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Patent Searching and Data


Title:
BUCKET WHEEL EXCAVATOR WITH OFFSET CONVEYOR DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/234390
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a bucket wheel excavator (1) for continuously excavating material (5), in particular in open-cast mining, having a bucket wheel (2) which can be rotated about a central axis (M) and which has a plurality of shovels (3) arranged on the circumference, a bucket wheel width (SB), and a bucket wheel radial plane (Y) of symmetry; a conveyor device (4) with a main extension axis (F) for conveying the material (5) excavated using the bucket wheel (2) and with a belt system width (BB); a boom (6) which can be pivoted about a vertical pivot axis (X) and to which the bucket wheel (2) and the conveyor device (4) are attached; and a chute (7) for receiving the material (5) from the conveyor device (4), wherein the main extension axis (F) of the conveyor device (4) is skewed relative to the pivot axis (X) of the boom (6).

Inventors:
RAAZ, Viktor (Harenburg 33, Bochum, 44869, DE)
Application Number:
EP2018/066444
Publication Date:
December 27, 2018
Filing Date:
June 20, 2018
Export Citation:
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Assignee:
thyssenkrupp Industrial Solutions AG (ThyssenKrupp Allee 1, Essen, 45143, DE)
THYSSENKRUPP AG (ThyssenKrupp Allee 1, Essen, 45143, DE)
International Classes:
E21C47/00; B65G65/20; E02F3/18; E02F7/02
Foreign References:
FR2580611A11986-10-24
FR1436105A1966-04-22
DE102004033934A12006-02-02
DE102004033934A12006-02-02
SU1270222A11986-11-15
Attorney, Agent or Firm:
THYSSENKRUPP INTELLECTUAL PROPERTY GMBH (ThyssenKrupp Allee 1, Essen, 45143, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Schaufelradbagger (1 ) zum kontinuierlichen Abbau von Material (5), insbesondere in einem Tagebau, aufweisend

ein um eine Mittelachse (M) rotierbares Schaufelrad (2) mit einer Mehrzahl von um- fangsgemäß angeordneten Schaufeln (3), mit einer Schaufelradbreite (SB) und mit einer Schaufelrad-Symmetrie-Radial-Ebene (Y),

eine Fördereinrichtung (4) mit einer Haupterstreckungsachse (F) zum Fördern des mittels des Schaufelrades (2) abgetragenen Materials (5) und mit einer Bandanlagenbreite (BB),

einen um eine vertikale Schwenkachse (X) schwenkbaren Ausleger (6), an dem das Schaufelrad (2) und die Fördereinrichtung (4) angebracht sind,

und eine Schurre (7) zur Aufnahme des Materials (5) von der Fördereinrichtung (4), wobei die Schurre (7) unter dem zum Schaufelrad (2) entgegengesetzten Ende der Abwurfeinrichtung (4) des Auslegers (6) und im Bereich der Schwenkachse (X) angeordnet ist,

dadurch gekennzeichnet, dass die Haupterstreckungsachse (F) der Fördereinrichtung (4) windschief zur Schwenkachse (X) des Auslegers (6) verläuft.

2. Schaufelradbagger (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Haupterstreckungsachse (F) einen horizontalen Versatz (FV) zur Schwenkachse (X) des Auslegers (6) aufweist.

3. Schaufelradbagger (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Versatz (FV) der Fördereinrichtung (4) am Punkt des geringsten Abstandes mindestens 10 %, bevorzugt mindestens 25 %, besonders bevorzugt mindestens 40 % der Gesamtbreite der Schaufelradbreite (SB) gemeinsam mit der Bandanlagenbreite (BB) beträgt.

4. Schaufelradbagger (1 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Versatz (FV) der Fördereinrichtung (4) am Punkt des geringsten Abstandes höchstens 80 %, bevorzugt höchstens 70 %, besonders bevorzugt höchstens 60 % der Gesamtbreite der Schaufelradbreite (SB) gemeinsam mit der Bandanlagenbreite (BB) beträgt.

5. Schaufelradbagger (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaufelrad (2) derart am Ausleger (6) angeordnet ist, dass das Schaufelrad (2) an einem als Scheitelpunkt ausgebildeten Vor-Kopf- Punkt (P) einen Winkel (a) mit zwei Schenkelebenen (S1 , S2) einschließt, dessen erste Schenkelebene (S1 ) sich von dem Vor-Kopf-Punkt (P) bis zur Schwenkachse (X) des Auslegers (6) erstreckt und dessen zweite Schenkelebene (S2) sich von dem Vor-Kopf-Punkt (P) entlang der Schaufelrad-Symmetrie-Radial-Ebene (Y) erstreckt.

