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Patent Searching and Data


Title:
BURNER FOR A HEATER FOR THE COMBUSTION OF LIQUID OR GASEOUS FUELS AND UNIT FROM A BURNER AND A HEAT EXCHANGER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/061510
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a burner (10) for a heater for the combustion of liquid or gaseous fuels. Said burner comprises a mixture-producing chamber (16) in which a combustible gas mixture can be produced from the fuel, and a cylindrical fire tube (22). Said fire tube is arranged downstream of the mixture-producing chamber (16) in a direction of flow (S) of the combustible gas mixture and defines a combustion chamber (34). The fire tube (22) has a jacket (30) extending in the direction of its longitudinal axis (A) and is closed at a front facing away from the mixture-producing chamber (16). The jacket (30) comprises a plurality of outlet openings (31) that are axially distributed across the periphery of the jacket (30) and through which combustion gas (20) from the combustion chamber (34) of the fire tube (22) can be discharged.

Inventors:
BÄCKER, Christian (Balduin-Helm-Strasse 73 b, Fürstenfeldbruck, 82256, DE)
KEPPLER, Michael (Parkstrasse 8b, Unterhaching, 82008, DE)
BUTENKO, Sergej (Preysingstr. 26, München, 81667, DE)
GÖTTL, Karl (Kehlweg 10, Rosenheim, 83026, DE)
Application Number:
DE2007/002086
Publication Date:
May 29, 2008
Filing Date:
November 19, 2007
Export Citation:
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Assignee:
WEBASTO AG (Kraillinger Strasse 5, Stockdorf, 82131, DE)
BÄCKER, Christian (Balduin-Helm-Strasse 73 b, Fürstenfeldbruck, 82256, DE)
KEPPLER, Michael (Parkstrasse 8b, Unterhaching, 82008, DE)
BUTENKO, Sergej (Preysingstr. 26, München, 81667, DE)
GÖTTL, Karl (Kehlweg 10, Rosenheim, 83026, DE)
International Classes:
F23D17/00; F23D11/40; F23D17/00; F23D11/40
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Claims:

Patentansprüche

1. Brenner (10) für ein Heizgerät zur Verbrennung flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe, mit

- einer Gemischbildungskammer (16) , in der aus dem Brennstoff ein brennbares Gasgemisch erzeugbar ist, und

- einem in einer Strömungsrichtung (S) des brennbaren Gasgemisches stromabwärts der Gemischbildungskammer (16) angeordneten zylindrischen Flammrohr (22) , das eine Brennkammer (34) ausbildet, wobei das Flammrohr (22) einen sich in Richtung einer Längsachse (A) erstreckenden Mantel (30) aufweist und auf einer der Gemischbildungskammer (16) abgewandten Stirnseite verschlossen ist, wobei der Mantel (30) mehrere über den Umfang des Mantels (30) und in axialer Richtung verteilt angeordnete Austrittsöffnungen (31) aufweist, durch die ein Verbrennungs- gas (20) aus der Brennkammer (34) des Flammrohrs (22) abführbar ist.

2. Brenner (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Flammrohr (22) auf der der Gemischbildungskammer

(16) abgewandten Stirnseite durch einen Deckel (28) verschlossen ist.

3. Brenner (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichte der Austrittsöffnungen (31) bezogen auf die Fläche des Mantels (30) in axialer Richtung von der Gemischbildungskammer (16) zu dem Deckel (28) hin zunimmt .

4. Brenner (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen (31) in einem Mantelabschnitt (38) des Flammrohrs (22) ausgebildet

sind, der sich mindestens über die 0,5-fache Länge (L) des Mantels (30) erstreckt.

5. Brenner (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen (31) auf Umfangslinien (32a - 32m) der Mantelfläche angeordnet sind, und die jeweils auf einer der Umfangslinien (32a - 32m) angeordneten Austrittsöffnungen (31) axialsymmetrisch verteilt angeordnet sind.

