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Patent Searching and Data


Title:
BRAKE ARRANGEMENT AND ELECTRIC MOTOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/082725
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to an electromagnetically actuatable brake arrangement, particularly for an electric motor with a rotor shaft, and to an electric motor, wherein the brake arrangement has an anchor plate, characterised in that the brake arrangement has a brake lever, particularly for manually supplying air to a brake, wherein the brake lever has a first lever section and a second lever section, and is particularly composed of a first lever section and a section lever section.

Inventors:
FICHTNER-PFLAUM GEROLF (DE)
FLÖRCHINGER GERHARD (DE)
HUCK BARBARA (DE)
Application Number:
EP2013/003550
Publication Date:
June 05, 2014
Filing Date:
November 25, 2013
Export Citation:
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Assignee:
SEW EURODRIVE GMBH & CO (DE)
International Classes:
F16D55/36
Foreign References:
DE19902195A12000-08-10
US6374953B12002-04-23
DE102010049744A12012-05-03
US6179090B12001-01-30
DE102011016892A12012-10-18
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Claims:
Patentansprüche:

1. Elektromagnetisch betätigbare Bremsanordnung, insbesondere für einen Elektromotor mit einer Rotorwelle, wobei die Bremsanordnung eine Ankerscheibe (6) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsanordnung einen Bremshebel (9) aufweist, insbesondere zur manuellen Belüftung einer Bremse (26), wobei der Bremshebel (9) einen ersten Hebelabschnitt (45) und einen zweiten

Hebelabschnitt (41 ) aufweist, insbesondere aus einem ersten Hebelabschnitt (45) und einen zweiten Hebelabschnitt (41 ) zusammengesetzt ist.

2. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der erste Hebelabschnitt (45) und der zweite Hebelabschnitt (41 ) drehbar zueinander angeordnet sind, und/oder dass der erste Hebelabschnitt (45) am zweiten Hebelabschnitt (41 ) drehbar gelagert ist.

3. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen dem ersten Hebelabschnitt (45) und dem zweiten Hebelabschnitt (41 ) ein

Drehlager, insbesondere umfassend einen Stift (50), zwischengeordnet ist, insbesondere wobei der erste Hebelabschnitt (45) und der zweite Hebelabschnitt (41 ) gleitgelagert sind am Stift (50). 4. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

am zweiten Hebelabschnitt (41 ) eine Rolle (44) drehbar gelagert ist, insbesondere wobei die Bremse (26), insbesondere ein Magnetkörper (23) der Bremse (26), einen Oberflächenabschnitt, insbesondere eine axiale Seitenfläche, aufweist, der als

Rollfläche für die Rolle (44) geeignet ist, wobei die Rolle (44) einen Bereich der Rollfläche berührt.

5. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der erste Hebelabschnitt (45) die Oberfläche der Bremse (26), insbesondere die axiale Seitenfläche der Bremse (26), insbesondere des Magnetkörpers (23) der Bremse (26), berührt, so dass ein Auflager (46) für den ersten Hebelabschnitt (45) an der Bremse (26) ausgebildet ist, insbesondere wobei als Auflager (46) ein am Magnetkörper (23) ausgeformter Vorsprung in eine entsprechende Vertiefung des ersten Hebelabschnitts (45) eingreift und/oder wobei das Auflager (46) einstückig mit dem Magnetkörper (23) ausgeführt ist.

6. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Rollfläche durch zumindest ein Begrenzungsmittel (47, 48) begrenzt ist, insbesondere zur Begrenzung der radialen Bewegung der Rolle (44), insbesondere wobei das Begrenzungsmittel (47, 48) einstückig ausgeformt ist am

Magnetkörper (23).

7. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest ein Bolzen (14, 16) verbunden ist mit der Ankerscheibe (6), insbesondere schraubverbunden, wobei der Bolzen (14, 16) den Abstand der Ankerscheibe (6) zum Magnetkörper (23) mittels eines Begrenzungselementes (15, 17) begrenzt und mit dem Begrenzungselement (15, 17) verbunden, insbesondere schraubverbunden, ist, wobei der Bolzen (14, 16) durch eine durchgehende, insbesondere axiale, erste Bohrung im ersten Hebelabschnitt (45) hindurchgeführt ist, insbesondere wobei das Begrenzungselement (15, 17) auf der von der Ankerscheibe (6) abgewandten Seite des ersten Hebelabschnitts (45) angeordnet ist, insbesondere wobei das Begrenzungselement (15, 17) einen größeren Außendurchmesser als die erste Bohrung aufweist, insbesondere wobei der Bolzen (14, 16) durch eine durchgehende, insbesondere axiale, Durchgangsbohrung im Magnetkörper (23) hindurchgeführt ist, insbesondere wobei der Magnetkörper (23) zwischen der Ankerscheibe (6) und dem ersten Hebelabschnitt (45) angeordnet ist.

8. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest ein Bolzen (11 , 20) mit dem Magnetkörper (23) verbunden ist, insbesondere schraubverbunden ist, wobei der Bolzen (11 , 20) durch eine durchgehende, insbesondere axiale, zweite Bohrung im ersten Hebelabschnitt (45) hindurchgeführt ist, wobei der Bolzen (11 , 20) den Abstand des ersten Hebelabschnitts (45) zum Magnetkörper (23) mittels eines Begrenzungselementes (13, 19) und eines zwischen dem

Begrenzungselement (13, 19) und dem ersten Hebelabschnitt (45) angeordneten

Federelementes (12, 18) begrenzt, insbesondere wobei der erste Hebelabschnitt (45) zwischen dem Magnetkörper (23) und dem Federelement (12, 18) angeordnet ist, insbesondere wobei das Begrenzungselement (13, 19) einen größeren Außendurchmesser als das Federelement (12, 18) aufweist, insbesondere wobei das Federelement (12, 18) einen größeren Außendurchmesser als die zweite Bohrung aufweist.

9. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Bremsanordnung

- eine Spule (7), die in dem Magnetkörper (23) aufgenommen ist,

- einen Bremsbelagträger, der mittels einer auf einer Welle (1 ), insbesondere auf der Rotorwelle des Elektromotors, angeordneten Mitnehmerverzahnung drehfest, insbesondere in Umfangsrichtung formschlüssig, und axial, insbesondere in Rotorachsrichtung, bewegbar angeordnet ist, insbesondere wobei hierzu der

Bremsbelagträger eine entsprechende mit der Mitnehmerverzahnung im Eingriff stehende Innenverzahnung aufweist,

und die drehfest mit dem Magnetkörper (23) verbundene, aber axial bewegbar angeordnete Ankerscheibe (6), insbesondere wobei die Ankerscheibe (6) von zumindest einem Führungsteil in Rotorwellenachsrichtung geführt ist,

aufweist, insbesondere wobei die Ankerscheibe (6) von zumindest einem Federteil (30) beaufschlagt ist, insbesondere wobei das Federteil (30) abgestützt ist am Magnetkörper (23), insbesondere wobei das oder die Führungsteile befestigt sind am Magnetkörper (23), insbesondere wobei der Bremsbelagträger axial zwischen der Ankerscheibe (6) und einem eine Bremsfläche aufweisenden Teil angeordnet ist.

10. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Bremsanordnung eine weitere Ankerscheibe (3) aufweist, wobei zumindest ein weiterer Bolzen (8, 22) verbunden ist mit der weiteren Ankerscheibe (3), insbesondere schraubverbunden, wobei der weitere Bolzen (8, 22) den Abstand der weiteren Ankerscheibe (3) zu einem weiteren Magnetkörper (24) mittels eines weiteren Begrenzungselementes (10, 21 ) begrenzt und mit dem weiteren Begrenzungselement (10, 21 ) verbunden, insbesondere

schraubverbunden, ist, wobei der weitere Bolzen (8, 22) durch eine durchgehende, insbesondere axiale, dritte Bohrung im ersten Hebelabschnitt (45) hindurchgeführt ist, insbesondere wobei das weitere Begrenzungselement (10, 21 ) auf der von der weiteren Ankerscheibe (3) abgewandten Seite des ersten Hebelabschnitts (45) angeordnet ist, insbesondere wobei das weitere Begrenzungselement (10, 21 ) einen größeren

Außendurchmesser als die dritte Bohrung aufweist, insbesondere wobei der weitere Bolzen (8, 22) durch eine durchgehende, insbesondere axiale, weitere Durchgangsbohrung im Magnetkörper (23) hindurchgeführt ist, insbesondere wobei der weitere Magnetkörper (24) zwischen der weiteren Ankerscheibe (3) und dem Bremsbelagträger angeordnet ist, insbesondere wobei der weitere Bolzen (8, 22) durch eine durchgehende, insbesondere axiale, Bohrung im weiteren Magnetkörper (24) hindurchgeführt ist, insbesondere wobei der weitere Bolzen (8, 22) durch eine durchgehende, insbesondere axiale, Bohrung in der Ankerscheibe (6) hindurchgeführt ist, insbesondere wobei ein äußerer maximaler Radius des Bremsbelagträgers kleiner ist als der radiale Abstand zwischen dem weiteren Bolzen (8, 22) und der Drehachse (25).

11. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Bremsanordnung

- eine weitere Spule (4), die in dem weiteren Magnetkörper (24) aufgenommen ist,

- einen weiteren Bremsbelagträger, der mittels einer auf einer Welle (1 ), insbesondere auf der Rotorwelle des Elektromotors, angeordneten weiteren Mitnehmerverzahnung drehfest, insbesondere in Umfangsrichtung formschlüssig, und axial, insbesondere in Rotorachsrichtung, bewegbar angeordnet ist,

- und die drehfest mit dem weiteren Magnetkörper (24) verbundene, aber axial

bewegbar angeordnete weitere Ankerscheibe (3), insbesondere von zumindest einem weiteren Führungsteil in Rotorwellenachsrichtung geführte weitere Ankerscheibe (3), aufweist, insbesondere wobei das die Bremsfläche aufweisende Teil der weitere Magnetkörper (24) ist, insbesondere wobei die weitere Ankerscheibe (3) von zumindest einem weiteren Federteil (31 ) beaufschlagt ist, insbesondere wobei das weitere Federteil (31 ) abgestützt ist an dem weiteren Magnetkörper (24), insbesondere wobei das oder die weiteren Führungsteile befestigt sind an dem weiteren Magnetkörper (24), insbesondere wobei der weitere Bremsbelagträger axial zwischen einer weiteren

Ankerscheibe (3) und einem weiteren eine Bremsfläche aufweisenden Teil angeordnet ist, insbesondere wobei das weitere eine Bremsfläche aufweisende Teil als ein Gehäuseteil (53) oder ein Lagerschild ausgeführt ist. 12. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der erste Hebelabschnitt (45) zwei Auflager (46) aufweist, insbesondere wobei der erste Hebelabschnitt (45) einen Verbindungsabschnitt und zwei Schenkelabschnitte aufweist, insbesondere wobei die Rollfläche in Umfangsrichtung zwischen zwei Auflagern (46) angeordnet ist, insbesondere wobei die Auflager (46) auf derselben axialen Position angeordnet sind, insbesondere wobei die Rollfläche eben und/oder plan ist, insbesondere wobei die

Normalenrichtung der Rollfläche zur Drehachse (25) parallel ist, insbesondere wobei jeder Schenkelabschnitt des ersten Hebelabschnitts (45) zumindest eine erste Bohrung und eine zweite und/oder dritte Bohrung aufweist.

13. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein Flächenabschnitt, insbesondere der Unterseite, des Begrenzungselementes (10, 15, 17, 21 ) eine Berührfläche des ersten Hebelabschnitts (45) berührt bei einer ersten Hebelstellung, so dass Berührfläche und Flächenabschnitt parallel ausgerichtet sind, und wobei der Flächenabschnitt bei einer zweiten Hebelstellung von der Berührfläche beabstandet ist und um einen nichtverschwindenden Winkelwert gedreht ist zur Berührfläche, insbesondere wobei die Normale des Flächenabschnitts einen nichtverschwindenden Winkel zur Normalen der Berührfläche aufweist, insbesondere wobei der Winkel zwischen der Normalen des Flächenabschnitts und der Normalen der Berührfläche zwischen 5° und 45° groß ist, insbesondere gleich dem

maximalen Auslenkwinkel des Bremshebels (9) ist, insbesondere wobei in der ersten Hebelstellung die Bremsanordnung gelüftet oder eingefallen ist, insbesondere wobei die Berührfläche als eine Einkerbung (49) in eine Oberfläche des ersten Hebelabschnitts (45) ausgeführt ist.

14. Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Bremshebel (9) auf der axial vom Elektromotor abgewandten Seite der Bremse (26) angeordnet ist, und/oder dass

der Bremshebel (9) ein Bedienelement (40) aufweist, insbesondere wobei das Bedienelement (40) mit dem zweiten Hebelabschnitt (41 ) verbunden ist, insbesondere lösbar verbunden ist, insbesondere wobei der zweite Hebelabschnitt (41 ) eine Gewindebohrung aufweist, in welche das Bedienelement (40) einschraubbar ist, insbesondere wobei ein Befestigungsmittel in den Bremshebel (9) einschraubbar ist, insbesondere zur Verbindung des Bremshebels (9) mit der Bremse (26).

15. Elektromotor, aufweisend eine Bremsanordnung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche und eine Rotorwelle, wobei ein Bremsbelagträger drehfest aber axial verschiebbar mit der Rotorwelle verbunden ist, insbesondere wobei die Rotorwelle zwei axial voneinander beabstandete

Mitnehmerverzahnungen aufweist.

Description:
Bremsanordnung und Elektromotor

Beschreibung: Die Erfindung betrifft eine Bremsanordnung und einen Elektromotor.

Aus der DE 196 22 983 C1 ist eine elektromagnetisch betätigte Bremse für einen Motor bekannt. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Bremsanordnung weiterzubilden, wobei die Sicherheit verbessert werden soll.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Bremsanordnung nach den in Anspruch 1 und bei dem Elektromotor nach den in Anspruch 15 angegebenen Merkmalen gelöst.

Wichtige Merkmale der Erfindung bei der Bremsanordnung, insbesondere für einen

Elektromotor mit einer Rotorwelle, wobei die Bremsanordnung eine Ankerscheibe aufweist, sind, dass die Bremsanordnung einen Bremshebel aufweist, insbesondere zur manuellen Belüftung einer Bremse, wobei der Bremshebel einen ersten und einen zweiten

Hebelabschnitt aufweist, insbesondere aus einem ersten und einen zweiten Hebelabschnitt zusammengesetzt ist.

Von Vorteil ist dabei, dass die manuelle Belüftung der Bremse, die Wartung und Prüfung der Bremse erleichtert.

Die Ausführung des Bremshebels mit zwei Hebelabschnitten reduziert die aufzubringende Kraft des Bedieners bei der manuellen Belüftung der Bremse. Mittels des Doppelhebels ist außerdem die Länge des Hebelarms reduzierbar. Somit ist also der Bremshebel kompakt ausführbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind der erste Hebelabschnitt und der zweite

Hebelabschnitt drehbar zueinander angeordnet, insbesondere wobei der erste

Hebelabschnitt am zweiten Hebelabschnitt drehbar gelagert ist. Von Vorteil ist dabei, dass der Bremshebel kompakt ausführbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist zwischen dem ersten Hebelabschnitt und dem zweiten Hebelabschnitt ein Drehlager, insbesondere umfassend einen Stift,

zwischengeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass die Lagerung der zwei Hebelabschnitte verschleißarm ist. Das Drehlager ermöglicht eine Drehung um eine einzige Drehachse, wodurch das Drehlager besonders langlebig ist und großen Kräften aussetzbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind der erste Hebelabschnitt und der zweite

Hebelabschnitt gleitgelagert am Stift. Von Vorteil ist dabei, dass eine Gleitlagerung in einfacher Art und Weise ausführbar ist und eine geringe Störanfälligkeit aufweist. Somit ist die Sicherheit verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist am zweiten Hebelabschnitt eine Rolle drehbar gelagert. Von Vorteil ist dabei, dass der Bremshebel kompakt ausführbar ist. Mittels der Rolle ist der Kraftfluss vom ersten zum zweiten Hebelabschnitt umlenkbar, wobei der für den Bremshebel benötigte Bauraum klein ist. Die erfindungsgemäße Rollenlagerung ist in einfacher Weise robust und langlebig ausführbar. Somit ist die Sicherheit verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Bremse, insbesondere ein Magnetkörper der Bremse, einen Oberflächenabschnitt, insbesondere eine axiale Seitenfläche auf, der als

Rollfläche für die Rolle geeignet ist, wobei die Rolle einen Bereich der Rollfläche berührt. Von Vorteil ist dabei, dass die Rollfläche die Bewegung der Rolle in axialer Richtung begrenzt. Die Rolle rollt auf der Rollfläche ab und definiert so die Position des Bremshebels. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung berührt der erste Hebelabschnitt die Oberfläche der

Bremse, insbesondere die axiale Seitenfläche der Bremse, insbesondere des Magnetkörpers der Bremse, so dass ein Auflager für den ersten Hebelabschnitt an der Bremse ausgebildet ist. Von Vorteil ist dabei, dass das Auflager als Drehpunkt für den Bremshebel fungiert. Dabei ist die Bremsanordnung kompakt ausführbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung greift als Auflager ein am Magnetkörper ausgeformter Vorsprung in eine entsprechende Vertiefung des ersten Hebelabschnitts ein. Von Vorteil ist dabei, dass das Auflager in einfacher Art und Weise fertigbar ist. Dabei ist das Auflager kompakt und stabil ausführbar. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Auflager einstückig mit dem Magnetkörper ausgeführt. Von Vorteil ist dabei, dass das Auflager kostengünstig fertigbar ist.

