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Patent Searching and Data


Title:
CABLE CARRIER AND ROLLER MODULE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/154129
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cable carrier for accommodating and guiding cables, comprising parallel first link strands (1) of opposing first links (2) which are connected to each other by means of first cross stays (3), wherein outside at least one first link strand (1) and parallel to this a second link strand (4) of second links (5) is arranged, which are opposite the first links (2) of the adjacent first link strand (1) and of which at least some are connected by way of second cross stays (6) to the opposite first links (2), and wherein, between at least some of the opposing first and second links (2, 5), rollers (7) are arranged which project beyond the first and second links (2, 5) on at least one side of the cable carrier perpendicular to the first and second cross stays (3, 6).

Inventors:
HOWOLD PHILIP (DE)
MCCASKILL SEAN (US)
Application Number:
EP2018/054728
Publication Date:
August 30, 2018
Filing Date:
February 27, 2018
Export Citation:
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Assignee:
IGUS GMBH (DE)
International Classes:
F16G13/16; H02G11/00
Foreign References:
JP2010228904A2010-10-14
JP2010127396A2010-06-10
DE102012113082A12014-06-26
US4462565A1984-07-31
DE202014104550U12014-10-02
Attorney, Agent or Firm:
LIPPERT STACHOW PATENTANWÄLTE RECHTSANWÄLTE PARTNERSCHAFT MBB (DE)
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Claims:
Ansprüche

Energieführungskette zur Aufnahme und Führung von Energie- und Informationsübertragungsleitungen, insbesondere in Form von Kabeln und Schläuchen, die parallele erste Laschenstränge (1) aus gegenüberlie¬ genden ersten Laschen (2) aufweist, wobei die ersten Laschen (2) jedes ersten Laschenstrangs (1) gelenkig miteinander verbunden und zumindest einige der gegenüberliegenden ersten Laschen (2) durch erste Querstege (3) miteinander verbunden sind, wobei au¬ ßerhalb mindestens eines ersten Laschenstrangs (1) und parallel zu diesem ein zweiter Laschenstrang (4) aus gelenkig miteinander verbundenen zweiten Laschen (5) angeordnet ist, die den ersten Laschen (2) des benachbarten ersten Laschenstrangs (1) gegenüber liegen und von denen zumindest einige über zweite Querstege (6) mit den jeweils gegenüberliegenden ersten Laschen (2) verbunden sind, und wobei zwischen zumindest einigen der gegenüberliegenden ersten und zweiten Laschen (2, 5) Rollen (7) angeordnet sind, die an mindestens einer senkrecht zu den ers¬ ten und zweiten Querstegen (3, 6) weisenden Seite der Energieführungskette über den ersten und zweiten Laschen (2, 5) vorstehen.

Energieführungskette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar benachbarte Laschen (2, 5) der ersten und zweiten Laschenstränge (1, 4) aus ihrer in Längsrichtung der Energieführungskette im Wesentlichen gestreckten Lage in einer ersten Verschwenkrichtung über einen Winkel + 0 ° relativ zueinander verschwenkbar sind, so dass die Energieführungskette dabei zu einem ersten Bogen biegbar ist, und in einer der ersten Verschwenkrichtung entgegengesetzten, zweiten Verschwenkrichtung über einen Verschwenkwinkel ß 0° verschwenkbar ist, wobei > ß ist und wobei die Rollen (7) an der Außenseite der zu dem ersten Bogen biegbaren Energieführungskette über die ersten und zweiten Laschen (2, 5) vorstehen .

3. Energieführungskette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Laschen (2, 5) die gleiche Höhe, insbesondere die gleiche Größe aufweisen.

4. Energieführungskette nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Rollen (7) größer oder gleich der Höhe und kleiner oder gleich der doppelten Höhe der ersten oder zweiten Laschen (2, 5) ist.

Energieführungskette nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den zweiten Querstegen (6) verbundenen ersten und/oder zweiten Laschen (2, 5) Befestigungsteile aufweisen, die mit an den zweiten Querstegen (6) angeordneten Befestigungsteilen (10) zur lösbaren Verbindung mit den zweiten Querstegen (6) zusammenwirken.

Energieführungskette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die ersten Querstege (3) verbundenen ersten Laschen (2) Befestigungsteile aufweisen, die mit an den ersten Querstegen (3) angeordneten Befestigungsteilen (10) zur lösbaren Verbindung mit den ersten Querstegen (3) zusammenwirken und die Befestigungsteile der ersten und zweiten La¬ schen für die ersten und zweiten Querstege (3, 6) und die Befestigungsteile (10) der ersten und zwei¬ ten Querstege jeweils gleich sind.

Energieführungskette nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (6) in einer Halterung (11) gelagert ist, die in Form eines Bü¬ gels ausgebildet ist, mit zwei zu den ersten und zweiten Laschen (2, 5) parallelen Stegen (12, 13), zwischen denen die Rolle (7) angeordnet ist und die in einem ersten Endbereich durch einen Verbindungssteg (14) miteinander verbunden sind, wobei die Halterung einen zweiten Quersteg zwischen einer ersten Lasche (2) und einer dieser gegenüberliegenden zweiten Lasche (5) bildet.

Energieführungskette nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die eine dazwischen an¬ geordnete Rolle (7) aufweisende erste und zweite La¬ sche (2, 5) an der Seite, die der Seite, an der die Rolle (7) nach außen vorsteht, gegenüberliegt, durch einen im Wesentlichen geraden zweiten Quersteg (6) miteinander verbunden sind.

Energieführungskette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (7) in einer Halterung (11) gelagert ist, die sich innen auf dem Quersteg (6) abstützt und die an der gegenüberliegenden ers- ten und zweiten Lasche (2, 5) befestigt ist.

10. Energieführungskette nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (11) in Form eines Bügels ausgebildet ist, mit zwei seitlichen zu den Laschen (2, 5) parallelen Stegen (12, 13), die in einem ersten Endbereich durch einen Verbindungssteg (14) miteinander verbunden sind und in einem dem ersten Endbereich gegenüberliegenden, zweiten Endbereich jeweils einen nach außen abgewinkelten Bereich (15, 16) aufweisen, wobei der Verbindungssteg (14) sich auf der Innenseite des im Wesentlichen geraden zweiten Querstegs (6) abstützt und die abgewinkelten Bereiche (15, 16) an der Unterseite der ersten und zweiten Lasche (2, 5) anliegen.

11. Energieführungskette nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die abgewinkelten Bereiche (15, 16) mittels Schrauben (20) an der Unterseite der ersten und zweiten Lasche (2, 5) befestigt sind.

