Wahler, Torsten (Scheffelstr. 4, Bad Dürrheim, 78073, DE)
Riester, Thomas (Bozener Str. 10, Villingen-Schwenningen, 78052, DE)
Wahler, Torsten (Scheffelstr. 4, Bad Dürrheim, 78073, DE)
| 1. | Kartenlesegerät (1), insbesondere für einen Fahrtenschreiber, mit einem Einschub für das Einführen einer Karte (3), mit einem automatischen Einzug, welcher die Karte (3) in Einschubrichtung in das Kartenlesegerät (1) hinein transportiert und in eine Ausleseposition transportiert, mit mehreren in mindestens einem in dem Kartenlesegerät (1) unbeweglich angeordneten Kontaktsatz (7) zusammengefassten Kontakten (8), welche die Karte (3) in der Ausleseposition zumindest zeitweise berühren, dadurch gekennzeichnet, dass der automatische Einzug mindestens einen Mitnehmer (9) aufweist, das Kartenlesegerät (1) eine Führung mit mindestens einem ersten Führungselement (11) und einem korrespondierenden zweiten Führungselement (12) aufweist, wobei das erste Führungselement (11) mit dem Kontaktsatz (7) starr verbunden ist, und das zweite Führungselement (12) mit dem Mitnehmer (9) fest verbunden ist, das zweite Führungselement (12) mit dem ersten Führungselement (11) in der Weise zusammenwirkt, dass der Mitnehmer (9) bei einer Bewegung in und/oder gegen die Einschubrichtung in Abstandsrichtung zu den Kontakten (8) geführt ist. |
| 2. | Kartenlesegerät (1) nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass der Kontaktsatz (7) einen Rahmen (14) aufweist, welcher mit mindestens einem ersten Führungselement (11) versehen ist. |
| 3. | Kartenlesegerät (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h gekennzeichnet, dass das erste Führungselement (11) mindestens eine erste Gleitfläche (15) aufweist. |
| 4. | Kartenlesegerät (1) nach Anspruch 3, d a d u r c h gekennzeichnet, dass das zweite Führungselement (12) mindestens eine zweite Gleitfläche (16) aufweist, welche mit der ersten Gleitfläche (15) des ersten Führungselements (11) bei einer Bewegung des Mitnehmers (9) in Einschubrichtung kulissenartig zusammenwirkt. |
| 5. | Kartenlesegerät (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass der Mitnehmer (9) mindestens ein auf einer ersten Flachseite (19) der Karte (3) bei Klemmung anliegendes oberes Klemmteil (17) und ein auf einer zweiten Flachseite (20) der Karte (3) bei Klemmung anliegendes unteres Klemmteil (18) aufweist, und das obere Klemmteil (17) im Zusammenwirken mit dem unteren Klemmteil (18) die Karte (3) bei Bewegung in Einschubrichtung zumindest zeitweise einklemmt. |
| 6. | Kartenlesegerät (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktsatz (7) an einer Leiterplatte (21) befestigt und an der Leiterplatte (21) elektrisch kontaktiert ist. |
| 7. | Verfahren zum Transport einer Karte (3) in einem Kartenlesegerät (1), bei welchem die Karte (3) beim Einschieben durch eine Einschuböffnung in das Kartenlesegerät (1) in einen Mitnehmer (9) gleitet, ein Antrieb den Mitnehmer (9) in dem Kartenlesegerät (1) in Einschubrichtung bewegt, der Mitnehmer (9) die Karte (3) bei der Bewegung in Einschubrichtung mittels eines auf einer ersten Flachseite (19) der Karte (3) bei Klemmung anliegenden oberen Klemmteils (17) und eines auf der einer zweiten Flachseite (20) der Karte (3) bei Klemmung anliegenden unteren Klemmteils (18) zumindest zeitweise einklemmt, eine Führung mit einem ersten Führungselement (11), welches mit dem Kontaktsatz (7) starr verbunden ist, im Zusammenwirken mit einem zweiten Führungselement (11) an dem Mitnehmer (9), welches mit dem ersten Führungselement (11) korrespondiert, den Mitnehmer (9) in Abstandsrichtung zu den Kontakten (8) des Kontaktsatzes (7) bei Bewegung in Einschubrichtung führt, die Karte (3) mit Kontakten (8) eines Kontaktsatzes (7) kontaktiert wird. |
| 8. | Verfahren nach Anspruch 7, bei welchem die Klemmung der Karte (3) mittels des Mitnehmers (9) vor dem Kontaktieren der Karte (3) mit den Kontakten (8) gelöst wird, ein Verschließmodul die Einschuböffnung mittels eines Verschlusses verschließt, das Verschließmodul die Karte (3) an einer dem Verschließmodul zugewandten Schmalkante (26) berührt und in die Ausleseposition schiebt. |
Moderne Fahrtschreiber benutzen statt der bisher verwendeten Diagrammscheibe zum Registrieren der Fahr-und Pausenzeiten und der fahrzeugspezifischen Daten eine Chipkarte, auf der sämtliche Informationen zumindest teilweise veränderbar gespeichert sind und werden daher auch als digitale Tachografen bezeichnet. Einschlägige Standards schreiben das Format der benutzten Karten und die Funktionsweise der Lese-bzw.
