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Title:
BUNDLING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/042199
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for bundling substantially rod-shaped objects, such as asparagus spears (40), which provided the bundles (41) with at least one rubber ring (1) which encircles the bundle (41) and holds it together. Since at least one rubber ring (1) is combined with a label (2) into a rubber ring label unit (3), the device achieves the simultaneous application of the rubber ring and labels. The rubber rings (1) have a ring section (11) designed to enclose the bundles (41), a fastening section (10) designed for fastening the labels (2) being contiguous thereto, and the rubber ring label units (3) are connected to give a unit strip (13). A tear-off device (14) allows individual rubber ring label units (3) to be detached from the unit strip (13).

Inventors:
STRAUSS, Jörn (Weidergrund 13, Buxtehude, 21614, DE)
Application Number:
EP2010/006157
Publication Date:
April 14, 2011
Filing Date:
October 08, 2010
Export Citation:
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Assignee:
STRAUSS, Jörn (Weidergrund 13, Buxtehude, 21614, DE)
International Classes:
B65B13/02; B65B13/18; B65B25/04; B65B27/10; B65C9/18; B65D75/02; G09F3/14
Attorney, Agent or Firm:
VONNEMANN KLOIBER & KOLLEGEN (An der Alster 84, Hamburg, 20099, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Vorrichtung zum Bündeln von im Wesentlichen stangenförmigen Gegenständen, wie zum Beispiel Spargelstangen (40), die die Bündel (41) mit mindestens einem Ringgummi (1) versieht, das das Bündel (41) umschließt und zusammenhält, wobei mindestens ein

Ringgummi (1) mit einem Etikett (2) zu einer

Ringgummietiketteneinheit (3) verbunden ist, wobei die Ringgummis (1) einen zum Umschließen der Bündel (41) bestimmten

Ringabschnitt (11) aufweisen, an den sich ein zur Befestigung der Etiketten (2) bestimmter Befestigungsabschnitt (10) anschließt, und die Ringgummietiketteneinheiten (3) zu einem Einheitenband (13) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine

Abreißvorrichtung (14) zum Abtrennen einzelner

Ringgummietiketteneinheiten (3) vom Einheitenband (13) vorgesehen ist.

Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Abreißvorrichtung (14) eine Positionsparallelzange (15) zum

Festhalten der Etiketten (2) der Ringgummietiketteneinheiten (3) im Einheitenband (13) und eine Abreißparallelzange (18) zum Abreißen einer Ringgummietiketteneinheit (3) vom Einheitenband (13) sowie zur Bestückung einer Spreizvorrichtung (36) mit den abgetrennten Ringgummietiketteneinheiten (3) aufweist.

Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreißvorrichtung (14) einen Andrücker (26) zur Fixierung des Ringgummis (1) der abzutrennenden Ringgummietiketteneinheit (3) beim Abreißvorgang aufweist.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einheitenband (13) auf eine Spule (35) aufgespult ist, die in Vorschubrichtung (30) vor der Abreißvorrichtung (14) angeordnet ist.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einheitenband (13) einen

Etikettenbereich (12) mit aneinandergrenzenden Etiketten (2) aufweist, der mit Perforierungen (8) zum Abtrennen einzelner Ringgummietiketteneinheiten (3) versehen ist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch

gekennzeichnet, dass die Etiketten (2) des Etikettenbereichs (12) in ihrem dem Befestigungsabschnitt (10) des Ringgummis (1) benachbarten Bereich (9) ohne Perforierung voneinander getrennt sind.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Vorschubvorrichtung (29) zum Transport des Einheitenbandes (13) aufweist.

Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubvorrichtung (29) aus zwei antreibbaren, parallelen Walzen (31) besteht, die das Einheitenband (13) zwischen sich einklemmen und diskontinuierlich um jeweils eine Ringgummietiketteneinheit (3) weiter transportieren.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Drucker (35) zum Bedrucken der Etiketten (2) des Einheitenbandes (13) aufweist, der vor der

Abreißvorrichtung (14) angeordnet ist. 10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringabschnitte (11) der Ringgummis (1) im Einheitenband (13) durch einen schmalen Steg (6) miteinander verbundenen sind.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Trenneinrichtung (44) zum Durchtrennen der Stege (6) des Einheitenbandes (13) vor dem Abtrennen der

Ringgummietiketteneinheiten (3) aufweist.