12. Energieführungskette nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die abgewinkelten Bereiche (15, 16) ohne Befestigungsmittel auf den Unterseiten der ersten und zweiten Lasche (2, 5) aufliegen, wobei unterhalb des die erste Lasche (2) übergreifenden abgewinkelten Bereichs (15) ein Befestigungselement (22) für die Halterung an der benachbarten ersten oder zweiten Lasche (2, 5) vorgesehen ist, wobei das Befestigungselement (22) ein Befestigungsteil (10) aufweist, das gleich dem Befestigungsteil (10) des zweiten Querstegs (6) ausgebildet ist und an dem Be¬ festigungsteil der ersten Lasche befestigbar ist. Energieführungskette nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der zweiten End¬ bereiche der parallelen Stege (12, 13) der bügeiförmigen Halterung (11) eine Öffnung (23) aufweist, durch die sich das jeweilige Befestigungselement (22) erstreckt und die abgewinkelten Bereiche (15, 16) gegen seitliche Verschiebung relativ zur ersten bzw. zweiten Lasche (2, 5) festlegt.

Rollenmodul zur seitlichen Befestigung an einer Energieführungskette, die parallele Laschenstränge

(1) aus gegenüberliegenden ersten Laschen (2) aufweist, wobei zumindest einige der gegenüberliegenden Laschen (2) über Querstege (3) miteinander verbunden sind, wobei das Rollenmodul eine zweite Lasche (5) , die als Lasche einer aus zwei Laschensträngen beste¬ henden Energieführungskette geeignet ist, und eine in einer Halterung (11) gelagerte Rolle (7) auf¬ weist, wobei die Halterung (11) mit der zweiten La¬ sche (5) verbunden ist und ein Befestigungsmittel zur lösbaren Befestigung an einer der zweiten Lasche

(5) gegenüberliegenden ersten Lasche (2) der Energieführungskette aufweist und die Rolle (7) in einer parallel zur zweiten Lasche (5) weisenden Richtung über die zweite Lasche (5) vorsteht.

Rollenmodul nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (11) in Form eines Bügels ausgebildet ist, mit zwei zur zweiten Lasche (5) pa¬ rallelen Stegen (12, 13), zwischen denen die Rolle (7) angeordnet ist und die in einem ersten Endbe¬ reich durch einen Verbindungssteg (14) miteinander verbunden sind, wobei die Halterung einen zwischen der ersten Lasche (2) der Energieführungskette und der zweiten Lasche (5) des Rollenmoduls anordenba- ren Quersteg bildet.

Rollenmodul nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass es einen sich im Wesentlichen quer zur zweiten Lasche (5) und gerade erstreckenden Quersteg (6) aufweist, der in einem ersten Endbereich mit der zweiten Lasche (5) verbunden ist und in einem zweiten Endbereich ein Befestigungsteil (10) zur lösba¬ ren Befestigung an einer ersten Lasche (2) der Energieführungskette aufweist.

Rollenmodul nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Quersteg (6) in seinem ersten Endbe¬ reich ein Befestigungsteil (10) aufweist, das mit einem Befestigungsteil an der zweiten Lasche (5) lösbar verbunden ist.

Rollenmodul nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (7) in einer Halterung (11) gelagert ist, die sich innen auf dem Quersteg (6) abstützt, die mit der zweiten Lasche (5) verbun¬ den ist und Befestigungsmittel zur Verbindung mit einer gegenüberliegenden ersten Lasche (2) einer Energieführungskette aufweist.

Rollenmodul nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (11) in Form eines Bügels ausgebildet ist, mit zwei seitlichen zur zweiten La¬ sche (5) parallelen Stegen (12, 13), die in einem ersten Endbereich durch einen Verbindungssteg (14) miteinander verbunden sind und in einem zweiten Endbereich einen nach außen abgewinkelten Bereich (15, 16) aufweisen, wobei der Verbindungssteg (14) an der Innenseite des Querstegs (6) anliegt und die abge¬ winkelten Bereiche (15, 16) zur Anlage an die Seite der ersten und zweiten Lasche (2, 5), an der die Rolle (7) vorsteht, ausgelegt sind.

20. Rollenmodul nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die abgewinkelten Bereiche (15, 16) Befes¬ tigungsmittel zur Befestigung an der Seite der ers¬ ten und zweiten Lasche (2, 5), an der die Rolle (7) vorsteht, aufweisen.

21. Rollenmodul nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass ein abgewinkelter Bereich (15) ohne Befestigungsmittel auf der Seite der zweiten Lasche (5) , an der die Rolle (7) nach außen vorsteht, aufliegt und der andere abgewinkelte Bereich (16) an der ers¬ ten Lasche (2) einer Energieführungskette zur Aufla¬ ge gebracht werden kann, wobei die zweiten Endberei¬ che der parallelen Stege (12, 13) jeweils eine Öff¬ nung (23) aufweisen, durch die ein Befestigungsele¬ ment (22) hindurchführbar ist, mit dem der abgewinkelten Bereich (15, 16) an der ersten bzw. zweiten Lasche (2, 5) festlegbar ist.

22. Rollenmodul nach Anspruch 15 oder einem der Ansprüche 19-21, dadurch gekennzeichnet, dass die paralle¬ len Stege (12, 13) an ihren ersten Endbereichen sich in ihrer Längsrichtung fortsetzende, seitlich über den Quersteg (6) vorstehende und an den senkrecht zur Achse (17) der Rolle (7) weisenden Stirnseiten des Querstegs (6) anliegende Vorsprünge (18, 19) aufweisen .

23. Rollenmodul nach Anspruch 15 oder einem der Ansprüche 19-22, dadurch gekennzeichnet, dass die abgewin¬ kelten Bereiche (15, 16) an einer oder beiden ihrer Seiten zum ersten Endbereich der parallelen Stege (12, 13) weisende Laschen (25) aufweisen, mit denen die Befestigungselemente (22) seitlich übergreifbar sind .

24. Rollenmodul nach einem der Ansprüche 14-23, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Rolle (7) größer oder gleich der Höhe und kleiner oder gleich der doppelten Höhe der Halterung (11) ist.

Description:
Energieführungskette und Rollenmodul

Die Erfindung betrifft eine Energieführungskette zur Aufnah ¬ me und Führung von Energie- und Informationsübertragungs ¬ leitungen, insbesondere Kabeln und Schläuchen, die paralle- le, erste Laschenstränge aus gegenüberliegenden ersten La ¬ schen aufweist, wobei die Laschen jedes Laschenstrangs ge ¬ lenkig miteinander verbunden und zumindest einige der gegenüberliegenden ersten Laschen durch erste Querstege miteinander verbunden sind, und die seitlich außerhalb der ersten Laschenstränge Rollen aufweist, die an einer senkrecht zu den ersten Querstegen weisenden Seite der Energieführungskette über den Laschen vorstehen.

