| JP2005187071 | RACHET-TYPE BINDING TOOL |
| JP3035174 | DIRECT CONVERSION RADIO RECEIVER |
| WO/2000/044620 | AUTOMATIC BALE STRAPPING SYSTEM |
| PATENTANSPRÜCHE Vorrichtung zum Bündeln von im Wesentlichen stangenförmigen Gegenständen, wie zum Beispiel Spargelstangen (40), die die Bündel (41) mit mindestens einem Ringgummi (1) versieht, das das Bündel (41) umschließt und zusammenhält, wobei mindestens ein Ringgummi (1) mit einem Etikett (2) zu einer Ringgummietiketteneinheit (3) verbunden ist, wobei die Ringgummis (1) einen zum Umschließen der Bündel (41) bestimmten Ringabschnitt (11) aufweisen, an den sich ein zur Befestigung der Etiketten (2) bestimmter Befestigungsabschnitt (10) anschließt, und die Ringgummietiketteneinheiten (3) zu einem Einheitenband (13) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abreißvorrichtung (14) zum Abtrennen einzelner Ringgummietiketteneinheiten (3) vom Einheitenband (13) vorgesehen ist. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Abreißvorrichtung (14) eine Positionsparallelzange (15) zum Festhalten der Etiketten (2) der Ringgummietiketteneinheiten (3) im Einheitenband (13) und eine Abreißparallelzange (18) zum Abreißen einer Ringgummietiketteneinheit (3) vom Einheitenband (13) sowie zur Bestückung einer Spreizvorrichtung (36) mit den abgetrennten Ringgummietiketteneinheiten (3) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreißvorrichtung (14) einen Andrücker (26) zur Fixierung des Ringgummis (1) der abzutrennenden Ringgummietiketteneinheit (3) beim Abreißvorgang aufweist. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einheitenband (13) auf eine Spule (35) aufgespult ist, die in Vorschubrichtung (30) vor der Abreißvorrichtung (14) angeordnet ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einheitenband (13) einen Etikettenbereich (12) mit aneinandergrenzenden Etiketten (2) aufweist, der mit Perforierungen (8) zum Abtrennen einzelner Ringgummietiketteneinheiten (3) versehen ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Etiketten (2) des Etikettenbereichs (12) in ihrem dem Befestigungsabschnitt (10) des Ringgummis (1) benachbarten Bereich (9) ohne Perforierung voneinander getrennt sind. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Vorschubvorrichtung (29) zum Transport des Einheitenbandes (13) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubvorrichtung (29) aus zwei antreibbaren, parallelen Walzen (31) besteht, die das Einheitenband (13) zwischen sich einklemmen und diskontinuierlich um jeweils eine Ringgummietiketteneinheit (3) weiter transportieren. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Drucker (35) zum Bedrucken der Etiketten (2) des Einheitenbandes (13) aufweist, der vor der Abreißvorrichtung (14) angeordnet ist. 10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringabschnitte (11) der Ringgummis (1) im Einheitenband (13) durch einen schmalen Steg (6) miteinander verbundenen sind. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Trenneinrichtung (44) zum Durchtrennen der Stege (6) des Einheitenbandes (13) vor dem Abtrennen der Ringgummietiketteneinheiten (3) aufweist. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (44) ein bewegliches Messer (45) zum Durchtrennen der Stege (6) aufweist. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer von oben in eine Lücke (46) des Einheitenbandes (13) zwischen zwei benachbarten Ringgummietiketteneinheiten (3) im Bereich zwischen den Ringabschnitten (11) einführbar und danach in Richtung (50) auf den Steg (6) zu seitlich nach außen bewegbar ist, wobei der Steg (6) vom Messer (45) durchtrennt wird. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (45) nach dem Durchtrennen des Stegs (6) nach oben und dann seitlich nach innen bewegbar ist, bis es eine Position oberhalb einer weiteren Lücke (46) des um die Breite einer Ringgummietiketteneinheit (3) weitertransportierten Einheitenbandes (13) einnimmt. 