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Title:
BICYCLE FRAME AND ELECTRIC BICYCLE COMPRISING SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/042269
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a bicycle frame for electric bicycles, comprising multiple frame tubes and at least one receiving area for releasably arranging an energy supply unit for the electric motor on one of the frame tubes. The aim of the invention is to provide a bicycle frame, which is adapted to different tasks and applications, for an electric bicycle and an electric bicycle comprising same. This is achieved in that at least one frame tube, for example the down tube, is provided with two receiving areas 15A, 15B which are offset next to each other and/or over each other and/or behind each other in the direction of extension of the frame tube. Selectively, both receiving areas 15A, 15B or only one of the receiving areas is fitted or can be fitted with an energy supply unit 8A, 8B.

Inventors:
GEHRING, Hendrik (Kleine Hartwichstr. 6, Köln, 50733, DE)
Application Number:
IB2017/054391
Publication Date:
March 08, 2018
Filing Date:
July 20, 2017
Export Citation:
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Assignee:
ZEG ZWEIRAD-EINKAUFS-GENOSSENSCHAFT EG (Longericher Str. 2, Köln, 50739, DE)
International Classes:
B62M6/40; B62K3/04; B62K19/02; B62K19/40; B62M6/90
Foreign References:
CN103434596A2013-12-11
CN105329389A2016-02-17
JPH1159532A1999-03-02
JPH09164989A1997-06-24
US5865267A1999-02-02
EP2653371A12013-10-23
DE202010012387U12010-11-18
JPH08207874A1996-08-13
EP2134592B12013-02-27
EP2230164B12012-05-02
DE19935847C22001-05-31
Attorney, Agent or Firm:
ALTHAUS, Arndt et al. (Patentanwälte Buschhoff Hennicke Althaus, Postfach 19 04 08, Köln, 50501, DE)
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Claims:
A n s p r ü c h e

Fahrradrahmen für Elektrofahrräder, mit mehreren Rahmenstreben, die zumindest ein Unterrohr (7), ein Sattelrohr (1) und ein Lenkkopfrohr (3) des Fahrradrahmens bilden, mit einem Elektromotor und mit wenigstens einem Aufnahmeraum zur lösbaren Anordnung einer Energieversorgungseinheit für den Elektromotor an einer der Rahmenstreben, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Rahmenstrebe (7) mit zwei in Erstreckungsrichtung der Rahmenstrebe nebeneinander und/oder übereinander und/oder hintereinander versetzt angeordneten Aufnahmeräumen (15A, 15B) versehen ist, wobei wahlweise beide Aufnahmeräume (15A, 15B) oder nur einer der Aufnahmeräume mit einer Energieversorgungseinheit (8A, 8B) bestückbar oder bestückt ist.

Fahrradrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die

Rahmenstrebe, welche die zwei Aufnahmeräume aufweist, zumindest in dem mit den Aufnahmeräumen versehenen Abschnitt (11; 111; 211) einen bezogen auf ihre Erstreckungsrichtung symmetrischen Profilquerschnitt aufweist.

Fahrradrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstrebe (7) mit zwei durch einen Mittelsteg (12) voneinander getrennten Aufnahmeräumen (15A, 15B) versehen ist, wobei jeder Aufnahmeraum eine Seitenöffnung hat, durch welche hindurch der jeweilige Aufnahmeraum mit einer Energieversorgungseinheit bestückbar oder bestückt ist.

Fahrradrahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die

Rahmenstreben (7) zumindest partiell einen H-förmigen Profilquerschnitt aufweist.

Fahrradrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aufnahmeraum zur integrierten Aufnahme einer Energieversorgungseinheit ausgebildet ist, wobei jedem Aufnahmeraum ein an der Rahmenstrebe verankerbarer Verschlussdeckel zugeordnet ist.

Fahrradrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aufnahmeraum zur zumindest partiell integrierten Aufnahme einer Energieversorgungseinheit ausgebildet ist, wobei wenigstens einer der Aufnahmeräume mit einem an der Rahmenstrebe verankerbaren Verschlussdeckel verschließbar und als Stauraum verwendbar ist.

Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aufnahmeraum zur integrierten Aufnahme einer Energieversorgungseinheit ausgebildet ist, wobei im Montagezustand einer Energieversorgungseinheit wenigstens eine Außenwand eines Gehäuses der Energieversorgungseinheit an der Rahmenstrebe frei liegt, und vorzugsweise den zugehörigen Aufnahmeraum verschließt.

Fahrradrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstrebe zumindest partiell einen Profilabschnitt (111) mit T-förmigen Profilquerschnitt aufweist, oder dass die Rahmenstrebe zumindest partiell einen Profilabschnitt (211) mit U-förmigen Profilquerschnitt mit hintereinander angeordneten Aufnahmeräumen (215A, 215B) aufweist.

Fahrradrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Aufnahmeräume aufweisende Rahmenstrebe wenigstens einen mit einer Hohlkammer ausgebildeten Stec aufweist, wobei vorzugsweise ein Obergurt und/oder ein Untergurt die Hohlkammer aufweisen.

Fahrradrahmen nach einem de vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mi zwei Aufnahmeräumen versehene Rah- menstrebe das Unterrohr (7) des Fahrradrahmens bildet.

Fahrradrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrradrahmen mit einem Lenkkopfrohr und/oder Unterrohr mit dem Sattelrohr verbindenden Oberrohr versehen ist und die mit zwei Aufnahmeräumen versehene Rahmenstrebe das Oberrohr des Fahrradrahmens bildet.

Elektrofahrrad mit einem Fahrradrahmen mit mehreren Rahmenstreben, mit einem Elektromotor und mit wenigstens einem Aufnahmeraum zur lösbaren Anordnung einer Energieversorgungseinheit für den Elektromotor an einer der Rahmenstreben, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrradrahmen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgebildet ist, wobei wenigstens einer der Aufnahmeräume mit einer Energieversorgungeinheit bestückt ist und wahlweise nur einer oder beide Aufnahmeräume mit einer Energieversorgungseinheit bestückbar sind.

Elektrofahrrad nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine Schaltungsanordnung zur Detektierung, ob beide Aufnahmeräume jeweils mit einer Energieversorgungseinheit versehen sind, und zur Steuerung der Energieentnahme bei simultaner Bestückung des Elektrofahrrades mit mehreren Energieversorgungseinheiten.

Elektrofahrrad nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet durch einen in den Aufnahmeraum eingesetzten oder einsetzbaren Transportbehälter, wobei vorzugsweise jedem Aufnahmeraum Arretiereinrichtungen zum Zusammenwirken mit Arretiermitteln an einer Energieversorgungseinheit zugeordnet sind und der Transportbehälter mit den Arretierungseinrichtungen am Fahrradrahmen zusammenwirkende Arretiermittel aufweist.

Elektrofahrrad nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter ein Behältergehäuse aufweist, wobei das Behältergehäuse der Formgebung des Gehäuses der Energieversorgungseinheit im Wesentlichen entspricht.

Description:
Titel : Fahrradrahmen und Elektrofahrrad hiermit

Die Erfindung betrifft einen Fahrradrahmen für Elektrofahrräder, mit mehreren Rahmenstreben, die zumindest ein Unterrohr, ein Sattelrohr und ein Lenkkopfrohr des Fahrradrahmens bilden, mit einem Elektromotor und mit wenigstens einem Aufnahmeraum zur lösbaren Anordnung einer Energieversorgungseinheit für den Elektromotor an einer der Rahmenstreben. Die Erfindung betrifft ferner auch ein Elektrofahrrad mit einem Fahrradrahmen mit mehreren Rahmenstreben, mit einem

Elektromotor und mit wenigstens einem Aufnahmeraum zur lösbaren Anordnung einer Energieversorgungseinheit für den Elektromotor an einer der Rahmenstreben.