Die Erfindung betrifft weiterhin ein Rollenmodul bestehend aus einer Halterung und darin gelagerten Rolle zur seitlichen lösbaren Befestigung an der Außenseite einer ersten Lasche einer Energieführungskette der vorstehend genannten Art . Eine Energieführungskette der vorstehend genannten Art kann insbesondere zum Verfahren auf einem Untergrund oder in ei ¬ ner Rinne mit Hilfe der Rollen verwendet werden. Dabei kann ein bewegliches Ende des auf dem Untergrund über die Rollen abgelegten Trums mit einem Fahrzeug verbunden sein, das das bewegliche Ende der Energieführungskette zu einer Station verfährt, an der die Leitungen an einen Energieverbraucher und/oder Informationsempfänger angeschlossen werden können. Das bewegliche freie Ende der Energieführungskette kann auch an einen beweglichen Energieverbraucher und/oder Informati- onsempfänger angeschlossen sein.

Das auf dem Untergrund über die Rollen aufliegende und ver ¬ fahrbare Trum kann in einen Speicherbereich zur Speicherung der freizugebenden Länge der Energieführungskette aufgenommen und aus diesem abgegeben werden. Im Speicherbereich kann die freizugebende Länge der Energieführungskette in oder auf einer Art Trommel aufrollbar oder abrollbar sein. Die freizugebende Länge der Energieführungskette kann in einer ande- ren Anordnung im Speicherbereich schleifenförmig mit mindestens einem Umlenkbogen und einem über dem mit den Rollen auf dem Untergrund aufliegenden Trum angeordneten Obertrum angeordnet sein. Eine Energieführungskette der eingangs genannten Art ist aus der DE 20 2014 104 550 Ul bekannt. Aus dieser Druckschrift ist weiterhin ein Rollenmodul der eingangs genannten Art bekannt. Das Rollenmodul weist eine Halterung in Form eines Tagkörpers und eine im Tragkörper über eine senkrecht zur Längsrichtung und zur Höhenrichtung der Lasche angeordnete Achse gelagerte Stützrolle auf. Die Achse ist lediglich in ihrem einen Endbereich mit dem Tragkörper verbunden bzw. in diesem gelagert. Der Tragkörper ist seinerseits an der Au ¬ ßenseite einer Lasche der Energieführungskette angeordnet und mit der Lasche über deren untere und obere Schmalseiten greifende Klammern verbunden.

Werden die aus der DE 20 2014 104 550 Ul bekannten Stützrollen und deren Achsen durch das Gewicht der Energieführungs- kette belastet, treten Biege- oder Knickkräfte an den Achsen der Stützrollen auf, die zu Abweichungen der Achsen aus der horizontalen Querrichtung führen können.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Energieführungskette und ein an einer Energieführungskette anordenbares Rollenmodul zu schaffen, das auch bei einer starken auf die Rollen und deren Achsen wirkende Last eine weitestgehende Stabilität der Lage und Lagerung der Rollen gewährleistet .

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Energieführungs ¬ kette nach Anspruch 1 und ein Rollenmodul nach Anspruch 18 der vorliegenden Anmeldung gelöst. Erfindungsgemäß weist eine Energieführungskette zur Aufnahme und Führung von Energie- und Informationsübertragungsleitungen, insbesondere in Form von Kabeln und Schläuchen, parallele erste Laschenstränge aus gegenüberliegenden ersten La ¬ schen auf, wobei die ersten Laschen jedes ersten Laschen- Strangs gelenkig miteinander verbunden und zumindest einige der gegenüberliegenden ersten Laschen durch erste Querstege miteinander verbunden sind. Außerhalb mindestens eines ers ¬ ten Laschenstrangs und parallel zu diesem ist ein zweiter Laschenstrang aus gelenkig miteinander verbundenen zweiten Laschen angeordnet, die den ersten Laschen des benachbarten ersten Laschenstrangs gegenüber liegen und von denen zumindest einige über zweite Querstege mit den jeweils gegenüber ¬ liegenden ersten Laschen verbunden sind. Zwischen einigen der gegenüberliegenden ersten und zweiten Laschen sind Rol- len angeordnet, die an mindestens einer senkrecht zu den ersten und zweiten Querstegen weisenden Seite der Energieführungskette über den ersten und zweiten Laschen vorstehen.

Eine Anordnung des zweiten Laschenstrangs außerhalb des ers- ten Laschenstrangs bedeutet, dass der zweite Laschenstrang bezüglich des zwischen den ersten Laschensträngen verlaufenden Innenraums der Energieführungskette außen angeordnet ist. Im Folgenden beziehen sich Begriffe wie "außerhalb", "innerhalb", "innen" und "außen" immer auf den Innenraum der Energieführungskette. Dadurch, dass die Rollen im Zwi- schenraum zwischen den gegenüberliegenden ersten und zweiten Laschen angeordnet sind, sind die Rollen beim Verfahren gegenüber seitlichen Hindernissen geschützt, da die Rollen nicht seitlich nach außen exponiert hervorstehen.

Bei einer bevorzugten Ausbildung der erfindungsgemäßen Energieführungskette sind unmittelbar benachbarte Laschen der ersten und zweiten Laschenstränge aus ihrer in Längsrichtung der Energieführungskette im Wesentlichen gestreckten Lage in einer ersten Verschwenkrichtung über einen Winkel + 0 ° relativ zueinander verschwenkbar, so dass die Energieführungskette dabei zu einem ersten Bogen biegbar ist, und in einer der ersten Verschwenkrichtung entgegengesetzten, zweiten Verschwenkrichtung über einen Verschwenkwinkel ß 0° verschwenkbar, wobei > ß ist. Erfindungsgemäß kann vorge ¬ sehen sein, dass die Rollen an der Außenseite der zu dem ersten Bogen biegbaren Energieführungskette über die ersten und zweiten Laschen vorstehen. Die Rollen können insbesondere an der Außenseite in Bezug auf den Umlenkbogen radial nach Außen vorstehen, damit die Energieführungskette auch bei hohem Leitungsgewicht ohne Verschleiß auf dem jeweiligen Untergrund fahren kann.

Die erfindungsgemäße Energieführungskette kann auch vorge- spannt sein, indem die benachbarten Laschen statt aus einer im Wesentlichen gestreckten Lage zueinander aus einer, in der Regel im unbelasteten Zustand, in der ersten Verschwenkrichtung abgewickelten Lage heraus verschränkt werden können und die Verschwenkung in der entgegengesetzten Ver- schwenkrichtung blockiert ist.

Die Energieführungskette ist vorzugsweise dazu ausgelegt, dass sie mit einem Trum an der Außenseite der zu dem ersten Bogen biegbaren Energieführungskette (ihrer Unterseite) mit den Rollen auf dem Untergrund aufliegen bzw. fahren kann. Die ersten und zweiten Laschen weisen vorzugsweise die glei ¬ che Höhe auf. Die von der Unterseite wegweisende Seite (Oberseite) der zweiten Laschen kann in mindestens der gleichen Höhe wie die Oberseiten der ersten Laschen angeordnet sein. Bei dieser Anordnung kann die Energieführungskette mit einem oberen Trum auf dem über die Rollen auf dem Untergrund aufliegenden unteren Trum über die oberen Schmalseiten der zweiten Laschen und gegebenenfalls auch der ersten Laschen gleiten oder, wenn die Rollen zusätzlich zum Überstand an der Außenseite auch über die oberen Schmalseiten oder alternativ nur an der Oberseite vorstehen, abrollen. In einer alternativen Ausführung können die Oberseiten der ersten und zweiten Laschen auch unterschiedliche Höhen aufweisen. Gegebenenfalls kann dann das Obertrum auf den Oberseiten entweder der ersten oder zweiten Lasche gleiten bzw. abrollen. Der Durchmesser der Rollen kann größer sein als die Höhe der ersten oder zweiten Laschen. Bevorzugt ist der Durchmesser der Rollen gröOer oder gleich der Höhe der ersten oder zweiten Laschen und kleiner oder gleich der doppelten Höhe der ersten oder zweiten Laschen.

