| WO/2008/020772 | A MODULAR ARRAY |
| JP2005331223 | SHELF OF WINE REFRIGERATOR |
| JP53141964 | RACK DEVICE |
BRIDA, Hubert (Letzestrasse 8, Frastanz, A-6820, AT)
Patentansprüche:
1. Flaschenlagervorrichtung, insbesondere ein Flaschenregal, für mindestens eine aus einer ersten Reihe (2) und einer zweiten Reihe (3) von Flaschen (1) gebildete und auf einer Auflagevorrichtung (11) aufliegende Doppelreihe (7), wobei jede Auflagevorrichtung (11) eine erste Auflage-Teilvorrichtung (6) zur Auflage der Mantelflächen (5) der Flaschen (1) der ersten Reihe (2) und eine zweite Auflage-Teilvorrichtung (10) zur Auflage der Mantelflächen (5) der Flaschen (1) der zweiten Reihe (3) und eine zwischen diesen angeordnete dritte Auflage-Teilvorrichtung (8) zur Auflage der Flaschenhälse (4) der Flaschen (1) beider Reihen (3, 4) der Doppelreihe (7) aufweist, welche Auflage-Teilvorrichtungen (6, 8, 10) jeweils voneinan- der beabstandet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Auflage-Teilvorrichtung (8) von einer einer Entnahmeseite gegenüber liegenden Rückseite der Flaschenlagervorrichtung zur Entnahmeseite hin frei auskragend ausgebildet ist und dass Anschläge (14) für die Mantelflächen (5) der hintersten Flasche (1) der ersten und der zweiten Reihe (2, 3) vorhanden sind, die in Richtung der Reihen (2, 3) zueinander versetzt sind.
2. Flaschenlagervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Auflage-Teilvorrichtung (8) von mindestens einem zur Entnahmeseite hin frei auskragenden Stab gebildet wird.
3. Flaschenlagervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige erste Auflage-Teilvorrichtung (6) und/oder eine jeweilige zweite Auflage-Teilvor- richtung (10) über die Länge der jeweiligen Reihe (2, 3) durchgehend ausgebildet ist.
4. Flaschenlagervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flaschen (1) auf die erste Auflage-Teilvorrichtung (6) und auf die zweite Auflage- Teilvorrichtung (10) jeweils mit an den Flaschenboden anschließenden Bereichen ihrer Mantelflächen (5) auflegbar sind.
5. Flaschenlagervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Auflage-Teilvorrichtung (8) im Bereich ihres frei auskragenden Endes einen nach oben abstehenden vorderen Stopper (13) aufweist.
6. Flaschenlagervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr übereinander angeordnete Auflagevorrichtungen (11) für zwei oder mehr Doppelreihen (7) vorhanden sind.
7. Flaschenlagervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagevorrichtung (11) von einem in einen Korpus (16) der Flaschenlagervorrichtung einsetzbaren und aus diesem herausnehmbaren Einsatzteil gebildet wird.
8. Flaschenlagervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis I 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagevorrichtung (11) von einem an einer Rückwand anhängbaren und von dieser abnehmbaren Ansatzteil gebildet wird. |
Flaschenlagervorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Flaschenlagervorrichtung, insbesondere ein Flaschenregal, für mindestens eine aus einer ersten Reihe und einer zweiten Reihe von Flaschen gebildete und auf einer Auflagevorrichtung aufliegende Doppelreihe , wobei jede Auflagevorrichtung eine erste Auflage-Teilvorrichtung zur Auflage der Mantelflächen der Flaschen der ersten Reihe und eine zweite Auflage-Teilvorrichtung zur Auflage der Mantelflächen der Flaschen der zweiten Reihe und eine zwischen diesen angeordnete dritte Auflage-Teilvorrichtung zur Auflage der Flaschenhälse der Flaschen beider Reihen der Doppelreihe aufweist, welche Auflage- Teilvorrichtungen jeweils voneinander beabstandet sind.
