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Title:
BLOCKING ELEMENT FOR A DOSING MECHANISM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/019518
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a blocking element (1) for a dosing mechanism of an injection device with at least one holding element (1a) that can interact with the dosing mechanism, or with a dosing element (2) of the dosing mechanism, in such a way that an adjustment movement of the dosing mechanism or of the dosing element can be prevented in a starting position of the blocking element and is permitted only after a movement or displacement of the blocking element or of the holding element. The invention also relates to a method for preparing an injection device for dispensing a substance from an ampoule or two-chamber ampoule (5), wherein the ampoule or two-chamber ampoule is introduced and preferably screwed into the injection device, and the blocking or anti-rotational locking of the dosing or adjusting element or lifting element of the injection device is only released when the ampoule has been introduced so far into the injection device that a substance can be dispensed from the ampoule in a defined or dosed manner, or that the substances contained in the two-chamber ampoule are preferably completely mixed.

Inventors:
HIRSCHEL, Juerg (Roemerstrasse 27, Aarau, CH-5000, CH)
MOSER, Ulrich (Sigristenhaus, Heimiswil, CH-3412, CH)
SCHRUL, Christian (Bernstrasse 25, Burgdorf, CH-3400, CH)
TSCHIRREN, Markus (Hauptstrasse 2, Kirchberg, CH-3422, CH)
Application Number:
CH2007/000397
Publication Date:
February 21, 2008
Filing Date:
August 14, 2007
Export Citation:
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Assignee:
TECPHARMA LICENSING AG (Brunnmattstrasse 6, Burgdorf, CH-3401, CH)
HIRSCHEL, Juerg (Roemerstrasse 27, Aarau, CH-5000, CH)
MOSER, Ulrich (Sigristenhaus, Heimiswil, CH-3412, CH)
SCHRUL, Christian (Bernstrasse 25, Burgdorf, CH-3400, CH)
TSCHIRREN, Markus (Hauptstrasse 2, Kirchberg, CH-3422, CH)
International Classes:
A61M5/24; A61M5/315
Attorney, Agent or Firm:
TECPHARMA LICENSING AG (Brunnmattstrasse 6, Burgdorf, CH-3401, CH)
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Claims:
Ansprüche

1. Sperrelement (1) für eine Dosiermechanik einer Injektionsvorrichtung mit mindestens einem Halteelement (Ia), welches mit der Dosiermechanik oder einem Dosierelement (2) der Dosiermechanik so zusammenwirken kann, dass eine Einstellbewegung der Dosiermechanik oder des Dosierelementes (2) in einer Ausgangsposition des

Sperrelementes (1) verhindert werden kann und erst nach einer Bewegung oder Verschiebung des Sperrelements (1) oder des Halteelementes (Ia) ermöglicht wird.

2. Sperrelement nach Anspruch 1, wobei das Sperrelement (1) ringförmig ausgebildet ist und/oder eine Anschlagfläche (Ib) für eine Ampulle (5) oder eine Ampullenhülse (4) aufweist.

3. Sperrelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das mindestens eine Halteelement (Ia) radial nach innen oder radial nach außen vorgespannt ist.

4. Sperrelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit mindestens zwei Halteelementen (Ia).

5. Dosiermechanik für eine Injektionsvorrichtung mit einem Sperrelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einem Dosierelement (2), wobei das Dosierelement

(2) durch das Sperrelement (1) lösbar arretiert oder festgestellt werden kann.

6. Dosiermechanik nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Dosierelement (2) mindestens ein Halteelement (2a) aufweist, welches mit dem mindestens einen Halteelement (Ia) des Sperrelementes (1) zusammenwirken kann, um eine Kopplung oder Verdrehsicherung zwischen dem Dosierelement (2) und dem Sperrelement (1) zu realisieren.

7. Dosiermechanik nach einem der zwei vorhergehenden Ansprüche, wobei das Sperrelement (1) relativ zum Dosierelement (2) verschiebbar ist.

8. Dosiermechanik nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche mit einem Führungsprofil oder einer Rampe an der Dosiermechanik, welche an einem Führungsprofil (Ic) des Sperrelementes (1) in Anlage kommen kann, um das Halteelement (Ia) des Sperrelementes (1) zu bewegen oder verschieben und die Kopplung zwischen dem Dosierelement (2) und dem Sperrelement (1) zu lösen.

