| WO/2009/083072 | PARTITION, PARTICULARLY FOR HOUSING PACKAGING MACHINES FOR FOOD |
| JP2004081353 | PARTITIONING DEVICE INSIDE ROOM |
| JP2580904 | METHOD FOR CONSTRUCTING ROOM WALL |
HAMMER, Leo (Im Bröhl 12, Hüttenberg, 35625, DE)
| Patentansprüche 1 . Einbruchhemmende Wand (1 ; 28), mit mindestens einem Wandabschnitt (4; 29), der zwei parallele und zueinander beabstandete Plattenelemente (16, 17; 18, 19; 32, 31 ) aufweist, zwischen denen ein Armierungsgewebe (20, 21 ; 30) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (1 ; 28) ein Stützprofil (27; 33) aufweist, mit dem die Wand (1 ; 28) mit einem Untergrund (2; 45), einer Decke eines Gebäudes oder einer weiteren Wand (34) verbunden ist. 2. Einbruchhemmende Wand (1 , 28) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Armierungsgewebe (20, 21 , 30) ohne Abstand zu den Plattenelementen (16; 17, 18; 19, 31 ; 32) zwischen diesen angeordnet ist. 3. Einbruchhemmende Wand (1 , 28) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenelemente (16; 17, 18; 19, 31 ; 32) Gipskartonplatten sind. 4. Einbruchhemmende Wand (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Wand zwei parallel zueinander angeordnete Wandabschnitte (3, 4) aufweist. 5. Einbruchhemmende Wand (1 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandabschnitte (3, 4) über das Stützprofil (27) miteinander verbunden sind. 6. Einbruchhemmende Wand (1 , 28) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Wandabschnitt (3, 4, 29) über Verbindungselemente mit dem Stützprofil (27, 33) verbunden ist. 7. Einbruchhemmende Wand (1 , 28) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Armierungsgewebe (20, 21 , 30) ein Kunststoffgitter ist. 8. Einbruchhemmende Wand (1 , 28) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffgitter aus einem reißfesten Kunststoff besteht. 9. Einbruchhemmende Wand (1 , 28) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff eine aus US H1061 an sich bekannte Zusammensetzung aufweist. |
Die Erfindung betrifft eine einbruchhemmende Wand nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 .
Der prinzipielle Aufbau von Wänden ist bekannt (Trockenbau-Atlas: Grundlagen, Einsatzbereiche, Konstruktionen, Details / Klausjürgen Becker; Jochen Pfau; Karsten Ti- chelmann - 2. durchges. Aufl. - Köln: Müller, 1998).
Um jedoch zu verhindern, dass eine Wand, zum Beispiel eine Außenwand, zerstört werden kann, muss diese beschusshemmend oder einbruchshemmend ausgebildet sein.
Eine solche Außenwand könnte z. B. eine Abschirmung aufweisen, die aus mehreren Metallschichten besteht, zwischen denen jeweils eine Kunststoffschicht angeordnet ist (US Statutory Invention Registration H1061 , Rozner et al., The United States of America). Die Kunststoffschicht kann dabei aus Polymethyl-Methacrylat oder Polycarbonat bestehen.
Bekannt ist ferner eine Wand, die aus einer inneren und einer äußeren Wandung besteht, zwischen denen zwei durch eine Isolationsschicht getrennte Metallgitter angeordnet sind (US 1 ,538,223). Die beiden Metallgitter sind mit einem Alarmsystem verbunden. Sollte die Wand durch Gewalteinwirkung zerstört werden, so wird auch die zwischen den beiden Metallgittern angeordnete Isolationsschicht zerstört. Durch Zerstörung dieser Isolationsschicht werden die beiden Metallgitter miteinander in Kontakt gebracht, wodurch ein Alarm ausgelöst wird.
Weiterhin ist ein einbruchhemmendes Wandelement bekannt, das aus zwei parallel zueinander angeordneten Gipsplatten besteht, zwischen denen ein Gitter aus Streckmetall angeordnet ist (DE 44 37 319 A1 ).
