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Title:
BEVERAGE VENDING MACHINE AND OUTFLOW MODULE FOR SUCH A BEVERAGE VENDING MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2013/131722
Kind Code:
A1
Abstract:
A beverage vending machine has a housing (11), in which first means (19, 20, 21, 22, 25, 26) for brewing and dispensing a coffee beverage prepared using freshly ground coffee are housed. Flexible configuration is made possible in that the first means (19, 20, 21, 22, 25, 26) have a modular construction and comprise at least one base module (20) for brewing the coffee beverage and a separate outflow module (19) for dispensing the coffee beverage, which are in fluid connection with one another by means of one or more fluid interfaces.

Inventors:
EGLI PETER (CH)
LUESSI ANDRE (CH)
MOSIMANN BRUNO (CH)
AEBERHARD BRUNO (CH)
Application Number:
EP2013/052779
Publication Date:
September 12, 2013
Filing Date:
February 12, 2013
Export Citation:
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Assignee:
SCHAERER AG (Allmendweg 8, Zuchwil, CH-4528, CH)
International Classes:
A47J31/44; A47J31/40; A47J31/60; F16L13/14; G07F5/18; G07F9/02; G07F11/00; G07F13/06
Domestic Patent References:
WO2006090183A22006-08-31
WO2009140349A22009-11-19
WO2011139151A12011-11-10
WO1993002605A11993-02-18
WO2009027259A22009-03-05
WO2009056426A12009-05-07
Foreign References:
EP2011421A12009-01-07
EP2011422A12009-01-07
EP2220972A12010-08-25
EP2198762A12010-06-23
DE202007008814U12007-11-29
EP2189085A12010-05-26
EP0820715A11998-01-28
US20090214742A12009-08-27
DE4137324C11993-02-04
EP1626375A12006-02-15
EP2078481A12009-07-15
DE20102048U12002-02-14
US5189949A1993-03-02
DE8907183U11989-09-07
EP0373985A11990-06-20
US20060230943A12006-10-19
DE102004025037A12005-12-08
DE202011051719U12012-01-24
Attorney, Agent or Firm:
RENTSCH PARTNER AG (Fraumünsterstrasse 9, P.O. Box 2441, Zürich, CH-8022, CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. Getränkeverkaufsautomat (10) mit einem Gehäuse (11), in welchem erste Mittel

(19, 20, 21 , 22, 25, 26) zum Aufbrühen und Ausgeben eines mit frisch gemahlenem Kaffee bereiteten Kaffeegetränks untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Mittel ( 14, 20, 21 , 22, 25, 26) modular aufgebaut sind und wenigstens ein Basismodul (20) zum Aufbrühen des Kaffeegetränks sowie ein separates Auslaufmodul (19) zum Ausgeben des Kaffeegetränks umfassen, die über eine oder mehrere Fluidschnittstellen (F1, F2, F3) miteinander in fluidischer Verbindung stehen.

2. Getränkeverkaufsautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Basismodul (20) wenigstens eine Kaffeemühle (36), eine Brüheinheit (37), zweite Mittel (47a-c) zum Erzeugen von Heisswasser, eine Fluidschnittstelle (F5) zum An- schliessen einer Wasseranschlussleitung (31), eine elektrische Schnittstelle (E1) zum Anschliessen einer Netzanschlussleitung (30) sowie dritte Mittel (32, 41 , 42, 43) zur Steuerung des Getränkezubereitungs- und Ausgabevorgangs umfasst.

3. Getränkeverkaufsautomat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dritten Mittel (32, 41 , 42, 43) ein Bedien/Steuerteil (32) umfassen.

4. Getränkeverkaufsautomat nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (11) ein oder mehrere weitere Module (21, 25, 26, 27) untergebracht sind, welche mit dem Basismodul (20) und/oder dem Auslaufmodul (19) und/oder untereinander über entsprechende Fluidschnittstellen (F4, F6-F12) miteinander in fluidischer Verbindung stehen.

5. Getränkeverkaufsautomat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Module (21, 25, 26, 27) über entsprechende elektrische Schnittstellen (E2- E9) mit dem Basismodul (20) in elektrischer Verbindung stehen, und über das Basismodul (20) mit elektrischer Energie versorgt und durch die dritten Mittel (32, 41 , 42, 43) des Basismoduls in ihrer Funktion gesteuert werden.

6. Getränkeverkaufsautomat nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Module (21, 25, 26, 27) ein oder mehrere Milchmodule (21 ) umfassen.

7. Getränkeverkaufsautomat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Getränkeverkaufsautomat (10) einen Oberteil (13a) und einen Unterteil (13b) aufweist, und dass das oder die Milchmodul(e) (21 ) im Unterteil ( 13b) angeordnet ist (sind).

8. Getränkeverkaufsautomat nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Module (21 , 25, 26, 27) ein oder mehrere Sirupmodule (25) umfassen.

9. Getränkeverkaufsautomat nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Module (21, 25, 26, 27) ein oder mehrere Pulvermodule (26) umfassen.

10. Getränkeverkaufsautomat nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Module (21 , 25, 26, 27) ein Reinigungsmodul (27) umfassen.

11. Getränkeverkaufsautomat nach Anspruch 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sirupmodule (25) bzw. Reinigungsmodule (27) an einer vertikalen Wand im Inneren des Getränkeverkaufsautomaten (10) hängend und austauschbar befestigt sind.