Vorteilhafterweise ist das einstückig mit dem Magnetkörper ausgeführte Auflager stabiler als ein separates Auflager, das an seiner Verbindungsfläche zum Magnetkörper eine

Sollbruchstelle aufweist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Rollfläche durch zumindest ein

Begrenzungsmittel begrenzt, insbesondere zur Begrenzung der radialen Bewegung der Rolle. Von Vorteil ist dabei, dass die Rolle nur in einem begrenzten Bereich bewegbar ist. Somit ist eine Fehlfunktion des Bremshebels verhinderbar und die Sicherheit des

Bremshebels verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Begrenzungsmittel einstückig ausgeformt am Magnetkörper. Von Vorteil ist dabei, dass das Begrenzungsmittel kostengünstig und kompakt fertigbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist zumindest ein Bolzen verbunden mit einer

Ankerscheibe, insbesondere schraubverbunden, wobei der Bolzen den Abstand der

Ankerscheibe zum Magnetkörper mittels eines Begrenzungselementes begrenzt und mit dem Begrenzungselement verbunden, insbesondere schraubverbunden, ist, wobei der Bolzen durch eine durchgehende, insbesondere axiale, erste Bohrung im ersten Hebelabschnitt hindurchgeführt ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Ankerscheibe mittels des Bremshebels auslenkbar ist. Bei der Wartung der Bremse, ist eine manuelle Auslenkung der Ankerscheibe vorteilhaft um die Funktionalität der Bremse zu überprüfen. Somit ist die Bremskraft der Bremse überprüfbar, sollte die Bremskraft nachlassen, ist die Bremse nachjustierbar und daher ist die Sicherheit der Bremse verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Begrenzungselement auf der von der

Ankerscheibe abgewandten Seite des ersten Hebelabschnitts angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass das Begrenzungselement je nach Hebelstellung des Bremshebels die

Ankerscheibe mit dem ersten Hebelabschnitt koppelt. Bei geschlossenem Bremshebel ist das Begrenzungselement von dem ersten Hebelabschnitt beabstandet, so dass die

Ankerscheibe in axialer Richtung von dem Begrenzungselement unbegrenzt bewegbar ist. Bei geöffnetem Bremshebel wird der erste Hebelabschnitt gegen das Begrenzungselement gedrückt und drückt dadurch die Ankerscheibe gegen den Magnetkörper, so dass die Bremse gelüftet ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Begrenzungselement einen größeren Außendurchmesser als die erste Bohrung auf. Von Vorteil ist dabei, dass die erste Bohrung das Begrenzungselement in axialer Richtung begrenzt. Somit ist eine Begrenzung des Abstandes der Ankerscheibe zum Magnetkörper in einfacher Weise ausführbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Bolzen durch eine durchgehende, insbesondere axiale, Durchgangsbohrung im Magnetkörper hindurchgeführt. Von Vorteil ist dabei, dass die Bremse kompakt ausführbar ist. Dabei ist der Bolzen geführt von der Durchgangsbohrung im Magnetkörper.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Magnetkörper zwischen der Ankerscheibe und dem ersten Hebelabschnitt angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass der Magnetkörper die Bewegung der Ankerscheibe in axialer Richtung begrenzt. Dabei ist die Ankerscheibe mittels des ersten Hebelabschnitts gegen den Magnetkörper drückbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist zumindest ein weiterer Bolzen mit dem

Magnetkörper verbunden, insbesondere schraubverbunden, wobei der Bolzen durch eine durchgehende, insbesondere axiale, zweite Bohrung im ersten Hebelabschnitt

hindurchgeführt ist, wobei der Bolzen den Abstand des ersten Hebelabschnitts zum

Magnetkörper mittels eines Begrenzungselementes und eines zwischen dem

Begrenzungselement und dem ersten Hebelabschnitt angeordneten Federelementes begrenzt. Von Vorteil ist dabei, dass eine Rückstellkraft auf den ersten Hebelabschnitt wirkt, die axial in Richtung des Magnetkörpers gerichtet ist. Diese Rückstellkraft bewirkt einen geringen Abstand zwischen dem Magnetkörper und dem ersten Hebelabschnitt. Dabei wird auch der zweite Hebelabschnitt, der mit dem ersten Hebelabschnitts verbunden ist, gegen den Magnetkörper gedrückt. Somit ist die auf den ersten Hebelabschnitt wirkende

Rückstellkraft unabhängig von der auf die Ankerscheibe wirkenden Federkraft, so dass diese Federkraft genau einstellbar ist, wodurch die Sicherheit der Bremse verbessert ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der erste Hebelabschnitt zwischen dem

Magnetkörper und dem Federelement angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass die Federkraft des Federelements auf den ersten Hebelabschnitt wirkt. Diese Federkraft ist insbesondere einstellbar mittels des Begrenzungselementes, dessen axiale Position auf dem Bolzen einstellbar ist. Vorteilhafterweise drückt die Federkraft den Bremshebel in eine Ruheposition, in der die Ankerscheibe unabhängig vom Bremshebel bewegbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Begrenzungselement einen größeren

Außendurchmesser als das Federelement auf. Von Vorteil ist dabei, dass das Federelement in axialer Richtung begrenzt und abgestützt ist an dem Begrenzungselement. Somit ist eine Begrenzung des Abstandes des ersten Hebelabschnitts zum Magnetkörper in einfacher Weise ausführbar. Diese Begrenzung ist elastisch ausführbar, so dass der Bremshebel manuell auslenkbar ist relativ zur Federkraft.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Federelement einen größeren

Außendurchmesser als die zweite Bohrung auf. Von Vorteil ist dabei, dass das Federelement in axialer Richtung begrenzt und abgestützt ist an dem Magnetkörper.

Somit ist eine Begrenzung des Abstandes des ersten Hebelabschnitts zum Magnetkörper in einfacher Weise ausführbar. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Bremsanordnung

- eine Spule, die in dem Magnetkörper aufgenommen ist,

- einen Bremsbelagträger, der mittels einer auf einer Welle, insbesondere auf der

Rotorwelle des Elektromotors, angeordneten Mitnehmerverzahnung drehfest, insbesondere in Umfangsrichtung formschlüssig, und axial, insbesondere in

Rotorachsrichtung, bewegbar angeordnet ist, insbesondere wobei hierzu der

Bremsbelagträger eine entsprechende mit der Mitnehmerverzahnung im Eingriff stehende Innenverzahnung aufweist,

und die drehfest mit dem Magnetkörper verbundene, aber axial bewegbar

angeordnete Ankerscheibe, insbesondere wobei die Ankerscheibe von zumindest einem Führungsteil in Rotorwellenachsrichtung geführt ist,

auf. Von Vorteil ist dabei, dass der von der Spule und dem Magnetkörper gebildete

Elektromagnet die Ankerscheibe anzieht, so dass die Ankerscheibe axial von dem

Bremsbelagträger beabstandet ist. Der drehfest mit der Rotorwelle verbundene

Bremsbelagträger dreht sich dabei mit der Rotorwelle mit. Bei bestromtem Elektromagnet ist die Bremse also gelüftet und die Rotorwelle des Elektromotors dreht ungebremst. Beim Einfallen der Bremse drückt die Ankerscheibe auf den Bremsbelagträger und bremst ihn, wodurch auch die mittels der Mitnehmerverzahnung mit dem Bremsbelagträger verbundene Rotorwelle gebremst wird. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Ankerscheibe von zumindest einem Federteil beaufschlagt, insbesondere wobei das Federteil abgestützt ist am Magnetkörper. Von Vorteil ist dabei, dass das Federteil die Ankerscheibe gegen den Bremsbelagträger drückt, so dass beim Ausschalten oder Ausfall des Stromes durch die Spule, die Bremse einfällt und der Elektromotor abgebremst wird. Somit ist bei einem Stromausfall der Einfall der Bremse sichergestellt, so dass der Motor nicht unkontrolliert dreht. Die Betriebssicherheit ist also verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind das oder die Führungsteile befestigt am