Schließlich ist ein beschusshemmendes Türblatt oder Wandelement bekannt, das einen Kern aus Faserplattenmaterial und/oder geschäumtem Material umfasst, an welchem beidseits gegen außen ein ballistisches textiles Flächengebilde angeordnet ist, welches jeweils gegen außen durch ein starres flächiges Element gefolgt ist (DE 200 12 858 111 ).
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einbruchhennnnende Wand bereitzustellen, die einfach zu montieren ist und nur geringe Kosten verursacht.
Diese Aufgabe wird nach den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung betrifft somit eine einbruchhemmende Wand aus mindestens einem Wandabschnitt. Die Wand kann dabei einen oder zwei parallel zueinander angeordnete Wandabschnitte aufweisen. Jeder Wandabschnitt besteht aus mehreren parallel zueinander angeordneten Platten, zum Beispiel Gipskartonplatten. Zwischen zwei dieser Platten ist anstelle eines Metallgitters oder eines Stahlblechs ein Armierungsgewebe angeordnet, vorzugsweise ohne Zwischenraum. Dieses Armierungsgewebe ist leicht zwischen den beiden Wandabschnitten anzuordnen und besteht z. B. aus Kunststoff.
Eine solche einbruchhemmende Wand gewährleistet mindestens den gleichen Einbruchschutz wie einbruchhemmende Wände, die mit Metallgittern oder Stahlblechen ausgestattet sind. Die erfindungsgemäße einbruchhemmende Wand kann in die Klasse WK 2 eingestuft werden und erfüllt zudem die Anforderungen nach DIN EN 1627. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die bei der Montage von Metallteilen bestehenden Verletzungs- und Gesundheitsrisiken ausgeschlossen werden.
Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 einen Schnitt durch einen Ausschnitt einer ersten Variante einer einbruchhemmenden Wand mit Bodenanschluss;
Figur 2 einen Schnitt A-A durch die in Figur 1 gezeigte Wand;
Figur 3 einen Schnitt durch einen Ausschnitt einer zweiten Variante einer einbruchhemmenden Wand mit Bodenanschluss;
Figur 4 einen Schnitt A-A durch die in Figur 3 gezeigte Wand. In Figur 1 ist ein Schnitt durch einen Ausschnitt einer einbruchhemmenden Wand 1 gezeigt, die auf einem Untergrund 2 angeordnet ist und damit Bodenanschluss hat. Die Wand 1 weist zwei parallel zueinander angeordnete Wandabschnitte 3, 4 auf. Diese Wandabschnitte 3, 4 sind über ein CW-Profil 5 sowie ein UW-Profil 6 miteinander verbunden. Das CW-Profil 5 sowie das UW-Profil 6 können beispielsweise aus Metall, Kunststoff oder Holz bestehen. Über Verbindungselemente wie Schrauben 7 bis 10, vorzugsweise Schnellbauschrauben, ist das CW-Profil 5 mit seinen beiden Randabschnitten 1 1 und 12 mit Randabschnitten 13 und 14 des UW-Profils 6 verbunden. Das CW-Profil 5 sowie das UW-Profil 6 bilden eine Stützkonstruktion 27, die über die Verbindungselemente 7 bis 10 mit den jeweiligen Wandabschnitten 3, 4 verbunden ist. Das Verbindungselement 7 ist dabei oberhalb des Verbindungselements 10 und das Verbindungselement 8 oberhalb des Verbindungselements 9 angeordnet. Das UW-Profil 6 liegt dabei auf einem Trennwanddichtungsband 15, das zwischen dem Untergrund 2 und dem UW-Profil 6 angeordnet ist. Dabei ist das UW-Profil 6 ebenfalls über ein Verbindungselement 22 mit dem Untergrund 2 verbunden. Die Wandabschnitte 3, 4 bestehen aus mehreren plattenformigen Schichten, wobei zwischen den Schichten ein Armierungsgewebe angeordnet ist. So kann der Wandabschnitte 3 beziehungsweise 4 beispielsweise aus drei Schichten bestehen, nämlich aus zwei Plattenelementen 16 und 17 beziehungsweise 18 und 19, zwischen denen jeweils ein Armierungsgewebe 20 beziehungsweise 21 angeordnet ist, wie dies in Figur 1 gezeigt ist. Die Plattenelemente 16 bis 19 sind vorzugsweise Gipskartonplatten. Bei den Armierungsgeweben 20 beziehungsweise 21 kann es sich beispielsweise um Kunststoffgelege, vorzugsweise um ein Kunststoffgitter handeln, die ebenfalls über die Verbindungselemente 7 bis 10 mit den entsprechenden Plattenelementen 16 bis 19 der Wandabschnitte 3, 4 verbunden sind.