12. Vorrichtung nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (44) ein bewegliches Messer (45) zum

Durchtrennen der Stege (6) aufweist. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer von oben in eine Lücke (46) des Einheitenbandes (13) zwischen zwei benachbarten Ringgummietiketteneinheiten (3) im Bereich zwischen den Ringabschnitten (11) einführbar und danach in Richtung (50) auf den Steg (6) zu seitlich nach außen bewegbar ist, wobei der Steg (6) vom Messer (45) durchtrennt wird.

14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (45) nach dem Durchtrennen des Stegs (6) nach oben und dann seitlich nach innen bewegbar ist, bis es eine Position oberhalb einer weiteren Lücke (46) des um die Breite einer

Ringgummietiketteneinheit (3) weitertransportierten Einheitenbandes

(13) einnimmt.

15. Verfahren zum Bündeln von Gegenständen, wie zum Beispiel

Spargelstangen (40), unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:

- Die Positionsparallelzange (15) der Abreißvorrichtung (14) wird geschlossen, um ein Etikett (2) einer vorletzten Ringgummietiketteneinheit (4) festzuhalten, und der

Andrücker (26) der Abreißvorrichtung (14) wird betätigt, um ein Ringgummi (1) der vorletzten Ringgummietiketteneinheit (4) in Position zu halten. die Abreißparallelzange (18) der Abreißvorrichtung (14) befindet sich in der Ausgangsposition neben der

Positionsparallelzange (15) und wird um das Etikett (2) einer letzten Ringgummietiketteneinheit (5) geschlossen, um einen vorgegebenen Winkel gedreht, um die

Ringgummietiketteneinheit (5) in dem dem

Befestigungsabschnitt (10) benachbarten Abschnitt (9) ihres Etikettenbereichs (12) ein wenig zu trennen.

Die Abreißparallelzange (18) wird aus der Nähe des

Andrückers (26) entfernt, um die letzte

Ringgummietiketteneinheit (5) an der Perforierung (8) des Etikettenbereichs (12) vollständig von der vorletzten

Ringgummietiketteneinheit (4) zu trennen.

Die Abreißparallelzange (18) wird bis über die

Spreizvorrichtung (36) verschoben und geöffnet, wobei sie den Ringabschnitt (11) der Ringgummietiketteneinheit (5) über den Fingern (37) der Spreizvorrichtung (36) ablegt, die den Ringabschnitt (11) aufspreizt und auf das Bündel (41) aufbringt.

Die Positionsparallelzange (15) sowie der Andrücker (26) werden geöffnet und die Abreißparallelzangen (18) wird in ihre Ausgangsposition neben der Positionsparallelzange (15) gebracht. - Die Vorschubvorrichtung (29) transportiert das

Einheitenband (13) um die Breite einer

Ringgummietiketteneinheit (3) weiter, wobei die bisherige vorletzte Ringgummietiketteneinheit (4) den Platz der letzten Ringgummietiketteneinheit (5) einnimmt und das Verfahren wieder mit dem ersten Verfahrensschritt beginnt.

Description:
Bündelungsvorrichtung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bündeln von im Wesentlichen länglichen Gegenständen, wie zum Beispiel

Gemüsestangen oder Spargelstangen, welche die Bündel mit mindestens einem Ringgummi versieht, das das Bündel umschließt und

zusammenhält.

Aus DE 10 2005 055 518 A1 ist eine Vorrichtung zum Bündeln länglicher Gegenstände, wie beispielsweise Spargelstangen, bekannt. Bei dieser Bündelungsvorrichtung werden die Spargelstangen in portionierter Form, das heißt in Form einer abgewogenen Menge Spargelstangen, in

Spargelhaltern, auf einem Förderband, in einem vorgegebenen Abstand der Bündelungsvorrichtung zugeführt. Die Spargelstangen ragen hierbei mit den Spargelköpfen und Spargelfüßen jeweils seitlich aus den