Magnetkörper. Von Vorteil ist dabei, dass die Ankerscheibe drehfest angeordnet ist an dem Magnetkörper. Somit ist ein Mitdrehen der Ankerscheibe mit dem Bremsbelagträger verhinderbar und die Sicherheit der Bremse ist verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Bremsbelagträger axial zwischen Ankerscheibe und einem eine Bremsfläche aufweisenden Teil angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass die Ankerscheibe beim Einfallen der Bremse den Bremsbelagträger auf die Bremsfläche drückt. Hierbei wird also der Bremsbelagträger doppelt gebremst, einmal an der Ankerscheibe und einmal an der Bremsfläche. Somit ist die Sicherheit der Bremse verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Bremsanordnung eine weitere Ankerscheibe auf, wobei zumindest ein weiterer Bolzen verbunden ist mit der weiteren Ankerscheibe, insbesondere schraubverbunden, wobei der weitere Bolzen den Abstand der weiteren Ankerscheibe zu einem weiteren Magnetkörper mittels eines weiteren

Begrenzungselementes begrenzt und mit dem weiteren Begrenzungselement verbunden, insbesondere schraubverbunden, ist, wobei der weitere Bolzen durch eine durchgehende, insbesondere axiale, dritte Bohrung im ersten Hebelabschnitt hindurchgeführt ist. Von Vorteil ist dabei, dass die zusätzliche Ankerscheibe eine größere Bremskraft ermöglicht als eine einzige Ankerscheibe. Die weitere Ankerscheibe ist mittels des Bremshebels gleichzeitig mit der Ankerscheibe manuell lüftbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das weitere Begrenzungselement auf der von der Ankerscheibe abgewandten Seite des ersten Hebelabschnitts angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass das Begrenzungselement je nach Hebelstellung des Bremshebels die weitere Ankerscheibe mit dem ersten Hebelabschnitt koppelt. Bei geschlossenem Bremshebel ist das Begrenzungselement von dem ersten Hebelabschnitt beabstandet, so dass die weitere Ankerscheibe in axialer Richtung von dem Begrenzungselement unbegrenzt bewegbar ist. Bei geöffnetem Bremshebel wird der erste Hebelabschnitt gegen das Begrenzungselement gedrückt und drückt dadurch die weitere Ankerscheibe gegen den Magnetkörper, so dass die Bremse gelüftet ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das weitere Begrenzungselement einen größeren Außendurchmesser als die dritte Bohrung auf. Von Vorteil ist dabei, dass das

Begrenzungselement in axialer Richtung begrenzt ist von dem ersten Hebelabschnitt. Somit ist eine Begrenzung des Abstandes der weiteren Ankerscheibe zum weiteren Magnetkörper in einfacher Weise ausführbar. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Bolzen durch eine durchgehende, insbesondere axiale, weitere Durchgangsbohrung im Magnetkörper hindurchgeführt. Von Vorteil ist dabei, dass die Bremse kompakt ausführbar ist. Dabei ist der Bolzen mittels der weiteren

Durchgangsbohrung im Magnetkörper geführt. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der weitere Magnetkörper zwischen der weiteren

Ankerscheibe und dem Bremsbelagträger angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass der weitere Magnetkörper als Bremsfläche aufweisendes Teil verwendbar ist. Somit ist die Zahl der Bauteile reduzierbar und die Bremse ist kostengünstig fertigbar. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der weitere Bolzen durch eine durchgehende, insbesondere axiale, Bohrung im weiteren Magnetkörper hindurchgeführt. Von Vorteil ist dabei, dass der weitere Magnetkörper zur Führung des mit der weiteren Ankerscheibe verbundenen weiteren Bolzens verwendbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der weitere Bolzen durch eine durchgehende, insbesondere axiale, Bohrung in der Ankerscheibe hindurchgeführt. Von Vorteil ist dabei, dass die Bremse kompakt ausführbar ist und der weitere Bolzen zur Führung der

Ankerscheibe verwendbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist ein äußerer maximaler Radius des

Bremsbelagträgers kleiner als der radiale Abstand zwischen dem weiteren Bolzen und der Drehachse. Von Vorteil ist dabei, dass der Bremsbelagträger von dem weiteren Bolzen beabstandet ist. Bei einer Ausführung der Bremse mit mehreren in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilten Bolzen, dreht der Bremsbelagträger also radial innerhalb der Bolzen. Somit ist die Bremse kompakt ausführbar. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Bremsanordnung

- eine weitere Spule, die in einem weiteren Magnetkörper aufgenommen ist,

- einen weiteren Bremsbelagträger, der mittels einer auf einer Welle, insbesondere auf der Rotorwelle des Elektromotors, angeordneten weiteren Mitnehmerverzahnung drehfest, insbesondere in Umfangsrichtung formschlüssig, und axial, insbesondere in

Rotorachsrichtung, bewegbar angeordnet ist,

und die drehfest mit dem weiteren Magnetkörper verbundene, aber axial bewegbar angeordnete weitere Ankerscheibe, insbesondere von zumindest einem weiteren Führungsteil in Rotorwellenachsrichtung geführte weitere Ankerscheibe,

auf. Von Vorteil ist dabei, dass der von der weiteren Spule und dem weiteren Magnetkörper gebildete Elektromagnet die weitere Ankerscheibe anzieht, so dass die weitere Ankerscheibe axial von dem weiteren Bremsbelagträger beabstandet ist. Der drehfest mit der Rotorwelle verbundene weitere Bremsbelagträger dreht sich dabei mit der Rotorwelle mit. Bei bestromtem Elektromagnet ist die Bremse also gelüftet und die Rotorwelle des Elektromotors dreht ungebremst. Beim Einfallen der Bremse drückt die weitere Ankerscheibe auf den weiteren Bremsbelagträger und bremst ihn, wodurch auch die mittels der weiteren

Mitnehmerverzahnung mit dem weiteren Bremsbelagträger verbundene Rotorwelle gebremst wird. Die Bremse ist also mit zwei Bremseinheiten ausführbar. Somit ist die Bremskraft erhöhbar. Zusätzlich ist die Bremse redundant ausgeführt, sollte eine Bremseinheit ausfallen, ist eine Notbremsung mit der anderen Bremseinheit möglich.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das die Bremsfläche aufweisende Teil der weitere Magnetkörper. Von Vorteil ist dabei, dass Bauteile einsparbar sind, somit ist die Bremse kostengünstig und kompakt ausführbar. Dadurch ist der Umweltschutz verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die weitere Ankerscheibe von zumindest einem weiteren Federteil beaufschlagt, insbesondere wobei das weitere Federteil abgestützt ist an dem weiteren Magnetkörper. Von Vorteil ist dabei, dass das weitere Federteil die weitere Ankerscheibe gegen den weiteren Bremsbelagträger drückt, so dass beim Ausschalten des Stromes durch die weitere Spule, die Bremse einfällt und der Elektromotor abgebremst wird.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind das oder die weiteren Führungsteile befestigt an dem weiteren Magnetkörper. Von Vorteil ist dabei, dass die weitere Ankerscheibe drehfest angeordnet ist an dem weiteren Magnetkörper. Somit ist ein Mitdrehen der weiteren

Ankerscheibe mit dem weiteren Bremsbelagträger verhinderbar und die Sicherheit der Bremse ist verbessert. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der weitere Bremsbelagträger axial zwischen einer weiteren Ankerscheibe und einem weiteren eine Bremsfläche aufweisenden Teil angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass die weitere Ankerscheibe beim Einfallen der Bremse den weiteren Bremsbelagträger auf das weitere eine Bremsfläche aufweisende Teil drückt. Hierbei wird also der weitere Bremsbelagträger doppelt gebremst, einmal an der weiteren Ankerscheibe und einmal an dem weiteren eine Bremsfläche aufweisenden Teil. Somit ist die Sicherheit der Bremse verbessert. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das weitere eine Bremsfläche aufweisende Teil als ein Gehäuseteil oder ein Lagerschild ausgeführt. Von Vorteil ist dabei, dass die Anzahl der Bauteile reduzierbar ist, die Bremse ist also kostengünstig und kompakt ausführbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der erste Hebelabschnitt zwei Auflager auf. Von Vorteil ist dabei, dass die auf die Auflager wirkende Kraft auf zwei Auflager verteilt wird.

