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Title:
BLOCK AND SET OF BLOCKS FOR A MARBLE RUN, AND MARBLE RUN HAVING SUCH A BLOCK OR SUCH A SET OF BLOCKS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/115400
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention proposes blocks for a marble run and also a marble run (10) having such blocks. The invention proposes here, in particular, a channel block (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) for coupling to further, correspondingly configured blocks of the marble run (10), wherein, for this purpose, it has coupling protuberances and coupling holes so that the blocks are connected to one another with force-fitting clamping action. This channel block (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) has a marble channel (72) with a first channel end (74A) and a second channel end (74B), and at both channel ends (74A, 74B), in a manner laterally offset in relation to the marble channel (72), it has coupling portions (70), each provided with at least one coupling protuberance (80) and/or at least one coupling hole (82). Between the channel ends (74A, 74B), the channel block (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) has a central part (76) between the coupling portions (70) at the ends, said central part being free of coupling protuberances and preferably free of coupling holes.

Inventors:
JÜLICH, Kristian (Schillerstraße 107, Berlin, 10625, DE)
Application Number:
EP2018/084014
Publication Date:
June 20, 2019
Filing Date:
December 07, 2018
Export Citation:
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Assignee:
MEINBAUKASTEN GMBH (Schillerstraße 107, Berlin, 10625, DE)
International Classes:
A63F7/36; A63H33/08
Foreign References:
DE202010006852U12010-08-05
GB956263A1964-04-22
US5344143A1994-09-06
EP2384797B12013-07-24
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWALTSKANZLEI CARTAGENA PARTNERSCHAFTSGESELLSCHAFT KLEMENT, EBERLE MBB (Urbanstraße 53, Stuttgart, 70182, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) für eine

Murmelbahn (10) mit den folgenden Merkmalen: a. der Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) ist zur Kopplung an korrespondierend ausgestaltete weitere Bausteine der Murmelbahn (10) ausgebildet, wobei er hierzu eine Mehrzahl von nach oben weisenden Kopplungsnop pen (80) und nach unten weisenden Kopplungslöchern (82) aufweist, die einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtung gleichem Gru ndmaß (G) fol gend angeordnet sind, wobei die Kopplungslöcher (82) zur kraftschlüssig klemmenden Aufnahme von zu den Kopplungsnoppen (80) des Rinnenbausteins (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) gleichartigen Kopplungsnoppen (80) ausge bildet sind, und b. der Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) verfügt über eine Murmelrinne (72) mit einem ersten Rinnenende (74A) und einem zweiten Rinnenende (74B), und c. der Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) verfügt an beiden Rinnenenden (74A, 74B) seitlich versetzt zur Murmelrinne (72) über Kopp lungsabschnitte (70), die mit jeweils mindestens einer Kopplungsnoppe (80) und/oder mindestens einem Kopplungsloch (82) versehen sind, und d. der Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) verfügt über einen Mittelteil (76) zwischen den endseitigen Kopplungsabschnitten (70), der frei von Kopplungsnoppen und vorzugsweise frei von Kopplungslöchern ist.

2. Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) nach Anspruch 1 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. der Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) weist an mindestens einem Rinnenende (74A, 74B), vorzugsweise an beiden Rinnenenden (74A, 74B), beidseitig der Murmelrinne (72) jeweils einen Kopplungsabschnitt (70) auf, der mit mindestens einer Kopplungsnoppe (80) und/oder mindestens einem Kopplungsloch (82) versehen ist.

3. Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) nach Anspruch 2 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. die Kopplungsabschnitte (70) beidseitig der Murmelrinne (72) sind an der Unterseite derart miteinander verbunden und mit Kopplungslöchern (82) ausgestattet, dass sie die Aufnah me von Kopplungsnoppen (80) sowohl seitlich versetzt zur Murmelrinne (72) als auch unter der Murmelrinne (72) gestatten.

4. Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. mindestens ein Kopplungsabschnitt (70) ist an seiner Oberseite mit genau einer Kopp lungsnoppe (80) versehen, wobei vorzugsweise an beiden Rinnenenden (74A, 74B) jeweils beidseitig der Murmelrinne (72) jeweils ein Kopplungsabschnitt (70) mit jeweils genau einer Kopplungsnoppe (80) vorgesehen ist.

5. Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) nach einem der vorstehenden Ansprüche mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. mindestens ein Kopplungsabschnitt (70) ist mit mindestens zwei Kopplungsnoppen (80) versehen ist.

6. Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) nach einem der vorstehenden Ansprüche mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. der von Kopplungsnoppen und Kopplungslöchern freie Mittelteil (76) weist zumindest ab schnittsweise einen Querschnitt quer zur Erstreckungsrichtung der Murmelrinne (72) auf, der alleine durch einen Rinnenquerschnitt im Wesentlichen gleichmäßiger Materialdicke gebildet wird, wobei der Rinnenquerschnitt vorzugsweise kreisabschnittsförmig oder scha lenförmig ist.

7. Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) nach einem der vorstehenden Ansprüche mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. der von Kopplungsnoppen (80) und Kopplungslöchern (82) freie Mittelteil weist eine mini male Länge in Erstreckungsrichtung der Murmelrinne (72) von einem zweifachen des Grundmaßes (G) auf, vorzugsweise mindestens von einem vierfachen des Grundmaßes (G).

8. Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) nach einem der vorstehen den Ansprüche mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. der Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 300, 310, 320, 330) ist als Geradenbaustein mit ei ner bezogen auf eine Horizontalebene geradlinigen Erstreckung ausgebildet. vorzugsweise mit einem der folgenden zusätzlichen Merkmale: b. die Murmelrinne (72) weist ein einheitliches Niveau auf, oder c. die Murmelrinne (72) weist ein von einem Rinnenende (74A) zum anderen Rinnenende (74B) variierendes Niveau auf, insbesondere ein stetig fallendes oder steigendes Niveau oder ein entlang der Erstreckungsrichtung der Murmelrinne (72) einfach oder wiederholt fallendes und steigendes Niveau.

9. Rinnenbaustein (150, 160, 170) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit dem folgenden zusätzli chen Merkmal: a. der Rinnenbaustein (150, 160, 170) ist als Kurvenbaustein mit einer in Horizontalrichtung um 90° gekrümmten Erstreckung ausgebildet, vorzugsweise mit einem der folgenden zusätzlichen Merkmale: b. die Murmelrinne (72) weist ein einheitliches Niveau auf, oder c. die Murmelrinne ist als Steilkurvenrinne mit einer außenseitigen Rinnenwandung, die die innenseitige Rinnenwandung übersteigt, ausgebildet, oder d. die Murmelrinne (72) weist ein von einem Rinnenende zum anderen Rinnenende variieren des Niveau auf, insbesondere ein stetig fallendes oder ein entlang der Erstreckungsrich tung der Murmelrinne einfach oder wiederholt fallendes und steigendes Niveau auf.

10. Rinnenbaustein (140) nach einem der vorstehenden Ansprüche mit dem folgenden zusätzlichen

Merkmal: a. der von Kopplungsnoppen und Kopplungslöchern freie Mittelteil ist als flexibler Mittelteil gestaltet, der zerstörungsfrei eine Verformung gestattet, durch die die Kopplungsabschnit te an den beiden Rinnenenden in mindestens zwei möglichen Relativstellungen positio nierbar sind, die um mindestens das einfache Grundmaß (G) in Längsrichtung oder Quer richtung voneinander abweichen, vorzugweise mit dem zusätzlichen Merkmal: b. die Murmelrinne weist im Mittelteil eine Verformbarkeit auf, die durch beidseitige Ein schnitte (78) erhöht ist.

11. Rinnenbaustein (300, 310, 320, 330, 370, 380) nach einem der vorstehenden Ansprüche mit den folgenden zusätzlichen Merkmalen: a. mindestens einer der Kopplungsabschnitte (70) im Bereich eines Rinnenendes (74A, 74B) weist einen Kopplungsüberhang (73) auf, der sich in Erstreckungsrichtung über das Rin nenende (74A, 74B) hinaus erstreckt, und b. der Kopplungsüberhang (73) verfügt über mindestens eine Kopplungsnoppe (80) und/oder über mindestens ein Kopplungsloch (82).

12. Rinnenbaustein (300, 310, 320, 330) nach Anspruch 11 mit dem folgenden zusätzlichen Merk mal: a. mindestens ein zweiter Kopplungsabschnitt (70) im Bereich des gleichen oder eines ande ren Rinnenendes (74A, 74b) weist eine Formgebung auf, die zur Ankopplung eines gleichar tigen Rinnenbausteins mit einem Kopplungsabschnitt (70) mit Kopplungsüberhang (73) geeignet ist, so dass der Kopplungsüberhang (73) an diesem zweiten Kopplungsabschnitt unter bündigem Anschluss der Murmelrinnen (72) ankoppelbar ist.

13. Rinnenbaustein (380, 390) nach Anspruch 11 mit den folgenden zusätzlichen Merkmalen: a. die Kopplu ngsabschnitte (70) im Bereich beider Rinnenenden (74A, 74B) weist einen Kopp lungsüberhang auf (73) auf, und b. die Kopplungsüberhänge (73) beider Kontaktabschnitte (70) verfügen über mindestens ei ne Kopplungsnoppe (80) und/oder über mindestens ein Kopplungsloch (82).

14. Rinnenbaustein (370, 380, 390) nach einem der vorstehenden Ansprüche mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. mindestens ein seitlich versetzt zur Murmelrinne (72) angeordneter Kopplungsabschnitt (70) ist derart ausgebildet, dass er in Vertikalrichtung beabstandet zu einer tiefsten Ebene des Rinnenbauteins angeordnet ist.

15. Rinnenbaustein (340) für eine Murmelbahn (10) mit den folgenden Merkmalen: a. der Rinnenbaustein (340) ist zur Kopplung an korrespondierend ausgestaltete weitere Bau steine der Murmelbahn (10) ausgebildet, wobei er hierzu eine Mehrzahl von nach oben wei senden Kopplungsnoppen (80) und nach unten weisenden Kopplungslöchern (82) aufweist, die einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtung glei chem Grundmaß (G) folgend angeordnet sind, wobei die Kopplungslöcher (82) zur kraft schlüssig klemmenden Aufnahme von zu den Kopplungsnoppen (80) des Rinnenbausteins (340) gleichartigen Kopplungsnoppen (80) ausgebildet sind, und b. der Rinnenbaustein (340) verfügt über eine Murmelrinne (72) mit einem ersten Rinnenende (74A) und einem zweiten Rinnenende (74B), und c. der Rinnenbaustein (340) verfügt an einem ersten Rinnenende (74B) über einen Kopp lungsbereich (77B) mit einem Kopplungsfortsatz (75), der sich bezogen auf eine Horizon talebene fluchtend zur Murmelrinne (72) über das Ende der Murmelrinne (72) hinaus er- streckt und in Vertikalrichtung unterhalb der Murmelrinne (72) angeordnet ist, wobei der Kopplungsfortsatz (75) zur Ankopplung eines weiteren Rinnenbausteins (340) über mindes tens eine Kopplungsnoppe (80) verfügt, und d. der Rinnenbaustein (340) verfügt an einem zweiten Rinnenende (74A) über einen Kopp lungsbereich (77A) mit Kopplungslöchern (82) unterhalb der Murmelrinne (72), die derart angeordnet sind, dass sie an die Kopplungsnoppen (80) des Kopplungsfortsatzes (75) eines baugleichen Rinnenbausteins (340) unter bündiger Verbindung der jeweiligen Murmelrin nen (72) ankoppelbar sind.

16. Rinnenbaustein (340) nach Anspruch 15 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. der Rinnenbaustein (340) verfügt über einen Mittelteil (76) zwischen den endseitigen Kopp lungsbereichen (77A, 77B), der frei von Kopplungsnoppen und vorzugsweise frei von Kopp lungslöchern ist.

