GRIMMEL, Rüdiger (Hauptstrasse 69b, Netphen, 57250, DE)
MÜNCHOW, Nikolas (An der Holler 22, Wilnsdorf, 57234, DE)
SUNDERMANN, Christoph (Carl-Craemer-Weg 5, Hilchenbach, 57271, DE)
JUNG, Eckehard (Zum Burberg 37, Kreuztal, 57223, DE)
GRIMMEL, Rüdiger (Hauptstrasse 69b, Netphen, 57250, DE)
MÜNCHOW, Nikolas (An der Holler 22, Wilnsdorf, 57234, DE)
SUNDERMANN, Christoph (Carl-Craemer-Weg 5, Hilchenbach, 57271, DE)
| Patentansprüche 1. Wagen (100) zum Transportieren von mindestens einer Antriebsspindel (200) für eine Walze eines Walzgerüstes (300), wobei der Wagen eine Laufeinheit (105) aufweist und so flach gebaut ist, dass er mit Hilfe der Laufein- heit unter die Antriebsspindel (200) verfahrbar ist; dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen als Hubwagen mit einer ersten Trägereinrichtung (110) und einer ersten Antriebseinheit (120) ausgebildet ist, wobei die erste Antriebseinheit (120) zum Anheben der ersten Trägereinrichtung (110) unter die Antriebsspindel (200) und zum Absenken der ersten Trägereinrichtung (112) gegebenenfalls mit der Antriebsspindel (200) relativ zu einer Neutralstellung dient. 2. Wagen (100) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen eine zweite Trägereinrichtung (110) aufweist , welche in die erste Trägereinrichtung (110) integriert und zusammen mit der ersten Trägereinrichtung (110) gegenüber der Neutralstellung absenkbar ist. 3. Wagen (100) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweiten Trägereinrichtung (112) eine zweite Antriebseinrichtung (114) zugeordnet ist zum Anheben oder Absenken der zweiten Trägereinrichtung (110) gegenüber der ersten Trägereinrichtung (110). 4. Wagen (100) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und / oder zweite Antriebseinheit (120, 114) jeweils über eine Hubeinrichtung mit der ersten oder zweiten Trägereinrichtung (110, 112) mechanisch gekoppelt ist. 5. Wagen (100) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufeinheit (105) mit Laufrädern oder mit Gleitkufen ausgebildet ist zum Verfahren des Wagens vorzugsweise auf Schienen (500), welche auf dem Hüttenflur einer Walzenhalle, in welcher das Walzgerüst steht, verlegt sind. 6. Wagen (100) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine dritte Antriebseinheit (140) zum eigenständigen Verfahren des Wagens. 7. Verfahren zum Betreiben eines Wagen (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit folgenden Schritten: - Verfahren des Wagens (100) unter die Antriebsspindel (200) eines Walzgerüstes (300); gekennzeichnet durch: - Anheben einer ersten und/oder zweiten Trägereinrichtung (110, 112) des Wagens unter die Antriebsspindel (200); - Aufnehmen der Antriebsspindel; - erforderlichenfalls Absenken der ersten und/oder zweiten Trägereinrichtung mit der Antriebsspindel; und - Wegverfahren des Wagens mit der Antriebsspindel (200). 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Wagens (100) unter die Antriebsspindel (200) durch das Walzgerüst (300) hindurch von dessen Bedienseite (BS) auf dessen Antriebsseite (AS); und dass das Wegverfahren des Wagens in umgekehrter Richtung erfolgt. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (100) mit der ersten und ggf. zweiten Trägereinrichtung (110, 112) in jeweils neutraler oder angehobener Stellung in das Walzgerüst mit ausgebauten Arbeitswalzen eingefahren wird; dass die erste und ggf. zweite Trägereinrichtung (110, 112) vor Erreichen des Kopfes (210) der Antriebsspindel (200) unter die Neutralstellung und damit unter den Kopf abgesenkt werden; dass der Wagen (100) mit der abgesenkten ersten und ggf. zweiten Trägereinrichtung (110, 112) unter dem Kopf (210) der Antriebsspindel her ver- fahren wird; dass die erste und/ oder zweite Trägereinrichtung (110, 112) nach Passieren des Kopfes soweit wie erforderlich unter die Antriebsspindel (200) angehoben werden, um die Antriebsspindel zusammen mit ihrem Kopf aufzunehmen; und dass der Wagen (100) mit der Antriebsspindel (200) anschließend wegverfahren wird, wobei aber die erste und zweite Trägereinrichtung nicht unter die Neutralstellung abgesenkt werden. 10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Wagens (100) unter die Antriebsspindel (200) und das spätere Wegverfahren des Wagens mit der Antriebsspindel jeweils quer zur Längsachse der Antriebsspindel in eingebautem Zustand erfolgen. 11.Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Wagens unter die Antriebsspindel durch das Walzgerüst (300) hindurch und das spätere Wegverfahren des Wagens mit der Antriebsspindel quer zur Längsachse der Antriebsspindel in eingebautem Zustand oder umgekehrt erfolgen. 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder zweite Trägereinrichtung zumindest in der neutralen Stellung, vorzugsweise jedoch auch in abgesenkter und/oder angehobener Stellung, mit dem Wagen verriegelbar sind. |
Die Erfindung betrifft einen Wagen zum Transportieren von mindestens einer Antriebsspindel für eine Walze eines Walzgerüstes und ein Verfahren zum Betreiben des Wagens.
