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Patent Searching and Data


Title:
BURNING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/090199
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a burning element, in particular a candle, with a burning agent body (1) and at least one burning body which is arranged therein and is formed in particular by a wick. The invention is intended to make the burning element visually and/or functionally more attractive to the purchaser. For this purpose, the burning element is designed in such a manner that the burning agent body (1) is formed by at least two partial bodies, wherein at least a first partial body has a receiving section (2) and a second partial body has a plug-in section (3) which can be plugged into the receiving section (2) in order to form a plug-in connection, and the partial bodies can be connected to one another via the plug-in connection to form the burning agent body (1).

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Inventors:
ABU-GHAZALEH, Allan (Äussere Kanalstrasse 15a, Köln, 50827, DE)
Application Number:
EP2009/050397
Publication Date:
July 23, 2009
Filing Date:
January 14, 2009
Export Citation:
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Assignee:
ABU-GHAZALEH, Amir (Äussere Kanalstrasse 15a, Köln, 50827, DE)
ABU-GHAZALEH, Allan (Äussere Kanalstrasse 15a, Köln, 50827, DE)
International Classes:
F21V35/00; C11C5/00; F21S2/00; F21V37/00; A63F9/10; F21S13/00; F21V15/06; F21W121/00; F21V35/00; C11C5/00; F21S2/00; F21V37/00; A63F9/06; F21S13/00; F21V15/00
Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte BUNGARTZ & TERSTEEGEN (Eupener Str. 161a, Köln, 50933, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Brennelement mit einem Brennmittelkörper (1 ) und zumindest einem darin angeordneten, insbesondere von einem Docht gebildeten Brennkörper, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennmittelkörper (1) von zumindest zwei Teilkörpern gebildet ist, wobei wenigstens ein erster Teilkörper einen Aufnahmeabschnitt (2) und ein zweiter Teilkörper einen in den Aufnahmeabschnitt (2) zur Bildung einer Steckverbindung einsteckbaren Steckabschnitt (3) aufweist und die Teilkörper über die Steckverbindung zu dem Brennmittelkörper (1) miteinander verbindbar oder verbunden sind.

2. Brennelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (2) von einer von unten nach oben in der Seitenwandung des Teilkörpers verlaufenden, sich nach außen verengenden Nut gebildet ist, wobei der Steckabschnitt (3) von einem von der Seitenwandung des korrespondierenden Teilkörpers hervorspringenden Bereich gebildet ist, dessen Form der Negativform der Nut angepasst ist.

3. Brennelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilkörper in Form eines Puzzle-Stückes ausgebildet sind, wobei der Steckabschnitt (3) von der Nase des Puzzlestückes und der Aufnahmeabschnitt (2) von der Aufnahme für die Nase eines anderen Puzzlestückes gebildet sind.

4. Brennelement nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es als Kerze ausgebildet ist und die Teilkörper aus Wachs bestehen.

5. Brennelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilkörper nach der Art eines Teelichtes ausgebildet sind, wobei die Teilkörper von einem dünnwandigen Topf gebildet sind, der mit Brennmittel gefüllt ist.

6. Brennelement nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Topfes aus Aluminium gefertigt ist.

7. Brennelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Duftfunktion zumindest einer der Teilkörper ein aromatisiertes Brennmittel aufweist.

8. Brennelement nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet,

dass die Teilkörper mit unterschiedlichen Aromen aromatisiert sind.

9. Brennelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilkörper unterschiedlich eingefärbte Brennmittel aufweisen.

10. Brennelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Teilkörper vorgesehen sind, die an einer angrenzenden Seite sowohl einen Aufnahmeabschnitt (2) als auch einen Steckabschnitt (3) aufweisen, so dass die beiden Teilkörper über zwei zueinander invertierte Verbindungen miteinander verbunden oder verbindbar sind.

11. Brennelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (2) und der Steckabschnitt (3) rund, insbesondere in Form eines Teilzylinders mit einer runden oder elliptischen Querschnittsform ausgebildet sind.

12. Brennelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (2) und der Steckabschnitt (3) eckig, insbesondere in Form eines Teilzylinders mit einer quadratischen oder rechteckigen Querschnittsform ausgebildet sind.

13. Brennelement nach Anspruch 5 oder einem der Ansprüche 6 bis 12 in Verbindung mit Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Topf eine als Behälterwand dienende Wandung aufweist, die zur Vermeidung von der Weiterleitung einer erhöhten elenden Raumtemperatur des Behälters an die Außenseite der Behälter Wand mit einer thermischen Isolierung versehen ist, wobei die Behälterwand an ihrer Außenseite zumindest abschnittsweise mit einer thermisch isolierenden Lackierung versehen ist, wobei die Lackierung durch Aufbringen eines Lackes erzeugt ist, der aus einer Mischung besteht, die zumindest eine Lackkomponente und eine Vielzahl von thermisch isolierenden Körpern mit geringer Größe umfasst.

14. Brennelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Mischung enthaltenen Körper mit geringer Größe Hohlkörper sind.

15. Brennelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper mit einem Gas, insbesondere mit Luft, gefüllt sind.

16. Brennelement nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet,

dass die in der Mischung enthaltenen Körper eine Breite und/oder eine Länge aufweisen, die mehr als 5 mal zu groß ist, wie die Tiefe.

17. Brennelement nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge und/oder die Breite der in der Mischung enthaltenen Körper kleiner als 3mm, bevorzugt kleiner als 1 mm ist.

18. Brennelement nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Mischung enthaltenen Körper aus Kunststoff oder Keramik gefertigt sind.

19. Brennelement nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die vollständige Behälterwand mit der thermischen Isolierung versehen ist.

Description:

Beschreibung

BRENNELEMENT Technisches Gebiet

[0001] Die Erfindung betrifft zunächst ein Brennelement mit einem Brennmittelkörper und zumindest einem darin angeordneten, insbesondere von einem Docht gebildeten Brennkörper. Insbesondere betrifft die Erfindung eine als Mehrdochtkerze ausgebildete Kerze. Weitere unselbstständige oder selbstständige Erfindungen bzw. Anwendungen sind in dieser Beschreibung ebenfalls aufgeführt und können Gegenstand eventueller Teilanmeldungen sein.

Stand der Technik

[0002] Brennelemente dieser Art sind als Teelichte allgemein bekannt. Die

Anwendung der Erfindung soll aber nicht auf derartige Brennelemente beschränkt sein, vielmehr kann sie auch auf Brennelemente mit anderer Wandung oder auf Brennelemente ohne Wandung, beispielsweise reine Wachsblockkerzen angewendet werden.

Darstellung der Erfindung

[0003] Die bekannten Brennelemente haben sich in der Praxis bewährt, sind aber durch weite Verbreitung und den eingetretenen Kostendruck nur noch schwer mit Gewinn zu vermarkten. Dies soll die Erfindung ändern.

Technische Aufgabe

[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Brennelement zu schaffen, dass sowohl in seiner optischen Attraktivität als auch in seiner Funktionalität gegenüber herkömmlichen Brennelementen gesteigert ist.

Technische Lösung

[0005] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass der

Brennmittelkörper von zumindest zwei Teilkörpern gebildet ist, wobei wenigstens ein erster Teilkörper einen Aufnahmeabschnitt und ein zweiter Teilkörper einen in den Aufnahmeabschnitt zur Bildung einer Steckverbindung einsteckbaren Steckabschnitt aufweist und die Teilkörper über die Steckverbindung zu dem der Brennmittelkörper miteinander verbindbar sind.

Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung

[0006] Erfindungsgemäß besteht das Brennelement nun aus zwei Teilkörpern, die über den Steckabschnitt unter den Aufnahmeabschnitt formschlüssige miteinander verbunden werden können. Bevorzugt weisen in die Teilkörper dabei die Form eines Puzzle-Stückes auf. Hierunter ist natürlich zu verstehen, dass die Querschnittsfläche der Teilkörper die jeweilige Form aufweist, die Höhe der Teilkörper jedoch sehr viel höher als die übliche Höhe eines Puzzle-Stückes ist.

[0007] Die Teilkörper können nach der Art eines Teelichtes mit einer topfartigen Ummantelung versehen sein, die bevorzugt wie auch im Falle des Teelichtes aus Aluminium besteht. Alternativ können aber auch andere Werkstoffe, beispielsweise Kunststoff oder Glas je nach Anforderung an die optische Erscheinungsweise Verwendung finden. Insbesondere bei größeren Kerzen kann zum Beispiel eine Glaswandung eingesetzt werden, wobei hier der von der Glaswandung gebildete Topf mit einem oder mehreren Dorten als Brennkörper versehen sein kann und der Topf vollständig mit dem Brennmittel, etwa einem Wachs, ausgegossen sein kann. Alternativ kann das Lernmittel auch in Form einer Kerze ohne Berührung mit der Wandung in dem Topf stehen.

[0008] Wesentlich für die Erfindung ist die Tatsache, dass die Teilkörper über einen NuWFederverbindung nach Art eines Puzzles miteinander verbunden sind, wobei hier alle Formen eines Puzzle-Stückes denkbar sind. Auch runde Teilkörper sind möglich, in jedem Fall weisen die Teilkörper eine von oben nach unten oder von vorne nach hinten in der Seitenwandung verlaufende Nut auf, die bevorzugt, aber nicht zwangsläufig nach außen verjüngt ist. in die sie nun ist ein, in seiner Form der Nut angepasster Vorsprung eines anderen Teilkörpers zur Bildung einer formschlüssigen Verbindung einsteckbar.

[0009] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Teilkörper wesentlich höher als Puzzle-Stücke, weisen aber die gleiche Querschnittsform und die gleiche Vielfalt in der Formgebung wie die üblichen Stücke eines bekannten Puzzles auf. Diese Teilkörper können mit einer metallischen Wandung nach Art eines Teelichtes versehen sein oder auch einen Brennmittelkörper aufweisen, der von einem massiven

Wachsblock gebildet ist.

[0010] Die Ausbildung der Teilkörper nach Art eines Puzzles erlaubt es nun, ein ganzes Sortiment von unterschiedlich geformten Teilkörpern oder Teilkörpern unterschiedlicher Farbe zur Verfügung zu stellen, so dass der Kunde den Brennmittelkörper nach Wunsch in Farbe und Form zusammenstellen kann. Sofern die Teil Körper keine Wandung aufweisen kann durch die Lage des Brennmittels, insbesondere des Dortes entweder dafür Sorge getragen werden, dass während des Betriebes des Brennelementes das feste Material der Teilkörper im Bereich der Verbindung aufschmilzt und so die Teilkörper fest miteinander verbunden werden oder das ein solcher Effekt auch bei längerer brennen Dauer nicht eintritt.

[0011] Der Brennmittelkörper kann ein Brennmittel aufweisen, das aromatisiert ist. Besonders vorteilhaft ist es insbesondere, wenn die Teilkörper unterschiedliche Aromen aufweisen. In diesem Fall ist es möglich, den Kunden eine Vielzahl von unterschiedlich aromatisierten Teilkörpern zur Verfügung zu stellen, so dass nicht nur Form und Farbe sondern auch das Aroma der Duftkerze frei zusammenstellbar sind.

[0012] Beschreibung bevorzugter Ausgestaltungen und weiterer (auch unabhängiger) Erfindungen:

[0013] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den

Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung.

Kurze Beschreibung der Abbildungen der Zeichnungen

[0014] In der Figur 1a ein beispielhaftes Brennelement zeigt, dass hier als Kerze ausgebildet ist.

Bester Weg zur Ausführung der Erfindung

[0015] Wie der Figur 1a zu entnehmen ist, kann die Kerze einen oder, wie hier dargestellt, auch mehrere Dochte aufweisen. Hier ist beispielhaft eine Form dargestellt, bei der die Teilkörper jeweils nur auf einer Seite einen Steckabschnitt 3a und auf einer anderen Seite ein Aufnahmeabschnitt 2a angeordnet ist. Bei übertragung dieser Form auf das Puzzle würde dies etwa einem Eckstück entsprechen.