17. Rinnenbaustein (340) nach Anspruch 15 oder 16 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. die Kopplungsbereiche (77A, 77B) sind derart ausgebildet, dass sie beim Verbinden bau gleicher Steine einen gemeinsamen Kopplungsbereich (77C) bilden, der in Erstreckungs richtung der Murmelrinnen (72) hintereinander zwei nach unten weisende Kopplungslö cher (82) aufweist, der gemeinsame Kopplungsbereich (77C) vorzugsweise auch quer zur Erstreckungsrichtung der Murmelrinnen (72) nebeneinander zwei Kopplungslöcher (82) und somit insgesamt vier Kopplungslöcher (77C) aufweist.

18. Bausteinset, für eine Murmelbahn (10) mit den folgenden Merkmalen: a. das Bausteinset verfügt über einen unteren und einen oberen Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390; 130, 180, 190), b. die Rinnenbausteine (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390;

130, 180, 190) sind zur Kopplung an korrespondierend ausgestaltete weitere Bausteine der Murmelbahn (10) ausgebildet, wobei der untere Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390) hierzu eine Mehrzahl von nach oben wei- senden Kopplungsnoppen (80) und nach unten weisenden Kopplungslöchern (82) aufweist und wobei der untere Rinnenbaustein (130, 180, 190) hierzu eine Mehrzahl von nach unten weisenden Kopplungslöchern (82) aufweist, wobei weiterhin die Kopplu ngslöcher (82) und Kopplungsnoppen (80) jeweils einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtu ng gleichem Grundmaß (G) folgend angeordnet sind und wobei die Kopplungslöcher (82) zur kraftschlüssig klemmenden Aufnahme von zu den Kopplungs noppen (80) des unteren Rinnenbausteins (130, 180, 190) gleichartigen Kopplungsnoppen (80) ausgebildet sind, und c. der untere Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370,

380. 390) weist eine nach oben offene Murmelrinne (72) auf, und d. der obere Rinnenbaustein (130, 180, 190) weist eine nach unten offene Murmelrinne (73) auf, und e. die Kopplungsnoppen (80) am unteren Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170,

220. 300. 310. 320. 330. 370. 380. 390) und die Kopplungslöcher (82) am oberen Rinnenbau stein (130, 180, 190) sind relativ zur jeweiligen Murmelrinne (72, 73) der Rinnenbausteine (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390; 130, 180, 190) derart an angeordnet, dass sie eine kraftschlüssige Kopplung der Rinnenbausteine gestattet, durch die die Murmelrinnen (72, 73) zumindest abschnittsweise gleichgerichtet sind und eine umfänglich geschlossene Röhrenstruktur bilden.

19. Bausteinset nach Anspruch 18 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. der untere Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370,

380, 390) ist nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildet.

20. Bausteinset nach Anspruch 18 oder 19 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. der untere und der obere Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390; 130, 180, 190) weisen Murmelrinnen (72, 73) gleicher Erstreckungs richtung und Länge auf, so dass durch Kopplung der Rinnenbausteine (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390; 130, 180, 190) eine umfänglich ge schlossene Röhrenstruktur dieser Erstreckungsrichtung und Länge geschaffen wird.

21. Bausteinset nach einem der Ansprüche 18 bis 20 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. die umfänglich geschlossene Röhrenstruktur weist eine Länge auf, die mindestens dem vierfachen Grundmaß (G) entspricht.

22. Bausteinset nach einem der Ansprüche 18 bis 21 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. beide Rinnenbausteine (110, 160, 170; 130, 180, 190) weisen ein von einem Rinnenende (74A) zum anderen Rinnenende (74B) variierendes Niveau auf, insbesondere ein stetig stei gendes oder fallendes Niveau oder ein entlang der Erstreckungsrichtung der Murmelrinne (72, 73) einfach oder wiederholt fallendes und steigendes Niveau auf.

23. Bausteinset für eine Murmelbahn mit den folgenden Merkmalen: a. das Bausteinset verfügt über einen Rinnenbaustein (120, 220) und einen Eingriffsbaustein (200, 210, 230), und b. der Rinnenbaustein (120, 220) und der Eingriffsbaustein (200, 210, 230) sind zur Kopplung an korrespondierend ausgestaltete weitere Bausteine der Murmelbahn (10) ausgebildet, wobei der Rinnenbaustein (120, 220) hierzu eine Mehrzahl von nach oben weisenden Kopp lungsnoppen (80) und nach unten weisenden Kopplungslöchern (82) aufweist und der Ein griffsbaustein (200, 210, 230) hierzu eine Mehrzahl von nach unten weisenden Kopplungs löchern (82) aufweist, wobei weiterhin die Kopplungslöcher (82) und Kopplungsnoppen (80) jeweils einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrich tung gleichem Grundmaß (G) folgend angeordnet sind und wobei die Kopplungslöcher (82) zur kraftschlüssig klemmenden Aufnahme von zu den Kopplungsnoppen (80) des Rinnen baustein (120, 220) gleichartigen Kopplungsnoppen (80) ausgebildet sind, und b. der Rinnenbaustein (120, 220) verfügt über eine Murmelrinne (72) mit einem ersten Rin nenende (74A) und einem zweiten Rinnenende (74B), und c. der Rinnenbaustein (120, 220) verfügt horizontal versetzt neben der Murmelrinne über mindestens einen Kopplungsabschnitt (70), an dem mindestens eine Kopplu ngsnoppe (80) vorgesehen ist, und d. der Eingriffsbaustein (200, 210, 230) ist mittels seiner Kopplungslöcher (82) am Kopplungs abschnitt (70) des Rinnenbausteins (120, 220) kraftschlüssig ankoppelbar, und e. der Eingriffsbaustein (210, 230) verfügt einen starren Eingriffsabschnitt (202), der ortsfest zu seinen Kopplungslöchern (82) angeordnet ist und bei Ankopplung an den Rinnenbau stein in die Murmelrinne (72) hineinragt, so dass die Bewegung einer Murmel (40) in der Murmelrinne (72) durch den starren Eingriffsabschnitt (202) beeinflusst wird, oder der Ein griffsbaustein (210, 230) verfügt über einen Lagerabschnitt (212, 232), an dem ein Ein griffselement (214, 234) beweglich gelagert ist, wobei dieses Eingriffselement (214, 234) derart beweglich gelagert ist, dass es in die Murmelrinne (72) hineinragend oder über die Murmelrinne (72) hinwegragend die Bewegung einer Murmel in der Murmelrinne beein flusst.

24. Bausteinset nach Anspruch 23 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. der untere Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390; 130, 180, 190) ist nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet.

25. Bausteinset nach Anspruch 23 oder 24 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. der Eingriffsbaustein (200, 210, 230) weist Kopplungslöcher (82) beidseitig des Eingriffsab schnitts (202) bzw. des Lagerabschnitts (212) auf, die beidseitig der Murmelrinne (72) an Kopplungsnoppen (80) des Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390; 130, 180, 190) ankoppelbar sind.

26. Bausteinset nach einem der Ansprüche 23 bis 25 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. der Eingriffsbaustein (200) ist als Sprungschanzenbaustein ausgebildet und verfügt über eine Schanzenfläche (203) am Eingriffsabschnitt (202) die bei Ankopplung an den Rinnen- baustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390; 130, 180, 190) in Erstreckungsrichtung der Murmelrinne (72) ansteigt.

27. Bausteinset nach einem der Ansprüche 23 bis 25 mit den folgenden zusätzlichen Merkmalen: a. der Rinnenbaustein (220) ist als Weichenbaustein ausgebildet, wobei sich die Murmelrinne (72) zwischen dem ersten Rinnenende (74A) und zweiten Rinnenende (74B) sowie mindes tens einem dritten Rinnenende (74C) erstreckt, und b. der Eingriffsbaustein (230) ist als Stellbaustein ausgebildet, wobei der Lagerabschnitt (232) vertikal erstreckt ist und eine horizontale Schwenkbewegung des beweglichen Ein griffselements (234) gestattet, welches bei Ankopplung des Eingriffsbausteins (230) an den Rinnenbaustein (220) als Lenkteil in die Murmelrinne (72) hineinragt oder über die Murmel rinne (72) hinwegragt, so dass in Abhängig seiner Stellung die Bewegung einer vom ersten Rinnenende (74A) kommenden Murmel (40) in Richtung des zweiten oder des dritten Rin nenendes (74B, 74C) bewirkt wird.

28. Bausteinset nach einem der Ansprüche 23 bis 25 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. der Eingriffsbaustein (210) ist als Lagerbaustein zur Lagerung eines das Eingriffselement (214) bildenden Rotors ausgebildet, welcher bei Ankopplung des Eingriffsbaustein (210) an den Rinnenbaustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220, 300, 310, 320, 330, 370, 380, 390; 130, 180, 190) derart in die Murmelrinne hineinragt, dass er durch die Murmelrinne (72) gleichgerichtet durchquerende Murmeln (40) gleichgerichtet fortlaufend gedreht werden kann.

29. Bausteinset für eine Murmelbahn mit dem folgenden Merkmal: a. das Bausteinset verfügt über mindestens zwei Rinnenbausteine (300, 310, 320, 330), die über Kopplungsabschnitte (70) mit Kopplungsüberhängen (73) verfügen, durch die sie un mittelbar aneinander ankoppelbar sind, so dass ihre Murmelrinnen (72) bündig aneinander anschließen, vorzugsweise mit dem zusätzlichen Merkmal: b. die mindestens zwei Rinnenbausteine (300, 310, 320, 330) sind jeweils nach einem der An sprüche 11 bis 14 ausgebildet.

30. Bausteinset für eine Murmelbahn (10) mit den folgenden Merkmalen: a. das Bausteinset verfügt über mindestens einen ersten Rinnenbaustein (350) und mindes tens einen zweiten Rinnenbaustein (360), und b. die Rinnenbausteine (350, 360) sind zur Kopplung aneinander ausgebildet, wobei der ers ten Rinnenbaustein (350) hierzu eine Mehrzahl von nach oben weisenden Kopplungsnop pen (80) aufweist und wobei der zweite Rinnenbaustein (360) hier eine Mehrzahl von nach unten weisenden Kopplungslöchern (82) aufweist, wobei weiterhin die Kopplungslöcher (82) und Kopplungsnoppen (80) jeweils einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtung gleichem Grundmaß (G) folgend angeordnet sind und wo bei die Kopplungslöcher (82) des zweiten Rinnenbausteins (360) zur kraftschlüssig klem menden Aufnahme von Kopplungsnoppen (80) des ersten Rinnenbausteins (350) ausgebil det sind, und c. die Rinnenbausteine (350, 360) verfügen jeweils über eine Murmelrinne (72) mit einem ers ten Rinnenende (74A) und einem zweiten Rinnenende (74B), und d. der ersten Rinnenbaustein (350) verfügt an beiden Rinnenenden (74A, 74B) über jeweils ei nen Kopplungsbereich (77B) mit einem Kopplungsfortsatz (75), der sich bezogen auf eine Horizontalebene fluchtend zur Murmelrinne (72) über das Ende der Murmelrinne (72) hin aus erstreckt und in Vertikalrichtung unterhalb der Murmelrinnen (72) angeordnet ist, wo bei die Kopplungsfortsatz (75) zur beidseitigen Ankopplung jeweils eines weiteren Rinnen bausteins (360) über jeweils mindestens eine Kopplungsnoppe (80) verfügen, und e. der zweite Rinnenbaustein (360) verfügt an beiden Rinnenenden (74A, 74B) über jeweils ei nen Kopplungsbereich (77A) mit Kopplungslöchern (82) unterhalb der Murmelrinne (72), die derart angeordnet sind, dass sie an die Kopplungsnoppen (80) der Kopplungsfortsätze (75) des ersten Rinnenbausteins (350) unter bündiger Verbindung der jeweiligen Murmel rinnen (72) ankoppelbar sind.

31. Bausteinset nach Anspruch 30 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. mindestens einer der Rinnenbausteine (350, 360) verfügt über einen Mittelteil (76) zwischen den endseitigen Kopplungsbereichen (77A; 77B), der frei von Kopplungsnoppen und vor zugsweise frei von Kopplungslöchern ist.

