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Patent Searching and Data


Title:
CABLE SCREW CONNECTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/063042
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cable screw connection with a cable screw connection insert (1) for inserting into a housing opening of a housing (2) that comprises at least two housing shells, the separating plane of which runs through the housing opening, and for securing the cable screw connection insert (1) to the housing (2). The cable screw connection insert (1) comprises an insert element on which a flange is formed such that when inserted into at least one of the housing shells, the cable screw connection insert (1) is arranged in the housing shell in a rotationally fixed manner. The insert element is equipped with a thread on the exterior of the housing (2), wherein a mating nut sits on the thread such that the cable screw connection insert (1) can be fixed to the housing (2) by means of the screw connection of the mating nut against the outer wall in the surroundings of the housing opening. The flange is equipped with a contour which corresponds to an inner contour of at least one of the housing shells in a formfitting and rotationally fixed manner. The invention additionally relates in particular to a cable screw connecting method, to a housing (2) which is suitable for a rotationally fixed cable screw connection insert (1), in particular a plug housing, and to a suitable housing shell.

Inventors:
SCHNIEDER STEFAN (DE)
Application Number:
DE2018/100807
Publication Date:
April 04, 2019
Filing Date:
September 24, 2018
Export Citation:
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Assignee:
HARTING ELECTRIC GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
H02G3/06; H02G3/08
Foreign References:
DE202005009321U12005-08-25
EP1524731A12005-04-20
US2479251A1949-08-16
DE102010031345A12011-01-20
DE10311473B32004-08-26
DE102010031345A12011-01-20
DE202005009321U12005-08-25
US20160006162A12016-01-07
US5679924A1997-10-21
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Claims:
Ansprüche

Kabelverschraubungseinsatz (1 ) zum Einsatz in eine

Gehäuseöffnung (200) eines wenigstens zwei Gehäuseschalen (20) umfassenden Gehäuses (2), deren Trennebene durch die Gehäuseöffnung (200) verläuft, zum Befestigen des

Kabelverschraubungseinsatzes (1 ) an dem Gehäuse (2),

dadurch gekennzeichnet, dass

der Kabelverschraubungseinsatz (1 ) ein Einsatzelement (10) umfasst, an dem ein Flansch (1 1 ) derart ausgebildet ist, dass der Kabelverschraubungseinsatz (1 ) beim Einsatz in wenigstens eine der Gehäuseschalen (20) verdrehsicher in der Gehäuseschale (20) angeordnet ist, wobei

außerhalb des Gehäuses (2) an dem Einsatzelement (10) ein Gewinde (13) ausgebildet ist, auf dem eine Gegenmutter (14) sitzt, so dass der Kabelverschraubungseinsatz (1 ) mittels

Verschraubung der Gegenmutter (14) gegen eine äußere Wand in der Umgebung der Gehäuseöffnung (200) an dem Gehäuse (2) fixierbar ist.

Kabelverschraubungseinsatz (1 ) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

an dem Flansch (1 1 ) eine Kontur (1 10) ausgebildet ist, die mit einer Innenkontur (210) wenigstens einer der Gehäuseschalen (20) formschlüssig und verdrehsicher korrespondiert.

Kabelverschraubungseinsatz (1 ) nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Kontur (1 10) des Flansches (1 1 ) kreisförmig mit wenigstens einer Abflachung (1 1 1 ) ausgebildet ist. Kabelverschraubungseinsatz (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

an dem Flansch (1 1 ) ein Dichtelement (12) zur Abdichtung der Gehäuseöffnung (200) des Gehäuses (2) angeordnet ist, das in einer Nut (120) des Einsatzelementes (10) angeordnet sein kann, und wobei außerdem an einem inneren Rand (22) der Gehäuseöffnung (200) eine Abschrägung (220) zur teilweisen Beherbergung des Dichtelements (12) vorgesehen sein kann.

Kabelverschraubungseinsatz (1 ) nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Einsatzelement (10) derart ausgebildet ist, dass der Rand (22) der Gehäuseöffnung (200) innenseitig mit dem Flansch (1 1 ) und außenseitig mit einer Stufung (1 1 A) des Einsatzelementes (10) korrespondiert, so dass mittels des in das Gehäuse (2) eingelegten Einsatzelementes (10) im Bereich (A1 ) der

Gehäuseöffnung (22) eine Verschachtelung von Einsatzelement (10) und Gehäuse (2) bereitgestellt ist.

Kabelverschraubungseinsatz (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Gehäuse (2) und das Einsatzelement (10) metallisch ausgebildet sind, und an dem Flansch (1 1 ) ein Stutzen (16) zur Befestigung einer elektrisch leitenden Abschirmung (30) eines in dem Kabelverschraubungseinsatz (1 ) angeordneten und sich in das Gehäuse (2) erstreckenden Kabels (3) ausgebildet ist. Kabelverschraubungseinsatz (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

an dem Gewinde (13) des Einsatzelementes (10) außerdem eine Überwurfmutter (15) vorgesehen ist, die ein Dichtelement (152) beherbergt mit dem sie zusammenwirkt, wobei das Gewinde (13) einen ersten Gewindebereich (134) umfasst, der mit der

Gegenmutter (14) zusammenwirkt, und einen zweiten

Gewindebereich (135) umfasst, der mit der Überwurfmutter (15) zusammenwirkt, wobei der erste (134) und zweite (135)

Gewindebereich voneinander beabstandet sein können und/oder aus verschiedenen Gewinden bereitgestellt sein können.

Gehäuse (2) mit einer Gehäuseöffnung (200), das wenigstens zwei Gehäuseschalen (20) umfasst, deren Trennebene durch die Gehäuseöffnung (200) verläuft,

dadurch gekennzeichnet, dass

an einem Rand (22) der Gehäuseöffnung (200) wenigstens einer der Gehäuseschalen (20) innenseitig eine Abstufung (21 ) mit einer Innenkontur (210) ausgebildet ist, die zur verdrehsicheren Anordnung eines Kabelverschraubungseinsatzes (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 an dem Gehäuse (2) geeignet ist.

Gehäuse (2) nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Gehäuse (2) ein Steckergehäuse für den Einsatz eines elektrischen Kabels (3) ist, das bereits mit einem Steckereinsatz vorkonfektioniert sein kann.