Elektrofahrräder , teilweise auch Pedelecs oder bei Zulassung für höhere Geschwindigkeiten auch S-Pedelecs genannt, verfügen über einen Elektromotor, der die vom Fahrer über die Tretkurbel erzeugte Antriebskraft unterstützt. Im Normalfall wirken die Elektromotoren nur als Kraftverstärker, und die Kraftunterstützung wird je nach Bauart des Elektrofahrrades auf bestimmte Maximalgeschwindigkeiten von z.B. 25km/h oder 45 km/h begrenzt. Die Elektromotoren können als Nabenmotor im Vorder- oder Hinterrad oder als Mittenmotor im Bereich des Tretlagers angeordnet werden und für die Elektromotoren ist zur Stromversorgung eine Energieversorgungseinheit vorzusehen, die während der Fahrt mitgeführt werden muss, im Regelfall zur Wiederaufladung demontierbar sein sollte, gut zugänglich sein sollte, das Fahrverhalten des Fahrrades möglichst nicht beeinflussen sollte und zugleich derart sicher am Fahrradrahmen befestigt werden muss, dass sie sich auch bei aufgrund unterschiedlichster Streckenverhältnisse und Fahrverhalten entstehenden Belastungen nicht löst. Eine Energieversorgungseinheit mit aufladbaren Akkueinheiten hat meist ein aus Kunststoff bestehendes Gehäuse mit einem von der Kapazität und der verbauten Technik abhängigen Gewicht und Volumen.

Eine derzeit im Markt gängige Lösung besteht darin, die Energiever- sorgungseinheit in den Fahrradgepäckträger oberhalb des Hinterrades zu integrieren und dort in ein Aufnahmefach einzuschieben. Andere Lösungen sehen vor, die Energieversorgungseinheit in eine Rahmenstrebe vollständig oder teilweise zu integrieren. Die EP 2134592 Bl beispielsweise offenbart eine in eine Ausschneidung im Unterrohr von oben einsetzbare Energieversorgungseinheit; die EP 2230164 Bl offenbart ein Unterrohr mit einem Innenraum, in welchen über eine Seitenöffnung eine Energieversorgungseinheit hineinschwenkbar und mittels eines Verschlussdeckels überdeckbar ist, weswegen das Vorhandensein einer Energieversorgungseinheit nur noch anhand des entsprechend größeren Profilquerschnitts des Unterrohrs erkennbar ist.

Um die Reichweite von Elektrofahrrädern zu erhöhen, existieren be- reits Vorschläge, am Fahrradrahmen des Elektrofahrrades neben einer ersten Energieversorgungseinheit eine zweite Energieversorgungsein- heit zu befestigen. Die DE 19935847C2 beispielsweise zeigt einen Fahrradrahmen, bei welchen sowohl an einem Oberrohr als auch an ei- nem Unterrohr jeweils eine Energieversorgungseinheit befestigt ist. Beide Energieversorgungseinheiten liegen offen und sind über spezi- eile Befestigungseinrichtungen mit dem jeweiligen Rundrohr verbun- den .

Aufgabe der Erfindung ist es, einen an unterschiedliche Aufgaben und Einsatzzwecke angepassten Fahrradrahmen für ein Elektrofahrrad sowie ein Elektrofahrrad hiermit zu schaffen.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, dass der Fahrradrahmen wenigstens eine Rahmenstrebe mit zwei in Erstreckungsrichtung der Rahmenstrebe nebeneinander und/oder übereinander und/oder hintereinander versetzt angeordneten Aufnahmeräumen versehen ist, wobei wahlweise beide Aufnahmeräume oder nur einer der Aufnahmeräume mit einer Energieversorgungseinheit bestückbar oder bestückt ist. Das Vorsehen von zwei Aufnahmeräumen für Energieversorgungseinheiten ermöglicht es, ein Elektrofahrrad schon in der Grundausstattung dem Verbraucher wahlweise mit einer an sein bevorzugtes Anwendungsspektrum insbesondere hinsichtlich notwendiger Reichweite angepasster elektrischer Versorgungsleistung anbieten zu können, wobei der Verbraucher ohne Einbußen an hochwertige Optik nach eigenen Bedürfnissen durch Zukauf oder zusätzliche Anbringung einer zweiten Energieversorgungseinheit die Reichweite erhöhen kann. Da beide Aufnahmeräume erfindungsgemäß an derselben Rahmenstrebe angeordnet sind, wird die Leitungsführung für elektrische Leitungen erheblich vereinfacht und zugleich sorgt dieses Konstruktionsprinzip für eine günstige Gewichtsverteilung. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass bei Verwendung nur einer Energieversorgungseinheit der „freie" Aufnahmeraum zur Anbringung beispielsweise eines Behälters als Stauraum für z.B. Werkzeug, Kleidung oder kleinerer Einkäufe genutzt werden kann.

