HUBMANN, Markus (Hügellandstr. 18, Brodingberg, A-8063, AT)
SCHOBEGGER, Gerald (Fischeraustr. 59/72, Graz, A-8051, AT)
DROBESCH, Karl (St.Filippen, Ringg. 10, Pischeldorf, A-9064, AT)
KÜTER, Christian (Steilweg 5a, Stattegg, A-8046, AT)
MADRITSCH, Christian (Glockenspielplatz 6/17, Graz, A-8010, AT)
SCHANK, Armin (Rudolf-List-Gasse 21, Graz, A-8010, AT)
SEMRAD, Florian (Plüddemanngasse 75d/11, Graz, A-8010, AT)
TEICHMANN, Martin (Ziegelstr. 62a, Graz, A-8045, AT)
DIEMLING, Anton (Heuholzstr. 18, Lannach, A-8502, AT)
HUBMANN, Markus (Hügellandstr. 18, Brodingberg, A-8063, AT)
SCHOBEGGER, Gerald (Fischeraustr. 59/72, Graz, A-8051, AT)
DROBESCH, Karl (St.Filippen, Ringg. 10, Pischeldorf, A-9064, AT)
KÜTER, Christian (Steilweg 5a, Stattegg, A-8046, AT)
MADRITSCH, Christian (Glockenspielplatz 6/17, Graz, A-8010, AT)
SCHANK, Armin (Rudolf-List-Gasse 21, Graz, A-8010, AT)
SEMRAD, Florian (Plüddemanngasse 75d/11, Graz, A-8010, AT)
TEICHMANN, Martin (Ziegelstr. 62a, Graz, A-8045, AT)
| Patentansprüche 1) Bremsträger für Fahrwerkrahmen von Schienenfahrzeugen, wobei der Bremsträger (3, 4) einen torsionsweichen offenen Querschnitt aufweist, und wobei die Anbindung an die beiden Längsträger (1,2) des Fahrwerkrahmens als starre gelenkfreie Verbindung ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung (6) in der Weise an dem Bremsträger (3, 4) befestigt ist, dass die Wirklinie der Bremskräfte durch den außerhalb des Querschnittes des Bremsträgers (3,4) befindlichen Schubmittelpunkt (P) verläuft . 2) Bremsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsträger (3, 4) einen annähernd C-förmigen Querschnitt aufweist . 3) Bremsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsträger (3, 4) einen annähernd U-förmigen Querschnitt aufweist. 4) Bremsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsträger (3, 4) einen annähernd T-förmigen Querschnitt aufweist . 5) Bremsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsträger (3, 4 ) einen annähernd I-förmigen Querschnitt aufweist . |
Bremsträger für Fahrwerkrahmen von Schienenfahrzeugen. Die Erfindung betrifft einen Bremsträger für Fahrwerkrahmen von Schienenfahrzeugen, wobei der Bremsträger einen
torsionsweichen offenen Querschnitt aufweist und wobei die Anbindung an die beiden Längsträger des Fahrwerkrahmens als starre gelenkfreie Verbindung ausgeführt ist.
Zur Befestigung der Bremsvorrichtungen in Fahrwerkrahmen für Schienenfahrzeuge werden oftmals Bremsträger als Querträger in den Fahrwerkrahmen eingefügt. Damit wird das entstehende Bremsmoment auf den Fahrwerkrahmen übertragen .
Aus der DE 14 55 189 Al ist ein wiegenloses Drehgestell für ein Eisenbahnfahrzeug bekannt, welches C-förmige und somit einen torsionsweichen und offenen Querschnitt aufweisende Querträger umfasst.
Auch die DE 25 43 558 Al zeigt torsionsweiche Querträger mit offenem Querschnitt.
Durch den Bremsträger wird das Gewicht des Fahrwerkes erhöht, überdies führt die Einleitung des Bremsmomentes zu
unerwünschten Belastungen des Fahrwerkrahmens. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Lösung für den Bremsträger anzugeben.