15. Verfahren zum Bündeln von Gegenständen, wie zum Beispiel Spargelstangen (40), unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: - Die Positionsparallelzange (15) der Abreißvorrichtung (14) wird geschlossen, um ein Etikett (2) einer vorletzten Ringgummietiketteneinheit (4) festzuhalten, und der Andrücker (26) der Abreißvorrichtung (14) wird betätigt, um ein Ringgummi (1) der vorletzten Ringgummietiketteneinheit (4) in Position zu halten. die Abreißparallelzange (18) der Abreißvorrichtung (14) befindet sich in der Ausgangsposition neben der Positionsparallelzange (15) und wird um das Etikett (2) einer letzten Ringgummietiketteneinheit (5) geschlossen, um einen vorgegebenen Winkel gedreht, um die Ringgummietiketteneinheit (5) in dem dem Befestigungsabschnitt (10) benachbarten Abschnitt (9) ihres Etikettenbereichs (12) ein wenig zu trennen. Die Abreißparallelzange (18) wird aus der Nähe des Andrückers (26) entfernt, um die letzte Ringgummietiketteneinheit (5) an der Perforierung (8) des Etikettenbereichs (12) vollständig von der vorletzten Ringgummietiketteneinheit (4) zu trennen. Die Abreißparallelzange (18) wird bis über die Spreizvorrichtung (36) verschoben und geöffnet, wobei sie den Ringabschnitt (11) der Ringgummietiketteneinheit (5) über den Fingern (37) der Spreizvorrichtung (36) ablegt, die den Ringabschnitt (11) aufspreizt und auf das Bündel (41) aufbringt. Die Positionsparallelzange (15) sowie der Andrücker (26) werden geöffnet und die Abreißparallelzangen (18) wird in ihre Ausgangsposition neben der Positionsparallelzange (15) gebracht. - Die Vorschubvorrichtung (29) transportiert das Einheitenband (13) um die Breite einer Ringgummietiketteneinheit (3) weiter, wobei die bisherige vorletzte Ringgummietiketteneinheit (4) den Platz der letzten Ringgummietiketteneinheit (5) einnimmt und das Verfahren wieder mit dem ersten Verfahrensschritt beginnt. |
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bündeln von im Wesentlichen länglichen Gegenständen, wie zum Beispiel
Gemüsestangen oder Spargelstangen, welche die Bündel mit mindestens einem Ringgummi versieht, das das Bündel umschließt und
zusammenhält.
Aus DE 10 2005 055 518 A1 ist eine Vorrichtung zum Bündeln länglicher Gegenstände, wie beispielsweise Spargelstangen, bekannt. Bei dieser Bündelungsvorrichtung werden die Spargelstangen in portionierter Form, das heißt in Form einer abgewogenen Menge Spargelstangen, in
Spargelhaltern, auf einem Förderband, in einem vorgegebenen Abstand der Bündelungsvorrichtung zugeführt. Die Spargelstangen ragen hierbei mit den Spargelköpfen und Spargelfüßen jeweils seitlich aus den
Spargelhaltern heraus, um dort von einer rechts- und linksseitig vom Förderband angeordneten Bündelungsvorrichtung jeweils ein Ringgummi zu erhalten. Die Bündelungsvorrichtungen umfassen jeweils eine erste Einheit, mit der ein in diese Einheit eingelegtes Ringgummi gespannt, über die zu bündelnden Spargelstangen geführt und dann auf diese
aufgebracht wird. Eine zweite Einheit der vorbekannten
Bündelungsvorrichtung dient dazu, die Ringgummis von einem oder mehreren zugeführten Gummischläuchen abzuschneiden und der ersten Einheit zu übergeben. Diese Zuführeinrichtung umfasst vorzugsweise eine Schneid- und Übergabeeinrichtung. Die Schneideinrichtung dient dazu einem entsprechend zugeführten Ende eines Gummischlauches ein Stück Ringgummi abzuschneiden, während die Übergabeeinrichtung dazu vorgesehen ist, den abgeschnittenen Gummiring einer Spreizvorrichtung in deren Aufnahmestellung zu übergeben. Die Übergabeeinrichtung ist zu diesem Zweck zwischen der Schneid- und Spreizvorrichtung verfahrbar. Die Spreizvorrichtung der ersten Einheit weist vorzugsweise vier Arme für jeweils ein Ringgummi auf, die geöffnet und geschlossen werden können. Die Spreizvorrichtung der Bündelungsvorrichtungen fährt automatisch an die Spargelstangen heran, um jeweils ein Ringgummi am Spargelkopf und Spargelfuß aufzubringen und von diesen wegzufahren. Die entstandenen Bündel beziehungsweise umschlossenen Gegenstände werden
anschließend in einem nachfolgenden Arbeitschritt mit einem Etikett versehen, auf dem die entsprechenden Produktdaten aufgebracht sind.