32. Bausteinset oder Baustein nach einem der vorstehenden Ansprüche mit mindestens einem der folgenden Merkmale: a. das Grundmaß (G) beträgt 8 mm oder 16mm und/oder b. die Kopplungsnoppen weisen eine kreiszylindrische Grundform und vorzugsweise einen Außendurchmesser von 4,8 mm oder 9,6 mm auf und/oder c. die lichte Breite der Rinne des mindestens einen Rinnenbausteins beträgt quer zur Erstre ckungsrichtung zumindest abschnittsweise zwischen dem 1,6-fachen und dem 2,0-fachen des Grundmaßes (G) und/oder d. die Bausteine sind aus Kunststoff gefertigt.

33. Murmelbahn (10) mit den folgenden Merkmalen: a. die Murmelbahn (10) verfügt über eine Mehrzahl von Bausteinen (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220; 130, 180, 190), die zumindest teilweise eine Murmelrinne (72) aufweisen, und b. die Bausteine (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220; 130, 180, 190) sind zur Kopplung an korrespondierend ausgestaltete weitere Bausteine der Murmelbahn (10) ausgebildet, wo bei sie hierzu eine Mehrzahl von nach oben weisenden Kopplungsnoppen (80) und/oder nach unten weisenden Kopplungslöchern (82) aufweist, die einer horizontalen zweidimen sionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtung gleichem Grundmaß (G) folgend ange ordnet sind, wobei die Kopplungslöcher (82) zur kraftschlüssig klemmenden Aufnahme von zu Kopplungsnoppen (80) ausgebildet sind, und c. die Murmelbahn (10) umfasst mindestens einen Baustein (100, 110, 120, 140, 150, 160, 170, 220; 130, 180, 190) nach den Ansprüchen 1 bis 11 oder mindestens ein Bausteinset nach den Ansprüchen 12 bis 24.

34. Murmelbahn nach Anspruch 33 mit dem folgenden zusätzlichen Merkmal: a. die Murmelbahn (10) verfügt über mindestens eine Murmel (40).

Description:
Baustein und Bausteinset für eine Murmelbahn und

Murmelbahn mit einem solchen Baustein oder einem solchen Bausteinset

ANWENDUNGSGEBIET UND STAND DER TECHNIK

Die Erfindung betrifft den Bereich der Murmelbahnen aus einzelnen Bausteinen, also von flexibel auf baubaren Murmelbahnen, bei denen die Murmelrinne durch eine Vielzahl unterschiedlicher Bausteine gebildet wird, die derart relativ zueinander positioniert werden, dass sie gemeinsam diese Murmelrin ne bilden, entlang derer anschließend Murmeln oder andere rollfähige Elemente rollen können.

Aus der EP 2 384 797 Bl ist eine solche Murmelbahn bereits bekannt. Auch ist unter dem Markennah men„Hubelino“ ein Murmelbahnsystem bekannt, welches Verwandtschaft zur hier erfindungsgegen ständlichen Murmelbahn aufweist.

Diese Murmelbahnen sowie erfindungsgemäße Murmelbahnen können in der Art zusammengebaut werden, die beispielsweise von den Spielzeugsystemen LEGO und DUPLO bekannt sind. Die Bausteine weisen hierfür Kopplungsnoppen an der Oberseite und/oder Kopplungslöcher an der Unterseite auf, deren Anordnung einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtung gleichbleibendem Grundmaß folgt. Die Kopplungslöcher sind dabei zur kraftschlüssig klemmenden Aufnahme von Kopplungsnoppen ausgebildet. Die bekannten Systeme und vorzugweise auch erfin dungsgemäße Systeme weisen neben dem einheitlichen horizontalen Grundmaß auch ein einheitli ches Standard-Höhenmaß auf.

Die bisher bekannten Systeme sind in Hinblick auf die Stabilität des Systems, in Hinblick auf die Flexi bilität der möglichen Bauweisen und in Hinblick auf den Spielspaß noch verbesserungsfähig.

AUFGABE UND LÖSUNG

Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des Standes der Technik zu vermindern.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird erstens durch einen Rinnenbaustein für eine Mur melbahn gelöst, der zur Kopplung an korrespondierend ausgestaltete weitere Bausteine der Murmel bahn ausgebildet ist. Er weist hierzu eine Mehrzahl von nach oben weisenden Kopplungsnoppen und nach unten weisenden Kopplungslöchern auf, die einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtung gleichem Grundmaß folgend angeordnet sind, wobei die Kopplungs löcher zur kraftschlüssig klemmenden Aufnahme von zu den Kopplungsnoppen des Rinnenbausteins gleichartigen Kopplungsnoppen ausgebildet sind.

Der Rinnenbaustein verfügt über eine Murmelrinne mit einem ersten Rinnenende und einem zweiten Rinnenende, wobei an einem oder vorzugsweise beiden Rinnenenden seitlich versetzt zur Murmelrin ne Kopplungsabschnitte vorgesehen sind, die mit jeweils mindestens einer Kopplungsnoppe und/oder mindestens einem Kopplungsloch versehen sind.

Der Rinnenbaustein verfügt über einen Mittelteil zwischen den endseitigen Kopplungsabschnitten, der frei von Kopplungsnoppen und frei von Kopplungslöchern ist.

Bei einem solchen erfindungsgemäßen Rinnenbaustein ist somit vorgesehen, dass dieser an einem der Enden oder beiden Enden der Murmelrinne jeweils mindestens auf einer Seite der Rinne einen Kopplungsabschnitt aufweist, der mittels Kopplungslochs auf einem darunter liegenden Baustein der Murmelbahn befestigt werden kann und/oder der mittels mindestens eine Kopplungsnoppe die An bringung von auf dem Rinnenbaustein aufzusetzenden Bausteinen gestattet. Wenn der oder die Kopp lungsabschnitte an der Unterseite Kopplungslöcher seitlich versetzt zur Murmelrinne aufweisen, kann ein besonders guter Halt am darunter liegenden Baustein erreicht werden. Es hat sich gezeigt, dass die Stabilität bedeutend höher ist, als wenn nur unterhalb der Murmelrinnen solche Kopplungslöcher vorgesehen sind.

Wenn der oder die Kopplungsabschnitte an der Oberseite Kopplungsnoppen seitlich versetzt zur Murmelrinne aufweisen, so können diese als Befestigungsmittel für Strukturen dienen, die oberhalb des Rinnenbausteins vorgesehen sind. Solche Befestigungsmittel könnten zwar auch über zusätzliche Bausteine neben dem Rinnenbaustein realisiert sein. Die bauliche Stabilität ist durch die Integration in den Rinnenbaustein jedoch erheblich verbessert.

Sowohl Kopplungslöcher an der Unterseite als auch Kopplungsnoppen an der Oberseite der Kopp lungsabschnitte sind darüber hinaus geeignet, aneinander stirnseitig anliegende Rinnenbausteine miteinander zu verbinden. Hierdurch lässt sich eine hohe Stabilität erzielen, die ungewollten Versatz und Störungen des Murmelrollens zwischen den Bausteinen vermeidet. Insbesondere kann die Ver bindung durch ein auf den Kopplungsnoppen zweier Rinnenbausteine angebrachtes bogenförmiges Teil geschaffen werden. Diese Kopplungsmöglichkeit der erfindungsgemäßen Rinnenbausteine er- laubt es insbesondere auch, mehrere Rinnenbausteine zu einer gemeinsamen stabilen Brücke zu ver binden.

Die genannten Kopplungsabschnitte können die Höhe eines Standard-Höhenmaßes haben, was vor zugsweise auch die Höhe der Murmelrinne und des Rinnenbausteins als Ganzem ist. Besonders bevor zugt ist allerdings eine Gestaltung, bei der die Kopplungsabschnitte eine geringere Höhe aufweisen, insbesondere ein und zwei Drittel des Standard-Höhenmaßes. Dies gestattet es, durch weitere aufge setzte Bausteine, die in Hochrichtung die Murmelrinne und die Rinnenbausteine als Ganzes nicht überragen, mehrere Rinnenbausteine miteinander zu verbinden.

Auch möglich ist eine Gestaltung, bei der mindestens ein seitlich versetzt zur Murmelrinne angeordne ter Kopplungsabschnitt des Rinnenbausteins und vorzugsweise alle Kopplungsabschnitte des Rin nenbausteins derart ausgebildet ist/sind, dass der Kopplungsabschnitt in Vertikalrichtung beab- standet zu einer tiefsten Ebene des Rinnenbauteins angeordnet ist. Dies kann insbesondere durch einen Kopplungsabschnitt realisiert sein, dessen Höhe (ohne Kopplungsnoppen) nur ein Drittel des Standard-Höhenmaßes beträgt und von einer Oberseite des Rinnenbausteins (ohne Berücksichtigung der dortigen Kopplungsnoppen) und von einer Unterseite des Rinnenbausteins jeweils um ein Drittel des Standard-Höhenmaßes beabstandet ist. Vorteil einer solchen Gestaltung ist es, dass oberhalb und/oder unterhalb der vergleichsweise flachen Kopplungsabschnitte Kopplungsbausteine angesetzt werden können, um eine koppelnde Verbindung zu einem angrenzenden Rinnenbaustein herzustel len, ohne dass hierdurch die Gesamthöhe des Rinnenbausteins mitsamt einem solchen Kopplungs baustein die Höhe des separaten Rinnenbausteins übersteigt.

Die Murmelrinne erstreckt sich zwischen mindestens zwei Rinnenenden, wobei sie sich erfindungsge mäß über den genannten Mittelteil erstreckt, im Bereich dessen keine Kopplungslöcher und insbe sondere keine Kopplungsnoppen vorgesehen sind. Dieser Mittelteil weist, bezogen auf eine Mittellinie der Murmelrinne, mindestens die Länge des einfachen Grundmaßes auf, vorzugsweise mindestens des zweifachen und insbesondere vorzugsweise mindestens des vierfachen Grundmaßes.

Der Mittelteil kann aufgrund der Freiheit von seitlich zur Murmelrinne vorgesehenen Noppen gleich sam nur aus der Murmelrinne selbst bestehen. Insbesondere kann der Rinnenbaustein in diesem Mit telteil zumindest abschnittsweise einen Querschnitt quer zur Erstreckungsrichtung der Murmelrinne aufweisen, der alleine durch einen Rinnenquerschnitt im Wesentlichen gleichmäßiger Materialdicke gebildet wird, wobei der Rinnenquerschnitt vorzugsweise kreisabschnittsförmig oder schalenförmig ist.

Als Rinnenquerschnitt von im Wesentlichen gleichmäßiger Materialdicke wird auch verstanden, wenn die Materialdicke nicht um mehr als 30% variiert oder wenn hier die Materialdicke einheitlich geringer als 2 mm ist.

Der Mittelteil verleiht den Bausteinen in ästhetischer Hinsicht ein hohes Maß an Leichtigkeit, wobei dies auch von funktionaler Bedeutung ist. Da es bei einer Murmelbahn gewünscht ist, den Weg der Murmel möglichst vollständig mit den Augen verfolgen zu können, sind die vergleichsweise filigranen Mittelteile von Vorteil, da man an ihnen vorbei auf untere Ebenen der Murmelbahn schauen kann.

Vorzugweise weist der erfindungsgemäße Rinnenbaustein an mindestens einem Rinnenende, vor zugsweise an beiden Rinnenenden, beidseitig der Murmelrinne jeweils einen Kopplungsabschnitt auf, der mit mindestens einer Kopplungsnoppe und/oder mindestens einem Kopplungsloch versehen ist. Insbesondere kann der Rinnenbaustein symmetrisch ausgebildet sein und an beiden Enden der Mur melrinne jeweils einen oder jeweils zwei spiegelbildlich gestaltete Kopplungsabschnitte aufweisen. Die symmetrische Bauweise erleichtert Kindern den Aufbau solcher Murmelbahnen.

