockiert.

In Fig. 12 ist eine siebte Ausführungsform des Lagerungssystems 10 gezeigt, die sich von der sechsten Ausführungsform dadurch unterscheidet, dass das erste Ringelement 42 keine Stützstruktur 66 aufweist.

Das Lagerungssystem 10 zeichnet sich dadurch aus, dass die Lagereinheit 16 bei montierter Kolbenstange 18 von unten in den Aufnahmetopf 20 eingesetzt und vor einem Herausziehen aus dem Aufnahmetopf 20 mittels eines Sicherungsrings 23, der in eine am Aufnahmetopf 20 ausgebildete Nut 32 eingreift, gesichert wird. Dadurch wird die Montage vereinfacht und es steht mehr Bauraum für andere Komponenten im Fahrzeug zur Verfügung, da nicht länger ein karosserieseitiger Zugang bei der Verbindung der Kolbenstange 18 mit dem Kern 40 des Elastomer lagers 34 notwendig ist. Auch die Montagekosten werden hierdurch reduziert. Fer ner ist bei dem Lagerungssystem 10 eine Demontage ohne Zugang von der ande ren Seite der Fahrzeugkarosserie 14 möglich, indem die Rastnase 72 der Zusatz federaufnahmeeinrichtung 36 entriegelt und anschließend die Fixierungseinrich tung 22 von unten gelöst wird. Dadurch kann im Falle einer Reparatur das Feder bein 12 oder der Schwingungsdämpfer samt Lagereinheit 16 einfach demontiert werden. Bezugszeichenliste

Lagerungssystem

Federbein

Fahrzeugkarosserie

Lagereinheit

Kolbenstange

Aufnahmetopf

Fixierungseinrichtung

Sicherungsring

Topfwand

Topfboden

Öffnung

Hinterschnitt

Nut

Absatz

Elastomerlager

Zusatzfederaufnahmeeinrichtung

Zusatzfeder

Durchbruch

Kern

erstes Ringelement

zweites Ringelement

Elastomerkörper

Anschlagabschnitt

ineinandergreifende Formschlusskonturen Rasteinrichtung

Vorsprung

Aussparung

Erhebung

erste Vertiefung

zweite Vertiefung 64 Ausnehmung

66 Stützstruktur

68 Schnappverbindung

70 Schnapphaken

72 Rastnase

74 Auflageabschnitt

76 Flanschabschnitt

77 Bohrung

78 Absatz

80 Durchzug

82 erster Abschnitt

84 zweiter Abschnitt

86 Einheit

A Axial richtung

R Radial richtung