9. Injektionsvorrichtung mit einer Dosiermechanik nach einem der vier vorhergehenden Ansprüche und einer Ampulle (5) oder einem Ampulleneinschubelement oder einer Ampullenhülse (4), welche mit dem Sperrelement (1) so zusammenwirken können, dass das Sperrelement (1) nach einer vorgegebenen Einschubbewegung oder Einschubstrecke des Ampulleneinschubelement oder der Ampullenhülse (4) so bewegt oder verschoben wird, dass die Kopplung (Ia, 2a) zwischen dem Sperrelement (1) und dem Dosierelement (2) gelöst wird.

10. Injektionsvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch mit einem Flansch (6), welcher mit einem Stopfen (5 a) einer Zweikammerampulle (5) in Anlage kommen kann, um die Zweikammerampulle (5) beim Einbringen in die Injektionsvorrichtung abzumischen.

11. Injektionsvorrichtung nach einem der zwei vorhergehenden Ansprüche mit einem Führungsprofil oder einer Rampe (3 a) an der Injektionsvorrichtung, an welchem ein

Führungsprofil (Ic) des Sperrelementes (1) in Anlage kommen kann, um durch eine Relativbewegung des Sperrelementes (1) zum Führungsprofil (3a) die Kopplung zwischen dem Sperrelement (1) und dem Dosierelement (2) zu lösen.

12. Inj ektions Vorrichtung nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, wobei das Sperrelement (1) verdrehgesichert in der Iηjektionsvorrichtung gelagert ist.

13. Injektionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Sperrelement (1) entgegen einer Ampulleneinschubrichtung zum Beispiel durch ein Federelement vorgespannt ist.

14. Verfahren zum Vorbereiten einer Injektionsvorrichtung zur Abgabe einer Substanz aus einer Ampulle oder Zweikammerampulle (5), wobei die Ampulle oder Zweikammerampulle (5) in die Injektionsvorrichtung eingebracht und bevorzugt eingeschraubt wird und eine Sperrung oder Verdrehsicherung eines Dosier- oder Einstellelements (2) oder Aυfzugelements der Injektionsvorrichtung dann gelöst wird, wenn die Ampulle (5) so weit in die Iηjektionsvorrichtung eingebracht wurde, dass eine Substanz aus der Ampulle (5) definiert oder dosiert abgegeben werden kann oder dass die in der Zweikammerampulle (5) enthaltenen Substanzen bevorzugt vollständig abgemischt wurden.

Description:

Dosiermechaniksperrung

Die Erfindung betrifft ein Sperrelement zum Sperren einer Dosiermechanik einer Iηjektionsvorrichtung, insbesondere zur Verwendung mit einer Zweikammerampulle, in welcher zwei voneinander getrennte Substanzen enthalten sind, die vor der Verabreichung durch die Injektionsvorrichtung möglichst vollständig abgemischt werden sollen.

Wird eine Zweikammerampulle unvollständig oder nur zum Teil in eine Injektionsvorrichtung eingeschraubt, so besteht die Möglichkeit, dass die in der Zweikammerampulle enthaltenen Substanzen nicht oder nur unvollständig abgemischt wurden, wobei bei einem nachfolgenden Injektionsvorgang aus einer nur unvollständig abgemischten Zweikammerampulle nicht die gewünschte Substanz abgegeben wird und beispielsweise auch die nicht abgemischten Ausgangsmaterialien der Zweikammerampulle abgegeben werden.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Element für eine Injektionsvorrichtung vorzuschlagen, mit welchem der Einsatz von Injektionsvorrichtungen insbesondere in Verbindung mit Zweikammerampullen sicherer gemacht wird.

Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Ein erfmdungsgemäßes Sperrelement dient zur Sperrung einer Einstell-, Aufzieh- oder Dosiermechanik oder eines Einstell-, Aufzieh- oder Dosierelements einer zum Beispiel als Einweginjektor ausgebildeten Injektionsvorrichtung oder eines Pens und weist mindestens ein bevorzugt bewegbares und insbesondere flexibel ausgebildetes Halteelement auf, welches zum Beispiel mit der Dosiermechanik oder dem Dosierelement der Injektionsvorrichtung so zusammenwirken kann, dass eine Aufzug-, Dosier- oder

