FAHLDIEK, Andreas (Haupersborn 36, Idar-Oberstein, 55743, DE)
| Patentansprüche: 1 . Flaschenklammer (1 ) mit zwei über die jeweiligen Schwenk- achsen (5,6) hinaus verlängerten Klammerarmen (2,3), die in Schließstellung gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Verlängerungsbereich (3a) eines Klammerarmes (3) ein verdrehbares Sperrelemententeil (8b, 21 ) und am Verlängerungsbereich (2a) des anderen Klammerarmes (2) ein festes Sperrelemententeil (8a, 8a') vorgesehen ist. 2. Flaschenklammer nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das verdrehbare Sperrelemententeil (8b, 21 ) mit einem Steuerstift (12) oder einer Steuerrolle (27) versehen ist, die sich zur Ausübung einer Entsperrkraft der beiden Sperrelemententeile an einer Steuerkurve (1 1 , 1 1 a) anlegt. 3. Flaschenklammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das verdrehbare Sperrelement (8b) mit wenigstens einem Dauermagneten (10) ausgerüstet ist. 4. Flaschenklammer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das verdrehbare Sperrelement (8b) und das feste Sperrelement (8a) mit wenigstens einem Dauermagneten (10a, 10b) derart versehen sind, dass sich die Dauermagneten der beiden Sperrelemententeile anziehen. 5. Flaschenklammer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem verdrehbaren Sperrelemententeil (21 ) ausgerüstete Verlängerungsbereich (3a) des einen Klammerarmes (3) mit einem Paar Dauermagneten (24,25) beidseitig der Drehachse (9) und das verdrehbare Sperrelemententeil (21 ) mit diesen zugeordneten zwei Dauermagneten (22,23) beidseitig der Drehachse (9) derart ausgerüstet ist, dass ein Paar der in der Gebrauchslage gegenüberliegenden Dauermagneten aufeinander eine abstoßende und das andere Dauermagnetenpaar eine anziehende Kraft ausübt. 6. Flaschenklammer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauermagnetenpaare in unterschiedlicher Höhe bezogen auf die Schwenkebene im jeweiligen Element (3a, 21 ) derart positioniert sind, dass ein Anschlag für das verdrehbare Sperrelement (21 ) in der entsperrten Position gebildet ist, wobei ein Magnetpaar in einem Element gleichpolig und im anderen Element gegenpolig positioniert ist. 7. Flaschenklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Seitenflanke (17, 17') des festen Sperrele- mententeiles (8a, 8a') zusammenwirkende Seitenflanke (18, 18a) des verdrehbaren Sperrelemententeiles (8b,21 ) derart gekrümmt ausgebildet ist, dass ein Blockieren der Klammerarme bei unterschiedlichen Flaschenhalsdurchmessern gewährleistet ist. 8. Flaschenklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Seitenflanke (17') des festen Sperrelemententeiles (8a) zusammenwirkende Seitenflanke (18a) des verdrehbaren Sperrelemententeiles Dellen oder Nocken (26) zur Festlegung der Endposition des Sperrelementes (8a) der Klammerarme in unterschiedlichen Haltepositionen aufweist. 9. Flaschenklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klammerarm (2 oder 3) mit einer Einbuchtung (29) für einen Zahn (30) am anderen Klammerarm (3 oder 2) zur Festlegung der Mittellage der Klammerarme ausgerüstet ist. 10. Flaschenklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammerelemente über Steckverbindungen werkzeugfrei montierbar sind. |
Die Erfindung richtet sich auf eine Flaschenklammer mit zwei über die jeweiligen Schwenkachsen hinaus verlängerten Klammerarmen, die in Schließstellung gehal- ten sind.
Derartige Flaschenklammern werden zum Halten und Transportieren von leeren oder gefüllten Flaschen, z.B. PET-Flaschen, im Nassteil einer Abfüllanlage eingesetzt, wobei neben der Erzeugung der Haltekraft durch eine Zugfeder auch Magne- ten, je nach Konstruktion auch Druckfedern od. dgl., eingesetzt werden können. Lediglich als Beispiel sei hier auf die DE 198 30 456 B oder das DE 20 2005 002 924 U verwiesen.