Nachteilig an der bekannten Vorrichtung ist, dass die umschlossenen Bündel beziehungsweise Gegenstände in einem nachfolgenden
Arbeitschritt, zum Beispiel per Hand, mit einem Etikett versehen werden müssen, um die entsprechenden Produktdaten aufzubringen. Die
Notwendigkeit eines weiteren Arbeitsschrittes hierfür ist zeit- und kosten intensiv, da beispielsweise zusätzliche Maschinen oder weitere Arbeitskräfte benötigt werden. Zudem steigt durch die Notwendigkeit eines zusätzlichen Arbeitschrittes die Fehlerrate.
Aufgabe der Erfindung ist es die bekannte Vorrichtung zu verbessern, so dass die Etiketten auf einfache und kostengünstige Weise angebracht werden können.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass mindestens eines der Ringgummis, das das Bündel umschließt und zusammenhält, mit einem Etikett versehen ist und die Ringgummis und Etiketten zu einer
Ringgummietiketteneinheit verbunden sind. Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist es, dass beim Aufbringen der Ringgummis gleichzeitig auch das Etikett befestigt wird, ohne, dass ein zusätzlicher Arbeitsschritt benötigt wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die auf das Bündel aufzubringenden Ringgummis mit den Etiketten in der
Ringgummietiketteneinheit verklebt. Das Verkleben stellt eine einfache und daher kostengünstig Verbind ungssart dar. Ein weitere Vorteil dieser Maßnahme besteht darin, dass das Etikett fest mit dem Ringgummi verbunden ist und daher nicht so leicht abfallen kann wie bei
herkömmlichen Etikettierungsmöglichkeiten, wie beispielsweise einem an einem Band angebrachten Schild, oder einem direkt auf das
Spargelbündel geklebten Etikett.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Ringgummis einen zum Umschließen der Bündel bestimmten
Ringabschnitt aufweisen, an den sich ein zur Befestigung der Etiketten bestimmter Befestigungsabschnitt anschließt. Hierbei kann die Form des Befestigungsabschnitts an die Funktion angepasst werden. Der
Befestigungsabschnitt zur Befestigung rechteckiger Etiketten ist hierbei möglichst rechteckig ausgestaltet.
Eine bevorzugte Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vor, dass die Ringgummietiketteneinheiten zu einem Einheitenband verbunden sind. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass die Ausrichtung und Zuführung des Einheitenbandes an die weiter unten genauer beschriebene
Abreißvorrichtung, für das Aufbringen der Ringgummis auf die Bündel und Gegenstände einfacher und präziser gestaltet wird, da ein Verrutschen einzelner Ringgummietiketteneinheiten verhindert wird.
Eine weitere dienliche Ausführungsform der Erfindung sind Perforierungen zum Abtrennen einzelner Ringgummietiketteneinheiten, mit denen aneinandergrenzende Etiketten des Etikettenbereichs im Einheitenband versehen sind. Zusätzlich sind die Etiketten des Etikettenbereichs in ihrem dem Befestigungsabschnitt des Ringgummis benachbarten Bereich ohne Perforierung voneinander getrennt. Diese Trennung ohne Perforierung und die vorher genannten Perforierungen im Etikettenbereich erleichtern das Abtrennen einzelner Ringgummietiketteneinheiten vom Einheitenband durch die Abreißvorrichtung.
In einer bevorzugte Ausgestaltungsform der Erfindung sind die
Ringabschnitte der Ringgummis im Einheitenband durch einen schmalen Steg miteinander verbundenen. Dieser schmale Steg erleichtert die Ausrichtung und Zuführung der Ringgummis, da diese sich durch die kettenartige Anordnung nicht so leicht verziehen können. Auf diese Art können sie einfach und präzise durch die Vorschubvorrichtung
transportiert und an die Abreißvorrichtung übergeben werden. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung weist eine Vorschubvorrichtung zum Transport des Einheitenbandes auf. Diese Vorschubvorrichtung besteht aus zwei antreibbaren, parallelen Walzen, die das Einheitenband zwischen sich einklemmen und diskontinuierlich um jeweils eine
Ringgummietiketteneinheit weiter transportieren. Durch diese Maßnahmen werden die Ringgummietiketteneinheiten automatisch der
Abreißvorrichtung zugeführt und stehen dort nach dem Abtrennen durch diese einzeln für das Aufbringen auf die Spargelbündel bereit.