Schreibgeräte hinsichtlich verschiedener Aspekte vor. Diese Vorschriften dienen in erster Linie dem Schutz vor in betrügerischer Absicht vorgenommenen Manipulationen, der Sicherstellung der Funktion und der Kompatibilität der benutzten Lese-und Schreibvorrichtungen und Karten. An die Einhaltung der Vorschriften ist auf Grund des rechtlich relevanten Nachweischarakters der auf der Karte abgelegten Daten ein besonders strenger Maßstab zu legen. Als für die Erfindung relevante Beispiele konstruktiver Vorschriften sei für das Kartenlesegerät das Verschließen des Gerätes während
der Informationsübertragung zwischen der Karte und der Vorrichtung zur Vermeidung von Manipulationen und hinsichtlich der verwendeten Karten die elektrische Kontaktierung genannt.
Neben den rechtlichen Vorschriften muss eine derartige Vorrichtung aber auch zahlreiche weitere konstruktive Anforderungen erfüllen. Für den Einbau in ein Fahrzeugcockpit ist eine äußerst flache Bauweise des Kartenlesegerätes aus Platzgründen anzustreben. Des Weiteren muss die Funktion der Vorrichtung beständig gegenüber Erschütterungen und weitreichenden Temperaturänderungen sein. Daneben sollte die Vorrichtung unempfindlich gegenüber Verschmutzungen, insbesondere Verschmutzungen durch aggressive Medien, beispielsweise Dieselkraftstoff, sein.
Eine Vorrichtung der oben genannten Art, welche den rechtlichen und konstruktiven Vorschriften weitestgehend genügt, ist bereits aus der deutschen Patentanmeldung DE 197 32 583 bekannt. In dieser Schrift wird vorgeschlagen, eine Datenkarte unter seitlicher Führung mittels motorisch angetriebener Transportrollen automatisch in das Kartenlesegerät einzuziehen, wobei Andruckelemente den Transportrollen als Gegenlager dienen und ein federnd gelagertes Verschlusselement die Vorrichtung während der Lese-und Schreibvorgänge verschließt.
Die dringend erforderliche flache Bauweise dieser Geräte bedingt, dass die zu einem Kontaktsatz zusammengefassten Kontakte in dem Gerät starr angeordnet werden müssen und nicht als kontrolliert auf die Karte abzusenkende Bauteile ausgeführt werden können. Eine Verfahrbarkeit des Kontaktsatzes in Abstandsrichtung zu der Karte stünde der flachen Bauweise entgegen und ginge darüber hinaus schon allein wegen der
erforderlichen flexiblen Leiterverbindung zwischen dem Kontaktsatz und der Leiterplatte mit unakzeptabel hohen Herstellungskosten einher. Bei der bekannten Ausführung zeigt sich, dass sich die erforderliche Präzision der Positionierung der Kontakte des Kontaktsatzes auf Grund der Toleranzgüten der beteiligten Bauteile kaum verwirklichen lässt und es so zu unbedingt zu vermeidenden Schwierigkeiten bei der Kontaktierung zwischen dem Kartenlesegerät und der Karte kommt. Der kurze Federweg der Kontakte in dem Kontaktsatz reicht im ungünstigen Fall nicht aus, die Ungenauigkeiten in der Dicke der Karte, der Durchbiegung der Leiterplatte und der übrigen Bauteile auszugleichen.
