| JP2002119333 | AUXILIARY MEMBER FOR BRUSH AND BRUSH SET USING THE SAME |
| WO/2001/089728 | APPARATUS AND PROCESS FOR CLEANING A WORK PIECE |
| WO/2002/021969 | BRUSH AND METHOD FOR APPLYING A LIQUID TO A SUBSTRATE |
DIEHL, Ralph (Bebelstrasse 8, Baltmannsweiler, 73666, DE)
MÜLLER, Andreas (Troppauer Strasse 5, Oppenweiler, 71570, DE)
SCHMIDGALL, Martin (Im Schützlen 1, Aspach, 71546, DE)
DIEHL, Ralph (Bebelstrasse 8, Baltmannsweiler, 73666, DE)
MÜLLER, Andreas (Troppauer Strasse 5, Oppenweiler, 71570, DE)
| PATENTANSPRUCHE
1. Bürstenwalze für ein Kehrgerät, das einen Schmutzsammelbehälter umfasst, an dessen Schmutzeintrittsöffnung die Bürstenwalze (10; 40; 50) auswechselbar und drehbar gelagert werden kann, wobei die Bürstenwalze (10; 40; 50) einen Borstenträger (12; 53) aufweist, von dem eine Vielzahl von Borsten (13; 58) abstehen, sowie Lagerelemente (17; 20; 52; 54) zum Lagern der Bürstenwalze (10; 40; 50) an der Schmutz- eintrittsöffnung des Kehrgerätes, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstenwalze (10; 40; 50) eine Hülse (30; 42; 55) aufweist, die den Borstenträger (12; 53) umgibt und eine Vielzahl von öffnungen (32; 43; 75; 78) aufweist, wobei die öffnungen von Borsten (13; 58) durchgriffen werden, wobei ein freier Endbereich (37) der Borsten (13; 58) nach außen über die Hülse (30; 42; 55) übersteht und wobei die Hülse (30; 42; 55) in axialer Richtung vom Borstenträger (12; 53) abgezogen und auf den Borstenträger (12; 53) aufgeschoben werden kann.
2. Bürstenwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Borstenträger (12) mehrere Stützrippen (15) aufweist, die in Umfangsrich- tung im Abstand zueinander angeordnet sind und die die Hülse (30; 42) innenseitig abstützen.
3. Bürstenwalze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Stützrippen (15) jeweils entlang des gesamten Borstenträgers (12) erstrecken.
4. Bürstenwalze nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (30; 55) käfig- oder gitterartig ausgestaltet ist.
5. Bürstenwalze nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (30; 55) an ihren Stirnseiten jeweils einen Stützring (33, 34; 65, 66) aufweist.
6. Bürstenwalze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützringe (33, 34; 65, 66) über mindestens eine Traverse (35; 68-73) miteinander verbunden sind.
7. Bürstenwalze nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (42; 55) eine Vielzahl von Langlöchern (43; 75, 78) aufweist.
8. Bürstenwalze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Langlöcher (43; 75, 78) parallel zur Längsachse der Hülse (42; 55) erstrecken.
9. Bürstenwalze nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Langlöcher (43) in Umfangsrichtung der Hülse (42) versetzt zueinander angeordnet sind.
10. Bürstenwalze nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass in axialer Richtung der Hülse (42) mehrere Langlöcher (43) hintereinander angeordnet sind.
11. Bürstenwalze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Abstand benachbarter Langlöcher (43) kleiner ist als ein Fünftel der axialen Länge der Langlöcher (43).
12. Bürstenwalze nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Abstand benachbarter Langlöcher (43) nicht größer ist als der Abstand benachbarter Langlöcher (43) in Umfangsrichtung der Hülse (42).
13. Bürstenwalze nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Langlöcher (43) an einem axialen Endbereich (44) verengen, wobei der axiale Endbereich (44) der Abziehrichtung (46) der Hülse (42) abgewandt ist.
14. Bürstenwalze nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Borstenträger (53) einen Schaft (57) aufweist, von dem die Borsten (58) abstehen, wobei ein erstes Lagerelement (52) drehfest am Schaft (57) gehalten ist.
15. Bürstenwalze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das erstes Lagerelement (52) mit der Hülse (55) drehfest verbindbar ist.
16. Bürstenwalze nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (57) an seinem dem ersten Lagerelement (52) abgewandten Ende ein Halteteil (63) aufweist, das mit einem korrespondierenden Halteteil der Hülse (55) in Eingriff gelangt.
