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Patent Searching and Data


Title:
BLOW MOLDING TOOL AND METHOD FOR PRODUCING EXTRUSION BLOW-MOLDED PLASTIC ARTICLES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/003929
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a blow molding tool (1) for producing a plastic article, especially a fuel reservoir, comprising at least one closing frame (2) having mold platens (3) and at least two blow mold halves that are designed to be displaced towards each other and away from each other by way of an opening and closing motion of the closing frame (2) and that define at least one cavity (8) for shaping the plastic article. The blow molding tool (1) is characterized in that the mold platens (3) have at least one tool holder (6) in which at least one mold insert (7) is replaceably inserted and in that the tool holders (6) define a peripheral sealing edge (10).

Inventors:
BIENHÜLS, Deniz (Hohn 32, Windhagen, 53578, DE)
BORCHERT, Matthias (Alberichstrasse 31, Bonn, 53179, DE)
BUCHHOLZ, Thomas (Willy-Brandt-Str. 13, Bergisch Gladbach, 51469, DE)
ELSASSER, Carsten (Kaiser-Otto-Strasse 8, Pulheim, 50259, DE)
FREY, Steffen (Heidenweg 13, Siegburg, 53721, DE)
HILD, Jochen (Weiers Wiesen 8, Bonn, 53229, DE)
MEHREN, Christoph (In der Heuwiesen 16, Königswinter, 53639, DE)
SCHMITZ, Marcus (Freiheit 24, Siegburg, 53721, DE)
Application Number:
EP2011/003080
Publication Date:
January 12, 2012
Filing Date:
June 22, 2011
Export Citation:
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Assignee:
KAUTEX TEXTRON GMBH & CO. KG (Kautexstr. 52, Bonn, 53229, DE)
BIENHÜLS, Deniz (Hohn 32, Windhagen, 53578, DE)
BORCHERT, Matthias (Alberichstrasse 31, Bonn, 53179, DE)
BUCHHOLZ, Thomas (Willy-Brandt-Str. 13, Bergisch Gladbach, 51469, DE)
ELSASSER, Carsten (Kaiser-Otto-Strasse 8, Pulheim, 50259, DE)
FREY, Steffen (Heidenweg 13, Siegburg, 53721, DE)
HILD, Jochen (Weiers Wiesen 8, Bonn, 53229, DE)
MEHREN, Christoph (In der Heuwiesen 16, Königswinter, 53639, DE)
SCHMITZ, Marcus (Freiheit 24, Siegburg, 53721, DE)
International Classes:
B29C69/00
Attorney, Agent or Firm:
KIERDORF, Theodor (Polypatent, An den Gärten 7, Overath, 51491, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Blasformwerkzeug (1 ) zur Herstellung eines Kunststoffartikels, umfassend wenigstens ein Schließgestell (2) mit Formaufspanneinrichtungen (3) sowie mindestens zwei Blasformhälften, die über eine Öffnungs- und Schließbewegung des Schließgestells (2) aufeinander zu und voneinander weg verfahrbar ausgebildet sind, und die jeweils wenigstens eine Kavität (8) zur Ausformung des Kunststoffartikels aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Formaufspanneinrichtungen (3) jeweils wenigstens einen Werkzeughalter (6) aufweisen, in welchen jeweils ein Formeinsatz (7) auswechselbar eingesetzt ist, und dass die Werkzeughalter jeweils einen umlaufenden Dichtrand (10) bilden.

2. Blasformwerkzeug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtränder (11 ) der Werkzeughalter (6) sich ausschließlich in einer sich zu der Schließbewegung senkrechten Ebene erstrecken.

3. Blasformwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch wenigstens ein Mittenwerkzeug (5), welches quer zu der Öffnungsund Schließbewegung der Blasformhälften verfahrbar ist und welches mit den Dichträndern (10) der Werkzeughalter (6) abdichtend in Anlage bringbar ist.

4. Blasformwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittenwerkzeug (5) wenigstens zwei sich jeweils in einer Ebene erstreckende umlaufende Dichtränder (11 ) aufweist, die mit den Dichträndern (10) der Werkzeughalter (6) zusammenwirken.

5. Blasformwerkzeug nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittenwerkzeug (5) als kastenförmiger Rahmen ausgebildet ist, welcher vorzugsweise wenigstens einen Komponententräger (17) umfasst. Blasformwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeughalter (6) und/oder das Mittenwerkzeug (5) jeweils eine umlaufende, elastische Dichtung (20) aufweisen.

Blasformwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung unter Ausnutzung deren Elastizität aktiv verformbar ist, vorzugsweise pneumatisch expandierbar ist.

Blasformwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeughalter (6) als im Wesentlichen geschlossene, vorzugsweise kastenförmige Einfassung der Formeinsätze (7) ausgebildet sind, die vorzugsweise wenigstens eine geschlossene Kammer hinter jedem Formeinsatz bilden.

Blasformwerkzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtränder (11 ) des Mittenwerkzeugs (5) in oder gegen die Schließbewegung ein- oder ausfahrbar ausgebildet sind.

Verfahren zur Herstellung extrusionsblasgeformter Kunststoffartikel unter Verwendung eines Blasformwerkzeugs (1 ), umfassend wenigstens ein Schließgestell (2) mit Formaufspanneinrichtungen (3) sowie wenigstens zwei Blasformhälften, insbesondere unter Verwendung eines Blasformwerkzeugs (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, umfassend die Extrusion wenigstens eines Vorformlings (13) aus thermoplastischem Kunststoff, das Ausformen von wenigstens zwei Zwischenerzeugnissen in Form von Schalen (21 ) sowie das Verbinden der Schalen zu einem im Wesentlichen geschlossenen Hohlkörper mit einer vorzugsweise dreidimensional umlaufenden Naht (25), wobei die Schalen (21 ) jeweils mit einem umlaufenden Kragen (23) ausgeformt werden, der sich außerhalb der Naht (25) über den Umfang des Artikels im Wesentlichen ausschließlich in einer Ebene erstreckt.

11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Ausformung der Schalen die Kavitäten des Blasformwerkzeugs im Bereich des umlaufenden Kragens (23) bzw. außerhalb der Naht (25) abgedichtet werden.

12. Verfahren nach Anspruch 11 , gekennzeichnet durch das Fügen von Ein- bauteilen (19) an die einander zugekehrten Wandungen der Schalen (21 ) vor einem Verschweißen der Schalen. 13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Fügen der Einbauteile (19) unter Ausnutzung der Schließbewegung des Schließgestells (2) erfolgt.

Description:
Blasformwerkzeug sowie Verfahren zur Herstellung extrusionsblasgeformter Kunststoffartikel

Die Erfindung betrifft ein Blasformwerkzeug zur Herstellung eines Kunststoffar- tikels.

Die Erfindung betrifft insbesondere ein Blasformwerkzeug zur Herstellung eines Kraftstoffbehälters aus thermoplastischem Kunststoff sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Kraftstoffbehälters unter Verwendung eines solchen Blasform- Werkzeugs.

In Kraftstoffbehältern aus Kunststoff werden üblicherweise Einbauteile, wie Kraftstoffpumpen, Füllstandsgeber, Be- und Entlüftungsventile, Schwalleinbauten und dergleichen vorgesehen. Kraftstoffbehälter aus thermoplastischem Kunststoff werden vorwiegend aus Polyethylen hergestellt. Polyethylen ist gegen Kohlenwasserstoffe nicht vollständig diffusionsbeständig, weswegen es erforderlich ist, besondere Maßnahmen zu treffen, die sicherstellen, dass Kunststoff-Kraftstoffbehälter weitestgehend permeationsdicht für Kohlenwasserstoffe sind. Dies erfolgt entweder durch Fluorieren oder Sulfonieren, oder die Permeationsdichtigkeit wird weitestgehend dadurch sichergestellt, dass die Behälterwandung aus einem Co-Extrudat aus mehrschichtigem Kunststoff auf der Basis von HDPE gefertigt wird, wobei das Co-Extrudat eine Innenschicht aus einem Barrierematerial, beispielsweise EVOH, umfasst. Zur Befestigung der zuvor erwähnten Einbauteile im Innern des Kraftstoffbehälters ist es bisweilen erforderlich, Öffnungen bzw.

Durchbrüche in der Behälterwandung vorzusehen. Im Sinne einer hohen Permeationsdichtigkeit des Systems„Kraftstoffbehälter" ist es wünschenswert, die Behälterwandung möglichst nicht zu verletzen, bzw. nur so viele Durchbrüche in der Behälterwandung vorzusehen, wie es für die Herstellung der benötigten Schnittstellen mit dem Kraftfahrzeug in der Einbausituation unbedingt erforderlich ist. Aus diesem Grund werden zunehmend Kraftstoffbehälter aus thermoplastischem Kunststoff bereits während deren Ausformung, bzw. während der Herstellung, durch Extrusionsblasformen mit Einbauteilen bestückt. Die Einbauteile werden bereits beim Extrusionsblasformen an die noch schmelzeheiße Behälterwandung gefügt. Die hierfür benötigten Werkzeuge sind verhältnismäßig aufwändig, insbesondere wenn das sog.„Twin Sheet Blow Molding-Verfahren" Anwendung findet, welches die Verwendung dreiteiliger Werkzeuge, umfassend zwei Blasformhälften und einen Mittenrahmen oder Kern erfordert. Auch der Mittenrahmen bzw. der Kern muss in Werkzeugqualität ausgeführt sein, so dass insgesamt die Investitionskosten für ein solches Werkzeug beachtlich sind, insbesondere wenn räumlich komplex gestaltete Kraftstoffbehälter ausgeformt werden sollen, die einen verhältnismäßig komplizierten dreidimensionalen Verlauf der Behälternaht aufweisen.

