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Patent Searching and Data


Title:
BICYCLE HUB AND METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/098476
Kind Code:
A1
Abstract:
A bicycle hub designed as a shaped sheet metal part, comprising two holes (8) arranged in the end regions (3, 4) for receiving rims (6, 7), which have spokes and which are angled radially outward and held at a distance from each other by a bushing (5), and interior ball races (8) at the ends, is designed such that each end region (3, 4) is shaped as a double wall, forming an inner wall and a directly adjacent outer wall, at least in the region of the ball race (8), wherein the rim (6, 7) adjoins the outer wall.

Inventors:
GRIEMLA, Horst (Anemonenstraße 9, Steinhagen, 33803, DE)
Application Number:
EP2011/051879
Publication Date:
August 18, 2011
Filing Date:
February 09, 2011
Export Citation:
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Assignee:
GRIEMLA, Stefan (Marie-Juchacz-Strasse 11, Düsseldorf, 40470, DE)
GRIEMLA, Nicole (Lehmkuhlstrasse 31 B, Rheine, 48431, DE)
GRIEMLA, Horst (Anemonenstraße 9, Steinhagen, 33803, DE)
International Classes:
B60B27/02; B60B27/04
Attorney, Agent or Firm:
DANTZ, Jan et al. (Am Zwinger 2, Bielefeld, 33602, DE)
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Claims:
Ansprüche 1. Als Blechformteil ausgebildete Fahrradnabe, mit zwei in den Endbereichen (3, 4) angeordneten Löcher (8) zur Aufnahme von Speichen aufweisenden, radial nach auSen abgewinkelten Kränzen (6, 7), die durch eine Hülse (5) abständig zueinander gehalten sind, sowie endseitigen, innenliegenden Ku- geilaufbahnen (8), dadurch gekennzeichnet, dass jeder Endbereieh (3, 4} zumindest im Bereich der Kugellaufbahn (8) unter Bildung einer Innenwand und einer unmittelbar anliegenden Außenwand als Doppelwand geformt ist, wobei sich der Kranz (6, 7) an die Außenwand anschließt. 2. Fahrradnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese

einstückig ausgebildet ist, 3. Fahrradnabe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus mehreren, reibschlüssig miteinander verbundenen Nabenteilen (1, 2} besteht. 4. Fahrradnabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelwand zumindest einen Bereich (12) überdeckt, der durch in Funktion anliegende Bremsbacken einer Rücktrittsbremse definiert ist. 5. Fahrradnabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Endbereiche (3, 4) und die Hülse (5) jeweils ais separate Teile ausgebildet sind . 6. Fahrradnabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endbereich (3) einstückig mit der Hülse (5) ausgebildet ist, 7. Fahrradnabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (5) abständig zueinander angeordnet oder das erste und/oder das zweite Nabenteii (1 , 2) Jeweils eine innenverzahnung (9, 10) aufweisen.

8. Verfahren zur Hersteilung einer Fahrradnabe, mit zwei, in den Endbereichen (3, 4) angeordneten, Löcher (8) zur Aufnahme von Speichen aufweisenden Kränzen (6, 7), die durch eine Hülse (5) abständig zueinander gehaiten sind, sowie endseitigen, innenliegenden Kugellaufbahnen (8), wobei die Endberei- che (3, 4} durch Tiefziehen gebildet und der jeweils zugeordnete Kranz (6, 7) und die jeweilige Kugellaufbahn (8) spanlos angeformt werden, dadurch gekennzeichnet, das jeder Endbereich (3, 4) unter Bildung einer innen- und einer Außenwand zu einer Doppelwand zumindest im Bereich der Kugellaufbahn (8) durch Stülpen und die Kränze (6, 7) durch Abwinkein und/oder Falten der Außenwandung hergestellt werden,

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, das die Hülse (5) und die angeschlossenen Endbereiehe durch Tiefziehen einer vorzugsweise geschlossenen Ronde einstückig ausgebildet werden.

10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Endbereiche (3, 4) aus Mabenteiieh (1 , 2) gebildet werden, die jeweils aus einer geschlossenen Ronde zu einem Topf tiefgezogen werden und der gebildete Boden, vorzugsweise durch Lochen entfernt wird.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Kugeilaufbahn (8) durch Einziehen nach innen hergestellt wird.