12. Getränkeverkaufsautomat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Sirupmodule (25) bzw. Reinigungsmodule (27) jeweils eine mit einer Rückwand (66) an die Wand hängbare Halterung (64) aufweisen, die mit einer Bodenschale (65) zum Einstellen eines Sirupbehälters (72) bzw. Reinigungsmittelbehälters (89) und einem Pumpengehäuse (67) mit einer darin angeordneten Siruppumpe (69) bzw. Reinigungsmittelpumpe (86) ausgestattet ist.

13. Getränkeverkaufsautomat nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Basismodul (20) in einem eigenen, insbesondere spritzwassergeschützten, Gehäuse (33) untergebracht und über schwingungsdämpfende Füsse (44) im Getränkeverkaufsautomat ( 10) stehend montiert ist.

14. Getränkeverkaufsautomat nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Brüheinheit (37) im Gehäuse (33) des Basismoduls (20) eine Durchwur- föffnung (38) für den Kaffeesatz angeordnet ist.

15. Getränkeverkaufsautomat nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der wenigstens einen Kaffeemühle (36) und ausserhalb des Gehäuses (33) des Basismoduls (20) ein der Kaffeemühle (36) zugeordneter Bohnenbehälter (35) angeordnet ist.

16. Auslauf modul (19) für einen Getränkeverkaufsautomaten (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, umfassend ein, vorzugsweise abgewinkeltes und aus einem Metallblech bestehendes, Tragelement (75), auf dem ein abnehmbares Gehäuse (77) zur Führung verschiedener Fluide, insbesondere Milch und/oder Luft und/oder Dampf und/oder Heisswasser und/oder Kaffee, einrastend befestigt ist.

17. Auslaufmodul nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine austauschbare

Mischkammer (80) mit einem nach unten gerichteten Auslass (81 ) zur Bildung von Milchschaum vorgesehen ist.

18. Auslaufmodul nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (77) eine Dampfleitung (79) verläuft, auf deren Ende die Mischkammer (80) aufsteckbar ist.

19. Auslaufmodul nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer (80) nach Art eines Bajonettverschlusses am Gehäuse (77) einrastbar ist.

20. Auslaufmodul nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse (77) ein Heisswasserauslass (85) und eine Kaffeeleitung (82) zur Ausgabe von Heisswasser bzw. Kaffee in ein unter dem Auslaufmodul (19) stehendes Gefäss (28) entlang geführt sind.

21. Auslaufmodul nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (75) eine das Gehäuse (77) tragende Grundplatte (75a) aufweist, und dass in der Grundplatte (75a) Öffnungen (83, 84) für den Auslass von Sirup bzw. von einem unter Verwendung von Pulver angemischten Getränk vorgesehen sind.

Description:
Getränkeverkaufsautomat sowie Auslaufmodul für einen solchen Getränkeverkaufsautomaten

TECH N ISCH ES G EBI ET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Getränkeverkaufsautomaten. Sie betrifft einen Getränkeverkaufsautomaten gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 . Sie betrifft weiterhin ein Auslauf modul für einen solchen Getränkeverkaufsautomaten.

STAN D DER TECH N I K

Im Stand der Technik sind Getränkeverkaufsautomaten bekannt, welche in grossen Stückzahlen bei relativ günstigen Kosten hergestellt werden. Solche Automaten bieten einem Benutzer zu einem günstigen Preis verschiedene frisch zubereitete Getränke an, wie z. B. Milchkaffe, Cappuccino, Latte Macchiato, heisse Schokolade, Instantsuppe, etc. Nach Bezahlung mit einem Bezahlsystem, wie z. B. einem Geldprüfsystem, einem elektronischen Bezahlsystem, etc. , wird dem Benutzer das gewünschte Getränk beispielsweise in einem Trin kbecher zubereitet, welcher beim Bezug des Getränks oft automatisch be- reitgestellt wird. Die Qualität der Getränke bei Selbstbedienungs-Getränkeautomaten ist jedoch insbesondere bei Kaffeegetränken nicht immer befriedigend, da das Getränk meist durch M ischung von Pulver mit heissem Wasser hergestellt wird. Die Verwendung von Pulver hat allerdings den Vorteil, dass eine vergleichsweise grosse Anzahl unterschiedlicher Getränke kostengünstig zur Verfügung gestellt werden können. Qualitativ hochwertige Getränke werden einem Benutzer in Lokalitäten wie einer Bar oder einem Restaurant angeboten. Dort wird das Getränk beispielsweise mit einer handbedienten oder automatischen, qualitativ hochstehenden Spezialmaschine hergestellt. Insbesondere mit handbedienten Kaffeemaschinen können Kaffeegetränke einer hoch- stehenden Qualität zubereitet werden. Sie erfordern jedoch einen erheblichen Bedie- nungs- sowie Wartungsaufwand und können von ungeschulten Personen kaum richtig bedient werden. In dieser Art zubereitete Getränke sind zwar qualitativ hochstehend, aber relativ teuer. Getränkeverkaufsautomaten für die Herstellung von qualitativ hochstehenden Kaffeegetränken bei günstigeren Kosten sind ebenfalls bekannt. Solche Getränkeverkaufsautomaten werden aufgrund einer Spezifikation hergestellt, welche Anforderungen eines bestimmten Standorts oder einer Standortkategorie entsprechen. Standortkategorien umfassen beispielsweise Schulen, Werkstätten, Freizeitanlagen, M useen, Bürogebäude, etc. Je nach Standort oder Standortkategorie kann es erforderlich sein, Frischmilch, M ilchpulver, mehrere Kaffeesorten oder Zusatzstoffe wie Schokoladenpulver oder Sirup anzubieten . Nachdem die Anforderungen festgelegt sind, werden die Bauteile des Getränkeverkaufsautomaten ausgewählt und daraus der entsprechende Getränkeverkaufsautomaten hergestellt, welcher das gewünschte Angebot an Getränken anbietet. Für eine Massenanfertigung sind solche Getränkeverkaufsautomaten jedoch weniger geeignet, da die Vorgaben verschiedener Standorte oder Standortkategorien sehr unterschiedlich sind. Um alle Anforderung von Standorten oder Standortkategorien zu erfüllen, wäre eine unübersichtliche Anzahl unterschiedlicher Getränkeverkaufsautomaten erforderlich.