6. Brenner (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die auf jeweils zwei der benachbarten Umfangslinien (32a - 32m) der Mantelfläche angeordneten Austrittsöffnungen (31) in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind.

7. Brenner (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flammrohr im Bereich der Austrittsöffnungen (31) Leitelemente (36) aufweist, mittels der die Strömung des Verbrennungsgases (20) aus der Brennkammer (34) des Flammrohrs (22) beeinflussbar ist.

8. Baugruppe aus einem Brenner (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einem rohrförmigen Wärmeübertrager (40) , wobei das Flammrohr (22) innerhalb des Wärmeübertragers (40) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Wärmeübertrager (40) Rippen (42) aufweist, die in Richtung zu dem Flammrohr (22) hin ausgebildet sind und die in Bezug auf die Austrittsöffnungen (31) so angeordnet sind, dass jeweils eine der Austrittsöffnungen (31) zwischen zwei der Rippen (42) angeordnet ist.

Description:

Beschreibung

Brenner für ein Heizgerät zur Verbrennung flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe und Baugruppe aus einem Brenner und einem Wärmeübertrager

Die Erfindung betrifft einen Brenner für ein Heizgerät zur Verbrennung flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe, insbesondere für mobile Anwendungen, und eine Baugruppe aus einem Brenner und einem Wärmeübertrager.

Aus der DE 43 39 045 Al ist ein Lufterhitzer bekannt, bestehend aus einer mit einem Brenner bestückten Brennkammer mit nachgeschalteten Rauchgaszug und die Brennkammer und/oder den Rauchgaszug umgebenden Wärmetauschflächen zur Erwärmung von Frischluft. Bei indirektem Betrieb des Lufterhitzers ist das Rauchgas in einem Rauchgaskamin abführbar. Bei direktem Betrieb wird das in der Brennkammer erzeugte Heißgas zur Heiß- lufterzeugung direkt der Frischluft zugeführt. Bei einem direkten Lufterhitzerbetrieb sind die in der Brennkammer erzeugten Rauchgase aus dem Rauchgaszug über verstellbare öffnungen der erwärmten Frischluft zuführbar.

Es ist wünschenswert, Brenner für ein Heizgerät zur Verbrennung flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe weiter zu verbessern, insbesondere, wenn sie unter den begrenzten Raumverhältnissen, wie sie beispielsweise in Kraftfahrzeugen, insbesondere in Wohnmobilen oder in anderen Campingfahrzeugen sowie in Wasserfahrzeugen bestehen, eingesetzt werden sollen.

Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen Brenner für ein Heizgerät zur Verbrennung flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe und eine Baugruppe aus einem Brenner und einem Wärmeübertra-

ger zu schaffen, die eine hohe Effizienz aufweisen, eine lange Lebensdauer besitzen und kostengünstig herstellbar sind.

Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Gemäß eines ersten Aspekts zeichnet sich die Erfindung aus durch einen Brenner für ein Heizgerät zur Verbrennung flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe mit einer Gemischbildungskammer, in der aus dem Brennstoff ein brennbares Gasgemisch erzeugbar ist, und einem in einer Strömungsrichtung des brennbaren Gasgemisches stromabwärts der Gemischbildungskammer angeordneten zylindrischen Flammrohr, das eine Brennkammer ausbildet, wobei das Flammrohr einen sich in Richtung einer Längsachse erstreckenden Mantel aufweist und auf einer der Gemischbildungskammer abgewandten Stirnseite verschlossen ist, wobei der Mantel mehrere über den Umfang des Mantels und in axialer Richtung verteilt angeordnete Austrittsöffnungen aufweist, durch die ein Verbrennungsgas aus der Brennkammer des Flammrohrs abführbar ist.