10. Gehäuseschale (20) für ein Gehäuse (2) nach Anspruch 8 oder 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

in der Gehäuseschale (20) benachbart zu der Abstufung (21 ) und dem Flansch (1 1 ) des Einsatzelementes (10) des

Kabelverschraubungseinsatzes (1 ) wenigstens ein Vorsprung (26) vorgesehen ist, der im Zusammenwirken mit der

innenseitigen Wand des Gehäuses (2) in der Umgebung der Gehäuseöffnung (200) eine schienenartige Führung des

Flansches (1 1 ) bereitstellt, wobei

der Vorsprung (26) eine Bohrung (260) zur Verschraubung zweier Gehäuseschalen (20) umfassen kann.

1 1 . Gehäuseschale (20) nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Gehäuseschale (20) als erste Halbschale des Gehäuses (2) ausgebildet ist, deren Trennebene mittig durch die

Gehäuseöffnung (200) verläuft, wo bei die die Gehäuseschale (20) mit einer im Wesentlichen gleichartig ausgebildeten zweiten Gehäuseschale (20) des Gehäuses (2) korrespondiert, und wobei mittels Zusammenfügen der ersten und zweiten

Gehäuseschale (20) wenigstens in der Umgebung des

Einsatzelementes (10) des Kabelverschraubungseinsatzes (1 ) das vollständige Gehäuse (2) bereitgestellt ist.

12. Verfahren zur Kabelverschraubung eines

Kabelverschraubungseinsatzes (1 ), in den bereits ein Kabel (3) eingeführt ist, zum Einsatz in eine Gehäuseöffnung (200) eines wenigstens zwei Gehäuseschalen (20) umfassenden Gehäuses (2), deren Trennebene durch die Gehäuseöffnung (200) verläuft, zum Befestigen des Kabelverschraubungseinsatzes (1 ) an dem Gehäuse (2) mit den Schritten:

- Montage (S1 ) des Kabels (3) und/oder einer Litze und/oder eines Kontakts und/oder eines an dem Kabel (3) bereits vorkonfektionierten Steckereinsatzes gemäß ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes;

- Positionierung (S2) des Kabels (3) in eine vorbestimmte

Lage;

- Einlegen (S3) des Kabelverschraubungseinsatzes (1 ) in eine Gehäuseöffnung (200) einer Gehäuseschale (20) eines Gehäuses (2);

- verdrehsichere Anordnung (S4) eines Flansches (1 1 ) des Kabelverschraubungseinsatzes (1 ) mit einer Kontur (1 10) in Kontakt zu einer Innenkontur (210) der Gehäuseschale (20);

- Zusammenfügen (S5) der Gehäuseschale (20) mit

wenigstens einer weiteren Gehäuseschale (20);

- Verschraubung (S6) einer Gegenmutter (14) des

Kabelverschraubungseinsatzes (1 ), so dass der Kabelverschraubungseinsatz (1 ) an dem Gehäuse (2) fixiert wird.

13. Verfahren zur Kabelverschraubung nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass

Schritt (S3) und Schritt (S4) in einem einzigen Schritt ausgeführt werden und/oder vor Schritt (S1 ) ausgeführt werden.

14. Verfahren zur Kabelverschraubung nach Anspruch 12 oder 13 unter Verwendung des Kabelverschraubungseinsatzes (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

und/oder

des Gehäuses (2) nach Anspruch 8 oder 9,

und/oder

der Gehäuseschale (20) nach Anspruch 10 oder 1 1 .

Description:
Kabelverschraubung

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Kabelverschraubung eines elektrischen Kabels mit einem Kabelverschraubungseinsatz zum Einsatz in eine Öffnung eines Gehäuses und Befestigen an einem Gehäuse, und insbesondere einen verdrehsicheren Kabelverschraubungseinsatz und dabei insbesondere auch ein diesbezügliches Verfahren zur Kabelverschraubung. Die

Erfindung betrifft dabei außerdem insbesondere ein für eine

verdrehsichere Kabelverschraubung geeignetes Gehäuse und dabei insbesondere ein Steckergehäuse, sowie eine für das Gehäuse geeignete Gehäuseschale.

Derartige Kabelverschraubungen werden beispielsweise für Gehäuse mit elektrischen und/oder elektronischen Bauelementen oder für elektrische Steckverbindungseinsätze für unterschiedlichste Anwendungen auch im Starkstrom/Schwerlastbereich benötigt.

Stand der Technik

Vielfach weisen derartige Kabelverschraubungen dabei ein

Einsatzelement mit einem Außengewinde auf, das in eine mit einem entsprechenden Innengewinde versehene Öffnung eines Gehäuses eingeschraubt wird. Bei der Montage eines beispielsweise

vorkonfektionierten insbesondere auch bereits mit einem Steckereinsatz versehenen Kabels kann jedoch oft insbesondere aus Platzmangel die Kabelverschraubung mit dem Kabel nicht wünschenswert einfach oder gar nicht geschraubt werden, da die Schraubung eine Drehung des Kabels innerhalb des Gehäuses verursacht. Dies ist insbesondere bei gewinkelt ausgebildeten Steckern und/oder Gehäusen problematisch, da das Kabel oder eine Litze mit Kontakt nur schwer oder gar nicht montiert werden können, was insbesondere bei Anwendungen im

Starkstrom/Schwerlastbereich der Fall ist. Die in diesen Anwendungen beispielsweise in Kraftwerken, im Eisenbahn- und Maschinenbereich, etc. zum Einsatz kommenden Kabel können beispielsweise für Stromstärken von 100 bis 1400 Ampere und mehr ausgelegt sein und können dabei Querschnitte von z.B. 10 mm 2 bis 300mm 2 aufweisen, so dass sie sich nur sehr schwer verbiegen lassen. Das Kabel und/oder die Litze werden nämlich dabei durch die Kabelverschraubung oder die Gewindebohrung in das Gehäuse eingeführt und können dann oft aufgrund fehlendes Platzes und/oder fehlender Flexibilität des Kabels oder der Litze nicht mehr in die gewünschte Position gebracht werden.