In einer weiteren Ausgestaltungsform der Erfindung ist eine
Abreißvorrichtung zum Abtrennen einzelner Ringgummietiketteneinheiten vorgesehen. Diese Abreißvorrichtung weist eine Positionsparallelzange zum Festhalten der Etiketten der Ringgummietiketteneinheiten im
Einheitenband und eine Abreißparallelzange zum Abreißen einer
Ringgummietiketteneinheit vom Einheitenband sowie zur Bestückung einer Spreizvorrichtung mit den abgetrennten
Ringgummietiketteneinheiten auf. Ferner ist in der Abreißvorrichtung der Erfindung ein Andrücker zur Fixierung des Ringgummis der
abzutrennenden Ringgummietiketteneinheit beim Abreißvorgang angeordnet. ln einer Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Einheitenband auf eine Rolle aufgespult ist, die in Transportrichtung vor der Abreißvorrichtung angeordnet ist. Durch die beschriebene Maßnahme wird Nachschub einzelner Ringgummietiketteneinheiten für die
Umschließung der Bündel oder Gegenstände zuverlässig gewährleistet.
Eine weitere Ausgestaltungsform der Erfindung weist einen Drucker zum Bedrucken der Etiketten des Einheitenbandes auf, der vor der
Abreißvorrichtung angeordnet ist. Das Vorhandensein eines Druckers hat den Vorteil, dass noch ein zur Vervollständigung der Etikettierung der Bündel notwendiger Schritt von der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgeführt werden kann und die Etiketten nicht extern gedruckt werden müssen. Zudem können die jeweils aktuellen Produktdaten, wie beispielsweise das aktuelle Einzelgewicht des Bündels, kurz vor dem Aufbringen der Ringgummietiketteneinheiten durch eine Wiegevorrichtung ermittelt und auf das zugehörige Etikett gedruckt werden. Diese
Maßnahme bedeutet weitere Zeit- und Kostenersparnis und stellt eine sehr flexible Art dar die Bündel zu etikettieren.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zum Bündeln von Gegenständen, wie zum Beispiel Spargelstangen, unter Verwendung einer automatischen Vorrichtung wie bereits oben beschrieben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Die Figuren zeigen im Einzelnen:
Figur 1 : Perspektivische Darstellung der Bündelungsvorrichtung zum
Aufbringen der Ringgummietiketteneinheiten. Figur 2: Seitenansicht einer Darstellung der selben
Bündelungsvorrichtung mit der Vorschubvorrichtung, der Abreißvorrichtung und der Spreizvorrichtung.
Figur 3: Perspektivische Detailansicht der Vorschubvorrichtung und der Abreißvorrichtung.
Figur 4: Eine Detailansicht des Einheitenbandes.
Figur 5: Darstellung einer bekannten Bündelungsvorrichtung.
Figur 6: Seitenansicht der bekannten Bündelungsvorrichtung.
Figur 7: Eine perspektivische Teilansicht einer Vorschubvorrichtung und einer Abreißvorrichtung in einer weiteren
Ausführungsform mit Trenneinrichtung.
Figur 8: Eine Seitenansicht der Abreißvorrichtung und
Trenneinrichtung gemäß Figur 7.
In Figur 1 erkennt man eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Bündeln von Spargelstangen 40, die ein Einheitenband 13, eine
Vorschubvorrichtung 29, eine Abreißvorrichtung 14 und eine
Spreizvorrichtung 36 aufweist.