6. Schaufelradbagger (1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (a) mindestens 0° oder genau 0° beträgt.

7. Schaufelradbagger (1 ) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (a) einschließlich höchstens 15°, bevorzugt höchstens 10°, besonders bevorzugt höchstens 5° beträgt.

8. Schaufelradbagger (1 ) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupterstreckungsachse (F) der Fördereinrichtung (4) im Wesentlichen parallel zur ersten Schenkelebene (S1 ) verläuft.

9. Schaufelradbagger (1 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupterstreckungsachse (F) der Fördereinrichtung (4) parallel zur ersten Schenkelebene (S1 ) verläuft.

10. Schaufelradbagger (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schurre (7) eine Ringschurre ist, so dass die Haupterstreckungsachse (F) in horizontaler Schnittansicht als Sekante windschief zur Rotationsachse der Schurre (7) verläuft.

1 1. Schaufelradbagger (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über der Schurre (7) eine Prallwand (9) mit einer Prall- flächenerstreckungsebene (PA) angeordnet ist, wobei die Prallwand (9) einen Prallwandwinkel (ß) zwischen zwei sich schneidenden Prallwandschenkelebenen (P1 , P2) einschließt, wobei sich die erste Prallwandschenkelebene (P1 ) rechtwinklig zur ersten Schenkelebene (S1 ) erstreckt und wobei sich die zweite Prallwandschenkelebene (P2) entlang der Prallflächenerstreckungsebene (PA) erstreckt.

12. Schaufelradbagger (1 ) nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Prallwandwinkel (ß) mindestens 0°, bevorzugt mindestens 15°, besonders bevorzugt mindestens 30° beträgt.

13. Schaufelradbagger (1 ) nach einem der Ansprüche 1 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Prallwandwinkel (ß) höchstens 60°, bevorzugt höchstens 50°, besonders bevorzugt höchstens 40° beträgt.

14. Schaufelradbagger (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallwand (9) eine zur vertikalen Schwenkachse (X) konkav verlaufende Prallflächenerstreckungsebene (PA) aufweist.

15. Schaufelradbagger (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hauptträgheitsachse der Schurre (7) entlang der Schwenkachse (X) des Auslegers (6) verläuft.

16. Schaufelradbagger (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Symmetrieachse der Schurre (7) entlang der Schwenkachse (X) des Auslegers (6) verläuft.

Description:
Beschreibung

Schaufelradbagger mit versetzter Fördereinrichtung

Die Erfindung betrifft einen Schaufelradbagger gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Schaufelradbagger sind Vorrichtungen zum Abbau von insbesondere mineralischen Rohstoffen. Ein Schaufelradbagger umfasst in der Regel zumindest ein Fahrwerk mit einem um eine Schwenkmitte drehbaren Oberbau, aufweisend einen Grundrahmen mit Kontergewicht, einen höhenverstellbaren Ausleger mit Schaufelrad und Förderband, sowie eine relativ zum Oberbau schwenkbare Abwurfeinrichtung. Das Fahrwerk kann als Schreitwerk oder weiter verbreitet als Raupenfahrwerk ausgebildet sein. Das Schaufelrad ist bekannter Weise am zur Schwenkmitte entfernten Ende des Auslegers angeordnet.

Zudem kann das Schaufelrad zur Haupterstreckungsachse der Fördereinrichtung verschwenkt und/ oder verkippt sein. Die Verschwenkung des Schaufelrades um eine Vertika- lachse am Vor-Kopf-Punkt ist bevorzugt, um einen Freischnittwinkel für einen seitlich angebrachten Schaufelradantrieb zur Seitenböschung zu ermöglichen. Das Schaufelrad kann um die Haupterstreckungsachse der Fördereinrichtung verkippt werden, um die Entleerung des Fördergutes auf das Förderband zu verbessern. Eine häufige Ausgestaltung von Schaufelradbaggern sieht vor, dass der Oberbau in einem Winkel von 90° zur Abbaurichtung geschwenkt wird. Die Drehrichtung des Schaufelrades ist von der Schaufelanordnung abhängig. Während dieser Drehung nimmt das Schaufelrad über die Schaufeln das in diesem Moment abgetragene Material auf und transportiert dieses mit der Drehbewegung in den Schaufeln aufwärts. Durch die Schwerkraft wird das abgetragene Material mittels einer Schaufelradschurre auf die Fördereinrichtung geleitet. Das abgetragene Material wird durch das Förderband bis zur Schwenkmitte des Oberbaus transportiert, prallt von der Fördereinrichtung gegen eine Prallwand und fällt von dort mittels einer Ringschurre auf eine Abwurfeinrichtung, die das abgetragene Material von der Schwenkmitte in eine beliebige Abwurfrichtung transportiert und abwirft. Die Ringschurre ist am zum Schau- felrad entgegengesetzten Ende unter der Fördereinrichtung des Auslegers und im Bereich der Schwenkmitte, beziehungsweise Schwenkachse angeordnet. Von der Abwurfeinrichtung wird das abgetragene Material nach Stand der Technik bis zum Zielort, etwa einer Halde, einer Kippe, einem Brecher oder eine Beladeeinrichtung, weitergefördert.