Die DE 103 1 1 473 B3 versucht diesem Problem für andere Anwendungen zu begegnen, indem ein Steckverbindergehäuse aus zwei längsgeteilten und verbindbaren Halbschalen bereitgestellt wird, wobei die Trennebene der Halbschalen durch einen Kabelstutzen mit einer Gehäuseöffnung verläuft, und die Kabelverschraubung ein ebenfalls aus zwei

zusammenfügbaren Teilelementen bestehendes Schraubelement aufweist, mittels dem nach Einlegen und Montage eines

vorkonfektionierten Kabels die Öffnung des zusammengefügten Gehäuses mit der Kabelverschraubung verschraubt wird. Die Ausbildung eines hierfür benötigten, mit dem Schraubelement korrespondierenden

Innengewindes in der Öffnung der Gehäusehalbschalen ist jedoch nachteilhaft aufwendig und dementsprechend kostspielig.

Das Deutsche Patent- und Markenamt hat in der Prioritätsanmeldung zu vorliegender Anmeldung den folgenden Stand der Technik recherchiert: DE 10 2010 031 345 A1 , DE 20 2005 009 321 U1 , US 2016/0006162 A1 , US 5,679,924 A

Aufgabenstellung

Aufgabe der Erfindung ist daher eine kostengünstige, einfach und flexibel handhabbare und zuverlässige Kabelverschraubung insbesondere auch mit einem diesbezüglichen Verfahren zur Kabelverschraubung bereitzustellen, die für viele Anwendungen und Kabel insbesondere auch im Starkstrom/Schwerlastbereich geeignet sind. Dabei ist insbesondere Aufgabe einen für die Kabelverschraubung geeigneten

Kabelverschraubungseinsatz und ein geeignetes Gehäuse und

insbesondere ein Steckergehäuse bereitzustellen, das aus

zusammenfügbaren Gehäuseschalen bestehen kann. In diesem

Zusammenhang ist es weiterhin Aufgabe eine für ein geeignetes Gehäuse geeignete Gehäuseschale bereitzustellen.

Die Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und/oder der nachfolgenden Beschreibung angegeben.

Die Erfindung betrifft dabei insbesondere eine Kabelverschraubung mit einem Kabelverschraubungseinsatz zum Einsatz in eine Gehäuseöffnung eines wenigstens zwei Gehäuseschalen umfassenden Gehäuses, deren Trennebene durch die Gehäuseöffnung verläuft, zum Befestigen des Kabelverschraubungseinsatzes an dem Gehäuse. Dabei umfasst der Kabelverschraubungseinsatz ein Einsatzelement, an dem ein Flansch derart ausgebildet ist, dass der Kabelverschraubungseinsatz beim Einsatz in wenigstens eine der Gehäuseschalen verdrehsicher in der

Gehäuseschale angeordnet ist. Mittels der vorstehenden vorteilhaft verdrehsicheren Anordnung des Kabelverschraubungseinsatzes lediglich durch Einlegen seines Einsatzelementes in eine Gehäuseschale ist es ermöglicht, mittels einer außerhalb des Gehäuses auf einem Gewinde des Einsatzelementes angeordneten Gegenmutter gegen eine äußere Wand in der Umgebung der Gehäuseöffnung des Gehäuses zu schrauben und dadurch den Kabelverschraubungseinsatz an dem Gehäuse zu fixieren, ohne dass sich ein in dem Kabelverschraubungseinsatz angeordnetes Kabel bei der Verschraubung der Gegenmutter innerhalb des Gehäuses mitdreht. Dies ist besonders vorteilhaft für den Einsatz eines vorkonfektionierten Kabels, das bereits mit weiteren Elementen wie etwa einem

Steckereinsatz versehen sein kann, und/oder für ein Gehäuse mit einer Geometrie, die nur beschränkte, vorbestimmte Lagen des Kabels zulässt, wie beispielsweise ein abgewinkeltes Gehäuse. Außerdem entfällt somit eine nachteilhaft aufwendige Herstellung eines Innengewindes in den Gehäuseöffnungen getrennter Gehäuseschalen.

Besonders vorteilhaft kann dabei an dem Flansch eine Kontur ausgebildet sein, die mit einer Innenkontur bzw. Kontur wenigstens einer der

Gehäuseschalen formschlüssig und verdrehsicher korrespondiert, so dass sichergestellt ist, dass die verdrehsichere Anordnung des Flansches in der Gehäuseschale kein Spiel zulässt. Eine hierfür geeignete Kontur des Flansches ist dabei insbesondere vorteilhaft auf einem umlaufenden Rand des Flansches ausgebildet.

Außerdem kann die Kontur des Flansches auf vielfältige Weise

ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Kontur quadratisch, oval oder als mit einem Spalt versehener Kreis, etc. ausgebildet sein.

Vorteilhaft kann die Kontur des Flansches kreisförmig mit wenigstens einer Abflachung ausgebildet sein, was die Möglichkeit einer schienenartigen Einführung des Flansches in eine korrespondierende Innenkontur einer Gehäuseschale mit entsprechender Anordnung der Abflachung eröffnet. Auf diese Weise wird die Handhabung und Montage und insbesondere auch die automatisierte Montage von Kabelverschraubungseinsatz und Gehäuse besonders einfach und erleichtert.

Besonders vorteilhaft kann hierfür der Flansch kreisförmig mit zwei symmetrischen einander gegenüberliegenden Abflachungen ausgebildet sein, die beide die vorstehenden Vorteile ermöglichen. Außerdem wird hierdurch aufgrund der Symmetrie des Flansches eine wünschenswerte Flexibilität der Einführung des Flansches in die Gehäuseschale vorteilhaft bereitgestellt, da nicht nur eine Möglichkeit dessen Einführung besteht.

Geeigneter Weise kann das Einsatzelement des

Kabelverschraubungseinsatzes außerdem außenseitig des Gehäuses mit einer Stufung versehen sein, die den Rand der Gehäuseöffnung überragt. Dabei korrespondiert die Stufung derart mit dem innenseitig den Rand der Gehäuseöffnung überragenden Flansch, dass mittels des in das Gehäuse eingelegten Einsatzelementes im Bereich der Gehäuseöffnung eine vorteilhaft kompakte und stabile Verschachtelung von Einsatzelement und Gehäuse bereitgestellt ist.