Die Ausbildung von mehreren über den Umfang des Mantels und in axialer Richtung verteilten Austrittsδffnungen ermöglicht es, einen gleichmäßigen Wärmeaustrag aus der Brennkammer über den Mantel des Flammrohrs zu erreichen. Die Beaufschlagung von Bauteilen des Brenners mit Verbrennungsgasen sehr hoher Temperatur kann so gering gehalten werden. Damit kann sichergestellt werden, dass der Brenner und damit das gesamte Heizgerät zur Verbrennung flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe gleichmäßig mit Wärme belastet wird, so dass unter den beengten Raumverhältnissen, wie sie insbesondere in Kraftfahrzeu-

gen auftreten können, auf zusätzliche Sicherungsmaßnahmen verzichtet werden kann.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Flammrohr auf der der Gemischbildungskämmer abgewandten Stirnseite durch einen Deckel verschlossen.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung nimmt die Dichte der Austrittsöffnungen bezogen auf die Fläche des Mantels in axialer Richtung von der Gemischbildungskammer zu dem Deckel hin zu. Damit kann ein weitgehend konstanter Wärmeaustrag aus der Brennkammer über den Mantel des Flammrohrs in axialer Richtung ermöglicht werden. Damit ist ein weitgehend konstantes Temperaturprofil des aus dem Flammrohr austretenden Verbrennungsgases ermöglicht.

In einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Austrittsöffnungen in einem Mantelabschnitt des Flammrohrs ausgebildet, der sich mindestes über die 0,5-fache Länge des Mantels erstreckt. Damit ist eine gute Verteilung des Wärmeaustrags aus der Brennkammer ermöglicht.

Vorteilhaft ist, wenn die Austrittsöffnungen auf Umfangsli- nien der Mantelfläche angeordnet sind, und die jeweils auf einer der Umfangslinien angeordneten Austrittsöffnungen axialsymmetrisch verteilt angeordnet sind. Dies macht es möglich, die Wärme gleichmäßig über den Umfang des Flammrohrs aus der Brennkammer auszubringen.

Besonders bevorzugt ist, wenn die auf jeweils zwei der benachbarten Umfangslinien der Mantelfläche angeordneten Austrittsöffnungen in Umfangsrichtung versetzt zueinander ange-

ordnet sind. Damit ist eine gleichmäßige Wärmeausbringung aus der Brennkammer sowohl in axialer Richtung als auch in Um- fangsrichtung des Flammrohrs ermöglicht.

In einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Flammrohr im Bereich der Austrittsöffnungen Leitelemente auf, mittels der die Strömung des Brenngases aus der Brennkammer des Flammrohrs beeinflussbar ist. Damit kann die Strδmungsrichtung des Brenngases außerhalb des Flammrohrs so beeinflusst werden, dass die Wärmeenergie gut durch eine Verbrauchsvorrichtung, wie beispielsweise ein Heizungssystem oder eine Warmwasseranlage, genutzt werden.

Gemäß eines zweiten Aspekts weist die Erfindung auf eine Baugruppe aus einem Brenner für ein Heizgerät und einen rohrfδr- migen Wärmeübertrager, wobei das Flammrohr innerhalb des Wärmeübertragers angeordnet ist, und der rohrförmige Wärmeübertrager Rippen aufweist, die in Richtung zu dem Flammrohr hin ausgebildet sind und die in Bezug auf die Austrittsöffnung so angeordnet sind, dass jeweils eine der Austrittsöffnungen zwischen zwei der Rippen angeordnet ist. Damit kann der Druckverlust des Verbrennungsgases nach dem Durchtritt durch die Austrittsöffnungen des Mantels des Flammrohrs gering gehalten werden. Darüber hinaus kann so vermieden werden, dass die Rippen direkt mit Verbrennungsgas beaufschlagt werden. Es ist so ein langsameres Kühlen des Verbrennungsgases durch die Rippen des Wärmeübertragers bei gleichzeitig gutem Wärmeübergang vom Verbrennungsgas auf die Rippen möglich.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im Folgenden anhand der schematischen Zeichnung erläutert.

