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Title:
CABLE SECTION AND METHOD FOR SPLICING A CABLE WHICH FORMS A PERSON TRANSPORTING WIRE CABLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/016370
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cable section of a cable (12a-c) which forms a person transporting wire cable and which has a diameter d, in particular a continuous cable, comprising at least one splice (14a-c), in particular a wire cable splice, which is designed as a longitudinal splice and which has a numer N of stranded longitudinal elements (16a-26a; 16b-26b; 16c-26c), in particular wires. The person transporting wire cable and/or the stranded longitudinal elements (16a-26a; 16b-26b; 16c-26c) are at least largely free of at least one casing which at least partly surrounds the person transporting wire cable and/or at least one stranded longitudinal element (16a-26a; 16b-26b; 16c-26c). According to the invention, the splice (14a-c) has a total length of maximally 100*N*d.

Inventors:
LONGATTI, Bruno (Dorf 3, 9063 Stein Appenzell Ausserrhoden, 9063, CH)
Application Number:
EP2018/069766
Publication Date:
January 24, 2019
Filing Date:
July 20, 2018
Export Citation:
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Assignee:
FATZER AG (Hofstr. 44, 8590 Romanshorn, 8590, CH)
International Classes:
D07B7/16
Foreign References:
US20080210494A12008-09-04
JP2005153747A2005-06-16
US0190823A1877-05-15
Other References:
CICDL: "Long Splice", 11 March 2013 (2013-03-11), XP054978597, Retrieved from the Internet [retrieved on 20180821]
"SPLEISSE FUER DRAHTSEILE", DEUTSCHE NORMEN DIN 83318, XX, XX, 1 November 1959 (1959-11-01), pages 1 - 10, XP001066439
None
Attorney, Agent or Firm:
DAUB, Thomas (Bahnhofstr. 5, Überlingen, 88662, DE)
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Claims:
Ansprüche

Seilabschnitt eines ein Personenbeförderungsdrahtseil ausbildenden Seils (12a- c) mit einem Durchmesser d, insbesondere eines Endlosseils, mit zumindest einem als ein Langspleiß ausgebildetem Spleiß (14a-c), insbesondere einem Drahtseilspleiß, der eine Anzahl N verseilter Längselemente (16a-26a; 16b-26b; 16c-26c), insbesondere Litzen, aufweist, wobei das

Personenbeförderungsdrahtseil und/oder die verseilten Längselemente (16a-26a; 16b-26b; 16c-26c) zumindest zu einem Großteil frei von zumindest einer das Personenbeförderungsdrahtseil und/oder zumindest ein verseiltes Längselement (16a-26a; 16b-26b; 16c-26c) zumindest teilweise umgebenden Ummantelung sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Spleiß (14a-c) eine Gesamtlänge von höchstens 100*N*d aufweist.

Seilabschnitt nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Spleiß (14a) eine Anzahl von 2*N-2 Längselementendbereichen (52a-70a) aufweist, die jeweils in einem Nahbereich zumindest eines anderen Längselementendbereichs (52a-70a) angeordnet sind.

Seilabschnitt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die

Längselementendbereiche (52a-70a) Endbereiche von Einsteckenden (26a, 28a, 32a-48a) sind.

4. Seilabschnitt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass bei zumindest einem Testversuch zumindest ein

Testseilstück (98a) des Seils (12a) mit zumindest einem Testeinsteckende (100a) in einem vorgespannten Zustand und unter Zugbelastung des Testeinsteckendes (100a) wenigstens 1000-mal, insbesondere jeweils um wenigstens 90°, um zumindest eine Testscheibe (102a) mit einem Durchmesser von höchstens 80*d, vorteilhaft von höchstens 60*d und besonders vorteilhaft von höchstens 40*d, beschädigungsfrei biegbar ist.

5. Seilabschnitt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem

Testversuch das Testseilstück (98a) mit einer Vorspannkraft pro

Querschnittsfläche A des Testseilstücks von wenigstens 60 N/mm2 und vorteilhaft von wenigstens 500 N/mm2 vorgespannt ist.

6. Seilabschnitt nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das

Testeinsteckende (100a) bei dem Testversuch einer Auszugskraft in kN von wenigstens d2*0,68/N*0,04 und besonders vorteilhaft von wenigstens

d2*0,68/N*0,2 standhält.

7. Seilabschnitt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Spleiß (14d) eine Mehrzahl von Spleißstellen (84d, 104d-1 12d) aufweist, die in unregelmäßigen Abständen angeordnet sind.

8. Seilabschnitt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Spleiß (14a) eine Mehrzahl von Spleißstellen (84a, 104a-1 12a) aufweist, die in zumindest im Wesentlichen regelmäßigen Abständen angeordnet sind.

9. Seilabschnitt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Längselemente zumindest ein Einsteckende aufweist, welches wenigstens abschnittsweise, insbesondere anstelle einer Seele (94a; 94b), zwischen andere Längselemente eingesteckt ist und welches eine Länge von höchstens 50*d aufweist.

10. Seil, welches ein Personenbeförderungsdrahtseil ausbildet und welches dazu vorgesehen ist, mittels zumindest eines als Langspleiß ausgebildeten Spleißes (14a) eines Seilabschnitts (10a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche gespleißt zu werden.

1 1 . Seil, welches ein Personenbeförderungsdrahtseil, insbesondere Endlosseil, ausbildet mit zumindest einem Seilabschnitt (10a) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und/oder hergestellt aus zumindest einem Seil (90a) nach Anspruch 10 mittels zumindest eines Spleißens.

12. Verwendung eines Seils (12a) nach Anspruch 1 1 als Förderseil und/oder als Zugseil, insbesondere in einer Personenbeförderungsbahn (92a), vorteilhaft in einer Bergbahn und/oder in einer Stadtbahn.

13. Verfahren zum Spleißen eines ein Personenbeförderungsdrahtseil ausbildenden Seils (90a) mit einem Durchmesser d, vorzugsweise zur Herstellung eines Endlosseils, insbesondere eines Seils (90a) nach Anspruch 10, vorteilhaft für eine Personenbeförderungsbahn (92a), beispielsweise für eine Bergbahn und/oder eine Stadtbahn, welches eine Anzahl N verseilter Längselemente (16a- 26a) aufweist, wobei das Personenbeförderungsdrahtseil und/oder die verseilten Längselemente (16a-26a; 16b-26b; 16c-26c) zumindest zu einem Großteil frei von zumindest einer das Personenbeförderungsdrahtseil und/oder zumindest ein verseiltes Längselement (16a-26a; 16b-26b; 16c-26c) zumindest teilweise umgebenden Ummantelung sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Langspleiß ausgebildeter Spleiß (14a) hergestellt wird, dessen Gesamtlänge höchstens 100*N*d beträgt.

14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der als

Langspleiß ausgebildete Spleiß (14a) an einem Stück, insbesondere ohne Vorschieben des Spleißes (14a) in einem unfertigen Zustand, in einem Bereich (96a) mit einer Länge von höchstens 1200*d gefertigt wird.

Description:
Seilabschnitt und Verfahren zum Spleißen eines ein

Personenbeförderungsdrahtseil ausbildenden Seils

Stand der Technik Die Erfindung betrifft einen Seilabschnitt eines ein Personenbeförderungsdrahtseil ausbildenden Seils nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zum Spleißen eines ein Personenbeförderungsdrahtseil ausbildenden Seils nach dem

Oberbegriff des Anspruchs 13.

Aus dem Stand der Technik sind Drahtseilspleiße bekannt, mittels derer Endlosdrahtseile aus Drahtseilen, beispielsweise als Zugseile oder Förderseile für Bergbahnen, herstellbar sind. Ein sogenannter Langspleiß wird dabei am Einsatzort des Endlosseils gefertigt. Zur Herstellung eines solchen Langspleißes werden Enden von Einzellitzen eines zu spleißenden Drahtseils abschnittsweise anstelle einer Seele des Drahtseils in dessen Inneres als Einsteckenden eingesteckt. Eine Länge derartiger Einsteckenden entspricht hierbei wenigstens einem 100-fachen eines Durchmessers des Seils, sodass ein Spleiß mit einer ausreichenden Länge und Belastbarkeit erzeugt werden kann.

Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer Herstellung eines, insbesondere als Langspleiß ausgebildeten, Spleißes zu erzielen. Zudem besteht eine Aufgabe der Erfindung insbesondere darin, einen gattungsgemäßen Seilabschnitt mit einem belastbaren Spleiß, insbesondere Langspleiß, bereitzustellen. Außerdem besteht eine Aufgabe der Erfindung insbesondere darin, eine Fertigung eines Spleißes, insbesondere Langspleißes, an schwer zugänglichen oder räumlich engen Stellen zu ermöglichen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 13 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können. Vorteile der Erfindung

Ein Aspekt der Erfindung, welcher für sich alleine genommen, oder auch in Kombination mit zumindest einem, insbesondere in Kombination mit einem oder auch mit beliebig vielen anderen Aspekten der Erfindung, betrachtet werden kann, geht aus von einem Seilabschnitt eines ein Personenbeförderungsdrahtseil ausbildenden Seils mit einem Durchmesser d, insbesondere eines Endlosseils, mit zumindest einem als Langspleiß ausgebildeten Spleiß, insbesondere einem Drahtseilspleiß, der mehrere verseilte

Längselemente, insbesondere Litzen, aufweist, von denen wenigstens eines zumindest ein Einsteckende aufweist, welches wenigstens abschnittsweise, insbesondere anstelle einer Seele, zwischen andere Längselemente eingesteckt ist, wobei das

Personenbeförderungsdrahtseil und/oder die verseilten Längselemente zumindest zu einem Großteil frei von zumindest einer das Personenbeförderungsdrahtseil und/oder zumindest ein verseiltes Längselement zumindest teilweise umgebenden Ummantelung sind. Es wird vorgeschlagen, dass das Einsteckende eine Länge von höchstens 50 * d aufweist.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer Herstellung eines Spleißes, insbesondere Langspleißes, erzielt werden. Zudem kann ein Aufwand einer Herstellung von Einsteckenden eines Spleißes, insbesondere Langspleißes, vorteilhaft reduziert werden. Außerdem kann vorteilhaft ein Spleiß, insbesondere Langspleiß, mit kurzen und einfach zu erzeugenden Einsteckenden bereitgestellt werden. Vorteilhaft kann eine hohe Kosteneffizienz, insbesondere in Kombination mit einer zugleich hohen Zuverlässigkeit eines gefertigten Spleißes, insbesondere Langspleißes, erzielt werden. Insbesondere kann eine kurze zu einem Spleißen, insbesondere eines Langspleißes, benötigte Zeit erzielt werden. Zudem kann ein kompakter und belastbarer Spleiß, insbesondere Langspleiß, bereitgestellt werden. Ferner kann vorteilhaft ein Spleißen, insbesondere eines Langspleißes, auf engem Raum und/oder auf einer kurzen Länge ermöglicht werden. Insbesondere kann eine Länge eines aufwändig zu bearbeitenden Bereichs einer Spleißverbindung, insbesondere mittels eines Langspleißes, vorteilhaft reduziert werden. Ein weiterer Aspekt der Erfindung, welcher für sich alleine genommen oder auch in

Kombination mit zumindest einem Aspekt, insbesondere in Kombination mit einem oder auch mit beliebig vielen anderen Aspekten der Erfindung, betrachtet werden kann, geht aus von einem Seilabschnitt eines ein Personenbeförderungsdrahtseil ausbildenden Seils mit einem Durchmesser d, insbesondere eines Endlosseils, mit zumindest einem als Langspleiß ausgebildeten Spleiß, insbesondere einem Drahtseilspleiß, der eine Anzahl N verseilter Längselemente, insbesondere Litzen, aufweist.

Es wird vorgeschlagen, dass der Spleiß eine Gesamtlänge von höchstens 100 * N * d aufweist.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung können vorteilhafte Eigenschaften

hinsichtlich einer Herstellung eines Spleißes, insbesondere eines Langspleißes, erzielt werden. Zudem kann ein kompakter Spleiß, insbesondere Langspleiß, bereitgestellt werden. Des Weiteren kann vorteilhaft ein kurzer und dennoch belastbarer Spleiß, insbesondere Langspleiß, bereitgestellt werden. Vorteilhaft kann ein geringer

Herstellungsaufwand für einen Spleiß, insbesondere eines Langspleiß, erzielt werden. Außerdem kann ein Spleißen, insbesondere eines Langspleißes, auch im Fall eines deutlich begrenzten verfügbaren Raums, insbesondere im Fall einer kurzen Länge eines für ein Spleißen zur Verfügung stehenden Bereichs, erzielt werden. Vorteilhaft kann eine hohe Kosteneffizienz, insbesondere in Kombination mit einer zugleich hohen

Zuverlässigkeit eines gefertigten Spleißes, insbesondere Langspleißes, erzielt werden. Zudem kann ein geringer Aufwand bei einer Vorbereitung und Herstellung eines Spleißes, insbesondere Langspleißes, erzielt werden.