Der Vor-Kopf-Punkt befindet sich am horizontal geschnittenen Schaufelrad an dem von der Schwenkachse des Auslegers am weitesten entfernten, zum abzutragenden Material gerichteten Punkt.

Weiterhin ist festzulegen, dass sämtliche in der Beschreibung genannten Ebenen senkrecht zum Horizont verlaufen, das heißt, sie verlaufen vertikal.

Beispielhaft ist im Stand der Technik ein alternativer Schaufelradbagger aus der Offenlegungsschrift DE 10 2004 033 934 A1 bekannt. Dieser Schaufelradbagger eignet sich hauptsächlich zum Abbau von Materialien mit hoher Festigkeit für den Tiefschnitt unterhalb der Aufstandsfläche des Schaufelradbaggers und/ oder unterhalb des Wasserspiegels. Aller- dings erfolgt die Fördergutübergabe nicht über der Schwenkmitte, beziehungsweise Schwenkachse. Als Folge führt dies zu einer deutlichen Reduzierung des möglichen Schwenkwinkelbereiches. Dies ist damit zu begründen, dass die vertikale Schwenkachse des Auslegers relativ mittig in der Haupterstreckungsachse des Auslegers liegt. Wird der Ausleger mit dem Schaufelrad nun um einen Schwenkwinkel geschwenkt, so schwenkt der Ausleger mit seiner vom Schaufelrad entfernten Hälfte um denselben Schwenkwinkel aus. Somit ist der Schaufelradbagger sehr auf den Tiefschnitt ausgelegt und nicht für den Abbau mit weiten Schwenkwinkeln geeignet. Wegen des geringen Schwenkwinkels, wird das abgebaute Fördergut über eine besonders groß dimensionierte Übergabeschurre an das abfördernde Transportband der Abwurfeinrichtung übergeben. Bei der Übergabeschurre handelt es sich insbesondere um eine Schlitzschurre, auch Schlitzbunker genannt. Wegen des geringen Schwenkwinkels ist die Übergabeschurre üblicherweise bewegungsstatisch, also unabhängig vom Schwenkwinkel des Auslegers, ausgebildet. Ebenso ist die Abwurfeinrichtung bewegungsstatisch. Wegen der Ausrichtung des Schaufelrades entlang der Haupterstreckungsachse des Auslegers, ist ein Drehteller am Schaufelrad notwendig. Dies erhöht das Gewicht des Schaufelradkopfes und folglich des gesamten Schaufelradbaggers erheblich und ist somit kostentreibend. Vorteilhaft ist bei dem hier beschriebenen Schaufelradbagger, dass wegen der geringen Verschwenkung, beziehungsweise wegen des kleinen Schwenkwinkels die Schneidelemente relativ gleichmäßig belastet werden. Demgegenüber besteht bei Schaufelradbaggern mit der Fördergutübergabe über der Schwenkmitte, beziehungsweise Schwenkachse des Auslegers das Problem, dass an den Schaufeln angeordnete Schneidelemente durch eine Verschwenkung des Schaufelrades am Vor-Kopf-Punkt ungleichmäßig belastet werden und in der Folge ungleichmäßig verschleißen.

Eine Möglichkeit den Verschleiß der Schneidelemente an den Schaufeln zu vergleichmäßi- gen ist aus dem in der Offenlegungsschrift SU 1270222 A1 offenbarten, und dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Schaufelradbagger bekannt. Dies erfolgt, indem die Schneidelemente jeder einzelnen Schaufel anforderungsbedingt umfangsgemäß an der Schaufel verschoben werden. Hierzu wird der Winkel der Verschwenkung des Schaufelrades zur Normalen des Schwenkkreises bestimmt und analog zur Verschiebung der umfangsge- mäß an jeder Schaufel angeordneten Schneidelemente, asymmetrisch zur Schaufelradebene angeordnet, genutzt.

Die asymmetrische Anbringung der Schneidelemente auf den Schaufeln des verschwenkten Schaufelrades gemäß dem vorgenannten Schaufelradbagger kann nur eine lokale Verbesse- rung im Sinne eines reduzierten Nachschneideeffektes, beispielhaft im Vor-Kopf-Punkt, bewirken. Schneidelemente, die nicht im Vor-Kopf-Punkt angeordnet sind, weisen weiterhin die vorgenannten Nachschneideeffekte und somit einen erhöhten Verschleiß der mittleren Schneidelemente auf. Außerdem erfordert eine asymmetrische Anordnung der Schneidelemente an den Schaufeln zusätzlich eine größere Schaufelbreite. Dies führt zu erhöhten Ge- samtkosten betreffend das Schaufelrad.