Derartige Wagen sind im Stand der Technik grundsätzlich bekannt. So ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 26 02 655 ein Verfahren und eine Vor- richtung zum Einsetzen bzw. Entnehmen einer Antriebsspindel eines Walzwerkständers bekannt. Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die Spindel nach dem Entfernen der Arbeitswalzen aus dem Walzwerkständer durch einen Schlitten unterstützt durch das Fenster des Walzwerkständers von der Antriebsseite auf die Bedienseite und umgekehrt transportiert wird. An dem Schlitten ist ein Auslegearm schwenkbar angeordnet und die Antriebsspindeln werden für den Transport mit Hilfe von Schlaufen an den Auslegearm angehangen. Die Vorrichtung gemäß dieser Offenlegungsschrift baut deshalb recht hoch, zumindest höher als die Antriebsspindeln angeordnet sind.
Aus der japanischen Veröffentlichung JP 55 094 714 offenbart einen Transportwagen zum Wechseln von Spindeln für die Arbeitswalzen eines Walzgerüstes. Der Transportwagen ist auf Schienen in Walzrichtung durch den Walzenständer verfahrbar. Der Wagen umfasst ein Transportgerüst, in dem die obere Antriebsspindel von oben und die untere Antriebsspindel von unten gehalten werden. Der Wagen wird ggf. zusammen mit den Spindeln über einen Seilzug durch Walzgerüst hindurch verfahren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen alternativen Wagen und ein alternatives Verfahren zum Transportieren einer Arbeitsspindel für eine Walze eines Walzgerüstes bereit zu stellen. Diese Aufgabe wird vorrichtungstechnisch durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst. Demnach ist der Wagen dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen als Hubwagen mit einer ersten Trägereinrichtung und einer ersten Antriebseinheit ausgebildet ist, wobei die erste Antriebseinheit zum Anheben oder Absenken der ersten Trägereinrichtung ggf. mit der Antriebsspindel relativ zu einer Neutralstellung dient.
Die Neutralstellung im Sinne der Erfindung bezeichnet diejenige Stellung von erster und/oder zweiter Trägereinrichtung in welcher die Gesamthöhe des Wagens mit den beiden Trägereinrichtung minimal, d.h. der Wagen möglichst flach ist. Ein Anheben oder Absenken von auch nur einer der Trägereinrichtungen führt zu einer Vergrößerung der Gesamthöhe des Wagens.
Der beanspruchte Wagen ist so flach gebaut, dass er unter die Antriebsspindel verfahrbar ist. Die beanspruchte Ausbildung als Hubwagen mit einer ersten Trä- gereinrichtung ermöglicht vorteilhafterweise das Anheben der Trägereinrichtung direkt unter die Antriebsspindel, so dass diese ohne die Zuhilfenahme eines Krans direkt auf der Trägereinrichtung abgelegt und mit dem Wagen abtransportiert werden kann.
Für die spätere Montage einer neuen bzw. überholten Antriebsspindel zwischen das Walgerüst und die Antriebseinrichtung für das Walzgerüst, insbesondere ein Kammwalzengetriebe, erfolgt die Abfolge der Schritte in umgekehrter Reihenfolge: Zunächst wird die Antriebsspindel auf der Trägereinrichtung in den Bereich zwischen Walzgerüst und Kammwalzengetriebe transportiert. Dort wird sie mit Hilfe des Hubwagens bzw. der anhebbaren Trägereinrichtung auf die jeweils erforderliche Höhe angehoben, um dort an das Kammwalzengetriebe und an Spindelaufnahmen an dem Walzgerüst angekoppelt zu werden.
Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel weist der Wagen eine zweite Trä- gereinrichtung auf, welche in die erste Trägereinrichtung 110 integriert und zusammen mit der ersten Trägereinrichtung 110 gegenüber der Neutralstellung absenkbar und anhebbar ist. Das Vorsehen von zwei - auch relativ zueinander - höhenverstellbaren Trägereinrichtungen hat den Vorteil, dass auch größere Höhen, auf welche die Trägereinrichtungen zur Aufnahme der Arbeitsspindeln angehoben werden müssen, mit Hilfe des Hubwagens erreichbar sind, ohne dass der Hubwagen dabei Einbußen an seiner flachen Bauweise hinnehmen müsste, d. h. mit größerer Mindesthöhe ausgebildet werden müsste.