Figur 4 zeigt das Einheitenband 13 mit den einzelnen
Ringgummietiketteneinhelten 3 in einer Detailansicht. Das Einheitenband 13 besteht aus einer Vielzahl von Ringgummietiketteneinhelten 3, die miteinander zu dem Einheitenband 13 verbunden sind. Jede
Ringgummietiketteneinheit 3 weist ein Etikett 2 auf, welches mit einem Ringgummi 1 verbunden ist. Das Ringgummi 1 besteht aus einem
Ringabschnitt 1 1 und einem rechteckigen Befestigungsabschnitt 10, der mit dem Etikett 2 verklebt ist. Der Ringgummiabschnitt 9 und der
Befestigungsabschnitt 10 sind einstückig aus Gummi hergestellt. Zwei benachbarte Ringabschnitte 11 sind mit einem Steg 6 verbunden. Der Steg 6 besteht ebenfalls aus Gummi und ist ebenfalls einstückig mit den Ringabschnitten 11 ausgebildet. Die Etiketten 2 haben eine längliche, rechteckige Form und bestehen aus Kunststoff, dessen Oberfläche aufgeraut ist, um die Farbe einer Beschriftung oder eines Aufdrucks aufzunehmen. Benachbarte Etiketten 2 sind durch eine Perforierung 8 gegeneinander abgegrenzt. Eine Ringgummietiketteneinheit 3 kann vom Einheitenband 13 getrennt werden, indem man sowohl ein Etikett 2 entlang der Perforierung 8 von dem Nachbaretikett abreißt, als auch den zugehörigen Ringabschnitt 11 von dem Nachbarringabschnitt abreißt, wobei der Steg 6 durchtrennt wird.
In der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Vorschubvorrichtung 29 zum Transport des Einheitenbandes 13 vorgesehen. Die
Vorschubvorrichtung 29 besteht aus zwei vertikal übereinander angeordneten und mit ihren Achsen horizontal und parallel zueinander ausgerichteten, in zwei Halteblöcken 32 gelagerten Walzen 31 , zwischen denen das Einheitenband 13 eingeklemmt und durch Drehen der Walzen 31 in Vorschubrichtung 30 transportiert wird. Dadurch gelangt die letzte Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 über ein an den Halteblöcken 32 befestigtes Führungsblech 33 in den Bereich der
Abreißvorrichtung 14.
Die Abreißvorrichtung 14 dient dazu, einzelne
Ringgummietiketteneinheiten 3 vom Einheitenband 13 zu trennen und anschließend an die Spreizvorrichtungen 36 zu übergeben. Die
Abreißvorrichtung 14 weist eine Positionsparallelzange 15 zum Festhalten der Ringgummietiketteneinheit 3 auf. Die Positionsparallelzange 15 hat zwei Klemmbacken 16, zwischen denen die vorletzte
Ringgummietiketteneinheit 4 des Einheitenbandes 13 eingeklemmt wird. Die Klemmbacken 16 können über eine pneumatische
Betätigungsvorrichtung 17 geöffnet und geschlossen werden.
Die Abreißvorrichtung 14 besitzt zusätzlich einen Andrücker 26, welcher mit zwei Andrückbacken 27 ausgestattet ist. Die Andrückbacken 27 des Andrückers 26 halten den Ringabschnitt 11 einer vorletzten
Ringgummietiketteneinheit 4 in Position. Der Andrücker 26 wird durch die Betätigung einer mit der Vorschubvorrichtung 29 synchronisierten
Betätigungsvorrichtung 17 geöffnet und geschlossen.
In Figur 2 erkennt man die Positionsparallelzange 15 in geöffnetem
Zustand mit zwei Klemmbacken 16. Durch den Spalt zwischen den zwei Klemmbacken 16 hindurch wird das Einheitenband 13 um jeweils eine Ringgummietiketteneinheit 3 weitertransportiert. Die letzte
Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 wird hierbei an die Abreißparallelzange 18 übergeben. Die Positionsparallelzange 15 wird durch die Betätigung einer mit der Vorschubvorrichtung 29
synchronisierten Betätigungsvorrichtung 17 geöffnet und geschlossen.
Die Abreißparallelzange 18 der Abreißvorrichtung 14 besitzt zwei
Abreißbacken 19 zwischen denen sie die letzte Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 einklemmt und anschließend abreißt. Die Abreißparallelzange 18 besitzt eine erste pneumatische
Betätigungseinrichtung 20, welche mit der Bewegung der
Vorschubvorrichtung 29 und dem Öffnen und Schließen der
Positionsparallelzange 15 synchronisiert ist und die Abreißbacken der Abreißparallelzange 18 öffnet und schließt. Die Abreißparallelzange 18 besitzt eine zweite 21 und dritte 22 pneumatische Betätigungseinrichtung für die Drehbewegungen des Arms 23 und des Gelenks 24 der
Abreißparallelzange 18, durch welche die letzte Ringgummietiketteneinheit 5 abgetrennt und an die Spreizvorrichtung 36 übergeben wird.