Insbesondere weist das Seil und/oder der Seilabschnitt einen Nenndurchmesser von d auf. Bevorzugt ist der Durchmesser d der Nenndurchmesser des Seils. Insbesondere ist der Durchmesser d ein Durchmesser eines kleinsten das Seil und/oder den Seilabschnitt, insbesondere dessen Querschnitt, umgebenden Kreises. Vorzugsweise ist das Seil ein Stahlseil, insbesondere ein Stahldrahtseil. Besonders bevorzugt weist das Seil zumindest eine, insbesondere genau eine, Seele auf. Vorteilhaft ist die Seele zumindest teilweise aus Kunststoff ausgebildet. Die Längselemente verlaufen bevorzugt, insbesondere nach Art eines konventionellen Drahtseils, spiralförmig um die Seele herum und sind

insbesondere um diese herum verseilt. Insbesondere beträgt eine Schlaglänge der Längselemente wenigstens 4 * d und vorzugsweise wenigstens 6 * d und/oder höchstens 12 * d und vorzugsweise höchstens 9 * d. Vorteilhaft sind die Längselemente derart um die Seele herum angeordnet, dass diese zueinander berührungsfrei und/oder bezügliche ihrer Längsrichtungen beabstandet zueinander angeordnet sind, zumindest in von Spleißstellen verschiedenen Abschnitten des Seils und/oder des Seilabschnitts, wodurch insbesondere ein Verschleiß aufgrund aneinander reibender Längselemente vermieden oder zumindest reduziert werden kann. Vorteilhaft ist das Seil zu einer Verwendung in einer Seilbahn, insbesondere in einer Personenbeförderungsseilbahn, vorgesehen. Das Seil kann jedoch auch für eine Verwendung in einer Materialseilbahn vorgesehen sein. Das Seil ist insbesondere ein Endlosseil, vorzugsweise einer Seilbahn. Beispielsweise kann die Seilbahn eine Personenbeförderungsseilbahn, insbesondere eine Bergbahn und vorteilhaft eine Stadtbahn sein. Alternativ oder zusätzlich kann die Seilbahn zumindest abschnittsweise oder vollständig unter Tage angeordnet sein. Ebenso ist eine

Materialseilbahn, insbesondere eine Materialtransportbahn, denkbar. Vorteilhaft ist das Seil ein Förderseil, insbesondere ein umlaufendes und/oder endloses Förderseil, und/oder ein Zugseil, insbesondere ein umlaufendes und/oder endloses Zugseil. Vorteilhaft ist das Seil in einem montierten Zustand um wenigstens ein Antriebselement, insbesondere um eine Antriebsscheibe, einer Antriebseinheit einer Seilbahn gelegt. Unter„vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt. Vorteilhaft weist das Seil einen konstanten Durchmesser auf. Der Durchmesser des Seils kann hierbei anwendungsspezifisch geeignet gewählt sein. Insbesondere beträgt der Durchmesser wenigstens 10 mm und/oder höchstens 100 mm. Ist das Seil beispielsweise ein Zugseil, beträgt der Durchmesser insbesondere wenigstens 10 mm und vorteilhaft wenigstens 20 mm und/oder höchstens 70 mm und vorteilhaft höchstens 50 mm. Ist das Seil beispielsweise ein Förderseil, beträgt der Durchmesser insbesondere wenigstens 30 mm und vorteilhaft wenigstens 40 mm und/oder höchstens 100 mm und vorteilhaft höchstens 90 mm. Zudem weist das Seil vorzugsweise einen konstanten Querschnitt oder zumindest entlang seiner Längsrichtung periodisch auftretenden Querschnitt auf. Der Querschnitt kann kreisförmig sein, insbesondere in dem Fall, dass das Seil zwischen an dessen Oberfläche verlaufenden Längselementen geeignete Einlagen aufweist, die vorteilhaft Zwischenräume zwischen den Längselementen ausfüllen. Ebenso ist denkbar, dass der Querschnitt dem eines konventionellen Drahtseils mit um eine Seele herum angeordneten Litzen entspricht. Insbesondere ist das Personenbeförderungsdrahtseil frei von zumindest einer das Personenbeförderungsdrahtseil zumindest teilweise umgebenden Ummantelung, insbesondere Kunststoffummantelung, Metallummantelung, Nylonummantelung und/oder einer weiteren, insbesondere eine Zugkraft des Seils beeinflussenden, Ummantelung. Insbesondere ist jedes verseilte Längselement, insbesondere mit Ausnahme von

Einsteckenden, frei von zumindest einer das verseilte Längselement umgebenden Ummantelungen, insbesondere Kunststoffummantelung, Metallummantelung,

Nylonummantelung und/oder einer weiteren, insbesondere eine Zugkraft des Seils beeinflussenden, Ummantelung. Darunter, dass ein Element„zumindest zu einem

Großteil frei von Ummantelungen ist", soll insbesondere verstanden werden, dass zumindest 51 %, vorzugsweise zumindest 75 %, vorteilhaft zumindest 85 %, bevorzugt zumindest 95 % und besonders bevorzugt zumindest 99 % des Elements frei ist von das Element umgebenden Ummantelungen. Unter einer„Ummantelung" soll insbesondere ein Element verstanden werden, welches das Personenbeförderungsdrahtseil und/oder das Längselement zumindest abschnittsweise in Umfangsrichtung zumindest teilweise umgibt und welches vorzugsweise aus einem Material ausgebildet ist, welches verschieden von dem Material, insbesondere Drahtmaterial, des Personenbeförderungsdrahtseils und/oder des Längselements ausgebildet ist. Unter der Wendung„teilweise umgebend" soll insbesondere zumindest zu 51 % eines Gesamtumfangs umgebend, vorzugsweise zumindest zu 80 % eines Gesamtumfangs umgebend oder bevorzugt zumindest zu 95 % eines Gesamtumfangs umgebend verstanden werden.

Insbesondere weist das Seil N Längselemente auf, insbesondere zusätzlich zu der Seele. Vorzugsweise gilt N=6. Insbesondere ist das Seil ein sechslitziges Drahtseil. Ebenso sind jedoch auch siebenlitzige oder achtlitzige Seile denkbar. Insbesondere ist N wenigstens 4, vorteilhaft wenigstens 5 und besonders vorteilhaft wenigstens 6 und/oder höchstens 12, vorteilhaft höchstens 10 und besonders vorteilhaft höchstens 8. Vorteilhaft weisen die Längselemente jeweils einen zumindest im Wesentlichen konstanten Querschnitt auf. Vorzugsweise sind die Längselemente Litzen, die ihrerseits aus mehreren einzelnen Drähten aufgebaut sein können, die insbesondere zumindest im Wesentlichen identisch zueinander ausgebildet sein können. Ebenso ist denkbar, dass ein, beispielsweise als Litze ausgebildetes, Längselement unterschiedliche Einzeldrähte und/oder andere Komponenten wie Einlagen, Fasern, Ummantelungselemente oder dergleichen aufweist. Insbesondere in dem Fall, dass ein Längselement als eine Litze ausgebildet ist, weist das Längselement vorteilhaft eine Schlaglänge auf, die wenigstens einem fünffachen und bevorzugt wenigstens einem siebenfachen und/oder höchstens einem 15-fachen und bevorzugt höchstens einem elffachen eines Durchmessers des Längselements entspricht. Grundsätzlich können Längselemente unterschiedlichen Schlags verwendet werden. Zudem kann eine Schlagrichtung des Drahtseils identisch oder entgegengesetzt zu einer Schlagrichtung der Längselemente oder zumindest einzelner Längselemente sein. Unter „zumindest im Wesentlichen identischen" Objekten sollen insbesondere Objekte verstanden werden, die derart konstruiert sind, dass sie jeweils eine gemeinsame

Funktion erfüllen können und sich vorzugsweise in ihrer Konstruktion abgesehen von Fertigungstoleranzen höchstens durch einzelne Elemente unterscheiden, die für die gemeinsame Funktion unwesentlich sind, und vorteilhaft Objekte, die abgesehen von Fertigungstoleranzen und/oder im Rahmen fertigungstechnischer Möglichkeiten identisch ausgebildet sind, wobei unter identischen Objekten insbesondere auch zueinander symmetrische Objekte verstanden werden sollen. Darunter, dass ein Objekt einen „zumindest im Wesentlichen konstanten Querschnitt" aufweist, soll dabei insbesondere verstanden werden, dass für einen beliebigen ersten Querschnitt des Objekts entlang zumindest einer Richtung und einen beliebigen zweiten Querschnitt des Objekts entlang der Richtung ein minimaler Flächeninhalt einer Differenzfläche, die bei einem

Übereinanderlegen der Querschnitte gebildet wird, maximal 20 %, vorteilhaft maximal 10 % und besonders vorteilhaft maximal 5 % des Flächeninhalts des größeren der beiden Querschnitte beträgt.

Unter einem„Draht" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein länglicher und/oder dünner und/oder zumindest maschinell biegbarer und/oder biegsamer Körper verstanden werden. Vorteilhaft weist der Draht entlang seiner Längsrichtung einen zumindest im Wesentlichen konstanten, insbesondere kreisförmigen oder elliptischen Querschnitt auf. Besonders vorteilhaft ist der Draht als ein Runddraht ausgebildet. Es ist aber auch denkbar, dass der Draht zumindest abschnittsweise oder vollständig als ein Flachdraht, ein Vierkantdraht, ein polygonaler Draht und/oder ein Profildraht ausgebildet ist.

Beispielsweise kann der Draht zumindest teilweise oder auch vollständig aus Metall, insbesondere einer Metalllegierung, und/oder organischem und/oder anorganischem Kunststoff und/oder einem Kompositmaterial und/oder einem anorganischen

nichtmetallischen Material und/oder einem keramischen Material ausgebildet sein. Es ist beispielsweise denkbar, dass der Draht als ein Polymerdraht oder ein Kunststoffdraht ausgebildet ist. Insbesondere kann der Draht als ein Verbunddraht ausgebildet sein, beispielsweise als ein Metall-organischer Verbunddraht und/oder ein Metall-anorganischer Verbunddraht und/oder ein Metall-Polymer-Verbunddraht und/oder ein Metall-Metall- Verbunddraht oder dergleichen. Insbesondere ist denkbar, dass der Draht zumindest zwei unterschiedliche Materialien umfasst, die insbesondere einer Verbundgeometrie gemäß relativ zueinander angeordnet und/oder zumindest teilweise miteinander vermischt sind. Vorteilhaft ist der Draht als ein Metalldraht, vorzugsweise als ein Stahldraht, insbesondere als ein Edelstahldraht ausgebildet. Weist die Wendel mehrere Drähte auf, sind diese vorzugsweise identisch. Es ist aber auch denkbar, dass die Wendel mehrere Drähte aufweist, die sich insbesondere hinsichtlich ihres Materials und/oder ihres Durchmessers und/oder ihres Querschnitts unterscheiden. Vorzugsweise weist der Draht und/oder das Längselement eine insbesondere korrosionsbeständige Beschichtung und/oder

Ummantelung wie beispielsweise eine Zinkbeschichtung und/oder eine Aluminium-Zink- Beschichtung und/oder eine Kunststoffbeschichtung und/oder eine PET-Beschichtung und/oder eine Metalloxidbeschichtung und/oder eine Keramikbeschichtung oder dergleichen auf.

Der Spleiß ist vorteilhaft ein Langspleiß und/oder nach Art eines Langspleißes hergestellt. Bevorzugt ist der Spleiß ein Drahtseilspleiß. Vorzugsweise entspricht die Anzahl an Längselementen des Spleißes der Anzahl an Längselementen des Seils. Besonders bevorzugt sind die Längselemente des Spleißes die Längselemente des Seils.

Vorzugsweise ist der Spleiß aus einem Ausgangsseil des Seils vor dessen Verbindung zu einem Endlosseil gefertigt. Insbesondere ist der Spleiß eine Verbindungsstelle zwischen Enden des Ausgangsseils des Seils. Vorteilhaft weist das Seil zumindest einen weiteren Seilabschnitt auf, der frei von einem Spleiß ist. Bevorzugt bilden der Seilabschnitt und der weitere Seilabschnitt das Seil aus. Ebenso ist jedoch denkbar, dass das Seil mehrere Seilabschnitte, die jeweils zumindest einen Spleiß umfassen, aufweist, beispielsweise falls ein Teil des Seils ausgetauscht und ein entsprechendes Ersatzstück mittels zumindest zweier Spleiße eingespleißt ist. Der Spleiß weist vorteilhaft einen maximalen Durchmesser auf, der höchstens um 10 %, vorteilhaft höchstens um 8 %, besonders vorteilhaft höchstens um 6 % und bevorzugt höchstens um 5 % von dem Durchmesser d des Seils abweicht und insbesondere größer ist als dieser. Vorzugsweise bilden wenigstens einige und vorteilhaft alle der Längselemente jeweils zumindest ein Einsteckende aus. Besonders bevorzugt bilden wenigstens einige und vorteilhaft alle der Längselemente jeweils genau zwei Einsteckenden aus, wobei vorteilhaft jeweils ein Einsteckende von jeweils einem Ende eines Längselements ausgebildet ist. Vorteilhaft sind die Einsteckenden anstelle der Seele in ein Inneres des Seilabschnitts eingesteckt. Besonders vorteilhaft weist der Spleiß mehrere Spleißstellen auf, insbesondere N Spleißstellen, an welchen sich Längselemente und bevorzugt Einsteckenden vorzugsweise kreuzen, insbesondere derart, dass diese in

entgegengesetzte Richtung in ein Inneres des Spleißes tauchen. Insbesondere umfasst die Spleißstelle zumindest einen, insbesondere genau einen, Spleißknoten, vorzugsweise einen Kreuzknoten. Vorteilhaft weist der Spleiß in dem Bereich der Spleißstelle N+1 an einer Oberfläche liegende Längselemente auf, von denen vorzugsweise zwei sich an der Spleißstelle kreuzen. Alternativ ist denkbar, dass zwei der Längselemente an der

Spleißstelle unmittelbar nebeneinandergelegt sind, sodass diese beispielsweise einen Parallelknoten bilden. Besonders vorteilhaft bilden diese beiden Längselemente, insbesondere die sich an der Spleißstelle kreuzenden Längselemente, jeweils ein