17. Bürstenwalze nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hülse (55) ein zweites Lagerelement (54) frei drehbar gehalten ist.
18. Bürstenwalze nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Lagerelement (20; 54) eine Lagerplatte (21) aufweist, die mit einer Wandung des Kehrgeräts lösbar verrastbar ist.
19. Bürstenwalze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützringe (65, 66) über mehrere in Umfangsrichtung der Hülse (55) im Abstand zueinander angeordnete Traversen (68-73) miteinander verbunden sind, wobei zwischen zwei benachbarten Traversen (68, 69; 70, 71; 72, 73) jeweils ein schlitz- oder spaltartiges Langloch (75) angeordnet ist.
20. Bürstenwalze nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Traversen (68-73) elastisch verformbar sind.
21. Bürstenwalze nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Traversen (68, 69; 70, 71; 72, 73) einstückig miteinander verbunden sind und zwischen sich ein schlitz- oder spaltartiges Langloch (75) definieren.
22. Bürstenwalze nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von einem Stützring (65) in die Langlöcher (75, 78) jeweils ein Abstreifelement (80) in axialer Richtung eintaucht.
23. Bürstenwalze nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Abstreifelement (80) in axialer Richtung verjüngt. |
Bürstenwalze für ein Kehrgerät
Die Erfindung betrifft eine Bürstenwalze für ein Kehrgerät, das einen Schmutzsammelbehälter umfasst, an dessen Schmutzeintrittsöffnung die Kehrwalze auswechselbar und drehbar gelagert werden kann, wobei die Bürstenwalze einen Borstenträger aufweist, von dem eine Vielzahl von Borsten abstehen, sowie Lagerelemente zum Lagern der Bürstenwalze an der Schmutzeintritts- öffnung des Kehrgerätes.
Kehrgeräte mit einer Bürstenwalze sind beispielsweise aus der DE 198 20 628 Cl bekannt. Mit Hilfe des Kehrgerätes kann eine Bodenfläche gereinigt werden, indem von der Bürstenwalze Schmutz von der Bodenfläche aufgenommen und in den Schmutzsammelbehälter überführt wird. Das Kehrgerät umfasst hierzu eine Antriebseinrichtung, um die Bürstenwalze in Drehung zu versetzen. Als Antriebseinrichtung kann beispielsweise ein Elektromotor zum Einsatz kommen.
Die Bürstenwalze ist üblicherweise auswechselbar an der Schmutzeintrittsöffnung des Kehrgerätes gehalten. Dies gibt die Möglichkeit, die Bürstenwalze vom Kehrgerät zu trennen, um langfaserige Schmutzpartikel, beispielsweise Haare, die von der Bürstenwalze aufgewickelt wurden, von dieser zu entfernen. Das Entfernen von langfaserigen Schmutzpartikeln gestaltet sich jedoch häufig problematisch, insbesondere lange Haare können sich sehr fest um den Borstenträger herumwickeln, wobei einzelne Büschel der Borsten aufgesplissen werden. Die Haare können dann nur noch durch Zerschneiden von der Bürstenwalze entfernt werden. Hierbei besteht die Gefahr, dass die Bürstenwalze beschädigt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bürstenwalze der eingangs genannten Art derart auszugestalten, dass langfaserige Schmutzpartikel auf einfache Weise von der Bürstenwalze entfernt werden können.