Spargelhaltern heraus, um dort von einer rechts- und linksseitig vom Förderband angeordneten Bündelungsvorrichtung jeweils ein Ringgummi zu erhalten. Die Bündelungsvorrichtungen umfassen jeweils eine erste Einheit, mit der ein in diese Einheit eingelegtes Ringgummi gespannt, über die zu bündelnden Spargelstangen geführt und dann auf diese

aufgebracht wird. Eine zweite Einheit der vorbekannten

Bündelungsvorrichtung dient dazu, die Ringgummis von einem oder mehreren zugeführten Gummischläuchen abzuschneiden und der ersten Einheit zu übergeben. Diese Zuführeinrichtung umfasst vorzugsweise eine Schneid- und Übergabeeinrichtung. Die Schneideinrichtung dient dazu einem entsprechend zugeführten Ende eines Gummischlauches ein Stück Ringgummi abzuschneiden, während die Übergabeeinrichtung dazu vorgesehen ist, den abgeschnittenen Gummiring einer Spreizvorrichtung in deren Aufnahmestellung zu übergeben. Die Übergabeeinrichtung ist zu diesem Zweck zwischen der Schneid- und Spreizvorrichtung verfahrbar. Die Spreizvorrichtung der ersten Einheit weist vorzugsweise vier Arme für jeweils ein Ringgummi auf, die geöffnet und geschlossen werden können. Die Spreizvorrichtung der Bündelungsvorrichtungen fährt automatisch an die Spargelstangen heran, um jeweils ein Ringgummi am Spargelkopf und Spargelfuß aufzubringen und von diesen wegzufahren. Die entstandenen Bündel beziehungsweise umschlossenen Gegenstände werden

anschließend in einem nachfolgenden Arbeitschritt mit einem Etikett versehen, auf dem die entsprechenden Produktdaten aufgebracht sind.

Nachteilig an der bekannten Vorrichtung ist, dass die umschlossenen Bündel beziehungsweise Gegenstände in einem nachfolgenden

Arbeitschritt, zum Beispiel per Hand, mit einem Etikett versehen werden müssen, um die entsprechenden Produktdaten aufzubringen. Die

Notwendigkeit eines weiteren Arbeitsschrittes hierfür ist zeit- und kosten intensiv, da beispielsweise zusätzliche Maschinen oder weitere Arbeitskräfte benötigt werden. Zudem steigt durch die Notwendigkeit eines zusätzlichen Arbeitschrittes die Fehlerrate.

Aufgabe der Erfindung ist es die bekannte Vorrichtung zu verbessern, so dass die Etiketten auf einfache und kostengünstige Weise angebracht werden können.

Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass mindestens eines der Ringgummis, das das Bündel umschließt und zusammenhält, mit einem Etikett versehen ist und die Ringgummis und Etiketten zu einer

Ringgummietiketteneinheit verbunden sind. Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist es, dass beim Aufbringen der Ringgummis gleichzeitig auch das Etikett befestigt wird, ohne, dass ein zusätzlicher Arbeitsschritt benötigt wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die auf das Bündel aufzubringenden Ringgummis mit den Etiketten in der

Ringgummietiketteneinheit verklebt. Das Verkleben stellt eine einfache und daher kostengünstig Verbind ungssart dar. Ein weitere Vorteil dieser Maßnahme besteht darin, dass das Etikett fest mit dem Ringgummi verbunden ist und daher nicht so leicht abfallen kann wie bei

herkömmlichen Etikettierungsmöglichkeiten, wie beispielsweise einem an einem Band angebrachten Schild, oder einem direkt auf das

Spargelbündel geklebten Etikett.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Ringgummis einen zum Umschließen der Bündel bestimmten

Ringabschnitt aufweisen, an den sich ein zur Befestigung der Etiketten bestimmter Befestigungsabschnitt anschließt. Hierbei kann die Form des Befestigungsabschnitts an die Funktion angepasst werden. Der

Befestigungsabschnitt zur Befestigung rechteckiger Etiketten ist hierbei möglichst rechteckig ausgestaltet.

Eine bevorzugte Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vor, dass die Ringgummietiketteneinheiten zu einem Einheitenband verbunden sind. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass die Ausrichtung und Zuführung des Einheitenbandes an die weiter unten genauer beschriebene

Abreißvorrichtung, für das Aufbringen der Ringgummis auf die Bündel und Gegenstände einfacher und präziser gestaltet wird, da ein Verrutschen einzelner Ringgummietiketteneinheiten verhindert wird.

Eine weitere dienliche Ausführungsform der Erfindung sind Perforierungen zum Abtrennen einzelner Ringgummietiketteneinheiten, mit denen aneinandergrenzende Etiketten des Etikettenbereichs im Einheitenband versehen sind. Zusätzlich sind die Etiketten des Etikettenbereichs in ihrem dem Befestigungsabschnitt des Ringgummis benachbarten Bereich ohne Perforierung voneinander getrennt. Diese Trennung ohne Perforierung und die vorher genannten Perforierungen im Etikettenbereich erleichtern das Abtrennen einzelner Ringgummietiketteneinheiten vom Einheitenband durch die Abreißvorrichtung.