Einstellbewegung oder ein Einstellvorgang, wie zum Beispiel eine Drehung oder ein Verschieben und zum Beispiel Herausziehen des Dosierelements, in einer Ausgangsposition des Sperrelements zum Beispiel durch eine Verrastung mit dem Sperrelement verhindert werden kann und erst nach einer Verschiebung oder Bewegung des mindestens einen Halteelements, welche zum Beispiel durch ein Verschieben des Sperrelements durch das oder nach dem Einschieben einer Ampulle ausgelöst oder bewirkt wird, ermöglicht wird. Somit kann durch das erfindungsgemäße Sperrelement verhindert werden, dass die Dosiermechanik oder ein Einstell- oder Dosierelement betätigt werden kann, um zum Beispiel eine Dosis einzustellen oder die Injektionsvorrichtung aufzuziehen, bevor eine Ampulle, insbesondere eine Zweikammerampulle, welche in die Injektionsvorrichtung eingeschoben wird, zum Beispiel in Anlage an das Sperrelement kommt oder das Sperrelement einen vorgegebenen Weg von zum Beispiel 2 mm verschoben hat, um eine Freigabe der Dosiermechanik zum Beispiel durch ein Herausbewegen eines in die Dosiermechanik eingreifenden Halteelementes zu bewegen.

Vorzugsweise ist das Sperrelement als Ring ausgebildet und weist vorteilhaft eine Anschlagfläche für eine Ampulle oder eine Ampullenhülse auf, so dass eine in eine Injektionsvorrichtung eingesetzte oder vollständig oder fast vollständig eingedrehte Ampulle in Anlage mit dem Sperrelement kommen kann und dieses zum Beispiel auf dem letzten Teilstück der Einschub- oder Eindrehbewegung relativ zur Injektionsvorrichtung oder relativ zur Einstellmechanik mitnehmen kann. Das mindestens eine Halteelement ist vorzugsweise ein radial nach innen oder radial nach außen vorgespanntes Halteelement, welches beispielsweise in eine Ausnehmung oder Nut eines Dosierelements oder einer Dosiervorrichtung eingreift und zum Beispiel bei einer drehsicheren Lagerung des Sperrelements in der Injektionsvorrichtung eine Drehbewegung oder ein Herausziehen des Dosierelements verhindern kann. Vorteilhaft sind zwei oder mehr Halteelemente vorgesehen, wie zum Beispiel zwei an einem ringförmigen Sperrelement einander gegenüberliegende Halteelemente, welche in einer Ausgangslage bei noch nicht vollständig eingesetzter Ampulle beispielsweise radial nach innen vorgespannt sein können und zum Beispiel in die Dosiermechanik oder ein Dosierelement eingreifen und erst nach Einbringen einer Ampulle radial nach außen geschoben werden, um ein Dosierelement oder eine Dosiermechanik freizugeben.

Gemäß einem weiteren Aspekt bezieht sich die Erfindung auf eine Dosiermechanik für eine Injektionsvorrichtung mit einem wie oben beschriebenen Sperrelement und mindestens einem Dosierelement, wie zum Beispiel einem Drehknopf oder einer Drehhülse. Vorzugsweise weist das Dosierelement mindestens ein Halte- oder Eingriffselement oder eine Ausnehmung, wie zum Beispiel eine Nut auf, mit welchem das mindestens eine Halteelement des Sperrelements zusammenwirken, also zum Beispiel in dieses eingreifen kann. Dabei ist das Sperrelement vorzugsweise verschiebbar und bevorzugt relativ zum Dosierelement axial verschiebbar gelagert, also beispielsweise auf dieses zu oder in dieses hinein oder aus diesem heraus verschiebbar, wobei das mindestens eine Halteelement des Sperrelementes so vorgesehen sein kann, dass bei oder nach einer Verschiebung des Sperrelementes relativ zum Dosierelement das oder die Halteelemente zum Beispiel durch eine nicht zusammen mit dem Sperrelement verschobene Rampe so bewegt oder verschoben werden, dass keine Kopplung mehr zwischen dem Sperrelement und der Dosiermechanik oder dem Dosierelement besteht, so dass das Dosierelement oder die Dosiermechanik betätigt und zum Beispiel zum Einstellen einer Dosis oder zum Aufziehen der Injektionsvorrichtung gedreht oder beispielsweise aus der Injektionsvorrichtung herausgezogen werden können.

