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Patent Searching and Data


Title:
BLADE WITH SELF-LOCKING TONGUE FOR A TORQUE CONVERTER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/128258
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a blade (126) for a torque converter with an outside rim (136) adapted to an interior surface (134) of a housing shell in the torque converter and a first tongue (152) jutting out of the outside rim. One part of the first tongue (152, 40) is rotated about an axis that projects from the outside rim and is so arranged that it engages, when under compressive stress, in a first slit (24, 146) which is situated close to the first perimeter of the housing shell. According to some of the features, the first tongue (152) contains an integrated, elongated part that engages, at least partially, in the first slit (146) when under compressive stress. The first tongue (152, 40) is arranged in such a way that the axial motion of the blade (126) against the interior surface is prevented.

Inventors:
UHLER ADAM (US)
STURGIN TODD (US)
PARKS KEVIN (US)
Application Number:
DE2007/000684
Publication Date:
November 15, 2007
Filing Date:
April 19, 2007
Export Citation:
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Assignee:
LUK LAMELLEN & KUPPLUNGSBAU (DE)
UHLER ADAM (US)
STURGIN TODD (US)
PARKS KEVIN (US)
International Classes:
F16H41/28
Foreign References:
JPH0492146A1992-03-25
GB662991A1951-12-12
Attorney, Agent or Firm:
LUK LAMELLEN UND KUPPLUNGSBAU BETEILIGUNGS KG (Bühl, DE)
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Claims:

Ansprϋche

1. Schaufel für einen Drehmomentwandler, die Folgendes umfasst:

eine Außenkante, die so angeordnet ist, dass sie an eine Innenfläche einer Gehäuseschale im Drehmomentwandler angepasst ist; und

eine aus der Außenkante herausragende erste Zunge, wobei ein Teil der ersten Zunge um eine aus der Außenkante ragende Achse verdreht und so angeordnet ist, dass sie unter Druckspannung in einem ersten Schlitz eingreift, der in der Nähe eines ersten Umfangs der Gehäuseschale angeordnet ist.

2. Schaufel nach Anspruch 1 , bei der die erste Zunge ferner einen integrierten verlängerten Teil umfasst, wobei der verlängerte Teil zumindest teilweise tangential zur Außenkante verläuft und so angeordnet ist, dass er unter Druckspannung in den ersten Schlitz eingreift.

3. Schaufel nach Anspruch 1 , bei der die erste Zunge so angeordnet ist, dass sie die axiale Bewegung der Schaufel gegenüber der Innenfläche verhindert.

4. Schaufel nach Anspruch 1 , bei der die erste Zunge so angeordnet ist, dass sie in mindestens einer im Wesentlichen dem Umfang folgenden Richtung in Bezug auf den Drehmomentwandler unter Druckspannung in den ersten Schlitz eingreift.

5. Schaufel nach Anspruch 1 , bei der der erste Schlitz zwei parallele Flächen umfasst.

6. Schaufel nach Anspruch 5, bei der der erste Schlitz ferner eine Schräge umfasst.

7. Schaufel nach Anspruch 1 , die ferner eine aus der Außenkante herausragende zweite Zunge umfasst und bei der die Innenfläche ferner einen vom ersten Umfang verschiedenen zweiten Umfang und einen zweiten Schlitz umfasst, der in der Nähe des zweiten Umfangs angeordnet ist, und wobei die zweite Zunge funktionell so angeordnet ist, dass sie in den zweiten Schlitz eingreift.

8. Schaufel nach Anspruch 1 , wobei der Drehmomentwandler ein Laufrad mit einer Laufradschale umfasst und die Laufradschale die Gehäuseschale bildet.

9. Schaufel nach Anspruch 1 , wobei der Drehmomentwandler eine Pumpe mit einer Pumpenschale umfasst und die Pumpenschale die Gehäuseschale bildet.

10. Schaufel für einen Drehmomentwandler, wobei der Drehmomentwandler eine Gehäuseschale mit einer Innenfläche umfasst und die Schaufel Folgendes umfasst:

einen Körper mit einer ersten Fläche und einer Außenkante; und

eine aus der Außenkante herausragende erste Zunge mit einer zweiten Fläche, wobei die erste und die zweite Fläche gegeneinander versetzt und so angeordnet sind, dass sie unter Druckspannung in einen ersten Schlitz eingreifen, der in der Nähe eines ersten Umfangs der Gehäuseschale angeordnet ist.

11. Schaufel nach Anspruch 10, bei der die erste Zunge ferner einen integrierten verlängerten Teil umfasst und der verlängerte Teil zumindest teilweise tangential zur Außenkante verläuft und so angeordnet ist, dass er unter Druckspannung in den ersten Schlitz eingreift.

12. Schaufel nach Anspruch 10, bei der die erste Zunge so angeordnet ist, dass sie die axiale Bewegung der Schaufel gegenüber der Innenfläche verhindert.

13. Schaufel nach Anspruch 10, wobei der erste Schlitz zwei parallele Flächen umfasst.

14. Schaufel nach Anspruch 13, wobei der erste Schlitz ferner eine Schräge umfasst.

15. Schaufel nach Anspruch 12, die ferner eine aus der Außenkante herausragende zweite Zunge umfasst und wobei die Innenfläche ferner einen vom ersten Umfang verschiedenen zweiten Umfang und einen zweiten Schlitz umfasst, der in der Nähe

des zweiten Umfangs angeordnet ist, wobei die zweite Zunge funktionell so angeordnet ist, dass sie in den zweiten Schlitz eingreift.

16. Schaufel nach Anspruch 10, wobei der Drehmomentwandler ein Laufrad mit einer Laufradschale umfasst und die Laufradschale die Gehäuseschale bildet.

17. Schaufel nach Anspruch 10, wobei der Drehmomentwandler eine Pumpe mit einer Pumpenschale umfasst und die Pumpenschale die Gehäuseschale bildet.

18. Schaufel für einen Drehmomentwandler, die Folgendes umfasst:

eine Außenkante, die so angeordnet ist, dass sie an eine Innenfläche einer Gehäuseschale des Laufrads im Drehmomentwandler angepasst ist; und

eine aus der Außenkante herausragende erste Zunge, wobei die erste Zunge einen ferner einen integrierten verlängerten Teil umfasst und der verlängerte Teil im Wesentlichen tangential zur Außenkante verläuft und so angeordnet ist, dass er unter Druckspannung in einen ersten Schlitz eingreift, der in der Nähe eines ersten Umfangs der Gehäuseschale angeordnet ist.

