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Title:
BURNER DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/068791
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a burner device, in particular for a pre-mixing burner, comprising at least one mixing tube unit (10) which comprises a plurality of mixing tubes (12) that are designed to mix a gaseous fuel with air. The mixing tubes (12) have a straight tube body (14) and a conical, rounded, and/or bell-shaped inlet region (16).

Inventors:
LARANJEIRA, Ricardo (Rua da Covoada No. 14, 3800-855 Carregal, Aveiro, 3800-855, PT)
ALMEIDA, Andre (Av. Coronel Eduardo, Galhardo No 20, 6 Esq, 1170-105 Lissabon, 1170-105, PT)
Application Number:
EP2018/076966
Publication Date:
April 11, 2019
Filing Date:
October 04, 2018
Export Citation:
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Assignee:
BOSCH TERMOTECNOLOGIA S.A. (Estrada Nacional 16, KM 3.7 - CACIA, 3800-533 Aveiro, 3800-533, PT)
International Classes:
F23D14/04
Foreign References:
US5176512A1993-01-05
US0637849A1899-11-28
AT386885B1988-10-25
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWALT BEE, Joachim (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Brennervorrichtung, insbesondere für einen Vormischbrenner, mit zumindest einer Mischrohreinheit (10), welche eine Mehrzahl von Mischrohren (12) umfasst, welche dazu vorgesehen sind, einen gasförmigen Brennstoff mit Luft zu vermischen, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischrohre

(12) einen geraden Röhrenkörper (14) und einen konischen, abgerundeten und/oder glockenförmigen Eintrittsbereich (16) aufweisen.

2. Brennervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Mischrohr (12) der Mehrzahl von Mischrohren (12) zwei

Mischrohrhälften (24, 26) umfasst, welche miteinander verbunden sind.

3. Brennervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Mischrohreinheit (10) zumindest drei miteinander verbundene Mischrohre (12) aufweist.

4. Brennervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischrohre (12) der zumindest einen Mischrohreinheit (10) im Wesentlichen entlang einer Gerade nebeneinander an- geordnet sind.

5. Brennervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Mischrohre (12) der zumindest einen Mischrohreinheit (10) einen Durchmesser (32) verschieden von ei- nem Durchmesser (30) von zumindest einem weiteren Mischrohr (12) der zumindest einen Mischrohreinheit (10) aufweist.

6. Brennervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischrohre (12) aus einem Stahl gebildet sind.

7. Gasbrenner, insbesondere Vormischbrenner, mit zumindest einer Brennervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

8. Verfahren zur Herstellung einer Brennervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Mischrohrhälfte (24, 26) mittels eines Stanzprozesses aus einem Stahl hergestellt wird.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Mischrohrhälften (24, 26) zu einer Bildung zumindest eines Mischrohrs (12) miteinander verbunden werden.

Description:
Beschreibung

Brennervorrichtung

Stand der Technik

Es ist bereits eine Brennervorrichtung, insbesondere für einen Vormischbrenner, mit zumindest einer Mischrohreinheit, welche eine Mehrzahl von Mischrohren umfasst, welche dazu vorgesehen sind, einen gasförmigen Brennstoff mit Luft zu vermischen, vorgeschlagen worden.

Offenbarung der Erfindung Die Erfindung geht aus von einer Brennervorrichtung, insbesondere für einen

Vormischbrenner, mit zumindest einer Mischrohreinheit, welche eine Mehrzahl von Mischrohren umfasst, welche dazu vorgesehen sind, einen gasförmigen Brennstoff mit Luft zu vermischen. Es wird vorgeschlagen, dass die Mischrohre einen geraden Röhrenkörper und einen konischen, abgerundeten und/oder glockenförmigen Eintrittsbereich aufweisen.

Unter einer„Brennervorrichtung" soll in diesem Zusammenhang insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Brenners, insbesondere eines Gasbrenners, verstanden werden. Insbesondere kann die Brennervorrichtung auch den gesamten Brenner, insbesondere den gesamten Gasbrenner, umfassen. Unter einer„Mischrohreinheit" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine insbesondere mechanische Einheit verstanden werden, wel- che eine Mehrzahl von Mischrohren umfasst. Die Mischrohre sind dazu vorgese- hen, einen gasförmigen Brennstoff mit Luft zu vermischen und ein Brennstoffgemisch zumindest einem Brenneroberflächenelement der Brennervorrichtung oder des Brenners zuzuleiten. Unter„vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.