Flaschenlagervorrichtungen, insbesondere in Form von Flaschenregalen, beispielsweise als Wein(lager)regale oder Verkaufs- und Präsentationsregale sind in unterschiedlichen Ausfüh- rungsformen bekannt. Aus der DE 43 28 660 A1 geht eine Regaleinheit der eingangs genannten Art zur Lagerung und Verkaufsbereitstellung insbesondere von Weinflaschen aller Art hervor. Bei diesem Flaschenregal, bei dem die Regal-Mittelstege beidseitig vertikal durchgehend abgestützt sind, erfolgt eine Beschickung bzw. Entnahme von Lagergütern parallel zur Längsachse dieser Lagergüter von den beiden Seiten des Flaschenregals her. Dies ist beispielsweise bei der Verwendung der Regaleinheit zur Verkaufsbereitstellung ungünstig, weil Logos und Produktinformationen in der Regel auf den Mantelflächen der zu präsentierenden Waren angebracht sind und Kunden bei einer ' positiven Kaufentscheidung das ausgewählte Kaufgut ohne Umwege an sich nehmen möchten. Ein ähnliches Flaschenregal ist auch aus der EP 1 029469 A1 bekannt.
Aus der GB 2221 149A ist eine Flaschenlagervorrichtung bekannt, bei der einzelne Flaschen übereinander liegend gelagert werden können. Hierzu sind beidseitig Halteteile für den jeweiligen Flaschenboden und in der Mitte Halteteile für die Flaschenhälse der Flaschen vorhanden, welche von frei auskragenden Zapfen gebildet werden. Diese Flaschenlagervorrichtung weist eine vergleichsweise geringe Lagerkapazität auf und eine jeweilige Flasche muss genau in die relativ klein ausgebildeten Haiteteile eingesetzt werden.
Die US 2004104187A1 zeigt weiters eine Flaschenlagervorrichtung mit frei auskragenden Stäben zur Auflage der Mantelfläche und des Flaschenhalses einer jeweiligen Flasche. Wenn mittels dieser Flaschenlagervorrichtung Reihen mit mehreren Flaschen gebildet werden sollen, führt dies zu einer sehr hohen Belastung der auskragenden Stäbe. Auch ist die Lagerkapazität bezogen auf das Volumen der Vorrichtung beschränkt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Flaschenlagervorrichtung bereitzustellen, die bei einer hohen Lagerkapazität bezogen auf das Volumen der Vorrichtung leicht mit Lagergut beschickbar ist und aus der das Lagergut auch wieder leicht entnommen werden kann und die preisgünstig
herstellbar ist. Erfindungsgemäß gelingt dies durch eine Flaschenla'gervorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Erfindungsgemäß ist somit die mittlere Auflage-Teilvorrichtung von einer einer Entnahmeseite gegenüber liegenden Rückseite der Flaschenlagervorrichtung zur Entnahmeseite hin frei auskragend ausgebildet, d.h. sie ist entnahmeseitig ihrer rückseitigen Befestigung nicht abgestützt. Dadurch gelingt es, die Beschickung mit und die Entnahme von Flaschen, beispielsweise Weinflaschen, ohne Behinderung zu ermöglichen. Weiters sind Anschläge für die Mantelflächen der hintersten Flasche der ersten und der zweiten Reihe vorhanden. Der Anschlag für die erste Reihe ist gegenüber dem Anschlag für die zweite Reihe in Richtung der Reihen versetzt.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die dritte Auflage-Teilvorrichtung im Bereich ihres frei auskragenden Endes einen nach oben abstehenden vorderen Stopper auf. Dadurch wird verhindert, dass Flaschen aus der Flaschenlagervorrichtung unerwünscht über die Entnahmeseite herausfallen können, wobei der Stopper so kurz ausgebildet sein kann, dass die Entnahme von Flaschen im Mittelbereich der Entnahmeseite nicht behindert wird.
Vorteilhafterweise sind die Flaschen der beiden Reihen einer Doppelreihe so auf ihrer Auflagevorrichtung angeordnet, dass die Flaschen der beiden Reihen in Richtung der Reihen zueinander versetzt sind, wobei sich die Flaschenhälse im Bereich der mittleren Auflage- Teilvorrichtung überlappen, wodurch eine raumsparende Lagerung erreicht wird.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegen- den Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Frontansicht auf eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Flaschenlagervorrichtung mit zwei übereinander angeordneten Auflagevorrichtungen und vollständig beschickt mit einer Doppelreihe von Flaschen;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 1; Fig. 3 einen schematische Schrägsicht von oben vorne auf die erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Flaschenlagervorrichtung;
Fig. 4 eine schematische Schrägsicht von vorne oben auf eine erfindungsgemäße Flaschenlagervorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform.