Ein erfindungsgemäßer Kabelverschraubungseinsatz kann beispielsweise aus Kunststoff oder Metall ausgebildet sein. Geeigneter Weise kann an dem Flansch des Einsatzelementes des Kabelverschraubungseinsatzes ein Stutzen vorgesehen sein, der sich in das Innere des Gehäuses erstreckt. Dies ist besonders vorteilhaft für einen metallisch ausgebildeten Kabelverschraubungseinsatz und ein metallisch ausgebildetes Gehäuse, da an dem Stutzen eine elektrisch leitende Abschirmung eines in dem Kabelverschraubungseinsatz angeordneten und sich in das Gehäuse erstreckenden Kabels auf einfache Weise und wirkungsvoll befestigt werden kann. Hierdurch wird eine wirkungsvolle Abschirmung des

Kabelverschraubungseinsatzes und des Gehäuses ermöglicht.

Zur besonders einfachen und dennoch wirkungsvollen Dichtung des Gehäuses ist vorteilhaft an dem Einsatzelement in der Nachbarschaft zu dem Flansch ein ringförmiges Dichtelement zur innenseitigen Abdichtung der Gehäuseöffnung angeordnet. Diese Anordnung und Ausbildung des Dichtelements ist besonders vorteilhaft, nachdem ein alternativ

außenseitig angeordnetes Dichtelement, das mit der Gegenmutter zusammenwirkt, vergleichsweise größer ausgebildet werden müsste. Auf diese Weise wird ein besonders kompakter und außerdem besonders einfach handhabbarer mit dem Dichtelement versehener insbesondere auch vorkonfektionierter Kabelverschraubungseinsatz ermöglicht. Hierbei kann das Dichtelement geeigneter weise außerdem in einer Nut des Einsatzelementes angeordnet sein, so dass es vorteilhaft ortsfest an seiner bestimmungsgemäßen Position positioniert ist.

Für eine besonders wirkungsvolle Dichtung kann dabei außerdem an einem inneren Rand der Gehäuseöffnung eine Abschrägung zur teilweisen Beherbergung des Dichtelements vorgesehen sein. Die

Abschrägung schützt dabei das Dichtelement vorteilhaft vor einer möglichen Beschädigung bei der Montage des

Kabelverschraubungseinsatzes und insbesondere bei der Verschraubung der Gegenmutter, bei der nämlich der Flansch gegen die innenseitige Wand in der Umgebung der Gehäuseöffnung gezogen wird und dabei das Dichtelement gegen diese Wand und auch gegen den Rand der

Gehäuseöffnung drückt. Die vorliegende Erfindung betrifft demnach außerdem insbesondere ein für eine erfindungsgemäße

Kabelverschraubung geeignetes und mit ihr zusammenwirkendes

Gehäuse, was nachfolgend näher beschrieben wird.

Geeigneter Weise kann an dem Gewinde des Einsatzelementes weiterhin eine Überwurfmutter vorgesehen sein, die ein weiteres Dichtelement beherbergt und mit ihm zur Abdichtung des außenseitig des Gehäuses angeordneten Bereichs des Kabelverschraubungseinsatzes

zusammenwirkt. Hierbei kann das Gewinde vorteilhaft einen ersten Gewindebereich umfassen, der mit der Gegenmutter zusammenwirkt, und einen zweiten Gewindebereich umfassen, der mit der Überwurfmutter zusammenwirkt, wobei der erste und zweite Gewindebereich vorteilhaft voneinander beabstandet sein können und/oder aus verschiedenen Gewinden bereitgestellt sein können, wodurch bei der Montage eine Kollision von Gegenmutter und Überwurfmutter ausgeschlossen ist. Ein für eine erfindungsgemäße Kabelverschraubung und insbesondere einen erfindungsgemäßen Kabelverschraubungseinsatz geeignetes Gehäuse umfasst dabei wie vorstehend beschrieben geeigneter weise insbesondere eine Gehäuseöffnung und wenigstens zwei

Gehäuseschalen, deren Trennebene durch die Gehäuseöffnung verläuft. Geeigneter Weise ist die vorstehend beschriebene Innenkontur

wenigstens einer Gehäuseschale, die mit der Kontur des Flansches des Einsatzelementes des Kabelverschraubungseinsatzes korrespondiert, benachbart zu der Gehäuseöffnung vorgesehen. Dabei kann die

Innenkontur vorteilhaft auf einer Abstufung des Rands der

Gehäuseöffnung wenigstens einer der Gehäuseschalen ausgebildet sein.

Für ein vorstehendes erfindungsgemäßes Gehäuse ist dabei

insbesondere ein Steckergehäuse für den Einsatz eines elektrischen Kabels geeignet, das wie vorstehend beschrieben insbesondere bereits mit einem Steckereinsatz vorkonfektioniert sein kann.

Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin eine für ein vorstehendes Gehäuse geeignete Gehäuseschale,

in der benachbart zu der Abstufung und dem Flansch des

Einsatzelementes des Kabelverschraubungseinsatzes wenigstens ein Vorsprung vorgesehen ist, der im Zusammenwirken mit der innenseitigen Wand des Gehäuses in der Umgebung der Gehäuseöffnung eine schienenartige und vorteilhaft kippsichere Führung des Flansches bereitstellt. Dabei kann der Vorsprung außerdem geeigneter Weise eine Bohrung zur Verschraubung zweier Gehäuseschalen umfassen. Eine derartig ausgebildete Gehäuseschale ist insbesondere vorteilhaft geeignet für den vorstehend beschriebenen besonders geeigneten kreisförmig mit zwei gegenüberliegenden Abflachungen ausgebildeten Flansch und der ebenfalls vorstehend beschriebenen mit dem Flansch korrespondierenden Innenkontur, die geeigneter Weise auf der Abstufung ausgebildet ist. Für eine besonders einfache und flexible Handhabung und Montage ist dabei die Gehäuseschale als erste Halbschale des Gehäuses ausgebildet, deren Trennebene vorteilhafterweise mittig durch die Gehäuseöffnung verläuft, und die mit einer im Wesentlichen gleichartig ausgebildeten zweiten Gehäuseschale des Gehäuses korrespondiert, wobei mittels Zusammenfügen der ersten und zweiten Gehäuseschale wenigstens in der Umgebung des Einsatzelementes des Kabelverschraubungseinsatzes das vollständige Gehäuse bereitgestellt ist. Ein aus zwei gleichartig ausgebildeten Gehäusehalbschalen ausgebildetes Gehäuse ist besonders einfach und kostengünstig in seiner Herstellung und Montage und flexibel in der Montage des Kabelverschraubungseinsatzes mit dem Gehäuse. Außerdem ermöglicht die Ausbildung der vorstehenden Innenkontur in beiden Gehäuseschalen einen besonders verdrehsicheren Sitz des Flansches und damit des Kabelverschraubungseinsatzes in dem

Gehäuse.