Erfindungsgemäß geschieht dies mit einem Bremsträger für Fahrwerkrahmen von Schienenfahrzeugen, wobei der Bremsträger einen torsionsweichen offenen Querschnitt aufweist, und wobei die Anbindung an die beiden Längsträger des Fahrwerkrahmens als starre gelenkfreie Verbindung ausgeführt ist, bei dem die Bremsvorrichtung in der Weise an dem Bremsträger befestigt ist, dass die Wirklinie der Bremskräfte durch den außerhalb des Querschnittes des Bremsträgers befindlichen
Schubmittelpunkt verläuft.
Durch die erfindungsgemäße konstruktive Maßnahme wird eine verdrillingsfreie Querkraftbiegung des Trägers erreicht.
Dadurch kann der Träger gewichtsmäßig leichter aufgebaut werden. Überdies werden die durch die Einleitung des
Bremsmomentes in den Fahrwerkrahmen auftretenden
unerwünschten Belastungen des Fahrwerkrahmens reduziert.
Der Bremsträger kann in vorteilhafter Weise entweder einen annähernd C-, U-, T- oder I-förmigen Querschnitt aufweisen.
Die Erfindung wird anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen beispielhaft:
Fig.l die Anordnung der Bremsträger in einem Fahrwerkrahmen, Fig.2 die Anbindung eines Bremsträgers an einen Langträger des Fahrwerkrahmens und
Fig. 3 die Anordnung von Bremsvorrichtung und Bremsträger in einem Fahrwerkrahmen.
Die schematische Darstellung nach Fig. 1 zeigt einen
Fahrwerkrahmen mit zwei Längsträgern 1,2, zwei Bremsträgern 3,4 und einem Querträger.
Wie in Fig. 2 dargestellt sind die Bremsträger 3,4, mit den Längsträgern 1,2 starr und gelenkfrei verbunden. Dies kann beispielsweise durch eine Schweißverbindung geschehen.
Die Darstellung nach Fig. 3 zeigt eine Bremsvorrichtung 6 mit Bremsscheibe 5, die über eine Hängelasche 7 mit dem Bremsträger 3 mit annähernd C-förmigem Querschnitt verbunden ist .
Durch die am Rücken des C-förmigen Querschnittes am
Bremsträger 3 über ein Gelenk und eine Schraubverbindung befestigte Hängelasche 7 verläuft die Wirklinie der
Bremskräfte durch den in dieser Position befindlichen
Schubmittelpunkt des Bremsträgers. Der Bremsträger 3 ist aufgrund des offenen Querschnittes verwindeweich, sodass er die Weichheit des Fahrwerkrahmens nicht wesentlich beeinflusst. Damit sind in der Folge auch die konstruktiven Anforderungen an die Primärfederstufe des Fahrwerkes geringer.
Auf Torsion beanspruchte Bauteile mit offenem Querschnitt wie beispielsweise mit C-, U-, T-, oder I-Form sind
torsionsweicher als Bauteile mit geschlossenem Querschnitt wie Rohre oder Bauteile mit Rechteckquerschnitt und
wesentlich steifer.
Durch die konstruktive Gestaltung von Fahrwerkrahmen und Bremsträger in der Weise, dass die Wirklinie der Bremskräfte durch den außerhalb des Querschnittes des Bremsträgers befindlichen Schubmittelpunkt verläuft, wird eine
torsionsfreie Beanspruchung, d.h. eine verdrillungsfreie Querkraftbiegung erzielt.
Damit kann der erfindungsgemäße Bremsträger nicht nur leichter gebaut werden, sondern bringt auch durch die
räumliche Trennung von Schubmittelpunkt und physikalischem Träger Vorteile in Bezug auf die konstruktiven Gestaltungsmöglichkeiten des Fahrwerkrahmens. Bezugszeichenliste
1, 2 Lägsträger
3, 4 Bremsträger
5 BremsScheibe
6 Bremsvorrichtung
7 Hängelasche
P Schubmittelpunkt
Next Patent: STAR POINT REACTOR