Fig. 5 eine Frontansicht auf die Flaschenlagervorrichtung aus Fig. 4, nur die Auflagevorrich- tungen und die Flaschen mit festem Strich, der Rest strichliert;
Fig. 6 eine Seitenansicht auf die Flaschenlagervorrichtung aus Fig. 4, nur die Auflagevorrichtungen und die Flaschen mit festem Strich, der Rest strichliert; Blickrichtung B in Fig. 5;
Fig. 7 eine Ansicht von oben auf die Flaschenlagervorrichtung aus Fig. 4, nur die Auflagevorrichtungen und die Flaschen mit festem Strich, der Rest strichliert; Fig. 8 eine schematische Schrägsicht der Auflagevorrichtung ohne Flaschen von vorne oben gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 9 eine Frontansicht auf die Auflagevorrichtung aus Fig. 8;
Fig. 10 eine Seitenansicht auf die Auflagevorrichtung; Blickrichtung C in Fig. 9;
Fig. 11 eine Ansicht von oben auf die Auflagevorrichtung aus Fig. 8;
Fig. 12 eine schematische Schrägsicht von vorne oben auf eine dritte Ausführungsform der Auflagevorrichtung ohne Flaschen;
Fig. 13 eine Frontansicht auf die Auflagevorrichtung aus Fig. 12;
Fig. 14 eine Seitenansicht auf die Auflagevorrichtung aus Fig. 12; Blickrichtung D in Fig. 13;
Fig. 15 eine Ansicht von oben auf die Auflagevorrichtung aus Fig. 12;
Fig. 16 eine schematische Schrägsicht von vorne oben auf eine vierte Ausführungsform der Auflagevorrichtung ohne Flaschen;
Fig. 17 eine Frontansicht auf die Auflagevorrichtung aus Fig. 16;
Fig. 18 eine Seitenansicht auf die Auflagevorrichtung aus Fig. 16; Blickrichtung E in Fig. 17;
Fig. 19 eine Ansicht von oben auf die Auflagevorrichtung aus Fig. 16;
Wenn in dieser Schrift von „links" bzw. „rechts" die Rede ist, so sind diese Seitenangaben jeweils bezogen auf eine von der Entnahmeseite aus gesehene Frontansicht der Flaschenla- gervorrichtung bzw. der Auflagevorrichtung. Die Angaben „vorne" bzw. „hinten" sind so zu verstehen, dass „vorne" entnahmeseitig und „hinten" Korpus-Rückwand-seitig bedeutet. „Oben" bzw. „unten" sind auf die Gebrauchslage bezogen.
Eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Flaschenlagervorrichtung für zwei über- einander angeordnete Doppelreihen 7 von Flaschen 1 , welche jeweils auf einer Auflagevorrichtung 11 aufliegen und aus einer ersten Reihe 2 und einer zweiten Reihe 3 von Flaschen 1 gebildet sind, ist in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
Die Flaschenlagervorrichtung weist einen Korpus 16 mit zwei Korpus-Seitenwänden 15 und rückseitigen Korpusteilen auf. Hier ist die Korpus-Rückwand nicht durchgehend ausgebildet, sondern wird von zwei sich jeweils von einer der Korpus-Seitenwände 15 zur Mitte hin erstreckenden Korpus-Rückwandseitenteilen 18 und einem zwischen diesen vertikal aufragenden Korpus-Rückwandmittelteil 9 gebildet. Jeder der beiden Korpus-Rückwandseitenteile 18 ist hier starr mit der zugehörigen Korpus-Seitenwand 15 verbunden. Das linke Korpus-Rückwandseitenteil 18 weist aus einem weiter unten erläuterten Grund eine etwas größere Dicke als das rechte Korpus-Rückwandseitenteil 18 auf. Der Korpus 16 ist hier auf der der Korpus-Rückwand gegenüber liegenden Entnahmeseite offen ausgebildet. Er könnte auch z.B. mittels einer Schranktür verschließbar ausgebildet sein. Auch oben ist er offen ausgebildet. Er könnte jedoch oben auch mit einem Abdeckteil, einer oberen Schrankdecke etc. verschlossen sein.
Die beiden übereinander angeordneten Auflagevorrichtungen 11 sind im Inneren des Korpus 16 angeordnet. Wird die Flaschenlagervorrichtung von vorne betrachtet, so sind hier an der linken Korpus-Seitenwand zwei übereinander angeordnete erste Auflage-Teilvorrichtungen 6
und an der rechten Korpus-Seitenwand zwei übereinander angeordnete zweite Auflage-Teilvorrichtungen 10 vorhanden. Diese seitlichen ersten und zweiten Auflage-Teilvorrichtungen 6, 10 sind hier jeweils als mit den Korpus-Seitenwänden 15 verbundene Leisten (Balken) ausgebildet Beispielsweise sind auch einzelne Auflageelemente, z.B. aus Reihen von Sachlochboh- rungen in den Korpus-Seitenwänden 15 herausragende Zapfen, denkbar und möglich. Die ersten und zweiten Auflage-Teilvorrichtungen 6, 10 dienen zur Auflage der Mantelflächen 5 der Flaschen 1. Hier liegt der an den Flaschenboden anschließende Bereich der Mantelfläche 5 einer Flasche 1 auf diesen seitlichen Auflage-Teilvorrichtungen 6, 10 auf.