Die Mischrohre weisen einen geraden Röhrenkörper auf. Insbesondere ist der Röhrenkörper zumindest im Wesentlichen frei von Abwinklungen und/oder Verengungen. Insbesondere weisen die Mischrohre keinen diffusorartigen, abgewinkelten oder anderen, nicht geraden Röhrenkörper auf.

Ferner weisen die Mischrohre einen konischen, abgerundeten und/oder glockenförmigen Eintrittsbereich auf. Unter einem„Eintrittsbereich" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein sich an ein unteres Ende des geraden Röhrenkörpers anschließender Bereich verstanden werden, durch den der gasförmige Brennstoff in ein Mischrohr gelangt, insbesondere eingeblasen wird. Des Weiteren gelangt auch die Luft durch den Eintrittsbereich in das Mischrohr. Der gasförmige Brennstoff wird von einem Brennstoffverteiler der Brennervorrichtung oder des Brenners durch den Eintrittsbereich in das Mischrohr eingeblasen. Insbesondere weist der Brennstoffverteiler eine Mehrzahl von Brennstoffdüsen auf, welche dazu vorgesehen sind, den gasförmigen Brennstoff mit hoher Geschwindigkeit in die Mischrohre einzublasen. Die hohe Geschwindigkeit des aus den Brennstoffdüsen austretenden Brennstoffs erzeugt am Eintrittsbereich einen Unterdruck, durch welchen die Luft aus einer Umgebung eingesaugt wird. Insbesondere ist jedem Mischrohr jeweils eine Brennstoffdüse des Brennstoffverteilers zugeordnet. Durch eine konische, abgerundete und/oder glockenförmige Ausgestaltung des Eintrittsbereichs kann die Luft besonders effektiv eingesaugt werden. Im sich an den Eintrittsbereich anschließenden geraden Röhrenkörper werden die eingesaugte Luft und der eingeblasene gasförmige Brennstoff miteinander gemischt. Aufgrund einer geraden Röhrenform des Mischrohrs kann eine Geschwindigkeit des das Mischrohr durchströmenden Brennstoffgemischs und insbesondere ein Hitzeverlust der Brennervorrichtung aufgrund einer hohen Strömungsgeschwindigkeit des Brennstoffgemischs vorteilhaft gering gehalten werden.

Ferner weist die Brennervorrichtung oder der Vormischbrenner zumindest ein Brenneroberflächenelement auf. Unter einem„Brenneroberflächenelement" soll ein insbesondere passives Element verstanden werden, welches während eines Betriebs der Brennervorrichtung und/oder des Brenners mit der Brennervorrichtung dazu vorgesehen ist, zumindest einen Teil einer Flammoberfläche des Brenners auszubilden. Unter einer„Flammoberfläche" soll in diesem Zusammen- hang insbesondere eine Oberfläche verstanden werden, auf welcher oder oberhalb welcher während des Betriebs der Brennervorrichtung und/oder des Vor- mischbrenners mit der Brennervorrichtung eine Verbrennung eines Verbren- nungsfluids, insbesondere eines gasförmigen Brennstoffs, stattfindet. Insbesondere kann das zumindest eine Brenneroberflächenelement zumindest teilweise, vorzugsweise zu wenigstens einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig aus einem porösen Material, wie beispielsweise einem Sintermaterial, einem Gewebe, einem Gestrick und/oder einer Lochplatte ausgebildet sein. Das Brenneroberflächenelement ist zumindest teilweise als ein Gitterelement ausgebildet. Das Brenneroberflächenelement ist vorzugsweise zumindest im Wesentlichen von einem metallischen Material gebildet. Unter dem Ausdruck„zu wenigstens einem Großteil" soll dabei insbesondere zumindest 60 %, vorteilhaft zumindest 70 %, vorzugsweise zumindest 80 % und besonders bevorzugt zumindest 90 % verstanden werden. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Brennervorrichtung kann eine besonders kostengünstige und eine besonders effizient zu betreibende Brennervorrichtung bereitgestellt werden. Insbesondere können die Mischrohre aufgrund eines besonders einfachen Designs als gerader Röhrenkörper vorteilhaft besonders kostengünstig hergestellt werden. Weiterhin kann aufgrund einer besonders effizienten Lufteinsaugung und aufgrund der langsamen Strömungsgeschwindigkeit des Brennstoffgemischs vorteilhaft der Hitzeverlust der Brennervorrichtung besonders gering gehalten werden. Durch eine Verteilung des strömenden Brennstoffgemischs auf eine Mehrzahl von Mischrohren kann die Strömungsgeschwindigkeit des Brennstoffgemischs und somit auch der Hitzeverlust der Bren- nervorrichtung weiter vorteilhaft reduziert werden. Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Mischrohr der Mehrzahl von Mischrohren zwei Mischrohrhälften umfasst, welche miteinander verbunden sind. Die Mischrohrhälften können insbesondere mittels eines Schweißprozes- ses, mittels eines Lötprozesses oder mittels eines anderen, einem Fachmann sinnvoll erscheinenden Prozesses miteinander verbunden werden. Vorteilhaft kann ein Mischrohr somit besonders einfach hergestellt werden. Insbesondere kann ein Mischrohr somit besonders kostengünstig hergestellt werden. Zudem wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Mischrohreinheit zumindest drei miteinander verbundene Mischrohre aufweist. Bevorzugt weist die zumindest eine Mischrohreinheit insbesondere genau drei miteinander verbundene Mischrohre auf. Alternativ ist auch vorstellbar, dass die zumindest eine Mischrohreinheit eine Anzahl von miteinander verbundenen Mischrohren größer als drei auf- weist, insbesondere eine Anzahl von miteinander verbundenen Mischrohren, die einem Fachmann sinnvoll erscheint, aufweist. Bevorzugt sind die zumindest drei Mischrohre insbesondere über Verbindungselemente miteinander verbunden. Die Verbindungselemente können insbesondere mittels eines Schweißprozesses, eines Lötprozesses oder mittels eines anderen, einem Fachmann sinnvoll er- scheinenden Prozesses mit den zumindest drei Mischrohren verbunden sein. Die