Ein Problem derartiger Klammern besteht darin, diese gegen ungewolltes Öffnen insbesondere dann zu sichern, wenn durch die Klammer eine Flasche ergriffen worden ist, d.h. es ist besonders zweckmäßig, die Schließstellung so zu blockieren, dass es nicht zu einem ungewollten Öffnen kommen kann.
Hier setzt die Erfindung an, deren Aufgabe darin besteht, eine Sicherung wenigs- tens für die Schließstellung der Flaschen bereitzustellen, die einfach und kostengünstig ist und die den sonstigen Anforderungen in Flaschenabfüllanlagen gerecht wird.
Mit einer Flaschenklammer der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe ge- mäß der Erfindung dadurch gelöst, dass an einem Verlängerungsbereich eines
Klammerarmes ein verdrehbares Sperrelemententeil und am Verlängerungsbereich des anderen Klammerarmes ein festes Sperrelemententeil vorgesehen ist.
Die Erfindung hat den Vorteil, dass hier eine einfache, zweckmäßige Gestaltung des Sperrens der Flaschenklammer ermöglicht wird.
Nach der Erfindung ist auch vorgesehen, dass das verdrehbare Sperrelemententeil mit einem Steuerstift oder einer Steuerrolle versehen ist, die sich zur Ausübung einer Entsperrkraft der beiden Sperrelemententeile an einer Steuerkurve anlegt. Da die Haltekraft durch das Sperrelement aufgebracht wird, muss die Zugfeder nur die Lage der Klammerarme definieren, so dass durch eine leichte Feder eine leichte Flaschenübergabe ermöglicht wird, es kommt zu weniger Verschleiß und einer ge- ringeren Geräuschentwicklung. Anstelle einer Zugfeder sind auch andere Mechanismen, wie Druckfedern oder Magnete, verwendbar.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass das verdrehbare Sperrelement mit wenigstens einem Dauermagneten ausgerüstet ist.
Je nach Gestaltung der Flaschenklammer kann vorgesehen sein, dass das verdrehbare Sperrelement und das feste Sperrelement mit wenigstens einem Dauermagneten derart versehen ist, dass sich die Dauermagneten der beiden Sperre- lemententeile anziehen. Mit dieser Gestaltung ist es möglich, dass das zunächst entsperrte verdrehbare Sperrelemententeil in die Sperrlage automatisch zurückschwingt, da sich die beiden Dauermagneten in den jeweiligen Teilen anziehen, so dass das Sperrelement automatisch in die Blockierlage zurückgeführt wird. Ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel besteht nach der Erfindung darin, dass der mit dem verdrehbaren Sperrelemententeil ausgerüstete Verlängerungsbereich des einen Klammerarmes mit einem Paar Dauermagneten beidseitig der Drehachse und das verdrehbare Sperrelemententeil mit diesen zugeordneten zwei Dauermagneten beidseitig der Drehachse derart ausgerüstet ist, dass ein Paar der in der Gebrauchslage gegenüberliegenden Dauermagneten aufeinander eine abstoßende und das andere Dauermagnetenpaar eine anziehende Kraft ausübt.
In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, dass die Dauermagnetenpaare in unterschiedlicher Höhe bezogen auf die Schwenkebene im jeweiligen Element derart positioniert sind, dass ein Anschlag für das verdrehbare Sperrelement in der entsperrten Position gebildet ist, wobei ein Magnetpaar in einem Element gleichpolig und im anderen Element gegenpolig positioniert ist. Durch die Position beidseitig der Drehachse des entsprechenden bewegbaren Sperrelemententeiles wird erreicht, dass die Dauermagneten dieses Sperrelemen- tenteiles immer in die Blockierlage zurückschwenken. Die Erfindung sieht auch vor, dass die mit der Seitenflanke des festen Sperrelemententeiles zusammenwirkende Seitenflanke des verdrehbaren Sperrelemententeiles derart gekrümmt ausgebildet ist, dass ein Blockieren der Klammerarme bei unterschiedlichen Flaschenhalsdurchmessern gewährleistet ist. Dabei kann auch vorgesehen sein, dass die Seitenflanke des verdrehbaren Sperrelemententeiles Dellen oder Nocken zur wenigstens zeitweisen Fixierung der Klammerarme in unterschiedlichen Haltepositionen aufweist.