Ziel der Erfindung ist es deshalb, ein Blasformwerkzeug bereitzustellen, welches einen grundsätzlich einfacheren Aufbau aufweist.

Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, ein entsprechend vereinfachtes Verfahren zur Herstellung extrusionsblasgeformter Kunststoffartikel, insbesondere zur Herstellung von Kraftstoffbehältern aus thermoplastischem Kunststoff, bereitzustellen.

Die Aufgabe wird zunächst gelöst durch ein Blasformwerkzeug zur Herstellung eines Kunststoffartikels, umfassend wenigstens ein Schließgestell mit Formauf- spanneinrichtungen, wenigstens zwei Blasformhälften, die über eine Öffnungsund Schließbewegung des Schließgestells aufeinander zu und voneinander weg verfahrbar ausgebildet sind, und die jeweils wenigstens eine Kavität zur Ausformung des Kunststoffartikels aufweisen, wobei sich das Blasformwerkzeug dadurch auszeichnet, dass die Formaufspanneinrichtungen jeweils wenigstens ei- nen Werkzeughalter aufweisen, in welchen jeweils wenigstens ein Formeinsatz auswechselbar eingesetzt ist, und dass die Werkzeughalter jeweils einen umlaufenden Dichtrand bilden.

Das Blasformwerkzeug gemäß der Erfindung besitzt den Vorzug, dass die zur Bereitstellung der Kavitäten verwendeten Werkzeuge wesentlich einfacher ausgebildet sein können als bei einem Blasformwerkzeug nach dem Stand der Technik. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, die Abdichtung der Kavität des Werkzeugs über die Werkzeughalter und nicht mehr über das Werkzeug selbst zu bewerkstelligen, so dass bei Änderung des Werkzeugs oder Umstellung des Blasformwerk- zeugs auf einen anderen Artikel lediglich die Formeneinsätze ausgetauscht werden müssen. Darüber hinaus ist es insbesondere für eine Vorserienproduktion oder Kleinserienproduktion besonders vorteilhaft, dass bei dem Blasformwerkzeug gemäß der Erfindung auswechselbare Formeneinsätze als preiswerte Ver- suchswerkzeuge mit kürzeren Vorlaufzeiten einsetzbar sind. Die Werkzeughalter können standardisiert sein, eine Abdichtung der Kavität erfolgt über die standardisierten Werkzeughalter. Bei einer bevorzugten Variante des Blasformwerkzeugs gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die Dichtränder der Werkzeughalter sich ausschließlich in einer zu der Schließbewegung senkrechten Ebene er- streckt, so dass der durch den Werkzeughalter definierte Verlauf der Teilungsebene des Werkzeugs im Wesentlichen zweidimensional ist.

Die Erfindung kann dahingehend zusammengefasst werden, dass das Werkzeug gemäß der Erfindung so ausgebildet ist, dass eine Abdichtung der Kavität der Werkzeuge bei einem anfänglichen oder ersten Schließen der Werkzeuge über die Dichtränder der Werkzeughalter in einer Ebene, d. h. zweidimensional, erfolgt. Das Verschweißen der Schalen miteinander zu einem fertigen Hohlkörper in einem weiteren Verfahrensschritt bei einem weiteren Schließen der Werkzeuge kann über entsprechend ausgebildete Schließkanten/Quetschkanten der Form- einsätze erfolgen.

Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung des Blasformwerkzeugs gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch wenigstens ein Mittenwerkzeug, welches quer zu der Öffnungs- und Schließbewegung der Blasformhälften verfahrbar ist, und welches mit den Dichträndern der Werkzeughalter abdichtend in Anlage bringbar ist.

Insbesondere, wenn sich die Dichtränder der Werkzeughalter in einer zur

Schließbewegung senkrechten Ebene (zweidimensional) erstrecken, kann das Mittenwerkzeug entsprechend einfach ausgestaltet sein. Das Mittenwerkzeug kann hierzu wenigstens zwei sich jeweils in einer Ebene erstreckende umlaufende Dichtränder aufweisen, die mit den Dichträndern der Werkzeughalter zusammenwirken. Im einfachsten Fall kann das Mittenwerkzeug als kastenförmiger Rahmen ausgebildet sein, welcher wenigstens einen Komponententräger umfasst. Dieser Komponententräger kann beispielsweise als artikelspezifische Komponenten- Aufspannplatte ausgebildet sein, auf welcher beispielsweise Fügeeinheiten für das Einbringen von Einbauteilen in den zu fertigenden Kraftstoffbehälter vorgesehen sein können.