Allgemein soll unter einem Halteelement im Sinne dieser Erfindung jedes Element oder auch eine Ausnehmung oder Durchbohrung verstanden werden, welche es ermöglichen, dass eine Kopplung, wie beispielsweise eine Verdrehsicherung, mit einem anderen Element hergestellt werden kann. Beispielsweise kann ein bewegbares oder flexibles radial nach innen oder außen vorgespanntes Halteelement an dem Sperrelement und/oder an dem Dosierelement oder der Dosiermechanik vorgesehen sein, welche mit einem anderen Halteelement oder einer Ausnehmung oder zum Beispiel Vertiefung oder Nut an dem jeweiligen Gegenelement, also beispielsweise dem Dosierelement oder der Dosiermechanik bzw. dem Sperrelement, zusammenwirken, um so eine lösbare Kopplung zwischen dem Sperrelement einerseits und dem Dosierelement oder der Dosiermechanik andererseits herzustellen. Diese Kopplung soll vorzugsweise dann gelöst werden, wenn eine Ampulle bis zu einer vorgegebenen Länge in die Injektionsvorrichtung eingebracht wurde, wobei die Lösung der Kopplung zum Beispiel durch ein durch das Einbringen der

Ampulle bedingtes und zum Beispiel durch ein Führungsprofil geführtes Verschieben mindestens eines Halteelementes bewirkt werden kann.

Gemäß einem weiteren Aspekt bezieht sich die Erfindung auf eine Injektionsvorrichtung mit einer wie oben beschriebenen Dosiermechanik und einem Ampulleneinschubteil, wie zum Beispiel einer Ampullenhülse oder auch einem Ampullenkörper, welcher beim Einschieben mit dem Sperrelement oder dem Dosierelement bzw. der Dosiermechanik zusammenwirken kann, also beispielsweise in Anlage mit dem Sperrelement oder der Dosiermechanik kommt, und bei einer durch die Einschubbewegung der Ampulle bedingten Bewegung oder Verschiebung der Dosiermechanik oder des Sperrelements relativ zur Injektionsvorrichtung oder zu einem Gehäuse der IniektionsVorrichtung 1 ein Freigeben der Dosiermechanik oder des Dosierelementes bewirkt. Dabei kann das Sperrelement auch Teil der Dosiermechanik sein.

Vorzugsweise weist die Injektionsvorrichtung ein Führungselement, wie zum Beispiel eine Rampe oder ein relativ zur axialen Richtung schräg verlaufendes Profil auf, welches so relativ zu einem Halteelement des Sperrelements oder der Dosiermechanik angeordnet ist, dass eine axiale Verschiebung des Sperrelements oder der Dosiermechanik relativ zur Injektionsvorrichtung dazu führt, dass mindestens ein Halteelement durch die Führung so geführt wird, dass der Eingriff zwischen dem Sperrelement und dem Dosierelement oder der Dosiermechanik gelöst wird.

Vorzugsweise ist an der Injektionsvorrichtung ein Flansch vorgesehen, welcher beim Einbringen oder Eindrehen einer Zweikammerampulle gegen einen Stopfen der Ampulle drückt, so dass der Stopfen in die Ampulle beim Eindrehen der Ampulle in die Injektionsvorrichtung hineingedrückt wird und so ein Abmischen der in der Zweikammerampulle enthaltenen Substanzen erfolgt.

Gemäß einem weiteren Aspekt bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Vorbereiten einer Injektionsvorrichtung zur Abgabe einer Substanz aus einer

Zweikammerampulle, wobei die Zweikammerampulle in die Injektionsvorrichtung eingebracht und bevorzugt eingeschraubt wird und eine Sperrung oder Verdrehsicherung

eines Einstellelements oder Aufzugelements der Inj ektions Vorrichtung dann gelöst wird, wenn die Ampulle so weit in die Injektionsvorrichtung eingebracht wurde, dass die in der Zweikammerampulle enthaltenen Substanzen bevorzugt vollständig abgemischt wurden.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausfuhrungsbeispieles beschrieben werden. Es zeigen:

Figur 1 eine Dosiermechanik mit einem gelösten Sperrelement in perspektivischer

Ansicht; Figur 2 die in Figur 1 gezeigte Dosiermechanik vor dem Abmischen in

Seitenansicht;

Figur 2A die in Figur 2 gezeigte Dosiermechanik entlang des Schnittes C-C; Figur 2B das in Figur 2A gezeigte Detail D; Figur 3 die in Figur 2 gezeigte Dosiermechanik nach dem vollständigen

Einschrauben und Abmischen der Zweikammerampulle;

Figur 3 A die in Figur 3 gezeigte Dosiermechanik entlang des Schnittes A-A; Figur 3B das in Figur 3 A gezeigte Detail B; Figur 4 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Inj ektions Vorrichtung mit gesperrter Mechanik;

Figur 4A eine Schnittbildansicht entlang des Schnittes A-A in Figur 4; Figur 5 die in Figur 4 gezeigte Inj ektions Vorrichtung mit freigegebener Mechanik; und Figur 5 A eine Schnittbildansicht entlang des Schnittes B-B in Figur 5.