12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8-11 , dadurch -gekennzeichnet, dass in die Hülse (5) eine umlaufende Innenverzahnung (9, 10) eingeformt wird.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8-12, dadurch gekennzeichnet, dass die Formung der Innenverzahnung (9, 10) durch Eindrücken von der Außenseite her erfolgt.

Description:
Fahrradnabe sowie Verfahren zu deren Herstellung

Die Erfindung betrifft eine Fahrradnabe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zu deren Herstellung.

Fahrradnaben, insbesondere solche, die eine Innenverzahnung für eine Rücktrittbremse mit Freilauf sowie eine Innenverzahnung als Korrespondenzteil einer Nabenschaltung aufweisen, werden bislang aus einem Rohr geschmiedet und durch zerspanendes Bearbeiten fertig gesteilt, wozu neben der Einbringung der Innenverzahnungen auch ein Bohren von Löchern der angeformten Kränze zählt, in die Speichen eingehängt werden. Die endseitigen, innenliegenden Kugellaufbahnen sind ebenfalls durch Zerspanen, konkret durch Ausdrehen gefertigt. Naturgemäß sind diese Arbeitsgänge nur mit einem erheblichen Aufwand durchführbar, der zu entsprechend hohen Fertigungskosten führt, so dass die bekannten

Fahrradnaben im Verhältnis zu den übrigen Teilen eines Fahrrades außerordentlich teuer sind.

Darüber hinaus sind diese geschmiedeten Fahrradnaben relativ schwer, da sie als Voraussetzung für die Formgebung sowohl des Schmiedens wie auch des Zerspanens eine entsprechend dicke Wand aufweisen müssen. Dies relativ hohe Gewicht steht jedoch Forderungen entgegen, nach denen die Bauteile prinzipiell gewichtsoptimiert im Sinne von gewichtsreduziert gestaltet sein sollen.

Zur Vermeidung dieser Nachteile wird in der DE 29 06 627 C2 vorgeschlagen, die Fahrradnabe als Blechformteil mit zwei Nabenteiien auszubilden, die jeweils durch Tiefziehen hergestellt sind.

Die beiden Nabenteile sind form- oder stoffschlüssig miteinander verbunden, wobei als Formschluss ein Verpressen oder Vernieten vorgeschlagen wird, während der Stoffschluss durch Verkleben oder Verschweißen erreicht werden soll. Zur Verpressung ist eine Deformation erforderlich, was den Rundlauf der Fahrradnabe beeinträchtigen kann. Das Verschweißen hingegen führt zu einem Verzug der Nabenteile, der nur durch entsprechende Richtarbeiten beseitigt werden kann.

In jedem Fall sind zusätzliche, kostensteigemde Arbeitsgänge erforderlich, um die beiden Nabenteile miteinander zu verbinden.

Im Übrigen führt die bekannte Konstruktion zu unterschiedlichen Durchmessern der Kugellaufbahnen, wodurch sich Verwendungsnachteile ergeben. Insbesondere ist es nicht möglich, eines der beiden Nabenteile als Basisteil für unterschiedliche, im Innern der Fahrradnabe positionierte Nabenschaltungen zu nutzen.

Eine gewünschte Gewichtsoptimierung der Fahrradnabe ist begrenzt durch die im Bereich der Kugellaufbahnen auftretenden Belastungen im Fahrbetrieb, die eine entsprechende Wandstärke der Nabenteile erfordern, die bei den bekannten Fahrradnaben im Wesentlichen durchgängig sind, d.h., die Wanddicke bemisst sich ausschließlich an der angesprochenen Belastung. Als weiterer Nachteil der bekannten Fahrradnabe ist anzusehen, dass die beiden Radkränze, bezogen auf ihren Abstand zur jeweils zugeordneten Stirnseite der Fahrradnabe unterschiedlich sind, so dass ein Endbereich der Fahrradnabe nach außen hin über die angeschlossenen Speichen vorsteht. Vornehmlich durch Schweißen oder Löten sind auch die beiden Kränze an der