Der vorgenannte Nachschneideffekt resultiert, wenn eine Schaufel dermaßen durch das zu schneidende Material geführt wird, dass einige Schneidelemente der Schaufel, in der Regel die mittleren Schneidelemente, die für einen Schneidvorgang des Schaufelrades in eine Richtung angeordnet sind, beim Schwenkvorgang in die andere Richtung Material mitschneiden müssen. Wegen der nachteiligen Anordnung der Schneidelemente zum Material erhöht sich sowohl der Grabwiderstand als auch der Verschleiß dieser Schneidelemente erheblich.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Schaufelradbagger gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, bei dem der Verschleiß der Schneidelemente jeder Schaufel reduziert wird und bei dem die Stillstandszeiten des Schaufelradbaggers zudem verringert werden. Dabei soll der Schaufelradbagger bei kompakter und günstiger Bauweise ohne Berücksichtigung physischer Hindernisse hinter dem Schaufelradbagger einen möglichst weiten Schwenkwinkel bedienen können.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Dadurch, dass die Haupterstreckungsachse der Fördereinrichtung windschief zur Schwenkachse des Auslegers verläuft, kann der Winkel der Verschwenkung des Schaufelrades zum Ausleger reduziert werden. Durch die reduzierte Verschwenkung des Schaufelrades greifen die Schneidelemente gleichmäßig belastet in das abzutragende Material. Die aus der neuen Gestaltung des Schaufelradbaggers resultierende gleichmäßige Belastung der Schneidelemen- te ermöglicht zudem bei gleicher Dimensionierung der Schneidelemente das Abtragen von härteren und abrasiveren Materialen gegenüber konventionell gestalteten Schaufelradbaggern.

Vorgesehen ist, dass bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform, die Fördergutübergabe von der Fördereinrichtung auf die Abwurfeinrichtung mittels der Schurre im Bereich der Schwenkachse des Auslegers erfolgt.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Haupterstreckungsachse der Fördereinrichtung derart windschief zur Schwenkachse des Auslegers verläuft, dass die Haupterstreckungsachse einen horizontalen Versatz zur Schwenkachse des Auslegers aufweist.

Besonders bevorzugt erstreckt sich die Haupterstreckungsachse der Fördereinrichtung vollständig parallel zum Horizont, kann allerdings auch eine vertikale Verschwenkung von bis zu 15° zum Horizont aufweisen.

Vorteilhaft ist beispielsweise vorgesehen, dass der horizontale Versatz der Fördereinrichtung am Punkt des geringsten Abstandes zwischen der Haupterstreckungsachse der Fördereinrichtung und der Schwenkachse des Auslegers mindestens 10 %, bevorzugt mindestens 25 %, besonders bevorzugt mindestens 40 % der Gesamtbreite der Schaufelradbreite gemeinsam mit der Bandanlagenbreite beträgt.

Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der horizontale Versatz der Fördereinrichtung am Punkt des geringsten Abstandes zwischen der Haupterstreckungsach- se der Fördereinrichtung und der Schwenkachse des Auslegers höchstens 80 %, bevorzugt höchstens 70 %, besonders bevorzugt höchstens 60 % der Gesamtbreite der Schaufelradbreite gemeinsam mit der Bandanlagenbreite beträgt.

Besonders vorteilhafte Intervalle der vorgenannten beispielhaften Verhältnisangaben des horizontalen Versatzes am Punkt des geringsten Abstandes zwischen der Haupterstreckungsachse der Fördereinrichtung und der Schwenkachse des Auslegers bestehen darin, dass der vorgenannte horizontale Versatz 10 % bis 80 %, bevorzugt 25 % bis 70 %, beson- ders bevorzugt 40 bis 60 % der Gesamtbreite der Schaufelradbreite gemeinsam mit der Bandanlagenbreite beträgt. Es hat sich herausgestellt, dass sich der Winkel der Verschwen- kung des Schaufelrades und somit der Verschleiß der Schneidelemente in diesen Bereichen besonders vorteilhaft reduzieren lässt. Es hat sich zudem herausgestellt, dass in den Rand- bereichen der jeweiligen, vorgenannten Intervallstufen ein ähnlicher Verschleiß besteht, wobei der Verschleiß mit enger werdendem Intervall geringer wird.