Figur 1 zeigt in perspektivischer Ansicht eine Ausfuhrungsform einer erfindungsgemäßen Dosiermechanik, welche in eine Injektionsvorrichtung eingesetzt werden kann. Eine

Sperrhülse, welche sich im eingesetzten Zustand der Dosiermechanik zumindest im vorderen oder distalen Teil innerhalb des Gehäuses der Injektionsvorrichtung befindet, oder auch das Gehäuse selbst, weist eine Durchbrechung 8a auf, in welche ein radial nach innen vorgespanntes Halteelement Ia des als Sperrelement vorgesehenen Sperrringes 1 nach dem Einschrauben der Ampulle 5 eingreift.

Der Sperrring 1 ist in der in Figur 2 gezeigten Ausgangsstellung zum Beispiel mittels eines Durchbruches im Gehäuse, in welchen ein Element des Sperrrings 1, wie zum Beispiel ein Halteelement Ia, eingreift, verdrehgesichert relativ zur Injektionsvorrichtung oder dem Gehäuse der Injektionsvorrichtung gelagert, so dass durch den Eingriff des Halteelementes Ia in die Durchbrechung oder Nut 2a der Dosierhülse 2 die Dosierhülse verdrehsicher in der Injektionsvorrichtung gelagert ist. Beispielsweise ist der Sperrring 1 in distale Richtung der Injektionsvorrichtung durch eine Federkraft beaufschlagt.

Figur 2 zeigt in Seitenansicht die in Figur 1 gezeigte Dosiermechanik, wobei das Halteelement Ia des Sperrringes 1 so relativ zur Nut 8a der Hülse 8 liegt, dass zwischen dem in Figur 2 rechts gezeigten proximalen Ende der Nut 8a noch der Abstand d besteht.

In Figur 2A ist die Schnittansicht entlang der Linie C-C in Figur 2 gezeigt, wobei zu sehen ist, dass das radial nach innen vorgespannte Halteelement Ia in eine Nut 2a der Dosierhülse 2 eingreift und so eine Drehbewegung der Dosierhülse 2 relativ zu dem Gehäuse 3 der Injektionsvorrichtung sperrt. Wird eine in einer Ampullenhülse 4 eingesetzte Ampulle 5 in die Injektionsvorrichtung eingeschraubt, um durch den aus der Injektionsvorrichtung an der Gewindestange 7 angebrachten Flansch 6 den hinteren oder proximalen Stopfen 5a der Ampulle in die Zweikammerampulle 5 einzuschieben, um so die Zweikammerampulle 5 abzumischen, so gelangt das in Figur 2A rechts gezeigte proximale Ende der Ampullenhülse 4 in Anlage an die vordere Fläche Ib des Sperrringes 1, wenn die Ampullenhülse 4 mit der darin liegenden Ampulle 5 so weit in die Injektionsvorrichtung eingeschraubt ist, dass der Flansch 6 soweit in die Ampulle 5 eingeschoben wurde, dass die Zweikammerampulle vollständig oder fast vollständig abgemischt ist. Wird die Ampullenhülse 4 weiter in die Injektionsvorrichtung eingedreht, so wird bedingt durch die Anlage des proximalen Endes der Ampullenhülse 4 an der Anlagefläche Ib der Sperrring 1 in Figur 2A nach rechts, also in proximale Richtung, verschoben. Dies bewirkt, dass das an dem Sperrring 1 vorgesehene Führungsprofil Ic in Anlage an die relativ zur Injektionsvorrichtung nicht verschiebbare Rampe 3a gelangt, und durch das Verschieben des Sperrringes 1 das Halteelement Ia entgegen der radial nach innen gerichteten Vorspannung des Halteelementes Ia nach außen gedrückt wird, wie in dem in Figur 3B gezeigten Detail B ersichtlich, wodurch der Eingriff des Halteelementes

Ia in die Nut 2a der Dosierhülse 2 gelöst wird und die Dosierhülse 2 relativ zur Injektionsvorrichtung nicht mehr verdrehgesichert ist.

Die Figuren 3 und 3A zeigen den Zustand der Dosiermechanik nach dem Verschieben des Sperringes 1 etwa um die Distanz d in proximale Richtung, um die Dosierhülse 2 zu entriegeln.