Die Anordnung der Aufnahmeräume nebeneinander und/oder übereinander bildet das bevorzugte Ausführungsbeispiel, aber es wäre auch möglich, beide Aufnahmeräume in Erstreckungsrichtung der zugehörigen Rahmenstrebe bzw. in Fahrtrichtung betrachtet hintereinander anzuordnen. Gemäß einer Ausgestaltung kann die Rahmenstrebe, welche die zwei Aufnahmeräume aufweist, zumindest in dem mit den Aufnahmeräumen versehenen Abschnitt einen bezogen auf ihre Erstreckungsrichtung symmetrischen Profilquerschnitt aufweisen und/oder aus einem als Meterware erhältlichen Standardprofil bestehen. Besonders vorteilhaft ist dann, eine Rahmenstrebe vorzusehen, die mit zwei durch einen Mittelsteg voneinander getrennten Aufnahmeräumen versehen ist, wobei jeder Aufnahmeraum eine Seitenöffnung hat, durch welche hindurch der jeweilige Aufnahmeraum mit einer Energieversorgungseinheit bestückbar oder bestückt ist. Besonders zweckmäßig weist die Rahmenstreben hierzu zumindest partiell einen H-förmigen Profilquerschnitt auf.

Jeder Aufnahmeraum kann zur integrierten Aufnahme einer Energieversorgungseinheit ausgebildet sein, wobei jedem Aufnahmeraum dann ein an der Rahmenstrebe verankerbarer Verschlussdeckel zugeordnet sein kann. Alternativ könnte jeder Aufnahmeraum zur zumindest partiell integrierten Aufnahme einer Energieversorgungseinheit ausgebildet sein, wobei wenigstens einer der Aufnahmeräume mit einem an der Rahmenstrebe verankerbaren Verschlussdeckel verschließbar und als Stauraum verwendbar ist, nämlich wenn in diesem Aufnahmeraum keine Energieversorgungseinheit angeordnet ist. Alternativ wäre es möglich, dass jeder Aufnahmeraum zur integrierten Aufnahme einer Energieversorgungseinheit ausgebildet ist, wobei im Montagezustand einer Ener- gieversorgungseinheit wenigstens eine Außenwand eines Gehäuses der Energieversorgungseinheit an der Rahmenstrebe freiliegt, und vor- zugsweise den zugehörigen Aufnah: leraum verschließt.

Die Rahmenstrebe könnte gemäß einer alternativen Ausgestaltung zumindest partiell einen Profilabschnitt mit T-förmigen Profilquerschnitt aufweisen, oder die Rahmenstrebe könnte zumindest partiell einen Profilabschnitt mit U-förmigen Profilquerschnitt mit hintereinander angeordneten Aufnahmeräumen aufweisen.

Die mit zwei Aufnahmeräumen versehene Rahmenstrebe könnte gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung das Unterrohr des Fahrradrahmens bilden. Gemäß einer alternativen Ausgestaltung könnte der Fahrradrahmen mit einem Lenkkopfrohr und/oder Unterrohr mit dem Sattelrohr verbindenden Oberrohr versehen sein und die mit zwei Aufnahmeräumen versehene Rahmenstrebe bildet das Oberrohr des Fahrradrahmens . Ein Oberrohr könnte aber auch vorhanden sein, wenn das Unterrohr die mit den beiden Aufnahmeräumen versehene Profilstrebe bildet. Die mit den Aufnahmeräumen versehene Rahmenstrebe, bzw. der zugehörige Profilabschnitt, hat vorzugsweise keinen Rundprofilquerschnitt, und insbesondere einen Rechteckprofilquerschnitt.

