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Title:
BUFFER STOP FOR A RACK-AND-PINION STEERING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/032472
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a buffer stop (1) having an opening for a rack-and-pinion steering system. The problem addressed by the invention is that of simplifying the design of the aforementioned buffer stop (1). This problem is solved in that the buffer stop (1) is in the form of a single piece (2) and consists exclusively of an elastomeric material.

Inventors:
WEISS, Rolf (Am Sandberg 20a, Bienenbüttel, 29553, DE)
Application Number:
EP2016/062823
Publication Date:
March 02, 2017
Filing Date:
June 07, 2016
Export Citation:
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Assignee:
CONTITECH VIBRATION CONTROL GMBH (Vahrenwalderstr. 9, Hannover, 30165, DE)
International Classes:
B62D3/12
Foreign References:
EP1500573A12005-01-26
DE102011014922A12012-09-27
DE102009019890A12010-11-11
DE102011051715A12013-01-17
EP2733048A22014-05-21
Attorney, Agent or Firm:
FINGER, Karsten (Continental Aktiengesellschaft, Intellectual PropertyPostfach 169, Hannover, 30001, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Anschlagpuffer (1) mit einer Öffnung für eine Zahnstangenlenkung, dadurch

gekennzeichnet, dass der Anschlagpuffer (1) einteilig (2) ausgebildet ist und ausschließlich aus einem elastomerem Material besteht.

2. Anschlagpuffer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (3) des Anschlagpuffers (1) einen konisch aufgeweiteten Bereich (4) aufweist. 3. Anschlagpuffer (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der

Anschlagpuffer (1) aus Polyurethan ausgebildet ist.

4. Anschlagpuffer (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet dass der Anschlagpuffer (1) aus einem geschäumten Polyurethan ausgebildet ist.

Description:
Anschlagpuffer für eine Zahnstangenlenkung

Beschreibung

Die Erfindung betrifft einen Anschlagpuffer mit einer Öffnung für eine

Zahnstangenlenkung.

Bei einer Zahnstangenlenkung wird eine Zahnstange durch die Lenkradbewegungen in einem Lenkgetriebegehäuse axial durch das Gehäuse bewegt. Bei Volleinschlag der Lenkung muss verhindert werden, dass Teile des Fahrwerks beschädigt werden. Dazu dienen Anschläge, die die axiale Bewegbarkeit der Zahnstange im Gehäuse begrenzen.

Diese Anschläge müssen, um harte Schläge zu vermeiden, elastisch sein. Für einen hohen Komfort der Lenkung müssen diese elastischen Anschläge auch eine genau definierbare Federkennlinie aufweisen. Die DE 10 2011 051 715 AI zeigt derartige Anschläge, die einen je nach gewünschter Kennlinie geformten Ring aus elastomerem Material aufweisen, wobei der Ring zur Verhinderung der vorzeitigen Zerstörung mittels zweier Anschlagringe axial armiert ist.

Die EP 2 733 048 A2 zeigt eine ähnliche Anordnung, wobei hier der elastomere Formring einseitig axial und innen radial durch Metallringe armiert ist. Diese Anschläge sind rein axial wirksam und aufgrund ihrer Mehrteiligkeit durch die Armierung relativ aufwendig in der Herstellung.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Gestaltung der eingangs geschilderten Anschlagpuffer zu vereinfachen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Anschlagpuffer einteilig ausgebildet ist und ausschließlich aus einem elastomerem Material besteht.

Diese Anordnung hat den Vorteil, dass der Anschlagpuffer in einem einzigen Formschritt herstellbar ist.

In einer Weiterbildung der Erfindung weist die Öffnung des Anschlagpuffers einen konisch aufgeweiteten Bereich auf. Dadurch, dass die innere Öffnung des Kreisringes konisch ausgebildet ist, ist die Kennlinie durch Wahl eines bestimmten Konuswinkels besonders fein einstellbar.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist der Anschlagpuffer aus Polyurethan. Polyurethan erlaubt es, über die Kontaktfläche Kräfte zu übertragen, ist aber gleichzeitig flexibel genug, um Bewegungsenergie durch Verformung aufzunehmen.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist der Anschlagpuffer aus einem geschäumten Polyurethan.

Ist der Anschlagpuffer aus einem Polyurethan-Schaum aufgebaut, ist die Verformung durch einen Kompressionsanteil ergänzt, was ein besonders weich ansprechendes

Verhalten des Anschlagpuffers ermöglicht. Anhand der Zeichnung wird nachstehend ein Beispiel der Erfindung näher erläutert.

Die Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen erfindungs gemäßen kreisringförmigen Anschlagpuffer 1. Der kreisringförmige Anschlagpuffer 1 weist einen Grundkörper 2 mit einer Öffnung 3 auf. Der Grundkörper 2 ist aus einem Polyurethan. Die Öffnung 3 ist in einem ersten Bereich 4 konisch aufgeweitet. Die konische Aufweitung ist einem hier nicht gezeigten korrespondierenden Anschlag einer Zahnstangenlenkung zugeordnet. Bei Auftreffen des Anschlages auf den aufgeweiteten Bereich 4 ist der Grundkörper 2 sowohl mit einer axialen als auch mit einer radialen Komponente verformbar. Dadurch wird die durch das Auftreffen in den Grundkörper 2 eingeleitete Energie verbraucht.

Ist der Grundkörper 2 aus einem PU-Schaum aufgebaut, ist die Verformung durch einen Kompressionsanteil ergänzt, was ein besonders weich ansprechendes Verhalten des Anschlagpuffers 1 ermöglicht.

Bezugszeichenliste

(Teil der Beschreibung)

1 Anschlagpuffer

2 Grundkörper

3 Öffnung des Grundkörpers 2

4 Erster Bereich der Grundkörpers 2