Um das Schaufelrad zur Verschleißreduktion der Schneidelemente vorteilhaft zu positionieren ist insbesondere vorgesehen, dass das Schaufelrad derart am Ausleger angeordnet ist, dass das Schaufelrad an einem als Scheitelpunkt ausgebildeten Vor-Kopf-Punkt einen Winkel mit zwei Schenkelebenen einschließt, dessen erste Schenkelebene sich von dem VorKopf-Punkt bis zur vertikalen Schwenkachse des Auslegers erstreckt und dessen zweite Schenkelebene sich von dem Vor-Kopf-Punkt entlang der Schaufelrad-Symmetrie-Radial- Ebene erstreckt.

Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, dass der Winkel zwischen der ersten und der zweiten Schenkelebene beispielhaft mindestens oder genau 0° beträgt.

Insbesondere kann der Winkel zwischen der ersten und der zweiten Schenkelebene beispiel- haft höchstens 15°, bevorzugt höchstens 10°, besonders bevorzugt höchstens 5° betragen.

Besonders vorteilhafte Intervalle der vorgenannten beispielhaften Angaben des Winkel zwischen der ersten und der zweiten Schenkelebene bestehen darin, dass der Winkel jeweils einschließlich 0° bis 15°, bevorzugt 0° bis 10°, besonders bevorzugt 0° bis 5° beträgt. Umso kleiner der Winkel wird, desto besser lässt sich der Verschleiß der Schneidelemente einerseits reduzieren, andererseits vergleichmäßigen. Insbesondere ist als Winkel höchstens einschließlich 3° bevorzugt. Hierbei ist zu beachten, dass die Schneidelemente wegen der Un- vorhersehbarkeit der Abbaubedingungen stets unterschiedlichen, abwechselnden Härtegraden und somit unterschiedlichem Verschleiß unterliegen. Ein Winkel von höchstens 5°, ins- besondere höchstens 3° kann bereits ausreichend sein, weil der Verschleiß wegen vorhandener ungleichmäßiger Abbaubedingungen für die Schneidelemente möglicherweise nicht nennenswert weiter vergleichmäßigt werden kann. Der wie vorgenannt eingestellte Winkel ist somit vorteilhaft, um den Verschleiß der Schneidelemente pro Schaufel zu vergleichmäßigen. Es hat sich herausgestellt, dass in den Randbereichen der jeweiligen, vorgenannten Intervallstufen ein ähnlicher Verschleiß besteht, wobei der Verschleiß mit enger werdendem Intervall geringer wird. Zudem hat das vorgenannte Merkmal die wirtschaftlich sinnvolle Eigenschaft, dass die Schneidelemente infolge des gleichmäßigen Verschleißes gemeinsam auszutauschen sind. Dies führt zu möglichst geringen Stillstandzeiten des Schaufelradbaggers nach Lehre der Erfindung.

Vorteilhafterweise ist zur Verminderung der Verschwenkung des Schaufelrades vorgesehen, dass die Haupterstreckungsachse der Fördereinrichtung im Wesentlichen parallel zur ersten Schenkelebene verläuft. Im Wesentlichen parallel bedeutet hierbei, dass die Haupterstreckungsachse bis zu 10° geneigt zur ersten Schenkelebene angeordnet sein kann. Besonders bevorzugt ist allerdings eine Neigung von 0°, das heißt eine vollständige Parallelität im mathematischen Sinne.

Die Schurre des Schaufelradbaggers ist vorzugsweise eine Ringschurre. Es hat sich gezeigt, dass Ringschurren besonders geeignet sind, um das abgetragene Material trotz der horizontal versetzten Fördereinrichtung möglichst vollständig aufzunehmen. Um die Menge des von der Fördereinrichtung in die Schurre geleiteten Materials zu erhöhen ist insbesondere vorgesehen, dass über der Schurre eine Prallwand mit einer Prallflächener- streckungsebene angeordnet ist, wobei die Prallwand einen Prallwandwinkel zwischen zwei sich schneidenden Prallwandschenkelebenen einschließt, wobei sich die erste Prallwandschenkelebene rechtwinklig zur ersten Schenkelebene erstreckt und wobei sich die zweite Prallwandschenkelebene entlang der Prallflächenerstreckungsebene erstreckt.

Es hat sich gezeigt, dass der Prallwandwinkel vorzugsweise mindestens 0°, bevorzugt mindestens 15°, besonders bevorzugt mindestens 30° betragen kann. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann der Prallwandwinkel höchstens 60°, bevorzugt höchstens 50°, besonders bevorzugt höchstens 40° betragen.