Erkennbar weist die vorliegende Erfindung eine Reihe von Vorteilen auf. Sie ist nicht nur einfach und kostengünstig, sondern eine gut zu reinigende offene Kon- struktion aus wenigen Einzelteilen. Die Sperre kann darüber hinaus selbsteinstellend wirken und dabei für unterschiedliche Greifbereiche oder unterschiedliche Mündungsdurchmesserbereiche eingesetzt werden. Die automatische Vorspannung führt dabei zur Erhöhung der Haltekraft und beseitigt das Spiel in den Flaschenklammern, wobei die Haltekraft sowohl bei vollen wie auch bei leeren Fla- sehen gewährleistet ist, seien es PET-Flaschen oder Glasflaschen.
Dadurch, dass die Sperre durch die Magnetkraft wirkt und eine Selbsthemmung durch die Geometrie der Flanken der Sperrelemententeile gewährleistet ist, wird ein unbeabsichtigtes Öffnen unterbunden.
Die Klammern bleiben auch ohne Steuerkurve im jeweiligen Zustand gesperrt. Durch einfache und kurze Steuerkurven werden Kosten erspart und eine Reinigung ist leichter möglich, beispielsweise entstehen keine oder nur geringe Spülschatten. Mit der Erfindung werden auch Überleitkurven von Stern zu Stern vermieden, was insbesondere bei einem Formatwechsel (Handling von Flaschen unterschiedlicher Mündungsdurchmesser) keinerlei oder nur geringe Umbauten erfordert und ebenfalls für eine bessere Reinigung durch Vermeidung von Spülschatten führt. Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aufgrund der nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnung. Diese zeigt in
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Flaschenklammer nach der Erfindung mit einem Sperrelement in der das Öffnen der Klammer freigebenden Stellung,
Fig. 2 in gleicher Darstellung wie Fig. 1 die Klammer
mit dem Sperrelement in blockierter Schließstellung,
Fig. 3 unterschiedliche Öffnungs- und Schließtakte
gegenüberliegender Flaschenklammern,
Fig. 4 bis 6 ein zweites Ausführungsbeispiel der Flaschenklammer nach der Erfindung in der Darstellung
gemäß Fig. 2 in der Sperrstellung für drei
unterschiedliche Flaschenhalsdurchmesser,
Fig. 7 die Flaschenklammer in der das Öffnen der
Klammer freigebenden Stellung, Fig. 8 unterschiedliche Öffnungs- und Schließtakte
gegenüberliegender Flaschenklammern sowie in
Fig. 9 drei werkzeuglose Montagephasen einer Flaschenklammer in räumlicher Darstellung.
Die in Fig. 1 allgemein mit 1 bezeichnete Flaschenklammer wird von zwei Klammerarmen 2, 3 gebildet, die an einem Montageelement 4 mittels Schwenkachsen 5 bzw. 6 gegen die Kraft einer Zugfeder 7 verschwenkt werden können.
An ihren jenseits der Schwenkachsen 5 und 6 vorgesehenen Verlängerungsbereichen 2a bzw. 3a weist die Schwenkklammer 1 ein allgemein mit 8 bezeichnetes Sperrelement auf, wobei ein Sperrelemententeil 8a verdrehfest am Verlängerungsbereich 5a befestigt ist, während das andere Sperrelemententeil 8b um eine Drehachse 9 bewegbar ist.
Jedes Sperrelemententeil 8a und 8b ist je mit einem Dauermagneten 10a und 10b ausgestattet, die so gepolt sind, dass sich das bewegbare Sperrelemententeil 8b automatisch in die in Fig. 2 dargestellte Sperrlage verschwenkt, falls es vorher über eine in Fig. 3 dargestellte Steuerkurve 1 1 mittels eines Steuerstiftes 12 aus der Sperrlage in die in Fig. 1 dargestellte Öffnungslage bewegt worden war. Erkennbar lässt es die in Fig. 1 dargestellte entsperrte Lage der Klammerarme 2 und 3 zu, dass ein Behälter 19 mit seinem Flaschenhals 13 in die Klammerbereiche der Klammerarme eingeschoben werden kann. Ist der Flaschenhals 13 eingeführt und verlässt der Steuerstift 12 die entsprechende Steuerkurve, so schwingt das bewegbare Sperrelemententeil 8a gemäß Doppelpfeil 14 aus der in Fig. 1 dar- gestellten entsperrten Stellung in die Sperrstellung gemäß Fig. 2.