Ausgehend von den Problemen des Standes der Technik hat es sich die Erfindung zur Aufgabe gemacht, ein Kartenlesegerät zu schaffen, welches die zuvor erläuterten geltenden rechtlichen Vorschriften erfüllt, den konstruktiven Randbedingungen gerecht wird, den Komfort eines automatischen Karteneinzugs bereitstellt und stets eine sichere Kontaktierung zwischen dem Kontaktsatz des Kartenlesegeräts und der Karte gewährleistet.
Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß ein Kartenlesegerät der eingangs genannten Art vorgeschlagen, bei welchem der automatische Einzug mindestens einen Mitnehmer aufweist, das Kartenlesegerät eine Führung mit mindestens einem ersten Führungselement und einem korrespondierenden zweiten Führungselement aufweist, wobei das erste Führungselement mit dem Kontaktsatz starr verbunden ist und das zweite Führungselement mit dem Mitnehmer fest verbunden ist, das zweite Führungselement mit dem ersten Führungselement in der Weise zusammenwirkt, dass der Mitnehmer bei einer Bewegung in
und/oder gegen die Einschubrichtung in Abstandsrichtung zu den Kontakten geführt ist.
Ein entscheidender Vorteil der Erfindung liegt in dem sicheren Ausgleich von Höhentoleranzen der Karte und einer auf diese Weise stets sicheren Kontaktierung zwischen dem Kartenlesegerät und der Karte bei gleichzeitig ermöglichter flacher Bauweise.
Auf diese Weise wird ein Kartenlesegerät gattungsgemäßer Art erst für den bestimmungsgemäßen Einsatz tauglich, da die gesamte Bandbreite der in der Fertigung auftretenden Toleranzen durch das erfindungsgemäße Prinzip kompensiert werden kann. Die bestechende Einfachheit der vorgeschlagenen Lösung verzichtet auf aufwendige Mechaniken und zusätzliche Antriebe zum Anheben oder Absenken der Kontakte auf die Karte.
Erfindungsgemäß wird neben dem neuartigen Kartenlesegerät auch ein Verfahren zum Transport einer Karte in einem Kartenlesegerät vorgeschlagen, bei welchem die Karte beim Einschieben durch eine Einschuböffnung in das Kartenlesegerät in einen Mitnehmer gleitet, ein Antriebe den Mitnehmer in dem Kartenlesegerät in Einschubrichtung bewegt, der Mitnehmer die Karte bei der Bewegung in Einschubrichtung mittels eines auf einer ersten Flachseite der Karte bei Klemmung anliegenden oberen Klemmteils und eines auf der zweiten Flachseite der Karte bei Klemmung anliegenden unteren Klemmteils zumindest zeitweise einklemmt, eine Führung mit einem ersten Führungselement, welches mit dem Kontaktsatz starr verbunden ist, im Zusammenwirken mit einem zweiten Führungselement an dem Mitnehmer, welches mit dem ersten Führungselement korrespondiert, den Mitnehmer in Abstandsrichtung zu den Kontakten des Kontaktsatzes bei Bewegung in Einschubrichtung
führt, die Karte mit Kontakten eines Kontaktsatzes kontaktiert wird.
Neben den Vorteilen, die bereits das erfindungsgemäße Kartenlesegerät bietet, hat das erfindungsgemäße Verfahren den Vorzug einer minimalen Zugriffszeit, da das Anpressen der Karte an den Kontaktsatz gleichzeitig mit dem Einzug der Karte erfolgt und so kein zeitlicher Mehraufwand für die Kontaktierung entsteht, wie beispielsweise bei raumgreifenden Lösungen des Standes der Technik, welche ein Absenken des Kontaktsatzes auf die Karte vorsehen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Kartenlesegeräts sieht vor, dass der Kontaktsatz einen Rahmen aufweist, welcher mit mindestens einem ersten Führungselement versehen ist. Dieser Rahmen kann als Kunststoff-Spritzgussteil oder auch als Blechbauteil ausgebildet sein. In beiden Fällen ist es zweckmäßig, wenn zwischen dem Rahmen und dem Kontaktsatz eine starre und unlösbare Verbindung besteht. Im Falle des Kunststoff-Spritzgussteils ist es daher sinnvoll, wenn der Rahmen direkt an den Kontaktsatz angegossen bzw. gespritzt ist.