Hülse einer Fahrradnabe befestigt, die in der US 2 997 145 gezeigt und beschrieben ist. Insofern treten die zuvor zum Stoffschluss beschriebenen Nachteile auch bei dieser Fahrradnabe auf. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fahrradnabe der gattungsgemäßen Art so weiterzuentwickeln, dass bei verbesserter Belastbarkeit das eingesetzte Blech eine geringere Wandstärke aufweisen kann und eine vereinfachte und kostengünstigere Hersteilung möglich ist. Diese Aufgabe wird durch eine Fahrradnabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zu deren Herstellung gelöst. Durch die Herstellung einer Doppelwand im Bereich der jeweiligen Kugeliauf- bahn, die entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren durch Stülpen hergestellt wird, wobei eine gebildete Innen- unmittelbar an einer gebildeten Außenwand anliegt, wird eine sehr hohe Belastungsfähigkeit der Kugellaufbahnen er- reicht, die eine Minimierung der Blechdicke erlaubt, die vorzugsweise 1 ,8 mm beträgt.

Bevorzugt wird die Fahrradnabe einstückig durch Tiefziehen und Umformen einer Metallronde, insbesondere einer geschlossenen Ronde, hergestellt, wobei nach einem Tiefziehen zu einem Topf der Boden abgetrennt wird und die Endbereiche entsprechend umgeformt werden.

Die Einstückigkeit der Fahrradnabe ermöglicht eine außerordentlich kostengünstige Herstellung, da zum einen praktisch alle Arbeitsgänge in einem unterbre- chungsfreien kontinuierlichen maschinellen Ablauf möglich sind und zum anderen der Materialeinsatz optimiert ist.

Denkbar ist jedoch auch, die Endbereiche jeweils einzeln herzustellen und durch die dann als separates Teil ausgebildete Hülse miteinander zu verbinden oder ei- ner der Endbereiche ist an die Hülse angeformt, so dass beide Teile einstückig sind. Der andere Endbereich als separater Nabenteil ist auf der dem angeformten Endbereich gegenüberliegenden Seite auf die Hülse aufgesteckt.

Die Verbindung des oder der Endbereiche mit der Hülse erfolgt dabei reibschlüs- sig, wozu die miteinander korrespondierenden Durchmesser im Sinne einer

Presspassung dimensioniert sind. Wie sich überraschend gezeigt hat, wird durch den Reibschluss eine verdrehfeste Verbindung der Nabenteile erreicht, die allen Belastungen in ausreichendem Maße standhält. Da, im Gegensatz zum Stand der Technik, zur Verbindung die einzelnen Bauteile nicht mehr erwärmt werden müssen, besteht auch nicht die Gefahr des Entstehens von Wärmespannungen und daraus resultierend eines Verziehens, so dass durch die Erfindung eine wesentliche Qualitätsverbesserung, zumindest ohne Nachbearbeitung gegeben ist.

Die Endbereiche bzw. ein Endbereich mit angeschlossener Hülse werden aus einer Ronde hergestellt, die bevorzugt in geschlossener Form vorliegt, so dass mit einem ersten Arbeitsschritt„Tiefziehen" ein Topf geformt wird, dessen Boden anschließend ausgeschnitten wird, so dass sich ein beidseitig offenes Nabenteil ergibt. Die Anformung des jeweiligen Kranzes erfolgt erfindungsgemäß durch Stülpen des Endbereiches und anschließendes Abwinkein radial nach außen. Der zugeordnete Randbereich der Innenseite wird zu einer Kugellaufbahn geformt.

Das Stülpen, Anformen des Kranzes und Einformen der Kugellaufbahn kann in einem Arbeitsgang erfolgen. Daran schließt sich ein Lochen des Kranzes an, bei dem die Löcher zum Einhängen der Speichen durch Stanzen hergestellt werden.

Zur Funktion einer Nabenschaltung sind Innenverzahnungen erforderlich, die durch Kaltverformen hergestellt werden, wobei die Innenverzahnungen umlau- fend an einem der beiden Nabenteile oder jeweils an beiden Nabenteilen vorgesehen sein können.

Besonders einfach sind die Innenverzahnungen durch Eindrücken der zylindrischen Wandung der Hülse herstellbar.

Das erfindungsgemäße Verfahren ist in einem automatischen Arbeitsablauf durchführbar, wobei entsprechende Umformmaschinen nacheinander geschaltet sind, während das jeweilige Halbzeug, aus denen letztendlich die Fahrradnabe fertiggestellt wird, durch Beschickungsautomaten zuführbar ist.