Die Kopplungsabschnitte beidseitig der Murmelrinne sind vorzugsweise an der Unterseite durch einen Verbindungsabschnitt derart miteinander verbunden und mit Kopplungslöchern ausgestattet, dass sie die Kopplung sowohl seitlich versetzt zur Murmelrinne als auch unter der Murmelrinne gestatten.

Solche beidseitig der Murmelrinne und an der Unterseite verbundenen Kopplungsabschnitte erhöhen nochmals die Stabilität, da die Befestigung des Rinnenbausteins auf einer Unterkonstruktion im Be reich von vergleichsweise vielen Noppen der Unterkonstruktion erfolgen kann. Zudem erhält der Bau stein auch eine höhere innere Stabilität, da ein Abbrechen der Kopplungsabschnitte vom eigentlichen Rinnenabschnitt, der die Murmelrinne begrenzt, weniger leicht erfolgen kann.

Insbesondere vorzugsweise ist mindestens ein Kopplungsabschnitt an der Oberseite des Rinnenbau steins mit genau einer Kopplungsnoppe versehen, wobei vorzugsweise an beiden Rinnenenden je weils beidseitig der Murmelrinne jeweils ein Kopplungsabschnitt mit jeweils genau einer Kopplungs noppe vorgesehen ist. Zwar ist es von Vorteil, wenn an der Oberseite auf jeder Seite der Murmelrinne zwei Kopplungsnoppen zur Verfügung stehen. Jedoch werden bei üblicher Bauweise die erfindungsgemäßen Rinnenbaustei nen stirnseitig aneinander anliegend verbaut, so dass sie durch jeweils einen Kopplungsabschnitt mit jeweils einer Kopplungsnoppe zwei nebeneinander liegende Kopplungsnoppen zum Aufbau weiterer Bausteine sowie zur stabilisierten Verbindung der beiden Rinnenbausteine zurVerfügung stellen.

Möglich ist es aber auch, dass mindestens ein Kopplungsabschnitt mit mindestens zwei Kopplungs noppen versehen ist. So könnten beispielsweise in und/oder quer zur Erstreckungsrichtung jeweils zwei Kopplungsnoppen vorgesehen sein, so dass an der Oberseite des Kopplungsabschnittes 1 x 2, 2 x 1 oder 2 x 2 Kopplungsnoppen zum Anbau weiterer Bausteine zur Verfügung stehen.

Der Rinnenbaustein kann als Geradenbaustein ausgebildet sein, so dass er projiziert auf eine Horizon talebene eine geradlinige Erstreckung aufweist. Sofern ein solcher Rinnenbaustein an beiden Enden der Murmelrinne beidseitig Kopplungsabschnitte aufweist, ergibt sich insgesamt eine Art Knochen form des Bausteins.

Die Murmelrinne eines solchen Geradenbausteins kann ein einheitliches Niveau aufweisen. Alternativ kann die Murmelrinne ein von einem Rinnenende zum anderen Rinnenende variierendes Niveau auf weisen, insbesondere ein stetig fallendes oder steigendes Niveau. Unter stetig wird dabei verstanden, dass der Baustein nicht Steigungs- und Gefälleabschnitte aufweist, sondern entweder nur Steigungs abschnitte und ggf. ebene Abschnitte oder nur Gefälleabschnitte und ggf. ebene Abschnitte. Es sind aber auch Geradenbausteine möglich, die entlang der Erstreckungsrichtung der Murmelrinne einfach oder wiederholt ein fallendes und steigendes Niveau aufweisen. So kann beispielsweise eine Art Hügel oder Senke vorgesehen sein, die die Murmel zwischendurch verlangsamt und dann wieder beschleu nigt, oder zunächst beschleunigt und dann wieder verlangsamt.

Der Rinnenbaustein kann als Kurvenbaustein ausgebildet sein, wobei er bezogen auf eine Horizontal ebene eine um 90° gekrümmten Erstreckung aufweist

Wie auch der beschriebene Geradenbaustein kann ein solcher Kurvenbaustein ein einheitliches Ni veau oder ein von einem Rinnenende zum anderen Rinnenende variierendes Niveau aufweisen, insbe sondere ein stetig fallendes oder ein entlang der Erstreckungsrichtung der Murmelrinne einfach oder wiederholt fallendes und steigendes Niveau. Beim Kurvenbaustein ist es auch möglich, die Murmelrinne als Steilkurvenrinne auszu gestalten mit einer außenseitigen Rinnenwandung, die die innenseitige Rinnenwandung übersteigt. Der Rinnen grund kann dabei ein einheitliches oder im Mittelteil leicht angehobenes Niveau aufweisen. Insbeson dere bei Kurvenbausteinen mit Gefälle kann die Steilkurvengestaltung von Vorteil sein.

Bei einer besonderen Gestaltung eines erfindungsgemäßen Rinnenbausteins kann vorgesehen sein, dass der von Kopplungsnoppen und Kopplungslöchern freie Mittelteil als flexibler Mittelteil gestaltet ist, der zerstörungsfrei eine plastische und/oder elastische Verformung gestattet, durch die die Kopp lungsabschnitte an den beiden Rinnenenden in mindestens zwei möglichen Relativstellungen positi onierbar sind, die um mindestens das einfache Grundmaß in Längsrichtung oder Querrichtung vonei nander abweichen. Auch die Anbringung in vertikal um mindestens ein Standard-Höhenmaß gegenei nander versetzten Relativstellungen wird dadurch ermöglicht.

Der flexible Mittelteil kann durch die Materialwahl, insbesondere jedoch durch beidseitige und vor zugsweise alternierende Einschnitte im Mittelteil die erforderliche Flexibilität erhalten. So ist es mög lich, einen solchen Rinnenbaustein zumindest begrenzt flexibel einzusetzen, indem die Kopplungsab schnitte an beiden Enden in Hochrichtung oder in Querrichtung in verschiedenen Relativstellungen auf einer Unterkonstruktion befestigt werden können. Bei ausreichender Flexibilität kann der Rinnen baustein wahlweise als Geradenbaustein oder als Kurvenbaustein verwendet werden.

Eine besondere Bauweise eines erfindungsgemäßen Rinnenbausteins sieht vor, dass mindestens einer der Kopplungsabschnitte im Bereich eines Rinnenendes einen Kopplungsüberhang aufweist, der sich in Erstreckungsrichtung über das Rinnenende hinaus erstreckt und der über mindestens eine Kopp lungsnoppe und/oder über mindestens ein Kopplungsloch verfügt.

Ein solcher Kopplungsüberhang erstreckt sich somit am jeweiligen Ende über das Ende der Murmel rinne hinaus. Er erlaubt es, an den Kopplungsabschnitt eines angrenzenden Rinnenbausteins über mindestens eine Kopplungsnoppen und ein Kopplungsloch unmittelbar an einen nächsten Rinnen baustein angekoppelt zu werden, so dass es keine gesonderten Kopplungsbausteine braucht.

Besonders von Vorteils ist es dabei, wenn mindestens ein zweiter Kopplungsabschnitt des Rinnenbau steins im Bereich des gleichen oder des gegenüberliegenden Rinnenendes eine Formgebung, insbe sondere mit einer Art Aussparung, aufweist, die zur Ankopplung eines solchen Kopplungsüberhangs geeignet ist, so dass der Kopplungsüberhang an diesem zweiten Kopplungsabschnitt unter bündigem Anschluss der Murmelrinnen ankoppelbar ist.

Dabei ist eine erste Variante denkbar, bei der zwei Kopplungsabschnitte am gleichen Rinnenende über einen Kopplungsüberhang verfügen und bei der die beiden Kopplungsabschnitte am anderen Rinnenende eine zur Aufnahme dessen vorgesehene Formgebung bzw. Aussparung aufweisen. Bei einer zweiten Variante sind dagegen die beiden Kopplungsabschnitte am gleichen Rinnenende gegen sätzlich ausgebildet, was dazu führt, dass beide gekoppelten Rinnenbausteine sich im Kopplungsbe reich gegenseitig untergreifen und von unten stützen. Dies erhöht die Stabilität der Kopplung.

Auch möglich ist eine Gestaltung eines erfindungsgemäßen Rinnenbausteins mit Kopplungsabschnit ten, bei der die Kopplungsabschnitte im Bereich beider Rinnenenden einen Kopplungsüberhang auf weisen. Diese Kopplungsüberhänge beider Kontaktabschnitte verfügen über mindestens eine Kopp lungsnoppe und/oder über mindestens ein Kopplungsloch.

Ein solcher Rinnenbaustein mit beidseitigen Kopplungsüberhängen kann besonders vorteilhaft als abschließendes Bauteil in einer durch anderen Rinnenbausteine definierte Lücke eingesetzt werden. Insbesondere vorzugsweise haben die beidseitigen Kopplungsüberhänge nach unten weisende Kopp lungslöcher. Insbesondere vorzugsweise sind an beiden Rinnenenden jeweils zwei Kopplungsüber hänge beidseitig der Murmelrinne vorgesehen. Korrespondierend mit einem solchen Rinnenbaustein mit beidseitigen Kopplungsüberhängen an beiden Enden der Rinne können im Rahmen eines Bau steinsets auch Rinnenbausteine vorgesehen sein, die an beiden Rinnenenden über keinerlei Kopp lungsüberhänge verfügen, jedoch Kopplungsabschnitte einer Formgebung aufweisen, die es an bei den Rinnenenden gestattet, dass die beschriebenen Rinnenbausteine mit beidseitigen Kopplungs überhängen unter Bildung einer gemeinsamen Rinne direkt angekoppelt werden können.

Die Erfindung betrifft darüber hinaus und insbesondere als Alternative zu den beschriebenen Rinnen bausteinen auch einen Rinnenbaustein für eine Murmelbahn, der zur Kopplung an korrespondierend ausgestaltete weitere Bausteine der Murmelbahn ausgebildet ist, wobei er hierzu eine Mehrzahl von nach oben weisenden Kopplungsnoppen und nach unten weisenden Kopplungslöchern aufweist, die einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtung gleichem Grundmaß folgend angeordnet sind, wobei die Kopplungslöcher zur kraftschlüssig klemmenden Aufnahme von zu den Kopplungsnoppen des Rinnenbausteins gleichartigen Kopplungsnoppen ausgebildet sind. Dieser Rinnenbaustein verfügt entsprechend dem oben beschriebenen Rinnenbaustein über eine Murmelrinne mit einem ersten Rinnenende und einem zweiten Rinnenende. Dabei ist am ersten Rin nenende als Besonderheit ein Kopplungsbereich mit einem Kopplungsfortsatz vorgesehen, der sich bezogen auf eine Horizontalebene fluchtend zur Murmelrinne über das Ende der Murmelrinne hinaus erstreckt und in Vertikalrichtung unterhalb der Murmelrinnen angeordnet ist, wobei der Kopplungs fortsatz zur Ankopplung eines weiteren Rinnenbausteins über mindestens eine Kopplungsnoppe ver fügt.

Korrespondierend hierzu verfügt der Rinnenbaustein an einem zweiten Rinnenende über einen weite ren Kopplungsbereich mit Kopplungslöchern unterhalb der Murmelrinne, die derart angeordnet sind, dass sie an die Kopplungsnoppen des genannten Kopplungsfortsatzes eine baugleichen Rinnenbau steins unter bündiger Verbindung der jeweiligen Murmelrinnen ankoppelbar sind.

Die beschriebenen Bauweise stellt Bausteine zur Verfügung, die einerseits sehr schmal ausgebildet sein können, da sie nicht zwingend oben beschriebene Kopplungsabschnitte neben der Murmelrinne aufweisen müssen, die jedoch dennoch direkt aneinander ankoppelbar sind, so dass ein schneller Aufbau der Murmelbahn möglich ist und zu starker Versatz zwischen den Murmelrinnen aneinander angrenzender Rinnenbausteine durch die direkte Kopplung der Rinnenbausteine vermieden wird.