19. Schaufel nach Anspruch 18, bei der die erste Zunge so angeordnet ist, dass sie die axiale Bewegung der Schaufel gegenüber der Innenfläche verhindert.

20. Schaufel nach Anspruch 19, wobei der erste Schlitz zwei parallele Flächen umfasst

21. Schaufel nach Anspruch 20, wobei der erste Schlitz ferner eine Schräge umfasst.

22. Schaufel nach Anspruch 19, die ferner eine aus der Außenkante herausragende zweite Zunge umfasst und bei der die Innenfläche ferner einen vom ersten Umfang verschiedenen zweiten Umfang und einen zweiten Schlitz umfasst, der in der Nähe des zweiten Umfangs angeordnet ist, und wobei die zweite Zunge funktionell so angeordnet ist, dass sie in den zweiten Schlitz eingreift.

23. Schaufel nach Anspruch 18, wobei der erste Schlitz eine erste Wand umfasst, die im Wesentlichen axial zum Drehmomentwandler ausgerichtet ist, und die erste Zunge so angeordnet ist, dass sie gegen die Wand drückt.

24. Schaufel nach Anspruch 18, wobei der erste Schlitz eine erste Wand und eine gegenüberliegende zweite Wand umfasst, die im Wesentlichen axial auf den Drehmomentwandler ausgerichtet sind und wobei die erste Zunge so angeordnet ist, dass sie gegen die erste und die zweite Wand drückt.

25. Drehmomentwandler, der Folgendes umfasst:

eine Gehäuseschale, die einen ersten Umfang und einen ersten Schlitz umfasst, der in der Nähe des ersten Umfangs angeordnet ist;

eine Schaufel mit einer Außenkante, die an eine Innenfläche der Gehäuseschale angepasst ist; und

eine erste Zunge, die aus der Außenkante herausragt und unter Druckspannung in den ersten Schlitz eingreift.

26. Schaufel nach Anspruch 25, bei der ein Teil der ersten Zunge im Wesentlichen um eine aus der Außenkante herausragende Achse verdreht ist.

27. Schaufel nach Anspruch 25, bei der die erste Zunge ferner einen integrierten verlängerten Teil umfasst, wobei der verlängerte Teil im Wesentlichen tangential zur Außenkante verläuft und unter Druckspannung in den ersten Schlitz eingreift.

28. Schaufel nach Anspruch 25, bei der die erste Zunge so angeordnet ist, dass sie die axiale Bewegung der Schaufel gegenüber der Innenfläche verhindert.

29. Schaufel nach Anspruch 25, wobei der erste Schlitz zwei parallele Flächen umfasst.

30. Schaufel nach Anspruch 29, wobei der erste Schlitz ferner eine Schräge umfasst.

31. Schaufel nach Anspruch 25, die ferner eine aus der Außenkante herausragende zweite Zunge, wobei die Innenfläche ferner einen vom ersten Umfang verschiedenen zweiten Umfang umfasst, und einen zweiten Schlitz umfasst, der in der Nähe des zweiten Umfangs angeordnet ist und wobei die zweite Zunge funktionell so angeordnet ist, dass sie in den zweiten Schlitz eingreift.

32. Drehmomentwandler, der Folgendes umfasst:

eine Gehäuseschale, die eine Innenfläche mit einem ersten und einem zweiten Umfang umfasst, wobei der erste Umfang vom zweiten Umfang verschieden ist;

einen ersten Schlitz, der in der Nähe des ersten Umfangs angeordnet ist;

einen zweiten Schlitz, der in der Nähe des zweiten Umfangs angeordnet ist;

eine Schaufel mit einer Außenkante, die an die Innenfläche angepasst ist; und

eine erste und eine zweite Zunge, die aus der Außenkante herausragen und in den ersten bzw. zweiten Schlitz eingesetzt und unter Druckspannung in den ersten bzw. zweiten Schlitz eingreifen.

33. Schaufel nach Anspruch 32, wobei der Drehmomentwandler ferner ein Laufrad mit einer Laufradschale umfasst und die Laufradschale die Gehäuseschale bildet.

34. Schaufel nach Anspruch 32, wobei der Drehmomentwandler ferner eine Pumpe mit einer Pumpenschale umfasst und die Pumpenschale die Gehäuseschale bildet.

35. Verfahren zum Montieren einer Schaufel in einer Wandlergehäuseschale, wobei die Gehäuseschale eine Innenfläche mit einem ersten Umfang und einem vom ersten Umfang verschiedenen zweiten Umfang, einem in der Nähe des ersten Umfangs angeordneten ersten Schlitz und einem in der Nähe des zweiten Umfangs angeordneten zweiten Schlitz aufweist und die Schaufel eine Außenkante, die an die Innenfläche angepasst ist, und zweite Zungen umfasst, die aus der Außenkante herausragen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

a) Verdrehen eines Teils der ersten Zunge um eine aus der Außenkante und durch die erste Zunge heraustretende Achse; b) Einstecken der ersten Zunge in den ersten Schlitz; c) Ausüben einer Druckkraft durch die erste Zunge auf den ersten Schlitz; und d) Schieben der zweiten Zunge zum zweiten Schlitz.

36. Verfahren zum Montieren einer Schaufel in einer Wandlergehäuseschale nach Anspruch 35, bei dem das Ausüben einer Druckkraft ferner das Verdrehen der ersten Zunge durch den Kontakt mit der Gehäuseschale in der Nähe des ersten Schlitzes umfasst.

37. Verfahren zum Montieren einer Schaufel in einer Wandlergehäuseschale nach Anspruch 35, wobei der erste Schlitz eine Schräge umfasst und das Ausüben einer Druckkraft ferner das Verdrehen der ersten Zunge durch den Kontakt mit der Schräge umfasst.

38. Verfahren zum Montieren einer Schaufel in der Laufradschale eines Drehmomentwandlers nach Anspruch 35, bei dem das Ausüben einer Druckkraft ferner das Zusammendrücken der ersten Zunge durch den Kontakt mit der Gehäuseschale in der Nähe des ersten Schlitzes umfasst.

39. Schaufel nach Anspruch 35, wobei der Drehmomentwandler ein Laufrad mit einer Laufradschale umfasst und die Laufradschale die Gehäuseschale bildet.

40. Schaufel nach Anspruch 35, wobei der Drehmomentwandler eine Pumpe mit einer Pumpenschale umfasst und die Pumpenschale die Gehäuseschale bildet.