Haupterstreckungsrichtungen der zumindest drei miteinander verbundenen Mischrohre verlaufen insbesondere im Wesentlichen parallel zueinander. Unter „im Wesentlichen parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung der Haupterstreckungsrichtungen der zumindest drei miteinander verbundenen Mischrohre zueinander, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die Haupterstreckungsrichtungen der zumindest drei miteinander verbundenen Mischrohre zueinander eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweisen. Somit kann die Brennervorrichtung vorteilhaft modular gestaltet werden. Insbesondere kann vorteilhaft eine Anzahl von Mischrohreinheiten verbaut werden, die für eine gewünschte Heizleistung erforderlich ist.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Mischrohre der zumindest einen Mischrohreinheit im Wesentlichen entlang einer Gerade nebeneinander angeordnet sind. Bevorzugt verläuft die Gerade insbesondere im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsrichtung der Brennervorrichtung. Der Ausdruck„im Wesentlichen senkrecht" soll hier insbesondere eine Ausrichtung der Gerade relativ zu der Haupterstreckungsrichtung der Brennervorrichtung definieren, wobei die Gerade und die Haupterstreckungsrichtung der Brennervorrichtung, insbesonde- re in einer Ebene betrachtet, einen Winkel von zumindest im Wesentlichen 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Somit können mehrere Mischrohreinheiten vorteilhaft besonders effizient und platzsparend an der Brennervorrichtung angeordnet werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass zumindest eines der Mischrohre der zumindest einen Mischrohreinheit einen Durchmesser verschieden von einem Durchmesser von zumindest einem weiteren Mischrohr der zumindest einen Mischrohreinheit aufweist. Insbesondere ist vorstellbar, dass ein mittig in der zumindest einen Mischrohreinheit angeordnetes Mischrohr einen größeren Durchmesser aufweist als die weiteren Mischrohre der zumindest einen Mischrohreinheit. Somit kann insbesondere eine verbesserte Belüftung in einer Mitte der Brennervorrichtung erreicht werden. Alternativ kann aber auch zumindest ein beliebiges anderes Mischrohr der zumindest einen Mischrohreinheit, insbesondere zumindest ein, einem Fachmann sinnvoll erscheinendes Mischrohr der zumindest einen Mischrohreinheit einen Durchmesser verschieden von einem Durchmesser von zumindest einem weiteren Mischrohr der zumindest einen Mischrohreinheit aufweisen. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass zumindest eines der Mischrohre der zumindest einen Mischrohreinheit eine Höhe verschieden von einer Höhe von zumindest einem weiteren Mischrohr der zumindest einen Mischrohreinheit aufweist. Somit kann eine Ausbildung der zumindest einen Mischrohreinheit vorteilhaft flexibel ausgestaltet werden. Insbesondere kann die zumindest eine Mischrohreinheit vorteilhaft genau an eine gewünschte Wärmeleistung der Brennervorrichtung und/oder an eine gewünschte Wärmeverteilung der Brennervorrichtung angepasst werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Mischrohre aus einem Stahl gebildet sind. Bevorzugt sind insbesondere alle Mischrohre der zumindest einen Mischrohreinheit aus demselben Stahl gebildet. Alternativ ist auch vorstellbar, dass zumindest zwei Mischrohre der zumindest einen Mischrohreinheit aus zwei von- einander verschiedenen Stählen gebildet sind. Somit können die Mischrohre vorteilhaft stabil ausgebildet sein und zudem vorteilhaft kostengünstig hergestellt werden. Weiterhin geht die Erfindung aus von einem Gasbrenner, insbesondere einem