Dadurch wird die auf ein Auflager wirkende Kraft und somit die Belastung für das Material reduziert. Somit ist der Verschleiß am Bremshebel reduzierbar und die Sicherheit verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der erste Hebelabschnitt einen

Verbindungsabschnitt und zwei Schenkelabschnitte auf. Von Vorteil ist dabei, dass radial zwischen den zwei Schenkelabschnitten die Welle hindurchführbar ist, so dass auf der von der Bremse abgewandten Seite des Bremshebels ein Lüfter oder ein Geber mit der Welle verbindbar ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Rollfläche in Umfangsrichtung zwischen zwei Auflagern angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass ein möglichst langer Hebelarm für den Bremshebel verwendbar ist, somit ist die Hebelwirkung des Bremshebels verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Auflager auf derselben axialen Position angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass die auf die Auflager wirkende Hebelkraft gleichmäßig auf beide Auflager verteilbar ist, so dass der Bremshebel gleichmäßig auslenkbar ist.

Hierdurch ist der Verschleiß an der Bremsenanordnung reduzierbar und somit ist die

Sicherheit verbessert. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Rollfläche eben und/oder plan, insbesondere wobei die Normalenrichtung der Rollfläche zur Drehachse parallel ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Rolle auf der Rollfläche gut abrollt und wenig verschleißt, somit ist die Sicherheit des Bremshebels verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist jeder Schenkelabschnitt des ersten

Hebelabschnitts zumindest eine erste Bohrung und eine zweite und/oder dritte Bohrung auf. Von Vorteil ist dabei, dass die Hebelkraft gleichmäßig auf beide Schenkel des ersten

Hebelabschnitts verteilbar ist, so dass der Bremshebel gleichmäßig auslenkbar ist. Hierdurch ist der Verschleiß an der Bremsenanordnung reduzierbar und somit die Sicherheit

verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung berührt ein Flächenabschnitt, insbesondere der

Unterseite, des Begrenzungselementes eine Berührfläche des ersten Hebelabschnitts bei einer ersten Hebelstellung, so dass Berührfläche und Flächenabschnitt parallel ausgerichtet sind, und wobei der Flächenabschnitt bei einer zweiten Hebelstellung von der Berührfläche beabstandet ist und um einen nichtverschwindenden Winkelwert gedreht ist zur Berührfläche, insbesondere wobei die Normale des Flächenabschnitts einen nichtverschwindenden Winkel zur Normalen der Berührfläche aufweist. Von Vorteil ist dabei, dass, bei der zweiten

Hebelstellung, das Begrenzungselement von dem Bremshebel beabstandet ist, so dass die Ankerscheibe, die mit dem mit dem Begrenzungselement verbundenen Bolzen verbunden ist, in axialer Richtung beweglich ist. In der ersten Hebelstellung berührt das

Begrenzungselement den ersten Hebelabschnitt flächig. Eine flächige Berührung ist vorteilhaft zur Kraftübertragung, da die Kraft sich gleichmäßig auf der Fläche verteilt, somit ist der Druck auf den ersten Hebelabschnitt und damit die Materialbelastung reduziert. Der Winkel zwischen der Normalen der Berührfläche und der Normalen des Flächenabschnitts verhindert eine Verformung des Bolzens beim Auslenken des Bremshebels.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Winkel zwischen der Normalen des

Flächenabschnitts und der Normalen der Berührfläche zwischen 5° und 45° groß,

insbesondere gleich dem maximalen Auslenkwinkel des Bremshebels. Von Vorteil ist dabei, dass der Winkel im Wesentlichen dem Auslenkwinkel des Bremshebels entspricht, somit sind die Normalen bei ausgelenktem Bremshebel im Wesentlichen parallel und eine Verformung des Bolzens beim Betätigen des Bremshebels ist verhinderbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist in der ersten Hebelstellung die Bremsanordnung gelüftet. Von Vorteil ist dabei, dass die Ankerscheibe mittels des Bremshebels an den Magnetkörper gedrückt wird, also der Belagträger ungehindert mitdrehbar ist mit der

Rotorwelle.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Berührfläche als eine Einkerbung in eine

Oberfläche des ersten Hebelabschnitts ausgeführt. Von Vorteil ist dabei, dass die

Einkerbung in einfacher Art und Weise fertigbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Bremshebel auf der axial vom Elektromotor abgewandten Seite der Bremse angeordnet ist. Von Vorteil ist dabei, dass der Bremshebel in ein zumindest teilweise geschlossenes Bremsengehäuse, insbesondere Motorgehäuse, integrierbar ist. Somit ist die Bremse vor eindringenden Schmutzpartikeln schützbar und die Betriebssicherheit der Bremse ist verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Bremshebel ein Bedienelement auf. Von Vorteil ist dabei, dass der Hebelarm mittels des Bedienelementes verlängerbar ist. Somit ist der Kraftaufwand beim Auslenken des Bremshebels reduzierbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Bedienelement mit dem zweiten Hebelabschnitt verbunden, insbesondere lösbar verbunden. Von Vorteil ist dabei, dass das der erste und zweite Hebelabschnitt in radialer Richtung nicht über das Bremsengehäuse hinausragen. Eine unbeabsichtigte Bedienung des Bremshebels ist somit vermeidbar und die Sicherheit der Bremse ist verbessert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der zweite Hebelabschnitt eine Gewindebohrung auf, in welche das Bedienelement einschraubbar ist. Von Vorteil ist dabei, dass das

Bedienelement in einfacher Art und Weise mit dem zweiten Hebelabschnitt verbindbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist ein Befestigungsmittel in den Bremshebel einschraubbar, insbesondere zur Verbindung des Bremshebels mit der Bremse. Von Vorteil ist dabei, dass der ausgelenkte Bremshebel entgegen der von den Federelementen aufgebrachten Rückstellkraft an der Bremse fixierbar ist, so dass Wartungsarbeiten ausgeführt werden können, ohne dass der Bremshebel manuell ausgelenkt werden muss.

Wichtige Merkmale der Erfindung bei dem Elektromotor, aufweisend eine Bremsanordnung und eine Rotorwelle, sind, dass ein Bremsbelagträger drehfest aber axial verschiebbar mit der Rotorwelle verbunden ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Sicherheit des Elektromotors verbessert ist. Die Bremsanordnung ermöglicht dabei eine verbesserte Wartung des Elektromotors. Bei einem Defekt an dem Elektromagneten ist die Bremse in einfacher Art und Weise mit geringem Kraftaufwand manuell lüftbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Rotorwelle zwei axial voneinander

beabstandete Mitnehmerverzahnungen auf. Von Vorteil ist dabei, dass zwei Belagträger in dem Elektromotor verwendbar sind, wodurch die Bremskraft erhöht ist und somit ist die Sicherheit des Elektromotors verbessert.

Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen

Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.

Die Erfindung wird nun anhand von Abbildungen näher erläutert:

In der Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Bremsanordnung in Schnittansicht gezeichnet. Figur 2 zeigt einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Bremsanordnung in Schnittansicht in einem anderen Schnittwinkel als Figur 1.

In der Figur 3 ist ein Ausschnitt der erfindungsgemäßen Bremsanordnung mit einer

Handlüftung im geschlossenen Zustand als Schnittansicht gezeigt.

In der Figur 4 ist ein Ausschnitt der erfindungsgemäßen Bremsanordnung mit einer

Handlüftung im geöffneten Zustand als Schnittansicht gezeichnet.

Figur 5 zeigt eine Schrägansicht der erfindungsgemäßen Bremsanordnung.

Die in Figur 1 dargestellte erfindungsgemäße Bremse (26) weist zwei Ankerscheiben (3, 6) auf. Eine Ankerscheibe (6) ist zwischen einem Magnetkörper (23) und einem Belagträger (5) axial beweglich angeordnet. Der Magnetkörper (23) weist eine ringförmige Spule (7) auf. Die axiale Richtung ist hierbei definiert durch eine Drehachse (25) der Bremse (26), insbesondere eine Wellenachse der von der Bremse (26) abzubremsenden Welle (1 ), insbesondere eine Rotorwellenachse des Elektromotors.

