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Title:
CAPACITOR HOUSING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/028558
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a capacitor housing consisting of a cylindrical pipe (1) or housing which on at least one of its ends is closed by a lid (3) or base (2) and which houses at least one winding (4). The cylindrical pipe (1) or housing has a hemmed edge (13) which extends towards the central axis of the cylindrical pipe (1) and fixes a sealing element in the lid (3) or base (2). A union ring (14, 15) clamps the hemmed edge (13) and sealing element (11, 12) against the lid (3) or base (2).

Inventors:
Goesmann, Hubertus (Morgenbacherweg 5 Auernheim, D-89564, DE)
Majer, Reiner (Fröbelstrasse 15 Hermaringen, D-89568, DE)
Nassal, Joachim (Beethovenstrasse 52 Heidenheim, D-89158, DE)
Application Number:
PCT/DE1999/003577
Publication Date:
May 18, 2000
Filing Date:
November 10, 1999
Export Citation:
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Assignee:
EPCOS AG (St.-Martin-Strasse 53 München, D-81541, DE)
International Classes:
H01G9/08; H01G2/02; H01G2/10; H01G4/224; (IPC1-7): H01G2/02
Foreign References:
GB816639A
GB804794A
DE3642069A1
Attorney, Agent or Firm:
EPPING HERMANN & FISCHER (Ridlerstrasse 55 München, D-80339, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Kondensatorgehäuse aus einem zylindrischen Rohr (1) oder Gehäuse, das an mindestens einem seiner beiden Enden durch einen Deckel (3) bzw. einen Boden (2) abgeschlossen ist und in das wenigstens ein Wickel (4) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Rohr (1) bzw. Gehäuse an wenigstens einem Ende einen umgelegten Rand (13) aufweist, der sich in Rich tung auf die Mittenachse des zylindrischen Rohres bzw. Ge häuses erstreckt, der umgelegte Rand (13) dabei ein Dichtungselement (11,12) fixiert und ein Überwurfring (14,15) den umgelegten Rand (13) gegen den Deckel (3) bzw. Boden (2) verspannt und dabei das Dich tungselement (11,12) verpreßt.
2. Kondensatorgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß daß das zylindrische Rohr (1) oder Gehäuse aus Metall be steht.
3. Kondensatorgehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Innenraum des Rohres (1) oder Gehäuses ein oder mehre re Wickel (4) aufgenommen sind.
Description:
Beschreibung Kondensatorgehäuse Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kondensatorgehäuse aus einem zylindrischen Rohr oder Gehäuse, das an mindestens ei- nem seiner beiden Enden durch einen Deckel bzw. einen Boden abgeschlossen ist und in das wenigstens ein Wickel aufgenom- men ist.

Kondensatorgehäuse dieser Art werden bisher durch in einem Dichtungselement verkrallte Gehäuseränder, durch Vergießen des Rohres an seinen Enden oder durch Falzen und Löten abge- dichtet.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kondensatorge- häuse zu schaffen, das eine zuverlässige Abdichtung seines Innenraumes ermöglicht.

Diese Aufgabe wird bei einem Kondensatorgehäuse der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß -das zylindrische Rohr bzw. Gehäuse an wenigstens einem Ende einen umgelegten Rand aufweist, der sich in Richtung auf die Mittenachse des zylindrischen Rohres bzw. Gehäuses er- streckt, -der umgelegte Rand dabei ein Dichtungselement fixiert und -ein Überwurfring den umgelegten Rand gegen den Deckel bzw.

Boden verspannt und dabei das Dichtungselement verpreßt.

Das Verspannen gegen den Deckel bzw. Boden kann dabei durch Klemmen oder Schrauben oder aber auch mittels eines Bajonett- verschlusses erfolgen.

Durch das Umbiegen des Rohrrandes am Deckel und/oder Boden und den anschließend über dem Rohrrand vorgesehenen Überwurf- ring wird so das Dichtungselement fest gegen den Deckel bzw.

den Boden des Kondensatorgehäuses verspannt. Wesentlich an der vorliegenden Erfindung ist dabei, daß einerseits bereits der umgelegte Rand des Rohres das in beispielsweise eine Ril- le des Deckels eingebrachte Dichtungselement dort fixiert und daß andererseits durch Verspannen des Überwurfrings über dem jeweiligen Ende des Rohres oder Gehäuses der umgelegte Rand von diesem das Dichtungselement gegen den Deckel bzw. Boden verspannt bzw. preßt, so daß eine in hohem Maße zuverlässige Abdichtung im Deckelbereich bzw. Bodenbereich des Kondensa- torgehäuses gegeben ist.

Das erfindungsgemäße Kondensatorgehäuse kann dabei einen der- artigen, das Dichtungselement verspannenden Überwurfring zu- sammen mit einem umgelegten Rand des Rohres oder Gehäuses an einem Ende von diesem, also beispielsweise am Deckel oder am Boden, oder auch an beiden Enden von diesem, also am Boden und am Deckel, aufweisen.

Da der Überwurfring mit dem Rohr verspannt ist, kann er zudem auch den Deckel bzw. den Boden fest mit dem Rohr verbinden, indem der Überwurfring fest angezogen wird.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Schnittdarstellung eines Kondensators mit dem erfindungsgemäßen Kondensatorgehäuse und Fig. 2 eine Einzelheit X von Fig. 1.

In einem Kondensatorgehäuse aus einem aus Metall, beispiels- weise Aluminium, bestehenden Rohr 1, einem Boden 2 und einem Deckel 3 sind drei Wickel 4 eines Kondensators untergebracht.

Selbstverständlich können in dem Kondensatorgehäuse auch we- niger oder mehr Wickel 4 vorgesehen werden. Die Wickel 4 sind auf einem Innenrohr 5 angebracht, durch das sich gegebenen-

falls eine Gewindestange 6 erstreckt. Diese Gewindestange 6 ist an ihren Enden mit Köpfen 7,8 versehen, die zusammen mit dem Boden 2 bzw. dem Deckel 3 den Innenraum des Aluminium- Rohres 1 an seinen beiden Enden abschließen.

Zwischen den Köpfen 7,8 und dem Boden 2 bzw. dem Deckel 3 befinden sich Dichtungen 9,10. Ebenso sind Dichtungen 11,12 in entsprechende Rillen des Bodens 2 bzw. des Deckels 3 ein- gelegt. Die Dichtungen 11,12 werden in den Rillen des Bodens 2 bzw. des Deckels 3 durch einen umgelegten Rand 13 des Roh- res 1 festgelegt, fixiert und abgedichtet.

Auf dem Boden 2 und/oder dem Deckel 3 sind Überwurfringe 14, 15 verspannt, die den umgelegten Rand 13 des Rohres 1 gegen das Dichtelement 11 bzw. 12 (vgl. hierzu die Einzelheit X) pressen. Dadurch ist eine zuverlässige Abdichtung im Bereich des Bodens 2 bzw. des Deckels 3 an beiden Enden des Rohres 1 gewährleistet.

Zur elektrischen Isolierung ist innerhalb des Aluminium-Roh- res 1 noch eine Isolierung 16 vorgesehen, die die Wickel 4 an einem elektrischen Kontakt mit dem Aluminium-Rohr 1 hindert.