Wenngleich diese Bauweise grundsätzlich auch bei Rinnensteinen Verwendung finden kann, die durchgehend von einem Rinnenende bis zum gegenüberliegenden Rinnenende über Kopplungsnop pen bzw. Kopplungslöcher verfügen, ist es von Vorteil, wenn auch ein solcher Rinnenbaustein in der oben beschriebenen Weise über einen Mittelteil zwischen den endseitigen Kopplungsbereichen ver fügt, der frei von Kopplungsnoppen und vorzugsweise frei von Kopplungslöchern ist. Wie oben be schriebene entspricht die Länge dieses Mittelteils vorzugsweise mindestens dem einfachen Grund maß und insbesondere vorzugsweise einem mehrfachen hiervon.

Insbesondere bei solchen Rinnenbausteinen mit dem beschriebenen Mittelteil ohne Kopplungsnop pen und vorzugsweise ohne Kopplungslöcher ist es von Vorteil, wenn die Kopplungsbereiche derart ausgebildet sind, dass sie beim Verbinden baugleicher Steine einen gemeinsamen Kopplungsbereich bilden, der in Erstreckungsrichtung der Murmelrinnen hintereinander zwei nach unten weisende Kopplungslöcher aufweist, wobei der gemeinsame Kopplungsbereich vorzugsweise auch quer zur Erstreckungsrichtung der Murmelrinnen nebeneinander zwei Kopplungslöcher und somit insgesamt vier Kopplungslöcher aufweist. Der gemeinsame Kopplungsbereich mit der bevorzugten Anzahl von genau 2 x 2 Kopplungslöchern wird als besonders vorteilhaft angesehen, da zur Stützung eines solchen Kopplungsbereichs in ästhe tisch besonders schöner Weise eine Säule aus den sehr üblichen Bausteinen mit einer Oberseite von 2x2 Kopplungsnoppen Verwendung finden kann.

Insbesondere vorzugsweise werden alle Kopplungslöcher des gemeinsamen Kopplungsbereichs allei ne durch einen der Rinnenbausteine gebildet.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird weiterhin durch ein Bausteinset für eine Murmel bahn gelöst, wobei das Bausteinset über einen unteren und einen oberen Rinnenbaustein verfügt. Die Rinnenbausteine sind zur Kopplung an korrespondierend ausgestaltete weitere Bausteine der Mur melbahn ausgebildet, wobei der untere Rinnenbaustein hierzu eine Mehrzahl von nach oben weisen den Kopplungsnoppen und nach unten weisenden Kopplungslöchern aufweist und wobei der untere Rinnenbaustein hierzu eine Mehrzahl von nach unten weisenden Kopplungslöchern aufweist, wobei weiterhin die Kopplungslöcher und Kopplungsnoppen jeweils einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtung gleichem Grundmaß folgend angeordnet sind und wobei die Kopplungslöcher zur kraftschlüssig klemmenden Aufnahme von zu den Kopplungsnoppen des unteren Rinnenbausteins gleichartigen Kopplungsnoppen ausgebildet sind.

Der untere Rinnenbaustein weist eine nach oben offene Murmelrinne auf, während der obere Rinnen baustein eine nach unten offene Murmelrinne aufweist.

Die Kopplungsnoppen am unteren Rinnenbaustein und die Kopplungslöcher am oberen Rinnenbau stein sind relativ zur jeweiligen Murmelrinne der Rinnenbausteine derart an angeordnet, dass sie eine kraftschlüssige Kopplung der Rinnenbausteine gestattet, durch die die Murmelrinnen zumindest ab schnittsweise gleichgerichtet sind und eine umfänglich geschlossene Röhrenstruktur bilden.

Das genannte Bausteinset ist demnach geeignet, aus zwei Teilen eine Art Röhre zu bauen, deren Un terteil durch den unteren Rinnenbaustein und dessen Oberteil durch den oberen Rinnenbaustein ge bildet wird, die jeweils über eine Murmelrinne verfügen. Durch Kopplungsnoppen am unteren Rin nenbaustein und Kopplungslöcher am oberen Rinnenbaustein können die Rinnenbausteine so ver bunden werden, dass die umfänglich geschlossene Röhrenstruktur gebildet wird. Eine solche Röhren struktur ist insbesondere an solchen Stellen der Murmelbahn sinnvoll, an denen die Kugel besonders schnell wird und anderenfalls aus der Bahn geschleudert werden könnte. Die geschlossene Röhrenstruktur weist vorzugsweise einen im Wesentlichen kreisförmigen lichten Querschnitt auf, wobei der lichte Querschnitt insbesondere vorzugsweise zu im Wesentlichen gleichen Teilen vom unteren Rinnenbaustein und vom oberen Rinnenbaustein gebildet wird.

Der untere Rinnenbaustein ist vorzugsweise entsprechend des oben erläuterten Rinnenbausteins mit endseitigen Kopplungsabschnitten ausgebildet. Der obere Rinnenbaustein ist vorzugsweise mit Aus nahme der in Richtung der Rinnenöffnung weisenden Kopplungslöcher und in entgegensetzte Rich tung weisenden Kopplungsnoppen entsprechend dem oben beschriebenen unteren Rinnenbaustein und ggf. mit den dort beschriebenen optionalen Merkmalen ausgebildet.

Die Kopplungsnoppen und Kopplungslöcher können derart an den Rinnenbausteinen angeordnet sein, dass die Murmelrinnen eine Röhrenstruktur bilden, die kürzer als die Murmelrinnen oder zumin- dest die längere der Murmelrinnen ist. Von Vorteil ist es allerdings, wenn der untere und der obere Rinnenbaustein Murmelrinnen gleicher Erstreckungsrichtung und Länge aufweisen und die Kopp lungsnoppen und Kopplungslöcher so angeordnet sind, dass durch Kopplung der Rinnenbausteine eine umlaufend geschlossene Röhrenstruktur dieser Erstreckungsrichtung und Länge geschaffen wird.

Die umfänglich geschlossene Röhrenstruktur weist vorzugsweise eine Länge auf, die mindestens dem vierfachen Grundmaß entspricht.

Beide Rinnenbausteine weisen bei einer besonderen Ausgestaltung ein von einem Rinnenende zum anderen Rinnenende variierendes Niveau auf, insbesondere ein stetig steigendes oder fallendes Ni veau oder ein entlang der Erstreckungsrichtung der Murmelrinne einfach oder wiederholt fallendes und steigendes Niveau. Die Bildung einer Röhrenstruktur ist insbesondere bei solchen Niveauunter schieden von Vorteil, da hier die Gefahr des Herausschleuderns der Murmel besonders groß ist.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird des Weiteren durch ein Bausteinset für eine Mur melbahn gelöst, das über einen Rinnenbaustein und einen Eingriffsbaustein verfügt, wobei der Rin nenbaustein und der Eingriffsbaustein zur Kopplung an korrespondierend ausgestaltete weitere Bau steine der Murmelbahn ausgebildet sind, wobei der Rinnenbaustein hierzu eine Mehrzahl von nach oben weisenden Kopplungsnoppen und nach unten weisenden Kopplungslöchern aufweist und der Eingriffsbaustein hierzu eine Mehrzahl von nach unten weisenden Kopplungslöchern aufweist, wobei weiterhin die Kopplungslöcher und Kopplungsnoppen jeweils einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtung gleichem Grundmaß folgend angeordnet sind und wobei die Kopplungslöcher zur kraftschlüssig klemmenden Aufnahme von zu den Kopplungsnoppen des Rinnenbaustein gleichartigen Kopplungsnoppen ausgebildet sind.

Der Rinnenbaustein verfügt über eine Murmelrinne mit einem ersten Rinnenende und einem zweiten Rinnenende. Er verfügt weiterhin horizontal versetzt neben der Murmelrinne über mindestens einen Kopplungsabschnitt, an dem mindestens eine Kopplungsnoppe vorgesehen ist.

Der Eingriffsbaustein ist mittels seiner Kopplungslöcher am Kopplungsabschnitt des Rinnenbausteins kraftschlüssig ankoppelbar.

Er verfügt gemäß einer Variante über einen starren Eingriffsabschnitt, der ortsfest zu seinen Kopp lungslöchern angeordnet ist und bei Ankopplung an den Rinnenbaustein in die Murmelrinne hinein ragt, so dass die Bewegung einer Murmel in der Murmelrinne durch den starren Eingriffsabschnitt beeinflusst wird.

Der Eingriffsbaustein ist demnach so geformt, dass er gleichzeitig mit mindestens einem Kopplungs loch an einer Kopplungsnoppe des Rinnenbausteins befestigt werden kann und sich mit dem Ein griffsabschnitt über die Murmelrinnenwand in die Murmelrinne hinuntererstreckt, um dort die Bewe gung der Kugel zu beeinflussen.

Alternativ verfügt der Eingriffsbaustein über einen Lagerabschnitt, an dem ein ebenfalls zu diesem Bausteinset gehörendes Eingriffselement beweglich gelagert ist, wobei dieses Eingriffselement derart beweglich gelagert ist, dass es in die Murmelrinne hineinragend oder über die Murmelrinne hinwegra gend die Bewegung einer Murmel in der Murmelrinne beeinflusst.

Der Eingriffsbaustein ist in diesem Falle so geformt, dass er eine bewegliche Lagerung des vorzugs weise einstückigen Eingriffselements gestattet, durch die das Eingriffselement zwischen verschiede nen Stellungen beweglich ist, so dass die Bewegung der Murmel durch das Eingriffselement beein flusst wird und/oder die Murmel das Eingriffselement bewegt.

Der Lagerabschnitt kann insbesondere durch ein vorzugsweise zylindrisches Loch gebildet sein, in dem ein Wellenfortsatz des Eingriffselements gelagert ist, oder durch einen zylindrischen Abschnitt gebildet sein, der in ein Loch des Eingriffselements hineinragt. Der Rinnenbaustein ist vorzugsweise entsprechend des oben erläuterten Rinnenbausteins mit endsei tigen Kopplungsabschnitten ausgebildet. Diese endseitigen Kopplungsabschnitte können als Anbrin gungsstellen für den Eingriffsbaustein genutzt werden. Wenn beidseitig der Murmelrinne Kopplungs abschnitte mit Kopplungsnoppen vorgesehen sind, kann es von Vorteil sein, den Eingriffsbaustein beidseitig zu fixieren, um dadurch die Stabilität der Anbringung zu erhöhen. Der Eingriffsbaustein weist hierfür vorzugsweise Kopplungslöcher beidseitig des Eingriffsabschnitts bzw. des Lagerab schnitts auf, die beidseitig der Murmelrinne an Kopplungsnoppen des Rinnenbausteins ankoppelbar sind.

Im Falle eines Eingriffsbausteins mit beweglichem Eingriffselement kann es auch zweckmäßig sein, zwei Eingriffsbausteine vorzusehen, die jeweils einen Lagerabschnitt für ein gemeinsames Ein griffselement zur Verfügung stellen, so dass beidseitig der Murmelrinne jeweils ein Lagerabschnitt zur beweglichen Anbringung des Eingriffselements zur Verfügung steht.

Nachfolgend werden verschiedene konkrete Eingriffsbausteine vorgeschlagen:

Der Eingriffsbaustein kann als Sprungschanzenbaustein ausgebildet sein und als solches über eine Schanzenfläche am Eingriffsabschnitt verfügen, die bei Ankopplung der Eingriffsbausteins an den Rinnenbaustein in Erstreckungsrichtung der Murmelrinne ansteigt. Der Eingriffsabschnitt eines sol chen Eingriffsbausteins bildet somit eine Lauffläche für die Murmel, durch die die Murmel aus der Murmelrinne herausgehoben wird und bestimmungsgemäß ein Stück weit frei fliegt.