Einsteckende aus, wobei die entsprechenden Einsteckenden insbesondere ausgehend von der Spleißstelle in entgegengesetzte Richtungen anstelle der Seele in das Innere des Spleißes eingesteckt sind. Vorzugsweise erstreckt sich ein Einsteckende jeweils von einer Mitte einer Spleißstelle bis zu einem, insbesondere in dem Inneren des Spleißes liegenden Ende des Einsteckendes. Besonders bevorzugt erstrecken sich zwei eine Spleißstelle ausbildende Einsteckenden jeweils ausgehend von der Spleißstelle in entgegengesetzte Richtungen des Spleißes, insbesondere zumindest überwiegend in dessen Innerem, bevorzugt anstelle einer Seele. Insbesondere beträgt eine Länge eines an einer Oberfläche der Spleißstelle liegenden Abschnitts, der insbesondere nicht eingesteckte Abschnitte der sich kreuzenden oder alternativ der nebeneinandergelegten Längselemente umfasst und bevorzugt von diesen definiert und/oder ausgebildet ist, höchstens 15 * d, vorteilhaft höchstens 10 * d, besonders vorteilhaft höchstens 5 * d und bevorzugt höchstens 2 * d. Insbesondere beträgt

entsprechend eine Länge des Spleißknotens der Spleißstelle höchstens 15 * d, vorteilhaft höchstens 10 * d, besonders vorteilhaft höchstens 5 * d und bevorzugt höchstens 2 * d. Ein Durchmesser des Spleißes kann in einem Bereich einer Spleißstelle größer sein als der Durchmesser d des Seils, insbesondere da an der Spleißstelle ein Querschnitt des Spleißes N+1 Längselemente umfasst. Insbesondere definiert zumindest eine Spleißstelle des Spleißes einen maximalen Durchmesser des Spleißes. Vorzugsweise weist der Spleiß 2 * N Einsteckenden auf, wobei besonders bevorzugt jedes Ende eines jeden Längselements ein Einsteckende ist. Es ist jedoch auch denkbar, dass zumindest zwei Enden von Längselementen oder auch eines einzelnen Längselements auf Stoß und insbesondere an einer Oberfläche des Spleißes liegen und beispielsweise verklebt und/oder verschweißt und/oder anderweitig miteinander verbunden sind. Eine Anzahl von Einsteckenden kann in diesem Fall kleiner sein als 2 * N. Beispielsweise können für ein Seil mit sechs Längselementen lediglich vier Längselemente

Einsteckenden ausbilden, während zwei Längselemente lediglich auf Stoß an einer Oberfläche eines entsprechenden Spleißes liegen. Eine Bruchkraft des Spleißes wird in diesem Fall beispielsweise hauptsächlich durch die Einsteckenden bestimmt, während die auf Stoß liegenden und möglichweise etwa verschweißten Enden der Längselemente lediglich geringe Kräfte aufnehmen können. Ein entsprechender Spleiß ist vorteilhaft einfach herstellbar, insbesondere da lediglich eine reduzierte Anzahl an Längselementen verspleißt wird.

Vorzugsweise ist das Einsteckende zumindest abschnittsweise mit zumindest einem Ummantelungsmaterial ummantelt, insbesondere umwickelt. Das Ummantelungsmaterial kann beispielsweise ein, vorteilhaft um ein Einsteckende wickelbares, Spleißband sein. Ebenso ist denkbar, dass das Ummantelungsmaterial auf andere Weise auf einem Einsteckende aufgebracht ist, beispielsweise aufgetragen, aufgeschmolzen, aufextrudiert oder dergleichen. Insbesondere ist das Ummantelungsmaterial dazu vorgesehen, einen Durchmesser des Einsteckendes aufgrund dessen Ummantelung zu vergrößern.

Vorteilhaft sind die Einsteckenden derart mit Ummantelungsmaterial ummantelt, dass ihre Durchmesser zumindest im Wesentlichen einem Durchmesser der Seele entsprechen. Bevorzugt ist ein Durchmesser des Einsteckendes, insbesondere in einem nicht ummantelten Zustand, kleiner als ein Durchmesser der Seele. Unter„zumindest im Wesentlichen" soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass eine Abweichung von einem vorgegebenen Wert insbesondere weniger als 15 %, vorzugsweise weniger als 10 % und besonders bevorzugt weniger als 5 % des vorgegebenen Werts entspricht.

Vorteilhaft weist das Einsteckende eine Länge von höchstens 40 * d, besonders vorteilhaft von höchstens 30 * d, bevorzugt von höchstens 25 * d und besonders bevorzugt von höchstens 20 * d auf. Vorteilhaft weist der Spleiß wenigstens 2 * N-8, besonders vorteilhaft wenigstens 2 * N-6, bevorzugt wenigstens 2 * N-4, besonders bevorzugt wenigstens 2 * N-2 und vorzugsweise 2 * N Einsteckenden auf. Insbesondere weist der Spleiß wenigstens zwei, vorteilhaft wenigstens vier, besonders vorteilhaft wenigstens sechs, bevorzugt wenigstens acht, besonders bevorzugt wenigstens zehn und vorzugsweise wenigstens zwölf und/oder 2 * N Einsteckenden auf, die eine Länge von höchstens 50 * d, vorteilhaft von höchstens 40 * d, besonders vorteilhaft von höchstens 30 * d, bevorzugt von höchstens 25 * d und besonders bevorzugt von höchstens 20 * d aufweisen.

Insbesondere entspricht die Gesamtlänge des Spleißes einem Abstand zwischen äußersten Einsteckenden des Spleißes, vorzugsweise entlang dessen Längsrichtung. Vorzugsweise ist der Spleiß an gegenüberliegenden Stirnseiten von der Seele des Seils begrenzt. Insbesondere grenzen randständige Einsteckenden des Spleißes an die Seele des Seils an, wobei die Gesamtlänge des Spleißes vorteilhaft einem Abstand zwischen diesen randständigen Einsteckenden, insbesondere deren der Seele zugewandten Enden, entspricht. Vorteilhaft weist der Spleiß eine Gesamtlänge von höchstens 80 * N * d, besonders vorteilhaft von höchstens 60 * N * d, bevorzugt von höchstens 50 * N * d und besonders bevorzugt von höchstens 40 * N * d auf. Insbesondere weist der Spleiß, beispielsweise im Fall eines sechslitzigen Drahtseils, eine Länge von höchstens 600 * d, vorteilhaft von höchstens 500 * d, besonders vorteilhaft von höchstens 400 * d, bevorzugt von höchstens 300 * d und besonders bevorzugt von höchstens 250 * d auf. In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass mehrere Längselemente jeweils zumindest ein Einsteckende mit einer Länge von höchstens 50 * d aufweisen. Vorteilhaft weisen mehrere Längselemente jeweils zwei Einsteckenden mit einer Länge von höchstens 50 * d auf. Insbesondere weisen sämtliche Einsteckenden des Spleißes entsprechend eine Länge von höchstens 50 * d auf. Zudem ist denkbar, dass sämtliche Längselemente des Spleißes jeweils zwei Einsteckenden mit einer Länge von jeweils höchstens 50 * d aufweisen. Es ist aber auch denkbar, dass wenigstens ein Einsteckende des Spleißes eine Länge aufweist, die größer ist als 50 * d. Insbesondere kann der Spleiß Einsteckenden von unterschiedlicher Länge aufweisen. Vorteilhaft sind alle Einsteckenden des Spleißes gleich lang. Hierdurch kann vorteilhaft ein hoher Grad an Zeit- und/oder Kosteneffizienz bei einem Spleißen erzielt werden.

Ein geringer Materialbedarf an Ummantelungsmaterial sowie insbesondere ein geringer Grad an Herstellungsaufwand kann insbesondere erzielt werden, wenn eine Gesamtlänge von Bereichen mit Einsteckenden höchstens 100 * N * d beträgt, wobei N eine Anzahl von Längselementen des Seils ist. Vorteilhaft beträgt die Gesamtlänge von Bereichen mit Einsteckenden höchstens 80 * N * d, besonders vorteilhaft höchstens 60 * N * d, bevorzugt höchstens 50 * N * d und besonders bevorzugt höchstens 40 * N * d. Insbesondere sind zumindest einige der Bereiche mit Einsteckenden zueinander, vorzugsweise unmittelbar, bevorzugt entlang der Längsrichtung des Seilabschnitts, benachbart angeordnet.

Vorteilhaft können alle Bereiche mit Einsteckenden einander, insbesondere unmittelbar, benachbart angeordnet sein. Insbesondere kann die Gesamtlänge von Bereichen mit Einsteckenden der Länge des Spleißes zumindest im Wesentlichen entsprechen. Ferner wird vorgeschlagen, dass der Spleiß zumindest einen, bevorzugt genau einen, zwischen Einsteckenden angeordneten Zwischenbereich aufweist, der zumindest einen Abschnitt einer Seele und/oder eines, insbesondere nichtmetallischen, Ersatzelements enthält. Das Ersatzelement fungiert hierbei insbesondere als ein Ersatz für die Seele. Beispielsweise kann das Ersatzelement zumindest teilweise aus Kunststoff und/oder aus Gummi ausgebildet sein. Bevorzugt entspricht ein Querschnitt des Ersatzelements zumindest im Wesentlichen einem Querschnitt der Seele. Vorteilhaft ist der

Zwischenbereich in einer Mitte des Spleißes angeordnet. Besonders vorteilhaft sind betrachtet entlang der Längsrichtung des Seilabschnitts eine erste Hälfte aller

Einsteckenden des Spleißes vor dem Zwischenbereich und eine zweite Hälfte aller Einsteckenden des Spleißes hinter dem Zwischenbereich angeordnet. Insbesondere weist der Zwischenbereich eine Länge von wenigstens 100 * d und vorteilhaft von wenigstens 200 * d auf. In dem Fall, dass der Spleiß länger ist als 600 * d kann sich eine Länge des Spleißes vorteilhaft zusammensetzen aus der Gesamtlänge der Bereiche mit

Einsteckenden und einer Länge des Zwischenbereichs. Insbesondere können sich diese Längen zu einer Länge des Spleißes von 1200 * d addieren, insbesondere aus Gründen einer Einhaltung von Normvorgaben, wobei selbstverständlich auch andere und vorteilhaft größere Längen denkbar sind. Im Fall einer Ziellänge für den Spleiß von 1200 * d kann beispielsweise der Zwischenbereich eine Länge von 600 * d und der Bereich mit

Einsteckenden ebenfalls eine Länge von 600 * d aufweisen. Ebenso kann der

Zwischenbereich entsprechend verlängert und/oder der Bereich mit Einsteckenden entsprechend verkürzt sein. Hierdurch kann ein Spleiß mit einer vorgegebenen Länge hergestellt werden, wobei ein Fertigungsaufwand vorteilhaft aufgrund kurzer

Einsteckenden reduziert werden kann.

Vorzugsweise ist jedoch der Spleiß frei von einem derartigen Zwischenstück, sodass vorteilhaft ein Spleiß mit einer kurzen Gesamtlänge bereitgestellt werden kann.

Ferner wird vorgeschlagen, dass der Spleiß eine Anzahl von 2 * N-2, insbesondere in dem Inneren des Spleißes liegende und/oder eingesteckte, Längselementendbereichen aufweist, die jeweils in einem Nahbereich zumindest eines anderen

Längselementendbereichs angeordnet sind. Hierdurch kann ein Spleiß mit einer vorteilhaft reduzierten Gesamtlänge bereitgestellt werden. Vorzugsweise umfasst der Spleiß zusätzlich zwei Längselementendbereiche, die in einem Nahbereich der Seele, insbesondere an gegenüberliegenden Enden des Spleißes, angeordnet sind. Unter einem „Nahbereich" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Bereich verstanden werden, dessen Länge, vorzugsweise entlang der Längsrichtung des Seilabschnitts, höchstens 20 * d, vorteilhaft höchstens 10 * d, besonders vorteilhaft höchstens 8 * d, bevorzugt höchstens 5 * d und besonders bevorzugt höchstens 3 * d beträgt. Insbesondere sind jeweils zwei Längselementendbereiche in dem Nahbereich einander benachbart. Vorteilhaft weist der Spleiß zumindest ein zwischen benachbarten

Längselementendbereichen angeordnetes Distanzelement auf, welches vorzugsweise anstelle der Seele in dem Inneren des Spleißes angeordnet ist. Insbesondere weist das Distanzelement eine Länge von wenigstens 1 * d, vorteilhaft von wenigstens 2 * d, besonders vorteilhaft von wenigstens 3 * d und bevorzugt von wenigstens 4 * d und/oder von höchstens 15 * d, vorteilhaft von höchstens 10 * d, besonders vorteilhaft von höchstens 8 * d und bevorzugt von höchstens 6 * d auf, beispielsweise eine Länge von 5 * d. Insbesondere kann der Bereich mit Einsteckenden die Distanzelemente, vorteilhaft nicht aber ein etwaiges Zwischenelement, umfassen. Vorzugsweise liegt das Distanzelement in

Längsrichtung des Seilabschnitts auf Stoß mit den benachbarten

Längselementendbereichen. Vorteilhaft kann hierdurch eine Bildung großer

Zwischenräume bei einer Zug- und/oder Biegebelastung des Spleißes verhindert werden. Insbesondere führt vorteilhaft eine relative Bewegung benachbarter

Längselementendbereiche zu einer Bildung zweier schmaler Zwischenräume, jeweils zwischen einem der Längselementendbereiche und dem Distanzelement, vorzugsweise anstelle einer Bildung eines einzelnen breiten Zwischenraums. Ebenfalls ist denkbar, dass zumindest zwei, insbesondere jeweils zwei, Längselementendbereiche unmittelbar benachbart sind, vorzugsweise ohne ein zwischen diesen angeordnetes Distanzelement. Zudem ist denkbar, dass der Spleiß zumindest zwei und vorteilhaft 2 * N-2 paarweise miteinander verbundene Längselementendbereiche aufweist. Beispielsweise können diese miteinander verschweißt und/oder verklebt und/oder mittels zumindest einer Klemmverbindung miteinander verbunden sein, insbesondere zusätzlich zu einer von die Längselementendbereiche umgebenden Längselementen erzeugten Klemmung.

Bevorzugt liegen in diesem Fall die zwei, insbesondere jeweils zwei,

Längselementendbereiche auf Stoß.