In beiden Fällen ist es sinnvoll, wenn der Kontaktsatz einstückig mit dem Rahmen ausgebildet ist, da auf diese Weise Ungenauigkeiten in der Lage des Kontaktsatzes auf Grund eines zusätzlichen Montageschrittes vermieden werden und daneben auch die Anzahl der Bauteile verringert ist, woraus sich erhebliche Kosteneinsparungen ergeben. Eine zuverlässige Funktionsweise wurde erzielt, wenn das erste Führungselement mindestens eine erste Gleitfläche aufweist, welche an dem zweiten Führungselement in der Art eines Gleitlagers beweglich gelagert ist. Diese Vorteile kommen vor allem dann zum Tragen, wenn das
zweite Führungselement mindestens eine zweite Gleitfläche aufweist, welche mit der ersten Gleitfläche des ersten Führungselements bei einer Bewegung des Mitnehmers in Einschubrichtung kulissenartig zusammenwirkt. Die Ausbildung als Gleitlager erweist sich auf Grund der reproduzierbar niedrigen Lagerkräfte in Kombination mit einem automatischen Einzug als zweckmäßig.
Eine besonders flache Bauweise des erfindungsgemäßen Kartenlesegerätes wird möglich, wenn der Mitnehmer mindestens ein auf einer ersten Flachseite der Karte bei Klemmung anliegendes oberes Klemmteil aufweist und ein auf einer zweiten Flachseite der Karte bei Klemmung anliegendes unteres Klemmteil aufweist, und das obere Klemmteil im Zusammenwirken mit dem unteren Klemmteil die Karte bei Bewegung in Einschubrichtung zumindest zeitweise einklemmt. Der aus dem Stand der Technik bekannte Fördermechanismus transportiert die Karte mittels Walzen in die Ausleseposition. Die flache Bauweise bedingt jedoch einen geringen Durchmesser der Walzen, so dass es häufig zu Verkantungen kommen kann. Daneben weisen die Transportwalzen nicht das erforderliche Maß an Robustizität auf, da sie ständig mit der händisch, also weitestgehend unkontrolliert eingesteckten Karte kollidieren. Damit es überhaupt zu einem Transport der Karte auf Grund der Rotationsbewegung der Walzen kommen kann, müssen die Walzen ein Mindestmaß an elastischer Verformung aufweisen, was einem geringen Walzendurchmesser zuwiderläuft. Darüber hinaus neigt ein besonders weiches Walzenmaterial zu hohem Verschleiß. Das erfindungsgemäße Kartenlesegerät überkommt diese Probleme, indem ein Mitnehmer die Karte zwischen zwei Klemmteilen einklemmt und der Mitnehmer mitsamt der Karte in Einschubrichtung motorisch angetrieben
bewegt wird und gleichzeitig der Mitnehmer entlang einer kulissenartigen Führung kontrolliert in Abstandsrichtung zu den Kontakten des Kontaktsatzes bewegt wird.
Als zweckmäßige Maßnahme hat es sich erwiesen, wenn der Kontaktsatz an einer Leiterplatte befestigt und an der Leiterplatte elektrisch kontaktiert ist. Besonders kostengünstig ist eine Befestigung des Kontaktsatzes an der Leiterplatte mittels der elektrischen Kontakte. Ähnliche Kostenvorteile ergeben sich, wenn neben den elektrischen Kontakten zusätzlich der gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung an den Kontaktsatz angebrachte Rahmen an der Leiterplatte befestigt ist. Diese Befestigung kann vorteilhaft mittels Klipsverbindungen erfolgen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Transport einer Karte in einem Kartenlesegerät sieht vor, dass die Klemmung der Karte mittels des Mitnehmers vor dem Kontaktieren der Karte mit den Kontakten gelöst wird, ein Verschließmodul die Einschuböffnung mittels eines Verschlusses verschließt und das Verschließmodul die Karte an einer Schmalkante berührt und in die Ausleseposition schiebt.