Anstelle der für die Bewegung der Positionsparallelzange 15, des
Andrückers 26 und der Abreißparallelzange 14 eingesetzten
pneumatischen Betätigungseinrichtungen 17, 20, 21 und 22, können, je nach Größe und Arbeitsgeschwindigkeit natürlich gegebenenfalls auch hydraulische Zylinder oder Antriebe anderer Art wie z.B. elektrische Antriebe verwendet werden.
Die insbesondere in Figur 1 dargestellte Bündelungsvorrichtung ist wahlweise auf einer Seite eines für die Zuführung des Spargels 40 dienenden Förderbandes 38 angeordnet. Ein solches Förderband 38 ist in den Figuren 5 und 6 dargestellt. Mit dem Förderband 38 werden mit einem bestimmten Abstand U-förmige Spargelhalter 39 in Pfeilrichtung 42 der Vorrichtung zugeführt. In den Spargelhaltern 39 befindet sich jeweils eine Anzahl von Spargelstangen 40 die mit ihren beidseitigen Enden jeweils seitlich aus den Spargelhaltern 39 herausragen, um dort an mindestens einem Ende eine Ringgummietiketteneinheit 3 zu erhalten. Auf diese Weise erhält man ein Spargelbündel 41 , welches durch mindestens eine Ringgummietiketteneinheit 3 zusammengehalten wird. Es ist auch eine Anordnung denkbar, in der auf einer Seite des
Förderbandes 38 die erfindungsgemäße Vorrichtung und auf der anderen Seite die bekannte Bündelungsvorrichtung (DE 10 2005 055 518 A1) angeordnet ist. Die beiden Vorrichtungen arbeiten vorzugsweise synchron zueinander und sind bei dieser Anordnung gegenüberliegend angeordnet. Figur 5 zeigt eine Anordnung, die der gerade beschriebenen ähnelt. Eine der beiden dort gezeigten Vorrichtungen wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ersetzt. Bei dieser Anordnung wird auf das eine Ende des Spargels 40 ein einfaches Ringgummi ohne Etikett und auf der anderen Seite eine erfindungsgemäße Ringgummietiketteneinheit 3 auf den Spargel 40 aufgebracht.
Es können wahlweise auch zwei oder mehr Spreizvorrichtungen 36 auf einer Seite in Förderrichtung 28 des Förderbandes 38 hintereinander angeordnet sein, wie in Figur 1 dargestellt. Durch diese Maßnahme kann das Aufbringen der Ringgummietiketteneinheiten 3 schneller erfolgen.
Auch wenn es zur Bündelung von Spargel in der Regel einer Anordnung mit zwei gegenüberliegenden Bündelungsvorrichtungen bedarf, kann es für andere Gegenstände möglicherweise ausreichend sein, wenn diese nur an einer Seite oder in der Mitte gebündelt werden.
In einer alternativen Ausführungsform der Bündelungsvorrichtung ist vor der Abreißvorrichtung 14 ein Drucker 35 und eine Wiegevorrichtung 43 angeordnet, in der die Spargelbündel 41 erst gewogen werden und das aktuelle Gewicht an einen Drucker 35 übermittelt wird. Der Drucker 35 bedruckt die Etiketten 2 mit den aktuellen Produktdaten, wie dem Gewicht und Preis, bevor die Ringgummietiketteneinheiten 3 auf die zugehörige Ware, hier Spargelbündel 41 , aufgebracht werden.