Description:

Schaufel mit selbstrastender Zunge für einen Drehmomentwandler

GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft im Allgemeinen Drehmomentwandler, im Besonderen eine Schaufel für einen Drehmomentwandler und ganz speziell eine selbstrastende Schaufel für einen Drehmomentwandler.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Hydraulische Drehmomentwandler dienen zur änderung des Verhältnisses von Drehmoment zu Drehzahl zwischen der Antriebs- und der Abtriebswelle des Wandlers und haben die Industrie für Automobil- und Schiffsantriebe durch Bereitstellung hydraulischer Mittel zur Energieübertragung von einem Motor zu einem Antriebsmechanismus, z.B. zur Antriebswelle eines Automatikgetriebes, und zum gleichzeitigen Ausgleichen von Leistungsspitzen des Motors revolutioniert. Ein zwischen dem Motor und dem Getriebe angeordneter Drehmomentwandler beinhaltet drei Hauptkomponenten: ein mitunter auch als Pumpe bezeichnetes Laufrad, das direkt mit dem Gehäuse des Drehmomentwandlers und dadurch mit der Kurbelwelle des Motors verbunden ist; eine Turbine mit ähnlicher Struktur wie das Laufrad, die jedoch mit der Antriebswelle des Getriebes verbunden ist; und einen zwischen dem Laufrad und der Turbine angeordneten Stator, der die Strömung der aus der Turbine austretenden Hydraulikflüssigkeit umlenkt und dadurch der Pumpe zusätzliche Antriebskraft zuführt.

Obwohl der Einbau von Laufradschaufeln in das Gehäuse eines Drehmomentwandlers auf den ersten Blick trivial erscheint, kann die Aufgabe durch Fertigungsbedingungen und Anforderungen hinsichtlich des Laufrades ziemlich schwierig sein. Gegenwärtig werden Schaufeln in Schlitzen in einer Laufradschale angebracht. Die Gehäuseschale wird z.B. durch Stanzen gebildet, und anschließend werden die Schlitze in die Gehäuseschale geprägt. Alternativ können die Schlitze in ein ebenes Gehäuseschalenrohteil gestanzt und anschließend die Gehäuseschale zur eigentlichen Laufradschale geformt werden. In beiden Fällen muss die Gehäuseschale aufgewölbt werden, um Material zur Mitte der Gehäuseschale zu ziehen und so einer Verdünnung des Materials während des Verformungsprozesses vorzubeugen. Deshalb ist es günstiger, die Schlitze nach der

Bildung der Gehäuseschale zu prägen. Wenn die Schlitze nach der Bildung der Gehäuseschale geprägt werden, können außerdem engere Toleranzen eingehalten werden, als wenn die Schlitze vor der Bildung der Gehäuseschale geprägt werden. In beiden Fällen werden Schlitze normalerweise senkrecht zur Fläche der Gehäuseschale geprägt, zum Beispiel unter Verwendung einer Koppy-Maschine. Der senkrecht gebildete Schlitz und die Form der Schaufel neigen dazu, die Schaufel innerhalb des Schlitzes und damit innerhalb der Gehäuseschale zu halten oder einzurasten und so eine Ablösung von der Gehäuseschale zu verhindern, bis sie gereinigt und am vorgesehen Ort gelötet oder geschweißt werden kann.

Die Bedienung und Wartung von Koppy-Maschinen ist aufwändig, sodass andere Prägemöglichkeiten wünschenswert sind, zum Beispiel das Prägen von senkrechten Schlitzen. In diesem Fall brauchen die Schaufeln während der Montage nur einfach in die Schlitze gesteckt zu werden. Zwar lassen sich Schlitze dieser Art mit geringerem Aufwand prägen, und die Montage der Schaufeln in der Gehäuseschale kann schneller erfolgen, aber die vertikalen Schlitzflächen liegen alle in derselben Ebene und weisen keine Flächen zum Einrasten der Schaufel im Schlitz auf. Somit lockern sich die Schaufeln leicht durch bloßes Anstoßen an die Schaufel und/oder and die Gehäuseschale. Außerdem kann die Breite der Schlitze nur so gering wie die Materialdicke der Gehäuseschale sein, da beim Prägen der vertikalen Schlitze die Kante des Materials im Wesentlichen abgeschert wird. Somit muss das Prägewerkzeug oder der Stempel dick genug sein, damit das Werkzeug nicht unbrauchbar wird.

Die Positionierung der Schaufeln innerhalb der Schlitze stellt nur den ersten Schritt bei der Montage des Laufrades dar. Weitere Schritte sind die Positionierung eines Turbinenrings, sodass bestimmte Schaufelzungen in schlitzförmige öffnungen innerhalb des Rings ragen, das Erstellen der Baugruppe durch einen Walzprozess, sodass die Schaufel durch ihre Zungen am Turbinenring eingerastet sind, das Waschen der Baugruppe zum Entfernen von öl und Rostschutzmitteln, die während des Stanzens verwendet wurden, das Einsetzen der gewaschenen Baugruppen in Käfige, das Bearbeiten der Käfige und das Löten der gewaschenen Baugruppen. Bei der Fertigung von Laufrädern kann bis zu fünfzig Prozent (50 %) Ausschuss entstehen, da Schaufeln während des Waschens und Walzens herausfallen. Außerdem erhält ein Monteur keine Rückmeldung, ob eine Schaufel richtig eingesetzt ist, da es zwischen der Schaufel und den Schlitzen keinen Widerstand gibt. Somit wäre es von Vorteil, über eine Schaufel zu verfügen, die ein Mittel

zur Halterung der Schaufel während der gesamten Bearbeitung der Baugruppe in einem Schlitz beinhaltet, das eine Rückmeldung über den richtigen Sitz der Baugruppe liefert.

Aus der Vielfalt von Einrichtungen und Verfahren zur Montage eines Laufrades eines Drehmomentwandlers lässt sich ableiten, dass viele Mittel zum Erreichen des angestrebten Ziels erdacht worden sind, d.h. zur Halterung einer Schaufel in einem Schlitz ohne die Notwendigkeit teurer Spezialausrüstung und somit geringerer Montagekosten und geringerer Komplexität. Bisher mussten Kompromisse zwischen Stanzverfahren und Bearbeitungsschritten und dem Aufwand für solche Verfahren und Schritte eingegangen werden. Somit besteht seit langem ein Bedarf an einem Laufrad für einen Drehmomentwandler, das eine während der Montage selbsthaltende Schaufel aufweist und gleichzeitig möglichst wenig änderungen in den gesamten Montageprozess einbringt.

KURZZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung umfasst im Allgemeinen eine Schaufel für einen Drehmomentwandler mit einer Außenkante, die so angeordnet ist, dass sie an eine Innenfläche einer Gehäuseschale im Drehmomentwandler angepasst ist, und mit einer ersten Zunge, die aus der Außenkante herausragt. Ein Teil der ersten Zunge ist um eine aus der Außenkante des Drehmomentwandlers austretende Achse gedreht und so angeordnet, dass er unter Druckspannung in einen ersten Schlitz eingreift, der in der Nähe eines ersten Umfangs der Gehäuseschale angeordnet ist. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die erste Zunge einen integrierten verlängerten Teil, der zumindest teilweise tangential zur Außenkante verläuft und so angeordnet ist, dass er unter Druckspannung in den ersten Schlitz eingreift. Die erste Zunge ist so angeordnet, dass sie eine axiale Bewegung der Schaufel gegenüber der Innenfläche verhindert.

Gemäß einigen Aspekten ist die erste Zunge so angeordnet, dass sie unter Druckspannung in mindestens einer im Wesentlichen dem Umfang folgenden Richtung in Bezug auf den Drehmomentwandler in den ersten Schlitz eingreift. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der erste Schlitz zwei parallele Flächen oder eine Schräge. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Schaufel eine zweite Zunge, die aus der Außenkante herausragt, und die Innenfläche beinhaltet einen vom ersten Umfang verschiedenen zweiten Umfang, in der Nähe des zweiten Umfangs ist ein zweiter Schlitz angeordnet, und die zweite Zunge ist funktionell so angeordnet, dass sie in den zweiten Schlitz eingreift.

Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Drehmomentwandler ein Laufrad mit einer Laufradschale, welche die Gehäuseschale bildet, oder der Drehmomentwandler beinhaltet eine Pumpe mit einer Pumpenschale, welche die Gehäuseschale bildet.

Ferner umfasst die vorliegende Erfindung im Allgemeinen eine Schaufel für einen Drehmomentwandler, wobei der Drehmomentwandler eine Gehäuseschale mit einer Innenfläche beinhaltet, die Schaufel einen Körper mit einer ersten Fläche und einer Außenkante sowie eine erste Zunge beinhaltet, die aus der Außenkante herausragt und eine zweite Fläche aufweist. Die erste und die zweite Fläche sind gegeneinander versetzt und so angeordnet, dass sie unter Druckspannung in einen ersten Schlitz eingreifen, der in der Nähe eines ersten Umfangs der Gehäuseschale angeordnet ist. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die erste Zunge einen integrierten verlängerten Teil, und der verlängerte Teil verläuft zumindest teilweise tangential zur Außenkante und ist so angeordnet, dass er unter Druckspannung in den ersten Schlitz eingreift. Die erste Zunge ist so angeordnet, dass sie die axiale Bewegung der Schaufel gegenüber der Innenfläche verhindert.

Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der erste Schlitz zwei parallele Flächen oder eine Schräge. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Schaufel eine zweite Zunge, die aus der Außenkante herausragt, und die Innenfläche beinhaltet einen zweiten vom ersten Umfang verschiedenen Umfang, und ein zweiter Schlitz ist in der Nähe des zweiten Umfangs angeordnet und die zweite Zunge ist funktionell so angeordnet, dass sie in den zweiten Schlitz eingreift.

Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Drehmomentwandler ein Laufrad mit einer Laufradschale, welche die Gehäuseschale bildet, oder der Drehmomentwandler beinhaltet eine Pumpe mit einer Pumpenschale, welche die Gehäuseschale bildet.

Ferner umfasst die vorliegende Erfindung im Allgemeinen eine Schaufel für einen Drehmomentwandler mit einer Außenkante, die so angeordnet ist, dass sie einer Innenfläche eines Gehäuses des Laufrads im Drehmomentwandler angepasst ist, und eine erste Zunge, die aus der Außenkante herausragt. Die erste Zunge beinhaltet einen integrierten verlängerten Teil, der im Wesentlichen tangential zur Außenkante verläuft und so angeordnet ist, dass er unter Druckspannung in einen ersten Schlitz eingreift, der in der

Nähe eines ersten Umfangs der Gehäuseschale angeordnet ist. Die erste Zunge ist so angeordnet, dass sie die axiale Bewegung der Schaufel gegenüber der Innenfläche verhindert.

Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der erste Schlitz zwei parallele Flächen oder eine Schräge. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Schaufel eine zweite Zunge, die aus der Außenkante herausragt, und die Innenfläche beinhaltet einen zweiten vom ersten Umfang verschiedenen Umfang, und ein zweiter Schlitz ist in der Nähe des zweiten Umfangs angeordnet und die zweite Zunge ist funktionell so angeordnet, dass sie in den zweiten Schlitz eingreift.

Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der erste Schlitz eine erste Wand, die in Bezug auf den Drehmomentwandler im Wesentlichen in axialer Richtung verläuft, und die erste Zunge ist so angeordnet, dass sie unter Druckspannung in die erste Wand eingreift. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der erste Schlitz eine erste Wand und eine gegenüberliegende zweite Wand, die in Bezug auf den Drehmomentwandler im Wesentlichen in axialer Richtung verlaufen, und die erste Zunge ist so angeordnet, dass sie unter Druckspannung in die erste und die zweite Wand eingreift.

Die vorliegende Erfindung umfasst im Allgemeinen einen Drehmomentwandler mit einer Gehäuseschale, die einen ersten Umfang und einen in der Nähe des ersten Umfangs angeordneten ersten Schlitz aufweist; eine Schaufel mit einer Außenkante, die an eine Innenfläche der Gehäuseschale angepasst ist; und eine erste Zunge, die aus der Außenkante hervorragt und unter Druckspannung in den ersten Schlitz eingreift. Gemäß einigen Aspekten ist ein Teil der ersten Zunge im Wesentlichen um eine aus der Außenkante ragende Achse verdreht. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die erste Zunge einen integrierten verlängerten Teil, der im Wesentlichen tangential zur Außenkante verläuft und unter Druckspannung in den ersten Schlitz eingreift. Die erste Zunge ist so angeordnet, dass sie die axiale Bewegung der Schaufel gegenüber der Innenfläche verhindert.

Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der erste Schlitz zwei parallele Flächen oder eine Schräge. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Schaufel eine zweite Zunge, die aus der Außenkante herausragt, und die Innenfläche beinhaltet einen zweiten vom ersten Umfang verschiedenen Umfang, und ein zweiter Schlitz ist in der Nähe des zweiten Umfangs

angeordnet und die zweite Zunge funktionell so angeordnet, dass sie in den zweiten Schlitz eingreift.