[0016] Das Brennelement besteht aus dem Brennmittelkörper 1a, der hier ohne äußere Wandung dargestellt ist. über die von dem Steckabschnitt 3a und dem Aufnahmeabschnitt 2a gebildet Steckverbindung kann das in Figur 1a dargestellte Brennelement mit gleichartigen oder nach Art des Puzzles ähnlich geformten, optional unterschiedlich gefärbten oder aromatisierten Brennelementen verbunden werden.

Weg(e) zur Ausführung der Erfindung

[0017] Unabhängig von den oben beschriebenen Merkmalen betrifft eine weitere Erfindung einen Kerzenverbund. Dieser ist von dem Brennelement unabhängig, der Erfinder bzw. Anmelder behält sich ausdrücklich vor, die Merkmale der nachfolgend im Zusammenhang mit dem Kerzenverbundbeschriebenen Erfindung in dieser Anmeldung oder auch in einer separaten Teilanmeldung weiterzuverfolgen und unabhängig von den sonstigen Merkmalen als selbstständige Erfindung zu beanspruchen. Beschreibung dieses Kerzenverbunds:

[0018] Diese separate Erfindung, die natürlich bei entsprechender Ausbildung der Brennmittelkörper auch in Verdingung mit den oben beschriebenen Merkmalen einsetzbar ist, betrifft einen Kerzenverbund mit mindestens drei Kerzen, die in einem Halter gehalten sind, wobei der Halter von zumindest zwei miteinander verbundenen Kerzenhaltern gebildet ist. Die Kerzenhalter weisen zumindest eine Kerzenaufnahme auf, in die jeweils eine Kerze in horizontaler Richtung formschlüssig gehalten, einsetzbar ist. Formschlüssig gehalten bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Kerzen im Wesentlichen in horizontaler Richtung vor Verrutschen gesichert sind, wobei dies die Belastung eines gewissen Spiels zwischen dem Rand der Kerzenaufnahme und der Außenseite der Kerze beinhalten sollte.

[0019] Ein solcher Kerzenverbund ist allgemein bekannt. Es handelt sich hierbei meistens um Kerzenleuchter, die mehrere Kerzenaufnahmen aufweisen, die beispielsweise von erhabenen Rändern zum Einstecken einer Kerze gebildet sein können. Insbesondere in Verbindung mit Teelichtern sind auch Kerzenaufnahmen bekannt, die an Armen eines Leuchters angeordnet sind. Auch wenn diese bekannten Kerzenhalter bereits viele

Variationen zulassen, soll doch mit einfachen Mitteln eine optische ansprechendere Alternative geschaffen werden, die zusätzliche Kaufanreize bietet.

[0020] Aufgabe dieser Erfindung bezüglich des Kerzenverbundes ist es also, einen Kerzenverbund für eine Mehrzahl von Kerzen zu schaffen, der einfach und kostengünstig herstellbar ist und eine optisch attraktive Dekoration der Kerzen ermöglicht. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zumindest einer der Kerzenhalter ein Lagerauge aufweist, das zur Bildung einer Lagerung in horizontaler Richtung von einer, in einer Kerzenaufnahme eines anderen Kerzenhalters angeordneten Kerze durchdrungen ist.

[0021] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Kerzenverbundes mit mehreren Kerzenhaltern, von denen wenigstens einer, bei einer bevorzugten Ausgestaltung jedoch jeder der Kerzenhalter, ein Lagerauge aufweist, über das die Kerzenhalter miteinander verkettet werden können, kann nun ein einfaches Bauteil verwendet werden, das es ermöglicht, die Kerzen in optisch ansprechender Weise auf einem Tisch oder einer sonstigen Fläche zu dekorieren. Wesentlicher Kern der Erfindung ist die Tatsache, dass die Kerze selbst als Verbindungsmittel genutzt wird, mit dem die beiden Kerzenhalter miteinander verbunden werden. Hierzu ist die Kerze in dem unteren Kerzenhalter in die Kerzenaufnahme eingesteckt. Ein darüber angeordneter zweiter Kerzenhalter weist an der Position der Kerze das Lagerauge auf, so dass er auf die in horizontaler Richtung ortsfeste Kerze aufgesteckt werden kann. Dieses Lagerauge kann rund, oval oder auch eckig ausgebildet sein. Besonders bevorzugt ist eine runde oder mehreckige Ausgestaltung in Verbindung mit einer korrespondierenden Querschnittsfläche der eingesteckten Kerze. Dies ermöglicht es, die Kerzenhalter untereinander in beliebiger Winkelrichtung zueinander zu orientieren, so dass sich z.B. der Eindruck einer auf dem Tisch liegenden Fahrradkette mit verschiedenen Kettengliedern, an deren Verbindungspunkten jeweils eine Kerze angeordnet ist, erzeugen lässt.

[0022] Bevorzugt sind daher die Kerzenhalter als längliche Elemente und derart ausgebildet, dass sie auf der einen Seite die Kerzenaufnahme und auf der

gegenüberliegenden Seite das Lagerauge aufweisen. Mit solchen, pleuelartig ausgebildeten Kerzenhaltern lässt sich eine beliebige Kette der Kerzenhalter aufbauen. Um Abzweigungen zu ermöglichen können auch Kerzenhalter verwendet werden, die kein Lagerauge und stattdessen zwei oder mehr Kerzenaufnahmen aufweisen. Auch sind natürlich reine Verbindungselemente möglich, die keine Kerzenaufnahme aufweisen, sondern stattdessen mit in der Form an die Kerzen angepassten Erhebungen versehen sind, die in die Lageaufnahmen der mit diesen versehenen Kerzenhaltern eingesteckt werden können.

[0023] Eine bevorzugte Anwendung der Erfindung ist das Dekorieren von Teelichtern. Derartige Teelichter weisen einen meist aus Aluminium gefertigten Topf auf, in dem die eigentliche Kerze angeordnet ist. Bevorzugt wird nun dieser Topf derart modifiziert, dass er im oberen Bereich einen nach außen hervorspringenden Rand aufweist, wobei die Kerzenhalter bevorzugt so ausgebildet sind, dass zwei aufeinander liegende Kerzenhalter eine Höhe aufweisen, die im Wesentlichen dem Abstand von dem Boden zu dem nach außen hervorspringenden Rand des Teelichtes entsprechen. Natürlich kann diese Höhe auch etwas größer sein, so dass das eingesetzte Teelicht mit seinem Boden die Standfläche nicht erreicht. Auf diese Weise kann die Standfläche, auch wenn der verbleibende Spalt nur einen oder wenige Millimeter ausmacht, vor einer Beschädigung durch das sich erhitzende Teelicht geschützt werden.

[0024] Anstelle der beschriebenen Teelichter können natürlich auch herkömmliche Kerzen verwendet werden, die entweder als reine Blockkerze in die Lageraugen bzw. die Kerzenaufnahmen eingesetzt werden oder die in eine topfartige Aufnahme eingesetzt werden. Auch die Teelichter können in eine solche Aufnahme eingesetzt werden, um hier eine doppelte Wandung, z.B. zur Erzeugung weiterer optischer Effekte oder zur Erzeugung eines besseren Halts, zu schaffen.

[0025] Die Kerze kann in das Lagerauge und in die Kerzenaufnahme mit einem gewissen Spiel eingesetzt werden, so dass sich nur ein loser Verbund ergibt, da die Lagerung im Lagerauge im Wesentlichen nur gestalterische Funktionen übernehmen muss und dafür Sorge tragen soll, dass eine

grobe Ausrichtung der Kerzenaufnahmen untereinander erfolgt. Alternativ kann natürlich auch eine übergangspassung oder eine Presspassung gewählt werden, so dass die Kerzenhalter nur mit einer gewissen Kraft zueinander verdreht werden können. Dies ist insbesondere dann interessant, wenn die Formstabilität des Gebildes erhalten bleiben soll, auch wenn dieses einmal an einen anderen Standort verlagert werden soll.

[0026] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und Vorrichtung der Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren.

[0027] In den Zeichnungen zeigt (die nachfolgend genannten Bezugszeichen beziehen sich nur auf die Figuren 1 b bis 5b):

[0028] Figur 1 b einen erfindungsgemäßen Kerzenverbund mit drei Kerzen haltern.

[0029] Figur 2b die Ausgestaltung aus Figur 1 in einer Seitenansicht

[0030] Figur 3b ein Teelicht zur Verwendung in einem erfindungsgemäßen Kerzenverbund

[0031] Figur 4b eine weitere Ausgestaltung eines als Kreuzungsstelle dienenden Kerzen halters

[0032] Figur 5b ein weiteres Kreuzungselement mit drei Kerzenaufnahmen.

[0033] In Figur 1b ist ein Kerzenverbund dargestellt, der insgesamt vier Kerzen

1 b trägt. Dieser Kerzenverbund besteht aus drei Kerzenhaltern, die auf der linken Seite jeweils eine Kerzenaufnahme und auf der rechten Seite jeweils ein Lagerauge aufweisen. Die Kerzenhalter sind hier nach der Form eines Knochens oder Pleuels geformt, so dass die Kerzenaufnahme und das Lagerauge von einem dünnen Bandbereich umgeben sind und die Wandbereiche jeweils über einen Mittelsteg miteinander verbunden sind. Das jeweils rechte Lagerauge ist auf die Kerze 1 b des benachbarten Kerzenhalters aufgesteckt. Hierdurch ergibt sich eine Scharnierartige Verbindung der einzelnen Kerzenhalter untereinander, so dass diese drehbeweglich zueinander sind und hierdurch ein beliebiges Muster der Kerzenhalter untereinander aufgebaut werden kann.

[0034] Figur 2b zeigt die Ausgestaltung nach Figur 1 b in einer Seitenansicht. Hier ist insbesondere beim linken Kerzenhalter zu sehen, dass in die linke

Kerzenaufnahme eine Kerze 1b eingesteckt ist, die im oberen Bereich einen nach außen vorspringenden Rand aufweist. Diese Kerze ist in Figur 3b in einer dreidimensionalen Darstellung dargestellt. Der nach außen hervorspringende Rand 3b dient dazu, sich auf der Oberseite des Kerzenhalters abzustützen, so dass die Kerze nicht nach unten durchfallen kann. Dies ermöglicht z.B., dass die Kerze etwas kleiner ist als die Dicke der beiden übereinander liegenden Kerzenhalter, so dass die Kerze mit ihrem Boden nicht die Auflagefläche für den unteren Kerzenhalter berührt. Durch dieses Luftpolster kann die Auflagefläche vor wärmebedingter Beschädigung geschützt werden. Ferner kann optional zwischen den Kerzenaufnahmen und dem Lagerauge einerseits und dem Kerzengehäuse andererseits auch eine Klips- oder Rastverbindung vorgesehen werden. Insbesondere bei Verwendung des oberen Randes 3b kann diese dadurch hergestellt werden, dass die Kerzenaufnahmen und das Lagerauge nach unten abgewickelte Verriegelungsdornen aufweisen, die sich in das dünnwandige Material des Teelichtes eindrücken. Auf diese Weise wird ein Herausdrücken des Teelichtes nach oben verhindert, wobei zum Entfernen des ausgebrannten Teelichtes der Rand 3b so dünn ausgeführt sein kann, dass er mit einer gewissen Kraft nach innen umgebogen und durch die öffnung hindurch nach unten herausgedrückt werden kann.

[0035] In den Figuren 4b und 5b ist jeweils ein Adapterstück dargestellt, dass dazu dient, an den jeweiligen Enden die in den Figuren 1 b und 2b dargestellten Kerzenhalter anzusetzen. Hier kann sich dann an jede der Kerzenaufnahme ein freies Ende mit Kerzenhaltern anschließen, so dass eine noch größere Formenvielfalt gewährleistet ist.