Besonders vorteilhafte Intervalle der vorgenannten beispielhaften Winkel des Prallwandwinkels bestehen darin, dass der Prallwandwinkel vorzugsweise 0° bis 60°, bevorzugt 15° bis 50°, besonders bevorzugt 30 bis 40° beträgt. Es hat sich herausgestellt, dass in den Randbereichen der jeweiligen Intervallstufen eine ähnliche Menge des Materials von der Fördereinrichtung in die Schurre geleitet wird, wobei die Menge des Materials mit enger werdendem Intervall höher wird. Ebenfalls bevorzugt ist, dass die Prallwand eine zur vertikalen Schwenkachse konkav verlaufende Prallflächenerstreckungsebene aufweist. Es hat sich gezeigt, dass durch diese Ausgestaltung der Prallwand das von der Fördereinrichtung auf die Prallwand prallende Material möglichst wenig gestreut wird. Somit erhöht sich der in die Schurre anfallende Anteil des Materials.

Vorteilhafterweise verläuft eine Hauptträgheitsachse der Schurre entlang der Schwenkachse des Auslegers. Gleichzeitig oder auch alternativ kann eine Symmetrieachse der Schurre entlang der Schwenkachse des Auslegers verlaufen. Diese Merkmale definieren unter Würdigung des Anspruchs 1 bevorzugte Anforderungen an die Ausgestaltung der Schurre, beziehungsweise an die Anordnung des Versatzes der Fördereinrichtung zur Schurre, um die erfindungsgemäße Aufgabe zu lösen.

Es hat sich herausgestellt, dass, sofern keine Sondervorteile genannt worden sind, jedes der der vorgenannten Merkmale, entsprechend den Unteransprüchen in Kombination mit dem unabhängigen Anspruch 1 , den erfindungsgemäßen Schaufelradbagger verbessern und somit die Aufgabe noch besser lösen.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung im Einzelnen beschrieben sind. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung aufgeführten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.

Es zeigen:

Figur 1 eine schematische Draufsicht auf einen Schaufelradbagger gemäß dem Stand der Technik,

Figur 2 eine schematische Draufsicht auf einen Schaufelradbagger gemäß einer ersten Ausführungsform,

Figur 3 eine schematische Draufsicht auf einen Schaufelradbagger gemäß einer zweiten Ausführungsform und

Figur 4 eine schematische Seitenansicht auf einen Schaufelradbagger gemäß einer der beiden Ausführungsformen.

In Fig. 1 sind schematisch eine Draufsicht eines Schaufelradbaggers (1 ) nach Stand der Technik zum kontinuierlichen Abbau von Material (5) dargestellt. Der dargestellte Schaufel- radbagger (1 ) eignet sich insbesondere für den Einsatz in einem Tagebau. Dabei weist der Schaufelradbagger (1 ) ein um eine Mittelachse (M) rotierbares Schaufelrad (2) auf, wobei das Schaufelrad (2) eine Mehrzahl von umfangsgemäß angeordneten Schaufeln (3) umfasst. Zudem weist das Schaufelrad (2) eine Schaufelradbreite (SB) und eine Schaufelrad-Symme- trie-Radial-Ebene (Y) auf. Die Schaufelradbreite (SB) erstreckt sich entlang der Mittelachse (M). Die Schaufelrad-Symmetrie-Radial-Ebene (Y) steht senkrecht zur Mittelachse (M) und schneidet diese Mittelachse (M) bei der halben Schaufelradbreite (SB). Weiterhin weist der Schaufelradbagger (1 ) eine Fördereinrichtung (4) mit einer Haupterstreckungsachse (F) zum Fördern des mittels des Schaufelrades (2) abgetragenen Materials (5) auf. Die Fördereinrich- tung (4) weist zudem eine Bandanlagenbreite (BB) auf, die wie in Fig. 1 dargestellt senkrecht zur Haupterstreckungsachse (F) der Fördereinrichtung (4) steht. Sowohl das Schaufelrad (2) als auch die Fördereinrichtung (4) sind an einem um eine vertikale Schwenkachse (X) schwenkbaren Ausleger (6) angebracht. Das Schaufelrad (2) ist in einem endseitigen Bereich des Auslegers (6) angeordnet. Zur Aufnahme des Materials (5) von der Fördereinrich- tung (4) umfasst der Schaufelradbagger (1 ) eine Schurre (7). Die Schurre (7) ist am zum Schaufelrad (2) entgegengesetzten Ende der Abwurfeinrichtung (4) des Auslegers (6) angeordnet. Dabei befindet sich die Schurre (7) unter dem Ende der Abwurfeinrichtung (4) des Auslegers (6). Weiterhin wesentlich ist die Schurre (7) im Bereich der Schwenkachse (X) angeordnet. Im Bereich der Schwenkachse (X) bedeutet insbesondere der Bereich, in dem die Schwenkachse (X) des Auslegers (6) die Schurre (7) in einem projizierten Horizontalschnitt durchdringt. Mit der Formulierung„unter dem Ende der Abwurfeinrichtung (4) des Auslegers (6)" ist gemeint, dass die Schurre (7) physisch vertikal niedriger liegt als das entsprechende Ende der Abwurfeinrichtung (4) des Auslegers (6), siehe beispielhaft Figur 4. Der vorgenannte Aufbau ist auch in den erfindungsgemäßen Ausführungsformen nach den Figuren 2 bis 4 realisiert.