In Figur 2 ist ein Schnitt A-A durch die in Figur 1 dargestellte einbruchhemmende Wand 1 dargestellt. Zu erkennen sind wiederum die beiden Wandabschnitte 3, 4, die jeweils aus zwei Plattenelementen 16, 17 beziehungsweise 18, 19 bestehen, zwischen denen das Armierungsgewebe 20 beziehungsweise 21 angeordnet ist. Das CW-Profil 5 sowie das UW-Profil 6 sind über Verbindungselemente 8, 9, 23 bis 26 miteinander verbunden. Bei den Verbindungselementen 23 bis 26 handelt es sich ebenfalls um Schrauben, vorzugsweise um Schnellbauschrauben. Auch das Verbindungselement 22 ist zu erkennen, mittels dem das UW-Profil 6 an dem Untergrund 2 fixiert ist, der jedoch in dieser Ansicht der Übersicht halber nicht näher dargestellt ist. Durch das Anordnen des Armierungsgewebes 20 beziehungsweise 21 in den Wandabschnitten 3, 4 wird ein Einbruchschutz gewährleistet, da es nicht möglich ist, die Wandabschnitte 3, 4 durchzubrechen. Es werden damit einbruchhemmende Wände bereitgestellt, die in die Einbruchsklasse WK 2 nach DIN EN 1627 eingestuft werden können, ohne dass Stahlbleche oder Metallgitter verwendet werden.
Von Vorteil ist dabei insbesondere, dass sich die Montage der Wände wesentlich vereinfacht, da die Armierungsgewebe leichter an den Plattenelementen angebracht werden können als Stahlbleche oder Metallgitter, wodurch sich auch die Montagezeit deutlich verkürzt. Auch wird das Verletzungsrisiko für Monteure, die eine einbruchhemmende Wand mit Armierungsgewebe aus Kunststoff aufbauen, deutlich verringert.
Es versteht sich, dass diese einbruchhemmende Wand 1 auch feuerhemmend und gegenüber Schall isolierend sein kann.
In Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Ausschnitts einer einbruchhemmenden Wand 28 gezeigt. Auch diese Wand 28 kann feuerhemmend und gegenüber Schall isolierend sein.
Die Wand 28 weist jedoch nur einen Wandabschnitt 29 auf, der wiederum aus drei Schichten 30, 31 , 32 besteht. Dabei handelt es sich bei den Schichten 31 , 32 um plat- tenförmige Schichten 31 , 32, zwischen denen ein Armierungsgewebe 30 angeordnet ist. Es versteht sich, dass der Wandabschnitt 28 auch mehr als nur drei Schichten aufweisen kann. Dieses Armierungsgewebe 30 besteht aus Kunststoff und kann beispielsweise ein Kunststoffgelege sein.