Wie vorstehend gesagt ist es mittels der vorteilhaft verdrehsicheren Anordnung des Kabelverschraubungseinsatzes lediglich durch Einsetzen seines Einsatzelementes in eine Gehäuseschale in einem ersten Schritt, und mittels Verschrauben einer auf einem Gewinde des Einsatzelementes angeordneten Gegenmutter gegen eine äußere Wand in der Umgebung der Gehäuseöffnung in einem weiteren Schritt vorteilhaft ermöglicht, den Kabelverschraubungseinsatz an dem Gehäuse zu fixieren, ohne dass sich ein in dem Kabelverschraubungseinsatz angeordnetes Kabel bei der Verschraubung der Gegenmutter innerhalb des Gehäuses mitdreht.

Insbesondere auch vor dem Einsetzen des Einsatzelements in die

Gehäuseschale und/oder daran anschließend kann dabei das Kabel und/oder eine Litze und/oder ein Steckereinsatz an dem Kabel vorteilhaft flexibel in eine vorbestimmte Position gebracht und montiert werden. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Kabelverschraubung eines Kabelverschraubungseinsatzes, in den bereits ein Kabel eingeführt ist, zum Einsatz in eine Gehäuseöffnung eines wenigstens zwei

Gehäuseschalen umfassenden Gehäuses, deren Trennebene durch die Gehäuseöffnung verläuft, zum Befestigen des

Kabelverschraubungseinsatzes an dem Gehäuse, mit den Schritten:

Montage des Kabels und/oder einer Litze und/oder eines Kontakts und/oder eines an dem Kabel bereits vorkonfektionierten

Steckereinsatzes gemäß ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes in einem ersten Schritt;

Positionierung des Kabels in eine vorbestimmte Lage in einem zweiten Schritt;

Einlegen des Kabelverschraubungseinsatzes in die Gehäuseöffnung einer Gehäuseschale des Gehäuses in einem dritten Schritt;

Verdrehsichere Anordnung eines Flansches des

Kabelverschraubungseinsatzes mit einer Kontur in Kontakt zu einer Innenkontur der Gehäuseschale in einem vierten Schritt;

Zusammenfügen der Gehäuseschale mit wenigstens einer weiteren Gehäuseschale in einem fünften Schritt;

Verschraubung einer auf dem Kabelverschraubungseinsatz angeordneten Gegenmutter, so dass der

Kabelverschraubungseinsatz an dem Gehäuse fixiert wird in einem sechsten Schritt.

Hierbei ist die Verwendung eines vorstehend beschriebenen

Kabelverschraubungseinsatzes, und/oder eines vorstehend

beschriebenen Gehäuses und/oder einer vorstehend beschriebenen Gehäuseschale besonders geeignet. Somit umfasst das

erfindungsgemäße Verfahren gleichfalls die vorstehend beschriebenen Merkmale und macht von deren Vorteilen Gebrauch. Das vorstehende Verfahren, der vorstehende

Kabelverschraubungseinsatz, das vorstehende Gehäuse sowie die vorstehende Gehäuseschale sind dabei besonders für Anwendungen im Starkstrom/Schwerlastbereich und deren Kabel geeignet. Wie eingangs erwähnt können die in diesen Anwendungen beispielsweise in

Kraftwerken, im Eisenbahn- und Maschinenbereich, etc. zum Einsatz kommenden Kabel beispielsweise für Stromstärken von 100 bis 1400 Ampere und mehr ausgelegt sein und können dabei Querschnitte von z.B. 10 mm 2 bis 300 mm 2 aufweisen, weshalb sie sich nur sehr schwer verbiegen lassen. Mittels einer verdrehsicheren Kabelverschraubung einer vorstehenden Ausführung der Erfindung ist es vorteilhaft möglich dies vor Einsatz eines Kabelverschraubungseinsatzes mit eingeführtem Kabel außerhalb des Gehäuses vorzunehmen und somit innerhalb des

Gehäuses nicht erforderlich, weshalb die erfindungsgemäße

Kabelverschraubung insbesondere für gewinkelt ausgebildete Gehäuse geeignet ist.

Dabei ist es dem Fachmann klar, dass insbesondere bei vergleichsweise kleiner dimensionierten Kabeln mit einem entsprechend kleiner

dimensionierten Kabelverschraubungseinsatz die Verfahrensschritte auch in einer anderen Reihenfolge sinnvoll abgearbeitet werden können.

Beispielsweise kann der vorstehende dritte und der vierte Schritt des Verfahrens insbesondere bei der Verwendung des vorstehenden erfindungsgemäßen Kabelverschraubungseinsatzes in einem einzigen Schritt ausgeführt werden, was die Montage besonders einfach macht. Weiterhin kann in geeigneter weise der vorstehende dritte und vierte Schritt vor dem vorstehenden ersten Schritt ausgeführt werden, was die Flexibilität für den Einsatz des Kabelverschraubungseinsatzes für eine Vielzahl unterschiedlich ausgebildeter Gehäuse und Anwendungen ermöglicht. Ausführungsbeispiele

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 a und 1 b jeweils eine perspektivische Darstellung eines

vollständigen bzw. unvollständigen

Kabelverschraubungseinsatzes nach einer

Ausführung der Erfindung;

Figur 1 c einen Schnitt durch die Ausführung von Figur 1 a und

1 b jeweils entlang der Linie R-R von Figur 1 a und 1 b; Figur 2a eine perspektivische Darstellung eines Ausschnitts einer Gehäuseschale nach einer Ausführung der

Erfindung;

Figur 2b einen Schnitt durch die Gehäuseschale von Figur 2a entlang der Linie R-R von Figur 2a;

Figur 3a den Kabelverschraubungseinsatz von Figur 1 a und

1 b in die Gehäuseschale von Figur 2b eingelegt; Figur 3b ein zusammengesetztes Gehäuse nach einer

Ausführung der Erfindung mit dem

Kabelverschraubungseinsatz und der

Gehäuseschale von Figur 3a;

Figur 4a einen Längsschnitt durch die Ausführung von Figur

3b entlang der Linie L-L von Figur 3b;

Figur 4b einen Querschnitt durch die Ausführung von Figur 3b entlang der Linie R-R von Figur 3b;

Figur 4c eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts A1 von

Figur 4a; und

Figur 5a und 5b jeweils ein schematisches Diagramm der Schritte einer Ausführung des erfindungsgemäßen

Verfahrens Die Figuren enthalten teilweise vereinfachte, schematische Darstellungen. Zum Teil werden für gleiche, aber gegebenenfalls nicht identische

Elemente identische Bezugszeichen verwendet. Verschiedene Ansichten gleicher Elemente könnten unterschiedlich skaliert sein.