Die einzelnen Taktschritte, angedeutet auf zwei gestrichelt dargestellten Sternen 15, 16 oder ähnlichen Maschinenelementen in Fig. 3, sind mit I bis VI bezeichnet, wobei in Fig. 3 im Taktschritt I der Flaschenhals 13 von der oben dargestellten Fla- schenklammer 1 fest gehalten ist, während die unten dargestellte Klammer 1 a sich in entsperrter Stellung befindet, da über die Steuerkurve 1 1 a der Sperrstift 12 das verschwenkbare Steuerelemententeil über die freigebende Stellung verdreht hat. In Drehrichtung des Pfeiles A Fig. 3, obere Figurenhälfte, wird die Flasche in noch festgehaltener Position durch die Klammer 1 über der geöffneten Klammer 1 a posi- tioniert. Diese Situation ist in Position II dargestellt.
In der Übergabeposition gemäß Taktstellung III wird über die Steuerkurve 1 1 das bewegbare Sperrelemententeil der oberen Klammer 1 geöffnet, während gleichzei- tig durch Freigabe des Sperrstiftes an der unteren Flaschenklammer 1 a durch die Kraft der Magnete das bewegbare Sperrelement in die Blockagestellung schwingt.
Da gleichzeitig gemäß Taktposition IV die Haltekraft der Klammer 1 a erhöht und die der Klammer 1 aufgehoben ist, vermag die Klammer 1 a den Hals 13 aus der Klammer 1 herauszuziehen, da lediglich die Kraft der Zugfeder 7 zu überwinden ist. Diese Auszugsposition ist unter V wiedergegeben, während die Position VI die fest ergriffene Flasche 13 in der Klammer 1a am unten dargestellten Stern 16 wiedergibt.
Grundsätzlich ist nach der Erfindung die Zugfeder 7 für die Arretierung der Flasche von untergeordneter Bedeutung. Durch den Verschluss über die Arretiervorrichtung kann die Feder sehr weich/leicht ausgebildet werden. Sie dient nur zur Zentrierung und Positionierung der Haltearme in entsperrter Position, was den Vorteil hat, dass dies weniger Verschleiß an Flaschenhals und Greifarmen bedingt bzw. eine geringere Kraft zum Öffnen der Greifarme nötig macht und damit die Laufruhe erhöht.
Wie sich insbesondere aus den Fig. 1 und 2 ergibt, weist sowohl das ortsfeste Sperrelemententeil 8a wie auch das um die Achsen 9 schwenkbare Sperrelemen- tenteil 8b sich aneinanderlegende, gekrümmte Seitenflanken 17 bzw. 18 auf, deren Kurvenverlauf so gestaltet ist, dass je nach Durchmesser des Flaschenhalses 13a eines entsprechenden gegriffenen Gefäßes die bewegbare Flanke 18 an der Flanke des feststehenden Sperrelemententeiles in Eingriff kommt und damit das Öffnen der Klammer verhindert. Somit können unterschiedliche Flaschenhalsdurchmesser ergriffen werden.
In den Fig. 4 bis 8 ist ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigt Fig. 4 in gleicher Aufsicht wie auf die Klammer 1 gemäß Fig. 1 und 2 eine hier mit 20 bezeichnete Flaschenklammer, wobei die funktionell glei- chen Elemente der Klammer gemäß Fig. 1 bis 3 hier wiederum aufgegriffen werden. Auch hier werden die Klammerarme mit 2 und 3 bezeichnet, das Montageelement mit 4, die Dreh- und Schwenkachsen weisen die gleiche Bezugsziffer auf etc. Im Unterschied zur Ausführungsform der Fig. 1 , weist bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 ff. das um die Drehachse 9 verdrehbare Sperrelemententeil, hier mit 21 bezeichnet, beidseitig der Drehachse 9 zwei Dauermagneten 22 und 23 auf, während im Verlängerungsbereich 3a des Klammerarmes 3 ebenfalls zwei Dauermagneten 24 und 25 beidseitig der Drehachse 9 positioniert sind.