Ferner umfasst die vorliegende Erfindung einen Drehmomentwandler mit einer Gehäuseschale, die eine Innenfläche mit einem ersten und einem zweiten Umfang aufweist; einen in der Nähe des ersten Umfangs angeordneten ersten Schlitz; einen in der Nähe des zweiten Umfangs angeordneten zweiten Schlitz; eine Schaufel mit einer Außenkante, die an die Innenfläche angepasst ist; und eine erste und eine zweite Zunge, die aus der Außenkante herausragen, in den ersten bzw. den zweiten Schlitz gesteckt sind und unter Druckspannung in den ersten bzw. den zweiten Schlitz eingreifen.

Gemäß einigen Aspekten umfasst der Drehmomentwandler ein Laufrad mit einer Laufradschale, welche die Gehäuseschale bildet, oder der Drehmomentwandler beinhaltet eine Pumpe mit einer Pumpenschale, welche die Gehäuseschale bildet.

Ferner umfasst die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Montieren einer Schaufel in der Gehäuseschale eines Drehmomentwandlers, wobei die Gehäuseschale eine Innenfläche mit einem ersten Umfang und einem von diesem ersten Umfang verschiedenen zweiten Umfang aufweist, ferner einen ersten Schlitz, der in der Nähe des ersten Umfangs angeordnet ist, und einen zweiten Schlitz, der in der Nähe des zweiten Umfangs angeordnet ist, wobei die Schaufel eine Außenkante umfasst, die so angeordnet ist, dass sie an die Innenfläche angepasst ist, und die erste und die zweite Zunge aus der Außenkante herausragen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Verdrehen eines Teils der ersten Zunge um eine aus der Außenkante und durch die erste Zunge austretende Achse der ersten Zunge; Einstecken der ersten Zunge in den ersten Schlitz; Ausüben einer Druckkraft auf den ersten Schlitz durch die erste Zunge; und Drücken der zweiten Zunge gegen den zweiten Schlitz.

Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das Ausüben einer Druckkraft das Verdrehen der ersten Zunge durch den Kontakt mit der Gehäuseschale in der Nähe des ersten Schlitzes. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der erste Schlitz eine Schräge, und das Ausüben einer Druckkraft beinhaltet das Verdrehen der ersten Zunge durch den Kontakt mit der Schräge. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das Ausüben einer Druckkraft das Zusammendrücken der ersten Zunge durch den Kontakt mit der Gehäuseschale in der Nähe des ersten Schlitzes. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Drehmomentwandler

ein Laufrad mit einer Laufradschale, welche die Gehäuseschale bildet, oder der Drehmomentwandler beinhaltet eine Pumpe mit einer Pumpenschale, welche die Gehäuseschale bildet.

Eine allgemeine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaufel für das Laufrad eines Drehmomentwandlers bereitzustellen, die ein selbstrastendes Mittel zum Haltern der Schaufel innerhalb der Gehäuseschale des Laufrads beinhaltet.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaufel für das Laufrad eines Drehmomentwandlers bereitzustellen, welche den Montageprozess des Laufrads vereinfacht und beschleunigt.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, für jede Schaufel möglichst wenig Material zu verwenden und so die Gesamtkosten zu verringern.

Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Fertigungskosten für die Gehäuseschale für das Laufrad eines Drehmomentwandlers möglichst stark zu verringern.

Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine positive Bewertung der richtigen Montage und Position der Schaufel zu liefern.

Diese sowie weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann aus der detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen und den angehängten Ansprüchen klar.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Das Wesen und die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung werden nun im Rahmen der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen ausführlicher beschrieben, wobei:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Laufrads eines Drehmomentwandlers mit einer Gehäuseschale und einer Vielzahl darin eingebauter Laufradschaufeln ist;

Fig. 2 eine Querschnittsansicht der Gehäuseschale für das Laufrad des Drehmomentwandlers von Fig. 1 ist, bei der die Schaufeln entfernt und auf einer ersten Umfangsfläche der Gehäuseschale eine Vielzahl von Schlitzen angeordnet sind;

Fig. 3 eine vergrößerte Querschnittsansicht der im Ausschnitt 3 von Fig. 2 gezeigten Gehäuseschale mit einem Schlitz ist, die eine darin befindliche Laufradschaufel gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 4 eine vergrößerte Querschnittsansicht der im Ausschnitt 4 von Fig. 2 gezeigten Gehäuseschale mit einem Schlitz ist, die eine darin befindliche Laufradschaufel gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 5 eine perspektivische Ausschnittsansicht der Gehäuseschale eines Laufrads mit einer darin eingebauten Laufradschaufel gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 6a eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsart der Laufradschaufel eines Drehmomentwandlers gemäß der vorliegenden Erfindung vor dem Verbiegen einer Zunge ist;

Fig. 6b eine perspektivische Ausschnittsansicht des Ausschnitts von Fig. 6a ist;

Fig. 7a eine perspektivische Ansicht der Ausführungsart der in Fig. 6a gezeigten Laufradschaufel des Drehmomentwandlers nach dem Verbiegen der Zunge ist;

Fig. 7b eine perspektivische Ausschnittsansicht des Ausschnitts von Fig. 7a ist;

Fig. 8 eine Seitenansicht der Laufradschaufel eines Drehmomentwandlers gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 9 eine Rückansicht der in Fig. 8 gezeigten Laufradschaufel eines Drehmomentwandlers ist;

Fig. 10 eine Teilquerschnittsansicht der Gehäuseschale für das Laufrad eines Drehmomentwandlers ist, die eine Laufradschaufel eines Drehmomentwandlers gemäß

der vorliegenden Erfindung mit integrierten verlängerten Teilen beinhaltet, die im Wesentlichen tangential zur Außenkante verlaufen;

Fig. 11 eine vergrößerte Querschnittsansicht des Ausschnitts 11 von Fig. 10 ist;

Fig. 12 eine Teilquerschnittsansicht der Gehäuseschale für das Laufrad eines Drehmomentwandlers ist, die eine Laufradschaufel eines Drehmomentwandlers gemäß der vorliegenden Erfindung mit integrierten verlängerten Teilen beinhaltet, die im Wesentlichen tangential zur Außenfläche verlaufen;

Fig. 13 eine vergrößerte Querschnittsansicht des Ausschnitts 13 von Fig. 12 ist;

Fig. 14A eine perspektivische Ansicht eines Zylinderkoordinatensystems ist, das die in der vorliegenden Anmeldung gebrauchten räumlichen Begriffe darstellt;

Fig. 14B eine perspektivische Ansicht eines Objekts im Zylinderkoordinatensystem von Fig. 14 ist, das die in der vorliegenden Anmeldung gebrauchten räumlichen Begriffe darstellt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Von vornherein sollte klar sein, dass gleiche Bezugsnummern in verschiedenen Zeichnungsansichten identische oder funktionell ähnliche Strukturelemente der Erfindung bezeichnen. Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezug auf die gegenwärtig als bevorzugt angesehene Ausführungsart beschrieben wird, sollte klar sein, dass die beanspruchte Erfindung nicht auf die bevorzugte Ausführungsart beschränkt ist.