In einer bevorzugte Ausgestaltungsform der Erfindung sind die

Ringabschnitte der Ringgummis im Einheitenband durch einen schmalen Steg miteinander verbundenen. Dieser schmale Steg erleichtert die Ausrichtung und Zuführung der Ringgummis, da diese sich durch die kettenartige Anordnung nicht so leicht verziehen können. Auf diese Art können sie einfach und präzise durch die Vorschubvorrichtung

transportiert und an die Abreißvorrichtung übergeben werden. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung weist eine Vorschubvorrichtung zum Transport des Einheitenbandes auf. Diese Vorschubvorrichtung besteht aus zwei antreibbaren, parallelen Walzen, die das Einheitenband zwischen sich einklemmen und diskontinuierlich um jeweils eine

Ringgummietiketteneinheit weiter transportieren. Durch diese Maßnahmen werden die Ringgummietiketteneinheiten automatisch der

Abreißvorrichtung zugeführt und stehen dort nach dem Abtrennen durch diese einzeln für das Aufbringen auf die Spargelbündel bereit.

In einer weiteren Ausgestaltungsform der Erfindung ist eine

Abreißvorrichtung zum Abtrennen einzelner Ringgummietiketteneinheiten vorgesehen. Diese Abreißvorrichtung weist eine Positionsparallelzange zum Festhalten der Etiketten der Ringgummietiketteneinheiten im

Einheitenband und eine Abreißparallelzange zum Abreißen einer

Ringgummietiketteneinheit vom Einheitenband sowie zur Bestückung einer Spreizvorrichtung mit den abgetrennten

Ringgummietiketteneinheiten auf. Ferner ist in der Abreißvorrichtung der Erfindung ein Andrücker zur Fixierung des Ringgummis der

abzutrennenden Ringgummietiketteneinheit beim Abreißvorgang angeordnet. ln einer Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Einheitenband auf eine Rolle aufgespult ist, die in Transportrichtung vor der Abreißvorrichtung angeordnet ist. Durch die beschriebene Maßnahme wird Nachschub einzelner Ringgummietiketteneinheiten für die

Umschließung der Bündel oder Gegenstände zuverlässig gewährleistet.

Eine weitere Ausgestaltungsform der Erfindung weist einen Drucker zum Bedrucken der Etiketten des Einheitenbandes auf, der vor der

Abreißvorrichtung angeordnet ist. Das Vorhandensein eines Druckers hat den Vorteil, dass noch ein zur Vervollständigung der Etikettierung der Bündel notwendiger Schritt von der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgeführt werden kann und die Etiketten nicht extern gedruckt werden müssen. Zudem können die jeweils aktuellen Produktdaten, wie beispielsweise das aktuelle Einzelgewicht des Bündels, kurz vor dem Aufbringen der Ringgummietiketteneinheiten durch eine Wiegevorrichtung ermittelt und auf das zugehörige Etikett gedruckt werden. Diese

Maßnahme bedeutet weitere Zeit- und Kostenersparnis und stellt eine sehr flexible Art dar die Bündel zu etikettieren.

Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zum Bündeln von Gegenständen, wie zum Beispiel Spargelstangen, unter Verwendung einer automatischen Vorrichtung wie bereits oben beschrieben.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Die Figuren zeigen im Einzelnen:

Figur 1 : Perspektivische Darstellung der Bündelungsvorrichtung zum

Aufbringen der Ringgummietiketteneinheiten. Figur 2: Seitenansicht einer Darstellung der selben

Bündelungsvorrichtung mit der Vorschubvorrichtung, der Abreißvorrichtung und der Spreizvorrichtung.

Figur 3: Perspektivische Detailansicht der Vorschubvorrichtung und der Abreißvorrichtung.

Figur 4: Eine Detailansicht des Einheitenbandes.

Figur 5: Darstellung einer bekannten Bündelungsvorrichtung.

Figur 6: Seitenansicht der bekannten Bündelungsvorrichtung.

Figur 7: Eine perspektivische Teilansicht einer Vorschubvorrichtung und einer Abreißvorrichtung in einer weiteren

Ausführungsform mit Trenneinrichtung.

Figur 8: Eine Seitenansicht der Abreißvorrichtung und

Trenneinrichtung gemäß Figur 7.