Die zweite Trägereinrichtung mit der zweiten Antriebseinheit ist vorzugsweise von der Höhe her voll in die ursprüngliche Höhe des Hubwagens bzw. in die erste Trägereinrichtung integriert.
Die oben genannte Aufgabe wird weiterhin durch ein Verfahren zum Betreiben des Wagens gelöst. Die Vorteile dieses Verfahrens entsprechen im Wesentlichen den oben mit Bezug auf den Wagen genannten Vorteilen.
Als besonders vorteilhaft ist allerdings zu erwähnen, dass insbesondere die erste Trägereinrichtung mit Hilfe ihres Kniehebel- oder Scherengelenk-Hubsystem nicht nur über die Neutralstellung des Hubwagens hinaus angehoben, sondern auch unter diese Neutralstellung abgesenkt werden kann. In der Neutralstellung oder in angehobener Stellung kann der Wagen auf dem Hüttenflur der Walzen- halle, in der das Walzgerüst steht, verfahren werden. Innerhalb des Walzgerüstes können die Trägereinrichtungen unter die Neutralstellung abgesenkt werden, ohne mit der unteren Stützwalze zu kollidieren, insbesondere nachdem diese zuvor selber abgesenkt wurde. Das Absenken der Trägereinrichtungen unter die Neutralstellung ermöglicht vorteilhafterweise ein Verfahren des Wa- gens mit den Trägereinrichtungen unter dem Kopf der Antriebsspindel her; in Neutralstellung seiner Trägereinrichtungen wäre der Wagen in der Regel nicht unter dem Kopf der Antriebsspindeln her verfahrbar.
Vorteilhafterweise sind die erste und / oder zweite Trägereinrichtung zumindest in ihrer Neutralstellung jeweils verriegelbar; die Trägereinrichtungen geben dem Wagen in verriegelter Stellung eine wesentlich größere Stabilität (Verwindungs- steifigkeit) als in nicht-verriegelter Stellung.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Wagens und des Verfahrens zu seinem Betrieb sind Gegenstand der Unteransprüche.
Der Beschreibung sind zwei Figuren beigefügt, wobei
Figur 1 die Arbeitsspindeln in eingebautem Zustand zwischen Walzgerüst und Kammwalzengetriebe;
Figur 2 den erfindungsgemäßen Wagen;
Figur 3 das Einfahren des Wagens durch das Walzgerüst;
Figur 4 das Absenken von insbesondere der ersten Trägereinrichtung unter die Neutralstellung; und
Figur 5 das Verfahren des Wagens mit abgesenkten Trägereinrichtungen unter den Kopf der Antriebsspindel
zeigt.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die genannten Figuren in Form von Ausführungsbeispielen detailliert beschrieben. In allen Figuren sind gleiche technische Elemente mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Figur 1 zeigt zwei Antriebsspindeln 200, die zwischen einem Walzgerüst 300 und einer Antriebseinrichtung 400, insbesondere einem Kammwalzengetriebe zum Antreiben der Arbeitsspindeln angeordnet sind. Die Antriebsspindeln dienen zum Antreiben von Arbeitswalzen in dem Walzgerüst 300. Die Arbeitswal- zen sind typischerweise zwischen der oberen und unteren Stützwalze 310a, 310b im Walzgerüst angeordnet. Sie sind jedoch in Figur 1 nicht gezeigt, weil sie für das Verfahren des Wagens durch das Walzgerüst 300 hindurch ausgebaut sein müssen und sind. Es ist weiterhin der erfindungsgemäße Wagen 100 zum Transport der Antriebsspindeln zu erkennen. Der Wagen weist eine Lauf- einheit 105, hier beispielsweise Laufräder auf, um den Wagen - ggf. mit den Antriebsspindeln - von der Bedienseite BS des Walzgerüstes 300 durch das Walzgerüst hindurch auf die Antriebsseite AS oder umgekehrt zu verfahren. Der Wagen ist dabei grundsätzlich so flach gebaut, dass er unter die Antriebsspindeln 200 und insbesondere deren verbreiterten Köpfe 210 verfahrbar ist.
In Figur 1 ist die erste Trägereinrichtung 110 als Bestandteil des Hubwagens auf die Höhe der unteren bzw. unter die untere Antriebsspindel 200 angehoben. In dieser Position kann die Antriebsspindel vorteilhafterweise ohne die Mithilfe eines Kranes auf der ersten Trägereinrichtung abgelegt werden.