Die mit den zweiten Querstegen verbundenen ersten Laschen können Befestigungsteile aufweisen, die mit an den zweiten Querstegen angeordneten Befestigungsteilen zur lösbaren Verbindung mit den zweiten Querstegen zusammenwirken.

Die mit den zweiten Querstegen verbundenen zweiten Laschen können Befestigungsteile aufweisen, die mit an den zweiten Querstegen angeordneten Befestigungsteilen zur lösbaren Verbindung mit den zweiten Querstegen zusammenwirken. Die Befestigungsteile der ersten und zweiten Laschen und die Befestigungsteile der zweiten Querstege können jeweils gleich sein. Die durch die ersten Querstege verbundenen ersten Laschen können Befestigungsteile aufweisen, die mit an den ersten Querstegen angeordneten Befestigungsteilen zur lösbaren Verbindung mit den ersten Querstegen zusammenwirken. Die Befestigungsteile der ersten und zweiten Laschen für die ersten und zweiten Querstege und die Befestigungsteile der ersten und zweiten Querstege können jeweils gleich sein. Somit können für die ersten Laschen der ersten Laschenstränge Laschen gleicher Ausbildung mit beidseitigen Befesti- gungsteilen verwendet werden und für die zweiten Laschen

Standardlaschen für eine aus zwei Laschensträngen bestehende Energieführungskette eingesetzt werden, die im Unterschied zu den ersten Laschen nur innen Befestigungsteile aufweisen. Als erste und zweite Querstege können Standardquerstege mit gegebenenfalls unterschiedlicher Länge eingesetzt werden.

Die zweiten Laschen des zweiten Laschenstrangs können jedoch auch, neben ihren Befestigungsteilen zur Befestigung der zweiten Querstege, weitere Befestigungsteile zur Befestigung außenseitiger Querstege zum Ankoppeln eines weiteren aus ersten Laschen und ersten Querstegen bestehenden Energieführungsmoduls aufweisen, wobei die zweiten Laschen dann wie die ersten Laschen mit beidseitigen Befestigungsteilen ausgebildet sind. An dieses Energieführungsmodul kann wiederum ein Rollenmodul angekoppelt werden.

Die ersten und zweiten Laschen können gekröpfte Überlappungsbereiche mit den unmittelbar benachbarten Laschen aufweisen. Die gegenüberliegenden ersten Laschen der beiden ersten Laschenstränge können dabei so angeordnet sein, dass sich jeweils ein nach innen und ein nach außen gekröpfter Überlappungsbereich gegenüber liegen. Die den ersten Laschen gegenüberliegenden zweiten Laschen eines der zweiten Laschenstränge können so angeordnet sein, dass sich jeweils die nach innen gekröpften und die nach außen gekröpften

Überlappungsbereiche der ersten und zweiten Laschen gegenüber liegen, während die zweiten Laschen des anderen zweiten Laschenstrangs so angeordnet sind, dass sich die nach innen gekröpften Überlappungsbereiche der ersten Laschen und die nach außen gekröpften Überlappungsbereiche der zweiten Laschen sowie die nach außen gekröpften Überlappungsbereiche der ersten Laschen und die nach innen gekröpften Überlappungsbereiche der zweiten Laschen gegenüber liegen. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die Rolle in einer Halterung gelagert, die in Form eines Bügels ausgebildet ist, mit zwei zu den Laschen parallelen Stegen, zwischen denen die Rolle angeordnet ist und die in einem ersten Endbereich durch einen Verbindungssteg miteinander verbunden sind. Zusätzlich oder alternativ kann die Rolle auch in oder an der zweiten Lasche und der gegenüberliegenden ersten Lasche gelagert sein.

Die Halterung kann einen zweiten Quersteg zwischen einer ersten und einer dieser gegenüberliegenden zweiten Lasche bilden. Die Halterung kann im Bereich des Verbindungsstegs und/oder in einem dem ersten Endbereich gegenüberliegenden zweiten Endbereich der parallelen Stege Befestigungsteile aufweisen, die mit den Befestigungsteilen der seitlich der Halterung angeordneten ersten und zweiten Lasche zusammenwirken .

Die dazwischen angeordnete Rollen aufweisenden ersten und zweiten Laschen können an der Seite (Oberseite) , die der Seite (Unterseite) , an der die Rollen nach außen vorstehen, gegenüberliegt, durch einen im Wesentlichen geraden zweiten Quersteg miteinander verbunden sein.

Dabei kann die Rolle in einer Halterung gelagert sein, die sich innen auf dem im Wesentlichen geraden zweiten Quersteg abstützt und die an der gegenüberliegenden ersten und zweiten Lasche befestigt ist. Zur Befestigung kann die Halterung die Seite (Unterseite) der ersten und zweiten Lasche, an der die Rolle nach außen vorsteht, jeweils übergreifen und sich an dieser Seite abstützen. Die Abstützung kann durch zwei parallele Stege erfolgen, zwischen denen die Rolle angeord ¬ net ist und die sich mit einem Endbereich auf dem zweiten Quersteg abstützen. Die Stege können in ihrem anderen Endbereich jeweils einen nach außen abgewinkelten Bereich aufwei- sen, wobei die abgewinkelten Bereiche an der Oberseite der ersten und zweiten Lasche anliegen.

Die Halterung kann in Form eines Bügels ausgebildet sein, mit zwei seitlichen zu den Laschen parallelen Stegen, die in einem ersten Endbereich durch einen Verbindungssteg miteinander verbunden sind und in einem dem ersten Endbereich gegenüberliegenden, zweiten Endbereich jeweils einen nach außen abgewinkelten Bereich aufweisen, wobei der Verbindungssteg sich auf der Innenseite des im Wesentlichen gera- den zweiten Querstegs abstützt und die abgewinkelten Berei ¬ che an der Unterseite der ersten und zweiten Lasche anlie ¬ gen .

Die abgewinkelten Bereiche können mittels Schrauben an der Unterseite der ersten und zweiten Lasche befestigt sein.