DARSTELLU NG DER ERFI N DU NG

Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, einen Getränkeverkaufsautomaten zu schaffen, welcher flexible konfiguriert werden kann und sich durch eine einfache Bedienung und Wartung auszeichnet. Es ist weiterhin eine Aufgabe der Erfindung, ein Auslaufmodul für einen solchen Getränkeverkaufsautomaten anzugeben.

Diese und andere Aufgaben werd durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 1 6 gelöst.

Der Geträn keverkaufsautomat der Erfindung mit einem Gehäuse, in welchem erste Mittel zum Aufbrühen und Ausgeben eines mit frisch gemahlenem Kaffee bereiteten Kaffeegetränks untergebracht sind, zeichnet sich dadurch aus, dass die ersten M ittel modular aufgebaut sind und wenigstens ein Basismodul zum Aufbrühen des Kaffeegetränks sowie ein separates Ausla ufmodul zum Ausgeben des Kaffeegetränks umfassen, die über eine oder mehrere Fluidschnittstellen miteinander in fluidischer Verbindung stehen.

Eine Ausgestaltung des erfindungsgemässen Getränkeverkaufsautomaten ist dadurch gekennzeichnet, dass das Basismodul wenigstens eine Kaffeemühle, eine Brüheinheit, zweite M ittel zum Erzeugen von Heisswasser, eine Fluidschnittstelle zum Anschliessen einer Wasseranschlussleitung, eine elektrische Schnittstelle zum Anschliessen einer Netzanschlussleitung sowie dritte M ittel zur Steuerung des Getränkezubereitungs- und Ausgabevorgangs umfasst.

Insbesondere umfassen die dritten Mittel ein Bedien/Steuerteil.

Eine andere Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse ein oder mehrere weitere Module untergebracht sind, welche mit dem Basismodul und/oder dem Auslaufmodul und/oder untereinander über entsprechende Fluidschnittstellen miteinander in fluidischer Verbindung stehen.

Insbesondere stehen die weiteren Module über entsprechende elektrische Schnittstellen mit dem Basismodul in elektrischer Verbindung, und werden über das Basismodul mit elektrischer Energie versorgt und durch die dritten M ittel des Basismoduls in ihrer Funktion gesteuert.

Gemäss einer anderen Ausgestaltung umfassen die weiteren Module ein oder mehrere M ilchmodule.

Insbesondere weist der Getränkeverkaufsautomat einen Oberteil und einen U nterteil auf, wobei das oder die M ilchmodul(e) im U nterteil angeordnet ist (sind ) .

Eine andere Ausgestaltung des Getränkeverkaufsautomaten nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Module ein oder mehrere Sirupmodule umfassen .

Gemäss einer weiteren Ausgestaltung umfassen die weiteren Module ein oder mehrere Pulvermodule.

Es ist aber auch denkbar, dass die weiteren Module ein Reinigungsmodul umfassen.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Sirupmodule bzw. Reinigungsmodule an einer vertikalen Wand im Inneren des Getränkeverkaufsautomaten hängend und austauschbar befestigt sind.

Insbesondere weisen die Sirupmodule bzw. Reinigungsmodule jeweils eine mit einer Rückwand an die Wand hängbare Halterung auf, die mit einer Bodenschale zum Einstellen eines Sirupbehälters bzw. Reinigungsmittelbehälters und einem Pumpengehäuse mit einer darin angeordneten Siruppumpe bzw. Reinigungsmittelpumpe ausgestattet ist. Eine noch andere Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Basismodul in einem eigenen, insbesondere spritzwassergeschützten, Gehäuse untergebracht und über schwingungsdämpfende Füsse im Getränkeverkaufsautomat stehend montiert ist.

Vorzugsweise ist unterhalb der Brüheinheit im Gehäuse des Basismoduls eine Durchwur- föffnung für den Kaffeesatz angeordnet.

Auch ist es vorteilhaft, wenn oberhalb der wenigstens einen Kaffeemühle und ausserhalb des Gehäuses des Basismoduls ein der Kaffeemühle zugeordneter Bohnen behälter angeordnet ist.