Ein vorteilhaft zuverlässiger und/oder belastbarer Spleiß kann insbesondere bereitgestellt werden, wenn die Längselementendbereiche Endbereiche von Einsteckenden sind.

Insbesondere in dem Fall, dass der Spleiß 2 * N Einsteckenden umfasst, bilden die 2 * N-2 innenliegenden Einsteckenden vorzugsweise die 2 * N-2 Längselementendbereiche aus. Zudem bilden vorteilhaft die beiden randständigen Einsteckenden die beiden der Seele benachbarten Längselementendbereiche aus. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Spleiß zumindest eine Spleißstelle umfasst, welche zumindest zwei gegenläufig eingesteckte Einsteckenden und zumindest ein Einlegeelement mit zumindest einem

Aufnahmebereich, der zu einem zumindest teilweisen Aufnehmen der gegenläufig eingesteckten Einsteckenden vorgesehen ist, aufweist. Insbesondere ist das

Einlegeelement zu einem zumindest teilweisen Aufnehmen eines Spleißknotens vorgesehen, insbesondere eines Kreuzknotens, den vorteilhaft die gegenläufig

eingesteckten Einsteckenden beziehungsweise diese ausbildende entsprechende

Längselemente ausbilden. Bevorzugt ist das Einlegeelement eine Spleißpuppe. Vorteilhaft weist das Einlegeelemente eine Mehrzahl von spiralartig verlaufenden weiteren

Aufnahmebereichen auf, die jeweils zu einer Aufnahme eines Längselements vorgesehen sind. Insbesondere weist das Einlegeelement N-1 derartige weitere Aufnahmebereiche auf. Das Einlegeelement ist insbesondere dazu vorgesehen, in einem Bereich der Spleißstelle, insbesondere in einem Bereich deren Spleißknotens, die Seele des Seils zu ersetzen. Vorzugsweise ist der Aufnahmebereich tiefer und/oder breiter als die weiteren Aufnahmebereiche, sodass dieser vorteilhaft zur teilweisen Aufnahme zweier

Längselemente anstelle lediglich eines Längselements geeignet ist, besonders vorteilhaft unter Erzielung eines nicht oder zumindest lediglich unwesentlich vergrößerten

Querschnitts des Spleißes in dem Bereich der Spleißstelle und insbesondere deren Spleißknotens. Vorteilhaft ist das Einlegeelement zumindest teilweise aus Kunststoff ausgebildet, wobei auch andere geeignete Materialien wie beispielsweise Gummi oder weiche Metalle denkbar sind. Das Einlegeelement kann insbesondere als ein 3D- gedrucktes Bauteil ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das Einlegeelement an eine Form und/oder Gestalt und/oder Ausprägung des Spleißknotens der Spleißstelle angepasst. Besonders bevorzugt sind der Aufnahmebereich und die weiteren Aufnahmebereiche des Einlegeelements derart ausgebildet und/oder angeordnet, dass die Längselemente des Spleißes derart um das Einlegeelement verlaufen, dass diese zueinander, zumindest in einem Bereich des Einlegeelements, berührungsfrei sind. Insbesondere ist denkbar, dass der Aufnahmebereich einen veränderlichen Querschnitt aufweist, der insbesondere von zumindest einem Bereich zur Aufnahme eines einzelnen Einsteckendes in zumindest einen Bereich zur Aufnahme des Spleißknotens übergeht. Grundsätzlich ist denkbar, dass das Einlegeelement eine maximale Länge aufweist, die einer Summe einer Länge der beiden gegenläufig eingesteckten Einsteckenden entspricht. Vorteilhaft weist das

Einlegeelement eine Länge von wenigstens 1 * d, besonders vorteilhaft von wenigstens 2 * d, bevorzugt von wenigstens 3 * d und besonders bevorzugt von wenigstens 5 * d und/oder von höchstens 100 * d, vorteilhaft von höchstens 50 * d, besonders vorteilhaft von höchstens 20 * d, bevorzugt von höchstens 10 * d und besonders bevorzugt von höchstens 8 * d auf. Hierdurch kann vorteilhaft eine unerwünschte Verdickung in Knotenbereichen reduziert werden. Zudem können vorteilhaft in Knotenbereichen auftretende mechanische Belastungen eines Spleißes reduziert werden.

Außerdem wird vorgeschlagen, dass das Einsteckende eine Welligkeit aufweist, deren Amplitude wenigstens 0,5 % und/oder höchstens 20 % einer Amplitude einer Welligkeit des Längselements, insbesondere in einem von dem Einsteckende verschiedenen Abschnitt des Längselements, der vorzugsweise außerhalb des Inneren des Spleißes und/oder außerhalb eines Spleißknotenbereichs angeordnet ist, entspricht. Vorteilhaft ist das Längselement in einem Bereich des Einsteckendes zumindest teilweise begradigt. Insbesondere entspricht die Welligkeit einer Abweichung von einem geraden Verlauf. Die Amplitude kann hierbei eine Amplitude eines Verlaufs des Einsteckendes

beziehungsweise des Längselements in einer Betrachtung senkrecht zu einer

Längsrichtung des Einsteckendes beziehungsweise des Längselements und/oder eine entsprechende Amplitude in einer Projektion senkrecht zu einer Längsrichtung des Einsteckendes beziehungsweise des Längselements sein. Vorzugsweise sind das Einsteckende und das Längselement in zumindest zwei senkrechten Raumrichtungen wellig. Besonders bevorzugt folgen das Einsteckende und das Längselement jeweils einem spiralförmigen und/oder spiralartigen Verlauf, wobei vorteilhaft der Verlauf des Einsteckendes zumindest mittels Streckung in Längsrichtung des Längselements aus dessen Verlauf erzeugbar ist. Vorteilhaft entspricht die Amplitude der Welligkeit des Einsteckendes wenigstens 1 %, besonders vorteilhaft wenigstens 2 % und bevorzugt wenigstens 3 % und/oder höchstens 15 %, besonders vorteilhaft höchstens 10 % und bevorzugt höchstens 8 % einer Amplitude der Welligkeit des Längselements. Hierdurch kann vorteilhaft eine innere Geometrie eines Spleißes präzise angepasst werden.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Spleiß zumindest ein weiteres Einsteckende aufweist, welches eine andere Länge als das Einsteckende aufweist. Hierdurch kann vorteilhaft eine hohe Variabilität hinsichtlich einer Ausgestaltung eines Spleißes erzielt werden. Zudem können Belastbarkeitseigenschaften eines Spleißes präzise angepasst werden. Insbesondere kann der Spleiß unterschiedlich lange Einsteckenden aufweisen. Das Einsteckende und das weitere Einsteckende können von unterschiedlichen Längselementen ausgebildet sein, die sich zudem beispielsweise hinsichtlich zumindest einer Eigenschaft wie etwa hinsichtlich eines Querschnitts, eines Durchmessers, eines Materials, einer Schlaglänge oder dergleichen unterscheiden können. Eine Länge der Einsteckenden kann insbesondere in Abhängigkeit von einer Beschaffenheit der Längselemente gewählt werden. Es ist denkbar, dass Einsteckenden einer einzelnen Spleißstelle unterschiedlich lang sind. Hierdurch können vorteilhaft unterschiedlich lange Bereiche mit jeweils zwei benachbarten Einsteckenden erzeugt werden, wobei benachbarte Einsteckenden gleich lang sein können. Ebenso ist denkbar, dass jeweils einen Spleißknoten ausbildende Einsteckenden gleich lang sind.

Insbesondere in diesem Fall können zwei benachbarte Einsteckenden, die zwischen zwei Spleißstellen angeordnet sind, unterschiedlich lang sein. Insbesondere in dem Fall, dass der Spleiß an dessen Oberfläche auf Stoß gelegte und/oder verbundene, beispielswiese verschweißte, Endbereiche von Längselementen aufweist und lediglich einige der Längselemente Einsteckenden ausbilden, können beispielsweise längere Einsteckenden in Bereichen angeordnet sein, in denen an der Oberfläche des Spleißes Endbereiche von Längselementen auf Stoß liegen und/oder verbunden, etwa verschweißt, sind, sodass vorteilhaft ein belastbarer und dennoch kompakter Spleiß bereitgestellt werden kann.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Spleiß eine Mehrzahl von, insbesondere nicht durch einen Zwischenbereich und/oder ein Ersatzelement getrennte, Spleißstellen aufweist, die in unregelmäßigen Abständen zueinander angeordnet sind, insbesondere zusätzlich zu eventuellen aufgrund eines Zwischenbereichs unregelmäßigen Abständen zwischen durch den Zwischenbereich getrennten Spleißstellen. Hierdurch kann vorteilhaft ein hoher Grad an Variabilität hinsichtlich einer Anpassung einer lokalen Belastbarkeit eines Spleißes erzielt werden. Beispielsweise können Abstände zwischen Spleißstellen von einem Rand des Spleißes zu dessen Mitte hin zunehmen. Ferner ist denkbar, dass Abstände zwischen Spleißstellen von dem Rand des Spleißes zu dessen Mitte hin abnehmen. Vorteilhaft weist der Spleiß unterschiedliche Abstände zwischen

unterschiedlichen benachbarten Spleißstellen auf. Insbesondere kann ein erster Abstand zwischen zwei benachbarten Spleißstellen von einem zweiten Abstand zwischen zwei anderen benachbarten Spleißstellen abweichen. Es ist denkbar, dass der Spleiß gleich lange Einsteckenden aufweist und insbesondere alle Einsteckenden des Spleißes gleich lang sind, wobei die unregelmäßigen Abstände mittels zumindest eines Distanzstücks erzeugt sind. Beispielsweise kann der Spleiß unterschiedlich lange Distanzstücke und/oder Bereiche benachbarter Längselementendbereiche mit und ohne Distanzstück aufweisen. Vorteilhaft weist der Spleiß unterschiedlich lange Einsteckenden auf, mittels derer die unregelmäßigen Abstände zumindest teilweise erzeugt sind. Alternativ wird vorgeschlagen, dass der Spleiß eine Mehrzahl von Spleißstellen aufweist, die in zumindest im Wesentlichen regelmäßigen Abständen angeordnet sind. Hierdurch kann vorteilhaft ein einfach und zuverlässig herstellbarer Spleiß bereitgestellt werden. Zudem kann insbesondere für ein Drahtseil mit identischen Längselementen ein Spleiß mit einer gleichmäßig verteilten lokalen Belastbarkeit bereitgestellt werden. Vorzugsweise sind alle Spleißstellen des Spleißes in regelmäßigen Abständen angeordnet.

Insbesondere in dem Fall, dass der Spleiß zumindest einen Zwischenbereich aufweist, ist denkbar, dass die Spleißstellen des Spleißes in Gruppen mit regelmäßigen Abständen zwischen Spleißstellen angeordnet sind.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass bei zumindest einem Testversuch zumindest ein Testseilstück des Seils, insbesondere mit einem Durchmesser d, mit zumindest einem Testeinsteckende in einem vorgespannten Zustand und unter Zugbelastung des Testeinsteckendes wenigstens 1000-mal, vorteilhaft wenigstens 2000-mal, besonders vorteilhaft wenigstens 5000-mal, bevorzugt wenigstens 10000-mal und besonders bevorzugt wenigstens 15000-mal, insbesondere jeweils um wenigstens 90°, vorteilhaft jeweils um wenigstens 120° und bevorzugt jeweils um wenigstens 150° um zumindest eine Testscheibe mit einem Durchmesser von höchstens 80 * d, vorteilhaft von höchstens 60 * d und besonders vorteilhaft von höchstens 40 * d, beschädigungsfrei biegbar ist. Insbesondere weist ein in das Testseilstück eingesteckter Abschnitt des Testeinsteckendes eine Länge von höchstens 50 * d, vorteilhaft von höchstens 40 * d, besonders vorteilhaft von höchstens 30 * d auf. Insbesondere kann das Testseilstück bei dem Testversuch abwechselnd um zwei gegenüberliegende und vorteilhaft in entgegengesetzte Richtung gekrümmte Testscheiben um den angegebenen Winkel als Gesamtwinkel beschädigungsfrei biegbar sein, also beispielsweise jeweils um 45° um eine erste der Testscheiben und um 45° um eine zweite der Testscheiben.

Vorteilhaft ist das Testeinsteckende analog zu den Einsteckenden des Seilabschnitts ausgebildet und insbesondere mit dem Ummantelungsmaterial ummantelt. Zudem ist vorteilhaft das Testseilstück analog zu dem Seil ausgebildet. Es ist denkbar, dass das Testseilstück eine Mehrzahl von Einsteckenden umfasst. Ferner ist denkbar, dass das Testseilstück einen gesamten Testspleiß umfasst. Vorteilhaft umfasst das Testseilstück lediglich ein Testeinsteckende, das bevorzugt an einem Ende des Testseilstücks anstelle dessen Seele in dessen Inneres eingesteckt ist. Hierdurch kann vorteilhaft ein hoher Grad einer mechanischen Zuverlässigkeit und/oder einer Belastbarkeit eines Spleißes erzielt werden. Zudem kann vorteilhaft ein kompakter Spleiß mit einer hohen Lebensdauer bereitgestellt werden. Darunter, dass das Testseilstück„beschädigungsfrei biegbar" ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Testeinsteckende und/oder die

Testeinsteckenden des Testseilstücks, insbesondere nach einem Durchlaufen des Testversuchs, vorzugsweise in dem vorgespannten Zustand des Testeinsteckendes und/oder des Testseilstücks, beispielsweise unter einer Vorspannkraft pro

Querschnittsfläche A des Testseilstücks von wenigstens 60 N/mm 2 , vorzugsweise von wenigstens 250 N/mm 2 und vorteilhaft von wenigstens 500 N/mm 2 in Beharrung bleibt. Unter der Wendung„in Beharrung bleiben" soll insbesondere verstanden werden, dass das Testseilstück unter Wirkung der Vorspannkraft zumindest im Wesentlichen frei ist von einem Rutschen und/oder einer Setzung eines Testeinsteckendes, insbesondere relativ zu einem Rest des Testseilstücks. Darunter, dass das Testseilstück„im Wesentlichen frei ist von einer Setzung und/oder einem Rutschen", soll insbesondere verstanden werden, dass ein Ausmaß einer Setzung und/oder eines Rutschens des Testeinsteckendes, insbesondere relativ zu einem Rest des Testseilstücks, nach einem Durchlaufen des Testversuchs kleiner ist als ein Durchmesser des Testseilstücks, vorzugsweise kleiner ist als ein halber Durchmesser des Testseilstücks, bevorzugt kleiner ist als ein Viertel

Durchmesser des Testseilstücks und besonders bevorzugt kleiner ist als ein Durchmesser der Seele des Testseilstücks.