Bevorzugt weisen die Werkzeughalter jeweils eine umlaufende elastische Dichtung auf.

Dies hat insbesondere Vorzüge bei Anwendung eines Extrusionsblasformverfah- rens, bei welchem bahnförmige bzw. lappenförmige Vorformlinge in einem ersten Verfahrensschritt in den Blasformhälften ausgeformt werden, und diese in einem nachfolgenden Verfahrensschritt miteinander zu dem fertigen Hohlkörper ver- schweißt werden. In diesem Falle wird die Kavität des Blasformwerkzeugs zunächst einmal durch Anlegen der Dichtränder der Werkzeughalter gegen die Dichtränder des Mittenwerkzeugs abgedichtet. Dies ist grundsätzlich auch ohne elastische Dichtmittel möglich, jedoch bietet die Verwendung einer umlaufenden elastischen Dichtung zusätzliche Vorzüge bei der Abdichtung der Kavität, insbe- sondere dann, wenn die zwischen die Blasformhälften zu verbringenden extru- dierten Vorformlinge nicht vollständig am Umfang der Dichtränder anliegen bzw. die Dichtränder nicht vollständig überlappen. Dies kann auch zweckmäßig sein, wenn die extrudierten bahnförmigen, flächigen Vorformlinge in ihren Randbereichen in der Materialdicke variieren. Ein elastisches Dichtmittel gleicht solche Ma- terialstärkevariationen in vorteilhafter Art und Weise aus.

Bei einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung des Blasformwerkzeugs gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die Dichtung unter Ausnutzung deren Elastizität aktiv verformbar ist, vorzugsweise pneumatisch expandierbar (aufblas- bar) ist. Wenn beim Schließen der Blasformhälften gegeneinander eine Verschweißung der ausformenden Schalen miteinander zu einem fertigen Hohlkörper unter Aufwendung entsprechender Schließkraft erzielt werden soll, ist es vorteilhaft, die Dichtung wieder zu kollabieren. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist so ausgebildet, dass die Schließkraft des Blasformwerkzeugs nach wie vor über ent- sprechende Schließkanten der Formeinsätze aufgebracht wird, die am fertigen Erzeugnis eine umlaufende, ggf. dreidimensionale Fügenaht erzeugen.

Zweckmäßigerweise sind die Werkzeughalter als im Wesentlichen geschlossene, vorzugsweise kastenförmige Einfassung der Formeinsätze ausgebildet, die wenigstens eine geschlossene Kammer zwischen einem Formeinsatz und einer Formaufspannplatte definieren. Zwischen den Formeinsätzen und den Werkzeughaltern werden jeweils Vakuumkammern/Hohlräume gebildet, über welche beispielsweise das Anlegen von Unterdruck an die Kavitäten der Formeinsätze möglich ist.

Die Werkzeughalter können seitliche Durchbrüche mit Abdichtfunktionen gegenüber dem Formeneinsatz aufweisen. Durch diese Durchbrüche können beispielsweise Energieleitungen (Wasser, Luft, Hydraulik, Elektrik) hindurchgeführt sein.

Bei einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung des Blasformwerkzeugs gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die Dichtränder des Mittenwerkzeugs in oder gegen die Schließbewegung ein- oder ausfahrbar ausgebildet sind. Sind beispielsweise in dem Mittenwerkzeug Aufnahmen für Einbauteile angeordnet, kann durch die Ein- und Ausfahrbewegung der Dichtränder des Mittenwerkzeugs ein Hub-/Fügeweg erzeugt werden, der es ermöglicht, beispielsweise beim Schließen der Blasformhälften unter gleichzeitigem Einfahren der Dichtränder, die auf den Aufnehmern angeordneten Einbauteile an die in den Kavitäten der Blas- formwerkzeuge vorgesehenen Schalen zu fügen.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird weiterhin gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung extrusionsblasgeformter Kunststoffartikel unter Verwendung eines Blasformwerkzeugs, umfassend wenigstens ein Schließgestell mit Formaufspanneinrichtungen sowie mit wenigstens zwei Blasformhälften, insbesondere unter Verwendung eines Blasformwerkzeugs der vorstehend beschriebenen Art, wobei das Verfahren die Extrusion wenigstens eines Vorformlings aus thermoplastischem Kunststoff, das Ausformen von wenigstens zwei Zwischenerzeugnissen in Form von Schalen, sowie das Verbinden der Schalen zu einem im Wesentlichen geschlossenen Hohlkörper mit einer dreidimensional umlaufenden Naht umfasst, wobei die Schalen jeweils mit einem umlaufenden Kragen ausgeformt werden, der sich außerhalb der Naht über den Umfang des Artikels im Wesentlichen ausschließlich in einer Ebene erstreckt.