Diese Aufgabe wird bei einer Bürstenwalze der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Bürstenwalze eine Hülse aufweist, die den Borstenträger umgibt und eine Vielzahl von öffnungen aufweist, wobei die öffnungen von Borsten durchgriffen werden, wobei ein freier Endbereich der Borsten nach außen über die Hülse übersteht und wobei die Hülse in axialer Richtung vom Borstenträger abgezogen und auf den Borstenträger aufgeschoben werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Bürstenwalze ist der Borstenträger von einer Hülse umgeben, die von den Borsten durchgriffen wird, so dass ein freier Endbereich der Borsten nach außen über die Hülse übersteht. Mittels der überstehenden Endbereiche kann bei Einsatz der Bürstenwalze in einem Kehrgerät auf einfache Weise Schmutz von der zu reinigenden Bodenfläche aufgenommen und in den Schmutzsammelbehälter überführt werden. Es hat sich gezeigt, dass selbst langfaserige Schmutzpartikel zu einem beachtlichen Anteil direkt in den Schmutzsammelbehälter geschleudert werden können. Der Anteil der langfaserigen Schmutzpartikel, der bei der Rotation der Bürstenwalze von der Hülse aufgewickelt wird, kann auf einfache Weise entfernt werden. Hierzu ist es lediglich erforderlich, die Bürstenwalze vom Kehrgerät abzunehmen und anschließend die Hülse in axialer Richtung vom Borstenträger abzuziehen. Hierbei werden die freien Endbereiche der Borsten in die Hülse zurückgezogen und geben dadurch die aufgewickelten Schmutzpartikel frei. Die langfaserigen Schmutzpartikel verbleiben auf der Hülse. Die vom Borstenträger abgezogene Hülse kann dann auf einfache Weise gereinigt werden, um insbesondere langfaserige Schmutzpartikel von der Hülse zu entfernen. Anschließend kann die Hülse wieder auf den Borstenträger aufgeschoben werden, wobei die freien
Endbereiche der Borsten wieder durch die öffnungen der Hülse hindurchtreten und nach außen dringen und somit nach außen über die Hülse überstehen. Die gereinigte Bürstenwalze kann anschließend wieder am Kehrgerät befestigt werden.
Mittels der erfindungsgemäßen Bürstenwalze kann auch für kurzfaserige Schmutzpartikel, zum Beispiel Teppichflusen, ein verbessertes Reinigungsergebnis erzielt werden, da durch den Einsatz der Hülse ein großer Teil der von der Bodenfläche aufgenommenen kurzfaserigen Schmutzpartikel direkt in den Schmutzsammelbehälter geschleudert wird und insbesondere Teppichflusen, die aufgewickelt werden, durch Abziehen der Hülse auf einfache Weise von der Bürstenwalze entfernt werden können.
Die erfindungsgemäße Bürstenwalze kann mit Hilfe der Hülse also nicht nur auf einfache Weise gereinigt werden, es hat sich auch herausgestellt, dass durch den Einsatz der Hülse und der vorzugsweise im Vergleich zur Gesamtlänge der Borsten eher kurzen Endbereiche der Borsten, die nach außen über die Hülse überstehen, weniger Schmutz aufgewickelt wird, wohingegen ein beachtlicher Anteil der langfaserigen Schmutzpartikel ebenso wie kürzere Schmutzpartikel von der rotierenden Bürstenwalze direkt in den Schmutzsammelbehälter des Kehrgerätes geschleudert werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Borstenträger mehrere Stützrippen auf, die in Umfangsrichtung im Abstand zueinander angeordnet sind und die die Hülse innenseitig abstützen. Vorzugsweise sind die Stützrippen in gleichmäßigem Abstand zueinander angeordnet. Es können beispielsweise 3, 4, 5 oder auch 6 Stützrippen vorgesehen sein. Die Stützrippen können in radialer Richtung von einem Kern des Borstenträgers abstehen.
Die Stützrippen können sich in axialer Richtung jeweils nur über einen Teilbereich der Bürstenwalze erstrecken. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Stützrippen den Kern des Borstenträgers wendeiförmig umgeben. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn sich die Stützrippen in axialer Richtung jeweils entlang des gesamten Borstenträgers erstrecken, wobei sie vorzugsweise parallel zur Drehachse der Bürstenwalze ausgerichtet sind. Die Stützrippen erstrecken sich somit in Längsrichtung der Hülse, die an den Stützrippen entlanggleiten kann, wenn sie vom Borstenträger abgezogen oder auf diesen aufgeschoben wird.
Wie bereits erläutert, weist die Hülse eine Vielzahl von öffnungen auf, die von den Borsten durchgriffen werden. Hierzu kann die Hülse beispielsweise käfig- oder gitterartig ausgestaltet sein. Vorzugsweise kommt ein Metall- oder Kunststoffgitter oder auch ein Metall- oder Kunststoffgewebe oder -geflecht zum Einsatz.