In Figur 1 erkennt man eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Bündeln von Spargelstangen 40, die ein Einheitenband 13, eine

Vorschubvorrichtung 29, eine Abreißvorrichtung 14 und eine

Spreizvorrichtung 36 aufweist.

Figur 4 zeigt das Einheitenband 13 mit den einzelnen

Ringgummietiketteneinhelten 3 in einer Detailansicht. Das Einheitenband 13 besteht aus einer Vielzahl von Ringgummietiketteneinhelten 3, die miteinander zu dem Einheitenband 13 verbunden sind. Jede

Ringgummietiketteneinheit 3 weist ein Etikett 2 auf, welches mit einem Ringgummi 1 verbunden ist. Das Ringgummi 1 besteht aus einem

Ringabschnitt 1 1 und einem rechteckigen Befestigungsabschnitt 10, der mit dem Etikett 2 verklebt ist. Der Ringgummiabschnitt 9 und der

Befestigungsabschnitt 10 sind einstückig aus Gummi hergestellt. Zwei benachbarte Ringabschnitte 11 sind mit einem Steg 6 verbunden. Der Steg 6 besteht ebenfalls aus Gummi und ist ebenfalls einstückig mit den Ringabschnitten 11 ausgebildet. Die Etiketten 2 haben eine längliche, rechteckige Form und bestehen aus Kunststoff, dessen Oberfläche aufgeraut ist, um die Farbe einer Beschriftung oder eines Aufdrucks aufzunehmen. Benachbarte Etiketten 2 sind durch eine Perforierung 8 gegeneinander abgegrenzt. Eine Ringgummietiketteneinheit 3 kann vom Einheitenband 13 getrennt werden, indem man sowohl ein Etikett 2 entlang der Perforierung 8 von dem Nachbaretikett abreißt, als auch den zugehörigen Ringabschnitt 11 von dem Nachbarringabschnitt abreißt, wobei der Steg 6 durchtrennt wird.

In der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Vorschubvorrichtung 29 zum Transport des Einheitenbandes 13 vorgesehen. Die

Vorschubvorrichtung 29 besteht aus zwei vertikal übereinander angeordneten und mit ihren Achsen horizontal und parallel zueinander ausgerichteten, in zwei Halteblöcken 32 gelagerten Walzen 31 , zwischen denen das Einheitenband 13 eingeklemmt und durch Drehen der Walzen 31 in Vorschubrichtung 30 transportiert wird. Dadurch gelangt die letzte Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 über ein an den Halteblöcken 32 befestigtes Führungsblech 33 in den Bereich der

Abreißvorrichtung 14.

Die Abreißvorrichtung 14 dient dazu, einzelne

Ringgummietiketteneinheiten 3 vom Einheitenband 13 zu trennen und anschließend an die Spreizvorrichtungen 36 zu übergeben. Die

Abreißvorrichtung 14 weist eine Positionsparallelzange 15 zum Festhalten der Ringgummietiketteneinheit 3 auf. Die Positionsparallelzange 15 hat zwei Klemmbacken 16, zwischen denen die vorletzte

Ringgummietiketteneinheit 4 des Einheitenbandes 13 eingeklemmt wird. Die Klemmbacken 16 können über eine pneumatische

Betätigungsvorrichtung 17 geöffnet und geschlossen werden.

Die Abreißvorrichtung 14 besitzt zusätzlich einen Andrücker 26, welcher mit zwei Andrückbacken 27 ausgestattet ist. Die Andrückbacken 27 des Andrückers 26 halten den Ringabschnitt 11 einer vorletzten

Ringgummietiketteneinheit 4 in Position. Der Andrücker 26 wird durch die Betätigung einer mit der Vorschubvorrichtung 29 synchronisierten

Betätigungsvorrichtung 17 geöffnet und geschlossen.

In Figur 2 erkennt man die Positionsparallelzange 15 in geöffnetem

Zustand mit zwei Klemmbacken 16. Durch den Spalt zwischen den zwei Klemmbacken 16 hindurch wird das Einheitenband 13 um jeweils eine Ringgummietiketteneinheit 3 weitertransportiert. Die letzte

Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 wird hierbei an die Abreißparallelzange 18 übergeben. Die Positionsparallelzange 15 wird durch die Betätigung einer mit der Vorschubvorrichtung 29

synchronisierten Betätigungsvorrichtung 17 geöffnet und geschlossen.