Ein solcher Sprungschanzenbaustein ist insbesondere vorteilhaft mit einem Rinnenbaustein kombi nierbar, der ein Gefälle aufweist, so dass die Murmel vor dem Sprungschanzenbausteil noch eine Be schleunigung erfährt.

Der Rinnenbaustein kann auch als Weichenbaustein ausgebildet sein, wobei sich die Murmelrinne zwischen dem ersten Rinnenende und zweiten Rinnenende sowie mindestens einem dritten Rinnen ende erstreckt. Die Murmel kann somit von einem Rinnenende kommend wahlweise zu einem der anderen beiden Rinnenenden gelenkt werden.

Der Eingriffsbaustein zur Anbringung am Weichenbaustein bildet einen Stellbaustein, wobei der La gerabschnitt hieran vorzugsweise vertikal erstreckt ist und dadurch eine horizontale Schwenkbewe gung des beweglichen Eingriffselements gestattet. Dieses Eingriffselement dient als Lenkteil und ragt bei Ankopplung des Eingriffsbausteins an den Rinnenbaustein mit angebrachtem Eingriffselement in die Murmelrinne hinein oder über die Murmelrinne hinweg, so dass in abhängig seiner Stellung die Bewegung der vom ersten Rinnenende kommenden Murmel in Richtung des zweiten oder des dritten Rinnenendes bewirkt wird.

Der Rinnenbaustein kann auch in umgekehrter Funktion verwendet werden, so dass von zwei Rinnen enden aus die Murmel stets zu einem dritten Rinnenende rollt. In diesem Fall kann auf den Eingriffs baustein verzichtet werden.

Der Eingriffsbaustein kann bei einer anderen Gestaltung auch als Lagerbaustein zur Lagerung eines das Eingriffselement bildenden Rotors ausgebildet sein, welcher bei Ankopplung des Eingriffsbaustein an den Rinnenbaustein derart in die Murmelrinne hineinragt, dass er durch die Murmelrinne gleichge richtet durchquerende Murmeln gleichgerichtet fortlaufend gedreht werden kann.

Ein solcher Rotor kann rein ästhetischen Zwecken dienen. Es ist jedoch auch möglich, ihn funktional zu nutzen, beispielsweise indem der Rotor von die Murmelrinne entlangrollenden Murmeln derart bewegt wird, dass er an anderer Stelle Murmeln für das Weiterrollen freigibt.

Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein Bausteinset, welches über mindestens zwei Rinnenbaustei ne verfügt, die über Kopplungsabschnitte mit Kopplungsüberhängen verfügen, durch die sie unmit telbar aneinander ankoppelbar sind, so dass ihre Murmelrinnen bündig aneinander anschließen. Die se Rinnenbausteine sind vorzugsweise entsprechend der oben beschriebenen Rinnenbausteine mit Kopplungsüberhängen ausgebildet.

Weiterhin umfasst die Erfindung auch ein Bausteinset folgender Art: Das Bausteinset verfügt über mindestens einen ersten Rinnenbaustein und mindestens einen zweiten Rinnenbaustein, die jeweils über eine Murmelrinne mit einem ersten Rinnenende und einem zweiten Rinnenende verfügen. Die Rinnenbausteine sind zur Kopplung aneinander ausgebildet, wobei der erste Rinnenbaustein hierzu eine Mehrzahl von nach oben weisenden Kopplungsnoppen aufweist und wobei der zweite Rinnen baustein hier eine Mehrzahl von nach unten weisenden Kopplungslöchern aufweist. Dabei sind wei terhin die Kopplungslöcher und Kopplungsnoppen jeweils einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtung gleichem Grundmaß folgend angeordnet. Die Kopplungslö cher am zweiten Rinnenbaustein sind zur kraftschlüssig klemmenden Aufnahme von Kopplungsnop pen des ersten Rinnenbausteins ausgebildet sind. Der ersten Rinnenbaustein dieses Bausteinsets verfügt an beiden Rinnenenden über jeweils einen Kopplungsbereich mit einem Kopplungsfortsatz, der sich bezogen auf eine Horizontalebene fluchtend zur Murmelrinne über das jeweilige Ende der Murmelrinne erstreckt und in Vertikalrichtung unterhalb der Murmelrinnen angeordnet ist, wobei die Kopplungsfortsätze zur beidseitigen Ankopplung jeweils eines weiteren Rinnenbausteins über jeweils mindestens eine Kopplungsnoppe verfügen. Der zweite Rinnenbaustein verfügt an beiden Rinnenenden über jeweils einen Kopplungsbereich mit nach unten weisenden Kopplungslöchern unterhalb der Murmelrinne, die derart angeordnet sind, dass sie an die Kopplungsnoppen des Kopplungsfortsatzes des ersten Rinnenbausteins unter bündiger Verbindung derjeweiligen Murmelrinnen ankoppelbar sind.

Die beiden Rinnenbausteine eines solchen Rinnenbausteinsets können somit durch die entsprechend ausgestalteten Kopplungsbereiche unmittelbar miteinander verkoppelt werden, indem die hervor ragenden Kopplungsnoppen im Kopplungsbereich des ersten Rinnenbausteins in die Kopplungslö cher im Kopplungsbereich des zweiten Rinnenbausteins eingedrückt werden. Durch die Anordnung der entsprechenden Kopplungslöcher bzw. Kopplungsnoppen unterhalb der Murmelrinne bzw. mit der Murmelrinne fluchtend kann dennoch eine sehr schmale Bauweise erzielt werden.

Längere Murmelrinnen, die aus mehr als nur den beiden Rinnenbausteinen bestehen sollen, können dadurch gebildet werden, dass weitere Bausteine, die dem ersten oder dem zweiten Rinnenbaustein entsprechen, in alternierender Anordnung an die jeweiligen Enden angefügt werden.

Auch für die Rinnenbausteine dieses Bausteinsets gilt, dass diese vorzugsweise in der oben bereits beschriebenen Art über einen Mittelteil zwischen den endseitigen Kopplungsbereichen verfügen, der jeweils frei von Kopplungsnoppen und vorzugsweise frei von Kopplungslöchern ist.

Wie eingangs bereits erläutert wurde, sind die erfindungsgemäß zu verwendenden Bausteine in Art von LEGO- oder DUPLO-Steinen ausgestaltet, was die Verwendung von Kopplungsnoppen und Kopp lungslöchern und deren klemmendes Zusammenwirken angeht.

Vorzugsweise sind die Bausteine zudem mit einem dieser Systeme unmittelbar kompatibel, so dass Unterkonstruktionen aus den Steinen dieser oder ähnlicher Systeme gebaut werden können. Für Kompatibilität mit dem LEGO-System beträgt das Grundmaß 8 mm und für Kompatibilität mit dem DUPLO-System 16 mm. Die Kopplungsnoppen, die vorzugsweise eine kreiszylindrische Grundform aufweisen, liegt der Außendurchmesser für LEGO-Kompatibilität bei 4,8 mm und für DUPLO- Kompatibilität bei 9,6 mm.

Die maximale lichte Breite der Murmelrinne beträgt quer zur Erstreckungsrichtung vorzugsweise zwi schen dem 1,6-fachen und dem 2-fachen des Grundmaßes, so dass die Breite eines Rinnenbausteins am Rinnenende mit zwei beidseitig der Murmelrinne angeordneten Kopplungsabschnitten dem vier fachen Grundmaß entspricht.

Das Standard-Höhenmaß ist vorzugsweise entsprechende LEGO bzw. DUPLO entweder 9,6 mm oder 19,2 mm. Die beschriebenen Kopplungsabschnitte versetzt zur Murmelrinne weisen vorzugsweise dieses Standard-Höhenmaß oder ein Drittel dessen als Höhe (ohne Kopplungsnoppen) auf.

Wie auch bei den bekannten LEGO- und DUPLO-Systemen bestehen die Bausteine vorzugsweise voll ständig oder überwiegend aus Kunststoff, insbesondere aus ABS, Polycarbonat oder Polyamid.

Die verschiedenen beschriebenen Bausteine im Sinne dieser Erfindung sind vorzugsweise einstückige Körper, die nicht zerstörungsfrei zerlegbar sind.

Die Erfindung betrifft auch eine Murmelbahn, die über eine Mehrzahl von Bausteinen verfügt, die zu mindest teilweise eine Murmelrinne aufweisen, wobei die Bausteine zur Kopplung an korrespondie rend ausgestaltete weitere Bausteine der Murmelbahn ausgebildet sind, wobei sie hierzu eine Mehr zahl von nach oben weisenden Kopplungsnoppen und/oder nach unten weisenden Kopplungslöchern aufweist, die einer horizontalen zweidimensionalen Rasterung mit in Längs- und Querrichtung glei chem Grundmaß folgend angeordnet sind, wobei die Kopplungslöcher zur kraftschlüssig klemmen den Aufnahme von zu Kopplungsnoppen ausgebildet sind.

Dabei umfasst eine erfindungsgemäße Murmelbahn mindestens einen Baustein oder mindestens ein Bausteinset nach oben beschriebener Art.

Eine solche Murmelbahn verfügt üblicherweise über mindestens eine Murmel, vorzugsweise über mehrere Murmeln. Wenngleich die Verwendung der beschriebenen Bausteine mit kugelförmigen Murmeln das primäre Anwendungsfeld der Erfindung ist, sind Alternativen denkbar, so beispielsweise unrunde Rollkörper oder andere bewegliche Körper wie Miniaturfahrzeuge oder dergleichen. KURZBESCH REIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Weitere Vorteile und Aspekte der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachfol genden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung, die nachfolgend an hand der Figuren erläutert sind.

Fig. 1 und 2 zeigen eine aus Einzelbausteinen aufgebaute Murmelbahn, wobei zur besseren Erfassbar- keit in Fig. 2 eine Basisplatte der Murmelbahn ausgeblendet ist.

Fig. 3A und 3B zeigen einen geraden unteren Rinnenbaustein der Murmelbahn.

Fig. 4A und 4B zeigen einen geraden unteren Rinnenbaustein der Murmelbahn mit Gefälle.

Fig. 5A und 5B zeigen einen geraden unteren Rinnenbaustein der Murmelbahn mit alternativen Kopp lungsabschnitten.

Fig. 6A und 6B zeigen einen geraden oberen Rinnenbaustein der Murmelbahn.

Fig. 7 zeigt die Kopplung eines unteren und eines oberen Rinnenbausteins zur Bildung einer umfäng lich geschlossenen Röhrenstruktur.

Fig. 8A und 8B zeigen einen geraden unteren Rinnenbaustein mit flexiblem Mittelteil.

Fig. 9A und 9B zeigen einen unteren Rinnenbaustein der Murmelbahn mit weiter 90°-Kurve.

Fig. 10A und 10B zeigen einen unteren Rinnenbaustein der Murmelbahn mit enger 90°-Kurve und Ge fälle.

Fig. 11A und 11B zeigen einen unteren Rinnenbaustein der Murmelbahn mit enger 90°-Kurve und al ternativen Kopplungsabschnitten.

Fig. 12A und 12B zeigen einen oberen Rinnenbaustein der Murmelbahn mit enger 90°-Kurve und mit Gefälle.

Fig. 13A und 13B zeigen einen oberen Rinnenbaustein der Murmelbahn mit weiter 90°-Kurve und. Fig. 14A und 14B zeigen ein als Sprungschanzenbaustein ausgebildeten Baustein.

Fig. 15 zeigt die Kopplung des Sprungschanzenbausteins an einen unteren Rinnenbaustein.

Fig. 16A und 16B zeigen einen mit Rotor versehenen Eingriffsbaustein.

Fig. 17 zeigt die Kopplung des Eingriffsbausteins an einen unteren Rinnenbaustein.

Fig. 18A und 18B zeigen einen als Weichenbaustein ausgebildeten unteren Rinnenbaustein.

Fig. 19A und 19B zeigen einen als Stellbaustein ausgebildeten Baustein, der mit einem schwenkbe weglichen Lenkbaustein versehen ist.

Fig. 20 zeigt die Kopplung des Stellbausteins an den Weichenbaustein.