Um die mechanische Belastbarkeit der Hülse zu steigern, ist es günstig, wenn diese an ihren Stirnseiten jeweils einen Stützring aufweist. Bei einer mechanisch besonders belastbaren Ausgestaltung der Hülse sind die beiden Stützringe über mindestens eine Traverse miteinander verbunden. Die Traverse kann ebenso wie die Stützringe aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sein, wohingegen der Mantel der Hülse von einem Metallgitter oder -geflecht gebildet sein kann. Alternativ kann ein Kunststoffgitter oder ein Kunststoffgeflecht zum Einsatz kommen.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bürstenwalze weist die Hülse eine Vielzahl von schlitz- oder spaltartigen Langlöchern auf. Es hat sich gezeigt, dass durch die Bereitstellung von derartigen Langlöchern die mechanische Belastung der Borsten beim Abziehen und Aufschieben der Hülse auf den Borstenträger besonders gering gehalten werden
kann. Die Borsten können nämlich beim Aufschieben der Hülse auf den Borstenträger die Langlöcher durchgreifen, ohne dass sie sehr stark abgebogen werden müssen. Auch das Abziehen der Hülse kann erfolgen, ohne dass eine lang andauernde und starke Abbiegung der Borsten, d.h. ein sehr kleiner Krümmungsradius, erforderlich ist. Die Lebensdauer der Bürstenwalze kann dadurch erheblich gesteigert werden.
Die schlitz- oder spaltartigen Langlöcher erstrecken sich vorzugsweise parallel zur Längsachse der Hülse. Dies hat den Vorteil, dass die die Langlöcher durchgreifenden Borsten vom Rand der Langlöcher abgestützt werden können, wenn die Borsten bei Drehung der Bürstenwalze und die Längsachse an der zu reinigenden Bodenfläche entlang gleiten. Außerdem hat sich gezeigt, dass durch eine derartige Ausrichtung der Langlöcher weniger Schmutzpartikel an den Borsten hängen bleiben und aufgewickelt werden, vielmehr werden die Schmutzpartikel zu einem erheblichen Anteil direkt in den Schmutzsammelbehälter des Kehrgerätes geschleudert.
Günstig ist es, wenn die Langlöcher in Umfangsrichtung der Hülse versetzt zueinander angeordnet sind. Dies hat den Vorteil, dass bei einer Rotation der Bürstenwalze sämtliche Bodenbereiche von Endbereichen der Borsten erfasst werden, also keine borstenfreien Bereiche entlang vorliegen, die sich über den gesamten Umfang der Bürstenwalze erstrecken. Es können somit über die gesamte Länge der Bürstenwalze Schmutzpartikel von der zu reinigen Bodenfläche erfasst werden.
Es kann vorgesehen sein, dass sich jeweils ein Langloch praktisch über die gesamte Länge der Hülse erstreckt. Von Vorteil ist es jedoch, wenn in axialer Richtung der Hülse mehrere Langlöcher hintereinander angeordnet sind, denn dadurch werden die Endbereiche der elastischen Borsten beim Abziehen der Hülse vom Borstenträger mehrfach in das Innere der Hülse abgebogen, um
anschließend wieder ein Langloch durchgreifen zu können. Die Borsten führen somit mehrmals eine Biegebewegung durch, aufgrund derer Schmutzpartikel zuverlässig abgetrennt werden.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn der axiale Abstand benachbarter Langlöcher kleiner ist als etwa ein Fünftel der axialen Länge der Langlöcher. Ein möglichst kurzer Abstand zwischen einander benachbarten Langlöchern hat zur Folge, dass die freien Endbereiche der Borsten beim Abziehen der Hülse vom Borstenträger nur kurzzeitig abgebogen werden müssen. Beim Abziehen oder Aufschieben der Hülse können die elastischen Borsten aus einem ersten Langloch herausgezogen werden, wobei sie anschließend wieder ein zweites Langloch durchgreifen können, um ihre ursprüngliche Ausrichtung wieder einzunehmen.
Vorzugsweise ist der axiale Abstand benachbarter Langlöcher nicht größer als der Abstand benachbarter Langlöcher in Umfangsrichtung der Hülse.