Dieser automatische Arbeitsablauf führt zu einer außerordentlich preiswerten Herstellung der Fahrradnabe, da u.a. die Fertigungszeit wesentlich kürzer ist als die bei einer Fahrradnabe nach dem Stand der Technik. Zur Kostenminimierung trägt überdies der verhältnismäßig geringe Materialeinsatz bei, der sich vor allem aus der relativ dünnen Wandstärke des eingesetzten Blechs ergibt, das durch die Doppelung der Wand im Bereich der Kugellaufbahnen eine ausreichende Stabilität erfährt. Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist vorgesehen die Dopplung bis in einen Überdeckungsbereich mit Bremsbacken zu führen, die Bestandteil einer Rücktrittsbremse sind und die in Funktion, also bei einer Bremsung, an die in- nenwandung der Hülse gepresst werden. Die dabei auftretenden radialen Kräfte werden durch die Doppelwandung aufgenommen, so dass eine Verformung der Fahrradnabe in diesem Bereich praktisch ausgeschlossen ist. Trotz der geringen Wanddicke, die im Übrigen bei der Verformung hin zu den Nabenteilen im Wesentlichen gleich bleibt, ist die notwendige Stabilität der neuen Fahrradnabe gewährleistet. Hierzu trägt auch bei, dass durch die Verformung zu den Nabenteilen umlaufende Sicken gebildet werden, beispielsweise im Bereich der Kränze, durch die die Formstabilität noch vergrößert wird.

Naturgemäß hat das geringe Gewicht der neuen Fahrradnabe Auswirkungen auf das Gesamtgewicht des Fahrrades, in das solche Fahrradnaben eingebaut werden, wobei die erfindungsgemäβen Fahrradnaben, entsprechend modifiziert, sowohl für das Hinter- wie auch das Vorderrad Verwendung finden.

Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand der in den beigefüg- ten Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele einer neuen Fahrradnabe nochmals erläutert.

Es zeigen: Figur 1 ein Ausführungsbeispiel einer Fahrradnabe in einem Längsschnitt

Figuren 2 und 3 jeweils eine Draufsicht auf die Fahrradnabe Figur 4 eine Einzelheit der Fahrradnabe nach Figur 1 in einem Längsschnitt

Figur 5 eine weitere Einzelheit der Fahrradnabe, ebenfalls in einem

Längsschnitt

Figur 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Fahrradnabe in einem

Längsschnitt Figur 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Fahrradnabe, ebenfalls in einem Längsschnitt. In den Figuren 1 und 6 ist jeweils eine Fahrradnabe dargestellt, die aus zwei reibschlüssig miteinander verbundenen Nabenteilen 1 , 2 besteht, die jeweils an den einander gegenüberliegenden Seiten einen Endbereich 3, 4 aufweisen, in denen endseitig innen liegende Kugeilaufbahnen 8 eingeformt sind zur Aufnahme von Wälzkugeln.

Jeder Endbereich 3, 4 ist im Bereich der Kugellaufbahn 8 als Doppelwand ausgebildet, an deren Außenwand sich ein Kranz 6, 7 anschließt, mit Löchern 11 zur Aufnahme von Speichen. Die Doppelwand erstreckt sich darüber hinaus, zumindest bis in einen Bereich 12, der durch eine Anlage von nicht dargestellten Bremsbacken einer im Innern der Fahrradnabe positionierten Rücktrittsbremse definiert ist.

Die Kränze 6, 7 sind durch eine Hülse 5 abständig zueinander gehalten, die in den Ausführungsbeispielen an den einen Endbereich 3 angeformt ist.

Die Fahrradnabe wird durch folgende Verfahrensschritte hergestellt:

- Tiefziehen der beiden Nabenteile 1 , 2 aus je einer Ronde,

- Stülpen des rohrförmigen Endbereiches 3, 4 des jeweiligen Nabentei- les, unter Bildung einer Innen- und einer anliegenden Außenwand zu einer Doppelwand,

- Abwinkein der Außenwand zu dem radial umlaufenden Kranz 6, 7

- Formen der Innenwand des Endbereiches 3, 4 zur Kugellaufbahn 8,

- Lochen des Kranzes 6, 7

- Ineinanderstecken der beiden Nabenteile 1 , 2.