Fig. 21 bis 24 zeigen alternative Rinnenbausteine, deren Kopplungsabschnitte zumindest zum Teil mit Kopplungsüberhängen versehen sind.

Fig. 25 zeigt zwei Rinnenbausteine mit Kopplungsüberhängen in gekoppelter Form.

Fig. 26 zeigt einen Rinnenbaustein, der abweichend von den vorausgegangenen Rinnenbausteinen mittels eines fluchtenden Kopplungsfortsatzes unterhalb der Murmelrinne mit weiteren Rinnenbau steinen verkoppelbar ist.

Fig. 27 zeigt, wie Rinnenbausteine des in Fig. 26 dargestellten Typs miteinander ohne separate Kopp lungselemente verbunden werden können.

Fig. 28 zeigt zwei Rinnenbausteine, die zur gemeinsamen Verwendung vorgesehen sind und die mit unterschiedlichen, aber jeweils beidseitig gleichartigen Enden ausgebildet sind.

Fig. 29 zeigt die beiden Rinnenbausteine der Fig. 28 in verbundenem Zustand.

Fig. 30 zeigt einen Rinnenbaustein, dessen Kopplungsabschnitte flügelartig ausgebildet sind und sich nicht bis zu einer Unterseite des Rinnenbausteins erstrecken. Fig. 31 zeigt einen Rinnenbaustein, der beidseitig mit Kopplungsüberhängen versehen ist.

Fig. 32 zeigt einen Rinnenbaustein, der beidseitig mit vergleichsweise kleinen Kopplungsabschnitten versehen ist und der insbesondere mit dem Rinnenbaustein der Fig. 31 Zusammenwirken kann.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Die Fig. 1 zeigt eine Murmelbahn 10, bestehend aus einer Grundplatte 20 und hierauf aufgebrachten Aufbauten aus Einzelbausteinen. In Fig. 2 sind die Aufbauten 30 ohne Grundplatte 20 zur besseren Erfassbarkeit dargestellt.

Die verschiedenen Bausteine und die Grundplatte sind miteinander über ein Kopplungssystem ver bunden, welches von verschiedenen Spielzeugsystemen wie insbesondere LEGO und DUPLO allge mein bekannt ist. Die Bausteine weisen nach unten gerichtete Kopplungslöcher bzw. nach oben ge richtete Kopplungsnoppen auf, die eine leichte Klemmverbindung miteinander bilden und so mit ge ringem Kraftaufwand fest zusammengefügt werden können, jedoch auch von einem Kind einfach wieder voneinander getrennt werden können. Die Kopplungslöcher und Kopplungsnoppen sind ei nem Grundraster folgend in Längs- und Querrichtungjeweils um ein Grundmaß G (im Falle von LEGO: 8 mm) oder ein ganzzahliges Vielfachen voneinander entfernt. Die Höhe der meisten dargestellten Steine stimmt mit einem Standard-Höhenmaß (Im Falle von LEGO: 9,6 mm) überein.

Die Aufbauten 30 der Murmelbahn sind aus einer Vielzahl unterschiedlicher Bausteine zusammenge setzt, wobei es sich zum Teil um Rinnenbausteine 100, 110, 120, 140, 150, 240, 220 mit einer nach oben offenen Murmelrinne handelt. Andere Bausteine 130, 190, 250 bilden eine Abdeckung für Murmelrin nen. Wieder andere Bausteine 210, 230 mit Anbauteilen 214, 234 bzw. Eingriffsbausteine 200 sind so angeordnet, dass sie mit Murmeln 40 in der Murmelrinne Zusammenwirken. Eine Vielzahl weiterer Bausteine 50, 60, 62 bilden den Unterbau bzw. den Überbau unter bzw. über Bausteinen mit Murmel rinne.

Wie bereits anhand der Fig. 2 ersichtlich ist, sind die meisten Bausteine mit nach oben offener Mur melrinne bzw. nach unten offener Murmelrinne derart ausgebildet, dass sie eine knochenähnliche Form aufweisen. An einen schlanken Mittelteil, der lediglich durch die Wandungen der Murmelrinne gebildet wird, schließen sich an beiden Enden und jeweils auf beiden Seiten der Murmelrinne Kopp lungsabschnitte an.

Insbesondere an den genannten Kopplungsabschnitten der in etwa knochenförmigen Rinnenbaustei ne sind die beschriebenen Kopplungslöcher und Kopplungsnoppen vorgesehen. Dies gestattet es, solche Rinnenbausteine über von unten oder von oben angebrachte Verbindungssteine 60, 62 mitei nander zu koppeln und so eine feste Verbindung herzustellen, die auch in der aus Fig. 2 gut ersichtli chen Weise den Aufbau langgestreckter Brücken gestattet.

Die konkrete Murmelbahn 10 der Fig. 1 und 2 ist als lediglich exemplarisch zu verstehen, um den Zu sammenbau erfindungsgemäßer Bausteine und Bausteinsets zu verdeutlichen. Insbesondere bei grö ßeren und in höherem Maße verschachtelten Murmelbahnen sind die erfindungsgemäßen Bausteine und Bausteinsets vorteilhaft.

Anhand der folgenden Figuren sind Bausteine der Murmelbahn 10 sowie weitere Bausteine, die hier zusätzlich Verwendung finden könnten, im Detail erläutert.

Die Fig. 3A und 3B zeigen einen einfachen Rinnenbaustein 100, der über eine geradlinige Murmelrinne 72 verfügt. Im Bereich der Enden 74A, 74B der Murmelrinne 72 sind beidseitig der Murmelrinne 72 Kopplungsabschnitte 70 vorgesehen, die nach oben weisend jeweils über eine Kopplungsnoppe 80 verfügen und nach unten weisend jeweils über ein Kopplungsloch 82 verfügen. Diese Kopplungsab schnitte 70 weisen die Grundfläche auf, die dem Grundmaß G im Quadrat entspricht, und eine Höhe, die dem Standard-Höhenmaß H entspricht. An der Unterseite sind die Kopplungsabschnitte 70 durch einen Verbindungsabschnitt 71 miteinander verbunden, so dass hier an jedem Ende jeweils vier Kopp lungslöcher 82 vorgesehen sind.

In Erstreckungsrichtung in einem Mittelteil 76 zwischen den endseitigen Kopplungs- und Verbin dungsabschnitten 70, 71 ist der Baustein schlank ausgebildet und besteht im Wesentlichen nur aus den unmittelbar die Murmelrinne bildenden Wandungen. Es ist somit eine leichte und blickdurchläs sige Bauweise mit solchen Rinnenbausteinen 100 zu erzielen.

Die gegenüber der Murmelrinne 72 versetzten Kopplungsnoppen 80 an der Oberseite sind insbeson dere zur Kopplung von Rinnenbausteinen aneinander gut geeignet und bieten darüber hinaus An kopplungspunkte, um mit weiteren einfachen Steinen Strukturen bauen zu können, durch die höhere Ebenen von Rinnenbausteinen platziert werden können. Die versetzt zur Murmelrinne 72 vorgesehe nen äußeren Kopplungslöcher 82 an der Unterseite des Rinnenbausteins 100 erlauben es, diesen be sonders fest auf einer Grundplatte oder einer anderweitigen Unterkonstruktion zu befestigen.

Die Fig. 4A und 4B zeigen einen anders gearteten Rinnenbaustein 110. Auch dieser Rinnenbaustein bildet projiziert auf eine horizontale Ebene eine Gerade. Die Murmelrinne 72 dieses Bausteins ist je doch mit einem Gefälle versehen, so dass die Kopplungsabschnitte 70 an den gegenüberliegenden Enden des Rinnenbausteins 110 um eine Standard-Höheneinheit H gegeneinander versetzt sind. Eine bezogen auf Fig. 4A von der linken Seite eintretende Murmel 40 wird in der Murmelrinne 72 daher be schleunigt.

Die Fig. 5A und 5B zeigen einen alternativen Rinnenbaustein 120, der ebenso wie der Rinnenbaustein 100 gerade und eben ausgebildet ist. Allerdings sind die Kopplungsabschnitte 70 hier jeweils mit zwei Kopplungsnoppen 80 versehen, was im Einzelfall zum Anbau von Zusatzelementen wie der im Weite ren noch erläuterten Sprungschanze von Vorteil sein kann.

Die Fig. 6A und 6B zeigen einen oberen Rinnenbaustein 130, der die gleiche Länge und Grundform wie der Rinnenbaustein 100 der Fig. 3A und 3B aufweist. Allerdings ist die Murmelrinne 73 hier nach unten offen, so dass der Rinnenbaustein 130 abweichend vom Rinnenbaustein 100 an jedem Ende vier nach oben weisende Kopplungsnoppen 80, jedoch nur zwei nach unten weisende Kopplungslöcher 82 auf weist.

Dieser Baustein ist primär zum Zusammenwirken mit einem Rinnenbaustein entsprechend dem Rin nenbaustein 100 ausgebildet. Fig. 7 zeigt, wie die Rinnenbausteine zusammengefügt werden, so dass sie eine umfänglich geschlossene Röhre bilden. Diese kann insbesondere dort in der Murmelbahn 10 verwendet werden, wo die Murmel 40 besonders schnell oder unkontrolliert ist, um ein Heraussprin gen der Murmel 40 zu vermeiden.

Die Fig. 8A und 8B zeigen einen besonderen Rinnenbaustein 140, dessen Besonderheit darin liegt, dass im Mittelteil 76 die Murmelrinne mit beidseitigen Einschnitten 78 versehen ist. Dies gestattet es, diesen Rinnenbaustein flexibel einzusetzen. So können die Kopplungsabschnitte 70 an den beiden Enden im Grundraster versetzt zueinander an darunterliegende Bausteine angekoppelt werden. Auch ist es möglich, entsprechend der Darstellung der Fig. 2, einen solchen flexiblen Rinnenbaustein als Kurve zu verwenden und die Kopplungsabschnitte 70 um 90° gegeneinander gedreht auf einer Unter konstruktion zu befestigen.

Die Fig. 9A und 9B zeigen einen starr als 90°-Kurve ausgestalteten Rinnenbaustein, der im Übrigen bezüglich seiner Kopplungsabschnitte 70 mit beispielsweise dem Rinnenbaustein 100 der Fig. 3A und 3B übereinstimmt.

Die Fig. 10A und 10B zeigen wiederum einen Kurvenbaustein 160, wobei dieser ähnlich dem Rinnen baustein 110 mit einem Gefälle versehen ist. Es handelt sich gleichsam um eine Beschleunigungskur ve.

Die Fig. 11A und 11B zeigen eine alternative Gestaltung, bei der wiederum, entsprechend den Fig. 5A und 5B, die Kopplungsabschnitte 70 mit jeweils zwei Kopplungsnoppen 80 versehen sind.

Die Fig. 12A und 12B sowie 13A und 13B zeigen ähnlich der Fig. 6A und 6B obere Rinnenbausteine 180, 190 mit nach unten offenen Murmelrinnen 73, die auf korrespondierend geformte untere Rinnenbau steine 150, 170 bestimmungsgemäß aufgesetzt werden, um eine röhrenförmige Rinne gemeinsam zu bilden.

Die Fig. 14A und 14B zeigen einen Eingriffsbaustein 200, der über zwei Befestigungsabschnitte 206 mit Kopplungsnoppen 80 sowie Kopplungslöchern 82 verfügt. Zwischen den Befestigungsabschnitten 206 ist ein einstückig mit diesen ausgebildeter Eingriffsabschnitt 202 vorgesehen, der eine in Art einer Sprungschanze geformte Schanzenfläche 203 zur Verfügung stellt.

Wie anhand der Fig. 15 ersichtlich ist, wird dieser Sprungschanzenbaustein 200 bestimmungsgemäß an einem Rinnenbaustein wie beispielsweise dem mit Gefälle versehenen Rinnenbaustein 110 ange bracht, um derart in die Murmelrinne 72 einzugreifen, dass eine Murmel 40 hier aus der Murmelrinne herausgehoben werden kann und einen Sprung vollführt.