Es zeigen :

Figur 1 eine schematische Ansicht einer Baugruppe aus einem Brenner für ein Heizgerät und einem Wärmeübertrager in einem Längsschnitt ,

Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines Flammrohrs des Brenners für ein Heizgerät,

Figur 2A eine Schnittansicht des Flammrohrs entlang der Linie IIA-IIA' der Figur 2 und eine Teilansicht des Flammrohrs in einer ersten Ausführungsform,

Figur 2B eine Schnittansicht des Flammrohrs entlang der Linie IIB-IIB' der Figur 2A in einer ersten Ausführungsform,

Figur 2C eine Schnittansicht des Flammrohrs in einer weiteren Ausführungsform,

Figur 2D eine Schnittansicht des Flammrohrs entlang der Linie und eine Teilansicht des Flammrohrs in einer weiteren Ausführungsform,

Figur 2E eine Schnittansicht des Flammrohrs in einer weiteren Ausführungsform,

Figur 2F eine Schnittansicht des Flammrohrs entlang der Linie III-III' der Figur 1,

Figur 2G eine Teilansicht des Flammrohrs in einer weiteren Ausführungsform, und

Figur 3 einen Querschnitt durch die Baugruppe aus einem Brenner für ein Heizgerät und einem Wärmeübertrager entlang der Linie III-III' der Figur 1.

Elemente gleicher Konstruktion oder Funktion sind figurenübergreifend mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.

Figur 1 zeigt einen Brenner 10 für ein Heizgerät, insbesondere für mobile Anwendungen in einem Kraftfahrzeug, mit einer Gemischbildungskammer 16, in der ein Brennluftkanal 15 ausgebildet ist. Die Gemischbildungskammer 16 hat mehrere Brenn- lufteintrittsöffnungen 11. In dem Brennluftkanal 15 ist ein Brennluftventilator 12 angeordnet, mittels welchem dem Brenn- luftkanal 15 eine Brennluft 13 zugeführt werden kann. Der Brenner 10 weist weiter eine Brennstoffzuführeinrichtung 14 auf, mittels der ein flüssiger oder gasförmiger Brennstoff in die Gemischbildungskammer 16 eingebracht werden kann. In der Gemischbildungskammer 16 kann aus der Brennluft 13 und dem flüssigen oder gasförmigen Brennstoff ein brennbares Gasgemisch erzeugt werden.

In einer Strömungsrichtung S des brennbaren Gasgemisches stromabwärts der Gemischbildungskammer 16 ist ein zylindrisches Flammrohr 22 angeordnet, das in seinem Inneren eine Brennkammer 34 ausbildet. Durch Verbrennung des brennbaren Gasgemisches wird ein Verbrennungsgas 20 erzeugt. Das Flammrohr 22 erstreckt sich in Richtung einer Längsachse A und hat auf einer der Gemischbildungskammer 16 abgewanden Stirnseite einen Deckel 28 und einen sich in Richtung der Längsachse A erstreckenden Mantel 30. Der Mantel 30 des Flammrohrs 22 hat eine Länge L. Auf einer Vielzahl von Umfangslinien 32a-32m, wie sie in Figur 2 dargestellt sind, weist der Mantel 30 mehrere über den Umfang des Mantels 30 und in axialer Richtung

verteilt angeordnete Austrittsöffnungen 31 auf. Durch die Austrittsöffnungen 31 des Flammrohrs 22 kann das Verbrennungsgas 20 aus der Brennkammer 34 des Flammrohrs 22 austreten, was durch eine Vielzahl von Pfeilen in Figur 1 schematisch dargestellt ist. Die Zahl der Umfangslinien 32a-32m und damit der Austrittsöffnungen 31 kann entsprechend den Anforderungen an die Menge und Verteilung des aus der Brennkammer 34 des Flammrohrs 22 austretenden Verbrennungsgases 20 beliebig gewählt werden. Die Anzahl und die Größe der Austritts- öffnungen 31 sind so bemessen, dass der Druckabfall über die Austrittsöffnungen 31 den Erfordernissen des Betriebs des Brenners 10 angepasst ist.