Eine weitere Ankerscheibe (3) ist zwischen einem weiteren Magnetkörper (24) und einem weiteren Belagträger (2) axial beweglich angeordnet. Der weitere Magnetkörper (24) weist eine ringförmige weitere Spule (4) auf.

Die Ankerscheiben (3, 6) sind drehfest gegenüber einer Welle (1 ) eines nicht dargestellten Motors, vorzugsweise eines Elektromotors, ausgeführt. Dazu sind Führungsbolzen (51 , 52) in der Bremse angeordnet, welche sich in axialer Richtung erstrecken. Die Führungsbolzen (51 , 52) sind durch nicht dargestellte Bohrungen in den Ankerscheiben (3,6) hindurchgeführt.

Unter Bolzen werden in dieser Schrift auch Stangen verstanden. Alternativ sind statt der Bolzen Schrauben verwendbar, wobei der Schraubkopf als Begrenzungselement fungiert. Die Belagträger (2, 5) weisen auf ihren axialen Seitenflächen jeweils einen Bremsbelag auf, sind also Bremsbelagträger. Die Belagträger (2, 5) sind drehfest aber axial verschiebbar auf der Welle (1 ) angeordnet. Das Drehmoment wird dabei mittels einer nicht dargestellten Mitnehmerverzahnung übertragen, wobei die Belagträger (2, 5) eine Innenverzahnung aufweisen und ein in die Innenverzahnung einsteckbarer nicht dargestellter Mitnehmer eine Außenverzahnung aufweist. Diese beiden Verzahnungen stehen miteinander im Eingriff und stellen im Wesentlichen eine Zahnkupplung dar.

In axialer Richtung ist die Bremse (26) wie folgt aufgebaut: Motorseitig weist die Bremse (26) ein Gehäuseteil (53) auf, auf dessen dem Motor abgewandter Seite der weitere Belagträger (2) angeordnet ist. Neben dem weiteren Belagträger (2) ist die weitere Ankerscheibe (3) angeordnet. Neben der weiteren Ankerscheibe (3) ist der weitere Magnetkörper (24) angeordnet. Der Belagträger (5) ist zwischen dem weiteren Magnetkörper (24) und der Ankerscheibe (6) angeordnet. Auf der dem Motor abgewandten Seite der Ankerscheibe (6) ist der Magnetkörper (23) angeordnet.

Das Gehäuseteil (53) weist eine Bremsfläche auf, auf welchem der Bremsbelag des weiteren Belagträgers (2) beim Einfallen der Bremse reibt. Dabei wirkt das Gehäuseteil (53) wärmeabführend für die beim Bremsen entstehende Wärme.

Beim Einfallen der Bremse (26), also nach dem Abschalten des Stromes durch die Spulen (4, 7), werden die Ankerscheiben (3, 6) durch in axialer Richtung wirkende Federkraft gegen die Belagträger (2, 5) gedrückt. Die weitere Ankerscheibe (3) drückt dabei den weiteren

Belagträger (2) gegen eine nicht dargestellte Reibfläche, so dass der Belagträger (2) mittels seiner beiden Bremsbeläge gebremst wird. Die Ankerscheibe (6) drückt den Belagträger (5) gegen eine Reibfläche auf dem weiteren Magnetkörper (24), so dass der Belagträger (5) mittels seiner beiden Bremsbeläge gebremst wird.

Die auf die Ankerscheiben (3, 6) wirkende Federkraft wird mittels innerhalb der Magnetkörper (24, 23) angeordneter Federelemente (31 , 30) bewirkt.

Beim Lüften der Bremse (26), also beim Einschalten des Stromes durch die Spulen (4, 7), wird eine axiale Kraft auf die Ankerscheiben (3, 6) ausgeübt. Diese Kraft ist magnetisch und zieht die Ankerscheiben (3, 6) entgegen der Federkraft an, so dass die Ankerscheiben (3, 6) sich von den Bremsbelägen der Belagträger (2, 5) lösen und sich an den jeweiligen Magnetkörper (24, 23) anlegen. Somit sind die Belagträger (2, 5) frei drehbar und die Welle (1 ) des Motors dreht sich.

Axial zwischen der weiteren Ankerscheibe (3) und dem weiteren Magnetkörper (24) ist ein Arbeitsluftspalt vorgesehen. Axial zwischen der Ankerscheibe (6) und dem Magnetkörper (23) ist ebenfalls ein Arbeitsluftspalt vorgesehen. Axial zwischen dem Belagträger (5) und dem weiteren Magnetkörper (24) ist ein Arbeitsluftspalt vorgesehen und axial zwischen dem weiteren Belagträger (2) und dem Gehäuseteil (53) ist ein Arbeitsluftspalt vorgesehen. Die Ankerscheiben (3, 6) und die Magnetkörper (24, 23) sowie das Gehäuseteil (53) weisen jeweils eine radial zentrierte Ausnehmung auf, durch welche die Welle (1 ) hindurchgeführt ist. Dabei ist die Welle (1 ) beabstandet von den Wandungen der Ausnehmungen der

Ankerscheiben (3,6) und der Magnetkörper (24, 23) sowie des Gehäuseteils (53) angeordnet. Auf der in axialer Richtung vom Motor abgewandten Seite der Bremse (26) ist ein

Bremshebel (9) angeordnet.

Der Bremshebel (9) ist mittels zumindest eines Bolzens (11 , 20) mit dem Magnetkörper (23) verbunden. Hierzu weist der Magnetkörper (23) zumindest eine Gewindesacklochbohrung auf, in welche der als Gewindebolzen ausgeführte Bolzen (11 , 20) eingeschraubt ist. Der Bremshebel (9) weist zumindest eine axiale Bohrung auf, durch welche der zumindest eine Bolzen (11 , 20) hindurchgeführt ist. In axialer Richtung von dem Bremshebel (9) abgewandt ist ein Federelement (12, 18) auf dem Bolzen (11 , 20) angeordnet. Dieses Federelement (12, 18) ist dabei axial zwischen dem Bremshebel (9) und zumindest einem Begrenzungselement (13, 19) angeordnet. Dabei ist der Außendurchmesser des Federelementes (12, 18) größer als der Außendurchmesser der Bohrung durch welche der Bolzen (11 , 20) hindurchgeführt ist. Außerdem ist der Außendurchmesser des Begrenzungselementes (13, 19) größer als der Außendurchmesser des Federelementes (12, 18). Die weitere Ankerscheibe (3) ist mit zumindest einem weiteren Bolzen (8, 22) verbunden. Vorzugsweise sind zwei weitere Bolzen (8, 22) vorgesehen, welche sich in axialer Richtung erstrecken und in Umfangsrichtung voneinander beabstandet angeordnet sind. Dabei ist der radiale Abstand zwischen den Bolzen (8, 22) größer als der Außendurchmesser der im Wesentlichen zylindrischen Belagträger (2, 5). Die weiteren Bolzen (8, 22) sind in radialer Richtung weiter von der Drehachse (25) beabstandet als die Belagträger (2, 5). Die weiteren Bolzen (8, 22) sind drehfest mit der weiteren Ankerscheibe (3) verbunden, vorzugsweise sind die weiteren Bolzen (8, 22) mit der Ankerscheibe (3) schraubverbunden. Dazu ist in der weiteren Ankerscheibe (3) zumindest eine Gewindebohrung vorgesehen, in welche zumindest ein weiterer Bolzen (8, 22) eingeschraubt ist. Alternativ ist der weitere Bolzen (8, 22) mit der weiteren Ankerscheibe (3) vernietet.

Die Ankerscheibe (6) ist mit zumindest einem Bolzen (14, 16) verbunden. Vorzugsweise sind zwei Bolzen (14, 16) vorgesehen, welche sich in axialer Richtung erstrecken und in

Umfangsrichtung voneinander beabstandet angeordnet sind. Dabei ist der radiale Abstand zwischen den Bolzen (14, 16) kleiner als der Außendurchmesser der im Wesentlichen zylindrischen Belagträger (2, 5). Die Bolzen (14, 16) sind in radialer Richtung weiter von der Drehachse (25) beabstandet als die Belagträger (2, 5). Die Bolzen (14, 16) sind drehfest mit der Ankerscheibe (6) verbunden, vorzugsweise sind die Bolzen (14, 16) mit der Ankerscheibe (6) schraubverbunden. Dazu ist in der Ankerscheibe (6) zumindest eine Gewindebohrung vorgesehen, in welche zumindest ein Bolzen (14, 16) eingeschraubt ist. Alternativ sind die Bolzen (14, 16) mit der Ankerscheibe (6) vernietet. Der Bremshebel (9) weist axiale Bohrungen auf, durch welche die Bolzen (8, 22, 14, 16) hindurchgeführt sind. Ein axialer Endbereich jedes Bolzens (8, 22, 14, 16) weist ein Gewinde auf, mit welchem ein Begrenzungselement (10, 21 , 15, 17), welches vorzugsweise eine Mutter umfasst, verschraubt ist. Dabei ist der Außendurchmesser jedes

Begrenzungselementes (10, 21 , 15, 17) größer als die jeweilige axiale Bohrung im

Bremshebel (9).