Jede der beiden Auflagevorrichtungen 11 weist weiters eine zwischen ihren seitlichen Auflage- Teilvorrichtungen 6, 10 angeordnete dritte Auflage-Teilvorrichtung 8 zur Auflage der Flaschenhälse 4 der Flaschen 1 auf. Diese mittlere Auflage-Teilvorrichtung 8 wird in diesem Ausführungsbeispiel jeweils von einem geraden Rundstab gebildet, der von der der Entnahmeseite gegenüberliegenden Rückseite der Flaschenlagervorrichtung zur Entnahmeseite hin frei auskragt. Die beiden Rundstäbe sind hier jeweils in eine Sacklochbohrung des Korpus-Rück- wandmittelteils 9 eingesteckt. Sie könnten auch mittels durch Bohrungen im Korpus-Rückwandmittelteils 9 hindurch in den Innenraum des Korpus 16 ragende Schrauben mit dem Korpus-Rückwandmittelteil 9 verbunden sein. In einem solchen Fall wären in die rückwand-seitigen Enden der Rundstäbe jeweils axiale Gewindebohrungen oder Sachlochbohrungen mit einge- pressten Muttern zur Fixierung der Rundstäbe vorzusehen. Auch andere bekannte Befesti- gungsweisen sind natürlich denkbar und möglich.
Die dem Innenraum des Korpus 16 zugewandten Seitenflächen der beiden Korpus-Rückwandseitenteile 18 bilden Anschläge 14 für die Mantelfläche 5 der hintersten Flasche der ersten und zweiten Reihe 2, 3, die in Richtung der Reihen 2, 3 zueinander versetzt sind. Die Versetzung ergibt sich dadurch, dass, wie bereits oben erwähnt, das linke Korpus-Rückwandseitenteil 18 eine etwas größere Dicke als das rechte Korpus-Rückwandseitenteil 18 aufweist.
Auf den jeweiligen die dritte Auflage-Teilvorrichtung δ bildenden Rundstäben liegen die Flaschenhälse 4 der Flaschen 1 der ersten Reihe 2 und der zweiten Reihe 3 einer Doppelreihe 7 abwechselnd auf, wobei sich die Flaschenhälse 4 von jeweils zwei benachbarten Flaschen 1, von denen die eine der ersten Reihe 2 und die andere der zweiten Reihe 3 angehört, überlap- pen. Mit anderen Worten die Flaschen 1 einer Doppelreihe 7 sind in Lateralrichtung (links- rechts) abwechselnd versetzt von hinten nach vorne auf einer Auflagevorrichtung 11 angeordnet, wobei ihre Flaschenhälse 4 abwechselnd überlappend auf der mittleren Auflage-Teilvorrichtung 8 zu liegen kommen (Fig. 2).
Wie in Fig.1 deutlich zu sehen ist, sind die erste Auflage-Teilvorrichtung 6 und die zweite Auf- lage-Teilvorrichtung 10 und die dritte Auflage-Teilvorrichtung 8 einer Auflagevorrichtung 11 vorteilhafterweise so angeordnet, dass die Längsachsen der gelagerten Flaschen 1 jeweils gegenüber der Horizontalebene geneigt sind. Durch eine gegenüber der Horizontalen leicht geneigte Lagerung von Weinflaschen wird erreicht, dass sich das Depot (=der Weinsatz) am Flaschenboden absetzt, was für das Ausschenken des Weins vorteilhaft ist.
Vorzugsweise verlaufen die Auflageflächen der Auflage-Teilvorrichtüngen 6, 8, 10 von der Entnahmeseite zur Rückseite hin nach unten geneigt, wie dies insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist Bei Anbringung eines oder mehrerer Stopper für die Flaschen im Bereich des entnahmesei- tigen Endes der mittleren Auflage-Teilvorrichtung 8 und/oder der seitlichen Auflage-Teilvor- richtungen 6, 10 könnten die Auflage-Teilvorrichtungen 6, 8, 10 auch horizontal verlaufen oder zur Entnahmeseite hin nach unten geneigt verlaufen.