Figur 2 zeigt den konstruktiven Aufbau des erfindungsgemäßen Wagens 100 im Detail mit der ersten und einer zweiten Trägereinrichtung 110, 112 jeweils in Neutralstellung. Es ist insbesondere die erste Trägereinrichtung 110 zu erkennen, die mit Hilfe einer ersten Antriebseinrichtung 120, z. B. einem Hydraulikzy- linder, und einer ersten Hubeinrichtung 116, zum Beispiel einer Kniehebel- Hubeinrichtung, gegenüber der Neutralstellung angehoben und abgesenkt werden kann. Der Wagen kann entweder nur eine oder beide Trägereinrichtung aufweisen, je nach erforderlicher Gesamthubhöhe.
Der Hubweg für nur eine der Trägereinrichtungen ist aufgrund der Kniehebel- Hubeinrichtung 116 begrenzt. Um darüber hinausgehende größere Hübe erreichen zu können, ist erfindungsgemäß die zweite Trägereinrichtung 112 in die erste Trägereinrichtung 110 integriert, wobei die zweite Trägereinrichtung ihrerseits mit Hilfe einer zweiten Antriebseinheit 114, z. B. in Form eines Hydraulik- Zylinders und einer zweiten Hubeinrichtung 116, zum Beispiel eines zweiten Kniehebelgelenkes, über die erste Trägereinrichtung hinaus angehoben oder abgesenkt werden kann.
Der Wagen verfügt vorzugsweise über eine eigene dritte Antriebseinheit 140 zum eigenständigen Verfahren des Wagens. Alternativ kann er auch mit Hilfe von externen Antrieben, z. B. einer Walzenwechsellokomotive, die über Seilzüge an den Wagen angekoppelt sind, verfahren werden. Die Laufeinheit 105 des Wagens kann in Form von Laufrädern oder in Form von Gleitkufen ausgebildet sein, jeweils um den Wagen auf Schienen, welche auf dem Boden einer Walzenhalle durch das Walzgerüst hindurch verlegt sind, zu verfahren.
Der Wagen wird erfindungsgemäß wie folgt betrieben:
- Verfahren des Wagens 100 unter die Antriebsspindel 200 eines Walzgerüstes 300;
- Anheben einer ersten und/oder zweiten Trägereinrichtung 112, 110 des Wa- gens unter die Antriebsspindel 200;
- Aufnehmen der Antriebsspindel;
- erforderlichenfalls Absenken der ersten und/oder zweiten Trägereinrichtung mit der Antriebsspindel z. B. bis auf die Neutralstellung; und
- Wegverfahren des Wagens mit der Antriebsspindel 200.
Das Verfahren des Wagens unter die Antriebsspindel 200 und das Wegverfahren des Wagens können durch das Walzgerüst 300 hindurch oder quer zu den Arbeitsspindeln erfolgen.
Wenn das Hinfahren des Wagens zu den Antriebsspindeln 200 durch das Walzgerüst 300 hindurch erfolgt, dann umfasst das Hineinfahren folgende Schritte:
- Der Wagen mit der ersten und ggf. der zweiten Trägereinrichtung in jeweils neutraler oder angehobener Stellung wird in das Walzgerüst mit ausgebauten
Arbeitswalzen eingefahren. Die neutrale oder angehobene Stellung der Trä- gereinrichtungen ist erforderlich, damit die Trägereinrichtung beim Hineinfahren nicht mit dem Hüttenflur kollidiert; siehe Figur 3.
Die erste und ggf. zweite Trägereinrichtung wird vor Erreichen des Kopfes 210 der Antriebsspindel 200 innerhalb des Walzgerüstes 300 unter die Neutralstellung und damit unter den Kopf abgesenkt, um unter dem Kopf her verfahren werden zu können; siehe Figur 4 und 5.
Nach Passieren des Kopfes werden die Trägereinrichtungen soweit wie erforderlich - typischerweise über die Neutralstellung hinaus - unter die Antriebsspindel angehoben, um die Antriebsspindel zusammen mit ihrem Kopf aufzunehmen.
Anschließend erfolgt das Wegverfahren des Wagens mit der Antriebsspindel, wobei aber die erste und zweite Trägereinrichtung nicht unter die Neutralstellung abgesenkt sind, um nicht mit dem Hüttenflur zu kollidieren.
Bezugszeichenliste
100 Wagen
105 Laufeinheit
110 erste Trägereinrichtung 112 zweite Trägereinrichtung
114 zweite Antriebseinrichtung
116 Hubeinrichtung, zum Beispiel Kniehebel- oder Scherengelenk
120 erste Antriebseinrichtung
200 Antriebsspindeln 210 Kopf der Antriebsspindeln
300 Walzgerüst
310a obere Stützwalze
310b untere Stützwalze
400 Antriebseinrichtung / Kammwalzengetriebe 500 Schienen
Next Patent: APPARATUS FOR VERIFYING AND FOR GENERATING AN ENCRYPTED TOKEN AND METHODS FOR SAME