Bei einem Elektrofahrrad ist der Fahrradrahmen zur Lösung der vorgenannten Aufgabe wie vorstehend beschrieben ausgebildet, wobei vorzugsweise wenigstens einer der Aufnahmeräume mit einer Energieversorgungeinheit bestückt ist und wahlweise nur einer oder beide Aufnahmeräume mit einer Energieversorgungseinheit bestückbar sind. Besonders zweckmäßig ist, wenn eine Schaltungsanordnung zur Detektie- rung, ob beide Aufnahmeräume jeweils mit einer Energieversorgungseinheit versehen sind, vorgesehen ist, wobei besonders vorteilhaft ist, wenn die Schaltungsanordnung auch zur Steuerung der Energieentnahme bei simultaner Bestückung des Elektrofahrrades mit mehreren Energieversorgungseinheiten ausgebildet ist. Für ein Elektrofahrrad kann ein in den Aufnahmeraum eingesetzter oder einsetzbarer Transportbehälter vorgesehen sein, wobei vorzugsweise jedem Aufnahmeraum Arretiereinrichtungen zum Zusammenwirken mit Arretiermitteln an einer Energieversorgungseinheit zugeordnet sind und der Transportbe- hälter mit den Arretiereinrichtungen am Fahrradrahmen zusammenwirkende Arretiermittel aufweist. Der Transportbehälter kann ein Behä tergehäuse aufweisen, welches der Formgebung des Gehäuses der Ener gieversorgungseinheit im Wesentlichen entspricht.

Weitere Vorteile und Ausgestaltungen eines erfindungsgemäßen Fahr radrahmens sowie eines Elektrofahrrades hiermit ergeben sich aus nachstehenden Beschreibung von schematisch teilweise stark verein facht in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 schematisch stark vereinfacht einen erfindungsgemäßen Fahrradrahmen mit nebeneinander angeordneten Aufnahmeräumen für zwei separate Energieversorgungs einheiten gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel in perspektivischer Ansicht;

Fig. 2 einen Schnitt durch den Fahrradrahmen aus Fig. 1, mit zwei Energieversorgungseinheiten in Explosionsdarstellung;

Fig. 3 schematisch stark vereinfacht einen Profilquerschnitt für eine Rahmenstrebe mit zwei Aufnahmeräumen und eingesetzten Energieversorgungseinheiten ge mäß einer alternativen Ausgestaltungsvariante;

Fig. 4 schematisch stark vereinfacht einen Profilquerschnitt für eine Rahmenstrebe mit zwei Aufnahmeräumen gemäß einer weiteren Ausgestaltungsvariante.

Fig. 5 in perspektivischer Ansicht ein detaillierteres Aus führungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Unterrohrs eines Elektrofahrrades zusammen mit einem Lenkkopfrohr sowie einem eingebauten Elektromotor bei demon tierten Energieversorgungseinheiten;

Fig. 6 das Unterrohr aus Fig. 5 in Seitenansicht; Fig . 7 einen Schnitt durch das Unterrohr entlang VII-VII in

Figur 6; und

Fig . 8 schematisch vereinfacht die Schnittansicht aus Figur

7 zusammen mit schematisch angedeuteten Energieversorgungseinheiten .

In Figur 1 ist beispielhaft und schematisch stark vereinfacht ein insgesamt mit Bezugszeichen 10 bezeichneter Fahrradrahmen für ein Elektrofahrrad dargestellt, wobei nur schematisch ein Sattelrohr 1, ein Oberrohr 2, ein Lenkkopfrohr 3, ein Hinterbau 4 mit Sattelstreben 5 und Kettenstreben 6 sowie ein Unterrohr 7 gezeigt sind. Sämtliche den Fahrradrahmen 10 zu einem Elektrofahrrad ergänzenden Elemente wie beispielsweise ein Elektromotor, Pedalen, Reifen, Lenker etc. sind nicht dargestellt. Während im gezeigten Ausführungsbeispiel das Sattelrohr 1, das Oberrohr 2 sowie auch das Lenkkopfrohr 3 in an sich bekannter Weise aus Rundrohren bestehen, handelt es sich beim Unterrohr 7 um ein Sonderbauteil mit hier weitestgehend recht- eckförmigen Querschnitt, wobei das Unterrohr 7 zur integrierten Aufnahme von wahlweise einer oder zwei Energieversorgungseinheiten 8A, 8B ausgebildet ist.