Da für jede Doppelreihe eine über die Breite der Doppelreihe durchgehende Entnahmeöffnung vorhanden ist, können die Flaschen 1 einfach und bequem eingefüllt bzw. entnommen werden. Hierbei werden beim Beschicken einer Doppelreihe die Flaschen wechselweise in die beiden Reihen 3, 2 eingefüllt. Die erste Flasche wird hierbei in diejenige Reihe 3 eingefüllt, bei welcher der hintere Anschlag 14 weiter hinten liegt, also in den Fig. 1 bis 3 in die rechts dargestellte Reihe 3.
Die erfindungsgemäße Flaschenlagervorrichtung kann auch nur für eine oder für mehr als zwei Doppelreihen 7 ausgebildet sein, wobei eine entsprechende Anzahl von Auflagevorrichtungen 1 vorhanden ist.
Eine Flaschenlagervorrichtung ähnlich der ersten Ausführungsform, jedoch mit einer modifizierten Ausführung der Auflagevorrichtung 11 ist in den Fig. 4 bis 11 dargestellt. Hier weist die Flaschenlagervorrichtung drei Doppelreihen 7 von Flaschen 1 auf. Demgemäß sind auch drei Auflagevorrichtungen 11 vorhanden. Es könnten auch mehr oder weniger als drei sein.
Der Korpus 16 weist hier im Unterschied zum zuvor gezeigten Ausführungsbeispiel eine durchgehende Korpus-Rückwand 17 auf.
Jede Auflagevorrichtung 11 ist hier aus stabförmigen Ründstahlteilen zusammengeschweißt (Punktschweißungen). Die Stäbe könnten auch aus einem anderen Material beispielsweise aus Metall wie beispielsweise Aluminium oder aus einem steifen Kunststoff bestehen. Sie könnten an den Verbindungsstellen auch zusammengeklebt oder mittels einer anderen bekannten Art ' und Weise verbunden anstatt zusammengeschweißt sein. Die erste und zweite Auflage-Teilvorrichtung 6, 10 und die frei auskragende dritte Auflage-Teilvorrichtung 8 sind hier an zwei voneinander vertikal beabstandeten und parallel zur Korpus-Rückwand 17 und horizontal verlaufenden Rundstahlstäben 19 angeschweißt, welche in rückseitig in die Korpus-Seitenwände 15 eingebrachte Sacklochbohrungen hinein ragen. Hierbei bestehen die ersten bzw. zweiten Auflage-Teilvorrichtungen 6, 10 im Wesentlichen jeweils aus einem Rundstahlstab, dessen beiden Endabschnitte 106, 206 im Wesentlichen rechtwinkelig zur Stablängsachse umgebogen wurden. Die beiden abgebogenen Endabschnitte 106, 206 sind weiters in zwei zueinander im Wesentlichen senkrecht stehende Richtungen umgebogen. Während der hinten angeordnete Endabschnitt 106 nach oben absteht, steht der vordere Endabschnitt 206 in Richtung zur zugehörigen Korpus-Seitenwand 15 hin ab. Jeder der beiden hinteren Endabschnitte 106 ist in seinen beiden Kreuzungsbereichen an die beiden Rundstäbe 19 angeschweißt. Jeder vordere Endabschnitt 206 ragt in eine entnahmeseitig d.h. vorne in den Korpus-Seitenwänden 15 ein-
gebrachte Sacklochbohrung hinein. Die Mantel-Auflageabschnitte 406 der ersten Auflage- Teilvorrichtung 6 und der zweiten Auflage-Teilvorrichtung 10 verlaufen hier waagrecht von hinten nach vorne. Sie könnten auch nach unten oder nach oben geneigt von hinten nach vorne verlaufen.
