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Title:
CARBON BRUSH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1996/021260
Kind Code:
A1
Abstract:
The description relates to a carbon brush for an electric motor. Such carbon brushes must meet two requirements. Firstly, they must be as abrasion-resistant as possible and secondly as little noise as possible must be generated at the brush-collector interface with the motor running. To this end it is proposed that the face (3) of the carbon bursh (1) be sloped and have transverse grooves (10, 11, 12) in the lower region.

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JP5491290Carbon brush
JPS61259471ELECTRIC BRUSH
Inventors:
Bruhn, Rainer
Application Number:
PCT/EP1996/000001
Publication Date:
July 11, 1996
Filing Date:
January 02, 1996
Export Citation:
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Assignee:
ITT AUTOMOTIVE EUROPE GMBH BRUHN, Rainer.
International Classes:
H01R39/26; H02K13/00; (IPC1-7): H01R39/26
Foreign References:
DE6802635U1969-03-13
DE7626775U11976-12-16
DE7917605U11980-11-27
DE1538982A11970-01-29
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Claims:
Patentansprüche
1. Kohlebürste (1) für eine elektrische Maschine mit einer Stirnfläche (3), die zur Anlage an einen Kol¬ lektor (4) gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche (3) in Bezug auf die Axialrichtung des Kollektors (4) geneigt ist und der untere Bereich mit einer oder mehreren Rillen (10,11,12) in Quer¬ richtung (Tangentialrichtung) versehen ist.
2. Kohlebürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder drei Rillen (10,11,12) vorgesehen sind.
3. Kohlebürste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Kontaktfläche (3) entsprechend dem Radius des Kollektors (4) gekrümmt ist.
4. Kohlebürste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Rillen (10,11,12) im Schnitt im we¬ sentlichen dreieckförmig sind.
5. Kohlebürste nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Rille (10) nach un¬ ten hin offen ist.
6. Kohlebürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Kontaktfläche (3) gegenüber dem Kollektor (4) etwa 6 bis 10 Grad beträgt.
7. Kohlebürste nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung vorzugsweise 8 Grad beträgt.
8. Kohlebürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kante (6) der Kontaktfläche (3), nahe einer Bürstentrageplatte angeordnet ist, auf der Kö¬ cher angeordnet sind, in der die Bürste (1) geführt ist.
9. Kohlebürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur der untere Bereich mit Rillen (10,11,12) ver¬ sehen ist.
10. Kohlebürste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenhaut, die beim Pressen der Bürst entsteht, entfernt ist.
Description:
Kohlebürste

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kohlebürste für eine elektrische Maschine, die eine Stirnfläche aufweist, die zur Anlage an einen Kollektor gebracht werden kann.

Derartige Bürsten sind schon vielfach beschrieben worden. Ein Beispiel kann der DE 31 48 996 entnommen werden.

Das Problem, daß bei der Konstruktion derartiger Bürsten beachtet werden muß, besteht darin, daß die Einheit aus Bürste und Kollektor während des Betriebs Geräusche ver¬ ursacht. Die Kontaktfläche der Bürste gleitet an der Ober¬ fläche des Kollektors entlang, wodurch insbesondere durch die lamellenartige Struktur der Oberfläche des Kollektors Schwingungen induziert werden, die letztlich als Luft¬ schall abgegeben und als Geräusch wahrgenommen werden. Es sind schon vielfach Vorschläge gemacht worden, um diese Geräuschbelastung zu reduzieren. Bei jedem neuen Vorschlag ist als Randbedingung zu beachten, daß der Übergangswider¬ stand zwischen Bürste und Kollektor nicht zu klein werden darf. Außerdem soll die Bürste eine ausreichende Abrieb¬ festigkeit aufweisen, darf also nicht zu weich gestaltet werden.

So wurde zum Beispiel schon vorgeschlagen, die Kontakt¬ fläche gegenüber der Achse des Kollektors bzw. gegenüber der Mantelfläche des Kollektors zu neigen. Die Kontakt¬ fläche wird dazu entsprechend angeschrägt. Dabei entsteht aber ein scharfkantiger Übergang zwischen der Kontaktflä¬ che und der unteren Seitenkante der Bürste, so daß zumin¬ dest in der Anfangsphase des Betriebs des Motors die Bür¬ ste lediglich mit einer Kante an dem Kollektor anliegt.

ORIGINAL UNTERLAGEN

Bei diesen Bürsten wird im allgemeinen darauf verzichtet, die beim Pressen der Graphitmischung entstehende harte Oberfläche zu entfernen. In diesem Fall ist die erzielbare Geräuschreduzierung nur gering. Wird die Oberflächenhaut der Bürste nach dem Pressen entfernt, besteht die Gefahr, daß die Kante abbricht.

Es ist weiterhin bekannt, die Kontaktfläche der Bürste über die gesamte Fläche mit Längsrillen zu versehen, die sich in Querrichtung, das heißt in Umfangsrichtung des Kollektors erstrecken. Diese Maßnahme führt aber nur zu einer geringen Abnahme des Geräuschpegels.