Weiterhin sind zwei parallel und abständig zueinander angeordnete umlaufende Innenverzahnungen 9, 10 für eine Nabenschaltung vorgesehen, von denen eine funktional einem Rücktritt mit Freilauf zugeordnet ist. Die Innenverzahnungen 9, 10 sind ebenso wie die übrigen Verformungen durch Kaltverformen hergestellt, wobei die Zähne der Innenverzahnungen 9, 10 von außen her eingedrückt sind. Bei dem in der Figur 1 gezeigten Beispiel sind beide Innenverzahnungen 9, 10 in das erste Nabenteil 1 eingebracht.

Die Kugellaufbahn 8 des zweiten Nabenteiles 2 ist durch Einziehen der Innenwandung der in diesem Bereich gebildeten Doppelwand hergestellt, deren Au- ßenwand an der Hülse 5 bevorzugt reibschlüssig anliegt.

Dabei stützt sich die freie Stirnseite der Kugeilaufbahn 8 an der Stirnseite der Hülse 5 ab. In der Figur 4 ist das erste Nabenteil 1 als Einzelheit erkennbar, entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1. Es ist zu sehen, dass der Kranz 6 durch Stülpen des durch Tiefziehen hergestellten Nabenteiles 1 geführt ist und sich radial, abständig von der Endseite nach außen hin erstreckt. In der Figur 5 ist das zweite Nabenteil 2 als Einzelheit gezeigt, das auf die zylindrische Hülse 5 des ersten Nabenteiles 1 aufgepresst wird, bis die freie Stirnseite der Kugellaufbahn 8 an der Stirnseite der Hülse 5 zur Anlage kommt.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel der neuen Fahrradnabe ist in der Figur 6 ge- zeigt. Hier weist das erste Nabenteil 1 lediglich eine Innenverzahnung 9 auf, während die andere Innenverzahnung 10 in das zweite Nabenteil 2 eingeformt ist.

Durch Stülpen des Endbereiches 4 des zweiten Nabenteiles 2 und Abwinkein wird der radial nach außen gerichtete Kranz 7 geformt. Die Innenwand des zwei- ten Nabenteiles 2 bildet im Überdeckungsbereich mit dem ersten Nabenteil 1 eine Innenwandung, während das erste Nabenteil 2 stirnseitig am Kranz 7 anliegt, der damit einen Anschlag beim Aufschieben des ersten 1 auf das zweite Nabenteil 2 darstellt. Beide Wände bilden dabei einen Teil der Hülse 5. Die zweiteilige Ausbildung der gezeigten Ausführungsbeispiele bietet die Möglichkeit, das die Rücktrittsbremse aufnehmende zweite Nabenteil 2 gleichbleibend, also konfektioniert, auszubilden, während das die Nabenschaltung auf- nehmende erste Nabenteil 1 , je nach Ausführung der Nabenschaltung entsprechend einer veränderten Gangzahl auszuführen, d.h. im Durchmesser zu variieren. Lediglich der zum Reibschluss erforderliche Überdeckungsbereich des ersten Nabenteiles 1 ist bei jeder Ausführungsvariante daran angepasst.

In der Figur 7 ist eine Fahrradnabe dargestellt, die einstückig aus einer Ronde gebildet ist.

Hierbei ist der rechte Endbereich 3 mit seinem Kranz 6 entsprechend dem in den Figuren 1 und 6 dargestellten geformt.

Bei dem gegenüberliegenden Endbereich 4 hingegen ist der Kranz 7 durch Faltung hergestellt, so dass er doppellagig ausgebildet ist, während die Doppelwandung des Endbereiches 4 durch Einziehen und achsparailele Rückführung der Hülse 5 hergestellt ist, wobei die Doppelwand des Endbereiches 4 den Kranz 7 überdeckt. Bei dieser Ausführungsvariante sind die Innenverzahnungen 9,10 abständig zueinander in die Hülse 5 eingebracht.

Bezugszeichenliste

1 Nabenteil

2 Nabenteil

3 Endbereich

4 Endbereich

5 Hülse

6 Kranz

7 Kranz

8 Kugellaufbahn

9 Innenverzahnung

10 Innenverzahnung

11 Loch

12 Bereich