Ein im Fall einer kombinierten Biege- und Zugbelastung, beispielsweise bei einem Betrieb in einer Seilbahn, zuverlässiger und langlebiger Spleiß kann insbesondere bereitgestellt werden, wenn bei dem Testversuch das Testseilstück mit einer Vorspannkraft pro

Querschnittsfläche A des Testseilstücks von wenigstens 60 N/mm 2 , vorteilhaft von wenigstens 100 N/mm 2 , vorteilhaft von wenigstens 200 N/mm 2 , bevorzugt von wenigstens 300 N/mm 2 und besonders bevorzugt von wenigstens 500 N/mm 2 , insbesondere im Fall eines sechslitzigen Seils, vorgespannt ist. Ein belastbarer und zuverlässiger Spleiß mit kurzen Einsteckenden, der vorteilhaft einfach und/oder schnell herstellbar ist, kann insbesondere bereitgestellt werden, wenn das Testeinsteckende bei dem Testversuch einer Auszugskraft in kN von wenigstens d 2* 0,68/N * 0,04, vorteilhaft von wenigstens d 2* 0,68/N * 0,1 , besonders vorteilhaft von wenigstens d 2* 0,68/N * 0,2, bevorzugt von wenigstens d 2* 0,68/N * 0,4 und besonders bevorzugt von wenigstens d 2* 0,68/N * 0,6 standhält. Vorzugsweise hält das

Einsteckelement derselben Auszugskraft stand wie das Testeinsteckende. Besonders bevorzugt hält jedes Einsteckelement des Spleißes derselben Auszugskraft stand wie das Testeinsteckende. Insbesondere wirkt bei dem Testversuch die Auszugskraft parallel oder zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Längsrichtung des Testseilstücks und/oder des Testeinsteckendes. Insbesondere ist bei dem Testversuch das Testeinsteckende in dessen Längsrichtung mit der Auszugskraft beaufschlagt. Die Erfindung betrifft zudem ein ein Personenbeförderungsdrahtseil ausbildendes Seil mit zumindest einem Längselement, insbesondere einer Litze, welches dazu vorgesehen ist, zumindest ein Einsteckende eines Spleißes, insbesondere eines Langspleißes, eines erfindungsgemäßen Seilabschnitts auszubilden. Durch ein erfindungsgemäßes Seil können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich eines einfach herstellbaren, insbesondere kompakten, und belastbaren Spleißes, insbesondere zur Herstellung eines Endlosseils aus dem Seil, erzielt werden. Das Seil ist vorteilhaft als ein Seilbahnseil ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Seil ein Transportseilbahnseil ist, insbesondere ein Materialtransportdrahtseil. Vorteilhaft ist das Seil dazu vorgesehen, als Ausgangsseil für eine Herstellung eines Endlosseils, insbesondere eines Förderseils und/oder eines Zugseils, verwendet zu werden. Insbesondere weist das Seil einen, vorzugweise konstanten, Durchmesser d auf, wobei sich der Durchmesser d beispielsweise im oben angegebenen Wertebereich bewegen kann. Vorzugsweise weist das Seil eine Anzahl von N, insbesondere zueinander identisch ausgebildeten, Längselementen auf. Wie insbesondere oben beschrieben ist N vorteilhaft 6, kann aber beispielsweise auch 5, 7, 8, 9, 10, 1 1 oder 12 sein. Auch eine noch größere Anzahl an Längselementen ist denkbar. Bevorzugt weist das Seil zumindest eine, vorteilhaft genau eine, Seele auf, um welche herum die Längselemente verseilt sind. Besonders bevorzugt sind die Längselemente jeweils dazu vorgesehen, zumindest ein Einsteckende des Spleißes auszubilden, insbesondere zumindest nach einer Ummantelung und/oder Umwicklung mit zumindest einem Ummantelungsmaterial wie beispielsweise einem Spleißband. Vorteilhaft ist das Längselement dazu vorgesehen, als Einsteckende mit einer Länge von höchstens 50 * d in einem verspleißten Zustand eine Auszugskraft in kN von wenigstens d 2* 0.68/N * 0.04, vorteilhaft von wenigstens d 2* 0.68/N * 0.1 , besonders vorteilhaft von wenigstens d 2* 0.68/N * 0.2, bevorzugt von wenigstens d 2* 0.68/N * 0.4 und besonders bevorzugt von wenigstens d 2* 0.68/N * 0.6 aufzuweisen.

Weiterhin umfasst die Erfindung ein ein Personenbeförderungsdrahtseil ausbildendes Seil, welches dazu vorgesehen ist, mittels zumindest eines als Langspleiß ausgebildeten Spleißes eines Seilabschnitts nach einem der vorhergehenden Ansprüche gespleißt zu werden. Durch ein erfindungsgemäßes Seil können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich eines einfach herstellbaren, insbesondere kompakten, und belastbaren Spleißes, insbesondere zur Herstellung eines Endlosseils aus dem Seil, erzielt werden. Das Seil ist vorteilhaft als ein Seilbahnseil ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Seil ein Transportseilbahnseil ist, insbesondere ein Materialtransportdrahtseil. Vorteilhaft ist das Seil dazu vorgesehen, als Ausgangsseil für eine Herstellung eines Endlosseils, insbesondere eines Förderseils und/oder eines Zugseils, verwendet zu werden.

Vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich eines zuverlässigen Spleißes, insbesondere Langspleißes, der insbesondere schnell und/oder auf vergleichsweise engem Raum herstellbar ist, können insbesondere mit einem Seil, insbesondere einem Endlosseil, erzielt werden, welches zumindest einen erfindungsgemäßen Seilabschnitt aufweist. Das Seil ist vorteilhaft ein Drahtseil. Besonders vorteilhaft ist das Seil ein Zugseil und/oder ein Förderseil, insbesondere einer Seilbahn, vorteilhaft einer Personenbeförderungsbahn, bevorzugt einer Stadtbahn und/oder einer Bergbahn. Insbesondere ist das Seil ein Personenbeförderungsdrahtseil, vorzugsweise ein Stadtbahndrahtseil und/oder ein Bergbahndrahtseil. Selbstverständlich ist aber auch denkbar, dass das Seil ein Zugseil und/oder ein Förderseil einer Materialseilbahn, insbesondere einer Materialtransportbahn, ist. Ferner wird vorgeschlagen, zumindest ein erfindungsgemäßes Seil mit zumindest einem erfindungsgemäßen Seilabschnitt als Förderseil und/oder als Zugseil, insbesondere in einer Personenbeförderungsbahn, vorteilhaft in einer Personenseilbahn, zu verwenden, bevorzugt in einer Bergbahn und/oder in einer Stadtbahn. Ebenso ist jedoch auch eine Verwendung als Förderseil und/oder als Zugseil in einer Materialseilbahn oder einer beliebigen anderen Art von Seilbahn denkbar.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung, welcher für sich alleine genommen oder auch in Kombination mit zumindest einem insbesondere in Kombination mit einem oder auch mit beliebig vielen anderen Aspekten der Erfindung betrachtet werden kann, geht aus von einem Verfahren zum Spleißen eines ein Personenbeförderungsdrahtseil ausbildenden Seils mit einem Durchmesser d, vorzugsweise zur Herstellung eines Endlosseils, insbesondere eines erfindungsgemäßen Seils mit zumindest einem erfindungsgemäßen Seilabschnitt, vorteilhaft für eine Personenbeförderungsbahn, beispielsweise für eine Bergbahn und/oder eine Stadtbahn, aber auch für eine Materialseilbahn, welches mehrere verseilte Längselemente aufweist. Es wird vorgeschlagen, dass zur Herstellung zumindest eines als Langspleiß

ausgebildeten Spleißes zumindest ein Endbereich zumindest eines der Längselemente als Einsteckende, insbesondere anstelle einer Seele, zwischen andere Längselemente über eine Länge von höchstens 50 * d eingesteckt wird.

Durch das erfindungsgemäße Verfahren können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer Herstellung eines Spleißes, insbesondere Langspleißes, erzielt werden. Zudem kann vorteilhaft ein Aufwand einer Herstellung von Einsteckenden eines Spleißes, insbesondere Langspleißes, vorteilhaft reduziert werden. Außerdem kann vorteilhaft ein Spleiß, insbesondere Langspleiß, mit kurzen und einfach zu erzeugenden Einsteckenden bereitgestellt werden. Vorteilhaft kann eine hohe Kosteneffizienz, insbesondere in Kombination mit einer zugleich hohen Zuverlässigkeit eines gefertigten Spleißes, insbesondere Langspleißes, erzielt werden. Insbesondere kann eine kurze zu einem Spleißen benötigte Zeit erzielt werden. Zudem kann ein kompakter und belastbarer Spleiß, insbesondere Langspleiß, bereitgestellt werden. Ferner kann vorteilhaft ein Spleißen, insbesondere eines Langspleißes, auf engem Raum und/oder auf einer kurzen Länge ermöglicht werden. Insbesondere kann eine Länge eines aufwändig zu

bearbeitenden Bereichs einer Spleißverbindung, insbesondere durch einen Langspleiß, vorteilhaft reduziert werden.

Vorteilhaft wird das Einsteckende über eine Länge von höchstens 40 * d, besonders vorteilhaft von höchstens 30 * d, bevorzugt von höchstens 25 * d und besonders bevorzugt von höchstens 20 * d zwischen die anderen Längselemente eingesteckt. Die Länge, über welche das Einsteckende eingesteckt wird, kann vorteilhaft zudem wenigstens um eine Hälfte der Länge des Spleißknotens reduziert sein. Bevorzugt wird das Einsteckende vor dem Einstecken mit dem Ummantelungsmaterial ummantelt. Vorteilhaft werden mehrere Einsteckenden über eine entsprechende Länge von höchstens 50 * d eingesteckt, besonders vorteilhaft alle Einsteckenden des Spleißes. Ein weiterer Aspekt der Erfindung, welcher für sich alleine genommen, oder auch in

Kombination mit zumindest einem, insbesondere in Kombination mit einem oder auch mit beliebig vielen anderen Aspekten der Erfindung, betrachtet werden kann, geht aus von einem Verfahren zum Spleißen eines ein Personenbeförderungsdrahtseil ausbildenden Seils mit einem Durchmesser d, vorzugsweise zur Herstellung eines Endlosseils, insbesondere eines erfindungsgemäßen Seils mit zumindest einem erfindungsgemäßen Seilabschnitt, vorteilhaft für eine Personenbeförderungsbahn, beispielsweise für eine Bergbahn und/oder eine Stadtbahn, aber auch für eine Materialseilbahn, welches eine Anzahl N verseilter Längselemente aufweist.

Es wird vorgeschlagen, dass ein Spleiß, insbesondere ein Langspleiß, hergestellt wird, dessen Gesamtlänge höchstens 100 * N * d beträgt. Durch das erfindungsgemäße Verfahren können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer Herstellung eines Spleißes, insbesondere Langspleißes, erzielt werden. Vorteilhaft kann eine hohe Kosteneffizienz, insbesondere in Kombination mit einer zugleich hohen Zuverlässigkeit eines gefertigten Spleißes, insbesondere Langspleißes, erzielt werden. Zudem kann ein kompakter Spleiß, insbesondere Langspleiß, bereitgestellt werden. Des Weiteren kann vorteilhaft ein kurzer und dennoch belastbarer Spleiß, insbesondere

Langspleiß, bereitgestellt werden. Vorteilhaft kann ein geringer Herstellungsaufwand für einen Spleiß, insbesondere Langspleiß, erzielt werden. Außerdem kann ein Spleißen, insbesondere eines Langspleißes, auch im Fall eines deutlich begrenzten verfügbaren Raums, insbesondere im Fall einer kurzen Länge eines für ein Spleißen zur Verfügung stehenden Bereichs, erzielt werden. Zudem kann ein geringer Aufwand bei einer

Vorbereitung und Herstellung eines Spleißes, insbesondere Langspleißes, erzielt werden.

Vorteilhaft wird ein Spleiß hergestellt, dessen Gesamtlänge höchstens 80 * N * d, besonders vorteilhaft höchstens 60 * N * d, bevorzugt höchstens 50 * N * d und besonders bevorzugt höchstens 40 * N * d beträgt. Insbesondere wird, beispielsweise im Fall eines sechslitzigen Drahtseils, ein Spleiß hergestellt, dessen Länge höchstens 600 * d, vorteilhaft höchstens 500 * d, besonders vorteilhaft höchstens 400 * d, bevorzugt höchstens 300 * d und besonders bevorzugt höchstens 250 * d beträgt.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der als Langspleiß ausgebildete Spleiß an einem Stück, insbesondere ohne Vorschieben des Spleißes in einem unfertigen Zustand, in einem Bereich mit einer Länge von höchstens 1200 * d, vorteilhaft von höchstens 1000 * d, besonders vorteilhaft von höchstens 800 * d und bevorzugt von höchstens 600 * d gefertigt wird. Unter einem„Vorschieben" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Schieben und/oder Ziehen des Spleißes in einem teilweise fertiggestellten Zustand, insbesondere in eine Längsrichtung des Seils, verstanden werden. Insbesondere kann ein Vorschieben ein Verschieben eines bereits fertiggestellten Teilabschnitts des unfertigen Spleißes aus einem Bearbeitungsbereich hinaus, insbesondere einhergehend mit einem Verschieben eines noch nicht fertiggestellten weiteren Teilabschnitts des unfertigen Spleißes in den Bearbeitungsbereich herein, verstanden werden. Beispielsweise kann der Bereich innerhalb einer Talstation, einer Bergstation, eines Seilbahnbahnhofs oder dergleichen, insbesondere mit einem begrenzten Raumangebot, beispielsweise mit einer begrenzten Länge, liegen. Insbesondere wird der gesamte Spleiß, insbesondere

Langspleiß, an einem Stück und/oder innerhalb des Bereichs ohne Vorschieben gefertigt. Hierdurch kann ein Herstellungsaufwand reduziert werden. Zudem kann hierdurch ein Spleißen, insbesondere eines als Langspleiß ausgebildeten Spleißes, auf engem Raum ermöglicht werden, beispielsweise in engen Stationen, insbesondere Seilbahnstationen, beispielsweise in Städten und/oder an Berghängen und/oder -gipfeln, bei denen ein verfügbarer Raum begrenzt ist.