Außerdem ist klar, dass diese Erfindung nicht auf die bestimmten beschriebenen Verfahren, Materialien und Modifikationen beschränkt ist und insofern natürlich variieren kann. Ferner ist klar, dass die hier gebrauchten Begriffe nur zur Beschreibung bestimmter Ausführungsarten dienen und nicht als Einschränkung des Geltungsbereichs der vorliegenden Erfindung zu verstehen sind.

Sofern nicht anderweitig definiert, haben alle hier gebrauchten technischen und wissenschaftlichen Begriffe dieselbe Bedeutung, wie sie einem Fachmann geläufig ist, an

den sich diese Erfindung richtet. Obwohl zum Durchführen oder Testen der Erfindung beliebige Verfahren, Einrichtungen oder Materialien verwendet werden können, die den hier beschriebenen ähnlich oder gleichwertig sind, werden im Folgenden die bevorzugten Verfahren, Einrichtungen und Materialien beschrieben.

Fig. 14A ist eine perspektivische Ansicht eines Zylinderkoordinatensystems 200, das die in der vorliegenden Anmeldung gebrauchten räumlichen Begriffe darstellt. Die vorliegende Erfindung wird zumindest teilweise in Verbindung mit einem Zylinderkoordinatensystem beschrieben. Das System 200 weist eine Längsachse 201 auf, die als Bezug für die folgenden Richtungs- und Raumbegriffe dient. Die Attribute „axiale", „radial" und „Umfangs-" beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zur Achse 201 , zum Radius 202 (der senkrecht zur Achse 201 steht) bzw. zum Umfang 203. Die Attribute „axial", „radial" und „Umfangs-" beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zu entsprechenden Ebenen. Zur Verdeutlichung der verschiedenen Ebenen dienen die Objekte 204, 205 und 206. Die Fläche 207 des Objekts 204 bildet eine axiale Ebene. Das heißt, die Achse 201 bildet eine Linie entlang der Fläche. Die Fläche 208 des Objekts 205 bildet eine radiale Ebene. Das heißt, der Radius 202 bildet eine Linie entlang der Fläche. Die Fläche 209 des Objekts 206 bildet eine Umfangsfläche. Das heißt, der Umfang 203 bildet eine Linie entlang der Fläche. Als weiteres Beispiel sei genannt, dass eine axiale Bewegung oder Verschiebung parallel zur Achse 201 , eine radiale Bewegung oder Verschiebung parallel zum Radius 202 und eine Umfangsbewegung oder -Verschiebung parallel zum Umfang 203 verläuft. Eine Drehung bezieht sich auf die Achse 201.

Die Attribute „axial", „radial" und „Umfangs-" beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zur Achse 201 , zum Radius 202 bzw. zum Umfang 203. Die Attribute „axial", „radial" und „Umfangs-" beziehen sich auch auf eine Ausrichtung parallel zu entsprechenden Ebenen.

Fig. 14B ist eine perspektivische Ansicht eines Objekts 210 im Zylinderkoordinatensystem 200 von Fig. 14A, die die in der vorliegenden Anmeldung gebrauchten räumlichen Begriffe darstellt. Das zylindrische Objekt 210 stellt ein zylindrisches Objekt in einem Zylinderkoordinatensystem dar und ist keinesfalls als Einschränkung der vorliegenden Erfindung zu verstehen. Das Objekt 210 beinhaltet eine axiale Fläche 211 , eine radiale Fläche 212 und eine Umfangsfläche 213. Die Fläche 211 ist Teil einer axialen Ebene, die Fläche 212 ist Teil einer radialen Ebene, und die Fläche 213 ist Teil einer Umfangsfläche.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Laufrades 20 eines Drehmomentwandlers, der eine Gehäuseschale 22 mit einer Vielzahl von Schlitzen 24 mit darin eingebauten Laufradschaufeln 26 beinhaltet. Eine detailliertere Beschreibung der Struktur der Schaufeln 26, Schlitze 24 und deren Zusammenwirken wird im Folgenden erörtert. Dem Fachmann ist klar, dass ein Laufrad eines Drehmomentwandlers in struktureller Hinsicht einer Turbine eines Drehmomentwandlers ähnlich ist. Obwohl sich die im Folgenden erörterten Ausführungsarten auf ein Laufrad beziehen, können somit zum Aufbau einer Turbine ähnliche Strukturen verwendet werden, sodass solche Ausführungsarten in Geist und Geltungsbereich der Ansprüche enthalten sind.

Jede Schaufel 26 beinhaltet eine Zunge 28. Die Vielzahl der Zungen 28 sind innerhalb entsprechender Schlitze 30 des zentralen Rings 32 angeordnet. Anschließend wird die Baugruppe einem Walzprozess unterzogen, um die in Fig. 1 gezeigte Vielzahl der Zungen 28 umzubiegen und so die Vielzahl der Schaufeln 26 im zentralen Ring 32 zu haltern. Dann wird das Laufrad 20 gewaschen, um jeglichen Schmutz, öl, Späne usw. zu entfernen, die sich während der Bearbeitung im oder am Laufrad 20 angesammelt haben können. Nach dem Reinigungs- und dem Trocknungsschritt werden die Schaufeln 26 entlang den Kanten 36 der Schaufeln 26, d.h. entlang der anliegenden Kante zwischen den Schaufeln 26 und der Gehäuseschale 22, an die Innenfläche 34 der Gehäuseschale 22 angelötet. Dem Fachmann ist klar, dass anstelle des Lötens andere Verfahren, zum Beispiel Laserschweißen, zum Befestigen der Schaufeln 26 an der Gehäuseschale 22 verwendet werden können, und dass solche Verfahren in Geist und Geltungsbereich der beanspruchten Erfindung enthalten sind. Nach Beendigung des Lötschrittes kann dann ein vollständiger Drehmomentwandler zusammengebaut werden, jedoch ist dieser Teil der Baugruppe für die vorliegende Erfindung nicht von Bedeutung und wird deshalb nicht erörtert. Bei einer bevorzugten Ausführungsart sind die Schaufeln 26 an die Gehäuseschale 22 angelötet, jedoch reicht es für Anwendungen mit geringem Drehmoment aus, dass die Schaufeln 26 gemäß der folgenden Erörterung einfach unter Druckspannung in die Schlitze 24 gesteckt werden.