[0036] Denkbare Patent- oder Schutzansprüche für eine, den Kerzenverbund beanspruchende Teilanmeldung könnten zum Beispiel sein:

[0037] Anspruch 1 : Kerzenverbund mit zumindest drei Kerzen (1 b), die in einem Halter gehalten sind, wobei der Halter von zumindest zwei miteinander verbundenen Kerzenhaltern (2b) gebildet ist, die zumindest eine Kerzenaufnahme aufweisen, in die jeweils eine Kerze (1 b), in horizontaler Richtung formschlüssig gehalten, einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest einer der Kerzenhalter (2b) ein Lagerauge aufweist, das zur Bildung einer Lagerung in horizontaler Richtung von einer, in einer Kerzenaufnahme eines anderen Kerzenhalters (2b) angeordneten Kerze (1 b) durchdrungen ist.

[0038] Anspruch 2: Kerzenverbund nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kerzenhalter (2b) zumindest teilweise die Form eines Pleuels oder eine Kettengliedes einer Fahrradkette aufweisen, wobei zwei im jeweiligen Endbereich angeordnete Kerzenaufnahmen vorgesehen sind, in die eine Kerze (1 b) einsetzbar ist und die über einen Mittelsteg miteinander verbunden sind.

[0039] Anspruch 3: Kerzenverbund nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Kerzenhalter (2b) drei oder mehr Kerzenaufnahmen aufweist.

[0040] Anspruch 4: Kerzenverbund nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerzen (1 b) einen nach außen hervorspringenden Rand (3b) aufweisen der sich auf die den oberen Rand der Kerzenaufnahme bei eingesetzter Kerze (1b) abstützt.

[0041] Anspruch 5: Kerzenverbund nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand in einer Höhe angeordnet sind, die der Dicke der beiden Kerzenhalter (2b) im Bereich der Kerzenaufnahme entspricht, in die, die den Rand (3b) aufweisende Kerze (1 b) eingesetzt ist.

[0042] Anspruch 6: Kerzenverbund nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerze (1 b) ein Teelicht ist.

[0043] Anspruch 7: Kerzenverbund nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerzenhalter (2b) die halbe Dicke des Abstandes des Randes (3b) von dem Boden der Kerze (1 b) aufweisen.

[0044] Anspruch 8: Kerzenverbund nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerze (1 b) eine äußere Wandung in Form eines Ringes oder Topfes aufweist, in die die Kerze eingesetzt ist und die unter Belassung eines Spiels oder in einer Presspassung in die Kerzenaufnahme eindrückbar ist.

[0045] Unabhängig von den oben beschriebenen Merkmalen betrifft eine dritte

Erfindung einen Einrichtungsgegenstand. Dieser ist von dem Brennelement und dem Kerzenverbund unabhängig, der Erfinder bzw. Anmelder behält sich ausdrücklich vor, die Merkmale der nachfolgend im Zusammenhang mit dem Kerzenverbundbeschriebenen Erfindung in dieser Anmeldung oder auch in einer separaten Teilanmeldung weiterzuverfolgen und unabhängig von den sonstigen Merkmalen als selbstständige Erfindung zu beanspruchen.

[0046] Diese dritte Erfindung betrifft einen Einrichtungsgegenstand, mit zumindest zwei aneinander angrenzenden Grundkörpern. Solche Einrichtungsgegenstände können zum Beispiel Sessel, Tische, Schrankelemente oder dergleichen sein. Grundsätzlich können alle Möbelbauteile bis hinzu Teppichen oder Teppichfliesen beziehungsweise sogar übliche Bodenfliesen zum Beispiel aus Steinzeug, Holz, Linoleum oder Terrakotta erfindungsgemäße Einrichtungsgegenstände sein.

[0047] Einrichtungsgegenstände dieser Art sind allgemein bekannt. Die bekannten Einrichtungsgegenstände bestehen aus mehreren nebeneinander und/oder übereinander angeordneten Grundkörpern. Im Falle einer Schrankwand sind die Grundkörper beispielsweise die üblichen Korpusse. Diese werden bei den bekannten Einrichtungsgegenständen über Schraubverbindungen aneinander gekoppelt und entweder zuvor oder anschließend optional mit einer Wand verbunden.

[0048] Die bekannten Einrichtungsgegenstände sind oft nur sehr eingeschränkt in ihrer Gestaltungsfreiheit. Es werden von Kunden jedoch zunehmend auffälligere Produktgestaltungen nachgefragt, so dass das Design der bekannten Einrichtungsgegenstände nicht mehr hinreichend ausgefallen ist. Aufgabe dieser Erfindung ist es daher, den Einrichtungsgegenstand durch ein ansprechendes Design attraktiver zu machen und/oder eine verbesserte Verbindung der Grundkörper untereinander zu schaffen.

[0049] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass zumindest ein erster Grundkörper eine von einer Seitenfläche, der Oberseite und/oder der Unterseite hervorspringe, puzzlestückartige Haltenase aufweist, zumindest ein zweiter Grundkörper eine in der Form der Haltenase angepasste, puzzlestückartige Haltebuchse aufweist und die

Haltenase des ersten Grundkörpers in die Haltebuchse des zweiten Grundkörpers eingesteckt ist oder einsteckbar ist, so dass die Grundkörper ineinander steckbar oder gesteckt sind.

[0050] Das Grundprinzip der Erfindung besteht in der Verbindung zweier funktionaler Bauelemente über eine Verbindungstechnik, die dem üblichen Puzzle ähnlich ist. Dabei ist die Erfindung nicht auf die Gestaltung der aus den Spielen bekannten Laschen und ösen beschränkt sondern es können vielfältige Formen hierfür verwendet werden. Diese können einen formschlüssigen Verbund zwischen den Grundkörper bedingen, etwa durch einen von der Haltenase hintergriffenen Hinterschnitt der Haltebuchse, oder auch nur eine Querlagerung nachdem Stecker-/Buchse-Prinzip bewirken.

[0051] Die Erfindung ist beispielsweise auf Bodenfliesen, Sitzmöbel, Wand- oder Deckenverkleidungen, Schränke, Regalwände, Betten beziehungsweise Matratzen anwendbar. üblicherweise werden die Grundkörper sowohl Haltenasen als auch Haltebuchsen aufweisen. Selbst wenn diese im Einzelfall am Rand des Einrichtungsgegenstandes angeordnet sein werden, wird dies aus Gründen des optischen Eindruckes gewünscht sein so dass nicht benötigte Haltebuchsen beziehungsweise Haltenasen einer glatten Seiten Wandung vorgezogen werden kann. Dies ist jedoch je nach Wunsch des Anwenders austauschbar.

[0052] Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand eines Regalsystems beschrieben:

[0053] Das Regalsystem besteht aus wenigstens zwei Grundkörpern, die über die puzzle-artige Verbindung miteinander verbunden sind. Die Grundkörper, im Falle des Regalsystems treffender als Korpus bezeichnet, können ausschließlich über diese Verbindung oder auch über zusätzliche Verschraubungen miteinander verbunden sein. Die Verbindung der Grundkörper über die Haltenasen beziehungsweise -buchsen erfolgt über die in die Haltebuchsen eingelegten Haltenasen, wobei die Haltenasen in ihrer Form der Innenkontur der Haltebuchsen angepasst sind.

[0054] Grundsätzlich müssen die Seitenwandungen der Korpusse nicht aneinander anliegen, auch eine tangentiale Berührung zweier runder

Grundkörper ist möglich, wobei in diesem Fall die Haltenasen und die Haltebuchsen im Bereich der Berührungsflächen angeordnet sind. Auch können zwei gegenüberliegende Seiten zweier Grundkörper jeweils sowohl Haltenasen als auch Haltebuchsen aufweisen. Die Haltebuchsen beziehungsweise Haltenasen müssen nicht zwangsläufig die gleiche Tiefe aufweisen wie der Grundkörper selbst. Vielmehr können die Haltenasen und die Haltebuchsen relativ zur Oberfläche des Korpus vor- oder zurückspringend ausgebildet sein.

[0055] Für die Form der Haltenasen und der Haltebuchsen kommt im

Wesentlichen jede geometrische Grundform in Betracht. Zunächst kann dies die übliche Form der Puzzle-Stücke sein. Alternative sind aber auch alle anderen Runden, dreieckigen, vier- oder mehr eckigen Grundformen möglich. Auch eine Querschnittsvariation in Richtung der Tiefe des Einrichtungsgegenstandes kann vorgesehen sein, etwa um ein an der Wand hängendes Regal durch das, durch die Wand gebildete Widerlager zu stabilisieren.

[0056] In diesem Fall kann zum Beispiel die Haltenase die Form eines Kegels und die Haltebuchse die korrespondierende Negativform aufweisen, wobei der Kegel in Richtung der Wand verdickt ist. Eine solche Kombination zweier Grundkörper wird dann vor dem Aufhängen montiert und anschließend an der Wand befestigt, durch die gegenteilige Verbindung kann diese Verbindung nur gelöst werden, wenn beide Grundkörper durch Abnehmen von der Wand wieder relativ zueinander in Richtung ihrer Tiefe beweglich sind.

[0057] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des Korpus sind die Haltebuchsen beziehungsweise die Haltenasen in die dünne Wandung des Korpus durch Umbiegen oder unmittelbares Einformen während der Fertigung der brettartigen Seitenwände in diese Wandbereiche eingeformt. Hierzu kann ein geeignetes Material, insbesondere ein in Holzoptik gefertigtes, mehrschichtiges Kunststoffmaterial gefertigt werden, dass zunächst frei formbar ist und erst durch Wärme zuvor seine Formstabilität erhält. Natürlich sind auch alle anderen Herstellungsformen der geeigneten Geometrie möglich, wobei sich die Verfahren je nach verwendetem

Material ändern werden.

[0058] Wird eine in die Seitenwand eingearbeitete, innen hohle Haltenase verwendet, kann diese als zusätzlicher Stauraum oder für Dekorationszwecke genutzt werden. So kann beispielsweise ein Bilderrahmen oder auch eine Lampe an die Innenform der Haltenase angepasst sein, so dass dieses Element dann die Haltenase ausfüllend in den inneren Raum eingesetzt werden kann, auch ein Verschließen über kleine Türchen, beispielsweise zur Schaffung eines Kleinteilemagazins ist ebenso möglich wie eine Setzkasten-artige Aufteilung, etwa zur Aufnahme von Fernbedienungen des Fernsehens etc. Schließlich können auch Lautsprecher im Innenraum der Haltenasen Platz finden.

[0059] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den

Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen.

[0060] In den Zeichnungen zeigt (die nachfolgend genannten Bezugszeichen beziehen sich nur auf die Figuren 1c bis 10c):

[0061] Fig. 1c eine beispielhafte Ausgestaltung eines Grundkörpers in einer perspektivischen Ansicht,

[0062] Fig. 2c eine zweite Ausgestaltung eines Grundkörpers in einer Draufsicht,

[0063] Fig. 3c einen als Regal ausgebildeten erfindungsgemäßen Einrichtungsgegenstand in einer Draufsicht,

[0064] Fig. 4c einen weiteren als Regal ausgebildeten Einrichtungsgegenstand in einer perspektivischen Ansicht,

[0065] Fig. 5c einen als Schrank ausgebildeten Einrichtungsgegenstand in einer perspektivischen Ansicht,

[0066] Fig. 6c einen als Tisch ausgebildeten Einrichtungsgegenstand in einer perspektivischen Ansicht,

[0067] Fig. 7c einen als Bodenfliese ausgebildeten Einrichtungsgegenstand in einer perspektivischen Ansicht,

[0068] Fig. 8c einen ersten Grundkörper, der mögliche Ausgestaltungen der Haltenasen und Haltebuchsen zeigt,

[0069] Fig. 9c einen zweiten Grundkörper, der mögliche Ausgestaltungen der Haltenasen und Haltebuchsen zeigt,

[0070] Fig. 10c einen dritten Grundkörper, der mögliche Ausgestaltungen der Haltenasen und Haltebuchsen zeigt.