Bei einer alternativen Ausführung können die abgewinkelten Bereiche ohne Befestigungsmittel auf den Unterseiten der ersten und zweiten Lasche aufliegen, wobei unterhalb des die erste Lasche übergreifenden abgewinkelten Bereichs ein Be- festigungselement für die Halterung an der benachbarten ersten oder zweiten Lasche vorgesehen ist. Das Befestigungsele ¬ ment kann ein Befestigungsteil aufweisen, das gleich dem Befestigungsteil des zweiten Querstegs ausgebildet ist und an dem Befestigungsteil der ersten Lasche befestigbar ist. Bevorzugt ist auch ein Befestigungselement mit einem Befes ¬ tigungsteil für die zweite Lasche vorgesehen, wobei das Be ¬ festigungselement wiederum ein Befestigungsteil aufweist, das gleich dem Befestigungsteil des zweiten Querstegs ausge- bildet ist und an dem Befestigungsteil der zweiten Lasche befestigbar ist.

Entsprechend kann zumindest einer der zweiten Endbereiche der seitlichen Stege der bügeiförmigen Halterung eine Öff- nung aufweisen, durch die sich das jeweilige Befestigungs ¬ element erstreckt und die abgewinkelten Bereiche gegen seit ¬ liche Verschiebung relativ zur ersten bzw. zweiten Lasche festlegt . Die Befestigungsteile der ersten und/oder zweiten Querstege können im Bereich ihrer Anlage an die jeweiligen Laschen seitliche, sich in Längsrichtung der Laschen erstreckende Verbreiterungen aufweisen, die zumindest an einer Seite über den Überlappungsbereich der unmittelbar benachbarten Lasche vorstehen. Auf diese Weise werden die unmittelbar benachbarten Laschen gegen quer zur Längsrichtung der Laschen gerichteten Versatz gesichert.

Darüber hinaus ist zur Sicherung der Seitenstabilität der Laschenstränge bevorzugt vorgesehen, dass die Laschen zumin ¬ dest einen in Längsrichtung weisenden Vorsprung und einen Hinterschneidungsbereich aufweisen, wobei der Vorsprung einer Lasche in den Hinterschneidungsbereich einer unmittelbar benachbarten Lasche über mindestens einen Teilbereich des Verschwenkwinkels eingreift. Bevorzugt werden dabei die un- mittelbar benachbarten Laschen über den gesamten Verschwenk- winkel gegen quergerichtete Trennung verriegelt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung weist das Rollenmodul zur seitlichen Befestigung an einer Energieführungskette, die parallele Laschenstränge aus gegenüberliegenden ersten La ¬ schen aufweist, wobei zumindest einige der gegenüberliegen ¬ den Laschen über Querstege miteinander verbunden sind, eine zweite Lasche, die als Lasche einer aus zwei Laschensträngen bestehenden Energieführungskette geeignet ist, und eine in einer Halterung gelagerte Rolle auf, wobei die Halterung mit der zweiten Lasche verbunden ist und Befestigungsmittel zur lösbaren Befestigung an einer der zweiten Lasche gegenüberliegenden ersten Lasche der Energieführungskette aufweist und die Rolle in einer parallel zur zweiten Lasche weisenden Richtung über die zweite Lasche vorsteht.

Der Durchmesser der Rolle kann größer sein als die Höhe der zweiten Lasche und Halterung. Bevorzugt ist der Durchmesser der Rolle größer oder gleich der Höhe der zweiten Lasche und kleiner oder gleich der doppelten Höhe der zweiten Lasche.

Die Halterung kann in Form eines Bügels ausgebildet sein, mit zwei zu der ersten und zweiten Lasche parallelen Stegen, zwischen denen die Rolle angeordnet ist und die in einem ersten Endbereich durch einen Verbindungssteg miteinander verbunden sind.

Die Halterung kann einen zwischen der ersten Lasche der Energieführungskette und der zweiten Lasche des Rollenmoduls anordenbaren, Quersteg bilden. Die Halterung kann im Bereich des Verbindungsstegs ein Befestigungsteil aufweisen, mit dem sie an einem Befestigungsteil der ersten Lasche lösbar be ¬ festigbar ist. Die Halterung kann zusätzlich oder alternativ in einem vom ersten Endbereich abgewandten Endbereich der Stege einen Befestigungsbereich aufweisen, mit dem sie an einem Befestigungsteil der ersten Lasche lösbar befestigbar ist . Das Rollenmodul kann einen sich im Wesentlichen quer zur zweiten Lasche gerade erstreckenden Quersteg aufweisen, der in einem ersten Endbereich mit der zweiten Lasche verbunden ist und in einem zweiten Endbereich ein Befestigungsteil zur lösbaren Befestigung an der der zweiten Lasche gegenüberlie- genden ersten Lasche der Energieführungskette aufweist.

Der Quersteg kann in einem Bereich der zweiten Lasche angeordnet sein, der der Seite (Unterseite) der zweiten Lasche, an der die Rolle vorsteht, gegenüberliegt.

Der Quersteg kann auch in seinem ersten Endbereich ein Befestigungsteil aufweisen, das mit einem Befestigungsteil an der zweiten Lasche lösbar befestigbar ist. Dabei können die beiden Befestigungsteile im ersten und zweiten Endbereich des Querstegs gleich ausgebildet sein.

Die Rolle kann in einer Halterung gelagert sein, die sich innen auf dem Quersteg abstützt, die mit der zweiten Lasche verbunden ist und Befestigungsmittel zur Verbindung mit ei- ner gegenüberliegenden ersten Lasche einer Energieführungskette aufweist. Dazu kann die Halterung einen Bereich auf ¬ weisen, der die Seite (Unterseite) der zweiten Lasche, an der die Rolle nach außen vorsteht, übergreift und sich an dieser Seite abstützt. Diesem Bereich gegenüberliegend kann die Halterung einen weiteren Bereich aufweisen, der dazu geeignet ist, die Unterseite einer gegenüberliegenden ersten Lasche einer Energieführungskette zu übergreifen und sich an dieser Seite abzustützen. Die Halterung kann zwei sich in Höhenrichtung der zweiten Lasche erstreckende parallele Stege aufweisen, zwischen de ¬ nen die Rolle angeordnet ist und die sich in einem zum

Quersteg weisenden ersten Endbereich auf dem Quersteg ab- stützen und in einem zweiten Endbereich einen nach außen abgewinkelten Bereich zur Anlage an die Unterseite der zweiten Lasche und die Unterseite einer gegenüberliegenden ers ¬ ten Lasche einer Energieführungskette aufweist. Die Halterung kann in Form eines Bügels ausgebildet sein, mit zwei seitlichen zur zweiten Lasche parallelen Stegen, die in einem ersten Endbereich durch einen Verbindungssteg miteinander verbunden sind und in einem zweiten Endbereich einen nach außen abgewinkelten Bereich aufweisen, wobei der Verbindungssteg an der Innenseite des Querstegs anliegt und die abgewinkelten Bereiche zur Anlage an die Unterseite der zweiten Lasche und die Unterseite der ersten Lasche der Energieführungskette, an der die Befestigung des Rollenmo ¬ duls vorgesehen ist, ausgelegt sind.