Die weiteren Bolzen (8, 22) sind durch den weiteren Magnetkörper (24), die Ankerscheibe (6) und den Magnetkörper (23) hindurchgeführt. Dazu weisen der weitere Magnetkörper (24), die Ankerscheibe (6) und der Magnetkörper (23) Bohrungen auf, welche sich in axialer Richtung erstrecken und radial überlappen. Die weiteren Bolzen (8, 22) sind also durch diese

Bohrungen hindurchgeführt und erstrecken sich in axialer Richtung von der weiteren

Ankerscheibe (3) bis zum Bremshebel (9). Die Bolzen (14, 16) erstrecken sich in axialer Richtung von der Ankerscheibe (6) bis zum Bremshebel (9). Dazu sind in dem Magnetkörper (23) axiale Bohrungen vorgesehen, durch welche die Bolzen (14, 16) hindurchgeführt sind. Das Federelement (12, 18) bewirkt eine Rückstellkraft, die in axialer Richtung zum Motor hin auf den Bremshebel (9) wirkt. Diese Rückstellkraft ist beim Betätigen des Bremshebels (9) zu überwinden. Die mittels des Federelementes (12, 18) bewirkte Rückstellkraft ist dabei unabhängig von der ebenfalls in axialer Richtung wirkenden Federkraft der Federelemente (30, 31 ).

Bei Betätigung des Bremshebels (9) werden die Ankerscheiben (3, 6) in axialer Richtung entgegen der Federkraft der Federelemente (30, 31 ) gegen den jeweiligen Magnetkörper (23, 24) bewegt, insbesondere werden die Ankerscheiben (3, 6) gegen die Magnetkörper (23, 24) gedrückt. Somit ist die Bremse (26) gelöst und die mit den Belagträgern (2, 5) drehfest verbundene Welle (1 ) ist frei rotierbar.

Dabei löst der Bremshebel (9) die Ankerscheiben (3,6) unabhängig von dem magnetischen Zustand der Elektromagnete. Die Bremse (26) ist also auch bei unterbrochener Bestromung der Spulen (4, 7) manuell lüftbar. Es genügt also ein einziger Bremshebel (9), um beide Ankerscheiben (3, 6) zu lösen.

Figur 2 zeigt eine Schnittansicht der Bremse (26) in einem anderen Schnittwinkel als Figur 1 , so dass die Federelemente (30, 31 ), die in den Magnetkörpern (23, 24) angeordnet sind, erkennbar sind. Die Federelemente (30, 31 ) erstrecken sich in axialer Richtung, so dass ihre Federkraft in axialer Richtung auf die Ankerscheiben (3, 6) wirkt.

Der Magnetkörper (23) weist zumindest eine sich axial erstreckende Ausnehmung auf, in der zumindest ein Federelement (30) angeordnet ist. Die Ausnehmung des Magnetkörpers (23) ist zur Ankerscheibe (6) hin offen ausgeführt. Vorzugsweise ist die Ausnehmung für das Federelement (30) als Sacklochbohrung ausgeführt. Der Radialabstand des Federelementes (30) zur Drehachse (25) ist größer als der Radialabstand der Spule (7) zur Drehachse (25).

Der weitere Magnetkörper (24) weist zumindest eine sich axial erstreckende Ausnehmung auf, in der zumindest ein weiteres Federelement (31 ) angeordnet ist. Die Ausnehmung des weiteren Magnetkörpers (24) ist zur weiteren Ankerscheibe (3) hin offen ausgeführt. Vorzugsweise ist die Ausnehmung für das weitere Federelement (31 ) als Sacklochbohrung ausgeführt. Der Radialabstand des weiteren Federelementes (31 ) zur Drehachse (25) ist größer als der Radialabstand der weiteren Spule (4) zur Drehachse (25). Figur 5 zeigt eine Schrägansicht der erfindungsgemäßen Bremsanordnung. Der Bremshebel (9) weist einen im Wesentlichen U-förmigen ersten Hebelabschnitt (45), einen zum

Magnetkörper (23) hin abgewinkelten zweiten Hebelabschnitt (41 ) und ein Bedienelement (40) auf. Der im Wesentlichen U-förmige erste Hebelabschnitt (45) weist zwei Schenkelabschnitte und einen Verbindungsabschnitt auf. Ein Endbereich des ersten Schenkelabschnittes weist die Bohrungen auf, durch welche jeweils einer der Bolzen (8, 11 , 14) hindurchgeführt ist. Ein Endbereich des zweiten Schenkelabschnittes weist die Bohrungen auf, durch welche jeweils einer der Bolzen (16, 20, 22) hindurchgeführt ist. Diese Bohrungen sind vorzugsweise symmetrisch zueinander in den Endbereichen der Schenkelabschnitte angeordnet.

Figur 3 zeigt eine Seitenansicht des Bremshebels (9) mit der Handlüftung im geschlossenen Zustand im Detail. Eine U-förmige Grundfläche des ersten Hebelabschnitts (45) ist im geschlossenen Zustand des Bremshebels (9) im Wesentlichen senkrecht zur Drehachse (25) der Welle (1 ) angeordnet. Somit ist die Grundfläche des ersten Hebelabschnitts (45) parallel zu einer in axialer Richtung vom Motor abgewandten axialen Seitenfläche der Bremse (26) angeordnet.

Die Länge der mit den Ankerscheiben (3, 6) verbundenen Bolzen (11 , 22, 14, 16) ist so . gewählt, dass die jeweiligen Begrenzungselemente (10, 21 , 13, 15) im geschlossenen

Zustand der Handlüftung vom ersten Hebelabschnitt (45) beabstandet sind. Beim Öffnen der Handlüftung berühren die Begrenzungselemente (10, 21 , 13, 15) den ersten Hebelabschnitt (45). Der erste Hebelabschnitt (45) weist dabei jeweils im Bereich der Berührfläche jedes Begrenzungselementes (10, 21 , 13, 15) eine Einkerbung (49) auf. Die Einkerbung (49) weist dabei einen Winkel zur Grundfläche des ersten Halteabschnitts (45) auf, der kleiner als 90° ist, vorzugsweise kleiner als 45° ist. Insbesondere ist der Winkel zwischen der Einkerbung (49) und der Grundfläche gleich einem maximalen Auslenkwinkel des Bremshebels (9).

Bei einer ersten Hebelstellung ist die Berührfläche des Begrenzungselements (10, 21 , 13, 15) also parallel zu einer Unterseite des Begrenzungselements (10, 21, 13, 15) ausgerichtet. Bei einer zweiten Hebelstellung, insbesondere bei geöffneter Handlüftung, ist die Unterseite des Begrenzungselements (10, 21 , 31 , 15) von der Berührfläche beabstandet und um einen nichtverschwindenden Winkel gedreht zur Berührfläche. Der Auslenkwinkel des Bremshebels (9) ist dabei der Winkel zwischen der Grundfläche des ersten Hebelabschnitts (45) und der in axialer Richtung vom Motor abgewandten axialen Seitenfläche der Bremse (26).

Der erste Hebelabschnitt (45) ist mittels eines Stiftes (50) mit dem zweiten Hebelabschnitt (41 ) verbunden. Der Stift (50) definiert dabei eine Stiftachse (42), so dass der zweite

Hebelabschnitt (41 ) also drehbar zum ersten Hebelabschnitt (45) angeordnet ist. Der Stift (50) ist im Verbindungsabschnitt des ersten Hebelabschnitts (45) angeordnet. Der Stift (50) ist durch eine erste Bohrung im ersten Hebelabschnitt (45), durch eine Bohrung im zweiten Hebelabschnitt (41 ) und durch eine zweite Bohrung im ersten Hebelabschnitt (45) geführt.