Die Langlöcher weisen in axialer Richtung einen ersten und einen zweiten Endbereich auf. Von Vorteil ist es, wenn sich die Langlöcher an einem ihrer axialen Endbereiche verengen, wobei dieser Endbereich der Abziehrichtung der Hülse abgewandt ist. Beim Abziehen der Hülse vom Borstenträger werden die freien Endbereiche der Borsten bei Erreichen des sich verengenden axialen Endbereiches des Langloches, das sie durchgreifen, zusammengedrückt und von der Wandung des Langloches abgeschabt. Dies wirkt einem Aufspleißen einzelner Borstenbüschel entgegen und hat außerdem eine zuverlässige Reinigung der Borsten zur Folge.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Borstenträger einen Schaft auf, von dem die Borsten abstehen, wobei ein erstes Lagerelement drehfest am Schaft gehalten ist. Mittels des Lagerelementes kann die Bürstenwalze an
der Schmutzeintrittsöffnung des Kehrgerätes gelagert werden. Hierbei ist es günstig, wenn das erste Lagerelement formschlüssig mit einem drehend antreibbaren Lagerteil des Kehrgerätes verbindbar ist. über das Lagerteil kann eine Antriebskraft auf das erste Lagerelement ausgeübt werden, um die Bürstenwalze in Drehung zu versetzen. Das erste Lagerelement kann beispielsweise einen oder mehrere Mitnehmer umfassen, die in korrespondierende Ausnehmungen am Lagerteil des Kehrgerätes eingreifen.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn das erste Lagerelement mit der Hülse drehfest verbindbar ist, denn dies gibt die Möglichkeit, die vom Lagerteil des Kehrgerätes auf das erste Lagerelement ausgeübte Antriebskraft unmittelbar auf die Hülse zu übertragen. Vorzugsweise ist das erste Lagerelement formschlüssig mit der Hülse verbindbar. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Hülse einen Stützring trägt, der mit dem ersten Lagerelement einen Formschluss ausbildet. Das erste Lagerelement kann beispielsweise eine Endkappe umfassen, die einen Stützring der Hülse umgreift, wobei sowohl am Stützring als auch an der Endkappe Formschlusselemente angeordnet sind, die miteinander zusammenwirken. Die Formschlusselemente können beispielsweise in Form von Rippen und zugeordneten Aufnahmen ausgestaltet sein.
An seinem dem ersten Lagerelement abgewandten Ende kann der Schaft des Borstenträgers ein Halteteil aufweisen, das mit einem korrespondierenden Halteteil der Hülse in Eingriff gelangt. Das Halteteil des Schaftes kann beispielsweise in Form eines Haltezapfens ausgestaltet sein, der in eine Bohrung eintaucht, die an einer Stirnseite der Hülse angeordnet ist.
Günstig ist es, wenn an der Hülse ein zweites Lagerelement frei drehbar gehalten ist. Dies gibt die Möglichkeit, die Hülse mit Hilfe des zweiten Lagerelementes an der Schmutzeintrittsöffnung des Kehrgerätes zu montieren, wobei
die Hülse zusammen mit dem Borstenträger relativ zum zweiten Lagerelement frei drehbar ist.
Das zweite Lagerelement weist bei einer vorteilhaften Ausführungsform eine Lagerplatte auf, die mit einer Wandung des Kehrgerätes lösbar verrastbar ist.
Wie bereits erwähnt, ist es von Vorteil, wenn die Hülse an ihren Stirnseiten jeweils einen Stützring aufweist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Stützringe über mehrere, in Umfangsrichtung der Hülse im Abstand zueinander angeordnete Traversen miteinander verbunden, wobei zwischen zwei benachbarten Traversen jeweils ein schlitz- oder spaltartiges Langloch angeordnet ist. Die Traversen bilden in ihrer Gesamtheit eine Art Käfig aus, der den Borstenträger in Umfangsrichtung umgibt, wobei die Borsten die Langlöcher durchgreifen und mit ihren Endbereichen über die Traversen nach außen hervorstehen.
Vorteilhaft ist es, wenn die Traversen elastisch verformbar sind.
Um die Herstellung der Hülse zu vereinfachen, ist es günstig, wenn jeweils zwei Traversen einstückig miteinander verbunden sind und zwischen sich ein schlitz- oder spaltartiges Langloch definieren. Zwei einstückig miteinander verbundene Traversen bilden somit ein Traversenpaar aus, das ein schlitz- oder spaltartiges Langloch definiert. Zwischen einander benachbarten Traversenpaaren kann ein Abstandshalter angeordnet sein, so dass auch zwischen den Traversenpaaren jeweils ein schlitz- oder spaltartiges Langloch positioniert sein kann.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn in die Langlöcher ausgehend von einem Stützring jeweils ein Abstreifelement in axialer Richtung eintaucht. Das Abstreifelement ermöglicht es auf konstruktiv einfache Weise, beim Abziehen der
Hülse vom Borstenträger die Borsten abzuschaben und dadurch von Schmutz zu befreien.