Vorzugsweise weist eine der Auflage-Teilvorrichtungen, beispielsweise die erste Auflage- Teilvorrichtung 6 einen Anschlag 14 für die Mantelfläche 5 der hintersten Flasche der ihr zugeordneten Reihe auf. Dieser wird z.B. von einem Rundstahlstab 306 gebildet, der nach oben absteht und somit parallel zum hinteren Endabschnitt 106 der ersten Auflage-Teilvorrichtung 6 verläuft und mit seinem unteren Ende an diese angeschweißt ist. Er könnte auch in anderer bekannter Weise mit dieser verbunden sein. Der Anschlag 14 der zweiten Auflage-Teilvorrichtung 10 für die zweite Reihe 3 wird vom hinteren Endabschnitt 106 der zweiten Auflage- Teilvorrichtung 10 gebildet. Wie die Fig. 8, 10 und 11 deutlich zeigen, sind die beiden Anschläge 14 der ersten Auflage-Teilvorrichtung 6 und der zweiten Auflage-Teilvorrichtung 10 in Richtung der Reihen Z 1 3 zueinander versetzt
Da der Flaschenhals-Auflageabschnitt 108 der dritten Auflage-Teilvorrichtung 8, der zur Auflage der Flaschenhälse 4 der Flaschen 1 sowohl der ersten Reihe 2 als auch der zweiten Reihe 3 einer Doppelreihe 7 von Flaschen 1 dient, und auch die Mantel-Auflageabschnitte 406 der ersten Auflage-Teilvorrichtung 6 und der zweiten Auflage-Teilvorrichtung 10 hier waagrecht verlaufen, weist die dritte Auflage-Teilvorrichtung 8 im Bereich ihres frei auskragenden Endes einen nach oben abstehenden vorderen Stopper 13 auf, um ein unerwünschtes Herausfallen der Flaschen 1 zu verhindern. Ein solcher Stopper 13 ist auch und insbesondere bei einer Ausführung der Flaschenlagervorrichtung vorteilhaft, bei der die Auflagevorrichtungen 11 jeweils nach unten geneigt von hinten nach vorne verlaufen.
Die zuvor beschriebene und in den Fig. 4 bis 11 dargestellte Ausführung der Auflagevorrich- tung 11 kann auch als ein an eine Rückwand angehängbares und von dieser abnehmbares Ansatzteil, beispielsweise eines Verkaufs- oder Präsentationsregales, verwendet werden. Die Anhängung bzw. Befestigung an der Rückwand kann dann beispielsweise mit Klemmteilen erfolgen, welche einerseits an der Rückwand beispielsweise mittels Schrauben gehalten werden und welche andererseits zumindest einen der beiden zwei vertikal beabstandeten und parallel zur Rückwand und horizontal verlaufenden Rundstahlstäbe 19, vorzugsweise an zumindest zwei Stellen entlang seiner Längserstreckung, entlang der Rückwand festlegen.
Eine dritte Ausführungsform einer Auflagevorrichtung 11 ist in den Fig. 12 bis 15 dargestellt. Auch diese Ausführungsform kann als ein in einen Korpus 16 einsetzbares Einsatzteil oder als ein an einer Rückwand angehängtes und von dieser abnehmbares Ansatzteil, beispielsweise eines Verkaufs- oder Präsentationsregales, eingesetzt werden. Jedoch ist die Ausbildung der Anbringung im Korpus oder an der Rückwand aufgrund der unterschiedlichen Ausbildung hinten wie auch der unterschiedlichen Ausbildung der dritten Auflage-Teilvorrichtung 8 anders als bei der zweiten Ausführungsform der Auflagevorrichtung 11. Die Auflagevorrichtung 11 ist hier ebenfalls aus stabförmigen Rundstahlteilen zusammengeschweißt (Punktschweißungen) und
der Verlauf dieser Stäbe ist bezogen auf eine zur Rückwand senkrecht stehende Horizontal- ebene wieder von hinten nach vorne nach oben geneigt.
Die erste und zweite Auflage-Teilvorrichtung 6, 10 werden hiervon jeweils zwei Abschnitten eines Rundstahlstabes 19 gebildet (Fig. 12). Hierbei besteht die erste und die zweite Auflage- Teilvorrichtung 6, 10 aus jeweils im bezogen auf die Längsachse des zwischen den beiden Auflage-Teilvorrichtungen 6, 10 angeordneten Abschnittes des Rundstahlstabes 19 rechten Winkel umgebogenen Abschnitten des Rundstahlstabes 19. Der zwischen den beiden Aufiage- Teilvorrichtungen 6, 10 angeordnete Abschnitt dieses Rundstahlstabes 19 ist beim Einsatz der Auflagevorrichtung 11 in einem Flaschenregal bzw. beim Einsatz in einem Verkaufs- oder Prä- sentationsregal parallel zur Rückwand und horizontal verlaufend an dieser festgelegt. Die beiden entnahmeseitigen vorderen Endabschnitte 206 der ersten und zweiten Auflage-Teilvorrichtung 6, 10 laufen jeweils in einen Zapfen 20 aus. Die Zapfen 20 weisen jeweils einen etwas geringeren Durchmesser als der restliche Rundstahlstab 19 auf. Sie können bei Vorhandensein von Seitenwänden oder Seitenstützen in Bohrungen in diesen Seitenwänden oder Seitenstüt- zen hinein ragen. Durch den kleineren Durchmesser können die entstehenden Ringkanten die Ränder der Bohrlöcher abdecken. Dies ist insbesondere bei Verkaufs- und Präsentationsregalen wegen des dadurch bewirkten höherwertigen Produktaussehens vorteilhaft.