Unter einer dreidimensional umlaufenden Naht des Kunststoffartikels bzw. Hohlkörpers im Sinne der Erfindung ist zu verstehen, dass die eigentliche Fügenaht der Behälterhalbschalen nicht ausschließlich in einer Ebene verläuft, entsprechend der komplexen Gestaltung des Hohlkörpers, beispielsweise als Kraftstoff- behälter. Die umlaufenden Kragen der Halbschalen, die miteinander verschweißt werden, sind jedoch im Gegensatz hierzu in einer Ebene umlaufend ausgebildet, was der verhältnismäßig einfachen Gestaltung des Blasformwerkzeugs gemäß der Erfindung Rechnung trägt. Bei einer vorteilhaften Variante des Verfahrens gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass bei der Ausformung der Schalen die Kavitäten des Blasformwerkzeugs im Bereich des umlaufenden Kragens bzw. außerhalb der Naht abgedichtet werden. Ein etwa an dem fertigen Artikel vorgesehener umlaufender Kragen kann je nach Anwendung, beispielsweise bei Herstellung von Kraftstoffbehältern, nach der Entnahme aus dem Blasformwerkzeug durch entsprechende Nacharbeit entfernt werden. Werden beispielsweise mit dem Verfahren gemäß der Erfindung unter Verwendung des Blasformwerkzeugs gemäß der Erfindung Kraftstoffbehälter aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt, so eignen sich diese hervorragend für eine Kleinserienfertigung oder gar für die Prototypen-/Musterherstellung.

Eine Variante des Verfahrens zeichnet sich durch das Fügen von Einbauteilen an einander zugekehrten Wandungen der Schalen vor dem Verschweißen aus.

Das Fügen der Einbauteile kann beispielsweise unter Ausnutzung der Schließbewegung des Schließgestells erfolgen, insbesondere dann, wenn ein Blasformwerkzeug Anwendung findet, bei welchem die Dichtränder des Mitten Werkzeugs in oder gegen die Schließbewegung des Schließgestells ein- oder ausfahrbar ausgebildet sind.

Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.

Es zeigen:

Figur 1 einen Querschnitt durch ein Blasformwerkzeug gemäß der Erfindung, schematisiert und stark vereinfacht,

Figur 2 eine der Figur 1 entsprechende Ansicht mit zwischen den Blasformhälften und einem Mittenwerkzeug eingespannten Vorformlingen,

Figur 3 eine den Figuren 1 und 2 entsprechende Ansicht des

Blasformwerkzeugs beim Ausformen der Schalen des zu fertigenden Artikels,

Figur 4 den fertigen Artikel im Blasformwerkzeug,

Figur 5 die Entnahme des fertigen Artikels aus dem Blasformwerkzeug,

Figuren 2a, 3a, 4a, 5a jeweils vergrößerte Ansichten der Dichtränder der

Werkzeughalter sowie der Schließkanten der Formeinsätze, wobei die Figuren 2a und 3a die Abdichtung des Formnests des Blasformwerkzeugs während eines anfänglichen Schließens veranschaulichen und die Figuren 4a und 5a das Schließen des Blasformwerkzeugs zwecks Verschweißen der Schalen miteinander veranschaulichen,

Figur 6 eine schematische Darstellung einer Formaufspannplatte mit darauf angeordnetem Werkzeughalter und zwei auswechselbaren Formeinsätzen, Figur 7 eine schematische Seitenansicht des zu fertigenden

Artikels in Form eines Kraftstoffbehälters, eine schematische Ansicht des Blasformwerkzeugs gemäß der Erfindung während des Fügens von Ein- bauteilen an die Innenwandung des zu fertigenden Artikels, einen Querschnitt durch das Blasformwerkzeug der Erfindung, wobei das Mittenwerkzeug mit ein- und aus fahrbaren voreilenden Dichtkanten versehen ist, und eine perspektivische Ansicht einer Hälfte des Blasformwerkzeugs gemäß der Erfindung ohne Formeinsatz.

Das Blasformwerkzeug 1 gemäß der Erfindung umfasst ein Schließgestell 2 mit zwei Formaufspannplatten 3 sowie den üblichen Verriegelungseinrichtungen 4 und einen mit 5 bezeichneten Mittenrahmen als Mittenwerkzeug.