[0071] In Figur 1c ist ein erstes Grundelement eines erfindungsgemäßen, als Regal beziehungsweise Schrankenelement ausgebildeten Einrichtungsgegenstandes dargestellt. Der Grundkörper 1c,2c ist hier im Wesentlichen quadratisch und weist im unteren Bereich eine Schublade auf. An der Oberseite, der Unterseite unter der rechten Seitenwand sind jeweils Haltenasen 3c angeordnet, über die der dargestellte Grundkörper 1c, 2c mit weiteren Grundkörpern 1c, 2c verbunden werden kann.

[0072] An der linken Seitenwand ist eine Haltebuchse 4c angeordnet, in die beispielsweise ein zum dargestellten Grundkörper 1c, 2c identischer Grundkörper 1c,2c mit seiner korrespondierenden Haltenase 3c eingeschoben werden könnte. Die Griffe der oberen Türen sowie der Schublade sind hier in Form einer Ausnehmung realisiert, wie in ihrer Form der Grundform der Haltebuchsen 4c angenähert ist. Auf diese Weise wird das ästhetische Grundkonzept konsequent auch bis zum Griff der Türen beziehungsweise Schubladen fortgesetzt.

[0073] In Figur 2c ist ein anderer Grundkörper 1c, 2c dargestellt, der weder Türen noch Schubladen aufweist. Auch hier sind drei Haltenasen 3c und eine Haltebuchse 4c vorgesehen. Die Haltebuchse 4c ist in das dünne, brettartige Material der rechten Seitenwand eingearbeitet. Gleiches gilt für die Haltenasen 3c an der Oberseite, der Unterseite sowie der linken Seitenwand.

[0074] In Figur 3c ist eine Kombination aus Grundkörpern 1c, 2c in Form eines an die Wand zu hängenden Regalsystems dargestellt, die im Wesentlichen der Grundform des in Figur 2c dargestellten Grundkörpers 1c, 2c entsprechen. Hier sind vier Grundkörper 1c,2c, die nebeneinander und übereinander zu einem Quadrat zusammengesteckt sind, verwendet worden.

[0075] Figur 4c zeigt dagegen einen treppenartigen Aufbau verschiedenster

Grundkörper 1c, 2c, die teilweise Türen und teilweise Schubladenelemente aufweisen. Der untere, rechte Grundkörper 1c, 2c weist im unteren Bereich zwei Schubladen auf, die zu beiden Seiten einer Haltebuchse 4c

angeordnet sind. Hierzu sind die jeweils an die Haltebuchse 4c angrenzenden Seitenwände der Schubladen an die Außenkontur der Haltebuchse 4c angepasst.

[0076] In Figur 5c ist ein Schranksystem dargestellt, dass über die erfindungsgemäße Verbindungstechnik aus mehreren Modulen, also Grundkörpern 1c,2c, aufgebaut ist. Die dargestellten Haltebuchsen 4c können Teile einer Nut-/Feder-Verbindung über die Haltebuchsen 4c und Haltenasen 3c, sowie sie oben geschrieben wurde, sein, es ist jedoch auch möglich, dass zu reinen Dekorationszwecke in gerade Abschnitte der Wände Rundungen nach der Art einer Haltenase 3c ohne konkrete Funktion oder lediglich zur Schaffung eines Aufbewahrungsraumes eingebracht sind.

[0077] Figur 6c zeigt einen Glastisch, der aus zwei Einzeltischen gebildet ist, hier werden also die Grundkörper 1c,2c von den Einzeltischen gebildet. Auch bei dieser Ausgestaltung des Einrichtungsgegenstandes kommt die oben beschriebene Nut-/Feder-Verbindung zum Einsatz.

[0078] Figur 7c schließlich zeigt die Anwendung der Erfindung auf einen

Bodenbelag. Hier sind, wie schon im Falle des oben beschriebenen Regal (vergleiche Figur 3c) vier mit Haltenasen 3c beziehungsweise Haltebuchsen 4c versehene Grundkörper 1c,2c miteinander zu einem quadratischen Stück verbunden. Die hier dargestellten Grundkörper 1c,2c können nicht nur Bodenbeläge sondern auch Spiegel, sonstige Wandbeläge oder auch Deckenbeläge sein.

[0079] In den Figuren 8c bis 10c sind jeweils ein Grundkörper 1c, 2c dargestellt, die beispielhaft auf jeder Seite eine andere Möglichkeit der Ausgestaltung einer Haltebuchse 4c oder Haltenase 3c zeigt. Obwohl es durchaus möglich ist, dass derartige Grundkörper 1c ,2c Verwendung finden, sollen diese Abbildungen keine konkreten Grundkörper 1c,2c zeigen sondern viel mehr einen überblick über die Möglichkeiten der Gestaltung der Verbindungselemente geben. Ein tatsächlicher Grundkörper 1c,2c wird in der Praxis wohl nur eine oder zwei Arten der hier dargestellten zwölf möglichen Ausbildungen aufweisen.

[0080] Denkbare Patent- oder Schutzansprüche für eine, den

Einrichtungsgegenstand beanspruchende Teilanmeldung könnten zum Beispiel sein:

[0081] Anspruch 1 : Einrichtungsgegenstand, mit zumindest zwei aneinander angrenzenden Grundkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein erster Grundkörper (1c) eine von einer Seitenfläche, der Oberseite und/oder der Unterseite hervorspringe, puzzlestückartige Haltenase (3c) aufweist, zumindest ein zweiter Grundkörper (2c) eine in der Form der Haltenase (3c) angepasste, puzzlestückartige Haltebuchse (4c) aufweist und die Haltenase (3c) des ersten Grundkörpers (1c) in die Haltebuchse (4c) des zweiten Grundkörper s eingesteckt ist oder einsteckbar ist, so dass die Grundkörper (1c) ineinander steckbar oder gesteckt sind.

[0082] Anspruch 2: Einrichtungsgegenstand nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Grundkörper (1c,2c) über die Haltenase (3c) und eine Haltebuchse (4c) formschlüssig miteinander verbunden sind.

[0083] Anspruch 3: Einrichtungsgegenstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltebuchse (4c) zur formschlüssigen Verbindung aus Sicht ihres Grundkörpers zumindest eine Hinterschneidung, bevorzugt zwei gegenüberliegende Hinterschneidungen der Haltenase (3c) nach Art zweier Puzzle-Stücke hintergreift.

[0084] Anspruch 4: Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Grundkörper (1c) vorgesehen ist, der zumindest eine Haltenase (3c) und eine Haltebuchse (4c) aufweist.

[0085] Anspruch 5: Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Grundkörper (1c, 2c) vorgesehen sind, die rechteckig oder quadratisch ausgebildet sind und nach der Art eines Puzzle-Stückes auf jeder der vier Seitenflächen entweder eine Haltenase (3c) oder eine Haltebuchse (4c) aufweisen.

[0086] Anspruch 6: Einrichtungsgegenstand nach dem vorhergehenden

Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Grundkörper (1c,2c) vorgesehen sind, die rechteckig oder quadratisch ausgebildet sind und nach der Art eines Puzzle-Randstückes oder Puzzle-Eckstückes auf zumindest einer geradlinigen oder konturierten Seitenfläche weder eine Haltenase (3c)

noch eine Haltebuchse (4c) aufweisen.

[0087] Anspruch 7: Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1c, 2c) als Korpus eines Schranksystems ausgebildet ist.

[0088] Anspruch 8: Einrichtungsgegenstand nach dem vorhergehenden

Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltenase (3c) und die Haltebuchse (4c) in die Wandung des Korpus durch Biegen oder entsprechendes Formen der Wandabschnitte eingeformt ist.

[0089] Anspruch 9: Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1c,2c) über Türen verschlossen ist, wobei im Bereich eventueller Haltebuchsen (4c) die Türen eine die Haltebuchsen (4c) freilassende Ausnehmung aufweisen.

[0090] Anspruch 9: Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundkörper (1c,2c) zumindest teilweise als Tische ausgebildet ist.

[0091] Anspruch 10: Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundkörper (1c, 2c) zumindest teilweise als Sitzmöbel, insbesondere Polstermöbel ausgebildet ist.

[0092] Anspruch 11 : Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Grundkörper (1c,2c) vorgesehen sind, die an einer angrenzenden Seite sowohl eine Haltenase (3c) als auch eine Haltebuchse (4c) aufweisen, so dass die beiden Grundkörper (1c, 2c) über zwei zueinander invertierte Verbindungen miteinander verbunden oder verbindbar sind.

[0093] Anspruch 12: Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundkörper (1c,2c) aus einem Bausatz mit mehreren miteinander verbindbaren Seitenwänden aufgebaut sind, wobei der Bausatz Seitenwände mit zumindest einer Haltenase (3c) und Seitenwände mit zumindest einer Haltebuchse (4c) umfasst.

[0094] Anspruch 13: Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltenase (3c) und die Haltebuchse (4c) rund, insbesondere in Form eines Teilkreises oder einer Teilellipse ausgebildet sind.

[0095] Anspruch 14: Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltenase (3c) und die Haltebuchse (4c) eckig ausgebildet sind

[0096] Anspruch 15: Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltenase (3c) hohl ausgebildet ist.

[0097] Anspruch 16: Einrichtungsgegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltenase (3c) massiv ausgebildet ist.

[0098] Zumindest teilweise oder auch ganz unabhängig von den oben beschriebenen Merkmalen betrifft eine vierte Erfindung einen Wärme isolierten Behälter, der insbesondere in Verbindung mit Brennelementen, wie zum Beispiel Teelichte eingesetzt werden kann. Diese Erfindung kann von dem Brennelement unabhängig sein, der Erfinder bzw. Anmelder behält sich daher ausdrücklich vor, die Merkmale der nachfolgend im Zusammenhang mit dem Kerzenverbundbeschriebenen Erfindung in dieser Anmeldung oder auch in einer separaten Teilanmeldung weiterzuverfolgen und unabhängig von den sonstigen Merkmalen oder in Kombination mit den Merkmalen der der beschriebenen Brennelemente als unselbständige oder selbstständige Erfindung zu beanspruchen.

[0099] Diese vierte Erfindung betrifft einen Wärme isolierten Behälter mit einer Behälterwand, die zur Vermeidung von der Weiterleitung einer erhöhten elenden Raumtemperatur des Behälters an die Außenseite der Behälter Wand mit einer thermischen Isolierung versehen ist. Diese Erfindung ist insbesondere in Kombination mit den oben beschriebenen Brennelementen anwendbar.

[0100] Wärmeisolierte Behälter dieser Art sind allgemein z.B. in Form von

Thermos-Kannen bekannt. Diese Behälter haben den Nachteil, dass eine aufwändige Isolationsschicht aufgebracht werden muss, die üblicherweise aus einem geschäumtem Material besteht, wobei dieses geschäumte

Material zusätzlich von einer äußeren Wandung umgeben ist, um die Schaumschicht vor Zusammendrücken oder Beschädigungen zu schützen. Dies führte nicht nur zu vergleichsweise hohen Herstellungskosten, sondern auch zu recht großen Wandstärken, so dass diese Art der Isolierung für einfache Gegenstände kaum anwendbar ist.

[0101] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Wärme isolierten Behälter zu schaffen, der bei möglichst komplexer Behälterwand eine kostengünstig herstellbare Behälterwand mit geringer Wandstärke ermöglicht.

[0102] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die

Behälterwand an ihrer Außenseite zumindest abschnittsweise mit einer thermisch isolierenden Lackierung versehen ist, wobei die Lackierung durch Aufbringen eines Lackes erzeugt ist, der aus einer Mischung besteht, die zumindest eine Lackkomponente und eine Vielzahl von thermisch isolierenden Körpern mit geringer Größe umfasst.