Günstig ist es, wenn sich das Abstreifelement in axialer Richtung verjüngt. Das Abstreifelement kann in Form einer Spitze ausgebildet sein. Dadurch können aneinander anliegende Borsten voneinander getrennt werden, indem das spitze Abstreifelement beim Abziehen der Hülse vom Borstenträger in den Zwischenraum zwischen zwei Borsten eindringt.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Figur 1: eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bürstenwalze mit einer Hülse, die einen Borstenträger umgibt;
Figur 2: eine perspektivische Darstellung des Borstenträgers der Bürstenwalze aus Figur 1;
Figur 3: eine Draufsicht auf die Hülse der Bürstenwalze aus Figur 1;
Figur 4: eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bürstenwalze mit einer Hülse, die einen Borstenträger umgibt;
Figur 5: eine perspektivische Darstellung der Hülse der Bürstenwalze aus Figur 4;
Figur 6: eine perspektivische Darstellung einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bürstenwalze mit einer Hülse, die einen Borstenträger umgibt;
Figur 7: eine perspektivische Darstellung der Bürstenwalze aus Figur 6 beim Abziehen der Hülse vom Borstenträger;
Figur 8: eine perspektivische Darstellung der Hülse der Bürstenwalze aus Figur 6;
Figur 9: eine vergrößerte Darstellung eines stirnseitigen Endbereiches der Hülse aus Figur 8 und
Figur 10: eine perspektivische Darstellung des Borstenträgers der Bürstenwalze aus Figur 6.
In den Figuren 1 bis 3 ist eine erste Ausführungsform einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegten Bürstenwalze schematisch dargestellt. Diese um- fasst einen Borstenträger 12, von dem eine Vielzahl von Borsten 13 in radialer Richtung abstehen. Der Borstenträger 12 weist vier in Umfangsrichtung in gleichmäßigem Abstand zueinander angeordnete Stützrippen 15 auf, die axial ausgerichtet sind und sich jeweils über die gesamte Länge des Borstenträgers 12 erstrecken.
An einem ersten Ende weist der Borstenträger 12 ein drehfestes erstes Lagerelement 17 auf mit mehreren Mitnehmern 18. An seinem anderen Ende trägt der Borstenträger 12 ein frei drehbares zweites Lagerelement 20 mit einer Lagerplatte 21 und Rastelementen 22. Zwischen dem zweiten Lagerelement 20 und den Borsten 13 ist am Borstenträger 12 eine Seitenbürste 24 an-
geordnet, die mehrere, in Umfangsrichtung in gleichmäßigem Abstand zueinander angeordnete Borstenbündel 25 aufweist.
Mittels der beiden Lagerelemente 17 und 20 kann die Bürstenwalze 10 an der Schmutzeintrittsöffnung eines Kehrgerätes, wie es beispielsweise aus der DE 198 20 628 Cl bekannt ist, drehbar gelagert werden. Das erste Lagerelement 17 kann auf ein korrespondierendes, drehend angetriebenes Lagerteil des Kehrgerätes aufgesetzt werden, wobei die Mitnehmer 18 zum Drehantrieb der Bürstenwalze 10 in korrespondierende Ausnehmungen am Lagerteil des Kehrgerätes eingreifen. Durch Rotation des Lagerteils wird das erste Lagerelement 17 und mit diesem die gesamte Bürstenwalze 10 um deren Längsachse in Drehung versetzt. Das zweite Lagerelement 20 kann mittels der Lagerplatte 21 an einer Wandung eines Gehäuses des Kehrgerätes gehalten und mittels der Rastelemente 22 mit der Wandung verrastet werden.
Die Bürstenwalze 10 umfasst eine Hülse 30, die den Borstenträger 12 in Umfangsrichtung umgibt. Die Hülse 30 ist zylinderförmig ausgestaltet und weist einen gitterartigen Mantel 31 auf mit einer Vielzahl von öffnungen 32, die von freien Endbereichen 37 der Borsten 13 durchgriffen werden können. Endseitig umfasst die Hülse 20 jeweils einen Stützring 33, 34. Die beiden Stützringe 33, 34 sind über eine Traverse 35 miteinander verbunden.