Die Dauermagnetenpaare 22 und 23 bzw. 24 und 25 sind unterschiedlich gepolt, und zwar sind beispielsweise die in Fig. 4 zum Betrachter zeigenden Pole Nordpo- le, während die Unterseiten die Südpole aufweisen, wobei das Dauermagnetenpaar 24 und 25 gegenpolig positioniert ist, d.h. beispielsweise der Südpol des Dauermagneten 24 ist zum Betrachter ausgerichtet, während der Nordpol des Dauermagneten 25 zum Betrachter positioniert ist, derart, dass sich die beiden Dauermagneten 22 und 25 anziehen, während sich die Dauermagneten 23 und 24 ab- stoßen. Durch diese Magnetanordnung beidseitig der Drehachse 9 ist ein Zurückschwenken in die jeweils gewünschte Sperrlage gewährleistet. Zudem wird durch diese Anordnung ein annähernd gleichbleibendes Drehmoment (annähernd gleichförmige Rückstellkraft der Sperre) erzielt. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ff. wird das feste Sperrelemententeil 8a am Verlängerungsbereich 2a des Klammerarmes 2 von einem Sperrstift gebildet, dessen zylindrische Seitenwand sich an der gekrümmten Seitenflanke des schwenkbaren Sperrelemententeiles 21 zum Sperren anlegt, wobei in den Fig. 4 bis 6 jeweils unterschiedliche Anlagepositionen je nach Flaschenhalsdurchmesser 13a, 13b bzw. 13c vorgegeben ist.
Fig. 4 zeigt dabei die Kontaktierung des Sperrzapfens 8a' im Einlaufbereich der Seitenflanke 18a bei vergrößertem Flaschenhalsdurchmesser, Fig. 5 den Anlagebereich des Sperrzapfens 8a' im mittleren Bereich der gekrümmten Seitenflanke 18a, wobei in Fig. 6 erkennbar ist, dass in der extremsten Schließstellung ein Rastnocken im Bereich am Ende der Seitenflanke 18a vorgesehen ist, dieser Sperrnocken ist mit 26 bezeichnet. Um das bewegbare Sperrelemententeil 1 von beispielsweise der Blockagestellung gemäß Fig. 4 in die die Klammerarme 2 und 3 völlig freigebende Stellung gemäß Fig. 7 zu führen, ist oberhalb der Seitenflanke 18a ein Steuerstift mit Laufrad 27 vorgesehen, welches sich innerhalb der Umlaufbahn eines Sterns od. dgl. an einer Steuerkurve anlegen kann und damit das Sperrelemententeil 21 gemäß Pfeil 28 verdreht, so dass die beiden Klammerarme 2 und 3 lediglich von der Zugfeder 7 in Schließstellung gehalten werden, wobei die Kraft dieser Zugfeder so eingestellt ist, dass die Klammerarme 2 und 3 durch Eindrücken eines Flaschenhalses leicht geöffnet werden können. Die einzelnen Taktpositionen sind in Fig. 8 wiedergegeben.
Aus Fig. 7 ist durch eine Doppellinie angedeutet, dass der Dauermagnet 25 nach oben versetzt positioniert ist. Dies gilt auch relativ dazu für den Dauermagneten 22, die so positioniert sind, dass sie zwar übereinander streifen können, durch die Rücksetzung des Dauermagneten 23 nach unten kann dieser in der in Fig. 7 dar- gestellten Öffnungsstellung bis an den nach oben hervorstehenden Dauermagneten 25 herangeführt werden, so dass der Südpol des Dauermagneten 23 in dieser Öffnungsstellung mit dem Nordpol des Dauermagneten 25 in seitlichen Kontakt bei Aufbringung einer vergleichsweise geringen Haltekraft anschlagen und festgehalten werden kann. Das Einrasten erfolgt somit durch Überfahren der sich abstoßen- den Magnete 23 und 24.
Wird durch einen leichten Impuls wie durch eine Steuerkurve 1 1 b diese magnetische Anziehungskraft aufgehoben, schwingt das bewegbare Sperrelemententeil 21 gegen die Richtung des Pfeiles 28 und blockiert die Öffnungsbewegung der Klam- merarme 2 und 3 sobald die Seitenflanke 18a mit dem Sperrnocken 8a' in Eingriff gerät. Dadurch stellt sich die Sperre automatisch ein, entsprechend dem Flaschenmündungsdurchmesser.
