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Title:
BRAKE CARRIER FOR THE BOGIES OF RAIL VEHICLES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/006795
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a brake carrier for the bogies of rail vehicles, said carrier having an open cross-section with flexible torsion. The connection to the two longitudinal members of the bogie is designed as a rigid non-articulated connection and the braking device (6) is fixed to the brake carrier (3, 4) in such a way that the line of action of the braking forces runs through the shear centre (P) that lies outside the cross-section of the brake carrier (3, 4).

Inventors:
DIEMLING, Anton (Heuholzstr. 18, Lannach, A-8502, AT)
HUBMANN, Markus (Hügellandstr. 18, Brodingberg, A-8063, AT)
SCHOBEGGER, Gerald (Fischeraustr. 59/72, Graz, A-8051, AT)
DROBESCH, Karl (St.Filippen, Ringg. 10, Pischeldorf, A-9064, AT)
KÜTER, Christian (Steilweg 5a, Stattegg, A-8046, AT)
MADRITSCH, Christian (Glockenspielplatz 6/17, Graz, A-8010, AT)
SCHANK, Armin (Rudolf-List-Gasse 21, Graz, A-8010, AT)
SEMRAD, Florian (Plüddemanngasse 75d/11, Graz, A-8010, AT)
TEICHMANN, Martin (Ziegelstr. 62a, Graz, A-8045, AT)
Application Number:
EP2010/059620
Publication Date:
January 20, 2011
Filing Date:
July 06, 2010
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG ÖSTERREICH (Siemensstraße 92, Wien, A-1210, AT)
DIEMLING, Anton (Heuholzstr. 18, Lannach, A-8502, AT)
HUBMANN, Markus (Hügellandstr. 18, Brodingberg, A-8063, AT)
SCHOBEGGER, Gerald (Fischeraustr. 59/72, Graz, A-8051, AT)
DROBESCH, Karl (St.Filippen, Ringg. 10, Pischeldorf, A-9064, AT)
KÜTER, Christian (Steilweg 5a, Stattegg, A-8046, AT)
MADRITSCH, Christian (Glockenspielplatz 6/17, Graz, A-8010, AT)
SCHANK, Armin (Rudolf-List-Gasse 21, Graz, A-8010, AT)
SEMRAD, Florian (Plüddemanngasse 75d/11, Graz, A-8010, AT)
TEICHMANN, Martin (Ziegelstr. 62a, Graz, A-8045, AT)
International Classes:
B61F5/32
Attorney, Agent or Firm:
MAIER, Daniel (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1) Bremsträger für Fahrwerkrahmen von Schienenfahrzeugen, wobei der Bremsträger (3, 4) einen torsionsweichen offenen

Querschnitt aufweist, und wobei die Anbindung an die beiden Längsträger (1,2) des Fahrwerkrahmens als starre gelenkfreie Verbindung ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung (6) in der Weise an dem Bremsträger

(3, 4) befestigt ist, dass die Wirklinie der Bremskräfte durch den außerhalb des Querschnittes des Bremsträgers (3,4) befindlichen Schubmittelpunkt (P) verläuft .

2) Bremsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsträger (3, 4) einen annähernd C-förmigen Querschnitt aufweist .

3) Bremsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsträger (3, 4) einen annähernd U-förmigen Querschnitt aufweist.

4) Bremsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsträger (3, 4) einen annähernd T-förmigen Querschnitt aufweist .

5) Bremsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsträger (3, 4 ) einen annähernd I-förmigen Querschnitt aufweist .

Description:
Beschreibung

Bremsträger für Fahrwerkrahmen von Schienenfahrzeugen. Die Erfindung betrifft einen Bremsträger für Fahrwerkrahmen von Schienenfahrzeugen, wobei der Bremsträger einen

torsionsweichen offenen Querschnitt aufweist und wobei die Anbindung an die beiden Längsträger des Fahrwerkrahmens als starre gelenkfreie Verbindung ausgeführt ist.

Zur Befestigung der Bremsvorrichtungen in Fahrwerkrahmen für Schienenfahrzeuge werden oftmals Bremsträger als Querträger in den Fahrwerkrahmen eingefügt. Damit wird das entstehende Bremsmoment auf den Fahrwerkrahmen übertragen .

Aus der DE 14 55 189 Al ist ein wiegenloses Drehgestell für ein Eisenbahnfahrzeug bekannt, welches C-förmige und somit einen torsionsweichen und offenen Querschnitt aufweisende Querträger umfasst.