Die abgewinkelten Bereiche können Befestigungsmittel zu Be ¬ festigung an der Unterseite der ersten und zweiten Lasche aufweisen . Die seitlichen Stege des Bügels können an ihren ersten Endbereichen sich in ihrer Längsrichtung fortsetzende, seitlich über den Quersteg vorstehende und an den senkrecht zur Achse der Rolle weisenden Stirnseiten des Querstegs anliegende Vorsprünge aufweisen.

Das erfindungsgemäße Rollenmodul kann ein Befestigungsele ¬ ment für die Halterung aufweisen, das ein Befestigungsteil einschließt, das gleich dem Befestigungsteil des Querstegs ausgebildet ist und an einem Befestigungsteil der ersten Lasche befestigbar ist. Weiterhin kann ein zweites Befesti- gungselement für die Halterung vorgesehen sein, das ein Befestigungsteil einschließt, das gleich dem Befestigungsteil des Querstegs ausgebildet ist und an einem Befestigungsteil der zweiten Lasche befestigbar ist.

Zumindest einer der zweiten Endbereiche der seitlichen Stege des Bügels kann eine Öffnung aufweisen, durch die sich das jeweilige Befestigungselement erstreckt und die abgewinkel ¬ ten Bereiche gegen seitliche Querverschiebung relativ zur zweiten Lasche und der ersten Lasche, an der die Befestigung des Rollenmoduls vorgesehen ist, festlegt.

Die Befestigungsteile des Querstegs und/oder des Befesti ¬ gungselements für die Halterung können in Bereichen, an de- nen sie an den Laschen anliegen, seitliche Verbreiterungen aufweisen, die zumindest an einer Seite Über den Überlap ¬ pungsbereich der unmittelbar benachbarten Lasche vorstehen.

Die zweite Lasche eines Rollenmoduls kann zumindest einen in ihrer Längsrichtung weisenden Vorsprung und einen Hinter- schneidungsbereich aufweisen, wobei der Vorsprung einer Lasche in den Hinterschneidungsbereich einer unmittelbar benachbarten zweiten Lasche über mindestens einen Teilbereich des Verschwenkwinkels eingreifen und dabei einer quergerich- teten Trennung der unmittelbar benachbarten Laschen entgegenwirken kann.

Die vorliegende Erfindung schließt weiterhin die Verwendung einer Rolleneinheit in einer Energieführungskette ein, die parallele erste Laschenstränge aus gegenüberliegenden ersten Laschen aufweist, wobei die ersten Laschen jedes ersten Laschenstrangs gelenkig miteinander verbunden sind und zumindest einige der gegenüberliegenden ersten Laschen durch erste Querstege miteinander verbunden sind, und wobei außerhalb mindestens eines ersten Laschenstrangs und parallel zu die- sem ein zweiter Laschenstrang aus gelenkig miteinander verbundenen zweiten Laschen angeordnet ist, die den ersten Laschen des benachbarten ersten Laschenstrangs gegenüber liegen und von denen zumindest einige über zweite Querstege mit den jeweils gegenüberliegenden ersten Laschen verbunden sind, wobei die zweiten Querstege in Höhenrichtung der La ¬ schen in einem unteren Bereich oder in einem oberen Bereich angeordnet sind. Die erfindungsgemäße Rolleneinheit weist eine Halterung mit zwei parallelen Stegen und einer zwischen den Stegen gelagerten Rolle auf, wobei die Stege in einem ersten Endbereich jeweils eine Abstützung zur Auflage auf dem zwischen einer ersten und zweiten Lasche angeordneten zweiten Quersteg aufweisen und in einem dem ersten Endbereich gegenüberliegenden, zweiten Endbereich jeweils einen nach außen abgewinkelten Bereich zur Anlage an den von der Abstützung abgewandten Seiten der ersten und zweiten Lasche aufweisen. Die Rolle steht über die nach außen abgewinkelten Bereiche der Stege vor. Der Durchmesser der Rolle kann größer sein als die Höhe der Halterung. Bevorzugt ist der Durchmesser der Rolle größer oder gleich der Höhe der Halterung und kleiner oder gleich der doppelten Höhe der Halterung. Die Rolle kann auf einer Achse drehbar angeordnet sein, die an oder in den parallelen Stegen festgelegt ist. Die Rolle kann alternativ auf einer Achse befestigt sein, die in oder an den parallelen Stegen drehbar gelagert ist. Die Abstützung der parallelen Stege kann jeweils in Form einer stirnseitigen Ausnehmung ihres ersten Endbereichs mit beiderseitigen, sich in Längsrichtung der Stege erstreckenden Vorsprüngen ausgebildet sein. Der Grund der Ausnehmung dient zur Auflage der Stege auf einem sich zwischen einer ersten Lasche der Energieführungskette und einer zweiten Lasche erstreckenden zweiten Quersteg. Die seitlichen Vorsprünge dienen dazu, den zweiten Quersteg an seinen senkrecht zur Achse der Rolle weisenden Stirnseiten zu übergrei fen und an diesen anzuliegen.

In Höhe des Grundes der Ausnehmungen der parallelen Stege kann sich ein Verbindungssteg erstrecken, der zur Auflage auf dem zweiten Quersteg gebracht werden kann. Der Verbindungssteg kann sich auch ohne die Ausnehmungen und die seit liehen Vorsprünge der parallelen Stege zwischen den ersten Endbereichen der Stege erstrecken.

Die beiden parallelen Stege mit ihren abgewinkelten Bereichen können einzeln oder, wenn sie durch einen Verbindungssteg miteinander verbunden sind, zusammen als Blechformteil ausgebildet sein.

Die abgewinkelten Bereiche können Befestigungsmittel zur Befestigung an den von der Abstützung abgewandten Seiten der ersten und zweiten Lasche aufweisen, z. B. Löcher zur Befestigung mittels Schrauben.

Zur Befestigung an der ersten und dieser gegenüberliegenden zweiten Lasche können die Stege in der Übergangszone zu den abgewinkelten Bereichen Öffnungen aufweisen, durch die ein Befestigungselement zur Befestigung des zweiten Endbereichs der Stege an der jeweils mit diesen benachbarten ersten und/oder zweiten Lasche in Richtung der Achse der Rolle ein- gesetzt werden kann.

Die abgewinkelten Bereiche können an einer oder beiden ihrer Seiten zum ersten Endbereich der parallelen Stege weisende Laschen aufweisen, die beim Einsetzen der Befestigungsele- mente durch die Öffnungen die Befestigungselemente seitlich übergreifen .

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.