Das Unterrohr 7 hat zur Aufnahme der Energieversorgungseinheiten 8A 8B einen mittleren Profilabschnitt 11, der in der einfachsten Ausge staltung aus einem Profilabschnitt mit konstantem Profilquerschnitt hier einem H-förmigen bzw. Doppel-I-förmigen Profilquerschnitt, ins besondere aus Aluminium, besteht. Der entsprechende Profilquerschnitt bildet daher jeweils zwischen seinem Mittelsteg 12, einem Untergurt 13 sowie einem Obergurt 14 zwei voneinander getrennte, in Erstreckungsrichtung des Profilabschnitts 11 bzw. des Unterrohrs 7 betrachtet nebeneinanderliegende Aufnahmeräume 15A, 15B, wobei beid Aufnahmeräume 15A, 15B eine Seitenöffnung haben, über die in jeden dieser Aufnahmeräume 15A, 15B eine der beiden Energieversorgungsein heiten 8A, 8B eingesetzt bzw. einsetzbar ist. Die Energieversorgungseinheiten 8A, 8B sind über geeignete, am Gehäuse der Energieversorgungseinheit 8A bzw. 8B angebrachte, nicht dargestellte Arre- tiermittel, die mit ebenfalls nicht dargestellten Arretiereinrichtungen innerhalb der Aufnahmeräume 15A, 15B zusammenwirken, lösbar verankert bzw. verankerbar. Die Ausgestaltung ist vorzugsweise derart getroffen, dass die Energieversorgungseinheit 8A nicht nur im Aufnahmeraum 15A sondern auch im Aufnahmeraum 15B angeordnet werden könnte, genauso wie die Energieversorgungseinheit 8B. Ferner könnte anstelle einer der beiden Energieversorgungseinheiten 8A oder 8B in dem dann freibleibenden Aufnahmeraum auch ein Transportbehälter (nicht dargestellt) mit vorzugsweise weitestgehend gleichen Abmessungen seines Gehäuses wie die Gehäuse der Energieversorgungseinheiten 8A oder 8B angeordnet und befestigt werden, um Gegenstände wie insbesondere persönliche Gegenstände, oder Werkzeug, während der Fahrt mitzuführen.

Die Energieversorgungseinheiten 8A, 8B könnten unterschiedliche Kapazitäten aufweisen und zwischen dem Elektromotor und den elektrischen Anschlüssen (nicht dargestellt) innerhalb der Aufnahmeräume 15A, 15B kann eine Schaltungsanordnung (nicht dargestellt) zwischengeschaltet sein, um zu detektieren, ob und gegebenenfalls welcher der Aufnahmeräume mit einer Energieversorgungseinheit bestückt ist, und dann in Abhängigkeit von der Anzahl der vorhandenen Energieversorgungseinheiten die elektrische Versorgung des Elektromotors und damit die Energieentnahme an den Energieversorgungseinheiten zu steuern .

Da beim gezeigten Ausführungsbeispiel zur Erzeugung der beiden Auf- nahmeräume 15A, 15B ein Standardprofil (Profilabschnitt 11) verwen- det wird, sind zur Anbindung dieses Profilabschnitts 11 an die an- grenzenden Rahmenstreben jeweils ein Übergangsstück 16 zum Sattel- rohr 1 sowie ein Übergangsstück 17 zum Lenkkopfrohr 3 vorgesehen.