Ein erfindungsgemäßer Seilabschnitt sowie ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Spleißen eines Seils sollen hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können ein erfindungsgemäßer

Seilabschnitt sowie ein erfindungsgemäßes Verfahren zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen, Einheiten und Verfahrensschritten abweichende Anzahl und/oder eine beliebige sinnvolle Kombination derselben aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.

Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Personenbeförderungsbahn mit einem Seil in einer schematischen

Darstellung, Fig. 2 das Seil in einem nicht gespleißten Zustand in einer schematischen Darstellung,

Fig. 3 das Seil in einer schematischen Querschnittdarstellung,

Fig. 4 einen Seilabschnitt des Seils mit einem Spleiß in einer schematischen

Darstellung,

Fig. 5 eine Spleißstelle des Spleißes in einer schematischen

Längsschnittdarstellung,

Fig. 6 einen Spleißknoten der Spleißstelle in einer schematischen

Querschnittdarstellung,

Fig. 7 ein Einlegeelement der Spleißstelle in einer schematischen

perspektivischen Darstellung,

Fig. 8 einen Abschnitt des Spleißes in einer schematischen

Längsschnittdarstellung,

Fig. 9 ein Testseilstück des Seils bei einem Testversuch in einer

schematischen Darstellung,

Fig. 10 ein schematisches Ablaufdiagramm eines ersten Verfahrens zum

Spleißen des Seils,

Fig. 1 1 ein schematisches Ablaufdiagramm eines zweiten Verfahrens zum

Spleißen des Seils,

Fig. 12 einen ersten alternativen Seilabschnitt mit einem Spleiß in einer

schematischen Darstellung,

Fig. 13 einen zweiten alternativen Seilabschnitt mit einem Spleiß in einer

schematischen Darstellung und

Fig. 14 einen dritten alternativen Seilabschnitt mit einem Spleiß in einer

schematischen Darstellung.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Die Figur 1 zeigt eine Personenbeförderungsbahn 92a mit einem Seil 12a in einer schematischen Darstellung. Das Seil 12a ist als ein Personenbeförderungsdrahtseil ausgebildet. Die Personenbeförderungsbahn 92a ist eine Seilbahn. Die

Personenbeförderungsbahn 92a kann beispielsweise eine Bergbahn sein. Vorteilhaft ist die Personenbeförderungsbahn 92a eine Stadtbahn. Hierbei ist denkbar, dass diese einen Höhenunterschied überwindet. Ebenso ist denkbar, dass die Personenbeförderungsbahn 92a zumindest im Wesentlichen waagrecht verläuft. Die Personenbeförderungsbahn 92a kann nicht gezeigte Stützen aufweisen. Zudem kann die Personenbeförderungsbahn 92a mehrere Abschnitte mit unterschiedlicher Steigung aufweisen, insbesondere auch Abschnitte mit positiver Steigung sowie Abschnitte mit negativer Steigung. Des Weiteren ist denkbar, dass die Personenbeförderungsbahn 92a zumindest abschnittsweise unter Tage verläuft. Im vorliegenden Fall ist das Seil 12a ein Förderseil. Das Seil 12a wird als Förderseil in der Personenbeförderungsbahn 92a verwendet. Ebenso ist eine

Verwendung als Zugseil, insbesondere zusätzlich zu einem separaten Tragseil, denkbar. Grundsätzlich ist ferner denkbar, dass das Seil 12a Teil einer Materialseilbahn, insbesondere einer Materialbergbahn und/oder einer Materialstadtbahn ist. Generell kann das Seil 12a als Zugseil und/oder als Förderseil in einer Seilbahn verwendet werden und/oder ein Teil derselben sein.

Das Seil 12a ist im vorliegenden Fall ein Drahtseil, insbesondere ein Stahlseil. Das Seil 12a kann jedoch zumindest abschnittsweise als ein Kunststoffseil und/oder ein

Verbundmaterialseil oder dergleichen ausgebildet sein. Das Seil 12a weist zumindest einen Seilabschnitt 10a mit zumindest einem Spleiß 14a auf. Der Spleiß 14a ist im vorliegenden Fall ein Langspleiß. Zudem ist der Spleiß 14a im vorliegenden Fall ein Drahtseilspleiß. Insbesondere ist der Spleiß 14a zumindest abschnittsweise nach Art eines Langspleißes ausgebildet. Das Seil 12a ist ein Endlosseil. Insbesondere ist das Seil 12a ein mittels des Spleißes 14a gespleißtes Endlosseil. Das Seil 12a ist frei von einer das Seil umgebenden Ummantelung ausgebildet.

Die Figur 2 zeigt ein Seil 90a, das dazu vorgesehen ist, mittels des Spleißes 14a des Seilabschnitts 10a gespleißt zu werden. Insbesondere entspricht das Seil 90a dem Seil 12a der Personenbeförderungsbahn 92a in dessen nicht gespleißtem Zustand. Mittels Spleißens des Seils 90a kann das als Endlosseil ausgebildete Seil 12a der

Personenbeförderungsbahn 92a hergestellt werden. Beispielsweise wird das Seil 90a auf eine Trommel aufgewickelt zu einem Installationsort, insbesondere einem Ort der Personenbeförderungsbahn 92a, transportiert und dort gespleißt. Eine Fertigung des Seils 90a kann hierbei an einem anderen Ort, beispielsweise in einer Seilfabrik, erfolgen. Die Figur 3 zeigt den Seilabschnitt 10a in einer schematischen Querschnittdarstellung. Insbesondere ist in der Figur 3 ein von dem Spleiß 14a verschiedener Bereich des Seilabschnitts 10a gezeigt. Ein Querschnitt des Seils 12a ist entsprechend ausgebildet. Der Seilabschnitt 10a und insbesondere das Seil 12a weist eine Anzahl von N

Längselementen 16a-26a auf. Im vorliegenden Fall ist N=6. Wie oben erwähnt ist aber eine beliebige andere Anzahl an Längselementen 16a-26a denkbar, insbesondere eine Anzahl von fünf, sieben, acht, zehn, zwölf oder eine noch größere Anzahl. Die

Längselemente 16a-26a sind im vorliegenden Fall Litzen, insbesondere Drahtlitzen. Ebenso sind Drahtbündel oder auch Einzeldrähte, Verbunddrähte, Core-Shell- Längselemente oder dergleichen denkbar.

Die Längselemente 16a-26a sind im vorliegenden Fall zumindest im Wesentlichen identisch oder identisch zueinander ausgebildet. Insbesondere weisen die Längselemente 16a-26a einen zumindest im Wesentlichen identischen oder identischen Querschnitt auf. Zudem können die Längselemente 16a-26a eine zumindest im Wesentlichen identische oder identische Schlaglänge und/oder Schlagrichtung aufweisen. Das Seil 12a kann ein Kreuzschlagseil sein und ist bevorzugt ein Gleichschlagseil. Grundsätzlich ist denkbar, dass der Seilabschnitt 10a und/oder das Seil 12a unterschiedlich ausgebildete

Längselemente 16a-26a aufweist, die sich beispielsweise hinsichtlich eines Querschnitts, eines Materials, einer Zugfestigkeit, einer Schlaglänge, einer Schlagrichtung oder dergleichen unterscheiden. Die Längselemente 16a-26a sind frei von einer zumindest eines der Längselemente 16a-26a umgebenden Ummantelung ausgebildet.

Das Seil 12a sowie im vorliegenden Fall zumindest ein Randbereich des Seilabschnitts 10a weist eine Seele 94a auf. Die Seele 94a kann beispielsweise zumindest teilweise aus Kunststoff, insbesondere Polyethylen, ausgebildet sein. Die Längselemente 16a-26a sind um die Seele 94a, insbesondere in gleichmäßigen Abständen, herum angeordnet.

Insbesondere verlaufen die Längselemente 16a-26a spiralförmig um die Seele 94a. Die Längselemente 16a-26a sind um die Seele 94a herum verseilt. Die Seele 94a weist im vorliegenden Fall einen Querschnitt auf, der größer ist als ein Querschnitt der Längselemente 16a-26a. Zudem weist die Seele 94a vorteilhaft einen Querschnitt mit kreissegmentförmigen Ausnehmungen und/oder Eindrückungen für die Längselemente 16a-26a auf, die vorteilhaft gemäß einer Verseilung der Längselemente 16a-26a um die Seele 94a herum einem spiralartigen Verlauf folgen. Die Längselemente 16a-26a sind vorteilhaft derart um die Seele 94a angeordnet, dass diese zumindest außerhalb des Spleißes 14a zueinander berührungsfrei sind. Insbesondere sind Längsseiten der Längselemente 16a-26, zumindest außerhalb des Spleißes 14a, zueinander berührungsfrei angeordnet. Zusätzlich ist denkbar, dass zwischen den Längselementen 16a-26a Längseinlagen angeordnet sind, die

insbesondere parallel zu diesen um die Seele 94a verlaufen und vorteilhaft eine

Beabstandung zwischen den Längselementen 16a-26a bewerkstelligen. Derartige

Längseinlagen sind vorteilhaft aus einem weicheren Material als die Längselemente 16a- 26a, beispielsweise aus Kunststoff, Gummi, einem Verbundmaterial oder dergleichen ausgebildet. Außerdem kann das Seil 12a beziehungsweise der Seilabschnitt 10a und/oder wenigstens eines, insbesondere mehrere oder auch alle, der Längselemente 16a-26a zumindest eine Beschichtung, beispielsweise eine

Korrosionsschutzbeschichtung und/oder einen Kunststoffüberzug oder dergleichen aufweisen.

Der Seilabschnitt 10a und insbesondere das Seil 12a weist einen Durchmesser d auf. Insbesondere entspricht der Durchmesser d einem Durchmesser eines kleinsten den Seilabschnitt 10a, insbesondere dessen Querschnitt, umgebenden Kreises. Im vorliegenden Fall ist das Seil 12a ein rundes Seil, insbesondere ein kreisrundes Seil. Es ist grundsätzlich aber auch denkbar, dass das Seil 12a polygonal oder elliptisch ist. Im vorliegenden Fall kann der Durchmesser d beispielsweise 70 mm betragen, wobei, wie oben erwähnt, beliebige andere Durchmesser denkbar sind. Die Figur 4 zeigt den Seilabschnitt 10a des Seils 12a mit dem Spleiß 14a in einer schematischen Darstellung. Die Längselemente 16a-26a sind in der Figur 4 aus Gründen einer Anschaulichkeit parallel und nebeneinanderliegend gezeigt, obwohl diese, wie erwähnt, verseilt sein und/oder spiralartig um die Seele 94a verlaufen können. Die Darstellung des Seilabschnitts 10a und insbesondere des Spleißes 14a in der Figur 4 ist daher als ein Spleißschema zu verstehen und gibt nicht zwingend eine tatsächliche Geometrie des Seilabschnitts 10a und/oder dessen Spleißes 14a wieder.

Wenigstens eines der Längselemente 16a weist zumindest ein Einsteckende 28a auf, welches wenigstens abschnittsweise zwischen andere Längselemente 16a-26a eingesteckt ist. Das Einsteckende 28a ist anstelle der Seele 94a zwischen die

Längselemente 16a-26a eingesteckt. Im vorliegenden Fall weisen sämtliche Längselemente 16a-26a jeweils zwei

Einsteckenden 28a-50a auf. Die Einsteckenden 28a-50a sind nach Art eines

Langspleißes anstelle der Seele 94a eingesteckt. Insbesondere umfasst der Spleiß 14a zwölf Einsteckenden 28a-50a, wobei insbesondere im Fall eines Seils mit einer von sechs abweichenden Anzahl von Längselementen eine andere Anzahl an Einsteckenden denkbar ist.

In seinen Randbereichen weist der Seilabschnitt 10a die Abschnitte 1 14a, 1 16a der Seele 94a auf. Die Abschnitte 1 14a, 1 16a der Seele 94a begrenzen im vorliegenden Fall den Spleiß 14a. Das Einsteckende 28a weist eine Länge von höchstens 50 * d auf. Im vorliegenden Fall weist das Einsteckende 28a beispielsweise eine Länge von 40 * d auf, wobei wie oben erwähnt auch andere Längen denkbar sind.

Ferner weisen die Längselemente 16a-26a jeweils zumindest ein Einsteckende 28a-50a mit einer Länge von höchstens 50 * d auf. Im gezeigten Fall weist jedes der Längselemente 16a-26a zwei Einsteckenden 28a-50a mit einer Länge von höchstens 50 * d,

beispielsweise mit einer Länge von jeweils 40 * d, auf.