Figur 1 a zeigt eine perspektivische Darstellung eines

Kabelverschraubungseinsatzes 1 nach einer Ausführung der Erfindung mit einem Einsatzelement 10, an dessen für die Anordnung innerhalb einer Gehäuseschale 20 eines Gehäuses 2 vorgesehenen Bereichs ein

Flansch 1 1 ausgebildet ist. Ein vorstehendes für den

Kabelverschraubungseinsatz 1 geeignetes Gehäuse 2 mit einer

Gehäuseschale 20 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Figur 2a und 2b beschrieben.

Das Einsatzelement 10 trägt in der Nachbarschaft des Flansches 1 1 ein ringförmiges Dichtelement 12 zur Abdichtung einer Gehäuseöffnung 200 des Gehäuses 2, in die der Kabelverschraubungseinsatz 1 eingesetzt ist, was nachfolgend unter Bezugnahme auf Figur 3a und 4a beschrieben wird. An dem für die Anordnung außerhalb des Gehäuses 2 vorgesehenen Bereich des Einsatzelementes 10 des Kabelverschraubungseinsatzes 1 ist ein Gewinde 13 ausgebildet, das mit einer Gegenmutter 14

zusammenwirkt.

An dem Gewinde 13 des Einsatzelementes 10 ist außerdem eine ebenfalls mit dem Gewinde 13 zusammenwirkende Überwurfmutter 15 angeordnet, deren Funktion nachfolgend unter Bezugnahme auf Figur 4a beschrieben wird. Die in Längsrichtung des Kabelverschraubungseinsatzes 1

vorgesehene durchgehende Öffnung 100 ist zur Beherbergung eines Kabels 3 vorgesehen, was nachfolgend unter Bezugnahme auf Figur 3b und 4a näher beschrieben wird. An dem für die Anordnung innerhalb des Gehäuses 2 vorgesehenen Bereich des Einsatzelementes 10 des Kabelverschraubungseinsatzes 1 ist außerdem ein Stutzen 16 ausgebildet, der sich ausgehend von dem Flansch 1 1 in das Innere des Gehäuses 2 erstreckt. Insbesondere das Einsatzelement 10, der Flansch 1 1 , der Stutzen 16 und die

Gegenmutter 14 des Kabelverschraubungseinsatzes 1 dieser Ausführung der Erfindung ist außerdem beispielhaft und vorteilhaft aus einem elektrisch leitenden Material ausgebildet, was nachfolgend unter

Bezugnahme auf Figur 4a erläutert wird.

Figur 1 b zeigt den Kabelverschraubungseinsatz 1 von Figur 1 a ohne die Gegenmutter 14, zur deutlicheren Darstellung der Unterteilung des

Gewindes 13 in einen ersten Gewindebereich 134, der mit der

Gegenmutter 14 zusammenwirkt, und in einen zweiten

Gewindebereich 135, der mit der Überwurfmutter 15 zusammenwirkt. Der erste und zweite Gewindebereich 134 und 135 sind außerdem auf dem Einsatzelement 10 geringfügig voneinander beabstandet, wodurch vorteilhaft eine Kollision von Gegenmutter 14 und Überwurfmutter 15 ausgeschlossen wird.

Figur 1 c zeigt einen Schnitt durch die Ausführung von Figur 1 a und 1 b jeweils entlang der Linie R-R von Figur 1 a und 1 b, die sich entlang des umlaufenden Randes R des Flansches 1 1 erstreckt. Die Kontur 1 10 des Flansches 1 1 ist bei dieser Ausführung beispielhaft und vorteilhaft als mit zwei gegenüberliegenden Abflachungen 1 1 1 versehener Kreis

ausgebildet. Die Funktionsweise dieser Ausbildung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Figur 2a, b und Figur 3a beschrieben.

Figur 2a zeigt eine perspektivische Darstellung eines Ausschnitts einer Gehäuseschale 20 nach einer Ausführung der Erfindung, die geeigneter Weise als Gehäusehalbschale ausgebildet ist, und die für ein Gehäuse 2 nach einer Ausführung der Erfindung geeignet ist. Die Gehäuseschale 20 umfasst einen Teil einer mittig geteilten kreisförmigen

Gehäuseöffnung 200 des Gehäuses 2, deren Rand 22 sich in das Innere des Gehäuses 2 erstreckt. An den Rand 22 anschließend ist im Inneren des Gehäuses 2 eine Abstufung 21 ausgebildet, deren Kontur die

Innenkontur 210 der Gehäuseschale 20 ist und mit der vorstehend anhand von Figur 1 c beschriebenen Kontur 1 10 des Flansches 1 1 derart korrespondierend ausgebildet ist, dass der in die Gehäuseschale 20 eingelegte Flansch 1 1 des Kabelverschraubungseinsatzes 1 formschlüssig und verdrehsicher in der Gehäuseschale 20 angeordnet ist.

Benachbart zu der Abstufung 21 sind zwei geeigneter weise

gegenüberliegende Vorsprünge 26 mit Bohrungen 260 zur Bereitstellung einer dauerhaften Schraubverbindung zweier gleichartiger als Halbschalen ausgebildeter Gehäuseschalen 20 vorgesehen. Die Anordnung der Vorsprünge 26 an der Abstufung 21 stellt in Zusammenwirken mit der innenseitigen Wand in der Umgebung der Gehäuseöffnung 200 eine schienenartige Struktur bereit und gestattet dabei ein besonders einfaches und kippsicheres Einlegen des Einsatzelementes 10 in die

Gehäuseschale 20. Bei einem eingelegten Einsatzelement 10 sind die Vorsprünge 26 dabei nämlich innenseitig benachbart zu dessen

Flansch 1 1 angeordnet, womit gehäuseinnenseitig eine vorteilhafte

Verschachtelung von Vorsprung 26, Flansch 1 1 und Rand 22 bereitgestellt ist. Hier wird diesbezüglich auch auf die Darstellung von Figur 3a verwiesen.