Die Hülse 30 kann in axialer Richtung auf den Borstenträger 12 aufgeschoben werden. Hierbei wird sie innenseitig von den Stützrippen 15 abgestützt. Der Durchmesser der Hülse 30 ist derart gewählt, dass die freien Endbereiche 37 der Borsten 13 die öffnungen 32 durchgreifen können und somit nach außen über die Hülse 30 überstehen. Mit Hilfe der freien Endbereiche 37 können Schmutzpartikel von der rotierenden Bürstenwalze aufgenommen und in einen Schmutzsammelbehälter des Kehrgerätes geschleudert werden. Langfaserige Schmutzpartikel, beispielsweise Haare, die um die Hülse 30 herumgewickelt
werden, können auf einfache Weise abgetrennt werden, indem die Hülse in axialer Richtung vom Borstenträger 12 abgezogen wird. Hierbei tauchen die freien Endbereiche 37 der Borsten 13 in das Innere der Hülse 30 ein und geben dadurch die langfaserigen Schmutzpartikel frei. Die Schmutzpartikel, insbesondere Haare, können dann von der Hülse 30 auf einfache Weise entfernt werden, und anschließend kann die Hülse 30 wieder auf den Borstenträger 12 aufgeschoben werden.
In den Figuren 4 und 5 ist eine zweite Ausführungsform einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 40 belegten Bürstenwalze schematisch dargestellt. Diese ist weitgehend identisch ausgestaltet wie die voranstehend erläuterte Bürstenwalze 10. Für identische Bauteile werden daher in Figur 4 dieselben Bezugszeichen verwendet wie in den Figuren 1 und 2 und bezüglich dieser Bauteile wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die voranstehenden Erläuterungen Bezug genommen.
Die Bürstenwalze 40 unterscheidet sich von der Bürstenwalze 10 dadurch, dass eine Hülse 42 zum Einsatz kommt, die eine Vielzahl von schlitz- oder spaltartigen Langlöchern 43 aufweist, welche sich in axialer Richtung der Hülse 42 erstrecken. Die Langlöcher 43 sind in Umfangsrichtung der Hülse 42 versetzt zueinander angeordnet und werden in entsprechender Weise wie die öffnungen 32 der Hülse 30 von den freien Endbereichen 37 der Borsten 13 durchgriffen. In axialer Richtung erstrecken sich die Langlöcher 43 jeweils ungefähr über ein Drittel der Gesamtlänge der Hülse 42, und der axiale Abstand benachbarter Langlöcher 43 entspricht im Wesentlichen dem gegenseitigen Abstand der Langlöcher 43 in Umfangsrichtung. Insbesondere ist der axiale Abstand der Langlöcher 43 geringer als ein Fünftel von deren axialen Gesamterstreckung.
Wie insbesondere aus Figur 5 deutlich wird, weisen die Langlöcher 43 an einem axialen Endbereich eine Verengung 44 auf. Die Verengungen 44 sind jeweils am hinteren axialen Ende der Langlöcher 43 angeordnet bezogen auf die in Figur 4 durch den Pfeil 46 veranschaulichte Abziehrichtung der Hülse 42 vom Borstenträger 12. Dies hat zur Folge, dass die Borsten 13 beim Abziehen der Hülse 42 vom Borstenträger 12 bei Erreichen der Verengung 44 jeweils zusammengedrückt und von der Wandung der Langlöcher 43 innerhalb der Verendung 44 abgeschabt werden. Dadurch können Schmutzpartikel besonders zuverlässig von den freien Endbereichen 37 der Borsten 13 entfernt werden. Die Bereitstellung der Langlöcher 43 mit verhältnismäßig geringem axialen Abstand zueinander hat außerdem den Vorteil, dass die Borsten 13 beim Abziehen der Hülse 42 vom Borstenträger 12 einer verhältnismäßig geringen Biegebelastung unterliegen, es ist nämlich lediglich erforderlich, die freien Endbereiche 37 abzubiegen, der restliche Bereich der Borsten 13 kann jedoch praktisch seine ursprüngliche Ausrichtung beibehalten, wenn die Borsten 13 beim Abziehen der Hülse 42 aus einen Langloch 43 heraustreten, um anschließend das in axialer Richtung benachbarte Langloch 43 wieder zu durchgreifen.
In den Figuren 6 bis 10 ist eine dritte Ausführungsform einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 50 belegten Bürstenwalze schematisch dargestellt. Diese ist weitgehend identisch ausgestaltet wie die voranstehend unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 3 erläuterte Bürstenwalze 10. Für identische Bauteile werden daher in den Figuren 6 bis 10 dieselben Bezugszeichen verwendet wie in den Figuren 1 und 2 und bezüglich dieser Bauteile wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die voranstehenden Erläuterungen Bezug genommen.