Auch die DE 25 43 558 Al zeigt torsionsweiche Querträger mit offenem Querschnitt.

Durch den Bremsträger wird das Gewicht des Fahrwerkes erhöht, überdies führt die Einleitung des Bremsmomentes zu

unerwünschten Belastungen des Fahrwerkrahmens. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Lösung für den Bremsträger anzugeben.

Erfindungsgemäß geschieht dies mit einem Bremsträger für Fahrwerkrahmen von Schienenfahrzeugen, wobei der Bremsträger einen torsionsweichen offenen Querschnitt aufweist, und wobei die Anbindung an die beiden Längsträger des Fahrwerkrahmens als starre gelenkfreie Verbindung ausgeführt ist, bei dem die Bremsvorrichtung in der Weise an dem Bremsträger befestigt ist, dass die Wirklinie der Bremskräfte durch den außerhalb des Querschnittes des Bremsträgers befindlichen

Schubmittelpunkt verläuft.

Durch die erfindungsgemäße konstruktive Maßnahme wird eine verdrillingsfreie Querkraftbiegung des Trägers erreicht.

Dadurch kann der Träger gewichtsmäßig leichter aufgebaut werden. Überdies werden die durch die Einleitung des

Bremsmomentes in den Fahrwerkrahmen auftretenden

unerwünschten Belastungen des Fahrwerkrahmens reduziert.

Der Bremsträger kann in vorteilhafter Weise entweder einen annähernd C-, U-, T- oder I-förmigen Querschnitt aufweisen.

Die Erfindung wird anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Es zeigen beispielhaft:

Fig.l die Anordnung der Bremsträger in einem Fahrwerkrahmen, Fig.2 die Anbindung eines Bremsträgers an einen Langträger des Fahrwerkrahmens und

Fig. 3 die Anordnung von Bremsvorrichtung und Bremsträger in einem Fahrwerkrahmen.

Die schematische Darstellung nach Fig. 1 zeigt einen

Fahrwerkrahmen mit zwei Längsträgern 1,2, zwei Bremsträgern 3,4 und einem Querträger.

Wie in Fig. 2 dargestellt sind die Bremsträger 3,4, mit den Längsträgern 1,2 starr und gelenkfrei verbunden. Dies kann beispielsweise durch eine Schweißverbindung geschehen.

Die Darstellung nach Fig. 3 zeigt eine Bremsvorrichtung 6 mit Bremsscheibe 5, die über eine Hängelasche 7 mit dem Bremsträger 3 mit annähernd C-förmigem Querschnitt verbunden ist .

Durch die am Rücken des C-förmigen Querschnittes am

Bremsträger 3 über ein Gelenk und eine Schraubverbindung befestigte Hängelasche 7 verläuft die Wirklinie der

Bremskräfte durch den in dieser Position befindlichen

Schubmittelpunkt des Bremsträgers. Der Bremsträger 3 ist aufgrund des offenen Querschnittes verwindeweich, sodass er die Weichheit des Fahrwerkrahmens nicht wesentlich beeinflusst. Damit sind in der Folge auch die konstruktiven Anforderungen an die Primärfederstufe des Fahrwerkes geringer.

Auf Torsion beanspruchte Bauteile mit offenem Querschnitt wie beispielsweise mit C-, U-, T-, oder I-Form sind

torsionsweicher als Bauteile mit geschlossenem Querschnitt wie Rohre oder Bauteile mit Rechteckquerschnitt und

wesentlich steifer.

Durch die konstruktive Gestaltung von Fahrwerkrahmen und Bremsträger in der Weise, dass die Wirklinie der Bremskräfte durch den außerhalb des Querschnittes des Bremsträgers befindlichen Schubmittelpunkt verläuft, wird eine

torsionsfreie Beanspruchung, d.h. eine verdrillungsfreie Querkraftbiegung erzielt.

Damit kann der erfindungsgemäße Bremsträger nicht nur leichter gebaut werden, sondern bringt auch durch die

räumliche Trennung von Schubmittelpunkt und physikalischem Träger Vorteile in Bezug auf die konstruktiven Gestaltungsmöglichkeiten des Fahrwerkrahmens. Bezugszeichenliste

1, 2 Lägsträger

3, 4 Bremsträger

5 BremsScheibe

6 Bremsvorrichtung

7 Hängelasche

P Schubmittelpunkt