Das erfindungsgemässe Auslaufmodul für einen Getränkeverkaufsautomaten nach der Erfindung umfasst ein, vorzugsweise abgewinkeltes und aus einem Metallblech bestehendes, Tragelement, auf dem ein abnehmbares Gehäuse zur Führung verschiedener Fluide, insbesondere Milch und/oder Luft und/oder Dampf und/oder Heisswasser und/oder Kaffee, einrastend befestigt ist.

Eine Ausgestaltung des Auslaufmoduls nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine austauschbare M ischkammer mit einem nach unten gerichteten Auslass zur Bildung von M ilchschaum vorgesehen ist.

Insbesondere verläuft im Gehäuse eine Dampfleitung, auf deren Ende die M ischkammer aufsteckbar ist.

Vorzugsweise ist die M ischkammer nach Art eines Bajonettverschlusses am Gehäuse ein- rastbar. Eine andere Ausgestaltung des Auslauf moduls ist dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse ein Heisswasserauslass und eine Kaffeeleitung zur Ausgabe von Heisswasser bzw. Kaffee in ein unter dem Auslaufmodul stehendes Gefäss entlang geführt sind.

Eine weitere Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement eine das Gehäuse tragende Grundplatte aufweist, und dass in der Grundplatte Öffnungen für den Auslass von Sirup bzw. von einem unter Verwendung von Pulver angemischten Getränk vorgesehen sind.

KU RZE ERLÄUTERU NG DER FIGU REN

Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichn ung näher erläutert werden. Es zeigen:

Fig. 1 eine vereinfachte Darstellung eines Getränkeverkaufsautomaten in der Ansicht von vorne;

Fig. 2 die Anordnung der verschiedenen Module im Inneren eines solchen Geträn keverkaufsautomaten gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;

Fig. 3 ein vereinfachtes Schaltschema für das elektrische und fluidische Zusammenwirken der einzelnen Module im Getränkeautomaten gemäss Fig. 2;

Fig. 4 in einer vereinfachten Blockdarstellung die verschiedenen Funktionseinheiten in einem Basismodul gemäss

Fig. 5 in einer perspektivischen Darstellung die tatsächliche Ausgestaltung des Basismoduls gemäss Fig. 2 mit den Funktionseinheiten gemäss Fig. 4; Fig. 6 in einer perspektivischen Darstellung ein beispielhaftes M ilchmodul gemäss Fig. 2 mit seinen wesentlichen Funktionselementen;

Fig. 7 in einer perspektivischen Darstellung ein beispielhaftes Pulvermodul gemäss

Fig. 2 mit seinen wesentlichen Funktionselementen;

Fig. 8 in einer perspektivischen Darstellung ein beispielhaftes Sirupmodul gemäss

Fig. 2 mit seinen wesentlichen Funktionselementen;

Fig. 9 in zwei verschiedenen perspektivischen Ansichten (a ) und ( b) ein beispielhaftes Auslauf modul gemäss Fig. 2 mit seinen wesentlichen Funktionselementen; und

Fig. 1 0 in einer zu Fig. 8 vergleichbaren Darstellung ein beispielhaftes Reinigungsmodul.

WEG E ZU R AUSFÜ H RU NG DER ERFI N DU NG

In Fig. 1 ist in einer vereinfachten Darstellung in der Ansicht von vorne ein beispielhafter Getränkeverkaufsautomat 1 0 wiedergegeben, der nach Art der eingangs erläuterten Kiosklösung für die Abgabe und Bezahlung von Kaffee-basierten Getränken ausgebildet ist.

Der Geträn keverkaufsautomat 1 0 ist in einem Gehäuse 1 1 untergebracht, welches einen Oberteil 1 3a und einen Unterteil 1 3 b aufweist, die durch eine Konsole 1 2 getrennt sind, welche eine ebene für die Ausgabe der Getränk gebildet. Die eigentliche Getränkeausgabe 1 4 ist in einem zurückspringenden Raum oberhalb der Konsole 1 2 angeordnet. Oberhalb der Getränkeausgabe ist eine Bedien/Anzeigeeinheit 1 5 angeordnet, die beispiels- weise mit einer Touchscreen ausgestattet ist und zur Wahl und Anzeige des zuzubereitenden Getränks dient. Auf der linken Seite sind seitlich Becherschächte 1 6 angeordnet, aus denen Becher zur Aufnahme des Getränks entnommen werden können. Auf der rechten Seite sind seitlich Fächer 1 7 angeordnet, in denen Zucker, Löffel oder dergleichen bereitgehalten werden. Des Weiteren ist eine Bezahleinheit 1 8 vorgesehen, die zur Beza hlung des gewählten Getränks mittels M ünzen oder Chipkarte dient. Selbstverständlich können die einzelnen Elemente 1 4- 1 8 auch anders angeordnet sein, oder andere Elemente zusätzlich oder ersatzweise vorgesehen werden.

Gemäss der vorliegenden Erfindung wird der Getränkeverkaufsautomat 1 0 gemäss Fig. 1 mit einem vorteilhaften inneren Aufbau versehen, der anhand des Ausführungsbeispiels in Fig. 2 und des Anlagenschemas aus Fig. 3 nachfolgend erläutert werden soll.