Auf den Formaufspannplatten 3 ist jeweils ein Werkzeughalter 6 mit einem von diesem aufgenommenen Formeinsatz 7 angeordnet. Die Formeinsätze 7 bilden jeweils eine Kavität 8 für die Ausformung eines Kunststoffhohlkörpers in Form eines Kraftstoffbehälters 9.

Die Werkzeughalter 6 sind jeweils als kastenförmige Aufnahmen für die Formeinsätze 7 ausgebildet. Der Mittenrahmen 5 ist ebenfalls als kastenförmiger Rahmen ausgebildet. Die Werkzeughalter 6 bilden jeweils einen umlaufenden Dichtrand 10, der mit einer Dichtkante 11 des Mittenrahmens 5, wie nachstehend noch zu beschrieben, zusammenwirkt.

Mit 12 ist ein über dem Blasformwerkzeug 1 angeordneter Extrusionskopf bezeichnet, an welchem nicht dargestellte Extruder zum Plastifizieren von thermoplastischem Kunststoff angeschlossen sind. Aus dem Extrusionskopf 12 werden über Breitschlitzdüsen zwei flächige/bahnförmige Vorformlinge 13 in Schwerkraftrichtung kontinuierlich extrudiert. Diese werden in das geöffnete Blasformwerkzeug 1 , wie beispielsweise in Figur 1 dargestellt, jeweils zwischen die geöffneten Werkzeughalter 6 und den Mittenrahmen 5 extrudiert. Das Blasformwerkzeug 1 ist bezüglich des Extrusionskopfes 12 verfahrbar angeordnet. Alternativ ist es möglich, die Vorformlinge 13 an einem anderen Ort zu extrudieren und mittels Manipulatoren zwischen die geöffneten Teile des Blasformwerkzeugs 1 zu verbringen. Die Vorformlinge bestehen beispielsweise aus einem mehrschichtigen Extrudat auf der Basis von HDPE mit wenigstens einer inneren Barriereschicht aus EVOH oder auf Polyamid-Basis.

Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist das Schließgestell 2 bezüglich des Extrusionskopfes 12 verfahrbar. Über das Schließgestell 2 sind die Formaufspannplatten 3 und mit diesen die Werkzeughalter 6 und die in diesen angeordne- ten Formeneinsätze 7 aufeinander zu und voneinander weg im Sinne einer Schließbewegung verfahrbar. Der Mittenrahmen 5 ist quer zu dieser von den Formaufspannplatten 3 vollzogenen Schließ- und Öffnungsbewegung in die Zeichnungsebene hinein und aus dieser heraus verfahrbar. Die Formeneinsätze 7, die jeweils wenigstens eine Kavität 8 zur Ausformung des Artikels bilden, sind jeweils herausnehmbar in die Werkzeughalter 6 so eingesetzt, dass hinter diesen jeweils in den Werkzeughaltern 6 eine Vakuumkammer 14 gebildet wird, die sowohl evakuierbar ist als auch zur Aufnahme von elektrischen und hydraulischen Leitungen dienen kann. Innerhalb dieser Vakuumkam- mer 14 verlaufen alle Energieversorgungsleitungen, d. h. Wasser, Luft, Hydraulik, Pneumatik und Kabel für elektrische Signale.

Wie dies der Figur 10 zu entnehmen ist, sind seitlich an dem Werkzeughalter 6 Durchbrüche 15 vorgesehen, in welcher Hindurchführungen für die Energieversorgung, für Hydraulik/Elektrik und Pneumatik dichtend eingesetzt sind.

An den Werkzeughaltern 6 sind insbesondere nicht näher beschriebene Vakuumverteiler angeordnet, mit denen die gesamte Vakuumkammer 14 evakuierbar ist, so dass über entsprechende Vakuumbohrungen und Vakuumkanäle an den Formeneinsätzen 7 die Kavitäten 8 evakuierbar sind.

Die Formeneinsätze 7 sind in den Vakuumkammern auf Stützelementen 16 gela- gert.