Über eine Stützkonstruktion 33 ist der Wandabschnitt 28 mit dem Untergrund 45 sowie einer hinteren Wand 34 verbunden. Bei dieser hinteren Wand 34 kann es sich beispielsweise um eine Wand eines Schachtes handeln. Die Wand 28 dient somit zur Absturzsicherung bei Schachtwänden. Die Stützkonstruktion 33 umfasst ebenfalls ein CW- Profil 35 sowie ein UW-Profil 36. Das UW-Profil 36 und das CW-Profil 35 weisen den gleichen Aufbau auf wie die in den Figuren 1 und 2 gezeigten Profile 5 und 6. Das UW- Profil 36 ist zumindest teilweise auf dem Untergrund 45 angeordnet und mittels Verbindungselementen mit diesem verbunden. In Figur 3 ist dabei lediglich das Verbindungs- element 37 zu erkennen. Zwischen dem Untergrund 45 und dem UW-Profil 36 ist ein Trennwandabdichtungsband 44 angeordnet. In dem Wandabschnitt 28 sind ferner Verbindungselemente angeordnet, mit denen der Wandabschnitt 28 mit dem CW-Profil 35 sowie dem UW-Profil 36 verbunden ist, wobei lediglich die Verbindungselemente 38, 39 zu sehen sind. Bei den Verbindungselementen 37, 38, 39 kann es sich beispielsweise um Schnellschrauben handeln. In Figur 3 ist ferner eines von mehreren Verbindungselementen 40 zu sehen, mit denen die Stützkonstruktion 33 mit der Wand 34 verbunden ist.
In Figur 4 ist ein Schnitt A-A durch die in Figur 3 gezeigte Wand 28 dargestellt. Über Verbindungselemente 39, 41 , 42 ist der Wandabschnitt 29 mit der Stützkonstruktion 33 verbunden. Zu erkennen ist auch das Verbindungselement 37, welches das UW-Profil 36 mit dem Untergrund 45 verbindet. Der Wandabschnitt 29 wird mittels Verbindungselementen 40, 43, die in der Stützkonstruktion 33 angeordnet sind, an der Wand 34 gehalten. Es versteht sich, dass anstelle von nur zwei Verbindungselementen 40, 43 auch noch weitere Verbindungselemente vorgesehen werden können, durch die der Wandabschnitt 29 an der Wand 34 gehalten wird. Bei diesen Verbindungselementen kann es sich beispielsweise um Schrauben oder Nägel handeln, die in die Wand 34 eingebracht sind. Das UW-Profil 36 sowie das CW-Profil 35 können dabei beispielsweise aus Metall, Holz oder Kunststoff bestehen.
Ein Fachmann versteht, dass die Wand 28 auch als Deckenwand eines Gebäudes dienen kann. In diesem Fall wäre der Wandabschnitt 29 über das Stützprofil 33 mit einer Decke des Gebäudes verbunden. Dies ist jedoch in der Figur nicht dargestellt.
Obwohl die Ausführungsbeispiele der Erfindung oben detailliert beschrieben wurden, ist die Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt. Ein Fachmann versteht, dass die Erfindung verschiedene Varianten mit umfasst, mit denen dasselbe Ergebnis erzielt wird wie mit den hier beschriebenen Ausführungsbeispielen. Es ist deshalb für den Fachmann klar, dass mit den hier beschriebenen Ausführungsbeispielen der Schutzumfang der Ansprüche nicht eingeschränkt wird und dass es weitere Varianten, Modifikationen und Alternativen gibt, die unter den Schutzumfang der Ansprüche fallen. Einbruchhennnnende Wand Untergrund
Wandabschnitt
Wandabschnitt
CW-Profil
UW-Profil
Verbindungselement
Verbindungselement
Verbindungselement
Verbindungselement
Randabschnitt
Randabschnitt
Randabschnitt
Randabschnitt
Trennwanddichtungsband Plattenelement
Plattenelement
Plattenelement
Plattenelement
Kunststoffgelege
Kunststoffgelege
Verbindungselement
Verbindungselement
Verbindungselement
Verbindungselement
Verbindungselement
Stützkonstruktion
einbruchhemmende Wand Wandabschnitt
Schicht (Armierungsgewebe) Schicht
Schicht
Stützkonstruktion
hintere Wand CW-Profil
UW-Profil
Verbindungselement Verbindungselement Verbindungselement Verbindungselement Verbindungselement Verbindungselement Verbindungselement Trennwanddichtungsband Untergrund