Zentraler Bestandteil des inneren Aufbaus des Getränkeverkaufsautomaten gemäss Fig. 2 ist ein in sich geschlossenes Basismodul 20, welches zur Zubereitung eines Kaffeegetränks unter Verwendung von frisch gemahlenem Kaffee ausgebildet ist und dessen Funktionseinheiten in Fig. 4 schematisch und in Fig. 5 in ihrer tatsächlichen Ausgestaltung wiedergegeben sind. Neben dem Basismodul 20 gehört zur Grundausrüstung des Automaten ein Auslaufmodul 1 9 ( in Fig. 2 im gestrichelten Kreis erkennbar) , welches fluidisch über Fluidschnittstellen ( F 1 - F3 in Fig. 3 ) mit dem Basismodul 20 verbunden ist und für die Ausgabe des Kaffeegetränks in einen darunter stehenden Becher 28 oder dergleichen zuständig ist. Anders als bei herkömmlichen Kaffeemaschinen ist der Auslauf nicht fest in die Maschine ( hier: das Basismodul) integriert, sondern separat als Modul ausgebildet und daher eigenständig platzierbar. Auf diese Weise ist es möglich, das Basismodul 20 - wie in Fig. 2 erkennbar - im Getränkeverkaufsautomaten aus der M itte heraus auf die Seite zu verschieben, wodurch sich eine grössere Flexibilität in der Ausgestaltung des Automaten ergibt. Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2, 4 und 5 enthält das Basismodul 20 einen Bedien/Steuerteil 32 zur Steuerung der Geträn kezubereitung, Ü berwachung des Automaten und der vorhandenen Vorräte an Pulver, Sirup, Kaffeebohnen etc.. Des weiteren enthält das Basismodul 20 eine Brüheinheit 37, die zum Aufbrühen von Kaffee vorgesehen ist, sowie mit der Brüheinheit 37 zusammen wirkende Kaffeemühlen 36, mit denen unterschiedliche Kaffeesorten gemahlen und für d ie Getränkezubereitung bereitgestellt werden können. U nterhalb der Brüheinheit ist eine Durchwurföffnung 38 platziert, durch die nach Beendigung des Brühvorgangs der verbleibende Kaffeesatz aus dem Basismodul 20 in einen darunter stehenden, grösseren Kaffeesatzbehälter 23 ( Fig. 2 ) geworfen werden kann. Die Brüheinheit 37 ist vorzugsweise als vollständig aus Kunststoff bestehende Ein heit ausgebildet, wie sie beispielsweise in den Druckschriften WO 93/02605 A 1 oder WO 2009/027259 A2 oder WO 2009/056426 A 1 offenbart ist.

Für die Geträn kezubereitung sind im Basismodul 20 des Ausführungsbeispiels drei Boiler 47a-c vorgesehen , von denen der erste als Dampfboiler, der zweite als Heisswasserboiler und der Dritte als Kaffeeboiler eingesetzt wird. Für die Verteilung von Wasser und Dampf ist eine mehrere Ventile umfassende Ventilanordn ung 48 vorgesehen. Die Versorgung mit Frischwasser erfolgt über eine Wasserpumpe 45. Halbleiterrelais 43 (SSR) sind für die Steuerung der Boilerheizungen und der Wasserpumpe 45 zuständig. Die elektrische Versorgung erfolgt über ein Netzteil 42, dem ein Leistungsteil 41 nachgeordnet ist. Für den Anschluss an ein elektrisches Netz und die elektrische Verbindung mit anderen Modulen innerhalb des Getränkeverkaufsautomaten sind elektrische Schnittstellen En vorgesehen. Für den Anschluss an eine Wasserleitung und die fluidische beziehungsweise hydraulische Verbindung mit anderen Modulen innerhalb des Getränkeverkaufsautomaten sind fluidische Schn ittstellen Fn vorgesehen. Das Basismodul 20 ist das„Herz"des Getränkeverkaufsautomaten und enthält alle Komponenten, welche benötigt werden, um Kaffee und Dampf zu produzieren. Zudem enthält es die komplette Intelligenz des kompletten Gerätes und verfügt über die verschiedenen Schnittstellen En und Fn, mit der andere Module im Automaten an das Basismodul 20 fluidisch und elektrisch angeschlossen werden können.

Gemäss Fig. 5 ist das Basismodul 20 in einem stabilen Gehäuse 33 untergebracht, welches von vorne geöffnet werden kann. Auf der Oberseite des Gehäuses 33 ist oberhalb der Brüheinheit 37 eine Einwurföffnung 34 für Reinigungstabletten angeordnet. Die unterhalb der Brüheinheit 37 vorgesehene Durchwurföffnung für den Durchwurf des Kaffeesatzes ist gegen Eingreifen geschützt. Aus Sicherheitsgründen ist das Gehäuse 33 nicht ohne Werkzeug zu öffnen. Nur der Brühraum mit der Brüheinheit 37 kann ohne Werkzeug geöffnet werden, damit die Brüheinheit gereinigt werden kann. Eine Ü berwachung durch Sicherheitsschalter kann vorgesehen werden. Darüber hinaus ist das Gehäuse 33 soweit abgedichtet, dass ein Ü berlauftest bestanden wird. Im Inneren hat das Basismodul 20 eine Aufteilung mittels einer Trennwand 39 und eines Schutzgehäuses 40, so dass wasserführende Teile, der Brühraum mit der Brüheinheit 37 und die Elektronik voneinander getrennt sind. Insbesondere sind die oberhalb der Kaffeemühle 36 angeordneten Bohnenbehälter 35 und die Kaffeemühle 36 selbst durch die Trennwand 39 von den Boilern 47a-c thermisch getrennt.