Das Verschließmodul kann die Karte vorteilhaft an der dem Verschließmodul zugewandten Schmalkante berühren und in die Ausleseposition schieben. Auch ein zangenartiges Greifen des Verschließmoduls an zwei sich gegenüberliegenden Schmalkanten der Karte und ein anschließendes Schieben der Karte in die Ausleseposition ist denkbar. Das Lösen der Klemmung vor dem Erreichen der Endposition beziehungsweise vor dem Auslesevorgang des Mitnehmers ist vor allem deshalb zweckmäßig, weil Ungenauigkeiten beim händischen Einschieben sich auf die
Position der Karte in dem Mitnehmer auswirken können und auf diese Weise die korrekte Positionierung der Karte relativ zu den Kontakten des Kontaktsatzes möglicherweise nicht gewährleistet werden kann.
Im Folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Verdeutlichung unter Bezugnahme auf Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen : Figur 1 bis 4 : einen Schnitt jeweils gemäß Schnitt A-A der Figuren la bis 4a durch ein erfindungsgemäßes Kartenlesegerät mit der Darstellung erfindungswesentlicher Komponenten, wobei aufeinander folgende Bewegungsphasen der Karte in dem Kartenlesegerät dargestellt sind ; Figuren la bis 4a : ein Schnitt jeweils gemäß Schnitt CC der Figuren 1 bis 4 mit der Darstellung erfindungswesentlicher Komponenten, wobei aufeinander folgende Bewegungsphasen der Karte in dem Kartenlesegerät dargestellt sind ; Figuren 1b bis 4b : jeweils ein Ausschnitt aus den Figuren la und 4a ; Figur 5a, 5b, 6a, 6b : eine dreidimensionale Ansicht eines Kontaktsatzes, welcher erfindungsgemäß von einem mit diesem starr und einstückig verbundenen Rahmen umgeben ist.
Die Figuren 1 bis 4 bzw. la, b bis 4a, b stellen jeweils ein Kartenlesegerät 1 mit einer Karte 3 in unterschiedlichen Phasen des Einschiebens, beziehungsweise Einziehens der Karte 3 dar.
In Figur 1 bzw. la ist die Karte durch einen nicht dargestellten Einschub in das Kartenlesegerät 1 eingeführt worden. In Figur 2 bzw. 2a hat ein Mitnehmer 9 die eingeführte Karte 3 mittels eines oberen Klemmteils 17 und eines unteren Klemmteils 18 kraftschlüssig erfasst. In Figur 3 bzw. 3a befindet sich die Karte 3 in einer Zwischenphase während des Transports durch das Kartenlesegerät 1 auf dem Weg in die Ausleseposition, welche in Figur 4 bzw. 4a dargestellt ist.
Wesentliche Bauteile des Kartenlesegeräts 1 sind eine Leiterplatte 21, der Mitnehmer 9, ein Kontaktsatz 7 und ein den Kontaktsatz umgebender Rahmen 14 sowie ein alles tragender Grundträger 28.
Die Karte 3 wird durch einen nicht dargestellten Einschub in Einschubrichtung 5 in das Kartenlesegerät 1 eingeführt. Beim Einführen gleitet die Karte 3 zwischen das obere Klemmteil 17 und das untere Klemmteil 18, welche Bestandteile des Mitnehmers 9 sind. Das obere Klemmteil 17 ist drehbar in einer ersten Drehachse 27 an dem unteren Klemmteil 18 angebracht. Während das obere Klemmteil 17 im Rahmen der in Figur 1 bzw. la dargestellten Klemmbewegung eine Rotationsbewegung vollzieht, bewegt sich das untere Klemmteil 18 ausschließlich translatorisch. Das untere Klemmteil 18 ist in der Art eines Schlittens sowohl in der Höhe als auch seitlich in nicht näher dargestellter Weise geführt.