Die folgende Erörterung lässt sich am besten in Verbindung mit den Figuren 2 bis 9 verstehen. Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht des Laufrades 20 eines Drehmomentwandlers mit einer Vielzahl von Schlitzen 24, die auf einer ersten Umfangsfläche der Gehäuseschale 22 des Laufrades angeordnet sind, während die Figuren 3 und 4 vergrößerte Querschnittsansichten der Ausschnitte 3 bzw. 4 von Fig. 2

sind, die einen Schlitz mit einer umgebogenen Zunge der darin angeordneten Laufradschaufel 26 zeigen. Fig. 5 zeigt eine perspektivische Querschnittsansicht der Gehäuseschale 22 eines Laufrades mit einer darin eingebauten Laufradschaufel 26. Fig. 6a ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsart der Laufradschaufel 26 vor dem Umbiegen der Zunge 38, während Fig. 6b eine perspektivische Ausschnittsansicht des Ausschnitts von Fig. 6a zeigt. Fig. 7a ist eine perspektivische Ansicht der in Fig. 6a gezeigten Laufradschaufel 26 nach dem Umbiegen der Zunge 38, d.h. eine verdrehte Zunge 40, während Fig. 7b eine perspektivische Ausschnittsansicht des Ausschnitts von Fig. 7a zeigt. Fig. 8 schließlich ist eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsart der Laufradschaufel 26, die eine herausragende Zunge 42 beinhaltet, während Fig. 9 eine Rückansicht der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsart der Laufradschaufel 26 ist.

Schlitze 24 sind auf einem durch den Durchmesser 44 definierten Umfang angeordnet, Schlitze 46 sind auf einem durch den Durchmesser 48 definierten Umfang angeordnet, während Schlitze 50 auf einem durch den Durchmesser 52 definierten Umfang angeordnet sind. Die Positionen der Schlitze 24, 46 und 50 sind von großer Bedeutung, da der Wirkungsgrad des Laufrads 20 von der ordnungsgemäßen Anordnung der Schaufeln 26 auf der Innenfläche 34 der Gehäuseschale 22 abhängt. Gemäß der obigen Beschreibung lehrt der Stand der Technik die Bildung von Schlitzen durch Stanzen der Schlitze senkrecht zur Metalloberfläche, sodass am Eingang des Schlitzes ein Teil des Materials zurückbleibt, das eine eingesteckte Laufradschaufel haltern kann. Die Schlitze 24, 46 und 50 hingegen werden durch Stanzoperationen parallel zur Drehachse 54 der Gehäuseschale 22 gebildet. Zur Bildung von Schlitzen in der Gehäuseschale 22 sind auch andere Mittel möglich, z.B. Laserschneiden oder mechanisches Schneiden, und dem Fachmann ist klar, dass solche Mittel in Geist und Geltungsbereich der beanspruchten Erfindung enthalten sind.

Bei den in den Figuren 3 bis 5 gezeigten Ausführungsarten wird die Schaufel 26 durch Einsetzen der Zunge 40 unter Druckspannung in den ersten Schlitz 24 und anschließend durch Einsetzen der Zunge 56 in den Schlitz 46 und der Zunge 58 in den Schlitz 50 in die Gehäuseschale 22 eingebaut, sodass die Schaufel 26 innerhalb der Gehäuseschale 22 gehaltert wird. Mit Einsetzen unter Druckspannung ist gemeint, dass sich eine Zunge und eine oder mehrere Wände eines Schlitzes berühren und zwischen der Zunge und den Wänden normale Kräfte auftreten. Das heißt, die Zungen werden so in die Schlitze gedrückt, dass sich die Zungen zumindest teilweise verziehen und gegen die Wände

drücken. Die normale Kraft für das Einsetzen unter Druckspannung ist größer als die Kraft bei einer Gleit- oder Reibungspassung, die auch als Halten bezeichnet wird und bei der es nur zu einer geringfügigen oder zu gar keiner Verzerrung der Zunge kommt. Durch das Einsetzen der Zunge 40 unter Druckspannung in den Schlitz wird die axiale Bewegung der Schaufel von der Innenfläche 34 weg verhindert.

In Fig. 3 befindet sich im Schlitz 24 eine verdrehte Zunge 40, die der Zunge 38 ähnlich ist und durch Verdrehen der Zunge 38 um die aus der Außenkante 36 austretende Achse 59 gebildet wird. Gemäß einigen Aspekten ist die Achse 59 im Wesentlichen auf eine Achse ausgerichtet, die aus der Außenkante 36 austritt. Zum Beispiel zeigt Fig. 6b eine Zunge 38 vor dem Verdrehen, und Fig. 7b zeigt eine Zunge 40 (die Zunge 38 nach dem Verdrehen um die Achse 59). Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der Schlitz 24 axiale Wände 60 und 62. Während die verdrehte Zunge 40 im Schlitz 24 steckt, drücken die Ecken 64 und 66 gegen die Wände 60 und 62 und haltern so die Schaufel 26 innerhalb der Gehäuseschale 22. Die Ecken 64 und 66 üben auf die Wände eine Druckspannung in einer im Wesentlichen dem Umfang folgenden Richtung in Bezug auf einen Drehmomentwandler aus, in den die Schaufel eingebaut werden soll, und haltern so die Schaufel 26 innerhalb der Gehäuseschale 22.

Fig. 4 zeigt eine Zunge 42 und einen angeschrägten Schlitz 68. Gemäß den Figuren 8 und 9 ist die herausragende Zunge 42 durch ein übergangsstück 70 mit der Schaufel verbunden und beinhaltet einen Schenkel 72 und lässt zwischen dem Schenkel 72 und der Kante 36 einen Zwischenraum frei. Gemäß einigen Aspekten wird der Schenkel 72 zusätzlich um eine (nicht gezeigte) Achse verdreht, die ähnlich wie bei der Bildung der verdrehten Zunge 40 durch das übergangsstück 70 aus der Kante 36 austritt. Gemäß einigen Aspekten ist diese Achse ähnlich wie die Achse 59 ausgerichtet. Der angeschrägte Schlitz 68 beinhaltet Wände 74 und 76 sowie eine schräge Wand 78. Die schräge Wand 78 stellt ein Mittel zum Führen der herausragenden Zunge 42 beim Einstecken in den Schlitz 68 bereit. Beim Einstecken der Zunge 42 in den Schlitz berührt die Ecke 80 die schräge Wand 78, welche die herausragende Zunge 42 weiter um die Achse des übergangsstücks 70 verdreht. Sobald die Zunge 42 ganz eingesteckt ist, drücken die Ecken 80 und 82 der Zunge 42 gegen die Wände 74 bzw. 76 und haltern so die Schaufel 26 innerhalb der Gehäuseschale 22.