Die Austrittsöffnungen 31 sind alle auf einem Mantelabschnitt 38 des Flammrohrs 22 angeordnet. Der Mantelabschnitt 38 des Flammrohrs 22 hat vorzugsweise eine Länge, die mindestens die Hälfte der Länge L des Mantels 30 des Flammrohrs 22 ist. Damit ist einerseits eine gute Verteilung des Wärmeaustrags aus der Brennkammer 34 ermöglicht, andererseits kann zwischen dem Mantelabschnitt 38 des Flammrohrs 22 mit Austrittsöffnungen 31 und der Gemischbildungskämmer 16 ein Abstand D eingehalten werden, der eine ausreichende Ausbrandlänge für das Verbrennungsgas 20 ermöglicht.

Wie in den Figuren 2A bis 2G gezeigt,, hat das Flammrohr 22 im Bereich der Austrittsδffnungen 31 Leitelemente 36. Die Leitelemente 36 werden vorzugsweise durch Stanzen oder Prägen des Flammrohrs 22 hergestellt. Durch die Gestaltung der Leitelemente 36 kann sowohl die Stärke der Strömung des Verbrennungsgases 20 durch die einzelnen Austrittsδffnungen 31 als auch die Ausströmrichtung des ausströmenden Verbrennungsgases 20 beeinflusst werden.

Figuren 2A und 2B zeigen eines der Leitelemente 36 mit der Austrittsöffnung 31, das durch Einprägen des Mantels 30 des Flammrohrs 22 ausgebildet ist, wobei das Profil des Leitelements 36 U-förmig ist (Figur 2B) . In einer alternativen Ausführungsform ist das Profil des Leitelements 36 V-förmig (Figur 2C) .

Figur 2D zeigt eine nach außen gerichtete Prägung des Flammrohrs 22 mit Ausbildung des Leitelements 36 und der Austrittsöffnung 31 in dem Mantel 30 des Flammrohrs 22. Das Profil des Leitelements 36 kann auch hier U-förmig oder V-förmig sein. Die nach außen gerichtete Prägung des Flammrohrs 22 kann eine axiale Ausströmrichtung der Verbrennungsgase 20 in Richtung auf den Wärmeübertrager 40 hin bewirken.

Figur 2E zeigt durch Ausstanzen ausgebildete Leitelemente 36 mit den dazugehörigen Austrittsöffnungen 31. Das Ausstanzen kann bezüglich des Flammrohrs 22 nach innen oder nach außen erfolgen. Die durch Ausstanzen ausgebildeten Leitelemente 36 ermöglichen ein Ausströmen des Verbrennungsgases 20 in radialer Richtung hin zu dem Wärmeübertrager 40.

Die Figuren 2F und 2G zeigen Einprägungen des Flammrohrs 22, die in Umfangsrichtung des Mantels 30 des Flammrohrs 22 ausgebildet sind. Das Profil dieser Leitelemente 36 kann entweder U-förmig oder V-förmig sein. Durch die Ausbildung der Leitelemente 36 in Umfangsrichtung des Mantels 30 des Flammrohrs 22 kann das Verbrennungsgas 20 in einer tangentialen Richtung zum Mantel 30 des Flammrohrs 22 austreten.