Die Boiler 47a-c sind vorzugsweise als Kugelboiler ausgebildet und haben jeweils Anschlusswerte von 2, 3 oder 6 kW und ein Volumen von etwa 1 I. Sie sind im Basismodul 20 leicht austauschbar angebracht und werden mit Manometern 46 ( Fig. 5 ) überwacht, die von aussen sichtbar sind.

Die elektrischen Schnittstellen En ( n Laufindex) können wie folgt spezifiziert sein: • Ethernet; über das Ethernet kann ein separates GU I angeschlossen werden;

• Abrechnungsschnittstelle M DB;

• US B; Anbindung von Kommunikationsmodulen wie IrdA, WLAN et. ;

• RS485; je nach gewählter Modul-Architektur dient diese Schnittstelle zum anbinden von weiteren Modulen;

I/O für Module; je nach gewählter Modul-Architektur dient diese Schnittstelle an binden von weiteren Modulen;

• Alarmausgänge;

• 24 VDC für weitere Module;

• Überwachung Kaffeesatzbehälter 23 ;

• Versorgungsspannung für weitere Module;

• Netzzuleitung ( 1 -phasig oder 3 -phasig ). Fluidschn ittstellen Fn ( n Laufindex) können wie folgt spezifiziert sein:

• Kaffee; Schnittstelle für gebrühten Kaffee zum Auslauf modul 1 9 ( F 1 in Fig. 3 );

• Heisswasser; Schnittstelle für Heisswasser zum Auslaufmodul 1 9 ( F2 in Fig. 3 );

• Dampf; Schnittstelle verdampft zum Auslaufmodul 1 9 ( F3 in Fig. 3 ) ; • Pulver; Schnittstellen für Heisswasser zu den Pulvermodulen 26 ( F7, F8 in Fig. 3 ) ;

• Frischwasser; Schnittstelle für den Anschluss von Frischwasser ( F5 in Fig. 3 ) ;

• Reinigungsmittel; Schnittstelle für Kaffeereinigung (optional) .

Wie man aus Fig. 5 erkennt, sind die Fluidschnittstellen Fn unten am Gehäuse 33 des Basismoduls 20 angeordnet, während die elektrische Schnittstellen En seitlich zugänglich sind. Das Basismodul 20 ist mit seinem Gehäuse 33 über schwingungsdämpfende Füsse 44 im Getränkeverkaufsautomat 1 0 auf der Höhe der Konsole stehend montiert ( Fig. 2, 5 ). H ierdurch werden die von den Kaffeemühlen 36 ausgehenden Körperschwingungen vom Gehäuse 1 1 des Automaten zusätzlich entkoppelt.

Neben dem Auslaufmodul 1 9 arbeiten weitere Module mit dem Basismodul 20 zusammen , werden von diesem gesteuert und sind mit diesem oder mit dem Auslaufmodul 1 9 oder auch untereinander durch entsprechende Fluidschnittstellen fluidisch verbunden. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 sind als weitere Module fünf Sirupmodule 25, drei Pulvermodule 26 und ein M ilchmodul 2 1 vorgesehen. Die Sirupmodule 25 sind mit dem Auslaufmodul 1 9 fluidisch verbunden und geben beispielsweise zur Aromatisierung des Kaffeegetränks vorbestimmten Mengen Sirup ab. Die Pulvermodule 26 halten Getränkepulver bereit, die zusammen mit kaltem oder heissem Wasser zur Bereitung anderer Getränke wie Tee oder dergleichen verwendet werden. Das M ilchmodul 2 1 ist unterhalb der Konsole im U nterteil 1 3 b des Geträn keverkaufsautomaten angeordnet und fördert M ilch aus einem M ilchbehälter, der in einer darunter liegenden Kühleinheit 22 gekühlt gelagert ist.

Der beispielhafte Aufbau eines M ilchmoduls 2 1 ist in Fig. 6 wiedergegeben . In einem Gehäuse 49, dass auf schwingungsdämpfenden Füssen 50 stehend befestigt ist, ist lie- gend eine M ilchpumpe 51 angeordnet, die über einen Ansaugschlauch 52 M ilch aus dem darunter befindlichen M ilchbehälter ansaugt und über einen Förderschlauch 53 abgibt. Ein Quetschventil 54 ermöglicht das U mschalten zwischen M ilchpumpen und Spülen der M ilch führenden Leitungen. U m die M ilch unabhängig vom Dampf aufschäumen zu können, ist im Milchmodul 2 1 zusätzlich eine Luftpumpe 55 vorgesehen, die Druckluft zum aufschäumen in die Milch eingeführt.

Das M ilchmodul 2 1 hat elektrische Schnittstellen für die M ilchpumpe 5 1 , dass Quetschventil 54, die Luftpumpe 55, einen N iveausensor am M ilchbehälter und gegebenenfalls ein Spülventil. Eine Fluidschnittstelle ist für die Zuführung von Spülwasser vorhanden ( Flu- idschnittstelle F4 Fig. 3 ) . Eine weitere Fluidschnittstelle ( F 1 2 ) betrifft die Verbindung für die M ilch zum Auslaufmodul 1 9.