Die Abreißparallelzange 18 der Abreißvorrichtung 14 besitzt zwei

Abreißbacken 19 zwischen denen sie die letzte Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 einklemmt und anschließend abreißt. Die Abreißparallelzange 18 besitzt eine erste pneumatische

Betätigungseinrichtung 20, welche mit der Bewegung der

Vorschubvorrichtung 29 und dem Öffnen und Schließen der

Positionsparallelzange 15 synchronisiert ist und die Abreißbacken der Abreißparallelzange 18 öffnet und schließt. Die Abreißparallelzange 18 besitzt eine zweite 21 und dritte 22 pneumatische Betätigungseinrichtung für die Drehbewegungen des Arms 23 und des Gelenks 24 der

Abreißparallelzange 18, durch welche die letzte Ringgummietiketteneinheit 5 abgetrennt und an die Spreizvorrichtung 36 übergeben wird.

Anstelle der für die Bewegung der Positionsparallelzange 15, des

Andrückers 26 und der Abreißparallelzange 14 eingesetzten

pneumatischen Betätigungseinrichtungen 17, 20, 21 und 22, können, je nach Größe und Arbeitsgeschwindigkeit natürlich gegebenenfalls auch hydraulische Zylinder oder Antriebe anderer Art wie z.B. elektrische Antriebe verwendet werden.

Die insbesondere in Figur 1 dargestellte Bündelungsvorrichtung ist wahlweise auf einer Seite eines für die Zuführung des Spargels 40 dienenden Förderbandes 38 angeordnet. Ein solches Förderband 38 ist in den Figuren 5 und 6 dargestellt. Mit dem Förderband 38 werden mit einem bestimmten Abstand U-förmige Spargelhalter 39 in Pfeilrichtung 42 der Vorrichtung zugeführt. In den Spargelhaltern 39 befindet sich jeweils eine Anzahl von Spargelstangen 40 die mit ihren beidseitigen Enden jeweils seitlich aus den Spargelhaltern 39 herausragen, um dort an mindestens einem Ende eine Ringgummietiketteneinheit 3 zu erhalten. Auf diese Weise erhält man ein Spargelbündel 41 , welches durch mindestens eine Ringgummietiketteneinheit 3 zusammengehalten wird. Es ist auch eine Anordnung denkbar, in der auf einer Seite des

Förderbandes 38 die erfindungsgemäße Vorrichtung und auf der anderen Seite die bekannte Bündelungsvorrichtung (DE 10 2005 055 518 A1) angeordnet ist. Die beiden Vorrichtungen arbeiten vorzugsweise synchron zueinander und sind bei dieser Anordnung gegenüberliegend angeordnet. Figur 5 zeigt eine Anordnung, die der gerade beschriebenen ähnelt. Eine der beiden dort gezeigten Vorrichtungen wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ersetzt. Bei dieser Anordnung wird auf das eine Ende des Spargels 40 ein einfaches Ringgummi ohne Etikett und auf der anderen Seite eine erfindungsgemäße Ringgummietiketteneinheit 3 auf den Spargel 40 aufgebracht.

Es können wahlweise auch zwei oder mehr Spreizvorrichtungen 36 auf einer Seite in Förderrichtung 28 des Förderbandes 38 hintereinander angeordnet sein, wie in Figur 1 dargestellt. Durch diese Maßnahme kann das Aufbringen der Ringgummietiketteneinheiten 3 schneller erfolgen.

Auch wenn es zur Bündelung von Spargel in der Regel einer Anordnung mit zwei gegenüberliegenden Bündelungsvorrichtungen bedarf, kann es für andere Gegenstände möglicherweise ausreichend sein, wenn diese nur an einer Seite oder in der Mitte gebündelt werden.

In einer alternativen Ausführungsform der Bündelungsvorrichtung ist vor der Abreißvorrichtung 14 ein Drucker 35 und eine Wiegevorrichtung 43 angeordnet, in der die Spargelbündel 41 erst gewogen werden und das aktuelle Gewicht an einen Drucker 35 übermittelt wird. Der Drucker 35 bedruckt die Etiketten 2 mit den aktuellen Produktdaten, wie dem Gewicht und Preis, bevor die Ringgummietiketteneinheiten 3 auf die zugehörige Ware, hier Spargelbündel 41 , aufgebracht werden.