[0103] Erfindungsgemäß wird der Behälter nun mit einer Lackschicht versehen, wobei die Lackierung von einem Zweikomponentenlack gebildet ist, der zunächst eine übliche Lackkomponente und zum anderen thermisch isolierende Körper mit geringer Größe umfasst. Natürlich kann hier die Lackierung bildende Mischung auch weitere Bestandteile enthalten. Die Lackkomponente ist ein üblicher Lack, beispielsweise auf Kunstharzbasis, der durch das Verdampfen von flüchtigen Bestandteilen nach Aufbringen der Lackschicht erstarrt. Um die Verbindung mit der Behälterwand auch bei höheren Temperaturen zu gewährleisten, ist die Lackkomponente so ausgewählt, dass die temperaturfest, insbesondere bis zu einigen hundert Grad, zumindest aber bis 100 Grad ist.

[0104] Die den Lack bildende Mischung enthält nun weitere, isolierende Körper, die bevorzugt als Körper mit geringer Größe ausgebildet sind. Es handelt sich hierbei um kleine Elemente, die die Wärmeübergangszahl der Lackierung herabsetzen. Diese kleinen Elemente sind also thermisch isolierend bzw. verringern zumindest die Wärmeleitung, wobei die Körper als Holkörper ausgebildet sein können. Derartige Holkörper können dann gasgefüllt sein, wobei als Gas natürlich zunächst die Luft in Betracht kommt. Alternativ können die Holkörper auch aus thermisch isolierendem

Material gefertigt sein, beispielsweise aus Kunststoff oder Keramik.

[0105] Damit sich nach Aufbringen der Lackierung eine möglichst ebene

Oberfläche ergibt, die nicht nochmals zusätzlich beschichtet werden muss, können bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung die in der Mischung enthaltenen Körper als flache Körper, beispielsweise kissenartig oder in Form von Quadern, ausgebildet sein. Diese flachen Körper legen sich während des Lackierens mit Ihrer Breitseite auf die Wandung, die mit der Lackierung beschichtet werden soll. Der Lack bildet dann ein Füllmittel, dass, sofern die Viskosität geeignet gewählt ist, den Bereich zwischen den kleinen Körpern ausfüllt, so dass sich eine glatte, ebene Oberfläche ergibt. Insbesondere bei der zähflüssigen Lackkomponente kann das Auffüllen der Hohlräume zwischen den einzelnen Körpern durch geeignete Techniken unterstützt werden, wobei hier zum Beispiel ein Erstarren der Lackierung unter einem leichten Pressdruck in Frage kommen kann.

[0106] Die erfindungsgemäßen Wärme isolierten Behälter werden besonders häufig da eingesetzt, wo die Form der Wandung einfach sein soll. Im Nachfolgenden wird die Erfindung anhand des Aufbaus einer teelichtartigen Kerze näher beschrieben, wobei die Anwendung der Erfindung hierauf nicht beschränkt sein soll. Auch wenn im Folgenden nicht weiter beansprucht, wird doch die Herstellung eines solchen Teelichtes bzw. eines ähnlichen Behälters als erfindungswesentlich angesehen, so dass auch die Verfahrensansprüche zu einem späteren Zeitpunkt in einer weiteren Anmeldung beansprucht werden können.

[0107] Ein Teelicht weist üblicherweise eine sehr dünne, aus Aluminium oder

Kunststoff gefertigte Wandung auf, in die das Wachs eingegossen ist. Bei brennendem Teelicht erhitzt sich der Wachs, so dass die Gefahr besteht, dass die insbesondere aluminiumhaltige Wandung des Behälters, der im Falle des Teelichtes aus dem bekannten, tiefgezogenen Topf besteht, stark erwärmt wird, so dass das Teelicht nicht ohne weitere Haltemittel, etwa einem Glaskörper oder einem Kerzenleuchter, auf einer wärmesensiblen Oberfläche abgestellt werden kann. Auch das Anfassen eines solchen Teelichtes ist mit einem gewissen Risiko der Verbrennung

verbunden.

[0108] Grundsätzlich gibt es zum Aufbau des Topfes nach der Erfindung zwei

Möglichkeiten. Entweder wird zunächst, wie bewährt, der Topf aus einem aluminiumhaltigen Material tiefgezogen und hier folgt anschließend das Aufbringen der isolierenden Lackschicht auf den dreidimensionalen, tiefgezogenen Körper. Dieses Verfahren ist auch dann anwendbar, wenn der Topf aus einem spritzgegossenen Kunststoff oder einem anderen Material bestehen sollte.

[0109] Aus der Automobilindustrie zum Beispiel ist aber auch bekannt, tiefgezogene Bauteile, dort zum Aufbau von Karosserieelementen, bereits vor dem Tiefziehen mit einer Zinkschicht zu versehen. Auf gleiche Weise kann auch der Topf, der das Teelicht aufnimmt, bereits vor dem Tiefziehen mit einer thermisch isolierenden Beschichtung versehen werden. Hierzu wird zunächst das Aluminiumblech bevorzugt an einer Seite mit der thermisch isolierenden Lackschicht beschichtet. Dies ermöglicht auf besonders einfache Weise das Beschichten unter einem gewissen Pressdruck, so dass es die häufig gewünschte glatte Oberfläche ergeben kann, obwohl dreidimensionale Körper in der Lackschicht enthalten sind. Nachdem so das gewünschte Aluminiumblech hergestellt ist, kann dann der Tiefzieh prozess erfolgen, wobei zumindest an der Außenseite die thermisch isolierende Schicht aus der Lackierung angeordnet sein sollte. Alternativ oder zusätzlich könnte die thermisch isolierende Schicht auch an der Innenseite angeordnet werden, wobei dies natürlich eine entsprechende Temperaturfestigkeit oder einen entsprechenden Anwendungsfall, bei dem es auf eine solche Temperaturfestigkeit im wandnahen Bereich nicht ankommt, bedingt. Damit die Lackschicht mit dem Tiefzieh prozess unterzogen werden kann, sollte die Lackkomponente einerseits ausreichend elastisch sein und andererseits auch eine entsprechende Haftkraft aufweisen, so dass sich während des Tiefziehens und der damit verbundenen Streckungen kein Lösen der Lackschicht von dem Basismaterial, also der Aluminiumschicht, ergibt.

[0110] Das auf diese Weise aufgebaute Teelicht weist dann eine umlaufende Behälterwandung auf, die mit einer thermisch isolierenden Lackschicht

versehen ist. Auch wenn diese Lackschicht nicht verhindert, dass sich die Behälterwandung etwas erwärmt, kann auf diese Weise doch verhindert werden, dass materialschädigende oder personenverletzende heiße Stellen an der Außenseite des Behälters auftreten. So wird diese Art der Isolierung ausreichend sein, um die Temperaturen des heißen Wachses so weit zurückzuhalten, dass das Teelicht dauerhaft auch nach längerer Dauer anfassbar bleibt und z.B. nicht die Oberfläche eines Tisches beschädigen kann.

[0111] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Figur 1d (die nachfolgend genannten Bezugszeichen beziehen sich nur auf die Figur 1d) in der Zeichnung.

[0112] In Figur 1d ist ein Teelicht dargestellt, das hier in Form eines

Puzzlestückes ausgebildet ist. Dieses Teelicht hat den besonderen Vorteil, dass es mit weiteren Teelichtern, die eine ähnliche oder gleichartige Ausbildung aufweisen, zu einem Verbund zusammensteckbar ist.

[0113] Das Teelicht weist eine umlaufende Behälterwand auf, die z.B. aus Aluminium gefertigt sein kann. Zur Bildung der puzzleartigen Zusammensteckmöglichkeit sind in die Behälterwand Aufnahmeabschnitte und Steckabschnitte 2d eingebracht, wobei die Aufnahmeabschnitte nach der Art der Zunge eines Puzzlestückes ausgebildet sind. Die Steckabschnitte weisen die korrespondierende Negativform auf, so dass die Aufnahmeabschnitte hierin einsteckbar sind. Wie bei üblichen Puzzlestücken können die Teelichter gerade Wandbereiche, mit Aufnahmeabschnitten versehene Wandbereiche oder auch mit Steckaufnahmen versehene Wandabschnitte aufweisen, so dass hier Eckstücke, Mittelstücke mit beliebiger Form oder auch Randstücke aufbaubar sind.

[0114] In der Zeichnung sind die Wandabschnitte abschnittsweise mit der Wärme isolierenden Lackierung 3d versehen. Hier wurde die Lackierung so dargestellt, dass nur die ebenen Flächen der Behälterwand 1d mit der Lackierung 3d beschichtet sind. Dies erfolgt im Wesentlichen zur

Vereinfachung der Darstellung, ist jedoch in der Praxis nicht unbedingt notwendig. Vielmehr kann entweder die gesamte Behälterwand 1d mit der Lackierung 3d versehen werden oder es können, wie dargestellt, nur einzelne Abschnitte hiermit versehen sein. Zum Schutz der Haut eines Menschen bei Anfassen des Teelichtes wird es in der Regel ausreichend sein, wenn die Griffflächen beschichtet sind. Damit auch die Standfläche des Teelichtes vor Beschädigung in Folge der Hitze geschützt ist, sollte auch auf der Unterseite eine Beschichtung über die Lackierung 3d vorgesehen werden. Gleiches gilt, da sie besonders leicht berührt werden können, für die nach außen hervorspringenden Steckabschnitte 2.

[0115] Die hier nicht dargestellten kleinen Körper zur Behinderung der

Wärmeleitung von dem Wachs an die Außenseite der Behälterwand 1d können luftgefüllt sein oder auch aus Kunststoff oder Keramik bestehen. Diese kleinen Körper können einen Durchmesser, sofern Sie kugelförmig ausgebildet sind, von weniger als einen Millimeter aufweisen, so dass Sie insbesondere dann, wenn der Lack unter Druck auf die Oberfläche der Behälterwand 1d aufgebracht wird, vollständig von der dann als Matrix dienenden Lackkomponente umgeben sind. Auf diese Weise ergibt sich eine glatte und attraktive Oberfläche.

[0116] Die Beschichtung der Behälterwand ermöglicht es zusätzlich die

Schaffung von attraktiven Oberflächen hinsichtlich der Farbgebung. So können weitere Kaufanreize für Teelichter oder ähnliche Behälter geschaffen werden, wobei insbesondere in Verbindung mit der in Figur 1d dargestellten Puzzleform des Teelichtes über die Farbgebung weitere attraktive Möglichkeiten zum Aufbau eines Produktes gegeben werden. So kann über verschiedenfarbige Puzzlestücke der Spieltrieb des Käufers geweckt werden, auch können die Behälterwandungen an den unterschiedlichen Seiten des Teelichtes unterschiedliche Farben erhalten. Auch der Aufbau eines „richtigen" Puzzles, bei dem beispielsweise die Lackschicht nachfolgend mit einem Motiv bedruckt wird, ist möglich. Dies ist insbesondere dann interessant, wenn die Unterseite der Behälterwand 1d mit dem Motiv bedruckt wird, so dass sich nach Gebrauch des Teelichtes und nach dessen Ausbrennen ein Puzzle mit erhabenen

Steinen ergibt, das dann weiterverwendet werden kann.

[0117] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Behälters, insbesondere des Teelichtes, kann die Gefahr von Beschädigungen der Standfläche bzw. Verletzungen eines Menschen wesentlich reduziert werden. Ferner wird es nun möglich, die Seite eines Wärme abgebenden Behälters nicht nur anzufassen sondern auch mit einem einfachen Druckverfahren zu kolorieren bzw. mit einem Motiv zu versehen. Dies wiederum erhöht die Vertriebschancen eines Produktes, dass an sich auf dem Markt bereits in hinreichender Menge angeboten wird.

[0118] Eine fünfte, teilweise oder auch völlig unabhängige Erfindung betrifft ein Puzzle mit mehreren Puzzlesteinen, wobei die Puzzlesteine eine erste Puzzlesteinart mit zumindest einem Aufnahmeabschnitt für eine Verbindungszunge und eine zweite Puzzlesteinart mit zumindest einer zweiter seitlich hervorspringenden, in den Aufnahmeabschnitt einsteckbaren Verbindungszunge umfassen und die Puzzlesteine durch in die einzelnen Aufnahmeabschnitte eingesetzten Verbindungszungen untereinander verbunden zu einem zusammenhängenden Puzzle mit ihren Seitenrändern einander angrenzend zusammenlegbar sind.