In der Zeichnung zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Ansicht (von unten) eines

Abschnitts eines ersten Ausführungsbeispiels einer Energieführungskette,

Figur 2 ein Kettenglied mit Rollen der in Figur 1 gezeigten Energieführungskette in perspektivischer Ansicht (von unten) ,

Figur 3 eine perspektivische Ansicht (von unten) eines

Abschnitts eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Energieführungskette, Figur 4 ein Kettenglied mit Rollen der in Figur 3 gezeigten Energieführungskette in perspektivischer Ansicht (von unten) ,

Figur 5 eine perspektivische Ansicht einer in der Energie- führungskette gemäß Figur 1 einsetzbaren Rolleneinheit und

Figur 6 eine perspektivische Ansicht einer in die Energie ¬ führungskette gemäß Figur 3 einsetzbaren Rollenein- heit.

Die in den Figuren 1 und 3 (als Abschnitt eines Trums) dar ¬ gestellten Energieführungsketten weisen parallele erste Laschenstränge 1 aus gegenüberliegenden ersten Laschen 2 auf, wobei die ersten Laschen 2 jedes ersten Laschenstrangs 1 gelenkig miteinander verbunden und die gegenüberliegenden ersten Laschen 2 durch erste Querstege 3 miteinander verbunden sind. Außerhalb der ersten Laschenstränge 1 und parallel zu diesen ist jeweils ein zweiter Laschenstrang 4 aus gelen- kig miteinander verbundenen zweiten Laschen 5 angeordnet, die den ersten Laschen 2 des benachbarten ersten Laschenstrangs 1 gegenüber liegen und über zweite Querstege 6 mit den jeweils gegenüberliegenden ersten Laschen 2 verbunden sind.

Zwischen den Laschen 2, 5 jedes dritten Paares gegenüberliegender erster und zweiter Laschen sind Rollen 7 angeordnet, die an mindestens einer senkrecht zu den ersten und zweiten Querstegen 3, 6 weisenden Seite (Unterseite) der Energiefüh- rungskette über den ersten und zweiten Laschen 2, 5 vorstehen .

Bei den in den Figuren 1 und 3 gezeigten Abschnitten von Energieführungsketten handelt es sich um Abschnitte eines Trums der Energieführungsketten, das an seiner Unterseite mit den Rollen 7 auf einer Unterlage abrollen kann. Insbesondere handelt es sich um Energieführungsketten, deren unmittelbar benachbarte Laschen in den ersten und zweiten Laschensträngen 1 bzw. 4 aus ihrer in Längsrichtung der Ener- gieführungskette im Wesentlichen gestreckten Lage über einen von null verschiedenen Winkel relativ zueinander verschwenkbar sind, so dass die Energieführungskette dabei zu einem Bogen biegbar ist. Die Rollen 7 stehen an der Außenseite der zu dem Bogen biegbaren Energieführungskette über die ersten und zweiten Laschen 2, 5 vor. Die Außenseite bildet die Un ¬ terseite des in den Figuren 1 und 3 jeweils gezeigten Trums der Energieführungskette.

Bei den ersten Laschen und zweiten Laschen 2, 5 handelt es sich um Laschen gleicher Größe und mit gleichem Verschwenk- winkel. Sie weisen gekröpfte Überlappungsbereiche mit den unmittelbar benachbarten Laschen eines Laschenstrangs auf. Die gegenüberliegenden ersten Laschen 2 der beiden ersten Laschenstränge 1 sind so angeordnet, dass sich jeweils ein nach innen gekröpfter Überlappungsbereich 8 und ein nach außen gekröpfter Überlappungsbereich 9 gegenüber liegen. Die den ersten Laschen 2 gegenüberliegenden zweiten Laschen 5 eines der zweiten Laschenstränge 4 sind so angeordnet, dass sich jeweils die nach innen gekröpften und die nach außen gekröpften Überlappungsbereiche 8, 9 der ersten und zweiten Laschen 2, 5 gegenüber liegen, während die zweiten Laschen 5 des anderen zweiten Laschenstrangs 4 so angeordnet sind, dass die nach innen gekröpften Überlappungsbereiche 8 der ersten Laschen 2 den nach außen gekröpften Überlappungsbe- reichen 9 der zweiten Laschen 5 und die nach außen gekröpften Überlappungsbereiche der ersten Laschen 2 den nach innen gekröpften Überlappungsbereichen 8 der zweiten Laschen 5 gegenüber liegen. Die ersten Laschen 2 der ersten Laschenstränge 1 sind gleich ausgebildet. Die zweiten Laschen 5 der zweiten Laschenstränge 4 sind in ihrer Anordnung in der Energieführungskette spiegelsymmetrisch bezüglich der in ihrer Mitte und parallel zu den Laschen verlaufenden Ebene ausgebildet. Somit können für die zweiten Laschen 5 Standardlaschen einer aus zwei

Laschensträngen bestehenden Energieführungskette verwendet werden, die spiegelsymmetrisch bezüglich ihrer parallelen Mittelebene ausgebildet sind. Als erste Laschen 2 können Laschen eines einzigen Typs, d. h. mit gleicher Ausbildung, eingesetzt werden.

Die ersten und zweiten Querstege 3, 6 sind, bis auf ihre unterschiedliche Länge, ebenfalls gleich ausgebildet, so dass für die zweiten Querstege 6 den ersten Querstegen 3 entsprechende Standard-Querstege einer Energieführungskette verwendet werden können. Sie weisen in ihren beiden Endbereichen gleiche Befestigungsteile zur lösbaren Verbindung mit den ersten bzw. zweiten Laschen 2 bzw. 5 auf. Zur Verbindung mit den ersten bzw. zweiten Querstegen 3 bzw. 6 sind an den Innen- und Außenseiten der ersten Laschen 2 Befestigungsteile vorgesehen, die mit den Befestigungsteilen 10 der ersten und zweiten Querstege 3, 6 zusammenwirken. Die Befestigungsteile sind als (in der Zeichnung nicht darge- stellte) Zapfen ausgebildet, die mit den Befestigungsteilen 10 der ersten und zweiten Querstege 3, 6 verrastbar sind. Die Befestigungsteile für die ersten und zweiten Querstege 3, 6 sind gegenüberliegend an ersten Laschen 2 jeweils in deren unterem und oberem Bereich mittig angeordnet und gleich ausgebildet. Die ersten Laschen 2 beider ersten Laschenstränge 1 können somit in Form eines einzigen Laschentyps als Sonderlasche hergestellt werden.

Die zweiten Laschen 5 weisen an ihren Innenseiten (in der Zeichnung nicht dargestellte) Befestigungsteile zur Verbin ¬ dung mit den zweiten Querstegen 6 auf, die mit den Befestigungsteilen der ersten Laschen 2 gleich ausgebildet und, wie bei diesen, in ihrem oberen Bereich und ihrem unteren Bereich mittig angeordnet sind.