Das Verfahren zum Bündeln von Spargelstangen setzt sich im

Wesentlichen aus den folgenden Schritten zusammen. Das Einheitenband 13 wird durch Drehen zweier Walzen 31 der

Vorschubvorrichtung 29, zwischen denen es einklemmt ist, in

Vorschubrichtung 30 transportiert. Dadurch gelangt die letzte

Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 über das an den Halteblöcken 32 befestigte Führungsblech 33 in den Bereich der

Abreißvorrichtung 14. Durch die Vorschubvorrichtung 30 wird jeweils eine Ringgummietiketteneinheit 3 in Richtung der geöffneten

Positionsparallelzange 15 weitertransportiert. Das Einheitenband 13 wird durch den Spalt zwischen den zwei Klemmbacken 16 hindurch um jeweils eine Ringgummietiketteneinheit 3 weitertransportiert. Die letzte

Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 wird hierbei an die geöffnete Abreißparallelzange 18 übergeben. Danach schließt sich die Positionsparallelzange 15 und klemmt ein Etikett 2 der vorletzten Ringgummietiketteneinheit 4 zwischen ihren

Klemmbacken 16 ein. Das Öffnen und Schließen der

Positionsparallelzange 15 wird durch die Betätigung einer mit der

Vorschubvorrichtung 29 synchronisierten Betätigungsvorrichtung 17 vorgenommen. Im Wesentlichen gleichzeitig mit der Betätigung der Positionsparallelzange 15 wird der Andrücker 26 der Abreißvorrichtung betätigt, um den Ringabschnitt 11 der vorletzten

Ringgummietiketteneinheit 4 mit seinen Andrückbacken 27 in Position zu halten. Der Andrücker 26 wird durch die Betätigung einer mit der

Vorschubvorrichtung 29 synchronisierten Betätigungsvorrichtung geöffnet und geschlossen.

Die Abreißparallelzange 18 der Abreißvorrichtung 14 besitzt zwei

Abreißbacken 19 zwischen denen sie das Etikett 2 der letzten

Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 einklemmt and anschließend abreißt. Die Abreißbacken 19 werden durch die Betätigung einer ersten pneumatischen Betätigungseinrichtung 42, welche mit der Bewegung der Vorschubvorrichtung 29 und dem Öffnen und Schließen der Positionsparallelzange 15 synchronisiert ist, geöffnet und

geschlossen. Sie dreht sich unter Bewegung ihres Armes 23 in einem vorgegebenen Winkel, um die Ringgummietiketteneinheiten 3 des

Einheitenbandes 13 in dem dem Befestigungsabschnitt 10 benachbarten Abschnitt ihres Etikettenbereichs 12 ein wenig zu trennen. Anschließend entfernt sich die Abreißparallelzange 18 aus der Nähe des Andrückers 26. Dadurch werden die Ringgummietiketteneinheiten 3 des Einheitenbandes 13 an der Perforierung 8 des Etikettenbereichs und am Steg 6 des Ringgummiabschnitts 11 vollständig voneinander getrennt.

Durch die Betätigung einer zweiten und dritten pneumatischen

Betätigungseinrichtung 21 und 22 für die Drehbewegungen des Arms 23 und des Gelenks 24 der Abreißparallelzange 18 wird die abgetrennte Ringgummietiketteneinheit 1 zu der aus DE 10 2005 055 518 A1 vorbekannten Spreizvorrichtungen 36 befördert. Die Abreißparallelzange 18 legt den Ringabschnitt 11 der Ringgummietiketteneinheiten 3 über den Fingern der Spreizvorrichtung 37 ab. Abschließend werden die

Ringgummietiketteneinheiten 3 von der Spreizvorrichtung 36 unter

Verwendung des bekannten Verfahrens (DE 10 2005 055 518 A1) auf die zu bündelnden Gegenstände aufgebracht.

In den Figuren 7 und 8 ist eine weitere Ausführungsform der

erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Man erkennt das

Einheitenband 13 mit den Ringgummietiketteneinheiten 3, die an einer Seite jeweils einen Ringabschnitt 11 aufweisen. Desweiteren ist auch bei dieser Ausführungsform eine Abreißvorrichtung 14 mit einer