Der Profilabschnitt mit H-Profilquerschnitt könnte auch um 90° gedreht das Unterrohr des Fahrradrahmens für das Elektrofahrrad bilden, wodurch dann die beiden Aufnahmeräume übereinanderliegend am Fahrradrahmen ausgebildet wären. Figur 3 zeigt schematisch eine Ausführungsalternative, wobei hier nur ein anderer Profilabschnitt 111 mit T-förmigen Profilquerschnitt für das Unterrohr des Fahrradrahmens dargestellt ist. Aufgrund des T-förmigen Profilquerschnitts entstehen wiederum in Längserstreckung des Profilabschnitts 111 zwei separate, nebeneinander liegende Aufnahmeräume 115A, 115B zur Aufnahme von zwei separaten Energieversorgungseinheiten 108A, 108B. Im gezeigten Ausführungsbeispiel hat der Profilabschnitt 111 einen Obergurt 114 sowie einen Mittelsteg 112, der sich vom Obergurt 114 aus nach unten erstreckt. Die Energieversorgungseinheiten 108A, 108B müssen dann hängend am Profilabschnitt 111 verankert und arretiert werden. Der Profilabschnitt 111 könnte aber auch um 180° gedreht am Fahrradrahmen eingesetzt werden, wodurch das Gewicht der Energieversorgungseinheiten dann über den Gurt 114, der bei diesem Einbauzustand einen Untergurt bildet, abgefangen würden.

Die Figur 4 zeigt noch ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen Profilabschnitt 211 zur wahlweisen Aufnahme von einer oder zwei Energieversorgungseinheiten 208A, 208B. Der Profilabschnitt 211 hat hier einen U-förmigen Profilquerschnitt, weswegen zwei in Erstre- ckungsrichtung des Profilabschnitts 211 hintereinanderliegend angeordnete Aufnahmeräume 215A, 215B entstehen, die hier durch einen Zwischensteg 219 voneinander getrennt sind. Der u-förmige Profilquerschnitt des Profilabschnitts 211 weist einen Untergurt (Bodensteg) 213 auf, zu dessen beiden Seiten sich jeweils ein Seitensteg 217 nach oben erstreckt, um die Aufnahmeräume 215A, 215B für die Energieversorgungseinheiten 208A, 208B zwischen den Seitenstegen 217 und oberhalb des Bodenstegs 213 auszubilden, an dem sich zugleich die Energieversorgungseinheiten nach unten hin mit ihren Gewichtskräften abstützen können.