Der Spleiß 14a weist zumindest eine Spleißstelle 84a auf. Die Figur 5 zeigt die

Spleißstelle 84a des Spleißes 14a in einer schematischen Längsschnittdarstellung. Die Spleißstelle 84a ist hierbei lediglich schematisch dargestellt, wobei insbesondere

Längenverhältnisse nicht korrekt wiedergegeben sein müssen. Die Spleißstelle 84a umfasst einen Spleißknoten 120a. Ferner umfasst die Spleißstelle 84a zwei in

entgegengesetzte Richtung eingesteckte Einsteckenden 28a, 38a.

Die Einsteckenden 28a, 38a erstrecken sich im vorliegenden Fall jeweils von einer Mitte 122a des Spleißknotens 120a bis zu deren eingesteckten Enden, die in der Figur 5 nicht dargestellt sind. Die Einsteckenden 28a, 38a können hierbei jeweils einen eingesteckten Abschnitt sowie einen an einer Oberfläche des Spleißes 14a angeordneten Abschnitt aufweisen, wobei letztere insbesondere einen Teil des Spleißknotens 120a ausbildet. Die Längselemente 16a-26a, welche die Einsteckenden 28a, 38a aufweisen, verlaufen zudem im vorliegenden Fall in einem Bereich des Spleißknotens 120a in bekannter Weise gemeinsam an der Oberfläche des Spleißes 14a. Im vorliegenden Fall überkreuzen sich die Längselemente 16a-26a. Insbesondere ist der Spleißknoten 120a ein Kreuzknoten. Das Einsteckende 28a weist eine Welligkeit auf, deren Amplitude wenigstens 0,5 % und/oder höchstens 20 % einer Amplitude einer Welligkeit des Längselements 16a-26a, insbesondere außerhalb der Spleißstelle 84a, entspricht. Beispielsweise kann die

Amplitude der Welligkeit des Einsteckendes 28a 2 % betragen, wobei, wie oben erwähnt, auch andere Werte denkbar sind. Die Welligkeit des Einsteckendes 28a ist mittels Streckung und/oder Begradigung des Längselements 16a aus dessen Welligkeit, insbesondere aufgrund dessen Verseilung, erzeugt. In der Figur 5 ist die Welligkeit des Einsteckendes 28a aufgrund dessen schematisch gerader Darstellung nicht gezeigt. Die Welligkeit des Einsteckendes 28a führt insbesondere in einer Betrachtung senkrecht zu der Längsrichtung 1 18a des Seilabschnitts 10a zu einem wellenartigen und insbesondere sinusförmigen Verlauf des Einsteckendes 28a. Eine Wellenlänge der Welligkeit des Einsteckendes 28a ist in dieser Betrachtung vorteilhaft größer als eine Wellenlänge einer Welligkeit des Längselements 16a außerhalb der Spleißstelle 84a, die insbesondere einer Schlaglänge des Längselements 16a entspricht. Analog zu der Welligkeit des

Längselements 16a ist die Welligkeit des Einsteckendes 28a Resultat eines spiralartigen Verlaufs, wobei der spiralartige Verlauf des Einsteckendes 28a mittels Streckung und/oder Begradigung aus dem spiralartigen Verlauf des Längselements 16a erzeugt ist. Insbesondere wird das Einsteckende 28a bei einer Herstellung des Spleißes 14a vor einem Einstecken begradigt. Die Spleißstelle 84a weist im vorliegenden Fall zudem zumindest ein Einlegeelement 86a auf, das zu einem zumindest teilweisen Aufnehmen der gegenläufig eingesteckten Einsteckenden 28a, 30a vorgesehen ist. Das Einlegeelement 86a ist in der Figur 5 lediglich schematisch angedeutet. Die Figur 6 zeigt den Spleißknoten 120a der

Spleißstelle 84a mit dem Einlegeelement 86a in einer schematischen

Querschnittdarstellung. Die Figur 8 zeigt das Einlegeelement 86a der Spleißstelle 84a in einer schematischen perspektivischen Darstellung. Im vorliegenden Fall ist das

Einlegeelement 86a eine Spleißpuppe. Vorteilhaft ist das Einlegeelement 86a aus Kunststoff, insbesondere Polyethylen, ausgebildet, wobei alternativ oder zusätzlich auch andere Materialien wie beispielsweise Gummi, Faserverbundwerkstoffe, vorzugsweise weiche Metalle wie beispielsweise Aluminium oder dergleichen denkbar sind. Besonders vorteilhaft ist das Einlegeelement 86a ein 3D-gedrucktes Bauteil, insbesondere ein Kunststoffteil. Das Einlegeelement 86a weist zumindest einen Aufnahmebereich 88a auf, der zu dem zumindest teilweisen Aufnehmen der gegenläufig eingesteckten Einsteckenden 28a, 30a vorgesehen ist. Der Aufnahmebereich 88a ist als eine rinnenartige Vertiefung ausgebildet. Insbesondere ist der Aufnahmebereich 88a dazu vorgesehen, zwei zu einem

Spleißknoten 120a gelegte Längselemente 16a-26a zumindest teilweise aufzunehmen. Der Aufnahmebereich 88a kann einen entlang dessen Längsrichtung veränderlichen Querschnitt aufweisen.

Das Einlegeelement 86a weist zumindest einen weiteren Aufnahmebereich 124a auf, der zu einem zumindest teilweisen Aufnehmen eines Längselements 16a-26a vorgesehen ist. Im vorliegenden Fall weist das Einlegeelement 86a eine Mehrzahl von weiteren

Aufnahmebereichen 124a auf, von denen aus Gründen einer Übersichtlichkeit lediglich eines mit einem Bezugszeichen versehen ist. Vorteilhaft weist das Einlegeelement 86a N- 1 weitere Aufnahmebereiche 124a auf. In einem Bereich des Spleißknotens 120a ist das Einlegeelement 88a anstelle der Seele 94a zwischen die Längselemente 16a-26a eingelegt. Insbesondere ist das Einlegeelement 88a derart ausgebildet, dass ein

Durchmesser des Seilabschnitts 10a in dem Bereich der Spleißstelle 84a und

insbesondere in einem Bereich des Spleißknotens 120a höchstens 8 % und vorteilhaft höchstens 5 % größer ist als ein Nenndurchmesser des Seils 12a.

Das Einlegeelement 86a weist vorteilhaft eine Länge auf, die zumindest einer Länge des Spleißknotens 120a entspricht. Vorzugsweise ist der Aufnahmebereich 88a dazu vorgesehen, die Einsteckenden 28a, 38a beziehungsweise den Spleißknoten 120a bildende Längselemente 16a-26a zumindest über eine Länge eines an der Oberfläche des Spleißes 14a angeordneten Abschnitts dieser Einsteckenden 28a, 38a

beziehungsweise dieser Längselemente 16a-26a aufzunehmen. Im Folgenden wird nochmals auf die Figur 4 Bezug genommen. Der Spleiß 14a weist eine Gesamtlänge von höchstens 100 * N * d auf. Im vorliegenden Fall weist der Spleiß 14a eine Gesamtlänge von höchstens 600 * d auf. Die Gesamtlänge des Spleißes 14a entspricht einer Länge eines Abschnitts zwischen den Abschnitten 1 14a, 1 16a der Seele 94a in Längsrichtung 1 18a des Seilabschnitts 10a. Im vorliegenden Fall beträgt die Gesamtlänge des Spleißes 14a etwa 530 * d, wobei wie oben erwähnt andere Gesamtlängen denkbar sind. Des Weiteren beträgt eine Gesamtlänge eines Bereichs 76a mit Einsteckenden 28a-50a höchstens 100 * N * d. Im vorliegenden Fall entspricht eine Gesamtlänge des Bereichs 76a mit Einsteckenden 28a-50a der Gesamtlänge des Spleißes 14a. Insbesondere ist der Spleiß 14a frei von Bereichen, insbesondere mit einer Länge von wenigstens 10 * d, ohne Einsteckenden 28a-50a.

Der Spleiß 14a weist eine Mehrzahl von Spleißstellen 84a, 104a-1 12a auf, die in zumindest im Wesentlichen regelmäßigen Abständen angeordnet sind. Im vorliegenden Fall sind sämtliche Spleißstellen 84a, 104a-1 12a des Spleißes in regelmäßigen

Abständen angeordnet. Abstände zwischen unmittelbar benachbarten Spleißstellen 84a, 104a-1 12a sind jeweils zumindest im Wesentlichen identisch oder identisch, insbesondere aufgrund einer identischen Länge der Einsteckenden 28a-50a.

Der Spleiß 14a weist eine Anzahl von 2 * N-2, im gezeigten, rein exemplarisch zu verstehenden Fall beispielsweise eine Anzahl von zehn, Längselementendbereichen 52a- 70a auf, die jeweils in einem Nahbereich zumindest eines anderen

Längselementendbereichs 52a-70a angeordnet sind. Im vorliegenden Fall sind die

Längselementendbereiche 52a-70a jeweils paarweise einander benachbart angeordnet. Ein Abstand zwischen benachbarten Längselementendbereichen 52a-70a beträgt hierbei vorteilhaft höchstens 10 * d und besonders vorteilhaft höchstens 5 * d. Ferner sind die Spleißstellen 84a, 104a-1 12a einander benachbart angeordnet. Die Längselementendbereiche 52a-70a sind Endbereiche von Einsteckenden 26a, 28a, 32a-48a. Im gezeigten Fall weisen sämtliche nicht randständige Einsteckenden 26a, 28a, 32a-48a jeweils einen der 2 * N-2 Längselementendbereiche 52a-70a auf.

Der Spleiß 14a weist ferner zumindest einen randständigen Längselementendbereich 126a auf. Der randständige Längselementendbereich 126a ist ein Endbereich eines randständigen Einsteckendes 30a. Das randständige Längselementendbereich 126a ist in einem Nahbereich der Seele 94a angeordnet. Insbesondere ist der randständige

Längselementendbereich 126a der Seele 94a unmittelbar benachbart angeordnet. Des Weiteren weist im vorliegenden Fall der Spleiß 14a zumindest einen weiteren

randständigen Längselementendbereich 128a auf. Der randständige

Längselementendbereich 126a und der weitere randständige Längselementendbereich 128a sind an gegenüberliegenden Seiten des Spleißes 14a angeordnet, insbesondere bezüglich der Längsrichtung 1 18a des Seilabschnitts 10a.

Die Figur 8 zeigt einen Abschnitt des Spleißes 14a in einer schematischen

Längsschnittdarstellung. Zwei benachbarte Längselementendbereiche 56a, 58a sind in einem Nahbereich zueinander angeordnet. Im vorliegenden Fall beträgt ein Abstand zwischen den Längselementendbereichen 56a, 58a etwa 5 * d. Wie oben erwähnt ist jedoch auch ein kleinerer oder größerer Abstand denkbar.

Im vorliegenden Fall weist der Spleiß 14a zumindest ein Distanzelement 130a auf. Das Distanzelement ist zwischen den Längselementendbereichen 56a, 58a angeordnet, insbesondere in einem Inneren des Spleißes 14a und vorteilhaft anstelle der Seele 94a. Im vorliegenden Fall ist das Distanzelement 130a aus Kunststoff ausgebildet. Es sind aber alternativ oder zusätzlich andere Materialien wie beispielsweise Gummi, weiche Metalle, Verbundmaterialien, Faserverbundstoffe und dergleichen denkbar.

Die benachbarten Längselementendbereiche 56a, 58a grenzen unmittelbar an das Distanzelement 130a an. Zwischen dem Distanzelement 130a und den benachbarten

Längselementendbereichen 56a, 58a ist jeweils ein Spalt 132a, 134a angeordnet, der sich im Fall einer Zugbelastung und/oder einer Biegebelastung des Spleißes 14a zumindest vorübergehend vergrößern kann. Aufgrund des Distanzelements 130a entstehen in diesem Fall zwei kleinere Spalte 132a, 134a aufgrund einer relativen Bewegung der benachbarten Längselementendbereiche 56a, 58a anstelle eines größeren Spalts.

Im vorliegenden Fall ist jeweils zwischen zwei benachbarten Längselementendbereichen 52a-70a der 2 * N-2 paarweise benachbarten Längselementendbereiche 52a-70a jeweils ein Distanzelement 130a angeordnet. Die Distanzelemente 130a sind aus Gründen einer Übersichtlichkeit in der Figur 3 jedoch nicht dargestellt. Grundsätzlich ist ebenso denkbar, dass benachbarte Längselementendbereiche 52a-70a unmittelbar, insbesondere ohne ein zwischen diesen angeordnetes Distanzelement, benachbart zueinander angeordnet sind. Insbesondere kann in diesem Fall ein Abstand zwischen benachbarten Längselementendbereichen 52a-70a weniger als 1 * d und vorteilhaft, insbesondere in einem unbelasteten Zustand des Spleißes 14a, höchstens einige Millimeter betragen. Zumindest ein Einsteckende 28a des Spleißes 14a ist im vorliegenden Fall zudem mit einem Ummantelungsmaterial 136a ummantelt. Beispielsweise kann das

Ummantelungsmaterial 136a ein Spleißband sein. Vorteilhaft ist das Einsteckende 28a derart mit dem Ummantelungsmaterial 136a ummantelt, dass sein Durchmesser derart vergrößert ist, dass dieser zumindest im Wesentlichen einem Durchmesser der Seele 94a entspricht. Das Einsteckende 28a umgebende Längselemente 16a-26a klemmen diesen entsprechend derart ein, dass eine ausreichende Auszugskraft gewährleistet ist. Im vorliegenden Fall sind sämtliche Einsteckenden 28a-50a des Spleißes 14a mit

Ummantelungsmaterial 136a ummantelt. Die Figur 9 zeigt ein Testseilstück 98a des Seils 12a bei einem Testversuch in einer schematischen Darstellung. Das Testseilstück 98a weist abschnittsweise einen identischen Aufbau auf wie das Seil 12a, insbesondere in einem von dem Seilabschnitt 10a verschiedenen, vorteilhaft nicht gespleißten, Bereich. Zudem weist das Testseilstück 98a zumindest ein Testeinsteckende 100a auf. Im vorliegenden Fall weist das

Testseilstück 98a genau ein Testeinsteckende 100a auf. Das Testeinsteckende 100a ist an einem Ende des Testseilstücks 98a anstelle einer nicht gezeigten Seele des

Testseilstücks 98a zwischen dessen nicht einzeln dargestellte Längselemente

eingesteckt.