Positionsparallelzange 15 und einer Abreißparallelzange 18 vorgesehen. Man erkennt auch eine Vorschubvorrichtung 29. Im Unterschied zu der in den Figuren 2 und 3 gezeigten und weiter oben beschriebenen Abreißvorrichtung ist die alternative Ausführungsform gemäß Figuren 7 und 8 mit einer Trenneinrichtung 44 versehen, die mit dem Andrücker 26 kombiniert ist und die ein bewegliches Messer 45 zum Durchtrennen der Stege 6 zwischen zwei Ringabschnitten 11 von benachbarten Ringgummietiketteneinheiten 3 des Einheitenbandes 13 aufweist. Für diesen Zweck wird das Messer 45 von oben nach unten in eine Lücke 46 eingeführt. Die Lücke 46 befindet sich zwischen zwei benachbarten Ringgummietiketteneinheiten 3 des Etikettenbandes 13 in einem seitlichen Bereich zwischen zwei Ringabschnitten 11. Dabei wird das Messer 45 durch einen ersten Aktuator 47 in vertikaler Richtung 48 nach unten bewegt, so dass es in die Lücke 46 eintaucht. Sodann wird ein zweiter Aktuator 49 betätigt, der das Messer in horizontaler Richtung 50 auf den Steg 6 zu und schließlich vom Einheitenband 13 wegbewegt. Dabei durchtrennt das Messer 45 den Steg 6.

Anschließend kann die Ringgummietiketteneinheit 3 von der

Abreißparallelzange 18 ergriffen und durch die Abreißvorrichtung 14 abgerissen werden, ohne dass es Komplikationen mit dem Abreißen des Stegs 6 gibt. Bei der Ausführungsform ohne diese erfindungsgemäße Trenneinrichtung 44 kann es vorkommen, dass der Steg 6 zwischen zwei Ringgummietiketteneinheiten 3 besonders stabil ist und deshalb nur mit erhöhtem Kraftaufwand abgerissen werden kann. Dabei kann es zu Verformungen des Ringabschnitts 11 der Ringgummietiketteneinheit 3 kommen, die im Extremfall von den Fingern 37 der Spreizvorrichtung nicht mehr korrekt erfasst und gespreizt werden könnte. Zur Vermeidung dieser Situation wird die erfindungsgemäße Trenneinrichtung 44 empfohlen.

Nach dem Durchtrennen des Stegs 6 wird das Messer 45 entgegen der vertikalen Richtung 48 durch den ersten Aktuator 47 wieder angehoben und mit Hilfe des zweiten Aktuators 49 entgegen der horizontalen

Richtung 50 wieder in Richtung des Einheitenbandes 13 bewegt, bis es oberhalb einer weiteren Lücke 46 zwischen den nächsten beiden benachbarten Ringgummietiketteneinheiten 3 positioniert ist. Während der Zurückbewegung des Messers 45 wird vorzugsweise gleichzeitig das Einheitenband 13 mittels der Vorschubvorrichtung 29 um die Breite einer Ringgummietiketteneinheit 3 vorgeschoben, so dass die nächste Lücke 46 unterhalb des Messers 45 zum Liegen kommt. Danach beginnt der Abtrennvorgang von vorne. BEZUGSZEICHENLISTE

1 Ringgummi

2 Etikett

3 Ringgummietiketteneinheit

4 vorletzte Ringgummietiketteneinheit

5 letzte Ringgummietiketteneinheit

6 Steg

7 Kettenartige Anordnung

8 Perforierungen

9 Trennung ohne Perforierungen

10 Befestigungsabschnitt

11 Ringabschnitt

12 Etikettenbereich

13 Einheitenband

14 Abreißvorrichtung

15 Positionsparallelzange

16 Klemmbacken

17 pneumatische Betätigungsvorrichtung d. Positionsparallelzange

18 Abreißparallelzange

19 Abreißbacken

20 erste pneumatische Betätigungseinrichtung d. Abreißparallelzange

21 zweite pneumatische Betätigungseinrichtung d. Abreißparallelzange

22 dritte pneumatische Betätigungseinrichtung d. Abreißparallelzange

23 Arm d. Abreißparallelzange

24 Gelenk d. Abreißparallelzange

25 Schiene

26 Andrücker

27 Andrückbacken

28 pneumatische Betätigungseinrichtung d. Andrückers

29 Vorschubvorrichtung

30 Vorschubrichtung

31 Walzen

32 Halteblöcke

33 Führungsblech

34 Spule

35 Drucker

36 Spreizvorrichtung

37 Finger der Spreizvorrichtung

38 Förderband

39 U-förmige Spargelhalter

40 Spargelstangen

41 Spargelbündel

42 Pfeilrichtung

43 Wiegevorrichtung Trenneinrichtung Messer

Lücke

erster Aktuator vertikale Richtung zweiter Aktuator horizontale Richtung