Der beispielhafte Aufbau eines Pulvermoduls 26 ist in Fig. 7 in einer teilweise geschnittenen Darstellung wiedergegeben. Dem Pulvermodul 26 wird über eine Fluidschnittstelle F7'mit steuerbaren Wasserventil 62 Wasser zugeführt, welches in einem M ischertrichter 60 einläuft. Von oben in den M ischertrichter 60 gelangt Pulver aus einem Pulverbehälter 56, das von einer Förderschnecke 58, die von einem Fördermotor 57 angetrieben wird, in den Trichter befördert wird. U nterhalb des M ischertrichters 60 wird das Gemisch aus Wasser und Pulver mittels eines M ischermotors 61 vermischt und dan n über eine Fluidschnittstelle F9 (oder F 1 0 in Fig. 3 ) an das Auslaufmodul 1 9 abgegeben. Das Pulvermodul 26 ist in einem Gehäuse 63 untergebracht und an einer vertikalen Wand im Getränkeverkaufsautomaten hängend befestigt. Der Pulverbehälter 56 hat beispielsweise einen Volumen von 4 I und ist mit einem Niveausensor 59 ausgestattet. Elektrische Schn ittstellen En betreffen den M ischermotor 61 , den Fördermotor 57, dass Wasserventil 62 und dem N iveausensor 59. Die Fluidschnittstelle F7' ist für die Zuführung von Heiss- wasser vorgesehen. Das Sirupmodul 25 ( Fig. 8) und das Reinigungsmodul 27 ( Fig. 1 0) sind gleichartig aufgebaut. In beiden Fällen ist eine Halterung 64 vorgesehen, die eine vertikale Rückwand 66 mit Montagelöchern 68a, b aufweist, sowie eine Bodenschale 65, in die ein Sirupbehälter 72 beziehungsweise ein Reinigungsmittelbehälter 89 austauschbar eingesetzt werden können. Seitlich ist an der Halterung 64 ein Pumpengehäuse 67 angeordnet, in dem eine Siruppumpe 69 beziehungsweise eine Reinigungsmittelpumpe 86 untergebracht sind. Die Pumpen 69, 86 Saugern über einen Ansaugschlauch 70 bzw. 87 über eine Ausgabeöffnung 73 bzw. 90 sirup bzw. Reinigungsmittel aus dem jeweiligen Behälter 72 bzw. 89 und geben dies dann über einen Pumpenauslass 7 1 bzw. 88 an eine entsprechende Fluidschnittstelle ab. Zum einfachen Austausch der Behälter 72 bzw. 89 sind diese mit einem entsprechenden Tragegriff 74 bzw. 9 1 versehen. Sirupmodule und Reinigungsmodule können mittels der Montagelöcher 68a, b auf einfache Weise an derselben Wand hängend angebracht werden, wie die Pulvermodule. Auf dise Weise lässt sich durch Auswahl der Module das Gesamtsystem sehr einfach und flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Desgleichen können Module sehr einfach ausgetauscht werden.

Die Sirupmodule 25 haben elektrischen Schnittstellen für die Siruppumpe 69 und einen Niveausensor ( E9 in Fig. 3 ), sowie als Fluidschnittstelle eine Verbindung zum Auslaufmodul 1 9 ( F 1 1 in Fig. 3 ).

Von besonderer Bedeutung sind der Aufbau und die Ausgestaltung des Auslaufmoduls 1 9, die in Fig. 9 wiedergegeben sind. Das Auslaufmodul 1 9 umfasst ein abgewinkeltes Tragelement 75 aus einem Metallblech mit einer horizontalen Grundplatte 75a. Auf der horizontalen Grundplatte 75a ist ein aus Kunststoff bestehendes Gehäuse 77 abnehmbar gelagert und mittels einer Rastvorrichtung 76 einrastend gehalten. Das Gehäuse 77 ist zur Führung verschiedener Fluide, insbesondere M ilch und/oder Luft und/oder Dampf und /oder Heisswasser und /oder Kaffee vorgesehen.

Das Auslaufmodul 1 9 weist eine austauschbare Mischkammer 80 für die M ischung von M ilch bzw. M ilch/Luft mit Dampf zur Bildung von M ilchschaum auf, die mit einem nach unten gerichteten Auslass 81 versehen ist. Im Gehäuse 77 verläuft eine Dampfleitung 79, auf deren Ende die M ischkammer 80 aufsteckbar ist, wobei die M ischkammer 80 nach Art eines Bajonettverschlusses am Gehäuse 77 einrastbar ist. Aufbau, Funktion und Befestigung entsprechen der Offenbarung in der Druckschrift DE 20 201 1 05 1 7 1 9.5 ( Deutsches Gebrauchsmuster).

Weiterhin sind am Gehäuse 77 seitlich ein Heisswasserauslass 85 und eine Kaffeeleitung 82 zur Ausgabe von Heisswasser bzw. Kaffee in ein unter dem Auslaufmodul 1 9 stehendes Gefäss ( Becher 28) entlang geführt. Für die Ausgabe von Sirup (aus den Sirupmodulen 25 ) bzw. einem unter Verwendung von Pulver angemischten Getränk (aus den Pulvermodulen 26) sind in der Grundplatte 75a seitlich Öffnungen (Sirupdurchgänge 83 , Pulvergetränk- Durchgänge 84) vorgesehen, durch die mittels nicht dargestellter Elemen te ( Rohre etc. ) der Auslass von Sirup bzw. Pulvergetränken in den Becher 28 erfolgen kann.