Wie besonders gut in Figur 2 zusehen ist, nimmt der Abstand zwischen den Umfangslinien 32a-32m in axialer Richtung von der Gemischbildungskammer 16 zu dem Deckel 28 des Flammrohrs

22, also in Strömungsrichtung S des Verbrennungsgases 20, ab. Dies bedeutet, dass die flächenspezifische Dichte der Austrittsöffnungen 31 bezogen auf die Fläche des Mantels 30 in axialer Richtung von der Gemischbildungskammer 16 zu dem Deckel 28 hin zunimmt. Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass die Masse an Verbrennungsgas 20, das durch die Austrittsöffnungen 21 nahe der Gemischbildungskammer 16 (etwa im Bereich der Umfangslinien 321, 32m) aus der Brennkammer 34 austritt, kleiner ist als die Masse an Verbrennungsgas 20, das durch die Austrittsöffnungen 31 des Flammrohrs 22 nahe dem Deckel 28 (etwa im Bereich der Umfangslinien 32a-32c) aus der Brennkammer 34 austritt. Da umgekehrt die Temperatur des Verbrennungsgases 20 nahe der Gemischbildungskammer 16 höher ist als die Temperatur des Verbrennungsgases 20 nahe des Deckels 28 des Flammrohrs 22, kann so ein gleichmäßiger Wärmeenergieaus- trag aus dem Flammrohr 22 in axialer Richtung erreicht werden.

Wie insbesondere in Figur 2 zusehen ist, sind die auf jeweils zwei der benachbarten Umfangslinien 32a-32m der Mantelfläche des Flammrohrs 22 angeordneten Austrittsöffnungen 31 in Um- fangsrichtung versetzt zueinander angeordnet. Damit ist insbesondere ein gleichmäßiger Wärmeaustrag aus der Brennkammer 34 in Umfangsrichtung des Flammrohrs 22 ermöglicht. Dies wird insbesondere noch dadurch unterstützt, dass die jeweils auf einer der Umfangslinien 32a-32m angeordneten Austrittsöffnungen 31 axialsymmetrisch verteilt sind.

Neben dem Brenner 10 für das Heizgerät zeigt Figur 1 einen rohrfδrmigen Wärmeübertrager 40. Der Brenner 10 für das Heizgerät und der rohrförmige Wärmeübertrager 40 bilden zusammen eine Baugruppe. Das Flammrohr 22 ist in dem rohrförmigen War-

meübertrager 40 angeordnet und liegt bevorzugt dicht an dem rohrfδrmigen Wärmeübertrager 40 an.

Wie in Figur 3 dargestellt, hat der Wärmeübertrager 40 einen rohrförmigen Wärmeübertragerkorpus 44, an dem lamellenförmige Rippen 42 angeordnet sind. Der Wärmeübertrager 40 besteht vorzugsweise aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung. In Figur 2 sind schematisch einige der Rippen 42 gezeigt. Die Rippen 42 sind so angeordnet, dass jede der Austrittsöffnungen 31 zwischen zwei Rippen 42 des Wärmeübertragers 40 angeordnet ist. Damit kann zum einen für den Strom des Verbrennungsgases 20 der Druckabfall über die Austrittsöffnungen 31 gering gehalten werden, zum anderen kann ein starkes Abkühlen des Verbrennungsgases 20 an den Rippen 42 und damit eine negative Veränderung der chemischen Zusammensetzung des Verbrennungsgases 20 vermieden werden.

über eine Heizmediumseintrittsöffnung 45 kann ein Heizmedium 46 über den Wärmeübertrager 40 mit den Rippen 42 außerhalb des Wärmeübertragerkorpus 44 zu einer Heizmediumsaustritts- öffnung 47 gelangen. Das Heizmedium 46 ist vorzugsweise Luft, kann jedoch auch Wasser, gegebenenfalls in Kombination mit einem Frostschutzmittel, sein. Das Heizmedium 46 tritt an der Heizmediumsaustrittsöffnung 47 aus dem Wärmeübertrager 40 aus, um von dort zu einem Verbraucher zu gelangen.

Das Verbrennungsgas 20 wird über eine oder mehrere Abgasaustrittsöffnungen 48 als Abgas 50 aus dem Brenner 10 abgeführt.