Es wird daher gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die Kon¬ taktfläche in Bezug auf die Axialrichtung des Kollektors zu neigen und lediglich im unteren Bereich mit einer oder mehreren Rillen in Querrichtung zu versehen, die in die Oberfläche eingefräst werden, dabei wird gleichzeitig die harte Oberflächenhaut entfernt.

Es hat sich herausgestellt, daß zwei oder drei Rillen aus¬ reichend sind, wobei die unterste Rille nach unten hin offen sein kann. Die Kontaktfläche selbst ist gemäß der zylindrischen Oberfläche des Kollektors gekrümmt. Die Nei¬ gung der Kontaktfläche gegenüber der Mantelfläche des Kol¬ lektors liegt in der Größenordnung von 6 bis 10 Grad, vor¬ zugsweise bei ca. 8 Grad. Die einzustellende Neigung hängt u.a. auch davon ab, welche elektrischen Ströme durch die Bürste übertragen werden sollen.

Die Neigung kann umso kleiner gewählt werden, je höher die elektrischen Ströme sind, die zu übertragen sind.

Die Erfindung wird im folgenden anhand von 4 Figuren näher erläutert.

Die Figuren la,1b,1c zeigen eine Kohlebürste in

verschiedenen Ansichten,

die Figur 2 einen Ausschnitt aus der Figur la.

Die dargestellt Kohlebürste 1 besteht aus einem länglichen Quader, der im Querschnitt (Figur lb) in etwa quadratisch und im Längsschnitt (Figur la) in etwa rechteckig ist.

Eine derartige Kohlebürste ist mit eine Litze 2 versehen, über die die Stromzuführung erfolgt. Die Bürsten werden in Köchern geführt, die auf eine Bürstentrageplatte angeord¬ net sind.

Eine Stirnfläche der Bürste, die Kontaktfläche 3, gelangt nach dem Zusammenbau eines Motors an die Mantelfläche ei¬ nes Kollektors 4.

Im Ausführungsbeispiel ist ein zylinderförmiger Kollektor vorgesehen, wobei die Kontaktfläche des Kollektors auf seiner Mantelfläche angeordnet ist. Die Kontaktfläche 3 der Bürste 1 gelangt zur Anlage an die Mantelfläche/Kontaktfläche des Kollektors 4.

Die Kontaktfläche 3 der Bürste 1 ist nun wie folgt gestal¬ tet: In Querrichtung, das heißt in Umfangsrichtung des Kollektors ist die Kontaktfläche 3, wie in Figur lc zu erkennen, gekrümmt. Die Krümmung entspricht dabei im we¬ sentlichen dem Radius des Kollektors 4.

In Axialrichtung ist die Kontaktfläche 3 zur Mantelfläche des Kollektors 4 geneigt. Zwischen der Mantelfläche des Kollektors 4 und der Kontaktfläche 3 der Bürste 1 ist da¬ mit ein keilförmiger Spalt 5 ausgebildet. Die untere Kante 6, das ist die Kante, die an der Mantelfläche des Kollek¬ tors 4 anliegt, ist mit ein oder mehreren Rillen 10,11,12 versehen, die sich in Querrichtung über die gesamte Breite der Kontaktfläche 3 erstrecken.

Die Bürste wird vorzugsweise so im Köcher positioniert, daß die untere Kante 6 nahe der Bürstentrageplatte ist. Es ist allerdings auch möglich die Bürste so zu positionie¬ ren, daß die untere Kante einen Abstand zur Bürstentra¬ geplatte aufweist.

Wie aus der Figur 2 zu erkennen ist, sind die Rillen 10,11,12 spitzwinklig, das heißt sie weisen im Querschnitt ein dreieckförmiges Profil auf. Dabei ist die unterste Rille 10, nach unten offen, das heißt es erfolgte ledig¬ lich eine Abschrägung gegenüber der Unterseite 13 der Bür¬ ste 1.

Die Bürsten werden wie folgt hergestellt.

Aus einer Mischung, die im wesentlichen Graphit enthält, werden Rohlinge gepreßt und gesintert. Dabei steht an der Oberfläche der Bürsten eine harte Schicht, die zumindest im Bereich der Stirnfläche 3 abgeschmirgelt bzw. abgefräst werden muß. Auch die Schicht an den Längsseiten der Bürste kann auf diese Weise entfernt werden.

Sodann wird die Stirnfläche 3, wie oben beschrieben, ange¬ schrägt, wobei durch die Wahl des Werkzeuges eine entspre¬ chende Krümmung in Umfangsrichtung erzielt wird. Sodann werden an der unteren Kante eine oder mehrere Rillen in Querrichtung eingefräst.

Mit einer derartigen Kohlenbürste kann der Motor sehr ge¬ räuscharm betrieben werden. Die vorstehenden Kanten 14,15 werden häufig schon bei Probeläufen des Motors abgeschlif¬ fen. Das heißt die Bürste enthält von der unteren Kante beginnend nach und nach eine der Außenflächen des Kollek¬ tors angepaßte Form.

Es hat sich herausgestellt, daß auf diese Weise der Motor sehr geräuscharm arbeitet.

Ergänzend sei ausgeführt, daß die Kontaktfläche 3 etwa einen Winkel von 6 bis 10 Grad zur Mantelfläche des Kol¬ lektors einschließen soll.