Das Verfahren zum Bündeln von Spargelstangen setzt sich im
Wesentlichen aus den folgenden Schritten zusammen. Das Einheitenband 13 wird durch Drehen zweier Walzen 31 der
Vorschubvorrichtung 29, zwischen denen es einklemmt ist, in
Vorschubrichtung 30 transportiert. Dadurch gelangt die letzte
Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 über das an den Halteblöcken 32 befestigte Führungsblech 33 in den Bereich der
Abreißvorrichtung 14. Durch die Vorschubvorrichtung 30 wird jeweils eine Ringgummietiketteneinheit 3 in Richtung der geöffneten
Positionsparallelzange 15 weitertransportiert. Das Einheitenband 13 wird durch den Spalt zwischen den zwei Klemmbacken 16 hindurch um jeweils eine Ringgummietiketteneinheit 3 weitertransportiert. Die letzte
Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 wird hierbei an die geöffnete Abreißparallelzange 18 übergeben. Danach schließt sich die Positionsparallelzange 15 und klemmt ein Etikett 2 der vorletzten Ringgummietiketteneinheit 4 zwischen ihren
Klemmbacken 16 ein. Das Öffnen und Schließen der
Positionsparallelzange 15 wird durch die Betätigung einer mit der
Vorschubvorrichtung 29 synchronisierten Betätigungsvorrichtung 17 vorgenommen. Im Wesentlichen gleichzeitig mit der Betätigung der Positionsparallelzange 15 wird der Andrücker 26 der Abreißvorrichtung betätigt, um den Ringabschnitt 11 der vorletzten
Ringgummietiketteneinheit 4 mit seinen Andrückbacken 27 in Position zu halten. Der Andrücker 26 wird durch die Betätigung einer mit der
Vorschubvorrichtung 29 synchronisierten Betätigungsvorrichtung geöffnet und geschlossen.
Die Abreißparallelzange 18 der Abreißvorrichtung 14 besitzt zwei
Abreißbacken 19 zwischen denen sie das Etikett 2 der letzten
Ringgummietiketteneinheit 5 des Einheitenbandes 13 einklemmt and anschließend abreißt. Die Abreißbacken 19 werden durch die Betätigung einer ersten pneumatischen Betätigungseinrichtung 42, welche mit der Bewegung der Vorschubvorrichtung 29 und dem Öffnen und Schließen der Positionsparallelzange 15 synchronisiert ist, geöffnet und
geschlossen. Sie dreht sich unter Bewegung ihres Armes 23 in einem vorgegebenen Winkel, um die Ringgummietiketteneinheiten 3 des
Einheitenbandes 13 in dem dem Befestigungsabschnitt 10 benachbarten Abschnitt ihres Etikettenbereichs 12 ein wenig zu trennen. Anschließend entfernt sich die Abreißparallelzange 18 aus der Nähe des Andrückers 26. Dadurch werden die Ringgummietiketteneinheiten 3 des Einheitenbandes 13 an der Perforierung 8 des Etikettenbereichs und am Steg 6 des Ringgummiabschnitts 11 vollständig voneinander getrennt.
Durch die Betätigung einer zweiten und dritten pneumatischen
Betätigungseinrichtung 21 und 22 für die Drehbewegungen des Arms 23 und des Gelenks 24 der Abreißparallelzange 18 wird die abgetrennte Ringgummietiketteneinheit 1 zu der aus DE 10 2005 055 518 A1 vorbekannten Spreizvorrichtungen 36 befördert. Die Abreißparallelzange 18 legt den Ringabschnitt 11 der Ringgummietiketteneinheiten 3 über den Fingern der Spreizvorrichtung 37 ab. Abschließend werden die
Ringgummietiketteneinheiten 3 von der Spreizvorrichtung 36 unter
Verwendung des bekannten Verfahrens (DE 10 2005 055 518 A1) auf die zu bündelnden Gegenstände aufgebracht.
In den Figuren 7 und 8 ist eine weitere Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Man erkennt das
Einheitenband 13 mit den Ringgummietiketteneinheiten 3, die an einer Seite jeweils einen Ringabschnitt 11 aufweisen. Desweiteren ist auch bei dieser Ausführungsform eine Abreißvorrichtung 14 mit einer
Positionsparallelzange 15 und einer Abreißparallelzange 18 vorgesehen. Man erkennt auch eine Vorschubvorrichtung 29. Im Unterschied zu der in den Figuren 2 und 3 gezeigten und weiter oben beschriebenen Abreißvorrichtung ist die alternative Ausführungsform gemäß Figuren 7 und 8 mit einer Trenneinrichtung 44 versehen, die mit dem Andrücker 26 kombiniert ist und die ein bewegliches Messer 45 zum Durchtrennen der Stege 6 zwischen zwei Ringabschnitten 11 von benachbarten Ringgummietiketteneinheiten 3 des Einheitenbandes 13 aufweist. Für diesen Zweck wird das Messer 45 von oben nach unten in eine Lücke 46 eingeführt. Die Lücke 46 befindet sich zwischen zwei benachbarten Ringgummietiketteneinheiten 3 des Etikettenbandes 13 in einem seitlichen Bereich zwischen zwei Ringabschnitten 11. Dabei wird das Messer 45 durch einen ersten Aktuator 47 in vertikaler Richtung 48 nach unten bewegt, so dass es in die Lücke 46 eintaucht. Sodann wird ein zweiter Aktuator 49 betätigt, der das Messer in horizontaler Richtung 50 auf den Steg 6 zu und schließlich vom Einheitenband 13 wegbewegt. Dabei durchtrennt das Messer 45 den Steg 6.