Entlang des hinteren zwischen der ersten Auflage-Teilvorrichtung 6 und der zweiten Auflage- Teilvorrichtung 10 angeordneten Abschnitts des Rundstahlstabes 19 sind ebenfalls Zapfen 20 vorhanden. Diese Zapfen stehen jedoch normal zur Längsachse dieses Abschnittes. Sie schließen mit den Längsachsen der Mantel-Auflageabschnitte 406 der ersten Auflage-Teilvorrichtung 6 und der zweiten Auflage-Teilvorrichtung 10 jedoch einen stumpfen Winkel α von etwa 175° ein.
Auch hier weist die erste Auflage-Teilvorrichtung 6 wieder einen Anschlag 14 für die Mantelflä- che 5 der hintersten Flasche der ersten Reihe 2 auf, der von einem Rundstahlstab 306 gebildet ist. Er steht normal zur Längsachse des Mantel-Auflageabschnittes 406 der ersten Auflage- Teilvorrichtung 6 nach oben ab. Er könnte auch in einer anderen Richtung nach oben abstehen, beispielsweise vertikal nach oben.
Wie oben erwähnt verlaufen hier im eingesetzten bzw. montierten Zustand der Auflagevorrich- tung 11 der Flaschenhals-Auflageabschnitt 108 der dritten Auflage-Teilvorrichtung 8 und auch die Mantel-Auflageabschnitte 406 der ersten Auflage-Teilvorrichtung 6 und der zweiten Auflage-Teilvorrichtung 10 bezogen auf eine Horizontalebene von hinten nach vorne nach oben geneigt. Diese Lage ergibt sich bei der Montage bzw. beim Einsetzen und wird infolge eines Längenunterschiedes des Flaschenhals-Auflageabschnittes 108 und des mit diesem über eine entnahmeseitige 180°-Biegung 22 einstückig ausgebildeten zum hinteren zwischen der ersten Auflage-Teilvorrichtung 6 und der zweiten Auflage-Teilvorrichtung 10 angeordneten Abschnitt des Rundstahlstabes 19 zurückkehrenden und mit diesem verschweißten Abschnittes 1008 der dritten Auflage-Teilvorrichtung 8 aufrecht erhalten. Der Flaschenhals-Auflageabschnitt 108 läuft in einen Haken 21 aus, der durch zweimaliges Umbiegen des die dritte Auflage-Teilvor-
richtung 8 bildenden Rundstahlstabes gebildet ist. Die erste Umbie'gung ist im Anschluss an den Flaschenhals-Auflageabschnitt 108 angeordnet. Durch sie erfährt der Rundstahlstab in seinem Verlauf eine Richtungsänderung um etwa 90° nach oben. Nach einem kurzen geraden Abschnitt folgt die zweite Umbiegung, durch welche der Haken 21 fertig ausgebildet wird. Wie insbesondere aus Fig. 14 ersichtlich ist, ergibt sich bei Einhängen des Hakens 21 an der Rückwand und Einstecken der hinteren Zapfen 20 in Bohrungen der Rückwand die besagte Neigung. Der Neigungwinkel ß zur Horizontalebene würde hier ca. 5° betragen.
Wie durch die obige Beschreibung klarwird, ist diese dritte Ausführungsform der Auflagevorrichtung 11 sowohl geeignet, einen in den Korpus 16 einer Flaschenlagervorrichtung einfach einsetzbaren und aus diesem wieder einfach herausnehmbaren Einsatzteil zu bilden, als auch geeignet, ein an einer Rückwand angehängtes und von dieser abnehmbares Ansatzteil zu bilden.