Die Figuren 5 bis 8 zeigen eine deutlich detailliertere Ausgestaltung eines Unterrohrs 307 zur Aufnahme von zwei Energieversorgungseinheiten 308A, 308B. Wie beim Ausführungsbeispiel nach Figur 2 weist das Unterrohr 307 einen Profilabschnitt 311 auf, der einen H- förmigen ( I-profilförmigem) Profilquerschnitt hat und entsprechend, wie vor allem aus Figur 7 deutlich wird, mit einem Untergurt 313, einem Mittelsteg 312 und einem Obergurt 314 versehen ist. Es handelt sich um einen einstückigen Profilabschnitt, welcher beispielsweise von einem Stranggussprofil in passender Länge abgeschnitten wurde, und der Mittelsteg 312 erstreckt sich symmetrisch und mittig zwischen Obergurt 314 und Untergurt 313. Der Obergurt 314 ist mit einer integral angeformten Hohlkammer 321 versehen, über welche die Biege- steifigkeit und Torsionssteifigkeit des Profilabschnitts 311, ohne das Gewicht des Profilabschnitts nennenswert zu erhöhen, derart gesteigert werden kann, dass die erwarteten Belastungskräfte vom Unterrohr 307 sicher aufgenommen werden können. Die beiden zur Seite offenen Aufnahmeräume 315A, 315B sind entsprechend symmetrisch nebeneinander liegend am Profilabschnitt 311 ausgebildet. Zwischen dem Profilabschnitt 311 und einem Lenkkopfrohr 303 ist ein passend geformtes Übergangsstück 317 eingefügt, welches die Aufnahmeräume 315A, 315B nach vorne hin bzw. in Fahrtrichtung abschließt. In dem Übergangsstück 317 ist ein Schloss zur Sicherung beider Energieversorgungseinheiten (oder eines Verschlussdeckels oder eines Transportbehälters) gegen ungewollte Entnahme angeordnet, wobei von dem Schloss nur der Schlüssel 325 dargestellt ist, mit welchem das Schloss geöffnet werden kann, um wahlweise die Energieversorgungseinheit (en) zu entnehmen oder den Verschlussdeckel zu öffnen. Am entgegengesetzten Ende des Profilabschnitts 311 ist das Unterrohr 307 mit einem beispielsweise von einem Schmiedeteil oder Gußteil gebildeten Motorstützelement 330 versehen, in welchem ein schematisch nur angedeuteter Elektromotor 331 aufgenommen und abgestützt ist. Die Energieübertragung von einer montierten Energieversorgungseinheit zum Elektromotor erfolgt über eine Kontaktbuchse 340, die am Motorstützelement 330 befestigt ist und derart in den Aufnahmeraum 315B hineinragt, dass eine in den Aufnahmeraum 315B eingesetzte Energieversorgungseinheit mit einem passenden Kontaktstecker an der Energieversorgungseinheit (nicht dargestellt) elektrisch mit dem Elektromotor zur Energieübertragung gekoppelt ist. Es versteht sich, dass in dem in Figur 5 nicht sichtbaren hinteren Aufnahmeraum ebenfalls eine Kontaktbuchse angeordnet ist, um auch die zweite Energieversorgungseinheit im Montagezustand elektrisch mit dem Elektromotor koppeln zu können. Wie bei einem Elektrofahrrad (Pedelec) üblich er- hält der Benutzer über den Elektromotor vorzugsweise nur eine Tritt kraftunterstützung .

Bei sämtlichen dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Energie Versorgungseinheiten mit quaderförmigen Gehäusen dargestellt, und alle Ausführungsbeispiele zeigen jeweils die zugehörige Rahmenstreb mit zwei Energieversorgungseinheiten. Es wäre aber jeweils möglich, dass Elektrofahrrad nur mit einer der beiden Energieversorgungseinheiten zu versehen und zu betreiben, und dann den frei bleibenden Aufnahmeraum für andere Zwecke, insbesondere als Stauraum, zu nutzen. Anstelle eines Transportbehälters könnte, insbesondere bei einem mehrseitig geschlossenen Aufnahmeraum, auch ein Verschlussdecke vorgesehen werden, um den Aufnahmeraum als zum Transport geeigneten Stauraum zu nutzen. Es wäre auch möglich, Verschlussdeckel für die Aufnahmeräume vorzusehen, und im zugehörigen Aufnahmeraum dann entsprechend klein bauende Energieversorgungseinheiten anzuordnen.

Für den Fachmann ergeben sich aus der vorhergehenden Beschreibung zahlreiche Modifikationen, die in den Schutzbereich der Ansprüche fallen soll. Insbesondere für die Formgebung des Gehäuses der Energieversorgungseinheit und auch die Profilquerschnittsform des zugehörigen, zwei Aufnahmeräume aufweisenden Profilabschnitts besteht Gestaltungsspielraum. Die in den Figuren gezeigten Profilquerschnit te könnten beispielsweise nur um 45° gedreht eingesetzt werden, wodurch die beiden Aufnahmeräume sowohl nebeneinander als auch über einander liegend angeordnet wären. Die Energieversorgungseinheiten könnten auch über die Außenabmessungen der zugehörigen Rahmenstrebe vorspringen. Die beiden Aufnahmeräume könnten auch im Oberrohr ausgebildet sein. Eine insgesamt rechteckförmige Ausgestaltung der die Aufnahmeräume aufweisenden Rahmenstrebe bildet das bevorzugte Ausführungsbeispiel, aber auch hier wären Abweichungen möglich. Die Er findung ist daher insbesondere nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Es könnte noch weitere Stege mit Hohlräu men oder Hohlkammern versehen werden. Die Hohlkammern in den Stegen können zugleich auch als Kabelkanal genutzt werden.