Die im Bereich der Unterseite der Energieführungskette, an der die Rollen 7 vorstehen, des in den Figuren 1 und 3 gezeigten Trums der Energieführungskette angeordneten zweiten Querstege 6 sind bei jedem dritten Kettenglied, das eine Rolle 7 aufnimmt, ausgespart, während an der der Unterseite gegenüberliegenden Oberseite des Trums die gegenüberliegenden ersten und zweiten Laschen 2, 5 jeweils einen zweiten Quersteg 6 aufweisen. Die nach innen und nach außen gekröpften Überlappungsbereiche 8, 9 der ersten und zweiten Laschen 2, 5 weisen in einem Überlappungsbereich an der Seite des benachbarten gekröpften Überlappungsbereichs Gelenkzapfen und in ihrem anderen Über- lappungsbereich an der zum benachbarten gekröpften Überlappungsbereich weisenden Seite Gelenkausnehmungen zur Bildung einer gelenkigen Verbindung mit jeweils unmittelbar benachbarten Laschen sowie Anschläge und mit diesen zusammenwirkende Anschlagflächen zur Begrenzung des Verschwenkwinkels auf.

Anstelle der unterseitigen zweiten Querstege 6 ist in jedem dritten Kettenglied eine Halterung 11 mit der Rolle 7 einge ¬ setzt. Wie insbesondere aus den Figuren 2 und 4 hervorgeht, ist die Halterung 11 bügeiförmig ausgebildet mit zwei seit ¬ lichen zu der jeweiligen ersten und zweiten Laschen 2, 5 parallelen Stegen 12, 13, die in einem ersten Endbereich durch einen Verbindungssteg 14 miteinander verbunden sind und in einem dem ersten Endbereich gegenüberliegenden, zwei- ten Endbereich jeweils einen nach außen abgewinkelten Bereich 15, 16 aufweisen. Der Verbindungssteg 14 stützt sich auf der Innenseite des jeweiligen im Bereich der Oberseite des in den Figuren 1 und 3 gezeigten Trums einer Energieführungskette angeordneten zweiten Querstegs 6 ab. Die abgewin- kelten Bereiche 15 und 16 liegen an der Unterseite der ge ¬ genüberliegenden ersten und zweiten Lasche 2, 5 an. Die jeweilige Rolle 7 ist drehbar auf einer an den beiden paralle ¬ len Stegen 12 und 13 befestigten Achse 17 gelagert. Wie aus den Figuren 2 und 4 und insbesondere den Figuren 5 und 6 hervorgeht, können die parallelen Stege 12 und 13 der Halterung 11 in ihren ersten Endbereichen, in denen sie mit dem Verbindungssteg 14 verbunden sind, sich in ihrer Längs ¬ richtung fortsetzende, seitlich über den Verbindungssteg 14 und den Quersteg 6 vorstehende und an den senkrecht zur Ach- se 17 der Rolle 7 weisenden Stirnseiten des zweiten Querstegs 6 anliegende Vorsprünge 18 und 19 aufweisen.

Bei dem in den Figuren 1, 2 und 6 gezeigten Ausführungsbei- spiel sind die abgewinkelten Bereiche 15 und 16 jeweils mit einer Schraube 20, die durch ein entsprechendes Loch 21 in den abgewinkelten Bereichen 15 und 16 greift, an der Unterseite der ersten und zweiten Lasche 2, 5 befestigt. Bei dem in den Figuren 3, 4 und 5 gezeigten Ausführungsbei ¬ spiel liegen die abgewinkelten Bereiche 15 und 16 ohne Be ¬ festigungsmittel auf den Unterseiten der ersten und zweiten Laschen 2, 5 auf, wobei unterhalb der die erste und zweite Lasche übergreifenden abgewinkelten Bereiche 15, 16 jeweils ein Befestigungselement 22 für die Halterung an der benachbarten ersten oder zweiten Lasche 2 bzw. 5 vorgesehen ist. Das Befestigungselement 22 weist ein Befestigungsteil 10 auf, das gleich dem Befestigungsteil 10 des zweiten Querst ¬ egs 6 ausgebildet ist und an dem Befestigungsteil der ersten bzw. zweiten Lasche 2 bzw. 5 befestigt ist. Zur Durchführung der Befestigungselemente 22 durch die beiden parallelen Ste ¬ ge 12, 13 ist im zweiten Endbereich der Stege 12, 13 jeweils eine Öffnung 23 vorgesehen. Das durch die Öffnung 23 sich erstreckende Befestigungselement legt den jeweiligen sich auf der Unterseite der ersten bzw. zweiten Lasche 2 bzw. 5 abstützenden abgewinkelten Bereich 15 bzw. 16 der Halterung 11 gegen seitliche Verschiebung relativ zu der betreffenden Lasche fest. Die Befestigungsteile 10 der ersten und zweiten Querstege 3, 6 und des Befestigungselements 22 weisen im Bereich ihrer Anlage an die jeweiligen Laschen seitliche, sich in Längs ¬ richtung der Laschen erstreckende Verbreiterungen 24 auf, die über einen Teil des Überlappungsbereichs 8 bzw. 9 der unmittelbar benachbarten Lasche vorstehen, um die unmittel- bar benachbarten Laschen gegen quer zur Längsrichtung der Laschen gerichteten Versatz zu sichern.

Um die abgewinkelten Bereiche 15, 16 der Stege 12, 13 zu- sätzlich gegen Verschiebung in Längsrichtung der mit ihnen verbundenen ersten bzw. zweiten Lasche 2 bzw. 5 zu sichern, weisen die abgewinkelten Bereiche 15, 16 an einer in Längsrichtung der Laschen weisenden Seite jeweils eine sich in Richtung auf den Verbindungssteg 14 erstreckende Lasche 25 auf, die seitlich über das Befestigungselement 22 greift.

Das jeweils aus einer zweiten Lasche 5, einem zweiten

Quersteg 6, der oben beschriebenen Halterung 11 und der darin gelagerten Rolle 7 bestehende Bauteil bildet ein Rollen- modul, das seitlich an einem aus gegenüberliegenden ersten Laschen 2 und diese verbindenden ersten Querstegen 3 bestehenden Kettenglied einer Energieführungskette befestigt wer ¬ den kann. Weiterhin bildet die Halterung 11 mit der darin gelagerten Rolle 7 eine Rolleneinheit, die in ein Bauteil einer Ener ¬ gieführungskette einsetzbar ist, das aus zwei durch erste Querstege 3 miteinander verbundenen ersten Laschen 2 und einer außerhalb einer ersten Lasche 2 mit dieser über einen zweiten Quersteg 6 verbundenen zweiten Lasche 5 besteht.

Bezugszeichenliste erster Laschenstrang

erste Lasche

erster Quersteg

zweiter Laschenstrang

zweite Lasche

zweiter Quersteg

Rolle

nach innen gekröpfter Überlappungsbereich nach außen gekröpfter Überlappungsbereich Befestigungsteil

Halterung

Steg

Steg

Verbindungssteg

abgewinkelter Bereich

abgewinkelter Bereich

Achse

Vorsprung

Vorsprung

Schraube

Loch

Befestigungselement

Öffnung

Verbreiterung

Lasche