Eine vierte Ausführungsform einer Auflagevorrichtung 11 ist in den Fig. 16 bis 19 dargestellt Hier sind die erste Auflage-Teilvorrichtung 6 und die zweite Auflage-Teiivorrichtung 10 jeweils aus einem Metallblech gebildet. Sie könnten auch aus einem oder mehreren entsprechend geformten Kunststoffteilen bestehen. Die Mantel-Auflageabschnitte 406 haben hier in einer Draufsicht im Wesentlichen die Form von Trapezen (Fig.19). Die erste und zweite Auflage- Teilvorrichtung 6, 10 und die dritte Auflage-Teilvorrichtung 8 sind mit zwei voneinander vertikal beabstandeten parallel zueinander verlaufenden hinteren Rundstahlstäben 19 verbunden. An ihren entnahmeseitigen Enden sind die erste Auflage-Teilvorrichtung 6 und die zweite Auflage-Teilvorrichtung 10 jeweils umgebogen mit einer relativ kleinen Krümmung ausgebildet. Die Krümmung des Metallbleches muss so klein sein, dass ein Stift, der als Drehachse für einen Rollkörper 23 dient von einem solchen entnahmeseitigen Ende gehalten werden kann.
An seinem hinteren Ende ist das Metallblech um den unteren der beiden Rundstahlstäbe 19 herumgebogen und mit diesem verbunden. Der untere Rundstahlstab 19 könnte z.B. entlang dieser Umbiegung mit dem Metallblech verschweißt oder verklebt sein. Nach der besagten Umbiegung verläuft das Metallblech bis zum oberen Rundstahlstab 19, mit dem es verbunden ist. Hier ist es um diesen herumgebogen, sodass ein im Wesentlichen zylindrischer Hohlraum entsteht, in welchem der obere Rundstahlstab 19 gehalten ist. An den beiden Enden des obe- ren Rundstahlstabes 19 sind wieder Rollkörper 23 angebracht
Die dritte Auflage-Teilvorrichtung 8 besteht hier aus einem U-förmig gebogenen Rundstahlstab, wobei die Enden der Schenkel des U jeweils mit einem der hinteren Rundstahlstäbe 19 verbunden sind, beispielsweise an diesen angeschweißt sind. Die Biegung 22 des U-förmigen Rundstahlstabes ist entnahmeseitig angeordnet.
Diese vierte Ausführungsform der Auflagevorrichtung 11 kann als Einsatz- bzw. Einschubteil in einen Korpus einer Flaschenlagervorrichtung, der mit von hinten nach vorne, z.B. waagrecht, verlaufenden Leisten oder Schienen ausgestattet ist, verwendet werden. Je ein vorderer und ein hinterer Rollkörper 23 sind dann auf eine solche Leiste oder Schiene auflegbar und entlang
dieser verschiebbar. Beispielsweise kann diese vierte Ausführungsform der Auflagevorrichtung 11 auch als Einsatz- bzw. Einschubteil in einem Kühlschrank zum Einsatz kommen. In einem solchen Falle würde der Korpus der Flaschenlagervorrichtung vom Korpus des Kühlschranks gebildet werden.
Unterschiedliche Modifikationen der beschriebenen Ausführungsformen der Flaschenlagervorrichtung sind denkbar und möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Die dritte Auflage-Teilvorrichtung 8 könnte beispielsweise auch von zwei horizontal beabstandeten, zur Entnahmeseite hin frei auskragenden Stäben gebildet sein.
Es ist auch denkbar und möglich, dass der vordere Stopper 13 oder hintere Anschlag 14, so- fern er von einem im Wesentlichen stabförmigen Element gebildet ist, teieskopierbar und/oder versenkbar und/oder verschwenkbar ausgebildet ist.
Die Q uerschnitte der verwendeten Stahlstäbe könnten auch anders beispielsweise oval oder viereckig ausgebildet sein.
L e g e n d e zu den Bezugszeichen:
1 Flaschen 16 Korpus
2 erste Reihe 17 Korpus-Rückwand
3 zweite Reihe 18 Korpus-Rückwandseitenteil
4 Flaschenhals 19 Rundstahlstab
5 Mantelfläche 20 Zapfen 6 erste Auflage-Teilvorrichtung 21 Haken
7 Doppelreihe 22 Biegung
8 dritte Auflage-Teilvorrichtung 23 Rollkörper
9 Korpus-Rückwandmittelteil 106 Endabschnitt
10 zweite Auflage-Teilvorrichtung 108 Flaschenhals-Auflageabschnitt 11 Auflagevorrichtung 206 Endabschnitt
13 vorderer Stopper 306 Rundstahlstab
14 Anschlag 406 Mantelfläche-Auflageabschnitt
15 Korpus-Seitenwand 1008 Abschnitt