[0119] Puzzles dieser Art sind allgemein bekannt. Den bekannten Puzzles werden Puzzlestücke über-, unter- und nebeneinander gesetzt, wobei die Verbindungszungen in die Aufnahmeabschnitte der benachbarten Puzzlesteine eingreifen. Auf diese Wiese lässt sich ein Rechteck oder ein Quadrat zusammensetzen, dass ein gewünschtes Bild darstellt, wobei das Bild dann das Grundmotiv wiedergibt, dass aus Teilmotiven zusammengesetzt ist, die jeweils auf den einzelnen Puzzlesteinen angebracht sind. Die Puzzlesteine weisen üblicherweise, sofern sie nicht am Rand des Grundmotivs angeordnet sind, sowohl Aufnahmebereiche als auch Verbindungszungen auf, wobei es auch Puzzlesteine geben kann, die beispielsweise ausschließlich Verbindungszungen oder Aufnahmebereiche aufweisen.

[0120] Puzzlesteine, die am Rand angeordnet sind, weisen üblicherweise einen oder zwei gerade Ränder auf, die weder mit einer Verbindungszunge noch mit einem Aufnahmebereich versehen sind. Das Puzzle kann natürlich

neben einem quadratischen oder rechteckigen Bereich auch rund oder oval ausgebildet sein oder jede beliebige geometrische Form aufweisen.

[0121] Die bekannten Puzzles sind geeignet, um zum Zwecke des Zeitvertreibs und der Geschicklichkeit Bilder zusammenzusetzen. üblicherweise sind sie aus Pappe hergestellt, wobei die Puzzlesteine die Dicke von 1 bis 2 mm aufweisen. Nachteil der bekannten Puzzles besteht darin, dass zusätzliche Kaufanreize im Wesentlichen derzeit nur über das Motiv oder die Teilezahl geschaffen werden können. Dies führt allerdings dazu, dass Puzzles sich in der Regel nur für kleinere Kinder eignen, die darüber hinaus relativ schnell das Interesse an diesem Spiel verlieren.

[0122] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Puzzle zu schaffen, dass eine höhere Attraktivität und damit einen höheren Kaufanreiz aufweist.

[0123] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die

Puzzlesteine Blocksteine mit einer Höhe von wenigstens 5mm, bevorzugt wenigstens 10mm sind und die Verbindungszungen an den Seitenrändern der Puzzlesteine angeordnet sind.

[0124] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Puzzles, bei dem die einzelnen Puzzlesteine als dreidimensionale, vergleichsweise dicke Blöcke ausgebildet sind, lässt sich nun eine besondere Wertigkeit des Puzzles erzeugen. Durch die blockartige Ausgestaltung der Puzzlesteine entsteht der Eindruck, dass es sich bei den Puzzlesteinen um Bauklötze handelt, die einen wesentlicher stabileren und werthaltigeren Eindruck machen. Insbesondere eröffnet die Ausbildung der Puzzlesteine als Blocksteine weitere Gestaltungsmöglichkeiten, die das Puzzle zusätzlich attraktiver machen.

[0125] So kann beispielsweise auf Vor- und Rückseite der Puzzlesteine ein

Teilmotiv aufgebracht werden, so dass sich mit den Vor- und Rückseiten der Puzzlesteine unterschiedliche Bilder zusammensetzen lassen. Dies verdoppelt nicht nur die Anzahl der mit dem Puzzle herstellbaren Gesamtmotive, sondern ermöglicht auch den zusätzlichen Reiz, dass der Spieler beim Puzzlen entscheiden muss, in welcher Orientierung er den Stein einsetzen muss, also ob die Oberseite oben oder unten liegen soll. Auf diese Weise wird zusätzlich der Schwierigkeitsgrad des Puzzles

erhöht, insbesondere wenn die zusammen setzbaren Gesamtmotive relativ ähnlich zueinander sind. Darüber hinaus lässt sich auf diese Weise auch ein zusätzlicher Effekt erzeugen, nämlich dass gewisse Teilabschnitte des Motivs als Varianten gelegt werden können. So kann es beispielsweise sein, dass im Gesamtmotiv ein Bereich vorhanden ist, der einerseits von den Oberseiten und andererseits von den Unterseiten einiger der Puzzlesteine gebildet sein kann.

[0126] Ferner kann zum Beispiel möglich sein, dass durch einfaches Drehen einiger Steine im Gesamtmotiv ein leerer See anders dargestellt wird, etwa durch darauf befindliche Vögel oder Bote. Durch diese Gestaltungsvariationen können nicht nur weitere spielerische Effekte beim Zusammenstellen des Puzzlebildes erzeugt werden, diese Variationen können auch sehr gut in Verbindung mit Lehrspielen, bei denen Schüler oder lernende spielende Kinder gewisse Grundzusammenhänge aus den Puzzlesteinen aufbauen müssen. Dargestellt werden. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Puzzlesteine weist Puzzlesteine auf, die einen Boden, eine Decke und dazwischen angeordnet ein Kernelement aufweisen, wobei Boden und Decke lösbar mit dem Kernelement verbunden sein können. Diese lösbare Verbindung kann beispielsweise über einfache Steck- oder Klemmvorrichtungen erfolgen, auch die Verwendung von Magnetverbindungen ist möglich.

[0127] Die lösbaren Decken und Böden der Puzzlesteine ermöglichen nun ein vierfaches Puzzle, so dass sich die oben bereits beschriebene Gestaltungsmöglichkeit noch weiter erhöht. Voraussetzung ist natürlich, die Tatsache, dass die Puzzles schon derart geformt sind, dass sie in beiden Orientierungen eingesetzt werden können. Dies kann auf solche Weise geschehen, dass ein Puzzlestein innerhalb des Gesamtmotivs einfach drehbar ist, es ist natürlich auch möglich, dass sich nach Drehen der Steine die Steine an völlig anderen Stellen wieder finden. Durch die Drehbarkeit der Decke und Boden- bzw. oder Boden lassen sich nun weitere Gestaltungsmöglichkeiten finden, so dass nicht nur vier Gesamtmotive darstellbar sind, sondern innerhalb eines Gesamtmotivs auch zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet werden.

[0128] Die Flexibilität und die Anzahl der Variationen lassen sich sogar noch weiter erhöhen, dann nämlich, wenn der Puzzlestein als Sandwich aufgebaut ist, beispielsweise über magnetisch miteinander verbundene einzelne Scheiben in Form des Querschnitts des Puzzlesteins. Hier lassen sich beliebig viele Steine übereinander schichten, so dass über die Stapelreihenfolge beinahe eine beliebige Anzahl von Motiven auf der Oberseite des Puzzlesteines angeordnet werden kann.

[0129] über die oben beschriebene Variationsmöglichkeit lässt sich eine Vielzahl von Gesamtmotiven darstellen. Selbst wenn nur einige Gesamtmotive darstellbar sind, kann es schon sein, dass das Puzzlespiel sehr schwierig wird, da nicht nur nach der Form sondern auch nach dem Motivelement gesucht werden muss. Um den Spieler das Zusammenstellen des Gesamtmotivs zu erleichtern, können an den Rändern der Puzzlesteine Markierungen angebracht sein, über die die Zugehörigkeit eines Teilmotivs zum Gesamtmotiv indiziert werden kann. So ist es beispielsweise möglich, dass ein Puzzlestein aus einem Boden, einer Decke und dazwischen angeordnetem Kernelement besteht, wobei Decke und Boden einen umlaufenden, beispielsweise zweifarbigen Rand aufweisen.

[0130] Im oberen Bereich kann die Decke etwa einen gelben Seitenrand, darunter einen blauen Seitenrand sowie der Boden einen unteren grünen Seitenrand und dem oberen Bereich einen roten Seitenrand aufweisen. Will man nun ein Gesamtmotiv zusammensetzen, muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Puzzlesteine zunächst so sortiert bzw. zusammengesetzt werden, dass die Decken oder Böden auf der Oberseite der Puzzlesteine erscheinen, die im oberen Randbereich die gleichen Farben aufweisen. Auf diese Weise kann bereits eine Vorauswahl getroffen werden, so dass alle Puzzlesteine zu einem Gesamtmotiv zusammensetzbar sind, wie dies von einem üblichen Puzzle bekannt ist.

[0131] Selbstverständlich ist die oben genannte Farbkodierung nur eine der vielen Möglichkeiten, wie ein Puzzlestein markiert werden kann, so dass die Zugehörigkeit seiner zugehörigen Teilfläche zu einem Gesamtmotiv erkennbar ist. Auch geometrische Formen, Pfeile oder Zahlen können verwendet werden.

[0132] Eine weitere, besonders vorteilhafte, Ausgestaltung eines Puzzles weist einen 3D-Effekt auf. Hierzu kann die Oberseite und bzw. oder die Unterseite eines jeden Puzzlesteins so ausgebildet sein, dass reliefartig Vertiefungen in die Oberseite bzw. die Unterseite des Puzzlesteines eingebracht sind. Diese Vertiefungen können dann zu einem Gesamtrelief zusammengesetzt werden, wobei besonders vorteilhaft die Vertiefungen sich auch in Abhängigkeit der Grundstruktur des Gesamtreliefs in die Seitenwandungen der Puzzlesteine erstrecken können. Selbst erhabene Bereiche können auf ähnliche Weise dargestellt werden, ohne dass die Puzzlesteine eine größere Lagerfläche beanspruchen würden.

[0133] Zur Herstellung des oben beschriebenen, erhabenen Bereiches, wird einfach ein Puzzlestein verwendet, der einen abnehmbaren Boden oder eine abnehmbare Decke aufweist, die im Auslieferungszustand mit Vertiefungen versehen ist. Durch Abnehmen des Bodens oder der Decke wird das entsprechende Bauteil herumgedreht und wieder auf den Puzzlestein aufgesetzt, so dass sich nun ein Puzzlestein mit einer Erhebung ergibt. Auf diese Weise lassen sich auch dreidimensionale Landschaften oder sonstige Motive mit Vertiefungen und erhabenen Bereichen darstellen. Diese zusätzliche Gestaltungsmöglichkeit erhöht weiterhin die Attraktivität und die Einsatzmöglichkeit eines Puzzles, so dass weitere Altersgruppen zum Aufbau eines solchen Puzzles erschlossen werden können.

[0134] Weitere Merkmale und Vorteile dieser Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels eines Puzzles anhand der Zeichnung.

[0135] In Figur 1e ist ein Puzzlestein 1e als Einzelelement eines Gesamtpuzzles dargestellt. Der Puzzlestein 1e weist hier eine besonders einfache Grundform auf, in dem er mit nur einer Verbindungszunge 2e und einem Aufnahmeabschnitt 3e versehen ist. In den Aufnahmeabschnitt 3e kann die korrespondierende Verbindungszunge 2e eines anderen, benachbarten Puzzlesteines 1e eingesetzt werden, um diesen Formschlüssig mit dem dargestellten Puzzlestein 1e zu verbinden.

[0136] üblicherweise werden die Puzzlesteine 1e eines Puzzles mehrere

Verbindungszungen 2e und Aufnahmeabschnitte 3e aufweisen, so dass benachbarte Puzzlesteine längst aller Ränder angesetzt werden können.