Sowohl die umlaufenden Dichtränder 10 der Werkzeughalter 6 als auch die Dichtränder 11 des Mittenrahmens 5 verlaufen ausschließlich in einer einzigen Ebene und besitzen daher im Sinne der Erfindung einen zweidimensionalen Verlauf. Die Werkzeughalter 6 sind im Wesentlichen kastenförmig ausgebildet, der Mittenrahmen 5 ist zur Anlage gegen die Werkzeughalter 6 entsprechend kastenförmig ausgebildet. Die Formeinsätze 7 besitzen jeweils eine umlaufende Schließkante 28, welche jeweils mehr oder weniger über die Dichtränder 10 der Werkzeughalter 6 hervorstehen bzw. hervorspringen, was bei der Abdichtung der Werkzeug- halter 6 gegen den Mittenrahmen 5 insoweit kein Problem darstellt, als dass die Schließkanten 28 der Formeinsätze 7 mehr oder weniger in den Mittenrahmen 5 eintauchen können. Die Schließkanten 28 definieren eine dreidimensionale Fügekante, die den Verlauf der Naht 25 am fertigen Artikel definieren. In dem Mittenrahmen 5 ist, wie dies beispielsweise schematisch in Figur 8 dargestellt ist, wenigstens ein artikelspezifischer Komponententräger 17 angeordnet, welcher bei der in Figur 8 dargestellten Variante des Blasformwerkzeugs 1 gemäß der Erfindung pneumatische Fügezylinder 18 aufweist, mit welchen Einbauteile 19 an die Innenwandung des zu fertigenden Artikels gefügt werden können, wie dies nachstehend noch beschrieben wird.

Die Funktions- und Arbeitsweise des Blasformwerkzeugs 1 gemäß der Erfindung ist nun im Wesentlichen wie folgt: Wie bereits in Figur 1 andeutungsweise dargestellt, werden zunächst die Vorform- linge 13 zwischen die geöffneten Teile des Blasformwerkzeugs so verbracht, dass sich diese über ihre gesamte Länge zwischen den geöffneten Werkzeughaltern 6 und dem Mittenrahmen 5 erstrecken. Sodann wird das Blasformwerkzeug 1 geschlossen, d. h. die Formaufspannplatten 3 mit den auf diesen befindlichen Werk- zeughaltern 6 werden gegen den Mittenrahmen 5 geschlossen, wobei die Dichtränder 10 der Werkzeughalter 6 gegen die Dichtränder 11 auf beiden Seiten des Mittenrahmens 5 zur Anlage gelangen. Die Dichtränder 10, 11 sowohl des Werkzeughalters als auch des Mittenrahmens können mit einer umlaufenden aufblas- baren elastischen Dichtung 20 versehen sein, die eine Abdichtung des geschlossenen Blasformwerkzeugs 1 erzeugt, für den Fall, dass die Vorformlinge 13 nicht vollständig an den umlaufenden Dichträndern 10, 11 anliegen bzw. diesen nicht vollständig überlappen. Das geschlossene Blasformwerkzeug 1 ist in Figur 2 dargestellt. Beim Schließen des Blasformwerkzeugs 1 werden die Vorformlinge 13 unterhalb des Extrusions- kopfes 12 abgequetscht. Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, die Vorformlinge 13 unterhalb des Extrusionskopfes 12 mittels eines Werkzeugs, beispielsweise eines Heißmessers oder dergleichen, zu trennen.

Sodann werden die Vorformlinge 13 innerhalb des geschlossenen Blasformwerkzeugs 1 unter Anlegung von Unterdruck über die Formeneinsätze 7 in die Kavitä- ten 8 eingezogen, wie dies in Figur 3 dargestellt ist. Eine Evakuierung der Formeinsätze 7 erfolgt über die Vakuumkammern 14 hinter den Formeinsätzen 7. Da- bei werden die Vorformlinge 13 zu zwei Schalen 21 ausgeformt und gleichzeitig oder in einem weiteren Verfahrensschritt mit Einbauteilen 19 versehen.

Die Abdichtung des Bläsformwerkzeugs 1 erfolgt anders als bisher über die Werkzeuge selbst, d. h. über die Werkzeughalter 6 und den Mittenrahmen 5 mit der Folge, dass ein zweidimensional umlaufender Dichtrand erzeugt wird. Die Formeneinsätze 7 können abweichend von der durch die Werkzeughalter und den Mittenrahmen 5 vorgesehene Kontur eine dreidimensionale Fügekante 22 für die Schalen 21 vorgeben, wie dies beispielsweise in den Figuren 6 und 7 andeutungsweise dargestellt ist.

Gemäß einer Variante des Verfahrens gemäß der Erfindung kann vorgesehen sein, das Blasformwerkzeug unmittelbar nach Ausformung der Schalen 21 wieder zu öffnen und den Mittenrahmen 5 zwischen den Werkzeughaltern 6 und den Formeneinsätzen 7 zu entfernen, d. h. in die Zeichnungsebene hinein oder aus dieser heraus zu verfahren. In das so geöffnete Formnest können dann beispielsweise Einbauteile 19 an die zugängliche Innenwandung der Schalen 21 gefügt werden. Die Schalen 21 befinden sich zu diesem Zeitpunkt noch im schmelzeheißen Zustand, so dass beispielsweise Einbauteile 19 mit den einander zuge- kehrten Innenwandungen bzw. Innenseiten der Schalen 21 verschweißt werden können.