Ausschließlich in Fig. 1 ist offenbart, dass die Haupterstreckungsachse (F) der Fördereinrichtung (4) gemäß dem Stand der Technik durch die Schwenkachse (X) des Auslegers (6) verläuft. Oberhalb der Schurre (7) ist eine Prallwand (9) mit einer Prallflächenerstreckungsebe- ne (PA) angeordnet, wobei die Prallflächenerstreckungsebene (PA) senkrecht zur Haupterstreckungsachse (F) der Fördereinrichtung (4) verläuft.

Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt unterscheidet sich der erfindungsgemäße Schaufelradbagger (1 ) insofern wesentlich von dem Schaufelradbagger (1 ), als die Haupterstreckungs- achse (F) der Fördereinrichtung (4) windschief zur Schwenkachse (X) des Auslegers (6) verläuft. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Haupterstreckungsachse (F) der Fördereinrichtung (4) derart windschief zur Schwenkachse (X) des Auslegers (6) verläuft, dass die Haupterstreckungsachse (F) einen horizontalen Versatz (FV) zur Schwenkachse (X) des Auslegers (6) aufweist.

Der bevorzugte horizontale Versatz (FV) gemäß den Fig. 2 und 3 ermöglicht einen reduzier- ten Winkel (a) gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform, das heißt, dass das Schaufelrad (2) der ersten und zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform eine geringere Verschwenkung hat das Schaufelrad (2) gemäß dem Stand der Technik nach Fig. 1. Hieraus resultiert, dass nach Lehre der Erfindung die Schaufeln (3) mit erhöhtem umfangsgemäßem Anteil in das abzutragende Material (5) eingreifen. Die vorliegend nicht näher dargestellten Schneidelemente der einzelnen Schaufeln (3) werden somit gegenüber dem Stand der Technik gleichmäßiger beansprucht. Eine besonders gleichmäßige Beanspruchung der Schneidelemente der Schaufeln (3) ergibt sich aus der zweiten Ausführungsform des Schaufelradbaggers (1 ) gemäß Fig. 3. Weiterhin ist in den Fig. 2 und 3 beispielhaft dargestellt, dass der bevorzugte horizontale Versatz (FV) der Fördereinrichtung (4) am Punkt des geringsten Abstandes genau 50 % der Gesamtbreite der Schaufelradbreite (SB) gemeinsam mit der Bandanlagenbreite (BB) entspricht. Die die Schaufelradbreite (SB) und die Bandanlagenbreite (BB) können den gleichen Betrag aufweisen. Allerdings müssen die Schaufelradbreite (SB) und die Bandanlagenbreite (BB) nicht zwangsweise den gleichen Betrag aufweisen.

Das Schaufelrad (2) ist insbesondere derart am Ausleger (6) angeordnet, dass das Schaufel- rad (2) an einem als Scheitelpunkt ausgebildeten Vor-Kopf-Punkt (P) einen Winkel (a) mit zwei Schenkelebenen (S1 , S2) einschließt. Der Vor-Kopf-Punkt (P) befindet sich am horizontal geschnittenen Schaufelrad (2) an dem von der Schwenkachse (X) des Auslegers (6) am weitesten entfernten, zum abzutragenden Material (5) gerichteten Punkt. Die erste Schenkelebene (S1 ) erstreckt sich bevorzugt von dem Vor-Kopf-Punkt (P) bis zur Schwenkachse (X) des Auslegers (6). Die zweite Schenkelebene (S2) erstreckt sich besonders bevorzugt von dem Vor-Kopf-Punkt (P) entlang der Schaufelrad-Symmetrie-Radial-Ebene (Y).