[0137] Der hier dargestellte Puzzlestein 1e weist einen Boden und eine Decke auf, wobei zwischen den beiden Bauelementen ein Kernelement 5e angeordnet ist. Dieses Kernelement 5e ist hier dreiteilig ausgebildet, wobei drei Einzelschichten übereinander liegen und über magnetische Kräfte miteinander verbunden sind. Hier nicht dargestellt sind sowohl auf der Unterseite des Bodens als auch auf der Decke Aufdrucke vorgesehen, die Teil eines Gesamtmotivs sind. Auch die Unterseite der Decke bzw. die Oberseite des Bodens, also die jeweils dem Kernelement 5e zugewandten Flächen, können mit Motiven versehen sein. Das Versehen der jeweiligen Flächen mit den Teilmotiven kann auf alle dem Fachmann geläufigen Weisen erfolgen. Bevorzugt wird die jeweilige Fläche bedruckt werden. Auch das Versehen mit einem Aufkleber oder das Eingravieren von Formen oder Mustern ist möglich.

[0138] Um dem Spieler das Zusammensetzen des Puzzles zu ermöglichen, weisen die Puzzlesteine 1e im Bereich der Decke und des Bodens Markierungen 4e auf, die in der Seitenansicht des Puzzlesteines 1e darauf hinweisen, zu welchen Gesamtmotiv der Puzzlestein 1e gehört. Die Markierungen 4e sind hier in schematischer Form mit gestrichelten Linien dargestellt, können jedoch jede Form annehmen. Auf Grund der Markierung weist der Spieler bereits wie er den Boden oder die Decke, die als separate Bauteile auf das Kernelement aufgesteckt sind, orientieren muss, damit der Puzzlestein zum Gesamtmotiv passt.

[0139] über die Art der Markierung kann der Schwierigkeitsgrad des Puzzles beeinflusst werden, so ist beispielsweise im dargestellten Fall die Markierung im unteren und oberen Bereich, also im Bereich des Bodens und der Decke, gleich. Hier kann also der Spieler nicht unterscheiden, ob die Unterseite oder die Oberseite zum Gesamtmotiv passt, die Markierung hilf ihm lediglich dabei, ob Boden und Decke jeweils in der „normalen" Orientierung auf den Puzzlestein eingesteckt werden müssen, oder ob sie zunächst herumgedreht werden müssen. Dies reduziert die Vielfalt der Variationen um den Faktor 2, ermöglicht aber immer noch eine zusätzliche

Variation im Vergleich zu einem herkömmlichen, eindimensionalen nur oben bedruckten Puzzle.

[0140] Je nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad kann die Markierung 4e auch so erfolgen, dass jedes Teilmotiv eindeutig einem Gesamtmotiv zugeordnet wird, so dass sich der Schwierigkeitsgrad eines normalen Puzzles ergibt, sofern die Markierungen 4e beachtet werden.

[0141] Denkbare Patent- oder Schutzansprüche für eine, den

Einrichtungsgegenstand beanspruchende Teilanmeldung könnten zum Beispiel sein:

[0142] Anspruch 1 : Puzzle mit mehreren Puzzlesteinen (1e), wobei die Puzzlesteine eine erste Puzzlesteinart mit zumindest einem Aufnahmeabschnitt (3e) für eine Verbindungszunge (2e) und eine zweite Puzzlesteinart mit zumindest einer zweiter seitlich hiervorspringenden, in den Aufnahmeabschnitt (3e) einsteckbaren Verbindungszunge (2e) umfassen und die Puzzlesteine durch in die einzelnen Aufnahmeabschnitte (3e) eingesetzten Verbindungszungen (2e) untereinander verbunden zu einem zusammenhängenden Puzzle mit ihren Seitenrändern einander angrenzend zusammenlegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Puzzlesteine (1e) Blocksteine mit einer Höhe von wenigstens 5mm, bevorzugt wenigstens 10mm sind und die Verbindungszungen (2e) an den Seitenrändern der Puzzlesteine (1e) angeordnet sind.

[0143] Anspruch 2: Puzzle nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Puzzlesteine Blockelemente mit einem Boden, einer Decke und einem, den Boden mit der Decke verbindenden Kernelement (5e) sind, wobei die Aufnahmeabschnitte (3e) und die Verbindungszungen (2e) zumindest in das Kernelement (5e) und den angrenzenden Bereich des Bodens oder der Decke eingeformt sind.

[0144] Anspruch 3: Puzzle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke und der Boden der Puzzlesteine (1e) mit einem Teilmotiv jeweils eines Gesamtmotivs des Puzzles versehen, insbesondere bedruckt sind, wobei sich das Gesamtmotiv durch Zusammensetzen der Puzzlesteine (1e) in einer eindeutigen Anordnung

zusammenlegen lässt und aus Boden und Decke jeweils ein unabhängiges Gesamtmotiv zusammenlegen lässt.

[0145] Anspruch 4: Puzzle nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke und/oder der Boden der Puzzlesteine als separate, abnehmbare Bauteile ausgebildet sind, die über eine Steckoder Klemmverbindung mit dem Kernelement (5e) verbunden sind.

[0146] Anspruch 5: Puzzle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke und/oder der Boden der Puzzlesteine als separate, abnehmbare Bauteile ausgebildet sind, die über eine magnetische Haftverbindung mit dem Kernelement (5e) verbunden sind.

[0147] Anspruch 6: Puzzle nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement (5e) aus zwei oder mehr Lagen zusammengesetzt ist, die über magnetische Verbindungen oder Steckverbindungen zusammengehalten sind und jeweils an der Oberseite oder der Unterseite mit einem Teilmotiv versehen, insbesondere bedruckt sind.

[0148] Anspruch 7: Puzzle einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Puzzlesteine (1e) derart symmetrisch ausgebildet sind, dass die Decken in zwei Orientierungen, nämlich einerseits mit der Oberseite nach oben und andererseits mit der Oberseite nach unten auf die Seitenwandung steckbar ist, und die Decken der Puzzlesteine (1e) beidseitig mit Teilmotiven bedruckt sind, wobei die Oberseiten der Decken und die umgedrehten Unterseiten der Decken jeweils ein Gesamtmotiv ergeben.

[0149] Anspruch 8: Puzzle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Puzzle nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Puzzlesteine (1e) derart symmetrisch ausgebildet sind, dass die Böden in zwei Orientierungen, nämlich einerseits mit der Unterseite nach unten und andererseits der Unterseite nach oben auf die Seitenwandung steckbar ist, und die Böden der Puzzlesteine (1e) beidseitig mit Teilmotiven bedruckt sind, wobei die Unterseiten der Böden und die umgedrehten Oberseiten der Böden jeweils ein Gesamtmotiv ergeben.

[0150] Anspruch 9: Puzzle nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Decken und/oder die Böden jedes Puzzlesteins (1e) an den äußeren Rändern gleiche, über die Höhe der Ränder veränderliche Markierungen (4e) aufweisen, so dass anhand der Markierungen (4e) erkennbar ist, in welcher Orientierung das Teilmotiv einer Decke oder eines Bodens Bestandteil des Gesamtmotivs ist.

[0151] Anspruch 10: Puzzle nach Anspruch 6 oder nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche in Verbindung mit Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Lagen des Kernelementes (5e) jedes Puzzlesteins (1e) an den äußeren Rändern gleiche, über die Höhe der Ränder veränderliche Markierungen (4e) aufweisen, so dass anhand der Markierungen (4e) erkennbar ist, in welcher Orientierung das Teilmotiv einer Lage des Kernelementes (5e) Bestandteil des Gesamtmotivs ist.

[0152] Anspruch 11 : Puzzle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement (5e) als Hohlblock oder umlaufende Seitenwandung ohne Decke und Boden ausgebildet ist.

[0153] Anspruch 12: Puzzle nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Puzzlestein (1e) zum Aufbau eines dreidimensionalen Puzzles zumindest in der Decke reliefartige Vertiefungen aufweist.

[0154] Anspruch 13: Puzzle nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke von der Seitenwandung abnehmbar ist und der Puzzlestein (1e) derart symmetrisch ausgebildet ist, dass die Decke zum Aufbau von Erhebungen im Gesamtmotiv in umgekehrter Orientierung auf die Seitenwandung aufsetzbar ist, so dass die Ränder der Decke und der Seitenwandung bei beiden Orientierungen an einander angrenzen.

[0155] Anspruch 14: Puzzle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Vertiefungen bis in die Seitenwandung erstrecken und diese zumindest teilweise durchsetzen.

[0156] Zumindest teilweise oder auch ganz unabhängig von den oben beschriebenen Merkmalen betrifft eine fünfte Erfindung einen Gefäßverbund, der aus mehreren Einzelgefäßen zusammengesetzt ist,

wobei die Einzelgefäße formschlüssig miteinander verbunden sind. Solche Gefäßverbunde können zum Beispiel im Wohnbereich als Verbund von Blumenvasen, Schüsseln aller Größe, Marmeladenbehälter, Getränkeflaschen, Gewürzspendern oder dergleichen ausgebildet sein. Diese Erfindung kann von dem Brennelement unabhängig sein, der Erfinder bzw. Anmelder behält sich daher ausdrücklich vor, die Merkmale der nachfolgend im Zusammenhang mit dem Gefäßverbund beschriebenen Erfindung in dieser Anmeldung oder auch in einer separaten Teilanmeldung weiterzuverfolgen und unabhängig von den sonstigen Merkmalen oder in Kombination mit den Merkmalen der der beschriebenen Brennelemente als unselbständige oder selbstständige Erfindung zu beanspruchen.

[0157] Diese fünfte Erfindung betrifft Gefäßverbunde, die bisher oft nur eingeschränkt in ihrer Gestaltungsfreiheit sind. Es werden von den Kunden jedoch zunehmend auffälligere Produktgestaltungen nachgefragt, so dass das Design der bekannten Gefäßverbunde nicht mehr hinreichend ausgefallen ist, um einen hohen Absatz zu gewährleisten. Aufgabe der Erfindung ist es daher, den Gefäßverbund durch ein ansprechendes Design attraktiver zu gestalten und/oder eine verbesserte Verbindung der Einzelgefäße untereinander zu schaffen.

[0158] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass der

Gefäßverbund von Einzelgefäßen gebildet ist, die einen Boden, eine umlaufende Seitenwandung und an der dem Boden zugewandten Oberseite oder in der Seitenwandung wenigstens eine Füllöffnung aufweisen, wobei die Einzelgefäße von wenigstens einem ersten Gefäßtyp und einem zweiten Gefäßtyp gebildet sind und der erste Gefäßtyp eine von einer Seitenfläche, der Oberseite und/oder der Unterseite hervorspringende, puzzlestückartige Haltenase und der zweite Gefäßtyp eine in der Form der Haltenase angepasste, in eine in der Seitenfläche, der Oberseite und/oder der Unterseite angeordnete, puzzlestückartige Haltebuchse aufweist und die Haltenase des ersten Gefäßtyps in die Haltebuchse des zweiten Gefäßtyps zum Aufbau eines Verbundes aus zwei oder mehr Einzelgefäßen eingesteckt ist. Das Grundprinzip der

Erfindung besteht in der Verbindung zweier Einzelgefäße als funktionale Bauelemente über eine Verbindungstechnik, die auch hier dem üblichen Puzzle ähnlich ist. Dabei ist auch diese Erfindung nicht auf die Gestaltung der aus den Spielen bekannten Laschen und ösen beschränkt, sondern es können vielfältige Formen hierfür verwendet werden. Diese können einen formschlüssigen Verbund zwischen den Einzelgefäßen bedingen, etwa durch einen von der Haltenase hintergriffenen Hinterschnitt der Haltebuchse, oder auch nur eine Querlagerung nachdem Stecker-/Buchse-Prinzip bewirken.

[0159] Die erfindungsgemäßen Gefäßverbunde sind insbesondere für den

Haushalt oder Heimbereich bestimmt, allerdings ist die Erfindung hierauf nicht beschränkt. Sie kann vielmehr überall dort Anwendung finden, wo Behälter auf besonders originelle oder effiziente Weise miteinander verbunden werden sollen. Im Folgenden wird die Erfindung bevorzugt zur Erläuterung der Einzelheiten anhand von haushaltsnahen Anwendungen beschrieben.