Anschließend kann die Ringgummietiketteneinheit 3 von der
Abreißparallelzange 18 ergriffen und durch die Abreißvorrichtung 14 abgerissen werden, ohne dass es Komplikationen mit dem Abreißen des Stegs 6 gibt. Bei der Ausführungsform ohne diese erfindungsgemäße Trenneinrichtung 44 kann es vorkommen, dass der Steg 6 zwischen zwei Ringgummietiketteneinheiten 3 besonders stabil ist und deshalb nur mit erhöhtem Kraftaufwand abgerissen werden kann. Dabei kann es zu Verformungen des Ringabschnitts 11 der Ringgummietiketteneinheit 3 kommen, die im Extremfall von den Fingern 37 der Spreizvorrichtung nicht mehr korrekt erfasst und gespreizt werden könnte. Zur Vermeidung dieser Situation wird die erfindungsgemäße Trenneinrichtung 44 empfohlen.
Nach dem Durchtrennen des Stegs 6 wird das Messer 45 entgegen der vertikalen Richtung 48 durch den ersten Aktuator 47 wieder angehoben und mit Hilfe des zweiten Aktuators 49 entgegen der horizontalen
Richtung 50 wieder in Richtung des Einheitenbandes 13 bewegt, bis es oberhalb einer weiteren Lücke 46 zwischen den nächsten beiden benachbarten Ringgummietiketteneinheiten 3 positioniert ist. Während der Zurückbewegung des Messers 45 wird vorzugsweise gleichzeitig das Einheitenband 13 mittels der Vorschubvorrichtung 29 um die Breite einer Ringgummietiketteneinheit 3 vorgeschoben, so dass die nächste Lücke 46 unterhalb des Messers 45 zum Liegen kommt. Danach beginnt der Abtrennvorgang von vorne. BEZUGSZEICHENLISTE
1 Ringgummi
2 Etikett
3 Ringgummietiketteneinheit
4 vorletzte Ringgummietiketteneinheit
5 letzte Ringgummietiketteneinheit
6 Steg
7 Kettenartige Anordnung
8 Perforierungen
9 Trennung ohne Perforierungen
10 Befestigungsabschnitt
11 Ringabschnitt
12 Etikettenbereich
13 Einheitenband
14 Abreißvorrichtung
15 Positionsparallelzange
16 Klemmbacken
17 pneumatische Betätigungsvorrichtung d. Positionsparallelzange
18 Abreißparallelzange
19 Abreißbacken
20 erste pneumatische Betätigungseinrichtung d. Abreißparallelzange
21 zweite pneumatische Betätigungseinrichtung d. Abreißparallelzange
22 dritte pneumatische Betätigungseinrichtung d. Abreißparallelzange
23 Arm d. Abreißparallelzange
24 Gelenk d. Abreißparallelzange
25 Schiene
26 Andrücker
27 Andrückbacken
28 pneumatische Betätigungseinrichtung d. Andrückers
29 Vorschubvorrichtung
30 Vorschubrichtung
31 Walzen
32 Halteblöcke
33 Führungsblech
34 Spule
35 Drucker
36 Spreizvorrichtung
37 Finger der Spreizvorrichtung
38 Förderband
39 U-förmige Spargelhalter
40 Spargelstangen
41 Spargelbündel
42 Pfeilrichtung
43 Wiegevorrichtung Trenneinrichtung Messer
Lücke
erster Aktuator vertikale Richtung zweiter Aktuator horizontale Richtung