Der Verbindungsabschnitt des ersten Hebelabschnitts (45) weist also wiederum zwei Schenkel auf, zwischen welchen der zweite Hebelabschnitt (41 ) angeordnet ist, wobei der Stift (50) zwischen den Schenkeln und dem zweiten Hebelabschnitt (41 ) angeordnet ist. Vorzugsweise sind die Endbereiche des Stiftes (50) mit den Schenkeln vernietet. Alternativ sind der erste Hebelabschnitt (45) und der zweite Hebelabschnitt (41 ) am Stift (50) gleitgelagert, wobei ein nicht dargestelltes Begrenzungselement ein Herausgleiten des Stiftes (50) aus den Hebelabschnitten (41 , 45) verhindert.

Der zweite Hebelabschnitt (41 ) weist zwei Abschnitte auf, die in einem Winkel zueinander angeordnet und einstückig ausgeführt sind. Der Winkel zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt des zweiten Hebelabschnitts (41 ) ist größer als 0°, insbesondere zwischen 45° und 120° groß, vorzugsweise zwischen 75° und 100° groß. Der erste Abschnitt des zweiten Hebelabschnitts (41 ) ist mit dem ersten Hebelabschnitt (45) des Bremshebels (9) mittels des Stiftes (50) verbunden.

Der zweite Abschnitt des zweiten Hebelabschnitts (41 ) ist mit dem Bedienelement (40) verbunden. Dazu weist der zweite Abschnitt des zweiten Hebelabschnitts (41 ) eine Bohrung auf, welche vorzugsweise als Gewindebohrung ausgeführt ist. Ein Endbereich des

Bedienelements (40) weist ein Außengewinde auf, so dass das Bedienelement (40) in die Gewindebohrung des zweiten Hebelabschnitts (41 ) einschraubbar ist. Das Bedienelement

(40) ist also lösbar mit dem zweiten Hebelabschnitt (41 ) verbunden.

Das Bedienelement (40) ist vorzugsweise als Stange ausgeführt, wobei die Länge der Stange größer als die axiale Länge der Bremse (26) ist. Vorzugsweise ist in einem nicht dargestellten Kühlkörper des Motors eine Aussparung vorgesehen, welche zur Aufnahme des vom zweiten Hebelabschnitt (41 ) gelösten Bedienelements (40) geeignet ist.

Vorzugsweise ist das Bedienelement (40) zumindest teilweise hohl ausgeführt. Somit weist der Bremshebel (9) eine Sollbruchstelle im Bedienelement (40) auf, das in einfacher Art und Weise austauschbar ist.

An dem zweiten Hebelabschnitt (41 ) ist eine Rolle (44) drehbar gelagert. Dazu weißt der zweite Hebelabschnitt (41 ) zwei Schenkelabschnitte auf, zwischen denen die Rolle (44) zwischengeordnet ist. Ein Stift ist durch Bohrungen in den Schenkelabschnitten und eine zentrierte Bohrung in der Rolle (44) hindurchgeführt. Die Rolle (44) ist also mittels des Stiftes an dem zweiten Hebelabschnitt (41 ) gelagert.

Die Rolle berührt eine axiale Seitenfläche der Bremse (26). Die Rolle (44) ist dabei axial zwischen dem Magnetkörper (23) und dem ersten Hebelabschnitt (45) angeordnet. In dem ersten Hebelabschnitt (45) ist eine Ausnehmung vorgesehen, welche die Rolle (44) im geschlossenen Zustand des Bremshebels (9) zumindest teilweise umschließt.

Die Bremse (26), insbesondere der Magnetkörper (23) der Bremse (26), weist also einen Oberflächenabschnitt auf, der als Rollfläche für die Rolle (44) geeignet ist, wobei die Rolle (44) einen Bereich der Rollfläche linienhaft berührt. Während der Betätigung des

Bremshebels (9) verschiebt sich dieser linienhafte Bereich innerhalb der Rollfläche.

Die Rolle (44) definiert also eine Rollenachse (43), welche parallel zur Stiftachse (42) verläuft. Die Stiftachse (42) und die Rollenachse (43) stehen dabei senkrecht zu Drehachse (25) des Motors.

Die Rolle (44) ist an einem Endbereich des ersten Abschnitts des zweiten Hebelabschnitts

(41 ) angeordnet. Dabei ist die Stiftachse (42) zwischen der Rollenachse (43) und dem zweiten Abschnitt des zweiten Hebelabschnitts (41 ) angeordnet. Im geschlossenen Zustand der Handlüftung ist der axiale Abstand zwischen dem ersten Hebelabschnitt (45) und dem Magnetkörper (23) sehr klein, insbesondere kleiner als 1 cm, vorzugsweise kleiner als 5 mm.

Figur 4 zeigt eine Seitenansicht des Bremshebels (9) mit der Handlüftung im geöffneten Zustand im Detail.

Die axiale Seitenfläche der Bremse (26) weist zumindest ein Auflager (46) auf, auf welchem ein Endbereich des ersten Hebelabschnitts (45) aufliegt. Das Auflager (46) ist vorzugsweise als ein Vorsprung ausgeformt, der in eine nicht dargestellte Vertiefung in dem ersten Hebelabschnitt (45) eingreift. Vorzugsweise ist der Vorsprung einstückig mit dem

Magnetkörper (23) ausgeführt.

Die Rollfläche der Bremse weist zumindest zwei Begrenzungsmittel (47, 48) auf,

insbesondere welche als Auskragungen einstückig mit dem Magnetkörper (23) ausgeführt sind. Die Begrenzungsmittel (47, 48) begrenzen eine Bewegung der Rolle (44) in radialer Richtung.

Der Bremshebel (9) umfasst also einen ersten und einen zweiten Hebel. Der erste Hebel weist die Stiftachse (42) als Drehpunkt auf, mit dem Bedienelement (40) und dem zweiten Abschnitt des zweiten Hebelabschnitts (41 ) als Kraftarm und dem ersten Abschnitt des zweiten Hebelabschnitts (41 ) als Lastarm. Mittels der Rolle (44) wird die Hebelkraft an der Rollenachse (43) umgelenkt. Der zweite Hebel mit dem Auflager (46) als Drehpunkt weist einen Kraftarm mit dem ersten Abschnitt des zweiten Hebelabschnitts (41 ) und dem ersten Hebelabschnitt (45) und einen Lastarm mit dem Bolzen (8, 14, 16, 22) auf.

In einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist statt des Bedienelementes (40) ein Befestigungsmittel, beispielsweise eine Schraube oder ein Gewindestift, in die

Gewindebohrung im zweiten Hebelabschnitt (41 ) einschraubbar, mittels dieser Schraube ist der Bremshebel (9) feststellbar. Dabei wird das Befestigungsmittel durch die

Gewindebohrung hindurch in eine weitere Bohrung in der Bremse (26) eingeschraubt.

Insbesondere bei Wartungsarbeiten an der Bremse ist also ein manuelles Lüften der Bremse (26) ermöglicht, ohne dass der Bremshebel (9) vom Anwender mit der Hand festgehalten wird. ln einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Bremse mit einem einzigen Belagträger, einer einzigen Ankerscheibe und einem einzigen Elektromagneten ausführbar. Der Bremshebel ist in diesem Ausführungsbeispiel mittels zumindest eines Bolzens mit der Ankerscheibe verbindbar.

In einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Bremse (26) kein

Gehäuseteil (56) auf, sondern ist direkt an ein Lagerschild des Elektromotors angebaut. Dabei nimmt das Lagerschild ein Lager der Welle (1 ) des Elektromotors auf. Das

Lagerschild weist auf seiner dem Belagträger (2) zugewandten Oberfläche eine Bremsfläche auf, an welcher der Bremsbelag des Belagträgers (2) beim Bremsen reibt. Dabei wirkt das Lagerschild wärmeabführend für die beim Bremsen erzeugte Wärme.

In einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel weist der erste Hebelabschnitt (41 ) statt der Rolle (44) eine Gleitfläche auf, die auf dem Magnetkörper (23) der Bremse gleitet.

Bezugszeichenliste Welle

Belagträger

Ankerscheibe

Spule

Belagträger

Ankerscheibe

Spule

Bolzen

Bremshebel

Begrenzungselement Bolzen

Federelement

Begrenzungselement Bolzen

Begrenzungselement Bolzen

Begrenzungselement Federelement

Begrenzungselement Bolzen

Begrenzungselement Bolzen

Magnetkörper

Magnetkörper

Drehachse

Bremse

Federteil

Federteil

Bedienelement

1 zweiter Hebelabschnitt Stiftachse

Rollenachse

Rolle

erster Hebelabschnitt Auflager

Begrenzungsmittel Begrenzungsmittel Einkerbung

Stift

Führungsbolzen Führungsbolzen Gehäuseteil