Die Bürstenwalze 50 unterscheidet sich von der Bürstenwalze 10 unter anderem dadurch, dass ein erstes Lagerelement 52 der Bürstenwalze 50 am Borstenträger 53 und ein zweites Lagerelement 54 an einer Hülse 55 angeordnet ist. Der Borstenträger 53 weist einen zentralen Schaft 57 auf, von dem in ra-
dialer Richtung eine Vielzahl von Borsten 58 abstehen. An einem Ende trägt der Schaft 57 das erste Lagerelement 52, das eine Endkappe 60 aufweist. Innenseitig, das heißt der Hülse 55 zugewandt, trägt die Endkappe 60 eine Vielzahl von Formschlusselemente in Form von Rippen 61.
An seinem dem ersten Lagerelement 52 abgewandten Ende bildet der Schaft 57 ein Halteelement in Form eines Haltezapfens 63 aus.
Die Hülse 55 umfasst einen ersten Stützring 65 und einen zweiten Stützring 66, die über eine Vielzahl von Traversen 68 bis 73 miteinander verbunden sind. Jeweils zwei einander unmittelbar benachbarte Traversen 68 und 69, 70 und 71 sowie 72 und 73 sind einstückig miteinander verbunden und definieren zwischen sich ein schlitz- oder spaltartiges Langloch 75. Zwischen Traversen, die einstückig miteinander verbunden sind, ist im Bereich des zweiten Stützringes 66 jeweils ein Abstandshalter 77 angeordnet, so dass sich auch zwischen den einstückig miteinander verbundenen Traversen jeweils ein Langloch 78 befindet.
Die Traversen 68 bis 73 sind aus einem elastisch verformbaren Kunststoffmaterial gefertigt. .
Ausgehend vom ersten Stützring 65 taucht in die Langlöcher 75 und 78 in axialer Richtung jeweils ein spitz ausgestaltetes Abstreifelement 80 ein. Dies wird insbesondere aus Figur 9 deutlich. Die Abstreifelemente 80 verjüngen sich in axialer Richtung und dienen beim Abziehen der Hülse 55 vom Borstenträger 53 dem Auftrennen von miteinander verklebten Borsten 58. Bezogen auf die Abziehrichtung der Hülse 55 vom Borstenträger 53 sind die Abstreifelemente 80 am hinteren Ende der Langlöcher 75, 78 angeordnet.
Außenseitig trägt der erste Stützring 65, der Endkappe 60 zugewandt, Formschlusselemente in Form von Vertiefungen 82, in die die innenseitig an der Endkappe 60 angeordneten Rippen 61 eintauchen, um eine drehfeste Verbindung zwischen den Endkappe 60 und dem ersten Stützring 65 zu gewährleisten.
Der zweite Stützring 66 trägt außenseitig das zweite Lagerelement 54, das entsprechend den voranstehend erläuterten Bürstenwalzen 10 und 40 eine Lagerplatte 21 umfasst sowie Rastelemente 22, so dass auch die Bürstenwalze 50 mittels des zweiten Lagerelementes 54 mit einer Wandung des Kehrgerätes verrastet werden kann.
Auch bei der Bürstenwalze 50 ist das erste Lagerelement 52 außenseitig mit Mitnehmern ausgestattet, die bei der Montage der Bürstenwalze 50 an der Schmutzeintrittsöffnung des Kehrgeräts mit korrespondierenden Ausnehmungen am drehend angetriebenen Lagerteil des Kehrgerätes zusammenwirken. Vom Lagerteil des Kehrgerätes kann das erste Lagerelement 52 in Drehung versetzt werden. Aufgrund der drehfesten Verbindung des ersten Lagerelementes mit der Hülse 55 über die Endkappe 60 und den ersten Stützring 65 wird die Drehbewegung des ersten Lagerelementes 52 unmittelbar auf die Hülse 55 übertragen. Die mechanische Belastung der Borsten 58 wird dadurch möglichst gering gehalten.
Mittels der Bürstenwalzen 10, 40 und 50 kann eine Bodenfläche wirksam gereinigt werden, wobei auch langfaserige Schmutzpartikel, beispielsweise Haare, insbesondere Tierhaare, zu einem großen Anteil von der Bodenfläche unmittelbar in den Schmutzsammelbehälter des Kehrgerätes geschleudert werden. Schmutzpartikel, die von der Bürstenwalze 10, 40 bzw. 50 aufgewickelt werden, können auf einfache Weise entfernt werden, indem die jeweilige Hülse 30, 42 bzw. 55 vom Borstenträger 12 bzw. 53 abgezogen wird.