Vormischbrenner, mit zumindest einer erfindungsgemäßen Brennervorrichtung. Hierdurch kann ein vorteilhaft einfacher und/oder zuverlässiger Aufbau eines Gasbrenners ermöglicht werden. Der Gasbrenner ist vorzugsweise insbesondere dazu vorgesehen, in einer Heiz- und/oder Warmwasservorrichtung eingesetzt zu werden. Der Gasbrenner ist bevorzugt insbesondere in einer Heiz- und/oder Warmwasservorrichtung angeordnet. Die Heiz- und/oder Warmwasservorrichtung kann vorzugsweise insbesondere als eine Gastherme ausgebildet sein.

Ferner geht die Erfindung aus von einem Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Brennervorrichtung.

Es wird vorgeschlagen, dass zumindest eine Mischrohrhälfte mittels eines Stanz- prozesses aus einem Stahl hergestellt wird. Vorteilhaft kann die zumindest eine

Mischrohrhälfte somit vorteilhaft kostengünstig hergestellt werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass zumindest zwei Mischrohrhälften zu einer Bildung zumindest eines Mischrohrs miteinander verbunden werden. Insbesondere können die zumindest zwei Mischrohrhälften mittels eines Schweißprozesses, mittels eines Lötprozesses oder mittels eines anderen, einem Fachmann sinnvoll erscheinenden Prozesses zur Bildung zumindest eines Mischrohrs miteinander verbunden werden. Somit kann das zumindest eine Mischrohr vorteilhaft kostengünstig hergestellt werden.

Die erfindungsgemäße Brennervorrichtung und/oder der erfindungsgemäße Gasbrenner und/oder das erfindungsgemäße Verfahren soll/sollen hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann/können die erfindungsgemäße Brennervorrichtung und/oder der erfindungsgemäße Gasbrenner und/oder das erfindungsgemäße Verfahren zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten sowie Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.

Zeichnung Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der

Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine erfindungsgemäße Brennervorrichtung in einer perspektivischen Darstellung,

Fig. 2 eine erfindungsgemäße Mischrohreinheit in einer perspektivischen Darstellung,

Fig. 3 ein erfindungsgemäßer Gasbrenner mit der erfindungsgemäßen

Brennervorrichtung in einer perspektivischen Darstellung und

Fig. 4 eine Heiz- und/oder Warmwasservorrichtung mit dem erfin- dungsgemäßen Gasbrenner in einer perspektivischen Darstellung.

Beschreibung des Ausführungsbeispiels

Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Brennervorrichtung. Die Brennervorrichtung umfasst sechs Mischrohreinheiten 10. Alternativ kann die Brennervorrichtung auch eine von sechs verschiedene, einem Fachmann sinnvoll erscheinende Anzahl von Mischrohreinheiten 10 umfassen. Die Mischrohreinheiten 10 sind im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsrichtung der Brennervorrich- tung angeordnet. Die Mischrohreinheiten 10 sind im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung der Brennervorrichtung im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet. Die Mischrohreinheiten 10 sind entlang der Haupterstreckungsrichtung der Brennervorrichtung nebeneinander angeordnet. Die Misch- rohreinheiten 10 umfassen jeweils drei Mischrohre 12. Jeweils drei Mischrohre 12 sind zu einer Mischrohreinheit 10 miteinander verbunden. Die jeweils drei Mischrohre 12 jeder der Mischrohreinheiten 10 sind im Wesentlichen entlang einer Gerade nebeneinander angeordnet. Die Mischrohre 12 weisen jeweils einen geraden Röhrenkörper 14 auf. Weiterhin weisen die Mischrohre 12 jeweils einen konischen Eintrittsbereich 16 auf. Alternativ kann der Eintrittsbereich 16 auch abgerundet und/oder glockenförmig ausgeformt sein. Der Eintrittsbereich 16 bildet ein unteres Ende des Mischrohrs 12 und schließt sich an den geraden Röhrenkörper 14 an. Die Mischrohre 12 weisen einen einheitlichen Durchmesser und eine einheitliche Höhe auf. Die Mischrohre