Im Folgenden soll die Funktion der Baugruppe aus einem Brenner 10 für ein Heizgerät und einem rohrförmigen Wärmeübertrager 40 im Detail dargestellt werden:

Brennluft 13 wird über die Brennlufteintrittsöffnungen 11 mittels des Brennluftventilators 12 in den Brennluftkanal 15 der Gemischbildungskammer 16 gesaugt. über die Brennstoffzu- führeinrichtung 14 wird vorzugsweise flüssiger Brennstoff, wie er auch zum Antrieb des Fahrzeugs eingesetzt wird, der Gemischbildungskammer 16 zugeführt. Anstelle des flüssigen Brennstoffs kann jedoch auch gasförmiger Brennstoff eingesetzt werden. Der Brennstoff wird verteilt, mit der Brennluft 13 gemischt und das brennbare Gasgemisch verbrannt. Das entstehende Verbrennungsgas 20 gelangt nun in das Flammrohr 22, wobei es an seiner axialen Ausbreitung in Richtung der Längsachse A des Flammrohrs 22 über das Flammrohr 22 hinaus durch den Deckel 28 gehindert wird. Das Verbrennungsgas 20 gelangt damit über die Austrittsöffnungen 31 des Flammrohrs 22 zu dem Wärmeübertrager 40. Das Verbrennungsgas 20 strömt schließlich innerhalb des Wärmeübertragerkorpus 44 zwischen den Rippen 42 entlang zu der Abgasaustrittsöffnung 48, wo es als Abgas 50 austritt .

An der Heizmediumseintrittsöffnung tritt ein Heizmedium 46, vorzugsweise Luft, außerhalb des Wärmeübertragerkorpus 44 in den Wärmeübertrager 40 ein und strömt, bevorzugt im Gegenstrom zu dem innerhalb des Wärmeübertragerkorpus 44 strömenden Verbrennungsgas 20, entlang der Rippen 42 bis zur Heizme- diumsaustrittsöffnung 47 aus. Das Heizmedium 46 kann dann durch ein nicht weiter dargestelltes Heizmediumleitsystem einem Wärmeverbraucher, vorzugsweise einer Luftheizung beziehungsweise einer Wasserheizung eines Campingfahrzeugs, eines Wohnmobils oder eines Wasserfahrzeugs, zugeführt werden. Anstelle des hier dargestellten Gegenstrombetriebs kann das Heizmedium 46 auch im Gleichstrom mit dem innerhalb des Wärmeübertragerkorpus 44 strömenden Verbrennungsgas 20 betrieben werden.

Ist das Heizungssystem außer Betrieb, so kann die Wärmeenergie des Brenners 10 über die Rippen 42 an einen weiteren Verbraucher, wie zum Beispiel an einen hier nicht dargestellten Warmwasserspeicher abgegeben werden. Dies bedeutet, dass auch bei fehlender Durchströmung des Wärmeübertragers 40 durch das Heizmedium 46 Energie an den weiteren Verbraucher abgegeben werden kann. Wegen des Austretens des Verbrennungs- gases 20 durch die Austrittsöffnungen 31 im Mantel 30 des Flammrohrs 22 über einen großen Teil der Länge L und den gesamten Umfang des Flammrohrs 22 können auch in diesem Fall lokale überhitzungen am Flammrohr 22 vermieden werden. Die gleichmäßige Wärmeverteilung ist dabei sowohl in axialer Richtung als auch in Umfangsrichtung des Flammrohrs 22 ermöglicht. Damit ist es möglich, das Flammrohr 22 wirksam vor einer zu hohen lokalen Wärmebelastung zu schützen, und zwar insbesondere auch dann, wenn kein Heizmedium durch den Wärmeübertrager 40 strömt und die Energie des Flammrohrs nur über die Rippen 42 nach außen abgegeben werden kann.