[0160] Die Einzelgefäße können aus allen üblichen Materialien, insbesondere Kunststoff, Porzellan, Keramik, Glas , Metall oder auch Holz oder einer Mischung aus diesen Materialien bestehen und zur Steigerung der Attraktivität unterschiedliche Farben aufweisen oder transparent bis durchsichtig ausgebildet sein. Die weisen eine Seitenwandung und einen Boden auf, wobei die Höhe der Seitenwandung anwendungsspezifisch gewählt werden kann. Im Falle eines als Teller ausgebildeten Einzelgefäßes wird die Seitenwandung etwa sehr niedrig sein, dafür möglicherweise aber nach außen stark geneigt sein. Im Falle einer Vase oder einer Schüssel wird dagegen die Seitenwandung höher sein, so dass sich die übliche Gefäßform ergibt. Die Einzelgefäße können alle Größen aufweisen, wobei im haushaltnahen Bereich insbesondere die Größe üblicher Schüsseln oder Sortier- bzw. Aufbewahrungsboxen in Betracht kommt.

[0161] Der Gefäßverbund ist von zwei oder mehr zusammengesteckten

Einzelgefäßen gebildet, die eine Decke als Oberseite aufweisen können, aber nicht müssen, alternativ kann auch die gesamte Oberseite die

Füllöffnung bilden, so wie es etwa bei einer üblichen Vase oder Schüssel der Fall ist. Die Einzelgefäße werden bei den meisten Anwendungen der Erfindung nebeneinander angeordnet sein, die Verbindung über die Haltenase bzw. -buchse wird als an den Seitenwandungen angeordnet sind, die eben oder gerundet ausgebildet sein können. Bevorzugt wird die Seitenwandung als ebene, vertikale Fläche ausgebildet ist, die an der korrespondierenden Fläche des benachbarten Einzelgefäßes plan anliegt, so dass die von dem einen Einzelgefäß hervorspringende Haltenase in die in dem anderen Einzelgefäß angeordnete Haltebuchse eingreifen kann. Dies geschieht wie bei einem dreidimensionalen Puzzle.

[0162] Alternativ können die Einzelgefäße aber zumindest teilweise auch übereinander angeordnet sein, etwa zum Aufbau eines mehrstöckigen Blumengefäßes für Schnitt- oder Topfblumen oder als Zimmerbrunnen. Hier sind dann die Haltenasen und die Haltebuchsen in die Oberseite bzw. die Unterseite eingebracht. Beide Techniken können natürlich zum Aufbau komplexerer Formen auch miteinander kombiniert werden, so dass sich eine beliebige Formenvielfalt ergibt.

[0163] Der Gefäßverbund kann bevorzugt so ausgebildet sein, dass die Haltebuchse zur formschlüssigen Verbindung aus Sicht des mit ihr versehenen Einzelgefäßes zumindest eine Hinterschneidung, bevorzugt zwei gegenüberliegende Hinterschneidungen der Haltenase nach Art der Puzzle-Stücke hintergreift. Die Füllöffnungen können in der Oberseite zweier nebeneinander angeordneter Einzelgefäße angeordnet sein. Insbesondere im falle übereinander angeordneter Einzelgefäße, aber auch bei nebeneinander angeordneten Einzelgefäßen, können die Füllöffnungen aber auch in der Seitenwandung angeordnet werden. Besonders günstig kann bei einer entsprechenden Anwendung die Füllöffnung in der Seitenwandung so angeordnet werden, dass sie zur Ansetzen eines weiteren Einzelgefäßes oder einer Abdeckung über den Puzzleeffekt verschließbar ist.

[0164] Die Einzelgefäße können jeweils nur ein Verbindungselement, also eine Haltenase oder eine Haltebuchse aufweist. Dann besteht der Gefäßverbund aus nur zwei miteinander verbundenen Einzelgefäßen.

Alternativ kann aber, wie bei einem „richtigen" Puzzle aber auch jedes Einzelgefäß mehreren Verbindungselemente, insbesondere unterschiedliche Typen, also zumindest eine Haltenase und zumindest eine Haltebuchse aufweisen, wobei im Sinne dieser Beschreibung Einzelgefäße mit einer Haltenase als Gefäß des ersten Typs und Einzelgefäße mit einer Haltebuchse als Gefäß des zweiten Typs bezeichnet werden. Einzelgefäße können somit sowohl ein Gefäß des ersten also auch ein Gefäß des zweiten Typs sein, sofern sie mit beiden Verbindungsmittel ausgestattet sind.

[0165] Die Einzelgefäße können des ersten und zweiten Gefäßtyps können rechteckig oder quadratisch mit einer Seitenwandung, die aus ebenen Seitenwänden besteht, ausgebildet sein. Diese werden dann nach der Art des Puzzle-Stückes bei einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung auf jeder der vier Seitenflächen oder auch nur einigen Seitenflächen entweder eine Haltenase oder eine Haltebuchse aufweisen, also in der Sprache des Puzzles als Mittel- oder Eckstück ausgebildet sein.

[0166] Der Gefäßverbund kann bei beispielsweise auch als besonders gestaltete Menage, also als Essig- und öl-Set ausgebildet sein. Hier ist ein Einzelgefäß als Essigbehälter und ein Einzelgefäß als ölbehälter vorgesehen, wobei insbesondere die Füllöffnung jeweils eine Ausgießtülle aufweist. Zum Befüllen kann hier ein Trichter angesetzt werden, alternativ kann die Füllöffnung aber auch von der Ausgießöffnung getrennt angeordnet sein, etwa in der Seitenwandung oder neben der Tülle.

[0167] Ferner kann der Gefäßverbund als Pfeffer- und Salz-Einheit ausgebildet sein, wobei natürlich auch jedes andere Gewürz zum Streuen oder Mahlen verwendet werden kann. Gemeint ist hier also allgemein eine Gewürzmühle oder ein Gewürzstreuer. Hier ist zumindest eines der Einzelgefäße als Mühle für das Gewürz, etwa dem Pfeffer oder das Salz ausgebildet. Diese Mühle kann besonders formschön und praktisch dadurch hergestellt werden, dass im Bereich des Bodens das Mahlwerk und im Bereich der Oberseite eine drehbar an der Oberseite belagerte Haltenase vorgesehen ist. Die Haltenase kann dann über eine Betätigungsstange mit dem Mahlwerk zur Betätigung der Mühle

verbunden sein, so wie es bei den meisten Mühlen aus dem Stand der Technik der Fall ist. Die Gewürz- oder Pfeffermühle kann eine zusätzliche Füllöffnung zum Einfüllen des Mahlguts aufweisen oder über die abnehmbare Haltenase befüllt werden.

[0168] Im Falle eines Streuers kann dieser eine oder mehrere Ausgabeöffnungen aufweisen, über die das Streugut abgebbar ist. Auch diese können im Bereich der Haltenase angeordnet sein. Eine andere Ausgestaltung weist einen Streuer auch, dessen Streuöffnungen im konkaven Abschnitt der Haltebuchse angeordnet sind. Hier kann durch Einstecken einer Haltenase oder eine entsprechend geformten Stopfens der Streuer verschlossen werden. Besonders praktisch kann dabei sein, wenn die Haltenase die Nase eines benachbarten Streuers oder einer Mühle ist, wobei es sich hierbei um die oben beschriebenen drehbaren Haltenase handeln kann, aber nicht muss.

[0169] Ein zusammengesetzter Gefäßverbund kann, insbesondere wenn er aus einer Mühle und einem Streuer besteht, eine zusätzlich Deckplatte oder eine Bodenplatte aufweisen , die zwei Haltebuchsen oder Haltenasen aufweist, so dass sie auf den zusammengesteckten Verbund aus Mühle und Streuer oben oder unten aufsteckbar ist und somit zum Beispiel die Mühle durch Festlegen der drehbeweglichen Haltenase zur Betätigung der Mühle deaktiviert ist oder der Steuer verschlossen ist. Sowohl bei dieser Ausgestaltung als auch ohne die Verbindung von Pfeffermühle und Salzstreuer können die beiden Grundelemente ebenfalls über die Puzzleverbindung miteinander verbunden sein. Ferner kann bei der beschriebenen Ausgestaltung statt eines Streuers auch eine zweite Mühle vorgesehen sein oder es können mehrere Streuer bzw. Kombinationen von Streuern und Mühlen miteinander verbunden werden. Ferner können nicht nur Pfeffer- und Salzbehälter auf diese Weise aufgebaut werden. Es ist möglich, sowohl für den Tisch als auch für die Küche ganze Gewürzbatterien, aus mehreren, seitlich und/oder übereinander zusammengesteckten Behältern aufzubauen, wobei diese Behälter Streugefäße, über einen Deckel, insbesondere einen zusätzlichen Deckel oder einen Klappdeckel, Spender für Tabletten, insbesondere als Süßstoff,

verschließbare Behälter, Pfeffer- oder Gewürzmühlen oder auch Ausgießer für Essig, öl, Milch oder andere Flüssigkeiten sein können.

[0170] Hier kann also die Idee, die Einzelbehälter nach Art eines Puzzles mit dreidimensionalen Behältern in Form eines Puzzlesteines auszubilden, genutzt werden, um verschiedenste Behälter zusammenzusetzen, wobei die Behälter, wie auch die bekannten Puzzlesteine, gerade bzw. ebenen Seiten oder Seiten aufweisen können, die zur Verbindung mit anderen Behältern im Rahmen der Verbindungstechnik eines Puzzles vorgesehen sind. Hierzu können, auch zum Aufbau dreidimensionaler Gebilde, alle sechs Seiten eines quaderförmigen Behälters benutzt werden. Natürlich können auch runde oder anderweitig geformte Behälter verwendet werden.

[0171] Eine besonders vorteilhafte Wirkung ist dabei, dass durch das

Zusammenstecken die Streuöffnung eines Streuers, die Entnahmeöffnung eines normalen Behälters oder die Mahlfunktion einer Mühle deaktiviert wird, indem der angesetzte Behälter die öffnung verschließt, die Mühle blockiert oder den Deckel einklemmt. Dabei muss die öffnung bzw. Blockade nicht notwendigerweise im Bereich der nasenartigen Puzzleverbindung liegen, wichtig ist nur, dass die Funktion durch Abdecken der öffnung im einem Wandbereich oder durch Blockieren der zum Betätigen erforderlichen Bewegung erfüllt ist.

[0172] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den

Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen.

[0173] In den zugehörigen Zeichnungen zeigt:

[0174] Fig. 1f eine Draufsicht auf einen Gefäßverbund mit zwei als Schüssel ausgebildeten Einzelgefäßen und

[0175] Fig. 2f ein Pfeffer- und Salz-Set nach der Erfindung.

[0176] In den Figuren 1f und 2f sind jeweils Einzelgefäße eines aus zwei

Gefäßen gebildeten Gefäßverbundes dargestellt. Die Einzelgefäße weisen zur Verbindung formschlüssige Elemente auf, wobei Gefäße des ersten Typs (1f) Haltenasen (3f) und Gefäße des zweiten Typs Haltebuchsen (4f) aufweisen. Hierüber sind sie nach der Art eines üblichen Puzzles

formschlüssig miteinander verbunden.

[0177] Bezugszeichenliste:

[0178] 1a Brennelementkörper

[0179] 2a Steckabschnitt

[0180] 3a Aufnahmeabschnitt

[0181] 1 b Kerze

[0182] 2b Kerzenhalter

[0183] 3b Hervorspringender Rand

[0184] 1 c Erster Grundkörper

[0185] 2c Zweiter Grundkörper

[0186] 3c Haltenase

[0187] 4c Haltebuchse

[0188] 1d Isolierbeschichtung

[0189] 2d Wandung

[0190] 1e Puzzlestein

[0191] 2e Verbindungszunge

[0192] 3e Aufnahmeabschnitt

[0193] 4e Markierung

[0194] 5e Kernelement

[0195] 1f Gefäß eines ersten Typs

[0196] 2f Gefäß eines zweiten Typs

[0197] 3f Haltenase

[0198] 4f Haltebuchse