12 sind dazu vorgesehen, einen gasförmigen Brennstoff mit Luft zu vermischen. Der gasförmige Brennstoff wird von einem nicht weiter dargestellten Brennstoffverteiler durch den Eintrittsbereich 16 hindurch mit hoher Geschwindigkeit in die Mischrohre 12 eingeblasen. Die hohe Geschwindigkeit des gasförmigen Brenn- Stoffs erzeugt am Eintrittsbereich 16 einen Unterdruck, durch welchen Luft aus einer Umgebung eingesaugt wird. Aufgrund einer konischen Ausformung des Eintrittsbereichs 16 wird die Luft besonders effizient eingesaugt. In dem geraden Röhrenkörper 14 wird der gasförmige Brennstoff mit der Luft zu einem gasförmigen Brennstoffgemisch vermischt. Aufgrund einer geraden Röhrenform und einer Verteilung des gasförmigen Brennstoffs auf eine Mehrzahl von Mischrohren 12, kann eine Strömungsgeschwindigkeit des gasförmigen Brennstoffgemischs in den Mischrohren 12 besonders gering gehalten werden und somit ein Hitzeverlust der Brennervorrichtung besonders gering gehalten werden. Ferner umfasst die Brennervorrichtung eine Plenumkammer 18. Bevorzugt ist die

Plenumkammer 18 insbesondere zumindest teilweise aus einem metallischen Material gebildet. Die Mischrohre 12 sind mit ihren oberen Enden zumindest teilweise innerhalb der Plenumkammer 18 angeordnet. Die oberen Enden der Mischrohre 12 sind mit der Plenumkammer 18 verbunden. Die oberen Enden der Mischrohre 12 können insbesondere mittels eines Schweißprozesses, mittels eines Lötprozesses oder mittels eines anderen, einem Fachmann sinnvoll erscheinenden Prozesses mit der Plenumkammer 18 verbunden sein. Die oberen Enden der Mischrohre 12 sind dazu vorgesehen, ein gasförmiges Brennstoffgemisch in die Plenumkammer 18 strömen zu lassen. Die Plenumkammer 18 ist dazu vorgesehen, das gasförmige Brennstoffgemisch Brenneroberflächenelementen 20 eines Gasbrenners 36 gleichmäßig zuzuführen (vgl. Figur 3).

Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Mischrohreinheit 10 in einer perspektivischen Darstellung. Die Mischrohreinheit 10 umfasst drei Mischrohre 12. Alterna- tiv kann die Mischrohreinheit 10 auch eine andere, einem Fachmann sinnvoll erscheinende Anzahl von Mischrohren 12 größer als drei umfassen. Die Mischrohre 12 weisen jeweils einen geraden Röhrenkörper 14 auf. Weiterhin weisen die Mischrohre 12 jeweils einen konischen Eintrittsbereich 16 auf. Alternativ können die Mischrohre 12 auch einen abgerundeten und/oder einen glockenförmigen Eintrittsbereich 16 aufweisen. Die Mischrohre 12 sind aus einem Stahl gebildet.

Insbesondere sind die Mischrohre 12 aus demselben Stahl gebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass zumindest eines der Mischrohre 12 der Mischrohreinheit 10 aus einem Stahl gebildet ist, der verschieden ist von dem Stahl der anderen Mischrohre 12 der Mischrohreinheit 10.