Die Innenkontur 210 der zu dem Rand 22 der Gehäuseschale 20 benachbarten Abstufung 21 ist in Figur 2b dargestellt, die einen Schnitt durch die Gehäuseschale 20 entlang der Linie R-R von Figur 2a aus der Blickrichtung des Pfeils R1 von Figur 2a zeigt. Zusammen mit der vorteilhaft als Gehäusehalbschale ausgebildeten Gehäuseschale 20 von Figur 2a ist dabei in Figur 2b mittels der gestrichelten Linie außerdem eine im Wesentlichen symmetrisch ausgebildete zweite Gehäusehalbschale eines entsprechend zusammengesetzten Gehäuses 2 dargestellt. Die Innenkontur 210 der Abstufung 21 des Gehäuses 2 ist dabei geeigneter Weise und vorteilhaft korrespondierend zu der vorstehenden Kontur 1 10 des Flansches 1 1 als mit entsprechend gegenüberliegenden

Abflachungen 21 1 versehener Kreis ausgebildet. Bei einem in das zusammengefügte Gehäuse 2 eingesetzten Einsatzelement 10 ist dabei die vollständige Kontur 1 10 mit den gegenüberliegenden

Abflachungen 1 1 1 der Kontur 1 10 des Flansches 1 1 formschlüssig und verdrehsicher in die Innenkontur 210 der Abstufung 21 eingesetzt, was auch nachfolgend unter Bezugnahme von Figur 3a und 4b erläutert wird.

Figur 3a zeigt den in die Gehäuseschale 20 von Figur 2b eingelegten Kabelverschraubungseinsatz 1 von Figur 1 a und 1 b mit dem

Einsatzelement 10, mit dem sich nach innen in die Gehäuseschale 20 erstreckenden Stutzen 16 und dem in der Nachbarschaft des

Flansches 1 1 angeordneten Dichtelement 12, das benachbart zu einer Abschrägung 220 des Rands 22 der Gehäuseöffnung 200 angeordnet ist. Mittels Verschraubung der Gegenmutter 14 kann somit der den Rand 22 der Gehäuseöffnung 200 vollständig überragende Flansch 1 1 mit dem Dichtelement 12 gegen die innenseitige Wand der Gehäuseschale 20 in der Umgebung des Rands 22 gezogen werden und dabei der

Kabelverschraubungseinsatz 1 an dem Gehäuse 2 fixiert werden. Dabei wird das Gehäuse 2 außerdem mittels des Dichtelements 12 abgedichtet.

Figur 3b zeigt den vollständig montierten Kabelverschraubungseinsatz 1 von Figur 3a mit den aus zwei im wesentlichen gleichartigen Halbschalen ausgebildeten Gehäuseschalen 20 und außerdem mit einem Kabel 3. Dabei ist die Gegenmutter 14 gegen das Gehäuse 2 verschraubt, was nachfolgend anhand von Figur 4a beschrieben wird, die einen

Längsschnitt durch den Kabelverschraubungseinsatz 1 und das

Gehäuse 2 entlang der Linie L-L zeigt. An dem äußeren Rand des Gehäuses 2 sind zur Erleichterung der Handhabung der Montage und insbesondere der Versch raubung der Gegenmutter 14 geeignete

Abflachungen 201 des im wesentlichen zylindrischen Gehäuses 2 ausgebildet, die eine einfache und stabile Fixierung des Gehäuses 2 ermöglichen.

An dieser Stelle sei hier gesagt, dass in den Figuren des Gehäuses 2 und der Gehäuseschale 20 jeweils nur deren Ausschnitte in der Umgebung der Gehäuseöffnung 200 dargestellt sind, wobei ein vollständiges Gehäuse 2 vielfältig ausgebildet sein kann. Beispielsweise kann ein vollständiges Gehäuse 2 zylindrisch ausgebildet sein, oder es kann sich bei dem in den Figuren gezeigten Ausschnitt des Gehäuses 2 um einen Gehäusestutzen handeln, an den sich in dessen weiterem Verlauf eine Abwinklung und/oder eine Erweiterung des Gehäuses anschließt, etc.

Figur 4a zeigt einen Längsschnitt durch den

Kabelverschraubungseinsatz 1 und das Gehäuse 2 von Figur 3b entlang der Linie L-L von Figur 3b. Der Kabelverschraubungseinsatz 1 mit dem Kabel 3 ist mit dem in das Gehäuse 2 eingelegten Einsatzelement 10 vollständig montiert und fixiert. Eine elektrische Abschirmung 30 des im Inneren des Gehäuses 2 angeordneten und an einem Ende abisolierten Kabels 3 ist auf geeignete Weise mit dem Stutzen 16 in Kontakt gebracht. Dabei kann das Einsatzelement 10 mit dem Flansch 1 1 und das

Gehäuse 2 vorteilhaft aus einem elektrisch leitenden Material bereitgestellt sein, so dass über deren Kontakt das Gehäuse 2 elektrisch abgeschirmt ist.

Der Flansch 1 1 ist in formschlüssigen und verdrehsicheren Kontakt mit der Abstufung 21 angeordnet und mittels der gegen die außenseitige Wand in der Umgebung der Gehäuseöffnung 200 verschraubten Gegenmutter 14 gegen die innenseitige Wand in der Umgebung der Gehäuseöffnung 200 des Gehäuses 2 gezogen, wonach der Kabelverschraubungseinsatz 1 an dem Gehäuse 2 fixiert ist. Der vollständig radial über den Rand 22 der Gehäuseöffnung 200 hinausragende Flansch 1 1 dichtet dabei das

Gehäuse 2 mit dem Dichtelement 12 im Bereich der Abschrägung 220 des Rands 22 nach außen ab.

Gegenmutter 14 und Überwurfmutter 15 sitzen jeweils auf geeigneter Weise voneinander beabstandeten Bereichen 134 und 135 eines auf dem Einsatzelement 10 ausgebildeten Gewindes 13. Die ebenfalls

verschraubte Überwurfmutter 15 beherbergt einen geeigneter weise elastisch ausgebildeten korbähnlichen Kunststoff ei nsatz 151 , der sich auch teilweise in das Einsatzelement 10 hinein erstreckt und außerdem ein mit dem Kunststoff ei nsatz 151 und der Überwurfmutter 15

zusammenwirkendes Dichtelement 152, die das Kabel 3 und das

Einsatzelement 10 nach außen abdichten.