Verdrehte Zungen gemäß der vorliegenden Erfindung können auch aus der Sicht entsprechender Ebenen betrachtet werden. Zum Beispiel beinhaltet die Schaufel 26 in den Figuren 6a bis 7b einen Körper 86 mit einer Fläche 88. Im Allgemeinen ragen aus dem Körper 86 Zungen heraus. Die Zunge 40 beinhaltet eine Fläche 90. Aus Fig. 7b ist zu ersehen, dass die Flächen 88 und 90 gegeneinander versetzt sind. Gemäß der obigen Beschreibung werden die Schaufeln 26 in der Gehäuseschale 22 durch die Druckspannung einer Zunge als integraler Bestandteil der Schaufel 26 auf die Innenwände eines Schlitzes, z.B. des Schlitzes 24 mit den Wänden 60 und 62, in der Gehäuseschale 22 gehaltert. Somit musst die in den Schlitz 24 eingesteckte Zunge weit genug verdreht sein, damit eine oder mehrere Ecken durch Druckspannung mit den Innenwänden gekoppelt sind. Mit anderen Worten, die Breite von einer Ecke der verdrehten Zunge zur anderen Ecke sollte größer als die Breite des Schlitzes sein. Es sind jedoch auch andere (nicht gezeigte) Verfahren zur Bildung einer Zunge und/oder eines Schlitzes möglich. Zum Beispiel kann die Zunge 42 ein Material beinhalten, das sich vom übergangsstück 70 aus in zwei Richtungen erstreckt und dadurch ein „T" bildet, die Zunge 38 kann anstelle der Verdrehung umgebogen werden, oder der Schlitz 68 kann eine weitere angeschrägte Wand als Teil der Wand 76 beinhalten. Bei solchen Varianten ist es normalerweise erforderlich, dass die geänderten Zungen in der Lage sind, unter Druckspannung eine Kopplung zu bewirken, damit die axiale Bewegung einer Schaufel mit den geänderten Zungen verhindert wird, sobald die geänderten Zungen und alle sonstigen Zungen in entsprechenden Schlitzen in der Gehäuseschale des Drehmomentwandlers stecken. Dem Fachmann ist klar, dass solche Varianten in Geist und Geltungsbereich der beanspruchten Erfindung enthalten sind.

Fig. 10 zeigt eine Querschnittsansicht der Gehäuseschale 122 für das Laufrad eines Drehmomentwandlers mit Schlitzen 124 und der Laufradschaufel 126 des Drehmomentwandlers mit integrierten verlängerten Teilen, die im Wesentlichen tangential zur Kante 136 verlaufen.

Fig. 11 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht des Ausschnitts 11 von Fig. 10, die die Gehäuseschale 122 und einen Schlitz 146 zeigt. Die folgende Beschreibung ist in Verbindung mit den Figuren 10 und 11 zu sehen. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Schaufel 126 eine Zunge 128, die so angeordnet ist, dass sie in einen (nicht gezeigten) zentralen Ring eingreift. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Schaufel 126 eine verlängerte Zunge 152, die so angeordnet ist, dass sie in den Schlitz 146 eingreift. ähnlich

wie bei den oben beschriebenen Ausführungsarten wird zuerst die Zunge 138 in den Schlitz 124 gesteckt, und anschließend werden die verlängerte Zunge 152 und dann die Zunge 154 zu den Schlitzen 146 bzw. 150 gedrückt und eingesteckt. Wenn die verlängerte Zunge 152 in den Schlitz 146 gesteckt wird, wird die Schulter 156 gegen die Wand 158 und die Ecke 160 gegen die Wand 162 gedrückt, wodurch die Schaufel 126 innerhalb der Gehäuseschale 122 gehaltert wird. Das heißt, die Länge 164 der Zunge 152 ist größer als die Breite 166 des Schlitzes 146, sodass die Zunge 152 nicht in den Schlitz passen kann, ohne sich zu verziehen und den Presssitz herbeizuführen.

Fig. 12 zeigt eine Querschnittsansicht einer zweiten Bauart der Gehäuseschale 170 für ein Drehmomentwandlerlaufrad mit Schlitzen 124 und Laufradschaufel 126 des Wandlers mit integrierten verlängerten Teilen, die im Wesentlichen tangential zur Kante 136 verlaufen.

Fig. 13 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht des Ausschnitts 13 von Fig. 12, welche die Gehäuseschale 170 und einen Schlitz 172 zeigt. Die folgende Beschreibung ist in Verbindung mit den Figuren 12 und 13 zu sehen. ähnlich wie bei den oben beschriebenen Ausführungsarten wird zuerst die Zunge 138 in den Schlitz 124 gesteckt, und anschließend werden die verlängerten Zungen 152 und 174 zu den Schlitzen 146 bzw. 172 gedrückt und eingesteckt. Wenn die verlängerte Zunge 174 in den Schlitz 172 gesteckt wird, wird die Ecke 176 durch die Schräge 178 zur Seite gebogen und drückt dann gegen die Wand 180. Das heißt, der Abstand zwischen den Zungen 138, 152 und 174 und der Abstand zwischen den Schlitzen 124, 146 und 172 ist so bemessen, dass das Ende 182 über die Wand 180 hinausragt, wenn die Zungen 152 in die Schlitze 146 eingreifen, sodass ein Presssitz zwischen dem Ende 182 und der Wand 180 herbeigeführt wird. Das heißt, die Zunge 174 muss zusammengedrückt werden, um in den Schlitz 172 zu passen.

Die folgende Beschreibung ist in Verbindung mit den Figuren 10 bis 13 zu sehen. Die Schaufel 126 kann unter Verwendung der Zunge 152, der Zunge 174 oder unter Verwendung der Zungen 152 und 174 gemeinsam unter Druckspannung mit den Gehäuseschalen 122 oder 170 verbunden und dadurch gehaltert werden.

Somit ist zu erkennen, dass die Aufgaben der vorliegenden Erfindung wirksam gelöst werden, obwohl sich der Fachmann Modifikationen und änderungen der Erfindung vorstellen kann, die in Geist und Geltungsbereich der beanspruchten Erfindung enthalten

sind. Ferner ist klar, dass die obige Beschreibung nur zur Veranschaulichung der vorliegenden Erfindung dient und nicht als Einschränkung zu verstehen ist. Deshalb sind andere Ausführungsarten der vorliegenden Erfindung möglich, ohne von Geist und Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.