Das Testeinsteckende 100a ist vorteilhaft identisch zu Einsteckenden 28a-50a des Spleißes 14a ausgebildet. Das Testeinsteckende 100a kann jedoch vom Ende des

Testseilstücks 98a her in dieses eingesteckt sein und nicht seitlich an einer Spleißstelle. Grundsätzlich ist jedoch auch denkbar, dass das Testseilstück 98a zumindest einen Abschnitt eines Testspleißes oder einen gesamten Testspleiß umfasst.

Bei dem Testversuch steht das Testeinsteckende 100a unter einer Zugbelastung. Zudem wird der Testversuch unter Zugbelastung des Testseilstücks 100a durchgeführt. Bei dem Testversuch ist das Testeinsteckende 100a wenigstens 1000-mal um eine Testscheibe 102a mit einem Durchmesser von höchstens 80 * d beschädigungsfrei biegbar.

Im vorliegenden Fall ist das Testeinsteckende 100a beispielsweise wenigstens 2000-mal um jeweils wenigstens 90° und vorteilhaft um jeweils wenigstens 150° biegbar. Der Durchmesser der Testscheibe kann zudem vorteilhaft höchstens 60 * d oder höchstens 40 * d betragen. Mittels des Testversuchs ist beispielsweise ein Umlaufen des Spleißes 14a um eine Antriebsscheibe einer Seilbahn simulierbar. Die Einsteckenden 28a-50a des Spleißes 14a sind derart beschaffen, dass ein identisch zu diesen ausgebildetes

Testeinsteckende 100a den beschriebenen Testversuch beschädigungsfrei übersteht.

Das Testsseilstück 98a ist bei dem Testversuch mit einer Vorspannkraft pro

Querschnittsfläche A von wenigstens 60 N/mm2 vorgespannt. Vorteilhaft ist das

Testseilstück 98a bei dem Testversuch mit einer Vorspannkraft pro Querschnittsfläche besonders bevorzugt von wenigstens 500 N/mm2 vorgespannt.

Das Testeinsteckende 100a hält bei dem Testversuch einer Auszugskraft in kN von wenigstens d 2* 0,68/N * 0,1 stand. Vorteilhaft hält das Testeinsteckende 100a einer Auszugskraft von wenigstens d 2* 0,68/N * 0,2 und besonders vorteilhaft von wenigstens d 2* 0,68/N * 0,4 stand. Im vorliegenden Fall hält jedes der Einsteckenden 28a-50a des Spleißes einer entsprechend hohen Auszugskraft stand.

Die Figur 10 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines ersten Verfahrens zum Spleißen des Seils 90a (vgl. Figur 2), wobei insbesondere das Seil 12a der

Personenbeförderungsbahn 92a (vgl. Figur 1 ) gefertigt wird. In einem ersten

Verfahrensschritt 138a wird das Seil 90a mit einem Durchmesser d, insbesondere einem Nenndurchmesser d, mit mehreren verseilten Längselementen 16a-26a bereitgestellt, beispielsweise an einen Ort der Personenbeförderungsbahn 92a angeliefert. In einem zweiten Verfahrensschritt 140a wird der Spleiß 14a mittels Spleißens des Seils 90a gefertigt. Zur Herstellung des Spleißes wird zumindest ein Endbereich zumindest eines der Längselemente 16a-26a als Einsteckende 28a-50a zwischen andere Längselemente 16a-26a über eine Länge von höchstens 50 * d eingesteckt, beispielsweise über eine Länge von 40 * d. Im vorliegenden Fall werden sämtliche Einsteckenden 28a-50a über eine Länge von jeweils höchstens 50 * d eingesteckt, beispielsweise über eine Länge von jeweils 40 * d.

Vorteilhaft wird in dem zweiten Verfahrensschritt 140a der Spleiß 14a an einem Stück in einem Bereich 96a mit einer Länge von höchstens 1200 * d gefertigt (vgl. auch Figur 1 ). Der Spleiß 14a wird insbesondere ohne Vorschieben desselben in einem unfertigen Zustand gefertigt. Im vorliegenden Fall weist der Bereich 96a eine Länge von höchstens 900 * d und vorteilhaft von höchstens 700 * d auf. Insbesondere kann der Bereich 96a, insbesondere lediglich, einen maximalen für ein Spleißen zur Verfügung stehenden Raum umfassen, beispielsweise im Fall eines begrenzten Raums in einer Seilbahnstation 146a der Personenbeförderungsbahn 92a.

Die Figur 1 1 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines zweiten Verfahrens zum Spleißen des Seils 90a, wobei insbesondere das Seil 12a der Personenbeförderungsbahn 92a (vgl. Figur 1 ) gefertigt wird. Das erste Verfahren und das zweite Verfahren sind im vorliegenden Fall identisch. Insbesondere kann das erste Verfahren zumindest Teile des zweiten Verfahrens umfassen oder umgekehrt. In einem ersten Verfahrensschritt 142a wird das Seil 90a mit einem Durchmesser d, insbesondere einem Nenndurchmesser d, mit einer Anzahl von N verseilten Längselementen 16a-26a bereitgestellt, beispielsweise an einen Ort der Personenbeförderungsbahn 92a angeliefert. In einem zweiten

Verfahrensschritt 144a wird der Spleiß 14a mittels Spleißens des Seils 90a gefertigt. In dem zweiten Verfahrensschritt 144a wird der Spleiß 14a derart gefertigt, dass dessen Gesamtlänge höchstens 100 * N * d beträgt. Im vorliegenden Fall wird der Spleiß 14a mit einer Gesamtlänge von etwa 530 * d gefertigt. Die Gesamtlänge des Spleißes 14a setzt sich hierbei insbesondere zusammen aus einer Summe von Längen der Einsteckenden 28a-50a sowie einer Summe von Längen der Distanzelemente 130a.

Vorteilhaft wird in dem zweiten Verfahrensschritt 144a der Spleiß 14a an einem Stück in einem Bereich 96a mit einer Länge von höchstens 1200 * d gefertigt (vgl. auch Figur 1 ). Der Spleiß 14a wird insbesondere ohne Vorschieben desselben in einem unfertigen Zustand gefertigt. Im vorliegenden Fall weist der Bereich 96a eine Länge von höchstens 900 * d und vorteilhaft von höchstens 700 * d auf. Insbesondere kann der Bereich 96a, insbesondere lediglich, einen maximalen für ein Spleißen zur Verfügung stehenden Raum umfassen, beispielsweise im Fall eines begrenzten Raums in einer Seilbahnstation 146a der Personenbeförderungsbahn 92a. In den Figuren 12 bis 14 sind weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 1 1 verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 1 1 durch die Buchstaben b bis d in den Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele der Figuren 12 bis 14 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 1 1 verwiesen werden.

Die Figur 12 zeigt einen ersten alternativen Seilabschnitt 10b eines Seils 12b mit einem Durchmesser d in einer schematischen Darstellung. Der Seilabschnitt 10b weist zumindest einen Spleiß 14b auf. Der Spleiß 14b umfasst eine Anzahl N verseilter

Längselemente 16b-26b. Zumindest eines der Längselemente 16b-26b weist zumindest ein Einsteckende 28b auf, welches wenigstens abschnittsweise, insbesondere anstelle einer Seele 94b des Seils 12b, zwischen andere Längselemente 16b-26b eingesteckt ist. Das Einsteckende 28b weist eine Länge von höchstens 50 * d auf.

Eine Gesamtlänge von Bereichen 76b, 78b mit Einsteckenden 28b beträgt höchstens 100 * N * d. Im vorliegenden Fall weist der Spleiß 14b einen ersten Bereich 76b und einen zweiten Bereich 78b mit Einsteckenden 28b auf, von denen aus Gründen einer

Übersichtlichkeit lediglich eines mit einem Bezugszeichen versehen ist. Der Erste Bereich 76b und der zweite Bereich 78b können eine identische Anzahl an Einsteckenden 28b umfassen. Im vorliegenden Fall umfasst der erste Bereich 76b N Einsteckenden. Ferner umfasst der zweite Bereich 78b im vorliegenden Fall ebenfalls N Einsteckenden. Der erste Bereich 76b und der zweite Bereich 78b sind in Längsrichtung 1 18b des

Seilabschnitts 10b zueinander beabstandet angeordnet. Der Spleiß 14b weist zumindest einen zwischen Einsteckenden 28b angeordneten

Zwischenbereich 80b auf. Der Zwischenbereich 80b enthält zumindest einen Abschnitt 82b der Seele 94b und/oder eines Ersatzelements 148b. Im vorliegenden Fall umfasst der Zwischenbereich 80b ein Ersatzelement 148b, welches vorteilhaft aus Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material ausgebildet ist. Das Ersatzelement 148b ist dazu vorgesehen, in dem Zwischenbereich 80b die Seele 94b zu ersetzen. Das Ersatzelement 148b kann beispielsweise einen Querschnitt und/oder einen Querschnittsverlauf aufweisen, der dem der Seele 94b entspricht. Alternativ könnte auch ein, insbesondere zuvor abgetrennter, Abschnitt der Seele 94b anstelle des Ersatzelements 148b in dem Zwischenbereich 80b in ein Inneres des Spleißes 14b eingesetzt sein. Eine Gesamtlänge des Spleißes 14b setzt sich zusammen aus einer Summe der

Gesamtlänge der Bereiche 76b, 78b mit Einsteckenden und einer Länge des Zwischenbereichs 80b. In einem Aspekt der Erfindung ist denkbar, dass der Spleiß 14b eine Gesamtlänge von beispielsweise N * 200 * d, insbesondere von 1200 * d, oder eine noch größere Gesamtlänge aufweist. Vorteilhaft weist der Spleiß 14b eine Gesamtlänge von höchstens N * 100 * d auf. Die Figur 13 zeigt einen zweiten alternativen Seilabschnitt 10c eines Seils 12c mit einem Durchmesser d in einer schematischen Darstellung. Der Seilabschnitt 10c weist zumindest einen Spleiß 14c auf. Der Spleiß 14c umfasst eine Anzahl N verseilter

Längselemente 16c-26c. Zumindest eines der Längselemente 16c-26c weist zumindest ein Einsteckende 28c auf. Das Einsteckende 28c weist eine Länge von höchstens 50 * d auf. Zudem weist der Spleiß 14c eine Länge von höchstens 600 * d auf.

Der Spleiß 14c umfasst im vorliegenden Fall eine Anzahl an Einsteckenden 28c, die kleiner ist als 2 * N. Aus Gründen einer Übersichtlichkeit ist in der Figur 13 lediglich eines der Einsteckenden 28c mit einem Bezugszeichen versehen. Im vorliegenden Fall weist der Spleiß 14c eine Anzahl von 2 * N-4 Einsteckenden 28c auf. Zudem weist der Spleiß 14c zumindest zwei, im vorliegenden Fall vier, Längselementendbereiche 52c-58c auf, die an einer Oberfläche des Spleißes 14c auf Stoß gelegt sind. Die

Längselementendbereiche 52c-58c sind zudem paarweise miteinander verbunden, insbesondere verschweißt. Ebenso ist denkbar, dass diese beispielsweise paarweise in Verbindungshülsen eingesteckt sind um, insbesondere im Fall einer Zugbelastung und/oder Biegebelastung des Spleißes eine relative Bewegung derselben zu erlauben.

Es ist auch denkbar, dass zumindest eines der Einsteckenden 28c eine Länge von mehr als 50 * d aufweist. Insbesondere ist denkbar, dass die Einsteckenden 28c jeweils eine Länge von höchstens N * 100 * d/M aufweisen, wobei M eine Anzahl von Einsteckenden 28c ist. Zudem ist denkbar, dass eine beliebige andere, vorteilhaft gerade, Anzahl an

Längselementendbereichen 52c-58c auf der Oberfläche des Spleißes 14c auf Stoß gelegt und vorteilhaft nicht eingesteckt ist.

Die Figur 14 zeigt einen dritten alternativen Seilabschnitt 10d eines Seils 12d mit einem Durchmesser d in einer schematischen Darstellung. Der Seilabschnitt 10d weist zumindest einen Spleiß 14d auf. Der Spleiß 14d umfasst eine Anzahl N verseilter

Längselemente 16d-26d. Zumindest eines der Längselemente 16d-26d weist zumindest ein Einsteckende 28d auf. Das Einsteckende 28d weist eine Länge von höchstens 50 * d auf. Alternativ oder zusätzlich kann der Spleiß 14c eine Länge von höchstens 600 * d aufweisen.

Der Spleiß 14d weist zumindest ein weiteres Einsteckende 30d auf, welches eine andere Länge als das Einsteckende 28d aufweist. Das weitere Einsteckende 30d ist im vorliegenden Fall länger als das Einsteckende 28d. Der Spleiß 14d kann beispielsweise Einsteckenden 28d, 30d aufweisen, deren Länge zu Rändern des Spleißes 14d hin abnimmt. Ebenso ist eine beliebige andere Verteilung von Längen von Einsteckenden 28d, 30d denkbar.

Der Spleiß 14d weist eine Mehrzahl von Spleißstellen 84d, 104d-1 12d auf, die in unregelmäßigen Abständen angeordnet sind. Im vorliegenden Fall kommen die unregelmäßigen Abstände durch unterschiedliche Längen der Einsteckenden 28d, 30d zustande. Es ist aber auch denkbar, dass zwischen Einsteckenden 28d, 30d, insbesondere zwischen gleich lange Einsteckenden, unterschiedlich lange

Distanzelemente eingelegt sind, um unterschiedliche Abstände zwischen Spleißstellen 84d, 104d-1 12d zu erzeugen.