Die Fig. 16A und 16B zeigen zwei Eingriffsbausteine 210, die jeweils über einen als Durchgangsbohrung vorgesehenen Lagerabschnitt 212 verfügen. Dieser wird genutzt, um ein Eingriffselement 214 in Form eines Rotors mittels daran angebrachter Wellenabschnitte 215 zu lagern. Der Gesamtverbund aus den Eingriffsbausteinen 210 und dem Eingriffselement 214 in Form eines Rotors kann in der in Fig. 17 ver- deutlichten Weise auf einem Rinnenbaustein angebracht werden, so dass hier entlang rollende Mur meln den Rotor weiterdrehen.

Die Fig. 18A und 18B zeigen einen Rinnenbaustein 220 in Form eines Weichenbausteins. Die Murmel rinne 72 dieses Bausteins 220 weist somit nicht nur ein erstes Rinnenende 74A und ein zweites Rin nenende 74B auf, sondern auch ein alternatives drittes Rinnenende 74C. Im Übrigen ist dieser Wei chenbaustein 220 wie auch die vorangegangenen Bausteine mit endseitigen Kopplungsabschnitten 70 beidseitig bzw. zwischen der Murmelrinne 72 ausgebildet. Um an diesem Weichenbaustein lenken zu können, wie eine vom Rinnenende 74A kommende Murmel weitergeleitet wird, ist der in den Fig. 19A und 19B dargestellte Eingriffsbaustein 230 vorgesehen, der vorliegend einen Stellbaustein mit einem vertikalen Lagerabschnitt 232 bildet. Hieran ist ein Eingriffselement 234 in Form eines Lenkelements vorgesehen, der gegenüber dem Baustein 230 begrenzt verschwenkbar ist. Durch seine spezielle Formgebung verschwenkt eine an der Weiche ankommende Murmel dieses Lenkelement, so dass Murmeln im Wechsel zum Rinnenende 74B und 74C gelenkt werden. Auch ein anderweitiges Lenkele ment, welches manuell verschwenkt wird, um Murmeln dauerhaft zu einem der beiden Rinnenenden 74B und 74C zu lenken, ist möglich.

Wie die Fig. 20 zeigt, wird der Verbund aus dem Eingriffsbaustein 230 und dem daran angebrachten Eingriffselement 234 bestimmungsgemäß zwischen den Rinnenenden 74B, 74C auf den Weichenbau stein 220 aufgesetzt, um insgesamt eine lenkbare Weiche zu erhalten.

Die Fig. 21 bis 25 zeigen weitere untere Rinnenbausteine 300, 310, 320, 330, deren Besonderheit darin liegt, dass ihre Kopplungsabschnitte 70 zum Teil über Kopplungsüberhänge 73 verfügen, die die Mur melrinne 72 in Erstreckungsrichtung überragen.

Im Falle des Rinnenbausteins 300 der Fig. 21 sind zwei Kopplungsüberhänge 73 an der gleichen Seite des Rinnenbausteins 300 vorgesehen. Am gegenüberliegenden Ende sind die Kopplungsnoppen 80 etwas vertieft angebracht, dass die Kopplungsüberhänge eines gleichartigen Kopplungsbausteins 300 aufgrund der vertieften Anordnung der Kopplungsnoppen 80 unter bündiger Verbindung der Murmel rinnen 72 aneinander angeschlossen werden können. Fig. 25 zeigt eine solche Verbindung.

Im Falle des Rinnenbausteins 310 der Fig. 22 sind an beiden Enden der Murmelrinne 72 Kopplungs überhänge 73 vorgesehen, an einem Ende oben, am anderen Ende unten. Zusätzlich sind am vorderen Ende die Kopplungsnoppen 80 abgesenkt und am hinteren Ende die Kopplungslöcher 82 angehoben, so dass mehrere solche Bausteine wiederum unter bündiger Anbindung der Murmelrinnen aneinander angeschlossen werden können und dabei die Kopplung mit Kopplungsnoppen 80 und Kopplungslö chern auf unterschiedlicher Höhe erfolgt. Dies erhöht die Stabilität.

Im Falle des Rinnenbausteins 320 der Fig. 23 sind die Kopplungsabschnitte entsprechend dem Rin nenbaustein 310 beschaffen, wobei allerdings an jedem Rinnenende zwei unterschiedlich ausgebilde te Kopplungsabschnitte 70 vorgesehen sind. Hierdurch können gleichartige Rinnenbausteine 320 so verbunden werden, dass sie sich im Kopplungsbereich gegenseitig von unten stützen.

Im Falle des Rinnenbausteins 330 der Fig. 24 sind wiederum an beiden Enden der Murmelrinne 72 Kopplungsabschnitte 70 mit Kopplungsüberhängen 73 vorgesehen, wobei diese derart ausgebildet sind, dass die hinteren Kopplungsabschnitte 70 bei Kopplung gleichartiger Bausteine die vorderen Kopplungsabschnitte 70 ungestuft vollständig überdecken.

Fig. 26 und 27 zeigen einen Rinnenbaustein 340, der abweichend von den vorangegangenen Rinnen bausteinen keine Kopplungsabschnitte beidseitig der Murmelrinne 72 aufweist. Stattdessen verfügt eher er im Bereich der beiden Rinnenenden 74A, 74B jeweils über einen Kopplungsbereich 77 A, 77B, wobei die Kopplungsbereiche 77A, 77B für eine Kopplung unterhalb der Murmelrinne 72 ausgebildet sind.

Wie anhand von Fig. 26 ersichtlich ist, in der Kopplungsbereich 77B dafür derart ausgebildet, dass er über einen Kopplungsfortsatz 75 verfügt, der in Vertikalrichtung unterhalb der Murmelrinne 72 ange ordnet ist und der sich über das Ende der Murmelrinne 72 hinaus erstreckt. An der Oberseite dieses Kopplungsfortsatzes 75 sind die Kopplungsnoppen 80 vorgesehen. Korrespondierend hierzu ist der andere Kopplungsbereich 77A mit einer geringeren Höhe und mit Kopplungslöchern 82 an der Unter seite versehen.

Fig. 27 verdeutlicht, wie mehrere baugleiche Rinnenbausteine 340 zusammengefügt werden können. Durch das Aufsetzen der Kopplungsbereichs 77A eines Rinnenbausteins 340 auf den Kopplungsfort satz 75 des anderen Rinnenbausteins wird eine direkte und stabile Verbindung der Rinnenbausteine 340 erzielt, ohne dass es weiterer Bausteine hierfür bedarf. Da somit auch auf seitliche Kopplungsfort sätze entsprechend der vorbeschriebenen Rinnenbausteine verzichtet werden kann, ergibt sich eine Bauweise, bei der die die Murmelrinne bildenden Bausteine 340 kaum breiter als die Murmelrinne 72 selbst sind. Durch die konkrete Ausgestaltung der Kopplungsbereiche 77A, 77B wird erreicht, dass der gemeinsa me Kopplungsbereich 77C eine Unterseite aufweist, die alleine durch den Kopplungsbereich 77B ge bildet wird und die dementsprechend dessen Unterseitengröße von 2 x 2 Kopplungslöchern 82 auf weist. Dies wird als vorteilhaft angesehen, da sich in ästhetisch vorteilhafter Weise dieser gemeinsame Kopplungsbereich bündig auf einen Baustein oder eine Säule aufgesetzt werden kann, die einen quadratischen oder säulenartig runden Querschnitt und eine obere Stirnfläche mit 2 x 2 Kopplungs noppen aufweist.

Ein ähnlicher Aufbau wird mit dem Bausteinset erzielt, welches in Fig. 28 abgebildet ist. Dieses Bau steinset umfasst zwei Rinnenbausteine 350, 360, die unterschiedlich ausgebildet sind.

Beide Rinnenbausteine 350, 360 weisen entsprechend dem Rinnenbaustein 340 eine Murmelrinne 72 und mit zwei Rinnenenden 74A, 74B auf. An beiden Rinnenenden sind Kopplungsbereiche 77A, 77B vorgesehen, wobei abweichend zu den Rinnenbausteinen 340 die Kopplungsbereiche 77A, 77B der beiden Steine an den jeweiligen Enden identisch ausgebildet sind.

Der Rinnenbaustein 350 weist zwei identische Kopplungsbereiche 77B auf, die jeweils über einen Kopplungsfortsatz 75 verfügen, an dessen Oberseite Kopplungsnoppen 80 vorgesehen sind. Der Rin nenbaustein 360 weist ebenfalls zwei identische Kopplungsbereich 77A auf, die jeweils entsprechend dem Kopplungsbereich 77A des Rinnenbausteins 340 eine geringere Höhe als die Kopplungsbereiche 77B aufweisen und mit Kopplungslöchern 82 an der Unterseite versehen.

Entsprechend der Darstellung der Fig. 29 können die Rinnenbausteine 350, 360 somit alternierend hintereinandergefügt werden, so ohne weitere Kopplungsbausteine eine stabile Kopplungsmöglich keit ergibt.

Anhand der Bausteine 370, 380, 390 der Figuren 30 bis 32 werden besondere Variationsmöglichkeiten verdeutlicht.

Der Baustein 370 gemäß Fig. 30 stellt eine Abwandlung zum Baustein 300 der Fig. 21 dar. Seine Be sonderheit liegt darin, dass die Kopplungsabschnitte 70 sich nicht bis zur untersten Ebene des Bau steins 370 erstrecken, sondern hierzu ein Abstand verbleibt. Dies gestattet es einerseits, den Rinnen baustein 370 in einer gegenüber umgebenden Strukturen leicht versenkten Anordnung zu platzieren. Des Weiteren gestattet es diese Gestaltung, nach Koppelung zweier baugleicher Rinnenbausteine 370 die hierbei verbundenen Kopplungsabschnitte im Falle größerer Belastungen, beispielsweise im Falle längerer Brückensegmente ohne Stützsäulen, mit zusätzlichen Kopplungselementen zu verstärken, ohne dass diese zusätzlichen Kopplungselemente die Gesamthöhe der Konstruktion gegenüber dem isolierten Rinnenbausteinen vergrößert.

Der Baustein 380 gemäß Fig. 31 stellt eine Variation zum Baustein 370 gemäß Fig. 30 dar. Hier sind die Kopplungsabschnitte 70 an beiden Rinnenenden 74A, 74B der Rinne 72 identisch ausgebildet und weisen entsprechend dem hinteren Ende des Bausteins 370 der Fig. 30 somit an beiden Enden jeweils zwei Kopplungsüberhänge 73 auf. Obwohl baugleiche Bausteine dieser Art nicht zur Bildung einer einheitlichen Murmelrinne direkt hintereinandergesetzt werden können, können solche Bausteine von Vorteil sein, da sie beispielsweise als abschließende Brückenelemente als letztes in eine hierfür verbliebene Lücke eingesetzt werden können.

Insbesondere können Sie auch alternierend kombiniert werden mit Bausteinen 390 entsprechend der Fig. 32. Diese Rinnenbausteine 390 sind ebenfalls Rinnenbausteine mit Murmelrinne 72 und Kopp lungsabschnitten 70 an beiden Rinnenenden 74A, 74B. Dabei sind die Kopplungsabschnitte 70 an bei den Enden identisch und übereinstimmen mit dem vorderen Ende des Bausteins 370 der Fig. 30 aus gebildet.

Ähnlich dem Prinzip, welches zu den Bausteinen 350, 360 erläutert ist, können dementsprechend auch die Bausteine 380, 390 alternierend verwendet werden. Allerdings können auch mehrere Rinnenbau steine 390 miteinander verwendet werden, indem sie durch ergänzende Kopplungsbausteine verbun den werden, die die Kopplungsabschnitte 70 zweier hintereinander positionierter Rinnenbausteine 390 an der Unterseite und/oder der Oberseite miteinander koppeln.