In Fig. 8 sind die einzelnen Taktschritte ähnlich wie in Fig. 3 im Übergabebereich einer Flasche von einem Maschinenelement, wie beispielsweise einem Stern oder einem anderen Maschinenelement. Die Steuerkurven 11 a und 11 b sind lediglich schematisch dargestellt, mit denen das Laufrad 27 und damit das bewegbare Sperrelement bewegt wird. Die Magnete in der anstoßenden und abstoßenden Doppelfunktion erzeugen immer eine Drehung, in der vorliegenden Ansicht gegen den Uhrzeigersinn, außer in der Stellung gemäß Fig. 7 bzw. Fig. 8 VI oben, dort bleibt die Klammer ohne Ein- Wirkung der Steuerkurve durch die Selbsthaltung entsperrt.
In Fig. 9 sind drei Montagesituationen einer Flaschenklammer 1 dargestellt, wobei sich der rechte Klammerarm bereits montiert im Montageelement 4 befindet, während der auf Abstand gezeichnete linke Klammerarm 3 dort mittels einer Steckwelle 6a, die die Schwenkachse 6 bildet, in eine entsprechende Ausnehmung im Montagelement von oben eingeführt wird.
Die Dauermagneten 24 und 25 am Klammerarm 3 sind ebenfalls entsprechend bezeichnet, wobei in ihrer senkrechten Mittelebene eine Schwenkwelle 9a vorge- sehen ist, die später die Drehachse 9 für das in der Fig. 9 nicht näher dargestellte Speerelement 21 bildet.
Das Montagelement 4 ist mit einer Sicherungsstegplatte 31 ausgerüstet, an der die Klammerarme 2 und 3 bei der Montage vorbeigleiten können, während die Steg- platte 31 in der unteren Abbildung der Fig. 9 dargestellen Benutzungslage die Arme 2 und 3 derart übergreift, dass ein versehentliches Ablösen der Arme aus dem Montageelement 4 verhindert wird.
Aus Fig. 9 wird auch ersichtlich, dass ein Klammerarm, dort der Klammerarm 2, mit einem Zentrierzahn 30 ausgerüstet ist, der in einer entsprechenden Ausbuchtung 29 im zugeordneten Klammerarm 3 derart eingreift, dass eine Mittellage der beiden Klammerarme 2 und 3 zu dem zu ergreifenden Gefäß gewährleistet ist.
Die zwischen Federhalter 32 angespannte Zugfeder ist in Fig. 9 nicht eingezeich- net, wobei an dieser Stelle nochmals bemerkt sei, dass die Zugfeder auch ersetzt werden kann, z.B. durch Magnete, etwa an den Seitenflanken der beiden Klammerarme 2 und 3 auf der Höhe der Federhalter 32. Dies kann auch in anderer Weise gestaltet sein, etwa durch Druckfedern, oder z.B. auch durch Torsionsfedern im Bereich der Schwenkwellen 6a od. dgl.
Natürlich sind die beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung noch in vielfacher Hinsicht abzuändern, ohne den Grundgedanken zu verlassen. So können andere Schließmechanismen als die hier dargestellte Zugfeder vorgesehen sein, die in den Figuren angedeutete Steckmontage aller Elemente zueinander kann in anderer Form vorgenommen sein u. dgl. mehr.
Bezugszeichenliste:
1 Flaschenklammer
2 Klammerarm
2a Verlängerungsbereich
3 Klammerarm
3a Verlängerungsbereich
4 Montageelement
5 Schwenkachse
5a Verlängerungsbereich
6 Schwenkachse
6a Steckwelle
7 Zugfeder
8 Sperrelement
8a Sperrelemententeil
8b Sperrelemententeil
8a' Sperrzapfen
9 Drehachse
9a Steckwelle
10a Dauermagnet
10b Dauermagnet
11a Steuerkurve zum Entsperren
11 b Steuerkurve für Impuls zum Sperren
12 Steuerstift
13 Flaschenhals
14 Doppelpfeil
15 Stern
16 Stern
17 Seitenflanke
17' Seitenflanke
18 Seitenflanke
18a Seitenflanke Behälter
Flaschenklammer Sperrelemententeil Dauermagnet Dauermagnet Dauermagnet Dauermagnet Sperrnocken
Laufrad
Pfeil
Einbuchtung
Zahn
Sicherungsstegplatte Federhalter