Der Kontaktsatz 7 ist mit dem angespritzten Rahmen 14 aus Kunststoff einstückig verbunden und an der Leiterplatte 21 elektrisch kontaktiert. Zusätzlich ist der Kontaktsatz 7 mittels des Rahmens 14 an der Leiterplatte 21 mittels an dem Rahmen 14 angeordneten Klipsverbindungen 29 an der Leiterplatte 21 befestigt. In dem Kontaktsatz 7 sind acht Kontakte 8 zusammengefasst, welche federnd aus dem Kontaktsatz 7 in Abstandsrichtung zu der Karte 3 herausragen. Der Federweg der einzelnen Kontakte 8 beträgt etwa 0,6 mm. Der Mitnehmer 9 weist erste Führungselemente 11 auf, welche mit zweiten Führungselementen 12 an dem Rahmen 14 des Kontaktsatzes 7 gemeinsam in der Art einer Führung 10 zusammenwirken. Das erste Führungselement 11 ist ebenso wie das zweite Führungselement 12 mit jeweils einer ersten schrägen Ebene 30,31 und einer zweiten schrägen Ebene 32, 33 versehen, welche sich in den verschiedenen Phasen des in Abstandsrichtung 13 zu den Kontakten 8 erfolgenden Kartentransports jeweils in Überdeckung befinden und kulissenartig in der Weise zusammenwirken, dass sich der Mitnehmer 9 in Abstandsrichtung 13 zu den Kontakten 8 des Kontaktsatzes 7 bewegt. Das erste Führungselement 11 und das zweite Führungselement 12 weisen jeweils zu diesem Zweck eine erste Gleitfläche 15 bzw. eine zweite Gleitfläche 16 auf, welche in der Art eines Gleitlagers aneinander vorbei gleiten und so die Karte 3 in Abstandsrichtung 13 zwangsweise führen.
Die ersten schrägen Ebenen 30,31 gewährleisten ein korrektes Aufeinandergleiten der ersten Gleitfläche 15 und der zweiten Gleitfläche 16 des ersten Führungselementes 11 bzw. zweiten Führungselementes 12 bei erstmaliger Überdeckung während des Einzuges der Karte 3. Gleichzeitig wird der Mitnehmer 9 mit der Karte 3 in Abstandsrichtung 13 an die Kontakte 8 des Kontaktsatzes 7 angenähert und die Karte 3 an einer ersten
Flachseite 19 und einer zweiten Flachseite 20 von dem oberen Klemmteil 17 und dem unteren Klemmteil 18 berührt und geklemmt.
Der Mitnehmer 9 wird von einem nicht dargestellten Antrieb in Einschubrichtung 5 bewegt. Im weiteren Verlauf des Einziehens der Karte 3 gleiten die Gleitflächen 15,16, wie in Figur 2,2a dargestellt, übereinander. Es findet eine kontinuierliche Annäherung zwischen dem Mitnehmer 9 bzw. der Karte 3 und den Kontakten 8 des Kontaktsatzes 7 in Abstandsrichtung 13 statt.
In der in Figur 3 bzw. 3a dargestellten Phase des Transports der Karte 3 in dem Kartenlesegerät 1 wird die Klemmung der Karte 3 aufgehoben und nicht dargestellte Transportelemente am einschubseitigen Ende der Karte 3 übernehmen den Vorschub der Karte 3 in Richtung des Kontaktsatzes 7. Diese nicht dargestellten Transportelemente sind Teil eines ebenfalls nicht dargestellten Verschließmodules, welches den Einschub des Kartenlesegerätes 1 während der Lese-und Schreibvorgänge verschließt. In der in den Figuren 4,4a dargestellten Transportphase der Karte 3 sind die zweiten schrägen Ebenen 32, 33 der ersten Gleitfläche 15 bzw. zweiten Gleitfläche 16 des ersten Führungselementes 11 bzw. zweiten Führungselementes 12 der Führung 10 übereinander geglitten, so dass die kulissenartige Führung 10 die Karte 3 in die endgültige Abstandsposition zu den Kontakten 8 des Kontaktsatzes 7 gebracht hat und Schreib-bzw. Lesevorgänge stattfinden können.
Der Vorschub wird hierbei mittels Druck an der eingangsseitigen Schmalkante 26 der Karte 3 erzeugt.
In den Figuren 5a, 5b, 6a, 6b ist jeweils ein Kontaktsatz 7 mit einem den Kontaktsatz 7 umgebenden Rahmen 14a bzw. 14b dargestellt, wobei der Rahmen 14a aus Kunststoff besteht und an den Kontaktsatz angespritzt ist und der Rahmen 14b aus Blech gefertigt ist.