Der Winkel (a) beträgt in der in Fig. 2 dargestellten, ersten Ausführungsform exemplarisch 3°. In der in Fig. 3 dargestellten, zweiten Ausführungsform beträgt der Winkel (a) beispielhaft 0°. Das Winkel Intervall des Winkels (a) beträgt beispielhaft 0° bis 15°, bevorzugt 0° bis 10°, besonders bevorzugt 0° bis 5°. Dabei kann der Winkel (a) bei Klein- und Kompaktbaggern beispielhaft 10° bis 15° und bei Mittel- und Großbaggern vorzugsweise 5° bis 10° betragen. Wie in Fig. 2 als auch in Fig. 3 dargestellt, verläuft die Haupterstreckungsachse (F) der Fördereinrichtung (4) vorzugsweise parallel zur ersten Schenkelebene (S1 ). In allen Fig. 1 bis 4 ist die Schurre (7) beispielhaft als Ringschurre dargestellt, so dass die Haupterstreckungsachse (F) gemäß den Fig. 1 bis 3 in horizontaler Schnittansicht als Sekante windschief zur Schwenkachse (X) des Auslegers (6) beziehungsweise auch zur Rotationsachse der Schurre (7) verläuft. Gemäß den Fig. 2 und 3 kann jeweils eine Prallwand (9) mit einer Prallflächenerstreckungs- ebene (PA) über der Schurre (7) angeordnet sein. Dabei schließt die Prallwand (9) jeweils einen Prallwandwinkel (ß) zwischen zwei sich schneidenden Prallwandschenkelebenen (P1 , P2) ein. Die erste Prallwandschenkelebene (P1 ) erstreckt sich insbesondere rechtwinklig zur ersten Schenkelebene (S1 ). Die zweite Prallwandschenkelebene (P2) erstreckt sich vorzugs- weise entlang der Prallflächenerstreckungsebene (PA) erstreckt.

Der Prallwandwinkel (ß) beträgt in den Fig. 2 und 3 beispielhaft 30°. Das Winkelintervall des Prallwandwinkels (ß) beträgt beispielhaft 0° bis 60°, bevorzugt 15° bis 50°, besonders bevorzugt 30° bis 40°.

Zudem ist der schematischen Darstellung der Fig. 2 und 3 zu entnehmen, dass eine Hauptträgheitsachse der Schurre (7) bevorzugt entlang der Schwenkachse (X) des Auslegers (6) verläuft. Zudem verläuft gemäß den dargestellten Fig. 2 und 3 vorzugsweise eine Symmetrieachse der Schurre (7) entlang der Schwenkachse (X) des Auslegers (6). Es ist jedoch er- findungsgemäß nicht zwingend vorgesehen, dass die Hauptträgheitsachse der Schurre (7) gleichzeitig die Symmetrieachse der Schurre (7) bildet.

Fig. 4 zeigt eine schematische Seitenansicht auf einen Schaufelradbagger (1 ) gemäß einer der beiden Ausführungsformen nach den Fig. 2 oder 3. Das Schaufelrad (2) des Schaufel- radbaggers (1 ) ist um seine Rotationsachse (M) drehbar gelagert und kann mit seinen um- fangsgemäß angeordneten Schaufeln (3) Material (5) abtragen. Das abgetragene Material (5) fällt während der Rotation des Schaufelrades (2) mittels der Schwerkraft in eine in der oberen Hälfte des Schaufelrades (2) angeordnete Schaufelradschurre (10). Über die Schaufelradschurre (10) wird das abgetragene Material (5) auf die Fördereinrichtung (4) weiterge- leitet. Die Fördereinrichtung (4) fördert das abgetragene Material (5) entlang ihrer Haupterstreckungsachse (F) bis zu einem Bereich oberhalb der Schurre (7). Damit das abgetragene Material (5) möglichst vollständig in die Schurre (7) gelangt, ist auf Höhe der Fördereinrich- tung (4) die Prallwand (9) über der Schurre (7) angeordnet. Gegen diese Prallwand (9) prallt das abgetragene Material (5) und wird mittels der Schurre (7) letztlich auf eine Abwurfeinrich- tung (8) weitergeleitet. Sämtliche zu den Fig. 1 bis 4 genannte Ebenen verlaufen senkrecht zum Horizont, das heißt, sie sind stets zum horizontalen Querschnitt vertikale Ebenen.

Die Aufgabe der Erfindung kann durch mehrere Erfindungsgedanken im Einzelnen oder kombiniert gelöst werden.

Bezugszeichenliste

1 Schaufelradbagger

2 Schaufelrad

3 Schaufel

4 Fördereinrichtung

5 Material

6 Ausleger

7 Schurre

8 Abwurfeinrichtung

9 Prallwand

10 Schaufelradschurre

M Mittelachse des Schaufelrades

Y Schaufelrad-Symmetrie-Radial-Ebene

F Haupterstreckungsachse der Fördereinrichtung

X Schwenkachse des Auslegers

P Vor-Kopf-Punkt

α Winkel

51 erste Schenkelebene des Winkels

52 zweite Schenkelebene des Winkels

PA Prallflachenerstreckungsebene der Prallwand ß Prallwandwinkel

P1 erste Prallwandschenkelebene der Prallwand

P2 zweite Prallwandschenkelebene der Prallwand

FV Versatz der Fördereinrichtung

SB Schaufelradbreite

BB Bandanlagenbreite