Jedes der drei Mischrohre 12 umfasst eine erste Mischrohrhälfte 24 und eine zweite Mischrohrhälfte 26. Die erste Mischrohrhälfte 24 und die zweite Mischrohrhälfte 26 sind mittels eines Stanzprozesses aus einem Stahl hergestellt. Die erste Mischrohrhälfte 24 und die zweite Mischrohrhälfte 26 sind miteinander zu dem Mischrohr 12 verbunden. Die erste Mischrohrhälfte 24 und die zweite Mischrohrhälfte 26 sind durch einen Schweißprozess, durch einen Lötprozess oder durch einen anderen, einem Fachmann sinnvoll erscheinenden Prozess miteinander zu dem Mischrohr 12 verbunden. Die Mischrohre 12 sind im Wesentlichen entlang einer Gerade nebeneinander angeordnet. Die Mischrohre 12 sind miteinander verbunden. Die Mischrohre 12 sind mittels Verbindungselementen 28 miteinander verbunden. Die Verbindungselemente 28 sind aus demselben Stahl gebildet wie die Mischrohre 12. Alternativ können die Verbindungselemente 28 aus einem von dem Stahl der Mischrohre 12 verschiedenen Stahl oder aus einem anderen, einem Fachmann sinnvoll er- scheinenden Material gebildet sein. Die Verbindungselemente 28 sind mittels eines Schweißprozesses, mittels eines Lötprozesses oder mittels eines anderen, einem Fachmann sinnvoll erscheinenden Prozesses mit den Mischrohren 12 verbunden.

Zwei äußere der drei Mischrohre 12 der Mischrohreinheit 10 weisen einen zumindest im Wesentlichen identischen Durchmesser 30 auf. Ein mittleres der drei Mischrohre 12 der Mischrohreinheit 10 weist einen Durchmesser 32 auf, welcher größer ist als der Durchmesser 30 der zwei äußeren der drei Mischrohre 12 der Mischrohreinheit 10. Die drei Mischrohre 12 weisen dieselbe Höhe auf. Alternativ ist vorstellbar, dass zumindest eines der Mischrohre 12 der Mischrohreinheit 10 eine Höhe verschieden von den anderen Mischrohren 12 der Mischrohreinheit 10 aufweist. Figur 3 zeigt einen erfindungsgemäßen Gasbrenner 36 mit der erfindungsgemäßen Brennervorrichtung in einer perspektivischen Darstellung. Der Gasbrenner 36 umfasst die Brennervorrichtung mit sechs Mischrohreinheiten 10. Eine der sechs Mischrohreinheiten 10 der Brennervorrichtung ist, entlang der Haupterstre- ckungsrichtung des Gasbrenners 36 betrachtet, an einer Vorderseite des Gas- brenners 36 zu erkennen. Die weiteren Mischrohreinheiten 10 sind durch ein Gehäuse 34 des Gasbrenners 36 verdeckt. Die Mischrohreinheiten 10 umfassen jeweils drei Mischrohre 12. Die Brennervorrichtung umfasst weiterhin die Plenumkammer 18.

Oberhalb der Plenumkammer 18 angeordnet umfasst der Gasbrenner 36 eine Mehrzahl von zumindest im Wesentlichen in einer Ebene 22 angeordneten zumindest im Wesentlichen identisch ausgebildeten Brenneroberflächenelementen 20. Der Gasbrenner 36 umfasst zehn Brenneroberflächenelemente 20. Alternativ kann der Gasbrenner 36 auch eine von zehn verschiedene, einem Fachmann sinnvoll erscheinende Anzahl von Brenneroberflächenelementen 20 umfassen. Die Brenneroberflächenelemente 20 sind aus einem porösen, metallenen Material gebildet. Die Haupterstreckungsrichtungen der Brenneroberflächenelemente 20 verlaufen im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung des Gasbrenners 36. Die Haupterstreckungsrichtungen der Brenneroberflächenelemente 20 verlaufen im Wesentlichen parallel zueinander. Die Brenneroberflä- chenelemente 20 sind entlang der Haupterstreckungsrichtung des Gasbrenners 36 nebeneinander angeordnet. Die Brenneroberflächenelemente 20 sind dazu vorgesehen, während eines Betriebs des Gasbrenners 36 zumindest einen Teil einer Flammoberfläche des Gasbrenners 36 auszubilden.

Figur 4 zeigt eine Heiz- und/oder Warmwasservorrichtung 38 mit dem erfindungsgemäßen Gasbrenner 36 in einer perspektivischen Darstellung. Die Heiz- und/oder Warmwasservorrichtung 38 ist beispielhaft als eine Gastherme ausgebildet. Der Gasbrenner 36 ist innerhalb der Gastherme angeordnet und durch ein Gehäuse der Gastherme verdeckt. Der Gasbrenner 36 ist durch ein mit einer gestrichelten Linie umrandetes Volumen angedeutet.