Das Zusammenwirken von Basismodul 20, Auslaufmodul 1 9 und den übrigen Modulen 2 1 , 25, 26 und 27 ist nach Art eines Schaltplans mit dem zugehörigen elektrischen Schn ittstellen En und Fluidschnittstellen Fn in Fig. 3 wiedergegeben. Wasser wird über eine Wasseranschlussleitung 3 1 und die Fluidschnittstelle F5 dem Basismodul 20 zugeführt. Strom wird dem Basismodul 20 über eine Netzanschlussleitung 30 und die elektrische Schn ittstelle E 1 zugeführt. Das M ilchmodul 2 1 erhält vom Basismodul 20 Spülwasser über die Fluidschnittstelle F4 und gibt über die Fluidschnittstelle F 1 2 M ilch an das Auslaufmodul 1 9 ab. Stromversorgung und Signalaustausch erfolgen über die elektrische Schnittstelle E2.

Ein ( beispielhaftes) Sirupmodul 25 ist elektrisch über die elektrische Schnittstelle E9 mit dem Basismodul 20 verbunden und gibt über die Fluidschnittstelle F 1 1 Sirup an das Auslaufmodul 1 9 ab.

Die beiden Pulvermodule 26 sind elektrisch über die elektrischen Schnittstellen E7 und E8 mit dem Basismodul 20 verbunden, erhalten über die Fluidschnittstellen F7 und F8 Heisswasser aus dem Basismodul 20 und geben die zubereiteten Getränke über Fluidschnittstellen F9 bzw. F 1 0 an das Auslauf modul 1 9 ab.

Ein optionales Reinigungsmodul 27 ist über die elektrische Schnittstelle E6 mit dem Basismodul verbunden und speist über die Fluidschnittstelle F6 Reinigungsmittel in das Basismodul 20 ein.

An das zentrale Bedien/Steuerteil 32 kann über die elektrische Schnittstelle E5 eine externe Bedien/Anzeigeeinheit (G U I ) angeschlossen werden. Desgleichen kann über eine elektrische Schnittstelle E4 ein drahtlos arbeitendes Kommunikationsmodul 29 angeschlossen werden. Eine Bezahleinheit 1 8 ist schliesslich über die elektrische Schnittstelle E3 mit dem Basismodul 20 verbunden.

Bezugszeichenliste

1 0 Getränkeverkaufsautomat

1 1 Gehäuse 12 Konsole

13a Oberteil

13b Unterteil

14 Getränkeausgabe

15 Bedien/Anzeigeeinheit (z.B. Touchscreen)

16 Becherschacht

17 Fach

18 Bezahleinheit

19 Auslaufmodul

20 Basismodul

21 Milchmodul

22 Kühleinheit

23 Kaffeesatzbehälter

24 Fallöffnung

25 Sirupmodul

26 Pulvermodul

27 Reinigungsmodul

28 Becher

29 Kommunikationsmodul

30 Netzanschlussleitung

31 Wasseranschlussleitung

32 Bedien/Steuerteil 33 Gehäuse ( Basismodul)

34 Einwurföffnung (für Reinigungstablette)

35 Bohnenbehälter

36 Kaffeemühle

37 Brüheinheit

38 Durchwurföffnung

39 Trennwand

40 Schutzgehäuse ( Elektrik)

41 Leistungsteil

42 Netzteil

43 Halbleiterrelais (SSR)

44,50 Fuss (z. B. schwingunsdämpfend )

45 Wasserpumpe

46 Manometer

47a-c Boiler

48 Ventilanordnung

49 Gehäuse ( M ilchmodul)

5 1 M ilchpumpe

52 Ansaugschla uch

53 Förderschlauch

54 Quetschventil

55 Luftpumpe 56 Pulverbehälter

57 Fördermotor

58 Förderschnecke

59 N iveausensor

60 M ischertrichter

61 M ischermotor

62 Wasserventil

63 Gehäuse

64 Halterung (Sirupmodul, Reinigungsmodul) 65 Bodenschale

66 Rückwand

67 Pumpengehäuse

68a, b Montageloch

69 Siruppumpe

70 Ansaugschla uch

7 1 Pumpenauslass

72 Sirupbehälter

73 Ausgabeöffnung

74 Tragegriff

75 Tragelement (abgewinkelt)

75a Grundplatte (Tragelement)

76 Rastvorrichtung 77 Gehäuse

78 Milch/Luftkanal

79 Dampfleitung

80 Misch kammer

81 Auslass (Mischkammer)

82 Kaffeeleitung

83 Sirup-Durchgang

84 Pulvergetränk-Durchgang

85 Heisswasserauslass

86 Reinigungsmittelpumpe

87 Ansaugschlauch

88 Pumpenauslass

89 Reinigungsmittelbehälter

90 Ausgabeöffnung

91 Tragegriff

E1-E9 elektrische Schnittstelle Fl -Fl 2 Fluidschnittstelle

F7' Fluidschnittstelle*