Bei einer anderen Variante des Verfahrens kann vorgesehen sein, in dem Mittenrahmen 5 einen oder mehrere Komponententräger vorzusehen, der mit Fügezy- lindern 18 bestückt ist, wie dies in Figur 8 dargestellt ist. Bei dieser Variante des Verfahrens werden unmittelbar nach der Ausformung der Schalen 21 die mit Ein- bauteilen bestückten Fügezylinder 18 ausgefahren und die Einbauteile 19 an die Innenwandungen der Schalen 21 verbracht bzw. dort angefügt, beispielsweise durch Nieten, Schweißen oder dergleichen.

Sodann werden die Fügezylinder 18 eingefahren und das Blasformwerkzeug 1 wird geöffnet. In einem letzten Schritt, der bei beiden Verfahrensvarianten identisch ist, werden die Blasformhälften des Blasformwerkzeugs 1 bzw. die Formaufspannplatten 3 aufeinander zu gefahren. Das Blasformwerkzeug 1 wird geschlos- sen, so dass die flanschartig umlaufenden Kragen 23 der Schalen 21 ggf. über die Dichtränder 10 der Werkzeughalter 6 miteinander in Kontakt gebracht werden und ggf. teilweise miteinander verschweißt werden. Sofern die Dichtränder 10 mit einer umlaufenden elastischen Dichtung 20 versehen sind, kann vorher eine Belüftung der elastischen Dichtung 20 vorgenommen worden sein. Das Fügen bzw. Verschließen der Schalen 21 zu dem fertigen Hohlkörper/Artikel erfolgt über Zusammenfahren der Schließkanten 28 der Formeinsätze beim Schließen des Blasformwerkzeugs.

Der fertige aus dem Blasformwerkzeug 1 entnommene Artikel in Form eines Kraftstoffbehälters 9 (siehe Figur 5) wird sodann aus dem unter dem Extrusions- kopf 12 weggefahrenen Blasformwerkzeug 1 nach oben entnommen.

Figur 7 veranschaulicht beispielsweise die Ausgestaltung des fertigen Kraftstoffbehälters 9, welcher einen etwa zweidimensional verlaufenden umlaufenden Kra- gen 23 und eine durch die Formeinsätze 7 vorgegebene dreidimensional umlaufende Naht 25 aufweist.

Bei der in Figur 9 dargestellten Variante des Blasformwerkzeugs 1 gemäß der Erfindung ist der Mittenrahmen umlaufend mit jeweils ein- und ausfahrbaren Rahmen 26 versehen, die jeweils ein- und ausfahrbare Dichtränder 11 bilden. Innerhalb des Mittenrahmens 5 sind starre Fügeeinheiten 27 vorgesehen, die jeweils mit Einbauteilen 19 bestückt werden. Die Anzahl und Anordnung der Fügeeinheiten 27 ist entsprechend der späteren Lage der Einbauteile 19 in den Schalen 21 beschaffen.

Die Werkzeughalter 6 werden zunächst gegen die ausgefahrenen Rahmen 26 geschlossen. Sodann werden die Vorformlinge 13 durch Anwendung von Unterdruck an die Kavitäten 8 angelegt. In einem nächsten Schritt werden die Rahmen 26 eingefahren und die Werkzeughalter 6 um den entsprechenden Weg geschlossen, so dass die Einbauteile 19 durch die so erzeugte Hubbewegung an die Schalen 21 gefügt werden. Die Rahmen 26 können auch passiv über die Schließbewegung des Werkzeugs eingefahren werden. Anschließend kann das Blasformwerkzeug 1 geöffnet werden, der Mittenrahmen 5 wird quer zur Schließbe- wegung aus dem Blasformwerkzeug 1 herausgefahren, sodann kann das Blasformwerkzeug 1 wieder geschlossen werden.

Bezugszeichenliste

1 Blasformwerkzeug

2 Schließgestell

3 Formaufspannplatten

4 Verriegelungseinrichtungen

5 Mittenrahmen

6 Werkzeughalter

7 Formeinsatz

8 Kavität

9 Kraftstoffbehälter

10 Dichtrand

11 Dichtrand

12 Extrusionskopf

13 Vorformlinge

14 Vakuumkammern

15 Durchbrüche

16 Stützelemente

17 Komponententräger

18 Fügezylinder

19 Einbauteile

20 Elastische Dichtung

21 Schalen

22 Fügekante

23 Kragen

25 Naht

26 Rahmen

27 Fügeeinheiten

28 Schließkante