Nachdem die Ampulle 5 vollständig abgemischt wurde und infolgedessen die Verdrehsicherung Ia, 2a der Dosierhülse 2 gelöst wurde, kann die Dosierhülse 2 von einem Benutzer gedreht werden, um zum Beispiel eine Dosis einzustellen oder die Inj ektions Vorrichtung aufzuziehen, um eine Dosis bei einem Injektionsvorgang aus der Ampulle 5 abzugeben.

Die Mechanik-Sperrung der Einstellmechanik erfolgt somit durch die beiden gabelförmigen Sperrklinken Ia des Sperrrings, welche in entsprechende Vertiefungen 2a der Dreh- oder Dosierhülse 2 hineinragen. Da der Pen durch ein Drehen des Drehrings 2 geladen wird, ist dies nun nicht möglich, da die Verdrehung durch den Sperrring 1 verhindert wird.

Zum Entsperren der Mechanik wird die Ampullenhülse 4, welche zum Abmischen der Zweikammerampulle 5 in die Dosier- oder Einstellmechanik eingeschraubt wird, eingedreht. Auf den letzten ca. 2 mm des Einschraubvorganges wird der Sperrring 1 durch die Ampullenhülse 4 von der Sperrposition in die entsperrte Position gebracht. Hierfür besitzt der Sperrring 1 auf den Innenseiten der beiden gabelförmigen Sperrklinken Ia schräge Flächen, welche mit den schrägen Flächen 3 a der Führungshülse oder des Gehäuses korrespondieren. Dadurch werden die beiden Sperrklinken Ia hinausgedrückt und geben somit die Dosierhülse 2 bzw. die Mechanik frei.

Das Halteelement Ia bzw. der Sperrring 1 ist dabei so ausgebildet, dass dieser durch die Ampullenhülse 4, welche beim Einschrauben der Ampulle 5 zum Abmischen der Substanz in den Pen eingeschraubt wird, in proximale Richtung verschoben wird. Eine zum Beispiel an dem Gehäuse des Pens vorgesehene Rampe oder Gleitfläche 3 a bewirkt, dass das

Halteelement Ia des Sperrrings 1, welches durch die Ampullenhülse 4 relativ zur Rampe 3 a verschoben wird, radial nach außen gedrückt wird und somit die Verdrehsicherung der Dosierhülse 2 freigibt. Somit kann nach vollständigem Einschieben der Ampullenhülse 4 eine Aufdosierung mittels einer Drehung der Dosierhülse 2 vorgenommen werden.

Hierdurch kann sichergestellt werden, dass die Dosierhülse 2 erst dann gedreht werden kann, wenn die Ampullenhülse 4 vollständig in den Pen eingeschraubt wurde, das heißt, soweit bis die Ampullenhülse 4 an dem Sperrring 1 anschlägt und diesen ein Stück weit in die Injektionsvorrichtung hinein verschiebt.

Figur 4 zeigt in Draufsicht eine Injektionsvorrichtung mit gesperrter Mechanik, welche entlang des Schnittes A-A in Figur 4 A gezeigt ist. Wie aus Figur 4 A ersichtlich, greift das radial nach innen vorgespannte Halteelement Ia, welches nicht zwangsläufig an einem Sperrring angebracht sein muss, in eine Nut 2a der Dosierhülse 2 ein und sperrt so eine Drehbewegung der Dosierhülse 2 relativ zu dem Gehäuse 3 der Injektionsvorrichtung. Die in die Ampullenhülse 4 eingesetzte Ampulle 5 kann in die Injektionsvorrichtung eingeschraubt werden, wie in den Figuren 5 und 5A gezeigt, wodurch, wenn das proximale Ende der Ampullenhülse 4 an die Anlagefläche Ib gelangt, das Führungsprofil Ic in Anlage an die relativ zur Injektionsvorrichtung nicht verschiebbare Rampe 3a gelangt und durch das Verschieben des Halteelementes Ia entgegen der radial nach innen gerichteten Vorspannung das Halteelement Ia nach außen gedrückt wird, wie aus Figur 5 A ersichtlich. Hierdurch wird der Eingriff des Halteelementes Ia in die Nut 2a der Dosierhülse 2 gelöst und somit ist die Dosierhülse 2 relativ zur Injektionsvorrichtung nicht mehr verdrehgesichert. Bei der in Figur 5 A gezeigten Injektionsvorrichtung ist die Ampulle somit vollständig oder fast vollständig eingebracht und eine Dosierung oder Einstellbewegung kann auf Grund der Freigabe der Dosierhülse 2 durch das Herausbewegen des Halteelementes Ia erfolgen.