Figur 4b zeigt hierzu einen Querschnitt durch den

Kabelverschraubungseinsatz 1 und das Gehäuse 2 von Figur 3b entlang der Linie R-R von Figur 3b, wobei bei dieser Ausführung die

Gehäuseschalen 20 im Bereich der Abstufung 21 geeigneter weise symmetrisch ausgebildet sind. Die Kontur 1 10 des Flansches 1 1 ist dabei vollständig formschlüssig in Kontakt mit der Innenkontur 210 der

Abstufung 21 , so dass der Kabelverschraubungseinsatz 1 mittels des Flansches 1 1 und der Abstufung 21 verdrehsicher angeordnet ist. Dabei zeigt Figur 4b eine Zusammenschau der Figuren 1 c und 2b, weshalb hier auch auf die diesbezügliche Beschreibung verwiesen wird.

Figur 4c zeigt eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts A1 von Figur 4a, wobei an dem außenseitig und benachbart zu der

Gehäuseöffnung 200 angeordneten Bereich des Einsatzelementes 10 mit dem Gewinde 13, 134 für die Gegenmutter 14 eine Stufung 1 1 A

ausgebildet ist. Wie der Flansch 1 1 innenseitig überragt dabei die

Stufung 1 1 A außenseitig vollständig den Rand 22 der

Gehäuseöffnung 200, so dass mittels Stufung 1 1 A, Rand 22 und Flansch 1 1 im Bereich der Gehäuseöffnung 200 eine vorteilhafte

Verschachtelung von Gehäuse 2 und Einsatzelement 10 bereitgestellt ist. Korrespondierend mit der das Dichtelement 12 teilweise beherbergenden Abschrägung 220 des Rands 22 des Gehäuses 2 ist in dem

Einsatzelement 10 außerdem geeigneter weise eine zu dem Flansch 1 1 benachbarte Nut 120 ausgebildet, die das Dichtelement zusätzlich teilweise beherbergt.

Figur 5a zeigt ein Flussdiagramm der wesentlichen Schritte eines

Verfahrens zur Kabelverschraubung nach einer Ausführung der Erfindung unter Verwendung eines Kabelverschraubungseinsatzes 1 nach der Ausführung von Figur 1 bis 4 und einer Gehäuseschale 20 nach der Ausführung von Figur 2 bis 4 und eines Gehäuses 2 nach der Ausführung von Figur 3 und 4, weshalb hier für die nachfolgend genannten

Bezugszeichen auch auf diese Zeichnungen Bezug genommen wird.

In einem ersten Schritt S1 wird das Kabel 3 und/oder eine Litze und/oder ein Kontakt und/oder ein an dem Kabel 3 bereits vorkonfektionierter Steckereinsatz eines bereits mit einem Kabelverschraubungseinsatz 1 versehenen Kabels 3 gemäß ihres jeweiligen bestimmungsgemäßen Einsatzes montiert, und in Schritt S2 wird das Kabel 3 eine vorbestimmte Lage des Inneren der Gehäuseschale 20 gebracht.

Der mit dem Kabel 3 versehene Kabelverschraubungseinsatz 1 wird in einem Schritt S3 in die Gehäuseöffnung 200 der Gehäuseschale 20 eingelegt, und in einem Schritt S4 wird der Flansch 1 1 des

Kabelverschraubungseinsatzes 1 mit seiner Kontur 1 10 in Kontakt mit der Innenkontur 210 der Gehäuseschale 2 gebracht und dabei eine

verdrehsichere Anordnung bereitgestellt. Gemäß der vorteilhaften

Ausbildung der Innenkontur 210 als Abstufung 21 im Anschluss an den Rand 22 der Gehäuseöffnung 200 der Gehäuseschale 20 und damit des Gehäuses 2 kann bei dieser Ausführung Schritt S3 und Schritt S4 vorteilhaft in einem einzigen Schritt ausgeführt werden, weshalb Schritt S3 und S4 von einer gestrichelten Linie umrandet ist.

In einem Schritt S5 wird die Gehäuseschale 20 mit der weiteren

gleichartigen Gehäuseschale 20 zusammengefügt, so dass das

vollständige Gehäuse 2 wenigstens im Bereich seiner Gehäuseöffnung 200 mit dem Kabelverschraubungseinsatz 1 bereitgestellt ist.

In einem Schritt S6 wird die Gegenmutter 14 des

Kabelverschraubungseinsatzes 1 verschraubt und damit an dem

Gehäuse 2 fixiert wird, so dass ein Gehäuse 2 mit einem vollständig montierten Kabelverschraubungseinsatz 1 bereitgestellt ist;

Gemäß einer Abwandlung der vorstehenden Ausführung kann falls vorteilhaft auch Schritt S3 und Schritt S4 vor Schritt S1 ausgeführt werden. Diese Variante ist in Figur 5b dargestellt.

Auch wenn in den Figuren verschiedene Aspekte oder Merkmale der Erfindung jeweils in Kombination gezeigt sind, ist für den Fachmann - soweit nicht anders angegeben - ersichtlich, dass die dargestellten und diskutierten Kombinationen nicht die einzig möglichen sind. Insbesondere können einander entsprechende Einheiten oder Merkmalskomplexe aus unterschiedlichen Ausführungsbeispielen miteinander ausgetauscht werden.

Kabelverschraubunq Bezugszeichenliste

1 Kabelverschraubungseinsatz

10 Einsatzelement

100 Öffnung

1 1 Flansch

1 10 Kontur

1 1 1 Abflachung

1 1 A Stufung

12 Dichtelement

120 Nut

13 Gewinde

134 Erster Gewindebereich

135 Zweiter Gewindebereich

14 Gegenmutter

15 Überwurfmutter

151 Kunststoff ei nsatz

152 Dichtelement

16 Stutzen

2 Gehäuse

20 Gehäuseschale

200 Gehäuseöffnung

201 Abflachung

21 Abstufung

210 Innenkontur

21 1 Abflachung

22 Rand

220 Abschrägung

26 Vorsprung 260 Bohrung

A Achse

A1 Ausschnitt, Bereich

L Längsschnitt

R Rand

R1 Richtung

S1 , S2, S3,

S4, S5, S6 Schritt